Datum: 07.05.2008 12:45
Hallo allerseits, eine kleine Frage, warum ist im GCC Tutorial zu den Atmel Mikrocontrollern bei der Erklärung des Uart Sendens und Empfangens dringend darauf hingewiesen L(ong) statt UL am Ende von F_CPU zu verwenden? Wenn ich im AVR Studio meine 16000000 in der Confi eintrage verwendet der Compiler automatisch 16000000UL, wenn ich für die uart Funktion mit #define extra 16000000L anschaffe bekomme ich eine Warnung über die Redefinierung der Frequenz. Verwende ich aber UL kommen sogar Errors und es funktioniert gar nicht. In Postings hier im Forum las ich dass man generell UL verwenden sollte. Was ist nun also an der Sache dran? (PS: Verwende einen externen 16MHz Quarz, Fuses dementsprechend gesetzt)
Datum: 07.05.2008 13:09
Also ich nehme immer UL, verwende den GCC von WinAVR, allerdings mit der Code Blocks IDE, die ist auch für umme und IMHO sehr zu empfehlen. Gruß Fried
Datum: 07.05.2008 13:36
Gronach wrote: > Hallo allerseits, > > eine kleine Frage, warum ist im GCC Tutorial zu den Atmel > Mikrocontrollern bei der Erklärung des Uart Sendens und Empfangens > dringend darauf hingewiesen L(ong) statt UL am Ende von F_CPU zu > verwenden? Weil die Berechnung des Baudratenfehlers, die im Tutorial-Beispiel enthalten ist, einen vorzeichenbehafteten Wert benötigt. Die Berechnung muss demzufolge in dem Fall in signed long durchgeführt werden. Wenn man den Wert für die CPU-Frequenz mit UL angibt, funktioniert die Berechnung nicht.
Datum: 07.05.2008 13:39
Ah, super danke! Das heißt wenn ich den Fehlerwert händisch für die fixierte Baudrate nachrechne und die Berechnungsroutine rausschmeiße kann ich getrost UL für den Rest des Programms verwenden?
Datum: 07.05.2008 13:44
Gronach wrote: > Ah, super danke! > Das heißt wenn ich den Fehlerwert händisch für die fixierte Baudrate > nachrechne und die Berechnungsroutine rausschmeiße kann ich getrost UL > für den Rest des Programms verwenden? Sollte so sein. Es gibt da meines Wissens keine feste Vereinbahrung ob nun L oder UL. Es kommt eben darauf an, was man mit der Konstante dann berechnet, wie du schon erfahren hast.
Datum: 07.05.2008 14:51
Du kannst die Berechnung auch abwandeln, dann läuft's auch mit UL
#define UBRR_VAL ((F_CPU+BAUD*8)/(BAUD*16)-1) // clever runden #define BAUD_REAL (F_CPU/(16*(UBRR_VAL+1))) // Reale Baudrate #define BAUD_ERROR ((BAUD_REAL*1000)/BAUD) #if ((BAUD_ERROR>1010) || (BAUD_ERROR<990)) #error Systematischer Fehler der Baudrate grösser 1% und damit zu hoch! #endif |
Siehe auch die Diskussionsseite dazu: http://www.mikrocontroller.net/articles/Diskussion...
Datum: 07.05.2008 15:02
Wow, genial, danke! Die Diskussionsseite hatte ich bis jetzt nur überflogen, das ist ja wirklich ein ausgezeichneter Tipp, danke!
Datum: 07.05.2008 16:24
Du kannst auch <avr/setbaud.h> benutzen. http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__...
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