Datum: 09.05.2008 16:43
Hallo zusammen, ich habe den Schaltregler wie im anghängten Bild OHNE den LM358 aufgebaut, mit einer 1A Schottky, 220uH Speicherspule und 220uF und als Shunt 1.8Ohm - einwandfrei, 700mA fliessen durch die LED und sie Oszilloskopbilder des Spulenstroms sehen wie in der Spezifikation aus, also alles zufriedenstellend, ausser die Verlustleistung des Shunts. Also habe ich, wie ähnlich wie im Bild dargestellt, den Shunt verkleinert und den Spannungsabfall um 3.7 verstärkt, 0.7A*0.47Ohm*3.7 = 1.23V. Doch leider höre ich dann die Spule fiepen, die Schaltreglerfrequenz sinkt nun auf ca. 11kHz ab. In der Spec steht, dass das Herabsenken von typ 52kHz auf 11kHz durch den LM2575 durch einen Kurzschlussschluss oder eine Überlast verursacht wird. Ich habe aber schon einige Infos im Netz gelesen, dass diese Schaltung eigentlich funktieren sollte. Andere OP-Typen oder abgeschirrmte Leitungsführung am Pin Feedback zeigen keine Verbesserung. Eigentlich sollte die 1MHz Bandbreite doch reichen und es sind nur Kleinsignale, die vertstärkt werden, sollte demnach auch die Slewerate reichen. Nun die Frage, hat jemand von euch schon mal ähnliches Problem oder Verhalten gehabt und könnt mir einen Tipp geben, was ich in der Schaltung ändern muß ? Für eine Hilfe oder einen Tipp wäre ich dankbar, Kai
Datum: 10.05.2008 00:39
Bei der Schaltung sind am OpAmp die Pins 2+3 vertauscht.
Datum: 11.05.2008 21:52
Hi let, danke für die Antwort, aber habe mich beim Erstellen der Platine an das National Datenblatt des LM358 gehalten, somit ist der inv. Eingang in der Rückkopplung. Hat denn vielleicht noch jemand eine Idee zur Ursache des Verhaltens ? Kai
Datum: 11.05.2008 22:16
Es ist schlicht und ergreifend das Symbol des LM358 falsch. Sicher ist der invertierende (-) Eingang in der Gegenkopplung, aber das ist nicht der Pin 2 sondern der Pin 3.
Datum: 12.05.2008 00:33
Haette ich den inv. und nicht inv. Eingang verwechselt, wuerde die Schaltung gar nicht funktionieren. Also, Pin 3, der der inv. Eingang ist in der Gegenkopplung. Ich wollte eigentlich mehr nach dem Schaltungsverhalten fragen, wieso der LM2575 in den Fehlermode geht ? Danke, Kai
Datum: 12.05.2008 01:30
Pin 3 ist der nicht invertierende Eingang, Pin 2 der invertierende. Auch bei NatSemi. Der inv. Eingang liegt (fast) immer neben dem Ausgang, vereinfacht auch das Layout Die Schaltung des OPV mit + und - ist richtig, die Zahlen sind vertauscht. Arno
Datum: 12.05.2008 10:37
Dieter Werner wrote: > Es ist schlicht und ergreifend das Symbol des LM358 falsch. > Sicher ist der invertierende (-) Eingang in der Gegenkopplung, aber > das ist nicht der Pin 2 sondern der Pin 3. Grrrmpf Extra nochmal drübergeguckt und trotzdem falsch. Arno H. hat latürnich recht, Pin 2 ist der - input.
Datum: 12.05.2008 12:16
Was passiert, wenn Du C2 entfernst ?
Datum: 12.05.2008 22:58
Hallo Bernd, ich habe sowohl 2 x 220uF, als auch nur 22uF als C2 angeschlossen - leider keine Besserung. Ich habe auch mal den TLC272 ausprobiert, weil ich im Netz auch schon mal einen Schaltplan mit dem TLC272 als 'Shuntverstärker' gesehen habe. Nun denn, ich glaube, ich muss die erhöhte Verlustleistung in Kauf nehmen. Kai
Datum: 12.05.2008 23:43
Du nutzt einen Baustein zur Regelung einer Spannung um einen Strom zu regeln - das ist nicht leicht. Der Schaltregler erzeugt mit der Spule (bei nicht-unterbrochenem Betrieb der Spule) einen Strom, der immer ansteigt und abfällt. Der Kondensator C2 ist eigentlich sinnlos, weil immer die LEDs angeschlossen sind und ein Strom fließt. Ich denke mal, daß Du die Spannung über den Shunt über ein RC-Glied etwas mitteln sollst (10k + 1uF) und den Ausgang des OP-Amps auch, so daß der 2576 eine Gleichspannung zum Vergleich mit der Referenz erhält. Sonst ist der Feedback immer stark wechselnd (zu klein/zu hoch).
Datum: 13.05.2008 00:04
Hallo Kai, ich arbeite an einer ähnlichen Geschichte und habe es auch mit der Gegenkopplung versucht. Ist aber alles nichts richtiges geworden. Allerdings brauche ich einen Bereich der linear ist. Daher nutze ich folgende Schaltung ( ist nur prinzipiell gezeichnet ). Der INA hat eine V von ca. 27. der - Eingang des LM358 wird über ein Digitalpoti mit max. 1,25 V versorgt. Somit kann ich zB. linear bis 0,5A stellen. Anbei mal ein Excelsheet. Aufgenommen mit MAX186. Die Blaue Kurve entspricht der Potistellung und die rote dem Konstantstrom. Gruß und vielleicht hilfts ja.
Datum: 13.05.2008 00:04
und das sheet
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