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Forum: Offtopic Tyrann als Vorgesetzter


Autor: Unbekannter (Gast)
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Wie geht man mit einem Tyrann als Vorgesetztem um? Also mit so einem 
richtigen, der auch gnadenlos lügt und mobt und schon einige fähige 
Menschen wirklich verschlissen hat und raus geekelt hat.

Bekommt man den irgendwie klein? Wie am besten? Wie kommt man gegen so 
einen Typ an? Wie schafft man es, ihn auflaufen zu lassen? Wie 
beschneidet man seine Macht?

Autor: Chris (Gast)
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Ehrlich sein und auch auf sachliche Art mal die Meinung geigen. Am 
Besten noch mit verstecktem Aufnahmegerät damit sein Vorgesetzter 
wiederum (wenn vorhanden) was zum lauschen hat, wenn gar nichts hilft 
...

Ansonsten krank schreiben lassen uns neuen Job suchen. Ich bin der 
Meinung das muss sich niemand gefallen lassen, viele tun es leider doch 
und so sind die wenigen, die sich dagegen wehren, dann die Ärsche vom 
Dienst.

Autor: Andreas (Gast)
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Hacke Dich in seinem PC rein. Durchkämme seine privaten EMails uns gucke 
was sich so alles in seinem Browser-Cache befindet.

Da findest Du sicher interessante (scmuddelige) Dinge, die Du anonym 
weiterverteilen oder publizieren kannst. An die Belegschafft, an seine 
Vorgesetzetn, am Anschlagbrett, an seine Frau...? Falls er wider 
Erwarten "sauber" ist, dann verlocke ihn in eine verfängliche Falle.

Aber pass auf, dass Du nicht auffliegst...

Autor: Moritz (Gast)
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drohe Schläge an.

Autor: Timbo (Gast)
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Lass solchen illegalen Scheiss wwie die Leute hier vorschlagen. Wenn der 
Kerl wirklich ein derartiges Ekel ist: geh. Das ist die einzige Lösung, 
alles andere ist Zeitverschwendung.

Autor: andy (Gast)
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organisiert euch .. lädt ihn ein, und sagt ihm die meinung
wenn ihr dabei zu 5-t ihn anstarrt, wird er verängstlicht
die meisten tyranne sind feiglinge

Autor: Unbekannter (Gast)
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gehen ist keine alternative. ich will ihn mir vorknöpfen. er muss gehen. 
ich hab in der sache nichts zu verlieren, ausser im falle des falles ein 
paar unannehmlichkeiten. ich bin auch nicht abhängig von ihm oder seinem 
umfeld. es geht mir nur mächtig auf den senkel, wenn ich sehe wieviele 
menschen er schon zerstört hat und dass er anfängt auf mich zu zielen.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> organisiert euch

da bin ich nun schon eine weile am rotieren. doch die erfolge sind 
mäßig. die gruppe unter ihm ist richtig gelähmt und hat richtig angst 
vor ihm. ich bin erst ein paar monate in dieser gruppe und habe so etwas 
extremes noch nie gesehen. da will ich nicht einfach zuschauen, sondern 
muss handeln. der typ muss gestürzt werden. so oder so.

mein seelenleben ist völlig in ordnung und mir ist klar, dass ich gut 
aufpassen muss dass es so bleibt. aber das ist nicht das thema.

"kriegsstrategien" such ich.


> Da findest Du sicher interessante (scmuddelige) Dinge,

ja, hab ich mehr oder weniger schon. allerdings, wie immer, ist das so 
eine sache mit den beweisen.

> an seine Frau

nützt nicht. sie ist selbst opfer, merkt es aber nicht. sie ist so 
gefangen, sie sucht ständig fehler bei sich selbst. ich möchte sie nicht 
unnötig belasten. sie steckt schon viel zu tief drinn.


um es nochmal deutlich zu machen: dieser typ ist so extrem, so etwas 
habe ich noch nie erlebt. der muss einfach weg. da geht kein weg dran 
vorbei.

Autor: Timbo (Gast)
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Ich verstehe die Situation nicht. Wenn Deu nicht von ihm abhängig bist, 
was kümmert es Dich? Ich hab auch solche Leute, aber ich lass sie halt. 
Man kann nicht die ganze Welt erziehen.
Wenn Du ihn loshaben willst gibt es zwei Wege: ihn feuern lassen oder 
ihn rausmobben. Die zweite Lösung fällt aufgrund offensichtlicher 
Tatsachen flach. Hätte vermutlich ohnehin keine Aussicht auf Erfolg, 
führt nur zum ressourcenfressenden Grabenkrieg.
Die erste Lösung:
-Wer ist sein Chef? Kann der ihn feuern? Wird er das in einem 
realistischen Szenario tun? Nein? Vergiss die Sache.
Wenn doch: sammle Beweise, handfeste, nicht nur Aussagen, die zeigen, 
dass er dem Firmenwohl massiv schadet. Beweise dass Du ihn für ein 
Arschloch hälst werden sinnlos sein. Und dann geh zu seinem Chef. Der 
wird ihn einladen, evtl. gibt es eine Abmahnung, Du sammelst weiter, es 
gibt eine zweite Abmahnung und er ist evtl. irgendwann danach raus.
Aber das wird weder einfach noch muss es was bringen. Ich sage nur 
Gabriele Pauli. Königsmörder sind nicht gern gesehen, auch wenn der 
König ein Tyrann war. Und denk nur nicht, dass Du mit so einer Nummer 
bei Deinem Chef Pluspunkte sammelst. Der bekommt da nämlich unbewusst 
auch Bammel.
Das sinnvollste was Du tun kannst ist imho, mit ihm zu reden, ihm nicht 
zu sagen dass er ein Sack ist und ihn zu bitten die Dinge abzustellen, 
die ganz konkret Dich betreffen. Sprich mit ihm darüber dass Dich das 
nervt und wenn es nötig sein würde, Du auch zum Chef gehen wirst. Auch 
wenn er ausflippt, das hilft vermutlich das Meiste.

Autor: Gast (Gast)
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Herr Heisterkamp, sind Sie das?

Autor: Dipl. psych. Hector (Gast)
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Typen, die sich derart "extrem" verhalten - leider sagst du nicht viel 
konkretes - haben immer ein massives Problem mit sich selbst. Die 
brauchen eher selbst Hilfe als eine harte Opposition, das nützt dir 
aber nicht viel. Was dir helfen würde, wäre ein etwas besseres 
Verständnis, was mit diesem Typen los ist, denn nur dann kann man dir 
sinnvolle Tips geben, wie du das Problem angehen kannst.

Ich denke nicht, daß du davon ausgehst, daß dieser Mensch ein intaktes 
Seelenleben hat und sich auf normaler, sachlicher Ebene zu einer 
Änderung seines Verhaltens bringen lässt. Ohne mehr über ihn zu wissen, 
würde ich aber auch keinen Tip geben, ihn direkt anzugehen. Denn so 
etwas kann tierisch nach hinten losgehen.

Ich habe schon eine Vermutung, in welche Richtung das geht, gerade 
aufgrund der Aussagen über das Verhältnis zu seiner Frau. Kannst du die 
folgenden Fragen beantworten:

Ist er extrem empfindlich gegenüber Kritik und leicht gekränkt?

Muß er uneingeschränkt im Mittelpunkt stehen und sieht er sich selbst 
als den einzigen, der wirklich etwas voran bringt in der Firma?

Verlangt er bedingungslose Anerkennung für seine großartigen Leistungen 
und kann gleichzeitig die Leistungen anderer in keinster Weise 
anerkennen (er misst mit zweierlei Maß)?

Hat er einen extrem hohen moralischen Anspruch an andere ("ihr müsst 
euch mehr für unsere Sache hier einsetzen"), verlangt er Aufopferung für 
die gemeinsamen Ziele?

Bekämpft er die Menschen, die ihn kritisieren oder die von ihrer 
Leistung her am ehesten eine Bedrohung für seine Vormachtstellung sind, 
mit allen Mitteln (keine anderen "guten" neben ihm werden geduldet)?

Zeigt er ausbeutendes Verhalten, spannt er Menschen für seine Zwecke ein 
(Einteilung in "Feinde" und "nützliche Idioten")?

Ist die restliche Gruppe zwiegespalten in solche, die ihn hassen und 
solche, die ihn für seine Leistungen anerkennen und halbwegs Verständnis 
für seine manchmal nicht sehr freundlichen Umgangsformen haben?

Ist er wie ausgewechselt und geradezu charmant, zuvorkommend, 
gönnerhaft, aufmerksam, witzig, wenn er aus der Gruppe herausgelöst wird 
und etwas darstellen kann (Repräsentation der Firma/Arbeitsgruppe vor 
Kunden)?

Falls du die meisten Fragen mit "ja" beantworten kannst, gibt es eine 
eindeutige Erklärung und Lösung für das Problem. Falls eher nicht, 
berichte doch noch ein wenig mehr von deinem Tyrann, so daß wir die 
Ursache einkreisen können.

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Hi,

war mal im öffentlichen Dienst. Da ist die einzige Chance jemanden "los" 
zu werden, wenn man ihn "hochlobt". Erzählt doch überall wie toll seine 
Arbeit, sei Führungsstil etc. ist. Ihr werdet sehen: Bei der nächsten 
Beföderung ist dann er dran ....

Gruß

Andreas

Autor: Sepp (Gast)
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daten sammeln
Intriegen organisieren
Gruppen fomieren
Kommunikationswege zur höheren Ebene aufbauen

Gruß
Sepp

Autor: Wasser (Gast)
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>Wie geht man mit einem Tyrann als Vorgesetztem um? Also mit so einem
>richtigen, der auch gnadenlos lügt und mobt und schon einige fähige
>Menschen wirklich verschlissen hat und raus geekelt hat.

>Bekommt man den irgendwie klein? Wie am besten? Wie kommt man gegen so
>einen Typ an? Wie schafft man es, ihn auflaufen zu lassen? Wie
>beschneidet man seine Macht?

Tja solche Kerle soll es geben. Gibt manchmal wirklich Irre. Ich würde 
aber nix illegales tun, d.h. auf keinen Fall an seinen Rechner etc.. wie 
das hier einige vorgeschlagen haben.

Als erstes solltest Du dir eine Arbeitsrechtschutzversicherung besorgen 
besser noch in die Gewerkschaft da ist automatisch eine mit drin.

Zweites solltest Du nichts machen was Dich irgendwann wieder belasten 
könnte. D.h keine privaten Telefonate, Internet privat nutzen, zu spät 
kommen etc..

Wenn er Dich wirklich abschießen will solltest Du ihm klar sagen wie der 
Hase läuft. Auch kannst Du dich vielleicht mit einem Kollegen zusammen 
tun der auch keine Angst vor ihm hat. Deine Kollegen solltest Du nicht 
auf Deine eigene Kappe schützen. Die sind schließlich alt genug selbst 
den Mund auf zu machen.

Autor: Manuel1139 (Gast)
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@Dipl. psych. Hector (Gast)

hättest das ganze jetzt wenigstens auflösen können :-)

Autor: Asterix-007 (Gast)
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Moin,

Anleitung:  Police-Academy 1-6  => Mahony => Mauser ;-)


mfg

Asterix-007

Autor: na sowas (Gast)
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Quatsch, Mahony war nur von 1-4, Mauser gar nur von 2-3 dabei.

Autor: Axel (Gast)
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Da kannst Du gar nichts machen.

Wenn die Geschäftsleitung den stützt, wird sie das weiter tun. Und das 
sind die einzigen, die ihn rausschmeissen können. Aber Du kannst davon 
ausgehen, dass der sich nach oben hin immer top verkauft.

In England wäre das übrigends einfacher, da können die Firmen richtig 
Probleme bekommen, wenn der z. B. Leute diskriminiert oder beleidigt und 
werden auch etwas tun. Da wird so jemand für die Geschäftsleitung 
schneller untragbar.

In Deutschland hast Du da keine Chance.

Gruss
Axel

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Unbekannter wrote:
> Wie geht man mit einem Tyrann als Vorgesetztem um? Also mit so einem
> richtigen, der auch gnadenlos lügt und mobt und schon einige fähige
> Menschen wirklich verschlissen hat und raus geekelt hat.
>
> Bekommt man den irgendwie klein? Wie am besten? Wie kommt man gegen so
> einen Typ an? Wie schafft man es, ihn auflaufen zu lassen? Wie
> beschneidet man seine Macht?

Hast Du aehnliche Probleme mit Deiner Persoenlichkeit wie er? Verlass 
die Firma und falls Du illegale Aktivitaeten nachweisen kannst bring 
sie zur Anzeige.

Autor: die ??? (Gast)
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Zustimmung für Michaels Meinung. Verlass den Laden oder biete ihm die 
Stirn - aber eier bloß nich rum...

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Ist er extrem empfindlich gegenüber Kritik und leicht gekränkt?

Ja. Er verträgt null Kritik. Er sieht in Kritik einen Angriff auf seine 
Persönlichkeit, so wirkt es jedenfalls auf mich.


> Muß er uneingeschränkt im Mittelpunkt stehen und sieht er sich selbst
> als den einzigen, der wirklich etwas voran bringt in der Firma?

Volles Ja. Er hat natürlich auch einen großen Erfahrungsschatz, und wenn 
er gut drauf ist, bringt er teilweise wirklich interessantes Teilwissen 
ein. Allerdings ist er in anderen Bereich nicht (mehr) fit und erzählt 
teilweise  sachlichen Bullshit.


> Verlangt er bedingungslose Anerkennung für seine großartigen Leistungen
> und kann gleichzeitig die Leistungen anderer in keinster Weise
> anerkennen (er misst mit zweierlei Maß)?

Extremes Ja. Er sagt sinngemäß teilweise auch, das andere in ihren Leben 
niemals mehr soviel Erfahrung sammeln werden wie er es hat und niemals 
die Leistungen, die er in der Vergangenheit erbracht hat, auch erbringen 
werden.


> Hat er einen extrem hohen moralischen Anspruch an andere ("ihr müsst
> euch mehr für unsere Sache hier einsetzen"), verlangt er Aufopferung
> für die gemeinsamen Ziele?

Das ist so nicht so direkt ausgeprägt. Er unterteilt eher, er opfere 
sich alleinig für die Sache auf und setze sich ein, während andere für 
die Sache nichts täten oder sogar dagegen arbeiten würden.


> Bekämpft er die Menschen, die ihn kritisieren oder die von ihrer
> Leistung her am ehesten eine Bedrohung für seine Vormachtstellung sind,
> mit allen Mitteln (keine anderen "guten" neben ihm werden geduldet)?

Ganz extrem. Je kompetenter die anderen Menschen sind, je weniger sie 
sich ihm unterwerfen, desto ekliger wird er zu ihnen.


> Zeigt er ausbeutendes Verhalten, spannt er Menschen für seine Zwecke
> ein (Einteilung in "Feinde" und "nützliche Idioten")?

Ja. Es geht sogar so weit, dass er einzelne (immer die gleichen) 
wörtlich als Idioten vor der Gruppe hinstellt (in ihrer Abwesenheit). 
Zitate ungefähr: "Oh, guck der XYZ wieder. Das blickt das nie. Der hat 
dies und jenes schon (falsch) gemacht." Oder: "Was XYZ erzählt ist alles 
Blödsinn. Der hat keine Ahnung" usw.


> Ist die restliche Gruppe zwiegespalten in solche, die ihn hassen
> und solche, die ihn für seine Leistungen anerkennen und halbwegs
> Verständnis für seine manchmal nicht sehr freundlichen
> Umgangsformen haben?

Ja. Die einen sagen sinngemäß "Er macht doch so viel" und "wer soll ihn 
ersetzen". Die haben auch richtig Angst davor, dass wenn er gehen würde, 
wer diese Tätigkeiten dann übernehmen könnte. Diese Menschen sagen auch 
ungefähr "er will ja nur gutes" usw. Gleichzeitig sind sie aber extrem 
nervös, wenn sich mal ein entspannte Athmosphäre entwickelt und man 
zusammen nach Feierabend mal zusammensitz und etwas plaudert und dieser 
Mensch dabei anwesend ist.



> Ist er wie ausgewechselt und geradezu charmant, zuvorkommend,
> gönnerhaft, aufmerksam, witzig, wenn er aus der Gruppe herausgelöst
> wird und etwas darstellen kann (Repräsentation der
> Firma/Arbeitsgruppe vor Kunden)?

Vor Kunden/Interessent extrem freundlich, geduldig, entgegenkommend. 
Nichts ist ein Problem. Alles wird möglich gemacht.

Ich war einmal bei ihm zuhause. Das habe ich bis heute noch nicht 
einsortiert. Er war dort so handzahm, exakt 180° entgegen seinem Stil 
wie er sonst ist. Er wohnt repräsenativ, seine Frau hat er ganz 
freundlich angeleitet sie kömme doch etwas Orangensaft bringen und sich 
dazu setzen. Seine ganze Stimmlage, Körpersprache, einfach alles war wie 
ausgewechselt!


Wie gesagt. So etwas extremes habe ich noch nie erlebt. Ich weis auch 
nicht so recht wie ich mich einsortieren soll. Ob ich realistisch sein 
soll und einfach sagen soll: "Vergiss es" und dort verschwinde, oder ob 
ich mir dort, wie viele andere, einfach eine Lücke suche und die 
Reibungsfläche mit ihm minimiere, oder ob ich ihn "bekämpfen" soll und 
ihm mal die Grenzen aufzeigen soll.

Wie gesagt. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich auf diese Umgebung 
nicht angewiesen bin und jederzeit wechseln kann. Es wäre sehr bequem 
wenn ich nicht wechseln müsste, viele Menschen aus der Gruppe sind mir 
auch sehr ans Herz gewachsen. Mir tun allerdings die vielen anderen 
irgendwie leid und ich finde es fast schon faszinierend, wie extrem 
dieser Mensch die Gruppe in der Hand hat und was sich einzelne alles 
gefallen lassen.


Vielleicht muss ich noch dazu sagen, es geht nicht direkt um eine Firma. 
Allerdings sind die Strukturen absolut mit einer Firma vergleichbar. Ich 
möchte hier öffentlich keine zu großen Details schreiben, nicht dass das 
irgendwann (durch Zufall) einer konkreten Organisation zugeordnet werden 
kann.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Unbekannter wrote:
> Vor Kunden/Interessent extrem freundlich, geduldig, entgegenkommend.
> Nichts ist ein Problem. Alles wird möglich gemacht.

Nichts wie weg.
So einen Chef hatte ich auch mal. Genau mit dieser Attituede
hat er die Firma an die Wand gefahren.

> ich mir dort, wie viele andere, einfach eine Lücke suche und die
> Reibungsfläche mit ihm minimiere, oder ob ich ihn "bekämpfen" soll und
> ihm mal die Grenzen aufzeigen soll.

Bringt nichts. Wenn sein Vorgesetzter nicht auf deiner Seite steht
hast du keine Chance.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Habt ihr einen Betriebsrat? Der muss da wegen Mobbing tätig werden.
Den Fehler, zum nächsthöheren Chef zu gehen haben wir auch mal gemacht. 
Ohne Erfolg. Also gleich zur Geschäftsleitung, alle dazwischen 
informieren und mit arbeitsgerichtlichen Schritten wegen Mobbing gegen 
den Tyrann drohen.
Hat bei uns geholfen. ;)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich sehe das wie Karl heinz. Du tust dir selbst keinen Gefallen, wenn du 
dir das auf Dauer antust.

Vielleicht ein Tipp, wie du dir selbst Klarheit schaffen kannst: Führe 
ein Arbeitstagebuch, in dem du zeitnah aufschreibst, was vorgefallen 
ist. Möglichst wörtliche Zitate notieren.

Damit kannst du dir selbst etwas Distanz verschaffen, um eine klare 
Entscheidung zu begründen . Sollte die Situation eskalieren, hast du 
zumindest eine gute Dokumentation. Gut wäre natürlich, wenn Kollegen das 
auch - eigenständig und ohne inhaltliche Absprache - machen. Sollte es 
zu gerichtlichen Auseinanderstzungen kommen, dann hättet ihr zumindest 
gutes Material, euch zu wehren.

Und GANZ WICHTIG: Keine illegalen Sachen machen! Damit würdet ihr euch 
sofort hoffnungslos ins Unrecht setzen!

Autor: Willi Wacker (williwacker)
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Also geschlossen zum Chef des Chefs und dem stecken, wie es aussieht. 
Dieser sollte ein Interesse daran haben, dass der Laden läuft oder ihn 
zumindest wieder ans Laufen bringen wollen. Argument wäre hier: 
Wirkungsgrad ist schlecht, sehr schlecht!

Der Chef selbst kann ebenfalls eingeladen werden, aber auch nicht.

Das wäre außerdem eine saubere Lösung.

Autor: überleger (Gast)
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Ich hatte mal früher so einen Chef. Ich habe gekündigt und es war das 
einzig Richtige. Die Firma war damals einige Monate nach meinem Weggang 
pleite gegangen (nicht wegen mir :-)

Ein Tyrann als Chef hat im Wettbewerb erhebliche Nachteile, weil seine 
Mannschaft eine viel höhere Fluktuation aufweist als normal. Immer 
wieder neue Leute zu suchen, einzuarbeiten usw. kostet Geld und 
Know-How, das auf der Strecke bleibt. Er wird früher oder später 
scheitern. Auch Kunden merken das, wenn sie immer neue Ansprechpartner 
haben, bei Gesprächen ein schlechtes Betriebsklima erkennbar ist usw.

Und wenn man was im Kopf hat - also qualifiziert ist - läßt man sich das 
nicht bieten.

Autor: Axel (Gast)
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"Vielleicht ein Tipp, wie du dir selbst Klarheit schaffen kannst: Führe
ein Arbeitstagebuch, in dem du zeitnah aufschreibst, was vorgefallen
ist. Möglichst wörtliche Zitate notieren."

Das halte ich übrigends für das Wichtigste in so einer Situation.

Denn wenn man zum Chef-chef geht, wird der als erstes fragen, was denn 
so war. Erfahrungsgemäss fällt dann keinem mehr was ein, die ein, zwei 
Dinge, die einem dann einfallen, werden schnell entkräftet und dann war 
es das endgültig, dann ist jede weitere Beschwerde nur noch Mäkelei.

Wenn man dann aber eine schöne Liste hat, mit Zeiten und Zeugen sieht 
das ganz anders aus.

Gruss
Axel

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Axel wrote:
> "Vielleicht ein Tipp, wie du dir selbst Klarheit schaffen kannst: Führe
> ein Arbeitstagebuch, in dem du zeitnah aufschreibst, was vorgefallen
> ist. Möglichst wörtliche Zitate notieren."

Wirklich bestand hat das halt mangels Beweiskraft dann auch nicht. Das 
ist bestenfalls fuer Dich selber "interessant".

Autor: Axel (Gast)
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Welcher Teil von "Zeiten und Zeugen" hat denn Deiner Meinung nach keine 
Beweiskraft ?

Davon abgesehen geht es beim Chef-Chef nicht um Beweiskraft, sondern um 
Plausibilität. Dem musst Du darstellen, dass es ein massenhaftes Problem 
ist.  Ohne Liste wird das nix.

Wobei die Chancen, dass sich da was tut, trotzdem eher gering ist. Aber 
ohne eine solche Liste ist die Chance Null.

Gruss
Axel

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ich denke sowas lohnt sich nur wenn der Chef die Ausnahme ist und das 
Klima sonst im Unternehmen stimmt, das laesst mich aber etwas zweifeln. 
Ich wuerde wahrscheinlich gehen. Im Ernstfall kannste kaum was machen 
ohne Beweise. Und nein, Deine persoenlichen Aufzeichnen (=Behauptungen) 
haben meiner Auffassung nach keine Beweiskraft und ich denke die meisten 
Richter sehen das aehnlich.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Michael G. wrote:
> Axel wrote:
>> "Vielleicht ein Tipp, wie du dir selbst Klarheit schaffen kannst: Führe
>> ein Arbeitstagebuch, in dem du zeitnah aufschreibst, was vorgefallen
>> ist. Möglichst wörtliche Zitate notieren."
>
> Wirklich bestand hat das halt mangels Beweiskraft dann auch nicht. Das
> ist bestenfalls fuer Dich selber "interessant".

Da liegst du falsch. Wenn es zu einer (gerichtlichen) Beweisaufnahme 
kommen sollte, sind genaue Aufzeichnungen Gold wert.

> Im Ernstfall kannste kaum was machen
> ohne Beweise.

Richtig. Aber Zeugenvernahmen werden viel effizienter, wenn der Richter 
auf genaue Aufzeichnungen zurückgreifen kann. Deshalb sind mehrere, 
unabhängig (und natürlich von verschiedenen Personen) erstellte 
Tagebücher sogar noch besser.

> Und nein, Deine persoenlichen Aufzeichnen (=Behauptungen)
> haben meiner Auffassung nach keine Beweiskraft und ich denke die meisten
> Richter sehen das aehnlich.

Ein Richter, so er nicht befangen ist, muß Beweismittel bewerten - das 
ist eine seiner wesentlichsten Aufgaben. Am Ende der Beweisaufnahme 
ergibt sich ein Gesamtbild, auf Grund dessen dann ein Urteil gefällt 
wird.

Autor: Axel (Gast)
Datum:

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"Und nein, Deine persoenlichen Aufzeichnen (=Behauptungen)
haben meiner Auffassung nach keine Beweiskraft und ich denke die meisten
Richter sehen das aehnlich."

Hast Du da Erfahrungswerte ?

Ich meine, Deine Gedanken dazu in allen Ehren, aber mir ist nicht klar, 
wieso eine Liste mit Vorkomnissen und Zeugen ein Problem darstellen 
sollte. Ich möchte hierbei die besondere Bedeutung der Zeugen 
hervorheben, die eben den Unterschied zu Behauptungen darstellen.

Aber was glaubst Du eigentlich auf welcher Basis Gerichtsverfahren über 
fristlose Kündigungen oder ähnlichem ablaufen ? Da erzählt der Chef, was 
passiert ist und der Richter fragt allenfalls, wer dabei war. Da legen 
die AG dann genau solche Listen vor. Da steht dann eben drin: MA A kam 
an dem und dem und dem Tag zu spät. Glaubst Du, da will ein Richter noch 
ein Photo aus einer Überwachungskamera ? Übrigends scheitern solche 
Verfahren häufig genau an der Dokumentierung. Wenn der AG dann nur sagt, 
der MA A kam schon ein Dutzend mal zu spät und ich habe ihm das schon 
häufiger gesagt, dass das nicht geht. Da fragt der Richter dann, wann 
kam der zu spät, und wann wurde ihm was gesagt. Und dann war es das.

Gruss
Axel

Autor: >>Freak<< (Gast)
Datum:

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Die Situation ist eindeutig. ( Ich hatte das selbe Spiel )

Geh zum Chef und Bitte darum Betriebsbedingt gekündigt zu werden.
Als erklärung hast du ja genug Material.
Und dann gehe wirklich nur wenn der Chef dir den Posten von dem kerl 
anbietet, solltest du es dir überlegen.

Wenn es sich um eine Organisation handelt gehe ohne viel tram tram.
(Alles andere ist verschenkte Energie)

!!! NIEMALS ILLEGALE SACHEN NIEMALS !!!
(dann stehst du sofort moralisch weit weit unter ihm und bist am ende 
der Dumme)  und das ist VERSPROCHEN !!!

Es ist schade um die anderen Menschen SICHER !!!
Doch sie sind alle Alt genug ODER ?

Glaube mir es ist hart andere leiden zu sehen.
Härter ist es aber für andere zu leiden.

Beende dein leiden so schnell es geht WEG DA !!!

Mfg

p.s. ich habe jahre für andere gelitten und das ist wahr
                      -selbe Situation-
Und ich habe nichts davon gehabt und auch nichts geändert an der 
Situation
sie ist heute noch wie damals.

Autor: Karsten B. (k-duke)
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Hallo Unbekannter,

auf der einen Seite haben viele der Leute hier Recht, dass es eine 
einfache und sichere Möglichkeit ist einfach abzuhauen. Jedoch denke 
ich, dass wenn du dir so viele Gedanken um deine Mitarbeiter machst, 
genau dies die falsche Entscheidung für dich persönlich wäre. Im 
nachhinein macht man sich nur Vorwürfe, dass man seine am Arbeitsplatz 
neugewonnenen Freunde hinter sich lässt.
Insbesondere dann, wenn man sich mal wiedertrifft - sei es verabredet 
oder zufällig - und über die Arbeit spricht.

Da dein Chef im Privatleben offensichtlich wie umgekrempelt ist, so ist 
es doch eine Möglichkeit, deinen Chef zu dir nach Hause einzuladen. 
Durch das private Klima wird er wahrscheinlich wieder so "handzahm" 
reagieren.
Beim Kaffeeklatsch kannst du Ihn dann auf sein Verhalten im Betrieb 
ansprechen. Wichtig dabei ist, dass du ihm keine Vorwürfe machst, da er 
ansonsten wieder in den Standpunkt verfällt, sich beweisen zu müssen, um 
die an ihm ausgeübte Kritik zu widerlegen. Stattdessen solltest du 
lediglich unterschwellig bemerken, dass er sich Privat anders Verhalten 
würde.

Sobald er sich auf ein Gespräch darüber einlässt ist die Chance 
gekommen, ihm zu sagen, dass man sich eine Zusammenarbeit mit ihm in 
einem solchen Klima gut vorstellen könnte. Wenn du ihn dann davon 
überzeugen kannst, dass auch er davon profitieren wird, da Projekte 
schneller, effektiver und gewinnbringender abgearbeitet werden können, 
nur weil ER ein so tolles Arbeitsklima geschaffen hat, dann kann ich mir 
auch vorstellen, dass er sein Verhalten im Betrieb ändert.


Um das Ganze in einem Fazit zusammenzufassen:
Dem Chef (mit viel "Honig") davon überzeugen, dass ER einen "besseren" 
Betrieb durch das von ihm ausgestrahlte Arbeitsklima schafft.


Falls das nichts nützt kann mann immer noch den Weg des 
Arbeitsgerichtes, oder der Kündigung gehen.

Dann kannst du deinem Gewissen wenigstens sagen:"Ich habe es versucht!"

mfg
Karsten B. alias K-Duke

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Karsten B. wrote:
> Jedoch denke
> ich, dass wenn du dir so viele Gedanken um deine Mitarbeiter machst,
> genau dies die falsche Entscheidung für dich persönlich wäre. Im
> nachhinein macht man sich nur Vorwürfe, dass man seine am Arbeitsplatz
> neugewonnenen Freunde hinter sich lässt.

Aber die Kollegen sind doch auch nicht mit dieser Firma verwachsen, 
oder? Wenn sie das Benehmen dieses Vorgesetzten für hinnehmbar halten, 
nun, dann sollen sie es hinnehmen. Aber sowas kann doch nimals ein 
Argument sein, daß man sich selbst diesem völlig überflüssigen Terror 
aussetzt.

> Insbesondere dann, wenn man sich mal wiedertrifft - sei es verabredet
> oder zufällig - und über die Arbeit spricht.

Das ist doch dann deren Problem, oder?

> Da dein Chef im Privatleben offensichtlich wie umgekrempelt ist, so ist
> es doch eine Möglichkeit, deinen Chef zu dir nach Hause einzuladen.
> Durch das private Klima wird er wahrscheinlich wieder so "handzahm"
> reagieren.
> Beim Kaffeeklatsch kannst du Ihn dann auf sein Verhalten im Betrieb
> ansprechen. Wichtig dabei ist, dass du ihm keine Vorwürfe machst, da er
> ansonsten wieder in den Standpunkt verfällt, sich beweisen zu müssen, um
> die an ihm ausgeübte Kritik zu widerlegen. Stattdessen solltest du
> lediglich unterschwellig bemerken, dass er sich Privat anders Verhalten
> würde.

Davon würde ich dringendst abraten, denn dadurch würden die letzten 
Reste von Distanz auch noch weggefegt.

> Sobald er sich auf ein Gespräch darüber einlässt ist die Chance
> gekommen, ihm zu sagen, dass man sich eine Zusammenarbeit mit ihm in
> einem solchen Klima gut vorstellen könnte. Wenn du ihn dann davon
> überzeugen kannst, dass auch er davon profitieren wird, da Projekte
> schneller, effektiver und gewinnbringender abgearbeitet werden können,
> nur weil ER ein so tolles Arbeitsklima geschaffen hat, dann kann ich mir
> auch vorstellen, dass er sein Verhalten im Betrieb ändert.

Aua aua... Ein Arbeitsverhältnis ist noch immer ein Gewaltverhältnis 
und die Gefahr, daß durch so einen Schritt alles noch viel schlimmer 
wird, ist sehr groß.

> Um das Ganze in einem Fazit zusammenzufassen:
> Dem Chef (mit viel "Honig") davon überzeugen, dass ER einen "besseren"
> Betrieb durch das von ihm ausgestrahlte Arbeitsklima schafft.

Nun, - ohne dir zu nahe treten zu wollen - so verhalten sich Schleimer - 
und die werden völlig zu Recht von dominanten Personen bestenfalls 
benutzt, aber auf jeden Fall abgrundtief verachtet

> Dann kannst du deinem Gewissen wenigstens sagen:"Ich habe es versucht!"

Investiere nicht mehr 'Gewissen' in die Sache, als dieser Typ. Alles 
andere wären die sprichwörtlich Perlen von die Säue.

Autor: die ??? (Gast)
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Ruf' Domian an!

Man wat is mir schlecht....

Autor: gast (Gast)
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Wenn du dich wieder mal unfair behandelt fühlst, sag ihm ruhig, sachlich 
und ehrlich deine Meinung. Wenn er dabei ausflippt, lächel ihn an. Wenn 
du dafür gekündigt wirst, hast du noch lange genug arbeitslosen Geld um 
an einen neuen Job ranzukommen :)

Mit anderen Mitteln kommt man da nicht weiter, lass die sau vor Wut 
glühen und bleib selbst am besten ganz locker und immer schön lächeln.

Autor: Heckenpenner (Gast)
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Ich denke der Mann macht seinen Job gut!

Wer will zufriedene Mitarbeiter?

Einer ist immer nur dafür da, um Terror zu machen und Unfrieden zu 
stiften.
Das ist zwar nicht sinnvoll, aber in Deutschland gängige Praxis.

Autor: Wilson Wilson (Gast)
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Solange Du zu gehorchen gezwungen bist und gehorchst, tust Du gut daran; 
sobald Du das Joch abschütteln kannst und es abschüttelst, tust Du noch 
besser daran.

Autor: gast (Gast)
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>> Wer will zufriedene Mitarbeiter?
Gegenfrage:
Wer will unzufriedene Mitarbeiter?

Denk darüber nach, was von der Zufriedenheit der Mitarbeiter abhängt.

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Ich les jetzt nicht alles durch und der Tipp wurde sicher schon gegeben:

Such Dir einen neuen Job!

DIR geht der Blutdruck hoch, DU machst Dir die gedanken, DU wirst 
belastet.

Gibts in der Firma einen Betriebsrat?

Wenn ja, dann solltest Du, wenn Du einen neuen Job hast, einen oder zwei 
Tage vor Deiner Kündigung da hin und denen sagen das Du so fertig bist, 
das Du Dir überlegst zu Kündigen.

Kündige dann und frag bei der Personalabteilung zwei Tage später dann 
nach einer Freistellung weil Dich der Chef dann sicher probiert fertig 
zu machen.  Wenn die nicht mitmachen, dann eine Woche später auf zum 
Arzt und Krank schreiben lassen.

Wenn das nichts bringt, ist sowieso alles verloren.

Solche Drecksäcke fallen auf, aber wenn sich keiner wehrt, wird nichts 
unternommen.

Und noch eines zum schluß: wenn Deine Kollegen sich Jahrelang das 
gefallen lassen, dann werden die Dich nicht unterstützen. Die sind 
gebrochen, vergiss sie.
Wer sich bei so was nicht wehrt ist selber schuld.

Autor: IGBT (Gast)
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>ich finde es fast schon faszinierend, wie extrem
>dieser Mensch die Gruppe in der Hand hat und was sich einzelne alles
>gefallen lassen.
Au ja, habe ich vor kurzem selbst erlebt. Gott sei Dank konnte ich die 
Abteilung wechseln. War nur acht Monate lang da. Aber die armen 
Kollegen, die dort geblieben sind...

>Und noch eines zum schluß: wenn Deine Kollegen sich Jahrelang das
>gefallen lassen, dann werden die Dich nicht unterstützen. Die sind
>gebrochen, vergiss sie.
Stimmt. Habe nicht mal versucht, die Kollegen zu beeinflussen. Hatten 
keinen eigenen Willen mehr. Brrr...

Der Tyrann steuert die Leute nach belieben wie Androiden. Selber macht 
er sich nicht die Hände schmutzig. Der hat sie so gut im Griff, so dass 
er nicht selber mobbt, sondern lässt mobben!

Einmal war es sehr krass und eindeutig. Der gleiche Kollege (dem Tyrann 
unterstellt, aber mir gegenüber weisungsbefugt), der mit mir bisher sehr 
zufrieden war, sollte bei mir Druck machen (ich muss schneller fertig 
werden). Dabei war seine schauspielerische Leistung sehr dürftig. Hab 
mir dann den Spaß erlaubt, die Arbeit besonders schnell und gut zu 
machen. Bin noch am gleichen Tag zum Tyrann ins Büro, die Arbeit 
abgeliefert, und den Laufburschen vor der halben Mannschaft  und dem 
Tyrann "bearbeitet", bis sich der "Briefträger" mehrfach bei mir 
entschuldigte. War schön peinlich. Die anderen Kollegen haben bestimmt 
sowas noch nie gesehen. Der Tyrann hat kein Wort dazu gesagt... Mir hat 
zwar nachher der "Briefträger" Leid getan, aber schön war es trotzdem 
;-)

(Zur Zeit geht es mir Prima, nette Kollegen und toller Vorgesetzter. 
Gleiche Firma, andere Abteilung.)

Autor: mr.chip (Gast)
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> ich bin auch nicht abhängig von ihm oder seinem umfeld.

Der einzige Grund, einem solchen Tyrannen nicht gehörig aufs Dach zu 
steigen besteht doch darin, dass man eventuell noch grössere Nachteile 
zu befürchten hat. Da du aber in keiner Weise von ihm abhängig bist, 
würd ich mal ordentlich Gas geben. Ihm direkt ins Gesicht sagen, wenn du 
sein Verhalten daneben findest. Ihn mit Vorwürfen konfrontieren. 
Forderungen stellen.

Wenn das Team unter ihm wirklich leidet (und nicht die Hälfte der Leute 
aus Opportunismus einfach mal still sind, wie es leider oftmals der Fall 
ist), dann wird es schnell aus seiner Lähmung erwachen und dich 
unterstützen.

Autor: Timbo (Gast)
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"Wenn das Team unter ihm wirklich leidet (und nicht die Hälfte der Leute
aus Opportunismus einfach mal still sind, wie es leider oftmals der Fall
ist), dann wird es schnell aus seiner Lähmung erwachen und dich
unterstützen.
"

Hmm, jaja, so wirds ablaufen lol

Autor: Dipl. psych. Hector (Gast)
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Hallo Unbekannter,

alle von Dir erzählten Gegebenheiten, insbesondere auch das, was Du zu 
der Frage von mir ausgeführt hast, wo keine volle Zustimmung gekommen 
ist (Du hast so geantwortet, wie ich die Frage eigentlich stellen 
wollte), die völlige Verwandlung gegenüber seiner Frau (ein anderer 
Mensch) und die Tatsache, daß er die Gruppe völlig in der Hand hat, 
lassen nur einen einzigen Schluß zu, den ich schon als Verdacht geäußert 
hatte:

Der Mann leidet an der sogenannten "narzisstischen 
Persönlichkeitsstörung" (NPS), diese ist nicht zu verwechseln mit dem 
"alltäglichen" Narzissmus, wie er ein wenig in jedem steckt. Etwa 1% der 
Bevölkerung leidet an dieser Störung, in unterschiedlichen Ausprägungen. 
Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur findet man Narzissten gehäuft in 
Führungspositionen.

Hier kannst Du mehr darüber lesen:

http://www.dr-gumpert.de/html/narzissmus.html
http://www.psychoprobleme.de/lexikon-psychische-kr...
http://de.wikipedia.org/wiki/Narzissmus

Die Ursachen stecken (wie oft) tief in der Kindheit und die Prognose ist 
sehr schlecht. Diese Menschen neigen auch nicht dazu, sich selbst ein 
Problem einzugestehen und Hilfe zu suchen. In der Regel muß man 
abwarten, bis sie sich völlig selbst zerstört haben, bevor eine Therapie 
begonnen werden kann. Das Schlimme ist, daß die Narzissten oft ihre 
Freundeskreise oder Gruppen, in denen sie verkehren, mit ins Verderben 
reißen. Niemals darf man einen Narzissten direkt angreifen, denn auf 
diese Bedrohung wird er extrem reagieren und dich unangespitzt in den 
Boden rammen.

Du siehst schon, es macht überhaupt keinen Sinn, hier unter 
psychologischen Laien zu versuchen, klärende Gespräche zu führen. Seine 
Befürworter werden noch nicht einmal die Notwendigkeit dazu sehen.

Die einzige Lösung ist, daß er geht, und zwar schnellstens. Er oder Du, 
um Dich selbst zu schützen. Denn in einem Verein, einer sonstigen 
Organisation oder einer Firma kannst Du neben einem Narzissten keine 
andere Rolle spielen als den Zuarbeiter und Handlanger für seine 
Exzellenz.

Überlege Dir, wie Du an ihm vorbei seinen Rausschmiß vorbereiten kannst. 
Nimm Dir die Vereinssatzung, sprich mit dem Vorstand (oder wie immer 
Deine Organisation funktioniert) und suche Verbündete. Erzähle ihnen, 
was das Problem ist, laß sie die Symptome aus der obigen Liste 
nachprüfen. Es gibt gutes Material zu dem Thema im Netz, suche ein wenig 
und betreibe Aufklärungsarbeit. Und dann macht kurzen und schmerzlosen 
Prozeß. Wenn Dir die Gruppe am Herzen liegt, gibt es keinen anderen Weg.

Ich weiß wovon ich spreche, da ich in meinem Verein exakt diese 
Situation durchgemacht habe.

Autor: Andy (Gast)
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lol, genauso wie während einer Revolution :)
wir haben an der Uni auch einen Prof. der
ähnliche tyranische Charakterzüge hat.

Autor: BummsFallara (Gast)
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Kauf dir Dinge, die andere zum Ätzen brauchen und lasse ihn in einem 
Sinne "auffliegen" :)

Autor: Timbo (Gast)
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lol Supa Idee....

Also alleine aus den hier gegebenen auf eine narzistische 
Persönlichkeitsstörung zu schließen ist Käse. Dazu müsstest Du die 
Ursache und Entwicklung des Verhaltens kennen. Persönlichkeitsstörung, 
naja, vielleicht, aber woher weißt Du dass es keine paranoide oder 
emotional instabile PS ("Borderline") ist? Mehr als dass der Typ 
narzistische Züge hat, wirst Du hier nicht feststellen können und das 
weiß er aber bestimmt schon, oder? Da es sich aber anscheinend um sehr 
feste Charakterzüge des Betroffenen handelt, werden die durch Gespräche 
irgendwelcher Art nicht verschwinden. Das bringt null komma nichts. 
Alles was man erreichen könnte, wäre von ihm persönlich in Ruhe gelassen 
zu werden oder ihn feuern zu lassen. Viel Spaß beim letzteren...

Autor: Unbekannter (Gast)
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@Dipl. psych. Hector:

Vielen Dank für Deine Antwort! Ich werde mich in das Thema einlesen.

Autor: Gast (Gast)
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Narzisstisch, paranoid, borderline, das ist doch alles Kokolores. Du 
kannst niemanden mit ein paar Stichpunkten in eine Schublade stecken und 
dann ein Patentrezept "wie werde ich ihn los" anwenden. Auch Psychologen 
kochen da nur mit gaaaaanz lauwarmem Wasser.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Axel wrote:
> "Und nein, Deine persoenlichen Aufzeichnen (=Behauptungen)
> haben meiner Auffassung nach keine Beweiskraft und ich denke die meisten
> Richter sehen das aehnlich."
>
> Hast Du da Erfahrungswerte ?
>
> Ich meine, Deine Gedanken dazu in allen Ehren, aber mir ist nicht klar,
> wieso eine Liste mit Vorkomnissen und Zeugen ein Problem darstellen
> sollte. Ich möchte hierbei die besondere Bedeutung der Zeugen
> hervorheben, die eben den Unterschied zu Behauptungen darstellen.

Solange es Leute gibt, die Deine Aussagen bestaetigen ist das wieder was 
anderes. Ich hab nicht direkt Erfahrungswerte allerdings hoer ich grad 
ne Rechtsvorlesung bei nem Anwalt der da gerne immer bisschen aus dem 
Naehkaestchen plaudert... und der hat viel Erfahrung ;)


> Aber was glaubst Du eigentlich auf welcher Basis Gerichtsverfahren über
> fristlose Kündigungen oder ähnlichem ablaufen ? Da erzählt der Chef, was
> passiert ist und der Richter fragt allenfalls, wer dabei war. Da legen
> die AG dann genau solche Listen vor. Da steht dann eben drin: MA A kam
> an dem und dem und dem Tag zu spät. Glaubst Du, da will ein Richter noch
> ein Photo aus einer Überwachungskamera ? Übrigends scheitern solche
> Verfahren häufig genau an der Dokumentierung.

Das Prob ist dass i.d.R. keiner den benachteiligten unterstuetzt, weil 
sie alle selber um ihren Job bangen. Gibt da schon so nen paar 
Geschichten, aber die will ich jetzt nicht aufdroeseln hier. Das war 
eigentlich auch nicht das Thema.

Der Punkt ist doch: Was willste machen wenn in der Firma gemobbt wird, 
ausser gehen oder die Sache hinnehmen. Selbstjustiz ist auch ein 
schlechtes Mittel in diesem Fall.


Gruss,
Michael

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> Narzisstisch, paranoid, borderline, das ist doch alles Kokolores. Du
> kannst niemanden mit ein paar Stichpunkten in eine Schublade stecken und
> dann ein Patentrezept "wie werde ich ihn los" anwenden. Auch Psychologen
> kochen da nur mit gaaaaanz lauwarmem Wasser.

Na ja, diese Charakterstruktur ist so bizarr, daß man sich als 
ausgebildeter Psychologe schon sehr anstrengen muß, eine Fehldiagnose 
abzugeben.

Eine 'einvernehmliche' Lösung zu ist praktisch unmöglich. Man hat nur 
die Wahl, sich ohne Streß abzuseilen, oder mit viel Streß und ohne 
garantierten Erfolg den Versuch zu unternehmen, ihn wegzubomben.

Ich wüßte, was ich in dem Fall täte...

Autor: Rachsüchtig (Gast)
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Ich habe so ziemlich was ähnliches erlebt. Ich würde ihn als Diktator 
bezeichnen. Wenn dieser Mensch genut Macht hätte wäre er Diktator.

Danach habe ich ihn an einer Sitzung vor allen Mitarbeitern blosgestellt 
als er mit destruktiv und unbegründet wieder angriff. Ich habe ihm an 
den Kopf geworfen was er für ein verlogener hinterhältiger 
ausbeuterischer  Sklaventreiber er sein, der weder in der Lage ist zu 
planen noch sonst was drauf habe, und und und und..... Das allermeiste 
waren Fakten.

Ich sagte dies in einer Lautstärke dass er jeden Moment glaubte ich 
schlage ihne tot. Genauer gesagt ich habe ihn angeschrien. Danach war 
das Grossmaul so klein wie Nichts. Er hat sich danach beim mir 
entschuldigt. Leider ging es im gleichen Stihl weiter ohne jede 
Einsicht.

Erst als ich ein bestimmtes Wort ausgesprochen habe welches man als 
persönliche Beleidung auffassen konnte bekam ich die Kündiung sehr 
rasch.

Für mich war dies eine unglaublich Erlösung. Dies hätte ich schon viel 
früher machen sollen.

Vor allem ist die Rechnung für mich noch lange nicht beglichen. Ich 
werde ihn noch lange anonym terrorisieren und schädigen. Viele werden 
dies jetzt als feige oder krank anschauen. Ich schaue dies eher als 
gerechter Ausgleich an. Solchen Leute muss man das Handwerk legen. Es 
ist menschenunwürdig, Mitarbeiter so zu behandeln. Deshalb habe ich noch 
viele Racheaktionen gegen ihn geplant.

Solche Leute dürfen keine anderen Leute führen.
Doch genau solche Leute werden immer irgendwo eine Führungsposition 
haben.
Deshalb muss ich ein bisschen "Gerechtigkeit" spielen.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Na ja, diese Charakterstruktur ist so bizarr, daß man sich
> als ausgebildeter Psychologe schon sehr anstrengen muß, eine
> Fehldiagnose abzugeben.

Sicher, "Diagnosen" aus der Ferne im Internet sind so eine Sache. Es 
kann jeder schreiben was er will etc. Die Problematik ist bekannt.

Nun habe ich mich mal ein wenig eingelesen und habe auch solche 
Diagnosen wie "Borderline" etc. in Betracht gezogen.

Um es kurz zu machen: Gerade "Borderline" passt überhaupt nicht, soweit 
ich das als Laie beurteilen kann. Dinge wie Impulisivität, 
selbstschädigendes Verhalten, Wutausbrüche, bemühen Verlassenwerden zu 
vermeiden, Angst etc. zeigt dieser Mensch nicht.

Im Gegenteil. Angst kennt er nicht, er handelt nicht unüberlegt oder so. 
Er berechnet und serviert eiskalt ab. Er sammelt Munition, erweitert sie 
um blanke Lügen, spielt andere gegeneinander aus und schlägt gnadenlos 
unter der Gürtellinie zu. Wenn er bei seinem Opfer die "Schale" irgendwo 
geknackt hat, haut er mit aller Brutalität auf diese Stelle ein. Seine 
verbalen und taktischen Angriffe sind sehr mächtig. Man muss schon 
extrem aufpassen um von ihm nicht in eine Ecke getrieben zu werden. Wenn 
man unvorbereitet ist, trifft er immer. Garantiert. Er ist alles, nur 
nicht blöd.

Bemerkenswert bei allen Narzismus-Beschreibungen ist der Hinweis auf die 
Kindheit.

Seine Eltern sind/waren in der Stadt bekannt dafür, dass sie sich mit 
jedem angelegt haben und gelten als sehr unfreundlich und als die, 
Zitat: "unbeliebtesten Menschen in der Stadt". Klar, es wird viel 
gelabert und getratscht. Allerdings decken sich diese Informationen aus 
verschiedensten Quellen.

Aber im Prinzip ist es egal. Der Typ muss einfach weg. Ich werde jetzt 
erstmal den Weg weitergehen und Mitstreiter suchen und anfangen den 
anderen Mitgliedern der Gruppe aufzeigen, dass es auch ohne diesen 
Tyrannen geht und sich die Welt weiter drehen wird. Das Hauptproblem 
sehe ich daran, genügend Mitstreiter zu finden, die sich aus seinem 
"Bann" lösen können.

Momentan ist in der Gruppe der Leidensdruck auch sehr hoch, viele sagen 
so schlimm wie er seit einigen Wochen ist, war es noch nie. Von daher 
sind die Bedingung vielleicht recht günstig.

Man wird sehen, wie sich die Sache entwickelt.

Für meinen Teil habe ich beschlossen: Wenn mir die Sache zu heiss wird 
und/oder mich zu sehr belastet, bin ich weg. Dagegen ankämpfen und 
versuchen ihn zu köpfen, ja. Aber nicht um jeden Preis.

Autor: Timbo (Gast)
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Argl, die Eigenschaft die hier besonders herrausschaut ist die, dass er 
ein Arschloch ist. Und nicht die, dass er narzistisch ist. Die 
unbeliebtesten Leute in der Stadt sind üblicherweise keine Narzisten 
sondern eher dissozial. Weiterhin braucht es zur Diagnose der 
Narzistischen PS die Tatsache, dass er IMMER so ist. Aber Du hast selbst 
beschrieben, dass er privat wie ausgewechselt ist.

Autor: ich (Gast)
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krank machen wegen massive depri. so ca. 5wochen am stück dann 2tage 
wieder hin dann ein rückfall min. 6wochen. in der zeit kann man sich 
nach neuer arbeit umsehen und auch der oberchef wird es wissen wollen 
warum man
krank ist.

und wenn einpaar leidesgenossen auch an depri. erkranken wird der 
oberchef etwas ändern.

Autor: Dipl. psych. Hector (Gast)
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"Weiterhin braucht es zur Diagnose der Narzistischen PS die Tatsache, 
dass er IMMER so ist"

Mißverständnis. Der NPS-Patient lebt in einer Welt, die er sich selbst 
zurechtgebastelt hat, um mit seinen Problemem zurechtzukommen. In dieser 
Welt ist er selbst der größte und alle anderen bewundern ihn. Stimmt die 
innere Welt mit der äußeren überein, kann der Narzisst durchaus "wie 
ausgewechselt" erscheinen, er ist charmant, humorvoll, entspannt, 
gönnerhaft. Man nennt das eine kompensierte Phase. Er kann sich so 
verhalten, wenn er keinen Angriff befürchten muß. Vielleicht ist seine 
Frau ein eher dependenter Typ, die sich an ihn anlehnt. Ein Mitarbeiter 
zu Hause beim Chef wird sich auch nicht aggressiv verhalten, sondern als 
höflicher Gast keinen ernsthafen Widerspruch wagen. Der Narzisst ist 
hier sicher, da sein Weltbild gestützt wird. Insofern würde ich schon 
sagen, daß das beschriebene Verhalten gut ins Bild passt.

Natürlich ist er auch in dieser Phase ein Narzisst, man könnte durch 
eine einzige Bemerkung einen Rückfall in sein typisches Verhaltensmuster 
provozieren.

Auch die Eltern, "die sich mit jedem anlegten", passen für mich ins 
Bild. Viele Narzissten stammen aus Familien, die sich für etwas besseres 
halten und das Kind mit völlig überzogenen Ansprüchen malträtieren. Das 
Kind kann keine Maßstäbe erlernen, da es selbst den Widerspruch zwischen 
dem, was die Eltern sind, und was sie vorgeben zu sein, jeden Tag 
erlebt.

Selbstverständlich kann man hier keine endgültige Diagnose stellen, aber 
es reicht vollkommen aus, sehr deutliche Anhaltspunkte für eine 
handfeste Persönlichkeitsstörung, welche auch immer, zu erkennen. Denn 
damit ist klar, daß der Mann in der Gruppe nicht zu einem anderen 
Verhalten gebracht werden kann.

Autor: Dipl. psych. Hector (Gast)
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P.S.:

Echte "Arschlöcher" gibt es quasi nicht. Nur Menschen, die auf andere 
wie "Arschlöcher" wirken. Kein Mensch ist bewußt und aus freien Stücken 
schlecht und verscherzt es sich mit allen Mitmenschen.

Es wäre schön, wenn mal anerkannt werden könnte, daß die Psychologie 
eine Wissenschaft ist wie jede andere auch, in der seit über hundert 
Jahren weltweit mit anerkannten Methoden geforscht wird. Die Psychologie 
weiß heute schon eine ganze Menge über uns Menschen. Trotzdem werden wir 
immer als äußerst "gefährlich", esoterisch oder suspekt angesehen. Man 
hat Angst, daß wir Gedanken lesen können, auf der anderen Seite werden 
unsere Erkenntnisse abgelehnt. Erzählt dir ein E-Techniker, wie ein 
Handy funktioniert, bist du beeindruckt. Erzählt dir ein Psychologe, der 
die gleiche Zeit intensiven Lernens an einer Hochschule zugebracht hat, 
warum diese und jene Dinge in einer Gruppe passieren, glaubt es keiner. 
"Ist doch Quatsch, ist doch alles nur Psychogelaber". Geht selbst 
forschen, wenn ihr als Laien es besser wisst.

Autor: Gast (Gast)
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> "Ist doch Quatsch, ist doch alles nur Psychogelaber"

So sollte mein Kommentar nicht rüberkommen.

> Erzählt dir ein E-Techniker, wie ein
> Handy funktioniert, bist du beeindruckt. Erzählt dir ein Psychologe, der
> die gleiche Zeit intensiven Lernens an einer Hochschule zugebracht hat,
> warum diese und jene Dinge in einer Gruppe passieren, glaubt es keiner.

Das Handy ist ein triviales Ding, verglichen mit dem menschlichen Körper 
oder der menschlichen Psyche. Der Mediziner oder Psychologe stochert 
immer zu einem gewissen Grad im Trüben, klare Antworten und Lösungen 
gibt es selten.

Autor: Dipl. psych. Hector (Gast)
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"Der Mediziner oder Psychologe stochert immer zu einem gewissen Grad im 
Trüben, klare Antworten und Lösungen gibt es selten."

Das ist allerdings richtig.

Autor: Rachsüchtig (Gast)
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>Echte "Arschlöcher" gibt es quasi nicht. Nur Menschen, die auf andere
>wie "Arschlöcher" wirken.

Nach dem Motto: Es ist eine Sache des Betrachters?
Das glaube ich so nicht.

Ich kenne einen Herrn in einem Grosskonzern über den habe ich von 
überhaupt niemanden ein positives Wort gehört ausser von seiner 
charakterlich ähnlichen Frau. Wenn 95% der Leute ihn als Arschloch 
anschauen dann kann man doch nicht behaupten dass es echte Arschlöcher 
nicht gibt.

Autor: Wilson Wilson (Gast)
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Wenn sich 95% im Geiste vorstellen können wie ein Rosa Elefant aussieht, 
heißt es noch lange nicht, dass es Rosa Elefanten gibt.

Was ist ein Arschloch? Wie kann man es definieren?

Autor: IGBT (Gast)
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>... Er sammelt Munition, erweitert sie
>um blanke Lügen, spielt andere gegeneinander aus und schlägt gnadenlos
>unter der Gürtellinie zu. Wenn er bei seinem Opfer die "Schale" irgendwo
>geknackt hat, haut er mit aller Brutalität auf diese Stelle ein. Seine
>verbalen und taktischen Angriffe sind sehr mächtig. Man muss schon
>extrem aufpassen um von ihm nicht in eine Ecke getrieben zu werden. Wenn
>man unvorbereitet ist, trifft er immer. Garantiert. Er ist alles, nur
>nicht blöd.
Exakt so, wie bei meinem (Ex)-Tyrann.
Sind das Zwillinge?   ;-)

Autor: ReinHerR (Gast)
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folgendes Buch kann ich empfehlen: 
http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=3-446-40704-9    (Der Arschloch 
Faktor). Die Tipps allerdings sind nicht ganz so hilfreich. Im Grunde 
hilft nur Kündigen oder *****(ist nicht legal).

In unserem Betrieb kam ein neuer Vorgesetzter der zuerst echt nett war. 
Bis er Macht bekam....
Gruß
ReinHerR

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Echte "Arschlöcher" gibt es quasi nicht... Wirklich? Also mein Chef sagt 
selbst uebe sich das er ein Arschloch ist... als Projetleiter muss man 
das sein... sonst wuerde sich ja nichts bewegen...

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Dipl. psych. Hector wrote:

> Es wäre schön, wenn mal anerkannt werden könnte, daß die Psychologie
> eine Wissenschaft ist wie jede andere auch, in der seit über hundert
> Jahren weltweit mit anerkannten Methoden geforscht wird.

Ist sie heute noch nicht als Wissenschaft anerkannt?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Daniel Duesentrieb (daniel1976d)

>Echte "Arschlöcher" gibt es quasi nicht... Wirklich?

???

> Also mein Chef sagt
>selbst uebe sich das er ein Arschloch ist...

Naja

> als Projetleiter muss man das sein... sonst wuerde sich ja nichts
> bewegen...

Schwachsinn^3. Nur weil man hin und wieder etwas Härte und Konsequenz 
zeigen muss als Projektleiter, ist man noch lange kein Arschloch. Die 
besten Projektleiter oder Führungskader sind die ohne Egoprobleme. Dann 
läuft alles scheinbar vonn allein. Aber ich gebe zu, die sind selten, 
erst recht in Führungspositionen.

MFG
Falk

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Falk Brunner wrote:

> Die
> besten Projektleiter oder Führungskader sind die ohne Egoprobleme. Dann
> läuft alles scheinbar vonn allein. Aber ich gebe zu, die sind selten,
> erst recht in Führungspositionen.

Weil sie sich ja selbst überflüssig machen, wenn alles ohne sie läuft. 
<:-)

Autor: Thilo M. (Gast)
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Angehängte Dateien:

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>Echte "Arschlöcher" gibt es quasi nicht... Wirklich?

Gibt's doch! :))

Autor: Markus H. (cairol)
Datum:

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Da gibt's nur ein: Wenn der Cehf ein A**** ist, -> zum SEINEM Chef 
gehen.
I.d.R. ist die nächsthöhere Instanz vernünftiger. Man findet selten 2 
solcher Typen auf einem Haufen.

Wenn es ein "Alleinherrscher" ist -> Kündigen oder damit leben.

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