Forum: Projekte & Code Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut


von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Sebastian E. schrieb:
> Mir ist da ein Subwoofer von Teufel zugelaufen.

Sowas bekommt ja wenigstens noch geöffnet.
Vor'n paar Wochen hatte ich was von Logitech.

'ᗜ'

Da fragt man sich schon, ob man Gehäuse nicht auch gleich
mit Heisskleber gestrichen füllen kann.

von Thomas W. (goaty)


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Nachdem der Kompensationsbereich meiner neuen Tastköpfe aber haarscharf 
am Rand des Einstellbereichs gerade nicht mehr war, hab ich 10pF 
professionell parallel eingebaut in 0402.
Jetzt sind die Trimmer mehr in Mittelstellung.

: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Da fragt man sich schon, ob man Gehäuse nicht auch gleich
> mit Heisskleber gestrichen füllen kann.

Macht mein Kollege gerne. Mit den Mengen Heißkleber die der da 
verarbeitet würde ich Jahre hinkommen.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Kilo S. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Da fragt man sich schon, ob man Gehäuse nicht auch gleich
>> mit Heisskleber gestrichen füllen kann.
>
> Macht mein Kollege gerne. Mit den Mengen Heißkleber die der da
> verarbeitet würde ich Jahre hinkommen.

Wann immer möglich,
fülle ich grössere Hohlräume zum Verguss
mit anderen Plastikteilen voll.
Speziell wenn man um Vergussmittel
zu Fantasiepreisen nicht herum kommt.

von Walter T. (nicolas)


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Thomas W. schrieb:
> Nachdem der Kompensationsbereich meiner neuen Tastköpfe [...]

Moment! Man kann die Dinger einfach aufschrauben? Das war mir wirklich 
neu.

von Thomas W. (goaty)


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Walter T. schrieb:
> Thomas W. schrieb:
>> Nachdem der Kompensationsbereich meiner neuen Tastköpfe [...]
>
> Moment! Man kann die Dinger einfach aufschrauben? Das war mir wirklich
> neu.

Zumindest die, die von PMK hergestellt werden, also manche von R&S, 
LeCroy. und halt PMK.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gefundenen Haartrockner zum Kaltlüfter umstricken.
Nicht weil der Fön keine Kalttaste gehabt hätte,
sondern damit man das Motörchen
zu ein paar mehr Umdrehungen überreden kann.
Denn die sind so ziemlich immer mit DC betrieben,
durch einen Abgriff an der Heizwendel, dann gleichgerichtet.
Sehr brauchbar um auch frischen Baum-/Strauchschnitt zu verfeuern.

Der Fön hat dabei auch noch den "Ionizer" HV-Wandler spendiert.
180-250VAC in , 3kV-DC out.

von Udo (grindstone)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Der Fön hat dabei auch noch den "Ionizer" HV-Wandler spendiert.
> 180-250VAC in , 3kV-DC out.

Da stehen einem ja die Haare zu Berge! :-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Hier zeige ich wieder einmal ein neues  Q&D Machwerk. Zur Montierung 
eines 23.5mm  Meopta Objektivs muß ich ein solches Feingewinde mit 0.5mm 
Steigung schneiden. Leider habe ich keinen Halter für den 18mm Dm. des 
Gewindeschneiders. Da ich beabsichtige das Gewinde auf der Drehbank zu 
schneiden, hätte ich wahrscheinlich das andere Ende mit einer 
Körnerspitze im Reitstock einführen können und mit einem verstellbaren 
Maulschlüssel festhalten können. Das gefiel mir nicht und dachte an 
irgendeinen Plan B.

Für metrisches Gewindeschneiden ist meine Drehbank nur bedingt geeignet 
und habe auch nicht recherchiert ob 0.5mm Steigung überhaupt möglich 
ist. Die Zahnrad Übersetzung ist hauptsächlich für Inch Gewinde gedacht 
und die Indexierung des Drehkörpers über die Leitspindel funktioniert 
bei metrischer Übersetzung nicht mehr und daher nicht anwendbar. My 
metrisch darf man die Leitspindelführung des Sattels nicht mehr trennen.

Aus einem zufällig herumliegenden Stück PVC Rohr mit genau passenden 
Durchmesser, ein Stück Alustab und zum Festhalten eine 
Schneckengewindeschelle bastelte ich mir einen Halter für bequemes 
Einspannen im Reitstock mit 12.7mm Dm. Ob der Drehmoment ein Problem 
sein wird, kann ich noch nicht beurteilen, weil ich noch nie ein solches 
Feingewinde brauchte.

Die gezeigten Bilder geben einen Eindruck. War 15m Arbeit. Sollte Q&D 
fähig sein. Der Einschnitt ist deswegen etwas daneben geraten. Sollte 
mich qualifizieren.


Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Gerhard O. schrieb:
> Für metrisches Gewindeschneiden ist meine Drehbank nur bedingt geeignet

Sind die Kanadier auch noch auf imperial Units fixiert ???

Ich kann mit meiner metrischen Drehbank und einem 63-Zähne-Zahnrad auch 
(bedingt) zöllige Gewinde schneiden. Das muss doch auch umgedreht gehen.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Stephan S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Für metrisches Gewindeschneiden ist meine Drehbank nur bedingt geeignet
>
> Sind die Kanadier auch noch auf imperial Units fixiert ???
>
> Ich kann mit meiner metrischen Drehbank und einem 63-Zähne-Zahnrad auch
> (bedingt) zöllige Gewinde schneiden. Das muss doch auch umgedreht gehen.

Meine Drehbank ist eine kleinere 9x22" Chinesische Ausführung (1990) und 
die Leitspindel hat eine Steigung von 0.125 Zoll per Umdrehung. Deine 
Leitspindel hat aber eine metrische Steigung. Die Zahnrad- und 
Getriebe-Einstellungen bei mir ermöglichen einen weiten Bereich von 
zölligen Gewindegattungen. Da funktioniert auch die Sattel 
Indexierungs-Anzeige und Kupplung.

Wenn man aber metrische Gewinde schneiden möchte, muß zur metrischen 
Anpassung noch ein 127 Zähne Getrieberad eingeschleift werden, damit die 
Leitspindel eine angenäherte metrische Steigung hat. Leider darf man 
aber dann den Sattel nicht mehr zum Rückstellen abkuppeln und dann 
wieder phasengerecht einkuppeln, wie es sonst normal möglich wäre, weil 
die Drehbankspindel nicht mehr, metrisch gesehen, synchronisiert ist wie 
im nativen Modus.

Da ich die Drehbank hier in Kanada erstanden habe, kriegt nan halt das 
was hier gebräuchlich ist. Offiziell hat Kanada zwar in den siebziger 
Jahren das SI System angenommen. Das heisst aber nicht, daß es imperiale 
Maßstäbe nicht mehr gibt. Solche Sachen sind nur schwer hinter sich 
lassend. Abgesehen davon gibt es auch bei Euch noch viele zöllige Sachen 
(Autoreifen, Felgen, Klempnersachen, etz. )

In meinen Mechanikprojekten verwende ich aus Bequemlichkeit und 
Kostengründen  oft imperiale Maßstäbe. In der Firma fabrizieren wir aber 
nur metrisch. Mit zölligen Maßstäben arbeitet es sich je nach Projekt in 
vielen Situationen recht gut. Ist halt Gewöhnungssache. Allerdings 
vermeide ich nach Möglichkeit Brüche in Metallprojekten. Da wähle ich 
lieber Dezimal-Zoll Unterteilung. Bei Holzarbeiten ist das Zoll Bruch 
System wieder angenehmer.

Was Halbzeug betrifft, sind die Größenunterschiede ziemlich gering.
M3 - 4-40, M4 - 6-32, M5 - 8-32. bei uns ist die Steigung per Zoll oder 
Inch gerechnet und bei Euch per mm. Eine 4-40er Schraube hat also eine 
Gangzahl von 40 per Zoll.

: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


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Wenn Gewindebohrer/-schneider verwendet werden, kann man doch einfach 
den Vorschub der Drehbank abschalten?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Peter N. schrieb:
> Wenn Gewindebohrer/-schneider verwendet werden, kann man doch
> einfach
> den Vorschub der Drehbank abschalten?

Genauso machte ich es. Nur musste ich mir erst die reduzierte Halterung 
anfertigen, weil mein Reitstock Bohrfutter auf maximal 13mm geöffnet 
werden kann.

von Stephan S. (uxdx)


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Gerhard O. schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> Wenn Gewindebohrer/-schneider verwendet werden, kann man doch
>> einfach
>> den Vorschub der Drehbank abschalten?
>
> Genauso machte ich es. Nur musste ich mir erst die reduzierte Halterung
> anfertigen, weil mein Reitstock Bohrfutter auf maximal 13mm geöffnet
> werden kann.

Und das PVC-Rohr hat das Drehmoment übertragen? Scheint ja ein "starkes 
Stück" zu sein.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Stephan S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Peter N. schrieb:
>>> Wenn Gewindebohrer/-schneider verwendet werden, kann man doch
>>> einfach
>>> den Vorschub der Drehbank abschalten?
>>
>> Genauso machte ich es. Nur musste ich mir erst die reduzierte Halterung
>> anfertigen, weil mein Reitstock Bohrfutter auf maximal 13mm geöffnet
>> werden kann.
>
> Und das PVC-Rohr hat das Drehmoment übertragen? Scheint ja ein "starkes
> Stück" zu sein.

Ja. Hat einwandfrei funktioniert. Der Drehmoment ist Dank des "dünnen" 
Gewinde bei Messing nicht sehr groß. Beim Anfertigen drehte ich das 
Drehfutter einfach bei Hand. Die Wandstärke des PVC Rohrs ist 
schätzungsweise 2mm dick. Die ganze Anordnung ist übrigens auch streng 
zentrisch.

von Peter N. (alv)


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Um Laserpointer-Module mal schnell zu testen hat man leider nie das 
passende Equipment zur Hand.

Also mal schnell eins zusammengebraten.
Heißkleber, Kabelbinder und Gaffatape (auf der Rückseite) ist vorhanden.

von Klaus R. (klaus2)


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...wasn das für ein schwarzer Schmock, sieht interessant aus?

Und die "nötige KSQ"?

Klaus.

von Peter N. (alv)


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Klaus R. schrieb:
> ...wasn das für ein schwarzer Schmock, sieht interessant aus?

Das ist der Heißkleber.

Klaus R. schrieb:
> Und die "nötige KSQ"?

Ist nicht nötig. Die Laserpointer-Module haben eine eingebaute 
Elektronik, und der Tester hat einen 100 Ohm Widerstand eingebaut.

von Klaus R. (klaus2)


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Steckerschalter aus dem Unterteil eines USB-Netzteils und dessen 
zugesägtem Seitenteil. 0€ und sehr platzeffizient.

Klaus.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Metallknebel ohne PE? Hmmmm...

von Nick (b620ys)


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Stephan S. schrieb:
> Ich kann mit meiner metrischen Drehbank und einem 63-Zähne-Zahnrad

Das Zauberwort ist aber 127 Zähne! (25.4 mm ... machts **klick**?)

von Nick (b620ys)


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Gerhard O. schrieb:
> Beim Anfertigen drehte ich das
> Drehfutter einfach bei Hand. Die Wandstärke des PVC Rohrs ist
> schätzungsweise 2mm dick.

Warum hast du den GeBo nicht mit einem Windeisen festgehalten?
Den Griff am Maschinenbett anstehen lassen, mit einer Zentrierspitze 
hinten in den Gebo rein, Reistock nicht klemmen und mit der Hand nach 
links schieben. Maschine einschalten. Und vorher die Drehzahl 
kontrollieren. :-)
Das Futter darf man natürlich auch mit der Hand drehen.

von Klaus R. (klaus2)


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Jens M. schrieb:
> Metallknebel ohne PE? Hmmmm...

sonst wäre es ja nicht dirty. Und ich schaue vorher mit der Zunge immer 
ob mehr als 9V anliegen.

wer angst hat oder beruflich bedenken trägt, muss es nicht nachmachen.

Klaus.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Nick schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Beim Anfertigen drehte ich das
>> Drehfutter einfach bei Hand. Die Wandstärke des PVC Rohrs ist
>> schätzungsweise 2mm dick.
>
> Warum hast du den GeBo nicht mit einem Windeisen festgehalten?
> Den Griff am Maschinenbett anstehen lassen, mit einer Zentrierspitze
> hinten in den Gebo rein, Reistock nicht klemmen und mit der Hand nach
> links schieben. Maschine einschalten. Und vorher die Drehzahl
> kontrollieren. :-)
> Das Futter darf man natürlich auch mit der Hand drehen.

Das geht natürlich auch. Ich fand es aber so bequemer. Auch hat man nach 
meiner Methide den Vorteil, axialen Vorschub feinfühliger bewegrn zu 
können. Da lasse ich den Reitstock unarretiert und den axialen Vorschub 
macht das Gewindd.

Der GeBo hat aber am Ende eine Zentrierbohrung. Ich habe es früher ab 
und zu so gemacht. Mit einem einstellbaren Schlüssel.

Maschine einschalten traue ich mich nicht. Ich kann zwar das Drehfutter 
extrem langsam laufen lassen, da der Motor über eine VFD Steuerung 
gespeist wird. Aber hat mehr Gefühl mit der Hand. Abgesehen davon 
schneide ich das Gewinde in mehreren Gängen, um Späne entfernen zu 
können.

In der Zwischenzeit erhielt ich noch einen M39x1 GeBo. Der hat einen 
Schankdurchmesser von 28mm! Da lohnt es sich nicht, einen Adapter 
anzufertigen und gehe, wie von Dir vorgeschlagen, vor.

Gruß,
Gerhard

von Stephan S. (uxdx)


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Gerhard O. schrieb:
> Abgesehen davon
> schneide ich das Gewinde in mehreren Gängen, um Späne entfernen zu
> können.

Dann nimm einen Maschinengewindebohrer, die machen das automatisch

von Gerhard O. (gerhard_)


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Stephan S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Abgesehen davon
>> schneide ich das Gewinde in mehreren Gängen, um Späne entfernen zu
>> können.
>
> Dann nimm einen Maschinengewindebohrer, die machen das automatisch

Die habe ich leider nicht. Abgesehen davon fertige ich Gewinde nur 
sporadisch an und nicht beruflich.

Beitrag #8027657 wurde vom Autor gelöscht.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Gerhard O. schrieb:
>> Dann nimm einen Maschinengewindebohrer, die machen das automatisch
> Die habe ich leider nicht. Abgesehen davon fertige ich Gewinde nur
> sporadisch an und nicht beruflich.

Ich habe nur Maschinenbohrer und besonders gerne die gewendelten 
Versionen. Entgegen deren Namen benutze ich sie ausschließlich per Hand.

(Beitrag #8027657 wurde vom Autor gelöscht weil ich das Bild vergessen 
hatte)

von Manfred P. (pruckelfred)


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Heute war hier Müllabfuhr und sehr starker Wind, der die leere, frei an 
der Straße stehende Tonne, umgeworfen hat. Dabei fiel sie so 
unglücklich, dass die "Welle" vom Deckelscharnier brach. Das ist keine 
Vollwelle, sondern Vierzack, was wohl bei der Produktion wie ein Dübel 
eingeschlagen wird.

Das abgebrochene Ende hat ein 5mm-Sackloch, das habe ich durchgebohrt. 
In den Rest in der Tonne habe ich ein M5-Gewinde geschnitten und dann 
eine Edelstahlschraube rein, besser als neu.

Dirty ist das eigentlich nicht, aber es war recht Quick.

von Frank O. (frank_o)


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Also ich rufe kurz an und dann bringen die eine neue Tonne.
Kostet eh genug, dann sollen die ihren Kram auch selbst reparieren.
Aber die Idee ist trotzdem gut.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Frank O. schrieb:
> Also ich rufe kurz an

wann hast Du das letzte mal irgendwo angerufen?
alles war irgendwie in der öffentlichen Hand ist
oder dieser zuspielt?

Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt
-udm
Da ist mal eben 'ne Schraube rein drehen viel effizienter.

von Peter N. (alv)


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Manfred P. schrieb:
> Heute war hier Müllabfuhr und sehr starker Wind, der die leere, frei an
> der Straße stehende Tonne, umgeworfen hat. Dabei fiel sie so
> unglücklich, dass die "Welle" vom Deckelscharnier brach

War bei mir auch mal.
Ich habe einfach ein Stück PVC-Rohr ins Scharnier gesteckt.
Hielt eine Weile, bis dann mal der Deckel weg war. Da mußte ich eine 
neue Tonne bestellen.

Manfred P. schrieb:
> Dirty ist das eigentlich nicht, aber es war recht Quick.

Ich war quicker.  :)

von Jens M. (schuchkleisser)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt

Wohnst halt scheiße.
Hier (Gemeinde mit 15k Einwohnern, nördliches NRW) ruft man im 
Bürgerbüro an, geht einfach (ohne Anmeldung) hin oder schickt ne Mail, 
und binnen kurzer Zeit bekommt man einen Termin wann der Behälter 
getauscht wird. Dann stellt man den an die Straße (auch halbvoll) und 
bekommt einen "neuen". Zumindest sauber und funktionsfähig isser.
Das funktioniert bei Defekt, und auch bei "muss größer" oder "kann 
kleiner" binnen einer Woche, btdt.

von Uwe S. (bullshit-bingo)


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Zwar ohne Bilder, aber es wäre je nach Verfügbarkeit eh bei jedem 
anders. In dem Fall reicht die Idee völlig: Ein 
Schuko-Zweifach-Verteiler wird geöffnet, die intern parallel 
geschalteten Steckdosen werden in Reihe geschaltet. Fertig ist ein 
Konstrukt, mit dem man komfortabel ein 230V-Gerät mit unbekanntem Status 
testen kann. Sowas fällt über die Jahre immer wieder mal an.
Man steckt dann irgendeine nennenswerte Wärmequelle in die eine Dose, in 
die andere kommt der fragliche Verbraucher. Verursacht dieser eine 
Überlast, so fliegt keine Sicherung, sondern die Wärmequelle erzeugt 
lediglich Wärme.
Und ja, ginge auch mit Bananenstecker und Krokoklemmen, aber das ist 
weder sicher, noch komfortabel. Man hat beim Testen solcher Geräte meist 
anderes zu tun, als auch noch auf unisoliertes Gerödel auf dem Tisch zu 
achten.

Und ja, der VDE springt dabei sicher im Dreieck, aus welchen Gründen 
auch immer. Und ja, ihr würdet es ohnehin viel besser machen. Die Idee 
richtet sich daher ausschließlich an die letzten drei Macher im Lande...

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Jens M. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt
>
> Wohnst halt scheiße.

keine 10k im Amtsbezirk.

von Rene K. (xdraconix)


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Bei uns gestern auch Sturm: Tonne stand am Rand zwecks Abholung, 
umgestürzt, defekt am Rad, gestern Nachmittag angerufen, keine Wartezeit 
in der Schleife und jetzt haben sie gerade schon die neue gebracht. 🤷 
Gemeinde mit 3k Einwohnern, Landkreis mit 66k Einwohnern. Ohne 
Probleme...

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
>
> wann hast Du das letzte mal irgendwo angerufen?
> alles war irgendwie in der öffentlichen Hand ist
> oder dieser zuspielt?
>
> Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt
> -udm
> Da ist mal eben 'ne Schraube rein drehen viel effizienter.

Bei mir war vor ein paar Monaten auch das Scharnier weg.
Angerufen (keinerlei Warteschleife), Adresse angesagt und ein paar Tage 
später stand eine neue Tonne da. Abfallunternehmen in öffentlicher Hand!

Old-Papa

von Andreas (main_pinguin)


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Frank O. schrieb:
> Also ich rufe kurz an und dann bringen die eine neue Tonne.
> Kostet eh genug, dann sollen die ihren Kram auch selbst reparieren.
> Aber die Idee ist trotzdem gut.

Ui ich les hier immer neue Tonne ,sowas wird bei uns auf Zuruf 
repariert. Wir hatten einen gerissenen Deckel (ich bin mittlerweile wohl 
doch zu schwer oder die Tonne hat zu lange in der Sonne gestanden;-), da 
wurde nur der Deckel getauscht. An ner anderen Tonne war der 
Scharnierstopfen verloren gegangen, da kam ein neuer rein. Da wird nix 
ausgetauscht...

von Klaus R. (klaus2)


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...so gut jetzt, sonst ist der Fred bald für die selbige ;)

Klaus.

von Frank O. (frank_o)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Warteschleifen nicht unter 5 Minuten, 48 mal wirste rausgekickt

Hier nicht. Ich kann da sogar mit der Tonne hinfahren, wenn ich will, 
und die gleich umtauschen.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Andreas schrieb:
>
> Ui ich les hier immer neue Tonne ,sowas wird bei uns auf Zuruf
> repariert. Wir hatten einen gerissenen Deckel (ich bin mittlerweile wohl
> doch zu schwer oder die Tonne hat zu lange in der Sonne gestanden;-), da
> wurde nur der Deckel getauscht. An ner anderen Tonne war der
> Scharnierstopfen verloren gegangen, da kam ein neuer rein. Da wird nix
> ausgetauscht...

Kann auch sein, zumindest hatte ich eine neu aussehende Tonne mit 
frischem Scancode drauf.

Old-Papa

von Udo (grindstone)


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Uwe S. schrieb:
> Ein
> Schuko-Zweifach-Verteiler wird geöffnet, die intern parallel
> geschalteten Steckdosen werden in Reihe geschaltet. Fertig ist ein
> Konstrukt, mit dem man komfortabel ein 230V-Gerät mit unbekanntem Status
> testen kann.
> Man steckt dann irgendeine nennenswerte Wärmequelle in die eine Dose, in
> die andere kommt der fragliche Verbraucher. Verursacht dieser eine
> Überlast, so fliegt keine Sicherung, sondern die Wärmequelle erzeugt
> lediglich Wärme.

Sowas benutze ich schon seit über 15 Jahren, mit einem Heizlüfter als 
Strombegrenzer. Funktioniert bestens :-)

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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3 bewickelte Glimmerplatten aus nem Toaster.

Kannst mit Krokoklemmen auch zwischendrin an jeder beliebigen Stelle 
kontaktieren.
So hat man auch für Kleinspannungsgeräte, Verstärkerstufen etc
was zum vorschalten.

von Nick (b620ys)


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Gerhard O. schrieb:
> Maschine einschalten traue ich mich nicht.

Das ist völlig in Ordnung! Lass dich zu nichts verleiten das dir selbst 
potentiell gefährlich erscheint.

Gerhard O. schrieb:
> Abgesehen davon
> schneide ich das Gewinde in mehreren Gängen, um Späne entfernen zu
> können.

Das mit den Spänen beim Gewindebohrer ist in den Köpfen eingebrannt.
Ich mache regelmässig Gewinde. Hunderte täglich. Gelogen, das machen 
meine 3 CNC-Drehmaschinen.
Z.B. M16 * 1.5 300 UpM in einem Zug (Maschinengewindebohrer, meistens 
für Sackloch). Oder ganz spanlos mit Gewindeformer.
Da werden keine Späne gebrochen, es kommt meistens ein langer Span raus 
(bei Sackloch GeBo). Das Spanbrechen (1/2 Umdrehung zurück) geht sowieso 
nur händisch. Die GeBos halten tausende von Löchern. Gewinde schneiden 
per CNC in mehreren Durchgängen mach ich fast nur aussen. Das dauert mir 
zu lange und der Chef freut sich, wenn die Laufzeit unter seiner 
Kalkulation ist. Aussen am liebsten mit Schneideisen, das geht ca. 2...3 
mal schneller.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Nick schrieb:
> Die GeBos halten tausende von Löchern.

Da wird aber auch massiv Kühlmittel gespritzt und die Dinger kosten ein 
Vermögen, das man für seine "zuhause"-Teile nicht bezahlen will, oder?
Muss jetzt auch nicht Parkside sein....

von Mi. W. (mikuwi)


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Stephan S. schrieb:

> Sind die Kanadier auch noch auf imperial Units fixiert ???

lt Vertrauensperson scheint das dort nicht gaaaaaanz so einfach zu 
sein....

von Nick (b620ys)


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Jens M. schrieb:
> und die Dinger kosten ein
> Vermögen, das man für seine "zuhause"-Teile nicht bezahlen will, oder?

Gekühlt wird natürlich schon. Aber das sind ganz normale HSS. Aber von 
Vermögen weit weg. Wenige davon, bei problematischen Material sind mit 
Innenkühlung. Ganz wenige!
OK, nicht von Parkside, sondern bei uns überwiegend von Gühring, 
beschichtet. Die werden aber nachgeschliffen und neu beschichtet.
Gewindebohrer/Former aus Hartmetall lohnen sich nicht (bei uns)

Bohrer sind fast immer HM und dann fast immer mit Innenkühlung. Da reden 
wir dann von 50 ... 150 € bei 5 ... 15 mm Drm.
Ein Bohrer Drm 3, 40 Bohrtiefe VHM mit IK kostet 150 €. Ja, Durchmesser 
3 mit Innenkühlung. Da gehen 2 Kanäle in Wendeln längs durch den Bohrer 
und kommen an der Freifläche raus. Verrückt! Der Kühlmitteldruck ist 40 
bar, sonst kommt da nix raus.

Gekühlt wird mit 8...10% Emulsion. Bei einem bestimmten Teil 20...25%
Mit Schneidöl kann man aber genauso, wenn nicht sogar besser, arbeiten. 
Das verträgt sich aber nicht mit dem Kühlschmierstoff und 
Serienfertigung in der CNC. Mein persönlicher Liebling zu Hause ist 
Jokisch Schneidöl. 2 oder 3 Tropfen sind genug, die Flasche hält ein 
Leben lang.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Oh man, danke für die Infos, sehr interessant.
Ist ja doch nicht so weit weg von der Hobbywerkstatt...

von Stephan S. (uxdx)


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Ich nehme auch zum Gewinde schneiden per Hand Maschinengewindebohrer, 
das geht dann am besten OHNE abzusetzen, weil die Spirale die Späne gut 
abführt. Wichtig ist, vorher etwa 1 Gewindegang (also das Mass von 1 
Steigung) anzusenken und unbedingt mit SCHNEIDÖL gut schmieren.

Ich bohre gerne auf der Drehbank (per Hand) oder im Bohrständer, damit 
der Gewindebohrer exakt senkrecht steht. Da speziell bei den grössren 
Gewinden doch recht starke Kräfte auftreten, kann es sein dass der 
Bohrer im Bohrfutter durchdreht, dann muss man ggf. für den Rest eine 
Spannzange nehmen oder doch ein Windeisen.

Bei https://www.werkzeuge-bohrer.de/ kostet so ein 
Maschinengewindebohrer in M6 knapp 12 Euro, es gibt auch preiswertere 
für Leute, die selten Gewinde bohren oder teurere mit Beschichtung. 
Bitte ggf. beachten ob die Bohrer einen dünneren oder dickeren Hals als 
das Gewinde haben.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Nick schrieb:
> Ich mache regelmässig Gewinde. Hunderte täglich. Gelogen, das machen
> meine 3 CNC-Drehmaschinen.

Nanu, reicht die Rente nicht aus?

Nick schrieb:
> Jens M. schrieb:
>> und die Dinger kosten ein
>> Vermögen, das man für seine "zuhause"-Teile nicht bezahlen will, oder?
>
> OK, nicht von Parkside, sondern bei uns überwiegend von Gühring,

Gühring beherrscht Bohren und Gewinde, war der Hoflieferant von AEG und 
später ANT. Aus deren Firmenauflösungen habe ich Gühring 
Gewindewerkzeuge, als Heimwerker würde ich Gühring vmtl. garnicht 
kennen. Die Preise für Einzelstücke / Kleinkunden finde ich durchaus 
abschreckend.

Beitrag #8029042 wurde vom Autor gelöscht.
von Stephan S. (uxdx)


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Ich hatte mir ein paar Boards mit IR-LED und IR-Empfänger gemacht, um
deren Geschwindigkeit unter realen Bedingungen zu messen. Statt
Heisskleber sorgte dirty Gaffer-Tape für die Angemessenheit.

von Nick (b620ys)


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Jens M. schrieb:
> Oh man, danke für die Infos, sehr interessant.

Bitte, gern geschehen.

> Ist ja doch nicht so weit weg von der Hobbywerkstatt...

Teils, teils. Löcher bohren ist eine komplett andere Liga die man zu 
Hause manuell nicht abbilden kann. Das gibt zwangsweise Bohrerbruch. 
Also daheim Finger weg von VHM, ausser man weiß was man macht. Oder muss 
es mit HM machen wg. dem Material.

Beispiel:
Bohrer Drm 15, VHM mit IK
3000 UpM, Vorschub 0.6 mm/Umdrehung. Kein Vorbohren, kein Zentrieren. 
Nur kurz vorsichtig anbohren und dann **RUMMS**.
Man muss den Vorschub einhalten, sonst verschleissen die zu schnell.

Manfred P. schrieb:
> Die Preise für Einzelstücke / Kleinkunden finde ich durchaus
> abschreckend.

Wenn man drauf besteht auch zu Hause nur Schrott abzuliefern und mit 
Schrott zu arbeiten ist der Gewindebohrersatz vom Lidl genau das 
Richtige.

von Henrik V. (henrik_v)


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Stephan S. schrieb:
> Ich hatte mir ein paar Boards mit IR-LED und IR-Empfänger gemacht, um
> deren Geschwindigkeit unter realen Bedingungen zu messen.

Jo, Q&D..
Da misst Du vermutlich eher die Ladekurve der parasitären Kapazitäten 
mit dem Pulldown..

von Frank O. (frank_o)


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Nick schrieb:
> Wenn man drauf besteht auch zu Hause nur Schrott abzuliefern und mit
> Schrott zu arbeiten ist der Gewindebohrersatz vom Lidl genau das
> Richtige.

Wenn du nur eine Chance hast und das Gewinde dort sein muss, dann lässt 
man lieber Experimente mit solchen Quellen.
Wer einmal den abgebrochenen Gewindebohrer mühsam aus dem Loch operiert 
hat, weiß was ich meine. Natürlich kann dir das auch mit 
Qualitätswerkzeug passieren, aber dann eher, weil du es zu eilig hattest 
oder ein anderer Fehler sich eingeschlichen hat.

von Marek N. (db1bmn)



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Die kleinen USB-Soundkarten vom Typ CM108 erfreuen sich großer 
Beliebtheit bei Amateurfunk-Basteleien.

Wie man eine solche Soundkarte steckbar auf Lochraster oder ein eigenes 
Board mittels abgewinkelter 2-reihiger Stiftleisten adapiert, ist im 
Anhang gezeigt.

Paar Anmerkungen dazu:
* Die hier abgebildete "Mini CM108" hat ein IC im SSOP24-Package, das 
zwar auch mit CM108 beschriftet ist, es handelt sich aber tatsächlich um 
einen Clone mit der Bezeichnung **DP108T**, zu dem es aber kein 
offizielles Datenblatt zu geben scheint: 
https://community.allstarlink.org/t/new-usb-audio-chip-dp108t-substitute-cm108-can-be-use-for-allstar/17420
* Wer also tatsächlich auf die zusätzlichen GPIOs (z.B. für PTT und 
Carrier on Squelch) angewiesen ist, sollte drauf achten, dass er die 
etwas größere Soundkarte mit LQFP48-Package wählt.
* Die Leiterplatte ist 2,0 mm dick, so dass die Stifleisten sehr gut 
sitzen im Gegensatz zu normalen 1,6-er Platinen.
* Um die USB-Daten-Pads des PCB-Steckverbinders ist die Massefläche 
ausgefüllt, so dass man diese mit dem Skalpell anritzen und abziehen 
sollte.
* /edit: Die Stiftleisten zur Kontaktierung der Klinkenbuchsen sollten 
so gekürzt werden, dass sie nicht über das Pad hinausragen, sonst kann 
es einen Kurzschluss zur Massefläche geben. Alterntiv die Massefläche 
mit Kaptonband isolieren.
* /edit: Die GPIOs lassen sich mit Fädeldraht abgreifen und an die nicht 
benutzten Pins der Stiftleiste auf der Unterseite anschließen (der Draht 
kann gut durch die Löcher der Klinkenbuchsen gefädelt werden). Auch hier 
wieder auf die Isolierung zur Massefläche achten!
* Die verwendeten Klinkenbuchsen sind vom Typ PJ-313D SMD. Leider sind 
bei den meisten Datenblättern (auch beim "Original" von Shou Han) die 
Pads nicht korrekt bemaßt. Ein korrekter(er?) KiCad-Footprint findet 
sich bei: 
https://github.com/corecode/kicad-libs/blob/master/PJ-313D.kicad_mod
* Theoretisch würde auch eine sechspolige (2x03P) Stiftleiste in 2,54 
SMD auf die Pads passen, so dass das ganze noch kompakter baut. Bei 
Verwendung von "Low-Profile" Steckverbindern spart man auch noch Höhe 
ein. Allerdings bräuchte man dann zum korrekten Ausrichten eine 
Schablone, die sich an den Pads für USB, Klinkenbuchse und 
Zentrierbohrungen der Buchsen ausrichtet.
* Für THT-Stiftleisten reicht eine einfache Lochrasterplatine als 
Schablone.

Wozu das Ganze?
Es gibt Single-Board-Computer (SBC) bei denen die USB-Leitungen direkt 
auf eine Stiftleiste herausgeführt sind, z.B. Orange Pi Zero 3.
Ein Anschluss über Stiftleisten ist mechanisch deutlich stabiler als 
eine Leiterplatte, die aus dem USB-Port des SBC rausschaut oder ein 
fliegender Drahtverhau. - Bei ausreichend kurzer Leitungslänge auf der 
Leiterplatte sollten die Impedanzsprünge an den Stiftleistem 
vernachlässigbar sein, zu mals selbst auf "großen" PC-Mainboards oft 
auch noch USB3 über 2,54 mm-Wannenstecker herausgeführt wird.

/edit: Ergänzungen und Tippfehler

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Ein neuer Fall von Q&D:

Kürzlich erstand ich mir für ein paar Dollar im Gebrauchtwaren Geschäft 
den gezeigten Brother Etiketten-Drucker, einen QL-710W.

Funktionieren tut er einwandfrei, nur hinten ist die Lasche der 
Haubenbefestigung abgebrochen. Was tun?

Ganz zufällig fiel mein Auge auf einen gerade herumliegenden Keystone 
Befestigungswinkel. Voila! Eine für Plastik selbstschneidende Schraube 
passenden Durchmessers ließ sich auch gleich finden - Eine Bohrung, 
etwas an der Haube gefeilt und das Kunstwerk war vollendet. Ein Werk nur 
weniger Minuten. Nur fand ich keine Verwendung für Heisskleber. Sollte 
eigentlich sonst schon in Q&D passen - bitte nicht kleinlich zeigen;-)

Jetzt bewegt sich die Haube wieder wie sie soll. Auch das Etiketten 
Magazin ist noch fast ganz voll. Was die Leute doch immer gleich 
wegwerfen...

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Jetzt bewegt sich die Haube wieder wie sie soll.

Mit Heißkleber hätte sich das allerdings vermeiden lassen können. :-))

von Tim 🔆 (solarlicht)


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Bei unserer Spülmaschine war der Türöffner abgebrochen.

von Thomas W. (goaty)


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Viel zu wenig dirty mit dem sexy blauen Sicherungslack. Schäm dich.

von Roland F. (rhf)


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Marek N. schrieb:
> Wie man eine solche Soundkarte steckbar auf Lochraster oder ein eigenes
> Board mittels abgewinkelter 2-reihiger Stiftleisten adapiert, ist im
> Anhang gezeigt...

Leider muss ich dir sagen, das du Thema "Quick&dirty" klar verfehlt 
hast. Folgendes ist mir aufgefallen:

1. Nicht "Quick"
Deine Arbeit zeigt planvolles Vorgehen, du hast dir also im Vorfeld 
intensive Gedanken gemacht und damit viel zu viel Zeit verschwendet.

2. Nicht "dirty"
An statt für eine zweifelhafte Verkabelung aus alten Drahtresten, hast 
du dich für eine mechanisch und elektrisch sichere Verbindung mittels 
Stiftleiten entschieden.
Selbst die Möglichkeit dich mittels schlecht ausgeführter Lötstellen dem 
Thema noch mal anzunähern hast du nicht genutzt.

3. fehlendes Befestigungsmaterial
Ich sehe nirgend wo die Verwendung von untauglichem Isoliermaterial oder 
Heißkleber. Gerade auf den Gebrauch von Heißkleber ist unbedingt (und 
unabhängig davon ob er überhaupt gebraucht wird)  zu achten!

Ich vergebe dir deshalb für deine Arbeit nur eine 4-. Für die Zukunft 
musst du dich einfach mehr anstrengen.

rhf

von Tim 🔆 (solarlicht)


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Thomas W. schrieb:
> Viel zu wenig dirty mit dem sexy blauen Sicherungslack. Schäm dich.

Wo du recht hast, hast du recht. Heißkleber hätte es auch getan 😃

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bei längeren Netzkabeln kommt es schon mal vor, das ich die abisoliere.
Normalerweise landet das als Kabelschrott beim Schrotti.

Jetzt haben sich wieder Staubsaugerkabel angefunden
und die werden durch ein ziemlich einfaches Tool gezogen.

Stück Kieferleiste mit Nut drin und 2 Schrauben zur Seitenführung
der Cutter-Klinge.
So geschnitten lassen sich aus 3...5 Adern gleichzeitig
die Litze heraus ziehen.

von Walta S. (walta)


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Irgendwann hat man es satt sich ständig die Finger zu verbrennen bei dem 
Versuch von hinten ein Bauteil auf der Lochrasterplatine zu halten.
Holzwäscheklammer mit Tellerschleifer zurechtgefeilt - funktioniert 
prima. Weils so schnell ging hab ich 4 Protoypen gemacht.

Walta

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

"Designed to fail?"

Kürzlich erstand ich mir eine gebrauchte defekte LED-Arbeitsleuchte 
(siehe Bild im Anhang) mit Li-ion Akku. Fehlerbild: Drucktastenknopf 
nach innen eingedrückt - unbedienbar. Den äußerlichen Farbspritzern nach 
zu schließen, gehörte das Teil einem Anstreicher.

Lohnt es sich es zu reparieren? Naja. Dieses Lampenmodell kostet um die 
$90 (Zweier Packung). Der 18650, 1.3Ah Akku war, wie es sich nach der 
Reparatur herausstellte, noch gut und sie leuchtet viel länger wie 
angegeben (ca. 4.5 Std). Da lohnt es sich wahrscheinlich mal 
reinzusehen. Übrigens, es weist eine USB-Buchse zum Laden auf.

Nach Öffnen des Gehäuses war es gleich klar warum der Schalter nicht an 
seinen Platz sass. Der Schalter ist Teil einer kleinen LP mit der 
Einschaltelektronik. Diese LP wird durch zwei Plastiknasen längs der 
Lampen Achse fest gehalten.

Die vordere Haltenase war abgebrochen und lag lose im Inneren. Mit 
Zwei-Komponentenkleber (JBWeld) brachte ich die Haltenase wieder in die 
richtige Position. Aber das war meiner Meinung nach nicht genug, weil 
eine Hebelwirkung durch das Presses des Druckknopfs vorhanden ist und 
die Haltenase stresst. Was tun?

Ich entschied mich, eine M3 Nylon schraube auf der gegenüberliegenden 
Seite von innen so anzubringen, daß sich die obere Kante der LP am Kopf 
der Schraube stützen kann und die Gefahr einer Weghebelung permanent 
verhindert. Wie beschrieben, so ausgeführt. Jetzt kann man so fest 
drücken wie gewollt und es kann nichts mehr passieren. Die Reparatur war 
in 15m erledigt.

Ich werde Euch spaeter ein paar Bilder machen.

"Designed to fail?" - Das Fehlerbild macht es klar, daß Plastik 
eventuell oft spröde wird und die normale Bedienbelastung eines Tages 
nicht mehr aushält. Man hätte schon von vornherein am gegenüberliegenden 
Teil des Gehäuses, eine Führungsschiene anbringen können, die der LP 
einen Halt gibt, um so einen Verschleißfehler zu unterbinden. Bei einem 
$15 Teil könnte man vielleicht noch beide Augen und auch das Hühnerauge 
zudrücken - bei dem Preis hört der Spaß aber doch auf. Ich möchte der 
Firma nicht unbedingt unterstellen es absichtlich so ausgeführt zu 
haben, aber wissen kann man es nie. Wie viele wohl solcher Produkte 
wandern eigentlich leicht reparierbar in die Entsorgung? Schade.

https://www.canadiantire.ca/en/pdp/motomaster-17-portable-cordless-led-work-light-150-lumen-battery-included-black-2-pk-3996378p.html

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Jobst M. (jobstens-de)


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Tim 🔆 schrieb:
> Bei unserer Spülmaschine war der Türöffner abgebrochen.

Bei meiner auch - Hab einen Spanngurt um die Maschine gezogen.

Gruß
Jobst

von Martin H. (horo)


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Jobst M. schrieb:
> Spanngurt

Ganz gut, aber Ducktape wäre richtig dirty.

von Tim 🔆 (solarlicht)


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Jobst M. schrieb:
> Bei meiner auch - Hab einen Spanngurt um die Maschine gezogen.

Das nenne ich mal eine pragmatische Lösung. Bei meinem alten Staubsauger 
hält die Klappe wo der Staubbeutel reinkommt auch nur noch mit 
Panzertape. Der tut's aber immer noch gut, um beim Sägen den 
Schleifstaub abzusaugen.

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Martin H. schrieb:
> Jobst M. schrieb:
>> Spanngurt
>
> Ganz gut, aber Ducktape wäre richtig dirty.

Nö. Weder Spanngurt, noch Ducktape. Einfach vor dem Spülen die Tür mit 
Heisskleber versiegeln.

von Udo (grindstone)


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Gerhard O. schrieb:

> Ich möchte der
> Firma nicht unbedingt unterstellen es absichtlich so ausgeführt zu
> haben, aber wissen kann man es nie.
Vielleicht war der Vorbesitzer einfach nur im Fitnessstudio und hat dort 
Krafttraining gemacht. Als Produktentwickler kann man schließlich nicht 
alles berücksichtigen... ;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Udo schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>
>> Ich möchte der
>> Firma nicht unbedingt unterstellen es absichtlich so ausgeführt zu
>> haben, aber wissen kann man es nie.
> Vielleicht war der Vorbesitzer einfach nur im Fitnessstudio und hat dort
> Krafttraining gemacht. Als Produktentwickler kann man schließlich nicht
> alles berücksichtigen... ;-)

Ist klar. Was mich betrifft, gehe ich eher sanft mit allem Gerät um.

Im Anhang ein paar Bilder der Reparatur. der Kopf der Nylon-Schraube 
stützt den Oberteil der LP, um nicht durch Hebelwirkung die Haltenase zu 
gefährden. Leider konnte ich keine Verwendung für Heißkleber finden - 
wahrscheinlich fehlt mir dazu die nötige Fantasie;-)

: Bearbeitet durch User
von Jobst M. (jobstens-de)


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Martin H. schrieb:
> Jobst M. schrieb:
>> Spanngurt
>
> Ganz gut, aber Ducktape wäre richtig dirty.

Ducktape ist tatsächlich auch dabei! Der Spanngurt wird durch Laschen 
gehalten, welche aus Ducktape bestehen und am Geschirrspüler befestigt 
sind. Sonst rutscht der Gurt bei geöffneter Maschine nach unten. Das ist 
besonders auf der Rückseite doof, weil man dann immer wieder hinter 
grabbeln muss um den Gurt wieder nach oben zu bekommen.

Und eben weil er ja auch wieder geöffnet werden muss und dies, wenn das 
Wasser heiß ist, nicht selbst tun soll, scheidet Heißkleber einfach 
komplett aus.

Gruß
Jobst

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Entenband?

von J. H. (neanderthaler)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Entenband?

Duck Tape, Duct Tape, Gaffa, Panzerband...
Passt hervorragend zur Heißkleberprädilektion in diesem Gesprächsfaden.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Entenband?

Duct Tape ist Auspuff-Klebeband. Für Ofenrohre (ducts) etc.
Duck Tape ist eine amerikanische Handelsmarke, die u.a. für Duct Tape 
genutzt wird. Mit einer Ente auf dem Label.


Gaffer ist der englische Begriff für den Beleuchter beim Film. Wenn der 
was festklebt, benutzt er Gaffer Tape.
Gaffa ist ein Klebebandhersteller, der -- Überraschung -- u.a. Gaffer 
Tape produziert.

von Gerald B. (gerald_b)


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J. H. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Entenband?
>
> Duck Tape,

Ich dachte, das bezieht sich auf Klebebänder mit pickeliger 
Oberflächenstruktur, als Analogie zu "Gänsehaut" - im Sächsichen wird 
Gänsehat auch als Erpelpanzer bezeichnet :-)

von Jens M. (schuchkleisser)


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Soul E. schrieb:
> Duct Tape ist Auspuff-Klebeband. Für Ofenrohre (ducts) etc.

Afaik Luftkanäle, nicht Auspüffe.
Silber (passend zum Alu oder verzinkten Luftkanal), ohne Gewebe, leicht 
Dehnbar (um Unebenheiten auszugleichen, mehr nicht) und "klebt ewig" und 
vor allem Luftdicht, damit nix pfeift.

Soul E. schrieb:
> Gaffer Tape

Gaffertape ist dagegen nicht elastisch, leicht reißbar und kurzfristig 
spurlos wieder lösbar aber dennoch fest verklebt, da damit Kabel schnell 
mal eben irgendwo angepappt werden und dann aber auch für das ganze 
wilde Konzert halten müssen.
Farblich ist es auch eher unauffällig, z.B. schwarz oder dunkelgrau.

Gerald B. schrieb:
> Ich dachte, das bezieht sich auf Klebebänder mit pickeliger
> Oberflächenstruktur

Der Name ist eine Verballhornung, weil der Ami an sich Maulfaul ist und 
die Worte "Duct Tape" verschleift zu "Ducktape".
Angeblich kommt der Name auch davon, weil Wasser daran abperlt wie von 
Entenfedern, aber das ist vmtl. auch eine Legende.
Aber ja, irgendeine Marketingabteilung hat sich "Duck Tape" gesichert.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jens M. schrieb:
> Soul E. schrieb:
>> Duct Tape ist Auspuff-Klebeband. Für Ofenrohre (ducts) etc.
>
> Afaik Luftkanäle, nicht Auspüffe.
> Silber (passend zum Alu oder verzinkten Luftkanal), ohne Gewebe, leicht
> Dehnbar (um Unebenheiten auszugleichen, mehr nicht) und "klebt ewig" und
> vor allem Luftdicht, damit nix pfeift.
>
> Soul E. schrieb:
>> Gaffer Tape
>
> Gaffertape ist dagegen nicht elastisch, leicht reißbar und kurzfristig
> spurlos wieder lösbar aber dennoch fest verklebt, da damit Kabel schnell
> mal eben irgendwo angepappt werden und dann aber auch für das ganze
> wilde Konzert halten müssen.
> Farblich ist es auch eher unauffällig, z.B. schwarz oder dunkelgrau.
>
> Gerald B. schrieb:
>> Ich dachte, das bezieht sich auf Klebebänder mit pickeliger
>> Oberflächenstruktur
>
> Der Name ist eine Verballhornung, weil der Ami an sich Maulfaul ist und
> die Worte "Duct Tape" verschleift zu "Ducktape".
> Angeblich kommt der Name auch davon, weil Wasser daran abperlt wie von
> Entenfedern, aber das ist vmtl. auch eine Legende.
> Aber ja, irgendeine Marketingabteilung hat sich "Duck Tape" gesichert.

Bei uns in Kanada kenne ich in über 50J lediglich "Duct Tape" - 
"Duck-tape" ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen. Naja, im Süden 
weiß man es bestimmt besser;-)


...

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Drehteller, um Lackdraht abzuwickeln.
Die Motorspule mit Knetgummi auf den Lüfter pappen. Die ehem 
Lötzinnspule auf den Schraubendreher der dafür eine PG-Verschraubung 
bekommen hat.
Strom auf den Lüfter zu geben bringt nichts. Entweder läuft der nicht 
los oder wird zu schnell. Der Draht verhakt sich ja doch gelegentlich. 
Genauso ist das Einspannen des Schraubendrehers in einen Akkuschrauber 
auch zu schnell. Oder zieht zu stark am Draht. Muss also manuell...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Früher™ habe ich die Wickelkörper auf einen Dorn in der „Multimax“ 
eingespannt (HBM251/1). Deren Drehzahlregelung konnte man aber auch 
wirklich auf ganz langsam herunter stellen (1…2 U/s kein Problem). Am 
Bohrfutter klebte dann noch eine schwarz-weiße Klebemarke, sodass man 
mit einer Reflex-Lichtschranke die Windungen zählen konnte.

Gut, war jetzt nicht ganz "dirty", ich habe auch keine Fotos mehr …

von Ursus P. (unwichtig)



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Servus allerseits,

wollte mal Bremsflüssigkeit an meinem Moped wechseln... In der Garage 
gibts kein Strom und irgendwelche Absaugpumpen aus dem Netz wollte ich 
sowieso nicht kaufen. Kurzer Blick in die Schrottkiste, paar Unterdruck 
Membranenpumpen für 24V DC, ein Makitaakku(18V)-Adapter hatte ich schon, 
ein großes Gurkenglas, paar Schläche und Anschlüsse ebenfalls, Pedal 
musste ich leider bestellen... Ab ins Keller, Gestell aus Holz zugesägt, 
alles verschraubt, danach verdrahtet und es funktionierte auf Anhieb.

Bauzeit ca 4 Stunden, nicht quick, aber definitv dirty!

Es gibt ein Umschalter zwischen "ON" und "FussBetrieb". Fussbetrieb hat 
sich als sehr praktisch herausgestellt, da die Hände frei sind und man 
in Ruhe Bremsflüssigkeit nachkiepen kann und anschliessend den 
Enlüftungsnippel anziehen.

Praktisch hätte auch eine Pumpe gereich, aber mangels Erfahrung wusste 
ich es nicht ob eine ausreicht. Die Pumpen laufen parallel.

Mfg aus dem Rhein-Ruhr Gebiet.

: Bearbeitet durch User
von Kalle S. (kallebmw)


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Umbau einer alten DDR "Kindernähmaschine Elektra PIKO" auf 2x Lithium 
Polymer-Akku 3,7V 850mAh incl. Ladeschaltung

- die beiden Akkus sind aus den Einweg-Dampfzigaretten
- Ladeschaltung von Ali TP4056 Modul mit Unterspannungsabschaltung
- Ladestrom auf ca. 0,3A eingestellt

und viel Heißkleber

von Carsten W. (eagle38106)


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Das ist aber jetzt richtig "DIRTY"! Kein USB-C. Das geht doch nicht. :-)

von Frank O. (frank_o)


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Ursus P. schrieb:
> Bauzeit ca 4 Stunden, nicht quick,

Ist doch schon ziemlich zügig.

Funktioniert es gut?
Ich habe mir letztes Jahr so ein Teil zum Aufpumpen oder wahlweise mit 
Druckluft gekauft.
Das einzig ärgerliche an dem Teil, dass ich das nicht schon viel früher 
gemacht habe. Einfach so schön und man kann alles alleine machen.
Ob du nun saugst oder drückst, das ist letztlich Geschmackssache.
Auf jeden Fall gut gemacht.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Frank O. schrieb:
> Ob du nun saugst oder drückst

„Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann.“

:o)

Gruß
Jobst

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ein neues Q&D?

Heute fing ich mir zwei noch neue Staigo 24V 63Wh Li-Ion Batterie Module 
ein mit 5A Strombelastbarkeit. Intern befindet sich ein ziemlich 
aufwendiges BMS mit Temperaturüberwachung und 12V zu 24V Inverter. Ohne 
Belastung sind am Ausgang 12V messbar. Bei geringer Belastung schaltet 
sich dann der Booster Konverter dazu und liefert die angegebenen 25.2V.

Die Originalanschlüsse erinnern übrigens an die DIN Lautsprecher 
Verbinder einer vergangenen Ära. Ich habe nicht versucht diesen Weg 
näher zu untersuchen, da mir die üblichen Verbinder mir als 
zweckmässiger vorkommen.

Das Batteriepacket hat Anzapfungen für die individuellen 18650er Zellen 
herausgebracht.

https://www.amazon.ca/STAIGO-Recliner-Reclining-Chair-Reclining-Furniture-Okin-Limoss-Lazyboy-Berkline-Med/dp/B08GH98FTB/ref=asc_df_B08GH98FTB?

Und jetzt kommt der Q&D Teil: die Originalanschlüsse gefielen mir gar 
nicht. Kurz entschlossen entfernte ich die unbequemen 
Sicherheitsschrauben und ersetzte die Originalkabel bzw. Anschlüsse mit 
Steckern und Buchsen meines Gefallens. Ein zufällig vorhandenes altes 
24V Canon Drucker SMPS dient jetzt als zugehöriges Ladegerät (zulässige 
Ladespannungsbereich ist 24-35V und bis zu 2A.

Zu was gebrauchen? Vielleicht als Versorgung eines unabhängigen 
Labornetzgeräts oder Lötstation a la T12. Naja, zu irgendwas wird es 
bestimmt gut sein.

Die Kontroll-LED oben zeigt den Betriebszustand an. Rot anfänglich beim 
Laden oder niedriger Ladezustand, grün blinkend während des Ladens.

Leider quält mich jetzt das Bewusstsein und ist Anlass für Mr. Bean 
ähnlicher Gesichtsgrimassen, daß ich in meinem Eifer übersah den 
obligatorischen Q&D Hot Glue zu gebrauchen. Man möchte es mir 
nachsehen...

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Gerhard O. schrieb:
> Leider quält mich jetzt das Bewusstsein und ist Anlass für Mr. Bean
> ähnlicher Gesichtsgrimassen, daß ich in meinem Eifer übersah den
> obligatorischen Q&D Hot Glue zu gebrauchen. Man möchte es mir
> nachsehen...

DA HIN gehört Heisskleber, sonst staubt Dir das noch ein.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Stephan S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Leider quält mich jetzt das Bewusstsein und ist Anlass für Mr. Bean
>> ähnlicher Gesichtsgrimassen, daß ich in meinem Eifer übersah den
>> obligatorischen Q&D Hot Glue zu gebrauchen. Man möchte es mir
>> nachsehen...
>
> DA HIN gehört Heisskleber, sonst staubt Dir das noch ein.

Das würde aber den Kabelansatz versteifen und führt dann bei Bewegung zu 
baldigem Brech-Ausfall der Litzendrähte. Da war mir das Risiko dann doch 
zu groß.

von Frank O. (frank_o)


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Das mit den Kleber war mal mehr Spaß und ich glaube ich hatte damals mit 
einem Bild dazu beigetragen.
Deshalb ist es lange nicht Pflicht.
Aber Gerhard du kannst vielleicht quick, aber dirty kannst du nicht.
Dazu bist du viel zu akkurat. Und das liegt in deiner Person.
Es ist immer wieder schön deine Sachen zu sehen.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Frank O. schrieb:
> Das mit den Kleber war man mehr Spaß und ich glaube ich hatte
> damals mit
> einem Bild dazu beigetragen.
> Deshalb ist es lange nicht Pflicht.
> Aber Gerhard, du kannst vielleicht quick, aber dirty kannst du nicht.
> Dazu bist du viel zu akkurat. Und das liegt in deiner Person.
> Es ist immer wieder schön deine Sachen zu sehen.

Anderswo würde ich es als Komplement auffassen - hier wirkt er eher 
vernichtend;-)

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Gerhard O. schrieb:
> Anderswo würde ich es als Komplement auffassen - hier wirkt er eher
> vernichtend;-)

Hahaha! Irgendwie schon, aber es war von mir schon als Kompliment 
gemeint.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Frank O. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Anderswo würde ich es als Komplement auffassen - hier wirkt er eher
>> vernichtend;-)
>
> Hahaha! Irgendwie schon, aber es war von mir schon als Kompliment
> gemeint.

I know...

von Rudi (rudils)


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Vor endgültigem Kabelbruch gerettet. Aus Alublech ein U gefaltet und mit 
viel Heißkleber über den Stecker gestülpt.

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