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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik monoflop als interrupt? evtl. NE555


Autor: Elektrolyt (Gast)
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Hallo allerseits,

ich wollte mich mal erkundigen, ob ich ein Monoflop für meine Zwecke 
nutzen kann.
Ich möchte den Lowimpuls eines, per Uart, gesendeten Zeichens bei 
19200Bauds "quasi" verlängern.
Sobald der uC ein Zeichen empfängt (pegelwechsel) soll der monoflop für 
einige millisekungen auf low schalten. Ist das eventuell mit dem NE555 
als monoflop möglich? Ich möchte das verlängerte Lowsignal dann als 
INT0-Interrupt nutzen. Oder gibt es für solche zwecke eventuell 
logikbausteine?
Vielen Dank im Voraus

MFG Elektrolyt

Autor: crazy horse (Gast)
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Was obskures auch du immer damit machen willst - was spricht dagegen, 
den direkt an den Int-Eingang zu legen, flankengesteuert?

Autor: Elektrolyt (Gast)
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der powerdownmodus hat erhebliche einwände dagegen... für mich wärs auch 
einfacher :-)

Autor: Elektrolyt (Gast)
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ich bekomm ihn aus dem schlaf nicht mehr hoch, weil der lowpegel zu kurz 
ist (wie oben beschrieben)
Wäre für jede hilfe und jeden vorschlag sehr dankbar...

mfg Elko

Autor: yalu (Gast)
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Gehen tut das sicher schon. Ich würde dafür aber keinen NE555 nehmen,
da dieser so viel Strom braucht, dass du den µC statt dessen genauso
gut weiterlaufen lassen kannst. Besser ist ein etwas in CMOS: 74HC121,
-123, -221, -223 oder etwas in der Art. Soviel ich weiß gibt es auch
vom NE555 eine CMOS-Version, habe aber gerade keinen Namen und erst
recht keine Daten im Kopf.

PS:

> ich bekomm ihn aus dem schlaf nicht mehr hoch

Vor dem Einschlafen einfach eine dieser blauen Tabletten einnehmen
SCNR

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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NE555 ist nicht flankengetriggert.
Besser nimmst du ein Monoflop wie 74HC4538.
Die sind je nach belegung positiv oder negativ flankengetriggert.

Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Danke für die antworten...

brauche ich dafür retriggerbare monoflops? Da ja quasi nur auf die erste 
(fallende in dem fall) Flanke reagiert werden soll, wäre es in meinem 
fall doch sinnvoller eine nicht retriggerare zu nehmen oder?

@yalu;-)Weisst du wie die blauen tabletten von innen aussehen?

MFG Elko

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Elektrolyt (Gast)

>brauche ich dafür retriggerbare monoflops?

Nein. Ein normales Monoflop tut es. Aber es geht noch einfacher. 
Eine Diode (4148), ein R (1 M) und ein C (10nF) reichen. R als Pull-Up 
an den INT0 Pin, C gegen Masse. Die Diode mit der Anode an den INT0 und 
mit Kathode an deinen UART RX Ausgang. Damit kann dein UART das Pin 
schnell auf LOW ziehen, nach high wird es nur vom hochomigen R geladen. 
Fertig.

MFG
Falk

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Vielen Dank Falk,

allerdings habe ich das vorhin probiert und es klappt leider nicht. Was 
für ein C wäre sinnvoll? Elko oder Kerko? funzt beides leider nicht... C 
von int0 gegen Masse meintest du oder? ? Aber komisch finde ich, dass 
wenn ich den C vom board entferne und wieder draufsetze, dann tut sich 
was.
Kannst du mir die sache näher erläutern? Wäre nämlich super wenn das mit 
den gegannten bauteilen funktioniert.

LG Elko

Autor: Mike (Gast)
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> Elko oder Kerko

Elko mit 10nF?

Zur Schaltung von Falk:

Die Uart schafft es eventuell nicht den C schnell genug zu entladen. 
Vielleicht testweise mal einen Transistor oder ein kräftiges CMOS-Gatter 
davorschalten.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Elektrolyt (Gast)

>allerdings habe ich das vorhin probiert und es klappt leider nicht. Was
>für ein C wäre sinnvoll? Elko oder Kerko? funzt beides leider nicht... C

10nF gibt es nur als KerKo.

>von int0 gegen Masse meintest du oder?

Ja.

>Kannst du mir die sache näher erläutern? Wäre nämlich super wenn das mit
>den gegannten bauteilen funktioniert.

Bei 19k2 dauert ein Bit ca. 52 us. In der Zeit muss dein Treiber, meist 
ein MAX232, den 10nF entladen haben. Mal rechen. Sagen wir mal, der 
Treiber hat 100 OHm Ausgangswiderstand, das ist recht konservativ. Macht 
10nF x 100 Ohm = 1us. Sprich nach ca. 5us ist der C entladen. Sollte 
passen.

MfG
Falk

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Das Problem ist jetzt, dass der sender des zeichens ein handy ist. Wenn 
ich in der Simulation die zeichen manuell sende, wacht der controller 
brav über den int0 auf. Allerdings funzt das ganze nicht wenn das handy 
die zeichen sendet, obwohl nach einem manuellen wecken an int0 der 
usart_rx_vect auch vernünftig und einwandfrei läuft. Ich will ihn doch 
nur durch ein zeichen also durch den uartRx wecken, mehr will ich doch 
nicht und seit tagen bin ich am probieren und tüfteln und verzweifeln 
:-(
Warum in der simulation per tastatureingabe ja und in der realität 
leider nein, trotz selben uarteinstellungen :-/

Vielen Dank für eure Mühe und zeit
...und nerven
elko

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Ich habe gerade festgestellt, dass es auch mit dem handy funktioniert, 
allerdings wenn ich den kondensator abziehe und wieder draufstecke... 
dann wird auch ein int0 erzeugt, aber warum wie es eigentlich 
funktionieren soll, ohne abnehmen und draufsetzen des C´s... zu den 
10nF, mein fehler... elko mit nF :-) hab ein 10 uF elko in der hand 
gehabt und euphorisch drauf rumprobiert, klar überflüssige frage...

mfg elko

Autor: Elektrolyt (Gast)
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schönen guten tag,

hat keiner eine idee, wie ich das noch realisieren könnte??? irgendwie 
funktioniert das nicht wie ich mir das vorstelle. Ich müsste doch quasi 
"nur" den lowpegel des Signals bzw der zeichen, die über die uart 
ankommen, verlängern. Quasi sowas wie ein PT1-Verhalten auf die 
steigende Flanke (oben beschriebene-RC-Glied) einsetzen, um die 
Zeitkonstante zu erhöhen, sehe ich das richtig? Wieso funktioniert die 
schaltung so nicht?  Die Pegel werden über eine Z-Dioden/Widerstand und 
Transistorschaltung reguliert. Von 3.3 auf 5V mittels 2 Tansistoren und 
von 5V auf 3.3 mit Zdiode und Widerstand. Was mache ich Falsch???
Hat jemand eine idee?
ist der Ausgangswiderstand meiner Schaltung bzw des Handys zu groß?
wäre für jede hilfe dankbar...


mfg Elko

Autor: yalu (Gast)
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Falk Brunner schrieb:

> Sagen wir mal, der Treiber hat 100 OHm Ausgangswiderstand, das ist
> recht konservativ.

Elektrolyt schrieb:

> Von 3.3 auf 5V mittels 2 Tansistoren und von 5V auf 3.3 mit Zdiode
> und Widerstand.

Das riecht irgendwie danach, dass eine Signalquelle einen
Innenwiderstand von deutlich mehr als 100 Ohm hat, so dass die
Überlegung von Hagen nicht mehr stimmt. Vielleicht bleibt tatsächlich
zu wenig Zeit, den C zu endladen.

Am besten postest du deine Pegelkonverterschaltung zwischen dem Handy
und dem µC und schaust mal im Datenblatt nach, bei welchen
Schwellspannungen der Eingang des µC von H auf L bzw. von L nach H
schaltet. Dann kann man das Ganze durchrechnen und evtl. sagen, wie
Widerstände und Kondensator dimensioniert werden müssen.

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Vielen Dank für deine Mühe Falk...

Also Schwellspannung bei dem Mega sollte bei ca 3V liegen bei 5V 
vcc.(werd gleich mal genauer schauen). Die schaltung sollte soweit alles 
wiedergeben, wobei ich die int0 beschaltung einfach mal weggelassen habe 
(da sollte dann ja, das von dir erwähnte RC hängen). Ich hatte auch eine 
Brücke zwischen RxController und INTO allerdings war das alles ohne 
erfolg (hab die brücke in der schaltung mal angedeutet)
Ich verstehe nicht wieso das nicht klappt. Hab soviel probiert, nix 
hilft. Ich stehe dem Verzweifeln nahe...
Ich hoffe, du könntest nochmal reinschauen?

Schönes Wochenende

LG ELko

Autor: Helmi (Gast)
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Der Widerstand R2 sollte zwischen AVR und Z-Diode liegen und nicht 
zwischen Handy und Z-Diode. Dürfte sonst ein ziemlich hoher Strom 
fliessen. An der Basis von T1 solltes du noch einen Widerstand gegen GND 
schalten (so um die 27K).
Kann es sein das da noch eine Signalinvertierung zwischen Handy und AVR 
fehlt ?.
RS232 Treiber invertieren normalerweise den Pegel.

Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Vielen Dank Helmi,

das mit den widerständen mache ich sofort, ansonsten ist kein 
signalinverter nötig denke ich, da im polling und ohne interrupts die 
Signale korrekt detektiert und ausgewertet werden. Nur im Tiefschlaf 
(PWR_DOWN Mega8) kommt er einfach nicht aus den knien mit einem 
eintreffenden signal an Rx bzw INT0,

LG ELko

Autor: yalu (Gast)
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> Also Schwellspannung bei dem Mega sollte bei ca 3V liegen bei 5V

Ein ATmega also. Der hat eine leichte Hysterese an den Eingängen mit
den Schwellen bei etwa 1,8V (L->H) und 1,4V (H->L).

Zu deiner Schaltung: Die hat zwei Fehler, die sich normalerweise
wahrscheinlich nicht bemerkbar machen aber trotzdem korrigiert werden
sollten.

1. Was, während ich dies schrieb und dann unterbrochen wurde, von
   Helmi schon genannt wurde: R2 sollte rechts und nicht links von D1
   liegen. Wenn TXMEGA8 auf H liegt, fließt der jetzigen Schaltung der
   maximale Ausgangsstrom des Mega8 über die D1. R2 begrenzt diesen,
   aber nur, wenn er auf der Seite liegt, wo der Strom her kommt.

2. D2 ist überflüssig. Ich vemute, dass dein Handy eine serielle
   Schnittstelle mit 3,3V-Pegeln hat (wenn nicht, würde die Schaltung
   überhaupt nicht funktionieren). Ist der Ausgangspegel des Handys
   oberhalb von 2,7V leitet D2, begrenzt die Spannung, und es fließt
   ein hoher Ausgangsstrom aus dem Handy, ähnlich wie in Punkt 1 aus
   dem AVR. Auf der 3,3V-Seite muss aber gar nichts begrenzt werden,
   also lass D2 einfach weg.

Sonst sieht die Schaltung aber richtig aus und sollte auch mit Falks
Vorschlag "kompatibel" sein, weil der L-Pegel am Kollektor von T2
niederohmig ist und damit den Kondensator schnell entladen kann.

Vielleicht machst du die beiden Korrekturen und zeichnest auch Falks
Bauteile in die Schaltung ein. Vielleicht hast du seinen Vorschlag
falsch verstanden.

Hast du zufälligerweise ein Oszi? Dann könnte man die Lade-/
Entladekurve des Kondensators betrachten und das Problem leichter
aufspüren. Wenn nicht, kriegen wir das aber trotzdem hin :)

Autor: Helmi (Gast)
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Hallo Elektrolyt

Ich habe mal 2 verschiedene Monoflop Schaltung an deine 
Eingangsschaltung angehaengt. Einmal mit 2 Schmitt-Trigger Inverter und 
einmal mit einem Monoflop. Versuchs einfach mal damit. Die Zeit betraegt 
ungefähr ca. 0.5 S

Bedenk aber das das erste Zeichen aus dem Handy nicht richtig empfangen 
wird weil der Prozessor halt noch im Tiefschlaf liegt.

Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Ich danke euch allen vielmals für eure kompetente hilfe.
Ich werde mir gleich morgen mal die benötigten bauteile besorgen, habe 
leider kein monoflop und auch kein schmitt-trigger da (dummerweise!!).
Dann werde ich das ganze mal durchtesten und abends mal posten.
Mit dem Monoflop war auch meine erste idee, allerdings wusste ich nicht 
ob ich damit erfolg haben werde. Aber jetzt bin ich mir schon um einiges 
sicherer dass "moin" ein erfolgreicher tag sein wird :-) Besonderen Dank 
an Falk, Helmi und Yalu.
Schönen Samstag abend
Elko

Autor: yalu (Gast)
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Falks Variante unterscheidet sich von Helmis in den folgenden Punkten
(auch ein Versuch wert, und vielleicht reichen dafür deine Teile
noch ;-)):

- Ersetze die Inverter IC1A und IC1B durch Leitungen

- Dreh D1 (die 1N4148) um.

- Verbinde das untere Ende von R5 (1M) mit VCC statt mit GND.

- C1 (470n) sollte kleiner sein (Falk hat 10n vorgschlagen), sonst
  wird möglicherweise das Empfangssignal zu stark verunstaltet. Bei
  Helmis Variante stellt sich diese Problem natürlich nicht, da der
  Inverter dazwischen liegt.

Da die Eingänge des AVR eine leichte Hyterese (0,4 bis 0,5V)
aufweisen, sollte es auch ohne die Schmitt-Trigger gehen.

Autor: Helmi (Gast)
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Fuer den Schmitt-Trigger gehen auch:
74HC(T) 13 , 74HC(T)132 , CD4093

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

>Fuer den Schmitt-Trigger gehen auch:
>74HC(T) 13 ,...

Meist wohl 74HC(T)14. Der 13 ist ein Flip-Flop.

MfG Spess

Autor: Helmi (Gast)
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CD4013 ist ein FlipFlop
74xx13 ist ein Schmitt-Trigger mit 4 Eingaengen (aber wohl als HC nicht 
mehr zu bekommen)

Gruss helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Schönen guten Tag,

also ich habe mir mal die bauteile besorgt und gestern ein paar versuche 
gemacht (ausschliesslich mit dem 4538) und festgestellt, dass der 
interrupt bei einigen kondensatorwerten gut ausslöst und bei einigen 
werten quasi in der int0routine "hängt".
bei 10n bis 100n passiert nix, der int0 löst bei aktivität an Rx nicht 
aus. Bei 470n hänge ich in der INT0-routine als wäre der int0 ständig 
ausgelöst, obwohl Rx ständig high ist. irgendwo zwischen diesen werten 
läuft es so halbwegs.

Außerdem habe ich festgestellt, dass mein monoflop in der nähe meines 
Magnetstablötkolbens "kippt", wenn die Lötspitze ein- oder abschaltet??? 
ist das normal? Das spricht ja nicht wirklich für eine sichere 
Schaltung. Werde ich diesen nebeneffekt irgendwie los? Ich werde das 
heute mal mit den schmitt-Triggern versuchen, ob ich die selben 
unerwünschten effekte erreiche.

Wäre für jede Hilfe sehr Dankbar...

MFG Elko

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Was für Kondensatoren setzt man da für gewöhnlich ein? Kerko, Folie?
LG Elko

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Fuer Zeitbestimmende C setzt man am besten Folie ein.
Zu deinem Loetkolbenproblem.
Ist dein 5V mit 100nF Kondensatoren abgeblockt ?
Eventuell an der Basis vom 1. Transistor nach Masse einen Kondensator 
von ein paar nF schalten.

Ist dein Interrupt auf negative Flankentriggerung eingestellt ??

Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Danke Helmi,

Ich hab grad mein code umgebastelt und werd gleich mal den kondensator 
an die basis von transistor1 schalten (quasi parallel zu den 27K???), 
wenn alles wieder so läuft wie vorher. Bei PWR_DOWN und INT0 trigger ich 
auf den lowlevel. Meinst du die 5V an den Transistoren? Die kommen 
direkt von der AVR Spannungsversorgung, betrieben mit 7805 und klar die 
100nF dazwischen.

Schönen Sonntag
LG Elko

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>an die basis von transistor1 schalten (quasi parallel zu den 27K???),

Richtig genau dorthin . Damit werden Spikes am Eingang unterdrueckt.
Aber bitte auch nicht zu gross machen sonst kommen die Daten nicht mehr 
durch.

>Bei PWR_DOWN und INT0 trigger ich auf den lowlevel.
Schlecht wenn er aus der Service routine rauskommt steht der Interrupt 
immer noch an und er laeuft wieder in die Routine. Besser ist negative 
Flanken triggerung (Oder Positive dann must du den anderen Ausgang vom 
Monoflop nehmen)

>Meinst du die 5V an den Transistoren? Die kommen
>direkt von der AVR Spannungsversorgung, betrieben mit 7805 und klar die
>100nF dazwischen.

Genau die meine Ich.

Berichte weiter obs geklappt hat


Schönen Sonntag
Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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ich nochmal,


>>Bei PWR_DOWN und INT0 trigger ich auf den lowlevel.
>Schlecht wenn er aus der Service routine rauskommt steht der Interrupt
>immer noch an und er laeuft wieder in die Routine. Besser ist negative
>Flanken triggerung (Oder Positive dann must du den anderen Ausgang vom
>Monoflop nehmen)

als ausgang vom monoflop nehme ich den, den du auch in deinem schaltbild 
eingezeichnet hattest, ist die Fallende Flanke. Allerdings ist der INTO 
auf LowLevelINT programmiert, da nur der den Mega aus dem Tiefschlaf 
holt. Oder meintest du was anderes?

gruss Elko

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Wenn nur der Lowlevel ihn aus dem Tiefschlaf holt ist das ein Problem.
Dann must du in deiner Serviceroutine mit einem Ausgang das Monoflop 
loeschen und zwar mit einem Lowimpuls am Eingang 3 des Monoflops.
Dann wird sobalt die Serviceroutine angesprungen wird die Bedingung 
zurueckgenommen. Es wird also so quasi eine Flankentriggerung erzeugt.

Probiers mal aus.

Lowimpuls    ------____------   an Pin 3 von Monoflop

Gruss Helmi

Autor: yalu (Gast)
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Um die wiederholte Auslösung eines Interrupts nach Verlassen des
Interrupthandlers zu vermeiden, müsste es doch genügen, wenn man im
Interrupthandler einfach den externen Interrupt im GICR-Register
sperrt. Bevor man den Controller das nächste Mal schlafen legt, muss
er natürlich wieder freigegeben werden.

Die zusätzliche Portleitung zum Löschen des Monoflops entfällt dann.
Oder denke ich jetzt gerade verkehrt?

Der Interrupt muss nach dem Aufwachen sowieso gesperrt werden, da
sonst während der Datenübertragung ständig störende Interrupts
ausgelöst würden.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Koennte man auch mal versuchen. Wenn er allerdings noch die Portleitung 
frei hat koennte man ja beides machen.

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe das problem mit dem auslösen des monoflops, wenn mein lötkolben 
schaltet immernoch. Woran könnt das liegen und wie beseitige ich das?
kondensator hilft leider nicht...

wäre sehr dankbar für eine antwort...
MFG Elko

Autor: yalu (Gast)
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Hast du die unbenutzten Digitaleingänge des 4538 (insbesondere auch
die des zweiten enthaltenen Monoflops) auf definierte Pegel gelegt?
Sonst passieren da manchmal seltsame Dinge. Also, falls noch nicht
geschehen, Pins 11, 12 und 13 auf GN legen.

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Vielen Dank Yalu,

werde ich gleich mal probieren... Tue eigentlich seit Tagen nix anderes, 
als probieren.

mfg Elko

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Wenn es noch immer probleme macht kannst du eventuell ein Foto von 
deinem Aufbau mal machen. Das koennte uns vielleicht weiter helfen.

Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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ich grabe mein thread mal wieder aus... der ist aus extremen Zeitgründen 
untergegangen...

Also ich würde lieber ein video machen, ist weitaus interessanter...
Folgende kleine Erkenntnis seit den letzten wochen :-)
ich habe die Schaltung mit dem HC4538 wieder einmal aufgebaut und nach 
langer zeit mal wieder rumprobiert. diesmal habe ich PIN zusätzlich auf 
High "gezogen" per pullup (82K)
Lötkolben war an und der Stab auch dauernd am schalten, allerdings hatte 
ich den bösen nebeneffekt mit dem "Kippen" nicht mehr (den unbenutzen 
monoflop habe ich auf definierte Pegel gelegt) die Schaltung lief 
testweise mehrere Stunden und es trat kein fehler auf...
So mit der dunkelheit dachte ich schalteste per Fernbedienung mal das 
licht an, und siehe da beim tastendruck hat die kippstufe geschaltet. 
Ich konnte die LED auf meinem Breadbord mit einer Funkfernbedienung 
steuern
:-]
War aber nicht Sinn und Zweck meiner Kippstufe... hat denn irgendeiner 
eine Idee, wie das passieren kann und wie ich was dagegen machen kann? 
Lohnt es sich nach anderen Monoflops zu suchen? Oder könnten da die 
effekte auch auftreten. Bin langsam am verzweifeln, da die Kippstufe 
schon sehr wichtig für meine schaltung ist und zuverlässig arbeiten 
sollte...

Hoffe wieder auf kompetente hilfe und würde mich über jeden Vorschlag 
und Ratschlag freuen.

MFG Elko

Autor: Elektrolyt (Gast)
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nachtrag: PIN5 meine ich. TriggerInput

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ist es nun die HF Einstreuung durch deine Ferndienung oder das Schalten 
deiner Lampe die das MF triggert ?
Gegen die HF-Einstreuung helfen eventuell ein paar kleine Drossel in der 
Versorgungsspannung und den Eingaengen gefolgt von einem kleinen C gegen 
Gnd.

Wie gesagt poste mal dein Schaltplan und ein Foto von deinem Aufbau wie 
er jetzt ist. Dann kann man vielleicht etwas mehr dazu sagen.


Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Hi Helmi,

benutzen tue ich die Anordnung, wie du (helmi) sie hochgeladen hast und 
das ganze auf dem Breadboard (meinst du es könnte am Breadboard 
liegen???) Anstatt der Transistorstufe am Triggereingang habe ich ein 
Taster, welcher mir den Trig.Eingang auf Low zieht. Am Ausgang habe ich 
eine LED, die mir das "kippen" anzeigt.
Verwunderlich ist es ja, dass der selbe Effekt schon mit dem Lötkolben 
auftrat (Beim schalten des Magnastabes)
Leider habe ich keine Drossel hier... doch ich habe schon jede menge 
Elkos zwischen Vcc und GND geschaltet, alles ohne erfolg. Ich habe die 
Anordnung mit dem HC14 getestet und das funktioniert bis jetzt ohne 
Probleme. kann die Fernbedienung bedienen und den lötkolben daneben 
stellen und da wird nix gestört. Werde dann wohl bei der Anordnung mit 
den schmitt-triggern bleiben, wenn ich keine andere Lösung finde. 
Allerdings muss ich das dann wohl noch mal mit der transistorstufe davor 
testen, ob es wirklich zum wecken des controllers reicht. Ich hoffe...
Nur macht es mich "kirre" dass ich nicht weiss woran es liegen könnte. 
Das ist ja nicht sinn und zweck der kippstufe, dass er bei jedem "pups" 
schaltet, obwohl das ding korrekt verschaltet und unbenutze Eingänge auf 
definerten Pegel liegen.
PS: wenn du jetzt noch auf ein Bild bestehst werde ich wohl oder übel 
die cam auspacken müssen. Aber was willst du darauf erkennen?

vielen Dank nochmal für deine Hilfe

MFG Elko

Autor: Helmi (Gast)
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Auf ein Bild besteh ich nicht.
Allerdings wenn dein Aufbau auf einen Breadboard besteht kann es schon 
sein das durch die Leitungen die Störungen aufgenommen werden.

Also entnehme ich deinem Text das das mit HC14 funktioniert und es mit 
dem MF zu Störungen kommt.

Du kann noch folgendes testen . Leg mal ein kleines C parallel zu R3. So 
um die 100pF .. 1nF. Vielleicht kommen die Störungen da rein.

Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Die transistoren sind in dem aufbau noch nicht enthalten... Also können 
die Störungen da nicht reinkommen. Nur der MF und ein Taster am 
TriggerInput sind in Betrieb.
Bei der zweiten schaltung mit dem HC14 ist auch nur der hc14 ohne 
transistoren in betrieb. Am Eingang auch nur ein Taster. Die störungen 
können nur von dem Breadboard oder der Versorgungsspannung kommen. Oder 
die 4538er haben alle einen schaden, aber gleich 3 stk auf einmal??? 
Eher unwahrscheinlich.... Auf jedenfall funzt es mit dem hc14 und bis 
jetzt macht es auch noch keine "zicken" und mit dem 4538ern leider 
nicht...


MFG Elko

Autor: Helmi (Gast)
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Hast du auch einen Pullup Widerstand am Taster vorgesehen und wie gross 
ist der ? Eventuell den Eingang mit einem kleinen C abblocken. Grösse 
wie im vorigen Posting.


Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Wie genau meinst du das? Mein aufbau sieht zur zeit so wie im anhang 
aus... tut mir leid wegen der paintzuzeichnung aber um halb 1 eagle 
nochmal starten etc -.-

Danke für deine Mühe
Gruss Elko

Autor: Helmi (Gast)
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Was macht der 1 MOhm in reihe zum Taster ?
Mach die Widerstände mal niederohmiger so im Bereich unter 10KOhm.
Ich glaube durch diese hochohmigkeit fängst du dir viele Störungen ein.

Gruss Helmi

der jetzt ins Bett geht

Autor: Elektrolyt (Gast)
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meinst du den serienwiderstand am taster auch kleiner machen? oder soll 
der komplett weg?
Wäre doch beim tasten dann ein kurzschluss?

MFG Elko

Autor: Helmi (Gast)
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>meinst du den serienwiderstand am taster auch kleiner machen? oder soll
>der komplett weg?
Weg damit.

>Wäre doch beim tasten dann ein kurzschluss?
Wieso ? Der zieht dir doch nur den 82K nach Gnd. Ist doch kein 
Kurzschluss . 1-> 0 Flanke zum trigger des MF.

Mach diesen 82 K mal niederohmiger so um die 4.7K.
Keine Angst um den Stromverbrauch. Da fliesst nur beim drücken des 
Tasters Strom.

Denk daran:
Lange Leitungen und hochohmige Widerstände sind Kandidanten für 
Störungen.
Hochohmige Widerstände nur da einsetzen wo es nicht anders geht.


Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Vielen Dank nochmal Helmi,

bin leider jetzt erst dazu gekommen deine nachricht zu lesen... und werd 
mal durchtesten... hast ja recht, ist kein kurzschluss :-)
Apropos strom, ich bin aus den datenblättern nicht ganz schlau geworden, 
aber vielleicht weisst du ja was die ICs Monoflop und hc14 so 
verbrauchen bei 5V Vcc, wenn kein triggersignal anliegt, also die 
schaltung quasi im standby ist und der triggereingang auf high liegt??? 
Mega im PWRDWN ist klar, laut datenblatt...

MFG Elko

Autor: Helmi (Gast)
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Da beide ICs CMOS Typen sind setzt sich der Stromverbrauch aus einem 
statischen und einen dynamischen Anteil zusammen.
Der statische Teile sind die Leckströme im IC. Bei beiden IC so um die 
2uA.
Parameter im Datenblatt quiescent supply current.
Der dynamische Anteil ist der Frequenzabhängige Teil. Er fliesst nur 
wenn das IC umschaltet und dadurch die parasitären Kapazitäten umladen 
muss.
Um das auszurechnen steht im allgemeinen dazu im Datenblatt eine Formel. 
Aber da deine Schaltung recht wenig Umschaltflanken entstehen maximal 
ein paar Khz kannst du diesen Anteil vergessen. Also verbraucht die 
Schaltung in beiden ein paar uA.

Na dann probier das mal aus und berichte weiter.

Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Hi,
wieder verhindert gewesen...
so wie es aussieht funktionierts jetzt so langsam. Ich danke dir nochmal 
Helmi...
ich habe jeweils 1nF an den triggereingang und gegen masse und am 
ausgang des monoflops auch nochmal 1nF gegen masse geschaltet und 
natürlich die widerstandswerte geändert (nach Helmi). Es kommen soweit 
keine störungen mehr rein. kann ich die Kondensatoren da so bedenkenlos 
dran lassen oder hat das irgendwelche nachteile?

LG Elko

Autor: Helmi1 (Gast)
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Hi Elektrolyt

Schoen das es jetzt funktioniert. Die beiden Kondensatoren kannst du 
drin lassen . Die flankensteilheit der negativen Flanke die ja das MF 
triggert ist bedingt durch den Taster oder Transistor ja sowieso viel 
steiler als die positive Flanke. Von daher duerfte das keine Probleme 
machen. Also kannste drin lassen.

Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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ich werde die tage das ganze mal mit den transistoren und unter realen 
bedingungen testen und berichten... vielen dank nochmal für deine mühe 
und kompetenten rat. Ohne deine hilfe, wäre ich noch bei der wahl des 
richtigen MF´s :-)

mfg Elko

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