4" TFT für 7,97€

OP #985794
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> Man sieht, dass das Display (ein B1) jede Zeile bedient. Das Problem mit
> der Bildqualität liegt einfach an der ultra-schlechten Ansteuerung. Zum

Mit dem -B1 hatte ich exakt diese miese Darstellungsqualität.
Mit dem -B war es dann um Längen besser.
Ich hatte erst spekuliert, das möglicherweise eine schlechte
justierung dafür verantwortlich ist, aber ich sehe das in deinem
Foto repliziert.
Da aber die Panels vermutlich die selbe Auflösung haben, muss es
an der Ansteuerung liegen.
#985796
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Die Ansteuerung ist ja eigentlich im Display integriert, das Display 
bekommt nur H und VSync, den Rest macht es selbst. Die Ansteuerplatine 
verbiegt nur die RGB Spannungen, erzeugt die Spannungen für das TFT und 
splittet CSync in H und VSync auf.

Es müsste also am Timing liegen. Erwartet das -B1 Display also 
vielleicht doch NTSC?
(Firma: MicroForge) #985919
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So, ich habe ne RGB Quelle, über SCART, und besorge mir nen Synch aus 
Pin 20 des SCART Kabels. Das ist

[pre]
7   RGB Signal Ein-/Ausgang (Blau), bei YUV V (Pb); 0,7 V; 75 Ohm
11   RGB Signal Ein-/Ausgang (Grün), bei YUV Y; 0,7 V; 75 Ohm
15   RGB Signal Ein-/Ausgang (Rot), bei YUV U (Pr) bzw. S-Video 
Chrominanz Ein-/Ausgang; 0,7 V (Chrom.: 0,3 V burst); 75 Ohm
19   FBAS Video (Sync) Ausgang/Baseband verschlüsselt zum Decoder bzw. 
S-Video Luminanz Ausgang; 1 V, 75 Ohm
20   FBAS Video (Sync) Eingang/FBAS Video entschlüsselt vom Decoder bzw. 
S-Video Luminanz Eingang; 1 V, 75 Ohm
[\pre]
(Quelle Wikipedia)

Ich sehe nun Farbe, allerdings syncht er nicht richtig. Das Bild 
zerfetzt dauernt. Ich habe aber schon Köpfe im Film erkennen können. Ich 
vermute, dass ich wohl hier und da noch nen Puffer-Kondensator anlöten 
muss. Insbesondere an der Synch-Leitung.

Sollte ich mal testen, ob statt Y evtl C-Synch besser funktioniert?
Angehängte Dateien:
(Firma: MicroForge) #985933
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An Pin 19 war ich vorher dran. SCART geht bei der Beschreibung von der 
Empänger Seite aus, ich hänge aber nun am Sender. Die 19 und 20 sind 
entsprechend getauscht. 19 funzte also nicht.

Ich finde die Bildqualität und vor allem die Darstellungsgeschwindigkeit 
und Schlierenfreiheit echt nicht übel. Vor allem wenn man bedenkt, dass 
wir je nach Anzahl der Bestellungen nur knapp 6 Euro pro Einheit bezahlt 
haben :D

Vielen Dank nochmal an Wegstaben Verbuchsler!
Angehängte Dateien:
(Firma: MicroForge) #985993
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Jo, der Stecker klappt prima. Wie auf dem Foto. Die gesamtbreite beträgt 
15mm, aber miss das nochmal an der Buchse mit nem Lineal nach. Wenn ich 
mir bei sowas net sicher bin und grade route, dann drucke ich das immer 
mal aus und halte es an den Stecker oder das IC. Könnte auch hier sehr 
aufschlussreich sein. Ich bin bisher geschätzt von 1,25 ausgegangen. 
Aber das muss nicht stimmen.

Ich habe übrigens nur ein anderes Display (optische untersuchung der 
Pixel) bei mir und das ist deutlich dunkler und hat einen schlechteren 
Kontrast. Ich werde das aber nochmal genauer untersuchen, wenn ich Zeit 
habe.
#986024
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Wigbert Picht-dl1atw wrote:

> Wenn jetzt noch jemand die Steckerbelegung hätte...
> wäre bei Benedikt rechts 1 ? Nehme ich mal an.

Ich glaube wir sollten langsam mal einen Artikel zu den TFTs anlegen, 
langsam wird der Thread nämlich unübersichtlich. Obwohl ich weiß, das 
hier im Thread die Belegung steht, muss ich trotzdem immer alles 
durchsuchen, um den link zu finden:
http://www.gamesx.com/avpinouts/psxav.htm

Interessanterweise scheint das TFT aber Y anstelle des Sync Pins für das 
Sync Signal zu verwenden.
OP #986042
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Hmm sieht doch schonmal ganz gut aus.
Für die UZEBox wäre das ja perfekt, da man
den RGB nach PAL IC weglassen kann, und
das ganze so noch einfacher wird.
Ein ATMEGA und ne handvoll Wiederstände und Kondensatoren.
Hätten die Chinesen die Ansteuerplatine kleiner
gemacht, wär es noch viel besser :)
Aber man kann ja die UZEBox in das Gehäuse mit
einbauen. Das ergibt eine 20 Euro TFT-Gameconsole :)
(Firma: MicroForge) #986171
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Benedikt K. wrote:
> Ist das ein -B oder ein -B1 ?
> Ich zähle rund 230 Zeilen.

Im optischen Vergleich habe ich hier ein B1. Denn das -B1 ist bisher das 
einzige, was ich zerlegt habe, und die Anordnung der Pixel ist bei dem 
was ihr an Bildern seht identisch. Daher gehe ich von einem B1 aus.

Die Darstellungsqualität finde ich sehr gut. Also würde ich sagen: egal 
ob B1 oder nur B


EDIT: Wer wird der erste erfolgreiche VGA-Betreiber sein?
#986194
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Timo Birnschein wrote:

> Im optischen Vergleich habe ich hier ein B1. Denn das -B1 ist bisher das
> einzige, was ich zerlegt habe, und die Anordnung der Pixel ist bei dem
> was ihr an Bildern seht identisch. Daher gehe ich von einem B1 aus.

OK, das ist gut. Ich hoffe ich bekomme beide Displays, so dass ich die 
selbst direkt vergleichen kann.

> Die Darstellungsqualität finde ich sehr gut. Also würde ich sagen: egal
> ob B1 oder nur B

Ich hatte bei dem -B Display 240 Zeilen gezählt, bei dem -B1 nur etwa 
234. Von daher wäre das -B Display besser. Sobald meine Displays da 
sind, gibts definitive Ergebnisse.

> EDIT: Wer wird der erste erfolgreiche VGA-Betreiber sein?

Keiner, weil das Display kein VGA kann, sondern nur QVGA (bzw. ein paar 
Zeilen weniger).
(Firma: MicroForge) #986208
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Formuliere ich die Frage anders:

Wer wird der erste sein, der das Display an einem VGA-Port einer 
PC-Grafikkarte betreibt ;)

Nach dem, was ich bisher gelesen habe, sollte das eigentlich gehen. RGB 
ist vorhanden. Einzig die Sync-Leitungen müsste man sich mal genauer 
anschauen. Außerdem muss man den Treiber auf eine merkwürdige Auflösung 
und zusätzlich diese 15,625kHz Horizontalfrequenz erzwingen.

Oder habe ich (mal wieder) etwas übersehen?
Angehängte Dateien:
#986236
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Timo Birnschein wrote:
> Formuliere ich die Frage anders:
>
> Wer wird der erste sein, der das Display an einem VGA-Port einer
> PC-Grafikkarte betreibt ;)
>
> Nach dem, was ich bisher gelesen habe, sollte das eigentlich gehen. RGB
> ist vorhanden. Einzig die Sync-Leitungen müsste man sich mal genauer
> anschauen.

Ja, soweit passt das alles. Eventuell kann man H und Vsync anstelle des 
LA7218 direkt einspeisen. Oder man baut mittels eines XOR Gatters CSync 
aus HSync und VSync.

> Außerdem muss man den Treiber auf eine merkwürdige Auflösung
> und zusätzlich diese 15,625kHz Horizontalfrequenz erzwingen.

Das dürfte das Problem sein. Es soll zwar mit vielen Grafikkarten gehen, 
aber nur mit den allerwenigsten Treibern kann man das direkt einstellen. 
Es gibt einige spezielle Programme mit denen man die Auflösung verbiegen 
kann, aber das funktioniert auch nicht immer.
Weiterhin muss man progressiv Scan einstellen oder alternativ die 
Auflösung auf 320x240 reduzieren. Beides ist zumindest unter Windows 
nicht ohne weiteres möglich, denn afaik unterstützt Windows nur 
Auflösungen von 640x480 aufwärts.
Weiterhin ist das meiner Meinung nach sinnlos, außer vielleicht als 
Statusdisplay für einen Linuxserver oder sowas in der Art.
Früher (unter DOS) habe ich auch einen TV an den VGA Anschluss 
angeschlossen, und mittels eines Programms das Timing entsprechend 
eingestellt, aber heutzutage hat doch sowiso jede Grafikkarte einen TV 
Ausgang.

PS: Sind die RGB Pixel wirklich so auffällig zu erkennen, oder ist das 
nur auf dem Foto so? Bei den anderen TFTs die ich habe, ist weiß 
wirklich weiß zu, und nicht RGB nebeneinander.
(Firma: MicroForge) #986247
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Mir sind Spiele früher unter Windows so abgeraucht, dass Windows 
plötzlich der Spiele-Auflösung von 320*240 lief. Das sollte theoretisch 
also gehen, wenigstens unter Win98 (uuuhhaaaaaa....)

Mit Powerstrip kann man das mit ner TNT, oder einer TNT2 machen. Ich bin 
mir nicht sicher, ob ich das mit meiner GeForce 8800 versuchen würde, 
aber mit nem alten Testrechner wäre das schon interessant. Außerdem 
könnte man versuchen da einfach 640*480 rein zu pumpen um zu schauen, 
was genau das Display damit anstellt. Evtl. staucht es das selbst?

TV-Ausgänge in Form von Composite-Video haben die meisten, ja. Aber RGB 
+ Sync. hat wahrscheinlich praktisch niemand am PC.

Zugegeben. Was will man mit dem Display eigentlich genau? Ich wünsche 
mir eigentlich weniger ne Spieleconsole in Form der UzeBox. Die UzeBox 
bau ich auf jeden Fall, aber evtl nicht für Spiele. Zumindest nicht mit 
diesem Display. Wenn schon, dann auf nem TV. Aber um irgendwelche Daten 
an zu zeigen, oder irgendwelche kleinen Gerätchen mit Display zu bauen, 
wäre das schon sehr cool.

Ich seh schon. Ich steh irgendwann mit dem laufenden VGA Display da und 
denke dann: "Is ja vollll ätzend hier!"



EDIT: Ja, die Sub-Pixel liegen wirklich nebeneinander! Das macht das 
Display auch nur aus mittlerer Entfernung wirklich genießbar.
#986252
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Timo Birnschein wrote:
>  Außerdem
> könnte man versuchen da einfach 640*480 rein zu pumpen um zu schauen,
> was genau das Display damit anstellt. Evtl. staucht es das selbst?

Nein, da der LA7218 einen Oszillator hat, der vielleicht um 1% oder 
sowas in der Richtung verstimmbar ist.
Mit 640x480, 60Hz und 31,5kHz Horizontalfrequenz wird man das Bild 
vermutlich 2x nebeneinander auf dem Display sehen.

Falls du eine Software findest, die mit jeder Grafikkarte das Timing 
verändern kann, dann wäre  das schon interessant. Jetzt nicht unebdingt 
für dieses Display, sondern für andere Sachen. So könnte man einen alten 
PC leicht als universellen Displaycontroller missbrauchen...
#986285
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Torsten S. wrote:
> An Timos Screenshots sieht man sehr deutlich, das die erste Zeile immer
> weiß dargestellt wird, so auch bei mir.
>
> Hat jemand eine Erklärung dafür?

Man müsste mal nachmessen, ob vielleicht der LA7218 eine falsche 
Spannung ausgibt, oder ob es am TFT liegt.

Insgesamt scheint das TFT wirklich absolut Low Cost zu sein. Das 5,6" 
TFT das es letzes Jahr gab, war schon nicht besonders hochwertig, aber 
bei dem sieht das Bild trotz der Auflösung von nur 320x234 bedeutend 
besser aus, als bei diesem TFT. Irgendwie sind die Pixel enger zusammen, 
so dass man die Subpixel nicht einzeln sieht.
#986380
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Torsten S. wrote:
> Das sieht (verdächtig) perfekt aus, die Pal-Test-Felder im Kreis unten
> rechts sind ohne Farbe, sogar mit Abgrenzung. RGB Quelle benutzt?

Nein. FBAS, also Composite. Ein M52045 macht FBAS -> RGB. Auf der 
Zusatzplatine sitzt dieses ICS, das Display kann also entweder über RGB 
von dem PS2 Anschluss, oder über Composite von einem Cinch Eingang 
angesteuert werden. Preis/Leistungsmäßig ist es also auch 
empfehlenswert.
#986387
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Benedikt K. wrote:
> Nein. FBAS, also Composite. Ein M52045 macht FBAS -> RGB. Auf der
> Zusatzplatine sitzt dieses ICS, das Display kann also entweder über RGB
> von dem PS2 Anschluss, oder über Composite von einem Cinch Eingang
> angesteuert werden. Preis/Leistungsmäßig ist es also auch
> empfehlenswert.

Beeindruckend. Das macht mich noch neidischer. ;)

Torsten
Persönliche Seite #986402
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Wie kann man ein FBAS (Composite) Signal möglichst einfach in ein RGB 
Signal umwandlen? Kennt da jemand eine Lösung, oder eine Quelle für den 
M52045?
Ich würde gerne eine kleine Converterplatine bauen und in das Gehäuse 
des TFTs einbauen.

P.S.: Ein Freund von mir arbeitet an einer Ansteuerplatine, die genauso 
groß ist wie das Displaymodul (Es werden genau die Bauteile verwendet 
die auf der Originalplatine sind). Wäre schön, wenn man da ein FBAS 
Signal anlegen könnte und ein Farbbild hat.

(Platinen bzw. Layouts würden wir freigeben an Nachbauer)
#986416
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Omega G. wrote:
> Wie kann man ein FBAS (Composite) Signal möglichst einfach in ein RGB
> Signal umwandlen? Kennt da jemand eine Lösung, oder eine Quelle für den
> M52045?
> Ich würde gerne eine kleine Converterplatine bauen und in das Gehäuse
> des TFTs einbauen.

Genau das hatte ich auch vor. Aber nach lesen des anderen Threads bin 
ich mir sicher das es einfacher/billiger ist ein 5,6" zu kaufen.
Persönliche Seite #986427
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Mh... Ich glaube morgen schaue ich im Keller mal nach alten Platinen aus 
Videorekordern, evtl. finde ich da was brauchbares.

Mein Nachtrag von vorhin füge ich nochmal an:

P.S.: Ein Freund von mir arbeitet an einer Ansteuerplatine, die genauso
groß ist wie das Displaymodul (Es werden genau die Bauteile verwendet
die auf der Originalplatine sind). Wäre schön, wenn man da ein FBAS
Signal anlegen könnte und ein Farbbild hat.

(Platinen bzw. Layouts würden wir freigeben an Nachbauer)
#986446
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Omega G. wrote:

> P.S.: Ein Freund von mir arbeitet an einer Ansteuerplatine, die genauso
> groß ist wie das Displaymodul (Es werden genau die Bauteile verwendet
> die auf der Originalplatine sind).

Hat er schon den Schaltplan abgezeichnet? Falls ja, dann wäre es toll 
wenn dieser hier veröffentlicht werden würde, denn man könnte sicherlich 
noch einiges an der Orginalschaltung optimieren.
#986486
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Das Bild vom 5,6 Zöller sieht wirklich viel besser aus.
Vielleicht kann unser Strohmann nochmal nachschaun, ob inzwischen mehr 
als nur 4 Stück auf Lager sind.
Der Preis von 15EUR + Märchensteuer und Porto lockt aber nicht gerade. 
:-(
Da kann ich die Dinger ja gleich bei ebay kaufen.
(Firma: MicroForge) #987412
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Ja: Bist du ganz sicher, dass da wirklich RGB aus dem SCART Kabel kommt? 
Denn Videorecorder haben das nicht wirklich oft und bei meinem Versuch 
an nem Medion DVD Player kam nur nen doppeltes grün-Bild aus dem RGB 
Kanal. Es kann also gut sein, dass deine Quelle das nicht bietet.
Persönliche Seite #987419
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Hmmm ... ist was dran.
Ist ein Panasonic Stereo-Gerät.

Was mir auffällt: Die Farbkanäle tragen nicht allzuviel Bild bei.

VG,
/th.


Edit:

Mit FBAS und FBAS Masse am grünen und blauen Kabel bekomme ich ein 
schattenbild.
Mit RGB dazu ein Bild, bei dem man Farbe erahnen kann, als wenn die 
Signale aus dem VCR zu schwach sind.
Aus allen drei Kanälen kommt beim VCR Farbe.
#987502
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Omega G. wrote:

> Ich habe einen Converter
> von ??? (D-Sub 9 Eingang) auf RGB + Sync.

S Sub9? Wie sieht der Converter aus?

> Interessant: Bild wird mehrfach angezeigt,

Ja, das hatte ich ja schon geschrieben. Bei VGA mit 31,xkHz 
Horizontalfrequenz passt das Bild genau 2x nebeneinander.

> zudem Verzerrung nach Links oben im Display.

Das dürfte an einem falschen HSync während des VSync liegen.
#987576
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Wie gesagt: Es gibt nur wenige Lösungen:
- Die Grafikkarte auf 15625Hz, 50Hz Interlaced einstellen
- Die Grafikkarte auf ca. 31,5kHz, 50 oder 60Hz einstellen (VGA Timing) 
(das Display entsprechend auf PAL/NTSC einstellen) und mit den 2 Bildern 
nebeneinander leben
- Die Grafikkarte auf ca. 31,5kHz, 50 oder 60Hz einstellen (VGA Timing) 
(das Display entsprechend auf PAL/NTSC einstellen), eine Zeile digital 
abspeichern und mit halber Geschwindigkeit wieder ausgeben.
#988037
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Soeben bekam auch ich ein großes Paket in die Hand gedrückt. Auch von 
mir vielen Dank an Wegstaben Verbuchsler!!!

Mein erster Eindruck:
Es ist wirklich das billigste vom billigen:
3 von 10 TFTs haben einen Pixelfehler.
Im Bild ist ein starkes Farbrauschen (vor allem bei rot). Vermutlich 
müssen irgendwo ein paar Elkos hinzugefügt werden.
Entweder das Netzteil, oder das TFT zieht beim Einschalten extrem viel 
Strom: Mein 1,5A Netzteil geht beim Einschalten in die Knie, was dazu 
führt, das das Netzteil abschaltet. Man muss erst die Spannung 
abschalten, ehe es wieder startet. Selbst mit 250mF (ja, mF, nicht uF !) 
bricht das Netzteil zusammen und befindet etwa 0,5s lang in der 
Strombegrenzung bei 1,5A, ehe es die Elkos wieder nachgeladen hat. 
Irgendwas zieht da beim Einschalten kräftig Strom.

Zum TFT selbst: Das TFT bräuchte einen Gammaregler, von dem 
Kontrastverhältnis her ist es nämlich sehr bescheiden.
Auf der Verpackung steht Auflösung 380x234. Die 234 Zeilen habe ich 
nachgemessen, das passt. Dummerweise lässt das TFT immer wieder Zeilen 
aus, um die 288 TV Zeilen auf 234 Zeilen zu reduzieren.
Wie die 380 Pixel zusammenkommen sollen, ist mir ein Rätsel. Gezählt 
habe ich ziemlich genau 160 Pixel. Meine Vermutung: Die Marketingidioten 
zählen RGB einzeln. Und dadurch, dass die Pixel in jeder 2. Zeile 
versetzt sind, erhöhen die so künstlich die Auflösung. Wie man von 160 
aber auf 380 kommt, keine Ahnung.
Weiterhin scheint das Display sehr empfindlich bei dem Sync zu sein. Ich 
habe konstant einen Jitter im Bild, wie man auch etwas auf dem 
angehängten Bild erkennen kann (z.B. in der Überschrift).

Mein Fazit: Wenn ihr was ordentliches wollt, kauft das 5,6" TFT, wenn 
ihr was billiges wollt, nehmt das 4". Auch hier passt wieder: You get 
what you pay for!

Jetzt werde ich mal ein Display zerlegen und ein paar Messungen machen.
Angehängte Dateien:
(Firma: MicroForge) #988081
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Moin,

das Problem mit dem Strom habe ich überhaupt nicht. Mein Netzteil (auch 
nur 1,5Amps) zuckt nichtmal beim Einschalten. Ich schließe das 12V 
Netzteil an das Auto-Netzteil an um dann ans Display zu gehen.

Das mit der Horizontalaufläsung habe ich auch schonmal vermutet, aber 
dann verdrängt. Wäre echt ein Witz... aber kommt gut hin. Denn 
Horizontal ist das wirklich nicht so der Bringer.

So starke Störungen habe ich auch nicht. Ich habe auch kein Display 
bisher mit Pixelfehler gehabt. Allerdings auch nicht alle getestet. 4 
von 5 sind aber ok, soweit ich das sehe. Evtl musst du deine Verdrahtung 
nochmal checken. Störstrahlung etc...

Wie hast du das Bild in Farbe auf den Screen bekommen? Es ist 
offensichtlich ein Ausschnitt aus einem PC-Bildschirm. Aber wie?
#988106
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Hier der nächste Teil meiner Analyse:
Die Pfeif und Störgeräusche stammen vom MC34063. Wenn man die Geräusche 
weg haben möchte, muss man die MC34063 Schaltung modifizieren. Bei mir 
reicht es aus, wenn ich die Spulenanschlüsse per Hand berühre und mit 
dem Tastkopf an dem Pin messe.
Die Anschlussbelegung ganz oben passt.

Vbb ist 12,5V, Vgg ist 25,5V, di Spannungen passen also auch.
common voltage input ist der DC Bezugswert für die RGB Eingangssignale 
und hat etwa 8,1V. Dieser Wert ist auch der DC Offset der RGB Signale.
Die RGB Signale bestehen aus diesem DC Offset, und einem Rechtecksignal 
von halber Zeilenfrequenz, also 7,8kHz. Es wechselt also in jeder Zeile 
seinen Pegel. Auf das Rechteck aufmoduliert ist das Videosignal mit etwa 
2Vss.
Die Amplitude des Rechtecks beträgt etwa zwischen 7Vss und etwa -4Vss 
(es wird negativ) je nach Potieinstellung. Das Helligkeitspoti 
beeinflusst die Amplitude der RGB Rechtecke, das Farbpoti nur das des R 
Kanals.

Alle 6 Zeilen toggelt das Rechtecksignal nicht. Wiso dies so ist, keine 
Ahnung. Eigentlich würde ich erwarten, dass das Signal konstant in jeder 
Zeile toggelt.

Was mir am Timing auffällt: Immer wenn ein VSync kommt, hat das Hsync 
Signal zum TFT Aussetzer. Vermutlich ist das TFT eigentlich auf NTSC 
ausgelegt, und PAL ist nur so hingepfuscht worden, daher setzt die PLL 
kurzzeitig aus.

Im Anhang ein Ausschnitt aus dem RGB Signal. Die Zeitangaben sind in ms, 
die Amplitude des gesamten Bildes beträgt 10V, die Nullinie sind etwa 
8,1V
Angehängte Dateien:
#988118
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Timo Birnschein wrote:

> So starke Störungen habe ich auch nicht. Ich habe auch kein Display
> bisher mit Pixelfehler gehabt. Allerdings auch nicht alle getestet. 4
> von 5 sind aber ok, soweit ich das sehe. Evtl musst du deine Verdrahtung
> nochmal checken. Störstrahlung etc...

Es liegt definitiv am Display. Wenn ich den Finger über die Spule vom 
34063 lege, werden die Störungen geringer...
Vom Receiver zum Display habe ich Monitor Kabel verwendet, alle GNDs 
sind angeschlossen usw.

> Wie hast du das Bild in Farbe auf den Screen bekommen? Es ist
> offensichtlich ein Ausschnitt aus einem PC-Bildschirm. Aber wie?

Mit einem S1D13506 LCD Controller mit VGA Ausgang.
Da kann ich das Timing frei einstellen. Das Display läuft mit 6,75MHz 
Pixeltakt und 432x312 Pixel Auflösung, wovon etwa 320x260 sichtbar sind.

Andreas Jakob wrote:
> 160 horizontal ?
> Bist du da sicher ?

Ja, ich habe u.a. hier gezählt:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/39906/RGB.jpg
Oder auch an deinen Bildern:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/39824/HPIM0892.JPG
Da komme ich auch exakt auf 160.

> Das kommt mir dann doch etwas wenig vor.

Mir auch, aber das Display hat definitiv eine schlechtere Auflösung als 
das 5,6" TFT.
#988167
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Ich habe übrigends ein -B TFT. Das Farbrauschen scheint nur bei dem 
einen TFT zu sein, vermutlich habe ich da direkt das passende 
erwischt...
Bei diesem messe ich Spitzen von etwa 85V an Pin 1 vom 34063. Laut 
Datenblatt verträgt er nur 40V und kommt daher regelmäßig in den 
Durchbruch. Das könnte das Rauschen erklären...
#988181
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Omega G. wrote:
> Ich habe eben die RGB Leitungen von VGA an die Ansteuerplatine des TFTs
> angeschlossen und die Sync Leitungen an Pin 4 und 5 des LA7218 (IC
> natürlich entfernt). Ergibt das Gleiche wie mit dem Converter, aber ohne
> Verzerrung nach links.

OK, daraus kann man 2 Dinge ableiten:
- dein Universal RGB Analog Converter erzeugt demnach also vermutlich 
kein sauberes CSync Signal während des VSyncs
- in dem TFT Panel muss auch noch Elektronik drin sein die das Timing 
steuert (irgendwie muss aus HSync ja der Pixeltakt gewonnen werden). 
Ebenso muss eine Logik integriert sein, die periodisch Zeilen entfernt. 
Ich müsste es mal nachmessen, aber so gibt das Fehler der Invertierung 
bei dem RGB Signal einen Sinn: Das TFT entfernt vermutlich eine von 6 
Zeilen. Damit könnte man 280 Zeilen auf 234 Zeilen reduzieren, was 
passt.

Wenn man in dem TFT Panel selbst die PLL modifizieren würde, könnte man 
theoretisch direkt VGA einspeisen, falls das TFT ausreichen Bandbreite 
hat. Der effektive Pixeltakt würde dann bei etwa 12,5MHz liegen.
#988211
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Eigentlich wollte ich mir nun auch die 4"-Teile kaufen, aber die 
Streeung ist wohl leider recht hoch....

Von daher wäre ich an den ja nicht so viel teureren 5,6" TFTs ( 
http://restposten.de/article-3941219.html ) interessiert, die sollen ja 
halbwegs zuverlässig sein.

Also ~ 13 Euro (inkl. MwSt.) + Versand
Ich wäre mit 4 Stück dabei.

Wer hätte denn noch Interesse?

@wegstabenverbuchsler: würdest du einen weiteren Kauf organisieren?
(Firma: MicroForge) #988219
Lesenswert?

Benedikt K. wrote:
> Ich habe übrigends ein -B TFT. Das Farbrauschen scheint nur bei dem
> einen TFT zu sein, vermutlich habe ich da direkt das passende
> erwischt...
> Bei diesem messe ich Spitzen von etwa 85V an Pin 1 vom 34063. Laut
> Datenblatt verträgt er nur 40V und kommt daher regelmäßig in den
> Durchbruch. Das könnte das Rauschen erklären...

Ich habe genau ein Display, dass den beschriebenen Effekt auch zeigt. 
Das ist auch das einzige, was sich optisch von den anderen 
unterscheidet. Sehr wahrscheinlich also auch ein -B
#988244
Lesenswert?

Zur Auflösung: Ich habe mal das -B TFT mit hoher Auflösung eingescannt. 
Ich habe es mehrmals gezählt und komme jedesmal auf die selbe Anzahl: 
157x218 Pixel.
Bei den 157 bin ich mir nicht 100%ig sicher, es können auch 160 sein, 
aber die 218 stimmen definitiv. Ich konnte es nicht ganz glauben, daher 
habe ich mehrmals gezählt. Es kann natürlich sein, dass sich noch ein 
paar Pixel hinter dem Rand verstecken. Die Auflösung von 160x220 würde 
nämlich gut zu der ursprünglichen Angabe passen. Das Display hat also 
mehr Zeilen als Spalten!
Eine Zeile scheint übrigends aus 2 Pixeln untereinander zu bestehen, die 
parallel angesteuert werden. Insgesamt ist die Auflösung eigentlich 
160x440.
Jetzt muss ich noch ein -B1 TFT finden, denn die scheinen 234 Zeilen zu 
haben.

Zu dem Problem mit dem 34063:
Die Spule L3 (die kleine blaue zwischen den beiden Ringkernspulen) ist 
in Reihe zur Diode geschaltet. Dies führt dazu, dass die 
Streuinduktivität riesig wird, und so die extremen Spannungsspitzen 
entstehen. Welchen Sinn das hat ist mir Rätselhaft, vielleicht die 
übliche 2 Jahre Selbstzerstörung, auf jedenfall habe ich die blaue Spule 
überbrückt, jetzt ist das Bild viel stabiler, das Farbrauschen geringer 
und das Pfeifen aus den Lautsprechern auch weg.
Angehängte Dateien:
OP #988259
Lesenswert?

Jan S. wrote:
> Eigentlich wollte ich mir nun auch die 4"-Teile kaufen, aber die
> Streeung ist wohl leider recht hoch....
>
> Von daher wäre ich an den ja nicht so viel teureren 5,6" TFTs (
> http://restposten.de/article-3941219.html ) interessiert, die sollen ja
> halbwegs zuverlässig sein.
>
> Also ~ 13 Euro (inkl. MwSt.) + Versand
> Ich wäre mit 4 Stück dabei.
>
> Wer hätte denn noch Interesse?
>
> @wegstabenverbuchsler: würdest du einen weiteren Kauf organisieren?

Laut Händler-Shop sind davon nur noch 2 verfügbar.

Allerdings im Endkundenbereich gibts seltsamerweise noch die 5,6"
für 17,99 Enkundenpreis.

Dieser hier hat 7" ist aber 16:9

http://www.deluxe24.com/7-TFT-Monitor12V-KFZ-AdTasche-fuer-PS2-schwarz_p2264_x2.htm

Da hatten wir letztes Jahr auch festgestellt, das er pinkompatibel
zum 5,6" ist, aber halt deutlich teurer.

Beitrag "Re: Neue Propeller Karte zu Fertigen"
OP #988279
Lesenswert?

Benedikt K. wrote:
> Zur Auflösung: Ich habe mal das -B TFT mit hoher Auflösung eingescannt.
> Ich habe es mehrmals gezählt und komme jedesmal auf die selbe Anzahl:
> 157x218 Pixel.


Hab deinen Scan mal mit nem Bildverarbeitunsprogramm gezoomt und
zähle 158 horizontal.
Es scheint also echt 160x220 zu sein.
Warum das horizontal weniger ist als vertikal, ist mir schleierhaft.
#988286
Lesenswert?

Ich vermute, dass durch die versetzen Zeilen eine Pseudoauflösung von 
320x220 erzeugt werden soll.

Jetzt müsste ich rausfinden, welches der TFTs ein -B1 Display hat, 
möglichst ohne alle zerlegen zu müssen.
Meine Vermutung ist nämlich, dass das -B1 160x234 Zeilen hat.

Die Angabe 380x234 auf der Verpackung grenz daher schon an Betrug.
OP #988305
Lesenswert?

Benedikt K. wrote:
> Ich vermute, dass durch die versetzen Zeilen eine Pseudoauflösung von
> 320x220 erzeugt werden soll.
>
> Jetzt müsste ich rausfinden, welches der TFTs ein -B1 Display hat,
> möglichst ohne alle zerlegen zu müssen.
> Meine Vermutung ist nämlich, dass das -B1 160x234 Zeilen hat.
>
> Die Angabe 380x234 auf der Verpackung grenz daher schon an Betrug.

Vielleicht ist das Problem der Pseudoauflösung ja auch ein Problem
der Ansteuerung ?
Ich hatte ja auch das Problem, dass ein Panel eine katastrophal 
schlechte
Darstellung hatte, und das andere deutlich besser war.
Möglicherweise ist es einfach falsch justiert, und steuert deshalb
zwei Zeilen gleichzeitig an ?

EDIT
Quatsch, es müssen ja zwei Zeilen gleichzeitig
sein, nur horizontal müsste dann der Reihe nach
zwischen den Zeilen gesprungen werden.
#988316
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Omega G. wrote:
> An Interessierte, ein Foto der Elektronik im Modul, es handelt sich um
> ein -B1.

Scheint ein ASIC zu sein.
Zwischen den beiden Potis und der Spule (?), das könnte eine 
Kapazitätsdiode sein, die mit der blauen Markierung. Zusammen mit der 
Spule wird das vermutlich Teil des Taktgenerators für den Pixeltakt 
sein.

Andreas Jakob wrote:
> Vielleicht ist das Problem der Pseudoauflösung ja auch ein Problem
> der Ansteuerung ?

> Möglicherweise ist es einfach falsch justiert, und steuert deshalb
> zwei Zeilen gleichzeitig an ?

Denke ich nicht, denn ein Halbbild hat nur 288 Zeilen Auflösung, das 
reicht nicht für die vollen 440 Zeilen. Und dass die ein Vollbild in das 
Display laden, halte ich für ziemlich ausgeschlossen, denn das 
Verhältnis Aufwand/Nutzen ist sehr schlecht, denn da wäre es viel 
einfacher einfach mehr Spalten einzubauen um eine bessere Auflösung zu 
bekommen.
Momentan ist ein Pixel viel breiter als hoch, wenn man die Höhe nochmals 
halbieren würde, dann wäre das Verhältnis noch extremer.

Es wäre aber schön, wenn man irgendwie die Auflösung erhöhen könnte...
Wobei es mir schon reichen würde, wenn sich das Display einfacher 
einsteuern lassen würde.
#988340
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Bei mir war heut auch Weihnachten. ^^
Das erste hab ich gleich mal zerpflückt. Son Chip wie bei Omega ist 
nicht drin.
Hab ich dann ein -B? Was war noch gleich das schlechte und welches das 
hochauflösendere?

Am Panel seh ich keine Aufschrift.

Hat mal wer nen Anschlußplan für die interne Leiste? Ich hab keine PS2 
und auch kein passendes Kabel.
Wofür soll eigendlich der 503kHz Resonator an der Anschlußleiste gut 
sein?
#988345
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Hannes Gruber wrote:

> Was war noch gleich das schlechte und welches das
> hochauflösendere?

Das -B1 könnte etwas mehr Auflösung haben, aber definitiv kann ich es 
erst sagen, wenn ich von solch einem Display einen guten Scan habe.

> Am Panel seh ich keine Aufschrift.

Unter der Hintergrundbeleuchtung. Das Plastikteil musst du abnehmen

> Wofür soll eigendlich der 503kHz Resonator an der Anschlußleiste gut
> sein?

Frequenzbestimmentes Bauteil für die PLL des LA7218.



PS: Habt ihr euch mal das Netzteil angesehen? Alleine der Aufkleber ist 
lustig:
Input: 12V 6A
Output 8,5V 5,65A

Selbst ein Linearregler hätte da einen besseren Wirkungsgrad...
#988363
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Die Beleuchtung abnehmen ist einfach, wenn man das TFT sowiso schon 
abgeschraubt hat. Man muss nur rechts und links die Alufolie 
durchtrennen, dann kann man die Beleuchtung abnehmen, Irgendwie ist das 
TFT etwas seltsam: Die Typenbezeichnung teilweise überklebt und unter 
der Beleuchtung...


Ich habe mir auch mal Gedanken gemacht, ob und wie man das reine TFT 
Panel ansteuern könnte:
Man braucht dazu folgende Spannungen:
- 25V
- 13V
- 8V
- 5V

Und folgende Signale:
- HSync
- VSync

Die RGB Signale könnte man mittels common voltage / phase inversion 
control output vermutlich direkt erzeugen, man müsste nur noch die RGB 
Signale aufmodulieren. Dazu braucht man 3 Verstärker die auf 
invertierbar umgeschaltet werden können und 3 S&H Stufen. Den 
Schwarzwert der RGB Signale muss man auf die Pegel bringen die der phase 
inversion control output liefert, alles was betragsmäßig weiter von der 
common voltage entfernt ist, wird heller dargestellt.
Wenn man nur wenige Farben darstellen möchte (z.B. 1-2bit pro RGB), dann 
kann man auch auf die Gamma Korrektur verzichten und die Invertierung in 
Software machen. Dazu könnte/müsste man das signal voltage / phase 
inversion control out Signal abfragen, das im Prinzip das gleiche wie 
das common voltage / phase inversion control output Signal ist, nur mit 
0V/5V  Pegel.
Insgesamt etwas tricky, aber vermutlich durchaus machbar.
#988374
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Hannes Gruber wrote:

> Hat mal wer nen Anschlußplan für die interne Leiste? Ich hab keine PS2
> und auch kein passendes Kabel.

Beginnend von rechts (dem braunen Kabel):
GND
B
G
R
Sync
GND
Audio L
Audio R
GND
+7,5V (da werden aber 8,5V angelegt)

PS: Die Belegung steht auf der Unterseite der Platine.
#988689
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Benedikt K. wrote:

> Entweder das Netzteil, oder das TFT zieht beim Einschalten extrem viel
> Strom: Mein 1,5A Netzteil geht beim Einschalten in die Knie, was dazu
> führt, das das Netzteil abschaltet. Man muss erst die Spannung
> abschalten, ehe es wieder startet. Selbst mit 250mF (ja, mF, nicht uF !)
> bricht das Netzteil zusammen und befindet etwa 0,5s lang in der
> Strombegrenzung bei 1,5A, ehe es die Elkos wieder nachgeladen hat.
> Irgendwas zieht da beim Einschalten kräftig Strom.

Genau das habe ich auch bemerkt. Selbst mein 12V/7Ah Bleigel Akku mochte 
das nicht so richtig. Eine 1A Wandwarze hat total versagt.

Könnte die Versorgung für das BL die Ursache sein?

Torsten
#988697
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Torsten S. wrote:

> Genau das habe ich auch bemerkt. Selbst mein 12V/7Ah Bleigel Akku mochte
> das nicht so richtig.

Ja, bei mir auch. Interessanterweise geht es aber jedesmal beim 2. 
Versuch.

> Könnte die Versorgung für das BL die Ursache sein?

Könnte sein. Es funktionierte bei mir mit nicht angeschlossener CCFL 
Röhre mehrmals direkt beim ersten Versuch.
Ich würde aber eher auf das Netzteil tippen.

Keine Ahnung wieviel Reisschnaps der Entwickler des Layouts inne hatte, 
hatte, aber ich wette die Platine fliegt bei jedem EMV Test durch:
Die Schaltnetzteile in dem Display sitzen in der Mitte, die Elkos dazu 
alle ganz außen. Genau so soll man es nicht machen...
Persönliche Seite #988945
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>Laut Händlerzugang und aktuell zugesendeter komplett-Bestandsliste sind
>die 5,6" ausverkauft
kein Wunder bei der Kritik hier im Forum.

Ich hab Wochenende das 4" 5€ Angebot genutzt.
Interessant ist ich kriege jeden Tag eine Mail über den Bestellstatus.
Zwischenzeitlich wurden die Geräte versendet.
Wobei bei den hier gesammelten Erfahrungen, frage ich mich, ob 5€ nicht
noch zu viel sind. Ich werde mal dafür beten, das jemand eine Eingebung
hat und die Dinger ordentlich ansteuert.
Meine Stecker sind schon vorgeroutet. Bin jetzt auch ein bischen 
gespannt.

Wigbert
#988958
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Das 4" TFT erinnert mich an das 4" Lilliput-Display, das auch im 
legendären "Volksbeamer" eingebaut wurde ... Das hatte eine Auflösung 
von 160*irgendwas und war genauso mies :) Wird schon das gleiche sein 
...

edit
Ups, Kommando zurück ... da wurden immer 1,8" Liliput-TFTs eingebaut ...

MfG
Thomas Pototschnig
#988982
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Wigbert Picht-dl1atw wrote:
> Hat mal jemand versucht mit so einen Display
> die Schrift im Menümodus zu lesen? Verwöhnt bin ich nicht. Das selbe hab
> ich mit dem 4" vor.

Das hat eigentlich nichts mit der Größe zu tun, viel wichtiger ist die 
Auflösung.
Mit 320x240 oder 320x234 kann man die Schrift gut lesen, mit den 160x220 
vom 4" TFT nicht.
#989836
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Das ist als eine Zeile zu zählen, da sie scheinbar den gleichen 
Bildinhalt bekommen.
Wiso das so ist, weiß nur der Hersteller. Etwas merkwürdig ist das 
Display auf jedenfall:
- Es hat mehr Zeilen als Spalten
- Eine Zeile besteht aus 2 Zeilen
- Das Display hat im Orginal anscheinend kein Backlight, das Backlight 
ist auf das Display geschraubt
Persönliche Seite #989878
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@Timo Birnschein
jou so sieht meins auch aus.
Pixelfehler scheinen nicht drauf zu sein.
um die 230 Zeilen messe ich auch. 234 Zeilen wird wohl stimmen.

Ansonsten ist die Aufmachung top. Der Fuß könnte besser sein.
Steht alleine etwas wacklig. Da das Display sich gut klappen lässt,
kann man mit einem geschickten Einbau was draus machen.

Mal sehen wie die Bildqualität ist.

Wigbert
#989893
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Wigbert Picht-dl1atw wrote:

> um die 230 Zeilen messe ich auch. 234 Zeilen wird wohl stimmen.

OK, dann dürfte das mit der Auflösung nun endgültig geklärt sein:

-B: 160x220
-B1: 160x234

> Ansonsten ist die Aufmachung top. Der Fuß könnte besser sein.
> Steht alleine etwas wacklig.

Das ist kein Fuß, das ist zum Anschrauben an die PS2.
(Firma: MicroForge) #989901
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da beginnt man sich ja zu fragen, warum man 5 Stück davon gekauft 
hat.... naja. Ich hatte schon sehr gehofft, dass man die teile für etwas 
sinnvolles nutzen kann. Aber im grunde "geht das ja sooo". Dadurch, dass 
die wenigstens so tun, als ob sie 320er Auflösung hätten, kann man die 
Schriften zumeist erkennen. Aber schön ist natürlich etwas anderes.
Persönliche Seite #989947
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@Benedikt K.
ich wollte eine Metallplatte unterschrauben und über den "Fuß" was
rüberstülpen damit die Steckkontakte verdeckt sind. Alles natürlich
sauber aufgebaut.
Das Ganze sollte dann auf mein Afu-Tranceiver stehen und das NF-Spektrum
anzeigen. Das wollte ich schon immer machen.
Aber dazu müsste eben jemand mein Gebet erhören und die Ansteuerung
hinkriegen...

Man kann auch das Unterteil geschickt in ein Metallgehause versenken,
ich denke da an ein älteres Sat-Receivergehäuse, die Dinger waren ja
übergross. Ein modernen Receiver im Gehäuse mit eingesetzt und wenn man 
den Bildschirm hochklappt kann man den Empfang zeigen.

und und und....

Wigbert
#989951
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Wigbert Picht-dl1atw wrote:

> Aber dazu müsste eben jemand mein Gebet erhören und die Ansteuerung
> hinkriegen...

Wo ist denn das Problem?


Noch eine Möglichkeit für die Befestigung:
Nur den Fuß weglassen und die Metallscharniere auf eine Platte 
schrauben. Bzw. bei diesem Billig TFT gibt es nur ein Scharnier, aber 
dafür kann man bestimmt auch eine Lösung finden.
#989976
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Den Text wird man bei 160x220 Pixeln vermutlich nicht lesen können, aber 
für einfache Grafiken wird es reichen. Als Pixeltakt dürfte 3MHz 
ausreichen um 160 Pixel darzustellen. Schade nur, dass die AVRs nur so 
wenig RAM haben, ansonsten könnte man schön Grafiken mit 160x120 Pixel 
darstellen.
10kByte RAM wären perfekt für Grafiken mit 160x120 und 16 Farben.
Persönliche Seite #989980
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@Benedikt K.
ich muss mir das in Ruhe mal ansehen.

>ansonsten könnte man schön Grafiken mit 160x120 Pixel
>darstellen.
Der Link ist schon ein paar Jahre alt, vielleicht hast Du ja mal Lust
eines Deiner Displays zu nutzen und den Code zu überarbeiten.
Lassen hier im Thread doch sowieso schon die ersten die Köpfe hängen...

Ich probier die Ausgabe auf jeden Fall aus.

Wigbert
#990592
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Ich habe mal ein bisschen gebastelt. Angeschlossen ist ein mega88 der 
20x16 Text erzeugen soll. In der Praxis sind es leider nur 19x16. 
Vielleicht muss ich den AVR etwas auf 22MHz übertakten, damit alle 20 
Zeichen auf das Display passen.
Jedes Zeichen hat eine einstellbare Vorder und Hintergrundfarbe. Als 
Farbpalette steht die von Grafikkarten bekannte 16bit RGBI Palette zur 
Verfügung.
Die Zeichen sind 8x12 Pixel groß, ich werde aber auf 8x14 oder 8x16 hoch 
gehen, denn aufgrund der krummen Ansteuerung werden ab und zu Zeilen vom 
TFT übersprungen, was etwas dumm aussieht. Vermutlich ist es auch besser 
das TFT auf NTSC zu stellen.

Was mir aufgefallen ist: Der Pixelfehler ist nur einen halben Pixel 
groß. Anscheinend werden die zwei halben Zeilen doch getrennt 
angesteuert? Sie bekommen aber den selben Bildinhalt.
Vielleicht hat der Hersteller so versucht die Pixelfehler besser zu 
verstecken?
Angehängte Dateien:
OP #990645
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Ich hab das Teil mal an den VGA-Ausgang meines Propeller-Boards
gehängt. Allerdings krieg ich das Timing irgendwie nicht richtig
eingestellt.
Als nächstes werde ich den Sync-Seperator umgehen und direkt
mit H/V-Sync auf die Platine gehen.
Dann kann ich vermutlich auch auf 3 MHz Pixeltakt runtergehen.
Der im Propeller eingebaute Font ist leider so riesig :)
Mal sehen, ob man den auf halbe höhe stauchen kann.

> Vielleicht hat der Hersteller so versucht die Pixelfehler besser zu
> verstecken?

Genau die Vermutung hatte ich auch.
Fällt ein Subpixel aus, merkt man es so kaum.
Angehängte Dateien:
#990669
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Andreas Jakob wrote:
> Ich hab das Teil mal an den VGA-Ausgang meines Propeller-Boards
> gehängt. Allerdings krieg ich das Timing irgendwie nicht richtig
> eingestellt.

Ja, ich auch nicht. Bei dir ist das Bild oben genauso verbogen wie bei 
mir.

> Als nächstes werde ich den Sync-Seperator umgehen und direkt
> mit H/V-Sync auf die Platine gehen.

Ja, ich denke das dürfte auch besser sein (vorausgesetzt der ist das 
Problem, und nicht das TFT selbst). Allerdings wäre es halt schön, wenn 
man an dem TFT nix verändern muss.
Aber wenn man schon was verstellt, dann kann man auch gleich auf NTSC 
umstellen wie bei dem 5,6" TFT, das sollte ein gleichmäßigeres Bild 
ermöglichen.

> Dann kann ich vermutlich auch auf 3 MHz Pixeltakt runtergehen.

> Fällt ein Subpixel aus, merkt man es so kaum.

Ja, ich eben noch einen Pixelfehler entdeckt, der mir die ganze Zeit 
nicht aufgefallen war, obwohl er mitten im Bild ist.
#990950
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Andreas Jakob wrote:
> Hab das Timing nun doch nahezu perfekt.

Hast du H und VSync direkt eingespeist? Ich bekomme diese Verbiegung 
oben einfach nicht weg.

Ich habe das Display jetzt auf NTSC umgestellt, das hat etliche 
Vorteile: Das Verhältnis nutzbare Auflösung zu anzusteuernde Auflösung 
wird besser, und die weiße Linie oben am Rand ist weg.
Damit erhalte ich gut lesbare 20x18 Zeichen Text.
OP #990975
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Nope, die Drähte in den VGA-Port gestopft und H/Vsync kurzgeschlossen ;)
Hat sicherlich Optimierungsbedarf :)
Hast du Pin 14 getrennt, oder nur per Widerstand umgeswitched ?

Hier die aktuellen Werte :

long 320 'horizontal display ticks

long 2 'horizontal front porch ticks

long 9 'horizontal sync ticks

long 39 'horizontal back porch ticks

long 220 'vertical display lines

long 4 'vertical front porch lines

long 3 'vertical sync lines

long 58 'vertical back porch lines

long 5_880_000 'tick rate (Hz) }
Angehängte Dateien:
#990989
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Andreas Jakob wrote:
> Nope, die Drähte in den VGA-Port gestopft und H/Vsync kurzgeschlossen ;)

Hmm, dürfte eigentlich garnicht funktionieren, aber ich werde es auch 
mal ausprobieren.

> Hast du Pin 14 getrennt, oder nur per Widerstand umgeswitched ?

Ich habe bei einem Display das Kabel zum TFT verlängert und dabei auch 
den Stecker ausgelötet. Neben dem NTSC/PAL pin liegt GND. GND und 
NTSC/PAL liegen daher auf einem verbreiterten, gemeinsamen Lötpad, 
weshalb das Umstellen auf NTSC nicht so einfach ist.

> long 220 'vertical display lines
>
> long 4 'vertical front porch lines
>
> long 3 'vertical sync lines
>
> long 58 'vertical back porch lines

Du gibst nur 220 Zeilen aus, und das füllt das komplette TFT? Seltsam, 
dürfte eigentlich nicht funktionieren.

Wobei, ich habe gerade festgestellt, dass 12x18=216 deinen 220 Zeilen 
sehr nahe kommt. Allerdings bei mir eben im NTSC Modus.
Dann scheint das TFT auch keine Zeilen zu überspringen, sondern alle 
darzustellen.
OP #991025
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Benedikt K. wrote:
> Du gibst nur 220 Zeilen aus, und das füllt das komplette TFT? Seltsam,
> dürfte eigentlich nicht funktionieren.

Der Parallax VGA-Textmode Treiber rechnet und begrenzt intern, das macht
es nicht einfacher.
Ich glaub ich werf die Teile mal aus dem Programm,
bei einem Röhrenmonitor durchaus sinnvoll, aber zum experimentieren
nervts :)
Den Bitmap-Treiber krieg ich garnicht zum laufen, mit 32K internem
RAM wär dass bei der Auflösung aber sehr interresant.
#991042
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Andreas Jakob wrote:

> Den Bitmap-Treiber krieg ich garnicht zum laufen, mit 32K internem
> RAM wär dass bei der Auflösung aber sehr interresant.

Ja, für 160x120 Pixel bei 16 Farbe reichen 19200Byte. Nur leider hat 
Atmel noch nicht kapiert, dass ein paar Byte mehr SRAM nicht schaden 
würde...

Kannst du mal nachmessen was da für Frequenzen bei dir rauskommen? Ich 
bekomme die Verzerrung einfach nicht weg. Wenn ich die 
Horizontalfrequenz auf etwa 17kHz erhöhe, ist die Verzerrung fast weg, 
aber wenn ich noch höhe gehe, synchronisiert das Display nicht mehr.

Im NTSC Modus liefert das Display bei mir wirklich brauchbare 
Ergebnisse.
Angehängte Dateien:
OP #991107
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Benedikt K. wrote:

> Kannst du mal nachmessen was da für Frequenzen bei dir rauskommen? Ich
> bekomme die Verzerrung einfach nicht weg. Wenn ich die

17,051 KHz / 58,397 Hz

Argh, nach dem aus/einschalten ist die Verzerrung wieder da ......
und nach etwas warmlaufen wieder weg ....
#991187
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Andreas Jakob wrote:

> 17,051 KHz / 58,397 Hz

OK, also genauso wie bei mir. Noch ein wenig höher und das Display 
synchronisiert nicht mehr.

Das Problem entsteht wohl im LA7218. Zumindest messe ich an dessen 
Ausgang teilweise einen Jitter. Meine Vermutung: Dadurch dass während 
dem VSync das HSync Signal fehlt, bzw invertiert ist, ist die Flanke 
verschoben was die PLL durcheinander bringt.

Für das TFT selbst sind nur der TA8696 und ein Spannungswandler auf 25V 
und 13V notwendig. Das Problem ist der Schwarzschulter Clamp Impuls den 
der TA8696 benötigt. Dieser wird in der Schalung mit den Monoflops 
erzeugt. Man könnte diesen auch mit einem LM1881 erzeugen, das würde 
etliche ICs ersetzen.
Allerdings liefert dieser wiederum keinen echten HSync.
#991438
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Andreas Jakob wrote:
> Die Spannungen sind bei mir nur 24 und 12 Volt.
> 12 Volt wird wohl aus den 24 abgeleitet.

Ja, über 2x 470 Ohm parallel und eine Z-Diode.
An dieser Stelle werden also >1W schonmal sinnlos verheizt. Wenn man 
also die Schaltung nachbaut, wäre ein 78L12 die bessere Lösung.

> Und Pin 15 und 16 sind nicht N/C sondern H/VSync out.

Und auch hier ist deutlich wieder der Jitter zu sehen.
Ich hätte gedacht, Pin 12 des LA7218 ist der Analogfilter der PLL, aber 
selbst ein riesiger Elko an diesem Pin verändert nichts an der 
Verzerrung.
OP #991531
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Benedikt K. wrote:
> Hier der nächste Teil meiner Analyse:

> Die RGB Signale bestehen aus diesem DC Offset, und einem Rechtecksignal
> von halber Zeilenfrequenz, also 7,8kHz. Es wechselt also in jeder Zeile
> seinen Pegel. Auf das Rechteck aufmoduliert ist das Videosignal mit etwa
> 2Vss.
> Die Amplitude des Rechtecks beträgt etwa zwischen 7Vss und etwa -4Vss
> (es wird negativ) je nach Potieinstellung. Das Helligkeitspoti

Wenn ich das richtig sehe, müsste man den Videoteil doch recht
einfach durch Software ersetzen können ?

RGB-Signal auf 2V begrenzen
Gerade Zeilen   :  Invertiertes RGB-Signal mit 15 Volt Nullpunkt
Ungerade Zeilen :  RGB-Signal mit 4 Volt Nullpunkt

Die Kontrollsignale für die Invertierung scheint ja das Display sogar
schon zu liefern.
#991554
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Andreas Jakob wrote:

> Wenn ich das richtig sehe, müsste man den Videoteil doch recht
> einfach durch Software ersetzen können ?

Von der Software her ja, aber mir macht mehr die Hardware Probleme.

> RGB-Signal auf 2V begrenzen

Ist eigentlich garnicht notwendig, denn weniger als schwarz und mehr als 
weiß geht nicht.

> Gerade Zeilen   :  Invertiertes RGB-Signal mit 15 Volt Nullpunkt
> Ungerade Zeilen :  RGB-Signal mit 4 Volt Nullpunkt

Gerade und ungerade Zeilen ist nicht ganz richtig, dass muss zusätzlich 
noch in jedem Frame getauscht werden, damit kein DC an dem Display 
anliegt.

Das Problem ist hier aber: Die Amplitude ist von TFT zu TFT etwas 
verschieden, ebenso driftet das ganze über den Temperaturbereich.
Man bräuchte hier auf jedenfall etwas an Hardware um mit einem µC diese 
Pegel zu erzeugen.
Das einzige was mir spontan einfällt wäre ein DAC (z.B. R2R) gefolgt von 
jeweils einem OP der die Pegel von 0-5V auf 0-15V bringt. Der DAC müsste 
nur eine relativ hohe Auflösung haben, um mehr als eine Farbe zu 
produzieren, denn gemessen am Offset ist das RGB Signal klein. Damit 
würde man dann direkt mit dem µC das komplette Signal für das TFT 
erzeugen.

Vielleicht wäre es auch einfacher wenn man nur das Videosignal erzeugt, 
und das Rechteckinvertierungssignal per Hwardware. Dann das RGB Signal 
AC gekoppelt auf das Rechtecksignal überlagert. Man müsste nur zu Beginn 
jeder Invertierung kurz den Koppelkondensator entsprechen auf das Offset 
aufladen.

> Die Kontrollsignale für die Invertierung scheint ja das Display sogar
> schon zu liefern.

Ja, die Frage ist nur, wie genau (zeitlich gesehen) man dazu die 
Invertierung machen muss. Vermutlich sofort, von daher wäre eine 
Invertierung per Hardware besser.

Dann gibt es noch das common voltage input Signal. Dieses könnte man 
durch eine Mittelwertbildung der RGB Signale über eine längere Zeit (-> 
RC Tiefpass) recht einfach und genau erhalten.
OP #991568
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Hmm,

Spannungserzeugung MC34063 + vorhandene Spule + 78L12 + 78L15

Hochspannungsteil hat eh nur 9 Bauteile, könnte man noch reduzieren
und mit PWM vom Microcontroller dimmbar machen.

Dazu noch ein Quad-Opamp und etwas Hühnerfutter.

Als Controller vielleicht ein Mega8.

Müsste fast als einseitige Platine machbar sein.

Würde ein billiges Farb-Textterminal ergeben, wenn es
denn machbar ist.

Mit entsprechend großem Font sieht es ja echt gut aus, wie
man auf meinem Bild weiter oben sieht.
#991583
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Andreas Jakob wrote:

> Spannungserzeugung MC34063 + vorhandene Spule + 78L12 + 78L15

Ich würde den OP dann direkt aus den 25V versorgen, stört ja nicht.

> Als Controller vielleicht ein Mega8.

Ich würde eher mega88/168 verwenden, ersten wegen dem Takt (ich betreibe 
den mega88 momentan mit 20MHz um die 20x18 Zeichen darstellen zu 
können), andererseits den mega168 wegen dem Flash. Ich habe eine schöne 
16x26 Schriftart, mit der 10x8 Zeichen darstellbar sein sollten. Nur ist 
diese 13kByte groß.

> Müsste fast als einseitige Platine machbar sein.

Ja.

> Mit entsprechend großem Font sieht es ja echt gut aus, wie
> man auf meinem Bild weiter oben sieht.

Ja, und auch der kleinere ist gut lesbar, wenn man 
Vorder/Hintergrundfarbe passend wählt.
OP #991609
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Was noch ein Problem darstellen könnte,
in Datenblättern anderer Panels habe ich gelesen
dass die Spannungen beim einschalten in vorgegebener Reihenfolge 
anzulegen
sind, um eine Zerstörung des Panels zu verhindern.
Ohne Datenblatt ist das schwierig nachzuvollziehen.
Die Chinesen scheinen hier aber auch keine Mechanismen eingebaut
zu haben.
#991616
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Andreas Jakob wrote:
> Was noch ein Problem darstellen könnte,
> in Datenblättern anderer Panels habe ich gelesen
> dass die Spannungen beim einschalten in vorgegebener Reihenfolge
> anzulegen
> sind, um eine Zerstörung des Panels zu verhindern.

Das ergibt sich eigentlich von alleine:
Als erstes müssen die 5V anliegen, passiert hier auch, denn das ist die 
niedrigste Spannung.
Da aus der Betriebsspannung die 25V erzeugt werden, liegt diese 
automatisch später an.
Die Zeiten werden zwar nicht ganz eingehalten, aber ich habe bisher noch 
nie eine Anwendung gesehen, die sich da wirklich 100%ig dran gehalten 
hat, vor allem beim Abschalten (ist ja auch schwer wenn jemand den 
Netzstecker zieht).

Was mir aufgefallen ist: Wenn man das Ansteuersignal abschaltet, dann 
bleibt das Bild auf dem TFT stehen und verblasst. Das ist definitiv 
nicht gut für die Lebensdauer, wenn man das eine längere Zeit macht.

Bei einem normalen TFT Panel wie es in jedem Laptop oder PC Monitor 
verbaut ist, ist die Spannungserzeugung meist in dem Panel integriert. 
Wenn man das Abschaltet verblasst das Panel über etliche 10 Sekunden, da 
die Kondensatoren der Spannungsversorgung sich langsam entladen. Die 
Lösung her Hersteller im Datenblatt: Man soll das Backlight abschalten, 
damit das nicht störend auffällt...

Aber nochmal zurück zur Erzeugung der Signale:
Wie würdest du das machen mit den RGB Signalen per µC erzeugen?
#991626
Lesenswert?

Mir ist gerade etwas aufgefallen:
Der TFT wird nicht mit dem HSync von dem LA7218 versorgt, sondern mit 
dem Composite Sync Signal. Das HSync Signal ist irgendwie asynchron zu 
dem Composite Sync. Und das TFT läuft auch ohne den 500kHz Resonator!
Man sollte also theoretisch die beiden CMOS/TTL Monoflop ICs und den 
LA7218 durch einen LM1881 ersetzen könnnen.

Ohne den LA7218 und mit HSync und VSync getrennt ist das Bild auf 
jedenfall deutlich besser (die Verzerrung ist komplett weg)
OP #991671
Lesenswert?

Benedikt K. wrote:
> Mir ist gerade etwas aufgefallen:
> Der TFT wird nicht mit dem HSync von dem LA7218 versorgt, sondern mit
> dem Composite Sync Signal. Das HSync Signal ist irgendwie asynchron zu
> dem Composite Sync. Und das TFT läuft auch ohne den 500kHz Resonator!
> Man sollte also theoretisch die beiden CMOS/TTL Monoflop ICs und den
> LA7218 durch einen LM1881 ersetzen könnnen.
>
> Ohne den LA7218 und mit HSync und VSync getrennt ist das Bild auf
> jedenfall deutlich besser (die Verzerrung ist komplett weg)

Cool, mach mal ein Bild bitte.
#991695
Lesenswert?

Und so habe ich die Schaltung geplant (schneller Entwurf, weder getestet 
noch komplett durchgerechnet.)

2,5V entsprechen dem Nullpunkt. Diese stellen sich ein, wenn der AVR 
alle Pins auf hochohmig schaltet.
Diese 2,5V werden um etwa Faktor 4 auf rund 10V verstärkt (der 
Absolutwert dürfte nicht allzu kritisch sein, wichtig ist die Spannung 
zwischen Common input und den RGB Leitungen). Daher wird der Common 
Input immer auf den Mittelwert der RGB Signale gelegt.

Die 220 Ohm Widerstände modulieren die 2,5V mit dem Invertierungssignal. 
Ob der AVR das erzeugt, oder ob dazu direkt das Signal vom TFT 
übernommen werden kann, muss ich ausprobieren.
Die 1k und 2,2k Widerstände modulieren zusätzlich die Videoinformationen 
(normal oder invertiert) auf.

Um die Helligkeit einzustellen, kann man die 220 Ohm Widerstände durch 
ein 3x Poti ersetzen, oder 3 einzelne Potis verwenden. Oder man 
übersteuert das TFT total, was bei Text und Grafik auch egal ist, dann 
sind die genauen Werte unkritisch.
Angehängte Dateien:
#991713
Lesenswert?

Ich habe mal noch ein bisschen gemessen:
Im NTSC Modus wird exakt in jeder Zeile getoggelt, das mit dem nicht 
toggeln alle 6 Zeilen ist nur bei PAL so. -> NTSC wird verwendet.
Der Pin toggelt jeweils mit der fallenden Flanke von HSync. Das ist 
genau dann der Fall, wenn mein Timer überläuft. Theoretisch könnte ich 
so das Signal sogar per Timer direkt erzeugen, ich müsste nur 
kontrollieren, dass es die richtige Polarität hat.

Vielleicht lassen sich die Opamps sogar einsparen:
Das AC Signal hat eine Amplitude <5V, somit würden die Pegel vom AVR 
ausreichen. Man muss diese nur auf das entsprechende Offset bekommen.
#991735
Lesenswert?

Ich ehrlich gesagt auch, ich vermut fast, dass dies die Ausgänge der 
internen PLL sind, denn auch von der Pulsbreite entsprechen diese nicht 
dem Eingangssignal.
Aber egal, die werden nicht benötigt.

Hat jemand zufällig ein Datenblatt von einem ähnlichen TFT? Ich finde 
garnichts in der Richtung, was auch nur die geringste Ähnlichkeit hat.
Vgg dürfte die Spannung für die Gatetreiber sein.
common die Backplane Elektrode.
Bei Vbb kann ich aber nur raten, denn die Bezeichnung ist nicht 
standardisiert. Eventuell die Betriebsspannung der analogen Schaltung.
OP #991741
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Benedikt K. wrote:

> Bei Vbb kann ich aber nur raten, denn die Bezeichnung ist nicht
> standardisiert. Eventuell die Betriebsspannung der analogen Schaltung.

Du hast doch ein Flachbandkabel dran.
Speise doch mal direkt 13V ein und variiere die Spannung um +/- 1-2 
Volt.
Wenn es die Spannung für den Analogteil ist, sollte sich am Bild
nicht viel verändern ?
#991944
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Andreas Jakob wrote:
> Wow, ich bin sprachlos :)
> Die chinesische Platine dürfte bald Geschichte sein :)

Ja, nur den CCFL Inverter muss ich noch umbauen. Das ist das einzige, 
das ich noch von der großen Platine verwende.

> Ich sehe null Widerstände ??

SMD

Im moment sieht die Schaltung in etwa so aus.
Da die Eingänge DC mäßig sehr hochohmig sind, kann man diesen Trick mit 
der AC Kopplung verwenden. Nur kapazitiv wird das Signal belastet.
Die Pegel passen noch nicht ganz, die Helligkeit muss noch angepasst 
werden, und die beiden 74HC04 habe ich noch nicht drin. Da das Signal 
vom TFT recht wenig belastbar ist, wird die Spannung stark verzerrt, was 
diese Störungen verursacht. Insgesamt noch einiges an Feinarbeit, aber 
es dürfte machbar sein.
Angehängte Dateien:
(Firma: MicroForge) #991946
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Auch wenn das grade mal ne blöde Frage ist: Zieht ihr den Mega88 dem 
Mega8 vor, weil er offiziell 20Mhz unterstützt? Ich erkenne auf den 
ersten Blick keine wirklichen Unterschiede sonst... Mega 8 habe ich 
nämlich noch. Mega88 nicht.


EDIT: Mich würde das unter Anderem auch an nem übertakteten Mega2560 
interessieren, den ich normalerweise verwende.
#991949
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Timo Birnschein wrote:
> Auch wenn das grade mal ne blöde Frage ist: Zieht ihr den Mega88 dem
> Mega8 vor, weil er offiziell 20Mhz unterstützt?

Ja. Das ist bisher der einzige Grund. Normalerweise verwende ich für 
sowas auch den mega8, aber hier im Forum gibt es einige Leute die dann 
meckern: Der geht doch offiziell nur bis 16MHz, daher habe ich diesmal 
gleich den mega88 eingeplant.
Wenn ich eine größere Schriftart einbaue, dann werde ich einen mega168 
verwenden müssen, wegen dem Flash.
(Firma: MicroForge) #991959
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Man beachte mein EDIT...


Benedikt, ich gehe davon aus, dass du alles assemblierst? Ich habe nicht 
wirklich viel Ahnung von ASM, also zumindest habe ich nich nie für den 
AVR wirklich etwas kompliziertes damit programmiert. Daher wäre meine 
Frage wie portabel du das gehalten hast. Wäre es auf andere AVR, z.B. 
der genannte Mega2560, oder nen Mega128 unkompliziert übertragbar?

Wieviel CPU-Last verbrät die Ansteuerung ca.? Etwa soviel wie dein 
TV-Treiber, also 60%?
#991965
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Timo Birnschein wrote:
>
> Benedikt, ich gehe davon aus, dass du alles assemblierst?

Nicht ganz, die Software ist in C geschrieben, nur die eigentliche 
Ausgaberoutine in asm. So kann jeder leichter eine individuelle 
Ansteuerung schreiben.

> Daher wäre meine
> Frage wie portabel du das gehalten hast. Wäre es auf andere AVR, z.B.
> der genannte Mega2560, oder nen Mega128 unkompliziert übertragbar?

Momentan ist es nicht ganz so portabel, aber das mache ich alles noch, 
wenn es erstmal richtig läuft. Es werden ein 16bit Timer und 1,5 Ports 
benötigt.

> Wieviel CPU-Last verbrät die Ansteuerung ca.? Etwa soviel wie dein
> TV-Treiber, also 60%?

Habe ich noch nicht gemessen, aber es dürfte ein klein wenig höher sein. 
Grob geschätzt um die 70-80%. Aber selbst dann bleiben noch rund 5 MIPS. 
Es darf nur nirgends für mehr als etwa 20 Takte die Interrupts 
abgeschaltet werden.
OP #993092
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> Kann vielleicht jemand, der diesen Thread verfolgt hat bzw. die
> Disyplays schon getestet hat, eine kurze Zusammenfassung schreiben?

4" Addon Display für Playstation 2
Preis : 5 Euro (4,50 über Händleraccount)
http://www.deluxe24.com/4-Zoll-TFT-Monitor12V-KFZ-Adapter-f-PS2-Slim_p2873_x2.htm

Qualität : Bescheiden, aber bei dem Preis akzeptabel.

Beitrag "Re: 4" TFT für 7,97€"

Aüflösung : 160 x 220 Pixel RGB TFT ( Die Angaben des Herstellers sind 
gelogen !)
RGB+Composite Video Ansteuerung nur über die verbaute (große) 
Ansteuerungselektronik.

Benedikt hat eine supereinfache, direkte Ansteuerung des Panels
mit einem AVR realisiert und optimiert diese gerade.

Beitrag "Re: 4" TFT für 7,97€"
Gast #994898
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Falls jemand noch solche Displays stressfrei und schnell haben will: Ich 
habe hier 3 überzählige Displays in OVP rumliegen, die ich im Übereifer 
bestellt hatte in der Hoffnung dass es Möglichkeiten gibt FBAS oder Y/C 
dort mit wenig Umständen reinzubekommen...da sich das bisher nicht 
bewahrheitet hat, würde ich die 3 Stück eigentlich zurückschicken, aber 
davor würde ich sie euch für für etwaige Bastelarbeiten anbieten. Preis 
6,50 zzgl. 3,90 Versand/Stck. bzw. wenn jemand alle 3 haben wollen würde 
dann 19€ + 6,90€ Versand!

Jemand Interesse?

Grüße
#995829
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[OT]

Bei mir war heute auch Weihnachten: Die 5,6er sind eingetroffen. Habe 
gleich mal eins angeschlossen.

Was soll ich sagen, das ist eine ganz andere Liga, dazwischen liegen 
Welten.

Beeindruckend ist nicht nur das Bild, sondern auch dieser Stecker vom 
UK-Netzteil. Das Teil sieht so stabil aus, das es ohne Probleme zur 
Einspeisung eines EFH tauglich ist. ;)

Danke noch einmal an den hilfsbereiten Forumteilnehmer der mir diesen 
Kauf ermöglicht hat.

Torsten
#998705
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Ich hatte leider was anderes zu tun, daher habe ich noch keine perfekte 
Lösung. Aber zumindest habe ich das Bild sauber bekommen. Es sieht jetzt 
in etwa so aus (ohne die Linie oben): 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/40154/tft_txt_hvsync.jpg

5V reichen leider nicht ganz aus, um den optimalen Kontrast 
einzustellen. Die RGB Signale müssen auf rund 8-9Vss gebracht, die von 
etwa 3Vss Videosignalen überlagert sind.
Daher ist ein Pegelwandler und Treiber notwendig. Ich habe dafür einen 
nichtinvertierenden Mosfet Treiber verwendet (z.B. TC4427), mit dessen 
Betriebsspannung man den optimalen Kontrast einstellt:
Ist die Spannung zu gering, ist der schwarze Hintergrund zu hell, dreht 
man die Spannung zu hoch, verblassen die Farben.

Für dessen Betriebsspannungserzeugung muss man sich noch etwas einfallen 
lassen, dazu hatte ich noch keine Zeit. Eventuell kann man R12 durch ein 
500 Ohm Poti ersetzen um so die Spannung zu erzeugen.

Auch die genauen Widerstandswerte muss ich noch optimieren, um den 
besten Kontrast und 16 unterscheidbare Farben zu erhalten.

Bei manchen TFTs muss/kann das Common Signal mit dem invertierten Signal 
vo dem Invertierungsrechteck angesteuert werden. Dies würde die 
notwendige Amplitude reduzieren, da es quasi eine Brückenschaltung ist, 
aber ohne Datenblatt und ohne die Innenbeschaltung des Displays zu 
kennen, traue ich mich das nicht.
Angehängte Dateien:
(Firma: MicroForge) #998713
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Ich geb am 30.9. meine Diplomarbeit ab. Dann würde ich dich dann gerne 
fragen, ob ich mal die Sourcen haben kann (auch als direkt flashbares 
hex oder so). Ich bau das hier dann mal auf, so dass es wenigstens 
schonmal zwei laufende Schaltungen gibt.
#998867
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Ich versuche gerade die Schaltung noch etwas zu vereinfachen um den 
Pegelwandler direkt mit 12V zu betreiben.
Vbb scheint die Versorgungsspannung des Analogteils des TFTs zu sein. 
Die Eingangssignale dürfen anscheinend diese Spannung nie überschreiten.
Momentan habe ich einen super Kontrast, allerdings mit nur 8 Farben.

Die Software gibt es in den nächsten Tagen, ich muss da erst noch etwas 
aufräumen.
Gast #1000520
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>Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
>Datum: 18.09.2008 20:21

------------------------------------------------------------------------ 
--------
>es gibt demnächst (noch nicht veröffentlicht) eine Ladung von ca. 230
>PS2-Konsol Monitoren 7,2". Sie sollen technisch identisch sein zu den
>5,6", und mit UK Stecker. Preis in etwa wie die 5,6" Version (hek ca.
>15-18 zzgl mwst, weiß noch nix genaues)

Hallo!

Ich habe bei www.deluxe-gmbh.de  (ebay) ein 5,6 zoll Joytech ersteigert, 
da sie aber keine mehr hatten ein 7,2 zoll 16 zu 9 Display erhalten.

Das Panel ist ein Casio GCMK-C2X und ist auf NTSC verschaltet.


Hat jemand ein paar Info´s uber diese Panel, wie schalte ich es von NTSC 
auf PAL!

gruß magot192
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#1000573
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Andreas Jakob wrote:
> Die beiden ICs oben sehen fast wie RAM-Bausteine aus.

Ja, genau daher frage ich, das große IC darunter könnte ein Scanrate 
Converter oder sowas in der Art sein. Alleine schon die beiden CCFL 
Inverter deuten auf eine gleichmäßige und helle Hinterleuchtung hin. 
Selbst Laptop TFTs haben nur eine CCFL Röhre.
Gast #1000579
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Hallo Benedikt.


Die zwei großen sind zwei Ram Chips M528221-30j und gehen uber einen 
Widerstand auf ein Pic auf die PS2 Anschlussplatine.

Der Große in der mitte ist ein Casio MB87A921A


Ich hoffe das Bild ist besser, mehr gibt meine alte Canon nicht her.

gruß magot192
Angehängte Dateien:
#1000587
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Die Speicher sind jeweils 256k x8 Field Memory, also insgesamt 512kByte. 
Es ist also definitiv ein Scanrate Converter drin. Wenn ich von einem 
4:2:2 YUV Signal ausgehe, dann kann der Speicher 256k Pixel speichern. 
Das sind z.B. 1024x256 Pixel an Auflösung.
Das Display ist also sehr interessant und dürfte auch ein gutes, 
hochauflösendes Bild liefern.
OP #1000588
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Wenn das ein Scanrate Converter ist,
stehen die Chancen nicht schlecht, dass es
an einem VGA-Ausgang funktioniert :)
Das zweiadrige Folienkabel rechts sieht mir nach
einem Temperatursensor aus.
Das ist vermutlich das technisch beste Panel bisher.
magot192, kannst du mal ein Bild darstellen und
fotografieren ?
Gast #1000611
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Hallo antibyte,

die meinst ein Bild von der Monitor Seite.
Das ja leider mein Problem, er kann im augenblick nur  NTSC  und wenn 
ich in per Fbas an ein Gerät anschließe sehe ich nur ein 2/§ des Bildes 
in S/W


Gruß
Angehängte Dateien:
Gast #1000645
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Hallo!

Auf dem Karton von dem Monitor steht übrigens  mit gestochen scharfer 
Farbwiedergabe und wirklicher RGB Farbwiedergabe.

Nur wie schalte ich den Monitor auf PAL um.
Könnte die Leitung die von den beiden Memorychips zu dem PIC16C54 auf 
der PS2 Anschlußplatine geht die NTSC/PAL Umschaltung sein?
Was mich da so wundert ist das es so gestrickt aussieht.
Ich will die Leitung nicht einfach abknipsen etc.


Gruß magot192
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#1000665
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Das kabel geht an Pin 22 oder 23 wenn ich das richtig sehe. Das sind WE 
Eingänge. Vielleicht wird nur eines der beiden Halbbilder in den 
Speicher geschrieben? Ich denke eher nicht, dass dies die PAL/NTSC 
Umschaltung ist.

Steht auf dem TFT irgendwo eine Bezeichnung? Vielleicht findet sich ja 
irgendwo ein Datenblatt.
#1000686
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GCMK-C2X ist irgendwas anderes (Platinenhersteller, Brandschutztest oder 
sowas). Das Datenblatt könnte passen. Demnach ist das kein TFT, sondern 
nur ein passives LCD. Dafür sprechen auch die großen Treiber ICs, der 
Speicher (wegen der PWM mit der die Farben erzeugt werden) und der 
schlechter Blickwinkel (hier sieht man deutlich dass die Farben 
teilweise invertiert sind: 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/40474/IMG_1763.jpg)

Es ist also doch wieder nur ein altes Display das billig zu bekommen war 
und daher in diesen Monitor eingebaut wurde. Schade.
#1001052
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Benedikt K. wrote:
> ...Demnach ist das kein TFT, sondern
> nur ein passives LCD. Dafür sprechen auch die großen Treiber ICs, der
> Speicher (wegen der PWM mit der die Farben erzeugt werden) und der
> schlechter Blickwinkel...

Ebenso spricht der Temperaturfühler für diese These, denn wäre das Panel 
ein TFT, dann wäre der von aussen nicht sichtbar auf der 
Panel-Elektronik "versteckt".  Aber es spricht schon ein wenig für das 
Design, dass überhaupt einer drauf ist.
#1001060
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Stefan Wimmer wrote:
> Aber es spricht schon ein wenig für das
> Design, dass überhaupt einer drauf ist.

Ja, insgesamt sieht die Platine mit den 2 CCFLs hochwertig aus. Ich 
vermute aber, dass das Display einfach nur alt ist. Passive Displays für 
TV Anwendungen verwendet heutzutage niemand mehr, und das nicht erst 
seit gestern. Ich habe nirgends Datecodes lesen können, aber ich würde 
auf etwa 10 Jahre tippen.

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