Datum: 11.05.2008 16:07
Hallo! Ich habe ein Toshiba Tecra 9100-Notebook und muss mich sehr oft über den zu geringen RAM aufregen. Deshalb wollte ich mir mehr Arbeitspreicher kaufen: http://www.memoryxxl.net/advanced_search_result.ph... Ich kann mich aber nicht zwischen 256MB und 512MB entscheiden! Ich verwende das Notebook mit Windows XP. Gezockt wird damit gar nicht, ich surfe nur im Internet damit und entwickle Webseiten (-> Dreamweaver) Es sind bereits 256MB eingebaut und es ist noch 1 Slot frei. Soll ich jetzt 512MB dazukaufen oder doch lieber 256MB? Könnte es mit versch. grossen RAMs zu Problemen kommen? Simon
Datum: 11.05.2008 19:36
Bei den derzeitigen Speicherpreisen ist ein Vollausbau anzuraten - pack so viel Speicher in das Notebook 'rein, wie möglich. Kaufe also 2 Module à 512 MiB und verzichte auf das alte verbaute. Das ist DDR-SDRAM, entsprechende Speichermodule gibt es auch bei anderen Händlern (z.B. http://www.alternate.de/html/categoryListing.html?...).
Datum: 11.05.2008 19:49
prüfe aber vorher welche Geschwindigkeit dein NB zulässt. Bei DDR1 266, 333,oder 400. Bei RAM ist gilt nicht immer das schnellere als ersatz für langsame genommen werden können. Bei mir (ASUS L3C) kann ich nur 266er einsetzen, habe beide (33 und 400) probiert und hatte immer Probleme. Nimm den max. Ausbau (2x 512MB) (z.B. bei Reichelt je Riegel 17,80). JL
Datum: 11.05.2008 20:34
danke für die Antworten. Wo sehe ich in SiSoft Sandra, was für ne Geschwindigkeit mein RAM hat? Da steht nur "SO-DIMM Synchron SDRAM 256MB/64" dran.... Und hätte hier jmd. Interesse an dem alten RAM? ;-)
Datum: 11.05.2008 20:50
schau ins Handbuch, manche Notebooks können auch nur 512MiB.
Datum: 11.05.2008 20:52
> Bei RAM ist gilt nicht immer das schnellere als ersatz für > langsame genommen werden können. Wenn das SPD-EEPROM korrekt programmiert ist, sollte das zuverlässig funktionieren. Deswegen hatte ich auch Speichermodule von Kingston verlinkt, das ist zwar auch nur ein 3rd-Party-Assemblierer, aber ein sorgfältig arbeitender.
Datum: 11.05.2008 21:16
Also hier steht, dass ein 266er verbaut ist: http://www.dooyoo.de/notebook/toshiba-tecra-9100-p... Dann hol ich mir doch lieber auch so einen.... sicher ist sicher http://www.alternate.de/html/product/Arbeitsspeich... der hier müsste passen, oder? Ist aber auch recht teuer :-P Dafür dass das ganze NB vllt. noch 100€ wert ist
Datum: 11.05.2008 21:53
wie siehts denn damit aus: http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=E1341... kostet 17,80 das Stück JL
Datum: 12.05.2008 09:08
Hallo, ein Bekannter hatte mit einem Toshiba-Notbook das Problem, daß es nur mit ausgewählten Ram-Modulen überhaupt startete. Direkt aus dem BIOS endete es sonst mit der netten Meldung "Ein Speichermodul ist inkompatibel, bitte entfernen!" (Text so ähnlich). Da stand es dann... Bei einem Modul, daß dann anstandslos erkannt wurde und lief, beschloß das BIOS nach ca. 1 Jahr, daß es wohl doch nicht kompatibel wäre... Alle Module waren 100% ok, teilweise neu und liefen in Notebooks anderer Hersteller ohne jedes Problem. Nur als Hinweis, keine Ahnung, ob sowas bei deinem Modell auch passieren kann. Gruß aus Berlin Michael
Datum: 12.05.2008 12:03
danke für dein Hinweis.. Ich hoffe das Beste ;)
Datum: 12.05.2008 16:33
RAM ist bestellt. Ich hoffe, das Ding kommt am Mittwoch... Dann poste ich hier, obs geklappt hat
Datum: 15.05.2008 13:08
RAM ist gerade gekommen. Hab ich gleich eingebaut und er scheint zu funktionieren. Danke für eure Tipps!
Datum: 15.05.2008 17:56
Und jetzt verabschiedet sich Windows beim Booten mit Bluescreens... Vorher hat es bei Vollast ohne Probleme funktioniert, aber jetzt nichtmehr woran kann das liegen? ich habe nichts verändert
Datum: 15.05.2008 19:14
Speicherfehler. Mal einen ausführlichen Speichertest laufengelassen? Der vom BIOS genügt nicht ansatzweise. http://www.memtest86.com/download.html
Datum: 15.05.2008 19:34
ist ja eigentlich klar, dass es am RAM liegt. Das Ding wird auch EXTREM heiss... Selbst 5 Minuten nach dem ausschalten hab ich mir noch die finger dran verbrannt. Ich werd den wohl wieder zurückschicken müssen :-( Aber ich lass trotzdem mal memtest laufen
Datum: 15.05.2008 19:58
Ich hab jetzt memtest gebrannt und gebootet Findet in den ersten 10 Sekunden schon über 10000 Fehler. Heisst das jetzt, dass das Modul kaputt ist oder dass das Zeug nicht komptibel ist?
Datum: 15.05.2008 21:03
Kann alles bedeuten. Nur alten Speicher rein, memtest Nur neuen Speicher rein, memtest Ergebnis posten und dann sehen wir weiter.
Datum: 15.05.2008 21:15
Ich hab den Bluescreen nur erhalten, als ich die 2 neuen (kein alter RAM) drin hatte. Beide Module drin ------> Memtest findet tausende Fehler Nur 1. Modul drin ------> Memtest findet keine Fehler Nur 2. Modul drin ------> Memtest findet tausende Fehler Heisst also mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, dass mir in den paar Stunden Betrieb das 2. Modul abgeraucht ist... Simon
Datum: 15.05.2008 21:20
Nö. kann auch sein es ist Dreck im bisher unbenutzen RAM Sockel, oder irgendwas verbogen ist. Mach immer nur 1 Modul rein, teste dann jeweils in jedem Sockel.
Datum: 15.05.2008 21:23
Das mit dem Dreck kann ich mir nicht vorstellen, weil der eine RAM geht und der andere nicht (beide im gleichen Sockel) Ich teste gerade die Kombination 256MB + funktionierende 512MB. Wenn das geht, schicke ich einfach die kaputten 512MB ein... Wäre es rein theoretisch möglich, dass der RAM in 3-4 Stunden kaputt gegangen ist? Kann ich mir nicht vorstellen, ist ja Markenware.. Von Corsair hört man eigentlich nur Gutes
Datum: 15.05.2008 21:37
Wenn Dreck im Sockel ist oder verbogene Pins sind, dann kann da schon schön Strom fließen wo eigentlich keiner fließen soll. Kann auch sein der Chipsatz hat ne Macke oder der Riegel war schon immer kaputt.
Datum: 15.05.2008 22:17
Wie sehen denn die neuen Speichermodule aus? Wieviele Speicherchips sind auf denen untergebracht?
Datum: 15.05.2008 23:10
Ich bin mir jetzt eigentlich zu 99% sicher, dass der eine Speicher defekt ist und der andere nicht, denn: Speicher 1 geht in beiden Sockeln. Speicher 2 geht in KEINEM Sockel. Speicher 1 geht in Verbindung mit dem 256er RAM auch. Oder liege ich falsch?
Datum: 16.05.2008 07:41
Wären es weniger als 8 einzelne Chips gewesen, hätte der Modulhersteller mit 1 GiBit-Chips gearbeitet, und das muss nicht unbedingt mit dem Chipsatz Deines Notebooks zusammen funktionieren. Deiner Interpretation des Fehlerbildes würde ich zustimmen. Von wem sind denn die Speichermodule? Von einem echten Hersteller oder von einem 3rd-Party-Assemblierer?
Datum: 16.05.2008 11:15
von corsair.... also eigentlich edle teile :-)
Datum: 16.05.2008 12:04
Ich hab das Paket gerade zurückgeschickt... Mal schauen, ob der neue dann funktioniert.
Datum: 16.05.2008 12:30
> von corsair.... also eigentlich edle teile :-)
Da ist nichts edles dran, das ist ein 3rd-Party-Assemblierer. Zwar einer
mit tollem "overclocker"-Ruf, aber nichtsdestotrotz ist das kein
Speicherhersteller.
Speicherhersteller sind beispielsweise Qimonda (Infineon), Samsung,
Nanya und Micron.
Ein 3rd-Party-Assemblierer hingegen kauft irgendwo Speicherchips und
lötet sie auf eigene Platinen. Bessere 3rd-Party-Assemblierer kaufen die
Speicherchips im fertigen IC-Gehäuse, so daß man dem Modul ansehen kann,
wer die Speicherchips hergestellt hat. Üblere 3rd-Party-Assemblierer
entfernen die Beschriftung der Speicherchips oder kaufen ungehäuste
Chips, die dann verpackt und mit Phantasiebeschriftungen versehen
werden. MDT ist so 'ne Bude. Finger weg!
Datum: 16.05.2008 12:50
Rufus t. Firefly wrote: > Da ist nichts edles dran, das ist ein 3rd-Party-Assemblierer. Zwar einer > mit tollem "overclocker"-Ruf, aber nichtsdestotrotz ist das kein > Speicherhersteller. Was aber letzendlich nichts zu sagen hat. Nur weil irgendein Hersteller selbst Speicher fertig, muss das Endprodukt noch lange nicht besser sein, als wenn jemand zugekaufte Bauteile verbaut.
Datum: 16.05.2008 14:17
Das würde ich schon so sehen, kennt doch der Hersteller eines Speicherbausteins dessen Daten am besten - und ist schlussendlich auch in der Lage, ein Datenblatt auch eines Speichermodules zu veröffentlichen und ein korrektes SPD-EEPROM zu programmieren. MDT und Konsorten veröffentlichen keine Datenblätter (nein, das was man bei MDT 'runterladen kann, das ist kein Datenblatt). Bitte, wer bunten 3rd-Party-Assemblierern mit Leuchtdioden an den Speichermodulen über den Weg traut, soll es tun - ich muss mir das ja nicht antun.
Datum: 22.05.2008 16:53
der ram vom reichelt ist wohl einfach der falsche für mein notebook! auch der umgetauschte geht nicht richtig... beide riegel melden jetzt fehler. was für einen könnte ich noch ausprobieren?
Datum: 23.05.2008 17:10
Wie ich schon vor einigen Tagen hier berichte habe, hatte ich bei normalen Dimms von 100 Stück eine Niete und von Notebook-RAMs ein Hand voll Nieten. Um das Risiko zu minimieren geh mit dem Notebook zum Händler Deines Vertrauens um die Ecke und lass RAM einbauen. Das kostet evtl. 10 EUR mehr. Dafür kannst Du dort gleich ausprobieren ob es läuft.
Antwort schreiben
Die Angabe einer Email-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per Email über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.
Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!
- Suchfunktion und Betreffsuche benutzen - vielleicht gibt es schon einen ähnlichen Beitrag
- Aussagekräftigen Betreff wählen
- Im Betreff angeben um welchen Controllertyp es geht (AVR, PIC, ...)
- Groß- und Kleinschreibung verwenden
- Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang
- JPEG-Dateien (.jpg) nur für Fotos und Scans verwenden
- Schaltpläne, Screenshots usw. als PNG oder GIF anhängen
Formatierung (mehr Informationen...)
- [c]C-Code[/c]
- [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
- [pre]vorformatierter Text (z.B. Code in anderen Sprachen)[/pre]
- [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
- [[Titel]] - Link zu Artikel


