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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Mainclock mit falschem Ergebnis AT91SAM7

Autor: Wolfgang U. (wolle68)
Datum: 22.04.2008 16:16

Ich habe hier einen Denkfehler dem ich nicht auf die Spur komme und
hoffe, das sich von Euch schon mal jemand damit beschäftigt hat.

Die Funktion
AT91F_PMC_GetMasterClock(pPMC,pCKGR,SLOWCLK) aus der Atmel Lib liefert
mir bei einem externen 18,432MHz Quartz 54,712MHz zurück. MAINF steht
auf 10275 und damit ist der Wert eigentlich auch richtig. Wie kann ich
aber nun MCK oder MAINCK ermitteln?

Eigentlich wollte ich über MAINF und SlowCLK die externe Frequenz
errechnen und mir dann über (MUL+1)/DIV PLLCK ermitteln. Danach den PRES
noch genommen und dann hat man MCK. Durch die Abweichung geht das aber
alles nicht und wenn ich die Werte dann noch für die Baudrate einer
seriellen Schnittstelle heranziehe sind die Abweichungen viel zu groß.

Was übersehe ich hier???

Danke für eure Hilfe!
Autor: Wolfgang U. (wolle68)
Datum: 24.04.2008 08:32

Mhh - nutzt das von euch niemand? Wie bekommt ihr denn exakte
Zeitscheiben hin? Ich habe das nun mit fest definierten Werten gemacht,
aber das ist doch sicher nicht die Lösung, oder?
Autor: T.R. (Gast)
Datum: 24.04.2008 13:29

Also, wenn du den standard 18,432 MHZ Qzarz verwendest + den dazu
üblichen asm startup code, dann ist die MCK auf 48MHZ eingestellt (wegen
USB). Andere Quarze brauchste übrigens auch andere Kondensatoren um den
Quarz.
Autor: Wolfgang U. (wolle68)
Datum: 24.04.2008 13:33

Ja der MCK ist auf 48MHz, aber wie kann ich das zur Laufzeit im Programm
berechnen? Auser dem MAINF Register das die Anzahl der Masterclock
Cycles während 16 Slowclock Cycles angibt hab ich doch nichts zum
auslesen, oder?
Autor: T.R. (Gast)
Datum: 25.04.2008 08:47

Wieso willst du eine Konstante zur Laufzeit berechnen? Was spricht gegen
ein Define?

//--------------
// Master Clock
//--------------
#define EXT_OC    18432000

// External ocilator MAINCK
#define MCK             48054857   // MCK (PLLRC div by 2)
#define MCKKHz    (MCK/1000)
Autor: Wolfgang U. (wolle68)
Datum: 25.04.2008 10:49

Einfach um den Code allgemeingültig zu halten. Der Slowclock ist ja
konstant und der externe Oscillator kann ja auf jedem Board anders sein.
Um nun bei unterschiedlichen Oscillatorfrequenzen die Zeitscheiben für
meinen Code zu erzeugen benötige ich halt den MCK zur Laufzeit.
Autor: embedded-os (Gast)
Datum: 25.04.2008 19:44

schau dir doch mal meinen MCK-scanner im SPI-port zum AT91SAM7xxx an.
Das Einzigste was der braucht ist das define zur Quarz-Frequenz, den
Rest ermittelt er aus den Registern - wenn es das war was du sucht...

http://www.embedded-os.de/index.html?pcfat_port.htm

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