Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut

Gast #3972811
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Moritz A. schrieb:
>> ich mußte gerade eine Schraube lösen, bei der es selbst mit einem
>> Schraubbit schwierig war, überhaupt hinzukommen.
>
> Nette Idee, aber ich habe dafür mittlerweile sogar "professionelles"
> Equipment:
> http://www.dieklinge.de/images/product_images/popup_images/185_1.jpg
>
> Enhalten im
> 
http://www.survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Victorinox_Swisstool_Spirit_Plus_3.0239
> und
> 
http://www.victorinox.com/ch/product/Schweizer-Taschenmesser/Kategorie/SwissTools/SwissTool-115-mm/SwissTool-Plus-II-mit-Leder-Etui/3.0339.L

Ich habe genau diese Ratsche auch seit langem in meinem Werkzeug dabei, 
ist das mit Abstand wertvollste (da selbst mit teurerem Werkzeug nicht 
ersetzbare ;-) ) Mitglied der Werkzeugkiste: passt auch in sehr enge 
Räume rein, ich kenne keine andere Ratsche, die in die Eckaussparungen 
eines NEMA-"Klein" (17?) Motors passt ohne den Steckschlüssel stark 
verkanten zu müssen.
Achja: Unbedingt das gerade Verlängerungsstück mit bestellen. Kostet 
alles zusammen vielleicht 25€.

Übrigens: nicht von der Zierlichkeit der Ratsche sich täuschen lassen: 
das Ding kann 30N⋅m Drehmoment ab!

Gruß,
Marek
#3972890
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Walter Tarpan schrieb:
> Marek schrieb:
>
>> Achja: Unbedingt das gerade Verlängerungsstück mit bestellen. Kostet
>> alles zusammen vielleicht 25€.
>>
>
> Hallo Marek,
> woher hast Du den kleinen Schlüssel mit Verlängerungsstück allein?

Ich habe bei einem freundlichen Victorinox-Händlerin nachgefragt, sie 
hat daraufhin ein Ersatzteilekatalog rausgeholt und gesagt, was man so 
alles einzeln nachbestellen kann.
So habe ich nun den roten Halter mit Grundausstattung an Bits, die 
Ratsche und das Verlängerungsstück einzeln gekauft. Ein Paar Wochen 
Wartezeit war dabei, auf Lager hat sie die Teile nicht gehabt.

Das war zwar in Danzig, ich glaube aber nicht, dass Victorinox einen 
schlechteren Kundendienst in DE hat ;-)

Gruß!
Marek
Gast #3993707
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Das braucht man auch in der Elektronikwerkstatt, wo kein Platz für einen 
Kompressor ist:
Eine mobile Pressluftflasche. Zum Säubern, Ausblasen von Platinen, 
Düsen, alten Geräten usw.

Wiederverwendung einer abgelaufenen Flüssiggasflasche.

Natürlich auch zum Nachfüllen des Reifendrucks von LKW, PKW und Fahrad 
zu gebrauchen. Besser als die Dinger an der Tankstelle, da ein 
vielfaches Volumen.
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#3993793
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Gute Idee! Wie befüllst du die Flasche? Musst du jedes mal die Düse 
abnehmen und dann den Kompressor anschliessen?
Da fällt mir gerade ein, das man mit einer solchen Flasche, das Volumen 
eines kleinen Kompressors erhöhen kann!

Die Flasche selbst, sieht ja sehr mitgenommen aus, da käme bei mir neuer 
Lack drauf! Das Auge isst mit ;-)

Gruß Michael

EDIT: Ein Druckmesser wäre vielleicht angebracht...
#3995221
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Also, ich weiß jetzt nicht, ob ich da nur etwas getan habe, was wirklich 
jeder tut, oder ob ich eine halbwegs geile Idee hatte ... Lasst mich mal 
bitte wissen, ob das originell ist. :)

Was man auf den Bildern sieht, sind verschiedene Exemplare eines 
Belichtungsrahmens für 75x100mm-Platinen. Die Maske wird auf den Rahmen 
geklebt, den Rahmen legt man auf seinen Belichter und dann legt man die 
Platine ein. Die Exemplare mit zwei Aussparungen kann man benutzen, um 
für zweilagige Platinen beide Seiten vorzubereiten, bei meinem 
einlagigen Zeug nehme ich sie, um PCB-Struktur und Lötstopp zu 
belichten.

Der einfache Rahmen ist ein Protoyp, den ich mit einer Dekupiersäge aus 
einer alten IKEA-Schrankrückwand gesägt habe. Die Genauigkeit von ca. 
1mm ist leider echt nicht genug, damit die Ergebnisse perfekt werden, 
aber die Nützlichkeit des Prinzips war damit nachzuweisen. Die beiden 
Rahmen mit jeweils 2 Löchern hat mir ein bekannter mit einem Lasercutter 
aus 1,5mm starkem Pressfaserzeugs gelasert, und die Dinger sind extrem 
gut geworden. Beri der ersten Platine, die ich damit gemacht habe, waren 
die ganzen 5mil-Begrenzungslinien meines Boards im Kupfer und dem 
Lötstopp absolut Deckungsgleich, sowas hatte ich vorher nie auch nur 
annähernd geschafft.

Die DXF-Datei für den Lasercutter habe ich mal angehängt, auch wenn es 
wirklich keine große Herausforderung sein sollte, sowas nachzubauen. :) 
Mein absoluter Traum wäre übrigens so ein Ding aus 1,5mm-Alublech - 
falls jemand in der Lage wäre, mir das herzustellen, könnte ich ein 
sehr, sehr dankbarer Abnehmer sein.
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#3998169
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Problem:

Plastikgehäuse mit Elektronik drin(Gehäuse wird nicht mehr unbedingt 
benötigt) und Inhalt ist mit Torxschrauben(vermutlich T5) befestigt. 
Kein T5 Griffbereit.

Lösung:

Vorsichtig mim Lötkolben die Schrauben erhitzen und genug Lötzinn 
zugeben. Wenn Lot noch heiß ist Schraubenzieher reinstecken und das 
ganze abkühlen lassen...

Fazit: Schrauben lösen sich wunderbar :)
#3998266
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Florian La schrieb:
> Problem:
>
> Plastikgehäuse mit Elektronik drin(Gehäuse wird nicht mehr unbedingt
> benötigt) und Inhalt ist mit Torxschrauben(vermutlich T5) befestigt.
> Kein T5 Griffbereit.
>
> Lösung:
>
> Vorsichtig mim Lötkolben die Schrauben erhitzen und genug Lötzinn
> zugeben. Wenn Lot noch heiß ist Schraubenzieher reinstecken und das
> ganze abkühlen lassen...
>
> Fazit: Schrauben lösen sich wunderbar :)

Herrlich :-)
#3998454
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Richtig! :)
Hab ich auch schon gemacht. Unter anderem auch in einer etwas 
brachialeren Art und Weise. Problem: Plastikdeckel ist mit 
Mutterschrauben befestigt und eine davon ist festgerostet. Lösung: mim 
Lötkolben Schraube erhitzen bis das Plastik drum herum weich wird, dann 
Deckel anheben. Die Schraube lässt sich zwar trotzdem nicht 
aufschrauben, aber sie schmilzt sich durch das Plastik und der Deckel 
ist offen.
Persönliche Seite #3998934
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Ich hab mich erst kürzlich ein wenig geärgert, dass so dünne farbige 
Litze gar nicht mal so billig ist, und man einiges an Geld loswird, wenn 
man mehr als eine handvoll Farben will.

Hab dann einfach ein altes HP-SCSI Kabel (riesiger, 50-poliger 
Centronics auf der einen Seite — das waren noch Zeiten!) mitm 
Kabelmesser aufgeschlitzt, jetzt habe ich für's erste nen gutes dutzend 
schön bunter verdrillter Paare (zwar dünn, aber für das meiste reicht's) 
und als Bonus noch einen lötbaren Abschirmschlauch.
#4008201
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Warmhalteplatte für meinen Tee: links und rechts je einen Kühlkörper als 
Stütze (nicht zum Kühlen), darüber eine ca. 10 x 10 cm große und 12 mm 
dicke Eisenplatte und drunter die Teelichter. Am nächsten Tag noch 
schnell ein Thermometer daneben befestigt - man muss ja schließlich 
wissen, um welche Temperaturen es sich handelt! ;)
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Gast #4008289
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Joe J. schrieb:
> Warmhalteplatte für meinen Tee: links und rechts je einen
> Kühlkörper als
> Stütze

da frag ich mich ob der kühlkörper nicht besser als wärmefänger über der 
kerze geeignet wäre… die rippen nach unten -> mehr übertragungsfläche 
für die heiße luft. :)
#4008376
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Stimmt, der Wirkungsgrad wäre womöglich besser. Aber der ist mir nicht 
so wichtig; ich musste feststellen, dass drei Teelichter bereits zuviel 
waren und der Tee kochte. Außerdem möchte ich nicht, dass die "schönen" 
Kühlkörper verrußen. ;)
Die Eisenplatte stammt übrigens von meiner weihnachtlichen 
"Kerze-im-Wasser" (siehe Bilder).

Gruß, Joe
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#4008424
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Sehr schön, Kompliment! Jetzt seh' ich dagegen nur noch blass aus. :/
Da der Winter (hoffentlich) bald vorbei und meine Erkältung auch langsam 
weg ist, werde ich meine Konstruktion bald wieder abbauen und fein 
säuberlich verräumen. Beim nächsten Bedarf werde ich dann wohl auch 
einen Kühlkörper opfern und verschrauben müssen, damit man eine richtige 
brauchbare Warmhalteplatte hat.
#4008956
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Immerhin bist du der Ideengeber :)

Die Warmhalte werd ich gut gebrauchen können, wenn im Sommer wieder 
Gäste in der draußen-Bar bekösigt werden. Da hat mir letzten Sommer 
genau so was gefehlt für die beliebte Gerschtsuppn.

Wasser-Kerze find ich auch stylisch! Und schützt gut vor Kindern und 
zündelndem Getier , Katzen und so..
Gast #4017153
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Mein Ladegerät überlädt bereits volle Akkus, wenn man versehentlich das 
Netzteil absteckt und dann wieder ansteckt. Weil das oft aus versehen 
passiert ist, habe ich den Stecker nun mit diesem Haken fixiert, den ich 
aus einer Büroklammer geformt habe.
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Gast #4018888
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Ich habe mich schon oft geärgert, dass ich große ICs so schwer aus dem 
Sockel bekomme. Man muss bei den z.B. 28-Pinner schon kräftig mit der 
einfachen Zange ziehen. Wenn sie dann plötzlich heraus kommen, sind in 
der Regel alle Pins verbogen.
Ich habe mir aus einem Billig-Auszieher und ein paar Aluwinkeln dieses 
Werkzeug gebaut.
Damit gehen die großen ICs butterweich und unbeschädigt raus.

Wie macht ihr das eigentlich?
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#4018897
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Hermann schrieb:
> Wie macht ihr das eigentlich?

Mit einem passenden kleinen Flachschraubenzieher von beiden Seiten 
herumhebeln. Meist mit der Ergebnis, dass das IC dann auf einer Seite 
hochkommt und die Pins der anderen ein wenig, aber noch erträglich, 
verbogen sind.
Also geht nicht so schwer und das Verbiegen ist meist, aber nicht immer, 
wenig.

Coole Konstruktion :-)
#4021459
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Joe J. schrieb:
> Im Laufe der Jahre sammelten sich einige USB-Sticks an, welche in der
> Schublade immer wild umher 'flitzten' und ich ständig am Suchen (Wühlen)
> war. Also bastelte ich aus Styroporplatten einen Halter. Der Rahmen
> wurde geklebt, die Trennwände nur mit Stecknadeln befestigt, so dass ich
> sie jederzeit verstellen kann.

Styroporplatten - für die kleine Spannugnsspitze zwischendurch?

Edit:
ok, jetzt seh ichs: der war schon älter
#4021592
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Vlad Tepesch schrieb:
> für die kleine Spannugnsspitze zwischendurch?

Hehe, sehr nett ausgedrückt! :)
Also ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass USB-Sticks so empfindlich 
sind. Man trägt sie am Schlüsselbund, steckt sie einfach in Hosen- oder 
Jackentaschen und lässt sie auch mal runterfallen. Und die ganz die 
kleinen haben sogar die Pins frei und ungeschützt. Also sollte das 
bischen Reiben am Styropor hoffentlich nicht tödlich sein. Oder 
vielleicht bietet die Metallschublade auch etwas Schutz? Jedenfalls 
hatte ich bis jetzt noch keine Probleme.

Gruß, Joe
#4026766
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Hier mal 2 Bilder von meinen "Erfindungen":
1. Einfach nur einen 10 W LED-Strahler auf das Fotostativ gebaut, ergibt
eine prima Zusatzlichtquelle bei der Fehlersuche in "dunklen Geräten"
oder wenn man Kopf über in Schaltschränken herumfuhrwerkt.

2. Einen Rahmen aus Epoxydharz-Platinenmaterial, um beim Bau von 
Gehäusen
oder Modellen für die Eisenbahn Anschläge im rechten Winkel zu haben, an
denen man mittels Leimzwingen die Teilchen fixieren kann.

MfG Paul
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#4026784
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Icke ®. schrieb:
> Mit sowas:
> 
http://www.ebay.de/itm/IC-Zange-IC-Zieher-Clip-fur-DIL-ICs-von-Fischer-Elektronik-MIC-03-06-/161601955154?pt=LH_DefaultDomain_77&var=&hash=item25a03a2552

Hoffnungslos. Das Plastik ist zu weich und die Nasen sind zu dick. Bei 
schon ausgeleierten Präzisionsfassungen hat man damit vielleicht eine 
Chance. Nicht aber bei einfachen Fassungen mit ihrem leichten Kragen 
aussen.
#4033963
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Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob das Quick & Dirty oder ein 
Kunstwerk ist - falls ich den falschen Thread genommen habe, wird das 
aber hoffentlich zu verzeihen sein. :)

Ich bastle mir derzeit einen Quadcopter aus Einzelteilen, die ich zum 
Geburtstag bekommen habe. Die meisten Sachen hat man da zwar schon 
fertig in der Hand, aber ein paar Dinge muss man sich schon selber 
bauen. So auch die Positionslichter für das Ding, die man brotnötig 
braucht, wenn man den Überblick darüber behalten will, wie das Gerät 
gerade gedreht ist.

Softwaretechnisch ist das kein Problem: Die von mir verwendete 
Cleanflight-Firmware unterstützt bis zu 32 WS2812-RGB-LEDs, die man sehr 
schick ansteuern kann. Hardwareseitig musste ich mir aber noch 
überlegen, wie ich meine 4 LEDs, die jeweils noch einen 
100nF-Kondensator und einen 150-Ohm-Widerstand brauchen, verkabeln und 
montieren sollte.

Meine Lösung ist die, dass ich mir spezielle Breakout-Boards gemacht 
habe, die dann an das Landegestell des Copters geschraubt werden. In den 
Bildern sieht man die Belichtungsmasken für beide Platinenseiten inkl. 
Lötstopp, die Platine im Gegenlicht zur Kontrolle der 
Deckungsgenauigkeit und ein paar Impressionen vom fertigen Gerät. Gerade 
die Genauigkeit, mit der ich die beiden Seiten übereinandergebracht 
habe, hat mich ziemlich begeistert - das war meine allererste 
doppelseitige Platine, da hätte ich mit mehr Ärger gerechnet.

Für die, die sowas interessiert, habe ich auch ein Video von diesem 
Abschnitt meines Copterbaus anzubieten:

https://www.youtube.com/watch?v=57RvhgfqasE

Weitere Videos zum Copter gibt es in dieser Playliste:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLFFlJlvZ--Plqlp9f4ipNhIDy8ru3lULp
Angehängte Dateien:
#4034216
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Ich hab schon lange ein Problem mit unseren Radio, dort wo es steht hat 
es kaum Empfang und das Radio Programm Interessiert mich meisten eh 
nicht so.

Da ich mir kein neues Radio leisten kann, habe ich mir einfach einen 
Line-In nachgerüstet und kann das Radio jetzt vom Handy oder Mp3 Spieler 
laufen lassen. Eigentlich sollte noch ein Raspberry Pi(Als Internet 
Radio) mit dazu, aber der hat an der Stelle keinen Wlan Empfang mehr 
:-(.

Für dne Umbau habe ich einfach den Kassetten Vorverstärker rausgebaut 
uns Speise das neue Signal am Ausgang des ehemaligen Ic´s ein. Das 
Funktioniert erstaunlich gut :-)

Edit: Nach dem Umstellen des Routers, funktioniert das Internet Radio 
über den Raspberry Pi auch super :-)
Jetzt wird alles ordentlich in das Batteriefach Untergebracht.(Ich hoffe 
das der Empfang ausreicht)
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(Firma: matzetronics) #4035276
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Markus F. schrieb:
> Für dne Umbau habe ich einfach den Kassetten Vorverstärker rausgebaut
> uns Speise das neue Signal am Ausgang des ehemaligen Ic´s ein. Das
> Funktioniert erstaunlich gut :-)

Musst du denn nicht den Recorder auf Play halten, damit das Signal 
durchkommt? Läuft der Motor jetzt immer? Oder hast du den Schalter bei 
der Gelegenheit auch manipuliert?
#4035319
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> Musst du denn nicht den Recorder auf Play halten, damit das Signal
> durchkommt?
Ja das muss ich, finde ich aber sehr praktisch, sonst würde ich den 
Standby des Radios verlieren. Zum Umschalten auf Normales Radio muss 
auch ein Knopf betätigt werden und deswegen ist das kein Mehraufwand.


> Läuft der Motor jetzt immer? Oder hast du den Schalter bei
> der Gelegenheit auch manipuliert?
Derzeit sollten sie sicher laufen, aber das ist eine Gute Idee, dann 
werde ich nachher einfach den Stecker für die Motoren noch raus ziehen. 
Danke
Gast #4035755
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Solche Line-In Anschlüsse habe ich in der Vergangenheit gefühlt 100x 
nachgerüstet. Mich wundert, das immer noch so viele Kompaktgeräte ohne 
Line-In verkauft werden.

Am einfachsten mischt man das externe Signal mit Widerständen zwischen 
Kassetten-Vorverstärker und Endstufe oder zwischen CD-Player und 
Endstufe ein.

Wobei deine Lösung sicher auch ok ist - wer hat schon noch Kassetten?
#4036369
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A. K. schrieb:
> Icke ®. schrieb:
>> Mit sowas:
>>
> 
http://www.ebay.de/itm/IC-Zange-IC-Zieher-Clip-fur-DIL-ICs-von-Fischer-Elektronik-MIC-03-06-/161601955154?pt=LH_DefaultDomain_77&var=&hash=item25a03a2552
>
> Hoffnungslos. Das Plastik ist zu weich und die Nasen sind zu dick. Bei
> schon ausgeleierten Präzisionsfassungen hat man damit vielleicht eine
> Chance. Nicht aber bei einfachen Fassungen mit ihrem leichten Kragen
> aussen.

Naja, manchmal muß ich den IC vorher etwas lockern. Dazu benutze ich ein 
am unteren Ende umgebogenes Slotblech vom PC, das seitlich 
druntergeschoben wird und als Hebel dient. In Kombination mit dem o.g. 
Zieher lassen sich dann auch ICs zerstörungsfrei entsockeln, die beengt 
verbaut sind und wo man mit Schraubenzieher o.ä. seitlich nicht 
rankommt.
Gast #4038014
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> Du bist ein cleverle wie der Schwabe zu sagen vermag.

Dies ist ein Widerspruch in sich, da das Verb 'sagen' üblicherweise
in Verbindung mit allgemeinverständlicher Sprache benutzt wird.  ;-)
#4039245
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Ich vermute, ich bin nicht der erste, dem aufgefallen ist, daß die 
Fernsehserie „Mac Gyver” sehr unrealistisch war, hat doch der Titelheld 
bei seinen Ausflügen, wo er auch war, innerhalb von Sekundenbruchteilen, 
Klebeband gefunden, sobald er es nur brauchte. Dabei weiß doch jeder: 
Wenn man nicht selbst Klebeband mitbringt, braucht man, bis man welches 
aufgetrieben hat, mindestens so lange wie Mac Gyver bis zur ersten 
Werbepause.

Mit diesem kleinen Schlüsselanhänger kann man platzsparend immer zwei 
bis drei Meter Klebeband mitnehmen. Es handelt sich dabei lediglich um 
ein Aluminiumröhrchen mit 8mm Durchmesser und einer Bohrung für einen 
Schlüsselring.
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(Firma: matzetronics) #4043914
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Elektronische Nervensäge: einfach eine 'Flacker-LED' aus einem Teelicht 
mit Batterie in Reihe mit einem alten Lautsprecher schalten und richtig 
rum gepolt wieder Spannung anlegen.

Flacker-Lichterkette: Eine solche Flacker-LED in Reihe mit normalen LEDn 
schalten, die dann mitflackern. Versorgungsspannung entsprechend erhöhen 
und dabei den Strom im Auge behalten, bzw. mit Vorwiderstand bändigen.
Gast #4044109
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Vielleicht wird diese Mischung aus "'ugly' construction" und 
"'Manhattan' breadboarding" [1] eher der Bezeichnung "quick and dirty" 
gerecht:
Ein Diodenringmischer mit Diplexer (l.) und LO-Verstärker (r.).
Als isolierende Stützpunkte dienen kleine Quadrate aus doppelseitigen 
Leiterplatten. So lassen sich auch HF-Schaltungen sehr schnell und 
einfach aufbauen.

[1] Hayward/Campbell/Larkin: Experimental Methods in RF Design
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #4045715
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Jörg Wunsch schrieb:
> Jobst M. schrieb:
>> Ich kenne das mit 10MΩ-Widerständen als 'Isolator'
>
> Du meinst, die wären weniger „Kondensator“?

Das war iirc die ursprüngliche Begründung, ja.

Wobei ich persönlich (gut, bin kein HF-ler) zu faul bin irgendwelche 
FR4-Stückchen irgendwo drauf zu kleben oder überall 10 MΩ-Widerstände 
einzulöten. Die mechanische Abstützung durch Masseverbindungen reicht 
mir.
#4046048
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Ja hau mir in die Fr...., was ist denn mit euch los?
Mit so einer brachialen Strategie anzugehen, ist schon Hartcore?
Das geht auch anders! Es dauert zwar ein "wenig" länger...
Ich habe mal 10 aufgeblasene getauscht,  so viel Zeit muss sein.
Aber immerhin, trägt dieses Verfahren, zur Belustigung bei
Gast #4046253
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Marian B. schrieb:
> irgendwelche FR4-Stückchen irgendwo drauf zu kleben

Die "Stützquadrate" werden an der Unterseite auf die Leiterplatte 
gelötet, deshalb sind sie aus doppelseitigem Material. Manche kleben sie 
wohl auch (dann reicht natürlich einseitiges), ist mir aber zu 
aufwändig; löten geht schneller.

Jobst M. schrieb:
> Also Kondensatoren.

Dass diese Stützquadrate Kondensatoren mit geringer Güte (<100 bei FR4 
[1]) bilden, ist in der Tat bei höheren Frequenzen ein Problem. Aufgrund 
der geringen Kapazität ist dieser Effekt jedoch bei Frequenzen bis zum 
Kurzwellenbereich meist vernachlässigbar.

[1] Hayward/Campbell/Larkin: Experimental Methods in RF Design
Hier das erste Kapitel, passend zum Thema: 
http://www.box73.de/download/buecher/errata_chapter_1_experimental_methods_rf_design.pdf
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4046595
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Diese Kiste läuft heute noch genau so in einem Schaltschrank
Die Drähte sollten sein, damit man später wieder andere Knaller 
ranpappen kann. Das mit der Durchkontaktierung, ja da hab ich mal Glück 
gebabt, dass darunter nix wichiges mehr war.
Zu solcher Arbeit wird man erzogen, wenn immer alles ganz ganz schnell 
und mal eben schnell zwischendurch gehen soll. auch genannt "kalte 
Küche"
Scheffe stand sogar daneben und sagte "mach mann"

Ich verrate Euch lieber nicht wo diese Kiste steht und heute noch die 
Bahntechnik steuert

-oops  O_°
#4049304
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Doof, wenn der PC mit eingebautem WLAN falsch steht und nix empfängt. 
Wie grad jetzt beim Renovieren. Hatte noch so ein Modul liegen, wie es 
in den Medion-Rechnern drinsitzt (1). Dazu ein 2m-USB-Kabel mit 2 
Steckern am Ende (2), sowas brauch ich niemals. Ich dachte an eine 
schnelle Lösung, und hab erstmal die Plastikhülle aufgeschnitten (3). 
Dann die Crimpung der Metallabschirmung aufgebogen und das Metall 
entfernt (4) und abgelötet. Aus dem Teilespeicher eine passende Buchse 
gefunden (5), welche fast genau so groß ist wie das Stecker-Innenleben. 
Bein Anlöten muß man aufpassen, da der Stecker des Medion-WLAN-Moduls im 
Vergleich zum gewöhnlichen USB-A-Stecker D+ und D- vertauscht hat (6). 
Da diese Buchsenleiste (ohne Platine drunter) die Kontakte nit 
ausreichend festhält, das ganze mit Heißkleber verfüllt und 
zusammengedrückt (7). Paßt fast und funktioniert. Und ich hab einen 
USB-Stecker als Ersatz liegen.
Angehängte Dateien:
Gast #4053587
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Problemstellung:
- Man ist Liebhaber älterer und neuerer Rechnergenerationen
- Man möchte am Testplatz nicht zwei Netzteile haben

Voranalyse:
- ATX-Stecker können nicht auf die alten AT-Verbinder gesteckt werden
- Moderne ATX-Netzteile stellen keine -5V bereit

Lösung:
Ein Adapter muss gebaut werden. Die -5V müssen im Transit erzeugt 
werden.

Es wurden, die Elkos ausgenommen, Gebrauchtteile verwendet.
Angehängte Dateien:
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4054473
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PC Netzteile:
Im ATX-Steker mit 'nem Draht überbrücken damit es anläuft?
Dabei die Pins verdödeln?

Das geht besser. Mit einem Gegenstück, das ein altes MoBo gespendet hat.
Die entspr. Pins sind unter dem Konglomerat aus Plastik-Stücken und 
Heisskleber verbunden. Das Ding ist dann auch genügend isoliert.

Die blauen Teile dienen nur als FüllStoff, damit man nicht soviel 
Heisskleber raufqualstern muss.
Angehängte Dateien:
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4054484
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Hier auf der Arbeit herrscht fast Funkstille.
Telefonieren mit dem Handy ist nicht möglich.
SMS geht manchmal.
IMMER geht SMS, wenn das Handy im Reflektor hängt.

Der besteht aus einem alten Pfannendeckel, der shpärisch geformt ist.
klar ist das keine echte Parabolantenne aber immer noch viel besser als 
ohne Reflektor
Angehängte Dateien:
Gast #4056041
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Jörg Wunsch schrieb:
> Torsten Schwalm schrieb:
>> Was wir mit dem Teil auf dem 2. Bild gemacht haben sage ich nicht. ;-)
>
> Vermutlich war's eine kleine Hilfe beim Telefonieren. ;-)

Für sowas gabs an Münzfernsprechern die "Telefonmark" ein normales 
Markstück, wo seitwärts in den Rand, Richtung Mittelpunkt ein 0,5mm Loch 
gebohrt wurde. Dann nahm man ein Stück Angelsehne, steckte das ins Loch 
und schloss das Loch mit einem kräftigen Hammerschlag. Die Münze ließ 
man man kurz "abtauchen" und zog sie dann wieder nach oben :-)
Das kam völlig ohne Hightech aus :-D
(Firma: ☣ ⍵ ☣) Persönliche Seite #4056217
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Witzbold schrieb:

> Für sowas gabs an Münzfernsprechern die "Telefonmark" ein normales
> Markstück, wo seitwärts in den Rand, Richtung Mittelpunkt ein 0,5mm Loch
> gebohrt wurde. Dann nahm man ein Stück Angelsehne, steckte das ins Loch
> und schloss das Loch mit einem kräftigen Hammerschlag. Die Münze ließ
> man man kurz "abtauchen" und zog sie dann wieder nach oben :-)
> Das kam völlig ohne Hightech aus :-D

Nur solange, bis es Schnurfühler gab
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4056275
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zu DM-Zeiten wurde man was an vielen Automaten mit SKr 5,- (schwedischen 
Kronen)
also die 5-Kronen-Münzen.
gleiches Gewicht, nur um ein paar µ kleiner und auch so 5/21 magnetisch 
wie Edelstahl.
die haben sogar manche Zigarettenautomaten geschluckt.
Das war so in der 4Mark-Am-Automaten-Zeit

jaja das liegt schon länger zurück, als so einige hier alt sein dürften 
:D
Persönliche Seite #4056284
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Ich stelle hier mal meinen Europashunt vor (siehe Bilder).

Der Shunt hängt in Reihe mit einem MOSFET und einer H4 Glühbirne als 
Last zum kontrollierten Entladen eines LiPo Akkupacks (2S) mit 3500mAh.

Während des Entladevorganges werden die Spannungen beider Zellen sowie 
der Entladestrom im Sekundentakt gemessen. Sobald eine Zelle eine 
Spannung von 2,9V unterschritten hat wird der Akku von der Last 
getrennt.

Der Shunt wird übrigens gerade mal handwarm ;)
Angehängte Dateien:
#4056414
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...desinfector, sowas hab ich mal mit nem WLAN Stick & nem 
Metall-Küchensieb gemacht um bei ner Zwischenmiete in das WLAN des weit 
ggü liegenden Asia Imbisses zu kommen (Key hing im Laden an einer 
Pinwand). Außen am Fenster montiert bilde ich mit immer noch ein, dass 
es was gebracht hat.

Klaus.
Gast #4056939
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Mir ist die Tülle von einer Pinzette abhanden gekommen, die Dinger wo 
man die Spitzen reinsteckt beim lagern damit sich die Pinzette nicht 
verbiegt.

Ein Stück Schrumpfschlauch ersetzt das wunderbar.
#4069521
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Hier mal 1,5 mal Quick&Dirty.

Ich musste bei meinen ersten eigenen Platinchen einige Löcher Bohren und 
habe das dann mit einem Aufsatz gelöst. Da mir da dann schon bei den 
ersten Platinen die 0,5mm Bohrer ohne Verjüngung abbrachen wollte ich 
mir heute die für einen Dremel mit 2,35mm Schaft holen und daneben lag 
das nette Gerät von Bild 2 für 15€ und es funktioniert echt Super und 
Genau! Gehts qualitativ noch günstiger?

Das eigentliche Quick&Dirty wären dann der Proxxon 12-18V mit XT60 
Stecker da ich sowieso nur selten Platinen fertig mache muss dafür ein 
3S Lipo aus dem Modellbau herhalten.
Angehängte Dateien:
#4071105
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Bernd Stein schrieb:
> ☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:
>> 3. Hand mit Kroko-Klemmen? viel zu umständlich.
>> alle auf einmal raufpappen und gut.
>>
> Kannst Du mal schreiben auf was zu da "pappst" ?
>
> Ist das evtl. Knete ?
Ich kann da Typenreiniger (Naturkautschuk) empfehlen.. das hält und ist 
ohne viel rumgepampe fast rückstandslos. (Kann immer mal was 
hängenbleiben, einfach nochmal gegendrücken.)
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4071203
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Nett.
Ohne 3-D Drucker würde ich die Haken-Öse entfernen und in die Stirnseite 
des Griffs ein Gewinde reindrehen. Kontermutter gegen und fest isses.

Ddafür musst Du nun zwischen Küche und Werkstatt hin und her laufen, um 
den Mixer -äh den Akkuschrauber zu suchen. De' Gerädd wird nämlich grad 
immer nicht dort sein wo man ihn braucht.
ausser man hat natürlich 2 Akkuschrauber :D
#4089522
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John Drake schrieb:
> Sieht so aus, als wären die 4 Source-Beinchen nach oben gebogen und per
> Draht kontaktiert. Die Gate- und Drain-Beinchen an den IC-Ecken gehen
> normal zur Seite.

Exakt! Die Pins 2, 3, 6 und 7 sind nach oben gebogen und mit der inneren 
"Reling" verlötet. Die restlichen Pins liegen recht schön auf den 
Lötaugen. Von den Gates gehen 100kOhm in 0805-SMD-Bauform nach oben zur 
äußeren "Reling".
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4092072
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war grad dabei eine 9-V BlockBatterie zu schlachten. brauchte einen 
Batterie-Clip. das ist ja nix neues.

interessant ist aber, dass in Energizer-Blöcken noch eine Silicon-Matte 
drin ist.
eta 1mm Dicke.  unten im Boden mit den Innenabmessungen des Bodens. 
Sowas kann man ja auch noch vielfältig einsetzen. Z.B. als Dichtung.
Bei meiner Klospülung würde das beispielsweise passen, wennman sich was 
einigermaßen rundes daraus ausschneidet und 2 von diesen Scheiben dann 
aufeinander legt.

ich meine, bevor so'n scheiss Gummipöppel jetzt wieder 9,95 im Baumarkt 
kosten soll? vom Gummigewicht her müssten Autoreifen dann zig tausende 
EUR kosten.

Dann als Anschlagsdämpfung etcpp.
#4092272
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☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:
> hab hier ein Handy das Akkus nur laden will, wenn die so ca 50% oder
> mehr geladen sind.
> wenns darunte rliegt, muss der Akku auch extern geladen werden.
> Dazu nutze ich diese Knetmasse aus dem Sanitärbereich (Plastic-Fermit),
> um da 2 Strippen ranzubacken. Es gibt kaum etwas universeller
> einsetzbares.


Plstic-Fermit, aha.
Ich habe letztlich diese Klebepads entdeckt, mit denen man zB. Poster 
auf die Tapete kleben kann. Halten wie Hundesch., schmieren nicht, 
lassen sich entfernen, nicht leitfähig, temperaturstabiler als Knete 
etcpp.

Mit den Dingern fixiere ich jetz Platinen, Kabel, alles was klein ist 
und nicht wegrutschen soll.

Super Zeuch.
Cheers
Detlef
#4092281
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Detlef _a schrieb:
> Ich habe letztlich diese Klebepads entdeckt, mit denen man zB. Poster
> auf die Tapete kleben kann. Halten wie Hundesch., schmieren nicht,
> lassen sich entfernen, nicht leitfähig, temperaturstabiler als Knete
> etcpp.

http://www.pollin.de/shop/dt/NjY2OTg0OTk-/Werkstatt/Werkstattbedarf/Kleber_Isolierbaender/Doppelseitiges_Klebeband_PowerZip_19_mm_1_5_m.html

Dürfte das selbe, nur billiger sein.
Aber Vorsicht, das Zeugs klebt wirklich wie Teufel :)
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4100934
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Mikrofone 50Stück verarbeiten.
hauchdünne "fisselige" Adern im Anschluss-Kabel. Wie zum Löten 
verdrillen,
damit da kein Lötklotz dran hängt? Immer zwischen Daumen und 
Zeigefinger?

da werden die Finger bald lahm.

Lösung:
trichterförmig in Aderendhülse eingequetschte Kabelisolierung von einem 
Gummikabel (war ein anderes Micro). sternförmig gequetscht in einem 
BohrFutter. hinten wirds immer enger und darin drehen sich Litze dann 
zusammen.

Damit kann man auch grössere Mengen an zu konfektionierenden Kabeln 
zügig mit Crimpkontakten versehen oder löten.

-Tool zum Adern verdrillen. Über den abisolierten Teil stecken und die 
Hülse drehen.
bei richtiger Massenproduktion mit einem Stabschrauber kombinieren.
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(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4102441
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Bild: so sieht es doch oft aus, wenn man ein Kabelende vor sich hat.

Du steckst das Kabelende, von dem die Fasern völlig wirr in alle 
Richtungen zeigen in den "Verdriller" und drehst das Ding. Was macht man 
sonst?

Man dreht das zwischen Daumem und Zeigefinger zusammen. Wenn Du aber 
einen Auftrag von 50 Stück hast, wo 150 Litzenenden (+|-|Schirmung) zu 
verlöten oder zu vercrimpen sind, wird das mit dem Verdriller viel 
schneller und fester zusammengedrillt. speziell fürs Verlöten ist das 
viel besser.
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(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4103909
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Torsten C. schrieb:
> Klaus R. schrieb:
>> das muss hinterher aussehen wie bei ner Seilbahn!
> Das wäre dann aber nicht mehr "dirty". ;-) * scnr  *

ooaargh mann ey.
ich bin kein Seiler, ich bin BASTLER aber echt quick and dirty.

mal ernsthaft, das ist beim Verlöten doch sowas von Schwanz wie die 
Fasern liegen. Wichtig ist dass sich das nicht sonstwohin auffächert.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4103996
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nix zu bauen, nur eine andere Handlungsweise.

Nämlich warum z.B. bei Reparaturen einfach Kabelbinder blind 
aufschneiden statt drauf zu achten, WIE man die abschneidet. Man kann 
die so abschneiden, dass der Kopf noch ein möglichst langes Stück Straps 
behält.
Zumindest hier fallen dadurch viele,viele Kabelbinder an, die noch 10cm 
und längere Enden haben. MIT Kopf natürlich.

Klar, das sind nur Cent-Beträge auf -zig Kabelbinder, aber auch das 
hilft, Ressourcen zu schonen. Kleinvieh macht auch Mist.
#4105521
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...kurzer, nicht so klobiger Netzteilstecker und auf PE habe ich auch 
einfach mal gesch***en. Man kann die Stecker einfach rundum ansägen, 
dann von oben mit dem Cutter in 2 Blöcke teilen und diese seitlich 
abziehen - dann bleiben die 3 Adern sauber stehen...der Rest ist 
virtuoser Umgang mit der Heißklebe :)

Klaus.
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Gast #4105823
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User schrieb:
> Da funkt es immer so schön, wenn man den Ethernetstecker
> einsteckt.

Woran ist denn der PE intern an das Netzteil angeschlossen, wenn er das 
verhindern soll?

Für Notebook-Netzteile (Mickey-Maus-Stecker) habe ich mir ebenfalls 
schon in zwei Fällen eine Euro-Stecker-Alternative gebastelt (war die 
Adaptermitschlepperei leid). Zwischen die zweipoligen C7-Buchsen 
eingeschnitten oder eingesägt und dann zieht sich das zurecht beim 
ersten Einstecken. Seit 2007 laufen hier zwei Dells damit - ohne, dass 
es funkt.
#4105929
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Schneider schrieb:
> User schrieb:
>> Da funkt es immer so schön, wenn man den Ethernetstecker
>> einsteckt.
>
> Woran ist denn der PE intern an das Netzteil angeschlossen, wenn er das
> verhindern soll?

An den Y-Kondensator, der die Strecke Primärseite/Sekundärseite 
überbrückt.

Der wird zur Funkentstörung benötigt. Wenn er auf PE geht kein Problem. 
Wenn Du dagegen nur Phase und Null hast, schwimmt die Sekundärseite etwa 
auf der Hälfte der Netzspannung.

Wenn Du das Gerät dann mit einem geerdeten Gerät verbindest, fließt kurz 
ein Ausgleichsstrom. Der gibt den Funken, kann sich sehr unangenehm 
anfühlen und auch Geräte killen.
Persönliche Seite #4106061
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War klar, dass das 'ne riesige Diskussion erzeugt. Ein Schelm ist, wer 
vermutet, dass  Klaus R. genau das wollte.

Ich habe hier haufenweise Netzteile mit 2-Poligem 
"Rasierer-Kabel-Anschluss", also ohne PE-Leiter. Irgendwie muss das auch 
ohne gehen.

Aber dann müsste das Gerät Schutzklasse II haben. Das ist m.E. eher eine 
Frage der Sicherheit als eine Frage von Funkentstörung.

Und bei Heißkleber kann man eh nicht von Sicherheit sprechen.
#4106719
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@Gerald B.
Ja, das war auch mein erster Gedanke. Aber erstaunlicherweise bestehen 
diese Schnürsenkel zum größten Teil aus Naturfaser. Es war daher auch 
etwas schwierig, diesen etwas zu kleinen Schrumpfschlauch 
darüberzubekommen. Das Anschmelzen funktionierte leider nicht.

@Marian B.
Haha, das sähe bestimmt einzigartig aus. :P
#4108877
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Gregor Ottmann schrieb:
> Ich kaufe hin und wieder neue Schnürsenkel.

Sehr gut, das kurbelt die deutsche schnürsenkelerzeugende Industrie an 
und sichert damit Arbeitsplätze. Man muß andererseits aber auch an die 
Nachhaltigkeit denken, sowohl bei der Produktion von 
Kunstfaserschnürsenkeln als auch bei der von Naturfaserschnürsenkeln 
werden wertvolle natürliche Rohstoffe verbraucht.

Ich denke man sollte das eine tun und das andere nicht lassen: Wenn es 
geht, reparieren, bei fortgeschrittener Beschädigung auch einfach mal 
neu kaufen, das Kauferlebnis ist ja auch eine Qualität an sich.

Cheers
Detlef
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4111548
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Lötbad im Lötbad

Das grosse Lötbad wird zu oft zum Entlöten genutzt.
Daher hat das Zinn dann unklare Eigenschaften, es vermischt sich ja mit 
dem von den entlöteten Bauteilen.

Lösung: Ein kleiner, sauberer Mischlöffel vom 2K-Kleber ist nun ein 
weiteres Lötbad.
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#4114037
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Have you ever been so cheap that you... well, I've been.

Das ganze ist noch aus der Zeit, als man keine Möglichkeit hatte, mal 
eben für 7,50€ bei Amazon 'nen Tastkopf zu bestellen.

Ich würde lügen, wenn ich leugnen würde den hier immer noch zu benutzen. 
Ist mir irgendwie ans Herz gewachsen. Deswegen sieht der wohl auch noch 
so "gut erhalten" aus.
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#4114050
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Marian B. schrieb:
> eines 4.99 € Multimeters eines Gewissen Restpostenhändlers aus

Als das Dingen hier entstand, wusste ich noch nichts von dem 
international bekanntem und hoch geschätztem Restpostenhändler (pun 
intended). Eben so bin ich mir unsicher, ob es den damals schon gab.

Wenn ich mich recht erinnere war es eine Messleitung eines digitalen! 
Multimeters aus dem Baumarkt. Keine Ahnung wie viel Taschengeld mich das 
damals gekostet hat, muss aber auch schon Euro gewesen sein. Das DMM ist 
mir damals wohl kaputt gegangen. Sonst wäre der "Tastkopf" aus einer 
Büroklammer o.Ä. selber gebastelt.

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