Hallo zusammen,
ich wollte mir eigentlich eine neue Weller oder Ersa Lötstation für
~150€ kaufen. Leider musste ich dann hier im Forum lesen dass JBC heute
das Maß aller Dinge ist und für eine Digitale JBC Station etwas teurer
ist. Aber für gutes Werkzeug gibt man ja gerne Geld aus ;-)
Kennt jemand eine günstige Bezusquelle für eine digitale JBC Löstation?
Ich habe bisher gefunden:
- https://www.eleshop.nl/jbc-cd-2bqf-soldeerstation-140watt.html 359,00€
- https://www.weidinger.eu/de/p/wl48501 367,71€
VG
Stromer schrieb:> Ich möchte die Digitale haben.
Das hoertm an oft. Eine schluessige Begruendung konnte allerdings auf
Nachfrage noch keiner liefern.
Con: Anzeige kann kaputtgehen, teurer, Temperaturwahl umstaendlicher
Pro: mehr hip, chicker .... ?????
wendelsberg
wendelsberg schrieb:> Pro: mehr hip, chicker
Kann halt mit PC konfiguriert werden, bspw. lässt sich die Zeit
einstellen, wenn sie endgültig von "hibernate" nach "powerdown" geht.
Die analoge macht „nur“ hibernate. Allerdings gehen selbst dabei
Energieverbrauch und Spitzenverschleiß so weit runter, dass das nur ein
sehr geringes Argument für die Mehrausgabe wäre.
Ich komme damit einfach besser klar.
Bin auch eher der Typ Tesla Touchscreen als VW 100 Knöpfe überall
verteilt die man toll ertasten kann. Ich vielleicht auch eine Frage des
Alters.
Zumdem finde ich die Anzeige der Ist Temperator sehr nett - (nicht dass
ich ohne nicht auskommen würde). Und wie stellt man bei der Analogen die
Time to Sleep und Sleep Temp ein? Zudem muss ich ganz ehrlich sagen,
ich finde die analoge Station einfach furchtbar hässlich/altbacken. Für
ein Display mit Tasten gebe ich dann gerne ~100€ mehr aus...
Ich Löte seit Jahren mit Xytronic von Reichelt, innerhalb weniger
Sekunden ist das Teil so heiß das man quasi sofort loslegen kann, habe
mein Weller in Rente geschickt. Er ist leider zu billig das er gut sein
könnte ;-)
Hallo,
man benötigt doch keinen PC zur Konfiguration. Kann man alles im Menü
machen.
Der analogen fehlen eben paar Features zum einstellen. Verzögerung bis
in Standby gewechselt wird, Temperatur in Standby usw. Möchte ich nicht
darauf verzichten. Außerdem sieht man wenn und ob gerade Leistung
nachgeschoben wird. Ich möchte darauf nicht verzichten. Andere nötigen
das wiederum nicht. Was man hat das hat man, ist wie mit allen im Leben.
:-)
Mein Motto ist. Wenn ich etwas kaufe was ich Jahrelang richtig nutze,
dann darf es etwas mehr kosten. Auf die Jahre gerechnet spielt das keine
Rolle.
Auf das Display habe ich eine Handydisplayschutzfolie zurechtgeschnitten
geklebt. Soll ja schick bleiben. :-)
Den Adapter brauch man nur einmalig wenn man es umstellen will.. Gibts
bei amazon für 70€ inkl Versand mit prime ;-)
Aber hab es nicht gemacht passt bereits so für mich..
Hallo,
wobei ich sagen muss das die Weller WE, WT und WX 1000er Serie auch
keinen schlechten Eindruck macht was ich so lese. Nur der
Lötspitzenwechsel sieht bei manchen kompliziert aus. Das geht bei der
JBC wirklich easy mit Abkühlhalterung in der Station. Ich bereue es
jedenfalls nicht eine JBC gekauft zu haben. Dazu verschiedene
Meißelbreiten und die Hohlekehle. Auch wenn es paar Euro gekostet hat.
No Y. schrieb:> Den Adapter brauch man nur einmalig wenn man es umstellen will
Was willste denn damit umstellen was im Menü nicht geht?
Das Interface ist auch mehr die "Produktion" gedacht.
Es sprechen Gründe für die analoge Station, besonders der geringere
Preis und dass kein Display ausfallen kann.
Dann muss man aber mit den Voreinstellungen für sleep-Temperatur und
-Dauer leben. Mit zusätzlichem Programmiergerät ist der Preisvorteil zur
digitalen Station flöten.
Meine Anwendung besteht in Reparaturen von historischen Geräten,
gelegentlich auch neuere Geräte mit bleifreien Platinen. Der Kolben wird
also nur sporadisch gebraucht, weil eben viel zwischendurch gemessen,
auseinandergebaut wird etc.
Dann ist es mir sogar zu blöd, wenn die Lötspitze in einen Sleep-Modus
von 200° C für eine halbe Stunde geht. Die soll besser ganz abkühlen und
keinen Strom verbraten. Schließlich ist der JBC-Kolben ohnehin
sauschnell heiß, selbst wenn er auf Zimmertemperatur abgekühlt ist.
DAS kannst Du eben mit der analogen Station nur mit dem Programmiergerät
ändern.
Ein Punkt aber noch: Die analoge Station hat noch das Gehäuse eines
früheren Modells, wenn ich mich nicht irre. Da ist die Anschlussbuchse
für das Handstück vorne. Bei der aktuellen digitalen Station ist die
Anschlussbuchse dämlicherweise hinten und für die Kabelführung gibt es
auf der rechten Seite eine Art gefederte Antenne, wo das Kabel
eingeclipt werden kann. Mir gefällt es mit der vorderen Buchse besser.
Rainer Z. schrieb:> Dann ist es mir sogar zu blöd, wenn die Lötspitze in einen Sleep-Modus> von 200° C für eine halbe Stunde geht.
Der Sleep-Modus liegt bei glaub' ich 140 °C – gerade noch heiß genug, um
sich gut dran die Finger verbrennen zu können ;-) Der Leistungsbedarf
dafür liegt bei ca. 3,5 W – von insgesamt aufgenommenen etwa 7 W. Ist
halt ein analoges Netzteil (hat ohne Heizung auch einen miserablen
Leistungsfaktor von um die 16 %).
Der Nachteil, wenn du ihn komplett "runterfährst": braucht dann doch ein
paar Sekunden länger, bis er auf Temperatur ist.
> auf der rechten Seite eine Art gefederte Antenne
Hat die analoge auch, aber habe ich noch nie wirklich sinnvoll gefunden.
Jörg W. schrieb:> Der Nachteil, wenn du ihn komplett "runterfährst": braucht dann doch ein> paar Sekunden länger, bis er auf Temperatur ist.
Ja, die von JBC beworbenen 2 Sekunden bis zur Lötbereitschaft sind es
dann nicht, aber damit kann ich leben. Davor habe ich mit einem Weller
Magnastat gelötet.
Aber Danke für die Infos zum Leistungsbedarf und zum Leistungsfaktor!
Finde ich interessant.
Veit D. schrieb:> No Y. schrieb:>>> Den Adapter brauch man nur einmalig wenn man es umstellen will>> Was willste denn damit umstellen was im Menü nicht geht?> Das Interface ist auch mehr die "Produktion" gedacht.
Hier ging es um die Analoge.. Die hat kein Menü
Bisher war ich auch der Meinung das mir die analoge Versionen für
sporadische Lötarbeiten reichen würde. Hab dann vorhin interessehalber
mal geguckt was das AC 2600 Programmiergerät kostet welches man benötigt
um die Voreinstellungen zu verändern, 170€ kostet das Teil.
Wenn man gleich die digitale Version kauft, kommt man günstiger weg.
Zumal JBC ja vor kurzem die neue CD-2BQF rausgebracht hat.
Jetzt ist es für mich noch schwieriger mich zu entscheiden :-D
Auf die demnächst kommende CDE-2BQA werde ich aber nicht mehr warten da
die mir mit 388€ + Mwst doch zu teuer ist bzw ich sie dafür zu selten
nutze.
Nun hadere ich noch mit mir welche ich wirklich kaufen soll. Normal bin
ich ja immer der Meinung, je weniger dran ist desto weniger kann kaputt
gehen.
Gibts das Display der digitalen eigentlich irgendwo als Ersatzteil ? Und
kennt jemand jemanden welcher schon mal ein defektes Display nach zig
Jahren Nutzung hatte ?
Bin da gerade irritiert. Dachte, da meldet sich wieder der TE
("Stromer"). Aber nun ist der letzte Beitrag von Daniel. Na gut.
Egal wie: Wie sieht es denn bei Dir bisher aus? Hast Du eine digitale
Station mit Temperaturanzeige, die Du wirklich beachtest? Falls die
Antwort "nein" lautet, wirst Du sie weiterhin nicht brauchen.
Deine Frage nach etwaigen Display-Schäden ist trotzdem gerechtfertigt.
Ich kann mich hier an einen Fred mit Displayproblem beim
Vorgänger-Modell erinnern, welches behoben werden konnte. Guckst Du
hier:
Beitrag "JBC Advanced 2950 Display Probleme"
Aber wie gesagt, das ist ein Vorgängermodell, wie ich es benutze, und
ich fand die Austauschbarkeit beruhigend. Naja, wenn es ein
Ersatz-Display denn noch gibt...
Ansonsten ist Drehregler schneller als die ollen Gummitasten. Das
stellte ich jedenfalls bei einem Freund fest, der eine Weller-Station
mit Poti-Regler hat, und wenn ich damit gelötet habe. Dort habe ich ein
Display nicht vermisst. Der einzige Vorteil der JBC-Station mit Display,
den ich sehe, ist der mit dem Modifizieren von Sleep-Temperaturen und
-Zeiten.
Ich kam früher auch mit einer Weller Magnastat klar.
Wenn Du Kontroll-Freak bist, Temperaturen im Blick haben möchtest und
auch Herr über Sleep und Hibernation sein möchtest, müsstest Du Dich für
die digitale Station entscheiden.
Ich gebe zu, dass sich bei mir die Frage nicht stellte, weil ich die
Station mit dem Display gebraucht gekauft habe zu etwa dem halben Preis
einer neuen analogen Station.
Viel Erfolg!
Veit D. schrieb:> Außerdem sieht man wenn und ob gerade Leistung> nachgeschoben wird.
Ich gucke beim Loeten auf die Loetstelle.
Und gerade JBC steht in dem Ruf, dass immer die richtige Temperatur an
der Spitze gehalten wird, so dass man diese Info nie braucht.
Aber ja, die digitale hat mehr Bling, klar.
wendelsberg
Nach meiner Beobachtung ist der Buchhändler immer etwas teurer wie Ihbä.
Da ich dort nur gelegentlich mal reinschaue, kann das natürlich nur auf
die Teile zutreffen, die ich da nachgeschaut hab, dabei war die
Trefferquote jedenfalls 100%, es kann natürlich sein, dass Stammkunden
da andere Preise zu sehen kriegen. Dazu kommt, dass die nicht selten,
nicht mal liefern konnten.
Wegen der Spitzen, die kosten je nach Typ ab etwa 23€ neu für die C245.
Die C210 sind mit etwa 30€ schon ein gutes Stück teurer, dazu viel
filigraner
Es gibt aber auch schon mal gute gebrauchte um deutlich weniger Geld.
Manchmal kriegt man 3 gebrauchte zum Preis einer neuen.
Amazon soll 10% Provision kassieren und eBay 5% daher der
Preisunterschied, aber wenn man sich den eBay Händler raussucht und
direkt bestellt wirds meist noch etwas günstiger da er nichts abdrücken
muss.
Ich hatte es neulich mal, dass der Direktkauf beim selben Händler sogar
etwas teurer war. Wie die das machen ist mir nicht klar, höchstens, dass
es da ne besonders günstige Versandmöglichkeit gibt, die der Händler
ausserhalb nicht nutzen darf. Da gings aber um medizinischen Kram.
Rainer Z. schrieb:> Rainer ZRainer Z. schrieb:> Bin da gerade irritiert. Dachte, da meldet sich wieder der TE> ("Stromer"). Aber nun ist der letzte Beitrag von Daniel. Na gut.
Ich wollte dich nicht durcheinander bringen. Nur fand es quatsch, für
genau dasselbe Thema einen neuen Thread aufzumachen.
Hab schon längere Zeit nicht mehr regelmäßig gelötet, genau genommen
seit der Ausbildung nicht mehr. Die Weller von damals waren aber
digital.
Da ich momentan auf dem Hifi Trip bin und nicht einsehe für 1m
CinchKabel + passende Stecker fertig konfektioniert knapp 90€ zu zahlen,
bei knapp 20€ Materialwert, bin ich nun soweit selber eine Lötstation zu
kaufen. Bei den Kabel Preisen hat sich die Lötstation schnell
amortisiert.
Zumal ich mir dann zukünftig keine Lötstation mehr leihen muss wenn am
Sat Receiver mal wieder ein Kodensator defekt ist.
Welche Spitzen sind denn empfehlenswert um sie gleich mitzubestellen ?
Ich denke da an diese:
C245-965 - 1.9 mm, Hohlkehle - für alles Mögliche
C245-030 - 0.3 mm, Bleistift - fürs Feine
C245-755 - 4.0 x 0.8 mm, Meißel - fürs Grobe
Daniel schrieb:> Welche Spitzen sind denn empfehlenswert, um sie gleich mitzubestellen ?
Das kommt logischerweise auf Deine Anwendung an und auch die Ansichten
sind darüber noch verschieden, so dass ich nur von meinen Erfahrungen
und Auffassungen ausgehe. Du siehst an der Formulierung, dass mich
bestimmt noch jemand dafür verprügeln wird. :))
1.) Grundsätzlich sollte meiner Meinung nach die Lötspitze so groß wie
möglich sein, weil selbst bei einer JBC-Station die Temperatur an der
Spitze abfällt, sobald sie an die zu lötenden Elemente gehalten und mit
Lötdraht versorgt wird. Größere Spitzen haben schon aufgrund ihrer Masse
einen größeren "Wärmespeicher".
2.) Die Spitze soll auch möglichst viel der Lötfläche und der Elemente
gleichzeitig berühren, denn logischerweise kann nur dann Wärme
übertragen werden. Also spielt auch die Form der Spitze eine Rolle. Ich
komme deshalb mit "Meißeln" deutlich besser klar als mit der
Bleistiftspitze (letztere habe ich nicht mehr im Fundus).
Damit die vorgenannten Bedingungen möglichst überall erfüllt werden,
können verschieden große/breite Meißel sinnvoll sein. Ich löte
überwiegend THT-Bauelemente, da decke ich mit einem 3,2 mm-Meißel das
Allermeiste ab.
Habe mir aber in der Zwischenzeit auch einen 2,2 mm-Meißel beschafft,
als es mal fein und eng wurde sowie einen fetten 4,8 mm-Meißel für's
Chassis-Blech (gibt es bei alten Fernsehgeräten, das läuft außen rum um
die Platine und dient u.a. als Masseverbindung, ist also fehlerträchtig)
und Kühlkörper. Auch bei dickeren Leitungen, z.B. ab 2,5 qmm (Auto),
hilft die fette Spitze.
Meine Spitzen sind deshalb
C 245-911 3,2 x 1,2 mm
C 245-907 2,2 x 1,0 mm
C 245-908 4,8 x 1,5 mm
In diesem Forum las ich mal, dass diese Spitzen mit der "9", also
C245-9xx, die neueren Modelle seien und sich für bleifrei am besten
eignen sollen, also eine höhere Standzeit hätten. Andere bestreiten das.
Ich weiß es nicht genauer, aber DAS wäre vielleicht eine Frage an die
Leser hier im Forum, hier lasse ich mich gerne belehren.
Auch für SMD eignet sich meistens der 2,2 mm-Meißel, solange er nicht
den Elko daneben verbrät.
Kurzum: So groß wie möglich und des guten Kontaktes wegen keine
Bleistiftspitze, sondern eher Meißel. Damit geht fast alles. Du hast
vermutlich andere Schwerpunkte, ich wollte aber Grundsätzliches
mitteilen.
Daniel schrieb:> Da ich momentan auf dem Hifi Trip bin und nicht einsehe für 1m> CinchKabel + passende Stecker fertig konfektioniert knapp 90€ zu zahlen,> bei knapp 20€ Materialwert, bin ich nun soweit selber eine Lötstation zu> kaufen. Bei den Kabel Preisen hat sich die Lötstation schnell> amortisiert.
Mal davon abgesehen, dass es Cinch-Kabel (sogar mit vergoldeten
Steckern) schon für wenige Euro gibt, kann man Cinch-Stecker mit
praktisch jedem Lötkolben und jeder Lötspitze löten. Wenn es dir
wirklich ums Geldsparen geht und du unbedingt selber löten möchtest,
dann nimm den billigsten Kolben, den du finden kannst. Mit 3 bis 4 €
inkl. Versand auf Ebay bist du dabei.
An deiner Stelle würde ich das viele Geld, das eine JBC-Lötstation
kostet, lieber in einen Stapel guter Musik-CDs investieren.
Auch wenn da einige vielleicht anderer Meinung sind: Die abgespielte
Musik und ihr Klang wissen nichts davon, was das Lötwerkzeug für die
Kabel gekostet hat.
Yalu X. schrieb:> Auch wenn da einige vielleicht anderer Meinung sind: Die abgespielte> Musik und ihr Klang wissen nichts davon, was das Lötwerkzeug für die> Kabel gekostet hat.
Audiophil zertifizierte Lötstationen...
Ich glaube, ich muss wirklich mal einen Laden aufmachen.
Kann jemand kurz erklären, was diese Einbuchtung an den Spoon-Lötspitzen
bringt?
https://www.jbctools.com/cartridges-category-4-design-Spoon-menu-4.html
Die Spitzen sind klein, aber es steht nicht da, warum die nicht einfach
flach abgeschrägt sind.
>Kann jemand kurz erklären, was diese Einbuchtung an den Spoon-Lötspitzen
bringt?
..
Das ist die oben schon angesprochene Hohlkehle. Die Vertiefung stellt
eine Art Lötzinndepot dar, aus der sich die Lötstelle (mit Flußmittel
getränkt) dann das Lötzinn raussaugt.
Haben wir auch ausprobiert, sind aber bei den Standardspitzen (runde
sowie Meißelspitzen) geblieben.
Dussel schrieb:> Kann jemand kurz erklären, was diese Einbuchtung an den Spoon-Lötspitzen> bringt?
Einen Anwendungsfall siehst Du in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=6PB0u8irn-4
In diesem Video ist es KEINE Löffelspitze, die Unterseite ist flach. Es
kann für derlei Anwendungen aber auch eine Löffelspitze genommen werden,
die mehr Lötzinn transportieren und ggfls. im Durchmesser der Spitze
kleiner sein kann.
Mein Gebiet ist es nicht, ich habe eine solche Spitze nicht.
Das wird man aber nur dann brauchen, wenn man ICs mit engen Pinabständen
löten will. Für den beschriebenen Zweck, mal paar Cinchstecker löten,
tuts aber zum einen jeder noch so billige Lötkolben und eine
Meisselspitze, die sollte so gross sein, dass man schön an den
Mittenkontakt kommt. Es gibt ja immer mal wieder, dummerweise eher im
Herbst Lötkolben mit 50 oder so unterschiedlichen Spitzen, das Teil ist
zwar eher für Brandmalerei, Brandzeichen gedacht, aber da sind auch
einige Lötspitzen drunter. Für gelegentlichen Einsatz taugen solche
Teile sicher auch mal um was zu löten.
Wens interessiert ich hab die Spitzen 906, 907, 908, dann noch
dazwischen 007,
und das Messer 939, das dient dazu, wenn ich ein IC auslöte erstmal das
Zinn soweit runterzuziehen, dass nur mehr eine geringe Menge drauf ist,
anschliessend kann man damit auch mit EntLötlitze den Rest entfernen.
Ich hab versucht, damit auch BGA-ICs mit neuem Lötzinn zu versehen, bin
aber kläglich gescheitert, weil die Menge offensichtlich viel zu gering
ist.
Falls das wirklich mal ansteht, hilft wohl wirklich nur Schablonen und
Lotkugeln zu kaufen, bzw mit Lotpaste. Wobei ich in dem Fall eher auf
ein neues Bauteil frisch aus der Fabrik setzen würde.
Maik F. schrieb:> Das ist die oben schon angesprochene Hohlkehle. Die Vertiefung stellt> eine Art Lötzinndepot dar, aus der sich die Lötstelle (mit Flußmittel> getränkt) dann das Lötzinn raussaugt.Rainer Z. schrieb:> Dussel schrieb:>> Kann jemand kurz erklären, was diese Einbuchtung an den Spoon-Lötspitzen>> bringt?>> Einen Anwendungsfall siehst Du in diesem Video:>> https://www.youtube.com/watch?v=6PB0u8irn-4>> In diesem Video ist es KEINE Löffelspitze, die Unterseite ist flach. Es> kann für derlei Anwendungen aber auch eine Löffelspitze genommen werden,> die mehr Lötzinn transportieren und ggfls. im Durchmesser der Spitze> kleiner sein kann.
Danke für die Antworten. SMD habe ich mit der Methode schon gelötet. Nur
wusste ich bisher nicht, wofür die Einbuchtung da ist.
Hallo,
eine schmale Meißelspitze mit 0,6mm habe ich auch, wird aber kaum
benutzt, weil zu wenig Wärme ankommt. Die Spitze mit Entlötlitze klebt
fest. :-)
Meistens nehme ich 2,2 oder 3,2mm Meißel.
Die Hohlkehle kommt beim nachlöten zum Einsatz. Man muss weniger mit
Entlötlitze oder Entlötsaugpumpe arbeiten. Die Hohlkehle nimmt nämlich
auch überflüssiges Lötzinn wieder auf, wenn sie vorher leer ist. ;-)
Habe letztens damit auch Stiftleisten eingelötet, ging auch wunderbar.
Also wer keine Heißluftstation hat, der kommt laut meiner Meinung nach
mit der Hohlkehle für SMD ICs löten besser weg. Ansonsten Meißel und
Entlötlitze. Sieht hinterher natürlich auch wie geleckt aus. Alles je
nach Vorlieben und alles erfordert etwas Übung.
Rainer Z. schrieb:> In diesem Video ist es KEINE Löffelspitze, die Unterseite ist flach. Es> kann für derlei Anwendungen aber auch eine Löffelspitze genommen werden,> die mehr Lötzinn transportieren und ggfls. im Durchmesser der Spitze> kleiner sein kann.
Bist du dir sicher? Wo kommt da das Lötzinn her das nachher auf den Pins
ist? Ich denke das ist eine Hohlkehle.
bei 1:15 sieht es mehr nach flacher Unterseite aus.
Ich nutze die gleiche Technik auch ohne Hohlkehle, einfach mit dem
zinntropfen der normal an der Lötspitze klebt. Meine Standardspitze
(nicht nur dafür) ist die C245-903.
X2 schrieb:> Bist du dir sicher? Wo kommt da das Lötzinn her das nachher auf den Pins> ist? Ich denke das ist eine Hohlkehle.
Die Technik ist die gleiche, ich wollte die Arbeitsweise mit der
Hohlkelhle verdeutlichen und habe deshalb nach einem Video gesucht. Du
gehst ja auch von einer Hohlkehle aus. Ab ca. 2:10 min. im Video sieht
man kurz, dass die Spitze unten flach ist. Das habe ich im Beitrag rein
vorsorglich klargestellt, damit es nicht missverstanden wird. Schau es
Dir mal näher an.
Mit der flachen Unterseite kann trotzdem ausreichend Lötzinn
transportiert werden, wie man im Video sieht.
Wird das unten flache Ding im Video "Hufeisen" genannt? Wie gesagt, SMD
ist nicht mein Gebiet.
EDIT: Entschuldige, Maik, ich habe zu spät gesehen, dass Du schon für
mich geantwortet hast.
Da hier die JBC Experten sind eine Frage dazu - kann man die JBCs auch
mit einem einfachen Klinkenstecker erdfrei machen? Bzw. umgekehrt, sind
alle JBCs immer hart an Erde angebunden?
Das ist nämlich der größte Nachteil gegenüber den Wellers die ich kenne.
Die (mir bekannte) JBC ist fest auf Erde. Und das passt so gar nicht mit
meinem Arbeitsstil zusammen.
Danke für den Link. Aber so wie ich es dort lese, ist auch bei einer
analogen Station die originale JBC Spitze hart geerdet. So kenne ich das
auch von der digitalen JBC die wir mal vor einiger Zeit gemessen haben.
Also ohne selbst basteln, ist JBC immer geerdet. Würde mich freuen, wenn
jemand zumindest eine aktuelle JBC Station kennt, wo das nicht zutrifft.
Ansonsten bleibt zumindest der Einsatz in der FA dadurch verwehrt.
Rainer Z. schrieb:> Die Technik ist die gleiche, ich wollte die Arbeitsweise mit der> Hohlkelhle verdeutlichen und habe deshalb nach einem Video gesucht. Du> gehst ja auch von einer Hohlkehle aus. Ab ca. 2:10 min. im Video sieht> man kurz, dass die Spitze unten flach ist. Das habe ich im Beitrag rein> vorsorglich klargestellt, damit es nicht missverstanden wird. Schau es> Dir mal näher an.
Ok, da sieht man es tatsächlich. Dann doch keine Hohlkehle ;-)
Andi B. schrieb:> Also ohne selbst basteln, ist JBC immer geerdet.
Weidinger vertreibt Stationen, bei denen der Kolben über 1 MOhm mit Erde
verbunden ist und nennen/nannten das "Weidinger Edition".
Damit kann man dann schön unter Spannung arbeiten, was aber wohl nur bei
Entwicklern geschätzt wird.
In der Fertigung wird eine "harte" Erdung wohl lieber gesehen.
m.n. schrieb:> Weidinger vertreibt Stationen, bei denen der Kolben über 1 MOhm mit Erde> verbunden ist und nennen/nannten das "Weidinger Edition".
Bei meiner ebenfalls "Weidinger Edition" (über Chiemtronic gekauft aber
direkt von Weidinger geliefert) war dem nicht so. Da war die Spitze hart
geerdet.
Bei meiner 2BA hab ich grade mal geschaut, da ists auch hart geerdet.
Aber, da ist lediglich ne Bananenbuchse hinten dran, die die Erdung vom
Kolben und Netz zusammenführt. Da werd ich mir wohl eine Schaltbuchse
für Klinke besorgen. Normalerweise hart, aber man könnte Stecker mit
Widerlingen drin reinstecken um ESD Bausteine nicht durch einen zu hohen
Ausgleichsstrom zu killen. Fragt sich halt mit welchem Wert. Irgendwas
zwischen 10 und 100 kOhm scheint mir da ganz passend.
Jörg W. schrieb:> m.n. schrieb:>> Weidinger vertreibt Stationen, bei denen der Kolben über 1 MOhm mit Erde>> verbunden ist und nennen/nannten das "Weidinger Edition".>> Bei meiner ebenfalls "Weidinger Edition" (über Chiemtronic gekauft aber> direkt von Weidinger geliefert) war dem nicht so. Da war die Spitze hart> geerdet.
Meine ist schon einige Jahre alt und ich habe noch einmal nachgemessen:
es sind 1 MOhm. Siehe auch hier:
Beitrag "Re: JBC "Weidinger Edition""
Vielleicht gibt es intern eine Bestückungsoption für den Widerstand.
Stromer schrieb:> Ich denke da an diese:> C245-965 - 1.9 mm, Hohlkehle - für alles Mögliche> C245-030 - 0.3 mm, Bleistift - fürs Feine> C245-755 - 4.0 x 0.8 mm, Meißel - fürs Grobe
Ich habe selber eine JBC digital mit folgenden Spitzen:
- C245-906 Meißelform 1,2x0,7mm
- C245-907 Meißelform 2,2x1,0mm
Meine bevorzugte Spitze ist die 906. Damit konnte ich bisher alles
löten, auch µC im Flatpack. Das geht natürlich nicht ganz ohne
Zinnbrücken im ersten Arbeitsgang, aber die lassen sich mit mit
Feinstlitze als Entlötlitze problemlos beseitigen.
Anfänglich hatte ich auch versucht mit Bleistiftspitzen zu löten, was
sich aber nicht bewährt hat, da bei der Bleistiftspitze meist der
Wärmenachschub zu gering ausfällt, was man dann in aller Regel mit einer
höheren Temperatur kompensiert. Ich habe meine Lötstation auf 265°C
eingestellt und kann damit alles löten. Lediglich bei Reparaturarbeiten
und dort speziell beim Auslöten größerer THT Bauelemente (Elkos)stelle
ich die Temperatur mal auf 280-290°C ein. Allerdings benutze ich i.d.R.
verbleitest Lot. Bei unverbleiten wird man die Temperaturen wohl etwas
höher wählen müssen.
Die 907 benutze ich um mal eine stärkere Litze zu verzinnen oder wenn's
ansonsten mal größer wird (Trafos).
Hohlkehle habe ich bisher auch noch nicht vermisst.
Achte beim Kauf darauf, das 2 Spitzen mit dabei sind. Bei den
günstigeren Angeboten fehlen diese meist. Man kann sie zwar einzeln
kaufen, aber sie kosten halt zwischen 20 und 35 Euro.
Zeno schrieb:> Man kann sie zwar einzeln> kaufen, aber sie kosten halt zwischen 20 und 35 Euro.
Einfach Augen auf bei Ebay, dann geht das auch günstiger...
Hardy F. schrieb:> Zeno schrieb:>> Man kann sie zwar einzeln>> kaufen, aber sie kosten halt zwischen 20 und 35 Euro.>> Einfach Augen auf bei Ebay, dann geht das auch günstiger...
Ja ist aber i.d.R. nur billiger wenn man es von privat kauft. Da kommt
dann noch der Versand drauf und dann liegt die Ersparnis in aller Regel
unter 10€.
Das lohnt sich bei einer Lötstation für über 300€ nicht wirklich.
Rückgabe ist bei privat meist auch nicht möglich. Da kaufe ich lieber
bei einem Händler und bezahle die paar Euro mehr, dafür habe ich dann
ein Rückgaberecht. Außerdem kauft man so etwas auch nicht jden Tag, es
sei denn man bearbeitet sie mit Schmirgelpapier und alten Socken. Meine
Lötspitzen haben ich mittlerweile 3 Jahre und die werden auch noch ne
ganze Weile halten. Auf die Zeit gerechnet lohnt die Ersparnis nicht
wirklich.
Letztendlich muß das aber jeder für sich selbst entscheiden.
Ich hatte vor kurzem ein Pärchen 906 und 908 für gesamt 15€ gekauft. Die
Dinger waren bzw sind immer noch vollkommen einwandfrei. Mein Versuch,
einige Spitzen
für je 1€ in Spanien zu kaufen erwies sich jedoch als Reinfall. Der
wollte pro Spitze nen Fuffi Versand. Auch Selbstabholung führte zu
keiner spürbaren Reduzierung. Hab ich natürlich nicht gemacht, weil man
hierzulande für 2 Stück
soviel bezahlt, wie der für eine wollte.
Man muss halt einfach immer wieder mal reinschauen, sonst bleibt nur,
bei den üblichen Verdächtigen Neuware zu kaufen.
Hallo,
Jörg W. schrieb:> Bei meiner ebenfalls "Weidinger Edition" (über Chiemtronic gekauft aber> direkt von Weidinger geliefert) war dem nicht so. Da war die Spitze hart> geerdet.
Bei meiner CD-2C (direkt von Weidinger) ist der Kolben ebenfalls über 1
MOhm mit Erde verbunden.
rhf
Gibt es für die JBC Stationen eigentlich auch so eine Spitze, wie diese
hier:
https://www.weller-tools.com/professional/EUR/de/Professional/Loettechnik/Loetspitzen+_+Duesen/Loetspitzen/LT/LT+Meisselform/LT+HX
Habe diese Spitze in den letzten Jahren auf Arbeit genutzt und finde,
dass man damit sehr viel löten kann. Nur die Krümmung der Spitze kann
manchmal unpraktisch sein, wenn zu viele hohe Bauteile in der Nähe der
zu lötenden Stelle sind.
Gibt es vernünftige JBC-Stationen mit 2 Lötkolben zu einem vertretbarem
Preis?
Ich brauche privat eine neue Lötstation, womit ich z.B. auch ein paar
ICs löten/entlöten kann.
Mit einem vernünftigen Heißluftkolben könnte ich mich auch anfreunden.
Uli S. schrieb:> Aktuell ists ja noch möglich, sich aus China die Fälschungen um wenig> Geld zu besorgen.
Hier gibt's einen Fred zu China-Nachbauten der Spitzen von JABE, auch
mit vergleichenden Fotos:
Beitrag "Ersatz für JBC-Lötspitzen"
Dort finde ich die Nachbauten nicht überzeugend. Jetzt die Fa. Phonefix.
Solange es keine Erfahrungen und begeisterte qualifizierte Kommentare
über Nachbauten gibt, bleibe ich skeptisch und riskiere keinen Kauf.
Allerdings bin ich Hobby-Löter. Bei intensivem Einsatz und viel
Spitzen-Verschleiß mag die Kalkulation anders ausschauen.
JBC Analog schrieb:> eleshop
Guter Tip - Da habe ich nun bestellt.
Vielen Dank auch an die ganze Bande auf Mikrocontroller.net, dass ich
nun das doppelte als ursprünglich geplant für einen Lötkolben ausgegeben
habe ;-)
Stromer schrieb:> Vielen Dank auch an die ganze Bande auf Mikrocontroller.net, dass ich> nun das doppelte als ursprünglich geplant für einen Lötkolben ausgegeben> habe ;-)
Kannst die Mehrinvestition vielleicht vom Mund absparen oder die
Blumensträuße an Deine Freundin fallen vorerst kleiner aus.
Spaß beiseite. Investitionen in vernünftiges Werkzeug machen sich
bezahlt. Das gilt z.B. selbst für triviale Schraubenschlüssel. Ein paar
Cent gespart, einmal mit dem nicht exakt passenden Schlüssel abgerutscht
und die Knöchel aufgeschlagen, würdest Du den Geiz bereuen.
Und nun viel Freude mit der Lötstation.
PCB (Gast)23.03.2021 04:31
Selbstverständlich hat JBC auch solche gebogene Spitzen. Ohne direkte
Erfahrungen damit gemacht zu haben, empfinde ich die Teile als eher
unpraktisch.
Ich kenn noch die ganz frühen Lötkolben mit so nem abgewinkelten Kopf wo
die Spitze ähnlich abstand. Die Dinger hab ich immer gehasst. Es gibt
das was du dir wünschst auch in China. Nur zur Info, Erfahrungen drüber
liegen nicht vor
https://de.aliexpress.com/item/1005001890750287.html?spm=a2g0o.productlist.0.0.548a606eJcFY0U&algo_pvid=3c0b1d8e-3fe3-4bda-b182-d5a81d132a79&algo_expid=3c0b1d8e-3fe3-4bda-b182-d5a81d132a79-7&btsid=2100bdd016164943101173273eefeb&ws_ab_test=searchweb0_0,searchweb201602_,searchweb201603_
Obs das wirklich wert ist, bei JBC kann man sich einfach einen zweiten
Spitzenhalter beschaffen und den wechselweise verwenden. Die C210
Spitzen sind halt wesentlich kleiner, heizen zwar auch schneller auf,
aber natürlich ist die Wärmekapazität dadurch deutlich geringer.
Zu den gefälschten Spitzen, da ist in diesem 3er Set eben so eine
gebogene,
dann eine gerade Bleistiftspitze drin und zuletzt das Messer, was mir
unter den dreien noch am sinnvollsten erscheint. Mehr scheints da gar
nicht zu geben. Ich hab zwar einige Duröhre-Filmchen gesehen, da gings
dem Ersteller aber rein um optische Sachen, ein Test wurde nicht
durchgeführt.
Mir ists da im wesentlichen aber um die unsinnige Verschärfung der
Einfuhrgrenzen gegangen. Jetzt haben wir noch etwas mehr wie 2 Monate
Zeit, ehe wir uns für Pfennigbeträge mitm Zoll rumschlagen müssen. Es
ist auch komplett egal um was es geht, seiens Lötspitzen, µC, Lötdraht,
Thermometer. Wahrscheinlich wird da die Erhebung der Mwst mehr Geld
kosten, wie zusätzlich rein kommt. Es hiess ja schon vor Jahren, dass
die Ausstellung einer Rechnung um die 20DM kostet, heute wohl eher
dasselbe in Teuro.
Stromer schrieb:> JBC Analog schrieb:>> eleshop>> Guter Tip - Da habe ich nun bestellt.> Vielen Dank auch an die ganze Bande auf Mikrocontroller.net, dass ich> nun das doppelte als ursprünglich geplant für einen Lötkolben ausgegeben> habe ;-)
Wenn die CD-2BQF bei dir angekommen ist vom eleshop, sag mal bitte ob
die mit Weidinger, Welectron Branding ist oder Ohne.
Ist heute ohne Branding angekommen. Super Teil.
Frage zum Schwamm: Muss der in der Mitte durchgeschnitten werden, damit
er in die fast quadratische Schwammaufnahme passt, oder wie stellt sich
das der Hersteller vor? Und warum soll der Schwamm nur mit destilliertem
Wasser benetzt werden? Ich habe bisher immer Leitungswasser genommen.
> Muss der in der Mitte durchgeschnitten werden, damit> er in die fast quadratische Schwammaufnahme passt,
Was könnte das auf dem Schwamm aufgedruckte Scherensymbol wohl sonst
noch bedeuten?
> Auf meinem Schwamm S0354 befindet sich kein Scherensymbol..
Ganz schlecht! Dann habe ich für meinen Bruder bei Weidinger offenbar
die Luxusversion der CD-2BQF erwischt :-)
Also einfach in der Mitte teilen. Aber bitte nicht so, dass dann zwei
lange schmale Streifen entstehen...
Wofür ist eigentlich die "Earth Fuse" [0] bei der CD-2BQF gedacht? Der
Sicherungshalter dafür ist ja zusätzlich zur regulären Netzsicherung.
Mir ist noch nicht so ganz klar gegen welchen Fehlerfall die absichern
soll, insbesondere wenn wir von einer 1.25 A Sicherung gegen Erde
sprechen.
Bei der älteren CD-2BQE gab es die Sicherung ja auch noch nicht (oder
war nicht von außen erreichbar).
[0]
https://www.jbctools.com/pdf/manual-cd-s-compact-station-0023915_ID-202454.pdf
Seite 3
Ich hab mir am 27.3 diese 2 Spitzen von
https://de.aliexpress.com/item/1005001773877551.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4dJRQwrx
bestellt. Die Dinger sind heute angekommen. Das war die Nr 3
entsprechend C245945 sowie die Nr 5 entsprechend C245939.
Auf den ersten Blick sehen die nicht schlecht aus. Morgen werd ich mal
nen kleinen Test machen. wenigstens was Aufheizzeit betrifft. Die
Lebensdauer kann ich nicht so einfach testen.
Das ist einer der wenigen, der was anderes liefern kann, als immer
dieselben,
bis aufs Messer fast unbrauchbaren Spitzen.
Hier mal ein paar Bilder
Die mittlere verfärbte Spitze ist die Original Messerspitze c245-939,
die beiden anderen die Chinaspitzen. Ein Test brachte 6Sekunden bei
beiden raus, ab wann PB-Lötzinn bei 300° Einstellung an der Spitze
schmilzt. Eventuell ist die China Spitze minimal schneller, das kann
aber auch am ablesen liegen.
Ich weiss jetzt nicht, ob die Station gleich beim Einschalten mit heizen
anfängt, oder erstmal einige Zeit braucht um sich selbst zu überprüfen,
schliesslich hat auch die analoge Version nen µC eingebaut.
Jedenfalls, verglichen mit den Originalspitzen sind die Dinger ganz ok.
Das Originalmesser hat nen schönen Radius an der Spitze, die Chinesen
haben drauf verzichtet. Das ist aber auch der einzige relevante
Unterschied, der mir auffiel. Die Werte von Heizkörper und Sensor
weichen leicht ab, das kann bei dem geringen Widerstand aber auch
Messungenauigkeit oder irgendein Übergangswiderstand zusätzlich
sein.sein.