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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Studium Plus?

Autor: In Ausbildung (Gast)
Datum: 05.05.2008 21:03

Hi @ all

Erstmal bin schon seit paar Tagen hier im Forum am schauen und hoffe es
ist nicht ganz so schlimm das ich mich nicht angemeldet habe.

Befinde mich zurzeit in der Ausbildung zum Mechatroniker 2tes Lehrjahr.
Schulisch bin ich eigendlich ganz gut und zähle mich zu einem der Besten
in meiner Klasse (soll jetst kein Selbstlob oder sowas sein).
Zusätzlich mache ich nebenher also Samstags meine Fachhochschulreife.

Nach meiner Lehre wollte ich wahrscheinlich Elektrotechnik studieren.

Meine Frage ist jetst, da hier mehrere Leute sind die, ich sage mal
höhere Qualifikationen haben, was am Sinnvollsten währe.

Also Studium Plus, Studium an einer Fachhochschule oder Studium an einer
Universität.
Autor: bushobbyentwickler (Gast)
Datum: 05.05.2008 21:15

Studium Plus heißt Studium + Ausbildung (parallel), da du ja schon eine
Ausbildung machst und erst danach studieren willst, wird das ja wohl
schon wegfallen, außer du möchtest noch eine Ausbildung machen.
Autor: In Ausbildung (Gast)
Datum: 05.05.2008 21:25

Die Sache ist, dass wenn ich Studium Plus mache die Studiengebühren für
mich wegfallen würden und ich gehe mal davon aus das die Praktischen
Aspekte beim Studium Plus andere sind als die in meiner jetzigen Lehre.
Autor: gcho (Gast)
Datum: 05.05.2008 21:47

Suche dir die Hochschule aus die in frage kommen, schaue dir das
Modulhandbuch zu den Studiengängen an, das Meiste wird sich relativ
gleich anhören aber vielleicht gefällt dir das eine oder andere nicht.

Und dann gibt es noch ein unterschied ob du noch irgend wo ein Diplom
machen kannst versuche den bachelor/master zu vermeiden.

Die FHs sind etwas verschult, d.h. ich habe z.b. ein Stundenplan (den
sollte ich machen, muss aber nicht) und eine "Klasse"
Die Unis soweit ich weiss nicht so, aber mit Bachelor geht es in die
richtung bei ihnen und es gibt etwas Reibungswärme bei der Umstelleung,
das Problem haben FHs nicht so den sie waren schon vorher verschult.

Durch den Bachelor/Master verlieren die Unis etwas an
Alleinstellungsmerkmalen.
.
Ein weiter Grund um den Bachelor/Master zu umgehen ist das deine Noten
von Anfang an in deine Endnote hineinfliessen.
In Ländern wo es den Bachelor schon lange gibt sollen die ersten Semster
nicht schwer sein, niemand versaut sich sein Schnitt bei der
Eingewöhnung.
Hierzulande sind die Profs immer noch im Diplom-Modus,
beim Diplom werden die Noten aus den Grundlagen Semster verworfen und es
zählen nur die Semster danach, deswegen waren die ersten Semster relativ
hart weil die Noten sowieso am Ende nicht zählten.

Ahja der Bachelor ist vom Nivo ähnlich wie das Vordiplom, aber wenn man
sich Angebote ansieht für Abschlußarbeiten dann steht da immer
"Diplomarbeit/Bachelor ...arbeit zu vergeben", d.h. die Firmen passen
sich den Bachelor auch nicht wirklich an.

Ahja wechseln Hochschule ist meist kein Problem, du kannst dir Fächer
anerkennen lassen wenn du die Hochschule wechselt, bei uns sind
mindestenz 10 läute von einer anderen FH weil die Profs meinten das Nivo
hoch halten zu müssen.
Autor: Steffen Lutz (Gast)
Datum: 05.05.2008 21:56

Ahja der Bachelor ist vom Nivo ähnlich wie das Vordiplom

Auch wenn es offtopic ist:
Davon kann bei uns an der FH nicht die Rede sein, da gilt:
Bachelorstudiengang = Diplomstudiengang - 1. Praxissemester
Autor: blob (Gast)
Datum: 05.05.2008 22:22

Also mich würde mal interessieren ob nun der BA'ler mit den FH'ler
eigentlich gleich steht. Das BA Studium geht ja 3 Jahre und das FH
Studium hingegen 4 Jahre. Aber von den drei Jahren an der BA Schule sind
doch die Hälfte reine Schule und der Rest Arbeiten in der Firma. Was ich
schon so erlebt habe ist, dass die BA'ler von sich ganz schon
eingenommen sind. Es sind aber ganz klar nicht alle so, aber halt die
meisten. Ist ein FH Absolvent höher qualifiziert  als ein BA'ler?
Irgendwo müssen ja doch die unterschiede sein oder? Oder gibt es da gar
keine?
Autor: Gast543 (Gast)
Datum: 06.05.2008 07:06

Naja, bei BA kommt die Theorie schon etwas kürzer, vor allem weil du
einfach kaum Zeit hast, das Wissen noch einmal aufzubereiten. Ansonsten
dürfte der Stoff sehr ähnlich sein. Du bist zwar die Hälfte in der
Firma, wenn du aber die reinen Vorlesungszeiten rechnest, kommt es in
etwa aufs gleiche raus. Semesterferien gibt es an der BA nicht.

Auf den meisten Stellen musst du eh alles neu lernen, die Theorie aus
dem Studium tritt dann mehr in den Hintergrund. Da kommt es dann auch
mehr auf die Person an und weniger darauf, wo sie studiert hat.

Aber du hast halt schon einen Fuß in der Firma, das dürfte aber bei
dieser Studium Plus Geschichte ähnlich sein.

Dass viele BA-Leute voreingenommen sind liegt vielleicht auch daran,
dass sie die ganze Zeit mit Vorurteilen kämpfen müssen. Aber vielleicht
ändert sich das jetzt, wenn in den nächsten Jahren die BA auch zur
Hochschule unbenannt werden. Die Abschlüsse sind ja jetzt schon gleich.
Autor: bushobbyentwickler (Gast)
Datum: 06.05.2008 07:48

Nur kurz zu diesem BA-Thema:

Ich bin BA-Student, wir haben in den Theorie-Phasen nicht selten 50
Vorlesungsstunden pro Woche. Gibt es das an der FH? Unsere Betriebe
bekommen "Auflagen" von der BA, dass während der Praxis-Phasen
Schulungen über fachliche Themen hat. So hatten wir zum Beispiel in der
Praxis-Phase zwischen dem 2. und 3. Semester eine Woche lang
AVR-Crashkurs, was im 3. Semester dann auch vorrausgesetzt wurde.
Natürlich gibt es auch BAs die keinen Wert auf die Kooperation mit dem
Betrieb legen...

Was mein jetziger Teamleiter zu diesem BA-FH-Thema sagt ist, dass FHler
ein Jahr mehr in ihr Studium investieren und das mit Sicherheit auch
einen höheren Stellenwert hat. BAler haben jedoch den Vorteil, dass sie
den Betrieb und damit auch viele Leute kennen, was auch ein großer
Vorteil ist. Außerdem kann ein BAler in den Praxisphasen positive
Akzente in den Abteilungen, in der man später eingesetzt wird, setzen...
;-)
Autor: Ralle13 (Gast)
Datum: 07.05.2008 15:53

Also von der Politik sind BA- und FH- Abschluß berufsrechtlich
gleichgestellt, hochschulrechtlich nicht (die BA ist keine Hochschule).

Wenn man allerdings vernünftig denkt und nicht politisch, kommen mir
schon Zweifel, ob man in 3 Jahren + Arbeiten, dasselbe schafft, wie in 4
Jahren Solostudium.

Warum erlangt heute ein 3jähriger Bachelor an der BA 180 ECTS wie der
3jähr. Bachelor an der FH? Früher ging das Dipl. (BA) auch 3 Jahre wie
der jetzige Bachelor war aber angeblich wiederum gleich zum FH-Diplom,
was aber 240 ECTS bringt?

Politische Mathematik 180 ECTS = 240 ECTS???

Übrigens 1 ECTS sind 30h Arbeitsaufwand. Man sollte mal die 240 * 30 h
auf 3 jahre umrechnen. Nebenbei noch 50 % der Zeit arbeiten. So lang
kann kein Tag an der besten BA sein! Ich glaube das weiß auch jeder
Personaler, obwohl die Gleichwertigkeitsbescheinigung beiliegt.
Autor: Gast543 (Gast)
Datum: 07.05.2008 16:52

Die BA wird bald in eine Hochschule unbenannt. Das Argument wird also
auch bald fallen.

Was du mit deiner politischen Rechnung machst ist doch völliger Unsinn.
Das BA-Diplom wurde nie nach Credits bewertet. Du kannst nicht davon
ausgehen, dass der Arbeitsaufwand zum FH-Diplom passt. Wobei ich auch
sehr bezweifle, dass man in 4 Jahren tatsächlich den Arbeitsaufwand von
240 Credits schafft.

Man bekommt übrigens auch auf die Praxisphasen Credits, sonst hätten sie
es tatsächlich nicht untergebracht. Ähnliches wird aber vermutlich auch
an der FH für Praxissemester gelten.
Autor: Ralle13 (Gast)
Datum: 08.05.2008 11:16

>Das Argument wird also auch bald fallen.

War kein Argument, sondern die Feststellung einer Tatsache.

>Was du mit deiner politischen Rechnung machst ist doch völliger Unsinn.

Wieso ich? Die KMK verlautete doch groß und breit, daß er BA-Abschluß
gleichwertig (berufsrechtlich) zum FH-Diplom ist. Nur das paßt nicht mit
vernünftiger, menschlicher Logik zusammen.

>Das BA-Diplom wurde nie nach Credits bewertet.
Das nicht. Aber jetzt gibt es an der BA für exakt den gleichen
Arbeitsaufwand (3 Jahre) einen Bachelor mit 180 ECTS.

>Wobei ich auch sehr bezweifle, dass man in 4 Jahren tatsächlich den
Arbeitsaufwand von 240 Credits schafft.

Guckst Du hier (§5):

http://www.fh-zwickau.de/fileadmin/ugroups/europap...

>Ähnliches wird aber vermutlich auch an der FH für Praxissemester gelten.

Ist nur ein Unterschied, ob man 20 Wochen Praxissemester an der FH hat,
oder 50% der Gesamtzeit wie an der BA. Außerdem findet das praktische
Semester in der FH im späteren Hauptstudium statt (meist 5. Semester von
8). Da kann man bereits gelerntes auch praktisch anwenden und wird nicht
nur als billiger Arbeiter mißbraucht. In den meisten StudO an der FH
wird auch nur ingenieurmäßige Tätigkeit als Praktikum anerkannt. Die
kann man ab dem ersten Semester, wie bei der BA üblich, noch gar nicht
bringen.

Und wider aller Argumente: Würdest DU ohne Zweifel jemandem glauben, der
behauptet, in 3 Jahren den gleiche Stoff bekommen zu haben, wie ein
gleich Intelligenter in 4 Jahren?
Autor: asdf (Gast)
Datum: 15.05.2008 03:05

BA ist jetzt eine international anerkannte Hochschule!

Sonst dürften sie auch gar keine Bachelor abschlüße vergeben.
Da sind sie auch ganz stolz darauf. Und wollen auch zeigen, dass sie FHs
in nichts nachstehen. Deswegen haben wir auch GENAU DEN GLEICHEN
STOFF!!!
Von der Menge und dem Anspruch. Es sind die gleichen Vorlesungen, nur
dass wir dafür nicht mal die Hälfte der Zeit haben!
Und die Prüfungen sind auch etwas anderes. Deswegen darf auch nicht
jeder einfach so an die BA. Und es sind nachweislich die besseren
Abiturienten, die einen Studienplatz bekommen. Wenn man schnell kapiert
ist es aber auch ein Vorteil, weil dann wird der Stoff besser
zusammengehalten, statt ihn ewig in die Länge zu strecken.

Warum muss des immer wieder diskutiert werden???
Wer zum Teufel guckt nach Paar Jahren das Diplom an???
Autor: asdf (Gast)
Datum: 15.05.2008 03:14

Und wider aller Argumente: Würdest DU ohne Zweifel jemandem glauben, der
behauptet, in 3 Jahren den gleiche Stoff bekommen zu haben, wie ein
gleich Intelligenter in 4 Jahren?

Ein BA-Student ist im Schnitt intelligenter, als ein FH-Student.
Dies hat nichts mit Arroganz sondern nur mit Statistik zu tun. Wenn du
das nicht glaubst, dann kann ich Dir Papula Band 3 empfehlen. Da ist
Statistik so einfach erklärt, dass es sowohl an der BA als auch ander FH
empfohlen wird.

Und ja man kann dadurch in 3 Jahren mehr lernen, als andere in 4.

Man versteht übrigens die Theorie mit dem RPaxisbezug viel besser. Und
ich lese mehr Bücher in der Praxisphase :)

Also beruhigt euch wieder :)

Übrigens wird es ein Verfahren geben, dass man an der BA 240Credits
Bachelor machen kann. Dies wird für besonders gute Studenten möglich
sein. Und das sind solche, die in 3 Jahren mehr schaffen, als andere in
4.

Und wenn Dich das wundert... dann hast du noch nie gearbeitet. Da würde
man manchmal vom 3 zu 4 Verhältniss träumen
Autor: Hans (Gast)
Datum: 15.05.2008 09:09

BA = Schnelldurchlauferhitzer
Autor: Blaublär (Gast)
Datum: 15.05.2008 09:11

BAler sind sowieso Low-Performer. Sie werden nur für den
Ausbildungsbetrieb herangezüchtet und haben keine Chance woanders
unterzukommen. Aussage eines Personalers bei einem deutschen
Automotive-Zulieferer.
Autor: Obst ist gesund (Gast)
Datum: 15.05.2008 10:24

>180 ECTS = 240 ECTS?

als hier an der Hochschule studiere ich sieben Semester, d.h. mit
Praxissemester 210 ETCS, wenn du dann noch das fehlende Praxissemester
addierst kommt man auch auf 240 imperiale Credits, also bleibt Diplom
minus ein Praxissemester = Bachelor.
Autor: Ralle 13 (Gast)
Datum: 15.05.2008 10:36

>als hier an der Hochschule studiere ich sieben Semester, d.h. mit
>Praxissemester 210 ETCS, wenn du dann noch das fehlende Praxissemester
>addierst kommt man auch auf 240 imperiale Credits, also bleibt Diplom
>minus ein Praxissemester = Bachelor.

Deine Mathematik ist wirklich sehr einleuchtend!

7 Semesster mit Praxissemseter -> 210 ECTS: OK
Dann willst Du beim Diplom noch ein Praxissemester addieren? Wo bitte
nimmst DU das her?
 Die meisten FH-Diplome gingen 8 Semester mit einem Praxissemester.
Während des Praxissemsters (20 Wochen) war auch noch der Große Beleg
anzufertigen. Für die Diplomarbeit stehen 3 Monate zur Verfügung, die
anderen 3 wurden mit Lehrveranstaltungen, Diplomseminaren und
Oberseminaren beansprucht. Das fällt beim Bachelor alles dem Rotstift
zum Opfer.

Zu dem elitären BA-Schnösel: Hoffentlich glaubt das auch der Personaler,
der Euch einstellt! Die BA-Bachelor sind rechtlich keine akad. Grade,
sondern staatl. Bezeichnungen.
Autor: Ralle 13 (Gast)
Datum: 15.05.2008 10:46

>Wenn du das nicht glaubst, dann kann ich Dir Papula Band 3 empfehlen. Da ist
>Statistik so einfach erklärt, dass es sowohl an der BA als auch ander FH
>empfohlen wird.

Hä???

Ist es ein Fehler, wenn man Sachen verständlich erklärt? Prof. Papula
war sowohl Uniprof, als auch Prof. an einer FH.

Übrigens sitzen an der FH mittlerweile über 70% Vollabiturienten. Ich
als guter Vollabiturient kann nicht behaupten, mich dort gelangweilt zu
haben.
Das Niveau war durchweg hoch.

Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen. Ich will die BA nicht als
einfach bezeichnen (vom Niveau), aber mir kommen doch erhebliche
Zweifel, wie man in 3 Jahre bei 50% Arbeit dasselbe schaffen will, wie
einer an der FH in 4 Jahren Vollzeit. Tut mir leid, das widerspricht
jeder Logik. Und das sehen die Personaler genauso.
Autor: Ex-BAler (Gast)
Datum: 15.05.2008 11:11

@ Ralle 13
Ich will hier jetzt keinen Krieg zwischen FH und BA weiterführen, hat
beides seine Vor- und Nachteile; will daher auch nichts zu den
Ausführungen von asdf schreiben.
Mich würde aber mal interessieren, wie bei deiner großartigen Logik die
Semesterferien an einer FH bewertet werden? Und im Gegensatz dazu die
anderen 50%, die ein BA-Student (Jahresurlaub ausgenommen) in "seinem"
Betrieb verbringt?
Lass mich bitte an deiner Logik teilhaben.

Servus
Autor: Ralle 13 (Gast)
Datum: 15.05.2008 12:12

1. In den ersten Wochen der "Semesterferien" an der FH werden die
Prüfungen geschrieben. Im Turnus ein Tag Prüfung, ein Tag frei, ein Tag
Prüfung usw.

2. Krame doch mal Deine SWS raus. Das ist doch am aussagekräftigsten,
wieviel Lehrveranstaltungen gelaufen sind. Bei mir waren es insgesamt
176 SWS (FH). Hinzu kommt noch Nachbereitung, Versuche, Kolloquium,
Großer Beleg, Diplomarbeit, also alles "vorlesungsfremde" Sachen.
Autor: Marius (Gast)
Datum: 15.05.2008 12:26

@In Ausbildung

An der Universität wird es wohl nicht möglich sein, sich mit einer
Fachhochschulreife zu Immatrikulieren. Oder gibt es da Änderungen von
denen ich noch nicht weiß?

Gruß
Autor: STS (Gast)
Datum: 15.05.2008 12:33

@Marius: Das kommt auf das Bundesland an (Hessen)
Autor: Der Pfarrer (Gast)
Datum: 15.05.2008 12:38

Buben, FRIEDE ! Jetzt wird sich wieder vertragen!

Übrigens: Kann man Theologie auch an einer BA studieren? Wie sieht das
mit der Praxisphase aus, geht man da in die Fußgängerzone beten oder
Wachtturm verteilen?
Autor: Ex-BAler (Gast)
Datum: 15.05.2008 12:47

@ Ralle 13
Ich hab mir jetzt nur mal schnell den Blockplan angeschaut und das sind
in den 3 Jahren ca. 75 Wochen Theorie an der Berufsakademie, meistens
mit Vorlesungen von 8-16 Uhr.
Natürlich sind in den Wochen auch irgendwo die Prüfungen. Aber ansonsten
kommen da eben auch noch deine Versuche, Nachbereitung, Diplomarbeit
etc. dazu.
Und - auch wenn du es nicht glauben magst - während der Praxisphase
sitzt man auch nicht nur den ganzen Tag rum.
Desweiteren sind die meisten Dozenten sowieso von einer FH oder manche
auch an ner Uni tätig.

Was ich damit zeigen will: deine Vergleich mit 50% in 3 Jahren an der BA
und Vollzeit 4 Jahre FH hinkt nicht nur auf einem Bein. Soviel Logik
bekommt man sogar in 6 Semestern an ner BA beigebracht.
Autor: Ralle 13 (Gast)
Datum: 16.05.2008 11:31

Dann nenn doch endlich mal eine genaue, belegbare Zahl, Deine SWS, ehe
Du hier rumspekulierst, ich habe meine SWS genannt.

Und mit dem angeblichen Hinken: Du mußt nicht mich überzeugen, sondern
den Personaler, der Dich zu einem bestimmten Gehalt einstellen soll.

Warum bekommt man heute für 3 Jahre BA 180 ECTS, wie auch für die 3 an
der Uni oder FH und früher bekam man an der FH (Diplom, siehe Link oben)
240 ECTS. Das soll aber wieder gleich sein, dem ehemaligem 3
Jahres-Abschluß an der BA? Erklär es mir. Die ECTS vergebe nicht ich,
sondern eine unabhängige Kommission, der Akkreditierungsrat.

Bachelor BA 3 Jahre 180 ECTS
Bachelor FH 3 Jahre 180 ECTS
Bachelor Uni 3 Jahre 180 ECTS
Diplom (BA) 3 Jahre
Diplom (FH) 4 Jahre 240 ECTS

Das soll alles gleich sein?
Autor: Ex-BAler (Gast)
Datum: 16.05.2008 11:55

@ Ralle 13
Ich hab nirgends behauptet, dass alles gleich ist. Nur deine Relationen
stimmen nicht mal annähernd.

Ich brauch auch keine Personaler überzeugen, kann dir gerne einige
Arbeitnehmer nennen, bei denen sich auch BAler tummeln (EADS, Bosch,
Mercedes, Audi, SAP... um nur einige Bekannte im Süddeutschen Raum zu
nennen); das Gehalt ist bei allen Firmen ungefähr genauso hoch, wie das
eines FH-Absolventen, mit den gleichen Chancen.

Da ich meinen Vorlesungsplan nicht mehr habe und die 75 Wochen aus dem
Blockplan aus 2007 stammen, kann ich nur grob schätzen, dass es ca.
150SWS waren.
Jemand von der Uni wird dir wohl auch noch vorrechnen, dass er viel mehr
für sein Diplom getan hat als du und deshalb sehr viel besser ist.
Autor: Ralle 13 (Gast)
Datum: 16.05.2008 13:32

>Jemand von der Uni wird dir wohl auch noch vorrechnen, dass er viel mehr
>für sein Diplom getan hat als du und deshalb sehr viel besser ist.

Das kann er rughig tun, weil ich nie behauptet habe, daß der FH- einemn
Uniabschluß gleichwertig ist, sowie das manche BA-ler gegenüber dem
FH-Abschluß versuchen. Schließlich fehlt auch hier wiederum ein Jahr.

BA < FH < UNI gilt nach logischem Verständnis (von der vermittelten
Wissensmenge gesehen)

Und Du schätzt ja selber, daß es 150 SWS und nicht 176 wie an der FH
waren. Die Uni wird wiederum über den 176 SWS liegen. Zeit ist eben
nicht zu ersetzen.
Autor: Ex-BAler (Gast)
Datum: 16.05.2008 13:37

@ Ralle 13
Da du ja nicht wirklich richtig lesen willst: deine Relation von nur 50%
Prozent in 3 Jahren (die Praxissemester betrachtest du ja sowieso nicht)
und 100% in 4 Jahren ist damit mehr als widerlegt.

Zum Glück muss und musste ich solche Diskussionen noch nie mit meinen
Kollegen führen, egal ob Uni, TH, FH, TU, Meister, Techniker...

Aber du hast sowieso Recht und ich meine Ruh.
Autor: Ralle 13 (Gast)
Datum: 16.05.2008 13:51

@EX-BAler

>Da du ja nicht wirklich richtig lesen willst:...

Die SWS geben die Vorlesungszeiten an! Da spielt kein praktisches
Semester eine Rolle. 150 < 176

>Zum Glück muss...

Ja, da hast DU Glück gehabt...
Autor: Ex-BAler (Gast)
Datum: 16.05.2008 14:11

@ Ralle 13
Und wohl meine ganzen ehemaligen Mitstreiter auch ;-)
Autor: Ralle 13 (Gast)
Datum: 16.05.2008 14:13

Genau!
Autor: bushobbyentwickler (Gast)
Datum: 16.05.2008 14:37

"Ich hab mir jetzt nur mal schnell den Blockplan angeschaut und das sind
in den 3 Jahren ca. 75 Wochen Theorie an der Berufsakademie, meistens
mit Vorlesungen von 8-16 Uhr."


Woher hast du sowas? Das gilt vielleicht für BWL-BA-Studenten.
Wir hatten im 2. Semester mindestens 3 mal in der Woche von 8 bis 19
Uhr. Die anderen beiden Tage dann von 8 - 17 Uhr.

Als man dann abends daheim war, wars manchmal schon deprimierend wenn
man im Studivz Bilder von Party-Orgien meiner Kollegen (FH- und
Unis-Studenten) sehen musste.....
Autor: Ex-BAler (Gast)
Datum: 16.05.2008 14:52

Woher ich das hab? Den Blockplan von der BA selbst und da die Wochen der
Theoriephase zusammen gezählt.
Und da ich selbst an ner BA war
(Elektrotechnik/Automatisierungstechnik), hab ich mal nen groben Schnitt
über die 6 Semester genommen. Auf die genaue Zeit kam es mir da wirklich
nicht an, auch nicht bei den ungefähr 150SWS.
Autor: bushobbyentwickler (Gast)
Datum: 16.05.2008 14:55

OK, da geb ich dir recht. Uns ist auch schon aufgefallen, dass unsere
Vorgänger (noch Diplom) ein paar Studnen weniger haben, aber auch nicht
viel.

Ne andere Frage: Wie siehst du dich oder dich die anderen im Vergleich
zu FHlern? Macht man bei euch im Betrieb da Unterschiede?
Autor: Ex-BAler (Gast)
Datum: 16.05.2008 15:03

So groß kann der Unterschied zumindest bei den meisten BAs nicht sein
(ich hab noch Diplom gemacht), da die Dozenten immer noch die gleichen
sind und der Stoff sich auch nicht großartig geändert haben dürfte.

Also in den Betrieben, in denen ich bisher war, wurde da kein
nennenswerter Unterschied gemacht; aber ich kenn eben nur die Situation
in Baden Württemberg und in Bayern. Auch bei meinen Mitstreitern kann
ich da keine Unterschiede erkennen, die sind erfolgreich bei den oben
genannten Firmen tätig.

Den wirklich großen Unterschied sehe ich dann, wenn man in den
öffentlichen Bereich gehen will, dort hat man mit FH-Abschluss viel mehr
Möglichkeiten oder auch überhaupt erst die Möglichkeit, in den gehobenen
techn. Dienst zu gelangen - ist aber aber allein eine Sache des
Laufbahnrechts und soll sich mit Bachelor an der BA auch erledigt haben.

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