Diskussion:Transformatoren und Spulen

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Mein Vorschlag zur korrekten Einheitendarstellung ist wohl untergegangen. Ich habe mal die Gleichung für den magnetischen fluss auf eine korrekte Schreibweise geändert. Joe



klingt alles irgendwie sogar nicht Wiki mäßig... persönliche Anrede und so...--Docean 08:23, 11. Mär. 2010 (UTC)


Was wohl daran liegt, daß es eine 1:1 Übersetzung ist. Siehe Vorwort.

MFG Falk


Schön wäre noch die Schaltung des Netzteils.


???? Das gehört hier nicht rein, es geht um physikalische Grundlagen an Induktivitäten, nicht um Schaltungstechnik. Aber mach doch einfach einen neuen Artikel über Netzteile auf und verlinke hierher.


Die Skizze wäre hilfreich, um das nachvollziehen zu können, was über die Spannungsbelastung des Schalttransistors gesagt wird.

Wäre es nicht günstiger, statt Wb Vs und statt J Ws als Einheiten zu nehmen? Dann sind Dimensionsbetrachtungen leichter durchzuziehen und 1 H ist dann offensichlich 1 Vs / A*Windung. Die A*Windung findet man in den Datenblättern der Kerne wieder.

--Uhu 00:11, 21. Mär. 2010 (UTC)


Kann es sein, dass die Gleichung unter (4) grosser unfug ist? Weshalb sollte man eine Einheit fuer die Anzahl der Windungen angeben? Und wieso steht da noch der Faktor drin? Eigentlich koennte die Zeile einfach weg, oder? --Demo 07:44, 22. Mai 2010 (UTC)


>Kann es sein, dass die Gleichung unter (4) grosser unfug ist?

Nö.

> Weshalb sollte man eine Einheit fuer die Anzahl der Windungen angeben?

Das ist mehr oder weniger nur aus formalen Gründen so, weil es für alle Formeln die entsprechnde Einheitenformel gibt. Und formal gibt es sogar die Einheit 1 (eins) für einheitenlose Parameter.

> Und wieso steht da noch der Faktor drin?

Artikel lesen!

> Eigentlich koennte die Zeile einfach >weg, oder?

Keineswegs!

Falk


Die Einheitengleichungen sollten auch Einheitengleichungen sein, also: 1H = 1 Vs/A und NICHT [H] = Vs/A

Die Klammer ist für die Darstellung [L] = H gedacht

Joe


Bitte den Abschnitt Trenntrafo in einen eigenen Artikel packen. Und es wäre nicht schlecht, einen Artikel halbwegs fertig einzustellen, das kann man offleine vorbereiten. Offene Baustellen und angefangene Artikel gibt es hier schon genug!

Danke Falk

Ich hab noch eine Unklarheit, Sie haben geschrieben das die Spule 35 Ohm besitzt. Wie sind Sie da auf die 0,32 Ampere gekommen? Kann man dies ausrechnen?


Einfach mal den Abschnitt "Leistung" lesen und drüber nachdenken. Es steht alles drin. Und wenn man es beim ersten Mal Lesen nciht verstehen, nochmal lesen. Im Zweifelsfall drei oder viermal.

Wie wählt man die Größe der Bleche des Eisenkerns? Je mehr Watt der Trafo hat desto größer muss er sein. Gibt es dazu eine Formel?


07.10.2013

Also ich komme irgendwie ins schleudern, wie man von

[math](1)\quad \Phi = \frac{U \cdot t}{N}[/math]

und

[math](3)\quad L = \frac{\Phi}{I}[/math]

auf

[math]L = \frac{\Phi \cdot N}{I}[/math]

kommt. Wenn ich (1) in (3) einsetze, hätte ich dies:

[math]L = \frac{\frac{U \cdot t}{N}}{I}[/math]

bzw.

[math]L = \frac{U \cdot t}{N \cdot I}[/math]

Das wäre aber Blödsinn, denn N gehört natürlich nach oben. Oder muss

[math](1)\quad \Phi = \frac{U \cdot t}{N}[/math]

in

[math]L = \frac{\Phi \cdot N}{I}[/math]

eingesetzt werden? Das wäre ja auch Quark, da dann N komplett rausfallen würde ...

Das ist nicht eindeutig, aber ich sehe gerade den Fehler nicht ... :-/

Gruß

Jobst


Korrekt, es ist falsch was da steht. Im englischen Original wird das Problem geschickt umgangen indem die Einheiten anstatt die Variablen verwendet wird. In der deutschen Übersetzung wird jedoch der verkettete Fluss mit dem magnetischen Fluss gleichgesetzt. Ich unterscheide dies wieder nicht um zu verdeutlichen was im Beitrag gemeint ist:

[math](1)\quad \Phi = \frac{U \cdot t}{N}[/math]
[math](3)\quad L = \frac{\Phi}{I} = \frac{U \cdot t}{I}[/math]

wenn man nun (1) und die zweite Umformung von (3) ineinandersetzt, so kommt man auf das gewünsche Ergebnis:

[math]L = \frac{\Phi \cdot N}{I}[/math]

was natürlich im Widerspruch zum ersten Teil von (3) steht. Das liegt eben daran, dass der verkette magnetische Fluss

[math]\Psi= N \cdot \Phi[/math]

ist und die zu berechnete Induktivität eben nicht aus einer Windung sondern vielen besteht, somit

[math](3)\quad L = \frac{\Psi}{I}[/math]

gesucht ist. Wie gesagt im englischen Original ist es geschickt für den Autor umgangen worden, wodurch es fehlerhaft in der deutschen Übesetzung wurde da es in physikalisch korrekte Formeln 1:1 übersetzt wurde, was so nicht funktioniert. Kurz und knapp: Der Abschnitt ist für die Katz :-) Korrekterweise geht man das über das Integral an: http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetischer_Fluss#Verketteter_Fluss.2C_Verkettungsfluss.2C_Induktionsfluss


OK, darüber bin ich auch schon gestolpert, konnte es aber nicht erklären. Gut, das hätten wir jetzt. Also sollte man den Verkettungsfluß einführen? Oder besser die Unterscheidung machen und N behalten? Ich bin für die 2. Lösung.


Was du genau mit 'Unterscheidung machen und N behalten' und dabei nicht den Verkettungsfluss einführen verstehst, verstehe ich gerade nicht.

Ich hätte jetzt als mögliche Lösung vorgeschlagen auf N in allen Formeln erstmal zu verzichten und nur eine Leiterschleife verwendet. Dann hätte man das alles bequem durchrechnen können. Am Ende des Abschnitts bei der Einführung der Induktivität dann gesagt, was passiert wenn man nun mehr Windungen hat, dass dadurch die Fläche sich vergrößert, man somit mit N multiplizieren muss, was einleuchtend ist. Und dann (1) dahinter anschließen um zu sehen was es für Auswirkungen auf den Fluss hat (eben geteilt durch N), der Vollständigkeitshalber und um auch noch am englischen Original zu bleiben.

Ich tu mir mit E-Dyn aber selbst auch immer recht schwer, von daher keine Ahnung ob das nun besser ist :-)