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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Spannungs-Schwankungen ermitteln?

Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 27.04.2008 14:15

Hallo!

Ich hab schon ein wenig danach gesucht, aber so ganz hat es noch nicht
geholfen.
Also folgendes Szenario:

Ich habe hier 2 Solarzellen, die in Reihe geschaltet ca. 4 V (4,5 war
das höchste was ich bis jetzt gemessen habe) bei ca. 250mA erzeugen
können. So, aufgrund der Drehung der Erde verschwindet die Sonne
gelegentlich mal aus dem Blickfeld der Solarzelle ;-)
Nun hatte ich vor, den auftretenden Spannungsabfall irgendwie zu
erkennen (was bei Erkennung passiert ist erstmal egal).
Nun ist aber meine Frage, wie kann ich diese Spannungsschwankungen
messen/frühzeitig erkennen?
Programmiert habe ich bis jetzt nur auf einem PIC ( 16F628A ), auf
diesem wollte ich für dieses Projekt auch erstmal noch bleiben. Ich habe
irgendwas von Spannungsteiler o.ä. gelesen, aber so ganz konnte ich da
noch nicht durchblicken.

Der PIC an sich sollte mit der gegebenen Spannung und dem Strom doch
locker zurechtkommen, oder?

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ansätze geben, die ich dann
weiterverfolgen kann :) Vielen Dank.
Autor: Fred S. (fredhs)
Datum: 27.04.2008 16:19

Hallo Martin M.,

die Stichworte, die Du im Datenblatt (
http://www.scribd.com/word/download_preview/65498?...
) suchen musst, heißen "analog comparator" und "voltage reference". Du
stellst dem einen Eingang des Komparators eine definierte Spannung (zum
Beispiel aus der internen "voltage reference") zur Verfügung, an den
anderen Eingang kommen die Solarzellen, evtl. über einen (ruhig sehr
hochohmigen!) Spannungsteiler. Wenn die Spannung der Solarzellen
(Spannungsteiler mit einrechnen!) unter dem Referenzwert liegt, löst Du
etwas per Software aus (z.B. einen Interrupt -- ich benutze vorwiegend
AVRs, aber das geht wohl bei PICs identisch; die interne
Spannungsreferenz hat dort sogar 16 Stufen!).

Natürlich musst Du dafür sorgen, dass der PIC auch bei Dunkelheit
adäquat versorgt ist, z.B. mit einem Puffer-Akku. Für eine ähnliche
Anwendung lasse ich einen AVR im Dunkeln alle 8 s per Watchdog
aufwachen, kontrollieren, welche Spannung die Solarzelle liefert, und
sofort wieder einschlafen, wenn's noch dunkel ist. Das ist nur eine
mehrerer denkbarer Lösungen.

Ohne einen externen Puffer-Akku ließe sich wahrscheinlich auch
auskommen, wenn man in Kauf nehmen kann, dass sich der uC bei fallender
Spannung aus- und dann über einen Power-ON-Reset wieder einschaltet --
nur eine Frage der Software (und Aufgabe des Prozessors).

Viele Grüße

Fred
Autor: Prasser & Jammerer (Gast)
Datum: 27.04.2008 16:33

Der Ansatz nennt sich Maximum Powet Tracker, ein Switcher, der die Last
mit dem maximal Moeglichen versorgt. Ein Regelkreis, der die Last von
nieder zu hochohmig variiert, und die optimale Anpassung findet.
Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 27.04.2008 19:39

Hallo!

Vielen Dank für euere Antworten. Das Comparator Modul klingt ja schon
sehr vielversprechend, nur ergibt sich mir da eine neue Frage...

V(ref) wird ja aus Vdd erzeugt. Da der Mikrocontroller aber selber an
der Solarzelle hängt (soll ein komplett Solarbetriebener Aufbau werden)
wird sich doch, wenn die Spannung der Solarzelle abnimmt, auch
gleichzeitig Vdd und somit Vref verändern, oder? In dem Fall würde die
Bedinung (Vin < Vref) nie erreicht werden und der Interrupt auch nie
auslösen.
Oder verstehe ich da was falsch?
Autor: Fred S. (fredhs)
Datum: 27.04.2008 20:18

Hallo MArtin,

im Kapitel 11 des Datenblatts steht, wie Du die Spannungsreferenz
einstellen kannst. Der PIC arbeitet im Spannungsbereich von 2.0 bis
5.5V. Also musst Du Dir überlegen, welche Referenzsspannung Du wählst
und wie der Spannungsteiler vor dem Komparator aussehen soll. Klar ist
mir noch nicht, wie Du ohne einen zusätzlichen Akku o.ä. auskommen
willst. Was soll der uC denn tun, wenn die Spannung unterschritten wird?
Daten sichern? Wie springt er wieder an? Mit einem Power-ON-Reset? Im
ersten Posting hast Du geschrieben "was bei Erkennung passiert, ist
erstmal egal" -- das kann ich so nicht schlucken. Du bekommst hier
wahrscheinlich mehr Hilfe, wenn Du Dein Gesamtkonzept besser erläuterst.

Viele Grüße

Fred
Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 27.04.2008 22:39

Okay,

das ganze soll eine sich selbst ausrichtende solarzelle sein. Sobald die
Spannung unter einen gewissen Wert fällt, sollkurz ein Motor gestartet
werden (Anlaufsspannung 0,5V ; Anlaufstrom 30 mA) der die Zelle wieder
Richtung Sonne dreht. Liegt die Spannung über dem Schwellenwert, so
befindet sich der PIC im SleepModus und der Strom der Solarzelle kann
für irgendwas anderes verwendet werden.

So hab ich mir das zuindest in derTheore überlegt.
Nur da Vref laut Datenblatt von Vdd abhängigist, und Vdd ja praktisch
die Spannung ist, die überwacht werden soll, stehe ich vor einem
Problem...
Autor: Fred S. (fredhs)
Datum: 28.04.2008 07:53

Hallo Martin,

eine Alternative wäre eine externe Spannungsreferenz. Zweifel habe ich
am Gesamtkonzept: Natürlich hängt es nur von der Gesamtfläche der Module
ab, wieviel Strom die noch liefern können, wenn sie nicht mehr direkt
beschienen werden -- aber 30mA für den Motor sind schon recht viel!
Werden die Solarmodule denn nicht so eingesetzt, dass sie z.B. einen
Akku laden, mit dem Du den PIC und den Motor versorgen könntest? Hier
ist eine solche Lösung:
http://www.cs.ttu.edu/~derek/Solar%20Tracker/Solar... .. und
hier eine rein analoge:
http://www.elecfree.com/electronic/analog-solar-tr...
(beide auf der ersten Google-Seite: "solar tracker analog").

In meinem Aufbau (Solarmodul wird nicht nachgeführt!) lädt das Modul
einen LiPo-Akku. Da das Solarmodul bei max. Beleuchtung mehr Spannung
liefern kann als zum Laden zulässig, liegt parallel zum Akku ein
Shunt-Regler, der bei 4,15V kurzschließt, so dass die zulässige
Ladeendspannung nie überschritten werden kann. Das Solarmodul kann den
max. zulässigen Ladestrom nicht überschreiten.

Viele Grüße

Fred
Autor: Fred S. (fredhs)
Datum: 28.04.2008 08:44

Besser formuliert:
> ... Da das Solarmodul bei max. Beleuchtung mehr Spannung
> liefern kann als zum Laden zulässig, liegt parallel zum Akku ein
> Shunt-Regler, der bei 4,15V
den gesamten Strom vom Solarmodul aufnimmt, so dass die zulässige
Ladeeschlussspannung nicht überschritten werden kann.
Autor: 3348 (Gast)
Datum: 28.04.2008 11:13

>das ganze soll eine sich selbst ausrichtende solarzelle sein. Sobald die
>Spannung unter einen gewissen Wert fällt, sollkurz ein Motor gestartet
>werden (Anlaufsspannung 0,5V ;

sowas macht man anders. Ein Blech, oder pappe parallel in der ebene der
Drehachse, hat am Fusspunkt links und rechts eine kleine Photodiode. Die
muessen gleich hell sein, sonst hat eine Schatten. Wenn eine schatten
hat dreht man.
Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 28.04.2008 20:15

Stimmt, die Idee mit den Fotodioden ist natürlich sehr gut. Nur könnte
es ein wenig Probleme mit der Genauigkeit der beiden Dioden geben,
undzwar weil sie zu genau sind, dadurch würde ein "gleich hell" relativ
schwer zu erreichen sein, oder?
Wie könnte man den von den Dioden durchgelassenen Strom "abrunden",
(praktisch die Nachkommastellen abschneiden) sodass ein "gleich hell"
zwar nicht "exakt gleich hell" ist, aber dadurch einfacher zu erreichen
ist?
Läuft der Vergleich dann auch mit den Komparatoren ab?

Jaja, viele Fragen, ich hoffe ihr könnt mir verzeihen :-) Jetzt begeb
ich mich aber erstmal auf die Suche nach Fotodioden.. hoffentlich hab
ich noch irgendwo welche liegen.
Autor: 3348 (Gast)
Datum: 28.04.2008 20:20

Man laesst die eine Diode als poitiven Strom, die andere als negativen
Strom an den Summationspunkt eines integrators. Das Ausgangssignal geht
an den Motor. Dh der Integrator laeuft weg bis sich der Motor dreht.
Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 04.05.2008 19:53

Sooo... Also ich denke ich werde wohl aufjedenfall Akku's verwenden. Als
Laderegler für diese habe ich mir mal den Maxim MAX712 angeschaut. Soll
wohl relativ gut funktionieren, nur ist er etwas teuer. Allerdings habe
ich festgestellt, dass man ein Sample von dem bestellen kann, nur gibt
es dort viele verschiedene Modelle von dem (712CPE, 712CSE .....),
woring liegen die Unterschiede in denen?

Das mit dem Integrator habe ich noch nicht ganz verstanden.. Sagen wir
mal, beide Fotodioden haben genug licht, dann würde sich doch (weil die
Ausgangsspannung beider ca. gleich ist) sich auch die Ausgangsspannung
des Integrators nicht verändern und der Motor sich einfach im Kreis
drehen (bis dann einer wieder zu wenig licht hat? Aber stehen bleiben
würde er doch nicht, oder?
Oder aber ich hab den Wikipedia Artikel über Integratoren falsch
verstanden :D

Jetzt frage ich mich, kann man nicht einfach zwei Fotowiderstände
nehmen, je mehr Licht draufscheint desto geringer ist ihr Widerstand ==>
durchgelassene Spannnung ist größer. Könnte man diese nicht einfach mit
nem Mikrocontroller(Komparator) vergleichen und wenn beide über einer
gewissen schwelle sind (== genug Licht auf beiden) soll der Motor stehen
bleiben?

Ich persönlich find das jetzt irgendwie einfacher zu realisieren :P bzw.
da weiß ich wenigstens wie das genau funktioniert.

Oder spricht etwas gegen diese Lösung?
Autor: Axel Rühl (axelr)
Datum: 04.05.2008 19:58

'Nabend,

du hast schon ZWEI Solarzellen, nimm die doch als Fotodioden...
Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 06.05.2008 16:01
Dateianhang: schaltplan_copy.png (69 KB, 37 Downloads)
preview image for schaltplan_copy.png

Das Problem ist, dass die in Reihe verschaltet sind, dann kann ich doch
schlecht die Spannung einer einzelnen messen/vergleichen?

Also ich hab mal für den Laderegler den Typical Operating Circuit
genommen und ihn ein wenig erweitert.. (Meine Eagle Fähigkeiten sind
extremst begrenzt, irgendwie komm ich mit der Software nicht so ganz
klar).

Würde das denn so in etwa funktionieren?? Das da rechts unten sollen die
Fotowiderstände sein, sie sind am Comparator Eingang 1 und Zwei
angeschlossen. Wobei auf der anderen Seite müssten sie mit Vdd anstatt
Vss verbunden sein, oder?
Autor: Axel Rühl (axelr)
Datum: 07.05.2008 01:41

>Das Problem ist, dass die in Reihe verschaltet sind, dann kann ich doch
>schlecht die Spannung einer einzelnen messen/vergleichen?

NUR DANN, wenn sie in Reihe sind, kannst Du die Spannungen einzeln
messen. Bei einer Parallelschaltung sehe das echt schlecht aus.

Masse geht an Masse, klar.

am rechten Panel misst du die Spannung vom rechten Panel und am linken
Panel die Summe beider Spannungen. Wie man jetzt auf die Spannung des
linken Panels kommt weiss ich jetzt auch nicht...
Vergleichen muss man ja auch noch...und auswerten.
Stimmt - ziemlich kompliziert.
Na, vielleicht hat ja noch jemand 'ne Idee, wie man das machen könnte
;-)
Autor: Latissimo (Gast)
Datum: 07.05.2008 09:45

Mal ne andere Idee:

Wenn du die Solarzelle immer in der Sonne stehen haben willst, dann
könntest du auch einfach zeitabhängig die Zelle per Motor wandern
lassen.
Sonnenhöchststand am Mittag ist dann die mittlere Stellung des
Schwenkbereichs.

Probleme bei der andern Lösung: Wenn du eine sehr niedrige Spannung der
Zelle misst, dann muss das nicht heißen, dass die Sonne gewandert ist.
Sonder dafür gibt es auch andere Ursachen, zb. Aufkommen von schlechtem
Wetter. Wenn es z.B. bis Mittags sonnig ist, funzt dein Teil. Wenn aber
dann schwarze Wolken hier in EUR aufkommen, dann ist die Sonne vllt. für
den Rest des Tages weg. Dann versucht dein Motor, die Zelle zu bewegen,
aber es kommt nix mehr an.

IMHO: Besser die Ausrichtung der Solarzelle an der Tageszeit bemessen.
Den Schwenkbereich durch Ausprobieren herausfinden.
Autor: Latissimo (Gast)
Datum: 07.05.2008 09:52
Dateianhang: ausrichtung.png (1,5 KB, 7 Downloads)
preview image for ausrichtung.png

noch was zur Ausrichtung von den LDRs:

Wenn du Das Licht "kanalisierst", dann ist die Methode mit den Fällen

LDR1 und LDR2   dann Ausgerichtet
nur LDR1        dann in best. Rtg. schwenken
nur LDR2        dann in andere Rtg. schwenken

sicherer zu detektieren.



siehe Anhang
Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 09.05.2008 14:57

Hallo!

Mal eine Frage zum MAX712

Dort gibt es ja in dem Typical Operating Circuit einmal den Widerstand
R1 und den Widerstand Rsense.

Ich hab im Datenblatt nachgeschlagen wie man die Werte berechnet, und
meine Ergebnisse sind doch was komisch:

Zu R1 :

Im Datenblatt steht: "R1 = (minimum wall-cube voltage - 5V) / 5mA" meine
Minimum Voltage liegt aber unter 5 Volt.. dann hätte ich ja praktisch
einen negativen Widerstand, soll ich einfach keinen einsetzen?

Zu Rsense :

Die Formel lautet : RSENSE = 0.25V / (IFAST), wobei
IFAST = (capacity of battery in mAh) / (charge time in hours)

Was ist genau mit der Charge Time gemaint? Die die auf den Akkus steht?
Ich hab NiMH Akkus der Firma GP, auf diesen steht: "typical 2250 mAh
Standard Charge 16Hrs at 220mA"

Wenn ich das einsetze, habe ich:

Rsense = 0.25V / (2250mAh / 16h) ~= 0.001 V/mA

V/mA ist dann "milli-Ohm" ? Insgesamt ist der Wert etwas sehr klein,
oder habe ich mich da irgendwo vertan?
Autor: Oszi40 (Gast)
Datum: 09.05.2008 16:20

Nebenbei:
Mit CdS-Fotowiderständen habe ich im Langzeittest leider keine so guten
Erfahrungen gemacht. Sie wurden hochohmiger. Wenn ich die Wahl hätte,
würde ich entweder Fototransistoren oder gleich 2 billige Solarzellen
benutzen. Wenn die Fläche größer ist, hat das auch den Vorteil, das kein
einzelner Regentropfen/ Vogeldreck zu Fehlfunktionen der Steuerung
führt.

Weierhin sollte man nicht nur mit dem vom Hersteller angegebenen
"Schönwetterwert" der Solarzellen rechnen. Es gibt auch Winter- +
Regentage, an denen die Ausbeute im mA-Bereich liegen wird.

Lutz
Autor: jo (Gast)
Datum: 09.05.2008 20:48

es gibt einen bausatz, der den motor zwischen zwei hilfs-solarzellen
klemmt, die rechtwinklig zur haupt-solarzelle stehen.
Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 10.05.2008 09:36

Hallo jo,

wo finde ich denn diesen Bausatz? Würde ihn mir gerne mal Anschauen.


Insgesamt soll das Projekt (die Solarzelle) nicht unbedingt im
Dauerbetrieb laufen, es ist eher eine Art Schulprojekt, das vielleicht
ein paar mal durchgeführt wird (und ich denke mal auch nur unter guten
Bedingungen). Von Daher sollte die zunehmende Hochohmigkeit der LDRs
nicht das große Problem darstellen.


Stimmen meine Berechnungen für die Widerstände des MAX712 denn? Und wie
lange dauert es ungefähr, bis so ein bestelltes Sample ankommt? Wird ja
aus den USA verschickt.. Eine Woche? Zwei?
Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 14.05.2008 16:01

Ähm.. ich wäre sehr über eine Antwort erfreut ;-) Ich wollte nämlich
heute endlich schonmal den Aufbau löten (Die Lade-ICs sind zwar noch
nicht da, aber ich kann ja schonmal den Rest aufbauen) und dazu würde
ich gerne wissen, ob die Werte für die Widerstände denn nun in Ordnung
sind :-)

Vielen Dank schon einmal.
Autor: jo (Gast)
Datum: 14.05.2008 18:01

ähm, hier mal ein tipp:

http://www.google.de/search?q=solar+nachführung+s...

ist auf der ersten ergebnisseite

ansonsten:

Fischertechnik Baukasten 'Profi Öko-Power'
Autor: Martin M. (kaktus621)
Datum: 15.05.2008 16:20

Juhuu die ICs sind heute angekommen :-) Nur irgendwie möchte niemand auf
meine Frage Antworten.. ich brauch doch nur eine zweite Meinung, ob
meine Rechnung so stimmt, ich möchte ja noch nichtmal dass ihr für mich
rechnet.

Hier nocheinmal meine Berechnungen (Der Typical Operating Circuit im
Anhang, Datenblatt unter dem Zitat):
Zu R1 :

Im Datenblatt steht: "R1 = (minimum wall-cube voltage - 5V) / 5mA" meine
Minimum Voltage liegt aber unter 5 Volt.. dann hätte ich ja praktisch
einen negativen Widerstand, soll ich einfach keinen einsetzen?

Zu Rsense :

Die Formel lautet : RSENSE = 0.25V / (IFAST), wobei
IFAST = (capacity of battery in mAh) / (charge time in hours)

Was ist genau mit der Charge Time gemaint? Die die auf den Akkus steht?
Ich hab NiMH Akkus der Firma GP, auf diesen steht: "typical 2250 mAh
Standard Charge 16Hrs at 220mA"

Wenn ich das einsetze, habe ich:

Rsense = 0.25V / (2250mAh / 16h) ~= 0.001 V/mA

V/mA ist dann "milli-Ohm" ? Insgesamt ist der Wert etwas sehr klein,
oder habe ich mich da irgendwo vertan?

Datenblatt zum MAX712 : http://pdfserv.maxim-ic.com/en/ds/1666.pdf
Autor: Fred S. (fredhs)
Datum: 15.05.2008 16:28

Hallo Martin,
> ........................................................... meine
> Minimum Voltage liegt aber unter 5 Volt.. dann hätte ich ja praktisch
> einen negativen Widerstand, soll ich einfach keinen einsetzen?
Unter "Electrical Characteristics" steht auch "V+ voltage MIN 4.5 V".
Wenn Du dem IC also nicht mindestens 4.5 V anbietest, arbeitest Du
außerhalb des vorgesehenen Betriebsspannungsbereichs; die Schaltung wird
dann wahrscheinlich nicht funktionieren!

Zitat (S.6 des Datenblatts): "Choose an external DC power source (e.g.,
wall cube). Its minimum output voltage (including ripple) must be
greater than 6V and at least 1.5V higher (2V for switch mode) than the
maximum battery voltage while charging."

Gruß

Fred

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