Sebastian E. schrieb: > Mir ist da ein Subwoofer von Teufel zugelaufen. Sowas bekommt ja wenigstens noch geöffnet. Vor'n paar Wochen hatte ich was von Logitech. 'ᗜ' Da fragt man sich schon, ob man Gehäuse nicht auch gleich mit Heisskleber gestrichen füllen kann.
Nachdem der Kompensationsbereich meiner neuen Tastköpfe aber haarscharf am Rand des Einstellbereichs gerade nicht mehr war, hab ich 10pF professionell parallel eingebaut in 0402. Jetzt sind die Trimmer mehr in Mittelstellung.
:
Bearbeitet durch User
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Da fragt man sich schon, ob man Gehäuse nicht auch gleich > mit Heisskleber gestrichen füllen kann. Macht mein Kollege gerne. Mit den Mengen Heißkleber die der da verarbeitet würde ich Jahre hinkommen.
Kilo S. schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Da fragt man sich schon, ob man Gehäuse nicht auch gleich >> mit Heisskleber gestrichen füllen kann. > > Macht mein Kollege gerne. Mit den Mengen Heißkleber die der da > verarbeitet würde ich Jahre hinkommen. Wann immer möglich, fülle ich grössere Hohlräume zum Verguss mit anderen Plastikteilen voll. Speziell wenn man um Vergussmittel zu Fantasiepreisen nicht herum kommt.
Thomas W. schrieb: > Nachdem der Kompensationsbereich meiner neuen Tastköpfe [...] Moment! Man kann die Dinger einfach aufschrauben? Das war mir wirklich neu.
Walter T. schrieb: > Thomas W. schrieb: >> Nachdem der Kompensationsbereich meiner neuen Tastköpfe [...] > > Moment! Man kann die Dinger einfach aufschrauben? Das war mir wirklich > neu. Zumindest die, die von PMK hergestellt werden, also manche von R&S, LeCroy. und halt PMK.
Gefundenen Haartrockner zum Kaltlüfter umstricken. Nicht weil der Fön keine Kalttaste gehabt hätte, sondern damit man das Motörchen zu ein paar mehr Umdrehungen überreden kann. Denn die sind so ziemlich immer mit DC betrieben, durch einen Abgriff an der Heizwendel, dann gleichgerichtet. Sehr brauchbar um auch frischen Baum-/Strauchschnitt zu verfeuern. Der Fön hat dabei auch noch den "Ionizer" HV-Wandler spendiert. 180-250VAC in , 3kV-DC out.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Der Fön hat dabei auch noch den "Ionizer" HV-Wandler spendiert. > 180-250VAC in , 3kV-DC out. Da stehen einem ja die Haare zu Berge! :-)
Moin, Hier zeige ich wieder einmal ein neues Q&D Machwerk. Zur Montierung eines 23.5mm Meopta Objektivs muß ich ein solches Feingewinde mit 0.5mm Steigung schneiden. Leider habe ich keinen Halter für den 18mm Dm. des Gewindeschneiders. Da ich beabsichtige das Gewinde auf der Drehbank zu schneiden, hätte ich wahrscheinlich das andere Ende mit einer Körnerspitze im Reitstock einführen können und mit einem verstellbaren Maulschlüssel festhalten können. Das gefiel mir nicht und dachte an irgendeinen Plan B. Für metrisches Gewindeschneiden ist meine Drehbank nur bedingt geeignet und habe auch nicht recherchiert ob 0.5mm Steigung überhaupt möglich ist. Die Zahnrad Übersetzung ist hauptsächlich für Inch Gewinde gedacht und die Indexierung des Drehkörpers über die Leitspindel funktioniert bei metrischer Übersetzung nicht mehr und daher nicht anwendbar. My metrisch darf man die Leitspindelführung des Sattels nicht mehr trennen. Aus einem zufällig herumliegenden Stück PVC Rohr mit genau passenden Durchmesser, ein Stück Alustab und zum Festhalten eine Schneckengewindeschelle bastelte ich mir einen Halter für bequemes Einspannen im Reitstock mit 12.7mm Dm. Ob der Drehmoment ein Problem sein wird, kann ich noch nicht beurteilen, weil ich noch nie ein solches Feingewinde brauchte. Die gezeigten Bilder geben einen Eindruck. War 15m Arbeit. Sollte Q&D fähig sein. Der Einschnitt ist deswegen etwas daneben geraten. Sollte mich qualifizieren. Gerhard
:
Bearbeitet durch User
Gerhard O. schrieb: > Für metrisches Gewindeschneiden ist meine Drehbank nur bedingt geeignet Sind die Kanadier auch noch auf imperial Units fixiert ??? Ich kann mit meiner metrischen Drehbank und einem 63-Zähne-Zahnrad auch (bedingt) zöllige Gewinde schneiden. Das muss doch auch umgedreht gehen.
Stephan S. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Für metrisches Gewindeschneiden ist meine Drehbank nur bedingt geeignet > > Sind die Kanadier auch noch auf imperial Units fixiert ??? > > Ich kann mit meiner metrischen Drehbank und einem 63-Zähne-Zahnrad auch > (bedingt) zöllige Gewinde schneiden. Das muss doch auch umgedreht gehen. Meine Drehbank ist eine kleinere 9x22" Chinesische Ausführung (1990) und die Leitspindel hat eine Steigung von 0.125 Zoll per Umdrehung. Deine Leitspindel hat aber eine metrische Steigung. Die Zahnrad- und Getriebe-Einstellungen bei mir ermöglichen einen weiten Bereich von zölligen Gewindegattungen. Da funktioniert auch die Sattel Indexierungs-Anzeige und Kupplung. Wenn man aber metrische Gewinde schneiden möchte, muß zur metrischen Anpassung noch ein 127 Zähne Getrieberad eingeschleift werden, damit die Leitspindel eine angenäherte metrische Steigung hat. Leider darf man aber dann den Sattel nicht mehr zum Rückstellen abkuppeln und dann wieder phasengerecht einkuppeln, wie es sonst normal möglich wäre, weil die Drehbankspindel nicht mehr, metrisch gesehen, synchronisiert ist wie im nativen Modus. Da ich die Drehbank hier in Kanada erstanden habe, kriegt nan halt das was hier gebräuchlich ist. Offiziell hat Kanada zwar in den siebziger Jahren das SI System angenommen. Das heisst aber nicht, daß es imperiale Maßstäbe nicht mehr gibt. Solche Sachen sind nur schwer hinter sich lassend. Abgesehen davon gibt es auch bei Euch noch viele zöllige Sachen (Autoreifen, Felgen, Klempnersachen, etz. ) In meinen Mechanikprojekten verwende ich aus Bequemlichkeit und Kostengründen oft imperiale Maßstäbe. In der Firma fabrizieren wir aber nur metrisch. Mit zölligen Maßstäben arbeitet es sich je nach Projekt in vielen Situationen recht gut. Ist halt Gewöhnungssache. Allerdings vermeide ich nach Möglichkeit Brüche in Metallprojekten. Da wähle ich lieber Dezimal-Zoll Unterteilung. Bei Holzarbeiten ist das Zoll Bruch System wieder angenehmer. Was Halbzeug betrifft, sind die Größenunterschiede ziemlich gering. M3 - 4-40, M4 - 6-32, M5 - 8-32. bei uns ist die Steigung per Zoll oder Inch gerechnet und bei Euch per mm. Eine 4-40er Schraube hat also eine Gangzahl von 40 per Zoll.
:
Bearbeitet durch User
Wenn Gewindebohrer/-schneider verwendet werden, kann man doch einfach den Vorschub der Drehbank abschalten?
Peter N. schrieb: > Wenn Gewindebohrer/-schneider verwendet werden, kann man doch > einfach > den Vorschub der Drehbank abschalten? Genauso machte ich es. Nur musste ich mir erst die reduzierte Halterung anfertigen, weil mein Reitstock Bohrfutter auf maximal 13mm geöffnet werden kann.
Gerhard O. schrieb: > Peter N. schrieb: >> Wenn Gewindebohrer/-schneider verwendet werden, kann man doch >> einfach >> den Vorschub der Drehbank abschalten? > > Genauso machte ich es. Nur musste ich mir erst die reduzierte Halterung > anfertigen, weil mein Reitstock Bohrfutter auf maximal 13mm geöffnet > werden kann. Und das PVC-Rohr hat das Drehmoment übertragen? Scheint ja ein "starkes Stück" zu sein.
Stephan S. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Peter N. schrieb: >>> Wenn Gewindebohrer/-schneider verwendet werden, kann man doch >>> einfach >>> den Vorschub der Drehbank abschalten? >> >> Genauso machte ich es. Nur musste ich mir erst die reduzierte Halterung >> anfertigen, weil mein Reitstock Bohrfutter auf maximal 13mm geöffnet >> werden kann. > > Und das PVC-Rohr hat das Drehmoment übertragen? Scheint ja ein "starkes > Stück" zu sein. Ja. Hat einwandfrei funktioniert. Der Drehmoment ist Dank des "dünnen" Gewinde bei Messing nicht sehr groß. Beim Anfertigen drehte ich das Drehfutter einfach bei Hand. Die Wandstärke des PVC Rohrs ist schätzungsweise 2mm dick. Die ganze Anordnung ist übrigens auch streng zentrisch.
Um Laserpointer-Module mal schnell zu testen hat man leider nie das passende Equipment zur Hand. Also mal schnell eins zusammengebraten. Heißkleber, Kabelbinder und Gaffatape (auf der Rückseite) ist vorhanden.
...wasn das für ein schwarzer Schmock, sieht interessant aus? Und die "nötige KSQ"? Klaus.
Klaus R. schrieb: > ...wasn das für ein schwarzer Schmock, sieht interessant aus? Das ist der Heißkleber. Klaus R. schrieb: > Und die "nötige KSQ"? Ist nicht nötig. Die Laserpointer-Module haben eine eingebaute Elektronik, und der Tester hat einen 100 Ohm Widerstand eingebaut.
Steckerschalter aus dem Unterteil eines USB-Netzteils und dessen zugesägtem Seitenteil. 0€ und sehr platzeffizient. Klaus.
Stephan S. schrieb: > Ich kann mit meiner metrischen Drehbank und einem 63-Zähne-Zahnrad Das Zauberwort ist aber 127 Zähne! (25.4 mm ... machts **klick**?)
Gerhard O. schrieb: > Beim Anfertigen drehte ich das > Drehfutter einfach bei Hand. Die Wandstärke des PVC Rohrs ist > schätzungsweise 2mm dick. Warum hast du den GeBo nicht mit einem Windeisen festgehalten? Den Griff am Maschinenbett anstehen lassen, mit einer Zentrierspitze hinten in den Gebo rein, Reistock nicht klemmen und mit der Hand nach links schieben. Maschine einschalten. Und vorher die Drehzahl kontrollieren. :-) Das Futter darf man natürlich auch mit der Hand drehen.
Jens M. schrieb: > Metallknebel ohne PE? Hmmmm... sonst wäre es ja nicht dirty. Und ich schaue vorher mit der Zunge immer ob mehr als 9V anliegen. wer angst hat oder beruflich bedenken trägt, muss es nicht nachmachen. Klaus.
Nick schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Beim Anfertigen drehte ich das >> Drehfutter einfach bei Hand. Die Wandstärke des PVC Rohrs ist >> schätzungsweise 2mm dick. > > Warum hast du den GeBo nicht mit einem Windeisen festgehalten? > Den Griff am Maschinenbett anstehen lassen, mit einer Zentrierspitze > hinten in den Gebo rein, Reistock nicht klemmen und mit der Hand nach > links schieben. Maschine einschalten. Und vorher die Drehzahl > kontrollieren. :-) > Das Futter darf man natürlich auch mit der Hand drehen. Das geht natürlich auch. Ich fand es aber so bequemer. Auch hat man nach meiner Methide den Vorteil, axialen Vorschub feinfühliger bewegrn zu können. Da lasse ich den Reitstock unarretiert und den axialen Vorschub macht das Gewindd. Der GeBo hat aber am Ende eine Zentrierbohrung. Ich habe es früher ab und zu so gemacht. Mit einem einstellbaren Schlüssel. Maschine einschalten traue ich mich nicht. Ich kann zwar das Drehfutter extrem langsam laufen lassen, da der Motor über eine VFD Steuerung gespeist wird. Aber hat mehr Gefühl mit der Hand. Abgesehen davon schneide ich das Gewinde in mehreren Gängen, um Späne entfernen zu können. In der Zwischenzeit erhielt ich noch einen M39x1 GeBo. Der hat einen Schankdurchmesser von 28mm! Da lohnt es sich nicht, einen Adapter anzufertigen und gehe, wie von Dir vorgeschlagen, vor. Gruß, Gerhard
Gerhard O. schrieb: > Abgesehen davon > schneide ich das Gewinde in mehreren Gängen, um Späne entfernen zu > können. Dann nimm einen Maschinengewindebohrer, die machen das automatisch
Stephan S. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Abgesehen davon >> schneide ich das Gewinde in mehreren Gängen, um Späne entfernen zu >> können. > > Dann nimm einen Maschinengewindebohrer, die machen das automatisch Die habe ich leider nicht. Abgesehen davon fertige ich Gewinde nur sporadisch an und nicht beruflich.
Beitrag #8027657 wurde vom Autor gelöscht.
Gerhard O. schrieb: >> Dann nimm einen Maschinengewindebohrer, die machen das automatisch > Die habe ich leider nicht. Abgesehen davon fertige ich Gewinde nur > sporadisch an und nicht beruflich. Ich habe nur Maschinenbohrer und besonders gerne die gewendelten Versionen. Entgegen deren Namen benutze ich sie ausschließlich per Hand. (Beitrag #8027657 wurde vom Autor gelöscht weil ich das Bild vergessen hatte)
Heute war hier Müllabfuhr und sehr starker Wind, der die leere, frei an der Straße stehende Tonne, umgeworfen hat. Dabei fiel sie so unglücklich, dass die "Welle" vom Deckelscharnier brach. Das ist keine Vollwelle, sondern Vierzack, was wohl bei der Produktion wie ein Dübel eingeschlagen wird. Das abgebrochene Ende hat ein 5mm-Sackloch, das habe ich durchgebohrt. In den Rest in der Tonne habe ich ein M5-Gewinde geschnitten und dann eine Edelstahlschraube rein, besser als neu. Dirty ist das eigentlich nicht, aber es war recht Quick.
Also ich rufe kurz an und dann bringen die eine neue Tonne. Kostet eh genug, dann sollen die ihren Kram auch selbst reparieren. Aber die Idee ist trotzdem gut.
:
Bearbeitet durch User
Frank O. schrieb: > Also ich rufe kurz an wann hast Du das letzte mal irgendwo angerufen? alles war irgendwie in der öffentlichen Hand ist oder dieser zuspielt? Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt -udm Da ist mal eben 'ne Schraube rein drehen viel effizienter.
Manfred P. schrieb: > Heute war hier Müllabfuhr und sehr starker Wind, der die leere, frei an > der Straße stehende Tonne, umgeworfen hat. Dabei fiel sie so > unglücklich, dass die "Welle" vom Deckelscharnier brach War bei mir auch mal. Ich habe einfach ein Stück PVC-Rohr ins Scharnier gesteckt. Hielt eine Weile, bis dann mal der Deckel weg war. Da mußte ich eine neue Tonne bestellen. Manfred P. schrieb: > Dirty ist das eigentlich nicht, aber es war recht Quick. Ich war quicker. :)
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt Wohnst halt scheiße. Hier (Gemeinde mit 15k Einwohnern, nördliches NRW) ruft man im Bürgerbüro an, geht einfach (ohne Anmeldung) hin oder schickt ne Mail, und binnen kurzer Zeit bekommt man einen Termin wann der Behälter getauscht wird. Dann stellt man den an die Straße (auch halbvoll) und bekommt einen "neuen". Zumindest sauber und funktionsfähig isser. Das funktioniert bei Defekt, und auch bei "muss größer" oder "kann kleiner" binnen einer Woche, btdt.
Zwar ohne Bilder, aber es wäre je nach Verfügbarkeit eh bei jedem anders. In dem Fall reicht die Idee völlig: Ein Schuko-Zweifach-Verteiler wird geöffnet, die intern parallel geschalteten Steckdosen werden in Reihe geschaltet. Fertig ist ein Konstrukt, mit dem man komfortabel ein 230V-Gerät mit unbekanntem Status testen kann. Sowas fällt über die Jahre immer wieder mal an. Man steckt dann irgendeine nennenswerte Wärmequelle in die eine Dose, in die andere kommt der fragliche Verbraucher. Verursacht dieser eine Überlast, so fliegt keine Sicherung, sondern die Wärmequelle erzeugt lediglich Wärme. Und ja, ginge auch mit Bananenstecker und Krokoklemmen, aber das ist weder sicher, noch komfortabel. Man hat beim Testen solcher Geräte meist anderes zu tun, als auch noch auf unisoliertes Gerödel auf dem Tisch zu achten. Und ja, der VDE springt dabei sicher im Dreieck, aus welchen Gründen auch immer. Und ja, ihr würdet es ohnehin viel besser machen. Die Idee richtet sich daher ausschließlich an die letzten drei Macher im Lande...
Jens M. schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt > > Wohnst halt scheiße. keine 10k im Amtsbezirk.
Bei uns gestern auch Sturm: Tonne stand am Rand zwecks Abholung, umgestürzt, defekt am Rad, gestern Nachmittag angerufen, keine Wartezeit in der Schleife und jetzt haben sie gerade schon die neue gebracht. 🤷 Gemeinde mit 3k Einwohnern, Landkreis mit 66k Einwohnern. Ohne Probleme...
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > > wann hast Du das letzte mal irgendwo angerufen? > alles war irgendwie in der öffentlichen Hand ist > oder dieser zuspielt? > > Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt > -udm > Da ist mal eben 'ne Schraube rein drehen viel effizienter. Bei mir war vor ein paar Monaten auch das Scharnier weg. Angerufen (keinerlei Warteschleife), Adresse angesagt und ein paar Tage später stand eine neue Tonne da. Abfallunternehmen in öffentlicher Hand! Old-Papa
Frank O. schrieb: > Also ich rufe kurz an und dann bringen die eine neue Tonne. > Kostet eh genug, dann sollen die ihren Kram auch selbst reparieren. > Aber die Idee ist trotzdem gut. Ui ich les hier immer neue Tonne ,sowas wird bei uns auf Zuruf repariert. Wir hatten einen gerissenen Deckel (ich bin mittlerweile wohl doch zu schwer oder die Tonne hat zu lange in der Sonne gestanden;-), da wurde nur der Deckel getauscht. An ner anderen Tonne war der Scharnierstopfen verloren gegangen, da kam ein neuer rein. Da wird nix ausgetauscht...
...so gut jetzt, sonst ist der Fred bald für die selbige ;) Klaus.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt Hier nicht. Ich kann da sogar mit der Tonne hinfahren, wenn ich will, und die gleich umtauschen.
Andreas schrieb: > > Ui ich les hier immer neue Tonne ,sowas wird bei uns auf Zuruf > repariert. Wir hatten einen gerissenen Deckel (ich bin mittlerweile wohl > doch zu schwer oder die Tonne hat zu lange in der Sonne gestanden;-), da > wurde nur der Deckel getauscht. An ner anderen Tonne war der > Scharnierstopfen verloren gegangen, da kam ein neuer rein. Da wird nix > ausgetauscht... Kann auch sein, zumindest hatte ich eine neu aussehende Tonne mit frischem Scancode drauf. Old-Papa
Uwe S. schrieb: > Ein > Schuko-Zweifach-Verteiler wird geöffnet, die intern parallel > geschalteten Steckdosen werden in Reihe geschaltet. Fertig ist ein > Konstrukt, mit dem man komfortabel ein 230V-Gerät mit unbekanntem Status > testen kann. > Man steckt dann irgendeine nennenswerte Wärmequelle in die eine Dose, in > die andere kommt der fragliche Verbraucher. Verursacht dieser eine > Überlast, so fliegt keine Sicherung, sondern die Wärmequelle erzeugt > lediglich Wärme. Sowas benutze ich schon seit über 15 Jahren, mit einem Heizlüfter als Strombegrenzer. Funktioniert bestens :-)
3 bewickelte Glimmerplatten aus nem Toaster. Kannst mit Krokoklemmen auch zwischendrin an jeder beliebigen Stelle kontaktieren. So hat man auch für Kleinspannungsgeräte, Verstärkerstufen etc was zum vorschalten.
Gerhard O. schrieb: > Maschine einschalten traue ich mich nicht. Das ist völlig in Ordnung! Lass dich zu nichts verleiten das dir selbst potentiell gefährlich erscheint. Gerhard O. schrieb: > Abgesehen davon > schneide ich das Gewinde in mehreren Gängen, um Späne entfernen zu > können. Das mit den Spänen beim Gewindebohrer ist in den Köpfen eingebrannt. Ich mache regelmässig Gewinde. Hunderte täglich. Gelogen, das machen meine 3 CNC-Drehmaschinen. Z.B. M16 * 1.5 300 UpM in einem Zug (Maschinengewindebohrer, meistens für Sackloch). Oder ganz spanlos mit Gewindeformer. Da werden keine Späne gebrochen, es kommt meistens ein langer Span raus (bei Sackloch GeBo). Das Spanbrechen (1/2 Umdrehung zurück) geht sowieso nur händisch. Die GeBos halten tausende von Löchern. Gewinde schneiden per CNC in mehreren Durchgängen mach ich fast nur aussen. Das dauert mir zu lange und der Chef freut sich, wenn die Laufzeit unter seiner Kalkulation ist. Aussen am liebsten mit Schneideisen, das geht ca. 2...3 mal schneller.
Nick schrieb: > Die GeBos halten tausende von Löchern. Da wird aber auch massiv Kühlmittel gespritzt und die Dinger kosten ein Vermögen, das man für seine "zuhause"-Teile nicht bezahlen will, oder? Muss jetzt auch nicht Parkside sein....
Stephan S. schrieb: > Sind die Kanadier auch noch auf imperial Units fixiert ??? lt Vertrauensperson scheint das dort nicht gaaaaaanz so einfach zu sein....
Jens M. schrieb: > und die Dinger kosten ein > Vermögen, das man für seine "zuhause"-Teile nicht bezahlen will, oder? Gekühlt wird natürlich schon. Aber das sind ganz normale HSS. Aber von Vermögen weit weg. Wenige davon, bei problematischen Material sind mit Innenkühlung. Ganz wenige! OK, nicht von Parkside, sondern bei uns überwiegend von Gühring, beschichtet. Die werden aber nachgeschliffen und neu beschichtet. Gewindebohrer/Former aus Hartmetall lohnen sich nicht (bei uns) Bohrer sind fast immer HM und dann fast immer mit Innenkühlung. Da reden wir dann von 50 ... 150 € bei 5 ... 15 mm Drm. Ein Bohrer Drm 3, 40 Bohrtiefe VHM mit IK kostet 150 €. Ja, Durchmesser 3 mit Innenkühlung. Da gehen 2 Kanäle in Wendeln längs durch den Bohrer und kommen an der Freifläche raus. Verrückt! Der Kühlmitteldruck ist 40 bar, sonst kommt da nix raus. Gekühlt wird mit 8...10% Emulsion. Bei einem bestimmten Teil 20...25% Mit Schneidöl kann man aber genauso, wenn nicht sogar besser, arbeiten. Das verträgt sich aber nicht mit dem Kühlschmierstoff und Serienfertigung in der CNC. Mein persönlicher Liebling zu Hause ist Jokisch Schneidöl. 2 oder 3 Tropfen sind genug, die Flasche hält ein Leben lang.
Oh man, danke für die Infos, sehr interessant. Ist ja doch nicht so weit weg von der Hobbywerkstatt...
Ich nehme auch zum Gewinde schneiden per Hand Maschinengewindebohrer, das geht dann am besten OHNE abzusetzen, weil die Spirale die Späne gut abführt. Wichtig ist, vorher etwa 1 Gewindegang (also das Mass von 1 Steigung) anzusenken und unbedingt mit SCHNEIDÖL gut schmieren. Ich bohre gerne auf der Drehbank (per Hand) oder im Bohrständer, damit der Gewindebohrer exakt senkrecht steht. Da speziell bei den grössren Gewinden doch recht starke Kräfte auftreten, kann es sein dass der Bohrer im Bohrfutter durchdreht, dann muss man ggf. für den Rest eine Spannzange nehmen oder doch ein Windeisen. Bei https://www.werkzeuge-bohrer.de/ kostet so ein Maschinengewindebohrer in M6 knapp 12 Euro, es gibt auch preiswertere für Leute, die selten Gewinde bohren oder teurere mit Beschichtung. Bitte ggf. beachten ob die Bohrer einen dünneren oder dickeren Hals als das Gewinde haben.
Nick schrieb: > Ich mache regelmässig Gewinde. Hunderte täglich. Gelogen, das machen > meine 3 CNC-Drehmaschinen. Nanu, reicht die Rente nicht aus? Nick schrieb: > Jens M. schrieb: >> und die Dinger kosten ein >> Vermögen, das man für seine "zuhause"-Teile nicht bezahlen will, oder? > > OK, nicht von Parkside, sondern bei uns überwiegend von Gühring, Gühring beherrscht Bohren und Gewinde, war der Hoflieferant von AEG und später ANT. Aus deren Firmenauflösungen habe ich Gühring Gewindewerkzeuge, als Heimwerker würde ich Gühring vmtl. garnicht kennen. Die Preise für Einzelstücke / Kleinkunden finde ich durchaus abschreckend.
Beitrag #8029042 wurde vom Autor gelöscht.
Ich hatte mir ein paar Boards mit IR-LED und IR-Empfänger gemacht, um deren Geschwindigkeit unter realen Bedingungen zu messen. Statt Heisskleber sorgte dirty Gaffer-Tape für die Angemessenheit.
Jens M. schrieb: > Oh man, danke für die Infos, sehr interessant. Bitte, gern geschehen. > Ist ja doch nicht so weit weg von der Hobbywerkstatt... Teils, teils. Löcher bohren ist eine komplett andere Liga die man zu Hause manuell nicht abbilden kann. Das gibt zwangsweise Bohrerbruch. Also daheim Finger weg von VHM, ausser man weiß was man macht. Oder muss es mit HM machen wg. dem Material. Beispiel: Bohrer Drm 15, VHM mit IK 3000 UpM, Vorschub 0.6 mm/Umdrehung. Kein Vorbohren, kein Zentrieren. Nur kurz vorsichtig anbohren und dann **RUMMS**. Man muss den Vorschub einhalten, sonst verschleissen die zu schnell. Manfred P. schrieb: > Die Preise für Einzelstücke / Kleinkunden finde ich durchaus > abschreckend. Wenn man drauf besteht auch zu Hause nur Schrott abzuliefern und mit Schrott zu arbeiten ist der Gewindebohrersatz vom Lidl genau das Richtige.
Stephan S. schrieb: > Ich hatte mir ein paar Boards mit IR-LED und IR-Empfänger gemacht, um > deren Geschwindigkeit unter realen Bedingungen zu messen. Jo, Q&D.. Da misst Du vermutlich eher die Ladekurve der parasitären Kapazitäten mit dem Pulldown..
Nick schrieb: > Wenn man drauf besteht auch zu Hause nur Schrott abzuliefern und mit > Schrott zu arbeiten ist der Gewindebohrersatz vom Lidl genau das > Richtige. Wenn du nur eine Chance hast und das Gewinde dort sein muss, dann lässt man lieber Experimente mit solchen Quellen. Wer einmal den abgebrochenen Gewindebohrer mühsam aus dem Loch operiert hat, weiß was ich meine. Natürlich kann dir das auch mit Qualitätswerkzeug passieren, aber dann eher, weil du es zu eilig hattest oder ein anderer Fehler sich eingeschlichen hat.
Die kleinen USB-Soundkarten vom Typ CM108 erfreuen sich großer Beliebtheit bei Amateurfunk-Basteleien. Wie man eine solche Soundkarte steckbar auf Lochraster oder ein eigenes Board mittels abgewinkelter 2-reihiger Stiftleisten adapiert, ist im Anhang gezeigt. Paar Anmerkungen dazu: * Die hier abgebildete "Mini CM108" hat ein IC im SSOP24-Package, das zwar auch mit CM108 beschriftet ist, es handelt sich aber tatsächlich um einen Clone mit der Bezeichnung **DP108T**, zu dem es aber kein offizielles Datenblatt zu geben scheint: https://community.allstarlink.org/t/new-usb-audio-chip-dp108t-substitute-cm108-can-be-use-for-allstar/17420 * Wer also tatsächlich auf die zusätzlichen GPIOs (z.B. für PTT und Carrier on Squelch) angewiesen ist, sollte drauf achten, dass er die etwas größere Soundkarte mit LQFP48-Package wählt. * Die Leiterplatte ist 2,0 mm dick, so dass die Stifleisten sehr gut sitzen im Gegensatz zu normalen 1,6-er Platinen. * Um die USB-Daten-Pads des PCB-Steckverbinders ist die Massefläche ausgefüllt, so dass man diese mit dem Skalpell anritzen und abziehen sollte. * /edit: Die Stiftleisten zur Kontaktierung der Klinkenbuchsen sollten so gekürzt werden, dass sie nicht über das Pad hinausragen, sonst kann es einen Kurzschluss zur Massefläche geben. Alterntiv die Massefläche mit Kaptonband isolieren. * /edit: Die GPIOs lassen sich mit Fädeldraht abgreifen und an die nicht benutzten Pins der Stiftleiste auf der Unterseite anschließen (der Draht kann gut durch die Löcher der Klinkenbuchsen gefädelt werden). Auch hier wieder auf die Isolierung zur Massefläche achten! * Die verwendeten Klinkenbuchsen sind vom Typ PJ-313D SMD. Leider sind bei den meisten Datenblättern (auch beim "Original" von Shou Han) die Pads nicht korrekt bemaßt. Ein korrekter(er?) KiCad-Footprint findet sich bei: https://github.com/corecode/kicad-libs/blob/master/PJ-313D.kicad_mod * Theoretisch würde auch eine sechspolige (2x03P) Stiftleiste in 2,54 SMD auf die Pads passen, so dass das ganze noch kompakter baut. Bei Verwendung von "Low-Profile" Steckverbindern spart man auch noch Höhe ein. Allerdings bräuchte man dann zum korrekten Ausrichten eine Schablone, die sich an den Pads für USB, Klinkenbuchse und Zentrierbohrungen der Buchsen ausrichtet. * Für THT-Stiftleisten reicht eine einfache Lochrasterplatine als Schablone. Wozu das Ganze? Es gibt Single-Board-Computer (SBC) bei denen die USB-Leitungen direkt auf eine Stiftleiste herausgeführt sind, z.B. Orange Pi Zero 3. Ein Anschluss über Stiftleisten ist mechanisch deutlich stabiler als eine Leiterplatte, die aus dem USB-Port des SBC rausschaut oder ein fliegender Drahtverhau. - Bei ausreichend kurzer Leitungslänge auf der Leiterplatte sollten die Impedanzsprünge an den Stiftleistem vernachlässigbar sein, zu mals selbst auf "großen" PC-Mainboards oft auch noch USB3 über 2,54 mm-Wannenstecker herausgeführt wird. /edit: Ergänzungen und Tippfehler
:
Bearbeitet durch User
Moin, Ein neuer Fall von Q&D: Kürzlich erstand ich mir für ein paar Dollar im Gebrauchtwaren Geschäft den gezeigten Brother Etiketten-Drucker, einen QL-710W. Funktionieren tut er einwandfrei, nur hinten ist die Lasche der Haubenbefestigung abgebrochen. Was tun? Ganz zufällig fiel mein Auge auf einen gerade herumliegenden Keystone Befestigungswinkel. Voila! Eine für Plastik selbstschneidende Schraube passenden Durchmessers ließ sich auch gleich finden - Eine Bohrung, etwas an der Haube gefeilt und das Kunstwerk war vollendet. Ein Werk nur weniger Minuten. Nur fand ich keine Verwendung für Heisskleber. Sollte eigentlich sonst schon in Q&D passen - bitte nicht kleinlich zeigen;-) Jetzt bewegt sich die Haube wieder wie sie soll. Auch das Etiketten Magazin ist noch fast ganz voll. Was die Leute doch immer gleich wegwerfen... Gerhard
:
Bearbeitet durch User
Gerhard O. schrieb: > Jetzt bewegt sich die Haube wieder wie sie soll. Mit Heißkleber hätte sich das allerdings vermeiden lassen können. :-))
Bei unserer Spülmaschine war der Türöffner abgebrochen.
Viel zu wenig dirty mit dem sexy blauen Sicherungslack. Schäm dich.
Marek N. schrieb: > Wie man eine solche Soundkarte steckbar auf Lochraster oder ein eigenes > Board mittels abgewinkelter 2-reihiger Stiftleisten adapiert, ist im > Anhang gezeigt... Leider muss ich dir sagen, das du Thema "Quick&dirty" klar verfehlt hast. Folgendes ist mir aufgefallen: 1. Nicht "Quick" Deine Arbeit zeigt planvolles Vorgehen, du hast dir also im Vorfeld intensive Gedanken gemacht und damit viel zu viel Zeit verschwendet. 2. Nicht "dirty" An statt für eine zweifelhafte Verkabelung aus alten Drahtresten, hast du dich für eine mechanisch und elektrisch sichere Verbindung mittels Stiftleiten entschieden. Selbst die Möglichkeit dich mittels schlecht ausgeführter Lötstellen dem Thema noch mal anzunähern hast du nicht genutzt. 3. fehlendes Befestigungsmaterial Ich sehe nirgend wo die Verwendung von untauglichem Isoliermaterial oder Heißkleber. Gerade auf den Gebrauch von Heißkleber ist unbedingt (und unabhängig davon ob er überhaupt gebraucht wird) zu achten! Ich vergebe dir deshalb für deine Arbeit nur eine 4-. Für die Zukunft musst du dich einfach mehr anstrengen. rhf
Thomas W. schrieb: > Viel zu wenig dirty mit dem sexy blauen Sicherungslack. Schäm dich. Wo du recht hast, hast du recht. Heißkleber hätte es auch getan 😃
Bei längeren Netzkabeln kommt es schon mal vor, das ich die abisoliere. Normalerweise landet das als Kabelschrott beim Schrotti. Jetzt haben sich wieder Staubsaugerkabel angefunden und die werden durch ein ziemlich einfaches Tool gezogen. Stück Kieferleiste mit Nut drin und 2 Schrauben zur Seitenführung der Cutter-Klinge. So geschnitten lassen sich aus 3...5 Adern gleichzeitig die Litze heraus ziehen.
Irgendwann hat man es satt sich ständig die Finger zu verbrennen bei dem Versuch von hinten ein Bauteil auf der Lochrasterplatine zu halten. Holzwäscheklammer mit Tellerschleifer zurechtgefeilt - funktioniert prima. Weils so schnell ging hab ich 4 Protoypen gemacht. Walta
Moin, "Designed to fail?" Kürzlich erstand ich mir eine gebrauchte defekte LED-Arbeitsleuchte (siehe Bild im Anhang) mit Li-ion Akku. Fehlerbild: Drucktastenknopf nach innen eingedrückt - unbedienbar. Den äußerlichen Farbspritzern nach zu schließen, gehörte das Teil einem Anstreicher. Lohnt es sich es zu reparieren? Naja. Dieses Lampenmodell kostet um die $90 (Zweier Packung). Der 18650, 1.3Ah Akku war, wie es sich nach der Reparatur herausstellte, noch gut und sie leuchtet viel länger wie angegeben (ca. 4.5 Std). Da lohnt es sich wahrscheinlich mal reinzusehen. Übrigens, es weist eine USB-Buchse zum Laden auf. Nach Öffnen des Gehäuses war es gleich klar warum der Schalter nicht an seinen Platz sass. Der Schalter ist Teil einer kleinen LP mit der Einschaltelektronik. Diese LP wird durch zwei Plastiknasen längs der Lampen Achse fest gehalten. Die vordere Haltenase war abgebrochen und lag lose im Inneren. Mit Zwei-Komponentenkleber (JBWeld) brachte ich die Haltenase wieder in die richtige Position. Aber das war meiner Meinung nach nicht genug, weil eine Hebelwirkung durch das Presses des Druckknopfs vorhanden ist und die Haltenase stresst. Was tun? Ich entschied mich, eine M3 Nylon schraube auf der gegenüberliegenden Seite von innen so anzubringen, daß sich die obere Kante der LP am Kopf der Schraube stützen kann und die Gefahr einer Weghebelung permanent verhindert. Wie beschrieben, so ausgeführt. Jetzt kann man so fest drücken wie gewollt und es kann nichts mehr passieren. Die Reparatur war in 15m erledigt. Ich werde Euch spaeter ein paar Bilder machen. "Designed to fail?" - Das Fehlerbild macht es klar, daß Plastik eventuell oft spröde wird und die normale Bedienbelastung eines Tages nicht mehr aushält. Man hätte schon von vornherein am gegenüberliegenden Teil des Gehäuses, eine Führungsschiene anbringen können, die der LP einen Halt gibt, um so einen Verschleißfehler zu unterbinden. Bei einem $15 Teil könnte man vielleicht noch beide Augen und auch das Hühnerauge zudrücken - bei dem Preis hört der Spaß aber doch auf. Ich möchte der Firma nicht unbedingt unterstellen es absichtlich so ausgeführt zu haben, aber wissen kann man es nie. Wie viele wohl solcher Produkte wandern eigentlich leicht reparierbar in die Entsorgung? Schade. https://www.canadiantire.ca/en/pdp/motomaster-17-portable-cordless-led-work-light-150-lumen-battery-included-black-2-pk-3996378p.html Gerhard
:
Bearbeitet durch User
Tim 🔆 schrieb: > Bei unserer Spülmaschine war der Türöffner abgebrochen. Bei meiner auch - Hab einen Spanngurt um die Maschine gezogen. Gruß Jobst
Jobst M. schrieb: > Bei meiner auch - Hab einen Spanngurt um die Maschine gezogen. Das nenne ich mal eine pragmatische Lösung. Bei meinem alten Staubsauger hält die Klappe wo der Staubbeutel reinkommt auch nur noch mit Panzertape. Der tut's aber immer noch gut, um beim Sägen den Schleifstaub abzusaugen.
Martin H. schrieb: > Jobst M. schrieb: >> Spanngurt > > Ganz gut, aber Ducktape wäre richtig dirty. Nö. Weder Spanngurt, noch Ducktape. Einfach vor dem Spülen die Tür mit Heisskleber versiegeln.
Gerhard O. schrieb: > Ich möchte der > Firma nicht unbedingt unterstellen es absichtlich so ausgeführt zu > haben, aber wissen kann man es nie. Vielleicht war der Vorbesitzer einfach nur im Fitnessstudio und hat dort Krafttraining gemacht. Als Produktentwickler kann man schließlich nicht alles berücksichtigen... ;-)
Udo schrieb: > Gerhard O. schrieb: > >> Ich möchte der >> Firma nicht unbedingt unterstellen es absichtlich so ausgeführt zu >> haben, aber wissen kann man es nie. > Vielleicht war der Vorbesitzer einfach nur im Fitnessstudio und hat dort > Krafttraining gemacht. Als Produktentwickler kann man schließlich nicht > alles berücksichtigen... ;-) Ist klar. Was mich betrifft, gehe ich eher sanft mit allem Gerät um. Im Anhang ein paar Bilder der Reparatur. der Kopf der Nylon-Schraube stützt den Oberteil der LP, um nicht durch Hebelwirkung die Haltenase zu gefährden. Leider konnte ich keine Verwendung für Heißkleber finden - wahrscheinlich fehlt mir dazu die nötige Fantasie;-)
:
Bearbeitet durch User
Martin H. schrieb: > Jobst M. schrieb: >> Spanngurt > > Ganz gut, aber Ducktape wäre richtig dirty. Ducktape ist tatsächlich auch dabei! Der Spanngurt wird durch Laschen gehalten, welche aus Ducktape bestehen und am Geschirrspüler befestigt sind. Sonst rutscht der Gurt bei geöffneter Maschine nach unten. Das ist besonders auf der Rückseite doof, weil man dann immer wieder hinter grabbeln muss um den Gurt wieder nach oben zu bekommen. Und eben weil er ja auch wieder geöffnet werden muss und dies, wenn das Wasser heiß ist, nicht selbst tun soll, scheidet Heißkleber einfach komplett aus. Gruß Jobst
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Entenband? Duck Tape, Duct Tape, Gaffa, Panzerband... Passt hervorragend zur Heißkleberprädilektion in diesem Gesprächsfaden.
:
Bearbeitet durch User
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Entenband? Duct Tape ist Auspuff-Klebeband. Für Ofenrohre (ducts) etc. Duck Tape ist eine amerikanische Handelsmarke, die u.a. für Duct Tape genutzt wird. Mit einer Ente auf dem Label. Gaffer ist der englische Begriff für den Beleuchter beim Film. Wenn der was festklebt, benutzt er Gaffer Tape. Gaffa ist ein Klebebandhersteller, der -- Überraschung -- u.a. Gaffer Tape produziert.
J. H. schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Entenband? > > Duck Tape, Ich dachte, das bezieht sich auf Klebebänder mit pickeliger Oberflächenstruktur, als Analogie zu "Gänsehaut" - im Sächsichen wird Gänsehat auch als Erpelpanzer bezeichnet :-)
Soul E. schrieb: > Duct Tape ist Auspuff-Klebeband. Für Ofenrohre (ducts) etc. Afaik Luftkanäle, nicht Auspüffe. Silber (passend zum Alu oder verzinkten Luftkanal), ohne Gewebe, leicht Dehnbar (um Unebenheiten auszugleichen, mehr nicht) und "klebt ewig" und vor allem Luftdicht, damit nix pfeift. Soul E. schrieb: > Gaffer Tape Gaffertape ist dagegen nicht elastisch, leicht reißbar und kurzfristig spurlos wieder lösbar aber dennoch fest verklebt, da damit Kabel schnell mal eben irgendwo angepappt werden und dann aber auch für das ganze wilde Konzert halten müssen. Farblich ist es auch eher unauffällig, z.B. schwarz oder dunkelgrau. Gerald B. schrieb: > Ich dachte, das bezieht sich auf Klebebänder mit pickeliger > Oberflächenstruktur Der Name ist eine Verballhornung, weil der Ami an sich Maulfaul ist und die Worte "Duct Tape" verschleift zu "Ducktape". Angeblich kommt der Name auch davon, weil Wasser daran abperlt wie von Entenfedern, aber das ist vmtl. auch eine Legende. Aber ja, irgendeine Marketingabteilung hat sich "Duck Tape" gesichert.
Jens M. schrieb: > Soul E. schrieb: >> Duct Tape ist Auspuff-Klebeband. Für Ofenrohre (ducts) etc. > > Afaik Luftkanäle, nicht Auspüffe. > Silber (passend zum Alu oder verzinkten Luftkanal), ohne Gewebe, leicht > Dehnbar (um Unebenheiten auszugleichen, mehr nicht) und "klebt ewig" und > vor allem Luftdicht, damit nix pfeift. > > Soul E. schrieb: >> Gaffer Tape > > Gaffertape ist dagegen nicht elastisch, leicht reißbar und kurzfristig > spurlos wieder lösbar aber dennoch fest verklebt, da damit Kabel schnell > mal eben irgendwo angepappt werden und dann aber auch für das ganze > wilde Konzert halten müssen. > Farblich ist es auch eher unauffällig, z.B. schwarz oder dunkelgrau. > > Gerald B. schrieb: >> Ich dachte, das bezieht sich auf Klebebänder mit pickeliger >> Oberflächenstruktur > > Der Name ist eine Verballhornung, weil der Ami an sich Maulfaul ist und > die Worte "Duct Tape" verschleift zu "Ducktape". > Angeblich kommt der Name auch davon, weil Wasser daran abperlt wie von > Entenfedern, aber das ist vmtl. auch eine Legende. > Aber ja, irgendeine Marketingabteilung hat sich "Duck Tape" gesichert. Bei uns in Kanada kenne ich in über 50J lediglich "Duct Tape" - "Duck-tape" ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen. Naja, im Süden weiß man es bestimmt besser;-) ...
Drehteller, um Lackdraht abzuwickeln. Die Motorspule mit Knetgummi auf den Lüfter pappen. Die ehem Lötzinnspule auf den Schraubendreher der dafür eine PG-Verschraubung bekommen hat. Strom auf den Lüfter zu geben bringt nichts. Entweder läuft der nicht los oder wird zu schnell. Der Draht verhakt sich ja doch gelegentlich. Genauso ist das Einspannen des Schraubendrehers in einen Akkuschrauber auch zu schnell. Oder zieht zu stark am Draht. Muss also manuell...
Früher™ habe ich die Wickelkörper auf einen Dorn in der „Multimax“ eingespannt (HBM251/1). Deren Drehzahlregelung konnte man aber auch wirklich auf ganz langsam herunter stellen (1…2 U/s kein Problem). Am Bohrfutter klebte dann noch eine schwarz-weiße Klebemarke, sodass man mit einer Reflex-Lichtschranke die Windungen zählen konnte. Gut, war jetzt nicht ganz "dirty", ich habe auch keine Fotos mehr …
Servus allerseits, wollte mal Bremsflüssigkeit an meinem Moped wechseln... In der Garage gibts kein Strom und irgendwelche Absaugpumpen aus dem Netz wollte ich sowieso nicht kaufen. Kurzer Blick in die Schrottkiste, paar Unterdruck Membranenpumpen für 24V DC, ein Makitaakku(18V)-Adapter hatte ich schon, ein großes Gurkenglas, paar Schläche und Anschlüsse ebenfalls, Pedal musste ich leider bestellen... Ab ins Keller, Gestell aus Holz zugesägt, alles verschraubt, danach verdrahtet und es funktionierte auf Anhieb. Bauzeit ca 4 Stunden, nicht quick, aber definitv dirty! Es gibt ein Umschalter zwischen "ON" und "FussBetrieb". Fussbetrieb hat sich als sehr praktisch herausgestellt, da die Hände frei sind und man in Ruhe Bremsflüssigkeit nachkiepen kann und anschliessend den Enlüftungsnippel anziehen. Praktisch hätte auch eine Pumpe gereich, aber mangels Erfahrung wusste ich es nicht ob eine ausreicht. Die Pumpen laufen parallel. Mfg aus dem Rhein-Ruhr Gebiet.
:
Bearbeitet durch User
Umbau einer alten DDR "Kindernähmaschine Elektra PIKO" auf 2x Lithium Polymer-Akku 3,7V 850mAh incl. Ladeschaltung - die beiden Akkus sind aus den Einweg-Dampfzigaretten - Ladeschaltung von Ali TP4056 Modul mit Unterspannungsabschaltung - Ladestrom auf ca. 0,3A eingestellt und viel Heißkleber
Das ist aber jetzt richtig "DIRTY"! Kein USB-C. Das geht doch nicht. :-)
Ursus P. schrieb: > Bauzeit ca 4 Stunden, nicht quick, Ist doch schon ziemlich zügig. Funktioniert es gut? Ich habe mir letztes Jahr so ein Teil zum Aufpumpen oder wahlweise mit Druckluft gekauft. Das einzig ärgerliche an dem Teil, dass ich das nicht schon viel früher gemacht habe. Einfach so schön und man kann alles alleine machen. Ob du nun saugst oder drückst, das ist letztlich Geschmackssache. Auf jeden Fall gut gemacht.
Frank O. schrieb: > Ob du nun saugst oder drückst „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann.“ :o) Gruß Jobst
Ein neues Q&D? Heute fing ich mir zwei noch neue Staigo 24V 63Wh Li-Ion Batterie Module ein mit 5A Strombelastbarkeit. Intern befindet sich ein ziemlich aufwendiges BMS mit Temperaturüberwachung und 12V zu 24V Inverter. Ohne Belastung sind am Ausgang 12V messbar. Bei geringer Belastung schaltet sich dann der Booster Konverter dazu und liefert die angegebenen 25.2V. Die Originalanschlüsse erinnern übrigens an die DIN Lautsprecher Verbinder einer vergangenen Ära. Ich habe nicht versucht diesen Weg näher zu untersuchen, da mir die üblichen Verbinder mir als zweckmässiger vorkommen. Das Batteriepacket hat Anzapfungen für die individuellen 18650er Zellen herausgebracht. https://www.amazon.ca/STAIGO-Recliner-Reclining-Chair-Reclining-Furniture-Okin-Limoss-Lazyboy-Berkline-Med/dp/B08GH98FTB/ref=asc_df_B08GH98FTB? Und jetzt kommt der Q&D Teil: die Originalanschlüsse gefielen mir gar nicht. Kurz entschlossen entfernte ich die unbequemen Sicherheitsschrauben und ersetzte die Originalkabel bzw. Anschlüsse mit Steckern und Buchsen meines Gefallens. Ein zufällig vorhandenes altes 24V Canon Drucker SMPS dient jetzt als zugehöriges Ladegerät (zulässige Ladespannungsbereich ist 24-35V und bis zu 2A. Zu was gebrauchen? Vielleicht als Versorgung eines unabhängigen Labornetzgeräts oder Lötstation a la T12. Naja, zu irgendwas wird es bestimmt gut sein. Die Kontroll-LED oben zeigt den Betriebszustand an. Rot anfänglich beim Laden oder niedriger Ladezustand, grün blinkend während des Ladens. Leider quält mich jetzt das Bewusstsein und ist Anlass für Mr. Bean ähnlicher Gesichtsgrimassen, daß ich in meinem Eifer übersah den obligatorischen Q&D Hot Glue zu gebrauchen. Man möchte es mir nachsehen... Gerhard
:
Bearbeitet durch User
Gerhard O. schrieb: > Leider quält mich jetzt das Bewusstsein und ist Anlass für Mr. Bean > ähnlicher Gesichtsgrimassen, daß ich in meinem Eifer übersah den > obligatorischen Q&D Hot Glue zu gebrauchen. Man möchte es mir > nachsehen... DA HIN gehört Heisskleber, sonst staubt Dir das noch ein.
Stephan S. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Leider quält mich jetzt das Bewusstsein und ist Anlass für Mr. Bean >> ähnlicher Gesichtsgrimassen, daß ich in meinem Eifer übersah den >> obligatorischen Q&D Hot Glue zu gebrauchen. Man möchte es mir >> nachsehen... > > DA HIN gehört Heisskleber, sonst staubt Dir das noch ein. Das würde aber den Kabelansatz versteifen und führt dann bei Bewegung zu baldigem Brech-Ausfall der Litzendrähte. Da war mir das Risiko dann doch zu groß.
Das mit den Kleber war mal mehr Spaß und ich glaube ich hatte damals mit einem Bild dazu beigetragen. Deshalb ist es lange nicht Pflicht. Aber Gerhard du kannst vielleicht quick, aber dirty kannst du nicht. Dazu bist du viel zu akkurat. Und das liegt in deiner Person. Es ist immer wieder schön deine Sachen zu sehen.
:
Bearbeitet durch User
Frank O. schrieb: > Das mit den Kleber war man mehr Spaß und ich glaube ich hatte > damals mit > einem Bild dazu beigetragen. > Deshalb ist es lange nicht Pflicht. > Aber Gerhard, du kannst vielleicht quick, aber dirty kannst du nicht. > Dazu bist du viel zu akkurat. Und das liegt in deiner Person. > Es ist immer wieder schön deine Sachen zu sehen. Anderswo würde ich es als Komplement auffassen - hier wirkt er eher vernichtend;-)
:
Bearbeitet durch User
Gerhard O. schrieb: > Anderswo würde ich es als Komplement auffassen - hier wirkt er eher > vernichtend;-) Hahaha! Irgendwie schon, aber es war von mir schon als Kompliment gemeint.
Frank O. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Anderswo würde ich es als Komplement auffassen - hier wirkt er eher >> vernichtend;-) > > Hahaha! Irgendwie schon, aber es war von mir schon als Kompliment > gemeint. I know...
Vor endgültigem Kabelbruch gerettet. Aus Alublech ein U gefaltet und mit viel Heißkleber über den Stecker gestülpt.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.














































