Inzucht Jürgen schrieb im Beitrag #6526596:
> Reinhard S. schrieb:> Den O. schrieb:> Mit Kindern wird es auch für den normalen Ing. schwierig mit> 50 genug Kapital zu haben um sorglos in Rente gehen zu können.>> Zumal die Kinder da schlimmstenfalls noch nicht aus dem Haus sind...>> mit 50 ist dein leben eh schon vorbei. auf die 20er und 30er kommts an.> danach sind die frauen häßlich und als mann steht er nicht mehr so> leicht
Klar. Manche bringen mit 50 keinen mehr hoch. Zuviel Sauferei, Fresserei
und Raucherei.
Für den Rest gilt. Mit 50 fängt das Leben an.
Codeauditor schrieb:> Die jungen Lehrerweiber damals in meiner Schule waren ständig schwanger,> eine Klassenlehrin war praktisch nie anwesend, die Biolehrerin bekam> auch ein Kind nach dem anderen, ausnahmslos alle jungen Dinger frisch> nach dem Referendariat.
Was für Gebärmaschinen.
Hallo miteinander,
der öffentliche Dienst ist in meiner Region momentan vom Verdienst und
den Arbeitsbedingungen her konkurrenzlos für uns "jüngere".
Ich habe einen Abschluß als M.Eng. und habe 8 Jahre in einem größeren
Ingenieurbüro (300+ Mitarbeiter) im Bereich der technischen
Gebäudeausrüstung gearbeitet.
Nach 8 Jahren Kampf+Buckelei habe ich dort 45k verdient bei einer 50-60h
Woche. Mein Anfangsgehalt nach dem Studium waren 40k.
Überstunden waren mit dem feuchten Händedruck des Chefs abgegolten.
Am Ende hat mich wirklich angestunken, dass man Ingenieursstellen mit
Technikern besetzt hat. Deshalb durften wir in unseren Email-Signaturen
auch nicht mehr unseren Abschluß oder "Ingenieur" als Berufsbezeichnung
angeben. Es wurden sogar extra neue Visitenkarten gedruckt...
Da meine Region eher Strukturschwach ist, bin ich vor 7 Monaten in den
öffentlichen Dienst gewechselt und habe es bisher nicht bereut!
- Ich bekomme jetzt nach Tarif 60k/Jahr.
- Die Arbeitszeit wird mit Stechuhr erfasst und wenn man 40 Überstunden
angesammelt hat, müssen diese genommen werden.
- Der Lohn steigt mit den Tarifstufen aller paar Jahre an und die
Gewerkschaft verhandelt auch noch jedes Jahr ein paar Prozent.
Im Ingenieurbüro dagegen musste ich in den jährlichen Personalgesprächen
mit meinem Chef um jeden Euro mehr kämpfen/betteln.
-Man hat deutlich weniger Stress, da die Termine i.d.R. lockerer sind
-Der Job ist sicher, solange ich keine goldenen Löffel klaue
Negativ ist eigentlich nur, dass man es mehr mit Formularismus zu tun
hat.
Im Ingenierubüro hatte ich 80%Technik zu 20%Verwaltung.
Jetzt ist es genau umgekehrt, d.h. 20%Technik/80%Verwaltung.
Das weiß man aber i.d.R. schon bevor man in den ÖD wechselt.
Man gewöhnt sich auch schnell dran.
Im Gegensatz dazu sehe ich meinen Studienfreund, der bei einer
Dienstleistungstochter von VW in Wolfsburg angefangen hat:
Anfangsgehalt um die 55k, aber immer nur befristete Verträge für 1 Jahr
oder sogar nur Projektbezogen.
Dieses Jahr hat er keine Verlängerung mehr bekommen.
Meine Cousine mit Doktortitel bekommt an einem privaten Institut in
Potsdam sogar nur Halbjahresverträge ->momentan wartet Sie noch auf
Rückinfo, ob Sie ab Januar aufs Arbeitsamt muss oder nicht.
>>Mal abwarten wie die Wirtschaft darauf reagiert. In den nächsten Jahren gehen
die Boomer in Rente, wodurch die Nachfrage nach Arbeitskräften wieder steigen
wird.
Ich kann dir sagen, wie die Wirtschaft reagieren wird:
Sie wird JAMMERN - noch mehr als jetzt.
Und anschließend wird man nach Billigkräften aus Timbuktu schreien.
Die sollen dann alle hier herkommen und für die Deutsche Wirtschaft zu
einem Hungerlohn malochen. Allerdings gibt es schlecht bezahlte Arbeit
auch bei denen Zuhause in Timbuktu. Also kein Grund dafür umzuziehen.
Darauf hin wird man dann laut nach dem Staat rufen, der die schlecht
bezahlten Jobs subventionieren soll
Nur eines wird die Wirtschaft nicht: Von selbst gute Löhne und
Arbeitsbedingungen anbieten.
Doom schrieb:> Krisenzeiten sind goldene Zeiten für die IGM.
Wenn eure Gehälter sinken, sinken auch die Beitragseinnahmen der IGM.
Was passiert eigentlich mit eurer Mitgliedschaft, wenn ihr in Hartz
landet?
ÖD-Fan schrieb:> Hallo miteinander,>> der öffentliche Dienst ist in meiner Region momentan vom Verdienst und> den Arbeitsbedingungen her konkurrenzlos für uns "jüngere".>>
Dir ist schon klar, dass der Spaß im ÖD auch vorbei ist, wenn die
deutsche Wirtschaft den Bach herunter geht?
In Deutschland hat sich eine abartige Wohlstandsdekadenz breit gemacht.
Viele glauben, dass es Wohlstand ohne Industrie, ohne Leistung geben
könnte.
F. B. schrieb:> VW kann keine Autos mehr bauen, weil Zulieferer ausfallen.
Das betrifft alle OEMs und ist uninteressant solang die Nachfrage Da
ist. Die Verkaufszahlen stimmen schon wieder.
F. B. schrieb:> VW-Mitarbeiter müssen erneut in Kurzarbeit.
Nur Teile der Produktion. In der Entwicklung kenne ich niemanden der in
Kurzarbeit ist. Ich habe das ganze Jahr durchgearbeitet und bleibe bis
März im Homeoffice. Bonus und Dividende wurde auch gezahlt.
F. B. schrieb:> Das konnte jetzt aber niemand vorhersehen.
Wann und wo hast du es denn vorhergesagt? Gewöhnlich fehlen doch bei
jeglichen Ankündigungen von dir konkrete Daten wie Zeitpunkt, Betrag,
Dauer usw.
F. B. schrieb:> Wie lange läuft euer Kurzarbeitergeld eigentlich noch? Bzw. wann geht es> in Hartz?
Die Entwickler sind nicht in Kurzarbeit. Warum auch? Ließ mal wie viele
Mrd in Emobilität und Digitalisierung die nächsten 10 Jahre investiert
werden. Vielleicht verstehst du dann wie lächerlich du dich hier machst.
PS: Der VW Aktienkurs hat sich in den letzten 20 Jahren ver4facht.
Stefan Schultz schrieb:> Viele glauben, dass es Wohlstand ohne Industrie, ohne Leistung geben> könnte.
Das liegt an der mangelnden Bildung bei diesem Thema. Die meisten wissen
doch gar nicht, wie Wirschaft funktioniert und wozu Steuern gezahlt
werden.
Die Automobilindustrie und der damit verbundene Maschinenbau sind das
Rückrat der Wirtschaft in Deutschland. Sie zahlen einen großen Teil der
Steuern auf Bundes- und kommunaler Ebene. Ihre Beschäftigten zahlen
SV-Abgaben und Einkommensteuer.
Ohne diese Branchen würden in Dtl. einige Lichter ausgehen. Auch im viel
gelobten öffentlichen Dienst, der ja vom Steuerzahler finanziert wird.
Auch der EURO ist eng mit den genannten Branchen verflochten. Ohne EURO
und EU-Zuschüsse könnten sich unsere wichtigsten Handelspartner, die ja
alle in Europa sitzen, unsere Autos/Maschinen gar nicht leisten.
Ich kann den Architekten des EURO sowie der EU jedenfalls nur zum Aufbau
des heutigen Systems gratulieren. Die Exportnation Deutschland hat davon
maßgeblich profitiert.
Dass der ÖD inzwischen ein attraktiver Arbeitgeber ist, muss man ja
nicht kritisieren. Wir brauchen ja einen starken ÖD mit fähigem
Personal. Über Beamten-Privilegien muss man natürlich diskutieren, da es
dort inzwischen zu einer starken Übervorteilung gekommen ist.
@F.B.
Du solltest deinen Feldzug gegen die Automobilindustrie überdenken.
Durch ihre Steuerzahlungen wurde auch deine Ausbildung maßgeblich
finanziert. Auch die Infrastruktur, die du benutzt.
Wenn es der Automobilindustrie schlecht geht, geht es dir nicht besser
;)
das ist die Wahrheit schrieb:> Die Exportnation Deutschland hat davon maßgeblich profitiert.
Man darf nur nicht so naiv sein, den gewöhnlichen Arbeiter
dazuzuzählen.
Doom schrieb:> Man darf nur nicht so naiv sein, den gewöhnlichen Arbeiter> dazuzuzählen.
Eben doch!
Nirgendwo wird ein einfacher, ungelernter Arbeiter aka
"Türgummifestklopfer" so gut bezahlt wie in der deutschen Industrie -
egal ob Automobil, Pharma, Maschinenbau, also in Exportbranchen.
In Bereichen, die für den inländischen Markt tätig sind, sieht es aber
weniger gut aus: Handwerker (angestellt), Friseure, Busfahrer, etc.
Diese Berufsgruppen profitieren aber durch staatliche Zuschüsse und
Transferleistungen wie H4, Wohngeld, Eltergeld, Kindergeld, kostenloser
Bildung, usw.
Diese Zuschüsse werden von Steuern und Abgaben der Exportindustrie
bezahlt. Hier schließt sich der Kreis: ein tolles System für alle in
Deutschland.
das ist die Wahrheit schrieb:> Diese Zuschüsse werden von Steuern und Abgaben der Exportindustrie> bezahlt. Hier schließt sich der Kreis: ein tolles System für alle in> Deutschland.
Möchtest du trollen oder glaubst du zumindest beim Geldkreislauf
wirklich an ein Perpetuum mobile?
21 Uhr ist Zapfenstreich schrieb:> Möchtest du trollen oder glaubst du zumindest beim Geldkreislauf> wirklich an ein Perpetuum mobile?
Trollen möchte ich nicht und ein perpetuum mobile existiert nicht.
Das System funktioniert aber so, wie ich es dargestellt habe. Das ist
das System Deutschland.
Dieses System wäre nicht möglich, wenn:
1. Der Euro abgeschafft wird
2. Die EU keine ärmeren Länder bezuschusst
3. man Grenzen dicht macht und Zollschranken einführt
Das behaupten aber viele immer. Der starke Sozialstaat in Deutschland
wird aber durch eine starke Wirtschaft erst möglich, welche wiederum von
starken Handelspartnern lebt.
das ist die Wahrheit schrieb:> Der starke Sozialstaat in Deutschland> wird aber durch eine starke Wirtschaft erst möglich, welche wiederum von> starken Handelspartnern lebt.
Wie erklärst du dann, dass die BRD zu D-Mark Zeiten bereits eine starke
Export-Nation gewesen ist?
das ist die Wahrheit schrieb:> Trollen möchte ich nicht und ein perpetuum mobile existiert nicht.
Du gibst anderen Geld, damit sie dich für deine Arbeit bezahlen können.
Gebt mir auch Geld, damit ich die Arbeitsplätze in Zuffenhausen retten
kann!
das ist die Wahrheit schrieb:> Auch der EURO ist eng mit den genannten Branchen verflochten. Ohne EURO> und EU-Zuschüsse könnten sich unsere wichtigsten Handelspartner, die ja> alle in Europa sitzen, unsere Autos/Maschinen gar nicht leisten.
China vergessen? Und wir müssen also der Rest-EU unser Geld geben, damit
sie unsere teuren Produkte kaufen können? Wäre es da nicht einfacher,
einfach die Zuschüsse zu streichen, wir dementsprechend weniger Beitrag
an die EU zahlen müssen und dementsprechend weniger Steuern zahlen
müssen, unsere Produkte also billiger werden?
>>In Deutschland hat sich eine abartige Wohlstandsdekadenz breit gemacht. Viele
glauben, dass es Wohlstand ohne Industrie, ohne Leistung geben könnte.
Naja, derzeit erbringen wir Leistung für die Industrie, ohne
entsprechenden Wohlstand im Gegenzug zu erhalten.
Ein Blick auf die Entwicklung der Produktivität und der
Reallohnentwicklung zeigt, dass beide seit mehr als 20 Jahren
auseinander laufen. Der normale Arbeitnehmer wird in anderen Worten
nicht mehr am gemeinsam erwirtschafteten Gewinn beteiligt. Stattdessen
wird er in Zeit/Leih/Sklavenarbeit getrieben.
Das sich die Leute da nach Alternativen umschauen, ist da nur die folge.
Eine Wohlstandsdekadenz sehe ich da eher am oberen Ende der
Gesellschaft, die leistungsloses Einkommen aus Zinsen und Dividenden
erhält.
Du hast aber Recht, dass die (produzierende) Industrie die Grundlage des
Wohlstandes einer jeden Gesellschaft ist.
Umso trauriger ist es doch, dass die Kriese der deutschen
(Automobil)-Konzerne größtenteils selbst verschuldet ist.
Welches grosse Unternehmen betreibt denn noch echte
Grundlagenforschung/Entwicklung?
Die wollen alle nur fertige Lösungen einkaufen, aber nichts selber
investieren.
Das klappt nur leider nicht und hat dazu geführt, dass die deutsche
(Automobil) Industrie fast alle wichtigen Bereichen zurück gefallen
ist bzw. Trends verschlafen hat.
Statt den Klang von zufallenden Autotüren zu optimieren, hätte man
besser in alternative Antriebe und Kraftstofferzeugung investieren
sollen.
Auch gibt es nur noch wenige Firmen, die noch ausbilden.
Aber dann über Fachkräftemangel klagen...
das ist die Wahrheit schrieb:> 21 Uhr ist Zapfenstreich schrieb:> Möchtest du trollen oder glaubst du zumindest beim Geldkreislauf> wirklich an ein Perpetuum mobile?>> Trollen möchte ich nicht und ein perpetuum mobile existiert nicht.>> Das System funktioniert aber so, wie ich es dargestellt habe. Das ist> das System Deutschland.>> Dieses System wäre nicht möglich, wenn:>> 1. Der Euro abgeschafft wird> 2. Die EU keine ärmeren Länder bezuschusst> 3. man Grenzen dicht macht und Zollschranken einführt>> Das behaupten aber viele immer. Der starke Sozialstaat in Deutschland> wird aber durch eine starke Wirtschaft erst möglich, welche wiederum von> starken Handelspartnern lebt.
Es war schon verrückt den Euro einzuführen.
Geradezu geisteskrank ist es, nun auch noch Massenmigration aus den
rückständigsten und ärmsten Regionen der Welt zu fördern. Das wird zum
Totaldesaster führen.
Zero Knowledge schrieb:> Wie erklärst du dann, dass die BRD zu D-Mark Zeiten bereits eine starke> Export-Nation gewesen ist?
Die großen Handelsbilanzüberschüsse erzielt Deutschland erst seit der
EURO Einführung. Bis 2000 waren Einfuhren und Ausfuhren viel näher
beieinander als danach. 2003 bis 2008 war Deutschland Exportweltmeister.
das ist die Wahrheit schrieb:> Wenn es der Automobilindustrie schlecht geht, geht es dir nicht besser> ;)
Das verstehen die Trolle leider nicht.
das ist die Wahrheit schrieb:> Doom schrieb:>> Man darf nur nicht so naiv sein, den gewöhnlichen Arbeiter>> dazuzuzählen.>> Eben doch!> Nirgendwo wird ein einfacher, ungelernter Arbeiter aka> "Türgummifestklopfer" so gut bezahlt wie in der deutschen Industrie -> egal ob Automobil, Pharma, Maschinenbau, also in Exportbranchen.
Dafür beneiden viele Länder Deutschland. Hier wird jedoch versucht diese
Errungenschaft durch Behauptungen wie "niemand kann so produktiv sein,
um so ein Gehalt zu rechtfertigen" schlecht zu reden.
Zum glaubt niemand Leuten ohne jegliche Zahlen und Fakten. Das ist wie
der Finanzanfänger mit seinen Rendite-Diagrammen ohne
Achsenbeschriftungen. Da lacht man einmal drüber und kümmert sich um
reale Dinge.
Stefan Schultz schrieb:> ohne Leistung geben> könnte.
Gibt es doch schon längst. Deswegen werden die höchsten Prozent jedes
Jahr reicher in Deutschland während die üblichen Arbeitnehmer stetig
einstecken müssen und in den letzten Jahren nix an Kaufkraft gewonnen
haben.
Tralala schrieb:> Eine Wohlstandsdekadenz sehe ich da eher am oberen Ende der> Gesellschaft, die leistungsloses Einkommen aus Zinsen und Dividenden> erhält.
Wann war das je anders? Die Kapitalertragsteuer gibt es glaube ich erst
seit 2009.
Tralala schrieb:> Ein Blick auf die Entwicklung der Produktivität und der> Reallohnentwicklung zeigt, dass beide seit mehr als 20 Jahren> auseinander laufen.
Hast du konkrete Zahlen, damit mal eine sinnvolle Diskussion zustande
kommt?
Tralala schrieb:> Umso trauriger ist es doch, dass die Kriese der deutschen> (Automobil)-Konzerne größtenteils selbst verschuldet ist. Welches grosse> Unternehmen betreibt denn noch echte Grundlagenforschung/Entwicklung?> Die wollen alle nur fertige Lösungen einkaufen, aber nichts selber> investieren. Das klappt nur leider nicht und hat dazu geführt, dass die> deutsche (Automobil) Industrie fast alle wichtigen Bereichen zurück> gefallen ist bzw. Trends verschlafen hat. Statt den Klang von> zufallenden Autotüren zu optimieren, hätte man besser in alternative> Antriebe und Kraftstofferzeugung investieren sollen.
Du weißt aber schon dass dieses Jahr kein Hersteller mehr Elektro- und
Hybridfahrzeuge in Europa zugelassen hat als die VW AG?
Dein Abgesang auf die deutsche Automobilindustrie ist insofern nicht
gerechtfertigt, dass nicht nur der Weltgrößte Autobauer der Welt aus
Deutschland kommt, sondern auch Umsatz und Gewinn der deutschen Firmen
stärker als bei der Konkurrenz sind. Nur Toyota ist noch stärker. Die
größten Automobilzulieferer weltweit sind Bosch, Conti und ZF
Friedrichshafen. Wer ist Premium und Volumenmarktführer in Europa und
China? Das sind die mit Abstand wichtigsten Märkte weltweit.
Tralala schrieb:> Auch gibt es nur noch wenige Firmen, die noch ausbilden. Aber dann über> Fachkräftemangel klagen...
Gerade die Automobilfirmen tun das. Zum Beispiel alleine VW (ohne Audi,
Porsche usw) stellt in Niedersachsen jährlich über 1000 Azubis mit
Übernahme Garantie bei Bestehen der Prüfung ein.
DasAuto schrieb:> Die großen Handelsbilanzüberschüsse erzielt Deutschland erst seit der> EURO Einführung. Bis 2000 waren Einfuhren und Ausfuhren viel näher> beieinander als danach. 2003 bis 2008 war Deutschland Exportweltmeister.
Ja, der starke Anstieg der Handelsbilanzüberschüsse von Deutschland seit
Einführung des Euros ist im wesentlich auch auf die Nachfrage der
jeweiligen südeuropäischen Euro-Länder (Italien, Spanien, usw.)
zurückzuführen. Das Stichwort lautet Target2-Salden. Aber es ist nicht
gesagt, dass diese Salden jemals zurückgezahlt werden.
Doom schrieb:> Mit anderen Worten: Wir sind zu billig und arbeiten für Andere.
Im Gegenteil. Relativ teuer. Aber Deutschland hat sich irgendwann einen
Ruf erarbeitet, der immer noch zu vielen Bestellungen führt, auch wenn
die Qualität aus Fernost mittlerweile gleichauf liegt. Die qualitativ
besten Tesla Fahrzeuge kommen ja auch aus China und nicht aus den USA.
Zero Knowledge schrieb:> DasAuto schrieb:> Die großen Handelsbilanzüberschüsse erzielt Deutschland erst seit der> EURO Einführung. Bis 2000 waren Einfuhren und Ausfuhren viel näher> beieinander als danach. 2003 bis 2008 war Deutschland Exportweltmeister.>> Ja, der starke Anstieg der Handelsbilanzüberschüsse von Deutschland seit> Einführung des Euros ist im wesentlich auch auf die Nachfrage der> jeweiligen südeuropäischen Euro-Länder (Italien, Spanien, usw.)> zurückzuführen. Das Stichwort lautet Target2-Salden. Aber es ist nicht> gesagt, dass diese Salden jemals zurückgezahlt werden.
Zurückgezahlt?
Sag mal. Wovon träumst du? Hast du schonmal die Staatsverschuldung in
der Eurozone angeschaut?
Zero Knowledge schrieb:> DasAuto schrieb:>> Die großen Handelsbilanzüberschüsse erzielt Deutschland erst seit der>> EURO Einführung. Bis 2000 waren Einfuhren und Ausfuhren viel näher>> beieinander als danach. 2003 bis 2008 war Deutschland Exportweltmeister.>> Ja, der starke Anstieg der Handelsbilanzüberschüsse von Deutschland seit> Einführung des Euros ist im wesentlich auch auf die Nachfrage der> jeweiligen südeuropäischen Euro-Länder (Italien, Spanien, usw.)> zurückzuführen. Das Stichwort lautet Target2-Salden. Aber es ist nicht> gesagt, dass diese Salden jemals zurückgezahlt werden.
Niemand hat behauptet dass die Schulden im Kapitalismus je zurückbezahlt
werden müssten. Typisches Stammtischgerede. Ohne Schulden z.B. aus
Infrastrukturprojekten wäre die USA nie so eine Wirtschaftsmacht
geworden. Was denkt ihr wie in Fernost in weniger als 40 Jahren aus
tiefer Armut eine Mittelschicht von über einer halben Mrd Menschen
geschaffen wurde? Schulden. Anderes Beispiel: Japan ist nicht nur
technologisch Spitze, sondern auch bei Schulden.
DasAuto schrieb:> Zero Knowledge schrieb:> DasAuto schrieb:> Die großen Handelsbilanzüberschüsse erzielt Deutschland erst seit der> EURO Einführung. Bis 2000 waren Einfuhren und Ausfuhren viel näher> beieinander als danach. 2003 bis 2008 war Deutschland Exportweltmeister.>> Ja, der starke Anstieg der Handelsbilanzüberschüsse von Deutschland seit> Einführung des Euros ist im wesentlich auch auf die Nachfrage der> jeweiligen südeuropäischen Euro-Länder (Italien, Spanien, usw.)> zurückzuführen. Das Stichwort lautet Target2-Salden. Aber es ist nicht> gesagt, dass diese Salden jemals zurückgezahlt werden.>> Niemand hat behauptet dass die Schulden im Kapitalismus je zurückbezahlt> werden müssten. Typisches Stammtischgerede. Ohne Schulden z.B. aus> Infrastrukturprojekten wäre die USA nie so eine Wirtschaftsmacht> geworden. Was denkt ihr wie in Fernost in weniger als 40 Jahren aus> tiefer Armut eine Mittelschicht von über einer halben Mrd Menschen> geschaffen wurde? Schulden. Anderes Beispiel: Japan ist nicht nur> technologisch Spitze, sondern auch bei Schulden.
Äpfel und Birnen!
1. Die USA besitzen mit dem Dollar die Weltreservewährung.
2. Japan ist bei sich selbst verschuldet. Zudem hat Japan seit
Jahrzehnten die niedrigsten BIP Wachstumsraten der entwickelten
Industrienationen.
DasAuto schrieb:> Du weißt aber schon dass dieses Jahr kein Hersteller mehr Elektro- und> Hybridfahrzeuge in Europa zugelassen hat als die VW AG?
Wahrscheinlich 99% Hybridfahrzeuge und 1% reine Elektroautos.
Das Hybridfahrzeuge jedoch wiederum eigentlich reine Verbrennungsmotoren
mit vielleicht 30km Batteriereichweite sind, hast du hier anscheinend
nicht bedacht.
DasAuto schrieb:> Niemand hat behauptet dass die Schulden im Kapitalismus je zurückbezahlt> werden müssten. Typisches Stammtischgerede. Ohne Schulden z.B. aus> Infrastrukturprojekten wäre die USA nie so eine Wirtschaftsmacht> geworden. Was denkt ihr wie in Fernost in weniger als 40 Jahren aus> tiefer Armut eine Mittelschicht von über einer halben Mrd Menschen> geschaffen wurde? Schulden. Anderes Beispiel: Japan ist nicht nur> technologisch Spitze, sondern auch bei Schulden.
Zurückzahlen war der falsche Begriff. Es geht eher darum, dass diese
Target2-Salden im EZB-System wieder ausgeglichen werden müssten, was
aber sehr unwahrscheinlich ist. Das habe ich ja auch oben geschrieben.
Und die genannten Beispiele USA und Japan sind auch nicht passend.
Die USA kann sich die Schuldenmacherei im Ausland wegen des US-Dollars
als Leitwährung leisten, während die Staatsschulden von Japan bei den
eigenen Bürgern im Inland sind.
Stefan Schultz schrieb:> Äpfel und Birnen!>> 1. Die USA besitzen mit dem Dollar die Weltreservewährung.
Das ändert sich langsam aber sicher. Der Dollar als Weltleitwährung war
aber auch nicht die Ursache, sondern eine Folge. Zur Wirtschaftsmacht
wurde die USA wegen seiner extrem teuren Infrastruktur und
Militärausgaben, die auf Schulden basierten.
Der folgende Text für die keine Zeit haben kurz zusammengefasst:
Schulden gut, schwarze Null ganz schlecht.
"Als die Vereinigten Staaten im Dezember 1941 in den Zweiten Weltkrieg
eintraten, erhöhten sich die staatlichen Ausgaben und die
Staatsverschuldung (Deficit spending) in vorher ungekanntem Maße, was
das endgültige Ende der Massenarbeitslosigkeit zur Folge hatte. Nach dem
Zweiten Weltkrieg erlebten die Vereinigten Staaten ein relativ stabiles
Wirtschaftswachstum. Ende der 1960er Jahre heizte der Vietnamkrieg die
Wirtschaft an; er trieb aber auch die Neuverschuldung der USA in die
Höhe.
Im Laufe der 1970er Jahre gab es kaum nennenswertes Wachstum der
US-Wirtschaft. Der keynesianische Ansatz, der bis dahin dominiert hatte,
verlor ab Beginn der 1980er Jahre viele Anhänger. Ronald Reagan gewann
die Präsidentschaftswahl 1980 mit dem Wahlspruch „government is not the
solution to our problem, government is the problem“[15]. Reagan
unterstützte den Ansatz der Angebotspolitik; er senkte ab 1981 Steuern
und verringerte staatliche Regulierungen und die Staatsquote. In der
Fiskalpolitik bewirkten die Steuersenkungen ein bedeutendes
konjunkturunabhängiges deficit spending (die höchste Kreditaufnahme, die
die USA in Friedenszeiten bis dahin erlebt hatten).[16] 1982 wuchs das
Bruttoinlandsprodukt um zwei Prozent; im Laufe der achtjährigen Amtszeit
Reagans wuchs es um 31 %. Während Präsident Bill Clintons Amtszeit wuchs
das BIP noch einmal um 38 %.
Von 2010 bis 2017 wuchs die amerikanische Wirtschaft in jedem Jahr,
womit das Land die dritt-längste Expansionsphase seiner Geschichte
erlebte. Gleichzeitig wuchs die Staatsverschuldung auf das höchste Level
seit dem Zweiten Weltkrieg an (ca. 105 % des BIP im Jahre 2016).[17]"
Stefan Schultz schrieb:> 2. Japan ist bei sich selbst verschuldet. Zudem hat Japan seit> Jahrzehnten die niedrigsten BIP Wachstumsraten der entwickelten> Industrienationen.
Ist doch logisch, dass du als drittgrößte Volkswirtschaft mit sehr hohem
BIP pro Einwohner nicht mehr so stark wächst. Die anderen
Industrienationen wachsen nicht viel schneller.
Billiglohnland schrieb:> Wahrscheinlich 99% Hybridfahrzeuge und 1% reine Elektroautos.> Das Hybridfahrzeuge jedoch wiederum eigentlich reine Verbrennungsmotoren> mit vielleicht 30km Batteriereichweite sind, hast du hier anscheinend> nicht bedacht.
Auch wieder falsch: Der ab September erhältliche ID3, der e-Golf und
Audi e-tron und sind fast in jedem Land in Europa in in den Top5 bei den
Elektrozulassungen. Siehe Norwegen:
"Mit Blick auf die einzelnen Modelle gingen die meisten Neuzulassungen
auf das Konto des Volkswagen ID.3 – dessen Auslieferungen erst im
September starteten. Von dem Elektroauto kamen im vergangenen Monat
insgesamt 986 Exemplare neu auf die Straße. Seit September wurden somit
5.451 ID.3 in Norwegen ausgeliefert, womit das Modell in nur drei
Monaten in der Gesamtstatistik des Jahres bereits auf Platz 2 gestiegen
ist.
Der Vorsprung des erstplatzierten Audi e-tron ist mit 8.773 Fahrzeugen
aber groß – zumal der e-tron im November mit 569 Fahrzeugen ebenfalls
gut abschnitt. "
Auch in Deutschland wurden die meisten Anträge für die Umweltprämie für
Fahrzeuge der VW AG Marken bewilligt. Seit 2016.
Stefan Schultz schrieb:> Geradezu geisteskrank ist es, nun auch noch Massenmigration aus den> rückständigsten und ärmsten Regionen der Welt zu fördern. Das wird zum> Totaldesaster führen.
Deutschland eine Blaupause für wie plündere ich ein Volk und ruiniere
seine Zukunft für mindestens eine Generation. In die Zange genommen und
die Kerze von beiden Seiten angesteckt, das ist das beste Deutschland,
das es je gegeben hat.
DasAuto schrieb:> Das ändert sich langsam aber sicher. Der Dollar als Weltleitwährung war> aber auch nicht die Ursache, sondern eine Folge. Zur Wirtschaftsmacht> wurde die USA wegen seiner extrem teuren Infrastruktur und> Militärausgaben, die auf Schulden basierten.
Wie die USA u.a. zu eine der größten Wirtschaftsmächte geworden ist, sei
mal dahingestellt.
Allerdings gibt es Parallelen zwischen der USA (im 19. Jh.) und der EU
heute.
Wen es interessiert, kann sich ja mal die Seite unter folgendem Link
durchlesen:
https://www.hanswernersinn.de/de/der-hamilton-moment-faz-22052020
Tralala schrieb:> Naja, derzeit erbringen wir Leistung für die Industrie, ohne> entsprechenden Wohlstand im Gegenzug zu erhalten.
Wer ist denn hier "wir"? Ich fühle mich als Teilnehmer dieses Forums
durch deine Behauptung in keiner Weise angesprochen. Es gibt in der
deutschen Wirtschaft durchaus gute Jobs mit guter Bezahlung, man muss
aber natürlich auch dafür etwas bieten können, z.B. ein gutes Studium
und Soft Skills, und natürlich auch in der Praxis abliefern, um seinem
Arbeitgeber das Geld wert zu sein.
> Ein Blick auf die Entwicklung der Produktivität und der> Reallohnentwicklung zeigt, dass beide seit mehr als 20 Jahren> auseinander laufen. Der normale Arbeitnehmer wird in anderen Worten> nicht mehr am gemeinsam erwirtschafteten Gewinn beteiligt.
Die Reallöhne sind doch in den letzten 10 Jahren sehr schön gestiegen,
daher verstehe ich nicht, worüber du dich beschwerst. Vermutlich Jammern
auf hohem Niveau, weil sie aus deiner Sicht noch stärker hätten steigen
müssen.
Senf D. schrieb:> Die Reallöhne sind doch in den letzten 10 Jahren sehr schön gestiegen,> daher verstehe ich nicht, worüber du dich beschwerst.
Ja, währenddessen ist halt auch alles deutlich teurer geworden.
Billiglohnland schrieb:> Ja, währenddessen ist halt auch alles deutlich teurer geworden.
Elektronik (Fernseher, Mobiltelefone etc), Internet, Solarmodule,
Wärmepumpen sind erheblich günstiger geworden. Alkohol und Discounter
waren in Deutschland (in Relation zu den Löhnen) schon immer billiger
als in jedem anderen Land. Und jetzt sind sogar Öl, Diesel und Benzin
auf einem Niveau wie vor ungefähr 15 Jahren. Was abgesehen von
Immobilien ist DEUTLICH teurer geworden? Alles stimmt schon mal nicht.
ÖD-Fan schrieb:> Nach 8 Jahren Kampf+Buckelei habe ich dort 45k verdient bei einer 50-60h> Woche. Mein Anfangsgehalt nach dem Studium waren 40k.> Überstunden waren mit dem feuchten Händedruck des Chefs abgegolten.> Am Ende hat mich wirklich angestunken, dass man Ingenieursstellen mit> Technikern besetzt hat. Deshalb durften wir in unseren Email-Signaturen> auch nicht mehr unseren Abschluß oder "Ingenieur" als Berufsbezeichnung> angeben. Es wurden sogar extra neue Visitenkarten gedruckt...>> Da meine Region eher Strukturschwach ist, bin ich vor 7 Monaten in den> öffentlichen Dienst gewechselt und habe es bisher nicht bereut!> - Ich bekomme jetzt nach Tarif 60k/Jahr.> - Die Arbeitszeit wird mit Stechuhr erfasst und wenn man 40 Überstunden> angesammelt hat, müssen diese genommen werden.
Tja dann ist doch klar, dass der Betrieb keine BA MS Ings brauchte.
Wenn du wirklich auf Techniker neidisch sein sollte, dann wäre das
totale Dummheit.
Schaue dir mal an, was die im öD für Perspektiven haben im Vergleich zu
Erziehern, Krankenpflegern ist dort bei E9 ende.
Also im Klartext dort im öD wird der Abschluss absichtlich nicht
anerkennt.
Der klassische Ingenieur ist sowieso Geschichte, heute brauch man das
Wissen meistens weniger, heute ist Wirtschaft oder Verwaltungswirtschaft
wesentlich wichtiger.
Siehst ja auch ein, dass Dir Geld wichtiger geworden ist oder?
DasAuto schrieb:> Billiglohnland schrieb:>> Ja, währenddessen ist halt auch alles deutlich teurer geworden.>> Elektronik (Fernseher, Mobiltelefone etc), Internet, Solarmodule,> Wärmepumpen sind erheblich günstiger geworden.
Super, also das lebenswichtige. Internet dürfte vom Preis her aber nicht
günstiger geworden sein, man muss immer noch Betrag X zahlen, bekommt
dafür aber etwas mehr als damals.
> Alkohol und Discounter> waren in Deutschland (in Relation zu den Löhnen) schon immer billiger> als in jedem anderen Land.
Und sind sicher trotzdem teurer geworden in den letzten 15 Jahren.
> Und jetzt sind sogar Öl, Diesel und Benzin> auf einem Niveau wie vor ungefähr 15 Jahren.
Blöd, wenn für etliche der Lohn halt auch auf einem dazu passendem
Niveau ist. Oder was sagst du zu 1500€ brutto (Mindestlohn) im Monat?
Reinhard S. schrieb:> Super, also das lebenswichtige
Das war nicht die Aussage.
Reinhard S. schrieb:> Internet dürfte vom Preis her aber nicht günstiger geworden sein
Doch ist es. Wenn du dich an ISDN, 56k Zeiten erinnerst. Auch
Mobilfunktarife sind erheblich günstiger geworden.
Reinhard S. schrieb:> Und sind sicher trotzdem teurer geworden in den letzten 15 Jahren.
Dann zähle doch auf was DEUTLICH teurer geworden ist. Bedenke dass eine
Inflation um 2% p.a. der Zielwert ist.
Reinhard S. schrieb:>> Und jetzt sind sogar Öl, Diesel und Benzin auf einem Niveau wie vor>> ungefähr 15 Jahren.>> Blöd, wenn für etliche der Lohn halt auch auf einem dazu passendem> Niveau ist. Oder was sagst du zu 1500€ brutto (Mindestlohn) im Monat?
Sowohl Mindestlohn als auch Hartz4 wurden auch erhöht. Gegen welches
Grundgesetz wird verstoßen, wenn ein Bürger sich weniger leisten kann
als der andere? Ich habe null Mitleid mit Leuten die in Deutschland den
Mindestlohn verdienen. Richtig leiden tun Menschen in anderen Ländern.
Mein Verstand macht bei der deutschen Landesgrenze leider nicht halt.
DasAuto schrieb:> Sowohl Mindestlohn als auch Hartz4 wurden auch erhöht. Gegen welches> Grundgesetz wird verstoßen, wenn ein Bürger sich weniger leisten kann> als der andere? Ich habe null Mitleid mit Leuten die in Deutschland den> Mindestlohn verdienen. Richtig leiden tun Menschen in anderen Ländern.> Mein Verstand macht bei der deutschen Landesgrenze leider nicht halt.
Ich kann nur für mich sprechen.
Mein Mitgefühl gehört eigentlich auch jedem, der (unverschuldet) in Not
geraten ist und Leid ertragen muss, egal ob hier in der BRD oder
anderswo auf der Welt.
Die nächste Frage ist, wo der Staat oder man selbst helfen können, um
Leid zu verhindern oder zu mildern.
Da bin ich der Auffassung, dass ein Land sich zunächst mal um die
eigenen Belange (der eigenen Leute) kümmern sollte, und dann erst den
Notleidenden in aller Welt zur Hilfe kommen sollte.
Technischer Techniker schrieb:> Der klassische Ingenieur ist sowieso Geschichte, heute brauch man das> Wissen meistens weniger, heute ist Wirtschaft oder Verwaltungswirtschaft> wesentlich wichtiger.
Für wie lange wird das wohl so gut gehen? Ich glaube nicht lange.
Zero Knowledge schrieb:> Da bin ich der Auffassung, dass ein Land sich zunächst mal um die> eigenen Belange (der eigenen Leute) kümmern sollte, und dann erst den> Notleidenden in aller Welt zur Hilfe kommen sollte.
Demnach braucht man sich nie um die notleidenden in der Welt kümmern,
denn die Definition von Armut in Deutschland führt dazu, dass sich jeder
Hartz4 Empfänger unmengen an Nudeln, Fleisch und Reis beim Discounter
kaufen kann, Internet, Fernseher und Mobiltelefon sowie eine beheizte
Wohnung hat, aber trotzdem als arm gilt. Im Kapitalismus kann jeder
reich werden, nur nicht alle gleichzeitig. Woanders krepieren die Leute
an dreckigen Wasser und keiner Nahrung, aber du hälst 500€ pro Person
plus Warmmiete nicht für ausreichend. Als Student kam ich prima mit 700€
aus, wovon die halbe Warmmiete noch abgingen. Das war und ist keine
Armut.
DasAuto schrieb:> Demnach braucht man sich nie um die notleidenden in der Welt kümmern,> denn die Definition von Armut in Deutschland führt dazu, dass sich jeder> Hartz4 Empfänger unmengen an Nudeln, Fleisch und Reis beim Discounter> kaufen kann, Internet, Fernseher und Mobiltelefon sowie eine beheizte> Wohnung hat, aber trotzdem als arm gilt. Im Kapitalismus kann jeder> reich werden, nur nicht alle gleichzeitig. Woanders krepieren die Leute> an dreckigen Wasser und keiner Nahrung, aber du hälst 500€ pro Person> plus Warmmiete nicht für ausreichend. Als Student kam ich prima mit 700€> aus, wovon die halbe Warmmiete noch abgingen. Das war und ist keine> Armut.
Das habe ich nicht gesagt. Man sollte sehr wohl die Armut bzw. Not in
der Welt bekämpfen. Nur sind die Mittel auch in der BRD begrenzt, so
dass man sich zuerst auf die Notleidenden beschränken muss, die es am
nötigsten haben.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, bist du der Meinung, dass ein
Hartz4-Empfänger nicht arm ist, weil er genug Geld für das
Lebensnotwendige bekommt?
DasAuto schrieb:> Was fehlt einem Hartz4 Empfänger deiner Meinung nach?
Gesellschaftliche Anerkennung? Man ist nur noch eine Stufe von den
Obdachlosen entfernt.
Ich kenne Leute, die nach dem Studium vorerst Hartz4 beantragen mussten.
Von ihrem Umfeld wurden die gerade nicht gern gesehen.
DasAuto schrieb:> Was fehlt einem Hartz4 Empfänger deiner Meinung nach?
Teilnahme am öffentlichen Leben. Sportverein, Hobbys,
Freibad/Hallenbad,... Kostet Geld.
Zum Thema: In Österreich geht in den kommenden 12 Jahren die Hälfte des
ÖD in Pension.
https://orf.at/stories/3195471/
Du verstehst aber schon dass das ein unlösbares Problem ist? Selbst wenn
deutlich mehr Geld da wäre, ziehen in dem Moment wo du den Hartz4 Satz
stark erhöhst die Vermieter und Discounter ihre Preise an. Diese Preise
sind eine Folge der Kaufkraft. Nach der deutschen Definition wird es
immer Armut geben, denn es wird immer deutlich schlechter bezahlter
Arbeit geben als der Durchschnitt in der Mittelschicht bekommt. Was man
hingegen sehr einfach lösen könnte: Hunger und Durst.
DasAuto schrieb:> Im Kapitalismus kann jeder> reich werden, nur nicht alle gleichzeitig.
Wäre es da nicht sinnvoller/menschenwürdiger, wenn keiner mehr wirklich
reich wird, aber es allen ein bisschen besser geht?
Reinhard S. schrieb:> Wäre es da nicht sinnvoller/menschenwürdiger, wenn keiner mehr wirklich> reich wird, aber es allen ein bisschen besser geht?
Wie stellst du dir vor, wie man das erreichen könnte? Wie soll es jedem
besser gehen, wenn Leistungsträger mehr vom Kuchen abhaben wollen und es
automatisch wieder ein Ungleichgewicht herrscht?
DasAuto schrieb:> Du verstehst aber schon dass das ein unlösbares Problem ist? Selbst wenn> deutlich mehr Geld da wäre, ziehen in dem Moment wo du den Hartz4 Satz> stark erhöhst die Vermieter und Discounter ihre Preise an. Diese Preise> sind eine Folge der Kaufkraft. Nach der deutschen Definition wird es> immer Armut geben, denn es wird immer deutlich schlechter bezahlter> Arbeit geben als der Durchschnitt in der Mittelschicht bekommt. Was man> hingegen sehr einfach lösen könnte: Hunger und Durst.
Ich habe ja auch nicht vorgeschlagen, den Hartz4-Satz stark zu erhöhen.
Es geht mir auch nicht darum die Armut hier auf einen Schlag
abzuschaffen. Ich denke auch nicht, dass sich das so einfach irgendwie
lösen ließe.
Wenn man aber einen Sozialstaat befürwortet, dann sollte man auch den
Bedürftigen auf jeden Fall ein gewisses Existenzminimum (angepasst an
den durchschnittlichen Lebensstandard in dem Land, wo man ist)
zugestehen.
Dass die Armut in anderen Regionen der Welt noch viel drastischer ist,
habe ich auch nie bezweifelt.
DasAuto schrieb:> Alles stimmt schon mal nicht.
Essen und Wohnung ist deutlich teurer geworden. Also die
überlebenswichtigen Sachen.
Interessiert mich doch nicht, ob mein Fernseher, den ich alle 5 Jahre
kaufe, nun günstiger ist. Oder mein Smartphone.
DasAuto schrieb:> dass sich jeder> Hartz4 Empfänger unmengen an Nudeln, Fleisch und Reis beim Discounter> kaufen kann
Naja da sieht man ja schön, wie weit weg von der Realität du eigentlich
lebst. Du schaffst es ja nicht mal mehr, den Bezug zu 450€ herzustellen,
und wie viel davon für Essen reserviert sind.
DasAuto schrieb:> Ich habe null Mitleid mit Leuten die in Deutschland den> Mindestlohn verdienen.
Dann hoffe ich, das man mit dir auch kein Mitgefühl hat, wenn du
unverschuldet deinen Job verlierst und danach an der Supermarktkasse
stehen musst. Viel Spaß.
Zero Knowledge schrieb:> Dass die Armut in anderen Regionen der Welt noch viel drastischer ist,> habe ich auch nie bezweifelt.
Es geht um relative Armut. Wenn die Firmen immer weiter Dividenden trotz
Corona-Hilfspaket an die Aktionäre zahlen und die Reichen immer noch
viel reicher werden muss zwingend gefragt werden, warum man für die
ärmsten im Land so wenig tut und stattdessen die fördert, die schon
alles haben.
Billiglohnland schrieb:> Zero Knowledge schrieb:>> Dass die Armut in anderen Regionen der Welt noch viel drastischer ist,>> habe ich auch nie bezweifelt.>> Es geht um relative Armut. Wenn die Firmen immer weiter Dividenden trotz> Corona-Hilfspaket an die Aktionäre zahlen und die Reichen immer noch> viel reicher werden muss zwingend gefragt werden, warum man für die> ärmsten im Land so wenig tut und stattdessen die fördert, die schon> alles haben.
Weil die sich nicht wehren. Würden die alle mal konsequent krank machen
oder richtig geschickt versteckten Mist machen, würde dieses Land
innerhalb von 4 Wochen in seiner eigenen Scheiße ersticken.
Auch geil, Regierung schmeißt Milliarden an Steuergeld der Lufthansa in
den Rachen, die schmeißt mitsamt ihren Tochterfirmen massig Leute raus,
den alten Piloten stockt man aber zusätzlich noch das Kurzarbeitergeld,
das bei denen ja bei mickrigen 6900 Euro brutto im Monat liegt, mal
insgesamt auf 15 Mille auf. Nicht dass durch den Kapitalmarkt und die
unfaire Abgabenlast seitens Staates die Allgemeinheit schon verarmt und
der Staat in Schulden versinkt, nein man legt jetzt nochmal mit ner
asozialen Lohnpolitik in der Corona-Krise noch mal ne Schippe bei der
Umverteilung drauf. Wird wohl wie im alten Rom enden.
AVR schrieb im Beitrag #6530186:
> Reinhard S. schrieb:>> Wäre es da nicht sinnvoller/menschenwürdiger, wenn keiner mehr wirklich>> reich wird, aber es allen ein bisschen besser geht?>> Wie stellst du dir vor, wie man das erreichen könnte? Wie soll es jedem> besser gehen, wenn Leistungsträger mehr vom Kuchen abhaben wollen und es> automatisch wieder ein Ungleichgewicht herrscht?
Ich rede nicht davon, das alle gleich viel Geld haben (ob es denen dann
auch gleich gut geht ist ne andere Frage), aber den Bodensatz würd ich
halt etwas anheben und dafür die 0,1% Spitze etwas schmälern.
Aber ja, das ist wahrscheinlich illusorisch.
Seit Jahren sinken in der freien Wirtschaft die Ausgaben für
Investitionen und Löhne. Die mangelnde Innovationsfähigkeit der
deutschen Wirtschaft den Berufseinsteigern vorzuwerfen ist einfach nur
schäbig von Herrn Grupp!
Reinhard S. schrieb:> AVR schrieb im Beitrag #6530186:>> Reinhard S. schrieb:>>> Wäre es da nicht sinnvoller/menschenwürdiger, wenn keiner mehr wirklich>>> reich wird, aber es allen ein bisschen besser geht?>>>> Wie stellst du dir vor, wie man das erreichen könnte? Wie soll es jedem>> besser gehen, wenn Leistungsträger mehr vom Kuchen abhaben wollen und es>> automatisch wieder ein Ungleichgewicht herrscht?>> Ich rede nicht davon, das alle gleich viel Geld haben (ob es denen dann> auch gleich gut geht ist ne andere Frage), aber den Bodensatz würd ich> halt etwas anheben und dafür die 0,1% Spitze etwas schmälern.>> Aber ja, das ist wahrscheinlich illusorisch.
Irgendwie muss man aber doch auch eingestehen, dass h4 gar nicht so
schlecht ist. Man hat es im Winter warm und auch genug Geld für Essen.
Das ganze weiter aufzustocken finde ich fragwürdig, denn es soll keine
Wohlfahrt sein sondern eine Grundsicherung.
Ich kann jeden h4ler verstehen, es ist sicher kein einfaches oder gar
angenehmes Leben damit. Trotzdem würde ich mich als Staat davor hüten
noch mehr Anreize fürs nichts tun zu schaffen.
Anton schrieb im Beitrag #6530521:
> hartz4 geht so, bin jetzt seit 3 jahren nach dem studium drin und es> lohnt sich nur wenn man irgendwo zustätzlich schwarz arbeitet.
Warum suchst du dir nicht einen regulären Job und gehst arbeiten anstatt
dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen?
Wegen solcher Typen wie dir ist ALG II immer noch zu hoch.
Senf D. schrieb:> Wegen solcher Typen wie dir ist ALG II immer noch zu hoch.
Ich wünsch dir, dass du selber mal in den Genuss von ALG II kommst. Mal
sehen, ob dir das dann immer noch zu hoch ist.
Billiglohnland schrieb:> Senf D. schrieb:>> Wegen solcher Typen wie dir ist ALG II immer noch zu hoch.>> Ich wünsch dir, dass du selber mal in den Genuss von ALG II kommst. Mal> sehen, ob dir das dann immer noch zu hoch ist.
Warum suchst du dir nicht einen regulären Job und gehst arbeiten anstatt
Dich mit Steuerfinanzierten Almosen abspeisen zu lassen?!
Billiglohnland schrieb:> Senf D. schrieb:> Wegen solcher Typen wie dir ist ALG II immer noch zu hoch.>> Ich wünsch dir, dass du selber mal in den Genuss von ALG II kommst. Mal> sehen, ob dir das dann immer noch zu hoch ist.
Vor allem ist es ja nicht absichtlich so niedrig und frisiert, um den
Steuerzahler zu entlasten, sondern nur zusammen mit der
Jobcentermaschinerie dazu da, die Löhne auf dem Arbeitsmarkt niedrig
halten. Und als ABM für die Zeitarbeitsfirmen und Maßnahmenträger.
Dazwischen geschaltete Wasserkopfjobs, bezahlt vom Arbeitnehmer und
Steuerzahler, um die Arbeitslosenzahl runter zu bekommen.
Die meisten "Flüchtlinge" kommen ja auch nicht vorzugsweise nach
Deutschland, weil hier Hartz so hoch ist oder die Mindestlohnjobs so
geil sind, das ist alles beispielsweise in Frankreich, Österreich,
Schweiz, Belgien und in den Niederlanden deutlich besser, sondern weil
hier jeder vom deutschen Staat ohne Prüfung durchgewunken wird und dann
auch geduldet sowie ungeduldet bleiben kann. Dazu noch kann man sich
wunderbar in die vielen in jeder größeren deutschen Stadt schon
vorhandenen Parallelgesellschaften seiner Wahl assimilieren und seiner
(Klein) kriminalität und ggf. Schwarzarbeit intensiv und ohne
Konsequenzen
der Abschiebung oder längeren Freiheitsentzug nachgehen, um sein
Hartzsatz mindestens zu verdoppeln. Die Arbeitgeber, vor allem, die
nicht an ihrer Heimat hängen, begrüßen das natürlich alles. Selbst wenn
nur jeder 500. oder weniger zu gebrauchen/fügsam ist, also gut fürs
Lohndrücken ist, und der Rest exorbitante Kosten für die Allgemeinheit
verursacht, ist es für den Arbeitgeber ein Gewinn. Und wenn das Land
ruiniert ist und zu kippen droht, hauen diese Arbeitgeber dank und mit
ihrem Reichtum ab und versuchen woanders eine Weide abzurasieren.
Der deutsche Micheluntertan und sein Nazi-Komplex machen das alles gar
noch Beifall klatschend möglich.
AVR schrieb im Beitrag #6530186:
> Wie stellst du dir vor, wie man das erreichen könnte? Wie soll es jedem> besser gehen, wenn Leistungsträger mehr vom Kuchen abhaben wollen und es> automatisch wieder ein Ungleichgewicht herrscht?
Deine Lösung ist also, mehr Geld von andere produktive Menschen
umzuverteilen?
Viatorem schrieb:> AVR schrieb im Beitrag #6530186:>> Wie stellst du dir vor, wie man das erreichen könnte? Wie soll es jedem>> besser gehen, wenn Leistungsträger mehr vom Kuchen abhaben wollen und es>> automatisch wieder ein Ungleichgewicht herrscht?>> Deine Lösung ist also, mehr Geld von andere produktive Menschen> umzuverteilen?
Nein, die Lösung/meine Lösung ist, mehr Geld von seeehr gut verdienenden
umzuverteilen. Weil mit 100k€/Jahr oder drüber hast du vielleicht mehr
Verantwortung, aber Produktivität würd ich mal bezweifeln.
Das man H4 nicht unbedingt sonstwohin aufstocken sollte, ok.
Andererseits, wenn dann halt Leute fehlen für die Arbeit (weil sie
finanziell unattraktiv wird) bleibt sie halt liegen und man muss sie
irgendwie attraktver machen.
21 Uhr ist Zapfenstreich schrieb:> Vor allem ist es ja nicht absichtlich so niedrig und frisiert, um den> Steuerzahler zu entlasten, sondern nur zusammen mit der> Jobcentermaschinerie dazu da, die Löhne auf dem Arbeitsmarkt niedrig> halten. Und als ABM für die Zeitarbeitsfirmen und Maßnahmenträger.> Dazwischen geschaltete Wasserkopfjobs, bezahlt vom Arbeitnehmer und> Steuerzahler, um die Arbeitslosenzahl runter zu bekommen.> Die meisten "Flüchtlinge" kommen ja auch nicht vorzugsweise nach> Deutschland, weil hier Hartz so hoch ist oder die Mindestlohnjobs so> geil sind, das ist alles beispielsweise in Frankreich, Österreich,> Schweiz, Belgien und in den Niederlanden deutlich besser, sondern weil> hier jeder vom deutschen Staat ohne Prüfung durchgewunken wird und dann> auch geduldet sowie ungeduldet bleiben kann. Dazu noch kann man sich> wunderbar in die vielen in jeder größeren deutschen Stadt schon> vorhandenen Parallelgesellschaften seiner Wahl assimilieren und seiner> (Klein) kriminalität und ggf. Schwarzarbeit intensiv und ohne> Konsequenzen der Abschiebung oder längeren Freiheitsentzug nachgehen, um> sein Hartzsatz mindestens zu verdoppeln. Die Arbeitgeber, vor allem, die> nicht an ihrer Heimat hängen, begrüßen das natürlich alles. Selbst wenn> nur jeder 500. oder weniger zu gebrauchen/fügsam ist, also gut fürs> Lohndrücken ist, und der Rest exorbitante Kosten für die Allgemeinheit> verursacht, ist es für den Arbeitgeber ein Gewinn. Und wenn das Land> ruiniert ist und zu kippen droht, hauen diese Arbeitgeber dank und mit> ihrem Reichtum ab und versuchen woanders eine Weide abzurasieren. Der> deutsche Micheluntertan und sein Nazi-Komplex machen das alles gar noch> Beifall klatschend möglich.
So ist es leider.
Aber wer nicht hören will, der muss fühlen!
Nun ja, bei den Beamten legen die Arbeitszeit andere fest.
In BW aktuell 41 Stunden in der Woche, in Bayern sogar 42.
Das haben Poleticker festgelegt, die diese Arbeitszeit für gut befunden
haben.
Für mich wäre das nichts. Diese strengen Hierarchien, ich wäre da in
hoem Bohgen rausgeflogen.
Dafür zahlen sie der wertschöpfenden Basis fast nix, stattdessen wird
verheizt und über Steuerzahlerkosten neue Fachkräfte nachgeladen und die
verschossenen ausgestoßen. Als Ausgleich zahlt man dafür auch keine
Steuern. Diese Kette lässt sich bei allen Untenehmen beobachten, die
ihre Büroführungsetage abseits jeder realen Wertschöpfung fürstlich
bezahlt. Bei vielen ist der Großteil der zu verheizenden wertschöpfenden
Basis aber schon lange (räumlich) ausgeflaggt.
Festplattenauswuchter schrieb:> "Meisten Nachwuchs'talente' wollen zum Staat....">> Wer glaubt denn diesen Unsinn.>> Amazon zahlt Einsteigern (Master+) 85-115k€ (incl. Antrittsprämie,> Aktienpaket...).> https://www.wiwi-treff.de/Duales-Studium/Re-Einstiegsgehalt-Amazon-105000/Diskussion-24920/1>> In den ÖD gehen bewusst nur Minderleister.
Genau. Jeder in der freien Wirtschaft steigt bei Amazon mit 115k ein.
Geh zur Schule und lass dich mal vernünftig ausbilden. Soviel Bullshit
hält ja kein normaler Mensch aus!
Stefan Schultz schrieb:> Genau. Jeder in der freien Wirtschaft steigt bei Amazon mit 115k ein.
Hat das jemand behauptet? In bestimmten Abteilungen wie AWS z.B. ist das
normal. Im Lager gibts das nat. nicht. Dafür muss man dann auch was
bieten, Master in 20 Semestern gemacht oder unpassendes Studium wie
ETechnik und ne Mentalität wie ein IGM-Industriebeamter der Fr. um
14:59Uhr an der Stechuhr schlange steht wird dort nicht gebraucht.
Das Amt schrieb im Beitrag #6534229:
> Welche Mentalität braucht man denn für AWS?
Sehr viel Ehrgeiz, einen hohen Leistungswillen, Bereitschaft für
Extra-Meilen und eine ausgeprägte Ellbogenmentalität. Zudem sollte man
seinen Arbeitgeber auch ins eigene Privatleben integrieren wollen.
Festplattenauswuchter schrieb:> Stefan Schultz schrieb:> Genau. Jeder in der freien Wirtschaft steigt bei Amazon mit 115k ein.>> Hat das jemand behauptet? In bestimmten Abteilungen wie AWS z.B. ist das> normal. Im Lager gibts das nat. nicht. Dafür muss man dann auch was> bieten, Master in 20 Semestern gemacht oder unpassendes Studium wie> ETechnik und ne Mentalität wie ein IGM-Industriebeamter der Fr. um> 14:59Uhr an der Stechuhr schlange steht wird dort nicht gebraucht.
Klar. Und in der Wirtschaft brauchen wir auch nur noch AWS BWLer.
Festplattenauswuchter schrieb:> und ne Mentalität wie ein IGM-Industriebeamter der Fr. um 14:59Uhr an> der Stechuhr schlange steht wird dort nicht gebraucht.
Zur Info: Freitags mach ich um 12:00 Feierabend! XD
Stefan Schultz schrieb:> Und in der Wirtschaft brauchen wir auch nur noch AWS BWLer.
Hat jemand behauptet, dass nur noch Leute mit AWS gebraucht werden?
Was hat AWS mit BWL zu tun? Stehst du unter Drogen?
Festplattenauswuchter schrieb:> Stefan Schultz schrieb:> Und in der Wirtschaft brauchen wir auch nur noch AWS BWLer.>> Hat jemand behauptet, dass nur noch Leute mit AWS gebraucht werden? Was> hat AWS mit BWL zu tun? Stehst du unter Drogen?
Du stehst unter Drogen, indem du suggerierst, dass nur Minderleister zum
Staat gehen und Rest zu Amazon für 115k.
Du bist einfach völlig krank im Kopf!
Festplattenauswuchter schrieb:> ein IGM-Industriebeamter der Fr. um> 14:59Uhr an der Stechuhr schlange steht wird dort nicht gebraucht.
Gibts das noch?
Ich habe schon lange nicht mehr am Freitag gearbeitet. Der Tag heisst
schliesslich auch Frei-Tag. Postwachstum.
Minderleister müssen zum ÖD weil die sonst keiner nimmt,
die Leute die zu Amazon gehen können, haben die freie Wahl.
Was arbeitet beim ÖD:
Drückeberger die die meiste Zeit blau machen, sind unkündbar wenn sie
nix klauen oder den Chef verprügeln. Wer kennt sie nicht die Geschichten
von Leuten die aufm Amt arbeiten und sich ärgern dass ihr "Held der
Arbeit" mal wieder nur 2 Wochen da war und danach wieder monatelang
krank ist.
Die sind alle unterbesetzt weil ständig das Personal krank ist, kündigt,
schwanger oder keiner dort anfängt.
Frauen die Kinder wollen. Unkündbar, egal wieviel Kinder die in der
Pipeline haben, in der freien Wirtschaft geht das relativ einfach so
eine rauszukicken. Wäre ich ne Frau mit Kinderwunsch würde ich es auch
so machen aber so eine die monatelange nicht da ist, ist faktisch kein
Highperformer und später machen sie dann noch halbtagsdienst.
Behinderte die integriert werden müssen. Ist schön dass der ÖD hier die
Leute einstellt, sage ich nix dagegen aber eben keine Highperformer wie
die die bei Amazon anfangen, ist einfach Fakt.
Leute mit sehr schlechten Abschlüssen und einer agilität einer
Schildkröter. Solche Lahmärsche kennt jeder, das Antiäquivalent zu den
Leuten die bei Amazon anfangen, solche gibt es unbestreitbar auch die
wollen auch irgendwo arbeiten, normale Firmen in der Wirtschaft stellen
sowas nicht ein, der ÖD ist froh wenn sich überhaupt jemand bewirbt,
besser die Schildkröte als gar kein Personal denkt man sich dort.
Paar Ausnahmen wie jemand wohnt in der Pampa, kann aus irgendwelchen
Gründen nicht von dort wegziehen, ansonsten keine Auswahl an entspr.
Jobs, da ist der ÖD vielleicht sogar noch das Beste weil es eben
ansonsten nix gibt. Aber wer mobil ist zieht vorher weg anstatt in einem
bräsigen ÖD-Abteilung anzufangen.
Neulich habe ich ne Stellenanzeige an der Uni HD gesehen, war an der Bib
dort, suchten nen Entwickler. Bewerbung bitte ausschliesslich per Post
stand dabei, keine Email angegeben, willkommen im 21 Jahrhundert. Ich
wette auf die Stelle hat sich kein Einziger beworben.
Anarchist schrieb:> Festplattenauswuchter schrieb:>> ein IGM-Industriebeamter der Fr. um>> 14:59Uhr an der Stechuhr schlange steht wird dort nicht gebraucht.>> Gibts das noch?
Ja, das gibt es freilich noch. Der Trick ist aber dabei, dass erstens am
Freitag bereits mittags um 12:00 Uhr ausgestempelt wird, und zweitens am
Freitag Vormittag eigentlich auch kaum gearbeitet, sondern eher
telefonisch oder in der Kaffeeküche "genetzwerkt" wird.
Senf D. schrieb:> Anarchist schrieb:>> Festplattenauswuchter schrieb:>>> ein IGM-Industriebeamter der Fr. um>>> 14:59Uhr an der Stechuhr schlange steht wird dort nicht gebraucht.>>>> Gibts das noch?>> Ja, das gibt es freilich noch.
Nur Low-Performer arbeiten Freitag. Ich bin im Konzern und hab Freitag
frei. Nein, keine Kurzarbeit.
Reinhard S. schrieb:> Nur Low-Performer arbeiten Freitag. Ich bin im Konzern und hab Freitag> frei. Nein, keine Kurzarbeit.
Ich weiß, Urlaub. Spiel dich nicht so auf.
Festplattenauswuchter schrieb:> Was arbeitet beim ÖD:> Drückeberger die die meiste Zeit blau machen, sind unkündbar wenn sie>(...)> Frauen die Kinder wollen. Unkündbar, egal wieviel Kinder die in der> Pipeline haben, in der freien Wirtschaft geht das relativ einfach so>(...)> Leute mit sehr schlechten Abschlüssen und einer agilität einer> Schildkröter. Solche Lahmärsche kennt jeder, das Antiäquivalent zu den>(...)> ansonsten nix gibt. Aber wer mobil ist zieht vorher weg anstatt in einem> bräsigen ÖD-Abteilung anzufangen.>(...)
Wow ich bin beeindruckt, das weißt du sicher aus eigener anstrengter
aber doch fleißiger Recherche in staatlichen Organisationen und Ämtern
und du hast bestimmt aber hunderte Staatsangestellte oder Beamte richtig
ausgefragt, oder hast du dieses enorm fundierte Wissen gar in mühsamer
Arbeit aus undendlich vielen und 100% zuverlässigen Quellen geschöpft?
Senf D. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Nur Low-Performer arbeiten Freitag. Ich bin im Konzern und hab Freitag>> frei. Nein, keine Kurzarbeit.>> Ich weiß, Urlaub.
Nein, auch in Arbeitswochen. 4-Tage-Woche :)
> Spiel dich nicht so auf.
Lass mir doch auch mal meinen Spaß, immerhin spielt sich hier ja jeder
Konzernler auf :D
Reinhard S. schrieb:> Nein, auch in Arbeitswochen. 4-Tage-Woche :)
Klingt erst einmal gut. Das habe ich mir übrigens auch schon überlegt,
aber im Endeffekt würde es wohl darauf hinauslaufen, dass ich genau das
gleiche Arbeitspensum wie jetzt mit offiziellem 40h-Vertrag erledigen
würde, nur für weniger Geld am Ende des Monats. Das halte ich insgesamt
für einen schlechten Deal, und ich könnte wohl auch nicht mehr monatlich
über 3k € in meine Aktienanlagen stecken.
Felix schrieb im Beitrag #6538048:
> Die Ingenieurblase ist geplatzt. Es sitzen maßig arbeitslose Ingenieure> zu Hause rum. Mit den Absolventen weiß man nicht wohin.
Steht wo?
Felix schrieb im Beitrag #6538048:
> maßig
Die Rechtschreibreform ist auch an dir vorüber gegangen. Bist
wahrscheinlich Ü50 aber lästerst über die Absolventen ab.
Felix schrieb im Beitrag #6538048:
> Die Ingenieurblase ist geplatzt. Es sitzen maßig arbeitslose> Ingenieure zu Hause rum. Mit den Absolventen weiß man nicht wohin. Ing> sein ist durch -> Quereinstieg als Lehrer oder in den ÖD abtauchen.> Werde ich jetzt auch machen (Lehrer) in der Hoffnung noch verbematet zu> werden.
Jup. Am besten wir gehen alle in den ÖD.
In Deutschland gibts sowieso bald keine Privatwirtschaft mehr.
Zocker schrieb:> Wer an Arbeit und Karriere glaubt ist selbst schuld.> Ich habe lieber für jeweils 3000 Euro Aktien von Tesla und Bitcoins> gekauft. 2013.
Und wo verbringt mit diesen Unsummen seine Freizeit? Korrekt, im
Ausbildungsforum auf mikrocontroller.net
Felix schrieb im Beitrag #6538048:
> Die Ingenieurblase ist geplatzt. Es sitzen maßig arbeitslose Ingenieure> zu Hause rum.
... und züchten Tomaten.
Ich habe immer den Eindruck, die langzeitarbeitslosen Ingenieure sind
nicht sonderlich am Ingenieursthema interessiert. Sie wollen meistens
eine Verwaltungsstelle in einem großen Konzern, haben noch nie
programmiert oder gelötet. Sie haben noch nie in ihrer Freizeit
irgendetwas konstruiert, gebaut oder etwas technisches gelesen.
JungeJungeNurFinanzanfängerHier schrieb:> Zocker schrieb:>> Wer an Arbeit und Karriere glaubt ist selbst schuld.>> Ich habe lieber für jeweils 3000 Euro Aktien von Tesla und Bitcoins>> gekauft. 2013.>> Und wo verbringt mit diesen Unsummen seine Freizeit? Korrekt, im> Ausbildungsforum auf mikrocontroller.net
Vielleicht hat er ja nach dem Rücksetzer Ende 2018 alles verkauft und in
das nächste große Ding namens Wirecard umgeschichtet - würde zum Namen
"Zocker" passen.
Oder wie der typische realistische Risiko-Investor nicht nur 2x 3000€
investiert sondern 50x 3000€ (merke: An der Börse macht man ein kleines
Vermögen, wenn man ein großes mitbringt) und von den anderen 48 AGs
neben Tesla sind 45 pleite gegangen. Was ja OK ist, wenn die anderen
beiden 30x im Wert gestiegen sind...
MfG, Arno
Zocker schrieb:> Wer an Arbeit und Karriere glaubt ist selbst schuld.> Ich habe lieber für jeweils 3000 Euro Aktien von Tesla und Bitcoins> gekauft. 2013.
Nicht alles verraten. Irgendjemand muss ja meine Aktiengewinne
erwirtschaften. Ich investiere erst seit 4,5 Jahren und habe schon
mehrere Tenbagger im Depot. Über die Pimmelgehälter im Gehaltsthread
kann ich nur noch lachen.
Billiglohnland schrieb:> In China studieren sie das, was sie müssen (MINT), im westlichen Europa> das, was sie wollen.
Aber im westlichen Europa will man MINT in den Führungsriegen
insbesondere in Deutschland sogar per Quote haben. Verkehrte Welt!
Supertroll schrieb im Beitrag #6538321:
> Zocker du hast bestimmt noch mehr gekauft. Zb wirecard , stimmts?> Jetzt muss man unbedingt Wasserstoff Aktien haben. Frau karlicek redet> schon davon. Das ist ein todsicherer Deal!!!
Für Wasserstoffaktien ist es jetzt schon reichlich spät. Ballard Power
hab ich für 2,60 € und Nel für 60 Cent gekauft.
Felix schrieb im Beitrag #6539006:
> Sie wissen jedoch sicherlich auch bereits, dass Ihre Vebrenneraktien> bald wertlos sein werden?
Deswegen habe ich auch keine Verbrenneraktien. Außer ElringKlinger, aber
die haben den Umstieg auf Batterie und Wasserstoff rechtzeitig
geschafft.
Senf D. schrieb:> Das halte ich insgesamt> für einen schlechten Deal, und ich könnte wohl auch nicht mehr monatlich> über 3k € in meine Aktienanlagen stecken.
Du erzählst immer nur, wie viel du in deine Aktienanlagen steckst. Wen
willst du damit beeindrucken? Erzähl doch lieber mal, wie hoch deine
Rendite ist und welche deine besten Aktien im Depot sind.
Karl schrieb:> Seit Jahren sinken in der freien Wirtschaft die Ausgaben für> Investitionen und Löhne. Die mangelnde Innovationsfähigkeit der> deutschen Wirtschaft den Berufseinsteigern vorzuwerfen ist einfach nur> schäbig von Herrn Grupp!
Die Ökonomen sagen ja auch, die Löhne sinken, weil die Produktivität
sinkt. Und die Produktivität sinkt, weil unproduktive und nicht
konkurrenzfähige Unternehmen mit billigem Geld künstlich am Leben
erhalten werden und Ressourcen wie z.B. Fachkräfte binden, die dann den
produktiven Unternehmen nicht mehr zur Verfügung stehen. Und warum das
alles? Darf man hier nicht schreiben, sonst wird der Beitrag gelöscht.
Zero Knowledge schrieb:> DasAuto schrieb:>> Die großen Handelsbilanzüberschüsse erzielt Deutschland erst seit der>> EURO Einführung. Bis 2000 waren Einfuhren und Ausfuhren viel näher>> beieinander als danach. 2003 bis 2008 war Deutschland Exportweltmeister.
Unsere Handelsbilanzüberschüsse sind die Handelsbilanzdefizite der
anderen. Und Handelsüberschüsse sind nichts Positives, wenn man als
Gegenleistung für gelieferte Waren nur heiße Luft bekommt.
> Ja, der starke Anstieg der Handelsbilanzüberschüsse von Deutschland seit> Einführung des Euros ist im wesentlich auch auf die Nachfrage der> jeweiligen südeuropäischen Euro-Länder (Italien, Spanien, usw.)> zurückzuführen. Das Stichwort lautet Target2-Salden. Aber es ist nicht> gesagt, dass diese Salden jemals zurückgezahlt werden.
Das Geld ist weg.
Karl schrieb:> Seit Jahren sinken in der freien Wirtschaft die Ausgaben für> Investitionen und Löhne. Die mangelnde Innovationsfähigkeit der> deutschen Wirtschaft den Berufseinsteigern vorzuwerfen ist einfach nur> schäbig von Herrn Grupp!
Achso. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass Deutschland bei PISA
nach unten durchgereicht wird. Auch nicht mit der Vernachlässigung des
Bildungssystems.
Und natürlich auch nicht mit der deutschen Anti-Industriepolitik, den
deutschen Sozialismus-Phantasien, wo Neidhammel jede Leistung besteuern
und umverteilen. Und auch nicht mit der Steuerpolitik oder den höchsten
Strompreisen der Welt.
Ja, der böse, böse Herr Grupp!
DasAuto schrieb:> F. B. schrieb:>> VW kann keine Autos mehr bauen, weil Zulieferer ausfallen.>> Das betrifft alle OEMs und ist uninteressant solang die Nachfrage Da> ist. Die Verkaufszahlen stimmen schon wieder.
Du erzählst wieder Lügen.
Absturz der Produktionserwartungen
Die Produktionserwartungen der Unternehmen stürzten von minus 0,7 auf
minus 20,6 Punkte.
https://www.automobilwoche.de/article/20210105/AGENTURMELDUNGEN/301059979/1339/ifo-umfrage---zahl-der-jobs-wird-sinken-autoindustrie-bewertet-ihre-lage-deutlich-negativer
Warum wechselst du eigentlich ständig deinen Namen? Man erkennt dich
sowieso. Genau wie Senf D.
> Die Entwickler sind nicht in Kurzarbeit. Warum auch? Ließ mal wie viele> Mrd in Emobilität und Digitalisierung die nächsten 10 Jahre investiert> werden. Vielleicht verstehst du dann wie lächerlich du dich hier machst.
Wo soll denn das Geld für diese Milliardeninvestitionen herkommen?
F. B. schrieb:> Für Wasserstoffaktien ist es jetzt schon reichlich spät. Ballard Power> hab ich für 2,60 € und Nel für 60 Cent gekauft.
Dann verkauf doch einfach Put-Optionen auf BLDP, am besten mit 20 bis 60
Tagen Restlaufzeit! Die implizite Volatilität ist doch gar nicht
schlecht. Man kann da ruhig ein Delta von 0,2 bis 0,3 wählen. 1)
1) Disclaimer: keine Finanzberatung, nur persönliche Meinung
F. B. schrieb:> Für Wasserstoffaktien ist es jetzt schon reichlich spät. Ballard Power> hab ich für 2,60 € und Nel für 60 Cent gekauft.
Kein Plug Power? Wie schade! ;)
F. B. schrieb:> Für Wasserstoffaktien ist es jetzt schon reichlich spät. Ballard Power> hab ich für 2,60 € und Nel für 60 Cent gekauft.
Und nebenbei: Man kann immer kommen und Sagen man hat
Tesla/Amazon/Apple/ect damals für ein Taschengeld gekauft. Machs doch
mal umgekehrt: Wenn du das nächste mal Aktien kaufst, dann poste das
doch direkt. z.B. 10.000€ Allianz für 200€/Stck.(Nein, ich glaub nicht,
dass sich das lohnt) und nach einiger Zeit kannst du dann glaubwürdig
lachen. Aber dazu fehlt dir der Mut, weil es kann ja auch schief gehen
und deine nicht vorhandenes Image als Aktienprediger könnte einen
Kratzer kriegen.
Shorty schrieb:> Und nebenbei: Man kann immer kommen und Sagen man hat> Tesla/Amazon/Apple/ect damals für ein Taschengeld gekauft. Machs doch> mal umgekehrt: Wenn du das nächste mal Aktien kaufst, dann poste das> doch direkt. z.B. 10.000€ Allianz für 200€/Stck.(Nein, ich glaub nicht,> dass sich das lohnt) und nach einiger Zeit kannst du dann glaubwürdig> lachen. Aber dazu fehlt dir der Mut, weil es kann ja auch schief gehen> und deine nicht vorhandenes Image als Aktienprediger könnte einen> Kratzer kriegen.
Glauben tut ihm eh keiner, aber damit wäre der Troll sogar
bewiesenermaßen entlarvt. Genau darum wird er es nicht machen. Auch wenn
es förderlich für ihn wäre, dass weitere Leute den Aktienkurs steigern.
Stefan H. schrieb:> F. B. schrieb:>> Für Wasserstoffaktien ist es jetzt schon reichlich spät. Ballard Power>> hab ich für 2,60 € und Nel für 60 Cent gekauft.>> Dann verkauf doch einfach Put-Optionen auf BLDP, am besten mit 20 bis 60> Tagen Restlaufzeit! Die implizite Volatilität ist doch gar nicht> schlecht. Man kann da ruhig ein Delta von 0,2 bis 0,3 wählen. 1)
Warum sollte ich auf fallende Kurse setzen? Natürlich werden die Kurse
von Wasserstoffaktien weiter steigen, aber auf einen Tenbagger werden
die zu spät gekommenen Neueinsteiger lange warten müssen.
Shorty schrieb:> F. B. schrieb:>> Für Wasserstoffaktien ist es jetzt schon reichlich spät. Ballard Power>> hab ich für 2,60 € und Nel für 60 Cent gekauft.>> Und nebenbei: Man kann immer kommen und Sagen man hat> Tesla/Amazon/Apple/ect damals für ein Taschengeld gekauft. Machs doch> mal umgekehrt: Wenn du das nächste mal Aktien kaufst, dann poste das> doch direkt. z.B. 10.000€ Allianz für 200€/Stck.(Nein, ich glaub nicht,> dass sich das lohnt) und nach einiger Zeit kannst du dann glaubwürdig> lachen. Aber dazu fehlt dir der Mut, weil es kann ja auch schief gehen> und deine nicht vorhandenes Image als Aktienprediger könnte einen> Kratzer kriegen.
LOL. Ich habe hier schon massenhaft gepostet, welche Aktien ich gekauft
habe. Ihr seid aber so dumm, dass ihr die Chance trotzdem nicht erkennt,
selbst wenn man euch mit der Nase drauf stößt.
Schau mal hier:
Beitrag "Re: Wozu denn (Geld) sparen?"
JungeJungeNurFinanzanfängerHier schrieb:> Glauben tut ihm eh keiner, aber damit wäre der Troll sogar> bewiesenermaßen entlarvt. Genau darum wird er es nicht machen. Auch wenn> es förderlich für ihn wäre, dass weitere Leute den Aktienkurs steigern.
LOL. Auch als ich im August 2019 BYD für 4,60 gekauft habe, hatte ich
das hier geschrieben. Heute steht BYD bei 24 €.
Beitrag "Re: Conti Hessen/IGM"
Wieder steht kein Investmentbetrag da. Schön, wenn deine Aktien
prozentual steigen, aber welcher Betrag steckt da jeweils dahinter? 100€
1000€ oder 10000€? Jetzt kannst du natürlich schreien, aber damals wäre
das interessant gewesen.
Shorty schrieb:> Ja und? Da fehlt der Investmentbetrag.
LOL. War deutlich vierstellig. Gewinne müssen also fünfstellig sein.
Dazu noch einmal Gewinne bei 12 € mitgenommen und für 8 € wieder zurück
gekauft.
Hier habe ich euch vor einem halben Jahr auch einen kleinen Einblick in
mein Depot gegeben. Selbst wenn ihr damals noch gekauft hättet, wärt ihr
heute 100 % im Plus.
Beitrag "Re: Warum sind Bauingenieur-Gehälter so niedrig?"
Shorty schrieb:> Wieder steht kein Investmentbetrag da. Schön, wenn deine Aktien> prozentual steigen, aber welcher Betrag steckt da jeweils dahinter?
Im November habe ich 45.000 € verdient. Mein bester Monat bisher.
Bin bei einem IGM Unternehmen und habe keine Lust mehr auf Industrie um
ehrlich zu sein.
Welche Stellen gibt es denn für Maschinenbauer mit Verbeamtung? Gibt es
Alternativen zur Berufsschule?
Ja, nennt mich Minderleister. Aber ganz ehrlich, wenn ich an die Zukunft
denke (Rente, Sicherheit) gibt es keine Gründe, um in der Industrie zu
bleiben.
A14 toppt man erst ab einer hohen AT Position in der Wirtschaft. Aber
dann hat man kein Leben mehr.
IGM Johnny schrieb:> Bin bei einem IGM Unternehmen und habe keine Lust mehr auf> Industrie um> ehrlich zu sein.>> Welche Stellen gibt es denn für Maschinenbauer mit Verbeamtung? Gibt es> Alternativen zur Berufsschule?>> Ja, nennt mich Minderleister. Aber ganz ehrlich, wenn ich an die Zukunft> denke (Rente, Sicherheit) gibt es keine Gründe, um in der Industrie zu> bleiben.>> A14 toppt man erst ab einer hohen AT Position in der Wirtschaft. Aber> dann hat man kein Leben mehr.
Welche Region solls denn werden?
IGM Johnny schrieb:> A14 toppt man erst ab einer hohen AT Position in der Wirtschaft. Aber> dann hat man kein Leben mehr.
Beide Aussagen sind falsch. Selbst im Tarif (IG Metall) kann man mit A16
gleichziehen, wofür du im öffentlichen Dienst zwingend eine
Führungsposition mit hoher Verantwortung bekleiden musst, in der
Industrie aber nicht unbedingt.
Ob man jeweils noch ein Leben neben dem Job hat, ist davon übrigens
relativ unabhängig, das ist eher eine Typfrage. Den meisten Stress macht
man sich nämlich in der Regel selbst.
Senf D. schrieb:> Beide Aussagen sind falsch. Selbst im Tarif (IG Metall) kann man mit A16> gleichziehen, wofür du im öffentlichen Dienst zwingend eine> Führungsposition mit hoher Verantwortung bekleiden musst, in der> Industrie aber nicht unbedingt.
Ich nehme an, für den Vergleich hast du lediglich das aktive
Netto-Gehalt berücksichtigt?
Eierkopp schrieb:> Billiglohnland schrieb:>> In China studieren sie das, was sie müssen (MINT), im westlichen Europa>> das, was sie wollen.>> Aber im westlichen Europa will man MINT in den Führungsriegen> insbesondere in Deutschland sogar per Quote haben. Verkehrte Welt!
Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen,
die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.
Otto Bismarck
Die heutige Generation studiert gerne Kunstgeschichte und kommt nicht
voran.
Shorty schrieb:> Und nebenbei: Man kann immer kommen und Sagen man hat> Apple... damals für ein Taschengeld gekauft.
Ich hatte den Mut nicht apple kurz vor der Pleite 1990 um 10 Ct. zu
kaufen schon gar nicht mit sauer verdiente 10000,-DM.
Könnte ich hellsehen würde ich Lotto spielen.
ObiWanKenobi schrieb:> IGM Johnny schrieb:> Bin bei einem IGM Unternehmen und habe keine Lust mehr auf Industrie um> ehrlich zu sein.> Welche Stellen gibt es denn für Maschinenbauer mit Verbeamtung? Gibt es> Alternativen zur Berufsschule?> Ja, nennt mich Minderleister. Aber ganz ehrlich, wenn ich an die Zukunft> denke (Rente, Sicherheit) gibt es keine Gründe, um in der Industrie zu> bleiben.> A14 toppt man erst ab einer hohen AT Position in der Wirtschaft. Aber> dann hat man kein Leben mehr.>> Welche Region solls denn werden?
NRW
Senf D. schrieb:> IGM Johnny schrieb:> A14 toppt man erst ab einer hohen AT Position in der Wirtschaft. Aber> dann hat man kein Leben mehr.>> Beide Aussagen sind falsch. Selbst im Tarif (IG Metall) kann man mit A16> gleichziehen, wofür du im öffentlichen Dienst zwingend eine> Führungsposition mit hoher Verantwortung bekleiden musst, in der> Industrie aber nicht unbedingt.> Ob man jeweils noch ein Leben neben dem Job hat, ist davon übrigens> relativ unabhängig, das ist eher eine Typfrage. Den meisten Stress macht> man sich nämlich in der Regel selbst.
Netto sieht es da anders aus und wenn wir die Pension und Freizeit
betrachtet wird der Vergleich noch mieser.
IGM Johnny schrieb:> A14 toppt man erst ab einer hohen AT Position in der Wirtschaft. Aber> dann hat man kein Leben mehr.
Das ist nicht korrekt:
http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/bund?id=beamte-bund&g=A_14&s=8&stkl=1&r=&kk=15.5&z=100&zkf=&f=0&zulage=&zulageid=&stj=2021&zv=VBL
A14, in der höchsten Stufe 8 (Bundesbeamter, Stkl. 1), bringt dir
74803.32 € brutto p. a.
53269.50 € netto p. a. (abzgl. ca. 3600 € PKV)
ca. 50k netto p. a. entspricht ca. 87k "Angestelltenbrutto"
Das ist auch in der Wirtschaft möglich, wenn auch nicht für jeden. Eine
A14 Stelle zu bekommen, ist wohl noch schwieriger.
Bei o. g. Vergleich ist natürlich die Pension und die Unkündbarkeit
nicht eingepreist. Mit Familienzuschlägen holt der Beamte zusätzlich
auf. Allerdings gilt lt. Wikipedia
"Das Ruhegehalt beträgt für jedes Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit
1,79375 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge, insgesamt jedoch
höchstens 71,75 Prozent. "
Du musst also 40 Jahre dabei sein für die volle Pension.
Stefan Schultz schrieb:> Karl schrieb:>> Seit Jahren sinken in der freien Wirtschaft die Ausgaben für> Achso. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass Deutschland bei PISA> nach unten durchgereicht wird. Auch nicht mit der Vernachlässigung des> Bildungssystems.> Und natürlich auch nicht mit der deutschen Anti-Industriepolitik, den> deutschen Sozialismus-Phantasien, wo Neidhammel jede Leistung besteuern> und umverteilen. Und auch nicht mit der Steuerpolitik oder den höchsten> Strompreisen der Welt.
Viel inkonsistente heiße Luft. Was genau ist mit "Anti-Industriepolitik"
gemeint? Woraus soll das vernachlässigte Bildungssystem finanziert
werden, wenn nicht aus Steuern? Mit Umverteilung sind die Zuwächse des
Vermögens der Obern 10.000 gemeint und das Abschmelzen der Mittelschicht
gemeint? Die EEG-Umlage befreiten Unternehmen bezahlen die höchsten
Strompreise der Welt, wenn an der Strombörse der Preis zeitweise negativ
ist? Wie wäre es mal mit ein paar Fakten? Und nicht Bildzeitungsparolen!
Karl schrieb:>> Viel inkonsistente heiße Luft.
Ja, bei dir vielleicht.
> Was genau ist mit "Anti-Industriepolitik"> gemeint?
Hohe Abgaben, hohe Strompreise, hohe Bürokratie, Verbote. Die
Autoindustrie wirde von der Politik nachhaltig geschädigt.
Genforschung wird in Deutschland verboten. Lustigerweise lässt man aber
einen RNA-Impstoff gegen Corona zu.
Die Landwirtschaft wird mit Anti-Glyphosat-Paranoia ausgebremst.
Die Strompreise sind so hoch, dass viele Industrieunternehmen
davonlaufen.
Zum Thema Negativpreise du BILD-Spezialist.
Negativpreise sind reine Börsenpreise, die kurzzeitig entstehen, wenn
überschüssiger Strom vorhanden ist.
Das hat nichts mit dem Durchschnittspreis zu tun oder dem Preis, zu dem
die Industrie ihren Strom bezieht.
Im Zuge der Energiewende kommt es bei der Schwerindustrie immer öfter
zu Zwangsabschaltungen, sogenannten Lastabwürfen. 78 Zwangsabschaltungen
allein bei „Hydro Aluminium“ in Neuss.
Steck dir deine BILD-Unterstellung also hinten rein.
Mein geistiger Horizont liegt weit über deinem!
Thomas1 schrieb:> Die heutige Generation studiert gerne Kunstgeschichte und kommt nicht> voran.
Mitt den immer weiter steigenden Studenten für MINT ist diese Aussage
natürlich ganz klar belegt.
Stefan Schultz schrieb:> Steck dir deine BILD-Unterstellung also hinten rein.>> Mein geistiger Horizont liegt weit über deinem!
Das ist BILD-Zeitungsniveau, was du zur Schau stellst.
Senf D. schrieb:>> Das ist BILD-Zeitungsniveau, was du zur Schau stellst.
Nö. Eher schon deine selektiven Zitate!
Du bist ja nicht einmal fähig, dich argumentativ mit der Sache
auseinanderzusetzen und holst dir stattdessen selektiv an dem
Sprachjargon unsereins einen herunter, weil du denkst, dass du damit
besonders gebildet erscheinst.
Doch dein sinnloses Geschwurbel hat genausowenig etwas mit Bildung zu
tun, wie Merkels Phrasendrescherei in ihren Neujahrsansprachen. Es sind
reine Blendgranaten für geistig Minderbemittelte.
Superbehörde schrieb im Beitrag #6539611:
> Diskussion können wir beenden. Für Eltern ist der Beamtenstatus> besser.> Für Singles / Pärchen die Industrie. Diese sind flexibel verwendbar und> werden dadurch auch mehr verdienen. In meiner Konzernzeit fungierten> Kinder wie ein Klotz am Bein. Das wird im ÖD anders wahrgenommen.> Ausserdem gibt es dort gar nicht so viele KarriereOptionen.
Totale Verallgemeinerungen sind tendenziell falsch.
MfG, Arno
F. B. schrieb:> Stefan H. schrieb:>> F. B. schrieb:>>> Für Wasserstoffaktien ist es jetzt schon reichlich spät. Ballard Power>>> hab ich für 2,60 € und Nel für 60 Cent gekauft.>>>> Dann verkauf doch einfach Put-Optionen auf BLDP, am besten mit 20 bis 60>> Tagen Restlaufzeit! Die implizite Volatilität ist doch gar nicht>> schlecht. Man kann da ruhig ein Delta von 0,2 bis 0,3 wählen. 1)>> Warum sollte ich auf fallende Kurse setzen? Natürlich werden die Kurse> von Wasserstoffaktien weiter steigen, aber auf einen Tenbagger werden> die zu spät gekommenen Neueinsteiger lange warten müssen.
Ich meine PUT-Optionen (leer-)VERkaufen! Dadurch machst du Gewinn, wenn
der Basiswert steigt, konstant bleibt oder minimal sinkt. Wenn du eine
Option verkaufst, also einen negativen Bestand an Optionen besitzt,
verdienst du Geld am Zeitwertverfall der Optionen. Eine Put-Option ist
eine Verkaufsoption. Der Käufer hat das recht bis zum Ablaufzeitpunkt
dir seine Aktien zum Strikepreis der Option zu verkaufen. Du hast dann
die Pflicht sie zu nehmen.
Suche dir am besten Optionen mit hoher impliziter Volatilität und
Laufzeit von ca. 50 Tagen, denn dann hast du 3 Fälle in denen du Geld
verdienst:
- Der Basiswert entwickelt sich günstig. (bei Verkaufter Put-Otion nach
oben, bei verkaufter Call-Option nach unten.)
- Zeit vergeht. (Option verliert an Wert. Deine Position gewinnt an
Wert.)
- Die implizite Volatilität fällt.
Erleuchteter schrieb im Beitrag #6539952:
> nur noch ein krieg kann deutschlad noch retten.
Jetzt sind die Amerikaner doch erst abgezogen. Willst du sie nochmal 70
Jahre hier haben?
Stefan Schultz schrieb:> Im Zuge der Energiewende kommt es bei der Schwerindustrie immer öfter> zu Zwangsabschaltungen, sogenannten Lastabwürfen. 78 Zwangsabschaltungen> allein bei „Hydro Aluminium“ in Neuss.
Das kannst du sicher auch mit Quellenangaben belegen, oder schwätzt du
nur dumm?
Senf D. schrieb:> Das ist BILD-Zeitungsniveau, was du zur Schau stellst.
Du kannst ja mal durch Fakten aufzeigen wo Deutschland seinen
Unternehmen im Vergleich zu anderen Ländern etwas Gutes tut. Er hat mit
Euro7 als quasi Verbot für Verbrenner, Verbot von Glyphosphat und
Genforschung, hohen Strompreisen für Industrie und mit die höchsten
Lohnnebenkosten ja einige sehr wahre Punkte genannt.
Stefan Schultz schrieb:> Habt ihr hier eigentlich überhaupt eine Hochschule jemals von innen> gesehen?
Klar du hast die Hochschule angeschlossen, das machst du jeden Tag
weil du der Hausmeister bist!
Ich meine PUT-Optionen (leer-)VERkaufen! Dadurch machst du Gewinn, wenn
der Basiswert steigt, konstant bleibt oder minimal sinkt. Wenn du eine
Option verkaufst, also einen negativen Bestand an Optionen besitzt,
verdienst du Geld am Zeitwertverfall der Optionen. Eine Put-Option ist
eine Verkaufsoption. Der Käufer hat das recht bis zum Ablaufzeitpunkt
dir seine Aktien zum Strikepreis der Option zu verkaufen. Du hast dann
die Pflicht sie zu nehmen.
Suche dir am besten Optionen mit hoher impliziter Volatilität und
Laufzeit von ca. 50 Tagen, denn dann hast du 3 Fälle in denen du Geld
verdienst:
- Der Basiswert entwickelt sich günstig. (bei Verkaufter Put-Otion nach
oben, bei verkaufter Call-Option nach unten.)
- Zeit vergeht. (Option verliert an Wert. Deine Position gewinnt an
Wert.)
- Die implizite Volatilität fällt.
IGM Johnny schrieb:> Danke. Habe das Gefühl, dass Berufsschule das attraktivste Gesamtpaket> bietet oder?>> (Freizeit, Gehalt, Sicherheit)
Nachbar von mir empfiehlt besonders kleine Berufsschulen. Ist selbst an
einer solchen. Da kann es recht ruhig zugehen.
über das Niveau deiner künftigen Schüler solltest du dir aber schon im
klaren sein einschließlich der demographischen Veränderungen in den
nächsten 20/30 Jahren
Verwaltung des chaos schrieb:> über das Niveau deiner künftigen Schüler solltest du dir aber> schon im klaren sein einschließlich der demographischen Veränderungen in> den nächsten 20/30 Jahren
Da wird mir Angst und Bange! Eine Generation von FFF Hüpfern, die völlig
realitätsfern sind gepaart mit Multikulti-Integrationsdesaster.
Ich freu mich schon auf meine nicht existente Rente.
Dienstleisterspezialist schrieb im Beitrag #6541397:
>> das ist doc nicht mein problem, wenn du nicht privat vorgesorgt hast
Was hat die private Vorsorge mit deinen Ansprüchen an die GRV zu tun?
Genau. GAR NICHTS!
Stefan H. schrieb:> Felix schrieb:>> Die Ingenieurblase ist geplatzt. Es sitzen maßig arbeitslose Ingenieure>> zu Hause rum.>> ... und züchten Tomaten.>> Ich habe immer den Eindruck, die langzeitarbeitslosen Ingenieure sind> nicht sonderlich am Ingenieursthema interessiert. Sie wollen meistens> eine Verwaltungsstelle in einem großen Konzern, haben noch nie> programmiert oder gelötet. Sie haben noch nie in ihrer Freizeit> irgendetwas konstruiert, gebaut oder etwas technisches gelesen.
Du immer mit Deinen Tomaten... Was genau ist daran eigentlich schlecht?
Du bist also der Meinung, ein "echter" Ingenieur ist nur derjenige, der
sich in seiner Freizeit ausschließlich mit Schaltungen, Programmen,
Konstruktionen und technischer Lektüre auseinandersetzt?
Auch wenn ich nicht pauschalieren möchte, aus langjähriger Erfahrung
kann ich Dir jedoch sagen, dass das nicht der Fall ist. Den von Dir
beschriebenen Menschenschlag trifft man in vielen Unternehmen
tatsächlich an, allerdings wird dieser allgemein meist als "komisch"
empfunden, da er sozial wenig kompetent ist, sich weder in Wort noch
Schrift adäquat auszudrücken vermag und zudem wenig arbeitstauglich ist,
da er sich seinen Mitmenschen überlegen fühlt und damit nicht teamfähig
ist. Solche Menschen lassen sich auch nicht führen, auf (konstruktive)
Kritik reagieren sie gekränkt, ob ihrer nicht wertgeschätzten
Genialität. Bei Dir sehe ich den Hang zu diesem Verhalten übrigens auch.
Kurzum, ein Mitarbeiter der sich in seiner Freizeit nicht ausschließlich
mit Technik beschäftigt, ist mir ein wesentlich angenehmerer und
interessanterer Gesprächspartner als der oben beschriebene
Menschenschlag, der mich eigentlich nur zu langweilen vermag. Ein Hoch
auf das Tomatenzüchten!
Hospitant schrieb:> Auch wenn ich nicht pauschalieren möchte, aus langjähriger Erfahrung> kann ich Dir jedoch sagen, dass das nicht der Fall ist. Den von Dir> beschriebenen Menschenschlag trifft man in vielen Unternehmen> tatsächlich an, allerdings wird dieser allgemein meist als "komisch"> empfunden, da er sozial wenig kompetent ist, sich weder in Wort noch> Schrift adäquat auszudrücken vermag und zudem wenig arbeitstauglich ist,> da er sich seinen Mitmenschen überlegen fühlt und damit nicht teamfähig> ist. Solche Menschen lassen sich auch nicht führen, auf (konstruktive)> Kritik reagieren sie gekränkt, ob ihrer nicht wertgeschätzten> Genialität. Bei Dir sehe ich den Hang zu diesem Verhalten übrigens auch.
So lange die Arbeit fertig wird, ist es scheiß egal, wie du solche Leute
empfindest. Mich stören solche Menschen nicht.
Was ich eher bedenklich finde, sind die angeblichen "sozialen"
Labertaschen die einen auf wichtig tun und einen auf Kumpel machen. Man
lächelt dir ins Gesicht und hinter deinem Rücken wird gelästert was das
Zeug hält. Für ihre "Karriere" würden die dir sogar den Dolch in den
Rücken rammen.
Dann bleib ich doch der ruhige, bescheidene und normale
Hardwareentwickler von nebenan.
Hospitant schrieb:> Du bist also der Meinung, ein "echter" Ingenieur ist nur derjenige, der> sich in seiner Freizeit ausschließlich mit Schaltungen, Programmen,> Konstruktionen und technischer Lektüre auseinandersetzt?
Das habe ich so nicht geschrieben und das weißt Du ganz genau. Du hast
meine Aussage bewusst falsch interpretiert. Dieses Vorgehen fällt in den
Bereich der schwarzen Rhetorik. Durch das Einfügen des Begriffs
"ausschließlich" wird die Aussage völlig verzerrt.
Natürlich ist es wichtig, dass Ingenieure vielfältig interessiert sind.
Ich habe nur den Eindruck, dass es einige Ingenieure gibt, die irgendwie
nicht interessiert sind. Die Tomaten sind halt eine Anspielung auf eine
Aussage von jemandem hier im Forum, wo ich genau diesen Eindruck hatte.
Ich unterstelle jetzt, kann es aber nicht beweisen, dass auch hierbei
kein tiefes Interesse vorhanden ist. Ich gehe davon aus, dass es eher so
eine Art Ausrede ist, um zu zeigen: "Hier, ich betreibe in meiner
Freizeit irgendein gesellschaftlich anerkanntes Hobby, anstatt nur
Netflix zu schauen." Meine Vermutung ist, dass dieses Hobby nur sehr
wenig Raum einnimmt. Damit meine ich: keine Beschäftigung damit, welche
Tomatensorten es gibt, kein Wissen über ideale Boden- und
Klimabedingungen, sondern nur der Anspruch, auch ein produktives Hobby
zu haben.
Ich habe den Eindruck, dass es einige Ingenieure gibt, welche kein
technisches oder wissenschaftliches Interesse haben und sich auch auf
Arbeit nicht gerne mit den Themen befassen. Aber es besteht auch kein
Interesse an Musik, Biologie (Tomaten), Medizin, Mathematik etc.
Ich versuche es einmal anders auszudrücken: Das "technische Interesse"
beschränkt sich eher auf den Konsum bzw. Nutzung von Technik. Diese Art
von Interesse wurde fälschlicherweise als ingenieurtechnisches Interesse
interpretiert und daraufhin eine Ingenieurwissenschaft studiert. Das ist
wie mit den Leuten die Informatik studieren, weil sie gerne
Computerspiele spielen. Es gibt auch Leute, die sich angeblich für Musik
interessieren, weil sie gerne Musik hören. Sie können aber die
Instrumente nicht auseinanderhalten.
Hospitant schrieb:> Den von Dir> beschriebenen Menschenschlag
Nein, nicht den von mir beschriebenen Menschenschlag, sondern den
Menschenschlag, den Du glaubst, den ich angeblich beschrieben haben
soll.
Hospitant schrieb:> trifft man in vielen Unternehmen> tatsächlich an, allerdings wird dieser allgemein meist als "komisch"> empfunden, da er sozial wenig kompetent ist, sich weder in Wort noch> Schrift adäquat auszudrücken vermag und zudem wenig arbeitstauglich ist,> da er sich seinen Mitmenschen überlegen fühlt und damit nicht teamfähig> ist. Solche Menschen lassen sich auch nicht führen, auf (konstruktive)> Kritik reagieren sie gekränkt, ob ihrer nicht wertgeschätzten> Genialität.
Da muss man eben genau hinschauen. Du wurdest von "diesen Leuten"
manipuliert! Du beschreibst nämlich nicht Menschen, welche technisch
sehr interessiert sind und dadurch die soziale Komponente
vernachlässigen. Es handelt sich eigentlich um Menschen, die das Image
des sozial inkompetenten Nerds aufrechterhalten wollen, es aber nicht
sind!
Diese, von Dir beschriebenen Personen sind weder technisch sonderlich
kompetent noch in anderen Bereichen. Das "komische" Verhalten dient nur
dazu, um über diese Tatsache hinwegzutäuschen. Damit stellt der
Pseudonerd Fettnäpfchen auf um im Ernstfall "Diskriminierung" schreien
zu können.
Der Eindruck der technischen Kompetenz und sozialen Inkompetenz wird von
den Pseudonerds bewusst aufrechterhalten. Die Realität ist umgekehrt.
Überleg mal: Da ist jemand, der gegenüber dem Management den Eindruck
hinterlässt der absolute unersetzbare Spezialist in einem bestimmten
technischen Bereich zu sein. Andererseits tut er so, als könne er nicht
gut mit Menschen und habe Probleme mit Autoritäten. D. h. für ihn gibt
es kaum nervige Meetings. Er kann sich den Führungskräften gegenüber
viel herausnehmen. Die Gehaltsverhandlungen laufen sehr subtil. Der
Pseudonerd lässt am Mittagstisch mal nebenbei fallen, wie interessant er
ja diese eine Technologie findet, welche allerdings von der Konkurrenz
ist. Außerdem teasert er an, dass er sich nicht mehr wirklich gefordert
und gefördert fühlt.
Noch einmal: Das, was Du beschreibst, ist eben nicht der technisch
interessierte Nerd. Du beschreibst jemanden, welcher Züge der dunklen
Triade hat und sich entschieden hat die Rolle des Techniknerds zu
spielen.
> nicht wertgeschätzten Genialität.
Und genau das ist das "Hauptsymptom", an dem man so etwas erkennt. Echte
Techniknerds, die eben wirklich Ahnung von Technik haben und nicht nur
so tun, würden eben wirklich wertgeschätzt. Dieser Wertschätzung würden
sie aber wenig Bedeutung beimessen.
Technisch sehr versierte Leute sind nach meiner Beobachtung nach auch in
anderen (sozialen) Bereichen oft recht begabt. Schau Dich doch mal genau
um, die meisten Deiner Arbeitskollegen sind sicher verheiratet, haben
Kinder, haben Freunde und befassen sich auch in ihrer Freizeit mit
Technik und anderen anspruchsvollen Themen. Frag doch einfach mal nach
den Hobbys Deiner Kollegen.
Hospitant schrieb:> Bei Dir sehe ich den Hang zu diesem Verhalten übrigens auch.
Denk mal darüber nach! ;)
> Amt statt Autoindustrie – Warum die meisten Nachwuchstalente> für den Staat arbeiten wollen
Bei über 50% Staatsquote und einer Abgabenlast von bis zu 70% ist das
von den Rahmenbedingungen her nur folgerichtig. Man fängt da an wo die
Kohle hin fließt und nicht da wo Sie den Menschen abgepresst wird.
Jetzt kommen noch die CO2 Abgaben dazu, das sind für Staatsdiener
durchlaufende Posten (da ja das Staatsbudget steigt aus dem Sie bezahlt
werden). Lohnabhängige in der Privatwirtschaft müssen das aus
versteuertem Einkommen ohne Ausgleichsmöglichkeit begleichen.
Für den einzelnen kann das aber genau umgekehrt sein. Da hilft es
vielleicht das ganze in Geldwerte umzurechnen. Neudeutsch nennt man das
kapitalisieren. Die Werte sind für jeden anders.
- Gehalt
- mögl. Gehaltssteigerung
- Arbeitsplatzsicherheit
- evtl. Pension (Ruhegehalt ohne Einzahlung)
- Krankenversichertenstatus (privat oder ... )
- akzeptierte Krankentage
- Arbeitsdichte
- Hierarchie
- Abwechslung
- soziale Leistungen
- Work life balance
- Mobilität
- Familienplanung
- Planung überhaupt
- Umgang mit chronischen Krankheiten und burnout
- Zwangsquoten (bessere/schlechtere Karrierebedingungen)
- Kollegen
- gesamtwirtschaftliche Lage
usw. usf.
das kann eine riesen Liste sein.
MuckyFuck schrieb:> Amt statt Autoindustrie – Warum die meisten Nachwuchstalente für> den Staat arbeiten wollen>> Bei über 50% Staatsquote und einer Abgabenlast von bis zu 70% ist das> von den Rahmenbedingungen her nur folgerichtig. Man fängt da an wo die> Kohle hin fließt und nicht da wo Sie den Menschen abgepresst wird.
1/3 des gesamten Bundeshaushalts fließen bereits in den ÖD nur für deren
Gehälter und Pensionen.
Der Staat wird immer dreister und auf ARD/ZDF betreibt man Framing,
wonach die Deutschen angeblich mehrheitlich noch höhere Steuern wollen.
Stefan Schultz schrieb:> MuckyFuck schrieb:>> Amt statt Autoindustrie – Warum die meisten Nachwuchstalente für>> den Staat arbeiten wollen>>>> Bei über 50% Staatsquote und einer Abgabenlast von bis zu 70% ist das>> von den Rahmenbedingungen her nur folgerichtig. Man fängt da an wo die>> Kohle hin fließt und nicht da wo Sie den Menschen abgepresst wird.>> 1/3 des gesamten Bundeshaushalts fließen bereits in den ÖD nur für deren> Gehälter und Pensionen.
Hast du dafür eine Quelle? Im Bundeshaushalt finde ich erstmal nur 10%:
https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/2020/12/Inhalte/Kapitel-4-Wirtschafts-und-Finanzlage/4-3-entwicklung-des-bundeshaushalts_pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=4
(Seite 74, PDF Seite 4) aber vermutlich sind Teile der Zuschüsse zu den
Sozialversicherungen letzlich auch Personalkosten, insofern interessiert
mich, wie du zu diesen 1/3 kommst.
Und wofür sollte der Bund unser aller Geld deiner Meinung nach besser
ausgeben? Ist nicht ÖD per Definition eine zentrale Aufgabe des
Bundeshaushalts?
Stefan Schultz schrieb:> Der Staat wird immer dreister und auf ARD/ZDF betreibt man Framing,> wonach die Deutschen angeblich mehrheitlich noch höhere Steuern wollen.
Woran machst du das fest? Denn in meiner Welt ist die Staatsquote in
Deutschland in den letzten 30 Jahren tendenziell gesunken:
https://www.deutschlandinzahlen.de/tab/welt/oeffentliche-haushalte/einnahmen-und-ausgaben-des-staates/staatsquote
MfG, Arno
Stefan H. schrieb:> Ich meine PUT-Optionen (leer-)VERkaufen! Dadurch machst du Gewinn, wenn> der Basiswert steigt, konstant bleibt oder minimal sinkt.
Ach so. Degiro bietet den Handel mit Optionen im kostenlosen Depot nicht
an und bei onvista weiß ich nicht, ob das dort überhaupt möglich ist.
Deswegen habe ich mich noch nicht näher damit beschäftigt. Aber danke
für den Tipp, werde mich mal genauer darüber informieren. Wobei ich
eigentlich nicht mehr so viel Zeit reinstecken will wie in der
Anfangszeit. Meine aktuellen Gewinne übertreffen bereits jetzt schon
meine kühnsten Erwartungen. Wenn es im Januar so weiter geht, werden die
45k vom November diesen Monat nochmals pulverisiert.
Arno schrieb:> Woran machst du das fest? Denn in meiner Welt ist die Staatsquote in> Deutschland in den letzten 30 Jahren tendenziell gesunken:
Naja, wenn man z.B. den Staatsfunk für unabhängig erklärt sind dessen
Gelder schon mal draussen. In der Medizin ist es auch nicht groß anders.
Wenn dir das Geld vom Lohn abgezogen wird ist es genau so wenig privat
wie bei der Rente. Die staatl. Flucht ins private (z.B. in Stiftungen)
lässt sich in meiner Welt auch beobachten.
Über das alles kann man ewig streiten. Wer was wie definiert oder gar
was sinnvoll ist oder auch nicht. Das war gar nicht das Thema, zumindest
meines nicht.
Wenn ich sehe was z.B. in Handwerksbetrieben an Abgaben erarbeitet
werden muss um am Ende des Monats die Abzüge zu bezahlen. Ja da gehe ich
doch lieber in den staatlichen oder staatsnahen Sektor wo diese Kohle
per ordre de mufti rein kommt. Da macht sich nach meiner Erfahrung
keiner tot.
Das gilt auch nicht für Überflieger. Wenn das Talent bei Google oder AWS
mit 100k++/a anfängt wird ist das ne andere Liga aber eher selten.
Stefan Schultz schrieb:> Arno schrieb:>> Hast du dafür eine Quelle?>> Klar. Daddy hat für alles eine Quelle.> Zum Beispiel.>> https://www.ifo.de/node/58834
Da steht was anderes drin als du oben behauptet hast: Der gesamte
öffentliche Dienst in Deutschland kostet mit 308 Mrd. Euro im Jahr 2019
etwa soviel wie der Bundeshaushalt (laut Bundesfinanzministerium 343
Mrd. Euro im Jahr 2019).
Nach der Logik wären 20% des Saarlands überflutet, weil der Bodensee 20%
der Fläche des Saarlands hat.
Und warum es schlecht sein soll, wenn ein großer Teil der öffentlichen
Haushalte für Personal ausgegeben wird, bzw. für was ein großer Teil der
öffentlichen Haushalte besser ausgegeben werden würde, hast du leider
auch nicht beantwortet.
MfG, Arno
Arno schrieb:> Da steht was anderes drin als du oben behauptet hast: Der gesamte> öffentliche Dienst in Deutschland kostet mit 308 Mrd. Euro im Jahr 2019> etwa soviel wie der Bundeshaushalt (laut Bundesfinanzministerium 343> Mrd. Euro im Jahr 2019).>> Nach der Logik wären 20% des Saarlands überflutet, weil der Bodensee 20%> der Fläche des Saarlands hat.>
Bist du blöd oder kannst du nicht rechnen?
Da steht überhaupt nichts anderes drinnen! Es ging um die Nettokosten
des ÖD gemessen an den Bundeseinnahmen.
Modellarbeitnehmer schrieb:> Unternehmern wie Wolfgang Grupp stoßen solche Einstellungen sauer auf.> „Wir tragen die jungen Leute zu sehr auf Händen“, sagt der Trigema-Chef> dem Handelsblatt. So entstehe eine Anspruchshaltung wie bei keiner> Generation zuvor. Viele wollten möglichst viel Freizeit und „nur dann> arbeiten, wenn es anders nicht geht“. Das sei in einem Beamtenverhältnis> sicher einfacher durchzusetzen, sagt Grupp.
Eigentlich wurde schon alles gesagt. Bis auf eines noch:
Dieser Graben zwischen den Generationen ist je per se nix Neues erstmal.
Wenn der den Abgang macht, war's das auch mit der Trigema-Produkton in
Deutschland. Vielleicht guckt der sich mal den traurigen Abgang von der
tollen Firma Kettler an. Jawoll.
Weiterhin will ich betonen, dass die Einsicht fehlt, dass die jungen
Leute auch sich in die hoch komplexen Technologien von heute einarbeiten
müssen. Und diese Generation-Whatever drückt dann Ihren Vorgängern eine
rein, indem Sie unverschämterweise auch noch Erfolg mit Ihren Ideen hat.
Weiterhin ist auch neu, dass der gewollte technologische Fortschritt nun
einen hohen Aufwand bei den sog. Ing. erzeugt indem hier viel
konsequentes Lernen gefordert wird um Schritt zu halten. Das will
einfach kaum einer wahr haben. Da wird man gleich mit Effektivität=Null,
nicht brauchbar abgestempelt.
just my 2 cents
Stefan Schultz schrieb:> Arno schrieb:>> Da steht was anderes drin als du oben behauptet hast: Der gesamte>> öffentliche Dienst in Deutschland kostet mit 308 Mrd. Euro im Jahr 2019>> etwa soviel wie der Bundeshaushalt (laut Bundesfinanzministerium 343>> Mrd. Euro im Jahr 2019).>>>> Nach der Logik wären 20% des Saarlands überflutet, weil der Bodensee 20%>> der Fläche des Saarlands hat.>>> Bist du blöd oder kannst du nicht rechnen?>> Da steht überhaupt nichts anderes drinnen! Es ging um die Nettokosten> des ÖD gemessen an den Bundeseinnahmen.
Du hast oben behauptet, 1/3 des Bundeshaushalts flösse in den ÖD. Also
von jedem Euro, der in den Bundeshaushalt reinfließt, flössen 33Ct in
Gehälter und Pensionen.
Jetzt bringst du eine Quelle, die sagt, der gesamte ÖD (nur für dich:
vermutlich sind Bund, Länder und Kommunen ohne Europa gemeint) kostet
etwa 90% dessen, was der Bund alleine insgesamt ausgibt. Wenn du das für
eine Quelle für deine obige Behauptung hältst, tust du mir Leid.
Und warum es schlecht sein soll, wenn ein großer Teil der öffentlichen
Haushalte für Personal ausgegeben wird, bzw. für was ein großer Teil der
öffentlichen Haushalte besser ausgegeben werden würde, hast du leider
auch nicht beantwortet.
MfG, Arno
Viatorem schrieb:> Hier kann man schnell sehen, wo Deutschland im internationalen Vergleich> steht. Es könnte wesentlich schlimmer sein.
Das ist schlecht zu vergleichen, jedes Land ist anders, auch die
Regionen. Der Bezugsrahmen "GDP" ist auch von allen möglichen Einflüssen
verwässert (z.B. hedonic corrections oder der Finanzindustrie). Dann
wird Geld wie blöde gedruckt und diverse Karussells (z.B. Target Salden
etc) blähen das auch auf.
In der Regel fließen auch Sozialabgaben bzw. Arbeitgeberanteile nicht
mit ein, Pensionsrückstellungen werden auch nicht gemacht. In den USA
ist das Krankenhaus und Bildungssystem mehr privatisiert als hierzulande
usw. usf.
Letztlich vergleicht man reale Geldflüsse mit einer eher fiktiven
Kennzahl.
Die Staatsquote muss nicht viel Bedeuten. Angenommen man würde
bedingungsloses Grundeinkommen von 1500 €/Monat einführen. Wer das
Durchschnittsgehalt von 4000 €/Monat verdient würde 1500 € mehr Steuern
zahlen, aber auch 1500 € BGE bekommen. Diese 1500 € BGE würde als
Staatsquote gelten. Würde man das Prinzip der negativen Einkommenssteuer
einführen, welche dem BGE gegenüber ein identisches Ergebnis erreicht,
würde diese nicht oder gar als negative Staatsquote zählen.
Man müsste viel mehr die Frage nach der richtigen Entscheidung stellen,
also wird das Staatsgeld sinnvoll ausgegeben.
Suppe schrieb im Beitrag #6542140:
> Demnächst unter r2g werden alle Ausgaben per druckerpresse> bedient. Was> danach kommt ist dann der Traum des r2g gesocks. Alle gleich arm bis auf> ein paar kaderbonzen mit der richtigen Gesinnung. Einfach geil.
Der Trick der Politik war es, den Euro zu schaffen.
Ohne den Euro könnte sich kein Euro-Land so hohe Staatsschulden erlauben
ohne dass das in hohen Inflationsraten endet.
Aber dank dem Euro hat man "Too big to fail" geschaffen. Einen riesigen
Tanker, der alles umwalzt.
Dadurch kann die EZB fleißig Staaten finanzieren ohne dass es zum
Bankrott führt.
Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die EZB an ihr Ende
gelangt. Dann hilft nur noch eine Währungsreform.
Und Deutschland wird dann für hohe Schulden anderer Länder mit haften!
Die Sause in den Immobilien, Bitcoin, Gold oder Aktien zeigt deutlich,
wie die Reichen sich beginnen zu schützen. Sie fliehen alle in
Vermögenswerte.
Die Dummen werden mal wieder die mittleren bis unteren Schichten sein.
Stefan Schultz schrieb:> Ohne den Euro könnte sich kein Euro-Land so hohe Staatsschulden erlauben> ohne dass das in hohen Inflationsraten endet.>> Aber dank dem Euro hat man "Too big to fail" geschaffen. Einen riesigen> Tanker, der alles umwalzt.>> Dadurch kann die EZB fleißig Staaten finanzieren ohne dass es zum> Bankrott führt.>> Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die EZB an ihr Ende> gelangt. Dann hilft nur noch eine Währungsreform.
Ehm... die 2 größten Volkswirtschaften der Welt (Deutschland ist noch
auf Platz 4) sind alle deutlich stärker verschuldet als Deutschland.
Sowohl EU als auch Euroraum haben bezogen auf die Wirtschaftleistung
weniger Schulden als die USA oder Japan.
Wayne schrieb:> Ehm... die 2 größten Volkswirtschaften der Welt (Deutschland ist noch> auf Platz 4) sind alle deutlich stärker verschuldet als Deutschland.> Sowohl EU als auch Euroraum haben bezogen auf die Wirtschaftleistung> weniger Schulden als die USA oder Japan.
Wen interessieren die reinen deutschen Schulden?
Ich habe doch ausführlich erklärt, dass Deutschland jetzt auch für die
Staatsschulden der anderen Euro-Länder mithaftet!
Wayne schrieb:> Wayne schrieb:> Sowohl EU als auch Euroraum haben bezogen auf die Wirtschaftleistung> weniger Schulden als die USA oder Japan.>> Lern lesen
Lern verstehen! Oder soll ich es dir vorlesen und jedes Wort einzel
erklären.
Mich interessieren weder die alleinigen deutschen, noch die europäischen
Schulden.
Mich interessiert die deutsche Verschuldung in Kombination mit den
europäischen Verpflichtungen!
Dann kannst du mir nämlich bestimmt erklären, warum Deutsche das frühe
Rentenalter der Franzosen finanzieren sollen?
Erkläre du zunächst in welcher Form Deutschland französische Schulden
bedient. Wie hoch und über welchen Mechanismus?
"„Wir werden keine EU-Kredite nehmen, sondern ausschließlich Zuschüsse“,
sagt das französische Finanzministerium dem Handelsblatt. Die
Konditionen machten die Kredite uninteressant: Das Land könne sich
billiger und einfacher selbst verschulden. „Warum sollen wir Kredite
nehmen, deren Tilgung über die EU für uns dann teurer wird?“, fragt man
in Paris."