Mac OS X

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Es ist zwar nicht verbreitet, am Macintosh mit Mikrocontrollern zu hantieren, aber durch den Unix/BSD-Kern des Betriebssystems ist es insbesondere mit AVR-Controllern relativ problemlos.

Software

Programmierung von µC

AVR

Eine etwas ältere Version der GNU Toolchain aus AVR-GCC, avr-libc und uisp ist als geschlossenes Binärpaket verfügbar und kann von der Seite http://www.eecs.berkeley.edu/~mseeman/resources/macmicro.html heruntergeladen werden. Aktuellere Versionen bekommt man in Darwinports. Ab hier gelten die gleichen Regeln wie für das Programmieren unter Linux.

Darüberhinaus gibt es auf http://www.obdev.at/products/crosspack/index-de.html ein fertiges Paket namens Crosspack-AVR. Es beinhaltet fast alles, was man zum AVR-Programmieren und Flashen unter OS X braucht; sogar Templates für Xcode sind enthalten.


Siehe auch:

PIC

Für PICmicro gibt es die GPUTILS, die mit GPASM und GPLINK eine gute Alternative zu Microchips MPASM und MPLINK bieten.

SDCC ist ein C-Compiler speziell für 8-Bit Microcontroller, dessen PIC-Unterstützung allerdings noch nicht ausgereift ist. Wer einen brauchbaren C-Compiler möchte, könnte die DOS-Version von CC5X unter DOSBox ausführen.

Von Microchip gibt es einen billigen Brenner für Anfänger namens PICkit 1, der den Vorteil hat, dass er über USB angeschlossen wird. Die OSX-Software von Microchip meldet mir beim Schreiben einen Fehler, scheint aber dennoch zu funktionieren. Alternativ gibt es auch noch die Portierung des Linux-Tools usb_pickit. Die aktuelle Version des PICkit ist PICkit 3. Das Besondere an den PICkits war, dass Hardware und Software offengelegt sind (zumindest bis PICkit 2). Leider hat Microchip die Software für PICkit 2 und PICkit 3 nicht für OS X angepasst.

Darüber hinaus kann mit mit der Kombination gpasm (im Paket gputils enthalten) und pk2 mit dem pickit2 am mac gearbeitet werden. Dadurch kann eine Breite Palette an Pics Programmiert werden.

Die Compiler der Firma Hi-Tech sind alle für den Mac erhältlich, einige sogar als Freeware-Version.

Elektroniksoftware

Neben den hier genannten Programmen sind außerdem i.d.R. alle Open-Source-Programme für X/Linux unter Mac OS X kompilierbar.


Hardware

Macs sind durchdesigned bis aufs Mark - so fehlt an allen modernen Macintosh-Computern die serielle und die parallele Schnittstelle. USB-seriell-Adapter können hier Abhilfe schaffen. Wichtig ist hier:

  • Der ISP muss die serielle Schnittstelle benutzen (die einfachen AVR-Programmer für die parallele Schnittstelle funktionieren nicht)
  • Der USB-Seriell-Adapter muss Macintosh-kompatibel sein.

Die Mac-Kompatibilität ist hier der Knackpunkt. Bei den Manhattan-Adapterkabeln, die günstig bei eBay zu haben sind, werden zwar Mac-Treiber mitgeliefert, allerdings sind sie unzuverlässig und die Kommunikation klappt nicht immer. Besser sind angeblich die Adapterkabel der Firma Keyspan, die jedoch nicht so einfach verfügbar sind.


Bei mir haben sich bis jetzt die PL2303-Chips als sehr gut herausgestellt... Driver gibts auf der Homepage von Prolific

--Hans 13:09, 11. Apr 2007 (CEST)