Gast
#1686726
>Ein Ingenieur der nur zum Aktenschieben eingestellt ist, wenig Leistung >bringt und keine verantwortungsvolles Aufgabenfeld hat muss nicht auf >Grund seines "Titels" unbedingt mehr verdienen. ACK.
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Gehalt für Ingenieure und Techniker 2010
Gast
#1686726
>Ein Ingenieur der nur zum Aktenschieben eingestellt ist, wenig Leistung >bringt und keine verantwortungsvolles Aufgabenfeld hat muss nicht auf >Grund seines "Titels" unbedingt mehr verdienen. ACK.
Gast
#1686731
Na ist doch so. Allein die Berufsbezeichnung machts nicht aus. :-)
Gast
#1686748
Berufserfahrung: 0 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. Technische Informatik Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 38k + Leistungsbezogene Sonderzahlung (13. Gehalt) Bereich: Softwareentwicklung (embedded) Betriebsgröße: ~90 Region: Berlin
Gast
#1686762
Berufserfahrung: 17 Jahre Abschluss: Dipl-Informatiker TU Arbeitszeit : > 50h Jahreseinkommen brutto : 117 k Bereich : Softwareentwicklung / Beratung Betriebsgröße : < 50 Region: Süddeutschland
Gast
#1686884
Interessanter thread, danke dafür bei mir: Berufserfahrung: 3 Jahre Abschluss: Dipl.-Ing.(FH) Arbeitszeit : 40h (real) Jahreseinkommen brutto : 37k-41k Bereich : Energie Betriebsgröße : < 30 Region: Sachsen Warum ein Ingenieurstudium? 1. Das Studium war eine sehr schöne Zeit. (nicht alle Ing.-Studiengänge sind gleich anspruchsvoll, ich hatte wohl einen recht leichten erwischt) 2. Ich habe einen abwechslungsreichen Beruf, dessen Tätigkeit mich erfüllt, zu dem ich üblicherweise gerne gehe und bei dem das Betriebsklima passt. Vielleicht könnte ich in der Nachtschicht am Fließband mehr Geld verdienen oder als Investmentberater oder bei McKinsey mit einer 80h Woche und hätte damit wohl eine bessere "Ausbildungsrendite". Meine Philosophie lautet aber, die Arbeit selbst zu einem schönen und spannenden Teil des Lebens zu machen und nicht die Arbeit als notwendiges Übel zu sehen, möglichst viel Geld zu verdienen, um dann im knappen Rest des Lebens maximalen Spaß zu haben.
Gast
#1687356
"die Arbeit selbst zu einem schönen und spannenden Teil des Lebens zu machen und nicht die Arbeit als notwendiges Übel zu sehen, möglichst viel Geld zu verdienen, um dann im knappen Rest des Lebens maximalen Spaß zu haben." Gute Einstellung!
Gast
#1687363
>um dann im knappen Rest des Lebens maximalen Spaß zu haben."
Als Ingenieur wirst Du einen mehr als ausreichenden Rest des Lebens
haben, nämlich so ab Mitte vierzig! Wenn Du der Meinung bist, dass Du
während Deiner wenigen Arbeitsjahre mit dem inzwischen üblichen
Minigehalt dann bis zu Deinem Lebensende vernünftig über die Runden
kommst, OK. Die allermeisten werden das nicht schaffen, und haben dann
ein grundlegendes Problem, das sich entweder Hartz IV oder Altersarmut
nennt. Aber klar, es ist ja schon längst nicht mehr en vogue, sein Leben
über mehr als ein paar Monate im Voraus zu planen. Wozu auch...
Gast
#1687432
"Wenn Du der Meinung bist, dass Du während Deiner wenigen Arbeitsjahre mit dem inzwischen üblichen Minigehalt dann bis zu Deinem Lebensende vernünftig über die Runden kommst, OK." Minigehalt, das ich nicht lache. Ich kenne keinen der ein Minigehalt bekommt, die meisten verdienen gut. Aber natürlich hängt es auch von der eigenen Erwartung ab was nun ein gutes Gehalt ist und was nicht. Zudem kenne ich auch keinen der über 40 jährigen die ihren Job verloren haben weil sie zu alt sind. Vielmehr vielleicht weil die Firma pleite gemaht hat. Dazu kenne ich auch welche die sogar mit ca. 50 nochmal wechseln oder bei denen sich was im Aufgaben- und Verantwortungsbereich tut. " Die allermeisten werden das nicht schaffen, und haben dann ein grundlegendes Problem, das sich entweder Hartz IV oder Altersarmut nennt." Ich denke eher DU wirst es nicht schaffen. Die LEute die etwas mehr Verstand haben und nicht nicht so extrem negativ eingestellt sind und den Teufel an die Wand malen, werden es auch beruflich etwas schaffen und nicht am Existenzminimum leben.
Gast
#1687436
Ich verstehe zwar auch deinen Unmut, aber so extrem wie du es darstellst ist es keinesfalls.
Gast
#1687478
Wirklich interessanter Thread. Nur finde ich es komisch, warum hier so viele ein riesen Geheimnis draus machen, bei welcher Firma sie denn arbeiten. Bei einer möglichen Bewerbung wüßte der Eine oder Andere gleich, wo sich die realistische Gehaltsforderung bewegen sollte. ;-) Kurz zu mir: Berufserfahrung: 3 Jahre Abschluss: Dipl.-Ing.(FH) MaschBau Abschlussnote: 1.6 Arbeitszeit : 40h (Überstunden entweder als Gleitzeit oder ausbezahlt) Jahreseinkommen brutto : 45k (12.8 Monatsgehälter) Bereich : Automotive - Powertrain Betriebsgröße/Unternehmen: > 5K / Bertrandt AG Region: BW - Stuttgart Aufgrund leichter realitätsferne habe ich mir damals meinen möglichen Einstieg bei den 'großen' Unternehmen verbaut und bin dann zu Bertrandt gekommen. An und für sich ein sehr gutes Unternehmen, nur leider ist und bleibt es halt ein Dienstleister. Tja, und dank der Wirtschaftskrise ist/wird ein Wechsel nicht gerade einfacher. :-( Gruß, der Suchende
Gast
#1687696
>Minigehalt, das ich nicht lache. Ich kenne keinen der ein Minigehalt >bekommt, die meisten verdienen gut. Aber natürlich hängt es auch von der >eigenen Erwartung ab was nun ein gutes Gehalt ist und was nicht. Das Gehalt muss bei Ingenieuren halt viel schneller Kapital für's Alter aufbauen: zuerst steigt man später ins Berufsleben ein bzw. hat Lücken wegen eines nachgeschalteten Studiums, und dann muss man damit rechnen, vorzeitig aus dem Erwerbsleben auszuscheiden. Also sollte das Gehalt so angepasst sein, dass man trotz der verkürzten "Ansparphase" eine "Rente" erwarten kann, die zumindest den absoluten Mindest-Lebensstandard ermöglicht. Wenn nun der Ingenieur mit z.B. 2500,- EUR/brutto eingestellt ist, dann wird er das niemals schaffen! So sparsam kann er gar nicht sein.
Gast
#1687711
Erstaunlich finde ich, wieviele hier im Maschinenbau arbeiten und
nichtmal wissen, dass in dem Wörtchen auf das i kein e folgt ...
> Maschienenbau
grml.
Gast
#1687745
Der Suchende schrieb: > Aufgrund leichter realitätsferne habe ich mir damals meinen möglichen > Einstieg bei den 'großen' Unternehmen verbaut und bin dann zu Bertrandt > gekommen. An und für sich ein sehr gutes Unternehmen, nur leider ist und > bleibt es halt ein Dienstleister. Tja, und dank der Wirtschaftskrise > ist/wird ein Wechsel nicht gerade einfacher. :-( Also da musst du mal hier paar Spezialisten im Forum fragen. Die haben wie ihre ehemaligen Studienkollegen als technische Absolventen mit 0 Berufserfahrung angeblich überhaupt keine Probleme in der Krise gehabt, in kurzer Zeit eine ordentlich bezahlte Festanstellung zu finden - auch nicht im Maschinenbausektor. Da müsste es für dich mit 3 Jahren Erfahrung ein Leichtes sein. ;)
Gast
#1687803
Der Suchende schrieb: > Kurz zu mir: > > Berufserfahrung: 3 Jahre > Abschluss: Dipl.-Ing.(FH) MaschBau Abschlussnote: 1.6 > Arbeitszeit : 40h (Überstunden entweder als Gleitzeit oder ausbezahlt) > Jahreseinkommen brutto : 45k (12.8 Monatsgehälter) > Bereich : Automotive - Powertrain > Betriebsgröße/Unternehmen: > 5K / Bertrandt AG > Region: BW - Stuttgart Na, das ist wohl ein typisches Dienstleistergehalt. Selbst mit 3-5 Jahren BE erhält man nicht mehr als ein besseres Einstiegsgehalt. Bei Audi/BMW/etc. bekommt man die 45k als unteres Einstiegsgehalt direkt nach dem Studium. Ich bin in einer ähnlichen Situation. Sobald sich was besseres ergibt, bin ich weg vom Dienstleistergeschäft. Ich könnte jetzt zwar wechseln und mein Projekt zu einem anderen Dienstleister mitnehmen und dafür auch mehr Gehalt einstreichen... Im Prinzip habe ich damit aber nicht viel gewonnen, das moderne Sklavengeschäft will ich nicht unterstützen. >Bei >Audi/BMW/etc. bekommt man die 45k als unteres Einstiegsgehalt direkt >nach dem Studium. Fange bei einem der von dir genannten unternehmen bald für etwas weniger an (siehe unten). Die bauen im moment, erstmal günstig, Teams in neuen Bereichen auf. Es wurden auch gerne ex-Siemensler günstig reingeholt die vor kurzem abgelegt wurden, so wurde mir geradeaus gesagt. Gehälter werden sich vermutlich mit der aufklarenden Konjunkturlage sicher an das 'Vorkrisenniveau' anpassen. Da wird dann nachverhandelt um die guten Leute zu halten. Ich finde das nachvollziehbar und bin mit dem Gehalt erstmal zufrieden, auch wenn jeder sagt: "Hey, du bist bei XX gelandet; Da verdienst du sicher die dicke Kohle". Geht so... ;) Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Dipl.- Inf.(UNI) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 40k + Überstunden Bereich : Software-Entwicklung Betriebsgröße : > 50k Bundesland: Bayern
Gast
#1687825
Berufserfahrung: 10 Jahre
Abschluss: Dipl.-Ing.(FH) Maschinenbau
Arbeitszeit: >45h
Jahreseinkommen brutto: letzte Festanstellung 80k,
seit 3 Jahren Freiberufer 90-150k
Bereich: ERP Beratung
Betriebsgröße: 1
Region: Weltweit mobil
Ich finde meine Situation als positiven Kontrapunkt wirklich
erwähnenswert.
Gast
#1687879
Martin schrieb: > Bereich: ERP Beratung Was ist das denn? Als HF-Ing kenne ich nur EIRP.
Gast
#1687883
Enterprise Resource Planning
Gast
#1687972
Stinke St schrieb: > Fange bei einem der von dir genannten unternehmen > bald für etwas weniger an (siehe unten). > > > Berufserfahrung : 0 Jahre > Ausbildung : Dipl.- Inf.(UNI) > Arbeitszeit : 40h > Jahreseinkommen brutto : 40k + Überstunden > Bereich : Software-Entwicklung > Betriebsgröße : > 50k > Bundesland: Bayern Kann es sein, dass Du bei einem Tochter von BMW/Audi arbeitest? Oder bist Du dort direkt angestellt? Kann mir kaum vorstellen, wie man mit IG Metall Tarif nur auf 40k kommt..
Gast
#1688038
@ Warmweiss Warmweiss schrieb: > Also da musst du mal hier paar Spezialisten im Forum fragen. Die haben > wie ihre ehemaligen Studienkollegen als technische Absolventen mit 0 > Berufserfahrung angeblich überhaupt keine Probleme in der Krise gehabt, > in kurzer Zeit eine ordentlich bezahlte Festanstellung zu finden - auch > nicht im Maschinenbausektor. > Da müsste es für dich mit 3 Jahren Erfahrung ein Leichtes sein. ;) Tendenziell würde ich Dir recht geben, nur sollte man 2 Punkte bedenken: 1. Als Absolvent ist man noch relativ ungebunden und kann in fast jeden Bereich 'eingelernt' werden. Die Anzahl der möglichen Stellen ist folglich deutlich höher. Als Bewerber mit BE ist man - aufgrund seiner Ausrichtung - hingegen deutlich eingeschränkter in seiner Stellenwahl. Und sofern man wechseln will, muss man dies gut argumentieren können. Sofern man überhaupt soweit kommt. ;-) 2. Als ehemaliger Dienstleister muss man m.E. gegen gewisse Vorurteile ankämpfen und hat von vornherein schlechtere Karten. Ehrlicherweise muss ich auch sagen, dass bei manchen 'Dienstleistern' diese Vorurteile berechtigt sind, aber bei vielen halt auch nicht. Ergo: Ich könnte mich jeden Tag einfach nur selbst ohrfeigen, dass ich damals so größenwahnsinnig war. Nun denn. Für alle Anderen kann ich nur sagen: Versucht euer Glück beim OEM, auch wenn die Aufgabe nicht die Eierlegendewollmilchsau ist. ;-) Später im 'eigenen' Unternehmen zu wechseln ist fast immer möglich. @ Stinke St warum kannst Du nicht einfach sagen, dass Du bei BMW oder Audi anfängst. Immer diese Geheimniskrämerei, die Keinem etwas bringt.
Gast
#1688072
"zuerst steigt man später ins Berufsleben ein bzw. hat Lücken wegen eines nachgeschalteten Studiums, und dann muss man damit rechnen, vorzeitig aus dem Erwerbsleben auszuscheiden." Das sind allerindgs nicht die einzigen. Das sind die allgemeinen Nachteile eines Hochschulstudiums. Mit einem sicheren Job bis zur Rente können auch nicht mehr alle rechnen, weder der Ingenieur, noch der BWLer oder der Techniker, Meister, Einzelhandelskaufmann, Industriekaufmann, ...
Gast
#1690873
Also ich versteh hier gewisse Aussagen nicht, dass die Leute Angst haben mal weniger Rente als Ingenieur zu bekommen. Ich habe als Mechatroniker begonnen und hab auch noch viel Kontakt zu meinen Kollegen. Aus Erfahrung weiß ich, dass für sie bei einem Gehalt (ohne Schichtzulagen bei 40000€) im Jahr absolut das Ende erreicht ist. Meist noch wesentlich weniger. Ich bin jetzt Dipl.Ing.(FH) und habe nen Einstieg bei 47k€, eine obere Grenze gibt es nicht. Wenn man da mal nachrechnet, hätte ich in den nächsten 22 Jahren das aufgeholt, was mein Kumpel in den 4 Jahren meines Studiums verdient hat. Da bin ich dann 49. Jetzt muss man aber davon ausgehen, dass sich mein Gehalt noch steigert. Also ich hab vor der Zukunft keine Angst, als Ingenieur auf der Strasse zu stehen. Wer keinen Job findet, ist enweder zu faul oder sucht falsch. :-X Und wenn ich nur einen Techniker Beruf bekommen würde, hauptsache ich arbeite was.
Gast
#1690941
Gute Ansichten! :-) "Wenn man da mal nachrechnet, hätte ich in den nächsten 22 Jahren das aufgeholt, was mein Kumpel in den 4 Jahren meines Studiums verdient hat. Da bin ich dann 49." Zudem bin ich der Meinung, dass man nicht nur das "wieder aufholen" betrachten sollte und eben auch ein Stück in die Zukunft denken sollte. Wie schon gesagt wurde, das Gehalt kann sich noch entwickeln, je nachdem wie sich die Person (Ingenieur/Techniker) entwickelt. In 20 Jahren Arbeit kann viel passieren. Dazu wäre es auch hilfreich einenBlick auf die spätere Situation zu haben ohne "das wieder auf- oder reinholen" im dauernt dim Blick zu haben. Wenn ich mit Mitte 40 oder so vielleicht einen Job hab, bei dem ich z.B. ca. 500-1000 € mehr in der Tasche habe als der Facharbeiterkollege, dann ist das doch schonmal was. Davon kann man schön in den Urlaub fahren, sich ein größeres Auto leisten, was weglegen, öftes essen gehen, was anlegen, mehr für Kinder, usw. Auch wenn der Arbeiter schon eher GEld verdient hat und schon eher ein Auto fahren konnte oder keine Schulen auf sich nehmen musste oder was weiß ich, das Hier und Jetzt ist nicht zu verachten...und da habe ich noch keinen gesehen, der es bereuht hat seinen Techniker oder Ingenieur gemacht zu haben.
Gast
#1691218
Guten Tag an die Ingenieure und Techniker, Timo, hauptsache, ich arbeite was ???? z.B. Im Gartenverein die (Plicht)-Gemeinschaftsarbeiten leisten, wird bei Nichtableistung hier im Hochlohngebiet Wolfsburg mit ca. 20 EURO ph bedacht, erforderliche Qualifkation ist die körperliche Fitness, Überstunden sind leider nicht möglich. Obst- und Gemüseanbau im Garten; Erträge sind körperliche Fitness, finanzielle Entlastung und gesündere Ernährung, es sind die entsprechenden zielführenden Qualifikationen erforderlich. Zum Vergleich: Gemeiner Schichtie, über'n Daumen 35 hpw Arbeitsleistung, erforderliche Qualifikation NULL. Mehr als 20 EURO ph, +Urlaubsgeld, +Weihnachtsgeld, +ca. 2000 Extra/Bonus/weiß-ich-was pa... In meinem elektrotechnischem Atelier (Wohnzimmer) konnte ich vor Aufkommen der LCD's durch die Kunst der Wiederbelebung defekter CRT's meine umfangreichen Kenntnisse im Bereich der Elektrotechnik von Bekannten honorieren lassen. Während eines Jahresvertrages habe ich die el. Hardware von Industrieanlagen geplant (vor 20 Jahren auch schon mal), Anwesenheit zur Inbetriebnahme = nicht nötig, einschalten OK. Erforderliche Qualifikation: Elektrik/Mechanik Fördersysteme - DV-Kompetenz - um Unzulänglichkeiten des EPLAN zu kompensieren - körperliche Fitness, weil zu Projektbeginn der Anlagen-Status vor Ort zu erfassen ist... ... ... Vom Beginn an 3000 pm, interessante Arbeit - Hass eines Kollegen wegen meiner Fähigkeiten - von dem abgesehen OK, Kriese, Vertragsende AUS. Telefon AA: TelNummer potenzielller Arbeitgeber, nach 10 Minuten (hatte gerade meinen Tinte-Drucker repariert) Anruf meinerseits bei dem: Der WUNDERT sich über meine schnelle Reaktion ???... sachte, ganz ruhig, ICH will was, aber die Frage könnte lauten: Was unterstellt einem diese arrogante Idiot ???... Er wollte von mir wissen, ob ich weiß, wie ein Transistor aussieht ???... sachte,... siehe oben. Haus-Bus EIB ?... -> Metager: 24V, 1-Kommunik.Leitg,, aktive-pull-down = multi-master : toll, HW kein Problem. Vorstellungstermin am Folgetag um 10 Uhr: Hat einige Geräte aus der Produktpalette des Hauses auf'n Tisch, ich sehe es mir an: Es ist ein 3-Kanal-Leistungssteller, eine Leiterbahn abgeraucht, 3 ca. 2-Watt-Widerstände stehend auf der Platine an ca. 2,5mm Lötaugen, Platine in Verkohlung in dem Bereich, in jeweils ca. ein cm Abstand zu den R's je ein Elko... was kann ein Ingenieur, der solchen Mist verbockt? Anderes Gerät: Netzteil 7812 = 12 Volt, Ich: Ist doch kein EIB-Bus 12V <-> 24V Er: genau, unser System ist ähnlich EIB... u.s.w. Das Gehalt: ...ja, u. äh, so ganz 3000 pm..., ja das geht wohl wahrscheinl. nicht so ganz..., und dann muss er das noch mit seinem Geschäftspartner... sachte, siehe oben... Ab Montag Praktikum, kann man ihm zugestehen: sachte, siehe oben, denn: kein Trenntrafo zu Untersuchungen bei Netzspannung vorhanden - keinerlei Dokumentation der Produkte vorhanden, vermag ich zu kompensieren - 5-EURO-Multimeter - Arbeitsinhalt erstmal: defekte Geräte möglichst reparieren, für mich kein Problem, Ersatzteile beziehe ich aus hoffnungslosen (Platinenbrand) Geräten - Die häufigsten Fehlersymptome ergeben sich aus den (siehe Vorstellungsgespräch) ertrockneten Elko's..., ... Bis zum 3. Tag: schon reichlich HW-einsatzbereite Geräte im Lager, 2-W-R's mit Abstand eingebaut, Ansätze zum Ändern des Platinen-lay-out... Ich: was macht denn mein Arb.Vertrag? ...ja, u. äh, und...., den schreibe ich dann auch heute noch... An den Geräten (haben ATMEGA's) die neueste Prg.-Version und Standard-config reinspielen (wie bei PIC's), der Prg.-Kabel-Salat ist unter aller Sau, nichts dokumentiert, kompensier' ich; notiere, wo und was auf'm Server liegt, mach' ich, fertig, hat sich. 2. Montag, immer noch bin ich ohne Vertrag 2. Dienstag: Einladung, kleine Feier in der Küche - ich konnte nicht sofort von der Arbeit aufspringen, 3 Minuten... Küche im EG ist einsehbar: leer, Küche OG Tür zu, nichts zu hören???, haben die einen Ausflug zum Feiern gemacht?, nochmal unten überall suchen: nichts, wieder hoch, Totenstille, Küchentür aufmachen: Ey, da sind sie ja alle, Kuchen, Brötchen... auf'm Tisch, aber alle gesprächslos, hätte man von mir erwarten können, weil ja neu dort, oder sollte jemand gestorben seinß, aber dazu gibt es doch keine Feier in der Firma???, irgendwann sagt endlich einer was: Der Chef greift sich n' Werbungs-Blatt, träumt von der Riesen-Flach-Glotze für 'nen knappen Tausender, die er sich im Schlafzimmer an die Decke hängen will, Totenstille... , am frühen Nachmittag eine weitere Einladung, weil der Kuchen leer werden muss, der Chef geht nach ca. 10-minütiger Totenstille aus dem Haus, endlich sprechen die Anwesenden: Es hat ein Mitarbeiter also am Wochenende seinen 30. Geburtstag gehabt, echt sehr gedrückte Stimmungslage... Zum Sachenpacken am Feierabend gibt mir der Chef den ???-Vertrag, da lese ich zu Hause: 2000 EURO pm, 25 ???-Tage Urlaub, Überstunden für NICHTS - u.s.w... er dürfte davon ausgegangen sein, dass ich heiss und blind meine Unterschrift darunter setze, dazu der lange Eiertanz. Ich war danach nie wieder dort, zu den Besitztümern des Chefs der 20-Personen-Firma gehört lt. smalltalk die Chessna-Propeller-Antrieb, die Anschaffung der Chessna-Jet-Antrieb ist sein dringendstes Anliegen... da ist dann natürlich Millionen-cash fällig Unser 4-Personen-Haushalt siecht mit 1450 pm Hartz-4, davon gehen natürlich Miete und ... alles ab !!! Der Eintritt in die Sklaverei hätte netto 1350 eingebracht, das ältere Kind ist 21, das Jüngere 17. Beide Kinder sind vor 8 Jahren aus Thailand nachgezogen, Das Th-Vokabular und die Grammatik sind eher einfach, deren Schrift ist extrem schwierig, ich kann Thai in den 3 geschilderten Diziplinen, eine Art Rechtschreibung existiert in dem Land nicht. Der Einstieg unserer Kinder in Deutschland ist bis heute so geraten, dass die Ältere seit 5 Jahren meistens Klassenbeste im Gymnasium ist, die Jüngere ist ein zappeliger/lebhafter Typ geht zur Realschule. Studium kostet Gebühren, 5-Steller fällig, erste Perspektive: Bachelorations-Diplomant, darf als Praktikant ausgebeutet werden, lebt von H4 - dieser Schein ist einen Dreck wert: BD's für Elektrotechnik haben auch schon hier im Forum um fachl. Unterstützung zur Bewältigung ihres Abschlusses nachgesucht, das Stoffkaliber hatte ich vor 30 Jahren in der staatlichen (0 EURO) Technikerschule Braunschweig nach 1,5-jähriger Anwesenheit zu leisten. Die Kleine auf der (0 EURO) Realschule hat im letzten Jahr Zins-Rechnung, ich auch, schon vor'm Hauptschulabschluss, manche waren ein Jahr früher i.w.S. fertig, hatten nur ein Hauptschulabgangszeugnis, aber Zins-Rechnung hinter sich. Bildung nur gegen cash, Sprachkompetenz -> Perspektive: Ausland, das System der westlichen Lobbytatur sollte man nicht als Bedingung voraussetzen. Techniker und Fachhochschulreife gemacht zu haben, ist unbereubar!, das Aneignen von Bildung rate ich jedem an, allerdings wird sich der Wert hier (Deutschland) finanziell kaum auszahlen.
Gast
#1691293
@ffje oh man ich meine damit in nem technischen Beruf, der meiner Qualifizierung annähernd gleich kommt. Und wenn es wirklich mehr als Übel aussehen würde, dann würde ich mich auch eher ans Band in der Industrie stellen als H4 zu beantragen. Sorry ist meine Einstellung. Ich hab mein Studium mit 2,6 abgeschlossen und war mit Abstand der Schlechteste, und ich hab nen Job meien Kommilitonen teilweise nicht, weil ich einfach Bewerbungen über Bewerbungen getippt habe. Ich habe außerdem während meines Studiums 4 Jahre lang als Werksstudent gearbeitet 10-15h die Woche. Erst am Band dann im Büro. Nur durch diese Eigeninitiative hatte ich dann auch immer bei nem Vorstellungsgespräch zu hören bekommen, dass das gut ist und das einer Arbeitserfahrung gleich zusestzen ist. Wenn ich deinen Beitrag lese, dann sieht das so aus, als wenn du fachlich sehr viel drauf hast. Man muss aber auch mal über seinen Schatten spricgen und vielleicht eine andere Richtung wählen. Heutzutage werden halt keine Röhren TVs mehr gebaut, die Entwicklung geht weiter. Andererseits (bin zwar auch kein Freund davon) muss man sich halt auch mal Deutschland weit umsehen. Bei mir in NBG sitzen mindesten 20% der MA die von mehr als 150km Enfernung anreisen. So ist das im Leben nun mal. Wir sind so eine Jammergesellschaft :-X Grad du der Thailand Erfahrung hat sieht doch, dass es uns hier in Deutschland gut geht.
Gast
#1691311
"die von mehr als 150km Enfernung anreisen." Ich weiß, bei den meisten Ingenieuren sind Frauen und Familie Nebensache oder Phantasie... aber täglich 300 km im Stau zzgl. Überstunden für ein Gehalt, was keine großen Sprünge zulässt ist doch irgendwie schon absurd. Vergleich mal mit einem z.B. Autofließbandarbeiter. Grundgehalt nebst spaßigen Zulagen (ja sogar jetzt). Und falls du als Argument bzgl. Autoindustrie den vermeindlich unsicheren Arbeitsplatz oder so anführst... erm wer hat die bessere Lobby? Großunternehmen oder Mittelstand a 100 Mann? Wer wird 'gerettet', wer verschwindet und bedeutet für dich eine Anreise von dann 200 km? Mein Motto wäre zu 100% sichere, interessante, ausfüllende Ingenieurstelle bei, verglichen mit Anzugsgehältern niedriger Vergütung, sticht alles aus und würde ich immer wieder wählen. Aber so wie sich die Praxis in den letzten Jahren entwickelt, ist es einfach falsch.
Gast
#1691986
Berufserfahrung : 2 Jahre Ausbildung : Msc Mathematik Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 71k Bereich : Software-Entwicklung (Embedded) Betriebsgröße : > 1k Bundesland: Bayern
Gast
#1692037
>Berufserfahrung : 2 Jahre >Ausbildung : Msc Mathematik >Arbeitszeit : 40h >Jahreseinkommen brutto : 71k >Bereich : Software-Entwicklung (Embedded) >Betriebsgröße : > 1k >Bundesland: Bayern Schon klar....
Gast
#1692175
"Ich weiß, bei den meisten Ingenieuren sind Frauen und Familie Nebensache oder Phantasie... aber täglich 300 km im Stau zzgl. Überstunden für ein Gehalt, was keine großen Sprünge zulässt ist doch irgendwie schon absurd." Da muss sichs schon lohnen. Andererseits ist es eben besser als nichts zu tun, von einer Stelle aus lässt es sich leichter weg bewerben.
Gast
#1692202
Ist genau meine Meinung. Ich arbeite auch über nen Ingenieur Dienstleister. Ich musste zwar keine Abstriche beim Gehalt machen, aber glücklich fühl ich mich dort auch nicht. Aber ich sammle so als Neueinsteiger erst mal Berufserfahrung und wenn ich sehe, dass bei uns im Werk mind. 3 Stellen für erfahrene Mitarbeiter frei wären, dann tu ich mir jetzt den Job ne Zeit lang an und bewerb mich dann mit Berufserfahrung auf nen festen Job.
Gast
#1695239
Berufserfahrung: 23 Jahre Ausbildung: chem.-tech. Assi. Arbeitszeit: >40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 65k p.a. Bereich: Flugzeugndustrie Betriebsgröße : 20 Region: Regensburg Man braucht nicht unbedingt zu studieren um Ü60k zu verdienen. Wichtig ist die Branche und die Region. JAP schrieb: > Bereich: Flugzeugndustrie > Betriebsgröße : 20 > Region: Regensburg Was gibt es denn in R für eine Flugzeugindustrie?! Panzer H. schrieb: > JAP schrieb: >> Bereich: Flugzeugndustrie >> Betriebsgröße : 20 >> Region: Regensburg > > Was gibt es denn in R für eine Flugzeugindustrie?! Die General Electrics Aviation Deutschland GmbH schätze ich mal?
Gast
#1697225
JAP schrieb: > Man braucht nicht unbedingt zu studieren um Ü60k zu verdienen. Wichtig > > ist die Branche und die Region. Aber man benötigt 23 Jahre Berufserfahrung. ;-) Ich glaube kaum, dass du mit 30 auch schon soviel verdient hast?
Gast
#1698815
Berufserfahrung: 7 Jahre Ausbildung: E-Techniker Arbeitszeit: >40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 25k p.a. Bereich: Elektroindustrie Betriebsgröße : >10000 Region: Sachsen
Gast
#1699590
Berufserfahrung: 11 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing.(FH) Lebensmittelwirtschaft Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 32k p.a. Bereich: Lebensmittelwirtschaft Betriebsgröße : >100 Region: Bremen
Gast
#1699964
sorry ich koregiere 38 K p.a.
Gast
#1700336
netter Trollversuch add.
Gast
#1702658
Berufserfahrung: 1,5 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (Uni) Maschinenbau Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 43k p.a. als Leanbeauftragter Bereich: Medizintechnik Betriebsgröße : >100 Region: Berlin Ausreichend???
Gast
#1704954
Berufserfahrung: 3 Jahre Ausbildung: Bürokaufmann Arbeitszeit: 45-50 Stunden Jahreseinkommen brutto: 15k Bereich: Online-Auktions-Haus Betriebsgröße : >16000 Region: Berlin kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, am Feiertag ohne Zuschläge arbeiten... aber das ist ja nur gerecht, immerhin hat man ja nicht studiert.
Gast
#1704969
Das finde ich schon recht wenig, auch für einen Bürokaufmann bzw. einen derartigen Vollzeitjob.
Gast
#1705035
>Jahreseinkommen brutto: 15k
Das ist netto deutlich über dem Existenzminimum. Passt doch!
Gast
#1705085
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Dipl.- Inf.(UNI) Arbeitszeit : 40h + (ein paar unbezahlte Überstunden, die man eigentlich wegen einer vorgegebenen Kernzeit nur schwer abbauen kann und nicht in Urlaub gewandelt werden können. Da muss man schnell genug sein, seine Aufgaben zeitig zu erledigen!) Jahreseinkommen brutto : 32k (keine Zulagen Boni Gewinnbeteiligung, kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld) Bereich : Software-Entwicklung JavaEE Betriebsgröße : ca. 100 Bundesland: Hessen Bin jetzt seit knapp 6 Wochen dabei und in den nächsten Tag erfolgt das erste Mitarbeiter- bzw. Zielgespräch mit dem Chef (triff nicht nur speziell mich, sondern alle aus meiner Abteilung sind an der Reihe). Mehr Gehalt darf ich hier wohl nach so einer kurzen Zeit nicht erwarten oder verlangen. Mal schauen, was auf mich zu kommt. Wahrscheinlich Kritik, was man verbessern, optimieren und in kürzerer Zeit erledigen kann.. ;-)
Gast
#1705230
"Das ist netto deutlich über dem Existenzminimum. Passt doch!" Unter "deutlich" und "passt doch" verstehe ich etwas anderes. Natürlich kann man mit dem Geld auch zurecht kommen, aber es wird eng.
Gast
#1705359
Hallo, Berufserfahrung : 10 Jahre Ausbildung : FH Ing. E-Technik Arbeitszeit : Tarif 38.x real 45 und mehr Jahreseinkommen brutto : 65k Bereich : IT Betriebsgröße : > 100.000 Region: Stuttgart Grüße
Gast
#1712495
IngenieurFH schrieb: > Berufserfahrung: 5 Jahre > Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH > Arbeitszeit: 40h/Woche > Jahreseinkommen brutto: 25k > Bereich: Maschienenbau (Tätigkeit als Facharbeiter) > Betriebsgröße: ~1700 > Region: NRW Sorry, aber wer Maschinenbau mit "ie" schreibt, der hat auch nicht mehr als 25 k verdient;) mfg
Gast
#1715697
Ab Juli: Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : B.Sc. (Informatik) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 40k Bereich : Software Betriebsgröße : ~35
Gast
#1715763
Moin, Berufserfahrung : 2,5 Jahre Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau Arbeitszeit : 40h, Überstunden sind mit dem Vertrag abgegolten Jahreseinkommen brutto : 70k (incl. Prämien) Bereich : Software Betriebsgröße : ~5000 MA Region: München Gut´ Nacht
Gast
#1715777
MFcarving schrieb: > Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau > Jahreseinkommen brutto : 70k (incl. Prämien) Unglaublich, arbeite in Berlin auch mit 2,5 Jahren BE und NT(FH) Abschluss, als ET-Ingenieur. Verdiene exakt die Hälfte von dem was Du kriegst (aber auf 13 Monate verteilt) im Bereich Hardware Entwicklung.
Gast
#1715799
Berufserfahrung : 2 Jahre Ausbildung : Dipl.-Ing. (FH) (NT) Arbeitszeit : 38h Jahreseinkommen brutto : 53k Betriebsgröße : ca. 5k weltweit Land: BW
Gast
#1715889
Ab Juni: Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : B.Eng. (Elektrotechnik/Industrieelektronik) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 36k Bereich : Hard-/Softwareentwicklung Betriebsgröße : ~8 Region: Bayern/Schwaben
Gast
#1716858
Hi BerlinerIng, ich war bis Anfang 2010 bei einem kleinen Ingenieurdienstleister und habe da auch nicht viel mehr verdient- und das in Schickeria- München.. Habe dann nur mein Profil bei Xing aktualisiert, sofort kamen jede Menge Anfragen. 80% kamen von Headhuntern, der Rest direkt von Unternehmen. Hatte einige Bewerbungsgespräche und konnte in Sachen Gehalt am Ende ganz gut pokern. Auch wenn der wirtschaftliche Aufschwung vielleicht nur ein Strohfeuer ist, der Arbeitsmarkt für Ings blüht so richtig auf. Ich kann nur jedem empfehlen, die Augen jetzt offen zu halten- lohnt sich! (Ich hatte auch Glück, dass ich die ersten zweieinhalb Jahre im richtigen Bereich Erfahrungen gesammlt habe: CA- Datenmanagement (PDM, PLM, SAP, etc.). Das ist DIE große Baustelle bei OEMs und großen Zulis im Moment, jeder investiert da um konkurrenzfähig zu bleiben. Also, Tip an alle Einsteiger: Auch wenn das Thema Softwareentwicklung an sich nicht jedem taugt (mir Anfangs übrigens auch nicht..), da liegt die Kohle (noch) auf der Straße. Außerdem stellt man sich das trockener vor als es ist: Ich habe nie irgendwas programmiert oder so, war immer nah am Produkt (Auto), hab Trainings gehalten, Anforderungen gesammelt, tech. Vertrieb gemacht usw.) Beste Grüße nach Berin und Servus aus München
Gast
#1716879
Sehr interessante Informationen - Ich hab mal eben die verwertbaren Daten Firmengröße Erfahrung Einkommen (nach Artefaktbeseitigung 133 Datensätze) in eine Datei klaviert und mit Scilab statistisch ausgewertet - Erbegnis: Es gibt keine Korrelation von Firmengröße oder Erfahrung zum Einkommen. Hätte ich nicht erwartet. (oder die Daten hier sind nicht real, denn der VDI behauptet was anderes) Schlussfolgerung: Es ist vom Zufall abhängig, wie man sich verkaufen kann und wie die individuelle Firmensituation gerade ist. Da kann man 10..30 Jahre richtig gut verdienen, bekommt dann nach 12 Monaten Harz4 und die Reserve wird als Vermögen angerechnet, die man erst mal aufzuzehren hat. Wir sind alle am Arsch... Bei mir: Letzte Firma: 100 Leute Erfahrung 10 Jahre 52k + Firmenwagen + Hotelkosten + Spesen (jeden Tag 1 Essen) + Fahrtkosten 60h Woche Position: Projektleiter 1000 km /Woche - Firma ist durch Wirtschaftskriese implodiert. 1 Jahr arbeitslos (1 Jahr Urlaub gemacht - kein Bock auf neuen Job) Jetzt: 13 Leute 24k 40 h Woche Position: Abteilungsleiter keine Nebenkosten - 5 min zu Fuß ins Büro Aber ich lache mich tot, wieso ich mir den Stress reingezogen habe... (ich weis nicht wie teuer ein Herzinfarkt ist..)
Gast
#1716896
Berufserfahrung: 4,5 Jahre Abschluss: Dipl. Ing. (FH) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 52k Bereich : Elektronikentwicklung Betriebsgröße : > 100.000 Region: Süddeutschland
Gast
#1716950
@MFcarving Dein Gehalt ist selbst für München bei deiner Erfahrung sehr üppig. Kenne promovierte PLs die bei einem Mittelständler in MUC das nicht nach Hause tragen. Wirst Du nach ERA bezahlt? Dürfte EG12 sein. Wie heisst die Firma? Servus aus München nach München ;)
Gast
#1717097
Grias di Tom, bin im Moment im tech. Vertrieb. Ich habe gleich die Provisionen (100% Zielerreichung) drauf gerechnet. Das könnte evtl. übermütig sein, da ich erst seit knapp drei Monaten dabei bin und das schlecht abschätzen kann. In der Probezeit kriege ich eh noch keine Provision. Aber ich halte die Ziele für realistisch. Ganz ohne Provision wären es noch ~63k (all. incl.). Ciao
Gast
#1717138
Berufseinsteiger Ausbildung: Dipl-Ing Univ Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 38k (TVöD-L West E13) Bereich: Uni Region: Bayern
Gast
#1717140
Berufserfahrung: 6 Jahre Abschluss: Dipl. Ing. (FH) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 54k Bereich : Embedded Software in Telekom Bereich Betriebsgröße : > 100.000 Region: Süddeutschland
Gast
#1718086
Berufserfahrung: 1 Jahr (als Techniker) Ausbildung: staatlich geprüfter Informatiker (DAA-Technikum, Fachschule) Arbeitszeit: >40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 32k Bereich: Sondermaschinenbau Tätigkeit: Elekroplaner Betriebsgröße : ca 10, im Verbund ca.50 allgemeine Diskussion: *Hass auf die Facharbeiter, die zuviel verdienen: Jeder mensch, der meint zu wenig zu verdienen, sollte nach einem Weg suchen, mehr zu verdienen. Führt es zu einer Gehaltssteigerung, wenn man jemanden hasst, der mehr verdient, sei er nun geringer, gleich, oder höher qualifiziert? -> Schade um die Zeit. Interessanter finde ich in diesen Zusammenhang, das den Arbeitern durch "Ihre" Vertreter immer wieder eingehämmert wird, sie wären schlechter dran als die Ing.'s, obwohl es OBJEKTIV betrachtet nicht so ist. Mein Ärger richtet sich gegen Demagogen, die es besser wissen und trotzdem ihre Mitglieder belügen. Schlußwitz: Ein Teppichvertreter verkauft Teppiche, ein Volksvertreter das Volk, warum sollte der Arbeitervertreter aus der Reihe schlagen? * Leihfirmen: Auf der einen Seite kämpft man offizieller Seite für die Geichstellung von Mann und Frau, Frauen sollen genauso viel Geld bekommen, wenn sie in der gleichen Position arbeiten wie ein Mann. (Soweit, so gut) Gleichzeitig bekommt aber ein Leiharbeiter, egal ob Männlein oder Weiblein (meist) viel weniger als ein Fest-Angestellter. Hier führt das aber zu keinerlei Gezehter. Daraus schließe ich, das diese Politik nicht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit ausgerichtet ist. (Was aber das Thema dieses Threat entgültig verlässt) *Politik Einhellig wird von versiedenen Seiten der Politik so getan, als ob ein Abschaffen von H.IV oder Leihfirmen zum sofortigen Ausbrechen des Sozialismus führen würde. Waren die Kanzer Schmid und Kohl Kommunisten? War die Bonner BRD ein sozialistischer Staat? => Ruckkehr zum GUTEN ALTEN RECHT, status quo 1990/91 [keine Leihereri, max. 3 Monate Probezeit...klingt wie'n Märchen, oder?] Danke fürs lesen! Gruß Jürgen
Gast
#1720692
Berufserfahrung: 2.5 Jahre(Automotive)+ 5 Jahre(andere Branche) Abschluss: Dipl.-Ing.(Uni) Elektrotechnik Arbeitszeit : 40h (Überstunden als Gleitzeit) Jahreseinkommen brutto : 49.9k (=12 Monatsgehälter +UG(50%) + WG(50%)) Bereich : Automotive - Entwickler Betriebsgröße/Unternehmen: > 5K / Diesntleister Region: BW - Stuttgart
Gast
#1723243
Berufserfahrung: 4 Jahre Abschluss: Dipl.-Ing.(FH) Maschinenbau Arbeitszeit : 35h (Überstunden als Gleitzeit) Jahreseinkommen brutto : 51,3k Bereich :Nutzfahrzeugindustrie - Entwickler Betriebsgröße/Unternehmen: 3000 Region: NRW
Gast
#1723610
Jochen schrieb: > Berufserfahrung: 4 Jahre > Abschluss: Dipl.-Ing.(FH) Maschinenbau > Arbeitszeit : 35h (Überstunden als Gleitzeit) > Jahreseinkommen brutto : 51,3k > Bereich :Nutzfahrzeugindustrie - Entwickler > Betriebsgröße/Unternehmen: 3000 > Region: NRW Tut mir leid, aber unterbezahlt...
Gast
#1723622
Das sind 58,6k€/a bei 40h/W. Was ist dabei bitte unterbezahlt?! Sir Crapalot schrieb: > Das sind 58,6k€/a bei 40h/W. Was ist dabei bitte unterbezahlt?! Gar nichts, Study wollte nur bisschen rumtrollen. ;)
Gast
#1724442
Sir Crapalot schrieb: > Das sind 58,6k€/a bei 40h/W. Was ist dabei bitte unterbezahlt?! Was sollte ich denn da als Dipl.Inf. sagen? Ich verdiene mit knapp 4 Jahren BE knapp 49k im Jahr.. Na ja, lange lasse ich mir das nicht mehr gefallen.
Gast
#1724450
Berufserfahrung: 13 Jahre Abschluss: Dipl.-Ing. Elektrotechnik Arbeitszeit : 40h (keine Überstunden) Jahreseinkommen: 78k brutto Zusatzleistungen: ca. €750,- / Monat steuerfreier Kostenersatz Funktion: Consultant Bereich: Entwickler für Spezialhardware Betriebsgröße/Unternehmen: 4400 Region: Bayern
Gast
#1724675
> Was sollte ich denn da als Dipl.Inf. sagen? > Ich verdiene mit knapp 4 Jahren BE knapp 49k im Jahr.. > Na ja, lange lasse ich mir das nicht mehr gefallen. Hmm, macht 4000 EUR brutto pro Monat, früher, so 1990, gab's das für 4J Inf. auch, aber in DM. Damals hat ein Parlamentarier 8000 DM verdient, und deren Diäten galten als frech. Ich weiss, alles ist teurer geworden, vor allem die iPhones. Kein Wunder bei so massiv über Durchschnitt gestiegenen Ingenieursgehältern, und IMMER noch sind die Leute nicht zufrieden. Die Gier ist unbremsbar, selbst Milliardäre möchten noch Multimilliardäre werden, unbegrenzte Gier ist wohl menschlich. WENN du mehr Gerechtigkeit willst, solltest du daran denken, daß du schon über'm Durchschnitt liegst. Bei mehr Gerechtigkeit würdest du eher abgeben müssen (reden wir gar nicht von mehr Gerechtigkeit weltweit, da muss jeder Deutsche abgeben). Ich befürchte also, du willst lieber eine Welt mit weniger Gerechtigkeit, eine Welt für die Besserverdienenden, denn irgendwo muss das Geld ja herkommen, da bleiben dann nur die, die jetzt schon unter'm Schnitt liegen. Da kann man ja noch etwas weiter drauf rumtreten. Also, ich denk schon, wenn du was bahnbrechendes erfindest, bzw. in deinem Fall programmierst, womit deine Firma Millionen scheffelt, dann sollte für dich schon etwas mehr abfallen. Aber so lange deine Arbeit alles in allem dem entspricht, was man von einem Informatiker so erwarten darf, dann sollte man auch mit durchschnittlicher Bezahlung für durchschnittliche Leistung zufrieden sein. Ich weiss, gierig sind nur die anderen, man selbst ist immer arm dran. Aber es könnte helfen, wenn man sich mal die anderen wirklich ansieht, um den eigenen Massstab wieder zu finden. Ich befürchte, du bist Single, denk also mal dran, das bei anderen Leuten ganze Familien von dem Geld leben, was du heute in einem Monat verprasst.
Gast
#1724787
MaWin schrieb: > Ich weiss, gierig sind nur die anderen, man selbst ist immer > arm dran. Aber es könnte helfen, wenn man sich mal die anderen > wirklich ansieht, um den eigenen Massstab wieder zu finden. > Ich befürchte, du bist Single, denk also mal dran, das bei > anderen Leuten ganze Familien von dem Geld leben, was du > heute in einem Monat verprasst. 49k hören sich für manchen Arbeitnehmer nach relativ viel an, man muss aber bedenken, dass ich -ein Universitätstudium mit sehr gutem Abschluss habe -überdurchschnittliche Leistungen in meinem Beruf erbringe (vom Chef so bestätigt) -mit 4 Jahren BE unterdurchschnittlich in Vergleich zu anderen Dipl. Infs. verdiene Warum soll ich mich dann mit meinem Gehalt zufrieden geben? Ein Leben besteht aus meiner Sicht immer aus einem Streben nach Geld, Glück, Liebe, etc.. Wer nach nichts strebt, der hat sich schon aufgegeben.
Gast
#1724795
sehe ich ähnlich. Ich bin Berufseinsteiger mit null Berufserfahrung. (Java EE) Da ich mich gerade selbst einarbeite (die Kollegen stecken tief im Projektgeschäft und eine Deadline jagt die nächste - agile Entwicklung sei Dank) und somit noch nicht wirklich als profitabler Mitarbeiter gelten darf, halte ich mein vermeintlich niedriges Gehalt von 32k (ohne irgendwelche Zulagen, ohne Überstundenregelung) für vollkommen gerechtfertig. Vielleicht kann ich in ein paar Jahren mehr erwarten, wenn ich gute Leistungen erbringe... ... allerdings, wenn ich ehrlich bin, reicht mir das Gehalt zur Zeit völlig. Habe keine Familie, die ich damit ernähren muss und bin bislang während meines Studiums mit deutlich weniger ausgekommen. Ich sehe auch nicht unbedingt den Bedarf, plötzlich irgendwelche Luxusartikel konsumieren zu müssen oder Applefanboy werden zu wollen. Toll ist auch: ich kann mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren! Somit bin ich nicht mal auf ein Auto angewiesen.
Gast
#1724805
p-man schrieb: > Mitarbeiter gelten darf, halte ich mein vermeintlich niedriges Gehalt > von 32k (ohne irgendwelche Zulagen, ohne Überstundenregelung) für > vollkommen gerechtfertig Na ja, wer sich so ausnützen läßt? Schon mal daran gedacht, dass gerade in Firmen, die ihre MA schlecht bezahlen, die Chefs die meiste Kohle scheffeln oder der Wasserkopf am größten ist? Ich kenne Firmen, die zahlen ihren Ingenieuren schlechte Gehälter und die Chefs verdienen mehrere 100k. Was der Firmenchef verdient, kann man im ebundesanzeiger nachlesen ;-)
Gast
#1724842
als Ausnutzen würde ich es nicht bezeichnen; ich bin froh, überhaupt etwas gefunden zu haben. Nach meinem Abschluss Mitte 2009 (Uni Dipl Inf.) bin ich sehr lange arbeitslos gewesen, obwohl ich mich bundesweit beworben hatte. Es kann natürlich auch an nicht unbedingt optimalen Bewerbungsunterlagen oder meiner Weigerung, einen Fotografen zwecks Bewerbungsfotos zu bezahlen - wahrscheinlich war es jedoch der Mangel an sinnvoller Berufserfahrung und natürlich die Wirtschafts- und Finanzkrise, welche sich, meiner Meinung nach, jetzt im Zuge der Griechenland und Eurokrise mittelfristig noch verschärfen wird. Interessant: noch immer treffen Absagen aber auch die ein oder andere Einladung zu Vorstellungsgesprächen ein. Zum Teil liegen diese Bewerbungen inzwischen mehr als 6 Monate zurück. Der Rekord liegt bei fast 9 Monaten mit einer Absage. Das Bewerbungsverfahren bei meinem jetzigen Arbeitgeber verlief dagegen sehr unbürokratisch: noch am selben Abend wurde ich angerufen, ob ich am Folgetag spontan Zeit für ein Vorstellungsgespräch hätte. Mein Gesprächspartner und nun Vorgesetzter meinte, man könne es mit mir versuchen - für solche Zwecke würde es schließlich die Probezeit geben. Wenige Tage später konnte ich bereits anfangen mich einzuarbeiten und mit meinen Aufgaben vertraut zu machen, noch ehe mein Vertrag aufgesetzt wurde. (Die paar Tage habe ich meinem Arbeitgeber quasi geschenkt)
Gast
#1725136
Glückwunsch zu deiner Anstellung. Kann mir gut vorstellen, welche Last von dir gefallen ist. Aber die Aktion mit dem Foto war keine gute ;). Zu mir: Berufserfahrung : 2 Jahre Ausbildung : Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit : 38h Jahreseinkommen: 52,8k Betriebsgröße : 5000 Ich hatte viel Glück, da ich bei der Firma ein Praxissemester absolviert habe und somit gleich zu einer nach Tarif bezahlten Festanstellung kam.
Gast
#1725216
@p-man Genauso ist es bei mir gewesen, nur das ich im Februar 2010 fertig geworden bin. Mein Bewerbungsprozess hab ich im November 2009 begonnen, da sah es allgemein noch sehr schlecht aus. Bis vor fünf Wochen, hagelte es hauptsächlich Absagen, vereinzelt waren Vorstellungsgespräche dabei. Ich denke das momentan ein Problem für Berufseinsteiger besteht, und zwar dass auf dem Markt einige Ingenieure mit Berufserfahrung unterwegs sind, die natürlich bevorzugt eingestellt werden.
Gast
#1725601
Zu mir momentan Bachelorand E-Technik nur 700 € im Monat. Davor 1,5 Jahre Ausbildung als Industrietechnologe in Datentechnik damals 2006 mit Berufserfahrung: 2 Jahre Arbeitszeit : 40h (Überstunden als Gleitzeit) Jahreseinkommen brutto : 36000 Bereich : Web-Entwicklung Betriebsgröße/Unternehmen: 1500 Region: Bayern nach Bachelor mache ich noch den Master mit der Hoffnung, dass ich deutlich mehr als 28000 pro Jahr wie mache Uni-Absolventen hier schreiben, verdiene, ich habe ja bereits ohne studieren 36000 bekommen.
Gast
#1725923
bei uns bekommen alle Einsteiger, ob nun Fachinformatiker, Absolventen mit Uni-Diplom oder gar mit beiden Abschlüssen das gleiche Einstiegsgehalt. Es liegt natürlich auch zum Teil in der Region (Hessen, nicht im Raum FFM) begründet - auch wenn hier die Lebenshaltungskosten nur unwesentlich niedriger liegen. Bekannte von mir, die in der gleichen Region ihren ersten Job als Softwareentwickler mit Uni Diplom gefunden haben, haben zu Beginn ein ähnliches Gehalt bekommen. Nur die, die im öffentlichen Dienst (BAT IIa oder jetzt tvöd 13) angestellt sind, liegen etwas / deutlich höher. Daher hatte ich auch mit dem Gedanken gespielt, im öffentlichen Dienst irgendwo unterzukommen; eben auch wegen dem höheren Gehalt, geregelten Tarifen und automatischen Gehaltserhöhungen. Ein Bekannter von mir hat nach 5 Jahren den Arbeitgeber gewechselt - und ist jetzt bei uns gelandet - weil ihm sein letzter Arbeitgeber keine Lohnerhöhungen ermöglicht hatte. Eigentlich benötigt man gar nicht so viel Geld zum Leben; vor allem fehlt es dank 40+h/Woche oftmals an Gelegenheiten, Geld auszugeben. Ich komme nur noch am Wochenende zum Einkaufen, wenn überhaupt dafür die Überwindung da ist, was nicht in die Kategorie Lebensmittel vom Discounter fällt.
Gast
#1726003
Hy p-man, in welchem Bereich bist du denn tätig. Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit in NRW, möchte aber lieber wieder zurück in die Heimat nach Hessen.
Gast
#1726041
p-man schrieb: > Nur die, die im > öffentlichen Dienst (BAT IIa oder jetzt tvöd 13) angestellt sind, liegen > etwas / deutlich höher. Witzig, das kenne ich genau anders herum! Die Tarife im öffentlichen Dienst sind insbesondere für FH-Absolventen doch extrem niedrig (dafür der Job vielleicht etwas sicherer). Da muss der Arbeitgeber schon ein Ausbeuter sein, wenn er noch unter den TVÖD-Entgelten bezahlt.
Gast
#1726048
> Witzig, das kenne ich genau anders herum! Die Tarife im öffentlichen > Dienst sind insbesondere für FH-Absolventen doch extrem niedrig Vorsicht, leider sind die Beträge nicht so einfach vergleichbar. Nicht nur, daß Arbeitslosen und Rentenzahlungen wegfallen, Krankenkasse anders ist, auch der spätere Pensionsanspruch muss gegen den dazu im privatwirtschaftlichen Bereich notwendigen Zusatzversicherungstarif abgedeckt werden. Es wäre sehr gut, wenn auf den Lonabrechungen und Besoldungen sich direkt vergleichbare Zahlen gegenüberstehen würden, in dem der Staat draufdruckt, was er an die Rentenkasse abführen müsste für den Renenspruch den er als Pension gewährt, und statt Krankenversorgung lieber gleich eine Bürgerversicherung in der nicht nur normale Menschen, Selbständige und Beamte sind, sondern auch Parlamentarier,d amit die mal merken, was die sich inzwischen alles an geldwerten Vorteilen verschafft haben. Aber mit den absichtlich nicht vergleichbaren Zahlen lässt sich natürlich besser schummeln. Ein Beamter bekommt weniger brutto, behält aber mehr netto. Ob er auch mit Pension weniger bekommt, ist schwer zu überblocken, mit scheint die höhere Pension den vorher geringeren Lohn auszugleichen. Ich solltet nicht aufeinander neidisch sein, sondern nur nach Ungerechtigkeiten suchen.
Gast
#1726083
öffentlicher Dienst != Beamter
Gast
#1726099
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : M.Sc. Elektrotechnik Arbeitszeit : 30h Jahreseinkommen: 24k Betriebsgröße : 10 Ort: Berlin Sehr entspanntes arbeiten, Arbeitszeit von 8-14 Uhr, mit Fahrrad erreichbar, und mit nem netto von 1350€ lieg ich immer noch über dem was meine Facharbeiterfreunde für ne 40+ Stundenwoche bekommen.
Gast
#1726436
Berufserfahrung: 8 Jahre Ausbildung: Dipl-Ing FH Arbeitszeit: 35h/Woche Jahreseinkommen brutto: 58k p.a. Bereich: Metallverarbeitung Betriebsgröße : 60000 Region: Bayern
Gast
#1729370
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen: 42k € Betriebsgröße : Großunternehmen Ort: Hamburg
Gast
#1729506
> Eigentlich benötigt man gar nicht so viel Geld zum Leben; vor allem > fehlt es dank 40+h/Woche oftmals an Gelegenheiten, Geld auszugeben. So ein dummer Spruch! Definiere "Leben". Wenn Du einmal Frau und 2 Kinder hast und vielleicht nicht irgendwo im Mietneubau im Ghetto leben willst, wirst es schon noch merken...
Gast
#1732766
Berufserfahrung: 1,5 Jahre Ausbildung: Dipl-Ing FH Elektrotechnik Arbeitszeit: 40h/Woche (Überstunden werden ausbezahlt oder abgebummelt) Jahreseinkommen brutto: 51,5k p.a. Bereich: Automobilzulieferer Betriebsgröße : 80 Region: Niedersachsen Finde es für Niedersachsen und die Betriebsgröße gut. Was meint ihr? LG Joe
Gast
#1732804
JoeBlack schrieb: > Was meint ihr? finde ich spitzenmässig. bin selbst bei einer "top-firma" mit millionenumsatz in ostdeutschland und verdiene mit 2,5 jahren BE 35k als hf-entwicklungsingenieur. mfg!
Gast
#1732818
Berufserfahrung: 15 Jahre Ausbildung: Abgeschlossene Lehre (Telekom) Arbeitszeit: 40h (keine Verechnung von Überstunden) Jahreseinkommen brutto: 92,6k CHF inkl. Weihnanchtsgeld + ca. 8k CHF Boni Bereich: Telekommunikation Betriebsgröße : 700 Region: Deutsch-Schweiz (als Grenzgänger)
Gast
#1733006
als Grenzgänger hat man doch aktuell das große Los gezogen oder? Gehalt in CHF, Lebensunterhaltungkosten in EUR. Bei der 8% Abwertung des EUR gegenüber CHF von 2009-2010 ist das doch quasi wie ne Gehaltserhöhung , oder macht einem da der Fiskus nen Strich durch die Rechnung? Würde mich mal interessieren...
Gast
#1733092
Als Grenzgänger "darf" man die Steuern ja alle 3 Monate vorauszahlen. Am Jahresende wird dann der Durchschnittskurs genommen und die vierteljährlichen Zahlungen werden angepasst. Wobei man schon sagen muss das es sich mit dem aktuellen Kurs rechnet. Habe ca. 250,00 bis 300,00 Euro netto mehr. Wenn sich der Kurs wieder fängt und in die andere Richtung umschlägt, ist es dann allerdings wie eine Lohnkürzung. Hat also alles seine zwei Seiten. Generell muss man sagen, das es sich auf jeden Fall rechnet in der Schweiz zu arbeiten. Die ganzen Sozialleistungen sind einfach besser. Das Arbeitsklima ist auch deutlich anders (besser).
Gast
#1733376
Steffen? Bist du es? DBP Telekom DD KE91/3 :) Na, denn gebe ich auch mal meinen Senf dazu:
Berufserfahrung: Brutto 15 Jahre, Netto 10 Jahre
Ausbildung: - Dipl. Math. (Uni, 1995)
[immer auf Dipl.Inf. Jobs gearbeitet]
- PACS Administrator (USA, 2001)
[Picture Archiving and Communication System]
- Certified Solution Consultant SAP Business
Intelligence (DE, 2009)
Momentaner Job: IT-Supporter
[oder auch Eier-Legende-Wollmilchsau, TCP bis GUI]
Arbeitszeit: 40h/Woche
Jahres-EK brutto: 50k
Bereich: IT Medizintechnik
Betriebsgröße : <30
Region: Bayern, Nürnberg
5 Jahre der Berufserfahrung sind mir durch private Turbulenzen zwischen
1994 und 1999 hops gegangen (ich blieb aber Info-technisch auf dem
Laufenden), d.h. ich habe jetzt trotz der sehr langen Auszeit im Januar
einen neuen Job angetreten (und einfach erst mal drei Kreuze gemacht).
Bei meinen Bewerbungen vorher (1997-1999) wurde ich immer wieder wegen
Überqualifizierung abgelehnt. Die Ausszeit war da nie das grosse
Problem. Da war den Arbeitgebern einfach das Risiko zu gross, dass ich
ganz schnell wieder abspring, sobald ich wieder einen Fuss in der
Arbeitswelt habe (was auch sehr verständlich ist, würde ich als
Einsteller auch so sehen).
Ich war vor den Turbulenzen zuletzt in USA selbständiger Consultant für
medizinische Netzwerke. Also nicht Bla-Bla-Vortrags-Consultant, sondern
unabhängiger externen Validierer der die medizinische
Netzwerkkommunikation von einigen Big Playern, als auch vieler kleiner
Firmen, in der Medizinbranche durchgetestet hat, bevor die die Beta
Stationen rausgaben (Europa und USA).
Direkt davor war ich in USA mit fast gleicher Aufgabe fest angestellt
mit damals umgerechnet 80.000,- Euronen, allerdings mit Arbeitszeit
24/7. Nachdem der Dollar und der Euro so gekippt sind (nach 2002), sind
die 80.000 Euro natürlich auch keine sinnvolle Aussage mehr, ausser dass
das mal Pi mal Daumen 160.000 DM waren, für die man sich damals noch
heftig viel kaufen konnte.
Wie dem auch sei, ich bin froh wieder einen Job zu haben, der sich in
der Medizintechnik bewegt. Relativ weit weg von dem auf was ich mich
spezialisiert hatte, aber halt nicht ganz weg.
RandInfo:
Einer unserer SW-Entwickler (Fachinformatiker) verdient uebrigens knapp
über 30.000,- Euronen mit etwa 1 Jahr Berufserfahrung. Finde ich relativ
lausig. Wenn ich dann aber mitkriege was der für Lücken im
Hintergrundwissen hat und damit Med-Tech-SW produziert, welche mich
bisweilen die Haare raufen lassen ... örgs.
Er KANN es nicht besser wissen (und weiss dafür auf anderen Gebieten
viel mehr als ich), aber da kriege ich regelmässig den Föhn ...
Chefs, wie z.B. IT Entwicklungsleiter mit Kommunikationsdefeziten oder
auch Vertriebler mit gefährlichem IT-Halbwissen plus am falschen Ende
sparen und dann letztlich alles einfach in den gnadenlos unterbesetzten
Support abkippen.
Ist schon heftig und alleine schon für den Stress bin ich deutlich
unterbezahlt, Ausbildung hin oder her ;-).
Mal ganz abgesehen davon, daß das auf Dauer die Firma umbringt.
Oh Mann ... zerstreute Mathematiker sollte man echt nicht posten lassen. Hab 'ne komplette Dekade verdrängt, d.h. 1994 = 2004 und 1999 = 2009. Meih oh meih
Gast
#1734360
Hallo Leute, werde im September mein Studium der Elektrotechnik beenden und den Bachelor Grad erlangen. Was sollte ich als Absolvent verlangen ? Meine Referenzen: Ausbildung zum Energieelektroiner Betriebstechnik (DAX-Unternehmen) Note: 2 1 Jahr Berufserfahrung als Facharbeiter (DAX-Unternehmen) Praktikum im Ausland: 5 Wochen Weiterbildung zum staatlich geprüften Elektrotechniker Note: 2,4 Studium der Elektrotechnik ( Bachelor of Engineering ) Note: Voraussichtlich 1,6 Alter : 28
Gast
#1734417
Berufserfahrung: 5 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Arbeitszeit: 40h pro Woche Jahreseinkommen brutto: 52k Bereich: Hardwareentwickler Betriebsgröße: Großkonzern Region: Bayern
Gast
#1734441
Hat jemand Ahnung wie viel ein Projektleiter mit 1Mil. Budget und 3 Mitarbeiter ungefähr verdienen soll?
Gast
#1734487
100 Rubel pro Monat
Gast
#1734544
Berufserfahrung: 20 Jahre Abschluss: Dipl. Ing. (FH) Arbeitszeit : offiziel 40h, aber viel unterwegs Europaweit Jahreseinkommen brutto : 75k + Autozuschuss 7k + Boni ~3k Bereich : Embedded Software in Auto- und Luftfahrt Betriebsgröße : 2.000 (Weltweit; 150 in D) Region: Bayern, München
Gast
#1737188
Berufserfahrung: 15 Jahre Abschluss: Dipl. Ing. (FH) Elektrotechnik Arbeitszeit : 40h, + ca. 5h unbez. Überstunden + viele Reisen Jahreseinkommen brutto : 101k Bereich : Projektleiter Entwicklung im Luftfahrtbetrieb Betriebsgröße : ca. 14000 (Weltweit; 4600 in D) Region: Bayern, München Diese Gehaltsübersicht ist äußerst Interessant, dachte ich doch, dass mein Gehalt sich im "normalen" Bereich befindet. Ich hatte mich mit dem Gedanken getragen jetzt mal zu Wechseln (u.a. auch um einen Gehaltssprung zu realisieren) aber vielleicht sollte ich das mal lassen, da die Chance auf noch höhere Bezahlung wohl gering ist.
Gast
#1737438
Hallo . Habe einen Bekannten der verkauft Bratwürste ! Fährt im Sommer einen Porsche Carrera und im Winter einen 420er - Benz . Konnte in der Schule nicht richtig lesen , schreiben und rechnen , konnte aber anscheinend gute Bratwurste machen ! Hat jemanden eingestellt der es konnte , hat sich mit der Dame wohl sonst auch ganz gut verstanden , sie geheiratet , jetzt bleibt das Geld in der Familie . Die Dame macht alle anfallenden Arbeiten in seinem 15 Mann Betrieb. Ich selber bin Dipl.Ing. für Automatisierungstechnik im weltweiten Anlagenbau und mit Sicherheit kein Anwärter auf Hartz-4 , aber da kann ich nicht mithalten . Da niergenwo mehr gelogen wird wie in Einkommensteuererklärungen , Arbeitszeugnissen und dem Gehalt ( Stammtischparolen ! ) bin ich erstaunt was manche Leute so an Gehalt in Jahr nach Hause schleppen . Ich war bei einem großen deutschen Elektrokonzern aus dem Raum Erlangen und bin erstaunt was die Jungkollegen dort an Land ziehen . Irgendwas habe ich da wohl falsch gemacht . Mal im Ernst , wenn ein Jungingenieur bei einem seriösen Anlagenbauer mal mit 45T einsteigt ist dies realistisch , bei Seelenverkäufern wie Europa - Engineering , Perschau oder Frunel sind derartige Einstiegsgehälter wohl nicht zu realisieren und eher im Bereich des okulten zu suchen . Bei derartigen Traumtänzerfirmen sind Gehaltssteigerungen auch sehr schwer durchsetzbar , da jemand der was draufhat sowieso nach kurzer Zeit wechselt . 70T bis 80T ist auch bei meinem Betrieb schon recht ordentlich , von Jungingenieuren sehr schwer realisierbar , sechs Stellen vorm Komma nur sehr schwer zu erreichen . Man sollte überlegen das der welcher sechs Stellen vorm Komma hat auch etwas leisten muss was sechs Stellen wert ist!
Gast
#1737439
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Diplom-Physik Arbeitszeit : ~50h Jahreseinkommen brutto : 70k + Karre Bereich : Beratung Betriebsgröße : ~200 Region: Süddeutschland und die Zahlen stimmen wirklich...
Gast
#1737485
>und die Zahlen stimmen wirklich...
Dann leg mal deine Gehaltsabrechnung bzw. Steuererklärung hier offen.
Bitte auch deinen Namen und die Firma angeben.
Ansonsten stelle ich mich voll auf die Seite von Zocker_01 und kann
seine Ausführungen anhand meiner Erfahrungen (persönlich wie auch im
Bekannten-Bereich) nur unterstützen!
Gast
#1738170
Naja ich würde jetzt sagen, soviel ist das gar nicht, was der Konverter da angibt. Ihr müsst schon auch die Arbeitszeit sehen. Rechnet die 50h mal runter auf 35h und seht was er dann bekommen würde. Das sind dann auch "nur" knapp unter 50k im Jahr und das ist einfach ein sehr gutes Einstiegsgehalt. Das hab ich auch fast mit meinen 47k Einstiegsgehalt. Und das Auto kostet dem Unternehmen doch eh fast nix.
Gast
#1738755
@Tom: wozu irgendwas offenlegen, so bombastisch ist das Gehalt auch nicht. Vielleicht hast du davon nur noch nichts mitbekommen. Lässt mich relativ kalt. Gunb
Gast
#1738892
>@Tom: >wozu irgendwas offenlegen, so bombastisch ist das Gehalt auch nicht. >Vielleicht hast du davon nur noch nichts mitbekommen. >Lässt mich relativ kalt. >Gunb Lieber Gunb, genau aus dem Grund weil ich einiges mitbekomme ist dieses angegebene Gehalt schon wesentlich mehr als ein übliches Einsteigergehalt. TOM
Gast
#1739092
Ich habe die Daten die hier gepostet wurde mal visualisiert. Wenn die Daten hier real sind, erkennt man allenfalls einen ganz schwachen (nicht signifikant) Zusammenhang von Berufserfahrung oder Firmengröße zum Einkommen. Also macht euch keine Gedanken, es ist vom Zufall abhängig wieviel man verdient - von sonst nichts... Grüße
Gast
#1739124
IGBT schrieb: >Also macht euch keine Gedanken, es ist vom Zufall abhängig >wieviel man verdient - von sonst nichts... Ganz nett, die Grafiken. Da hat sich jemand Mühe gemacht. D.h., ich muß mich da auch in kleineren Klitschen nicht unter Wert anbieten, und kann durchaus mit BE was verlangen, die Verhandlungsbasis höher ansetzen. Auch wenn da in den Grafiken durchaus Ausreißer nach unten drin sind. Das ist jetzt für mich mal ein ganz neuer Aspekt. Head-Hunter schätzten mich im Laufe der letzten Zeit durchaus höher ein (50k/a), als ich selbst wollte (42k/a), und meinten, das sei kein echtes Problem... Bitte um Entschuldigung, wenn das zu sehr Offtopic sein sollte. Es sollte ja ein reines Zahlenwerk werden. Gegebenenfalls, bitte löschen.
Gast
#1739691
@Tom: Schlaumeier, wenn ich so was schon lese wie "...weil ich Einiges mitbekomme..." - mein Gott, bist nicht der Einzige! Was bitte ist schon normal? Wenn Jemand heute für als E-Technik Ing. für 28k brutto anfängt, dann ist das auch nicht normal, hängt eben alles von vielen Faktoren ab, der Durchschnitt ist eben nur ein Richtmass, mehr aber auch nicht. Bin nun seit über 10 Jahren in der Industrie als Entwickler in vielen Firmen unterwegs und bekomme - wie viele Kollegen hier - eben auch "Einiges mit", falls es dich beruhigt (Mittelstand, Automotive, Chemische Industrie). Da sieht man Topleute mit Niedriggehalt und Schwätzer mit Superlohn, aber auch eben gute Leute mit gutem Gehalt und Einstiegsgehälter, die über dem Durchschnitt liegen. Hängt eben vom Arbeitgeber, der Region, der zu leistenden Wochenstundenzahl, dem Industriebereich, der Verantwortung und blablabla ... ab. Na und? Deswegen braucht hier Niemand mit 70k Einstiegsgehalt und Dienstwagen irgendetwas offenzulegen. Wenn du selber beschissen dran bist, da arbeite an dir selbst und hör mit diesem beschissenem Sozialneid auf. Das nervt in diesem Land langsam! Wenn die Ingenieure wirklich was an Ihrer Situation ändern wollen, werden sie sich in irgendeiner Form organisieren und in der Öffentlichkeit wie die Ärzte auch auf sich aufmerksam machen müssen. Vom hier rumjammern und neidvoll andere Teilnehmer anzugreifen, die besser dastehen, ändert sich nichts, und Frau Merkel wird auch nix machen. Also, Arsch hoch und selber ran, oder eben mit der Situation zufriedengeben. Gibt ärmere Leute als uns. Und wer sich für 28k brutto unterordnet, ist selbst schuld. Diese Leute versauen mit ihrer freiwilligen Sklavenarbeit eher den Schnitt. Gruß Gunb Dipl.-Ing. (TH) E-Technik, Nachrichtentechnik
Gast
#1739724
Hallo Gunb, was ist denn mit Dir los? Miese Laune? >Na und? Deswegen braucht hier Niemand mit 70k Einstiegsgehalt und >Dienstwagen irgendetwas offenzulegen. Wenn du selber beschissen dran >bist, da arbeite an dir selbst und hör mit diesem beschissenem >Sozialneid auf. Das nervt in diesem Land langsam! Sehe zwar keinen Grund mich hier zu rechtfertigen aber ok, 1) ich habe niemenanden zu irgendetwas gezwungen noch angegriffen 2) ich denke nicht, dass ich in irgendeiner Art und Weise 'Sozialneid' verspüre. Habe selber sehr an mir gearbeitet und das werde ich auch weiterhin tun. Aber um das nochmals zu betonen und damit haben einige hier im Forum ganz recht: Es wird nirgends so sehr getrickst wie bei der Bekanntgabe des eigenen Gehalts. In diesem Sinne...schönen Arbeitstag!
Gast
#1739731
@Gunb Danke für Deinen Beitrag. Endlich mal jemand mit Verstand der mir aus der Seele spricht. Gruß
Gast
#1739869
@Tom: >1) ich habe niemenanden zu irgendetwas gezwungen noch angegriffen du schreibst: >Dann leg mal deine Gehaltsabrechnung bzw. Steuererklärung hier offen. >Bitte auch deinen Namen und die Firma angeben. Zwingen wirst du wohl niemanden können, selbst wenn du es wolltest, aber dein letztes von mir angeführtes Zitat ist wohl stark in der Befehlsform verfasst. Frage mich, wieso jemand hier seine Steuererklärung oder Gehaltsabrechung veröffentlichen sollte, geht's noch? Es gibt 70k Einstiegsgehälter, na und? Kommt auf den Job an. Du wirst wohl kaum einen Ing. bekommen, der halb um die Welt reist, Verantwortung für die Fa. übernehmen soll und das für 35k. Solche Leute werden eben mit höheren Gehältern geködert, na und? Kaufleute bekommen das auch, warum also nicht der Ing., der z.B. als technischer Berater unterwegs ist?!? Mein ehemaliger Arbeitskollege ist als technischer Berater zu einem bekannten deutschen Autohersteller gewechselt. So viele Jahre Berufserfahrung hatte er damals auch noch nicht, dafür aber die Kernkompetenz für die genannte Stelle. Fazit: 120k Jahresgehalt, Firmenwagen aus dem Angebot des Herstellers nach Wunsch, und? Da gibt's nichts zu tricksen, dass ist Realität. Ich hätte die Stelle auch haben können, war mir egal, weil ich lieber als Entwickler arbeite für weniger Geld, na und? Meine Meinung (der man gerne widersprechen darf, kein Problem): Wenn man sich einmal anschaut, WER eigentlich die Verantwortung in den Industriekonzernen trägt, dann sind das sicher an erster Stelle die Leute, die die Produkte entwickeln. Ob das nun Autos, Flugzeuge, Messgeräte für Überwachungszwecke in Kernkraftwerken, Medizintechnik, die über Leben und Tot enscheiden können usw., es gibt zahlreiche Beispiele mehr, sind und wer überhaupt die Existenz eines Produktivunternehmens ermöglicht und sichert, dann sind das sicher in erster Linie die Techniker und Ingenieure. Kaufleute, die erfolgreich die Produkte vermarkten - ja, dass ist sicher auch leichter gesagt als getan - sollen dafür auch gut bezahlt werden, ohne diese Leute geht's nicht. Das aber Ingenieure nicht in die gleiche Gehaltskategorie rutschen, wenn sie erfolgreich ein Produkt entwickeln, pflegen und zum erfolgreichen Vermarkten beitragen, wozu ja auch der Kundenservice gehört, ist meiner Meinung nach eine Schweinerei und liegt nicht zuletzt daran, dass in den Entwicklungsabteilung wenig Leute mit selbstbewusstem Auftreten sitzen. Wenn nun ein Anfänger 70k in der heutigen Zeit verdient (nach vielen Jahren Inflation bewegen sich die Ing.-Gehälter im Durchschnitt nämlich auf dem Niveau von 1989), dann hat der Arbeitgeber damit endlich mal ein faires Angebot gemacht, zumal eine 50 Stundenwoche verlangt wird. Es gibt nun folgende Möglichkeiten: 1.) Der Arbeitnehmer ist mit den Bedingungen sehr zufrieden, dadurch hochmotiviert, hat Spaß am Job und es kommt dem Unternehmen zu Gute, weil er gute Arbeit abliefert. 2.) Der Arbeitnehmer bringst nicht und der Unternehmer wirft in - zu recht- nach der Probezeit raus. Das ist besser, als diese ganzen Dienstleister, die heute von den großen Konzernen vorgeschoben werden, und den Anfänger unterbezahlen. Die Arbeitgeber, die Leute mit 70k und Dienstwagen einstellen, sind heute sicher selten, aber Realisten, weil sie's kapiert haben, gute Leute nur für gutes Geld langfristig binden zu können. Ein 70k-Gehalt bei o.g. Bedingungen ist inflationsbereinigt ein reales Gehalt, wenn auch selten gezahlt. Firmenname werde ich dir hier nicht nennen, bringt auch nichts, ist nämlich im Allgemeinen nicht von der Firma abhängig, sondern von der ausgeschriebenen Stelle und der damit einhergehenden Verantwortung. Pauschal zu sagen, die Firma xy zahlt megaviel Geld ist unrealistisch. Gruß Gunb P.S.: Mein Stiefvater ist Jurist, mein bester Freund BWLer in einem großen deutschen Traditionsunternehmen, da bekomme ich von allen Seiten - ebenfalls - Einiges mit. Wenn man sich diese Löhne mit der damit verbundenen Verantwortung anschaut, sind sie sicher nicht ungerecht überbezahlt, dafür sind die meisten Ingenieure gerade in den schwierigen Ingenieursdisziplinen hoffnunslos unterbezahlt. Von den selbstbedienenden Topmanagern mit all ihren Fehlkalkulationen habe ich hier nun nicht gesprochen.
Gast
#1739892
>dafür sind die meisten Ingenieure gerade in den schwierigen >Ingenieursdisziplinen hoffnunslos unterbezahlt. Jepp, da gebe ich Dir recht. >Von den selbstbedienenden Topmanagern mit all ihren Fehlkalkulationen >habe ich hier nun nicht gesprochen. Allerdings sind dies doch häufig die Personen die ein technisches Unternehmen führen und nicht diejenigen, die wirklich etwas von der produzierten Hardware oder den Dienstleistungen verstehen. btw: Vielen Dank für die Abhandlung.
Gast
#1740051
@Tom: >Allerdings sind dies doch häufig die Personen die ein technisches >Unternehmen führen und nicht diejenigen, die wirklich etwas von der >produzierten Hardware oder den Dienstleistungen verstehen. Ja, stimme dir zu. Was fehlt, sind Führungskräft mit nationalem Verantwortungsbewusstsein und der Einsicht, dass unser Fachwissen unser Kapital ist und nicht zum Verkauf stehen darf. Deswegen sind Gehälter mit 40k auch eine Unverschämtkeit. Sparen sollen immer die, die Tag und Nacht das Ausgangsprodukt liefern, nie die, die daran verdienen. Wer seine Ingenieure gut bezahlt, wird auch mit höherer Wahrscheinlichkeit ein erfolgreiches Team beschäftigen. Ich habe 1991 Abitur gemacht und wusste schon 1989, was ich studieren werde. Damals wie heute gab es diverse Brochüren oder Taschenbücher mit den verschiedenen Akademikerberufen und den durchschnittlichen Verdiensten, geordnet nach TH- und FH-Abschlüssen. Der Unterschied betrug bei Maschinenbau und E-Technik so ca. 4000,-DM im Jahresgehalt. Ich kann mich noch ziemlich genau erinnern: Durschnittseinstiegsgehalt E-Technik (FH): ca. 71.000,-DM Durschnittseinstiegsgehalt E-Technik (TH): ca. 75.000,-DM So, rechnet man das einmal um, dann wären das in Euro ca.: Durschnittseinstiegsgehalt E-Technik (FH): ca. 36.000,-€ Durschnittseinstiegsgehalt E-Technik (TH): ca. 38.000,-€ Nun habe ich vor einigen Monaten mal nach der gesamten Inflation im Zeitraum 1990 bis 2009 gesucht, wonach ca. 40% Inflation geschehen sind. Pro Jahr entspricht das also ca. 2,1%, was ja nicht unrealistisch ist. Wenn also heute ein Unternehmen einen Absolventen für 36.000,-€ einstellt, dann bekommt er nicht mehr als vor 20 Jahren, wird aber durch höhere Lebenshaltungskosten stärker belastet (private Altersvorsorge, höhere Rentenbeiträge bei gleichzeitig weniger zu erwartender Rente, Streichungen der Krankenkasse usw.). Deswegen ist ein 70k-Gehalt, wenn auch selten, ein gerechtes Gehalt. Da müssten sie bei einem so schweren Studium mit hohem Lernaufwand mindestens heute bei 60k alle anfangen. Wer nichts taugt, kann ja in der Probezeit relativ schnell gekickt werden. Denke, wir sind uns da einig, also ebenfalls einen schönen Tag ;-) Gruß Gunb
Gast
#1740621
Gunb schrieb: > Deswegen ist ein 70k-Gehalt, wenn auch selten, ein gerechtes Gehalt. Da > müssten sie bei einem so schweren Studium mit hohem Lernaufwand > mindestens heute bei 60k alle anfangen. Wer nichts taugt, kann ja in der > Probezeit relativ schnell gekickt werden. das stimmt schon, allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass ein neuer Mitarbeiter - vor allem bei Berufseinsteigern und Absolventen ist das in vielen Szenarien der Fall - erstmal diese 60k oder 70k an Produktivität für das jeweilige Unternehmen erwirtschaften muss, ehe es sich aus Sicht des Arbeitgebers überhaupt lohnt, dieser Person eine Chance zu geben. Es kommt hier, wie schon an vielen Stellen zuvor angemerkt wurde, auf die Art des Job, des Unternehmens und die Region an. Jedoch seit weiterhin angemerkt, dass gerade Einsteiger zu Beginn noch nicht die volle Leistungsfähigkeit entfalten können und meist ein paar Wochen oder gar Monate benötigen, bis sie zu vollwertigen und produktiven Arbeitnehmern werden. In der Zeit der Einarbeitung kosten diese Leute nämlich in doppelter Hinsicht: einmal das Gehalt und dann noch Zeit und Gehalt der Kollegen / Coaches oder was auch immer, der / die / das sich im Idealfall um die Einarbeitung kümmern muss. Von daher kann man in vielen Fällen wahrscheinlich kein so hohes Einstiegsgehalt erwarten. Vielleicht sollte man erstmal durchrechnen, was man selbst an Kosten verursacht. ;-)
Gast
#1740801
@p-man: Alles richtig, was du schreibst, aber die Konzerne übernehmen heute so gut wie keine Verantwortung mehr für ihre zukünftigen Mitarbeiter. Dann müssen sie eben das Risiko eingehen, diese WENIGSTENS von Anfang an gut zu bezahlen und mit deinen genannten Argumenten zu leben, oder eben damit leben, keine Ingenieure mehr zu bekommen. Womit sie dann aber zukünftig noch Geld verdienen wollen, bleibt fraglich. Ich meine, wir diskutieren hier wieder mit zu viel Vernunft. Die größten Blender steigen mit fetten Gehältern ein, während wir Zweifel haben, ob wir's von Anfang an wert sind! Dabei sind es meist die Ingenieure, die sich bis nachts den Allerwertesten aufreissen, wenn's brennt und selten diejenigen, die die Konzerne wirtschaftlich hinrichten! Warum sollen also dann immer die anderen die fette Kohle kassieren, warum? Alle Jungeinsteiger kosten am Anfang mehr Geld, als sie erwirtschaften! Aber die Ingenieure sind die, die recht schnell produktiv arbeiten müssen, trotz komplexer Technologien (Mikrocontroller, Entwicklungssysteme, komplizierte Messgeräte und all die "Nebenbei-s"), sind aber auch die, die mit den niedrigsten Gehälter im Vergleich zu Kaufleuten oder Juristen anfangen. Warum eigentlich? Wehrt euch Leute, das bei uns seit 20 Jahren die Einstiegsgehälter stagnieren, ist eine Sauerei! Kein Wunder aber, läuft doch heute Vieles über Ingenieurdienstleister, die die realen Steigerungen in den Einstiegsgehältern gerne für sich kassieren und dann im Fernsehen rumjammern, dass die Absolventen mit 50k-Einstiegsgehaltsforderung unrealistische Vorstellungen hätten. Alles lächerlich, was die Industrie und Politik da im Allgemeinen heute macht, dann aber jammern, dass sie keine Fachleute mehr bekommen. Statt den Fehler immer bei den anderen zu suchen, sollten sie eben mal ihren eigenen Standpunkt überdenken. Praktikantenstellen ohne Ende bei Bosch, Siemens und Co., das ist alles ein Witz, was sich diese Verbrecher da heute erlauben. Selbst wollten die Verantwortlichen so auch nicht arbeiten und leben! Die Wahrheit ist, dass die Ingenieure selten die sind, die das Geld, das die Firma macht, verwalten. Und die, die es verwalten, teilen ungern und stecken es sich lieber in die eigene Tasche. Ob deren Produktivität im Einklang mit dem Gehalt von Anfang an bis zu mehreren Jahren Erfahrung steht, prüft KEINER, dafür wird aber dann jeder Cent beim Ingenieursgehalt gedrückt. Wenn ich als Ingenieur heute komplexe Mikrocontroller, Entwicklungswerkzeuge und Programmiersprachen beherrschen muss, während der Arbeitszeit dazu aber keine Zeit habe und es in meinen Privatbereich verlagern muss, dann will ich dafür auch Knete sehen! Sonst mach ich's nicht! Gruß Gunb
Gast
#1740814
Hallo miteinander, interessante Dinge kann man hier aus den Beiträgen rauslesen. Berufserfahrung : 1,5 Jahre + 1 Jahr Praktikum während Studium Ausbildung : Dipl.-Ing (FH) Maschbau Arbeitszeit : 42h (überstunden werden per GZ abgefeiert) Jahreseinkommen brutto : 75k CHF Bereich : Applikationsingenieur Betriebsgröße : ~20 am Standort + Mutterkonzern ~1500 Region: Schweiz (ländlich) Bin grad sehr schwer am überlegen wieder nach Deutschland zu wechseln. Es liegt in der Sache, dass ich natürlich ungern Gehaltseinbußen hinnehmen will. Wieviel kann ich denn in Deutschland etwa verlangen? Kurzer Beitrag zu dieser Diskussion: Ich beneide hier sicher keinen um sein Geld, jeder ist seines Glückes Schmied und selbst verantwortlich. Vor kurzem habe ich einen guten Ausspruch gehört: "Wir glauben immer, einer der viel Geld verdient sei klüger als andere. Ist er nicht! Er ist nur gieriger!" Es wird im Leben immer jemanden geben der mehr verdient als man selber, aber das Auskommen und vor allem die persönliche Zufriedenheit ist doch entscheidend! Lieber einen guten Job und 2-300€/Monat weniger, als jeden morgen mit Bauchweh aufquälen und ein paar Öre mehr verdienen. Gruss in die alte Heimat
Gast
#1740845
Gunb schrieb: >Wehrt euch Leute, das bei uns seit 20 Jahren die >Einstiegsgehälter stagnieren, ist eine Sauerei! Ich selbst bin zur Zeit arbeitslos. Es gibt aber immer wieder überaus lausige Firmen, und das lausig kann ich nicht deutlich genug ausdrücken, die mich z.B. in 600 oder 900 km Entfernung in Thüringen oder Ost-Brandenburg haben wollen. Für unter 30k/a als Ing.. Geht eben nicht, da ich dann rote Zahlen mache, Reisen, Unterkunft, habe hier ne Wohnung mit fixen Kosten, und das Auto ist dann in 3 Jahren auch im Eimer, Rücklagenbildung für ein neues ist bei solchem Gehalt Fehlanzeige, Umzugskosten ebenso. Geschweige denn ne Altersvorsorge oder Rente. Ich habe in meinem Bekanntenkreis hier Akademiker, z.B. eine junge Frau, die gerade bei einer Tanke eine Stelle als Regaleinräumerin und Putzhilfe bekam. Das rentiert sich da vor Ort eher. Ich selbst könnte mir Ost-Brandenburg sehr wohl als Wohnort vorstellen. So flexibel bin ich. Aber halbwegs anständig, ich bin kein ungelernter Straßenarbeiter...
Gast
#1740955
@Auswanderer: >Es wird im Leben immer jemanden geben der mehr verdient >als man selber, aber das Auskommen und vor allem die persönliche >Zufriedenheit ist doch entscheidend! Lieber einen guten Job und >2-300€/Monat weniger, als jeden morgen mit Bauchweh aufquälen und ein >paar Öre mehr verdienen. Liebe Leute, wenn ich sowas schon wieder lese! Natürlich ist das richtig, und Zufriedenheit ist immer wichtig, aber das hat nichts damit zu tun, dass die Ingenieursgehälter und der damit verbundenen Verantwortung und dem Erwirtschafteten im Vergleich zu der Leistung des Managements viel zu niedrig sind! Wenn seit 20 Jahren bei den Einstiegsgehältern Ebbe herrscht, dann stimmt etwas nicht, und ich rede hier eben nicht von den Ausnahmen, die mit 70k anfangen. Wenn heute das Durchschnittliche Einstiegsgehalt bei 60k liegen würde, wäre das fair. Wie wäre es damit: Persönlich mit dem Job zufrieden, kein "jeden-Morgen-Bauchweh" und trotzdem ein gute Gehalt?! Wenn heute AGs immer noch Leute versuchen mit 36.000,-€ brutto anzuwerben, statt ihnen ein zeitgemässes Gehalt von 56.000,-€ anzubieten, dann sind das bei einer Differenz 20.000€, sprich pro Monat rund 1666,-€. Eine kleiner Mittelständler mag vielleicht diese Gehälter nicht zahlen können, aber wir reden hier vom bundesweiten Durschnitt, und da hat sich seit 20 Jahren nichts getan. Die ganze Selbstrechtfertigung des status quo nutzt nichts, die Ingenieure gehören als Entwickler zu den wichtigsten Leuten im Unternehmen, während sie vergleichsweise zu denen, die sich für am wichtigsten halten, schlecht verdienen. Das ist nicht akzeptabel! Und von persönlicher Zufriedenheit und wenig Grundgehalt hat noch nie jemand eine Familie satt bekommen. Es geht einfach nicht an, dass sich immer nur die die Taschen voll machen, die das Erwirtschaftete verwalten, egal, ob man nun selbst mit dem Job (bis auf's Gehalt) zufrieden ist. Gruß Gunb
Gast
#1740956
@Wilhelm Ferkes: Zustimmung, kann ich gut nachvollziehen. Gruß Gunb
Gast
#1740959
Und noch was als Beispiel: Ich habe eine Bekannte, die geht als einfache Sachangestellte bei einer der großen Versicherungen mit 2000,- netto nach Hause, unverheiratet. Das ist KEINE Ausnahme. Normale Ausbildung, kein Studium. Man hat den Eindruck, verdienen tun alle mehr, nur die blöden Ings. nicht. Nun ja, trotzdem schönen Tag. Gruß Gunb
Gast
#1740993
Berufserfahrung: 1 Jahr Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 39.5h/Woche Jahreseinkommen brutto: 32812.54 € p.a. (TVöD) Bereich: Informatik/E-Technik Entwicklung (öff. Dienst) Betriebsgröße : ~17.000 Region: Bonn
Gast
#1741035
>> Jahreseinkommen brutto: 32812.54 € p.a. (TVöD)
Es ist echt schlimm, das im öffentlichen Dienst immer noch zwischen Uni
und FH-Abschlüssen unterschieden wird. Schon ein Grund mehr, dort nicht
anzufangen. Leistung hat hier noch nie gezählt.
Gast
#1741058
>Es ist echt schlimm, das im öffentlichen Dienst immer noch zwischen Uni >und FH-Abschlüssen unterschieden wird. Schon ein Grund mehr, dort nicht >anzufangen. Leistung hat hier noch nie gezählt. Aber gleich ganz laut schreien wenn man Techniker und Ing(FH) vergleicht...
Gast
#1741092
"Man hat den Eindruck, verdienen tun alle mehr, nur die blöden Ings. nicht." Zum Glück ist das nur der Eindruck von ein paar gefrusteten. Aber ja, auch ohne Studium hat man in manchen Bereichen die Möglichkeit auf ein gutes Einkommen. Wer das nicht verstanden hat, dass alleine ein Ingenieurstudium kein Garant für ein super Einstiegsgehalt und einen lebenslangen super Verdienst ist und man alleine durch das Studium nicht automatisch mehr verdienen muss als in anderen Berufsständen, der sollte sich nochmal hinsetzen und in sich gehen... ;-)
Gast
#1741139
@WT: >Zum Glück ist das nur der Eindruck von ein paar gefrusteten. Zugegeben, ich kann selbst nicht beurteilen, wie repräsentativ die Aussagen der wenigen Stimmen hier im Vergleich zu der Grundgesamtheit aller Ingenieure ist. Allerdings liest man ja auch in anderen Foren und Diskussionen immer wieder von diesen ja wirklich nicht gerade hohen Gehältern. Ich bin selbst nicht davon betroffen, da sowohl mein Gehalt wie auch meine Zufriedenheit als Ing. im absolut grünen Bereich liegen. Sollte das, was hier Einige schreiben aber stimmen, so ist das jedenfalls Grund sich damit nicht abzufinden und dies auch zur Diskussion zu stellen. Und Ausgangspunkt war ja eigentlich auch die Diskussion über die 70k Einstiegsgehalt. >Wer das nicht verstanden hat, dass alleine ein Ingenieurstudium kein >Garant für ein super Einstiegsgehalt und einen lebenslangen super >Verdienst ist und man alleine durch das Studium nicht automatisch mehr >verdienen muss als in anderen Berufsständen, der sollte sich nochmal >hinsetzen und in sich gehen... Da stimme ich dir vollkommen zu! Einfach nur studieren und dann ausruhen und ein gutes Gehalt nur wegen des Titels als Garant für die Zukunft zu bekommen, widerspricht auch meiner Grundhaltung. Wer faul ist und den Begriff des lebenslangen Lernens nicht verinnerlicht, keine private Fortbildung akzeptieren möchte, muss eben mit Weniger leben und darf sich nicht beschweren. Mir geht es in der ganzen Diskussion ausschließlich um die Leistungsbereiten und eine gerechte Entlohnung. Wie gesagt, bin selbst nicht betroffen, aber Einstiegsgehälter von vor 20 Jahren in der heutigen Zeit - WENN es denn auf ein Jobangebot überhaupt zutrifft - sind ungerecht, v.a., wenn Dienstleister den größeren Teil für sich abschöpfen. Andere Hochschulabsolventen starten auch mit mehr und deren Eignung stellt sich auch erst nach den ersten Monaten heraus. Jedes Unternehmen hat das Werkzeug der Probezeit zur Verfügung und kann bei Unzufriedenheit schnell seine Konsequenzen ziehen. Und ein Risiko des Flops mit dem Neuen muss eben auch ein Unternehmen bereit sein einzugehen, der Arbeitnehmer tut's doch auch! Deswegen sind 36k-Einstiegsgehälter noch lange kein Rechtfertigungsgrund. Darum ging's mir. So, einen schönen Entwicklertag ;-)
Gast
#1741349
"Zugegeben, ich kann selbst nicht beurteilen, wie repräsentativ die Aussagen der wenigen Stimmen hier im Vergleich zu der Grundgesamtheit aller Ingenieure ist. Allerdings liest man ja auch in anderen Foren und Diskussionen immer wieder von diesen ja wirklich nicht gerade hohen Gehältern." Klar sind die Gehälter nicht bombig, sowohl die Einstiegsgehälter als auch die Gehälter nach mehreren Jahrne BE sind nicht überall gut. Dass es generell extrem schlecht ist beim Ing., dem kann ich nicht zustimmen. Zudem schaut es auch in anderen Bereichen so aus, dass nicht immer gute Gehälter gezahlt werden. Solche Behauptungen wie die obigen finde ich allerdings nicht weit genug gedacht. Denn im Vergleich zu anderen steht der Ing. gut da. Wenn in der Versicherungsbranche gut gezahlt wird, dann muss mann aber auch hier anschauen was da Leute mit normaler Ausbildung bekommen und was welche mit Studium bekommen. Zudem auch was diese für Jobs haben. Wenn man branchenübergreifende Vergleiche anstellt dann muss man auch andere, schlecht bezahlte mit einbeziehen.
Gast
#1741388
> Ich habe eine Bekannte, die geht als einfache Sachangestellte bei einer > der großen Versicherungen mit 2000,- netto nach Hause, unverheiratet. Och, da kenn ich Leute die mit 20000 nach Hause gehen. > und das ist keine Ausnahme! Sicher nicht, schliesslich liegt das Haushaltsnettoeinkommen in Deutschland im Schnitt bei ca. 2000 EUR, sie liegt also im Durchschnitt. Allerdings muss sie davon nur sich alleine und nicht 3 weitere Köpfe durchfüttern. Pro Kopf sind in Deutschland eher 1000 EUR netto anzusetzen, aber Singles fahren trotz leicht höheren Steuern halt viel besser in Deutschland. Übrigens erinnert mich deine Beispielsucherei besonders an die Parlamentarier im niedersächsischen Landtag, die ihre Diätenerhöhung um 7% gerade mit der Begründung durchziehen, sie kennen da Einen, der würde mehr verdienen aber angeblich weniger arbeiten. Alle Menschen sind gleich primtiv, denken aber nicht daran, daß die ihren Humbug Leuten erzählen die alle schlau genug sind die unsäglichen angeblichen Beispielvergleiche zu durchblicken und das wahre dahinerstehende zu erkennen : Gier! Wenn du (oder sonst wer) der Meinung ist, daß er mehr wert ist: Such dir einen anderen Job, mache dich selbständig, dann weisst du GENAU, was du ganz alleine persönlich wert bist, und wie gut du wirklich bist. Basta.
Gast
#1741513
@MaWin: >Sicher nicht, schliesslich liegt das Haushaltsnettoeinkommen in >Deutschland im Schnitt bei ca. 2000 EUR, sie liegt also im Durchschnitt. >Allerdings muss sie davon nur sich alleine und nicht 3 weitere Köpfe >durchfüttern. Pro Kopf sind in Deutschland eher 1000 EUR netto >anzusetzen, aber Singles fahren trotz leicht höheren Steuern halt viel >besser in Deutschland. Hä? Eben, weil sie 2000,-€ netto verdient ist das ein gutes Geld für einen unstudierten Single. Verstehen müsste man, was andere schreiben. >Alle Menschen sind gleich primtiv, denken aber nicht daran, daß die >ihren Humbug Leuten erzählen die alle schlau genug sind die unsäglichen >angeblichen Beispielvergleiche zu durchblicken und das wahre >dahinerstehende zu erkennen : Gier! Tja, oder eben der Neid anderen ;-) Was die Beispielvergleiche angeht, so kann sich ja jeder hier an deinen unsäglichen weiter oben orientieren. Falls du deinen eigens geschriebenen Müll nicht mehr kennen solltest, die Suchfunktion ist dein (vielleicht einziger) Freund. >Wenn du (oder sonst wer) der Meinung ist, daß er mehr wert ist: Such dir >einen anderen Job, mache dich selbständig, dann weisst du GENAU, was du >ganz alleine persönlich wert bist, und wie gut du wirklich bist. Basta. Wozu, ich gehe mit 70k nach Hause, bin zufrieden mit meiner Situation, steht oben (wer lesen kann?!?!) - kannst du das von dir auch behaupten?? Lachhaft :-)))
Gast
#1741599
>Aber gleich ganz laut schreien wenn man Techniker und Ing(FH) >vergleicht... Ist doch auch gleich. Die guten, auffassungsschnellen brauchen halt nur 2 Jahre. Die langsamen, lernbehinderten insgesamt 6 Jahre ;-)
Gast
#1741701
> die Suchfunktion ist dein (vielleicht einziger) Freund. Ach gunb, die Suchfunktion ist toll, erlaubt sie doch herauszufinden, welchen Müll du hier schreibst: "Deswegen ist ein 70k-Gehalt, wenn auch selten, ein gerechtes Gehalt. Da müssten sie bei einem so schweren Studium mit hohem Lernaufwand mindestens heute bei 60k alle anfangen." trotz 11 Jahren Berunfserfahrung nur 70k, und damit knapp über den von dir als gerecht empfundenen Einstiegsgehalt ? > kannst du das von dir auch behaupten?? Sicher.
Gast
#1741936
@MaWin: >trotz 11 Jahren Berunfserfahrung nur 70k, und damit knapp über den von >dir als gerecht empfundenen Einstiegsgehalt ? Du hast es nicht verstanden: 70k in Relation zu meiner Tätigkeit ohne Führungsposition sind in Ordnung und ich bin damit zufrieden. Ich habe zweimal eine Führungsposition mit weitaus mehr Gehalt abgelehnt, weil das Entwickeln mehr Spaß macht (so viel zum Thema Gier). Nochmal: Kannst du das von dir auch behaupten? Wie sieht es denn bei dir ganz konkret aus, du belehrst ja hier so ziemlich alle, aber deine Gehaltsangaben, Tätigkeit und Berufserfahrung findet man nicht (oder habe ich sie übersehen?)?
Gast
#1741962
>trotz 11 Jahren Berunfserfahrung nur 70k, und damit knapp über den von >dir als gerecht empfundenen Einstiegsgehalt ? Ja, und? Steht in keinem Widerspruch zum zuvor Gesagtem. Selber machen kann ich mir mein Gehalt nicht, trotzdem gut davon leben.
Gast
#1742080
Oh Mann, wieviele Leute schreiben hier eigentlich unter dem Namen gunb, normalerweise ist's doch andersrum und Einer schreibt unter mehreren verschiedenen Namen, oder hat er innerhalb 10 min schon vergessen daß er was geschrieben hat? Auch die "Nochmal" Frage nach schon längst Beantwortetem wirft kein gutes Licht auf das Merkvermögen. Sei's drum, der Durchschnitt der Leute hier berichtet von durchschnittlichen Einkommen die übereinstimmen mit den Finanzamtsdaten und dem VDI http://www.ingenieurkarriere.de/bewerberservice/beratung/gehaltscheck/verguetung.asp oder dem Spiegel http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,304605,00.html , und das sind i.A. mehr als der Durchschnitt aller Deutschen von 37.000 Euro. Aber überdurchschnittliche Gehälter führen offenbar zwangsläufig auch zu überdurchschnittlichem Jammern, ich höre unsere niedersächsischen Parlamentarier auch nur jammern, Rechtsanwälte jammern, Ärzte jammern....
Gast
#1742154
Das Brutto sagt auch nicht viel aus - eigentlich müsste man über das bereinigte Netto reden, also: Netto auf 40 h bezogen - - Fahrzeiten (sind keine Arbeitszeit, aber Freizeit ist das auch nicht und somit nach meiner Auffassung dem Netto als Arbeitstunden anzurechnen) - Miete (ich meine die vergleichbare zwangsweise höhere nach Region) - Überstunden (Wochenendarbeit) - Kosten für eigenes Fahrzeug was über den Anteil den man steuerlich geltend machen kann, hinausgeht. - Urlaubstage Dann noch ein paar virtuelle Faktoren wie: - tatsächliche Freizeit - eigener Verschleiß/Leistungsindex (dadurch induzierte Krankheiten wie Alkoholismus oder Beziehungrestarts) - Gleitzeit - Zwangsurlaubszeiten - Firmenklima - Weiterbildungen Da kann ein Gehalt von 30000 mit einem von 80000 vergleichbar sein. Und dann kann man diese Rechnung auch erst bei Eintritt ins Rentenalter mit Anderen vergleichen. Das augenblickliche Brutto - ist eine Momentaufnahme die soviel Aussagewert hat wie der Spritverbrauch eines Mustang Hatchback am 2.9.1974 14 Uhr in New York im Stadtverkehr.
Gast
#1742163
IGBT schrieb: >Das augenblickliche Brutto - ist eine Momentaufnahme die soviel >Aussagewert hat wie der Spritverbrauch eines Mustang Hatchback am >2.9.1974 14 Uhr in New York im Stadtverkehr. Das ganze Leben ist relativ, also, nichts überbewerten. Ein bekannter Ing. verstarb gerade mit 47, und ein Techniker ist mit 52 in der Herzinfarkt-Reha.
Gast
#1742320
> aber 38k sind wirklich die von vor 20 Jahren.
Klar, bloss damals in DM und heute in Euro.
Ach ja, die Ingenieure...
MaWin schrieb: >> aber 38k sind wirklich die von vor 20 Jahren. > > Klar, bloss damals in DM und heute in Euro. > Ach ja, die Ingenieure... 1989 hättest du noch weniger als heute einen Ingenieur für 38.000,- DM bekommen. Google doch einfach mal danach, hast es ja mit den altbekannten Spiegelbeiträgen auch für die letzten Jahre gemacht. Ich sitze hier beim Bier mit einem Kollegen, der gerade meinen Laptop benutzt hat, er hat die Beiträge gelesen. Er ist 55 und kann dir die 80er-Jahre Gehälter gerne bestätigen. Die waren inflationsbereinigt weitaus besser als die Heutigen. Die Durchschnittsgehälter der vergangenen Jahrzehnte sind kein Geheimnis und auch nicht nachträglich gefälscht worden. Wo liegt das Problem?
Gast
#1742416
Noch ein gunb mit anderem Namen. > Wo liegt das Problem? Du kannst nicht rechnen ? > Google doch einfach mal danach Mach ich. 38000 EUR 2005 waren 1985 satte 51000 DM, also 4250 im Monat. Das war damals für einen Studierten in einem Ingenieursberuf ein sehr gutes Einstiegsgehalt, üblich war 3800 oder 4000. Lese ich diesen Thread, wollen Leute den Eindruck erwecken, man wäre heute nur mit 40k oder 42k angemessen bedient. Du phantasierst gar von 60k. Die normalen Löhne und Gehälter, auch von Arbeitern, gelten als eher rückläufig, Stichwort "Reallohnverzicht". Der entsteht aber nicht etwa durch sinkende Löhne der Festangestellten, die erhalten heute meist real mehr als damals, sondern durch die neue "Unterschichtklasse" der Sklaven, äh, Zeitarbeiter. Die ziehen den Schnitt nach unten und bekommen mit 28k oder so wahrlich Jammer-gehälter. Es liegt auch an den hohen bis sehr hohen Gehältern der Festangestellten, daß eine Firma ihren Sklaven so wenig zahlt. Es wäre besser, mehr Solidarität zu zeigen, und das heisst für die überdurchschnittlich Verdienenen zumindest nicht so zu jammern. Die Gier beginnt nicht erst bei Ackermann.
Gast
#1742453
Altenpfleger ist sicher ein harter Job und hat Respekt verdient. Wer allerdings ein Studium hinter sich hat, über Jahre weg am Existenzminimum (trotz arbeiten)rumgeschnorchelt ist und dann nach ein paar Jahren im Beruf keine Ahnung mehr hat wie man das Wort Freizeit schreibt hat meiner Meinung nach schon auch ne kleine Entschädigung verdient! @MaWin: >38000 EUR 2005 waren 1985 satte 51000 DM, also 4250 im Monat. 1 Euro = 1.95583 DM 38000 Euro = 74321,54 DM, also 6193,46- DM pro Monat. >Das war damals für einen Studierten in einem Ingenieursberuf >ein sehr gutes Einstiegsgehalt, üblich war 3800 oder 4000. Nee, war's eben nicht, sondern unterer Durchschnitt. >Lese ich diesen Thread, wollen Leute den Eindruck erwecken, >man wäre heute nur mit 40k oder 42k angemessen bedient. Du >phantasierst gar von 60k. Tja, wenn du meinst, die verdient in unserer Abteilung jeder. Und meine Ex-Kollegen im Automotive auch. >Die normalen Löhne und Gehälter, auch von Arbeitern, gelten >als eher rückläufig, Stichwort "Reallohnverzicht". Richtig, wir reden aber über Ingenieursgehälter. Bleiben wir doch beim Thema. >Der entsteht aber nicht etwa durch sinkende Löhne der Festangestellten, >die erhalten heute meist real mehr als damals, sondern durch die >neue "Unterschichtklasse" der Sklaven, äh, Zeitarbeiter. Die >ziehen den Schnitt nach unten und bekommen mit 28k oder so >wahrlich Jammer-gehälter. Auch richtig, hat aber wieder nichts mit dem Thema zu tun. Ein Arbeiter macht keine Ingenieursarbeit. >Es liegt auch an den hohen bis sehr hohen Gehältern der >Festangestellten, daß eine Firma ihren Sklaven so wenig >zahlt. Nee, das liegt an den Deppen, die sich auf den Mist einlassen und weder gegen politische Entscheidungen auf die Straße gehen noch dem Sklaventreiber die Tür vor der Nase zu schlagen. Der liebe Herr Schröder hat Anfang 2000 die Gesetze für legalisierte Sklavenarbeit auf den Weg gebracht, da war ich selbst noch bei Ferchau. Aber selbst denen habe ich von Anfang an gesagt, was ich verdienen will und wo sie mich mal können. Musste eben Eier in der Hose haben oder es lassen, aber nicht an denen auslassen, die besser dran sind. >Es wäre besser, mehr Solidarität zu zeigen, und das >heisst für die überdurchschnittlich Verdienenen zumindest >nicht so zu jammern. Wer jammert hier? Meine Solidarität bestand von Anfang an darin, Leuten von niedrigen Einstiegsgehältern abzuraten (s.o.). Die Antwort ist das wirre Zeug, dass du hier verfasst. Kannst du ja mal lesen (wirst du wahrscheinlich wieder anzweifeln?!): http://www.boeckler.de/pdf/p_ta_lohnspiegel_ingenieure_2008.pdf http://www.internationalstudentsclub.org/de/arbeitsmarktnews/152.html?infoView=11705 Deine Angaben zum Gehalt, Beruf usw. fehlen übrigens noch immer. Komisch! Melde mich ab, lohnt nicht, unsachliche Diskussionen mit dir zu führen. Wenn du an deine Einstellung nichts änderst, wirst du nicht weiterkommen. Zufrieden kannst DU jedenfalls nicht sein, du bist ein Motzer. Gruß Gunb
Gast
#1742491
> > 38000 EUR 2005 waren 1985 satte 51000 DM, also 4250 im Monat. > 1 Euro = 1.95583 DM > 38000 Euro = 74321,54 DM, also 6193,46- DM pro Monat. Au weia, schon mal was von Inflation gehört ? http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Cpis.PNG&filetimestamp=20060901182053 > Melde mich ab Bei so eklatanten handwerklichen Fehlern in simpelster Ingenieuerstätigkeit, nämlich mal Kontrollrechnen, nehm ich dir dein angebliches Gehalt auch nicht ab (obwohl ich das für einen guten Ig nicht übertrieben fände). Erstaunlich, daß hier im Forum immer die angeblichen Überflieger so dramatisch miese Leistung zeigen. MaWin schrieb: >> > 38000 EUR 2005 waren 1985 satte 51000 DM, also 4250 im Monat. >> 1 Euro = 1.95583 DM >> 38000 Euro = 74321,54 DM, also 6193,46- DM pro Monat. > > Au weia, schon mal was von Inflation gehört ? > http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Cpis.PNG&filetimestamp=20060901182053 > >> Melde mich ab > > Bei so eklatanten handwerklichen Fehlern in simpelster > Ingenieuerstätigkeit, nämlich mal Kontrollrechnen, nehm ich dir dein > angebliches Gehalt auch nicht ab (obwohl ich das für einen guten Ig > nicht übertrieben fände). Erstaunlich, daß hier im Forum immer die > angeblichen Überflieger so dramatisch miese Leistung zeigen. Und wieder hat unser Forrest Gump nichts verstanden, lauf Forrest, lauf!!! LOL.
Gast
#1742595
Kommt mal wieder runter. Ihr verhaltet euch langsam wie kleine Kinder. Jeder hat doch seine eigene Meinung zu dem Ganzen.
Gast
#1742641
Also jetzt muss ich dann doch auch mal meinen Senf noch dazu geben. Egal ob 30'000,00 oder 70'000,00 euro im Jahr, die die sich über Ihr kleines Gehalt beschweren... Tss Ihr motz auf ganz schön höhem Niveau, eine Kollegin von mir arbeitet seit 14 Jahren bei einer kleinen Sparkasse 45h Woche für schlappe 1600 Euro BRUTTO im Monat. Wenn Ihr meinst das Ihr nicht gut genug bezahlt werdet müsst Ihr Euch einen anderen Job suchen oder Euch mal gedanken machen warum das so ist. Das Manager hald nun mal mehr verdienen ist doch allen bekannt, war euch auch bekannt bevor Ihr studiert habt. Wenn's Euch so aufs Geld ankommt hättet Ihr mal besser BWL studiert. Wer hald lieber das macht, woran man Interesse und Spass hat, sollte man nachher nicht meckern.
Gast
#1742685
"Das Manager hald nun mal mehr verdienen ist doch allen bekannt, war euch auch bekannt bevor Ihr studiert habt. Wenn's Euch so aufs Geld ankommt hättet Ihr mal besser BWL studiert." Und selbst nicht alle BWLer verdienen gut... Wer ernsthaft dachte, nur mit einem Hochschulstudium kann man gut verdienen und hat auf jeden Fall mehr als alle anderen Nicht-Akademiker, der hätte sich bei der Berufswahl etwas besser informieren sollen. Sowas kann man von einem angehenden Studenten eigentlich erwarten.
Gast
#1742696
@... Unabhängig davon ob das Gehalt eines Ing. als niedrig oder hoch eingestuft wird, nehmen wir (also auch ich) uns viel zu wichtig. Ja, ich habe studiert und ich mache auch Überstunden. Was aber in Sozial- oder Pflegeberufen gezahlt wird ist dagegen noch viel unverschämter. Diese Berufe sind meiner Meinung nach die Stütze unserer Gesellschaft werden aber bezahlt als ob diese Berufe nichts Wert wären. "Tja", ist halt nicht wertschöpfend. Meine Frau ist Dipl.-Soz.-Päd und verdient unter 20.000 im Jahr, da es ja kaum Vollzeitstellen in diesem Bereich gibt. Sie arbeitet in einer Kita in einem sozialen Randgebiet. Ihr Job ist emotional und körperlich wesentlich anstrengender als meiner. Sie muss sich mit dem Versagen der elterlichen Erziehung rumschlagen und wird bei erzieherischen Maßnahmen dann von den gleichen Eltern auch noch beschimpft (Schlampe, Rassistin,...) Wenn meine Frau meinen Gehaltszettel und meine Arbeitsbedingungen sieht, schültet sie immer nur mit dem Kopf Hier wird immer von Berufen gesprochen die achso viel verdienen (BWLer, Ärzte,.. ). Ich möchte nur auch mal die Aufmerksamkeit auf Berufe lenken, die wesentlich schlechter bezahlt werden, obwohl (meine Meinung) diese Arbeit für die Gesellschaft wesentlich wichtiger ist (Kindererziehung, Pflege, ...) als z.B. die Weiterentwicklung ein Komfortfunktion eines Automobils. Gruß Sebastian
Gast
#1742742
@ Sebastian: Sehr gut!!! :-)
Gast
#1742791
>Was aber in Sozial- oder Pflegeberufen gezahlt wird ist dagegen noch viel >unverschämter. und >Meine Frau ist Dipl.-Soz.-Päd und verdient unter 20.000 im Jahr, da es >ja kaum Vollzeitstellen in diesem Bereich gibt. Wieviel würde sie in der Vollzeitstelle verdienen? Will bloß sagen: Die Bandbreite im Anspruch im Beruf ist gerade bei den Sozialpäd./ DSA sehr groß. Manche sitzen auch 8h im Sozialamt und machen sich nicht tot. Dienst nach Vorschrift. Also bitte die Einzelfälle betrachten. Auch sollte nicht verschwiegen werden, daß in der sozialen Schiene meist nach TVÖD bezahlt wird. Als Ingenieur wäre man bei den Tarifen auch ein armes Schwein. @Sebastian: also mein Bruder ist Altenpfleger. Arm ist der nun auch nicht, wenn auch viele eigentlich für examinierte Altenpfleger vorhandene Stelle inzwischen ungerechterweise durch nichtqualifizierte 1-€ Jobber ersetzt werden. Ist genau wie bei den Technikern und Ingenieuren, wer nicht für bessere Verhältnisse bereit zu kämpfen ist, dafür aber die Kollegen aus eigenen Reihen mit besseren Verhältnissen angreift, die ja eigentlich die Hand zur Solidarität ausgestreckt haben, der soll hier nicht voller Selbstmitleid rumheulen, wenn sie am Ende alleine dastehen. Wir haben heute im Gegensatz zu vor 120 Jahren alle Freiheiten uns friedlich und ohne Androhung militärischer Gewalt auf die Straße zu bewegen und unserem Unmut Luft zu machen, so wie es z.B. die Ärzte auch getan haben. Obwohl es mir persönlich gut geht, wäre ich bereit, mich solidarisch zu zeigen, was ja überhaupt der Ausgangspunkt meiner Teilnahme an dieser doch von Einigen Teilnehmern recht unsachlich geführten Diskussion ist. Aber wer sich lieber gerne ausbeuten lässt und darauf wartet, dass Gerechtigkeit von selbst passiert, denen, die darauf hinweisen, dass das Geld für eine gerechte Entlohnung da ist, Gier vorwerfen, und es lieber denen zugestehen, die soviel verdienen, dass man wirklich von Gier sprechen kann (und das sind sicher nicht die angemessen verdienenenden Techniker oder Ingenieure), tja, liebe Leute, denen kann man eben nicht helfen. Ungerechtigkeit gibt's überall, in allen Berufen, hier ging's und geht es aber um die technische Abteilung.
Gast
#1742961
Leute, all' die Beiträge, die wenig oder nichts mit dem Gehalt zu tun haben (Diskussionen), solltet ihr mal wo anders schreiben -- macht doch das neue Thread auf ;-) Hier sollten sich die treffen und schreiben, die sich einen darauf einen von der Palme wedeln können ;-) Btw, jeder ist seines Glückes Schmied. Lolly
Gast
#1742987
>Btw, jeder ist seines Glückes Schmied.
Sag das mal dem Rollifahrer...
Gast
#1743466
Hallo zusammen, nun möchte ich auch einmal etwas dazu sagen wie so viel :-) Ich werde in den nächsten Wochen mein Studium beenden und bin dehalb gerade auf Jobsuche. Und bin echt extrem enttäuscht wenn ich mir überlege was ich erwartet habe! Habe an de Fh Wirtschaftsingenieurwesen studiert war auch im Ausland usw. um es kurz zu machen ein ganz ordentliches Studium meiner Meinung nach! Nun war ich immer in dem Glauben wir hätten zu wenige Ing. in diesem Land. Wenn ich mir aber so die Einstiegsgehälter anschaue kommt mir das nicht so vor. Also wenn ich 4 Jahre lang studiert habe und verdienen nachher weniger wie ein Facharbeiter kann das doch nicht sein! Hatte Ein Vorstellungsgespräch bei einer größeren sehr erfolgreichen Firma und die wollten mit tatsächlich ganze 38000€ geben und so wie ich das von Kollegen mitbekomme müsste ich mich jetzt noch freuen... Das was mich aber noch viel mehr auf die Palme bringt ist die Tatsache, dass mein Bruder auch in der Firma als Facharbeiter arbeitet und er ohne Schichten oder Überstunden 45000€ bekommt und er ist noch jünger! Ich kann das einfach nicht verstehen warum sich die ganzen Absolventen so über den Tisch ziehen lassen. Ihr müsst mal der Realität ins Auge sehen ein einfacher Arbeiter verdient genau das gleiche wie Ihr. Und jetzt kommt dann immer die Aussage aber ja man ist ja erst am Anfang und das Gehalt steigt noch! Klar aber jeder der sich mal 7 Jahre Gehaltsausfall zusammenrechnet wird feststellen, dass er den Verlust vielleicht einmal kurz vor der Rente wieder reinholt. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass ein Facharbeiter auch den Meister machen kann und dann ggf. das gleiche oder noch mehr als ein Ing. verdient! Mich wundert es nur, dass das niemandem auffällt. Ich kenne echt viele Leute welche eine Ausbildung gemacht habe nach der Realschule und jetzt echt mehr verdienen als jeder Ing. zum Einstieg! Nicht das ich den Facharbeitern Ihr Gehalt nich könne ganz im Gegenteil aber das Verhältnis stimmt einfach nicht mehr und besonders wenn man das ganze mit dem angeblichen Mangel an Ing. sieht. Schaut man sich Gehaltsstatistiken aus dem letzten Jahrtausend an wird man feststellen, dass sich an den Einstiegsgehälter absolut gar nix geändert hat!!! Wollte die nur ma loswerden!!!
Gast
#1743506
es kommt hier wahrscheinlich auch wieder auf das Unternehmen, die Region und die sonstigen persönlichen Umstände an, wie viel ein Einsteiger bekommen kann. Bei uns bekommt z.B. ein neuer Kollege (Dipl Inf von einer Uni, der davor noch eine Fachinformatikerausbildung gemacht hatte und ca. 1.5 Jahre Berufserfahrung vor dem Studium hatte) auch knapp 33k brutto als Softwareentwickler. Wahrscheinlich hätte er ohne Studium auch so viel bekommen. Denke, man darf einfach nicht immer gleich ein Studium mit einem höheren Gehalt gleichsetzen oder die Dauer als Gehaltsausfälle rechnen. Meiner Meinung nach war für mich das Studium richtig. Viel Freizeit, viele Freiheiten und Experimentiermöglichkeiten ohne große Risiken oder Verpflichtungen.
Gast
#1743592
p-man schrieb: >Denke, man darf einfach nicht immer gleich ein Studium mit >einem höheren Gehalt gleichsetzen oder die Dauer als >Gehaltsausfälle rechnen. Na, es ist doch aber heute so, daß man bei Einstellungen aus Spargründen den nächsten Bewerber versucht, mit 10 Prozent weniger gegenüber dem letzten abzuspeisen. Und den nächsten dann wieder mit 10 Prozent weniger. Und immer weiter den Tropfen auf den Stein. Bis zum Erbrechen. Für meine ehemalige Firma, ging das mal nicht gut aus: Ein richtig guter Mitarbeiter kündigte noch vor Jahresablauf. Es wurde vom Projektleiter sogar offen angesprochen, daß das Gehalt wohl zu niedrig war, und man damit gute Leute endgültig verliert. Das ist auch für die Firma ein wirtschaftlicher Verlust, für ein paar Kröten letztendlich.
Gast
#1743612
Benno schrieb: > Also wenn ich 4 Jahre lang studiert habe und verdienen > nachher weniger wie ein Facharbeiter kann das doch nicht sein! Also wenn ich 4 Jahre lang studiert habe und verdiene(n) nachher weniger als (wie) ein Facharbeiter kann das doch nicht sein! Ich bin der letzte der auf Rechtschreib- Tippfehlern rumreiten würde (leide selbst am fatfastfingersyndrom) - aber wenn du bei mir im Vorstellungsgespräch 'wie' anstelle von 'als' verwenden würdest, könntest du mit einem virtuellen IQ-Punkteabzug von ca. 20 rechnen. Der Komperativ verlangt als! Ich bin gleich so schlau wie du, oder ich bin schlauer als du. Wenn du das sprachlich in deiner ureigenen Muttersprache nicht differenzieren kannst, würde ich unterstellen, das du logische Hochsprachen auch nicht verstehst und somit kaum komplexe Programmieraufgaben lösen könntest. (Im Englischen die Entsprechung: I am clever like you or I see your problem). 38k sind dafür ein gutes Angebot - nimm es an... IGBT schrieb: > Benno schrieb: > Ich bin der letzte der auf Rechtschreib- Tippfehlern rumreiten würde Richtig wäre gewesen: "Ich bin der Letzte, der auf Rechtschreibfehlern..." Komma fehlt, und "Letzte" wird Substantiv. Ja ja, im Glashaus sitzen und hier rumpupsen ;-) > 38k sind dafür ein gutes Angebot - nimm es an... Nee, eben nicht, Benno hat's einfach kapiert, du nicht. Benno schrieb: > Hallo zusammen, > > Mich wundert es nur, dass das niemandem auffällt. Doch, dass fällt besonders den Leuten auf, die schon einige Jahre in diversen Firmen unterwegs waren und hier genau diese Missstände zur Sprache bringen. Wenn Daimler dem Facharbeiter 70k zahlt, dann finden das alle gerecht, wenn der Ing. mit höherer Qualifikation aber 70k verdient, geht die Neiddebatte und das große Hauen los. Nun ja, so ist das eben in unserem Sozialstaat, wo für jeden Harz IV-Empfänger mehr Verständnis aufgebracht wird, als für den, der ihn finanziert. Du darfst die Wahrheit eben nicht ansprechen, geht in D nicht. Gruß Wilhelm Ferkes schrieb: > Das ist auch für die Firma ein > wirtschaftlicher Verlust, für ein paar Kröten letztendlich. Genau so ist es.
Gast
#1744130
>Ich kann das einfach nicht verstehen warum sich die ganzen Absolventen so >über den Tisch ziehen lassen. Und was ist die Alternative? Lehnst Du die Arbeit ab und beantragst ALG2, wird es Dir gekürzt. Du wirst also zum Sklaventum gezwungen. Das ist H4. >aber wenn du bei mir im >Vorstellungsgespräch 'wie' anstelle von 'als' verwenden würdest, >könntest du mit einem virtuellen IQ-Punkteabzug von ca. 20 rechnen. Drum schreiben und sprechen die "Cleveren" als wie. Da entsteht das Problem nur zur Hälfte. ;-) 50% ist richtig bzw. falsch. >Nun ja, so ist das eben in unserem Sozialstaat, wo für jeden Harz >IV-Empfänger mehr Verständnis aufgebracht wird, als für den, der ihn >finanziert. Und schon mal von H4 leben müssen? Hat also die Neiddebatte (worauf eigentlich, auf den Armen?) bei Dir auch gefruchtet? Die Regierung lacht sich derweil schief, während sich das Volk gegenseitig die Köpfe einhaut. @Paul: >Und schon mal von H4 leben müssen? Hat also die Neiddebatte (worauf >eigentlich, auf den Armen?) bei Dir auch gefruchtet? Ohne den, der es finanzieren muss und kann, kommt beim Empfänger eben nichts mehr an. Denk da mal darüber nach. Mein Schwager ist Rumäne, beendet derzeit seinen Master in Aachen und arbeitet nebenbei in 3 Jobs rund um die Uhr, um mit den paar Kröten sein Studium zu finanzieren, einen Teil für seine Frau und seine 1 Jahr alte Tochter zu verdienen. Seine Mutter lebt in Rumänien alleinstehend, hat mit den 50,-Euro, die er ihr jeden Monat schickt, insgesamt 180,-€ zum Leben. Die Lebensmittel bei Aldi sind da weitestgehend genau so teuer wie hier, Benzin ist teurer als hier, ein Auto hat sie selbstverständlich nicht. Ihre Wohnung besteht aus einem kleinen Zimmer im Plattenbau. Im Sommer kommt sie gerade so über die Runden, im Winter reicht's wegen des Heizöls nur bis zum zweiten Monatsdrittel, dann ist das Geld alle, die Leute frieren dort, was für einen Deutschen undenkbar ist. Und da ist nicht alles billiger, wie hier immer gerne behauptet wird, die sind dort einfach viel ärmer als hier. Wenn du's nicht glaubst, fahr mal hin, da ist Harz IV sogar noch Luxus. So, und wenn du hier nun immer mehr Harz IV-Empfänger bekommst, aus welchen Gründen auch immer, dann wirst du auf der anderen Seite eben auch denen, die noch Arbeit haben, so viel zahlen müssen, dass sie das auch gegenfinanzieren können, oder? Die 1,-€ - Jobber werden's wohl kaum können, der Verlust vieler Arbeitsplätze bei den Facharbeitern führt auch zu Verlusten, und wenn nun schon die studierten Leute kein angemessenes Gehalt mehr bekommen, werden sie auch immer weniger zu Harz IV beitragen können, logisch, oder? Rate mal, wer dann wieder Weniger bekommen wird! Es geht nicht um Neid, es geht darum, dass derjenige, der den Sozialstaat stützt, und das ist der Arbeitende, wohl auch darüber reden darf, was mit dem monatlich Abgeführten passiert, und nicht immer nur der, der's empfängt. Mehr habe ich oben nicht gesagt, also keine Wertung über Harz IV - Empfänger abgegeben. Zahlt den Ingenieure anständige und angemessene Gehälter, dann ist auch der Sozialstaat ein Stück weiter weg vom Untergang. Hoffe, damit ist dieses Missverständnis beendet.
Gast
#1744323
@ Gun B. Du hast in Deiner Argumentation einen Denkfehler. Du gehst davon aus, daß es in Dtl. zwei gegenschlägige Gruppen gibt: - die, die arbeiten (wollen) - die, die H4 bezihen, weil sie so "faul" sind Das ist das Bild, das auch die Politiker vermitteln wollen, um ihr eigenes Versagen zu vertuschen. H4 kann fast jeden treffen, auch Dich. Irgendwann kann es passieren, daß Du keine Jobofferte mehr bekommst oder aber nicht mehr arbeiten kannst. Dann bist Du in der Gruppe, die von vielen mit Faulheit, Schmarotzertum usw. gleichgestellt wird. Wie in verschiedenen Threads zu lesen, fällt es insbesondere Absolventen schwer, eine Stelle zu finden. Sie sind ALG-2 (H4)-berechtigt, also i. d. R auch H4-Bezieher, trotz (Fach)abi, trotz Hochschulabschluß, trotz Wille, eine Einstiegsstelle zu bekommen. Du siehst, die meisten H4ler sind nicht die Schmarotzer, sondern die, die durch Lobbypolitik oder fehlerhafte politische Entscheidungen (Zeitarbeit, kein Mindestlohn, Jugendwahn) aus dem Arbeitsleben gedrückt wurden. Es sind Absolventen höchster Bildungseinrichtungen, Ältere, Alleinerziehende und auch Leute, die gestern noch zu den Gutverdienern gehörten, also den Pool für die H4-Auszahlung über Jahrzehnte erst gefüllt haben. Innerhalb eines Jahres wird aus dem "Füller" des Geldpools der H4ler. Vielleicht sollte man sich den durchschnittlichen H4ler mal anschauen, darunter sind nicht nur die paar Prozent wirklich Arbeitsunwilliger, sondern die meisten sind die, die früher Arbeitslosenhilfe (teils als Versicherungsleistung, um die sie besch. werden) bekamen. Eine Versicherungsleistung wurde einkassiert und ein Almosen, gespickt mit übelster Negativpropaganda, eingeführt. Ein Leben voller Arbeit wird innerhalb eines Jahre mit einem Asozialen gleichgesetzt. Das ist der Skandal, über den mal nachgedacht werden sollte! Paul schrieb: > @ Gun B. > > Du hast in Deiner Argumentation einen Denkfehler. Du gehst davon aus, > daß es in Dtl. zwei gegenschlägige Gruppen gibt: > - die, die arbeiten (wollen) > - die, die H4 bezihen, weil sie so "faul" sind Siehst du, da geht's schon wieder los. Wo bitte habe ich diese Aussage konkret gemacht? Zeig mir das! Geschrieben habe ich: >Mehr habe ich oben nicht gesagt, also keine Wertung über Harz IV - >Empfänger abgegeben. Nochmal für Schwerverständliche: Leuten, die in Not geraten sind, kannst du nur dann helfen, wenn du auf der anderen Seite auch die stehen hast, die's finanzieren können. Dazu bedarf es eben auch anständiger Gehälter derjenigen, die einen Job haben, eben und gerade auch der Höherqualifizierten.
Gast
#1744366
>Dazu bedarf es eben auch anständiger Gehälter derjenigen, die einen Job >haben, eben und gerade auch der Höherqualifizierten. Nein, es sind die Arbeitslosen in hohem Anteil in sittengerechte Löhne zu bringen, dann braucht man auch nicht so viel Sozialausgaben. Also Überstunden abbauen, Zeitarbeitsfirmen weg, Mindestlöhne einführen, Aufstocker verbieten. Dann ist jedem gedient, dem, der noch Arbeit hat, dem Arbeitslosen, den Rentenkassen und dem Staat, der weniger Sozialausgaben hat.
Gast
#1744386
Paul schrieb: > Nein, es sind die Arbeitslosen in hohem Anteil in sittengerechte Löhne > zu bringen, dann braucht man auch nicht so viel Sozialausgaben. Also > Überstunden abbauen, Zeitarbeitsfirmen weg, Mindestlöhne einführen, > Aufstocker verbieten. Das ist zwar auch ne Baustelle, aber nicht das Hauptproblem für die Staatsfinanzierung. Es dürfen nicht wie jetzt in Deutschland nur fast ausschließlich die Arbeitenden besteuert werden und das Kapital ausgeklammert werden. Das geht über Kurz oder Lang vollendens schief. http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1064054/Professor-Jarass-Absoluter-Skanda#/beitrag/video/1064054/Professor-Jarass-Absoluter-Skandal
Gast
#1744418
>Das ist zwar auch ne Baustelle, aber nicht das Hauptproblem für die >Staatsfinanzierung. Die Sozialausgaben sind aber genausowenig das Hauptproblem der Staatsfinanzierung, wie es oftmals hingestellt wird. Man sollte sich nur mal in Erinnerung rufen, in welcher Höhe und an wen in den letzten Jahren "Geschenke" aus dem Staatshaushalt gemacht wurden, wogegen die Sozialausgaben Peanuts sind. Zur Befriedung des Landes und der Sicherung der Rentenkasse ist es hingegen dringendstes Ziel wieder einen gerechten Arbeitsmarkt aufzubauen und damit auch den "Sklaventreiber" H4 abzuschaffen. DIe meisten wollen arbeiten, nur die (ordentlich bezaahlten) Arbeitsplätze fehlen durch (gewollte) Fehlentscheidungen und Gewinnmaximierungsbestreben. @Paul: >Nein, es sind die Arbeitslosen in hohem Anteil in sittengerechte Löhne >zu bringen, dann braucht man auch nicht so viel Sozialausgaben. Also >Überstunden abbauen, Zeitarbeitsfirmen weg, Mindestlöhne einführen, >Aufstocker verbieten. Dann ist jedem gedient, dem, der noch Arbeit hat, >dem Arbeitslosen, den Rentenkassen und dem Staat, der weniger >Sozialausgaben hat. Das kann ich so 100% unterschreiben. Mal abgesehen von den von dir genannten Punkte, wo ich absolut deiner Meinung bin, darf man aber auch nicht außer Acht lassen, dass die Arbeitsplätze heute schon deswegen nicht mehr da sind, weil viele ins Ausland verlagert worden sind, weniger die Arbeitsplätze der Hochqualifizierten als vielmehr die der einfachen Facharbeit. Nun widerspricht es meiner moralischen Auffassung, jeden Harz IV-Empfänger als faul zu bezeichnen, weil eben viele Facharbeiter durch o.g. Tatsache wie auch rücksichtslose Kapitalpolitik in den Firmen ihren Job verloren haben. Da muss die tragende Mittelschicht eben helfen, ob sie's schuld ist oder nicht. Und die tragende Mittelschicht besteht nun eben aus den Gehältern, die hier manche als Gier abtun wollen. Diesen Leute kann ich nur raten, einmal den Brutto/Netto-Rechner zu bedienen und nachzuschauen, was dort an Abgaben zu zahlen ist. Da relativiert sich alles recht schnell. So, tschüss. Paul schrieb: >>Das ist zwar auch ne Baustelle, aber nicht das Hauptproblem für die >>Staatsfinanzierung. > > Die Sozialausgaben sind aber genausowenig das Hauptproblem der > Staatsfinanzierung, wie es oftmals hingestellt wird. Man sollte sich nur > mal in Erinnerung rufen, in welcher Höhe und an wen in den letzten > Jahren "Geschenke" aus dem Staatshaushalt gemacht wurden, wogegen die > Sozialausgaben Peanuts sind. Wir sind das einzige Land weltweit mit den höchsten Sozialausgaben und den noch immer (ja, du magst es nicht glauben) am besten gestellten Sozialleistungsempfängern. Könnte dir jetzt von einem sozialen Projekt Südafrika erzählen, an dem ich beteiligt bin, oder als Arbeitnehmer in einer ausländischen AG von den Verhältnissen in den Ländern, aus denen einige Kollegen kommen, oder denen, in die Kollegen und ich beruflich jährlich öfters mal reisen. Da ist die Straßenkriminalität und Armut in Deutschland ein Rundum-Sorglospaket. Kannst du dich gerne drüber aufregen, ändert aber nichts an den Tatsachen. Der Deutsche jammert auf hohem Niveau.
Gast
#1744495
Ach, Südafrika. Das ist sicherlich immer leicht, irgendein schlimmeres Gebiet zu sehen. Nur mit wem konkurrieren wir? Mit Ländern wie Südafrika sich zu vergleichen, gäbe ja noch riesige Spielräume in eine Richtung, aus der wir uns schon langen verabschiedet glaubten, das sind Errungenschaften, die gerade zurückgefahren werden. Wichtig ist doch, warum in unserem Land die "Säge klemmt" Nicht weil von außen oder innen unvorhersehbare Ereignisse auftraten. Nein, weil Parteien und Abgeordnete nicht mehr als Volksvertreter auftreten, sondern gnadenlose Lobbypolitk für eine Minderheit gegen die Volksinteressen durchdrückt. Das euopäische Ausland belächelt doch Deutschland schon, wie es sich drangsaliert und selber kasteit. Ich schätze jedoch, daß die letzte Drangsalierung (Sparpaket nach riesigen Geschenken, kurz Umverteilung) doch etwas den Bogen überspannt hat. Was wir brauchen ist wieder eine politische Ebene, die für die Volksinteressen arbeitet.
Gast
#1744513
@Paul: dann geh' doch in die Politik und mach es besser. Ich wähle dich!
Gast
#1744548
>dann geh' doch in die Politik und mach es besser. Ich wähle dich!
So schnell wie die Koalition jetzt wahrscheinlich baden gehen wird, kann
ich gar nicht kandidieren. :-)
Benno schrieb: > Das was mich > aber noch viel mehr auf die Palme bringt ist die Tatsache, dass mein > Bruder auch in der Firma als Facharbeiter arbeitet und er ohne Schichten > oder Überstunden 45000€ bekommt und er ist noch jünger! tjo und da is halt schluss für die meisten, abgesehen davon ist ein job mit akademischen abschluss immer interessanter als der von facharbeitern. wenn du nur in geldmaßstäben denkst hast du das fach wohl kaum aus interesse gewählt, und da kann ich nur sagen: selber schuld. ich für meinen teil werde froh sein wenn ich mit dem studium fertig bin und einen job habe der mir spaß macht. natürlich will ich auch viel geld verdienen und bin dementsprechend motiviert, aber in erster linie geht es nicht darum. €: und ganz ehrlich, im controlling oder im management verdient man vielleicht mehr, aber spaß macht das nciht und man hat mit 50 nen herzkasper ^^
Gast
#1745162
@ Frank Meier Also ich kenne niemend der wegem dem Spaß arbeiten geht. Oder glaubst du wirklich, dass es schön ist jeden Tag 10 Stunden im Büro zu sitzen? Geh erst mal richtig Arbeiten und dann können wir ja nochmal reden. Zu dem Gehalt von 45000: Das ist nicht das Ende!Kann z.B. den Meister machen was gerade einmal 1 Jahr geht und dann verdient man nochmal deutlich mehr. Außerdem muss man bei der Betrachtung beachten, dass er schon seit 7 Jahren Geld verdient . Wenn man das ganze mal zusammenzählt wirst du merken, dass es fast nicht möglich ist den Verlust wieder reinzuholen. Und es ist nicht die Politik die an der Sache schuld ist es sind die Firmen. Sie machen die Gewinne mit unserer Leistung! Die ganze Sache ist eigentlich ganz einfach: Keiner darf sich mehr unter Wert verkaufen und glaubt mir ob die Firmen einem Ing. 38000 oder 48000 euro zahlen spielt in 99% absolut keine Rolle.
Gast
#1745181
Nichtbeamter schrieb: > Es ist echt schlimm, das im öffentlichen Dienst immer noch zwischen Uni > und FH-Abschlüssen unterschieden wird. Schon ein Grund mehr, dort nicht > anzufangen. Leistung hat hier noch nie gezählt. > Es wird unterschieden, weil es qualitative Unterschiede gibt. Und im öffentlichen Sektor sind die Gehälter starr, sodass man dem besseren FH-Absolventen nicht mehr zahlen kann, als dem schlechteren Uni-Absolventen. Oder wollen Sie als Bürger, dass die Beamten in den Verwaltungen Gehaltsverhandlungen mit potentiellen Bewerbern durchführen? Die würden sich dann nicht nur Pöstchen zuschieben, sondern auch noch Geld, wenn sich der potentielle Schwiegersohn als Büroaffe bewirbt.
Gast
#1745211
Berufserfahrung : 3 Jahre Ausbildung : Dipl.Ing.NT (FH) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 42k + Bonus (nicht garantiert) Bereich : HF-Hardware Test und Entwicklung Betriebsgröße : ~500 Bundesland: Berlin Ist das Gehalt für Berlin ok? Habe gerade Erhöhung bekommen und vorher 2 Jahre um die ~35 verdient. Habe 45 gefordert aber Chef meinte, damit würde ich das "Gehaltsgefüge" der Firma sprengen...45-50 scheint hier ein Seniorgehalt zu sein...omg.
Gast
#1745259
> Ist das Gehalt für Berlin ok?
Du wirst mit 42k in Berlin besser leben können als mit 56k in München,
insofern sind Zahlen nicht alles.
Du scheinst ja auch nicht unter Sklaventreibern arbeiten zu müssn, die
dich 70h in der Firma sehen wollen.
Mach deine zu 100k fehlenden Einnahmen durch Aktienspekulationsgeschäfte
:-)
Gast
#1745365
MaWin schrieb: > Du wirst mit 42k in Berlin besser leben können als mit 56k in München, > insofern sind Zahlen nicht alles. 2069 Euro (netto) in Berlin sind mehr wert wie 2600 Euro in München??? Bsp. Mietentwicklung: Ich zahl hier für 55qm ganz normale Ausstattung in Berlin-Mitte 540 Euro. Die Miete zahle ich seit ~2 Jahren (40 Euro Mieterhöhung in der Zeit), neuvermietet ginge diese Wohnung inzwischen für >600 weg. Selbst ein Neubau in Marzahn kostet mittlerweile >400! Eine vergleichbare Wohnung (55qm) würde in München also zB. 1040 Euro kosten, für die ich dann die 57k Brutto bräuchte? Irgendwie kann ich das nicht so ganz glauben...
Gast
#1745381
Fraglich! schrieb: > Eine vergleichbare Wohnung (55qm) würde in München also zB. 1040 Euro > kosten, > für die ich dann die 57k Brutto bräuchte? Diese Annahme setzt voraus, dass erhöhte Lebenshaltungskosten allein durch die Miete verursacht würden.
Gast
#1745387
Fraglich! schrieb: > Eine vergleichbare Wohnung (55qm) würde in München also zB. 1040 Euro > > kosten, > > für die ich dann die 57k Brutto bräuchte? Ja, in München muss man für eine gute 55qm Wohnung schon mit 800-1000€ warm rechnen. Außerdem ist in München alles teuer, Kneipen, Kino,..usw.
Gast
#1745402
Fraglich! schrieb: >Irgendwie kann ich das nicht so ganz glauben... Die Hauptstadt der Immobilienpreise ist bei uns wohl München. Hab mich selbst gelegentlich damit beschäftigt, da ich auch Vorstellungsgespräche in München hatte. Da wird gerne gemogelt, die glauben da, Leute aus einer anderen Gegend seien ahnungslos. Ich selbst, bekam bei einer Gehaltsverhandlung mal 10k€/a mehr nur die Lebenshaltungskosten geboten, und das war immer noch gemogelt. Das, gegenüber anderen bayrischen Großstädten, wo die Firma auch Standorte hat, wo es den Zuschlag nicht gab. Stuttgart, ist auch mit Vorsicht zu betrachten, aber nicht ganz so extrem. Berlin scheint bei Immobilien im bundesdeutschen Durchschnitt zu liegen. Für nen normalen Preis wirst du in München ne Wohnung in ner stark herunter gekommenen Mietskaserne bekommen, vielleicht in einem Hartz-IV-Getto, direkt neben der Autobahn, und nicht zentral gelegen.
Gast
#1745459
"Also ich kenne niemend der wegem dem Spaß arbeiten geht. Oder glaubst du wirklich, dass es schön ist jeden Tag 10 Stunden im Büro zu sitzen? Geh erst mal richtig Arbeiten und dann können wir ja nochmal reden." Wegen dem Spaß vielleicht nicht, aber ich kenne sehr viele denen die Arbeit Spaß macht. So sollte es auch sein. "Zu dem Gehalt von 45000: Das ist nicht das Ende!Kann z.B. den Meister machen was gerade einmal 1 Jahr geht und dann verdient man nochmal deutlich mehr. Außerdem muss man bei der Betrachtung beachten, dass er schon seit 7 Jahren Geld verdient . Wenn man das ganze mal zusammenzählt wirst du merken, dass es fast nicht möglich ist den Verlust wieder reinzuholen." Normalerweise verdienen in den Firmen Ingenieure mehr als die Facharbeiter. Wenn nicht gleich am Anfang(deutlich), aber spätestens nach ein paar Jahren BE.
Gast
#1745554
>Ja, in München muss man für eine gute 55qm Wohnung schon mit 800-1000€ >warm rechnen. Außerdem ist in München alles teuer, Kneipen, Kino,..usw. Ja, die Mietpreise sind schon recht fies hier. Aber das gleiche ist auch der Fall in Köln (hab dort 2 Jahre gelebt), Frankfurt, Hamburg und Stuttgart. Im Vergleich mit Berlin (auch dort hab ich ne zeitlang gelebt) sind die Lebenshaltungskosten in München aber nicht wirklich höher. Lediglich der Bäcker ist aus meiner Sicht teurer. Kneipen, Restaurants und Kino oder Museum tun sich da nicht wirklich was. Eher sind hier z.B. notwendige Versicherungen günstiger, da MUC als sicherer angesehen wird. Spart aber auch nicht genug um einen Mietausgleich zu erzielen. Naja, so einen Standort zuschlag hat man mir leider nicht angeboten ;(...
Gast
#1745581
Tom schrieb: >Naja, so einen Standort zuschlag hat man mir leider nicht >angeboten ;(... Danach muß man selbst fragen, genau zum Zeitpunkt der Gehaltsfrage. Und dann gespannt die Gesichter anschauen. Bei mir ist sowas bei Vorstellungsgesprächen an Standorten wie München schon mehrmals mit OK abgenickt worden, ohne daß jemand die Miene verzog.
Gast
#1747049
>Und es ist nicht die Politik die an der Sache schuld ist es sind die >Firmen. Sie machen die Gewinne mit unserer Leistung! Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Politik hat sehr wohl Schuld daran, indem sie die Rahmenbedingungen für die Ausbeuterei schafft. Beispiele: - Abschaffung der zeitlichen Obergrenze für Leiharbeistjobs durch Herrn Clement -> massives Outsourcing in die Leiharbeit - steuerlich Vergünstigungen, wenn eine Firma ins Ausland umzieht - keine Einführung von Mindestlohn -> man kann von Arbeit nicht mehr leben - Jede Arbeit muß seit H4 angenommen werden -> Sklavenhalterartige Zuständnisse und Arbeitszwang für sittenwidrige Löhne, Aufstockerei >Die ganze Sache ist eigentlich ganz einfach: Keiner darf sich mehr unter >Wert verkaufen und glaubt mir ob die Firmen einem Ing. 38000 oder 48000 >euro zahlen spielt in 99% absolut keine Rolle. DU bist aber sehr naiv. Wenn Du den Job nicht annimmst und aufgrund des nichtvorhanden Jobs H4 beantragen mußt, wird Dir die Regelleistung bis auf 30% gekürzt. Das sind 120€ im Monat. Spätestens dann wird jeder den miesesten Job annehmen. DIe Firmen freuen sich, durch die Politik mit billigen Arbeitern versorgt zu sein. Zu den Mietpreisen: Betrachtet nicht nur die Mieten, sondern auch die Nebenkosten, dann sieht die Rechnung schon wieder anders aus. Sicherlich sind die Mieten in einigen Städten Westdeutschlands höher. Diese Zahlen tauchen dann in der Statistik auch auf, um das Lohngefälle zu erklären. Sieht man sich die Nebenkosten an, fällt auf, daß Ostdeutschland die höchsten im gesamten Bundesgebiet hat. Diese Zahl taucht nicht mehr in der Statistik auf. Wer von Euch bezahlt aber nur die Miete, ohne Nebenkosten? Das sind die Tricks der Politik. >Sieht man sich die Nebenkosten an, fällt auf, daß Ostdeutschland die >höchsten im
gesamten Bundesgebiet hat. Diese Zahl taucht nicht mehr in der >Statistik auf. Wer
von Euch bezahlt aber nur die Miete, ohne Nebenkosten? >Das sind die Tricks der
Politik.
Mein Gott, dann ziehst'de eben aus dem Osten weg und suchst dir da einen
anständigen Job, dort wo du einen bekommst. Selbstinitiative ist das
Stichwort, nicht immer die Schuld bei den bösen Anderen suchen, mal bei
sich selbst anfangen. Die Politik wird dir nicht helfen, beweg' dich
selbst.
Im Westen wurde einem auch nichts geschenkt, und wenn es dem
Ostdeutschen alles nicht gefällt, kann er sich gerne wieder 'ne Mauer
dahinstellen, in den Köpfen ist davon ja noch genug übrig.
Echt, diese Dauerjammerei nervt langsam, hier ging's um Gehälter 2010,
nicht um soziale Probleme hoch 3. Mach dazu einen neuen Thread auf und
gut ist.
Gunb
Gast
#1747240
Dann hat deine Bekannte ca. 3300 Euronen Brutto. Absolut normal für eine Sachbearbeiterin in einem Unternehmen mit Ausbildungsberuf. Ich verstehe die Ingenieure nicht, die meinen 45k/a seien bei ein faires Einkommen für ihre Tätigkeit, weil "ja so interessant" etcetc. Einfach lächerlich, so ein Gefasel. In allen anderen Bereichen kann man über die weltfremden Ing. nur lachen, wenn man sowas hört.
Gast
#1747261
@Gun B: Eine sehr "konstruktive" Lösung. Fresse halten, das Unrecht nicht an der Wurzel packen, sondern flüchten. Hut ab! ;-) Nur sollte man eben eine Statistik auch ehrlich betreiben. "Jammerossi" hin oder her. Übrigens sieht man an den Opelmitarbeitern wie schnell ein Wessi zum Jammerwessi werden kann, wenn die gleichen Situatuionen wie im Osten eintreten.
Gast
#1747263
> Dann hat deine Bekannte ca. 3300 Euronen Brutto. Absolut normal für > eine Sachbearbeiterin in einem Unternehmen mit Ausbildungsberuf. Klar, völlig normal. Spinner. > Ich verstehe die Ingenieure nicht, die meinen 45k/a seien bei ein | faires Einkommen für ihre Tätigkeit, Das ist noch viel zu viel für Leute wie dich, die nicht mal in der Lage sind, verlässlich Zahlen nachzuschlagen, sondern irgendwelche Phantasiewerte in ihre Argumentation einfliessen lassen. > In allen anderen Bereichen kann man über die weltfremden Ing. nur lachen Stimmt. So weltfremd wie deine Gehlatsvorstellungen. @Paul: und hat wieder nichts mit den Gehältern 2010 zu tun.
Gast
#1747371
>und hat wieder nichts mit den Gehältern 2010 zu tun.
Doch, das Gehalt definiert sich auch über Lebenshaltungskosten! Wenn
alles kostenlos wäre, wäre ich mit 0€ recht zufrieden.
Gast
#1749802
Hallo, was meint ihr so, welches Einstiegsgehalt passt? 27Jahre alt, Meister +1 Jahr berufspraxis als Meister und M.Sc Uni, Bereich Elektronik.
Gast
#1749821
Region?
Gast
#1749878
pauschal: 40-45k, je nach Region können nochmal 5k Abweichung ok sein
Gast
#1750312
Region: Nordbayern
Gast
#1750456
Stephan schrieb: > Ich verstehe > die Ingenieure nicht, die meinen 45k/a seien bei ein faires Einkommen > für ihre Tätigkeit, weil "ja so interessant" etcetc. Einfach lächerlich, > so ein Gefasel. In allen anderen Bereichen kann man über die weltfremden > Ing. nur lachen, wenn man sowas hört. Viele Ings lachen doch schon über sich selbst. Bei uns in der Firma ist das Gehalt jedenfalls schon sone Art "Running Gag". Die Leute fangen mit begrenzten 2 Jahresverträgen an und bekommen als Uniabsolventen ~35k brutto. Aber was willste machen, wenn es keine Alternativen gibt? Das ist halt so wenn die Anzahl der Ingenieure und Informatiker die Nachfrage bei weitem übersteigt! Dann arbeitet man auch für solche Bedingungen, um die Miete zu zahlen!
Gast
#1750592
Berufserfahrung: 18 Jahre Ausbildung: Informationselektroniker Arbeitszeit: >39h/Woche Jahreseinkommen brutto: 48k (2008) Bereich: EDV - Administration Betriebsgröße : 400 Region: Süd - Niedersachsen
Gast
#1754835
High Performer schrieb: > Als Ingenieur wirst Du einen mehr als ausreichenden Rest des Lebens > haben, nämlich so ab Mitte vierzig! Wenn Du der Meinung bist, dass Du > während Deiner wenigen Arbeitsjahre mit dem inzwischen üblichen > Minigehalt dann bis zu Deinem Lebensende vernünftig über die Runden > kommst, OK. Die allermeisten werden das nicht schaffen, und haben dann > ein grundlegendes Problem, das sich entweder Hartz IV oder Altersarmut > nennt. Aber klar, es ist ja schon längst nicht mehr en vogue, sein Leben > über mehr als ein paar Monate im Voraus zu planen. Wozu auch... Hallo "High Performer", auf Deinen Kommentar möchte ich nochmal antworten, auch wenn es offtopic ist. Ich war als NATO Soldat (freiwillig) in einer Aufklärungseinheit während der Kriege im Balkan und habe dort netto mehr verdient als ich als Dipl.-Ing. vermutlich jemals bekommen werde. Davon habe ich mein Studium und meine Reisen während des Studiums finanziert und nebenbei einige "Erfahrungen" mitgenommen. In der "dritten Welt" bin ich meist nur mit Rucksack gereist und habe dort sprichwörtlich Menschen verrecken sehen, an Lepra krepieren, mit verkrüppelten Gliedmaßen durch die Straßen kriechen, Kinder die vor Hunger Dreck fressen, Menschen die zu dritt auf einer Matratze in einem Schlammloch schlafen. Ich mach mir keine übermäßigen Gedanken darüber, ob ich jetzt 200k Euro fürs Alter zurück legen kann oder "nur" 100k Euro und das "Arbeitnehmer-Drohszenario Hartz IV" macht mir nicht die geringsten Sorgen. Ich kann mittlerweile ganz gut damit umgehen, aber vor einigen Jahren musste ich bisweilen schon noch ziemlich schlucken, wenn ich mir die Alltags-Jammerei meiner Mitbürger so angehört hab. Die Leute hier haben nicht die allergeringtse Vorstellung davon, in welchen materiellen(!) Luxus sie hier leben. Gehälter sind relativ. Wer nicht in der Lage ist mit 20k Euro/a ein zufriedenes Leben zu führen wird es mit 200k Euro / a auch nicht sein. mfg
Gast
#1754925
nochmal ich schrieb: > Gehälter sind relativ. Wer nicht in der Lage ist mit 20k Euro/a ein > > zufriedenes Leben zu führen wird es mit 200k Euro / a auch nicht sein. Jep, das ist mal ne Aussage. Da stimm ich voll und ganz zu. Mir reichte mein Geld während des Studiums meist nicht so richtig und jetzt wo ich Dipl. Ing bin reichts auch nicht. Umso mehr man verdient, desto höher werden die Ansprüche.
Gast
#1754951
Berufserfahrung : 3 Jahre Ausbildung : Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik Arbeitszeit : 37,5h Jahreseinkommen brutto : 52.000 € Bereich : HW und SW Entwicklung Betriebsgröße : ~200 Region : NRW
Gast
#1754986
"Mir reichte mein Geld während des Studiums meist nicht so richtig und jetzt wo ich Dipl. Ing bin reichts auch nicht. Umso mehr man verdient, desto höher werden die Ansprüche." Des stimmt voll und ganz. Hab ich auch schon sehr oft bei Leuten beobachten können.
Gast
#1755071
Mag ja sein dass die Ansprüche steigen, kann man irgendwo auch verstehen aber wer auf Dauer mehr ausgibt als er einnimmt, ist einfach nur hohl in der Birne.
Gast
#1755076
Naja das sollte dann nicht passieren ;-) Ich wollte nur damit sagen, dass man auch mit weit weniger auskommen könnte als mit seinem Ing.-Gehalt
Gast
#1755097
Diese in d.s.e erwähnte Liste war mal ganz informativ: http://www.worldsalaries.org/engineer.shtml auch wenn Engineer dabei alles mögliche nur kein E-Techniker ist. |
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