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Forum: Offtopic Fachkräftemangel bei MC Donald

Autor: The one (Gast)
Datum: 02.05.2008 23:25

Hab heute eine Stellenanzeige bei MC Donald gelesen, die da lautet:
"Wenn Sie gerne im Team arbeiten möchten und idealerweise gut Deutsch
sprechen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung."

Mit anderen Worten: Wir nehmen alles, Hauptsache ihr könnt zählen und
euch verständigen. Im Kreis Offenbach sind Deutsche ja eh schon fast in
der Minderheit und türkisch wird als zweite Amtssprache eingeführt.

Ich glaub ich steh im Wald. Deutschkenntnisse sollten doch wohl das
Hauptkriterium sein. Demnächst gebe ich bei meiner Bewerbung auch an,
dass ich gute Deutschkenntnisse habe und damit bin ich dann schon mal
ein Schritt weiter.

Hoffentlich habe ich jetzt keinen Rechtschreibfehler gemacht.
Autor: Marcus Z. (apollo)
Datum: 02.05.2008 23:33

Und was willst du uns damit jetzt sagen? Bis auf das du dich aufregst
das zuviele undeutsche in deiner Umgebung wohnen, kann ich deinem
Beitrag nix entnehmen.

Wenn du mir jetzt noch sagst, dass du arbeitslos bist wanderst du
automatisch in meine Schublade für Leute die im Leben es zu nix gebracht
haben und anderen die Schuld dafür geben :)



MfG
Autor: The one (Gast)
Datum: 02.05.2008 23:35

Ich wollte damit sagen, dass es in Deutschland wohl sebstverständlich
sein sollte Deutsch zu sprechen.

Ich habe einen Job.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 02.05.2008 23:37

Was fuer einen Job hast Du denn?
Autor: The one (Gast)
Datum: 02.05.2008 23:39

Arbeite bei einer Automobilfirma im technischen Versuch.
Autor: Marcus Z. (apollo)
Datum: 02.05.2008 23:43

Es gibt auch genug deutsche die ihre Muttersprache net beherrschen. Von
daher kann ich es schon verstehen, dass man sich damit bewerben kann,
wenn man denn gut deutsch/hochdeutsch kann. :)

Stell dir dochmal vor: Bei McD steht die Verkäuferin da und so: "Ey
Alter, was willstn ham? Friddn? Und zum saufen? Ne gola?"

Denk mal in die Richtung dann wirds klarer :)

MFG
Autor: Bildheiny (Gast)
Datum: 02.05.2008 23:51

Solange sie mir keine "klübb göhla" anbieten tut, isses ok :)
Autor: Thilo M. (power)
Datum: 03.05.2008 06:56

Bei uns arbeitet ein Saarländer, den versteht man echt fast nicht.
Der bemüht sich aber auch kein Stück schwäbisch zu sprechen!

Ist schon 'n Kreuz mit den Ausländern! :D
Autor: Mc Worker (Gast)
Datum: 03.05.2008 07:28

Moin,

also ich kann mir gut vorstellen warum da ein Fachkräftemangel
herrscht...hab in den verein 3 Jahre gearbeitet...besser gesagt
verschwendet
arbeitsbedingungen warn zwar gut aber wehe die Kundschaft musste warten
und dann dauernd die unterbesetzung und das ständige
rumgeschreie...schneller,schneller...sorry aber das is kein scheenes
arbeiten dort
Autor: vistageek (Gast)
Datum: 03.05.2008 08:28

>Abgesehen davon, daß ich nicht bei Mac Donalds esse, wäre mir
>ziemlich egal, ob die Bedienung deutsch spricht, solange sie "Burger"
>"Fritten" "Cola" und "Super size" versteht.

Exakt! Aber das sind wieder mal die Leute, die den Einzelhandel sanieren
wollen...verlangen Service ohne Ende, sind dafür bereit 50% mehr zu
bezahlen als im Elektronikdiscounter und sind dann de Meinung, dass sie
die Oberchecker sind.
Autor: Arkadaş (Gast)
Datum: 03.05.2008 10:26

>> Im Kreis Offenbach sind Deutsche ja eh schon fast in
>> der Minderheit und türkisch wird als zweite Amtssprache eingeführt

Ist doch wohl ein ziemlich plumper Versuch, rechtes Gedankengut zu
verbreiten.
Autor: ... (Gast)
Datum: 03.05.2008 10:29

Also in Hamburg-Süd wird in den stellenanzeigen Artzthelferinnen und
Verkäufern verlangt die gute türkischkentnisse vorrausgesetzt bekomme ja
jeden mittwoch das Wochenblatt mit stellenangeboten ins haus.

Gruß
Autor: vistageek (Gast)
Datum: 03.05.2008 10:30

Du hast doch echt was an der Waffel.

> Im Kreis Offenbach sind Deutsche ja eh schon fast in
> der Minderheit und türkisch wird als zweite Amtssprache eingeführt

Der Satz entspricht absolut der Wahrheit und hier hat nichts, aber
absolut gar nichts mit rechtem Gedankengut zu tun.
Autor: ... (Gast)
Datum: 03.05.2008 10:36

Man sollte nicht wärend der arbeit schreiben ;)

Also in den Stellenanzeigen wird nach türkisch und deutschkenntnissen
verlangt so mein ich das .
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 03.05.2008 10:56

Der TE sollte nach Thüringen oder Sachsen gehen. Dort arbeiten auch bei
McDoof nur Deutsche.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 03.05.2008 11:14

Hannes wrote:
> Viel wichtiger ist, daß sie
> weiblich und hübsch ist und nett lächelt, damit mir der Burger nicht
> schon vorher wieder hochkommt.

Bevor du sie flach legst, oder wie ist das gemeint?
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 03.05.2008 11:17

Mc Worker wrote:
> arbeitsbedingungen warn zwar gut aber wehe die Kundschaft musste warten
> und dann dauernd die unterbesetzung und das ständige
> rumgeschreie...schneller,schneller...sorry aber das is kein scheenes
> arbeiten dort

Und was war daran gut?
Autor: Jochen (Gast)
Datum: 03.05.2008 11:57

>> Im Kreis Offenbach sind Deutsche ja eh schon fast in
>> der Minderheit und türkisch wird als zweite Amtssprache eingeführt

>Ist doch wohl ein ziemlich plumper Versuch, rechtes Gedankengut zu
>verbreiten.

Mir geht es gewaltig auf die Nerven, dass man kaum noch
ausländerbezogene Aussagen machen kann, ohne das irgendeiner daherkommt
und einen als rechtsradikaler, Rassist, Nazi,... darstellt, auch wenn
die Aussagen völlig der Wahrheit entsprechen und überhaupt nicht
ausländerfeindlich sind.

Ds Gleiche gilt, wenn man etwas über die Schwarzen sagen will.

Wie muss ich diese Menschen nochmal nennen, um "politisch korrekt" zu
bleiben, weil "Schwarze" sei ja inzwischen auch falsch.

Ich bin natürlich absolut gegen irgendeine Form von Diskriminierung,
aber irgendwie muss ich mich ja noch ausdrücken können...
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 03.05.2008 12:21

Jochen wrote:
> Mir geht es gewaltig auf die Nerven, dass man kaum noch
> ausländerbezogene Aussagen machen kann, ohne das irgendeiner daherkommt
> und einen als rechtsradikaler, Rassist, Nazi,... darstellt, auch wenn
> die Aussagen völlig der Wahrheit entsprechen und überhaupt nicht
> ausländerfeindlich sind.

Mir auch. Diejenigen, die diesen Mist ablassen, haben halt keine
vernünftigen Argumente. Also nimms leicht...

> Ds Gleiche gilt, wenn man etwas über die Schwarzen sagen will.

Tja, wenn man nicht immer brav Weiblein und Männlein gesondert
anspricht, ist man ein Sexist , aber wenn man zwischen schwarz und
weiß unterscheidet, ist man ein Rassist . Das ist eben die
politische Korrektheit Die ist mit dem Verstand nicht zu fassen - soll
sie ja auch nicht - sondern nur durch Konditionierung in die Köpfe zu
prügeln... The boss loves idiots...

> Wie muss ich diese Menschen nochmal nennen, um "politisch korrekt" zu
> bleiben, weil "Schwarze" sei ja inzwischen auch falsch.

Nenn sie Neger. Auf diese plattköpfigen Verrenkungen wie z.B. 'Menschen
mit Behindeung' und ähnliches Geschwurbel kann man verzichten. (Eine
Behinderung ist stets ein verloren gegangene Fähigkeit und kein 'Haben',
sonst wäre sie nämlich keine.)

> Ich bin natürlich absolut gegen irgendeine Form von Diskriminierung,
> aber irgendwie muss ich mich ja noch ausdrücken können...

Ich auch. Die Diskriminierung sind nicht die Namen der Kategorien,
sondern die Art, auf die mit den Leuten umgegangen wird.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 03.05.2008 15:12

Dirk J. wrote:
> Die Negerinnen und Neger heißen politisch korrekt "Maximalpigmentierte"!
> Ich finde es auch nicht gut, wenn man die Bimbos Neger nennt...

Das Problem ist nur, wenn Du nem schwarzen mit so nem Kaese wie
"Maximalpigmentierter" kommst fuehlt er sich wahrscheinlich schon
deswegen beleidigt, weil er mit dem Wort absolut nichts anfangen kann
und sich dann fragt, welche Beleidigung das denn sein koennte.
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 03.05.2008 15:55

Gestern kamen auf Phoenix Wiederholungen von Amerika-Reportagen aus den
60ern von und mit Gerd Ruge. Da wurde selbstverständlich von
Negervierteln, Negermusik und dem Negerführer Martin Luther King
gesprochen. Damals war halt alles etwas einfacher...
Die Bezeichnung Neger stammt übrigens vom lateinischen Niger, was nichts
anderes als Schwarz bedeutet.
Autor: Jens B. (sio2)
Datum: 03.05.2008 16:04

>>Die Bezeichnung Neger stammt übrigens vom lateinischen Niger, was nichts anderes
als Schwarz bedeutet.

Aber mach das mal den Leuten klar.
Ich habs sogar erlebt, daß  ich nicht "Gasbeton" sagen sollte, denn das
wecke Assoziationen...

Aber das sind eh Diskussionen ohne Ende.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 16:24

Und der Zitronenfalter faltet Zitronen...

Es ist egal woher ein Wort kommt oder was es ursprünglich bedeutet, wenn
eine überwiegende Mehrheit der Meinung ist ein Zitronenfalter sei ein
Schmetterling oder das Wort Neger sei unhöflich, dann ist es so. So
funktioniert Sprache.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 03.05.2008 16:38

Gast wrote:
> Es ist egal woher ein Wort kommt oder was es ursprünglich bedeutet, wenn
> eine überwiegende Mehrheit der Meinung ist ein Zitronenfalter sei ein
> Schmetterling oder das Wort Neger sei unhöflich,

Wie fadenscheinig das ist, sieht man an negroid - das klingt ganz und
garnicht unhöflich und benennt letztlich auch nur typische Eigenschaften
von Afrikanern.

> dann ist es so. So funktioniert Sprache.

Milliarden Fliegen können bekanntlich nicht irren...
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 03.05.2008 16:44

In Amerika heisst es Black People oder Blacks.
Mich würde mal interessieren wie man zur Zeit bei uns einen solchen
Menschen politisch korrekt bezeichnet? "Schwarzer" geht ja
offensichtlich auch nicht mehr.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 16:52

Uhu, Sprache ist nicht Selbstzweck, sondern dient der Kommunikation, und
deshalb gilt das Sprichwort "Millionen Fliegen..." sehr wohl. Sprache
ändert sich, und entweder passt du dich an, oder du musst dich damit
abfinden dass deine Kommunikationsfähigkeit leidet.
Autor: Arkadaş (Gast)
Datum: 03.05.2008 16:55

@Uhu

Deine Beiträge (insbesondere die Wortwahl) erinnern mich an Pastörs.

Seit Ihr beide Parteivolksgenossen?
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 16:59

Was ich auch irgendwie nicht verstehe: ich habe relativ viel mit
Ausländern zu tun, aber ich bin nie in die Verlegenheit gekommen sie
ihrer Hautfarbe nach klassifizieren zu müssen. Eigentlich braucht man
diese Klassifizierung doch nur um das Aussehen einer Person zu
beschreiben, oder? "Er ist 2m groß, schwarz und hat kurze Haare".
Ansonsten hat eine Einordnung als "Schwarzer" wenig Sinn.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 17:04

Noch ein Nachtrag zum Kommentar von Rumpel, in den USA ist "Schwarz" ~=
"Afroamerikaner" eher eine Klassifizierung einer Volksgruppe als einer
Hautfarbe. In Deutschland macht das wenig Sinn.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 03.05.2008 17:21

Gast wrote:
> deshalb gilt das Sprichwort "Millionen Fliegen..." sehr wohl. Sprache

Nur der Vollständigkeit halber - der Spruch lautet:

Milliaden Fliegen können nicht irren - Scheiße ist eine Delikatesse.
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 03.05.2008 17:36

Es geht aber um Menschen die man nicht persönlich kennt. Da ist
"Schwarzer" erst einmal eine neutrale Information genauso wie Schweizer,
Italiener oder Chinese. Und ja, ich glaube gibt so etwas wie einen
Nationalcharakter. Vorurteile sind selten aus der Luft gegriffen,
sondern haben häufig einen wahren Kern. Und damit will ich nicht mehr
sagen als genau das!
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 03.05.2008 17:41

Gast wrote:
> Was ich auch irgendwie nicht verstehe: ich habe relativ viel mit
> Ausländern zu tun, aber ich bin nie in die Verlegenheit gekommen sie
> ihrer Hautfarbe nach klassifizieren zu müssen.

Die ist ein Kriterium unter vielen und für den Umgang mit konkreten
Personen meistens auch nicht sonderlich hilfreich.

Aber Diskriminierung nach so groben Kriterien, wie Hautfarbe, richtet
sich im Allgemeinen nicht gegen konkrete Personen, sondern gegen
abstrakte Gruppen - dazu sind diejenigen, die sich in solchen Haßtiraden
ergehen, üblicherweise auch viel zu feige.

> Eigentlich braucht man
> diese Klassifizierung doch nur um das Aussehen einer Person zu
> beschreiben, oder? "Er ist 2m groß, schwarz und hat kurze Haare".

Eine Personenbeschreibung, in der dieses Merkmal fehlt, ist keine...
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 03.05.2008 17:47

Der Begriff Neger - wie übrigens auch Zigeuner - ist nur deshalb
tabubesetzt, damit wir lieben zivilisierten Menschen nicht immer wieder
an die Verbrechen erinnert werden, die unsere Altvorderen an Menschen
begangen haben, die in diese Kategorien fallen - das ist nicht gerade
ein nobles Motiv.

Die Zigeuner haben übrigens keine Hemmungen, sich selbst so zu nennen...
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 17:56

> Es geht aber um Menschen die man nicht persönlich kennt. Da ist
> "Schwarzer" erst einmal eine neutrale Information genauso wie Schweizer,
> Italiener oder Chinese. Und ja, ich glaube gibt so etwas wie einen
> Nationalcharakter.

So so, was ist denn der Nationalcharakter von "Schwarz-Land"?

> Vorurteile sind selten aus der Luft gegriffen,

Danke, keine weiteren Fragen.
Autor: Jupp (Gast)
Datum: 03.05.2008 17:58

Sind wir doch mal ehrlich, diese beknackte Diskussion kommt doch nur
deshalb auf, weil "wir" den WK II angestiftet/verloren haben. Sonst
würde sich kein Schwein dafür interessieren...
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 18:01

Hier könnte man prima Klischee-Bingo spielen.
Autor: Jochen (Gast)
Datum: 03.05.2008 19:54

>Sind wir doch mal ehrlich, diese beknackte Diskussion kommt doch nur
>deshalb auf, weil "wir" den WK II angestiftet/verloren haben.

Eben!

Weil manche unserer Vorfahren grausame Verbrechen an Menschen anderer
ethnischen Gruppen begangen haben, könne wir jetzt kaum noch etwas
sagen, denn irgendeiner schreit immer "ungerechet, diskriminierend,..."
Und wenn wir uns dann wehren wollen muss man nur sagen "Ihr habt genug
auf dem Kerbholz!"
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 20:06

Schade, schon sind wir mit dem Niveau wieder im Keller angelangt...
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 04.05.2008 18:01

Jupp wrote:
> Sind wir doch mal ehrlich, diese beknackte Diskussion kommt doch nur
> deshalb auf, weil "wir" den WK II angestiftet/verloren haben. Sonst
> würde sich kein Schwein dafür interessieren...

Ich glaube, das ist falsch. Warum?

Angenommen, es hinge wirklich mit dem verlorenen WK II zusammen, dann
sollten die USA als der Gewinner dieses Krieges doch von solchen
Problemen verschont sein.

Sind sie aber nicht: Den 'dreckigen Nigger' jetzt als Afroamerikaner zu
bezeichnen, die Rassendiskriminierung aber nicht wirklich aufzugeben -
man sehe sich nur die Aufschlüsselung der Listen von Hingerichteten nach
Rassenzugehörigkeit an und vergleiche sie mit der Gesamtbevölkerung -
macht die Verbrechen der Sklavenhalter so wenig ungeschehen, wie die
Verbrechen der Kolonialzeit, oder der Nazis.

Es handelt sich also wirklich nur um die Errichtung plumper Denkverbote,
um die Vergangenheit unter den Teppich zu kehren...
Autor: Noch ein Gast (Gast)
Datum: 04.05.2008 18:30

Was soll uns das sagen? Auch in den USA werden Haftstrafen nur durch ein
Gericht verhängt wenn der Angeklagte gegen Gesetze verstossen hat.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 04.05.2008 18:35

Noch ein Gast wrote:
> Was soll uns das sagen? Auch in den USA werden Haftstrafen nur durch ein
> Gericht verhängt wenn der Angeklagte gegen Gesetze verstossen hat.

Nur ist das Risiko von Schwarzen, oder Latinos für dieselbe Art
Verbrechen zum Tode verurteilt zu werden ist deutlich höher, als das
Weißer. Das ist letztlich das Resultat der Wohlstandsverteilung, denn
ein guter Anwalt kostet in USA deutlich mehr, als z.B. hier.
Autor: Bernd T. (bastelmensch)
Datum: 04.05.2008 19:06

Thilo M. wrote:
> Bei uns arbeitet ein Saarländer, den versteht man echt fast nicht.
> Der bemüht sich aber auch kein Stück schwäbisch zu sprechen!
>
> Ist schon 'n Kreuz mit den Ausländern! :D

You made my Day! S isch scho net oifach mit dene!

... wrote:
> Also in den Stellenanzeigen wird nach türkisch und deutschkenntnissen
> verlangt so mein ich das .

OK, das finde ich völlig OK, wenn die Kundschaft eben auf Türkisch
besser Reagiert.
Bei meinem Arbeitsplatz muß ich unbedingt Englisch können.

Michael G. wrote:
> Das Problem ist nur, wenn Du nem schwarzen mit so nem Kaese wie
> "Maximalpigmentierter" kommst fuehlt er sich wahrscheinlich schon
> deswegen beleidigt, weil er mit dem Wort absolut nichts anfangen kann
> und sich dann fragt, welche Beleidigung das denn sein koennte.

Wortkreationen wie "Maximalpigmentierter" verwendet man üblicherweise
dann, wenn man sich über die Politische Korrektheit lustig machen will.
Ausserdem denke ich nicht das die meisten Schwarzen so blöd sind das sie
nicht wissen was damit gemeint ist.
Die Schwarzen benutzen auch so Wort wie "Salzsäule" und "Weißbrot". Mich
würde interessieren ob die auch so Dinge wie "Minimalpigemntiert" drauf
haben. ;-)

Aber alles egal, für mich gibts sowieso nur grüne Menschen! Die
hellgrünen sitzen vorne, die dunkelgrünen hinten! ;-)

Für die meisten die gegen Rassimus sind, gilt doch sowieso: "ich hasse
Rassisten und Neger in der Straßenbahn".

Mit einem selbsterklärten Gutmenschen (weiblich 35) bin ich mal im Auto
mitgefahren. Es nimmt uns ein Schwarzer die Vorfahrt und sie regt sich
auf ohne Ende und bringt folgenden Satz: "Da ist der Wilde grad vom Baum
gestiegen und jetzt mit´m Auto schnell noch zum Bananenholen flitzen, da
ist die Vorfahrtsregel wohl egal? Sind wir hier eigentlich im Busch?"
Sag mal in Anwesenheit von der Dame "Neger", da ist was los!
Autor: Bernd T. (bastelmensch)
Datum: 04.05.2008 19:11

Uhu Uhuhu wrote:
> Nur ist das Risiko von Schwarzen, oder Latinos für dieselbe Art
> Verbrechen zum Tode verurteilt zu werden ist deutlich höher, als das
> Weißer.

Nun ja, Justizia ist ja bekanntlich Blind, nur blöd das man ihr ins Ohr
flüstert wer der Angeklagte ist. ;-) "He Justizia, mache mal schnell ein
Urteil bei dem Negerle, danach gehn wir ein Käffchen trinken..."

> Das ist letztlich das Resultat der Wohlstandsverteilung, denn
ein guter Anwalt kostet in USA deutlich mehr, als z.B. hier.

Jo, da ist was dran, Mit Geld bekommst Du eben mehr Recht. Wär ja noch
schöner wenn das wie af dem Basar zugeht und man über die Strafe
feilscht.
Einfach viel Kohle haben und Du bist besser dran. Kapitalismus macht
auch vor Gericht keinen Halt.

Was bin ich heute wieder böse. Wer keinen Sarkasmus mag hat natürlich
mit meinem Posting wenig Spaß. ;-)
Autor: Noch ein Gast (Gast)
Datum: 04.05.2008 19:25

Todesstrafen werden in USA meines Wissens nur bei einem Tötungsdelikt
verhängt. Wie hoch ist denn der Anteil der Schwarzen an solchen Taten?
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 04.05.2008 19:33

Noch ein Gast wrote:
> Todesstrafen werden in USA meines Wissens nur bei einem Tötungsdelikt
> verhängt. Wie hoch ist denn der Anteil der Schwarzen an solchen Taten?

Frag google - da gibt es jede Menge Material...
Autor: Noch ein Gast (Gast)
Datum: 04.05.2008 19:47

Die Frage war eher rethorisch gemeint. Todesurteile werden auch in den
USA(zu 99,9%) nicht grundlos verhängt...
Autor: mr.chip (Gast)
Datum: 04.05.2008 20:09

> Ich wollte damit sagen, dass es in Deutschland wohl sebstverständlich
> sein sollte Deutsch zu sprechen.

Bei uns in der Firma arbeitet ein Programmierer, der spricht nur
englisch. Kein Problem soweit. Warum sollte man jemanden nicht
anstellen, wenn er kein Deutsch spricht, aber seinen Job trotzdem gut
erledigt?
Autor: HHH (Gast)
Datum: 04.05.2008 20:15

> Ist doch wohl ein ziemlich plumper Versuch, rechtes
> Gedankengut zu verbreiten.

Weil er richtig erkannt hat, dass immer weniger Leute in D Deutsch
können?

Du musst Grünwähler sein. Oder Türke.
Autor: Anderer Bürger (Gast)
Datum: 04.05.2008 20:19

Hallo, @Bernd T.;

"Was bin ich heute wieder böse. Wer keinen Sarkasmus mag hat natürlich
mit meinem Posting wenig Spaß."

=> Das grösste Problem ist immer, wenn die eigene Meinung eine
Minderheitenmeinung ist.

Erklärt man eine solche mit normalen, sachlichen Beschreibungen,
womöglich noch talkshow-konform fast bis zur Unkenntlichkeit
weichgespült, hört kein Mensch hin, also keine Chance. ---

Viele Leute lernen dann im Laufe ihres Lebens ( mir ging's auch so ),
mit den so zwangsläufig entstehenden Frustrationen umzugehen, indem man
Sachverhalte etwas "deutlicher" bzw. "krasser" ausdrückt, dann wird
wenigstens hingehört.

Gelegentlich kommt dann sogar auf einmal die Bemerkung :
" .. in der Sache magst Du ja gar nicht so Unrecht haben, aber so
extrem, wie Du das ausdrückst ! "

Als ob es für den Wahrheitsgehalt einer Meinung relevant wäre, ob sie
"extrem" oder "mainstream" formuliert ist !

Als ob ein "Stück Scheisse" besser verdaulich wäre, wenn es vorm Fressen
in Fertig-Marinade eingelegt wäre !
Autor: Gast (Gast)
Datum: 04.05.2008 21:08

>Die Frage war eher rethorisch gemeint. Todesurteile werden auch in den
>USA(zu 99,9%) nicht grundlos verhängt...

Spielverderber. Es war gerade so schön zu sehen, wie sich ein paar voll
zum Deppen machen. Lass sie in dem Glauben, dass "Unameriakner" generell
zum Tode verurteilt werden. Nähre dabei ihr Unwissen noch mit
Behauptungen, dass dies schon bei zu Schnell fahren oder Falschparken
passiert. Und vergiss dabei nicht, das Primatenhassbild auf Reiche und
Andersdenkende aufrecht zu erhalten, in dem du darauf hinweist, dass in
Amerika Weiße beliebig "Unamerikaner" abknallen dürfen und dann 10
Dollar Strafe zahlen und somit frei kommen.

Es lebe das Vorurteil.
Autor: Thilo M. (power)
Datum: 04.05.2008 21:44

Habe heute erfahren, dass in gewissen amerikanischen Regionen 'Furzen in
der Kirche' mit Lebenslänglich geahndet wird. :D

Bei denen gibt's schon einige Kuriositäten, da würde ich erst mal nix
ausschließen!
Autor: Alex W. (a20q90)
Datum: 04.05.2008 22:10

Jochen wrote:

> Mir geht es gewaltig auf die Nerven, dass man kaum noch
> ausländerbezogene Aussagen machen kann, ohne das irgendeiner daherkommt
> und einen als rechtsradikaler, Rassist, Nazi,... darstellt, auch wenn
> die Aussagen völlig der Wahrheit entsprechen und überhaupt nicht
> ausländerfeindlich sind.

Irgendwann sind die Deutschen es gewohnt als Nazis bezeichnet zu werden.
Dann wird bei der Frage nach der Staatsbürgerschaft "Nazi" beim Amt
angekreuzt (Deutscher wird im Duden durch Nazi ersetzt^^).

Nun haben die Ausländer das Problem die Deutschen nichtmehr unterdrücken
zu können. Hmm, die werden dann als "Deutsche" womöglich beschimpft^^.
Autor: Outi Outlaw (outlaw)
Datum: 04.05.2008 23:11

Ich arbeite auf Maloche mit 2 Dunkelpigmentierten (was kann, nein, was
darf man denn noch sagen ??) zusammen, man was ham wir einen Spaß ....

Da wird gerne die jeweils andere Hautfarbe auf die Schippe genommen, das
ist aber nix anderes wie bei Ossi/Wessi, Mann/Frau, blond/brünett,
Hauptschule/Gymnasium, ....
Autor: Lösung (Gast)
Datum: 06.05.2008 10:41

Beim McDonalds am Frankfurter Flughafen (oder Bahnhof?) gibt es auch nur
Mitarbeiter in allen Regenbogenfarben, und da habe ich dann schon
teilweise Schwierigkeiten, etwas ausführlicheres zu bestellen. Klar,
dass es in bestimmten Regionen hohen Ausländeranteil gibt und dass sich
das auch bei den Dienstleistern widerspiegelt, aber es SOLLTE schon
gewährleistet sein, dass man als Durchschnittsdeutscher keine
Verständigungsprobleme hat, wenn man beim Maximenü mal 'ne Milch statt
Cola will.

Was sagt man nun, wenn man jemandem mitteilen will, dass jemanden
Hautfarbe dramatisch dunkler ist als die eigene? Afrodeutsche? Aber wer
weiß, ob es Deutsche sind, vielleicht ist er nur zu Besuch hier. Und wer
weiß, ob sie aus Afrika kommen, vielleicht ist er Franzose. Also was,
Farbiger? Das ist auch Quatsch, ich bin auch farbig, rosafarbig
ungefähr. Maximalpigmentierter ist ja wohl ein Witz, das kann man doch
nur in Sketchen benutzen. Was bleibt noch? Schwarzer geht nicht? Was ist
das "beste" Wort?
Autor: HariboHunter (Gast)
Datum: 06.05.2008 13:10

Afro-Afrikaner
Autor: Gast (Gast)
Datum: 06.05.2008 13:26

Wenn du die Hautfarbe bezeichnen willst: schwarz, was sonst? Damit hat
niemand ein Problem. Das Problem ist, dass, wie man in diesem Thread
sieht, so viele Bedarf an einer Einordnung in "Rassen" zu haben
scheinen.
Autor: Lösung (Gast)
Datum: 06.05.2008 15:52

Ich denke, das Problem ist eher, dass manche mit der Eigenschaft
Hautfarbe zu viel politisches verbinden. Ich möchte alles benennen, wenn
ich darüber rede, egal ob jemand riesig groß ist, superhübsch,
auffallend blöd oder eben hautfarbentechnisch anders (als vielleicht 90%
der hier Lebenden) und damit erwähnenswert ist. Mit Rassen hat das nix
zu tun.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 06.05.2008 17:27

Lösung wrote:
> Mit Rassen hat das nix zu tun.

Wieso nicht?

Rassen sind biologisch nichts weiter, als Anpassungen an regionale
Gegegebenheiten. In Gebieten mit hoher Sonnenintensität ist eine dunkle
Haut vorteilhaft, weils sie den Körper vor Sonnenschäden bewahren hilft,
während sie in unseren Breiten nachteilig ist, weil das für die Synthese
von Vitamin D notwendige UV-Licht nicht durch die Pigmentierung dringen
kann und zu Vitaminmangel führt.

Daß sich Ideologen die Rasse als einfach zu feststellbares Merkmal für
ihre völlig absurden Ideen auserkoren haben, ist ein anderes Thema. Die
Ideologen sind schlecht, nicht die Rassen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 06.05.2008 17:32

Ob das Wort "Rasse" hier korrekt ist oder nicht sei mal dahingestellt,
mir geht es darum: wie oft verwendet man die Bezeichnung "Langnasiger",
"Großer"? Praktisch nie, jemand ist eben groß oder hat eine lange Nase.
Warum also der scheinbar große Bedarf an einer Sammelbezeichnung für
dunkelhäutige?
Autor: Unbekannter (Gast)
Datum: 06.05.2008 18:21

> Warum also der scheinbar große Bedarf an einer Sammelbezeichnung
> für dunkelhäutige?

Weil die "Dunkelhäutigen" sich in der Hautfarbe deutlich von der
hiesigen Durchschnittsfarbe unterscheiden?

Wie z.B.:

  Auto - Lastwagen

  Haus - Hochhaus

  Hund - Kampfhund
Autor: Thilo M. (power)
Datum: 06.05.2008 18:38

>wie oft verwendet man die Bezeichnung "Langnasiger"

In China ständig. Dort sind wir die 'Langnasen' wie bei uns
Dunkelhäutige 'Schwarze'. Nur interessiert das in China keinen. ;)
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 06.05.2008 19:09

Thilo M. wrote:
> Nur interessiert das in China keinen. ;)

Und ich habe auch keine Probleme damit...
Autor: Gast (Gast)
Datum: 06.05.2008 20:29

>> Warum also der scheinbar große Bedarf an einer Sammelbezeichnung
>> für dunkelhäutige?
>
>Weil die "Dunkelhäutigen" sich in der Hautfarbe deutlich von der
>hiesigen Durchschnittsfarbe unterscheiden?
>
>Wie z.B.:
>  Auto - Lastwagen
>  Haus - Hochhaus
>  Hund - Kampfhund

Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Du implizierst also durch die
Farbe bedingte oder angezeigte funktionelle Unterschiede? Oder was sonst
macht die Hautfarbe als primäre Klassifizierung sinnvoll?
Autor: Thilo M. (power)
Datum: 06.05.2008 21:10

Ich denke dass das bei uns Menschen als Urinstinkt verankert ist. wie im
Tierreich übrigens auch. Gleichartige Lebewesen können im Schwarm/Rudel
(relativ) gut miteinander auskommen, stößt aber ein anders aussehender
gleicher Gattung dazu, kommt die Urangst ins Spiel: 'der macht mir mein
Revier streitig'. Das dürfte bei uns heute nicht viel anders sein und
wird sich auch nie ändern.

Denke ich jedenfalls.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 06.05.2008 22:00

Thilo M. wrote:
> Ich denke dass das bei uns Menschen als Urinstinkt verankert ist. wie im
> Tierreich übrigens auch.

Woher weißt du das?

> Gleichartige Lebewesen können im Schwarm/Rudel
> (relativ) gut miteinander auskommen, stößt aber ein anders aussehender
> gleicher Gattung dazu, kommt die Urangst ins Spiel: 'der macht mir mein
> Revier streitig'.

Das andere Spiel kommt dir wohl nicht in den Sinn: Man findet sich
attraktiv und vergnügt sich zusammen? (Das funktioniert aber in der
Regel nur zwischen Individuen der gleichen Art - aus Sicht des Homo
sapiens wären Individuen der gleichen Gattung Bonobo (Pan paniscus)
und Schimpanse (Pan troglodytes), die zwar nominal nicht zur Gattung
Homo gezählt werden, aber eigentlich biologisch dazu gehören.)

Die Sache ist viel einfacher: Wenn Engpässe bei lebensnotwendigen
Resourcen bestehen, kommt es zu Konkurrenz; dann kommt erst das Fressen
und dann die Moral.

Ohne solche Engpässe wird mit ziemlicher Sicherheit das andere Spiel
gewählt.

Mit etwas Überlegung kannst du damit und dem Wissen über die
Ausländerpolitik der letzten Jahrzehnte eine Erklärung für den
Fremdenhaß finden...
Autor: Thilo M. (power)
Datum: 06.05.2008 22:27

>Woher weißt du das?
Weiß ich nicht, denke ich (wie geschrieben).

Deine Erklärung trifft's aber ganz gut. So sehe ich das auch.
Autor: IGBT (Gast)
Datum: 07.05.2008 23:11

Ausländer (Schwarzer) = Fremder = schlecht.
Einfache Erklärung für einfache Leute.

In paar hundert Jahren werden wir alle auf der Erde, dank
Globalisierung, so durchrasst sein, dass die Herkunft egal sein wird...
Vielleicht.
Autor: Benjamin Anonym (Firma keine) (wanderameise)
Datum: 08.05.2008 00:17

IGBT wrote:
> Ausländer (Schwarzer) = Fremder = schlecht.
> Einfache Erklärung für einfache Leute.
>
> In paar hundert Jahren werden wir alle auf der Erde, dank
> Globalisierung, so durchrasst sein, dass die Herkunft egal sein wird...
> Vielleicht.

richtig, die Armen der Armen werden nicht länger zusehen, wie wir es uns
durch Ausbeutung gut gehen lassen!die welle wird definitiv kommen!

ich finde die diskussion gar nicht so verkehrt!man muss sich das mal
überlegen, das es leute gibt die sehr viel über all das nachdenken und
den kopf schütteln und welche die es halt alles so hinnehmen.
wieso machen wir uns (oder sie sich) um menschen so einen kopf, nur weil
sie/wir mehr oder weniger bunt sind?ist es für uns etwa noch immer was
fremdes? oder suchen wir immerwieder diese disskussion, um in offenen
wunden zu bohren? gibt es überhaupt antworten auf diese fragen?ist es
nicht sogar letztendlich menschlich?ICH weiss es nicht!

Wenn ich jmd als schwarzen bezeichne,dann ohne hintergedanke und wohl
auch nur auf die frage wie er aussieht, nicht was er ist.

solche diskussionen sind sogar nötig, denn es wird ewig dauern, uns
menschen die fähigkeit abzutrainieren, unterschiede, zum Beispiel
aufgrund visueller faktoren, zu thematisieren.was wäre wenn wir alle
blind wären? ein welt ohne rassismus?philosophischer betrachet: wäre die
menschheit, als spezies ohne HAss und gewalt eine friedliebende
gemeischaft?

nein denn wer keinen hass kennt, kennt keine liebe, und wer blind ist,
kann hören,fühlen,..
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 08.05.2008 19:12

@ IGBT (Gast)

>Ausländer (Schwarzer) = Fremder = schlecht.
>Einfache Erklärung für einfache Leute.

Naja . . .

>In paar hundert Jahren werden wir alle auf der Erde, dank
>Globalisierung, so durchrasst sein, dass die Herkunft egal sein wird...

Hoffentlich nicht!

Denn dann hätten wir den Einheitsbrei, den es teilweise in grossen
Staaten (China) jetzt schon gibt. Und das will keiner, nicht mal du.
Unterschiede sind gut und wichtig! Das heisst ja nicht automatisch, dass
mann alles anderen doof finden bzw. diskriminieren muss!

@ Benjamin Anonym (Firma keine) (wanderameise)
>solche diskussionen sind sogar nötig, denn es wird ewig dauern, uns
>menschen die fähigkeit abzutrainieren, unterschiede, zum Beispiel
>aufgrund visueller faktoren, zu thematisieren.

Eben. Und es ist nunmal kontextabhängig, ob ich jemanden als Schwarzen
bezeichne. Es KANN dikriminierend gemeint sein, MUSS aber nicht. Aber
mit solchen Sachen haben die Deutschen ja leider historisch begründet
viele Probleme. Jedes Wort könnte ja schon mal im dritten Reich
missbraucht worden sein. Egal ob Autobahn oder Mutterkreuz.

>was wäre wenn wir alle
>blind wären? ein welt ohne rassismus?philosophischer betrachet: wäre die
>menschheit, als spezies ohne HAss und gewalt eine friedliebende
>gemeischaft?

Das ist nicht Philosophie, das ist naive Traumtänzerei.
Yin und Yang, Licht und Schatten. Es MUSS das Böse geben. Der Dualismus
der Welt. Konfuzius & Co lassen grüssen (wobei der teilweise auch recht
naiv und idealistisch war)

>nein denn wer keinen hass kennt, kennt keine liebe,

Eben.

> und wer blind ist, kann hören,fühlen,..

Denkst du Blinde/Behinderte sind charakterlich makellose Menschen? Glaub
ich kaum . . .

MfG
Falk