100% Echtes CCA Kupfer (Kupfer-Aluminium Legierung)

Gast
Matthias S. schrieb:
> Als Nichtchemiker weiss ich es nicht genau, aber m.W. kann man Alu und
> Kupfer gar nicht legieren.

https://www.kupferinstitut.de/kupferwerkstoffe/kupfer-legierungen/kupfer-aluminium-legierungen/

keine Ahnung schrieb:
> Ist das vergleichbar mit normaler H07V K Leitung?

Du kannst es nicht löten. Die Kupferschicht diffundiert schneller in das 
Lötzinn als man zusehen kann.
Gast
100% Echtes CCA Kupfer (Kupfer-Aluminium Legierung) ist Billigware wie 
es z.B. für Lautsprecherleitung verwendet wird. Diese Leitung sollte 
besser nicht für ernsthafte Anwendung benutzt werden.
Gast
Matthias S. schrieb:
> eine leere Seite Kupferinstitut

"Die handelsüblichen Kupfer-Aluminium-Legierungen enthalten bis zu 14 % 
Al als Hauptlegierungs-zusatz zum Kupfer, wobei Zusätze von 4,0 bis 9,0 
% ausschließlich von Aluminium die Gruppe der in der Regel im 
Gefügeaufbau einphasigen, d. h. homogenen „Zweistoff-Legierungen“ 
kennzeichnen. Legierungen mit etwa 8 bis 14 % Al, die dann stets noch 
weitere Zusatzelemente – wie z. B. Eisen, Nickel und Mangan – zur 
Verbesserung bestimmter Eigenschaften enthalten, bilden die Gruppe der 
mehrphasigen, d. h. heterogenen „Mehrstoff-..."

Wie Dein Kabel legiert ist, sieht man hier natürlich nicht. Man könnte 
es aber 5x biegen. Wenn es dann schneller kaputt ist, wird es Alu sein. 
Löten kann man Alu oder AlCu natürlich auch, WENNN man das richtige 
Flussmittel benutzt.
Gast
michael_ schrieb:
> Ralf schrieb:
>> es z.B. für Lautsprecherleitung verwendet wird. Diese Leitung sollte
>> besser nicht für ernsthafte Anwendung benutzt werden.
>
> Aha, das ist also keine ernsthafte Anwendung. Danke!

Naja, für die HIFI-Spinner reicht es.
Gast
Armin X. schrieb:
> Das Kupfer wird da nur der Farbe wegen hauchdünn drauf sein.

Das ist eine Annahme, welche keinerlei Fakten beinhaltet, damit völlig 
wertlos.

Für manche Leute ist alles was aus China kommt minderwertig.
Dabei wissen sie garnicht was alles aus ihrem Umfeld aus China kommt.
Gast
CCA = Schrott (zumindest für Normalverbraucher). Bricht, leitet 
schlechter, beschissen zu löten.

Jaja, es gibt sinnvolle Fälle, aber die wenigsten von uns bauen 
Flugzeuge und Stromtrassen.
Gast
Ralf schrieb:
> 100% Echtes CCA Kupfer (Kupfer-Aluminium Legierung) ist Billigware
> wie
> es z.B. für Lautsprecherleitung verwendet wird. Diese Leitung sollte
> besser nicht für ernsthafte Anwendung benutzt werden.

BILLIGWARE? Mir haben's 34,65€ pro Meter abgeknöpft. Aber Hand auf's 
Herz: Die Kabel sind jeden Cent wert!
Gast
pegelwendler schrieb:
> CCA = Schrott (zumindest für Normalverbraucher). Bricht, leitet
> schlechter, beschissen zu löten.

Kein Mensch lötet Lautsprecherleitungen.
Brechen tut es da auch nicht.
Leitfähigkeit ist zum Anwendungsfall nicht relevant.

Aber es ist biegsamer und leichter.
pegelwendler schrieb:
> CCA = Schrott
Diese pauschale Aussage ist einfach unsinnig. Aluminium ist nach Kupfer 
ein recht guter Leiter:
Material_Leitfähigkeit σ in S/m____Widerstand Ω in m
Kupfer______58 · 106________0,0175 · 10-6
Aluminium___37 · 106________0,0270 · 10-6
(10hoch6 bzw 10hoch minus6)
Niederspannungskabel in den Strassen zu den Hausanschlüssen sind 
vielerorts aus Alu, Freileitungsseile sowieso. Bei meinem früheren AG 
wurden 500kA durch fetteste Aluschinen geschickt.
Was ausser der Lötbarkeit soll dran schlecht sein?

Wenn wir in Zukunft die ganze Welt elektrifizieren wollen haben wir 
sowieso zu wenig Kupfer auf dieser Welt. Dann muss eben mehr Alu 
verwendet werden. Bedenkliche chemische Produktionsverfahren gibts bei 
beiden Materialien.
Gast
Ralf schrieb:
> 100% Echtes CCA Kupfer (Kupfer-Aluminium Legierung) ist Billigware
> wie
> es z.B. für Lautsprecherleitung verwendet wird. Diese Leitung sollte
> besser nicht für ernsthafte Anwendung benutzt werden.

Dein ganzer Strom kommt über Aluminiumleitungen.
Viele Erdkabel und Hochspannungsleitungen sind aus Aluminium.

Aluminium ist auf das Gewicht gerechnet der beste Leiter (nicht auf den 
Querschnitt).

Warum nochmal ist das jetzt ein Mangel?
Dass es billiger als Kupfer ist und Nachteile hat, stimmt. Aber richtig 
verwendet ist das unproblematisch.
Gast
Rainer D. schrieb:
> Wenn wir in Zukunft die ganze Welt elektrifizieren wollen haben wir
> sowieso zu wenig Kupfer auf dieser Welt. Dann muss eben mehr Alu
> verwendet werden.

Aluminium ist das häufigste Metall in der Erdkruste und häufiger als 
Eisen.
7,6% der Erdkruste bestehen aus Aluminium.

Dass die Produktion umweltschädlich ist stimmt. Es gibt aber neuere 
(CO2-freie) Verfahren, und Recycling ist gängig.
Gast
Es müssen nicht gleich Stromtrassen und Flugzeuge sein, es gibt auch 
andere Anwendungsbereiche wo dieses CCA von Vorteil ist, z.B. habe ich 
damit meine Endfed KW-Antenne gespannt.
Kupfer wäre viel zu schwer gewesen und hätte die Last nicht getragen.
Gast
Hier sind ja Experten unterwegs.

CCA ist vorallem bei Datenleitungen interessant, da billiger und 
gewichtsreduziert.
Ich habe schon hunderte Meter CCA-Kabel (hauptsächlich Netzwerkkabel, 
CAT5e und CAT6 CCA Kabel sind sehr günstig) verlegt... Biegeradien sind 
geringer, aber wir hatten noch nie Probleme, auch nicht bei der 
Endverarbeitung z.B. Stecker crimpen.
Εrnst B. schrieb:
> Außerdem hast du mit CCA eine Ausrede, deine Lautsprecherkabel zum
> selben Preis eine Stufe dicker zu kaufen. Macht akustisch keinen
> Unterschied, aber macht optisch viel mehr her, und das Auge hört ja mit.

Naja, jeder echte Hififan weiss, dass für echten Musikgenuss jedes Kabel 
vom Boden und Wand mit Abstand entkoppelt gehört und man für gute 
Abstanstandshalter auch mal gut vierstellig pro Stück bezahlen muss.
Mit dem leichteren CCA-Kabel kann man zwischen zwei Trägern einiges mehr 
an Abstand lassen oder auch mal kleinere verwenden, wodurch man sich 
locker einen Kleinwagen oder gutes Gravelbike finanzieren kann.
Gast
Phasenschieber S. schrieb:
> wo dieses CCA von Vorteil ist, z.B. habe ich damit meine Endfed
> KW-Antenne gespannt.
> Kupfer wäre viel zu schwer gewesen und hätte die Last nicht getragen.

Macht das wirklich so einen großen Gewichtsunterschied? Ja Alu ist 
leichter, aber man braucht für gleichen Widerstand einen größeren 
Querschnitt, was den Gewichtsvorteil wieder auffrist. Dazu trägt bei 
deiner Drahtantenne die Ummantellung auch zum Gewicht bei, oder 
verwendest du blanken Draht?
Gast
Erik schrieb:
> Macht das wirklich so einen großen Gewichtsunterschied? Ja Alu ist
> leichter, aber man braucht für gleichen Widerstand einen größeren
> Querschnitt, was den Gewichtsvorteil wieder auffrist.

Gewicht habe ich nicht nachgewogen, kann ich nur schätzen und ich 
schätze, daß das CCA nur halb soviel wiegt, wie gleichstarkes 
Kupferkabel.

Bei Antennen fließt ja kein homogener Strom über die ganze Länge, da 
spielt der Querschnitt keine große Rolle und was die Ummantelung 
betrifft, die hat das Kupfer ja ebenfalls.

Auf jeden Fall ist mir Kupferkabel schonmal gerissen und das CCA tut 
einen hervorragenden Job.
Gast
Natürlich kann man Alu mit Zinn löten! Wer das behauptet, hat dies noch 
nie gemacht und glaubt es dennoch besser zu wissen, als Diejenigen die 
es gemacht haben!
olp schrieb:
> CCA ist vorallem bei Datenleitungen interessant, da billiger und
> gewichtsreduziert.

Oi, oi, oi. Das habe ich EINMAL gemacht und dann nie wieder!

Zum einen wird das spätestens dann ein Problem, wenn du PoE machen 
willst. Gleicher Querschnitt aber nur halbe Leitfähigkeit!

UND: die üblichen IDC Verbinder sind für das weiche Alu zu hart. Da 
brechen gern die Leiter im IDC Verbinder bzw. werden durchgeschnitten. 
Viel Spaß beim Suchen!

Gern als Patchkabel aber niemals als Verlegekabel.
Phasenschieber S. schrieb:
> Armin X. schrieb:
>> Das Kupfer wird da nur der Farbe wegen hauchdünn drauf sein.
>
> Das ist eine Annahme, welche keinerlei Fakten beinhaltet, damit völlig
> wertlos.
>
> Für manche Leute ist alles was aus China kommt minderwertig.
> Dabei wissen sie garnicht was alles aus ihrem Umfeld aus China kommt.

Vorab: ich bin mir sehr wohl im Klaren darüber was alles aus China 
kommt. Ganz Sicher nicht mehr nur billiger Schrott. Man muss nur beteit 
sein etwas mehr zu bezahlen.

CCA wird eben oft im Zusammenhang mit Querschnittsangabe verkauft. Und 
dann wird zum Beispiel eine Schweißgeräteleitung mit 16mm² beworben 
welche einer Kupferleitung von nur etwa 10mm² entspricht. Das sind 
solche Dinge die bei mir im Zusammenhang mit CCA hängen blieben

Dass Aluminiumleiter aus Kosten- UND Gewichtsgründen Sinn machen ist mir 
auch Klar. Die Automobilindustrie macht das erfolgreich vor.
Da wird aus Gewichtverteilungs- und Platzgründen die Bleibatterie im 
Kofferraum platziert. Nun benötigt man eine dicke Leitung zwischen 
Starter vorne und Batterie hinten.
Das heißt dann entweder 70mm² Kupfer oder ca95mm² quer durch das Auto zu 
verlegen. Bei Mercedes liegt Alu drin. Das können bei den großen Kärren 
gefühlt sogar mehr als 95mm² sein. Werden eh kundenspezifisch gefertigt. 
Es braucht aber keinen Hauch von Kupferschicht darauf um mehr 
darzustellen.
Gast
Armin X. schrieb:
> Es braucht aber keinen Hauch von Kupferschicht darauf um mehr
> darzustellen.

So wie du es siehst gebe ich dir sogar recht, jedoch als HF-Klempner 
meinerseits, sehe ich diese aufgedampfte Kupferschicht durchaus sehr 
sinnvoll, Stichwort Skineffekt.

Die allgemeine Lebenserfahrung sollte jedoch jedem Käufer signalisieren, 
sich erstmal kundig zu machen was er da gerade kauft.

Wer auf dem Wochenmarkt Granatäpfel zum Apfelkuchenbacken kauft, wird 
auch dumm aus der Wäsche gucken.
Gast
Erik schrieb:
> Macht das wirklich so einen großen Gewichtsunterschied? Ja Alu ist
> leichter, aber man braucht für gleichen Widerstand einen größeren
> Querschnitt, was den Gewichtsvorteil wieder auffrist.

Warum in aller Welt stochert man hier im Nebel rum und stellt völlig aus 
der Luft gegriffene Behauptungen auf, wenn man statt dessen in nur 
wenigen Sekunden 4 Zahlen nachschlagen könnte? Alternative Fakten?

Dichte Kupfer: 8,96
Dichte Aluminium: 2,7

Leitfähigkeit Kupfer: 58
Leitfähigkeit Aluminium: 37

Ob es jemand schafft die 4 Zahlen miteinander zu verrechnen?
Gast
Ach, und:

Kupferpreis: 10.292,00 USD
Aluminiumpreis: 3.384,85 USD

Noch Fragen?

Wer Kupfer einbaut obwohl er Aluminium verwenden könnte, hat was an der 
Klatsche.
Gast
Einer schrieb:
> Noch Fragen?
>
> Wer Kupfer einbaut obwohl er Aluminium verwenden könnte, hat was an der
> Klatsche.

Wenn man's so (obwohl etwas drastisch ausgedrückt) sagt: Ja.

Wenn das etwas höhere nötige Bauvolumen entweder gar nicht
zählt oder vom Gewichts- (oder bei gleichen Kosten Effizienz-)
Vorteil überwogen wird, auch Beweglichkeit (oder Lötbarkeit
mit Standardlot, also Bastlerbereich) nicht unbedingt zählt,
ist das exakt so, wie und warum Du sagtest.

Wird ja auch gemacht...

Aber Du kennst doch die Leute, die hängen sich gern an vmtl.
Beschiß/Betrug etc. auf (obwohl falsch und Schubladendenken).

Schön daß Du es (wie gesagt wenn auch drastisch) so eindeutig
ausgedrückt hast, vielleicht hilft's ja doch mal was...
Gast
Hm,


auch wenn es hart klingt, aber für mich steht CCA für B******ß!

Weil fast immer der Verkäufer keine Angaben dazu macht, das eigentlich 
der gewünschte Querschnitt entsprechend höher sein müsste. Es wird 
eigentlich nie erwähnt, dass das schöne 4mm² CCA-Kabel eigentlich nur 
ein 2,5mm² Kupferkabel ist!
Armin X. schrieb:
> Es braucht aber keinen Hauch von Kupferschicht darauf um mehr
> darzustellen.

Aluminium oxidiert an der Luft sehr schnell, für guite Kontaktgabe musst 
du diese Oxidschicht eigentlich immer erst entfernen. Die 
Kupferbeschichtung erspart dir das, man kann das Kabel gleich so 
aufcrimpen.

Und der Vorteil auch der nur hauchdünnen Schicht bei HF-Anwendungen 
wurde ja auch schon erwähnt (man braucht ja nur mal nachzusehen, wie 
gering die Eindringdringtiefe schon bei Kurzwelle ist …).
Phasenschieber S. schrieb:
> So wie du es siehst gebe ich dir sogar recht, jedoch als HF-Klempner
> meinerseits, sehe ich diese aufgedampfte Kupferschicht durchaus sehr
> sinnvoll, Stichwort Skineffekt.

Das bringt aber nur bei Massivdrähten etwas. Ich hatte letztens ein 
feindrähtiges 16mm² Schweißkabel mit CCA-Drähtchen in der Hand.
Schön leicht, aber bruchempfindlich und eben schlechtere Leitfähigkeit 
als Kupfer.
Gast
Armin X. schrieb:
> Das bringt aber nur bei Massivdrähten etwas.

Das bringt auch bei Litze etwas. Kein Mensch hängt einen Massivdraht als 
Antenne oder Freileitung auf.

Armin X. schrieb:
> Ich hatte letztens ein
> feindrähtiges 16mm² Schweißkabel mit CCA-Drähtchen in der Hand.
> Schön leicht, aber bruchempfindlich und eben schlechtere Leitfähigkeit
> als Kupfer.

Welch Wunder, Alu leitet eben etwas schlechter als Kupfer.
Dafür ist es leichter, muß eben nur ein bisschen dicker sein....zum 
Schweißen.

Wie gesagt, bei HF überwiegt die Leitfähigkeit des Kupfers.
Gast
Abdul K. schrieb:
> Also die Postkabel sind alle massiv.

Ich weiß jetzt nicht was du unter HF verstehst, mir scheint, damit 
hattest du noch nie etwas zu tun.

Wenn du Vergleiche anstellst, dann solltest du nicht Äpfel mit Birnen 
vergleichen, sondern bei HF geht es um den Skin-Effekt.

Da kannst du gerne Kupferlitze mit CCA-Litze vergleichen, dann geht dir 
eventuell ein Licht auf.
Gast
Georg schrieb:
> und das ist so etwa ab 1 GHz
> der Fall.

Bei 1GHz wäre die Eindringtiefe ca. 2µm (leitende Schicht), ob du CCA 
mit dünnerer Beschichtung wohl findest?

Wir sollten nicht um Kaisers Bart streiten, Fakt ist, egal wie dünn die 
Cu-Beschichtung ist, sie erhöht die Leitfähigkeit eines Alu-Leiters und 
je höher die Frequenz um so mehr.
Gast
Abdul K. schrieb:
> Ich habe auf das Thema HF gar nicht referenziert. Vielleicht warst du
> das.
> Mir ging es um Verarbeitbarkeit.

Wie ist das dann zu verstehen?

Abdul K. schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> Das bringt auch bei Litze etwas. Kein Mensch hängt einen Massivdraht als
>> Antenne oder Freileitung auf.
>
> Also die Postkabel sind alle massiv. Bei den alten EVU-Freieitungen für
> 220V müßte ich nachsehen.

Scheinbar hast du die Posts nicht richtig gelesen, oder die Bezüge 
durcheinander gebracht.

Aber gut, gehen wir mal auf die Verarbeitung ein.
Jedes Material bedingt eine spezifische Verarbeitung. Leute die bei 
Kabeln gewöhnt sind diese zu löten, müssen umdenken/lernen.

Es gibt für diese CCA auch spezielle Werkzeuge.

Genauso sieht es auch bei Glasfaser aus, kannst du auch nicht löten und 
brauchst spezielles Werkzeug.

Wenn man sich für ein Material entscheidet, darf man sich halt nichtnur 
am Preis orientieren, an erster Stelle steht die Aufgabe die erfüllt 
werden muss.

Nur an der Aufgabe sollte man sich für das Material entscheiden.

Mehr wollte und will ich garnicht sagen.



Also wo liegt das Problem?
Phasenschieber S. schrieb:
> Wir sollten nicht um Kaisers Bart streiten,

Das sagt der Richtige!

> Fakt ist, egal wie dünn die
> Cu-Beschichtung ist, sie erhöht die Leitfähigkeit eines Alu-Leiters und
> je höher die Frequenz um so mehr.

Ja, theoretisch, sogar bei 0 Hz. Aber die Frage ist, wieviel und wie 
relevant ist das? Alukabel bei 1GHz++ hab ich noch nicht gesehen.
Gast
_Gast schrieb:
> Hm,
>
> auch wenn es hart klingt, aber für mich steht CCA für B******ß!

Verstehe ich. (Also aus Sicht des Käufers, der eigentlich(!) Kupfer
wollte, und "auf mangelhaft beschriebenes CCA reinfiel".)

Aber: Der Satz ist auch pauschalisierend (trifft so nicht immer zu,
bzw. sagtest Du eben auch nicht, ob CCA für Dich immer für Betrug
steht... erwecktest aber jedenfalls deutlich den Eindruck).

Soll heißen: CCA (oder auch nur allgemein Aluminium) ist freilich
kein pauschaler Betrug... es trifft just zu was @Einer darstellte
und ich ergänzte - hier gibt es also keinerlei Widerspruch, völlig
entgegen Deines "auch wenn (es hart klingt)" als Reaktion darauf.

> Weil fast immer der Verkäufer keine Angaben dazu macht, das eigentlich
> der gewünschte Querschnitt entsprechend höher sein müsste. Es wird
> eigentlich nie erwähnt, dass das schöne 4mm² CCA-Kabel eigentlich nur
> ein 2,5mm² Kupferkabel ist!

Deine Meinung über genannte Angebote teile ich allerdings. Jedoch
sind die noch schlimmer: Nicht selten steht gar_nichts bezüglich
Anwendungsotionen bzw. Unterschieden zu Kupfer dabei...

Welche niederen Absichten gezieltem Verschweigen bekannter Daten
(Spezifikationen, Anwendungs-Informationen) von div. Kaufbarem
zumeist zugrundeliegen, ist sogar eine Art "offenes Geheimnis".

Und das betrifft allg. längst nicht nur CCA, wie Du sicher weißt.
:-(
Gast
Koaxkabel mit Alu-Kern bis 1GHz habe ich hier in Gebrauch.

Abdul K. schrieb:
> Also die Postkabel sind alle massiv. Bei den alten EVU-Freieitungen für
> 220V müßte ich nachsehen.

Bei mir am Haus sind es zwar 230V :-)
Aber das ist massiv.
Gast
Ja, es gibt in Deutschland noch Gegenden, die außerhalb von grünen 
reichen Ghettos sich befinden.
Nimm mal dein chickes E-Car und wage dich mal dorthin.
Vielleicht erst mal nach Büttenwarder.
Gast
Phasenschieber S. schrieb:
> Fakt ist, egal wie dünn die
> Cu-Beschichtung ist, sie erhöht die Leitfähigkeit eines Alu-Leiters und
> je höher die Frequenz um so mehr.

Auch wenn die Eindringtiefe 10mal so gross ist wie die Kupferdicke? Das 
solltest du mal nachrechnen, oder jemanden nachrechnen lassen der sich 
auskennt.

Wahrscheinlich hast du auch Illusionen über die Kupferdicke bei 
chinesischen Billigkabeln.

Georg
Gast
Georg schrieb:
> Auch wenn die Eindringtiefe 10mal so gross ist wie die Kupferdicke?

Das ist völlig egal. Jedes Kupferatom auf einem Aluleiter erhöht die 
Leitfähigkeit.
Derjenige, der nicht rechnen kann, bist du.

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 4 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.