Nachdem ich nun länger das Forum durchforstet habe und wenig zu Conti
und den IGM-Stufen in Hessen gefunden habe (scheinbar alle in NRW oder
BY am Arbeiten):
Kann jemand mal was zu den Einstufungen mit Bachelor/Master in Hessen
bei Conti sagen? Wo steigt man ein, gibt es Zieleinstufungen, wie ist
das mit der LZ in der Praxis? Wird da genauso geknausert wie beim
Münchner Messgerätehersteller?
Die Tabelle endet ja in Hessen bereits bei E11, weit unter dem
(finanziellen) Limit der anderen Bundesländer - steigt man da nun direkt
mit E11 ein, und klemmt, bis man Richtung AT wechselt?
IGM Hessen ist für Entwickler wenig attraktiv im Gegensatz zu
BY/BW/NRW...
Bei meiner Firma war Einstieg EG8/9.
Ziel EG10. Max LZ ist 10% -- die wird oft nach Senioritätsprinzip
verteilt.
rend schrieb:> Die Tabelle endet ja in Hessen bereits bei E11, weit unter dem> (finanziellen) Limit der anderen Bundesländer - steigt man da nun direkt> mit E11 ein, und klemmt, bis man Richtung AT wechselt?
Nein.
rend schrieb:> Die Tabelle endet ja in Hessen bereits bei E11, weit unter dem> (finanziellen) Limit der anderen Bundesländer - steigt man da nun direkt> mit E11 ein, und klemmt, bis man Richtung AT wechselt?
Hast du dir mal angesehen was die EG11 für ein Entgeld vorsieht?
Genau, das entspricht dem, einer EG12 in BY oder EG15 in BW, nur zum
Beispiel ;)
Murks schrieb:> Bei meiner Firma war Einstieg EG8/9.> Ziel EG10. Max LZ ist 10% -- die wird oft nach Senioritätsprinzip> verteilt.
Einstieg EG 8/9 in Hessen entspricht 12.1/12.2 in NRW. Dies ist eine
sehr verbreitete Einstiegsstufe in NRW. Klar die 11/13.1 wird auch
manchmal vergeben, aber EG 12 habe ich bisher am öftesten gehört.
10% sind ja deutlich weniger als 2X% in anderen Bundesländern. Ich kenne
das aus NRW so, dass der Abteilungsleiter AT ist und Gruppen-/Teamleiter
EG 14. Wie wird das in Hessen gehandhabt? Bekommt der
Gruppen-/Teamleiter da schon AT? Falls ja, würde sich die Tabelle von
NRW nicht großartig unterscheiden.
Vergleich:
EG 13.3 in NRW (oft die höchste Entwicklerstufe ohne Verantwortung) sind
max 5k + 0-20% LZ. In Hessen ist die EG 11 max 5.1k-5.35k + 0-10% LZ
(auch die höchste Entwicklerstufe ohne Verantwortung??)
Habe mal die Tabelle von 2017 in den Anhang gelegt.
PS: Aus Gehaltsreports hatte ich irgendwie in Erinnerung, dass Ing
Gehälter in Hessen auf dem selben Level sind wie in NRW...
Das größte Problem bei Conti Hessen ist:
- bei 15% gedeckelte LZ
- wenige EG, daher keine Ziel-EG und Progression
- im Raum Frankfurt hohe Lebenshaltungskosten
Normaler Einstieg ist mit EG9, es gibt KEINE Ziel-EG und auch
Zusatzstufen sind selten, EG11 gibt es faktisch erst nach vielen vielen
Jahren.
Da die LZ so gering ist, können sie dir als Einsteiger nur eine ÜZ
anbieten, die - das sollte man wissen - Augenwischerei ist. Wenn du 500€
ÜZ bekommst, wird JEDE Lohnerhöhung durch LZ, Tarif, etc zuerst mal von
den 500 abgezogen. Heißt, reale Lohnsteigerungen gibt es dann unter
Umständen erst nach Jahren.
Wenn man nicht in einer Großstadt ist, ist der Lohn trotzdem fair. Und
bei EG9/40h + ÜZ/LZ verhungert man auch garantiert nicht.
username schrieb:> Hast du dir mal angesehen was die EG11 für ein Entgeld vorsieht?> Genau, das entspricht dem, einer EG12 in BY oder EG15 in BW, nur zum> Beispiel ;)
Ok, zugegeben, ich hatte das in Kombination mit der in Hessen geringen
LZ angeschaut, die Basiswerte liegen 200€ unter Bayern, und die
Endstufen in BW sind wohl praktisch unerreichbar.
Am Ende macht's halt mit der LZ und den Werten aus 2018 doch einen
gewaltigen Unterschied, wenn ich mal die halbe erreichbare LZ annehme:
Hessen E11 5321*13,5*1,05=75425,175
Babern E12B 5819*13,5*1,14=89554,41
rend schrieb:> username schrieb:>> Hast du dir mal angesehen was die EG11 für ein Entgeld vorsieht?>> Genau, das entspricht dem, einer EG12 in BY oder EG15 in BW, nur zum>> Beispiel ;)>> Ok, zugegeben, ich hatte das in Kombination mit der in Hessen geringen> LZ angeschaut, die Basiswerte liegen 200€ unter Bayern, und die> Endstufen in BW sind wohl praktisch unerreichbar.>> Am Ende macht's halt mit der LZ und den Werten aus 2018 doch einen> gewaltigen Unterschied, wenn ich mal die halbe erreichbare LZ annehme:>> Hessen E11 5321*13,5*1,05=75425,175> Babern E12B 5819*13,5*1,14=89554,41
Wie kommst du auf 13,5 Gehälter? Sind 13,24. Die LZ bei Conti erhöht
sich nur in Dreierschritten.... also 3,6,9,12,15.
Und in Bayern sind 40h-Verträge eher die Ausnahme. Man kann
Bundesländer-EGs nicht wirklich vergleichen weil Miete und Kaufkraft
fehlen...
Meine Rechnung war in der Tat auf 35h basiert, anhand der aktuellen
(2018) Zahlen.
Zusammenfassend könnte man also sagen: IGM in Hessen ist nur mitteltoll,
und Conti gar nicht so attraktiv, wenn man Geld verdienen will, dank
eher langsamer Entwicklung und lethargischer LZ - ausser man bekommt
einen 40h-Vertrag. Als Einstieg sieht das natürlich besser aus, aber wo
die Reise danach hingehen soll ist die Frage ...
rend schrieb:> Als Einstieg sieht das natürlich besser aus, aber wo> die Reise danach hingehen soll ist die Frage ...
Natürlich nach Bayern oder Baden-Württemberg.
Hans schrieb:> Er kommt auf 13,5 weil ab nächstem Jahr die 27,5 Prozent> hinzukommen, wenn du nicht die 10 Tage Urlaub mehr nimmst.
Erstens sind das dann 13.525, und zweitens rechnet doch niemand mit
einem Jahresgehalt, das erst nächstes Jahr gilt. Wir leben in der
Gegenwart und nicht in der Zukunft. Wer weiß, ob wir nächstes Jahr
überhaupt noch erleben.
Hans schrieb:> Er kommt auf 13,5 weil ab nächstem Jahr die 27,5 Prozent> hinzukommen,> wenn du nicht die 10 Tage Urlaub mehr nimmst.
Qwertz hat völlig Recht, denn ansonsten kannst du auch noch gleich die
paar Prozent mehr Gehalt draufrechnen plus die paar hundert Euro fix,
etc... wir leben im Hier und Jetzt.
Tim S. schrieb:> Hans schrieb:> Er kommt auf 13,5 weil ab nächstem Jahr die 27,5 Prozent hinzukommen,> wenn du nicht die 10 Tage Urlaub mehr nimmst.>> Qwertz hat völlig Recht, denn ansonsten kannst du auch noch gleich die> paar Prozent mehr Gehalt draufrechnen plus die paar hundert Euro fix,> etc... wir leben im Hier und Jetzt.
Wir leben im Hier und Jetzt aber wie berechnest Du bitte dein
Jahresgehalt ohne in die Zukunft zu schauen, nämlich genau ein Jahr?
Die Zahlung erfolgt bei meinem AG im Juli. Bei einem Eintritt ab August
hat man diese ab dann fest im Gehalt. Das Weihnachtsgeld sollte man
allerdings dann abziehen, da es erst ab 6 Monaten Betriebszugehörigkeit
gezahlt wird.
Wie die konkrete Einstufung in Hessen ist, weiß ich leider nicht. Im
strukturschwachen Norden wird die Bezahlung vermutlich
unterdurchschnittlich sein. Im Raum Frankfurt schätze ich das
Gehaltsniveau vergleichbar zu Bayern Tarif EG10 für Master-Stellen als
Absolvent.
Sehr interessant ist der Conti-Standort Frankfurt-Rödelheim, der von
4.500 auf 5.600 MA ausgebaut wird und zum weltweiten Kompetenzzentrum
für autonomes/automatisiertes Fahren wird. Dort gibt es derzeit viele
interessante Stellenangebote. Das ist eine große Chance für alle, die in
das Topthema bei Automotive einsteigen wollen. Nach ein paar Jahren ist
der Weg frei zu den namhaften Fahrzeugherstellern - weltweit.
Wohnen: Im nahen Umfeld bis 5 km wird man ab 10€ Kaltmiete fündig, bei
Einschränkungen ab 8€.
Tolle Sache - zugreifen! ;) :)
Jo S.
Hans schrieb:> Wir leben im Hier und Jetzt aber wie berechnest Du bitte dein> Jahresgehalt ohne in die Zukunft zu schauen, nämlich genau ein Jahr?
Indem ich entweder das letzte Jahr 2017 betrachte, da stehen die Zahlen
fest, oder das aktuelle Jahr 2018. Aber sicherlich nicht das nächste
Jahr 2019.
Jo S. schrieb:> Wie die konkrete Einstufung in Hessen ist, weiß ich leider nicht.> Im> strukturschwachen Norden wird die Bezahlung vermutlich> unterdurchschnittlich sein. Im Raum Frankfurt schätze ich das> Gehaltsniveau vergleichbar zu Bayern Tarif EG10 für Master-Stellen als> Absolvent.>> Sehr interessant ist der Conti-Standort Frankfurt-Rödelheim, der von> 4.500 auf 5.600 MA ausgebaut wird und zum weltweiten Kompetenzzentrum> für autonomes/automatisiertes Fahren wird. Dort gibt es derzeit viele> interessante Stellenangebote. Das ist eine große Chance für alle, die in> das Topthema bei Automotive einsteigen wollen. Nach ein paar Jahren ist> der Weg frei zu den namhaften Fahrzeugherstellern - weltweit.>> Wohnen: Im nahen Umfeld bis 5 km wird man ab 10€ Kaltmiete fündig, bei> Einschränkungen ab 8€.>> Tolle Sache - zugreifen! ;) :)>> Jo S.
Hatte dort ein Angebot abgelehnt. Bezahlung ist definitiv schlechter als
in BW bei Bosch, vor allem aber die Entwicklungsschancen. Die größten
Mankos stehen oben - 15% gedeckelte LZ, keine EG-Progression. Die
Lebenshaltungskosten dort sind äquivalent zu Raum Stuttgart. Ein anderes
Problem ist die Kundschaft - bei Conti ist das vor allem VW, bei Bosch
eher Daimler, BMW. Gerade im Bereich R&D willst du auch den finanziellen
Spielraum haben, neue Komponenten zu entwickeln, und das geht bei einem
7er BMW oder einer S-Klasse eben einfacher als bei einem Golf.
Für jeden, der im BW-IGM-Disneyland keine Anstellung findet, ist das
natürlich die zweitbeste Wahl.
Übrigens, wieso findest du, dass es zu den OEMs ein Aufstieg ist? Meiner
Erfahrung nach bezahlen die exakt genauso und haben nur noch mehr
Leistungsdruck (und vor allem politischen Druck) als die Zulieferer.
Tim S. schrieb:> Bezahlung ist definitiv schlechter als> in BW bei Bosch, vor allem aber die Entwicklungschancen.
wieviel % unter Bosch?
> Ein anderes> Problem ist die Kundschaft - bei Conti ist das vor allem VW, bei Bosch> eher Daimler, BMW. Gerade im Bereich R&D willst du auch den finanziellen> Spielraum haben, neue Komponenten zu entwickeln, und das geht bei einem> 7er BMW oder einer S-Klasse eben einfacher als bei einem Golf.>
Ja, das ist plausibel.
> Für jeden, der im BW-IGM-Disneyland keine Anstellung findet, ist das> natürlich die zweitbeste Wahl.>
Naja, immer hin. Man kann evtl. nach ein paar Jahren bei Conti zu Bosch
wechseln.
> Übrigens, wieso findest du, dass es zu den OEMs ein Aufstieg ist? Meiner> Erfahrung nach bezahlen die exakt genauso
Die Erfolgsprämie ist bei den OEM´s höher. :)
Jo S. schrieb:> Tim S. schrieb:>> Bezahlung ist definitiv schlechter als>> in BW bei Bosch, vor allem aber die Entwicklungschancen.>> wieviel % unter Bosch?
Offiziell sind die Einstiegsgehälter vergleichbar (EG9 HE vs EG12 BW),
den Unterschied macht die Zulage. Da Conti bei der LZ nicht so hoch
gehen kann, können sie nur ÜZ zahlen... die ist aber leider
Augenwischerei. In meinem Fall hatten sie sich richtig ins Zeug gelegt
und lagen immer noch knapp 10% unter Bosch.
>> Für jeden, der im BW-IGM-Disneyland keine Anstellung findet, ist das>> natürlich die zweitbeste Wahl.>>> Naja, immer hin. Man kann evtl. nach ein paar Jahren bei Conti zu Bosch> wechseln.
Conti ist auch keine schlechte Firma, kommt halt auch immer darauf an,
in welchem Funktionsbereich man arbeiten möchte.
>> Übrigens, wieso findest du, dass es zu den OEMs ein Aufstieg ist? Meiner>> Erfahrung nach bezahlen die exakt genauso>> Die Erfolgsprämie ist bei den OEM´s höher. :)
Stimmt. Bei gleicher EG lohnt sich das unter Umständen, wobei bei Bosch
letztes Jahr ein halbes Monatsgehalt gezahlt wurde. Da es variabel ist,
ignoriere ich es bei Gehaltsverhandlungen notorisch ;) Richtig krass ist
die OEM-AEP meiner Meinung nach für die ganzen unteren Tarifgruppen,
Sekretärinnen, Hausmeister, etc. Für die ist der Jahresbonus unter
Umständen 4 Monatsgehälter.
Einer der Hauptnachteile der OEMs sind die 35h... damit liegen sie dann
wieder 14% unter den meisten Zulieferern, bei denen 40h kein Problem
sind.
Ich bin mit EG10 bei Conti Hessen eingestiegen. Meine LZ hat sich in 3
Jahren auf 6% erhöht. Beim Einstieg hat mir die HR das Märchen erzählt
man würde durchschnittlich 15% bekommen. Jetzt sehe ich dass in Wahrheit
die erbrachte Leistung gar nicht zählt. Gefühlt ist die LZ einfach davon
abhängig wie lange man dabei ist. Deswegen denke ich mir ne andere Bude
zu suchen, wo man für sein können mit Geld belohnt wird.
M.R schrieb:> wo man für sein können mit Geld belohnt wird.
Das gibts im IGM-Sozialismus kaum. Meistens gehts über Zeit. Wenn du
denkst du hasts voll drauf musste Richtung AT.
Abradolf L. schrieb:> M.R schrieb:> wo man für sein können mit Geld belohnt wird.>> Das gibts im IGM-Sozialismus kaum. Meistens gehts über Zeit.
Das System über Zeit ist gar nicht so schlecht. Aber selbst als Anfänger
wird man doch großzügig bezahlt, ich glaube eher, da überschätzt so
manch einer seine ach so tollen Fähigkeiten.
> Wenn du> denkst du hasts voll drauf musste Richtung AT.
Aber auch dazu musst du in der Regel erst einmal innerhalb des Tarifs
aufsteigen, bevor du dazu die Möglichkeit erhältst.
Heinrich schrieb:> Tim S. schrieb:>> Einer der Hauptnachteile der OEMs sind die 35h...>> Wie, das soll ein Nachteil sein?!
Klar. Vielen würden gerne auf Basis ihres 35h Gehalts mit prozentualem
Aufschlag ein paar Stunden die Woche mehr arbeiten aber dürfen nicht
weil der OEM extrem geizt mit Verträgen >35h.
Hans schrieb:> Klar. Vielen würden gerne auf Basis ihres 35h Gehalts mit prozentualem> Aufschlag ein paar Stunden die Woche mehr arbeiten aber dürfen nicht> weil der OEM extrem geizt mit Verträgen >35h.
Und was will man dann mit den 14% brutto mehr Gehalt?
Man hat doch mit 35h schon mehr als genug im IG Metall Disneyland.
Heinrich schrieb:> Hans schrieb:>> Klar. Vielen würden gerne auf Basis ihres 35h Gehalts mit prozentualem>> Aufschlag ein paar Stunden die Woche mehr arbeiten aber dürfen nicht>> weil der OEM extrem geizt mit Verträgen >35h.>> Und was will man dann mit den 14% brutto mehr Gehalt?> Man hat doch mit 35h schon mehr als genug im IG Metall Disneyland.
Eigenkapital aufbauen zum Beispiel. Je früher mehr Geld desto besser
hinterher
Hans schrieb:> Heinrich schrieb:>> Tim S. schrieb:>>> Einer der Hauptnachteile der OEMs sind die 35h...>>>> Wie, das soll ein Nachteil sein?!>> Klar. Vielen würden gerne auf Basis ihres 35h Gehalts mit prozentualem> Aufschlag ein paar Stunden die Woche mehr arbeiten aber dürfen nicht> weil der OEM extrem geizt mit Verträgen >35h.
Nur bekommt man meist bei den 35h schon mehr Gehalt als beim KMU mit
40h, vom dem her hat man nichts verloren.
Cyblord -. schrieb:> Nur bekommt man meist bei den 35h schon mehr Gehalt als beim KMU mit> 40h, vom dem her hat man nichts verloren.
Du hast beim KMU noch die unbezahlten Überstunden und weniger als 30
Tage Urlaub vergessen.
Das mit den 35h Stunden IGM steht aber auch nur auf dem Papier. Meine
Erfahrung mit Conti war eher schlecht so dass ich noch innerhalb der
Probezeit wieder gegangen bin. (Hessen, aber fast schon Bayern)
Inzwischen (nach ca 4 Jahren) verdiene ich mit meinen real 36h/Woche bei
einem Mittelständler genauso viel wie damals bei Conti IGM mit
virtuellen 40h/Woche.
Das Stellenangebot damals war relativ wage und hat nur auf IGM mit 35h
verwiesen. Klingt erstmal gut aber die Erkenntnis kam dann später:
1. Bewerbungsgespräch: 40h/Woche Vertrag für die Entwicklung. Gehalt
natürlich angepasst. Das war für mich dann so erst mal OK. Beim 2.
Gespräch ging es dann etwas mehr ins "Detail". Also hier am Standort
haben wir einen zusätzlichen Werkstarifvertrag, wegen Standortsicherung
gibt es hier 2h/Woche unbezahlte Mehrarbeit für die Woche. Na toll, erst
mal so hingenommen und trotzdem angefangen, vielleicht macht ja die
Arbeit ausreichend Spaß. In der ersten Woche dann die nächste
Erkenntnis: Es wird grundsätzlich eine Stunde Mittagspause vom Zeitkonto
abgebucht, ob man die nutzt oder nicht. Ganz toll, so viel Pause brauch
ich nicht, die Zeit hätte ich lieber zu Hause genutzt. Effektiv also gut
10h jeden Tag für die Arbeit (inklusive Fahrt), d.h. unter der Woche
Nachmittags noch was zu erledigen quasi unmöglich. Dann war die Arbeit
auch anders als gedacht, Ich wollte mit dem Mikrocontroller arbeiten und
nicht nur spezifizieren und von der Werkbank in Fernost machen lassen.
Jetzt bin ich (wieder) bei einem Mittelständler, da hab ich so super
Arbeitsbedingungen, das ist kaum zu toppen. Gehalt passt, aber mir ist
inzwischen Freizeit wichtiger als Geld.
Andreas M. schrieb:> Meine Erfahrung mit Conti war eher schlecht so dass ich noch innerhalb> der Probezeit wieder gegangen bin. (Hessen, aber fast schon Bayern)
Babenhausen (Hessen). Ehemals Siemens VDO. Da, wo die Projektleiter
teilweise noch grün hinter den Ohren sind.
Heinrich schrieb:> Da, wo die Projektleiter> teilweise noch grün hinter den Ohren sind.
Das kann ich genau so bestätigen, seltsame aussertarifliche Konstrukte
die unter EG10 liegen inklusive, am besten mir Dr. in Dingsbums.
Ansonsten ist Ziel-EG Fehlanzeige, wer unbedingt mit IGM-Gehalt auf EG9
feststecken will ist in Babenhausen richtig, nach oben gehts nur mit
Geschwätz. Leistungsbereitschaft lässt sich sowieso kaum zeigen, und die
Stellen sind so spezifisch, dass es kaum realistische
Karriereperspektiven gibt.
Na ja, ich fand dann schliesslich auch eine andere Stelle ausserhalb des
IGM-"Schlaraffenlandes" geiler, wo Leistung honoriert wird, und man
nicht das Gefühl hat, dass die Leute rundherum (auch Absolventen!!)
nurnoch ambitionslos die Zeit bis zur Rente absitzen, um dann irgendwann
endlich zu sterben.
H. W. schrieb:> (auch Absolventen!!)> nurnoch ambitionslos die Zeit bis zur Rente absitzen, um dann irgendwann> endlich zu sterben.
... so schlimm? :)))
H. W. schrieb:> Ansonsten ist Ziel-EG Fehlanzeige, wer unbedingt mit IGM-Gehalt auf EG9> feststecken will ist in Babenhausen richtig, nach oben gehts nur mit> Geschwätz.
Das können die halt machen, weil bessere Alternativen in dem Raum knapp
bis nicht vorhanden sind. Allgemein ist Hessen bei der Bezahlung in der
Industrie relativ schwach auf der Brust, wenn man Lampertheim Richtung
Süden überschritten hat, sieht die Welt auf einmal sprunghaft besser
aus, was das mögliche Gehalt in der Industrie angeht. Gerade im
Mannheimer/Heidelberger Raum lässt sich in vielen Firmen gut verdienen,
wer dann unbedingt in Mittel- oder Südhessen bleiben will, ist dann eher
selber Schuld. Allerdings so günstig wohnen wie im Odenwald lässt es
sich dort bei nicht.
F. B. schrieb:> Continental will neun Werke schließen
Bitte den letzten Absatz beachten: Die Jobgarantie bei Conti gilt nicht
für Maßnahmen, die dem Erhalt oder der Wiedergewinnung der
Wettbewerbsfähigkeit dienen!
F.B. du bist einfach ein krankes Individuum. Ich hoffe deine
Medikamentendosis wirst alsbald mal wieder von deinem Psychologen
erhöht.
Ist ja echt schlimm gerade..
> Autor: F. B. (finanzberater)> Datum: 23.08.2019 14:14> Da hat man euch ganz schön verarscht. :)
Mensch F.B., halte doch einfach die Fresse !
Du bist doch schon verarscht wenn du morgens wach wirst !
Jürgen schrieb:> F.B. du bist einfach ein krankes Individuum. Ich hoffe deine> Medikamentendosis wirst alsbald mal wieder von deinem Psychologen> erhöht.
Platzt gerade die IGM-Blase? Habe ich euch doch gesagt, dass eure
Jobgarantie im Ernstfall nichts mehr wert sein wird.
F. B. schrieb:> Platzt gerade die IGM-Blase? Habe ich euch doch gesagt, dass eure> Jobgarantie im Ernstfall nichts mehr wert sein wird.
Eher platzt die gesamte deutsche Autombilindustrie langsam dank
Sättigung, neuer Konkurrenz und Elektroauto. Die IGM ist natürlich noch
in der Sparte am meisten vertreten, anderswo hat man die Tarifbindungen
mit der IGM ja schon lange großflächig aufgegeben. Aber es ist natürlich
klar, dass wenn Standorte auf der Welt abgebaut werden, die IGM-Dinger
vorne dabei sind. Vielleicht ein Warnschuss für die IGM, mal bisschen
bescheidener die nächsten 10 Jahre zu sein, für die eingeschlafenen
IGMler ein Zeichen, mal endlich wieder Gas auf der Arbeit zu geben und
für Merkel, dass Deutschland nicht mehr sehr lange ein reiches Land ist.
Erbschuld verpflichtet wohl schrieb:> ein Zeichen, mal endlich wieder Gas auf der Arbeit zu geben und> für Merkel, dass Deutschland nicht mehr sehr lange ein reiches Land ist
Kein Zeichen für Merkel, sondern sie bemüht sich höchstpersönlich,
Deutschland in den Ruin zu treiben.
Die Guten brauchen keine Jobgarantie. Auf der Strecke bleiben nur die
Alten und Schwachen. Also Leute wie F.B. So läuft das halt. Die meisten
IGMler finden neue, sehr gut bezahlte Jobs. Die Jobs gibst es aber nicht
hier im Forum und schon gar nicht für depressive Dauernörgler.
Manfred schrieb:> Kein Zeichen für Merkel, sondern sie bemüht sich höchstpersönlich,> Deutschland in den Ruin zu treiben.
Die Kanzlerin der Herzen hat ja vor Kurzem bekundet, dass sie als bemüht
in die Geschichtsbücher eingehen möchte.
Gebärdensprachdolmetscherinanleitung schrieb:> Also Leute wie F.B. So läuft das halt. Die meisten> IGMler finden neue, sehr gut bezahlte Jobs.
Ich brauche gar keinen Job mehr, da ich mich inzwischen selbst ernähren
kann. Dafür muss ich nicht einmal das Haus verlassen und kann nebenher
noch das Mikrocontroller-Forum vollspammen.
F. B. schrieb:> Gebärdensprachdolmetscherinanleitung schrieb:>> Also Leute wie F.B. So läuft das halt. Die meisten>> IGMler finden neue, sehr gut bezahlte Jobs.>> Ich brauche gar keinen Job mehr, da ich mich inzwischen selbst ernähren> kann. Dafür muss ich nicht einmal das Haus verlassen und kann nebenher> noch das Mikrocontroller-Forum vollspammen.
Du bist so krass!!! Kann ich dein Schüler sein? Ich würde auch in einem
Zelt oder einer Scheune nächtigen. Im Unterhalt bin ich unschlagbar
günstig. Bitte großer F.B.!!!
F. B. schrieb:> Gebärdensprachdolmetscherinanleitung schrieb:>> Also Leute wie F.B. So läuft das halt. Die meisten>> IGMler finden neue, sehr gut bezahlte Jobs.>> Ich brauche gar keinen Job mehr, da ich mich inzwischen selbst ernähren> kann. Dafür muss ich nicht einmal das Haus verlassen und kann nebenher> noch das Mikrocontroller-Forum vollspammen.
Ich würde bei wilifolio einen Fonds auflegen und doppelt mit den
Fondsgebühren kassieren.
F. B. schrieb:> Ich brauche gar keinen Job mehr, da ich mich inzwischen selbst ernähren> kann. Dafür muss ich nicht einmal das Haus verlassen und kann nebenher> noch das Mikrocontroller-Forum vollspammen.
Aber du schaffscht noch bei deiner kleinen Klitsche, wieso?
> Manfred schrieb:> Kein Zeichen für Merkel, sondern sie bemüht sich höchstpersönlich,> Deutschland in den Ruin zu treiben.
Sieht so aus als würde sie es auch schaffen !
> F. B. schrieb:> Ich brauche gar keinen Job mehr, da ich mich inzwischen selbst ernähren> kann.
Na ja, eine Dose Bohnen bei ALDI sind ja auch nicht die Welt.
> > Dafür muss ich nicht einmal das Haus verlassen und kann nebenher> > noch das Mikrocontroller-Forum vollspammen.
Darin bist du wirklich gut.
> Aber du schaffscht noch bei deiner kleinen Klitsche, wieso?
Nein, eine große Firma aus Nürnberg mit mehreren millionen Mitgliedern.
F. B. schrieb:>>>> Das hatte ich mir früher mal überlegt, ist mir aber zu viel Arbeit. Da> lass ich lieber meinen Investment-Bot für mich arbeiten.
Pass nur auf, dass der nicht noch mehr solcher Aktien wie BYD kauft, wo
du schon im Minus bist und heute wieder 2,65% verloren hast.
F. B. schrieb:> https://efahrer.chip.de/news/stellenabbau-in-der-automobilindustrie-geht-die-job-angst-um_101181>>Die OEMs haben sich in den letzten Jahren Fett angefressen. 30 Prozent weniger
Stellen wären verschmerzbar“, sagt ein Insider, der nicht genannt werden will.
Klingt nach 10 Jahre langer Vetternwirtschaft und aus dem Ruder
gelaufene Prasserei?
>>Der Großteil dieses Stellenabbaus soll über den biologischen Stellhebel geregelt
werden.
>>Mittelfristig muss damit gerechnet werden, dass sich die Renditen und Gewinne
auf einem niedrigeren Niveau einpendeln. So müssen die Automobilhersteller die
enormen Investitionen in neue Technologien und Geschäftsmodelle wie
Elektromobilität, Mobilitätsdienstleistungen Autonomes Fahren aufrechterhalten, um
zukunftsfähig zu bleiben. Dabei müssen sie sich auch gegen neue Wettbewerber im
Bereich der E-Mobilität, der Mobilitätsdienstleister und der Digitalwelt
behaupten.“ Die Konsequenz seien deutliche Beschäftigungsrückgänge.
Deutliche Beschäftungsrückgänge, wie denn bei nur biologischem Abbau?
Der Schnitt der Belegschaft, gerade in den Büros, ist nicht so alt.
Bestenfalls Ende 40.
Von Renditen kann man sich deshalb ganz verabschieden.
>>Achsen und Bremsen, aber im Zuge der veränderten Wertschöpfung werden die großen
Hersteller erst mal möglichst viel Kompetenzen im eigenen Haus binden – auch, um
die Jobs zu sichern.
Schön und gut, nur geht die Rendite ebenfalls durch die Tarifgehälter
nach unten, die vorher durch jahrzehntelanges, von
Gewerkschaftsprotesten begleitetes Outsourcing mühselig nach oben
getrimmt wurden.
Entweder die hauen die Tarifbindung kollektiv komplett in ner Nacht- und
Nebelaktion in die Tonnne, oder die Aktien sind für mindestens die
nächsten 10 Jahre verbrannt.
Stopp loss schrieb:> Schön und gut, nur geht die Rendite ebenfalls durch die Tarifgehälter> nach unten, die vorher durch jahrzehntelanges, von> Gewerkschaftsprotesten begleitetes Outsourcing mühselig nach oben> getrimmt wurden.
Gutes Geld für gute Arbeit, das ist nur fair. IG Metall Tarifgehälter
sind nicht zu hoch, sie sind angemessen. Das ist jedenfalls meine
Meinung.
Ingenieur schrieb:> IG Metall Tarifgehälter sind nicht zu hoch, sie sind angemessen.
Wenn der Konzern Verluste macht, dann sind die Gehälter offensichtlich
zu hoch, da die Kunden nicht bereit sind, die Preise zu bezahlen, die
benötigt werden, um eure IGM-Gehälter zu finanzieren.
F. B. schrieb:> Ingenieur schrieb:> IG Metall Tarifgehälter sind nicht zu hoch, sie sind angemessen.>> Wenn der Konzern Verluste macht, dann sind die Gehälter offensichtlich> zu hoch, da die Kunden nicht bereit sind, die Preise zu bezahlen, die> benötigt werden, um eure IGM-Gehälter zu finanzieren.
Ob ein Unternehmen Verluste macht hängt doch nur zu einem ganz geringen
Teil an den Personalkosten.
Student schrieb im Beitrag #5955620:
> Hat Mann denn noch eine Chance, in den IGM-Tarif zu kommen?
Klar. Du musst dich halt nur gegen viele Mitbewerber durchsetzen, aber
dann fließen Milch und Honig.
Student schrieb im Beitrag #5955620:
> Hat Mann denn noch eine Chance, in den IGM-Tarif zu kommen? Meine 1.0> Kollegen hängen alle beim Verleiher ein anderer hat Selbstmord begangen
Ein Kollege von mir ist mit seinem 3.3 E-Technik Bachelor von der FH bei
Siemens gelandet. Ich weiß nicht wie, aber da spielen noch andere
Faktoren für die Übernehme eine Rolle bei den Großen.
Sind deine 1.0 Kollegen auch wirklich gut oder doch nur Flachpfeifen,
dir nur Glück mit den Noten hatten? Wirken diese normal oder sind es
kaputte Freaks und Nerds?
Analyst schrieb im Beitrag #5955599:
> Die größte Finanzkrise bricht los!!!
Schon wieder? So wie 2008 oder eher 2001? Naja solange VW wie im ersten
Halbjahr 2019 fast 10 Mrd Gewinn macht ist mir das wurscht.
Bei Conti gehen erst die Externen. Wenn das nicht reicht, kriegen die
alten Mitarbeiter Vorruhestandsangebote. Parallel Kurzarbeit. FALLS das
nicht reicht, werden evtl Werke geschlossen. Aber auch für Conti geht es
irgendwann wieder nach oben, Wirtschaft ist immer ein auf und ab.
F. B. schrieb:> LOL. Hab heute nachgekauft. Leider etwas zu spät, da ich gerade wieder> auf meinem Spaziergang war, als die Nachricht reinkam. Sonst hätte ich> noch ein paar Cent günstiger einsteigen können.
Trotzdem bist du 8% im Minus mit der Aktie.
NurMut schrieb:> F. B. schrieb:> LOL. Hab heute nachgekauft. Leider etwas zu spät, da ich gerade wieder> auf meinem Spaziergang war, als die Nachricht reinkam. Sonst hätte ich> noch ein paar Cent günstiger einsteigen können.>> Trotzdem bist du 8% im Minus mit der Aktie.
Da ist auf jeden Fall noch mehr Luft nach unten!
F. B. schrieb:> Studie schlägt Alarm: Ganze Zuliefererbranche legt eine> Vollbremsung> hin. Liquidität wird zum Problem.>> https://www.manager-magazin.de/lifestyle/auto/schaeffler-bosch-continental-autozulieferer-in-vollbremsung-a-1284215.html>> Fehlende Liquidität = Insolvenz
"Auch hätten die Zulieferer zu sehr auf vielversprechende
Wachstumsprognosen gesetzt und ihre Kapazitäten kräftig ausgebaut."
Zählen dazu auch die 1000-en von Softwareentwicklern, die man unbedingt
einstellen musste?!
Wer vor zwei oder drei Jahren in der Automobilindustrie auf das nahende
Ende hingewiesen hat, wurde mehr oder weniger für verrückt erklärt.
Tja...
Ingenieur schrieb:> Da ist auf jeden Fall noch mehr Luft nach unten!
Ich glaube nicht, dass du das als ETF-Käufer beurteilen kannst.
Langfristig wird mir BYD fette Gewinne bringen.
F. B. schrieb:> Ich glaube nicht, dass du das als ETF-Käufer beurteilen kannst.> Langfristig wird mir BYD fette Gewinne bringen.
Wo du doch sonst sogar viel Wert auf deine täglichen 15% (=3,20 EUR)
legst, wird jetzt wo deine Aktie dick im Minus ist, auf einmal nur noch
Langzeit betrachtet. Traurig.
Cyblord -. schrieb:> Wo du doch sonst sogar viel Wert auf deine täglichen 15% (=3,20 EUR)> legst, wird jetzt wo deine Aktie dick im Minus ist, auf einmal nur noch> Langzeit betrachtet. Traurig.
BYD heute schon über 3 % im Plus. Wer von euch hat heimlich gekauft?
F. B. schrieb:> Ingenieur schrieb:> Da ist auf jeden Fall noch mehr Luft nach unten!>> Ich glaube nicht, dass du das als ETF-Käufer beurteilen kannst.> Langfristig wird mir BYD fette Gewinne bringen.
Wir sprechen uns wieder, wenn BYD pleite geht.
Ingenieur schrieb:> Wir sprechen uns wieder, wenn BYD pleite geht.
Das wird die chinesische Regierung nicht zulassen. Schließlich will man
die Weltmarktführerschaft in der E-Mobilität.
P.S.: BYD heute aktuell 4,5 % im Plus.
F. B. schrieb:> P.S.: BYD heute aktuell 4,5 % im Plus.
Daran merkt man nicht nur wie unreif du bist, sondern das wenn
Volkswagen mit BYD in Verbindung gebracht wird du dich sofort positiv
Äußerst korrigierst. Vergessen ist die angebliche VW, Audi Pleite. Egal,
jeder ETF hat mehr Performance als deine angebliche Aktienwahl. Geh
weiter Quantentechnik studieren. In ferner Zukunft wirst auch du Mal
einen Korn finden. Lerne weiter fleißig, aber verschone uns mit deiner
populistischen Kopps und Bildwissenschaft der Steuerköpfe und super
ungebildeten menschlichen Lachse.
Ben schrieb:> F. B. schrieb:>> P.S.: BYD heute aktuell 4,5 % im Plus.
Fr. zum Tagesende waren es dann dich nicht 4,5% sondern 3,5%
Und Montag und Dienstag verpufft auch der Rest.
Eigentlich eine tolle nutzlose Wissenschaft für Labertaschen wie dich.
Die ihre paar Kröten da reinstecke und nichts besseres zu tun haben ihre
Fehler auch noch als Erfolge in diesen Forum zu präsentieren. So
oberflächliche und realitätsfremde Leute wie du sind doch bestimmt daran
interessiert in Foren wahrgenommen zu werden weil sie selten etwas
richtig gebacken bekommen oder. Mit Quantentechnologie und BYD wirst du
hier sicher noch der virtuelle Oberheld, der Oberguru den die
Vorschulkinder aus Mitleid nicht auslachen könnten.
F. B. schrieb:> P.S.: BYD heute aktuell 4,5 % im PlusBen schrieb:> Und Montag und Dienstag verpufft auch der Rest.
Fakt: Freitag +3,38% | Montag -2,32% | Dienstag ? ;)
Seit Ende Juli -17,5% ..da kann die ruhig mal etwas steigen, wäre kein
Gewinn sondern nur Verlustbegrenzung für Herrn F.B. Alias
Dunning-Kruger-Effekt
Top Roll schrieb:> Kennt jemand den Kurs der BRD AG und ob es sich lohnt, dort Staatsbürger> zu werden?
Unter der Annahme es wäre eine Unternehmensbeteiligung, hätten nur die
Anteilseigner eine Einflussnahme und eine Gewinnbeteiligung.
Monochrom-unironisch Leute wie du, die in der Schule vermutlich wenig
aufgepasst haben, agieren als einfache Verschwörungspapagein der
Boulevardmagazine und besserverdienen Gaultiere (Tier oder
Leiter..egal), der angeblich kleine Leute, prinzipietreu und
unbestechlich sind wie der Strache, Hauptsache die Kohle stimmt.
Ben schrieb:> Leute wie du, die in der Schule vermutlich wenig aufgepasst haben...
Du anscheinend schon, wenn du die Funktion als gutvergüteter
Systempropagandist einnehmen darfst.
IM schrieb:> gutvergüteter Systempropagandist
Lernresistente glauben tatsächlich sie würden mit ihrer aufbrausenden
Rechthaberei nicht für Dekadenz sorgen.
Ben schrieb:> Top Roll schrieb:>> Kennt jemand den Kurs der BRD AG und ob es sich lohnt, dort Staatsbürger>> zu werden?>> Unter der Annahme es wäre eine Unternehmensbeteiligung, hätten nur die> Anteilseigner eine Einflussnahme und eine Gewinnbeteiligung.> Monochrom-unironisch Leute wie du, die in der Schule vermutlich wenig> aufgepasst haben, agieren als einfache Verschwörungspapagein der> Boulevardmagazine und besserverdienen Gaultiere (Tier oder> Leiter..egal), der angeblich kleine Leute, prinzipietreu und> unbestechlich sind wie der Strache, Hauptsache die Kohle stimmt.
Puh, Du bist wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte, oder?
Erkennst Sarkasmus nicht mal wenn er so wie hier überhaupt nicht
besonders gut getarnt oder verschleiert wird. Du gehörst zu den Leuten,
die man mit dem Zaunpfahl erschlagen muss, damit sie etwas merken.
Etechniker schrieb:> Erkennst Sarkasmus nicht mal wenn er so wie hier überhaupt nicht> besonders gut getarnt oder verschleiert wird.
Kläre mich Mal auf, welche einigermaßen intelligente Wesen benutzen die
polemischen Begrifflichkeiten wie BRD AG oder Systempropagandist?
Richtig, die 'man wird ja wohl noch sagen dürfen" Leute, oder in einer
öffentlichen Veranstaltung "sie dürfen das nicht Filmen" .. Das ist
Sarkasmus.
Drecksladen.
10 mal beworben, 10 mal Instant Absage. Sogar über ferchau und hays als
anü abgelehnt.
Im Nachhinein besser so - nun werde ich nach 2 Jahren als ANÜ beim OEM
endlich intern und lache über diesen drecksladen. Bei Kontakt mit genau
diesem Lieferant behandle ich sie wie Stück scheisse. Obwohl eigentlich
das nur die HR und der fachlicher Teamleiter es verdient hätten.
Joachim schrieb:> Drecksladen.>> 10 mal beworben, 10 mal Instant Absage. Sogar über ferchau und hays als> anü abgelehnt.>> Im Nachhinein besser so - nun werde ich nach 2 Jahren als ANÜ beim OEM> endlich intern und lache über diesen drecksladen.
Sehr gut.
Heute kam raus, dass Continental Regensburg geschlossen werden soll, mit
einer Übergangsfrist bis 2023 und 2025. Man fragt sich ernsthaft, was da
noch geschlossen werden soll?
Und was soll da in Zukunft entwickelt werden?
Das einizige, was die richtig gut konnten, waren Steuergeräte für die
Autoindustrie nur haben sie ja leider schon damals, Mitte der 2000er
unter VDO bereits begonnen, die Entwicklung auszulagern. Ein Teil wurde
aus Kostengründen schon damals im rumänischen Temeswar gemacht. Ich kann
mich noch gut erinnern, dass da mal 4 Kollegen von dort eingeflogen
wurden, wochenlang im Hotel residierten und angelernt wurden. Dazu hat
man noch einige Freiberufler geholt und das alles, um Entwicklung
billiger zu machen, damit die Rumänen es dort für die Hälfte bauen.
Dass dort dann dei Rumänen die Technologie komplett übernommen und auch
anderweitig genutzt hatten, z.B. angeblich den Reibach mit BWM machten,
wodurch VDO immer mehr ausgebootet wurde, hat das Management in Kauf
genommen, weil sie ja gut gespart haben. So wurde jahrelang aufgebautes
Knowhow weggegeben.
Jetzt braucht man die Technologie in Regensburg nicht mehr, weil es die
Rumänen und Polen billiger bauen, sie wissen ja nun wie es geht. Da
setzt man dann eine Neuentwicklung auch direkt dort an und nicht etwa am
Heimatstandort. Wie sollten sich auch die längst abgebauten Ingenieure
in Regensburg, die nur noch mit Projekten, Doors und Scrum umgehen
können, sich aufraffen und innovative Elektronik bauen? Sie müssten sich
ja erst von den Rumänen schulen lassen.
So seltsam das klingt: Die tollen deutschen Autos, die hier rumfahren,
bestehen überwiegend aus Elektronik, die im Ausland entwickelt wurde und
gebaut wird die da ohnehin. Auch zusammengebaut werden deutsche Autos
oft im Ausland.
Frage: Was ist eigentlich noch deutsch an den deutschen Autos? Ausser
dem Namen? Warum soll ich das kaufen? Nur damit ein deutscher seiner
Aktiendividende bekommt? Da spare ich doch lieber das Geld! Statt in
Aktien zu investieren, mache ich auf einen Schlag 12.000 Euro Gewinn,
indem ich keinen VW oder Audi (dafür baut Conti VDO überwiegend) sondern
einen Koreaner kaufe. Der ist auch im Ausland gebaut, hat 7 Jahre
Garantie und fährt seit 5 Jahren ohne ein Problem.
Vom gespaarten Geld kaufe ich dann lokale Produkte vom Bauern. Da bleibt
mehr Geld im Land als durch den Kauf eines "deutschen" Autos.
Incontinental schrieb:> Statt in Aktien zu investieren, mache ich auf einen Schlag 12.000 Euro> Gewinn, indem ich keinen VW oder Audi (dafür baut Conti VDO überwiegend)> sondern einen Koreaner kaufe. Der ist auch im Ausland gebaut
Was willst du denn, VW fertig doch in Deutschland? Der Golf wird
beispielsweise in Wolfsburg oder Zwickau gefertigt.
Incontinental schrieb:> Heute kam raus, dass Continental Regensburg geschlossen werden soll, mit> einer Übergangsfrist bis 2023 und 2025.
Bei Conti wird bald noch viel mehr abgebaut. Andere Zulieferer und
Autobauer werden folgen.
Industriestandort in Gefahr: Der Conti-Schock
Continental stellt 13.000 Arbeitsplätze in Deutschland zur Disposition.
Doch das ist erst der Anfang. Betriebsrat geschockt. Verlagerung an
Standorte, wo wettbewerbsfähiger gearbeitet werden kann.
Schockierende zahlen von Conti sind erst der Anfang. Auch anderen
Zulieferern steht das Wasser bis zum Hals.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/industriestandort-in-gefahr-der-conti-schock-16933203.html
13.000 von 59.000 Arbeitsplätze in Deutschland werden abgebaut. Das sind
22 Prozent. Glaubt hier etwa immer noch jemand an einen
sozialverträglichen Abbau ohne Kündigungen?
Verlagerung an Standorte, wo wettbewerbsfähiger gearbeitet werden kann.
D.h. ihr seid zu teuer. Ich hatte es euch ja prophezeit, dass ihr an
eurer IGM-Gehaltserhöhung nicht lange Freude haben werdet.
Wenn ich erst Kanzler bin ist das alles kein Problem mehr. Wir machen
mit Wind Wasserstoff und der Rest wird ökobauer.
Kosum ist eh überbewertet, Geld auch also schnell weg damit Es gibt
komischerweise viele die unbedingt unser Geld haben wollen. Verstehe ich
gar nicht. ...
Incontinental schrieb:> dass Continental Regensburg geschlossen werden soll, mit> einer Übergangsfrist bis 2023 und 2025.
Das habe ich anders gelesen. Von den 8.300 Beschäftigten in R werden
2.100 vom Transformationsprogramm 2019-2029 betroffen sein. Dabei werden
definierte Arbeitsplätze verändert, verlagert oder abgebaut werden. Die
Standortleitung nennt 1.000 Stellen, die bis 2025 verschwinden werden.
Die IGM dramatisiert und behauptet, daß 2.100 Beschäftigte entlassen
werden sollen. Vielleicht liegt am Ende die Wahrheit dazwischen, 1.500
Jobs weg (?).
Conti will sich auf wenigere Standorte konzentrieren, will
geringrentierliche Bereiche abstoßen, die Kosten kräftig senken und sich
vor allem auf die Zukunftsthemen ausrichten. Der letzte Punkt ist
mittel- und langfristig der Wichtigste. Kurzfristig muß vor allem die
Liquidität (und Bonität) gesichert sein. Deshalb werden Investitionen
gekürzt und zeitlich verschoben.
> Man fragt sich ernsthaft, was da noch geschlossen werden soll?>
Siehe meinen ersten Absatz.
> Und was soll dort in Zukunft entwickelt werden?
Die Ziele sind bereits definiert:
1. Elektroantrieb, daran führt kein Weg vorbei.
Das bestimmen nicht die Wasserköpfe in Brüssel oder Berlin, sondern die
mächtigsten Menschen der westlichen Welt, z.B. die von BlackRock u.a.
2. Digitalisierung/Software, teilautonomes Fahren, intelligente
Sicherheitssysteme, etc.
>> Das einzige, was die richtig gut konnten, waren Steuergeräte für die> Autoindustrie nur haben sie ja leider schon damals, Mitte der 2000er> unter VDO bereits begonnen, die Entwicklung auszulagern. Ein Teil wurde> aus Kostengründen schon damals im rumänischen Temeswar gemacht.
Anfang 2008 hat Siemens-VDO ein Einsparprogramm mit einem Abbau von
2.000 der 7.000 Arbeitsplätze bekannt gegeben. Die IGM hat behauptet,
daß der gesamte Standort geschlossen und alle Beschäftigten entlassen
werden. Derzeit sind dort 8.300 Personen beschäftigt.
In den Unternehmen werden kontinuierlich Kostensenkungsmaßnahmen
durchgeführt. Zur Zeit steht die Kostenminimierung an oberster Stelle.
Verlagerung von Produktion und Entwicklung an kostengünstigere Standorte
gehört auch dazu. Die unterschiedlichen Stundenlöhne sind aber nur ein
Teil von vielen. Die Produktivität der MA, deren Qualifikation,
Mentalität, Arbeitsmoral, Verantwortungs- und Qualitätsbewußtsein ist
viel wichtiger. Die Mobilitätsbereitschaft ist in (insb. West-)
Deutschland sehr hoch, in vielen anderen Ländern kaum vorhanden. Bei der
Arbeitsflexibilität ist es ebenso.
> mich noch gut erinnern, dass da mal 4 Kollegen von dort eingeflogen> wurden, wochenlang im Hotel residierten und angelernt wurden.>> Dass dort dann drei Rumänen die Technologie komplett übernommen...> So wurde jahrelang aufgebautes Knowhow weggegeben.>
Sei mir jetzt nicht beleidigt, aber sehr hoch kann das
"Technologieniveau" nicht gewesen sein. ;) :)
> Jetzt braucht man die Technologie in Regensburg nicht mehr, weil es die> Rumänen und Polen billiger bauen, sie wissen ja nun wie es geht. Da> setzt man dann eine Neuentwicklung auch direkt dort an und nicht etwa am> Heimatstandort. Wie sollten sich auch die längst abgebauten Ingenieure> in Regensburg, die nur noch mit Projekten, Doors und Scrum umgehen> können, sich aufraffen und innovative Elektronik bauen? Sie müssten sich> ja erst von den Rumänen schulen lassen.>
Nein, müssen sie nicht. Sie leiten die Projekte und weisen die
Elektronikbastler und Programmierarbeiter in den Billigländern an, das
reicht. ;)
> So seltsam das klingt: Die tollen deutschen Autos, die hier rumfahren,> bestehen überwiegend aus Elektronik, die im Ausland entwickelt wurde und> gebaut wird die da ohnehin. Auch zusammengebaut werden deutsche Autos> oft im Ausland.>
Länder, bei denen viele dt. Autos verkauft werden, verlangen höhere
Wertschöpfungsanteile - aus deren Sicht ist das richtig so - aus meiner
Sicht auch.
Billigelektronik (wie auch alle anderen Zukaufteile) darf höchstens 1/15
des im Endkundenlistenpreis netto eingepreisten Anteils kosten.
Herstellung und Verkauf von PKWs ist ein hochlukratives Geschäft - nach
wie vor.
> Frage: Was ist eigentlich noch deutsch an den deutschen Autos? Ausser> dem Namen?
Eben, der Hersteller, der für die Qualität und Zuverlässigkeit mit
seinem Namen haftet und seine über viele Jahrzehnte aufgebaute,
erstklassige Reputation nicht beschädigen will.
Nebenbei: Werthaltigkeit dt. Karre vs. Koreaner etc. ;)
> Da bleibt mehr Geld im Land, als durch den Kauf eines "deutschen" Autos.
Täusche dich nicht! Die inländische Wertschöpfung der Fahrzeugindustrie
bzw. des gesamten Fahrzeuggewerbes ist riesig. Die Zahlen werden
gewöhnlich nicht publiziert, sonst konnte der Pöbel aus dem Tiefschlaf
erwachen. Und die gewinnträchtigsten Arbeitsknechte würden erfahren, daß
sie nicht einmal ein Promille ihrer Leistung bekommen. ;) Wen ich
damit meine, sag ich nicht, nur ein kleiner Tipp, sie arbeiten oft in
Büros technischer Abteilungen. :))
Schönes, sonniges WE wünscht
Jo S.
F. B. schrieb:> Incontinental schrieb:>> Heute kam raus, dass Continental Regensburg geschlossen werden soll, mit>> einer Übergangsfrist bis 2023 und 2025.>> Bei Conti wird bald noch viel mehr abgebaut. Andere Zulieferer und> Autobauer werden folgen.>
Machen sie bereits. Bei Conti werden bis 2025 weltweit 30.000
Arbeitsplätze umgebaut, ein Teil davon auch abgebaut. Es geht dabei um
den Transformationsprozess weg vom Verbrennungsmotor und weniger
Mechanik und hin zu Elektrik, Elektronik, "digital", "smart", etc. pp.
> Continental stellt 13.000 Arbeitsplätze in Deutschland zur Disposition.
Hauptsächlich Umbau und Verlagerung (auch innerhalb Dtl.).
> Doch das ist erst der Anfang.
Das ist bereits der Zenit. Es ist auch eine Reaktion auf die Politik
(keine Unterstützung für das wichtige Fahrzeuggewerbe und gegen den
Scharfmacher Söder, der sich zum autoritären Führer aufspielt, in der
Hoffnung Kanzler zu werden).
> 13.000 von 59.000 Arbeitsplätze in Deutschland werden abgebaut. Das sind> 22 Prozent.
Falsch! Nur ein Teil davon wird in den nächsten 5 Jahren abgebaut
werden. Zudem sind das Bruttozahlen, wie Degenhardt betont hat. Einem
Teil der 30.000 Personen wird man neue Aufgaben zuweisen können, aber
nicht allen. Eine 55 jährige Bandarbeiterin kann man nicht zur
Softwareentwicklerin umschulen. Deshalb werden in diesem Zeitraum auch
einige Tausend neue MA mit den nötigen Qualifikationen eingestellt
werden. Die Differenz ergibt dann die Nettozahl entlassenen Personals.
Für die Betroffenen ist das kein Trost. Die müssen finanziell großzügig
unterstützt in den Frühruhestand überführt werden.
>> Verlagerung an Standorte, wo wettbewerbsfähiger gearbeitet werden kann.
Das wird doch eh ständig gemacht.
> D.h. ihr seid zu teuer.
Der gesamte Konzern wird gewinnoptimiert, manche Teile davon stärker,
andere werden abgestoßen.
Wirtschaftlichkeitsprinzip: Maximaler Profit bei minimalem Aufwand.
Wenn das die profitabelsten Arbeitsknechte auch realisieren würden,
wär´s vorbei mit >40% Kapitalrenditen für die Hochfinanz. ;)
Herrliches Sommerwetter (bzw. Klimahitzekatastrophe für die Ökoapostel)
Jo S.
Diese zwei Aussagen passen nicht zusammen:
"Conti will sich auf wenigere Standorte konzentrieren, will
geringrentierliche Bereiche abstoßen, die Kosten kräftig senken...
Kurzfristig muß vor allem die Liquidität (und Bonität) gesichert sein."
"Für die Betroffenen ist das kein Trost. Die müssen finanziell großzügig
unterstützt in den Frühruhestand überführt werden."
Was ist denn eine großzügige Unterstützung? 100k? Das wären bei 13.000
Arbeitsplätzen 1,3 Milliarden. Also mehr als die eine Milliarde, die man
jährlich einsparen will. Die 500k, die ständig kolportiert werden, sind
offensichtlich völlig unrealistisch.
Weiterhin passen diese zwei Aussagen nicht zusammen:
"Conti will sich ... vor allem auf die Zukunftsthemen ausrichten. Der
letzte Punkt ist mittel- und langfristig der Wichtigste."
"Deshalb werden Investitionen gekürzt und zeitlich verschoben."
Man will sich auf Zukunftsthemen ausrichten, aber kürzt gleichzeitig die
Investitionen für Forschung und Entwicklung?
> Der gesamte Konzern wird gewinnoptimiert
Steht im Widerspruch zu eurem IGM-Gehalt. Da muss man ran. Wahlweise
durch Gehaltskürzung oder Arbeitsverdichtung ohne Lohnausgleich.
>> Doch das ist erst der Anfang.>> Das ist bereits der Zenit.
Wie oft wurde das hier schon behauptet? Stattdessen beinahe täglich neue
Horrormeldungen.
> Es ist auch eine Reaktion auf die Politik (keine Unterstützung für> das wichtige Fahrzeuggewerbe
Sehr gut. Das Geld sollen sie sich von den Aktionären und Mitarbeitern
holen und nicht vom Steuerzahler.
> und gegen den Scharfmacher Söder, der sich zum autoritären Führer> aufspielt, in der Hoffnung Kanzler zu werden).
Hier sind wir ausnahmsweise einer Meinung. Allerdings fordert Söder ja
erneut eine Autoprämie für Verbrenner. Der Steuerzahler soll also die
Kosten seiner Scharfmacherei bezahlen, um die wirtschaftlichen Folgen
der Coronapolitik bis nach der Bundestagswahl unter der Decke zu halten.
Deswegen auch die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende 2021.
Hier sind ja mal wieder die größten Schwarzmaler unterwegs.
Es ist gut, wenn eine Firma Änderungen im Marktumfeld aggressiv mitgeht.
Wenn die Schlagzeile wäre "Conti lässt alles beim Alten. Der Diesel
bleibt Trumpf ", dann bestünde Grund zur Sorge.
Meine Prognose: Conti Regensburg gibt es noch mindestens 10 Jahre.
Schwarzmaler: Bitte das Jahr der Standort-Schließung nennen.
Die Leute die gehen werden bekommen mehr Abfindung als die Schwarzmaler
in 5 Jahren in der Klitsche regulär verdienen.
Conti schrieb:> Meine Prognose: Conti Regensburg gibt es noch mindestens 10 Jahre.> Schwarzmaler: Bitte das Jahr der Standort-Schließung nennen.
Gerade Regensburg ist einer der wichtigsten Standorte wenn es bei Conti
um Elektronik geht.
Die haben dort auch einige global wichtige Funktionen angesiedelt.
Kanns mir auch kaum vorstellen, dass der Standort dort komplett
schließt.
F. B. schrieb:> Diese zwei Aussagen passen nicht zusammen:>> "Conti will sich auf wenigere Standorte konzentrieren, will> geringrentierliche Bereiche abstoßen, die Kosten kräftig senken...> Kurzfristig muß vor allem die Liquidität (und Bonität) gesichert sein.">> "Für die Betroffenen ist das kein Trost. Die müssen finanziell großzügig> unterstützt in den Frühruhestand überführt werden.">> Was ist denn eine großzügige Unterstützung? 100k? Das wären bei 13.000> Arbeitsplätzen 1,3 Milliarden.
In deiner krankhaften Schadenfreude fantasierst du dir 13.000
Entlassungen zusammen. An Kummer, Leid und Existenzangst anderer Leute
geilst du dich auf. Das ist doch widerlich, pervers.
Angenommen, von den 13.000 Arbeitsplätzen, die einer Veränderung
unterliegen, werden 4.000 Beschäftigte innerhalb der genannten
5-jährigen Frist freigesetzt. Conti hat eine Fluktuation von 2-3% pro
Jahr, das entspricht 1.200 bis 1.800 Personen pro Jahr, die das
Unternehmen verlassen, weil sie in Rente gehen oder wegen
Eigenkündigung. In 5 Jahren sind das 6.000 bis 9.000 Personen. Wenn man
davon 4.000 Stellen nicht wiederbesetzen will, sehe ich kein Problem.
F. B. schrieb:> Weiterhin passen diese zwei Aussagen nicht zusammen:>> "Conti will sich ... vor allem auf die Zukunftsthemen ausrichten. Der> letzte Punkt ist mittel- und langfristig der Wichtigste.">> "Deshalb werden Investitionen gekürzt und zeitlich verschoben.">> Man will sich auf Zukunftsthemen ausrichten, aber kürzt gleichzeitig die> Investitionen für Forschung und Entwicklung?
Auf deine Bauernfängertricks falle ich nicht herein. ;)
Ich habe geschrieben:
Kurzfristig muß vor allem die Liquidität (und Bonität) gesichert sein.
Deshalb werden Investitionen gekürzt und zeitlich verschoben.
Also kurzfristig die Liquiditätssicherung und mittel- und langfristig
investieren in die Zukunftsfähigkeit. Zeitliche Zuordnung. ;)
F. B. schrieb:> täglich neue Horrormeldungen
Eben, tägliche Weltuntergangsmeldungen, noch heute Nacht wird der Mond
auf die Erde stürzen. Deshalb Stahlhelm tragen! :)
Tohuwa Bohu schrieb:> Conti2 schrieb:>>> Kanns mir auch kaum vorstellen, dass der Standort dort komplett>> schließt.>> Können diese hier auch nicht. Dennoch wird's passieren. Der Mohr hat> seine Schuldigkeit getan:> https://www.mdr.de/nachrichten/video-443150_zc-fd08c406_zs-950f04ff.html
Wann wird es passieren? Ohne Zeitangabe ist deine Aussage inhaltsleer.
Jeder Standort jeder Firma wird irgendwann geschlossen!
Regensburg mit einem unwichtiten Ossi-Standort zu vergleichen finde ich
auch etwas gewagt.
Jo S. schrieb:> n deiner krankhaften Schadenfreude fantasierst du dir 13.000> Entlassungen zusammen. An Kummer, Leid und Existenzangst anderer Leute> geilst du dich auf. Das ist doch widerlich, pervers.
Er ist neidisch auf die hohe Abfindung. Das ist seine Hauptempfindung.
Schadenfreude kommt danach. Positive Gefühle hat er kaum ;-)
Bayer schrieb:> Tohuwa Bohu schrieb:>> Conti2 schrieb:>>>>> Kanns mir auch kaum vorstellen, dass der Standort dort komplett>>> schließt.>>>> Können diese hier auch nicht. Dennoch wird's passieren. Der Mohr hat>> seine Schuldigkeit getan:>> https://www.mdr.de/nachrichten/video-443150_zc-fd08c406_zs-950f04ff.html>> Wann wird es passieren?
Spätestens Ende 2022, laut mdr.
> Regensburg mit einem unwichtiten Ossi-Standort zu vergleichen finde ich> auch etwas gewagt.
Was wichtig und was unwichtig ist kann sich schon mit einer neuen
Strategie ändern. Gemäß Dilbert wäre sowas überfällig ;)
Jetzt malt mal nicht alles so schwarz wegen dem Thüringer Standort.
CATL baut gerade ca. 60 km entfernt von Mühlhausen (ebenfalls in
Thüringen) eine Batteriefabrik. Hier sollen ca 1k - 2k neue
Arbeitsplätze entstehen.
Wenn ich richtig gelesen haben wurden dort irgendwelche hydraulischen
Bauteile gemacht.
Die Wirtschaft geht eben mit der Zeit. Und neue Dinge entstehen dafür
wieder.
Bayer schrieb:> Tohuwa Bohu schrieb:>> Conti2 schrieb:>>>>> Kanns mir auch kaum vorstellen, dass der Standort dort komplett>>> schließt.>>>> Können diese hier auch nicht. Dennoch wird's passieren. Der Mohr hat>> seine Schuldigkeit getan:>> https://www.mdr.de/nachrichten/video-443150_zc-fd08c406_zs-950f04ff.html>> Wann wird es passieren? Ohne Zeitangabe ist deine Aussage inhaltsleer.
Soll ich's Dir vorsingen? 2022. Ist ganz klar im Beitrag enthalten.
Jo S. schrieb:> In deiner krankhaften Schadenfreude fantasierst du dir 13.000> Entlassungen zusammen. An Kummer, Leid und Existenzangst anderer Leute> geilst du dich auf. Das ist doch widerlich, pervers.
Ach Gottchen, soll man mit den IGMlern vielleicht Mitleid haben? Ich
dachte, es gibt 500k Abfindung? Dass ihr den Job verliert, liegt an
eurer Gier. Hab ich euch ja schon vor vier Jahren prophezeit, dass ihr
an eurer IGM-Gehaltserhöhung nicht lange Freude haben werdet. Ihr seid
halt zu teuer. Aber anstatt auf Gehalt zu verzichten, soll der
Steuerzahler euren Arsch retten. Warum sollte ich da Mitleid haben?
Außerdem hattest du doch auch kein Mitleid, als mir vor zwei Jahren
gekündigt wurde. Habe ich damals so rumgejammert wie die IGMler hier,
als ihr euch über meine Kündigung lustig gemacht habt?
Nebenbei lässt sich das ganz einfach nachrechnen: Conti will eine
Milliarde pro Jahr sparen. Bei 241.000 Mitarbeitern weltweit wären das
pro Mitarbeiter 4.150 €, die eingespart werden müssten. Würde also jeder
von euch auf 4.150 € Gehalt verzichten, müsste niemand entlassen werden.
Die Sozialabgaben sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. D.h.
tatsächlich wären es noch weniger als 4.150 € Gehaltsverzicht. Wenn ihr
dazu nicht bereit seid, werdet ihr halt entlassen.
Continental will ab 2023 mehr als 1 Milliarde Euro sparen
Contin-Vorstandsvorsitzender Elmar Degenhardt: "Die gesamte
Autoindustrie hat derzeit gewaltige Herausforderungen zu bewältigen.
Keine ihrer Krisen der vergangenen 70 Jahre war größer und schärfer. Sie
trifft die Zulieferer besonders hart. Sie verlangt uns kurzfristig schon
sehr viel ab und fordert uns auf Jahre bis zum Äußersten."
30.000 Arbeitsplätze weltweit betroffen. Rund 13.000 davon befinden sich
in Deutschland, ein weiterer Großteil in Ländern mit ebenfalls hohen
Arbeitskosten.
https://www.elektroniknet.de/elektronik-automotive/wirtschaft/continental-will-ab-2023-mehr-als-1-milliarde-euro-sparen-179183.html
Hier also nochmals die Bestätigung vom Conti-Vorstandsvorsitzenden:
1. Die Krise hat noch nicht ihren Höhepunkt erreicht.
2. Ihr seid zu teuer.
Für die Conti-Mitarbeiter gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1) Sie werden dort weiterarbeiten und bekommen weiter ein fürstliches
Gehalt
2) Sie bekommen eine fürstliche Abfindung
Unter Punkt 2) werden viele Leute >55 fallen die eh nicht mehr arbeiten
müssen.
Jede große IGM-Firma macht alle 10 Jahre ein größeres
Abfindungsprogramm. Wenn das Timing stimmt bekommt man vor der
vorgezogenen Rente nochmal einen fetten Batzen auf die Hand. So ist
übrigens auch mein Plan.
F. B. schrieb:> Die deutschen Automobilzulieferer stehen vor dem Abgrund>> Die desaströse Entwicklung dieser Branche erinnert an die gewaltigen> Umbrüche bei Kohle und Stahl. Der deutsche politisch-industrielle> Komplex hat sich verzockt.>> https://www.welt.de/debatte/kommentare/article215095724/Verbrennungsmotoren-Die-deutschen-Automobilzulieferer-stehen-vor-dem-Abgrund.html>> Conti hat die Wahl: Das noch vorhandene Geld in F&E stecken und> möglicherweise überleben oder in fette Abfindungen und untergehen.
Dann bitte sehr fette Abfindungen. Für 300k geht ich schon ab Montag in
Frührente. Danke schonmal an FB für das Angebot!
F. B. schrieb:> Conti hat die Wahl: Das noch vorhandene Geld in F&E stecken und> möglicherweise überleben oder in fette Abfindungen und untergehen.
Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.
So wird ein Schuh draus.
Senf D. schrieb:> F. B. schrieb:>> Conti hat die Wahl: Das noch vorhandene Geld in F&E stecken und>> möglicherweise überleben oder in fette Abfindungen und untergehen.>> Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.> So wird ein Schuh draus.
Er hat nicht entweder oder geschrieben, sondern nur "oder". Er kennt
auch die Wahrheitstabelle. Er gönnt mir und den Kollegen eine fette
Abfindung. Danke FB.
Das beste ist, dass ich heute auch noch die jährliche Renteninfo
bekommen habe. Weil ich jahrzehntelang immer den Maximalbetrag gezahlt
habe ist da ganz schon was zusammengekommen...
Ich habe nichtmal Goldvorräte aber werde trotzdem den Ruhestand geniesen
wie Gott in Frankreich. Ich überlege ob ich mir so ein Luxus-Wohnmobil
kaufen soll. Meinungen aus dem Forum? Wenn das Ding 200.000 EUR kostet
ist das Geld wenn man annimmt, dass das Hotelzimmer 100 EUR kostet nach
2000 Tagen wieder drin.
Für ein Boot wird es wohl nicht reichen, oder? Meinungen aus dem Forum?
Conti3 schrieb:> Ich überlege ob ich mir so ein Luxus-Wohnmobil> kaufen soll. Meinungen aus dem Forum? Wenn das Ding 200.000 EUR kostet> ist das Geld wenn man annimmt, dass das Hotelzimmer 100 EUR kostet nach> 2000 Tagen wieder drin.> Für ein Boot wird es wohl nicht reichen, oder? Meinungen aus dem Forum?
Alles was fährt, fliegt oder bumst sollte man ausschließlich mieten.
Conti3 schrieb:> Das beste ist, dass ich heute auch noch die jährliche Renteninfo> bekommen habe. Weil ich jahrzehntelang immer den Maximalbetrag gezahlt> habe ist da ganz schon was zusammengekommen...
3100€ Brutto? Damit reißt du nicht viel...
Cyblord -. schrieb:> Conti3 schrieb:> Ich überlege ob ich mir so ein Luxus-Wohnmobil> kaufen soll. Meinungen aus dem Forum? Wenn das Ding 200.000 EUR kostet> ist das Geld wenn man annimmt, dass das Hotelzimmer 100 EUR kostet nach> 2000 Tagen wieder drin.> Für ein Boot wird es wohl nicht reichen, oder? Meinungen aus dem Forum?>> Alles was fährt, fliegt oder bumst sollte man ausschließlich mieten.
Vor allem dringendst, was bumst. Ansonsten hat Mann im heutigen Feminat
sein Vermögen im Nu mind. um die Hälfte weggebumst.
#MeToo schrieb:> Vor allem dringendst, was bumst. Ansonsten hat Mann im heutigen Feminat> sein Vermögen im Nu mind. um die Hälfte weggebumst.
Aus rein wirtschaftlicher Sicht hast du damit vollkommen recht, ist eine
Partnerschaft für den Mann im Regelfall ein finanzielles
Verlustgeschäft.
Allerdings besteht das Leben ja nicht nur aus Ratio.
Beamter schrieb:> Conti3 schrieb:>> Das beste ist, dass ich heute auch noch die jährliche Renteninfo>> bekommen habe. Weil ich jahrzehntelang immer den Maximalbetrag gezahlt>> habe ist da ganz schon was zusammengekommen...>> 3100€ Brutto? Damit reißt du nicht viel...
Vor allem bei der kommenden Inflation. Und er hat nicht mal Gold, um
sich dagegen zu schützen. Dazu noch Abzüge, wenn er früher in Rente
geht. Von seinen 300k Abfindung (falls es die überhaupt gibt) bleibt
netto nur noch die Hälfte übrig. Das reicht nicht mal für sein
Wohnmobil.
Senf D. schrieb:> #MeToo schrieb:> Vor allem dringendst, was bumst. Ansonsten hat Mann im heutigen Feminat> sein Vermögen im Nu mind. um die Hälfte weggebumst.>> Aus rein wirtschaftlicher Sicht hast du damit vollkommen recht, ist eine> Partnerschaft für den Mann im Regelfall ein finanzielles> Verlustgeschäft.> Allerdings besteht das Leben ja nicht nur aus Ratio.
Der Kollege hat wegen Wohnmobil gefragt, nicht Frau. Ich bin mal mit den
Schwiegereltern eine Tour mit dem Wohnmobil mitgefahren und fand es
eigentlich ganz gut. Theoretisch ist man halt vollkommen unabhängig und
es war auch bequem. Ist schon ein Wunder was da alles Platz drin hat.
Das Ding war halt echt nicht billig, aber die Abfindung muss ja auch
sinnvoll verwendet werden.
Ich würde mir evtl. erstmal so ein Ding für 2 Wochen ausleihen und
testen.
Segelyacht stelle ich mir auch cool vor. Aber für beides reicht die
Abfindung wohl nicht. Außerdem ist Wasser und Land inkompatibel.
Viatorem schrieb:> Gute, gebrauchte Segelyachten gibt es für wenig Geld. Was viel> kostet, ist ein Liegeplatz in eine Marina mit Infrastruktur.
Ich brauche keine Segelyacht zum Glücklichsein, und sehr wahrscheinlich
geht das 99,x Prozent der Menschheit genauso.
F. B. schrieb:> Von seinen 300k Abfindung (falls es die überhaupt gibt) bleibt netto nur> noch die Hälfte übrig. Das reicht nicht mal für sein Wohnmobil.
FB du hast in deinem Leben offensichtlich noch nie eine hohe Abfindung
bekommen. Wahrscheinlich weil du noch nie länger in einem Betrieb mit
hohem Gehalt warst...
Darum von mir eine kleine Schulung: Es gibt die Fünftelregelung. Wenn er
verheiratet ist und nach Conti hauptberuflich Wohnmobil-Fahrer wird
bekommt er ca. 250k netto raus. Reicht für ein anständiges Wohnmobil.
Senf D. schrieb:> Allerdings besteht das Leben ja nicht nur aus Ratio.
Naja, dann kann man ja auch alleine aus Spaß an der reinen Freude in
irgendeiner Klitsche/Startup arbeiten, statt das Geld sackweise aus dem
IGM-Konzern monatlich abzutransportieren.
#MeToo schrieb:> Senf D. schrieb:>> Allerdings besteht das Leben ja nicht nur aus Ratio.>> Naja, dann kann man ja auch alleine aus Spaß an der reinen Freude in> irgendeiner Klitsche/Startup arbeiten, statt das Geld sackweise aus dem> IGM-Konzern monatlich abzutransportieren.
Nein, soweit geht der Idealismus bei mir definitiv nicht. Gute Arbeit
für gutes Geld, das gibt es für mich nur in einem vernünftigen
Unternehmen mit IG Metall Tarifbindung. Klitsche oder Start-up ist
definitiv nichts für mich.
Viatorem schrieb:> Gute, gebrauchte Segelyachten gibt es für wenig Geld. Was viel> kostet, ist ein Liegeplatz in eine Marina mit Infrastruktur.
Dumme Frage: Kann man das Segeln auf dem Meer als fitter älterer MINTler
noch lernen? Mein Orientierungsvermögen ist etwas schwach und wenn ich
mir vorstelle, dass ich immer die Windrichtung und die Fahrtrichtung im
Kopf haben muss., ohne Straße der man folgen kann...
Abfindungsmeister schrieb:> Dumme Frage: Kann man das Segeln auf dem Meer als fitter älterer MINTler> noch lernen? Mein Orientierungsvermögen ist etwas schwach und wenn ich> mir vorstelle, dass ich immer die Windrichtung und die Fahrtrichtung im> Kopf haben muss., ohne Straße der man folgen kann...
Fahr drauf zu! Amerika ist ja auch auf diese Weise entdeckt worden.
Indien den Indianern!
Abfindungsmeister schrieb:> Darum von mir eine kleine Schulung: Es gibt die Fünftelregelung. Wenn er> verheiratet ist und nach Conti hauptberuflich Wohnmobil-Fahrer wird> bekommt er ca. 250k netto raus. Reicht für ein anständiges Wohnmobil.
Selbst wenn er nach der Abfindung direkt in Rente geht, bekommt er laut
eigener Aussage immer noch 3k Rente pro Monat. Also nochmal nachrechnen.
Ich komme dann auf netto ca. 190k Abfindung. Reicht also trotz
Fünftelregelung nicht für sein 200k Wohnmobil. Wobei die 3k Rente ja nur
stimmen können, wenn er bis zur Regelaltersgrenze durcharbeitet. In
diesem Fall bleiben von der Abfindung aber nur noch 160k übrig.
F. B. schrieb:> Abfindungsmeister schrieb:> Darum von mir eine kleine Schulung: Es gibt die Fünftelregelung. Wenn er> verheiratet ist und nach Conti hauptberuflich Wohnmobil-Fahrer wird> bekommt er ca. 250k netto raus. Reicht für ein anständiges Wohnmobil.>> Selbst wenn er nach der Abfindung direkt in Rente geht, bekommt er laut> eigener Aussage immer noch 3k Rente pro Monat. Also nochmal nachrechnen.> Ich komme dann auf netto ca. 190k Abfindung. Reicht also trotz> Fünftelregelung nicht für sein 200k Wohnmobil. Wobei die 3k Rente ja nur> stimmen können, wenn er bis zur Regelaltersgrenze durcharbeitet. In> diesem Fall bleiben von der Abfindung aber nur noch 160k übrig.
Ich persönlich gehe nicht direkt in Rente. Die bekomme ich erst in ca.
10 Jahren. Mein Plan ist jetzt:
1) 250k netto Abfindung kassieren und Wohnmobil kaufen (Abfindungsrecher
gibt diese Summe aus). Danke Conti.
2) 10 Jahre mit dem Wohnmobil rumkurven (mit Frau). Von Erspartem und
Mieteinnahmen Leben.
3) in reguläre Rente gehen.
4) Wenn wir noch fit sind würde ich gerne noch um die Welt segeln
(Wohnmobil gegen Segelyacht tauschen)
5) mit 75 ruhiger angehen lassen und länger an den schönsten Stränden
ankern
6) mit 85 ggf. Segelyacht aufgeben und sesshaft werden
Ist natürlich etwas gewagt 30 Jahre im Voraus zu planen...
Mir ist noch eingefallen, dass ich einen Goldzahn habe. Also die
Inflation kann mir laut FB nichts anhaben ;-)
Ich bin seit einer Weile stiller Mitleser und möchte mal eine Lanze
brechen für Finanzberater. Auch ich sehe es nicht ein, dass mit meinen
Steuergeldern die Autoindustrie gerettet werden soll! Nachdem in den
Boomjahren (dank der Geldschwemme durch die Notenbanken) ein Umsatz- und
Gewinnrekord nach dem anderen vermeldet wurde, frage ich mich warum denn
nicht nach dem Motto "Spare wenn du hast, dann hast du in der Not!"
verfahren wurde?! Die Antwort ist einfach: Gewinne wurden privatisiert,
Verluste sollen jetzt der Allgemeinheit aufgebürdet werden!
Schmunzeln musste ich, als es neulich in den Medien hieß die Autobranche
fordert von der Bundesregierung auch Gelder für die Forschung und
Entwicklung. Dreister geht es fast schon nicht mehr!
Außerdem aus Ex-Kundensicht: Die sogenannten deutschen
"Premiumhersteller" haben heutzutage mit Qualität absolut gar nichts
mehr gemeinsam! Seien es die Rostmängel bei Mercedes, die vermehrte
plötzliche Feuerentwicklung bei BMW-Motoren, der Dieselbetrug bei VW und
Co., etc. Das ist ein einziges System, welches darauf aus ist,
qualitativ minderwertige Produkte herzustellen, um die Gewinnmargen
größtmöglich zu maximieren. Das Ganze geschieht zum Vorteil der
Aktionäre sowie der Belegschaft und zum Nachteil des Kunden. Dieser
zahlt nämlich nicht nur immer stolzere Preise für das Auto (Kauf oder
Leasing), sondern wird auch immer öfter ordentlich Geld in der Werkstatt
los. Ich persönlich ziehe für mich daraus das Fazit, mir nie wieder ein
deutsches Auto zuzulegen!
Fazit: Solange sich genug Ahnungslose finden, die den deutschen
Autofirmen ihr Geld in den Rachen werfen und sich für die
Schrottprodukte auch noch bedanken, gönne ich dieser Industrie und ihren
Mitarbeitern ihre Gewinne bzw. ihr Gehalt. Wenn es aber um das Abgreifen
von Steuergeldern geht, sehe ich rot und hoffe inständig, dass die
Politik ausnahmsweise mal die Regeln des Marktes gelten lässt.
Allerdings habe ich wenig Hoffnung: Wir leben doch quasi schon im
Sozialismus, dank Kurzarbeitergeld (neu: bis Ende 2021), staatlich
verordneter Insolvenzverschleppung (neu: bis Ende des Jahres),
Mietendeckel in Berlin (Pech, dass sich dort im Zuge dessen das
Wohnungsangebot um 25 % verringert hat), Lufthansa-Rettung, etc. Die
Beschäftigten der Autoindustrie sollten nicht jammern, sondern einfach
dahingehend auf die Politik einwirken, dass das Kurzarbeitergeld für
alle bis zum Renteneintritt verlängert wird. Das wäre doch was, oder?
Martin R. schrieb:> Wenn es aber um das Abgreifen> von Steuergeldern geht, sehe ich rot und hoffe inständig, dass die> Politik ausnahmsweise mal die Regeln des Marktes gelten lässt.
Das wolltest du 2008/2009 bei den Banken nicht und das willst du 2020
bei der Autoindustrie auch nicht. Vielleicht weißt du das nur noch
nicht.
damals Banken und heute Automobil - warum werden eigentlich in den zu
rettenden Branchen dann weiter die höchsten Gehälter gezahlt? Wo ist der
Beitrag der Mitarbeiter um im Unternehmen mal selbst Puffer für
schlechte Zeiten anzulegen?
Ich finde es gut, wenn systemrelevante Unternehmen und Branchen in einer
Krisensituation vom Staat gestützt werden. Das hat meine volle
Zustimmung, letztendlich profitieren nämlich alle Bürger direkt oder
indirekt davon.
Martin R. schrieb:> Ich bin seit einer Weile stiller Mitleser und möchte mal eine Lanze> brechen für Finanzberater.
Aha, F.B. hat also einen Zweitaccount angelegt, damit er sich nicht mehr
so einsam mit seinen kruden Thesen fühlt. Sehr einfallsreich. Ab sofort
kann er innerhalb eines Threads prima Selbstgespräche führen und sich
gegenseitig zustimmen.
FB und FB2 haben schon recht. Der Staat hat nicht die Aufgabe
systemrelevante Teile zu schützen. Das macht kein Land. Wenn alle pleite
sind haben wir endlich Platz für einen Neustart. Ich bin ja der Meinung,
dass die Weißwurst außerhalb von Bayern noch ein enormes
Wachstumspotential hat.
Conti schrieb:> Wenn alle pleite sind haben wir endlich Platz für einen Neustart.
Einen "Neustart" wollen bzw. fordern doch nur die gefühlten Verlierer
und verkrachten Existenzen von heute, weil sie glauben, mit einer
zweiten Chance irgendwie danach erfolgreicher zu sein, was freilich ein
Trugschluss ist.
Senf D. schrieb:> Einen "Neustart" wollen bzw. fordern doch nur die gefühlten Verlierer> und verkrachten Existenzen von heute, weil sie glauben, mit einer> zweiten Chance irgendwie danach erfolgreicher zu sein, was freilich ein> Trugschluss ist.
Da fragt man sich, was dann die Unternehmen sind, die turnusmäßig nach
staatlich bezahlten Continues betteln, um dann sofort wieder mit alten
falschen Mitteln das Spiel weiter bestreiten, bis sie wieder beim
Counter des Game Overs gelandet sind?
#MeToo schrieb:> Da fragt man sich, was dann die Unternehmen sind, die turnusmäßig nach> staatlich bezahlten Continues betteln, um dann sofort wieder mit alten> falschen Mitteln das Spiel weiter bestreiten, bis sie wieder beim> Counter des Game Overs gelandet sind?
Das sind Unternehmen, die an ihrem bewährten Geschäftsmodell festhalten.
Sonst nichts.
Wer 135 Mrd nach Europa verschenkt kann ruhig auch eine popelige
Autoteilefabrik retten. Da braucht man dann den berühmten Markt auch
nicht mehr zitieren. In der EU wird ja vorgelebt wer nicht reformiert
und spart wird am Ende gerettet. Ich mach das jetzt auch so.
Senf D. schrieb:> Ich finde es gut, wenn systemrelevante Unternehmen und Branchen in> einer Krisensituation vom Staat gestützt werden.
Warum sollte die Autoindustrie systemrelevant sein? Ich dachte, die
Pflegeberufe sind systemrelevant? Im Gesundheitssystem arbeiten übrigens
drei Mal so viel Menschen wie in der Autoindustrie. Allein über eine
Million Pflegekräfte gegenüber 800.000 Mitarbeitern in der
Autoindustrie.
Zahlen zeigen bittere Realität der Altenpfleger - Arm trotz Bonus:
Hunderttausende Corona-Helden müssen für Niedriglohn arbeiten
https://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/gehalt/niedriglohn-hunderttausende-alten-pflegekraefte-muessen-fuer-niedriglohn-arbeiten_id_12355696.html
Und die sollen jetzt mit ihren Steuergeldern euren Arsch retten.
> Das hat meine volle Zustimmung, letztendlich profitieren nämlich alle> Bürger direkt oder indirekt davon.
Wie wäre es, wenn jeder IGMler meinem Arbeitgeber einen Euro schenkt,
dann kann der mein Gehalt verzehnfachen und ich zahlen dann auch zehn
Mal so viel Steuern wie ihr. Ihr und alle anderen Bürger würdet also
alle davon profitieren.
F. B. schrieb:> Warum sollte die Autoindustrie systemrelevant sein?
Warum? Weil du ohne die Autoindustrie, deren Zulieferer und dem ganzen
davon abhängigen Maschinenbau morgen in einem verarmten Agrarstaat
aufwachen würdest. Darum.
Womit soll hier bald noch Wohlstand generiert werden?
Nuklear- und Reaktortechnik ist tot weil böse.
Chemie und Pharma böse und ungrün.
Autoindustrie wird durch Corona und Feinstaub/NOX Fahrverbote genüsslich
abgewürgt.
Söder drängt vor Autogipfel auf Hilfen für Autoindustrie
Söder: Es droht die Situation, dass wir "auf einen Schlag nicht nur
Kurzarbeit sondern Massenarbeitslosigkeit" haben werden.
https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/nachrichten/uebersicht/dow-jones-news/2020/9/8/soeder-draengt-vor-autogipfel-auf-hilfen-fuer-autoindustrie/
Ach ja, der Söder. Erst Panik vor der zweiten Welle machen (wo bleibt
die eigentlich?), um seine Umfragewerte zu pushen, und wenn dann dank
seiner Panikmache die Autoverkäufe einbrechen, den Steuerzahler die
Autoindustrie retten lassen, um die bereits jetzt verdeckt existierende
Massenarbeitslosigkeit bis nach den Bundestagswahlen zu verschleiern,
damit er Kanzler werden kann.
Cyblord -. schrieb:> Warum? Weil du ohne die Autoindustrie, deren Zulieferer und dem ganzen> davon abhängigen Maschinenbau morgen in einem verarmten Agrarstaat> aufwachen würdest. Darum.
Maschinenbau hängt nicht nur an Automotive und bedient auch ausländische
Automotive, die teilweise ihre Aufgaben im Gegensatz zum deutschen
Premium mit Erfolg erledigen. Das Schreckgespenst, dass ohne
Autoindustrie Deutschland dauerhaft wohlstandsmäßig zurückfällt, zieht
nicht mehr. Veraltete und verfaulte Strukturen müssen zerfallen und
werden durch natürliche Marktbewegungen mit Neuem ersetzt. Das
durchgerittene Pferd des deutschen Premiumautos, subventioniert mit
Staatsknete, ist nicht geeignet, um Wohlstand für eine Nation zu
sichern. Genauso wenig wie Ferrari Italien retten kann.
#MeToo schrieb:> Das Schreckgespenst, dass ohne Autoindustrie Deutschland dauerhaft> wohlstandsmäßig zurückfällt, zieht nicht mehr
Ja genau, die innovationsfreundliche Politik der Bundesregierung wird
den Wohlstand in Deutschland natürlich dauerhaft sichern.
#MeToo schrieb:> Das> durchgerittene Pferd des deutschen Premiumautos, subventioniert mit> Staatsknete, ist nicht geeignet, um Wohlstand für eine Nation zu> sichern.
Natürlich nicht. Den Wohlstand sichern in Zukunft E-Roller fahrende
Soja-Latte Hipster und Grüne Bonzen. Ich bin gespannt.
Aber bitte nicht an einem Sonntag, da müssten die Leute in die Kirche
gehen.
Und die Inquisitoren ahm... in Deutschland werden sie Richter genannt?
bestrafen sie dann mit mindestens 500 EUR.
Keine Innovationen an Sonntagen, da heißt es ab in die Kirche.
F. B. schrieb:> Und die sollen jetzt mit ihren Steuergeldern euren Arsch retten.
Niedriglöhner zahlen doch kaum Einkommensteuer. Zudem nutzt es
letztendlich allen Bürgern in Deutschland, wenn die deutsche Wirtschaft
gut dasteht, denn das bedeutet wiederum Steuereinnahmen.
> Warum sollte die Autoindustrie systemrelevant sein?
Weil es eine Schlüsselindustrie in Deutschland ist, und extrem viele
Arbeitsplätze daran hängen.
> Ich dachte, die Pflegeberufe sind systemrelevant?
Das wurde etwas hochgespielt wegen Corona und der Angst vor vielen Toten
wie zunächst in Italien. Natürlich sind diese Berufe wichtig, aber das
trifft auf die meisten in unserer Gesellschaft zu, daher sehe ich hier
keine besonders herausgehobene Stellung gerechtfertigt.
#MeToo schrieb:> Das Schreckgespenst, dass ohne Autoindustrie Deutschland dauerhaft> wohlstandsmäßig zurückfällt, zieht nicht mehr.
Ohne Autoindustrie würde Deutschland mit seinem Wohlstand extrem
zurückfallen. Das ist Fakt.
Senf D. schrieb:> Niedriglöhner zahlen doch kaum Einkommensteuer.
Was ihr mit eurer Einkommensteuer habt?
Noch nie was von anderen Steuern gehört?
Einkommensteuer ist zwar bei den unteren gering bis nicht vorhanden,
aber dafür schlagen die anderen Steuern prozentual gesehen deutlich
höher zu.
Innovator schrieb:> Noch nie was von anderen Steuern gehört?> Einkommensteuer ist zwar bei den unteren gering bis nicht vorhanden,> aber dafür schlagen die anderen Steuern prozentual gesehen deutlich> höher zu.
Du meinst mal wieder die MwSt mit denen die ärmsten der Armen so arg
gegängelt werden?
Da gibt es einen einfachen Trick: Ich bestelle bei McDonalds immer zum
mitnehmen (reduzierte MwSt.) und dann setze ich mich doch an den Tisch.
Damit kriege ich sie, bin sowas wie ein kriminelles Genie.
Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Spritsteuer, Grundsteuer, Parkgebühren,
Gebühren wenn man mal was vom Staat braucht, Rundfunkgebühren, etc.
Such dir was aus.
Innovator schrieb:> Such dir was aus.Innovator schrieb:> Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Spritsteuer, Grundsteuer, Parkgebühren,> Gebühren wenn man mal was vom Staat braucht, Rundfunkgebühren, etc.
Hartzer brauchen auch nicht mit dem dicken Auto rumfahren. Spart
Mineralölsteuer und ALLE sonstigen Abgaben auf Sprit und Parkgebühren
fallen auch nicht an. Grundsteuer haben die in ihrer Sozialwohnung auch
nicht.
Cyblord -. schrieb:> Hartzer brauchen auch nicht mit dem dicken Auto rumfahren. Spart> Mineralölsteuer und ALLE sonstigen Abgaben auf Sprit und Parkgebühren> fallen auch nicht an. Grundsteuer haben die in ihrer Sozialwohnung auch> nicht.
Ah ja mit dem Bus fahren sie auch nicht und Tickets müssen sie dafür
auch keine zahlen.
Außerdem fahren ja sonst auch keine Leute mit dem Auto (und diese
Ausgaben sind im übrigen in den Gewinn von Produkten eingerechnet, ja
selbst bei Lebensmitteln).
Innovator schrieb:> Ah ja mit dem Bus fahren sie auch nicht und Tickets müssen sie dafür> auch keine zahlen.
Eben. Die können nämlich zu Hause bleiben.
> Außerdem fahren ja sonst auch keine Leute mit dem Auto (und diese> Ausgaben sind im übrigen in den Gewinn von Produkten eingerechnet, ja> selbst bei Lebensmitteln).
Sach bloss? Am Ende sind noch ALLE Kosten in die Endpreise eingerechnet
und werden vom Verbraucher gezahlt. Ja was für eine Erkenntnis. Das
Nobel Komitee wird jede Minute bei dir anrufen.
Cyblord -. schrieb:> Hartzer brauchen auch nicht mit dem dicken Auto rumfahren. Spart> Mineralölsteuer und ALLE sonstigen Abgaben auf Sprit und Parkgebühren> fallen auch nicht an. Grundsteuer haben die in ihrer Sozialwohnung auch> nicht.
Eben. Und bezüglich der restlichen Steuern/Gebühren zahlt jeder in
absoluten Zahlen ungefähr gleich viel oder nach Verbrauch.
Ja, prozentual gesehen ist der Anteil von Verbrauchssteuern bei
niedrigem Einkommen höher, aber ursprünglich ging es ja darum, dass
angeblich eine schlecht bezahlte Pflegekraft mit ihren Steuern die
Gehälter von Industrieangestellten subventioniert. Das ist erstens
Unsinn und zweitens spielt hierfür die prozentuale Sicht gar keine
Rolle.
Innovator schrieb:> Ah ja mit dem Bus fahren sie auch nicht und Tickets müssen sie dafür> auch keine zahlen.
Der ÖPNV ist steuerlich subventioniert. Somit zahle ich als reiner
Autofahrer auch dafür mit.
Das ist auch völlig in Ordnung. Worauf ich hinaus will: Jeder zahlt über
seine Steuern für irgendwelche Dinge, von denen er selbst nichts direkt
hat oder kein Interesse daran. Das mittelt sich aber im Normalfall
ungefähr aus.
Die Autoindustrie ist für Deutschland nicht systemrelevant. Von einem
abrupten Niedergang ist auch nicht auszugehen. Risiken sehe ich hier
aber bei den Autobanken. Wenn immer mehr Privat- und Geschäftskunden
aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Insolvenz ihre Kredit- und
Leasingraten nicht mehr bedienen können, bekommen das derartige Banken
zu spüren. Geraten solche Banken in Schieflage, wird der Staat
einspringen. Problematisch wird es, wenn ein allgemeiner Bankansturm
ausgelöst wird. Interessant wäre mal die Internationale Verflechtung von
deutschen Autobanken bzgl. der vergebenen Kredite, also ist bspw. die
Volkswagen Bank an einem in den USA abgeschlossenen Leasingvertrag für
einen VW beteiligt?
Auch wenn hier manche meinen, dass Deutschland eine Insel der
Glückseligen ist und die ganze Welt "brennen" kann, dürften sie bald auf
den Boden der Tatsachen geholt werden, selbst wenn Steuermilliarden z.B.
für die Rettung der Autoindustrie verschwendet werden. Wenn die Welt
immer weniger deutsche "Premiumautos" (und andere Produkte) kauft, dann
kann man hierzulande noch so toll vom Erfolg der Kurzarbeit oder der
Rettung der Autoindustrie referieren, das Ganze wird schlichtweg nicht
mehr finanzierbar sein, ohne dass man in eine Hyperinflation hineinrast.
Weil hier auch welche was von unserem Wohlstand geschrieben haben:
Wohlstand, der von der Substanz aus der Vergangenheit zehrt und
inzwischen insbesondere auf der weltweiten Geldschwemme durch die
Notenbanken beruht ist kein Wohlstand! Die vorhandene Geldmenge stand
noch nie in einem so starken Kontrast zur vorhandenen Gütermenge. Die
Aktienmärkte sind, dank billigem Notenbankgeld, völlig von der
Realwirtschaft entkoppelt. Für manche hier sind überbewertete
Unternehmen aber wohl einfach nur erfolgreich, die Aktienkurse sind ja
schließlich astronomisch hoch. Die Robinhood-App lässt grüßen. Wird
interessant wenn mal viele Anleger ihre Gewinne schlagartig mitnehmen
wollen. Abgesehen davon, dass viele Kleinanleger auf die Schnauze fallen
werden, muss das frei gewordene Kapital irgendwo hinfließen. Eine
gigantische Geldmenge wird dann also auf eine viel zu geringe Gütermenge
prallen.
Ich seid jetzt ziemlich vom Weg abgekommen.
Hier geht es darum was man bei Conti verdienen kann (viel) und was man
bekommt wenn man wieder geht (noch mehr).
Es geht NICHT im Steuergelder, die die Zulieferer vielleicht
ausnahmsweise mal bekommen (die Verhandlungen haben ja gerade erst
gestartet). Das dies sinnvoll ist werden wohl 90% der Bevölkerung so
sehen. Die zurückgebliebenen 10% sind wie immer anderer Meinung...
Conti3 schrieb:> Es geht NICHT im Steuergelder, die die Zulieferer vielleicht> ausnahmsweise mal bekommen (die Verhandlungen haben ja gerade erst> gestartet). Das dies sinnvoll ist werden wohl 90% der Bevölkerung so> sehen.> Die zurückgebliebenen 10% sind wie immer anderer Meinung...
Natürlich ist das sinnvoll. Die genannten 10 % sind nur missgünstige
Neidhammel, die aus Prinzip keinen anderen Menschen etwas gönnen.
Martin R. schrieb:> Die Autoindustrie ist für Deutschland nicht systemrelevant.
Sag das mal dem Söder und Kretschmann. Von den derzeit 5 Mio
Kurzarbeitern sind 1,8 Mio aus BW und Bayern. Das sind zum stark
überwiegenden Teil die Automobilindustrie und was da dran hängt. Auch
der weltweit größte Chemiekonzern BASF macht viel für die
Automobilindustrie. Wozu brauchen wir nochmal den Stahl der Salzgitter
AG und Thyssenkrupp, wenn es keine Fahrzeuge mehr gibt? Man muss sich
die Verkettungen mal anschauen, bevor man behauptet, dass die
Automobilindustrie nicht systemrelevant ist.
Die großen OEMs und Tier1 setzen vielleicht paar Bandarbeiter vor die
Tür, schließen ein deutsches Produktionswerk, aber mein F&E Job bleibt
erhalten. Trotzdem schade wenn die ganzen kleinen Buden plötzlich
verschwinden. Besonders für strukturschwache Regionen.
Martin R. schrieb:> selbst wenn Steuermilliarden z.B. für die Rettung der Autoindustrie> verschwendet werden.
Das ist keine Verschwendung, wenn dadurch viele Arbeitsplätze gerettet
werden. Dass sind ja nicht nur hohe Steuereinnahmen von 1 Mio Menschen,
sondern man müsste 1 Mio davon Arbeitslosengeld 1 und 2 zahlen, falls
die ihren Job verlieren. Teuer wird es so oder so. Der Punkt ist: Wo
sind die Jobs, wenn die Automobilnachfrage wieder von 70 auf 94 Mio p.a.
hochgeht?
Martin R. schrieb:> Wohlstand, der von der Substanz aus der Vergangenheit zehrt und> inzwischen insbesondere auf der weltweiten Geldschwemme durch die> Notenbanken beruht ist kein Wohlstand!
Das Problem haben alle weltweit, aber in Ländern wie Deutschland sitzt
das Knowhow und die Infrastruktur. Wärst du lieber in der Rolle von
Portugal oder Griechenland? Kein Knowhow, keine Infrastruktur, nur
Schulden und gigantische Jugendarbeitlosigkeit?
Noch einmal: Die Automobilindustrie ist nicht systemrelevant, allenfalls
sind es die Autobanken. Natürlich ist sie ein wichtiger Faktor
hierzulande. Was hier übersehen wird: Die Krise der deutschen
Autoindustrie hat sich bereits vor Corona deutlich gezeigt und wurde
durch die Pandemie nur beschleunigt. Jetzt Steuermilliarden
hineinzubuttern ist allein deshalb schon die reinste Verschwendung. Was
mich persönlich ebenfalls massiv stört ist die Tatsache, dass die
Beschäftigten in der Autoindustrie nicht bereit sind auf Privilegien zu
verzichten. Warum bitte muss ein Kurzarbeiter bspw. aus dem Hotelgewerbe
auf einen großen Teil seines Gehalts verzichten, während ein
Kurzarbeiter aus einem IGM-Betrieb der Autoindustrie eine derart hohe
Aufstockung des Arbeitgebers erhält, dass er letztlich auf weniger als
10% seines Gehaltes verzichten muss? Würde es diese Aufstockung nicht
geben, dann stünde den Konzernen nicht nur mehr Geld zur Verfügung, aber
es wären auch weniger Steuergelder für die "Rettung" nötig. Zusätzlich
könnten die Beschäftigten in der Autoindustrie sich auch untereinander
solidarisch zeigen (die IGM predigt doch immer Solidarität?) und alle
gemeinsam auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten, sodass weniger Leute
entlassen werden müssten. So oder so ist ein Strukturwandel in der
Autoindustrie nötig. Da nützt es nichts wenn auf Kosten des
Steuerzahlers lediglich Zeit gewonnen wird.
Um die Frage von Macher zu beantworten, ob ich lieber in Portugal oder
Griechenland wäre: Würde es den Euro nicht geben, dann sehr gerne. Diese
Schrottwährung hat doch nur die Ungleichgewichte gefördert und die
Länder in eine Rekordverschuldung getrieben. Kaum einer hätte bspw.
Griechenland in der Zeit vor dem Euro Kredite gegeben wie es seit der
Einführung des Euro passiert ist. Dank der Gemeinschaftswährung war das
Land aber plötzlich wesentlich kreditwürdiger (zumindest dachte man das)
und die "Party" nahm ihren Lauf... Der Wohlstandslevel, wenngleich
geringer als heute, war vor dem Euro ehrlicher, da nicht dermaßen auf
Pump finanziert.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich gönne jedem sein Einkommen,
solange sich der Staat raushält und das Einkommen dadurch zustande
kommt, dass sich genug Ahnungslose finden, die die deutschen
"Premiumautos" kaufen. Ich will keinen Staatssozialismus. Die
Beschäftigten in der Autoindustrie sollten einfach akzeptieren, dass es
eben nicht nur gute sondern auch schlechte Zeiten gibt. Haltet doch
einfach untereinander zusammen.
Martin R. schrieb:> Die Automobilindustrie ist nicht systemrelevant, allenfalls sind es die> Autobanken.
Steht wo? Anhand welcher Zahlen machst du das fest?
Martin R. schrieb:> Die Krise der deutschen Autoindustrie hat sich bereits vor Corona> deutlich gezeigt und wurde durch die Pandemie nur beschleunigt. Jetzt> Steuermilliarden hineinzubuttern ist allein deshalb schon die reinste> Verschwendung.
Das ist einfach nicht richtig. Es ist keine rein deutsche Krise. Und es
ist auch keine Krise die besonders die deutschen Autobauer betrifft. Die
deutschen Autobauer und Zulieferer stehen rein von den Zahlen deutlich
besser da als die französischen, italienischen, japanischen und
amerikanischen Automobilunternehmen. Einzige Ausnahme ist Toyota was die
letzten Jahre noch besser lief. PSA hat sich jetzt gesund gespart, aber
viel besser läuft es dort auch nicht. Renault, Nissan, Ford,
Fiat-Chrsyler präsentieren wesentlich schlechtere Zahlen als die
Deutschen. Die chinesischen Automobilunternehmen hatten bisher noch nie
hohe Gewinne, zwecks Wachstum.
Martin R. schrieb:> Um die Frage von Macher zu beantworten, ob ich lieber in Portugal oder> Griechenland wäre
Das war nicht die Frage. Die Frage war ob du Deutschland lieber in der
Situation von Griechenland oder Portugal sehen würdest. Das dortige
Wetter hätten wir alle lieber :-)
Martin R. schrieb:> Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich gönne jedem sein Einkommen
Klingt nicht so:
Martin R. schrieb:> das Einkommen dadurch zustande kommt, dass sich genug Ahnungslose> finden, die die deutschen "Premiumautos" kaufenMartin R. schrieb:> Was mich persönlich ebenfalls massiv stört ist die Tatsache, dass die> Beschäftigten in der Autoindustrie nicht bereit sind auf Privilegien zu> verzichten.
Ahnungslos, massiv stört... Klingt nicht sehr objektiv.
Martin R. schrieb:> Noch einmal: Die Automobilindustrie ist nicht systemrelevant, allenfalls> sind es die Autobanken.
Noch einmal: Die Automobilindustrie ist in Deutschland systemrelevant,
da als Schlüsselindustrie direkt und indirekt sehr viele Arbeitsplätze
daran hängen.
Und nachfolgend steht auch warum, und da fehlen noch die indirekt
betroffenen Arbeitsplätze:
Macher schrieb:> Sag das mal dem Söder und Kretschmann. Von den derzeit 5 Mio> Kurzarbeitern sind 1,8 Mio aus BW und Bayern. Das sind zum stark> überwiegenden Teil die Automobilindustrie und was da dran hängt. Auch> der weltweit größte Chemiekonzern BASF macht viel für die> Automobilindustrie. Wozu brauchen wir nochmal den Stahl der Salzgitter> AG und Thyssenkrupp, wenn es keine Fahrzeuge mehr gibt? Man muss sich> die Verkettungen mal anschauen, bevor man behauptet, dass die> Automobilindustrie nicht systemrelevant ist.
"Die Automobilindustrie erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz
von fast 426 Milliarden Euro. Mehr als 152 Milliarden Euro wurden dabei
im Inland umgesetzt, der wesentlich größere Teil (fast 274 Milliarden
Euro) aber durch Export ins Ausland erwirtschaftet. Das heißt: Etwa
jeden vierten Euro setzt die deutsche Industrie im Automobilsektor um."
Wenn das nicht systemrelevant ist, was dann?
Höhere Gewalt sollte man nicht als die Regel verkaufen. Spätestens
nächstes Jahr wird auch der letzte kapiert haben, dass man mit dieser
stärkeren Form der Grippe leben muss, wie mit dem Risiko vieler anderer
Krankheiten auch.
F. B. schrieb:> EY-Studie: Das böse Erwachen für die Autoindustrie kommt erst im> nächsten Jahr. Dann wird es eine brutale Auslese geben.
Ach, hat EY die Glaskugel wiedergefunden, die ihnen die Zukunft
vorhersagt?
Dabei sind die doch in Wirklichkeit genauso ahnungslos in Bezug auf
Zukunftsprognosen wie ich bei den Lottozahlen für die nächste Ziehung.
F. B. schrieb:> Es soll ja jede Menge Mitarbeiter geben, die meinen, das Schlimmste wäre> bereits überstanden und die von einer fetten Abfindung träumen oder dass> ihr Job vom Steuerzahler gerettet wird. Wacht mal auf aus eurem> Wolkenkuckucksheim. 50% der Zulieferer sind bereits insolvenzgefährdet.> Im Ernstfall kann sich der Insolvenzverwalter die Abfindung sogar wieder> von euch zurück holen. Würde mich also besser erst mal informieren,> bevor ich die Abfindung verjubeln würde. Falls es überhaupt eine solche> geben sollte.
Was ist das derzeitige Problem der weltweiten und auch deutschen
Automobilindustrie?
1. Durch höhere Gewalt werden 2020 wahrscheinlich nur 70 anstatt wie im
Vorjahr 94 Mio Fahrzeuge weltweit abgesetzt werden. Hilft es in so einer
Situation paar Entwickler zu feuern? Nein, kaum bis gar nicht. Hilft es
die Bandarbeiter bis Ende 2021 von F.B. seinen Kapitalertragssteuern in
Kurzarbeit zu schicken? Ja, sehr. Was passiert wenn danach immer noch
keine ausreichende Nachfrage da ist und nicht genug wesentlich
schlechter laufende Konkurrenten wie Ford, Nissan, Renault, Fiat
Chrysler usw pleite gegangen sind? Dann gehen die Bandarbeiter aus der
Kurzarbeit in die Kündigung.
2. Wegen der Elektromobilität und dem autonomen Fahren herrscht großer
Bedarf an Elektrotechnikern und Informatikern. Muss man sich als
Entwickler beim OEM fürchten? Überhaupt nicht. Muss man sich als
Bandarbeiter fürchten? Definitiv, denn der Elektromotor und
Batteriezellen lassen sich wesentlich einfacher automatisiert fertigen.
Da hier im Forum überwiegend Entwickler unterwegs nicht und weniger
Bandarbeiter, braucht man sich hier keine Sorgen machen.
Macher schrieb:> Was ist das derzeitige Problem der weltweiten und auch deutschen> Automobilindustrie?
Nach aktueller Leseart: Die Autokonzerne werden überflüssig, bestenfalls
zu Zulieferern von Tesla und Google.
Allerdings, wenn es jemals dazu kommt, würde das viele Jahre in der
Zukunft liegen und kann somit das Geschäft HEUTE nicht negativ
beeinflussen.
Cyblord -. schrieb:> Nach aktueller Leseart: Die Autokonzerne werden überflüssig, bestenfalls> zu Zulieferern von Tesla und Google.
Tesla hat diese Woche 80 Mrd Börsenwert verloren. Nur wegen dem Verkauf
von Umweltzertifikaten wurden die letzten 4 Quartale, seit 2004
erstmalig, Gewinn gemacht. Der reine Automobilbau und Verkauf war ein
Minusgeschäft. Tesla ist 2019 nur noch 15% gewachsen und dieses Jahr
sieht auch nicht besser aus. Bis die das Produktionsvolumen der großen
OEMs erreichen, bin ich in Rente.
Google stellt nur die Software und will keine weltweite Produktion für
Automobile auf die Beine stellen. Beim Handy ist auch fast überall
Android drauf, aber produzieren tut es wer anders. Google Zulieferer
wäre immer noch besser als für eine Klitsche zu arbeiten.
Macher schrieb:> Das war nicht die Frage. Die Frage war ob du Deutschland lieber in der> Situation von Griechenland oder Portugal sehen würdest. Das dortige> Wetter hätten wir alle lieber :-)
Nein, das würde ich nicht. Das ist aber kein Argument dafür, dass der
Steuerzahler die deutsche Autoindustrie "retten" soll.
Macher schrieb:> Martin R. schrieb:>> Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich gönne jedem sein Einkommen>> Klingt nicht so:>> Martin R. schrieb:>> das Einkommen dadurch zustande kommt, dass sich genug Ahnungslose>> finden, die die deutschen "Premiumautos" kaufen>> Martin R. schrieb:>> Was mich persönlich ebenfalls massiv stört ist die Tatsache, dass die>> Beschäftigten in der Autoindustrie nicht bereit sind auf Privilegien zu>> verzichten.>> Ahnungslos, massiv stört... Klingt nicht sehr objektiv.
Ich sehe den Widerspruch nicht. Die deutschen "Premiumautos" sind
qualitativ minderwertig. Wenn sich dennoch Leute finden, die - meistens
aufgrund von Ahnungslosigkeit - bereit sind ihr Geld für derartige
Produkte auszugeben, ist mir das egal. Die Autoindustrie könnte ihren
Beschäftigten pro Kopf jährlich auch 1 Mio. Euro zahlen. Solange es sich
dabei nicht um Steuerzahlergeld handelt, interessiert mich das nicht.
Meine Forderung war, dass sich die IGM-Beschäftigten in der
Automobilbranche besser untereinander solidarisch zeigen und auf
Privilegien verzichten sollten, bevor sie überhaupt an eine "Rettung"
mit Steuergeldern denken.
Zu deinen Zahlen: Sie zeigen sehr gut, dass die deutsche Autobranche
nicht systemrelevant ist. Unabhängig davon kann man eine Systemrelevanz
nicht allein an Umsatzzahlen festmachen. Wie sehen denn die Umsatzzahlen
von Stromkonzernen aus? Ginge bei diesen das "Licht" aus, dann hätte das
Problem nicht nur Systemrelevanz, sondern es würde nur noch ums
Überleben gehen.
Fazit: Ich verstehe es, wenn einige User hier - da vermutlich in der
Autoindustrie beschäftigt - die Fakten nicht einsehen wollen und auf ein
Fortbestehen ihrer Privilegien hoffen. Von daher werden wir in der
Diskussion hier auch auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
Martin R. schrieb:> Von daher werden wir in der Diskussion hier auch auf keinen gemeinsamen> Nenner kommen.
Wer sich selbst den Nutzernamen "fb_befuerworter" gibt, hat bereits von
Vornherein den Anspruch aufgegeben, dass mit ihm jemand ernsthaft
diskutiert. Das ist dann nur wie Affen mit Nüssen zu füttern.
Martin R. schrieb:> Die deutschen "Premiumautos" sind qualitativ minderwertig.
Quelle?
Martin R. schrieb:> Meine Forderung war, dass sich die IGM-Beschäftigten in der> Automobilbranche besser untereinander solidarisch zeigen und auf> Privilegien verzichten sollten, bevor sie überhaupt an eine "Rettung"> mit Steuergeldern denken.
1. Wir leben im Kapitalismus. F.B. zeigt sich auch nicht solidarisch
wenn er auf dem Rücken anderer fette Dividenden einstreicht.
2. Die Automobilunternehmen sind zunächst mal Unternehmen, die ihren
Aktionären und Mitarbeitern verpflichtet sind. Wenn sie nun
Kurzarbeitergeld beantragen und trotzdem freiwillig Aufstocken, dann
kannst du den Staat fragen warum seine Gesetze das zulassen, aber
niemals kannst du das Unternehmen dafür verurteilen seine Pflicht zu
tun. Und schon gar nicht kannst du auf die Arbeitnehmer zeigen und
fragen, warum die denn nicht freiwillig auf Geld verzichten, denn wie
gesagt: Wir leben im Kapitalismus. Die Verschiebung der
Tarifverhandlungen ist schon ein Zugeständnis. Der öffentliche Dienst
fordert gerade 4,8%.
3. Die Automobilindustrie zahlt nicht mal die Spitzengehälter, sondern
in der Pharma- und Chemieindustrie gibt es mehr Geld. Auch Unternehmen
wie Siemens bzw. die Medizintechnik zahlt nicht weniger. Es ist also
Quatsch so zu tun, als ob nur die Beschäftigten der Automobilindustrie
auf dem Rücken der anderen mehr Gehalt bekommen als andere Ingenieure
auf vergleichbaren Positionen. Das ist ein Hirngespinst von F.B. was er
nie richtig erklären konnte, sondern wo er sich in seinem Wahn nur
reinsteigert. Und dich rückt schon dein Name in das gleiche schlecht
Licht. Und Quellen lieferst du genau wie er auch nicht. Lass mich raten,
AfD Wähler?
Macher schrieb:> Situation von Griechenland oder Portugal sehen würdest. Das dortige> Wetter hätten wir alle lieber :-)
Nicht wirklich! Mir reichen die Hitzeperioden die wir neuerdings haben,
vollends aus! Es gibt hier schon Trockenheit und Kreise, die das Wasser
einschränken, wie es in Spanien und Portugal schon flächenddeckend über
Monate der Fall ist.
Leider wird sich der Prozess fortsetzen! Spanien hat immer weniger
Wasser und steigende Probleme Tomaten, Apfelsinen und auch Wein zu
produzieren, was hier immer besser gelingt!
Nein, ich möchte nicht im heissen Spanien leben. Ich vermeide den
heissen Sommer durch einen Urlaub an der Nordsee und habe ansonsten von
Mai bis Oktober akzeptabeles Wetter. Die kalten Monate die nicht mehr so
kalt sind und viel Heizung sparen, werden durch eine warme Heizung
überbrückt: Ich habe stets über 25 Grad Celsius im Haus und laufe im
T-Shirts rum, mache es schön hell und nutze die Höhensonne. Das
vermeidet die Winterdepression und die Frühjahrsmüdigkeit.
deutscher Ingenieur schrieb:> Die kalten Monate die nicht mehr so> kalt sind
ich meinte, "die eigentlich kalten Monate November bis April, die wegen
der Klimaerwärmung nicht mehr so kalt sind" ...
... die sparen derart viel Heizung (hab es mal nach gerechnet, ist
irre!) dass man einen Teil davon in kuschelwarm investieren kann.
Im Ernst: In Spanien kommt man ohne Klimananlage nicht aus. Und Kühlung
kostet irre viel Energie im Vergleich zum Heizen. Dank Fussbodenheizung
und preiswertem (nichtrussischem :-)) Gas habe ich es zu sehr günstigen
Preisen sehr warm. PC und Workstation tun ihr Übriges.
In Spanien kannst du bei der großen Hitze schlecht Sport machen, hast im
Körper immer etwas Wasserdefizit wegen des Schwitzens und die
Wasserqualität in Spanien ist auch nicht so dolle. Darf man also gutes
Wasser kaufen. Nein danke.
es ist eine inzwischen erwiesene Tatsache, dass man bei höheren
Temperaturen gesünder lebt und älter wird. Die Heilung der Haut und vor
allem kleiner Muskelverletzungen wird begünstigt. Wenn man viel Sport
macht, ist Wärme essenziell. Ausserdem ist man so wärmeadaptiert und
kann dann bei höheren Temperaturen effektiver leisten. Mir wird es nie
zu heiss in den Büros.
Macher schrieb:> Martin R. schrieb:>> Die deutschen "Premiumautos" sind qualitativ minderwertig.>> Quelle?
Kann eigentlich jeder selbst mit der Suchmaschine seines Vertrauens
finden:
-Rostprobleme bei Mercedes (der damalige CEO Schrempp litt unter einem
Sparwahn)
-Anzahl der Rückrufe in den USA:
https://www.welt.de/wirtschaft/article174717353/Rueckruf-Statistik-Die-Ueberlegenheit-deutscher-Autos-erweist-sich-als-Maerchen.html
(bevor der Einwand kommt, dass auf den Plätzen 2 und 3 nicht-deutsche
Hersteller landen: Die behaupten immerhin nicht sie wären "Premium"!)
-Motorbrände bei BMWs:
https://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-rueckruf-brandgefahr-bei-einer-million-autos/
oder
https://www.autobild.de/artikel/bmw-diesel-motorbraende-rueckrufe-brandgefahr-feuer-16455557.html
-Öl saufende TFSI-Motoren bei Audi:
https://www.autobild.de/artikel/oel-saufende-tfsi-motoren-11525331.html
-Abgasskandal: https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasskandal
-Eigene Erfahrungen. Ein deutsches Auto werde ich mir nie wieder kaufen.
(Die Liste ist wirklich sehr lang, deshalb nur wenige Beispiele.
Beispiel 1: VW, Rostproblem. Theoretisch Rostgarantie. VW: "Greift nur
wenn es von innen nach außen rostet, andersrum nicht!". Beispiel 2:
Mercedes, Rostproblem. Mercedes: "Beteiligen uns zu 30% an den Kosten."
Beispiel 3: VW, Standheizung startet nicht mehr. Glühstift defekt, lässt
sich jedoch nicht tauschen, es muss die ganze Brennkammer gewechselt
werden. Bewusst so konstruiert, um bei der Reparatur abzocken zu können.
Beispiel 4: Audi, Rostschäden an der Karosserie im Bereich der
Heckklappe und das bei einem gepflegten vier Jahre alten Auto mit wenig
Kilometern.)
Macher schrieb:> 1. Wir leben im Kapitalismus. F.B. zeigt sich auch nicht solidarisch> wenn er auf dem Rücken anderer fette Dividenden einstreicht.
Wie bitte, warum sollte er sich da solidarisch zeigen?! Er hat ja nicht
vor Steuergelder für seine "Rettung" abzugreifen.
Macher schrieb:> (...) Wir leben im Kapitalismus. (...)
Wir leben inzwischen im Sozialismus mit einem immer kleiner werdenden
kapitalistischen Motor. Das hat selbst mit sozialer Marktwirtschaft
nichts mehr zu tun.
Macher schrieb:> 3. Die Automobilindustrie zahlt nicht mal die Spitzengehälter, sondern> in der Pharma- und Chemieindustrie gibt es mehr Geld. Auch Unternehmen> wie Siemens bzw. die Medizintechnik zahlt nicht weniger. Es ist also> Quatsch so zu tun, als ob nur die Beschäftigten der Automobilindustrie> auf dem Rücken der anderen mehr Gehalt bekommen als andere Ingenieure> auf vergleichbaren Positionen. Das ist ein Hirngespinst von F.B. was er> nie richtig erklären konnte, sondern wo er sich in seinem Wahn nur> reinsteigert. Und dich rückt schon dein Name in das gleiche schlecht> Licht. Und Quellen lieferst du genau wie er auch nicht. Lass mich raten,> AfD Wähler?
Die diesbezügliche Kritik von F.B. ist branchenübergreifend. Bspw. hat
er auch die "Rettung" der Lufthansa durch den Staat kritisiert. Und das
vollkommen zurecht. Es kann nicht sein, dass die in der Lufthansa -
i.d.R. alte Verträge betreffend - stark überhöhten Gehälter trotz der de
facto Insolvenz weiterhin auf diesem Niveau gezahlt werden und das zum
Großteil mit Steuergeld. Eine Insolvenz hätte hier die Chance geboten,
das Unternehmen der tatsächlichen Situation anzupassen.
Zu guter Letzt: Weder interessiert mich das Wahlverhalten der anderen
User noch geht sie mein Wahlverhalten etwas an. Die Diskussion findet
rein faktenbasiert statt. Die Fakten werden von einigen Usern hier aber
leider gerne ignoriert. Aber so ist das nunmal: Die Wahrheit tut weh!
Martin R. schrieb:> Die Diskussion findet rein faktenbasiert statt.
Hahahaha, du bist echt der Brüller! Sehr lustig.
Neidbasiert trifft es wohl eher, angebliche Fakten werden sich irgendwie
zurechtgebogen, wie es dir gerade passt. Darin bist du deinem großen
Vorbild bereits zum Verwechseln ähnlich.
F. B. schrieb:> Würde mich also besser erst mal informieren, bevor ich die Abfindung> verjubeln würde. Falls es überhaupt eine solche geben sollte.
Warum bist du neidisch auf meine 300k Abfindung? Hättest du dein Leben
besser geplant würdest du auch eine bekommen.
Für das nächste Leben ein Plan für dich:
1) An einer Elite-Uni E-Technik oder IT studieren (zur Not
Wirtschafts-Irgendwas). Alternativ Duales-Studium im IGM-Konzern.
2) Während des Studiums mit den schlauesten Kommilitonen befreunden
3) Während des Studiums Praktikum/Werkstudententätigkeit im IGM-Konzern.
Kontakte knüpfen.
4) Vor dem Abschluss die Kontakte aus 2 und 3 abklappern. Wenn man
andere IGM-Konzern-Angehörige kennt (z.B. Vater) ebenso.
5) Unter den besten 10% abschließen (niemand braucht nur Durchschnitt).
6) im IGM-Konzern anfangen (niemals!!! Klitsche in Erwägung ziehen)
7) 5-10 Jahre vor der Rente Abfindung kassieren
8) das Leben im vorgezogenen Ruhestand genießen
Die deutschen Regierungen haben es in der Vergangenheit oft versäumt,
richtige Industriepolitik zu machen. Folgende Industriezweige hat
Deutschland bereits teilweise oder ganz verloren:
- Textilindustrie
- Elektronikindustrie
- Schienenfahrzeug-Industrie
- PV-Anlagen und Windenergie
- Telekommunikations- und Fernmeldetechnik
- Consumer Electronics
- Spielzeugindustrie
Es ist höchste Zeit, die Automobilindustrie zu unterstützen!
Ca. jeder 7. Arbeitsplatz im Land hängt davon ab und fast 20 % der
Steuereinnahmen.
Der Sozialstaat und der Wohlstand von Deutschland hängen davon ab.
Manche Länder betreiben eine z. T. aggressive Industriepolitik und leben
gut davon. Andere Länder haben quasi ihre komplette industrielle Basis
verloren (z. B. GB).
Was die bessere Wahl ist, dürfte jedem klar sein...
Continental will noch mehr Standorte schließen als bisher bekannt. Teile
der Produktion sollen an Niedrigkostenstandorte verlagert werden.
https://www.presseportal.de/pm/56813/4707416