Mini-Computer

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Um 1970 entstandener Begriff für "kleine" Computer, hauptsächlich verwendet, um diese von den damals noch dominierenden Großrechnern abzugrenzen.

Ein typischer "Mini-Computer" hatte etwa die Größe eines raumhohen Aktenschranks mit einem Leistungsbedarf im Kilowatt-Bereich und lag preislich jenseits der Grenze von 100.000 Dollar.

Ein sehr verbreiteter Mini-Computer der 1970-er war die PDP-11 von Digital Equipment, mit einem maximal möglichen Hauptspeicherausbau von 128 KByte. Die PDP-11 war nicht nur die Wiege von Unix (nach ersten, eher prototyphaften Versuchen auf einer PDP-7), die Architektur der PDP-11 war auch Vorbild oder zumindest Inspiration für zahlreiche später entwickelte Mikro-Prozessoren, die wiederum die Basis der heutigen Mikrocontroller darstellen. Eine abgewandelte Form der PDP-11-Architektur findet sich z. B. im MSP430-Mikrocontroller.