Datum: 28.04.2008 15:51
Hallo, vorweg: Ich habe von den hier dikutierten Themen keinerlei Ahnung :-) Ich suche jemanden, der mir bei einer Einschätzung hilft, und das Projekt bei Realisierbarkeit umsetzt, natürlich nicht umsonst! Es geht eigentlich um folgendes Produkt (Standalone: ca. 10.000 EUR): http://www.trinnov-audio.com/product_Optimizer-de.php Dieses Produkt wird in einem neuen A/V-Receiver von Sherwood (ca. 2000 EUR) implementiert. Folgende Produkte/Komponenten unterstüzten das System: http://focus.ti.com/apps/docs/gencontent.tsp?conte... http://www.mds.com/products/product.asp?prod=DA%2D71x%2DKIT Ist es möglich im DIY-Verfahren einen Standalone-"Optimizer" zu erstellen? Die Frage nach der Lizenzierung durch den Hersteller steht natürlich auf einem anderen Blatt. Vielen Dank! Grüße, Pluton
Datum: 28.04.2008 18:05
Möglich ist das sicher, aber man sollte schon Ahnung von Signalverarbeitung haben. Andere Hersteller mit Rang und Namen (Yamaha, Denon, Marantz etc.) haben ähnliche Systeme - mittlerweile in der 3ten Generation, dementsprechend ausgefeilt sind die. Angefangen haben viele Systeme mit einfachen Funktionen, wie zum Beispiel die Frequenzgangkorrektur, Laufzeitkorrektur oder Pegelanpassung der Lautsprecher. Das ist nicht weiter aufwändig, der Messvorgang könnte so aussehen: - generieren von Rauschen (vorzugsweise gleichverteilt) - Aufnahme des Frequenzgangs und Ausgleich durch geeignete Filterung - Aufnahme des Pegels und Ausgleich - generieren eines Pulses - Aufnahme von Laufzeiten und Ausgleich Sind alle nötigen Parameter bestimmt und alle Berechnungen für die Korrektur abgeschlossen, dann ist das System weitgehend statisch, nur die Filter benötigen Rechenleistung. Wie gesagt, das im Falle eines einfachen Systems.
Datum: 28.04.2008 21:38
Hallo, vielen Dank für die Antwort. Es geht mir allerdings nicht um Raumkorrektur im Allgemeinen, sondern speziell und ausschliesslich um den Optimizer. Ich möchte wissen, ob man mit den o.g. Komponenten und dem entsprechenden Know-How selbst einen Optimizer herstellen kann und vom Hersteller ledigich die Lizenz bezieht.
Datum: 28.04.2008 21:50
Pluton wrote: > Ich möchte wissen, ob man mit den o.g. Komponenten und dem > entsprechenden Know-How selbst einen Optimizer herstellen kann und vom > Hersteller ledigich die Lizenz bezieht. Das könnte man, ohne Vorkenntnisse ist es aber völlig aussichtslos.
Datum: 28.04.2008 23:31
Frag den Lizenzgeber. Der wird dir schon sagen was du brauchst wenn er an einem Geschäft interessiert ist (und wenn er seinen Kram als SDK vertreibt). Zustimmung an Andreas. Ohne Vorkenntnisse wird es ein sehr langer, sehr steiniger Weg.
Datum: 29.04.2008 00:14
Hallo, nochmals vielen Dank für die Antworten. Mir ist klar, dass das ohne Vorkenntnisse nicht möglich ist. Deshalb bin ich ja hier, um jemanden zu finden, der es kann. Sollte sich so jemand finden, und die Sache mit vertretbarem Aufwand zu realisieren sein, würde ich das natürlich angemessen bezahlen. Eine Anfrage beim Lizenznehmer wäre erst der zweite Schritt.
Datum: 29.04.2008 01:32
Die Hardware nachzubauen wird noch machbar sein. Aber für die Software brauchts schon sehr tiefgreifendes Know-How im Bereich Signalverarbeitung. Ich denke mal wenn da jemand was für dich entwickelt, dann wirst du mit 10k nicht weit kommen.
Datum: 29.04.2008 12:07
Die Komponenten scheinen mir ein einfacher PC zu sein. Leider gibts keine Bilder vom Hinterteil des Gerätes. Hier jemand zu finden der dir das macht ... viel Erfolg. räusper
Datum: 29.04.2008 13:53
Die Standalone-Version vom Hersteller ist ein Standard-PC mit 500 MB RAM, unsinnigem Touchscreen und Audio-Hardware von RME. Das Linux-Betriebssystem ist auf einem PCI-Flash-Speicher untergebracht. Wichtige Komponente ist das Messmikro, mit vier Kapseln in räumlicher Anordnung, dass auch Laufzeitdifferenzen in allen 3 Dimensionen erfasst. Ich dachte an eine Realisierung mit dem TI-Chip bzw. MDS-Modulen, da für diese der Optimizer offiziell als 3rd-Party-Plugin zu Verfügung steht. Da sollte die Lizenzierung dann wohl kein Problem darstellen.
Datum: 29.04.2008 14:35
Na dann ran an den Speck. Aber hier wird niemand aufspringen und jubelnd
die Arbeit machen wollen - zumal du mit keinem Wort auf den Sinn und das
Ziel deiner Überlegungen eingegangen bist.
Pluton wrote:
> ... unsinnigem Touchscreen
Der macht den Kohl auch nicht fett.
Datum: 29.04.2008 16:31
Na, Sinn und Ziel dürfte sich dem einigermaßen aufmerksamen Zeitgenossen doch schnell erschließen: Ich möchte die Technologie nutzen, ohne dafür 10.000 EUR hinblättern zu müssen. In meiner jugendlichen Naivität hätte ich Antworten erwartet wie: "Ja mit dem MDS-Board ist das kein großes Problem, für 2000 EUR plus Hardwarekosten kann ich Dir das machen, vorausgesetzt Du kümmerst Dich um die Lizenz beim Hersteller und Letzterer stellt vernüftige Tools und Support zur Verfügung."
Datum: 29.04.2008 17:03
Mir ist das doch total boogie, soviel zum Thema "einigermaßen aufmerksam". Die Frage ist: Willst du daraus ein Produkt machen oder ist das für dich und dein heimisches Vergnügen? Das ganze kann man auch billiger haben: Einfach einen aktuellen Heimkinoverstärker für 500-1000€ kaufen. Ist nur die Frage ob das etwas wäre.
Datum: 29.04.2008 17:25
Das Verfahren dürfte dem "Faltungshall" verwandt sein, google mal nach "virtual room convolution"
Datum: 01.05.2008 09:08
zumal bestimmte kleine DENON glaube auch MULTEQ von audysey drin haben . die PC basierenden lösungen unter liunux gehen meist mit BrutFIR und unter windows geht es mit dem convolver alles lösungen die nicht viel kosten
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