Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Warum sind Bauingenieur-Gehälter so niedrig?


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von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Ein Freund von mir ist Bauingenieur in Niedersachsen. Immer wieder 
plaudert er aus dem Nähkästchen, wie niedrig (für 
Ingenieur-Verhältnisse) die Gehälter in seiner Branche sind.

50-60k Euro gelten als ordentliche Angebote im guten Mittelstand 
(Klitschen zahlen noch Mal gut drunter) für Bau-Ings mit Erfahrung. 
Maschinenbauer und Elektroingenieure bekommen oft ähnliche Angebote -- 
zum Einstieg schon.

Jobs findet man einfach, selbst während der Krise gibt es eine 
ungebrochene Nachfrage. Aber die angebotenen Gehälter sind, wie oben 
beschrieben, unter aller Kanone.

Laut allen Statistiken wird in Deutschland jedes Jahr mehr gebaut, die 
Baubranche ist einer der wichtigsten Konjunkturtreiber. In Großstädten 
klaffen gigantische Lücken im Wohnungsbau, weil die Firmen Aufträge 
nicht abarbeiten können.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/12/PD19_N012_122.html

"Den Bauunternehmen fehlt das Personal zur zügigen Realisierung der 
Bauaufträge. Während die Anzahl der Beschäftigten im Wohnungsbau von 
2008 bis 2018 um lediglich 25 % stieg, haben sich die Auftragsbestände 
in diesem Zeitraum nahezu verdreifacht. Ende 2018 waren in den Betrieben 
des Bauhauptgewerbes 467 000 Menschen (Betriebe mit 20 und mehr tätigen 
Personen) beschäftigt. Das waren deutlich weniger als noch in den späten 
1990er Jahren, als die Beschäftigtenzahlen mit mehr als 700 000 tätigen 
Menschen Rekordstände erreichten.

Im gleichen Zeitraum haben sich auch die Preise für Leistungen von 
Bauunternehmen für den Neubau von Wohngebäuden um 24,3 % erhöht. Dabei 
stiegen die Preise für den Rohbau von Wohngebäuden mit 22,8 % etwas 
moderater als die Preise für die Ausbauarbeiten (+25,7 %). Beim Ausbau 
erhöhten sich die Preise im Sanitärbereich (+36,6 %), im Heizungsbau 
(+33,6 %) und für die Elektroinstallation in Wohngebäuden (+34,4 %) 
besonders kräftig."

Unter diesen Bedingungen müssten nach Marktgesetzen die Gehälter in der 
Baubranche stark steigen. Nichts dergleichen!

Quo vadis, Hochtief & Co.?

von Macher (Gast)


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EU-Osterweiterung. Ohne die vielen Sub-Bauunternehmen aus Polen, 
Rumänien und Bulgarien wäre Bauen selbst zu den aktuellen deutschen 
Gehältern unbezahlbar.

Die einzigen, die im Handwerk oder Bau schlecht verdienen, sind die 
Angestellten. Selbst der Gas-Wasser-Scheiße-Installateur mit Meister und 
zwei Angestellten hat einen Jahresgewinn von 85k.

von MaWin (Gast)


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Gehalt, Bauing ? Ein Bauing ist normalerweise selbständig, z.B. als 
Tragwerksplaner, Statiker, Tiefbau/Kanalisierungsplaner, und wird nach 
HOAI bezahlt, also prozentual von den Baukosten. Damit hat sich sein 
Einkommen in der fraglichen Zeit auch um 30% erhöht, von 100k auf 130k, 
nicht schlecht wo doch die meisten Arbeitnehmer keinen Reallohnzuwachs 
erleben durften.


Ein GEHALT als Bauing bekommst du nur, wenn du keinen Mut hast und nicht 
selbstandig genug bist, sondern einen Arbeitgeber als 
Auftragsbeschaffer, Einkommenslückenfüller in der Not, Sklavenhalter. 
Dann war das Einkommen schon immer niedriger, liegt derzeit um 55-60k.

von BMW (Gast)


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Jammer nicht ,Software Entwickler würden sich freuen wenn sie das Gehalt 
bekommen würden!!!

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Macher schrieb:
> Die einzigen, die im Handwerk oder Bau schlecht verdienen, sind die
> Angestellten.

MaWin schrieb:
> und nicht
> selbstandig genug bist, sondern einen Arbeitgeber als
> Auftragsbeschaffer, Einkommenslückenfüller in der Not, Sklavenhalter.


Nun, das ist in jeder Branche die Mehrheit. Klar, dass Unternehmer und 
Führungspersonal mehr verdienen.

Ob die Selbstständigkeit im Bauingenieurwesen tatsächlich so einfach, 
verbreitet und rentabel ist, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen. 
Aber die meisten Kleinaufträge gehen eben bereits an 10-Mann-Büros, mein 
Freund baut auch hauptsächlich Eigenheime.

Beitrag #6318383 wurde von einem Moderator gelöscht.
von AVR (Gast)


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Porsche schrieb im Beitrag #6318383:
> Kann ich nicht bestätigen. Softis verdienen mittlerweile mehr als die
> ganzen Hardwarefriemler. Ingenieure sind ganz unten angekommen.

Bei uns im mittelständischen Betrieb ist es genau anders herum. Diesen 
Hipster Freaks unter den Informatikern würde ich nicht mal ein Glas 
Wasser anbieten.

MfG

von BMW (Gast)


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Vielleicht die top 1%. Statistiken von Stepstone besagen ganz klar, dass 
Softies die absoluten Versager sind. Kenne in meinen Bekanntenkreis auch 
nur solche die sich nicht mal eine Wohnung kaufen können, trotz gutem 
RWTH Abschluss. Die kann sich ein Bau Ing locker als Butler leisten

Beitrag #6318582 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Der C tut W bei BMW (Gast)


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Bin Ingenieur und kann mir auch keine Wohnung leisten. 2 Zimmer gehen 
hier so ab 400.000 Euro los. Das ist der pure Wahnsinn und da spielt 
auch keine Bank mit.

von Dussel (Gast)


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Es gibt einige Beamtenstellen für Bauingenieure. Gerade in Zeiten wie 
diesen merkt man, dass das nicht schlecht ist.

von Ingenieur (Gast)


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Porsche schrieb im Beitrag #6318582:
> BMW schrieb:
> Vielleicht die top 1%. Statistiken von Stepstone besagen ganz klar, dass
> Softies die absoluten Versager sind. Kenne in meinen Bekanntenkreis auch
> nur solche die sich nicht mal eine Wohnung kaufen können, trotz gutem
> RWTH Abschluss. Die kann sich ein Bau Ing locker als Butler leisten
>
> Bei mir haben alle schon einen Wohnung nach ca. 5 Jahren. Und auf
> Stepstone gammeln eigentlich nur Versager

Dann ist es doch genau das richtige für Software Entwickler

von Ralf W. (Gast)


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Porsche schrieb im Beitrag #6318582:
> Bei mir haben alle schon einen Wohnung nach ca. 5 Jahren.

Wow, mein Sohn und seine Mitstreiter können sich als Elektroingenieure 
mit Master keine Wohnung leisten hier in NRW. Selbst bei Westnetz gibt‘s 
nur 48k€/a.
Naja, was sollen die auch alleine in einer großen Wohnung. Sind alle 
beziehungslos. Kaputte Generation.

von Ingenieur (Gast)


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Ein Ingenieur hat eh nicht das Geld sich eine Beziehung zu leisten, also 
soll er besser sein Leben lang in einer 30 qm butze hausen

von Macher (Gast)


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Ralf W. schrieb:
> Naja, was sollen die auch alleine in einer großen Wohnung. Sind alle
> beziehungslos. Kaputte Generation.

Du hast bestimmt ein sehr inniges Verhältnis zu deinem Sohn.

von Ralf W. (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ein Ingenieur hat eh nicht das Geld sich eine Beziehung zu leisten,

Mein Kollege führt ein KMU und meint, alle neuen haben Steuerklasse 1, 3 
gibt‘s nur noch bei alten Mitarbeitern.

von Ralf W. (Gast)


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Macher schrieb:
> Du hast bestimmt ein sehr inniges Verhältnis zu deinem Sohn.

Ist nicht die beste. Habe seit langem mal wieder mit ihm telefoniert und 
bin baff. Meine Ingenieurszeit sah jedenfalls anders aus, auch 
gehaltstechnisch.

von Der C tut W bei BMW (Gast)


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Ralf W. schrieb:
> Mein Kollege führt ein KMU und meint, alle neuen haben Steuerklasse 1, 3
> gibt‘s nur noch bei alten Mitarbeitern.

Richtig so, den Frauen kannst du heutzutage einfach nicht mehr trauen. 
Erst neulich wieder erlebt im Freundeskreis: Sandkastenliebe geheiratet, 
Haus gebaut, nach 12 Jahren dreht sie vom einen Tag auf den anderen 
völlig am Rad und haut mit irgendeinem anderen Typen ab. Haus weg, Geld 
weg, Kind weg.

von AVR (Gast)


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Ralf W. schrieb:
> Sind alle
> beziehungslos. Kaputte Generation.

Das war schon vor 2010 so. Einen Ingenieur will eh keine Frau haben. Als 
ich damals Medizintechnik studiert habe, gab es relativ viele schöne 
Frauen in unserem Studiengang an der FH. Und jetzt rate mal...mit uns 
Männern im Studiengang wollten sie nichts zu tun haben. Die haben sich 
lieber mit den BWL Studenten getroffen und was unternommen. Einfach nur 
traurig :(

Und als man sich für die Elekronikentwicklung in der Medizintechnik 
entschieden hatte, haben die meisten von den Damen einen nicht mehr für 
voll genommen.

MfG

von Ralf W. (Gast)


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Der C tut W bei BMW schrieb:
> Ralf W. schrieb:
> Mein Kollege führt ein KMU und meint, alle neuen haben Steuerklasse 1, 3
> gibt‘s nur noch bei alten Mitarbeitern.
>
> Richtig so, den Frauen kannst du heutzutage einfach nicht mehr trauen.
> Erst neulich wieder erlebt im Freundeskreis: Sandkastenliebe geheiratet,
> Haus gebaut, nach 12 Jahren dreht sie vom einen Tag auf den anderen
> völlig am Rad und haut mit irgendeinem anderen Typen ab. Haus weg, Geld
> weg, Kind weg.

Würde es auf deutsche Frauen reduzieren. Meine Kollegen, die 
ausländische Frauen haben, sind alle glücklich. Läuft super bei denen, 
so wie ich es erlebe.

von Qwertz (Gast)


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Ralf W. schrieb:
> Mein Kollege führt ein KMU und meint, alle neuen haben Steuerklasse 1, 3
> gibt‘s nur noch bei alten Mitarbeitern.

Steuerklasse I heißt ja nicht beziehungslos, sondern nur nicht 
verheiratet. Und diesen Schritt sollte man sich wirklich gut überlegen.

von Ingenieur (Gast)


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Ist ja eigentlich auch egal, ob der ing durch Scheidung , durch sein 
geringes Gehalt oder durch beides ruiniert wird. Im Alter wird er eh arm 
sein so oder so ...

von Macher (Gast)


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Oh man... hier werden wieder Schauermärchen erzählt. Für mich war es 
jedenfalls eine sehr gute Entscheidung Ingenieur zu werden. Noch keine 
10 Jahre im Beruf und mit Bachelor fast 90k p.a. bei 35h/Woche. Es 
sollte zwar egal sein, aber wenn die Alten es wissen wollen, verheiratet 
bin ich auch.

von Ralf W. (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ist ja eigentlich auch egal, ob der ing durch Scheidung , durch sein
> geringes Gehalt oder durch beides ruiniert wird. Im Alter wird er eh arm
> sein so oder so ...

Übertreibe doch nicht dermaßen!
Warum Plätzen die Ingenieursstudiengänge dann aus allen Nähten?

von AVR (Gast)


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Ralf W. schrieb:
> Warum Plätzen die Ingenieursstudiengänge dann aus allen Nähten?

Weil alle so naiv sind und meinen, dass sie dadurch reich werden.

von Marc H. (marchorby)


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David S. schrieb:
> Immer wieder
> plaudert er aus dem Nähkästchen, wie niedrig (für
> Ingenieur-Verhältnisse) die Gehälter in seiner Branche sind.

Schau den BER an und beantworte selbst deine Frage!

von AVR (Gast)


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Ralf W. schrieb:
> Übertreibe doch nicht dermaßen!
> Warum Plätzen die Ingenieursstudiengänge dann aus allen Nähten?

Warum platzt der Studiengang "BWL" aus allen Nähten?

Merkst du was?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Na, wartet mal ab, wie es nach Corona weitergeht!

Durch Corona kam Home-Office. Viele Firmen merken nun, dass Home-Office 
ganz angenehm ist. Die Mitarbeiter sind Zuhause eher isoliert. Statt 
Kaffeepause 1 bis 4 gibt es Erreichbarkeit von 6:00 Uhr bis 23:00 Uhr.

Die Arbeitgeber denken sich: "Ob der Mitarbeiter jetzt 50 km entfernt 
arbeitet oder 5000 km, ist doch eigentlich egal." - Jetzt wird plötzlich 
weltweit rekrutiert. In Bulgarien und Nigeria sind die Löhne viel 
niedriger, aber es gibt auch qualifizierte Leute. Diese werden nun, wenn 
Remote-Arbeit problemlos funktioniert, testweise als Freiberufler 
genommen.

Freiberufler sind natürlich eine unsichere Sache. Also gründet man an 
den entsprechenden Orten Außenstellen. Die Leute werden nun dort fest 
angestellt und arbeiten zuverlässig und billig.

Die Qualifikation reicht dann doch nicht aus? Bei dem niedrigen Gehalt 
(30 € pro Monat), kann man auch mal 5 Jahre Weiterbildung zahlen. Udemy, 
Pluralsight etc. helfen dabei.

Und was macht der deutsche Ingenieur? Er leitet die Sache an, arbeitet 
als Inbetriebnehmer/Techniker oder als Hartz4-Empfänger.

von Qwertz (Gast)


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Macher schrieb:
> Für mich war es jedenfalls eine sehr gute Entscheidung Ingenieur zu
> werden.

Da kann ich nur zustimmen, ich übe als Ingenieur meinen Traumberuf aus, 
und es zahlt sich finanziell auch noch sehr gut aus.

von AVR (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Da kann ich nur zustimmen, ich übe als Ingenieur meinen Traumberuf aus,
> und es zahlt sich finanziell auch noch sehr gut aus.

Du schon wieder. Schließe nicht von dir auf andere. Am besten sei doch 
einfach  ruhig.

von Ingenieur (Gast)


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Ist ja schön für dich , aber nicht repräsentativ. Ings sind heute nichts 
mehr Wert.

von Qwertz (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6318740:
> Du schon wieder. Schließe nicht von dir auf andere. Am besten sei doch
> einfach  ruhig.

Ja, tut mir leid. Danke für den Hinweis. Gute Nacht, AVR!

von Gehirnchirurg (Gast)


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BMW schrieb:
> Jammer nicht ,Software Entwickler würden sich freuen wenn sie das Gehalt
> bekommen würden!!!
Das hat jeder Fachinformatiker nach spätestens 5 Jahren, wenn er nicht 
in seiner Ausbildungsbude (Ausnahme er fängt gleich im Konzern an) 
hängen bleibt sondern aktiv wechselt, die haben das selbe wie ein Ing. 
oder liegen noch drüber weil sie relativ leicht nen leitenden Posten 
bekommen da ständig neue IT-Abteilungen aufgebaut werden. Wer 
wechselwillig ist hat gute Chancen schnell gehaltstechnisch nach oben zu 
klettern. Siehe Gehaltsthread im Fachinformatikerforum. Da ist ein FiSI 
dabei der für die konzernweite IT zuständig ist, das geht Richtung 
RZ-Betrieb, der geht mit über 100k€ nach Hause. Sowas lernt man nicht an 
der Uni, da braucht man Praktiker und keine Theoriedummschwätzer von der 
Uni.

von Joachim (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6318674:
> Ralf W. schrieb:
> Sind alle
> beziehungslos. Kaputte Generation.
>
> Das war schon vor 2010 so. Einen Ingenieur will eh keine Frau haben. Als
> ich damals Medizintechnik studiert habe, gab es relativ viele schöne
> Frauen in unserem Studiengang an der FH. Und jetzt rate mal...mit uns
> Männern im Studiengang wollten sie nichts zu tun haben. Die haben sich
> lieber mit den BWL Studenten getroffen und was unternommen. Einfach nur
> traurig :(
>
> Und als man sich für die Elekronikentwicklung in der Medizintechnik
> entschieden hatte, haben die meisten von den Damen einen nicht mehr für
> voll genommen.
> MfG

Vermutlich seid ihr zu spießig drauf. Und mit den BWLern konnte man Spaß 
haben.
Frauen finden Ingenieure attraktiv, aber wenn du so ein komischer Kautz, 
dann halten sich die Frauen fern. Bei mir im Freundeskreis ist jeder in 
einer Beziehung. Was dabei rumkommt kein Plan. Heiraten ist heute 
gefährlich weil die Frauen sprunghaft sind, weil sie es sich heute 
erlauben können. Der Mann ist am Ende der Blöde auf Grund der Gesetze in 
DE.

von Markus (Gast)


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David S. schrieb:
> Unter diesen Bedingungen müssten nach Marktgesetzen die Gehälter in der
> Baubranche stark steigen. Nichts dergleichen!

Um mal auf die Frage zu antworten:
Bauing-Gehälter waren schon immer niedrig, insbesondere im Vergleich zu 
den Gehältern von ET- und MB-Ingenieuren. Auch der Arbeitsmarkt war und 
ist schwieriger, einzige Ausnahme stellte die Zeit nach der Wende dar.

Warum das so ist, darüber läßt sich nur spekulieren. Aber im Gegensatz 
zu ET- und MB-Ings sind Bauings überdurchschnittlich oft im öffentlichen 
Dienst oder den bereits angesprochenen kleinen Ingenieurbüros 
anzutreffen, Großunternehmen mit einem hohen Bauing-Anteil finden sich 
eher wenige.
Der vom Threadersteller angesprochene Wohnungsbau hilft Bauings wenig 
bis gar nicht: Was hier in Deutschland fehlt sind Großprojekte. Was wird 
hier denn dolles gebaut? Elbphilharmonie, Stuttgart 21 und der BER, 
danach kommt doch nix. Die Deutsche Bahn baut hier und dort nochmal 
Tunnel und Brücken, ansonsten haben wir ja quasi alles.
Vor der Finanzkrise 2010 haben deutsche Bauings und Architekten halbwegs 
erfolgreich versucht ein paar Krümel der Bautätigkeiten in Dubai & Co. 
abzustauben, das dürfte mittlerweile auch hinfällig sein.

von BMW (Gast)


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Gehirnchirurg schrieb:
> BMW schrieb:
>> Jammer nicht ,Software Entwickler würden sich freuen wenn sie das Gehalt
>> bekommen würden!!!
> Das hat jeder Fachinformatiker nach spätestens 5 Jahren, wenn er nicht
> in seiner Ausbildungsbude (Ausnahme er fängt gleich im Konzern an)
> hängen bleibt sondern aktiv wechselt, die haben das selbe wie ein Ing.
> oder liegen noch drüber weil sie relativ leicht nen leitenden Posten
> bekommen da ständig neue IT-Abteilungen aufgebaut werden. Wer
> wechselwillig ist hat gute Chancen schnell gehaltstechnisch nach oben zu
> klettern. Siehe Gehaltsthread im Fachinformatikerforum. Da ist ein FiSI
> dabei der für die konzernweite IT zuständig ist, das geht Richtung
> RZ-Betrieb, der geht mit über 100k€ nach Hause. Sowas lernt man nicht an
> der Uni, da braucht man Praktiker und keine Theoriedummschwätzer von der
> Uni.

Was ja eigentlich nur die Aussage bestätigt: Software Entwickler 
verdienen nix und ein Studium in dem Bereich lohnt nicht. Dank dir! Mit 
Fachinformatiker hat beides nix zu tun.

von René H. (mumpel)


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60k ist besser als arbeitslos. Es gibt viele Menschen auf der Welt die 
von der Hand in den Mund leben müssen, oder von weniger, also seit auch 
mal zufrieden.

: Bearbeitet durch User
von Ingenieur (Gast)


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>> Jammer nicht ,Software Entwickler würden sich freuen wenn sie das Gehalt
>> bekommen würden!!!
 Da ist ein FiSI
> dabei der für die konzernweite IT zuständig ist, das geht Richtung
> RZ-Betrieb, der geht mit über 100k€ nach Hause.
Wahnsinn wie lächerlich doch die Gehälter in der IT sind. Habe es gerade 
mal gelesen und es scheint knapp über 100k für Konzernweite 
Verantwortung zu sein. Wenn sowas schon so schlecht entlohnt wird dann 
ist es nicht verwunderlich das viele "normale" ITler so richtig schlecht 
verdienen. Man muss sich einfach mal ausrechnen, das einem bei 60k die 
man sein Leben lang ungefähr hält später Altersamrut droht. Aber man 
kann sich das natürlich schön reden und immer darauf verweisen, dass es 
natürlich noch schlimmer geht. Aber ganz ehrlich, dann lieber eine 
Ausbildung irgendwo im Grosskonzern und schön ohne jeglichen Stress in 
der E13 (Chemie) oder ~E12-E14 (NRW Metall) mit einer netten 
Betriebsrente durchs Berufsleben chillen. Studieren, inbesondere BauIng 
und Informatiker lohnt heute wirklich nicht mehr.

LG

von René H. (mumpel)


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Ingenieur schrieb:
> das einem bei 60k die
> man sein Leben lang ungefähr hält später Altersamrut droht

Erzähl doch nicht so einen Unsinn. Man kann sich auch absichern. Ich 
habe 35k im Jahr, und trotzdem droht mir keine Altersarmut.

von Macher (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Man muss sich einfach mal ausrechnen, das einem bei 60k die man sein
> Leben lang ungefähr hält später Altersamrut droht. Aber man kann sich
> das natürlich schön reden und immer darauf verweisen, dass es natürlich
> noch schlimmer geht.

Die meisten Studienabschlüsse führen im Angestelltenverhältnis laut 
diversen Statistiken zu Durchschnittsgehältern von 60k bis 75k p.a., 
d.h. die Hälfte kriegt sogar mehr. Damit droht keine Altersarmut.

Ingenieur schrieb:
> Aber ganz ehrlich, dann lieber eine Ausbildung irgendwo im Grosskonzern
> und schön ohne jeglichen Stress in der E13 (Chemie) oder ~E12-E14 (NRW
> Metall) mit einer netten Betriebsrente durchs Berufsleben chillen.

Die Unternehmen bauen alle Stellen in der Produktion ab, insbesondere 
die Automobilindustrie, weil ein Elektromotor nur rund 150 Teile hat 
anstatt 1500 wie der Verbenner. Die Entwicklung stellt jedoch ein.

Ingenieur schrieb:
> Studieren, inbesondere BauIng und Informatiker lohnt heute wirklich
> nicht mehr.

Es gibt genug Statistiken die beweisen, dass viele Ausbildungsberufe ein 
höheres Risiko auf Altersarmut haben. Studieren lohnt sich. Ich habe mit 
einem Bachelor nach weniger als 10 Jahren fast 90k bei einer 35h Woche. 
Das hätte mir keine Ausbildung ermöglicht. Ihr könnt aber ruhig weiter 
lügen, weil ihr scheinbar Angst vor Konkurrenz durch die Jugend habt.

von Ingenieur (Gast)


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René H. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> das einem bei 60k die
>> man sein Leben lang ungefähr hält später Altersamrut droht
>
> Erzähl doch nicht so einen Unsinn. Man kann sich auch absichern. Ich
> habe 35k im Jahr, und trotzdem droht mir keine Altersarmut.

Rechnen wir mal nach, Annahme ist eine Durschnitts Klitsche (KMU, eher 
KU) Ing. da ja gesagt wurde, das der Ing die 60k ungefähr hält. Dafür 
kommt kein Grosskonzern in Frage, dort würde es mehr geben. Nehmen wir 
mal an er ist ca. 40 Jahre im Beruf, was Aufgrund der geringen 
Sicherheit in einer Klitsche schon echt viel ist ( 23 Jahre Einstieg, 
bis 63 Jahre in Rente, eher geht so ein Laden vorher mal Pleite als das 
man wirklich bis 67 dort absitzt). Zudem hält man von der Kaufkraft die 
60k und auch die Bemessungsgrenze der GRV steigt genauso an.

Dann haben wir: 40 Jahre * 1,46 Rentepunkte * 33 Euro = 1927 Euro nach 
heutigem Stand. Nun ist die Rentenversicherung allerdings völlig 
unterfinanziert und Deutschland ist ein relativ armes Land mit hohen 
impliziten Schulden gegenüber der eigenen Bevölkerung (im Vergleich zu 
Italien, Frankreich etc..., nicht arm im Vergleich zum Kongo). Daher ist 
mit massiven Einschnitten zu rechnen. Mal angenommen die liegen im 
optimistischen Fall bei 20% dann landest bei ca. 1541,76 Euro 
gesetzlicher Rente, also bei heutigen KV Beiträgen ca. bei 1250 Euro 
Netto. Have Fun!!! Sorry, das ist Armut

Bei 35k im Jahr kommen wir bei 40 Jahren auf ca. 40 Jahre * 0,875 Punkte 
* 33 Euro auf 1155 Euro Brutto im ungekürzten Bestfall. Aber hey, Kein 
Problem, in SK3 ohne Kirche bleiben ja fette 2.188,94 Euro über. Da 
zahlt man dann doch gerne nochmal 50 - 170 Euro in einen Riester Vertrag 
mit 0,9% Garantiezins und bekommt nochmal dicke 100 Euro Rente ( gleiche 
Kaufkraft ) oben drauf! Fett!!! Damit bist du bei 1100 Euro netto 
inklusiver privater Vorsorge. Bedeutet wenn einmal was am Gebiss wackelt 
kannst du einen Kredit über 3 Jahre aufnehmen um die Reperatur zu zahlen

Leute fangt doch mal an mitzudenken bevor Ihr euch in Sicherheit wiegt.

von Ingenieur (Gast)


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Macher schrieb:

> Es gibt genug Statistiken die beweisen, dass viele Ausbildungsberufe ein
> höheres Risiko auf Altersarmut haben. Studieren lohnt sich. Ich habe mit
> einem Bachelor nach weniger als 10 Jahren fast 90k bei einer 35h Woche.
> Das hätte mir keine Ausbildung ermöglicht. Ihr könnt aber ruhig weiter
> lügen, weil ihr scheinbar Angst vor Konkurrenz durch die Jugend habt.

Konkurrenz durch die Jugend ? Ganz ehrlich, selbst wenn abgebaut wird, 
dann muss in Grosskonzern nicht der langjährige MA gehen. Weisst du wie 
teuer das ist, den ehemaligen mit Azubi mit 35 Jahren los zu werden der 
ca. 20 Jahre im Unternehmen ist vs. den "neu" eingestellten akademischen 
Eierkopf der ca. 5-10 Jahre dabei ist ?

Bei den Statistiken geht es eher um angestellte Dachdecker, aber sicher 
nicht um einfache gelernte Fachkräfte im Grosskonzern.

von René H. (mumpel)


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Ingenieur schrieb:
> also bei heutigen KV Beiträgen ca. bei 1250 Euro
> Netto.

Das ist aber zu pauschal. Es kommt immer auf die Lebenssituation an. Bei 
mir kommen noch Betriebsrente und Pensionsfond hinzu. Unter der 
Voraussetzung, dass ich an meinem derzeitigen Wohnort weiterarbeiten 
kann und auch die günstige Wohnung behalte (ca. 415,- Euro inklusive 
Stellplatz und Treppenhausreinigung, plus 70,- Euro Strom und Gas) 
bleibt mir viel Geld zum Leben. Mal davon abgesehen komme ich auf 49 
Arbeitsjahre.

: Bearbeitet durch User
von Macher (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ganz ehrlich, selbst wenn abgebaut wird, dann muss in Grosskonzern nicht
> der langjährige MA gehen. Weisst du wie teuer das ist, den ehemaligen
> mit Azubi mit 35 Jahren los zu werden der ca. 20 Jahre im Unternehmen
> ist vs. den "neu" eingestellten akademischen Eierkopf der ca. 5-10 Jahre
> dabei ist ?

Liesst du keine Nachrichten? Bosch und Conti schließen gerade die 
Produktion an manchen deutschen Standort. Das betrifft fast 
ausschließlich Gesellen und kaum Ingenieure. Die Entwicklung läuft 
weiter.

Du kannst deine Behauptungen mal mit konkreten Beispielen untermauern. 
Sonst ist eine Diskussion wertlos. Jeder kann irgendwas behaupten.

von Ingenieur (Gast)


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René H. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> also bei heutigen KV Beiträgen ca. bei 1250 Euro
>> Netto.
>
> Das ist aber zu pauschal. Es kommt immer auf die Lebenssituation an. Bei
> mir kommen noch Betriebsrente und Pensionsfond hinzu. Unter der
> Voraussetzung, dass ich an meinem derzeitigen Wohnort weiterarbeiten
> kann und auch die günstige Wohnung behalte (ca. 415,- Euro inklusive
> Stellplatz und Treppenhausreinigung, plus 70,- Euro Strom und Gas)
> bleibt mir viel Geld zum Leben. Mal davon abgesehen komme ich auf 49
> Arbeitsjahre.

Dann bist du entweder sehr sehr alt, oder extrem optimistisch. Bei so 
einem so geringen Gehalt bist du mit Sicherheit in einer sehr kleinen 
Bude oder aber in Teilzeit. In so einer kleinen Bude 49 Jahre zu 
arbeiten ohne dass der Laden Pleite geht und du mit 50+ auf der Strasse 
stehst (und in dem Alter nix mehr findest) ist sehr unwahrscheinlich. 
Wenn du nicht schon 60+ bist würde ich sogar sagen, dass es eine naive 
Annahme ist. Zudem bekommen die wenigsten in so kleinen Klitschen 
vernünftige Betriebsrenten. Selbst in deinem Fall, kommen da doch nicht 
mehr als 200 - 300 Euro pro Monat bei rum.
Deine Rechnung geht natürlich auch nur auf, solange man sich stark 
einschränkt und keine Familie hat. Etwas sehr viele "Aber" :)

Ich bleibe dabei, wer heute einsteigt und sein Leben mit ca. 60k in 
einer Klitsche fristet ist richtig am Arsch!

von Ingenieur (Gast)


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Macher schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Ganz ehrlich, selbst wenn abgebaut wird, dann muss in Grosskonzern nicht
>> der langjährige MA gehen. Weisst du wie teuer das ist, den ehemaligen
>> mit Azubi mit 35 Jahren los zu werden der ca. 20 Jahre im Unternehmen
>> ist vs. den "neu" eingestellten akademischen Eierkopf der ca. 5-10 Jahre
>> dabei ist ?
>
> Liesst du keine Nachrichten? Bosch und Conti schließen gerade die
> Produktion an manchen deutschen Standort. Das betrifft fast
> ausschließlich Gesellen und kaum Ingenieure. Die Entwicklung läuft
> weiter.
>
> Du kannst deine Behauptungen mal mit konkreten Beispielen untermauern.
> Sonst ist eine Diskussion wertlos. Jeder kann irgendwas behaupten.

Leiss doch mal die Artikel... Sozialplan, Verlegung, ... Altersteilzeit. 
Dort muss keiner bangen. Kenne genug solche Fälle von Bayer, Eon, RWE 
bei uns. Alle schön gechillt als ehemaliger Facharbeiter mit 56 Jahren 
in Rente und das bei guten Leistungen. Bei Bosch und Conti muss keiner 
Sorge haben. Das wird in den Medien immer aufgebauscht und am Stammtisch 
lachen sich die alten einen ab

von René H. (mumpel)


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Ingenieur schrieb:
> Gehalt bist du mit Sicherheit in einer sehr kleinen
> Bude oder aber in Teilzeit. In so einer kleinen Bude 49 Jahre zu
> arbeiten ohne dass der Laden Pleite geht und du mit 50+ auf der Strasse
> stehst

Ich bin bei der DB AG in Vollzeit, und das seit 1988.

: Bearbeitet durch User
von Verdächtige IP A. (hand_werker)


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Ingenieur schrieb:
> Ich bleibe dabei, wer heute einsteigt und sein Leben mit ca. 60k in
> einer Klitsche fristet ist richtig am Arsch!

Wie schaffen das nur die ganzen Handwerkergesellen, Bauarbeiter, 
Fließbandarbeiter, ...?

von René H. (mumpel)


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Eckard R. schrieb:
> Wie schaffen das nur die ganzen Handwerkergesellen, Bauarbeiter,
> Fließbandarbeiter, ...?

Sie leben.

von Ingenieur (Gast)


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Eckard R. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Ich bleibe dabei, wer heute einsteigt und sein Leben mit ca. 60k in
>> einer Klitsche fristet ist richtig am Arsch!
>
> Wie schaffen das nur die ganzen Handwerkergesellen, Bauarbeiter,
> Fließbandarbeiter, ...?
Garnicht, wer arm ist stirb früher. Bis dahin kann man dann irgendwo in 
seiner 40qm Bude vor dem TV sein Dasein Fristen, fährt nicht in den 
Urlaub und betet das nichts unvorhergesehens kommt. Damit ist das 
Problem erledigt. Vielleicht nicht aus der Perspektive dieser armen 
Säcke, aber aus meiner :)
Who cares... Ist ja in der Generation die heute in Rente ist auch noch 
nicht so ein Problem. Diese Leute haben ja in einer Zeit von höheren 
Realzinsen gelebt und konnten sich damals selbst mit kleineren 
Gehältnern noch Eigentum kaufen.

von Macher (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Leiss doch mal die Artikel... Sozialplan, Verlegung, ... Altersteilzeit.
> Dort muss keiner bangen. Kenne genug solche Fälle von Bayer, Eon, RWE
> bei uns. Alle schön gechillt als ehemaliger Facharbeiter mit 56 Jahren
> in Rente und das bei guten Leistungen. Bei Bosch und Conti muss keiner
> Sorge haben. Das wird in den Medien immer aufgebauscht und am Stammtisch
> lachen sich die alten einen ab

Die Stellen sind dann aber weg, sobald die Produktion zu ist. Die werden 
nicht mehr hier aufgebaut. Die kommen dann direkt nach Rumänien, Polen, 
Türkei oder Fernost. Die Kinder können sich dann gar nicht mehr für so 
eine "gechillt Facharbeiter Konzernstelle" bewerben.

von Ingenieur (Gast)


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René H. schrieb:
> AG

René H. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Gehalt bist du mit Sicherheit in einer sehr kleinen
>> Bude oder aber in Teilzeit. In so einer kleinen Bude 49 Jahre zu
>> arbeiten ohne dass der Laden Pleite geht und du mit 50+ auf der Strasse
>> stehst
>
> Ich bin bei der DB AG in Vollzeit, und das seit 1988.

Dann kannst du mir aber nicht erzählen, dass du studiert hast. Unmöglich 
mit Studium so wenig zu verdienen. Und vermutlich bist du irgendwo auf 
dem Land und / oder im Osten ? Damit hättest du natürlich 
Verhältnissmässig den Jackpot für eine solche Region...

Zudem ist DB doch Teilzeit, in vielen Teilen kann man doch 34h + 42 Tage 
Urlaub statt mehr Geld nehmen :)

von Ingenieur (Gast)


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Macher schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Leiss doch mal die Artikel... Sozialplan, Verlegung, ... Altersteilzeit.
>> Dort muss keiner bangen. Kenne genug solche Fälle von Bayer, Eon, RWE
>> bei uns. Alle schön gechillt als ehemaliger Facharbeiter mit 56 Jahren
>> in Rente und das bei guten Leistungen. Bei Bosch und Conti muss keiner
>> Sorge haben. Das wird in den Medien immer aufgebauscht und am Stammtisch
>> lachen sich die alten einen ab
>
> Die Stellen sind dann aber weg, sobald die Produktion zu ist. Die werden
> nicht mehr hier aufgebaut. Die kommen dann direkt nach Rumänien, Polen,
> Türkei oder Fernost. Die Kinder können sich dann gar nicht mehr für so
> eine "gechillt Facharbeiter Konzernstelle" bewerben.

Was man ja früh genug merkt, da ja keine Stelle da ist. Trotzdem würde 
ich immer einen Einstieg als Facharbeiter in einem dicken Konzern dem 
Studium bevorzugen, wenn man die Möglichkeit hat. Studieren in Teilzeit 
und sich hocharbeiten wenn man einmal drin ist kann man immernoch...

von René H. (mumpel)


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Ingenieur schrieb:
> Dann kannst du mir aber nicht erzählen, dass du studiert hast.

Wo habe ich gesagt, dass ich studiert habe?

Ingenieur schrieb:
> Zudem ist DB doch Teilzeit, in vielen Teilen kann man doch 34h + 42 Tage
> Urlaub statt mehr Geld nehmen :)

Will ich aber nicht. 39 Stunden/Woche ist doch nicht viel. Mal davon 
abgesehen wären es bei mir 37 Stunden/Woche oder mehr Urlaub, dann aber 
auch entsprechend weniger Gehalt.

: Bearbeitet durch User
von Ingenieur (Gast)


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Eigentlich ist dieser Thread so wundervoll repräsentativ dafür warum 
Ings so schlecht verdienen. Es herrscht folgender Konsens:

- Es geht vielen schlechter ( Frisör, Dachdecker, den Leute auf RTL 2 )
- Es ist doch alles gut wenn:
-- Man die Rente einfach ignoriert
-- Keine Ansprüche hat
-- Man irgendwo auf dem Land wohnt oder im Osten
-- Man natürlich keine Familie hat

Wenn man von so schwachen Egos als Mitstreiter umgeben ist kann man nur 
verlieren. Kein Wunder, dass jeder Poser-Controller-BWLer für ein 
bisschen Dreisatz mehr Kohle bekommt.

von Macher (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ich bleibe dabei, wer heute einsteigt und sein Leben mit ca. 60k in
> einer Klitsche fristet ist richtig am Arsch!

Selbst wenn nicht immer mehr Facharbeiter Konzernstellen verlagert 
werden würden: Facharbeiter bekommen nicht mehr als 60k, tendenziell 
eher weniger, außer wenn man sich mit ungesunden Nachtschichten kaputt 
macht und an Feiertagen arbeitet, weil man die Zuschläge gegenüber Zeit 
mit der Familie priorisiert.

Warum lebt ein Klitscheningenieur mit 60k garantiert in Altersarmut, 
aber ein Facharbeiter mit 50k bis 60k nicht? Deine Argumentation ergibt 
keinen Sinn.

von René H. (mumpel)


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Ingenieur schrieb:
> Keine Ansprüche hat

Man muss ja auch nicht alles mitmachen. Man muss nicht jede Woche 
ausgehen, man muss auch nicht jeden Tag Fleisch essen, und man muss auch 
nicht alles haben was die Industrie kredenzt.

Ingenieur schrieb:
> Man irgendwo auf dem Land wohnt oder im Osten
Oder das Glück hat, eine günstige Genossenschaftswohnung zu erhaschen 
die noch nicht an Privatinvestoren verscherbelt wurde und/oder die noch 
auf Erbpacht läuft (sobald die ausläuft wird die Miete natürlich höher).

: Bearbeitet durch User
von Macher (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Es herrscht folgender Konsens:
> - Es geht vielen schlechter ( Frisör, Dachdecker, den Leute auf RTL 2 )
> - Es ist doch alles gut wenn: -- Man die Rente einfach ignoriert --
> Keine Ansprüche hat -- Man irgendwo auf dem Land wohnt oder im Osten
> -- Man natürlich keine Familie hat
> Wenn man von so schwachen Egos als Mitstreiter umgeben ist kann man nur
> verlieren. Kein Wunder, dass jeder Poser-Controller-BWLer für ein
> bisschen Dreisatz mehr Kohle bekommt.

Das hat niemand gesagt. Das bildest du dir nur ein, weil dir die Welt so 
gefällt. Wie gesagt, fast 90k bei 35h Woche. Was soll ich mit einer 
Facharbeiter Stelle und Nacht- sowie Feiertagsschichten?

von René H. (mumpel)


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Was habt ihr gegen Schichtdienst? Ist doch nicht so schlecht wie es 
immer gemacht wird. Während Normalarbeiten von Montag bis Freitag 
arbeiten müssen, haben Schichtdienstler auch Wochentags frei und können 
so mehr Freizeit planen ohne für wichtige Gänge Urlaub verschwenden 
oder unbezahlte Freistellung nehmen zu müssen.

von Macher (Gast)


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René H. schrieb:
> Was habt ihr gegen Schichtdienst? Ist doch nicht so schlecht wie es
> immer gemacht wird.

Ich habe nichts dagegen, aber ich muss es glücklicherweise auch nicht 
tun. Alle Schichtarbeiter in meinem Freundes- und Bekanntenkreis meckern 
jedenfalls wegen dem kaputten Schlafrhythmus und weil sie dadurch 
weniger Zeit mit der Familie haben. Während der Spätschicht-Woche sehen 
sie Kinder höchstens zum Frühstück.

René H. schrieb:
> können so mehr Freizeit planen ohne für wichtige Gänge Urlaub
> verschwenden  oder unbezahlte Freistellung nehmen zu müssen.

1-2 Tage Homeoffice pro Woche sind kein Problem. Bei uns muss die Arbeit 
zwischen 6 Uhr und 22 Uhr erledigt werden, wann ist egal. Ich kann z.B. 
auch um 11 Uhr gehen und erst um 16 wieder kommen. So sollte es in der 
Entwicklung auch sein. In der Produktion geht so eine Flexibilität 
natürlich nicht.

von René H. (mumpel)


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Macher schrieb:
> 1-2 Tage Homeoffice pro Woche sind kein Problem.
Ist aber nicht überall möglich.

Macher schrieb:
> Alle Schichtarbeiter in meinem Freundes- und Bekanntenkreis meckern
> jedenfalls wegen dem kaputten Schlafrhythmus

Das kommt immer darauf an. Ich verkrafte den Schichtdienst ganz gut. Mal 
abgesehen davon muss es getan werden. Ohne Schichtdienst funktioniert 
keine Bahn, kein Krankenhaus und keine Polizei. Nur sollte der 
Schichtdienst mal besser bezahlt werden, oder weniger davon arbeiten und 
dafür mehr Personal, aber das ist ein anderes Thema.

von Arbeiter (Gast)


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Hallo

René H. schrieb:
> Was habt ihr gegen Schichtdienst?

Darf ich dir mal als Vollschichtler so einiges aus der Praxis berichten:

z.B. durchaus auch 7 Tage regelmäßig durcharbeiten, dann theoretisch 2 
oder 3 Tage frei und ab in den Früh- oder Nachtdienst. Theoretisch weil 
man ja irgendwann auch schlafen muss und zwar so blöd und selbst 
aufgezwungen das man den ersten Tag im jeweiligen Dienst so einigermaßen 
übersteht.
Ja es gibt hin und wieder auch die 5 Tage Woche und (fast) 4 Tage frei 
aber natürlich deutlich seltener...
In anderen Bereichen (Feuerwehr, ÖPNV, Gesundheitswesen...) soll es 
teilweise noch heftiger sein.
Und das auf die Monatsstundenzahl umzurechnen kann nur eine Idee von 
Theoretikern sein  und sagt so gar nicht aus.

Wenn man schon vorher der nicht so gesellige Typ war und Vereine nur vom 
Namen her kannte, spätestens nach einigen Monaten in Vollschicht wird 
man es gezwungener Maßen.

Nicht jede Frau macht das mit, Freunde und Verwandte lernen es nie 
wirklich das man ("du") Vollschicht arbeitest, die Nachfragen warum man 
bei Feierlichkeiten am Wochenende auf einmal abhaut (oder erst gar nicht 
erstteilnimmt) kommen auch nach vielen Jahren.
Brückentage, Gleitzeit, Homeoffice ...? Was ist das, irgendwas was auf 
den Mars stattfindet...? ;-)

Wenn man dann noch kleine Kinder hat und in einer Mietkaserne lebt... 
"Bingo!"

Und dann der Preis den erwartungsgemäß mit weniger Lebensjahren bezahlt 
werden wird.
Nein der Körper stellt sich nicht um, er gewöhnt sich nie wirklich an 
Vollschicht oder morgens um 2:30 irgendwelche anspruchsvolle Reparaturen 
durch zu führen, es ist ein Unterschied ob man mal für einige Stunden am 
Wochenende eine Nacht "durchmacht" oder regelmäßig über 5 bis 7 Tage 
mehr als 8 Stunden (Arbeitswege nicht vergessen) die Nacht mit richtiger 
Arbeit (und selbst "nur" Alarmbereitschaft ist anstrengend) durchmacht.
Der Körper wird sich das merken und die Quittung irgendwann ausstellen.

Ja das Geld stimmt dank Schichtarbeit so einigermaßen, aber es wird bei 
Zahlungen trotzdem immer nur auf das Einkommen geschaut (z.B. Kita 
Beitrag) und nicht wie das Einkommen zustande kommt.
Also der Titelinhaber mit 4,5 Tage Woche, Gleitzeit, 
Homeofficemöglichkeit und ähnlichen Einkommen zahlt genauso viel (z.B. 
Kitabeitrag) wie der Vollschichtler.
Yaehhh - das ist fair, so muss es sein, so geht Sozialsystem...
Und jetzt komm mir bloß keiner mit Nachtschicht ist Lohnsteuer frei - 
das ist kein Geschenk sondern muss eine absolute unantastbare und nicht 
erwähnenswerte Selbstverständlichkeit sein.

Und trotzdem hat Vollschicht (leider nicht überall und ganz bestimmt 
nicht in der Produktion - das sind tatsächlich arme Schweine- ) neben 
den Geld auch Vorteile :
Die Vorgesetzten sind oft fern ab von Schuss, man ist unter sich, oft 
herrscht ein wesentlich besserer zusammen halt in der Schichtgruppe und 
freundschaftsähnliche Verhältnisse, man kann auch mal "kreativ" 
arbeiten, Leerlauf muss nicht durch Schauielerei verborgen werden und so 
einiges mehr.

Arbeiter

von Torsten (Gast)


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Ich habe 10 Jahre lang im Schichtdienst gearbeitet und ärgere mich heute 
sehr, dass ich mich für eine andere Stelle habe überreden lassen. Ich 
würde jederzeit wieder zurück gehen. Aber die Firma braucht meine 
Kompetzenz, deshalb lassen sie mich nicht zur alten Stelle zurück. Die 
neue Stelle bedeutet für mich mehr Stress und weniger Geld und weniger 
Flexibilität. Früher konnte ich auch ohene Probleme beliebige Schichten 
mit Kollegen tauschen usw.

von René H. (mumpel)


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Arbeiter schrieb:
> z.B. durchaus auch 7 Tage regelmäßig durcharbeiten,

Bei uns nicht erlaubt, und wir lehnen sowas immer erfolgreich ab.

Beitrag #6319026 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Arbeiter (Gast)


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Hallo

Glück gehabt bzw. in der richtigen Branche gelandet.
Aber wie schon geschrieben: Es geht noch schlimmer als 7 Tage - da wird 
unter Umständen auch mal "getrickst" -Pendelzeiten werden 
unberücksichtigt, Arbeitsunterbrechungen erfunden die dann keine Pausen 
mehr sind aber auch kaum als echte Freizeit bezeichnet werden können - 
frag mal bei den Leuten die den ÖP(N)V an der Front am laufen halten , 
oder den (Auf der Autobahn auch von mir nur wenig beliebten - man kann 
halt nicht aus seiner Haut) Fernfahrersklaven die wenn sie aus den 
"fernen Osten" kommen auch mal 14 Tage und länger "Schicht" machen.

Dir und auch mir geht es für einen Vollschichtler da noch relativ gut.
Dir weil du wohl in der richtigen Branche bist, mir weil mein 
Arbeitgeber stimmt und es sich um einen Bereich der Dasein vorsorge 
handelt der zum Glück nicht Privatwirtschaftlich betrieben wird.

Aber sei dir Sicher: Ja schlimmer umso weniger ist mit ablehnen - dann 
macht es eben ein anderer - sind ja "nur" Arbeiten die jeder Ungelernte 
machen kann... (Ironie oder schon fast Verbitterung - Gruß an die 
Fleischwirtschaft und vereinigten Sklavenhalter in Union)

Arbeiter

Beitrag #6319037 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Verdächtige IP A. (hand_werker)


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Porsche schrieb im Beitrag #6319026:
> Du kriegst auch als Ing Kohle, wenn du dich verkaufen kannst. Die
> meisten Ings haben eine Loserattitüde. Es fehlt das "Alpha"-Gen.

Ja dann hau mal ordentlich auf den Tisch im KMU. Da fliegst du einfach 
raus, die nächsten 10 billigen Absolventen stehen schon Schlange und 
wollen auch mal dran.

: Bearbeitet durch User
von Macher (Gast)


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Arbeiter schrieb:
> Fernfahrersklaven die wenn sie aus den "fernen Osten" kommen auch mal 14
> Tage und länger "Schicht" machen.

Arbeiter schrieb:
> schlimmer umso weniger ist mit ablehnen - dann macht es eben ein anderer
> - sind ja "nur" Arbeiten die jeder Ungelernte machen kann... (Ironie
> oder schon fast Verbitterung - Gruß an die Fleischwirtschaft und
> vereinigten Sklavenhalter in Union)

Arbeiter schrieb:
> Es geht noch schlimmer als 7 Tage - da wird unter Umständen auch mal
> "getrickst"

So sehen Probleme aus, aber ganz sicher nicht 60k in einer Klitsche zu 
verdienen. Viele Leute hier haben den Bezug zur Realität verloren oder 
sind Trolle.

Beitrag #6319057 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Macher (Gast)


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Hardwarevolldepp (FH) schrieb im Beitrag #6319057:
> Selber Schuld hättest halt lieber BWL studiert. Im Controlling würdest
> du 100k nach 4-5Jahren haben

Ein sehr geringer Anteil der BWLer geht in das Controlling. Der mit 
Abstand größte Anteil wählt BWL mit Marketing Vertiefung, weil sie 
Mathematik und Logik so gut es geht vermeiden wollen.

von Arbeiter (Gast)


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Hallo

auch wenn ich persönlich jetzt nicht angesprochen wurde:

Selbst "nur" eine Facharbeiterausbildung mach man in den Bereich für den 
man sich interessiert, im besten falle sogar "brennt" - das die Realität 
im Beruf unter Umständen dann anders aussieht kann passieren - trotzdem 
wählt man spätestens ab den Facharbeiter den Bereich aus der einen 
interessiert.

Wenn ich mir jetzt anschaue was z.B. im Ingenieurwesen allgemein und in 
der E-Technik im Besonderen abverlangt wird, und ein Studium wohl 
tatsächlich nur Dauerlernen ist dann macht man so etwas doch nur wenn 
ein echtes Interesse besteht.
Da ist "Mach BWL" oder ähnliches schon eine ziemliche Frechheit!

von Verdächtige IP A. (hand_werker)


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Hardwarevolldepp (FH) schrieb im Beitrag #6319057:
> Selber Schuld hättest halt lieber BWL studiert. Im Controlling würdest
> du 100k nach 4-5Jahren haben

Als Mediziner kriegt man das schon im Studium schwarz im OP-Keller

von René H. (mumpel)


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Arbeiter schrieb:
> Selbst "nur" eine Facharbeiterausbildung mach man in den Bereich für den
> man sich interessiert, im besten falle sogar "brennt"

Vorausgesetzt man kommt da unter. Nicht alles was man sich wünscht 
bekommt man auch. ;)

von Thomas1 (Gast)


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Es gibt grade massenhaft Jobs für Bau und Elektro. Andere Fachrichtungen 
haben es schwerer.

von Eulenspiegel (Gast)


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BMW schrieb:
> Gehirnchirurg schrieb:
>> BMW schrieb:
>>> Jammer nicht ,Software Entwickler würden sich freuen wenn sie das Gehalt
>>> bekommen würden!!!
>> Das hat jeder Fachinformatiker nach spätestens 5 Jahren, wenn er nicht
>> in seiner Ausbildungsbude (Ausnahme er fängt gleich im Konzern an)
>> hängen bleibt sondern aktiv wechselt, die haben das selbe wie ein Ing.
>> oder liegen noch drüber weil sie relativ leicht nen leitenden Posten
>> bekommen da ständig neue IT-Abteilungen aufgebaut werden. Wer
>> wechselwillig ist hat gute Chancen schnell gehaltstechnisch nach oben zu
>> klettern. Siehe Gehaltsthread im Fachinformatikerforum. Da ist ein FiSI
>> dabei der für die konzernweite IT zuständig ist, das geht Richtung
>> RZ-Betrieb, der geht mit über 100k€ nach Hause. Sowas lernt man nicht an
>> der Uni, da braucht man Praktiker und keine Theoriedummschwätzer von der
>> Uni.
>
> Was ja eigentlich nur die Aussage bestätigt: Software Entwickler
> verdienen nix und ein Studium in dem Bereich lohnt nicht. Dank dir! Mit
> Fachinformatiker hat beides nix zu tun.

Man studiert auch nicht Softwareentwicklung, sondern Informatik. Wer 
daraus nichts macht, hat es halt nicht verdient. In Deutschland heißt 
das mindestens selbständig zu sein; als Angestellter gibt es bei 
deutschen Unternehmen, die in Informationstechnologie unternehmen, 
nichts zu holen, weil da in der Breite *nichts rumkommt*: keine 
Innovation -> kein Cashflow für Talent -> keine Innovation, oder anders 
herum: langweilig -> kein Cashflow -> kein Talent -> keine Innovation -> 
kein Cashflow -> Deutschland 2020. Wer in Deutschland als Angestellter 
was werden will, geht zu Google, Amazon, RedHat, Microsoft, 
Johnson&Johnson, Facebook, meinetwegen GitLab oder Twitter, kurzum: zu 
keinem deutschen Softwareverkacker. Ich bin letztes Jahr bei einem von 
diesen eingestiegen mit Berufserfahrung und nehme jetzt auch mehr als 
100k mit nach Hause. Die allermeisten deutschen Unternehmen können mit 
einem hochproduktiven Softie gar nichts anfangen, selbst wenn sie ihn 
hätten. Im Übrigen nehme ich jeden hinterhergeschmissenen Bachelor über 
eine Ausbildung, allein schon wegen der weltweiten Visaregellandschaft.

Zum Thread-Thema: 60k wären ein gutes Gehalt, wenn davon nicht in StK I 
40% magisch wegkämen. Die Differenz zwischen Lohnkosten und 
Arbeitnehmernetto ist nicht verhältnismäßig; diese Prämie wird nur in 
Bereichen hoch  gezahlt, die "Traditionsindustrie" sind (=> sich selbst 
in die Ecke manövriert haben, zu besseren Zeiten) oder hochprofitabel 
(=> spielt keine Rolle). Deshalb sind die Osteuropäer so mächtig: Die 
wollen nur 40k aber legen sich in Kaufkraft mit mehr als dem Doppelten, 
was lokal üblich ist, in ihrem nagelneuen Bauernhof in Ostpolen 
schlafen. Waldgrundstück mit Jagdrevier vermutlich noch dazu. In DE 
stimmt Preis/Leistung längst nicht mehr, hier kommt das zum Tragen.

Einzig die Rückkehr zum Zehnt kann Deutschland noch retten, aber dann 
machen die ganzen importierten Hartz4-Migranten wohl Dschihad weil kein 
Geld mehr da ist, und das ist ein Sachzwang, den jeder Politiker 
mittlerweile sieht, weswegen es noch 10-20 Jahre unkontrolliertes 
Abwirtschaften werden und dann die endgültige Unbedeutsamkeit ansteht. 
Es ist schon beeindruckend für mich als 30-Jährigen, wie man die Zeit 
zwischen Wirtschaftswunder, Wende, und heute für den Aufbau nachhaltigen 
Reichtums und Wohlstandes für die Nation nicht genutzt hat.

von Verdächtige IP A. (hand_werker)


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Eulenspiegel schrieb:
> Man studiert auch nicht Softwareentwicklung, sondern Informatik. Wer
> daraus nichts macht, hat es halt nicht verdient. In Deutschland heißt
> das mindestens selbständig zu sein

Auch das funktioniert nur noch sehr bedingt. Vielleicht mit einem sehr 
breiten Netz aus Kontakten mit einem unbegrenzten Zufluss an Aufträgen, 
aber wer hat das schon? Ansonsten kannst du natürlich die 5000. 
Softwareklitsche gründen und dich mit billigen Indern auf den 
einschlägigen Portalen um die Kunden kloppen, aber reich wirst du damit 
nicht.

von René H. (mumpel)


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Mit Siftware alleine kann man nicht mehr viel verdienen, dafür ist der 
Markt zu sehr aufgeteilt. Da muss man schon etwas Besonderes bieten. 
Etwas was es noch nicht gibt, und/oder was auch den Privatkunden so sehr 
interessiert, dass er dafür zahlen würde.

von Verdächtige IP A. (hand_werker)


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Ja, und da ist der Zug leider schon abgefahren. Privatleute sind faul, 
die wollen bisschen schreiben (Whatsapp), Bildchen machen 
(Snapchat/Instagram), shoppen (Ebay/Amazon/Zalando) und bumsen (Tinder). 
Die Apps könnte selbst ein Affe bedienen, die gehen per Definition nicht 
mehr einfacher und innovativer. Hab schon zig Startups für irgendwelche 
Apps aus dem Boden sprießen sehen, die aber fast immer an der Faulheit 
der Leute und daraus resultierenden fehlenden Userbasis gescheitert 
sind.

Beitrag #6319172 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Macher (Gast)


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SteuerzahlerSindSuper schrieb im Beitrag #6319172:
> Hab hier umsonst studiert und verzieh mich dann wieder in mein
> Heimatland. Vielen Dank an die netten Steuerzahler :-)

@NPD/AfD-Wähler: Zu offensichtlich

von Qwertz (Gast)


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SteuerzahlerSindSuper schrieb im Beitrag #6319172:
> Arbeiten hier und bauen sich im Heimatland Haus mit Garten. Geht in
> Deutschland leider nicht mehr.

Doch, klar geht das noch, sofern man das unbedingt möchte (will nämlich 
gar nicht jeder, ein Haus mit Garten macht auch sehr viel Arbeit). 
Entweder geht man raus aufs Land, wo die Natur eh schöner ist, oder 
zweite Möglichkeit: man erbt so ein Haus.

von MaWin (Gast)


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Porsche schrieb im Beitrag #6318582:
> Bei mir haben alle schon einen Wohnung nach ca. 5 Jahren

Cool, die wohnen nicht mehr im Zelt auf dem Mittelstreifen der Kreuzung.

Der C tut W bei BMW schrieb:
> Bin Ingenieur und kann mir auch keine Wohnung leisten. 2 Zimmer gehen
> hier so ab 400.000 Euro los

Theoretisch wusstest du das, als du den Arbeitsvertrag zu dem 
Mickergehalt unterschrieben hast. Praktisch werden einfach deine 
Ansprüche überproportional gestiegen sein, damals als Absolvent wärst du 
mit einer Wohnung in eine âlteren Haus leicht ausserhalb zufrieden 
gewesen sein, heute muss es der Neubau mit bodentiefen Fenstern im 
hippen Viertel sein mit Elektroautoladestelle, aber bitte ohne Garten.

von MaWin (Gast)


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Qwertz schrieb:
> ein Haus mit Garten macht auch sehr viel Arbeit

Dafür gibt es REIFES Obst (statt dem durchgängig unreifen sauren 
allergieauslösenden pestizidgespritztem aus dem Supermarkt), Platz für 
einen Pool den man Tag&Nacht benutzen kann und auch nicht mehr auf dem 
Weg zurück ins Haus per Autoblechdose mehr ins Schwitzen kommt als wenn 
man gar keine Erfrischung aufgesucht hätte  und die Möglichkeit, das 
Eigentum so zu gestalten, wie man möchte, ob romantisch oder high tech 
energieoptimiert.

Wer natürlich damit zufrieden ist, seine Feierabende an denen man keinen 
Mucks machen kann weil die Nachbarn sonst aufmucken stumpfsinnig vor der 
Glotze zu verbringen, und Konsum von Industriemüll als einzige 
Freizeitbetätigung sieht, der darf in die Wohnung ziehen.

von XOR (Gast)


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Bauingenieure verdienen deswegen weniger, weil Sie in kleinen 
Ingenieurbüros angestellt sind oder aber als Bauleiter mit Konkurrenz 
aus Europa (insbesondere Italien und Spanien) zu kämpfen haben. Außerdem 
ist die Branche stark reguliert (HOAI). Leider gibt es auch extrem viel 
Vetternwirtschaft in der Bauindustrie.

Aber dafür ist der Job toll, denn man erschafft etwas und der 
gesellschaftliche Nutzen ist enorm. Das ist mehr Wert, als ihr glaubt.

von Qwertz (Gast)


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MaWin schrieb:
> Wer natürlich damit zufrieden ist, seine Feierabende an denen man keinen
> Mucks machen kann weil die Nachbarn sonst aufmucken stumpfsinnig vor der
> Glotze zu verbringen, und Konsum von Industriemüll als einzige
> Freizeitbetätigung sieht, der darf in die Wohnung ziehen.

Eine Wohnung kann auch Vorteile gegenüber einem Haus aufweisen; die 
viele Arbeit hatte ich ja schon erwähnt, aber auch die aktuellen 
Lebensumstände spielen eine gewichtige Rolle. Deine Argumentation ist 
sehr individuell formuliert; für dich persönlich mag das ja alles 
zutreffen, für andere dagegen überhaupt nicht.

von MaWin (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Eine Wohnung kann auch Vorteile gegenüber einem Haus aufweisen

Ein Zelt auch.

Udo Lindenberg zieht Hotelzimmrr vor.
Da bleibt wohl nur der Suff, ist ja fast wie obdachlos.

Beitrag #6319262 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Torsten (Gast)


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MaWin schrieb:
>> Bin Ingenieur und kann mir auch keine Wohnung leisten. 2 Zimmer gehen
>> hier so ab 400.000 Euro los
>
> Theoretisch wusstest du das, als du den Arbeitsvertrag zu dem
> Mickergehalt unterschrieben hast.

Besser ein schlechtes Gehalt als gar keinen Job. Heutzutage muss man als 
Ingenieur doch froh sein über 35k€ Brutto pro Jahr zu bekommen. So 
siehts doch aus, auch in Ballungsgebieten.

von AVR (Gast)


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Torsten schrieb:
> Heutzutage muss man als
> Ingenieur doch froh sein über 35k€ Brutto pro Jahr zu bekommen. So
> siehts doch aus, auch in Ballungsgebieten.

Das ist auch meine Beobachtung in meinem Umfeld. Die meisten bekommen 
nicht viel Geld als Entwickler. Das meiste was hier über das Gehalt 
geschrieben wird, sind doch nur Märchen.

von Hennes (Gast)


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Hallo

Qwertz schrieb:
> Deine Argumentation ist
> sehr individuell formuliert; für dich persönlich mag das ja alles
> zutreffen, für andere dagegen überhaupt nicht.

Nein, MaWin (und dessen "Schüler") ist im Besitz der allgemeinen 
Wahrheit, seine Bedingungen, sein Lebensstiel selbst seine Physik sind 
die absoluten Wahrheiten und Gesetzte.
Halt ein riesen ....
- Ach wenn es dich interessiert nutze mal die Foren (Google) Suche mit 
seinen Namen...
Ein richtiger Sonnenschein des Forums mit ausgeprägten Sympathiefakto, 
wenn man das Forum hasst und Argumente gegen die Nutzung haben möchte...

von Der C tut W bei BMW (Gast)


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MaWin schrieb:
> Theoretisch wusstest du das, als du den Arbeitsvertrag zu dem
> Mickergehalt unterschrieben hast. Praktisch werden einfach deine
> Ansprüche überproportional gestiegen sein, damals als Absolvent wärst du
> mit einer Wohnung in eine âlteren Haus leicht ausserhalb zufrieden
> gewesen sein, heute muss es der Neubau mit bodentiefen Fenstern im
> hippen Viertel sein mit Elektroautoladestelle, aber bitte ohne Garten.

Ich bin mit über 60k im IGM Unternehmen eingestiegen, jetzt nach 3 
Jahren etwa bei 75k angekommen. Meine "großen" Ansprüche an eine Wohnung 
liegen bei < 45 Min einfachem Fahrtweg zur Arbeit. Baujahr ab 1970 wäre 
ok.
Für die Wohnung bräuchte ich schon mal 80k Eigenkapital, was ich nicht 
habe. Meine Eltern werde ich garantiert nicht anpumpen.
Und dann hab ich gerade mal 2 Zimmer. Wenn das erste Kind kommt geht das 
nicht mehr, und dann muss ich das Ding vermieten. Kein Mensch sagt mir 
dass ich in 15 oder 20 Jahren noch so viel Miete verlangen kann, dass es 
sich von selbst abzahlt. Teilweise erreicht man jetzt schon nur noch 
Renditen von 3 Prozent.

von Qwertz (Gast)


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Der C tut W bei BMW schrieb:
> Für die Wohnung bräuchte ich schon mal 80k Eigenkapital, was ich nicht
> habe.

Ja vielleicht jetzt noch nicht, aber das ist bei deinem Gehalt doch 
schnell angespart.

> Meine Eltern werde ich garantiert nicht anpumpen.

Wäre aber auch eine Möglichkeit für mehr Eigenkapital gegenüber den 
Banken. Hängt aber freilich auch vom Vermögen und der Großzügigkeit 
deiner Erzeuger ab.

von Qwertz (Gast)


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Hennes schrieb:
> Ein richtiger Sonnenschein des Forums mit ausgeprägten Sympathiefakto,
> wenn man das Forum hasst und Argumente gegen die Nutzung haben möchte...

Das hast du schon ausgedrückt. 😁

von Joachim B. (jar)


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sind sie das wirklich?

Mein Freund hatte immer die höhere Gehaltsklasse aber niedrig nie!
Was wird denn so erwartet von fischen Bau Ing an Gehalt, kommt Zeit 
kommt Erfahrung kommt Geld oder eben nicht, wenn die Erfahrung dann doch 
fehlt!

Ich kenne keinen "arme" Bau Ings, oft haben sie noch Nebenleistungen, 
wie Maschinen, Helfer, ganze Häuser werden so gebaut, alles was ein 
anderer Ing nicht mal eben so auf die Beine stellen kann.
Von Planung Statik, Berechnung und einreichen der Pläne und Bauaufsicht 
abgesehen und selbst wenn ICH hinschaue kann der Bauarbeiter schummeln, 
statt vollfugig, jede Menge Luft mauern.

Frisch von deer Uni als Bachelor und 70k€ hätte jeder gerne, selbst 
promovierte Master müssen manchmal mit 46k einsteigen, ist das 
schrecklich.

von MaWin (Gast)


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Hennes schrieb:
> Lebensstiel

Bitte nicht, ist ja schlimmer als Besenstiel.

von Qwertz (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6319281:
> Das ist auch meine Beobachtung in meinem Umfeld. Die meisten bekommen
> nicht viel Geld als Entwickler.

Da ist meine Beobachtung in meinem Umfeld aber eine andere, und ich gehe 
davon aus, dass wir beide in Deutschland leben.

Wobei natürlich alleine die Formulierung "nicht viel Geld" einen großen 
Interpretationsspielraum bietet.

> Das meiste was hier über das Gehalt
> geschrieben wird, sind doch nur Märchen.

Das kommt mir aber auch in den Sinn, wenn ich hier von angeblichen 35k 
für Ingenieure und Informatiker lese. Da muss man aber schon irgendwo 
tief im Osten hocken, wenn das real sein soll.

von Arbeiter (Gast)


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Hallo

Eulenspiegel schrieb:
> Zum Thread-Thema: 60k wären ein gutes Gehalt, wenn davon nicht in StK I
> 40% magisch wegkämen.

Ja natürlich sind 40% Abzüge, und das sind es über alles bei StK 1 
tatsächlich eher sogar ein wenig mehr, keine Freude.

Was aber noch viel weniger eine Freude wäre sind vollkommen private 
Gesundheitssysteme,ein vollkommen privates Straßensystem, Schulgeld das 
alles kosten deckend (da Privat) von Kindergarten bis zur Hochschule 
finanziert, korrupte Staatsdiener da diese wegen minimalen 
Staatseinnahmen sehr schlecht bezahlt werden, kein bezahlbares 
Kulturleben, Bettler und Obdachlose in jeden Dorf, Überfälle und 
Körperverletzung wegen ein paar Euro oder wegen einigen Lebensmitteln, 
selbst gepanschter Alkohol usw.

Ansatzweise hast du das schon immer in Trumpland , ausgeprägter in den 
Staaten aus den jeder der nicht zur "Kaste" der Ausbeuter und 
"Sklaventreiber" gehört verständlicherweise (nach Europa bzw. den 
"goldenen" USA) flüchtet wenn er die Möglichkeit hat...

Steuern und Abgaben nerven - vor allem wenn man auf den ersten Blick 
selbst nichts dafür bekommt und man angeblich nur andere durchfüttert, 
aber wer auch nur ein klein wenig genauer hinschaut wird schnell klar 
das es ohne  in einer Lebenswerten Gesellschaft absolut nicht geht, oder 
möchtest du Zustände wie in Kolumbien, Somalia, Haiti, oder sogar wenn 
auch nicht ganz so krass den USA...?
Das dich z.B. eine böse Krankheit dazu zwingt alles zu verkaufen und 
dann immer noch Schulden zu haben welche du nie abbezahlen kannst 
passiert dir z.B. in Deutschland nicht, und komm jetzt nicht mit 
Zahnersatz und Co. - ja der wird nicht (kaum) bezahlt aber treibt keinen 
in Ruin bzw. man überlebt auch ohne ihn.

Und vieles andere mehr.
Wenn du jung und gesund bist, eine gute Ausbildung hast (deine Eltern 
diese finanzieren konnten), die "richtige" Ethnie hast, bei einen guten 
Arbeitgeber der dir eventuell noch eine gute Krankenversorgung 
finanziert unterkommst dann sind Staaten wie USA und Co. halt die mit 
wenig direkten Abgaben ("Steuern") ein Traum.
Aber rechne halt damit das dann Gated Communitys, krasse sichtbare 
Armut, Überfälle auf der Straße wegen einer "Handvoll Doller", und einen 
unguten Grundgefühl (gerade weil es dir gut geht), ganz "normal" sind.

Also...?!

von AVR (Gast)


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@Arbeiter

Dann lasst euch mal ruhig schön weiter verarschen für den deutschen 
Sozialismus. Irgendwann hat auch der Fähige keine Bock mehr sich 
auspressen zu lassen. Und eurer "Wir" hat in meiner Welt schon lange 
keine Bedeutung mehr.

von Qwertz (Gast)


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Arbeiter schrieb:
> Also...?!

Ein sehr guter Beitrag, vielen Dank dafür. Dann wähle ich doch lieber 
die relativ hohe Abgabenquote.

von Macher (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ein sehr guter Beitrag, vielen Dank dafür. Dann wähle ich doch lieber
> die relativ hohe Abgabenquote.

Nicht ohne Grund haben die Länder mit den höchsten Abgaben die 
glücklichsten Menschen (z.B. Dänemark, Schweden). Wer hohe Steuern zu 
zahlen hat, der hat auch viel Geld. Diese Person profitiert im 
Verhältnis auch mehr von den Leistungen des Staates. In Russland z.B. 
lähmt die Korruption trotz kluger Naturwissenschaftler und Ingenieure 
die Wirtschaft so stark, dass nichts bei rum kommt. Selbst den Arzt und 
Professor muss man dort bestechen, damit sie überhaupt anfangen ihre 
Arbeit zu machen. Das verstehen die deutschen Dauernörgler aber nicht. 
Sie schotten sich NACHDEM sie bereits viel Geld haben in einem günstigen 
Land ab und denken alle Leute dort leben so ein tolles privilegiertes 
Leben. Das ist aber nicht so.

von Moderner Biedermeier (Gast)


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Arbeiter schrieb:
> Was aber noch viel weniger eine Freude wäre sind vollkommen private
> Gesundheitssysteme
Dafür haben wir hier eine PKV-GKV-Zweiklassengesellschaft.
>ein vollkommen privates Straßensystem, Schulgeld das
> alles kosten deckend (da Privat) von Kindergarten bis zur Hochschule
> finanziert,
Im Osten alles toll, im Westen Straßen und Gleise kaputt, Brücken kurz 
vor dem Kollaps. Schulklassen überfullt, Lehrermangel und daraus 
resultierende ausfallende Unterrichtszeiten und geschweigedenn keine 
extra Ressourcen für eine vernünftige Integration.
Schon die Mediensau vergessen, die damals überfüllte und veraltete 
Hörsäle hieß?
>korrupte Staatsdiener da diese wegen minimalen
> Staatseinnahmen sehr schlecht bezahlt werden,
Bafin und Wirecard?
Hamburgs Finanzminister und Cum-Ex?
Berlin als ganzes (und nicht nur der vermaledeite Flughafen)?
>kein bezahlbares
> Kulturleben,
Dafür werden hier Reihenweise Schimmbäder und Sportanlagen dicht 
gemacht.
> Bettler und Obdachlose in jeden Dorf,
Wurden bei uns von der Stadtverwaltung so vertrieben, dass man diese 
nicht mehr sieht.
> Überfälle und
> Körperverletzung wegen ein paar Euro oder wegen einigen Lebensmitteln,
Schon mal in die Lokalnachrichten mal reingesehen?
In Gelsenkrichen wird man gerne als Unbeteiligter auf einem Parkplatz 
angeschossen z.B.
> selbst gepanschter Alkohol usw.
Noch nie osteuropäische Schrebergartennachbarn gehabt?
Sehr schmackhaft.

Nicht alles Schwarz und Weiß sehen.
USA böse, Deutschland gut.

von Macher (Gast)


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Moderner Biedermeier schrieb:
> Im Osten alles toll

Ich wohne im Westen und finde Ostdeutschland nicht schöner oder besser 
als Westdeutschland, auch nicht die Infrastruktur. Da sprechen fast alle 
Statistiken für Westdeutschland. Sonst würden die jungen Leute den Osten 
nicht zu großen Teilen verlassen.

von Uli (Gast)


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Deshalb kaufe ich im sozialistischen Deutschland auch keine Aktien. Die 
Performance des DAX ist im Vergleich zum S&P einfach erbärmlich.

von Arbeiter (Gast)


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Hallo

Moderner Biedermeier schrieb:
>> Staatseinnahmen sehr schlecht bezahlt werden,
> Bafin und Wirecard?
> Hamburgs Finanzminister und Cum-Ex?
> Berlin als ganzes (und nicht nur der vermaledeite Flughafen)?

Nein, sondern der Verkehrspolizist vor Ort, der Beamte der einen 
privaten kleinen Allerweltsantrag annehmen soll,der Mitarbeiter welcher 
das  Formular da man immer noch auf Papier und natürlich aus offizieller 
Quelle benötigt aushändigt, die (Um-) Baugenehmigung für den 
Hausbesitzer, der Mitarbeiter der Termine vergibt oder deine Sache 
bearbeitet usw.

Halt die Alltagskuroption die so viele Staaten kaputt macht, die es aber 
in den Staaten mit recht hohen Abgaben und fairer (fair bedeutet nicht 
automatisch großzügige) Bezahlung der Beamten und Mitbarteiter von 
öffentlichen Diensten nicht (ganz selten -da beide Seiten viel zu 
verlieren haben).

Große Korruption wenn es um Millionen geht gibt es überall und betrifft 
Bereiche mit den du und ich wohl nie was zu tun haben werden.

Arbeiter

von Joachim B. (jar)


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Uli schrieb:
> Deshalb kaufe ich im sozialistischen Deutschland auch keine Aktien. Die
> Performance des DAX ist im Vergleich zum S&P einfach erbärmlich.

OK warum hast du nicht 1996 apple Aktien gekauft, jetzt 500x mehr wert!

wenn ich so überlege aus 5k€ Steuerrückzahlung hätte es 1996 so 8064 
Aktien gegeben und nun dafür 2.580.645€

Warum gibt es keine Zeitmachienen oder wenigstens bessere Vorhersagen :)
So schlecht ist der DAX aber auch nicht aus 5k -> 55k

von Qwertz (Gast)


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Uli schrieb:
> im sozialistischen Deutschland

Hör doch mit dem Unsinn auf. In Deutschland gibt es keinen Sozialismus, 
sondern Kapitalismus.

von Lohnsteuerhilfevereinsvorsitzender (Gast)


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> Warum sind Bauingenieur-Gehälter so niedrig?

Weil die Gebäude, die sie planen, meist auch nur noch 1 Etage haben.

von AVR (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Hör doch mit dem Unsinn auf. In Deutschland gibt es keinen Sozialismus,
> sondern Kapitalismus.

In den Köpfen der Leute herrscht aber Sozialismus. Eigentlich hätten wir 
nach dem 2. Weltkrieg komplett von den Russen eingenommen werden müssen. 
Zu ihrer Ideologie hätten die Deutschen besser gepasst.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Das Kernproblem ist doch, dass viele Berufe keinen Wert mehr schaffen, 
sondern nur noch dazu da sind, um sich vom vorhandenen Kuchen noch ein 
Stück zu nehmen. Das trifft insbesondere auf akademische Berufe zu:

Politiker denken sich umständliche Gesetz aus, die keinen Zweck 
erfüllen: Vermögenssteuer, Hartz4, Staatstrojaner, Online-Durchsuchung, 
Quellen-TKÜ, DSGVO, WEEE, ElektroG, duales System, Cum-Ex-Steuerlücke 
usw. damit dann wieder Gerichte und Anwälte beschäftigt werden, um alles 
wieder geradezubiegen. Sind die Gesetze dann gerecht und 
Verfassungskonform, kommt die nächste Reform, die wieder alles über den 
Haufen wirft.

Ingenieuren/Informatiker bauen zu 90% unnützen Kram: Amazon-Dash-Button, 
Amazon-Alexa, Payback- und Deutschland-Card inkl. App, 
Simulationssoftware, die hilft Schuhe zu konstruieren, die nach 3 
Monaten definiert kaputtgehen, statt nach 3 Jahren, Kernwaffen, 
"Hover"-Boards, PKWs mit 2,5 Tonnen Leergewicht, welche ohne 
Internetverbindung nicht fahrfähig sind, E-Zigaretten, Smartphone mit 
faltbarem Display, "Soziale"-Netzwerke, wie Instagram, Facebook, Tiktok 
(eigentlich MLM-Spamschleudern), Anti-Virus-Software und die 
dazugehörigen Viren, Aff!liate-Spambots, welche automatisiert auf den 
"Sozialen"-Netzwerken Aff!liate-Links verteilen, Leute privat 
anschreiben und mit MLM-Business-Opportunities nerven #Businessbabes 
#LuLaRoe, Werbesoftware, Werbeblocker, Werbeblocker-Detektoren, 
Werbeblocker-Blocker, Werbeblocker-Blocker-Blocker, Spamfilter mit KI, 
eine KI, die Spamfilter mit KI überlisten kann, einen Spamfilter mit 
einer KI, der die KI erkennt, die eigentlich den Spamfilter mit KI 
überlisten will, Methoden zur Suchmaschinen"optimierung", Suchmaschinen, 
welche diese Tricks erkennen, noch bessere Suchmaschinenmanipulation

"Unternehmer": Wirecard

Online-Marketer: "Nischenseiten", welche überzeugend darlegen, dass eine 
Chemotherapie nicht gegen Krebs helfen kann (korrupte Pharmalobby) und 
auf dieser Seite radionisch informierte homöopathische Präparate 
verkaufen, andere, welche versuchen die Mainstreammeinung gegenüber 
dieser Alternativmeinung zu pushen usw.

Eigentlich leben wir in einer Kleptokratie, die nur noch ein Tauziehen 
der Mächte darstellt. 1% der Menschen schaffen Werte, 99% der Menschen 
klauen. Nur ist halt das Klauen genauso anspruchsvoll, wie das Schaffen 
der Werte. Sobald sich aber mehr Menschen zum Schaffen von Werten 
entscheiden, wird das Klauen wirtschaftlicher, das Schöpfen aber 
unwirtschaftlicher. So Regelt sich das Verhältnis immer aus, dass halt 
die Menschen 40 h/Woche ohne eigene Meinung im Hamsterrad strampeln und 
nichts hinterfragen, weil es ja gerade halbwegs läuft. Es könnte zwar 
besser sein, aber es könnte auch schlechter werden. Solange Verdrängung 
und Dienst-nach-Vorschrift $DAS_SYSTEM am Laufen halten, geht es halt 
weiter.

Eines Tages werden uns die echten Probleme (Klima, Krankheiten, 
Peak-Oil) einholen und dann gibt es Krieg. Statt die Probleme gemeinsam 
zu lösen, werden sich die Menschen noch stärker gegenseitig ausrauben.

von Uli (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Warum gibt es keine Zeitmachienen oder wenigstens bessere Vorhersagen :)
> So schlecht ist der DAX aber auch nicht aus 5k -> 55k

Achtung aufpassen. Im DAX sind die Dividenden eingerechnet, im S&P 
nicht. Mit dem DAX ohne Dividenen hast du seit dem Jahr 2000 keinen 
Gewinn gemacht.

von Macher (Gast)


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Es ist nicht richtig, dass pauschal alle Politiker korrupt sind. Es sind 
auch nicht 99% der Akademiker nur mit unnützigen Tätigkeiten 
beschäftigt. Vielleicht solltest du deinen Job überdenken, wenn es dort 
so ist. Es obliegt nicht dir zu beurteilen was die Gesellschaft braucht 
und was nicht. Das regelt der Markt von alleine.

von Macher (Gast)


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Uli schrieb:
> Mit dem DAX ohne Dividenen hast du seit dem Jahr 2000 keinen Gewinn
> gemacht.

Hast du keine Dividende bekommen, oder warum rechnest du sie raus?

Der Zeitpunkt kurz vor dem Platzen einer Blase ist natürlich auch clever 
gewählt. Wir haben nämlich auch alle genau zu dem Zeitpunkt all unser 
Geld in den Dax gesteckt, anstatt über viele Jahre immer wieder zu 
kaufen.

von NATOll (Gast)


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Arbeiter schrieb:
> Aber rechne halt damit das dann Gated Communitys, krasse sichtbare
> Armut, Überfälle auf der Straße wegen einer "Handvoll Doller", und einen
> unguten Grundgefühl (gerade weil es dir gut geht), ganz "normal" sind.

Du warst noch nie in den USA?
Oder sind das Berichte aus Berlin?

von MaWin (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Warum gibt es keine Zeitmachienen

Zurück in die Grundschule, Deutsch.

von AWP (Gast)


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Uli schrieb:
> Deshalb kaufe ich im sozialistischen Deutschland auch keine
> Aktien. Die
> Performance des DAX ist im Vergleich zum S&P einfach erbärmlich.

Wer in Deutschland investiert (und das macht man mit DAX Werten da die 
meisten DAX Unternehmen tatsächlich grossteil der Gewinne in Deutschland 
einfahren) der investiert auch gleichzeitig in ungebildete Migranten und 
alte PowerPoint Manager die nichts auf dem Kasten haben

Finger weg vom DAX! KursDax vs. S&P = Debakel, selbst wenn der S&P 
nochmal 30% Einbricht

Beitrag #6319588 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Macher (Gast)


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Hier ist wieder was los, haufenweise Internet-Trolle mit 
Stammtischparolen.

NATOll schrieb:
> Du warst noch nie in den USA?
> Oder sind das Berichte aus Berlin?

Die USA hat deutlich mehr Leute im Gefängnis, auch pro 1000 Einwohner 
gerechnet, deutlich mehr Morde und deutlich mehr No Go Areas als 
Deutschland. Da gibt es gar nichts zu diskutieren.

AWP schrieb:
> Wer in Deutschland investiert (und das macht man mit DAX Werten da die
> meisten DAX Unternehmen tatsächlich grossteil der Gewinne in Deutschland
> einfahren) der investiert auch gleichzeitig in ungebildete Migranten und
> alte PowerPoint Manager die nichts auf dem Kasten haben

Solche Pauschalaussagen sind immer falsch!

von Uli (Gast)


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Macher schrieb:
>> Mit dem DAX ohne Dividenen hast du seit dem Jahr 2000 keinen Gewinn
>> gemacht.
>
> Hast du keine Dividende bekommen, oder warum rechnest du sie raus?

Wenn ich den DAX mit dem S&P vergleiche, muss ich natürlich die 
Dividenden beim DAX rausrechnen, sonst macht der Vergleich doch keinen 
Sinn. Man könnte die Dividenden natürlich auch im DAX drin lassen und 
sie dann beim S&P reinrechnen. Man muss sich also entscheiden was man 
will. Und du kannst fast jeden beliebigen Zeitpunkt über mehrere Jahre 
nehmen. Da ist der DAX immer schlechter.

von MaWin (Gast)


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Hennes schrieb:
> Nein, MaWin (und dessen "Schüler") ist im Besitz der allgemeinen
> Wahrheit

Endlich ein Checker, der es beurteilen kann, da muss er ja über noch 
umfassenderes Wissen verfügen als man sich vorstellen kann.

Oder doch nur ein gehaltloser Dummschwätzer, der zu diesem Forum noch 
niemals was substantielles beitragen konnte, wie man leicht sieht, nutze 
mal die Foren (Google) Suche mit seinen Namen...

von Qwertz (Gast)


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MaWin schrieb:
> Oder doch nur ein gehaltloser Dummschwätzer, der zu diesem Forum noch
> niemals was substantielles beitragen konnte, wie man leicht sieht, nutze
> mal die Foren (Google) Suche mit seinen Namen...

Sprichst du jetzt auch noch über dich selbst in der dritten Person?

von MaWin (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Sprichst du jetzt auch noch über dich selbst in der dritten Person

Hast du immer noch schwerwiegende Probleme mit deiner Auffassungsgabe ?

von AWP (Gast)


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Macher schrieb:

> Solche Pauschalaussagen sind immer falsch!
Der war gut :)

von Qwertz (Gast)


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MaWin schrieb:
> Qwertz schrieb:
> Sprichst du jetzt auch noch über dich selbst in der dritten Person
>
> Hast du immer noch schwerwiegende Probleme mit deiner Auffassungsgabe ?

Nein, aber ich interpretiere Texte gerne, wenn sie unklar formuliert 
sind, und dein Geschreibsel war ein fulminantes Eigentor.

von Macher (Gast)


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AWP schrieb:
> Der war gut :)

Solche...

von Joachim B. (jar)


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MaWin schrieb:
> Zurück in die Grundschule, Deutsch.

bei Deutschproblemen haben wir immer unseren türkischen Kollegen 
gefragt, aber der ist im Ruhestand!

Deutsch wurde zum Graus als die junge Lehrerin kam und aus Hauptwort 
Substantiv machen wollte, beim Plusquamperfekt bin ich ausgestiegen bis 
futur I & II kam ich noch mit!

: Bearbeitet durch User
von klausi (Gast)


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NurKeinStress schrieb im Beitrag #6319588:
> Also wenn ich mit dem Studium fertig bin, dann chille ich erstmal am
> Hartz4 ab bis sich eine halbwegs geile Stelle bietet, dann schlag ich
> zu, wie eine Klapperschlange. Man muss es so machen sonst wird man von
> Klitschen missbraucht! Ehre!

Na  bravo, Hänschen klein lernt, wie man es machen soll.
Das hab ich vor Jahren schon so durchgezogen.
Die Idee ist nicht neu!

von Joachim B. (jar)


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Lohnsteuerhilfevereinsvorsitzender schrieb:
> Weil die Gebäude, die sie planen, meist auch nur noch 1 Etage haben.

und was verdienen Tiefbauingenieure? 🤣

von Qwertz (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Lohnsteuerhilfevereinsvorsitzender schrieb:
> Weil die Gebäude, die sie planen, meist auch nur noch 1 Etage haben.
>
> und was verdienen Tiefbauingenieure? 🤣

Klare Antwort: Die verdienen natürlich unterirdisch.

Beitrag #6319678 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Claus W. (claus_w)


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Wohnst du noch oder suchst du schon?

von Claus W. (claus_w)


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von Zocker_57 (Gast)


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Mann, hier geht ja wieder die Post ab.

Was hat das ganze Gesabber mit Bauingenieur-Gehältern zu tun ?

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Das frage ich mich auch. Statt des Threadthemas geht es einmal mehr um 
Gott um die Welt. Fehlen nur noch F. B. mit seinem Linkspam und Matthis 
B.

von Verdächtige IP A. (hand_werker)


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Der Bauingenieur kann sich das Zeug nicht leisten, das er baut

von Claus M. (energy)


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Verdächtige IP A. schrieb:
> Der Bauingenieur kann sich das Zeug nicht leisten, das er baut

Warum nicht? Er kennt doch bestimmt einige zuverlässige Maurer, die ihm 
das Ding schwarz hochziehen.

von Ralf W. (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ich bleibe dabei, wer heute einsteigt und sein Leben mit ca. 60k in
> einer Klitsche fristet ist richtig am Arsch!

Absolut, besonders für NRW! Aber in KMUs hierin NRW bekommt kein Ing 
60k€/a! Es gibt 45k€/a.
Der Vertriebler bekommt das vielleicht.

von Ralf W. (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6319281:
> Das ist auch meine Beobachtung in meinem Umfeld. Die meisten bekommen
> nicht viel Geld als Entwickler. Das meiste was hier über das Gehalt
> geschrieben wird, sind doch nur Märchen.

Kann ich auch beobachten, besonders hier für NRW. Für Entwickler zahlen 
KMUs nur noch Max. 45k€/a. Hier hängen 36jährige mit 45k€/a nach 10 
Jahren Berufserfahrung, kein Scherz.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Joachim B. schrieb:
> und was verdienen Tiefbauingenieure?

Das kann ich dir nicht sagen, aber ich weiß, was Schiefbauingenieure 
verdienen: eine Wasserwaage!

Beitrag #6319800 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Verdächtige IP A. (hand_werker)


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Also in meinem Masterzeugnis steht, dass es äquivalent zum Diplom ist. 
Das müsst ihr Boomer halt einfach mal kapieren.

von klausi (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Joachim B. schrieb:
> Lohnsteuerhilfevereinsvorsitzender schrieb:
> Weil die Gebäude, die sie planen, meist auch nur noch 1 Etage haben.
> und was verdienen Tiefbauingenieure? 🤣
>
> Klare Antwort: Die verdienen natürlich unterirdisch.

Lol, ja fantastisch!

Die Verdienste der Tiefbauingenieure haben mit den Chirurgen immer eines 
gemein:
Für beide liegen sie unter der Erde..

von klausi (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
> und was verdienen Tiefbauingenieure?
>
> Das kann ich dir nicht sagen, aber ich weiß, was Schiefbauingenieure
> verdienen: eine Wasserwaage!

Und Tunnelbauingenieure...

Die verdienen an jedem Loch!

von Zocker_57 (Gast)


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> von Verdächtige IP A. (hand_werker)
> 28.06.2020 21:57

> Also in meinem Masterzeugnis steht, dass es äquivalent zum Diplom ist.

Da kann man viel Mist reinschreiben ! Was glaubst du was alles in der 
Bibel steht.

> Das müsst ihr Boomer halt einfach mal kapieren.

Wer ist Boomer ?

Habe ich im Wörterbuch der deutschen Sprache nicht gefunden.

von Boomer (Gast)


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Zocker_57 schrieb:

Sach ma wofür steht denn eigentlich die Zahl da bei deinem Namen 
eigentlich?
Dein Alter?
Iwie ist das nicht konsistent.
Zu viel Gehirnzellen weggevögelt?

Immer wieder lustig, dass sich Elektrotechniker und 
Maschinenbauingenieure bekriegen und hassen. Aber beide sind sich einig, 
dass die wahren Deppen die Bauingenieure sind.

Um beim Thema zu bleiben.
Bei uns haben (Sandkasten-)Bauingenieure nur ein Semester ziemlich 
abgespecktes, niveauloses Mathe.
Ist doch keiner Wunder, dass die dann nix verdienen.

Beitrag #6319957 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jo S. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Udo Lindenberg zieht Hotelzimmer vor

Das hat steuerrechtliche Gründe. Er wird seinen Wohnsitz in einem Land 
haben, wo keine Steuern zu bezahlen sind.

von Jo S. (Gast)


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Der C tut W bei BMW schrieb:
> Bin Ingenieur
Bauing.?
> und kann mir auch keine Wohnung leisten. 2 Zimmer
> gehen hier so ab 400.000 Euro los.
Als Bauing. mit Verstand und guten Kontakten mußt du so ein Objekt für 
max. die Hälfte bekommen.
> Das ist der pure Wahnsinn und da spielt auch keine Bank mit.
Klar, ca. 25.000€ Kaufnebenkosten plus mind. 20% von 400k€ EK, sind 
schon mal 105.000€, zudem ein Sicherheitspolster -> 120.000 sind das 
absolute Minimum.

von AWP (Gast)


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Boomer schrieb:
> Zocker_57 schrieb:
>
> Sach ma wofür steht denn eigentlich die Zahl da bei deinem Namen
> eigentlich?
> Dein Alter?
> Iwie ist das nicht konsistent.
> Zu viel Gehirnzellen weggevögelt?
>
> Immer wieder lustig, dass sich Elektrotechniker und
> Maschinenbauingenieure bekriegen und hassen. Aber beide sind sich einig,
> dass die wahren Deppen die Bauingenieure sind.

So ein Quatsch. Die echten Loooser sind Informatiker.

von Gehirnchirurg (Gast)


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Arbeiter schrieb:

> In anderen Bereichen (Feuerwehr, ÖPNV, Gesundheitswesen...) soll es
> teilweise noch heftiger sein.
Bei den Bullen sind Doppelschichten normal. Zu wenig Personal, 
aussergewöhnliche Ereignisse wie z.B. aktuell in Stuttgart. Bekannter 
und sein ganzer Clan sind bei dem Verein. Wenn die frei haben verpennen 
die den g.T. ihrer Freizeit und sind für nix mehr zu gebrauchen.

von Zocker_57 (Gast)


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> von Boomer (Gast)
> 29.06.2020 00:21

> Zocker_57 schrieb:

> Sach ma wofür steht denn eigentlich die Zahl da bei deinem Namen
> eigentlich?

57 mal Hausverbot bekommen.

> von AWP (Gast)
> 29.06.2020 08:02

> Die echten Loooser sind Informatiker.

Was ist Loooser !

Ist das mehr als Stabsfeldwebel ?

von René H. (mumpel)


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Jo S. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Udo Lindenberg zieht Hotelzimmer vor
>
> Das hat steuerrechtliche Gründe. Er wird seinen Wohnsitz in einem Land
> haben, wo keine Steuern zu bezahlen sind.

Ihr erzählt einen Unsinn, nicht auszuhalten. Udo lebt seit mehr als 20 
Jahren in einem Hamburger Hotel (zur Dauermiete) und hat einen 
Zweitwohnsitz in Berlin. Nichts mit "Steuerparadies" und "Steuern 
sparen".

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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René H. schrieb:
>> MaWin schrieb:
>>> Udo Lindenberg zieht Hotelzimmer vor
>
> Ihr erzählt einen Unsinn, nicht auszuhalten. Udo lebt seit mehr als 20
> Jahren in einem Hamburger Hotel

Was war daran also wohl Unsinn ?

Dein 'Ihr' im Beitrag.

von Jo S. (Gast)


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Eulenspiegel schrieb:
> zwischen Wirtschaftswunder, Wende, und heute für den Aufbau nachhaltigen
> Reichtums und Wohlstandes für die Nation nicht genutzt hat.

Jede Phase wurde zur enormen Bereicherung genutzt, aber nur von den 
oberen Schichten. Es gibt keinen Zusammenhalt, sondern nur Gegensätze. 
Die obere Schicht verachtet die untere, Stufe für Stufe bis zur 
untersten Schicht.

von Jo S. (Gast)


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René H. schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> MaWin schrieb:
>>> Udo Lindenberg zieht Hotelzimmer vor
>>
>> Das hat steuerrechtliche Gründe. Er wird seinen Wohnsitz in einem Land
>> haben, wo keine Steuern zu bezahlen sind.
>
> Ihr erzählt einen Unsinn, nicht auszuhalten. Udo lebt seit mehr als 20
> Jahren in einem Hamburger Hotel (zur Dauermiete) und hat einen
> Zweitwohnsitz in Berlin. Nichts mit "Steuerparadies" und "Steuern
> sparen".

Also, "Unsinn erzählen" laß ich mir nicht gefallen.

Wußte doch nicht, daß du ein großer Lindenberg-Fan bist. Tschuldigung :)
Udo wird dir sicherlich seine Meldebescheinigungen gezeigt haben. Diesen 
Einblick habe ich leider nicht.  :/

Zur Richtigstellung: Wer nur in Beherbergungsbetrieben nächtigt, hat 
keinen gewöhnlichen Aufenthalt in D und ist somit - auch auf Dauer - 
hier nicht ESt-pflichtig. Und das ist gut so.  :)

Aber nun Schluß mit diesem Thema!

von Zocker_57 (Gast)


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Zocker_57 schrieb:
> Ist das mehr als Stabsfeldwebel ?

Das ist sogar noch gerade so über Zocker_57. Also echt schon ganz 
unten...

von Percy N. (vox_bovi)


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Zocker_57 schrieb:
> Habe ich im Wörterbuch der deutschen Sprache nicht gefunden.

Was willst Du denn als erklärter Orthographieabstinenzler mit einem 
Wörterbuch?

von Jo S. (Gast)


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Zum eigentlichen Thema:
manche Gründe wurden bereits genannt
- meistens kleine Unternehmen, IBüro
- überwiegend junge MA, weil viele sich selbständig machen und dann aber 
sehr gut verdienen können, das Einkommen der Selbständigen ist in den 
Gehaltsstatistiken nicht enthalten
- viele Beamtenbezüge, die brutto geringer sind bei gleichem Netto
- niedriger Handwerkstarif für techn. Angestellte bei Baufirmen
- wenige große Bauindustrieunternehmen, Bauindustrietarif ist geringer 
als M+E-Tarif
- Anforderungsniveau allg. geringer als bei M+E
- enormer Kostendruck im Gewerbebau -> geringe Bausumme -> ger. Honorar
- großer Wettbewerbsdruck von ausl. Anbietern (Mindestlohn unterlaufen)

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Arbeiter schrieb:
> ÖPNV

Ich saß schon öfters im Schienenersatzverkehr der Bahn. Irgendwann 
einmal gegen 23:30 Uhr meinte der Busfahrer: "Ich bin schon seit heute 
früh um 9 unterwegs und habe noch gar keine richtige Pause gemacht." 
Gegen 01:00 Uhr waren wir am Zielort (Chemnitz).

von ing (Gast)


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Als Bauingenieur bekommt man immerhin einen Job. Als Elektroingenieur 
ist das schon schwieriger. Die meisten Jobs als Elektroingenieur haben 
auch etwas mit Bau- und Gebäudetechnik oder Energieversorgung zu tun. 
Also gut wenn man Energietechnik studiert hat und nicht 
Nachrichtentechnik.

von Gehirnchirurg (Gast)


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ing schrieb:
> Als Bauingenieur bekommt man immerhin einen Job.
Fragt sich nur als was. Ich kenne mehrere die das studierten, da ist nur 
noch einer in dem Job, der Rest machte heute was völlig anderes.

von Qwertz (Gast)


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ing schrieb:
> Die meisten Jobs als Elektroingenieur haben auch etwas mit Bau- und
> Gebäudetechnik oder Energieversorgung zu tun.

"Unbelegte Privatmeinung" wie es früher (TM) hier im Forum immer so 
schön hieß.
Der Einsatz von Ingenieuren der Elektrotechnik ist jedenfalls ein sehr 
weites Feld.

von ing (Gast)


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Qwertz schrieb:
> "Unbelegte Privatmeinung" wie es früher (TM) hier im Forum immer so
> schön hieß.

Dafür sind Foren da. Oder ist deine Meinung, die du hier suggerierst, 
irgendwie besser belegt?
Ich schaue mir zumindest die bekannten Stellenportale an, und da finde 
ich unter Elektroingenieur meistens Stellen bezüglich Bau.

> Der Einsatz von Ingenieuren der Elektrotechnik ist jedenfalls ein sehr
> weites Feld.

Ja und? Wo widerspricht das meiner Aussage?

von Qwertz (Gast)


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ing schrieb:
> Dafür sind Foren da. Oder ist deine Meinung, die du hier suggerierst,
> irgendwie besser belegt?

Ich fordere auch keinen Beleg, das ist mir selbst zu mühsam. Ich möchte 
nur kundtun, dass mein Eindruck ein vollkommen anderer ist, und es auch 
extrem viele Stellen für Elektroingenieure außerhalb der Baubranche 
gibt, im Übrigen auch normalerweise wesentlich besser bezahlt.

von ing (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich möchte
> nur kundtun, dass mein Eindruck ein vollkommen anderer ist [...]

Aha. Also "unbelegte Privatmeinung".
Und mein Eindruck ist eben ein anderer.

von Qwertz (Gast)


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ing schrieb:
> Qwertz schrieb:
> Ich möchte
> nur kundtun, dass mein Eindruck ein vollkommen anderer ist [...]
>
> Aha. Also "unbelegte Privatmeinung".
> Und mein Eindruck ist eben ein anderer.

Meiner ist aber näher an der Wahrheit. :-)

von Jo S. (Gast)


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ing schrieb:
> Als Bauingenieur bekommt man immerhin einen Job. Als
> Elektroingenieur ist das schon schwieriger.

Das ist in der aktuellen Situation so. Der Bau läuft noch gut.

> Die meisten Jobs als Elektroingenieur haben
> auch etwas mit Bau- und Gebäudetechnik oder Energieversorgung zu tun.
> Also gut wenn man Energietechnik studiert hat und nicht
> Nachrichtentechnik.

Korrekt: Die meisten Stellenangebote für E-Ing. ...
> haben etwas mit Bau- und Gebäudetechnik oder Energieversorgung zu tun.

Das kann so sein - ist nachvollziehbar. Aber nur ein kleiner Teil der 
berufstätigen E-Ing. ist in diesen Bereichen tätig.

Die Zweiteilung in "elektrische Energietechnik" und "Nachrichtentechnik" 
ist veraltet und existiert in dieser Form schon lange nicht mehr. Zuvor 
hieße es Startstromtechnik und Schwachstromtechnik, also noch dämlicher.

von Jo S. (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich fordere auch keinen Beleg, das ist mir selbst zu mühsam. Ich möchte
> nur kundtun, dass mein Eindruck ein vollkommen anderer ist, und es auch
> extrem viele Stellen für Elektroingenieure außerhalb der Baubranche
> gibt, im Übrigen auch normalerweise wesentlich besser bezahlt.

Dann trügt dein Eindruck. Kaum eine Firma stellt in der mom. schwierigen 
Situation neue Leute ein - außer beim Bau.

Die Bezahlung ist entsprechend:
- kleine IB
- gleiche Bezahlung von Bauplanern und EPlanern

Kleine Entwicklerbüros zahlen auch nicht mehr - in der aktuellen 
Situation eher noch weniger. Ein gleichaltriger Elektroniker in der 
Industrie verdient auch nicht weniger / eher mehr.

von Jo S. (Gast)


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PS
Bei einem mir gut bekannten IB für Elektroplanung sind die 
Einstiegsgehälter für E-Ing. trotz der sehr guten Auftragslage um 1/10 
abgesenkt worden, mit der Begründung der allgemein schlechten 
Einstellungschancen für E-Ing.  :)

Bei der Bürogründung 2010 bekamen junge Bachelors 38k€ (40h/W inkl. 20 
ÜStunden p.M.), 2015 waren es 42k€, Hauptproblem damals: das Büro wurde 
mit Aufträgen überflutet -> starker Personalmangel, 2019 47k€, jetzt 
43k€  :))

Das Büro hat nun 300 MA, 40 Stellenangebote.
Die beiden Inhaber haben 2019 zusammen 7 Mio. € Gewinn einkassiert.  :)
Es rentiert sich - aber nicht als Angestellter!

von Pusterbauer (Gast)


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ing schrieb:

> Ich schaue mir zumindest die bekannten Stellenportale an, und da finde
> ich unter Elektroingenieur meistens Stellen bezüglich Bau.

Dann bist du wohl einer der Pechvögel, die immer die Nieten ziehen, auch 
wenn nur noch zwei Lose im Topf sind.

Die Statistik sagt jedenfalls was anderes, da taucht die Baubranche 
bestenfalls unter sonstig (8%) auf (Zweite Grafik unter Einsatzfelder):
https://www.eei.studium.fau.de/studieninteressierte/berufsbild/

Aber vielleicht hat ja die Suchmaschine aus der Analyse deiner 
Internetdatenspur rausbekommen, das dein Know-How für die anderen 
Branchen nicht taugt und schmeisst dir deshalb nur die geistig 
anspruchslosen Kabellegerjobs vor die Pantoffel.

von Qwertz (Gast)


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Pusterbauer schrieb:
> Aber vielleicht hat ja die Suchmaschine aus der Analyse deiner
> Internetdatenspur rausbekommen, das dein Know-How für die anderen
> Branchen nicht taugt und schmeisst dir deshalb nur die geistig
> anspruchslosen Kabellegerjobs vor die Pantoffel.

Zwischen Elektriker und Elektroingenieur gibt es dann doch noch ein paar 
kleine Unterschiede. ;-)

von MaWin (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Das Büro hat nun 300 MA, 40 Stellenangebote.
> Die beiden Inhaber haben 2019 zusammen 7 Mio. € Gewinn einkassiert.  :)
> Es rentiert sich - aber nicht als Angestellter!

Kein Wunder, dass das bloss ein IB ist. Ein Gobal Player würde die 
unlukrative Sparte schliessen. Nur 23k Profit pro Mitarbeiter sind denen 
zu wenig.

von Jo S. (Gast)


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Ein Global Player hat auch mehr als 300 MA.  ;)
Und ob die beiden Inhaber dort schon im Vorstand wären, ist eher 
zweifelhaft. Chance 1:10.000 oder schlechter.   ;)

Beitrag #6323245 wurde von einem Moderator gelöscht.
von kik (Gast)


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Es ist doch seit Jahrzehnten allgemein bekannt, dass die Bauingenieure 
schlecht verdienen und dafür auch noch 50+ Stunden die Woche arbeiten 
dürfen, samt enormer Verantwortung.

Wer das dann trotzdem studiert, der darf sich dann auch nicht 
beschweren, sondern sollte sich bei seiner eigenen Dummheit bedanken!

von Klaus (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Die Zweiteilung in "elektrische Energietechnik" und "Nachrichtentechnik"
> ist veraltet und existiert in dieser Form schon lange nicht mehr. Zuvor
> hieße es Startstromtechnik und Schwachstromtechnik, also noch dämlicher.

Die Bezeichnungen ändern sich doch alle paar Jahre. Früher hieß es 
Nachrichtentechnik (mit Schwerpunkt Nachrichtenübertragung oder 
Nachrichtenverarbeitung), später hieß es Telekommunikation (Schwerpunkt 
Nachrichtenübertragung oder Datentechnik). Und dann sind die 
Bezeichnungen noch von Hochschule zu Hochschule verschieden.

Die Bezeichnungen Startstromtechnik und Schwachstromtechnik kommen 
glaube ich eher aus den Lehrberufen und unterscheiden nur den 
3Phasen-Wechselstrom 400V mit dem 1Phasen-Wechselstrom 230V.

Die elektrische Energietechnik heißt heute glaube ich aber immer noch 
so.

von F. B. (finanzberater)


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Ralf W. schrieb:
> Würde es auf deutsche Frauen reduzieren. Meine Kollegen, die
> ausländische Frauen haben, sind alle glücklich. Läuft super bei denen,
> so wie ich es erlebe.

Warte mal ab, was passiert, wenn deine Kollegen kein Geld mehr haben.

von F. B. (finanzberater)


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Stefan H. schrieb:
> Und was macht der deutsche Ingenieur? Er leitet die Sache an, arbeitet
> als Inbetriebnehmer/Techniker oder als Hartz4-Empfänger.

Wer es richtig macht, der investiert in die entsprechenden Firmen und 
verdient an den steigenden Gewinnen aufgrund von Lohndrückerei durch 
Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland mit. Oder noch besser investiert man 
gleich in die Tech-Unternehmen, die die Infrastruktur für Remotearbeit 
zur Verfügung stellen.

von Klaus (Gast)


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F. B. schrieb:
> Wer es richtig macht, der investiert in die entsprechenden Firmen und
> verdient an den steigenden Gewinnen aufgrund von Lohndrückerei durch
> Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland mit. Oder noch besser investiert man
> gleich in die Tech-Unternehmen, die die Infrastruktur für Remotearbeit
> zur Verfügung stellen.

Vollkommen richtig. Nur braucht man dazu Startkapital und daraus wird 
bei den Minigehälter nichts. Ich war leider nicht so schlau, vor 25 oder 
30 Jahren in Apple und Microsoft zu investieren und meine Eltern hätten 
das damals auch zu verhindern gewusst. Damals waren diese Firmen ja auch 
noch nicht interessant, da gab es besseres. Aber hinterher ist man immer 
schlauer. Heute habe ich zwar Microsoft, Apple und noch andere, aber das 
reicht noch lange nicht um davon leben zu können. Betrachtet man die 4% 
Entnahmeregel, braucht man schon mindestens 600k€.

von Klaus (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ralf W. schrieb:
>> Würde es auf deutsche Frauen reduzieren. Meine Kollegen, die
>> ausländische Frauen haben, sind alle glücklich. Läuft super bei denen,
>> so wie ich es erlebe.
>
> Warte mal ab, was passiert, wenn deine Kollegen kein Geld mehr haben.

Dann ist es egal ob es eine deutsche oder ausländische Frau ist.

von Klaus (Gast)


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Ralf W. schrieb:
> Kann ich auch beobachten, besonders hier für NRW. Für Entwickler zahlen
> KMUs nur noch Max. 45k€/a. Hier hängen 36jährige mit 45k€/a nach 10
> Jahren Berufserfahrung, kein Scherz.

Ist in Frankfurt/M teilweise noch trauriger.
Aber wie kann ein 36jähriger Ingenieur 10 Jahre Berufserfahrung haben? 
Das kann ja nur ein Bachelor sein.
Ein Studium lohnt sich heutzutage nicht mehr. Ich kenne Sachbearbeiter 
mit Hauptschulabschluss, die verdienen 6k Brutto pro Monat und mit 
Führungsfunktion über 10k.

von F. B. (finanzberater)


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Klaus schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Ralf W. schrieb:
>>> Würde es auf deutsche Frauen reduzieren. Meine Kollegen, die
>>> ausländische Frauen haben, sind alle glücklich. Läuft super bei denen,
>>> so wie ich es erlebe.
>>
>> Warte mal ab, was passiert, wenn deine Kollegen kein Geld mehr haben.
>
> Dann ist es egal ob es eine deutsche oder ausländische Frau ist.

Falls die ausländische Frau aus einem Armutsland kommt und den deutschen 
Mann nur geheiratet hat, damit sie und ihre Familie versorgt sind, weil 
sie selbst keine Ausbildung hat und hier bestenfalls einen Job auf 
Mindestlohnniveau finden würde, dann ist sie garantiert weg, wenn der 
Mann den Job verliert und es bei ihm nichts mehr zu holen gibt.

von Zocker_57 (Gast)


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> von F. B. (finanzberater)
> 02.07.2020 08:49

> > Ralf W. schrieb:
> > Würde es auf deutsche Frauen reduzieren. Meine Kollegen, die
> > ausländische Frauen haben, sind alle glücklich. Läuft super bei denen,
> > so wie ich es erlebe.

> Warte mal ab, was passiert, wenn deine Kollegen kein Geld mehr haben.

Da muß ich dem F.B. mal recht geben.

Obwohl, das ist bei allen Frauen so.

von AffeMitWaffe (Gast)


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Hier wird wieder über einen Schwachsinn diskutiert.

@F.B.: Hast du überhaupt eine Frau?

von F. B. (finanzberater)


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Klaus schrieb:
> Vollkommen richtig. Nur braucht man dazu Startkapital und daraus wird
> bei den Minigehälter nichts. Ich war leider nicht so schlau, vor 25 oder
> 30 Jahren in Apple und Microsoft zu investieren und meine Eltern hätten
> das damals auch zu verhindern gewusst. Damals waren diese Firmen ja auch
> noch nicht interessant, da gab es besseres. Aber hinterher ist man immer
> schlauer.

Die Apples und Googles sind nicht so selten. Ich habe mindestens fünf 
Positionen in meinen Depots (secunet, Trade Desk, Hypoport, Ballard 
Power, Nel), die innerhalb von 3-4 Jahren um mehrere hundert Prozent 
gestiegen sind. Da kann man auch einen möglichen Totalverlust wie bei 
Wirecard verkraften. Einmal 100 % Totalverlust gegenüber fünf Mal 1000 % 
Gewinn.

Und das Beste dabei: 1 % Kursgewinn heute entspricht in absoluten Zahlen 
einem Vielfachen eines einprozentigen Kursgewinnes vor 3 Jahren. Daher 
sollte es auch niemanden überraschen, dass mein Vermögen exponentiell 
ansteigt. Eine Extrapolation ergibt, dass ich bis zur Rente mehrfacher 
Millionär sein werde.

von F. B. (finanzberater)


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AffeMitWaffe schrieb:
> @F.B.: Hast du überhaupt eine Frau?

Wer es sich leisten kann, der kann sich die geilsten Frauen kaufen.

von Zocker_57 (Gast)


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> von AffeMitWaffe (Gast)
> 02.07.2020 10:28

> @F.B.: Hast du überhaupt eine Frau?

Was soll er damit ?

Er hat doch zwei Hände !

Beitrag #6324012 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Klaus (Gast)


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F. B. schrieb:
> Die Apples und Googles sind nicht so selten. Ich habe mindestens fünf
> Positionen in meinen Depots (secunet, Trade Desk, Hypoport, Ballard
> Power, Nel)

Hype-Aktien fallen so schnell wie sie gestiegen sind und erreichen ihre 
ehemaligen Hochs nie wieder.

von Qwertz (Gast)


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Klaus schrieb:
> Betrachtet man die 4% Entnahmeregel, braucht man schon mindestens 600k€.

Denkst du denn, das ist ausreichend? Meiner Meinung nach sind 600k auf 
jeden Fall noch zu wenig, um nur von den Kapitalerträgen zu leben, auch 
bei 4% Entnahme pro Jahr. Das waren ja nur 2k brutto im Monat, von denen 
noch was weggeht (Krankenversicherung nicht vergessen).

von Klaus (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Klaus schrieb:
>> Betrachtet man die 4% Entnahmeregel, braucht man schon mindestens 600k€.
>
> Denkst du denn, das ist ausreichend? Meiner Meinung nach sind 600k auf
> jeden Fall noch zu wenig, um nur von den Kapitalerträgen zu leben, auch
> bei 4% Entnahme pro Jahr. Das waren ja nur 2k brutto im Monat, von denen
> noch was weggeht (Krankenversicherung nicht vergessen).

Die Krankenversicherung ist in der Tat ein Problem. Aber so schlimm ist 
es trotzdem nicht.
https://frugalisten.de/krankenversichert-als-privatier/

von Zocker_57 (Gast)


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> von Leiharbeiter (Gast)
> 02.07.2020 11:33

> Als ich mir damals meinen Porsche geleast hab,

Ich hab meinen gekauft.

Wie alt bist du denn ? Darfst du schon Wählen ?

von Pusterbauer (Gast)


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Klaus schrieb:
> Aber hinterher ist man immer
> schlauer. Heute habe ich zwar Microsoft, Apple und noch andere, aber das
> reicht noch lange nicht um davon leben zu können.

Oh, ein Kleinaktionär! Schon bis in den Bildband geschafft?
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kleinaktionaere-auf-hauptversammlungen-bildband-a-1086004.html#fotostrecke-e2bfe50f-0001-0002-0000-000000136158

Ich tippe auf Bild 4/10, der schaut aus wie ein Klaus.

von F. B. (finanzberater)


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Klaus schrieb:
> Hype-Aktien fallen so schnell wie sie gestiegen sind und erreichen ihre
> ehemaligen Hochs nie wieder.

Dann hättest du also auch kein Google, Apple oder Amazon gekauft, weil 
das vor 20 Jahren ja nur Hype-Aktien waren? Mit der Einstellung werdet 
ihr es nie zu was bringen.

von Qwertz (Gast)


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Klaus schrieb:
> Die Krankenversicherung ist in der Tat ein Problem. Aber so schlimm ist
> es trotzdem nicht.

Auf jeden Fall so, dass 600k nicht ausreichen, um davon gut leben zu 
können.

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Denkst du denn, das ist ausreichend? Meiner Meinung nach sind 600k auf
> jeden Fall noch zu wenig, um nur von den Kapitalerträgen zu leben, auch
> bei 4% Entnahme pro Jahr. Das waren ja nur 2k brutto im Monat, von denen
> noch was weggeht (Krankenversicherung nicht vergessen).

Wenn man seinen Selbstwert über ein dickes Auto definiert, das alle drei 
Jahre erneuert werden muss, dann reichen 2k natürlich nirgendwo hin. So 
wird man auch mit einem IGM-Gehalt auf ewig im Hamsterrad festhängen.

von F. B. (finanzberater)


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NEUE REICHTUMSSTUDIE: Immer weniger Deutsche wollen reich sein

Reichtum wird in Deutschland immer unpopulärer. Nur noch jeder Zweite 
hält es für erstrebenswert, reich zu sein. 2017 waren es noch 70 
Prozent.

https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/neue-reichtumsstudie-immer-weniger-deutsche-wollen-reich-sein/25970606.html

Warum jammert ihr hier dann dauernd, wenn ihr lieber arm bleiben wollt?

von Qwertz (Gast)


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F. B. schrieb:
> So wird man auch mit einem IGM-Gehalt auf ewig im Hamsterrad festhängen.

Nö. Ich bin auf einem sehr guten Weg, und als Hamsterrad empfinde ich 
meine Arbeit derzeit überhaupt nicht, im Gegenteil, sie macht mir 
Freude. Es fühlt sich eher an wie ein gut bezahltes Hobby.
Aber mir ist vollkommen klar, dass du das nicht verstehen kannst.

von NurGeldZähltImLeben (Gast)


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F. B. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Denkst du denn, das ist ausreichend? Meiner Meinung nach sind 600k auf
>> jeden Fall noch zu wenig, um nur von den Kapitalerträgen zu leben, auch
>> bei 4% Entnahme pro Jahr. Das waren ja nur 2k brutto im Monat, von denen
>> noch was weggeht (Krankenversicherung nicht vergessen).
>
> Wenn man seinen Selbstwert über ein dickes Auto definiert, das alle drei
> Jahre erneuert werden muss, dann reichen 2k natürlich nirgendwo hin. So
> wird man auch mit einem IGM-Gehalt auf ewig im Hamsterrad festhängen.

Für mich ist Geld immer ein guter Motivator. Je mehr ich kriege desto 
härter arbeite ich. Es pusht mich wie eine Droge. Für wenig Geld gibt es 
entsprechend auch nur wenig Leistung bei mir. Da kann der Chef noch so 
einfühlsam sein und auf best friend machen. Und ja der Porsche muss 
sein. Statussymbol. Die Leute wissen dann, dass du es geschafft hast im 
Leben.

von Klaus (Gast)


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Pusterbauer schrieb:
> Klaus schrieb:
>> Aber hinterher ist man immer
>> schlauer. Heute habe ich zwar Microsoft, Apple und noch andere, aber das
>> reicht noch lange nicht um davon leben zu können.
>
> Oh, ein Kleinaktionär! Schon bis in den Bildband geschafft?
> 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kleinaktionaere-auf-hauptversammlungen-bildband-a-1086004.html#fotostrecke-e2bfe50f-0001-0002-0000-000000136158
>
> Ich tippe auf Bild 4/10, der schaut aus wie ein Klaus.

Blödsinn eines Ahnungslosen

NurGeldZähltImLeben schrieb:
> Und ja der Porsche muss
> sein. Statussymbol. Die Leute wissen dann, dass du es geschafft hast im
> Leben.

Wer sich über einen geleasten Porsche definieren will, den schaue ich 
nur von hinten an.

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