Prozessor

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Kernstück praktisch aller "Elektronischen Rechenmaschinen" vom Großrechner über Mini-Computer, Workstations und PCs bis zum Mikrocontroller.

Daneben gehört zu einem arbeitsfähigen Rechner noch der Hauptspeicher, aus welchen der Prozessor die Instruktionen des auszuführenden Programms liest und in dem er bei Bedarf Daten ablegen kann.

Kernstück des Prozessors sind üblicherweise seine Register von denen eines eine besondere Stellung einnimmt: es zeigt auf den nächsten auszuführenden Befehl im Hauptspeicher (andere Namen: PC = program counter oder IP = instruction pointer, beides außerhalb des Kontextes aber missverständlich, da jeweils mit einer weiteren wesentlichen Bedeutung belegt).

Eine Anzahl von Registern ist in der Regel frei verwendbar und ihre Inhalte können aus dem Hauptspeicher mit Werten geladen bzw. dort abspeichert werden.

Schließlich enthält ein typischer Prozessor noch eine "arithmetisch-logische Einheit" (ALU, arithmetic logical unit), welche die Inhalte eines Registers verarbeiten (negieren, verschieben, ...) oder mehrere Register miteinander verknüpfen kann (addieren, subtrahieren, bitweises UND, bitweises ODER, ...), wobei das Ergebnis in der Regel wieder in einem Register abgelegt wird.

(Register sind nicht immer physischer Bestandteil eines Prozessors, manche Prozessoren verwenden auch Teile des Hauptspeichers als Registerbänke, ferner sind registerlose Architekturen denkbar, bei denen die mit der ALU möglichen Verknüpfungen "von Hauptspeicher zu Hauptspeicher" ausgeführt werden und natürlich sind auch beliebige Mischformen möglich.)