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Forum: Mikrocontroller und Elektronik ARF32 mit PIC18lf4520

Autor: Helena (Gast)
Datum: 20.04.2008 18:24

Hallo,

Ich brauche sehr dringend Hilfe!!

ich möchte mit dem BT ARF32 informationen vom PIC18lf4520 empfangen und
weiter an PDA schicken.
Brauche ich für die Kommunikation ein MAX232?

sehr dankbar für jede Antwort!!!!

mfg
Helena
Autor: Gerhard (Gast)
Datum: 20.04.2008 18:34

Hallo

der PIC hat nen UART, (also RS232) mit TTL-Pegel. Es kommt also darauf
an, was der "BT ARF32" liefert bzw erwartet. Haste ein Datenblatt davon
?

gerhard
Autor: Helena (Gast)
Datum: 21.04.2008 01:33

Hallo,

ja, hab ich.
Entsprechend habe ich das BT modul angeschlossen:

für die UART communication:
RTS mit I1OSI/CCP2/RC1
RX mit TX
TX mit RX
CTS mit T1OSO/T13CKI/RC0

die restlichen pins:
VCC mit 3.3V
GND mit GND
RESET mit T0CKI/C1OUT/RA4

ich weiss auch, dass die UART settings wie folgt sein müssen:
9600bps
1 stop bit
none parity bit
rts/cts hardware flow contol

Das geht wohl so:
#USE rs232(baud=9600,parity=N,xmit=PIN_C7,rcv=PIN_C6,bits=8)

aber muss ich da nicht
#USE UART(baud=9600,parity=N,xmit=PIN_C7,rcv=PIN_C6,bits=8)

schreiben?

Brauche ich keine zusätzlichen libraries hinzufügen?
Oder sonst etwas einprogrammieren?

Helena
Autor: Gerhard Gunzelmann (sgssn)
Datum: 21.04.2008 09:17

Hallo

ich hab noch nie mit dem #USE gearbeitet. Ich programmier das immer
selber. Es kommt halt darauf an, was du für Funktionen verwenden willst.
Ich dachte anfangs, du hast ein Problem mit der Hardware: RS232 =
+-12Volt. Wenn das ARF32 mit +-12Volt arbeitet brauchst du einen
RS232-TTL-Wandler wie den MAX232, sonst nicht.


Gerhard
Autor: Helena (Gast)
Datum: 21.04.2008 12:41

BT braucht 3.3V und da der PIC auch mit 3.3V arbeiten kann, bekommt die
ganze schaltung so viel. (bis auf den verstärker für die eingehenden
analog-signale, aber das ist hier wohl nicht wichtig zu erwähnen).

Also, es ist sicher, dass ich keine extra hardware brauche?
Ich dachte, da BT für den PIC wie eine ganz normale serielle stelle ist,
muss ein RS 232 dazwieschen.

Helena
Autor: Gerhard (Gast)
Datum: 21.04.2008 16:29

Hallo Helena

mit Sicherheit weiss das nur das Datenblatt. Was ist den der ARF32 ? Ist
das ein IC oder eine ganze Schaltung ? Wenn das nur ein IC ist, das über
seine Anschlüsse mit dem PIC verbunden ist, dann brauchst du keine
zusätzliche Hardware mehr. Um aus 3,3 Volt +-12 Volt zu machen ist ja
ein gewisser Hardwareaufwand erforderlich.

Gruß
Gerhard
Autor: Helena (Gast)
Datum: 21.04.2008 16:54

Hallo Gerhard,

danke, dass du antwortest!

ARF 32 ist eine Schaltung:
http://www.adeunis-rf.com/files/produit/ARF32%20Da...

Was ich nicht verstehe, warum meinst du ich bräuchte 12V?

Gruss
H.
Autor: Gerhard (Gast)
Datum: 21.04.2008 17:36

Hallo Helena

in deinem 1.Post hast du gefragt, ob du einen MAX232 brauchst.  Der
MAX232 ist ja ein TTL-RS232-Wandler. Aber dann wäre im Datenblatt des
ARF32 auch von RS232 die Rede. Und RS232 arbeitet mit +-12 Volt. Im
datenblatt steht jetzt aber "UART". Damit brauchst du also keine 12
Volt. Und du kannst das Modul direkt an den PIC anschliessen. Ein UART
ist eine RS232 aber eben mit TTL-Pegel und nicht mit +-12Volt.

Gerhard
Autor: Helena (Gast)
Datum: 21.04.2008 22:03

Alles klar!

das bringt grosse Erleichterung. ich hab gedacht ich müsste irgendwie
noch ein extra teil auf meine fertige Platine löten!

Trotzdem funktioniert die Kommunikation aus irgend einem Grund noch
nicht.

Hast du (oder Irgendwer??) zufällig erfahrung mit PDA?

Es kann nämlich der Serial Port nicht geöffnet werden..

bin ganz verzweifelt...
Autor: Gerhard Gunzelmann (sgssn)
Datum: 22.04.2008 07:38

Hallo Helena

da kann ich dir leider nicht helfen. Am Besten machst du einen neuen
Beitrag dafür auf.
Wie/womit programmierst du denn den PDA ?


Gruß
Gerhard
Autor: Helena (Gast)
Datum: 22.04.2008 10:30

Vielen Dank für deine Antworten!

ich programmier PDA mit VB.NET

übrigens lässt sich Serial Port jetzt endlich öffnen, jedoch bekomme ich
nichts von meinem Bluetooth.

Kann man irgendwie anders herausfinden, ob und was das BT wegschickt?

Eine unangenehme Sache ist auch, dass, wenn ich das BT zuhause auf
meiner Platine teste, muss ich eine 9V Batterie benutzen und sie ist
sehr schnell leer. Ist das denn überhaupt normal? Soviel ich weiss,
verbraucht BT 40mA (laut Datenblatt).

Helena
Autor: Peter (Gast)
Datum: 22.04.2008 12:10

vergiss nicht rx und tx zu kreuzen...
Autor: Gerhard Gunzelmann (sgssn)
Datum: 22.04.2008 12:30

Hallo Helena

eine 9 Volt Blockbatterie hat keine grosse Kapazität. Bei einer Last von
40mA hält die vielleicht nur 5 Stunden.

Bevor du eine Aussage über dein Bluetooth-Modul machst, müsstes du
überprüfen, ob dein PIC auch richtig sendet. Oder hast du das schon
gemacht? Eine Möglichkeit das überprüfen, wäre ein Oszilloskop oder du
schliesst an den Pic (statt des BT) einen TTL-RS232-Wandler an und
verbindest den mit deinem PC. Mit Hyperterminal kannst du dann
überprüfen ob die Baudrate usw. stimmt.

Gerhard
Autor: Helena (Gast)
Datum: 23.04.2008 00:45

Genau das habe ich heute den ganzen tag gemacht.
Hab versucht Daten auf dem Hyperterminal zu sehen. Hat noch nicht
funktioniert.

rx und tx sind gekreuzt.

am oscilloscope sehe ich, dass der pin 1 (TX pin des PICs) einen signal
rausschickt. Diesen gibts aber nicht am ausgang der TTL-RS232-Wandler
schaltung.

Werde morgen weiter versuchen.

Problem war unter anderem, dass der pic 3.3V bekommt, die oben erwähnte
schaltung aber 5V.


Helena
Autor: Gerhard (Gast)
Datum: 23.04.2008 18:05

Hallo Helena

die Daten, die der PIC (mit 3.3 Volt) an den TTL-RS232 Transceiver (mit
5 Volt) überträgt, sollten eigentlich kein Problem sein, da der PIC bei
high doch ca 3.0 Volt liefern sollte, und das sollte eigentlich dem
TTL-RS232-Transceiver reichen. Umgekehrt könnte es ein Problem sein, die
5 Volt Daten vom TTL-RS232-Transceiver an den PIC zu übertragen. Aber es
sollte eigentlich genügen, wenn du da einen 10 kOhm Widerstand in die
Leitung legst.

Gruß
gerhard

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