Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5657935
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Mitleser schrieb im Beitrag #5657916:
>> Deine Postings lassen echt zu wünschen übrig.
>
> Wenn man so seine Videos auf YT anschaut, dann muss man
> voller Besorgnis fragen, ob sich der Kamerad mental noch im
> grünen Bereich bewegt. Hat der etwa einen an der Waffel? ;-)
>
> https://www.youtube.com/watch?v=ptplBg_MnZs

vielen Dank für verlinken
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Persönliche Seite #5667241
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Sieht aus, als wäre mal wieder ein bisschen Ontopic fällig.
Meine Frau hat mal wieder bei eBay ein ganz tolles Spielzeug für unseren 
Vierjährigen aufgetrieben: Polizei- und Feuerwehrstation mit 
Lautsprecher, Sirene, Mikrofon(!) und vier(!!!!) Knöpfen.

Und einem leider defekten Blaulicht-Birnchen. Also mal einen Blick in 
die diversen Kisten geworfen. Die Ansteuerung hat 0...2V, direkter 
Anschluss einer blauen LED fiel also aus (die fängt vor 2,4V nicht mal 
ansatzweise an).
Also eine Lowside-Schaltung mit 2N7000 gebastelt. Mit direktem Anschluss 
des Gates klappte es nicht so recht, so entstand dann die Schaltung 
unten.
Letztendlich funktioniert hat es dann mit drei frischen Batterien, 
wahrscheinlich hätte ich mir die BAT54 und den C also auch sparen 
können.
1
         VCC (3x1,5V)
2
          +                       30R
3
          |                        ___
4
          '-----------------------|___|-
5
                                        |
6
                                        V -> LED
7
                                        -
8
                                        |
9
                                        |
10
                                      |-+
11
  Signal o --->|----------o----o----->|    2N7000
12
  0..2V                   |    |      |-+
13
                         ---  .-.       |
14
                     1u  ---  | |       |
15
                          |   | |100k   |
16
                          |   '-'       |
17
                          |    |        |
18
                          '----o--------'
19
                               |
20
                              ===
21
                              GND
(created by AACircuit v1.28.7 beta 10/23/16 www.tech-chat.de)

Quick war´s nicht so recht, aber dirty auf jeden Fall. Und das Geschenk 
ist gerettet :)

Frohe Weihnachten!

Max
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#5682033
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...um ein Notebooknetzteil auch anderweitig nutzen zu können war eine 
entsprechende Buchse nötig (das Netzteil selbst sollte nicht verändert 
werden). Die normalen Hohlsteckerbuchsen passen nicht, Mittelpin zu dick 
- also den von hinten ausgebohrt, dann in der "Stifte" Tüte einen 
passenden Pin gesucht und den mit Epoxyd da reingesost - perfekt. Vll. 
auch mal hilfreich, wenn man eine Notebook-Buchse reparieren muss...

Klaus.
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Gast #5692021
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Gerald B. schrieb:
> John D. schrieb:
>> Was tun, wenn im Altbau die Auslässe 8 bis 11cm vom Haken entfernt sind
>> und keine Lampenbaldachine mit entsprechendem Durchmesser verfügbar
>> sind? Schnell ein paar Plastik-Salatschüsseln in Giftgrün vom Metro
>> besorgt und weiß lackiert...
>
> Hast du irgendwelchen Haftvermittler oder eine Grundierung genommen? Ich
> hätte da Bedenken, das die Farbe abblättert

Nach mehr als 2,5 Jahren: kein Abblättern.
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Gast #5692041
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Werkbänke mit einer Leermassse von 60kg - bzw. rund 100kg voll bestückt 
- sollen verschoben werden?
Ausreichende Anzahl von Rollen an einer Siebdruckplatte montieren, 
zwischen dieser und einer weiteren Siebdruckplatte Hebekissen* aufkleben 
(punktförmig). Profit!

*) Suchbegriffe: Air Wedge
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Beitrag #5692084 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5693172
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F. F. schrieb:
> John D. schrieb:
>> Werkbänke mit einer Leermassse von 60kg - bzw. rund 100kg voll bestückt
>> - sollen verschoben werden?
>
> Meine Werkzeugkiste wiegt 70kg +/- 5 Kilo. Zu zweit kannst du die locker
> von Hand tragen.

Und sich nen Bruch heben...

Nur weil es möglich ist muss man sich das nicht antun...

Ich habe letztens zusammen mit meinem Schwager eine Waschmaschine bei 
ihm in den vierten Stock hoch getragen, wenn es einen Aufzug gegeben 
hätte wäre dieser natürlich genommen worden, das nennt sich gesunder 
Menschenverstand.

Warum kompliziert wenn es einfach geht? John hatte eine Idee sich die 
Arbeit zu erleichtern und hat sie erfolgreich realisiert.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5698454
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Neuer Firmenwagen, Elektroauto

Da kam dann grad die Frage auf (sinngemäss):
Ist ja schön und gut, aber dass man mal richtig erkennt,
ob Strom fliesst oder nicht geht nicht. Man will ja irgendwann evtl mal 
erkennen ob Strom wirklich fliesst und der
Akku dann trotzdem lulle bleibt.wie könnte man das machen?
Eine LED kann einem ja viel anzeigen...

da wurden dann Messeinrichtungen sinniert von...
bis haste nicht geseh'n

Ich nehm da einfach nur einen kleinen Nd-Magnet
und halte den ans Kabel.
Und wenn man das mit einem ganz kleinen Magneten macht,
sieht das keiner.

dann kommen Sprüche auf wie (frei nach der Fernet-Werbung)

"Man sagt er habe magische Hände"

;)

-Hintergrund:
da fliesst beim Laden soviel strom, dass ein kleines Nd-Magnetchen
schon recht freudig hin und her zappelt und das fühlt man dann.

So einfach kann Physik sein
Gast #5698640
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● J-A V. schrieb:

> Ich nehm da einfach nur einen kleinen Nd-Magnet
> und halte den ans Kabel.
> Und wenn man das mit einem ganz kleinen Magneten macht,
> sieht das keiner.

Echte Freaks lassen sich den Magneten implantieren, denn...

> dann kommen Sprüche auf wie (frei nach der Fernet-Werbung)
>
> "Man sagt er habe magische Hände"
>
> ;)

http://www.body-modification.org/index.php?seite=magnet-implantat
Gast #5706311
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China-Nachbauakku für die Digitalknipse: Die aufgedruckten 1600 mAh 
hatte der niemals, um 700 mAh neu gemessen. Nach einer Weile Nutzung ist 
der Innenwiderstand der Zelle so hoch, dass die Kamera schon nach 20 
Bildern das Handtuch wirft.

Im Haus hätte ich gerne ein Orientierungslicht, wenn ich mal wieder im 
Dunkeln herumrenne, dafür taugt das noch. Die grüne LED vom Chinamann 
leuchtet bei 100 µA recht gut und hat dabei 2,2 V, also mache ich 13 
kOhm davor und erwarte etwa 7 Monate sichtbares Licht.
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Beitrag #5706587 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5706628
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7A? ...sind zuwenig.

Unter 350W Netzteil ("richtiges" PC Netzteil) geht garnichts.
und dann auch nur wenn das welche sind,
die nicht gleich beim kleinsten Einschaltknippser in die 
Kurzschlusserkennung gehen. Da gibts Netzteile,
die beim Anlauf von noch wesentlich kleineren Motoren
in den Schutz schalten.

Netzteile von Enermax sind da eine Ausnahme, die ich kenne.
Damit kann ich auch einen blockierten Schrauber starten wollen,
das geht nicht in die Kurzschlusserlkennung.
Mag ein Designfehler sein, ich nenne es nützliches Feature.

da hat man dann zwar nur 12V aber wenigstens 20 Ampere.
und mit 12V dreht so'n Schrauber für mich genuch.
#5706677
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M. D. schrieb:
> Der "Schrauber" sieht ja aus...
> Hättest den ja mal vorher sauber machen können

sorryyyyy :) threadtitel: DIRTY !! :)

war also absicht um konform zu sein.
normal ists wie im OP bei mir.
ich schwör.

btw:

7A dynamisch wären KLAR zu wenig. das ist aber ein altes fettes 
sony-laptop netzteil daß kurzfristig den höheren anlaufstrom 
locker/immer liefern kann.

12V ATX netzteil geht auch. mal getestet - war mir zu "impotent" vom 
speed & moment her.
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Gast #5707884
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M. D. schrieb:
> gab's denn wieder Beschimpfungen unter die Gürtellinie/Leibesmitte ?

eigentlich nicht.
nur eine alberne assozitation zwischen einem akku (ding) und einer 
sexuellen ausrichtung (menschlich)

ich finds gut das man sowas löscht. schliesslich lesen auch sehr 
sensible und feinfühlige menschen mit.
Gast #5712854
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Moin,
ich habe eine Taschenlampe LD20 mit defektem Schalter "geerbt".
Nachdem die schon einige Monate in der Werkstatt herumlag, habe ich
ihr heute einen neuen Schalter spendiert.
Zufällig reicht der mittlere Pin des Schalters bis auf den 
Batteriekontakt, den seitlichen Pin habe ich einfach zur Seite gebogen 
und ein Stück Silberdraht drangelötet. Der Silberdraht hat beim 
zuschrauben Kontakt mit dem Gehäuse...

Viele Grüße, Lui
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Gast #5712872
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Lui schrieb:
> Der Silberdraht hat beim zuschrauben Kontakt mit dem Gehäuse...

Wenn Du den defekten Schalter noch hast, untersuche ihn.

Ich hatte zwei Taschenlampen, wo ich einen defekten Schalter angenommen 
hatte und im Nachhinein festestellen durfte, dass es nicht der Schalter 
war. In beiden Fällen war es eine serienmäßig schlechte Verbindung zum 
Gehäuse!
Gast #5713139
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@Manfred
Ich habe natürlich zuerst versucht den Schalter zu reparieren. 
Allerdings war der ziemlich zerfressen. Wahrscheinlich ist eine Batterie 
mal ausgelaufen. Ich habe den Schalter größtenteils herausbohren müssen.
Da war nichts mehr zu retten.
Viele Grüße, Lui
Gast #5713588
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● J-A V. schrieb:
> das muss man mit Schraubköpfen und Gummibändern da ran drücken.
> Dann kann man den Akku auch wieder normal in den Lader stecken.

Ich habe schon zweimal passende Batteriehalter aus Balsaholz gefertigt. 
Ein paar Schnitte mit dem Bastelmesser, etwas Ponal - fertig. 
Kontaktfedern habe mit einer Spitz-Zange aus einer alten RJ45 Buchse 
heraus gezogen und zurecht gebogen.

Beide Batteriehalter sind längst im Müll, da nicht mehr gebraucht. Ich 
habe leider kein Foto.
Gast #5713601
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Philipp K. schrieb:
> Einfach einen kleinen Streifen Doppelseitige Platine mit 2 Kabeln
> versehen und diese dann zwischen Batterie und Feder klemmen.

Ich habe für solche Fälle immer eine Rolle Kupfer-Klebeband in der 
Schublade. Eignet sich auch gut, um provisorisch Antennen zu basteln. 
Mein Sohn hat damit mal einfache Schaltkreise für Grußkarten und 
Weihnachts-Deko gemacht- fand er interessanter als Drähte zu verwenden.
#5713952
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Wie bekommt man auf einem Linux-System Verbindung mit einem MLT-BT05 ¹) 
Bluetooth Low Energy Adapter?

Man kann ein Programm schreiben, das die Verbindung zu dem Teil aufbaut.

Einfacher gehts mit einem USB-TTY-Dongel vom Chinamann, einem Stück 
Lochraster, etwas Klingeldraht, etwas Hühnerfutter, einem Kabelbinder 
und einem weiteren MLT-BT05…

Der BT05 ist dann ganz normal über /dev/ttyUSB* zugreifbar und das für 
alle Programme, die /dev/tty können.

Vor dem Verbindungsaufbau muss der BT05 zum Master erhoben werden und 
die passende Baudrate eingestellt bekommen. Das macht man am besten mit 
dem Serial Monitor der Arduino IDE. Ebenso den eigentlichen 
Verbindungsaufbau.

Mit anderen Terminal-Programmen habe ich das leider nicht hinbekommen, 
vermutlich weil der BT05 darauf besteht, den Text für einen AT-Befehl in 
einem Rutsch ohne Pausen übermittelt zu bekommen. Der Serial Monitor 
macht das, im Gegensatz zu den übrigen Kandidaten.

---

¹) Verkauft wurden die Dinger als HM-10, mit dem sie halbwegs 
funktions-, aber nicht befehlskompatibel sind.
Angehängte Dateien:
Gast #5714734
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Ich glaube mit den anderen Terminal Programmen hast du es bisher nicht 
geschafft, weil der Terminal mit bestimmten Optionen geöffnet werden 
muss. Der Arduino Terminal setzt die Optionen automatisch, aber nicht 
jedes andere Programm.

Ich hatte ein ähnliches Setup, wo nur der Arduino Terminal meinen USB 
Stick öffnen wollte und habe dann in den Optionen vom Terminal Device 
(/dev/tty...) geschaut, welche da vom Arduino Terminal gesetzt wurden. 
Leider habe ich nicht mehr die Anleitungen dazu, aber hier ist mein Code 
der anschließend funktionnierte:
 char *portname = "/dev/ttyUSB0";
 somfy_usb_stick = open(portname, O_RDWR | O_NOCTTY); // | O_SYNC);

Wenn du nach "O_NOCTTY" googlest, findest du wahrscheinlich ein paar 
Kommandozeilen, die dir helfen könnten.
#5714908
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macload1 schrieb:
> Ich glaube mit den anderen Terminal Programmen hast du es bisher nicht
> geschafft, weil der Terminal mit bestimmten Optionen geöffnet werden
> muss.

Nein, muss es nicht. Der Unterschied zwischen dem Serial Monitor der 
Arduino-IDE und klassischen Terminalprogrammen ist, dass der Monitor die 
Eingabe puffert und erst mit Return oder dem Button "Send" auf den 
ttyUSB gibt, während normale Terminalprogramme jedes Zeichen senden, 
sobald es eingegeben ist.

Der MLT-BT05 ignoriert AT-Befehle, die nicht "am Stück" gesendet werden. 
Das nutzt z.B. arduino-ble-ident-n-set um den BT05 von seinem Vorbild, 
dem HM-10-Clon CC41 zu unterscheiden - siehe identifyDevice() in 
https://github.com/ayavilevich/arduino-ble-ident-n-set/blob/master/arduino-ble-ident-n-set.ino

Wenn es so wäre, wie du schreibst, dürfte ich mit einem der "normalen" 
Terminal-Programme keine Verbindung über den BT05 zu einem conneteten 
Gegenüber bekommen, nachdem die BLE-Verbindung per Serial Monitor 
aufgebaut ist. Genau das macht aber keinerlei Probleme.

Den Serial Monitor brauche ich ausschließlich zum Verbindungsaufbau.

> Der Arduino Terminal setzt die Optionen automatisch, aber nicht
> jedes andere Programm.

Welche Optionen?
#5715470
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Um zum Thema zurückzukommen:
Wenn man grad nicht den richtigen Schrumpfschlauchdurchmesser im Haus 
hat:
Zu kleinen Schrumpfschlauch über eine konische Halbrundfeile ziehen, und 
mit der Heißluftstation erwärmen. Schrumpfschlauch wird weich und lässt 
sich bis auf den Zieldurchmesser ausdehnen. Nach dem Abkühlen kann man 
ihn abziehen, und wie geplant verwenden.
Angehängte Dateien:
Gast #5715489
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Gabriel M. schrieb:
> Wenn man grad nicht den richtigen Schrumpfschlauchdurchmesser im Haus
> hat:

ich nehme immer eine Spitzzange und dehne damit den kalten 
Schrumpfschlauch langsam mit Gefühl, das klappt auch gut, gerade wenn er 
z.B. über einen Faston Stecker soll und nur eine Seite weiter gedehnt 
werden soll
Gast #5732052
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Ach, und noch was. Weiß nicht, ob es hier schon mal kam.
Ein Akkuschrauber oder eine Standbohrmaschine gibt in Kombination mit 
einem scharfen Bohrer oder einer Feile eine ganz passable "Notdrehbank" 
ab, Statt eines Fräsers nimmt man die Feile oder die Bohrerschneide.

Dass man damit natürlich weder besonders präzise noch besonders viel 
abtragen kann, dürfte klar sein... Aber um einen störenden Kragen, ein 
Gewinde o.ä. abzudrehen geht das.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5732098
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Jetzt habe ich auch mal was, das gut hierher passt:
die Uhr der örtlichen Kirche schlug nicht mehr wie gewollt, der Schlag 
der tiefsten Glocke blieb aus. "Wieder mal, kein Problem, das haben wir 
gleich" waren meine Gedanken, weil die Relais auf der Steuerplatine der 
eingesetzten Perconta HU6 regelmäßig nach ca. 6..7 Jahren ihr 
elektrisches Lebensende erreicht haben.

Also fix die Kirchturmuhr stromlos gemacht, die Platine ausgebaut, das 
defekte Relais und seine 3 gleich alten "Brüder" ausgelötet (das erste 
Foto) und Ersatzrelais eingelötet (diesmal probiere ich welche mit 
AgSnO2 Kontakten). Dann das Ganze wieder zusammengebaut und eine 
dreiviertel Stunde später wieder Strom drauf.
Das wars!

Jetzt sollte die Uhr den "Stromausfall" erkennen und die Zeiger oben am 
Turm nachstellen. Aber da dreht sich nichts, und hoppla, die Meldung 
"Nebenuhren stromlos!" ist neu   :-o

Also Verdrahtung geprüft, das passt alles und die Stecker sind drin. 
Hitzewallungen. Grübeln: wie kann die Uhr (falsch) erkennen, dass da 
eine Versorgung fehlt? Der Blick fällt auf einen Optopkoppler am 
Platinenrand. Und wenn man die Leitungen verfolgt, dann sieht man, dass 
dorthin auch die Versorgung der Nebenuhren und es "hinter" dem 
Optokoppler zum µC geht. Also mal nachgemessen: die 230V am Eingang sind 
da, über der LED des OK sind 1,2V, aber der Ausgang schaltet nicht. Ja 
so ein Glück aber auch, muss der gerade jetzt kaputtgehen?
Und der zweite Blick zeigt nicht Gutes: das ist ein Wechselstromkoppler 
H11AA1, na toll.

Zwischenzeitlich steht die Zeit seit gut zweieinhalb Stunden still...

Also nach Hause mit der Platine und den Fundus durchforstet. Auf einer 
"Schrottplatine" finden sich zwei TLP112, die dann bäuchlings aneinander 
gelötet und passend verdrahtet in die Fassung rein kommen. Eine Messung 
auf dem Labortisch zeigt: das funktioniert soweit.

Wieder zurück, alles eingebaut, Strom drauf und Gottseidank: das 
Gebastel "hält", die Uhr geht in den Nachlauf und holt die 
zwischenzeitlich verstrichenen dreieinhalb Stunden auf. Und nachdem die 
Zeiger wieder die aktuelle Zeit zeigen, tut auch das Schlagwerk wieder 
seinen Dienst und die tiefste Glocke wird wie vorher angeschlagen.

Heute habe ich gleich mal das Original für das Gebastel bestellt...  ;-)
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5732106
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Lothar M. schrieb:
> Zwischenzeitlich steht die Zeit seit gut zweieinhalb Stunden still...

das war dann aber nicht mehr quick :D

Lothar M. schrieb:
> Gottseidank: das
> Gebastel "hält", die Uhr geht in den Nachlauf und holt die
> zwischenzeitlich verstrichenen dreieinhalb Stunden auf.

muss das Schlagwerk dann all die Stunden auch "Nachschlagen"?
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5732112
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● J-A V. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Gottseidank: das
>> Gebastel "hält", die Uhr geht in den Nachlauf und holt die
>> zwischenzeitlich verstrichenen dreieinhalb Stunden auf.
> muss das Schlagwerk dann all die Stunden auch "Nachschlagen"?
Nein, die bleibt zum Glück still, solange die Zeiger nicht die aktuelle 
Zeit anzeigen. Sonst hätte das ja jeder mitbekommen.
Trotzdem der "Worst-Case": vorher hat eigentlich alles gepasst, "nur" 
der tiefe "Bom" hat gefehlt. Und nach der Reparatur des eigentlichen 
Fehlers "Relais defekt" ging gar nichts mehr  :-o

● J-A V. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Zwischenzeitlich steht die Zeit seit gut zweieinhalb Stunden still...
> das war dann aber nicht mehr quick :D
Mir kams abwechselnd wie ein paar Sekunden und wie ein paar Jahre vor... 
;-)
Gast #5732510
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Weil Kollegen vom Betrieb die Bedeutung von Warn/Fehler-Meldungen in 
Logfiles missachtet haben, hatte ich mal eine Zeitansage eingebaut:

11:59:00 WARN Beim nächsten Alarm ist es 12:00:00
12:00:00 ERROR Es ist 12:00:00

Und das jede Stunde. Es dauerte mehr als einen Monat, bis jemand darauf 
aufmerksam wurde, und das war der Abteilungsleiter. Der fand die Aktion 
nicht lustig, aber immerhin hat sie gewirkt. Jetzt kontrollieren die 
Kollegen, was ich ihnen liefere. So soll das auch sein.
#5755855
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● J-A V. schrieb:
> DSUB-Stecker haben jedes mal zig Teile drin.

● J-A V. schrieb:
> da sieht das selbst in MS-Paint aber noch besser aus.

Jetzt hast Du ein einziges Mal in diesem Thread etwas Sinnvolles 
geschrieben. Etwas brauchbares gebracht. Ausnahmsweise einen guten 
Eindruck hinterlassen.

Und dann die erste Gelegenheit genutzt um klarzustellen, dass es auch 
wirklich eine Ausnahme bleibt.

Edit: Ich sehe gerade: Ganz früher kam da tatsächlich öfter etwas 
Sinnvolles. Achja. Früher. Nostalgie.
Gast #5760950
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Stabilo Point88 Fineliner (schwarz, 0,4mm, 88/46),

also diese hier:

https://www.eoffice24.com/stabilo-fineliner-point-88-0.4mm-schwarz.html?xploidID=vrk7elstdedopbkemidecn6se4

fülle ich gerne mit Druckertinte nach.

Als Tinte verwende ich HP-PSC-1217-taugliche Tinte (vor Jahren einen 
Liter bei der Bucht geholt).

Achtung: nicht mehr als 0,1ml oder max. 0,2ml Tinte einfüllen - der 
Überschuss kommt sonst unten wieder raus.


Nach gelungener Befüllung schreiben diese Stifte besser (feiner) als mit 
der Original-Tinte. Allerdings lässt bei sehr schnellem 
Schreiben/Zeichnen die Deckung etwas nach.

Es verläuft übrigens auch nicht mehr so auf weichen Papieren.
Gast #5761048
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● J-A V. schrieb:
> Speziell bei diesen Permanentmarkern kenne ich das eher so,
> dass das Lösemittel weg ist, das Pigment aber noch wesentlich
> länger reichen würde.
>
> Also:
> Neues Lösemittel rein und läuft.

Bei Folienschreibern und Konsorten ja, beim Stabilo Point88 Fineliner no 
chance mit Lösemitteln!
Bin froh, dass das mit der Druckertinte funktioniert.
#5771145
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Hallo zusammen,

kleine Bastelei von mir: Ich wollte den Drehzahl-Verlauf beim Start der 
Spindel meiner Drehbank bestimmen. Einen kleinen optischen Drehgeber mit 
600 Strichen hatte ich noch da. Ein kleines STM32F103C8-Eval-Board auch. 
Die Firmware, die einen virtuellen COM-Port auf dem PC bereitstellt, 
konnte auch zu 99% von einem anderen Projekt übernommen werden.

Weniger als vier Stunden vergingen zwischen der ersten Idee und dem 
fertigen Meßschrieb. Quick passt also. Und dirty auch. Schließlich 
ist die Auswertung am PC in MATLAB geschrieben.
Angehängte Dateien:
#5771191
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Conny G. schrieb:
> Wozu braucht man die Anlaufkurve?

Ich will den Zahnradsatz für die Leitspindel durch eine elektronische 
Version ersetzen. Für eine bestimmte Betriebsart (quasi-starre 
Kopplung), die zugegebenerweise nicht häufig benötigt werden wird, 
benötige ich für die Dimensionierung des Leitspindelantriebs die 
Hochlaufkurve.

Die Geschwindigkeits-Drehwinkel-Kurve ist da sogar interressanter als 
die Geschwindigkeits-Zeit-Kurve, aber erstere ist plakativer und deshalb 
für den Q&D-Thread schöner.
#5778054
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Vor einigen Jahren hatte ich mal mit AutoHotkey ein Script geschrieben, 
dass utf8 Sonderzeichen erzeugt, sobald man das zugewiesene 
Schlüsselwort (hotstring) eingibt und mit ′#' bestätigt. Die Zuweisungen 
waren damal alle quick&dirty hard-gecoded im Skript.
 
 
Hab das in den letzten paar Tagen überarbeitet und die Zuweisungen in 
eine csv Datei verschoben. Habe zusätzlich viele Zeichen ergänzt (gibt 
jetzt ≈930) und LaTeX und HTML Befehle als hotstrings hinzugefügt.

Zum Beispiele kann "⇒" mit jeder der folgenden Eingaben erzeugt werden:
1
=>#
2
\Rightarrow#
3
&Rightarrow#
4
&rArr#

Das Skript und eine ausführlichere Beschreibung mit weiteren Beispielen 
hab ich unter MIT-Lizens auf github hochgeladen: 
https://github.com/nqtronix/ahk-utf8-anywhere
 
 
Ist zwar jetzt streng genommen nicht mehr Q&D, aber dafür vielleicht für 
den ein oder anderen ganz nützlich.
Moderator Persönliche Seite #5778507
Lesenswert?

Dennis  . schrieb:
> dann brauchst du nur noch Code schreiben, um die Hotstrings zu erkennen

Wie funktioniert das eigentlich? Wenn ich "foobar" schreibe, wird das 
doch bereits so an die Applikation geschickt, d.h. mein Texteditor sieht 
das. Wenn ich nun dein "#" dranhänge, wird es ein "Hotstring", der zu 
ersetzen ist, aber wie soll denn das "foobar", welches die Applikation 
bereits erhalten hat, rückgängig gemacht werden? Oder werden da dann 6 x 
Backspace generiert (und es bleibt der aktuellen Applikation überlassen, 
diese auch als Löschungen der letzten Zeichen zu interpretieren)?
#5778524
Lesenswert?

Jörg W. schrieb:
> Wie funktioniert das eigentlich?

Gute Frage, hab mir da bisher noch keine Gedanken drum gemacht. Also hab 
ich das mal eben mit einem Keylogger getestet:

Eine Eingabe von
1
alpha#beta#gamma#delta#

resultiert in folgenden Tastenanschlägen:
1
alpha{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}beta{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}gamma{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}delta{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}{RÜCK}

Du hast also mit deiner Vermutung Recht: der bisher eigegebene Text wird 
durch Backspace gelöscht, welche von dem Editor korrekt interpretiert 
werden müssen. Ganz AutoHotkey ist halt irgendwie ein Hack, wenn auch 
mittlerweile ein relativ Guter.
#5778539
Lesenswert?

Autohotkey sitzt schon vor der Anwendung und fängt alle Tasteneingaben 
ab. Damit kannst du dann alles machen. Ziemlich praktisch für Kürzel bei 
bestimmten Anwendungen oder in bestimmten Eingabefenstern. Kannst das 
auch nur auf die Puttyconsole begrenzen. Im Rest der Windowswelt haben 
die Kürzel/Zeichen Ihre normale Funktion. Wir hier viel für 
Standardabkürzungen wie Mfg=Mit freundlichen Grüßen benutzt.
Moderator Persönliche Seite #5778688
Lesenswert?

Jörg E. schrieb:
> Autohotkey sitzt schon vor der Anwendung und fängt alle Tasteneingaben
> ab.

Aber eben nicht die Vergangenheit rückgängig machen – das war mein 
Punkt bzw. meine Diskrepanz. Dennis' Log hat mir dann aber bestätigt, 
wie es arbeitet, d.h. es ist auf die Kooperation der Anwendung 
angewiesen, <Backspace> auch wirklich so zu behandeln. (Geht bspw. eben 
nicht, wenn eine Anwendung im Einzelzeichenmodus alle Zeichen sofort 
„krallt“ und darauf reagiert.)

Prinzipiell sollte sowas auch unter X11 machbar sein. Für den kompletten 
X-Server ist es relativ einfach, nur auf eine Anwendung beschränkt schon 
schwieriger.

Aber das wäre dann wohl Stoff für eine separaten Thread.
#5778716
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Uhu U. schrieb:
> Oli W. schrieb:
>> Was ist an "... mit AutoHotkey ein Script geschrieben, ..." so schwer zu
>> verstehen?
>
> Wenn man nichts anderes, als Windows kennt, ist es nicht schwer. Für
> IT-affine Leute ist das allerdings eher ein Armutszeugnis…

Ich hab' mal spaßeshalber "autohotkey" ind die bekannte Suchmaschine mit 
G vorne und oogle hinten eingegeben und habe eine Trefferseite mit 
ausschließlich passenden Trefferlinks bekommen.

IT-affine Leute sollten dazu durchaus in der Lage sein...
#5778726
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Matthias L. schrieb:
> Ich hab' mal spaßeshalber "autohotkey" ind die bekannte Suchmaschine
> mit G vorne und oogle hinten eingegeben und habe eine Trefferseite mit
> ausschließlich passenden Trefferlinks bekommen.
>IT-affine Leute sollten dazu durchaus in der Lage sein...

Das ändert nichts daran, dass Dennis der Status Q&D einzig und allein 
durch seine Ankündigung gerettet hat:

Uhu U. schrieb:
> Dennis  . schrieb:
>> Ist zwar jetzt streng genommen nicht mehr Q&D, aber dafür vielleicht für
>> den ein oder anderen ganz nützlich.
>
> In Anbetrach der Tatsache, dass du nicht dazuschreibst, für welches OS
> das Skript gemacht ist, ist wenigstens deine Bekanntmachung Q&D…

Erstaunlich, was ich mit dieser Meinungsäußerung hier losgetreten habe…
#5784755
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Hallo zusammen,

irgendwann habe ich mir einmal gesagt: "Nie wieder Loch- oder 
Streifenraster!". Aber jetzt will ich doch mal wieder. Aber zumindest 
nicht mehr mit dem kleinen Bohrer zwischen zwei Fingern herumärgern.

Also habe ich gerade mal in der Werkstatt einen alten Schraubendreher 
verdremelt: Einen kleinen Führungszapfen und eine kleine Schneide im 
Abstand von ca. 1,2mm angeschliffen. 3,7mm wäre auch gegangen, aber so 
breit war der Schraubendreher nicht.

Auf der kleinen Leiterplatte sind von oben nach unten verschiedene 
Test-Ritzungen während des Schleifens zu sehen (grob von oben nach unten 
entstanden).

In Anbetracht des geringen Aufwandes bin ich sehr zufrieden.
Angehängte Dateien:
Gast #5784926
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Nimmt ca. 45W auf, 5A bei 9V. Mehr Strom schafft mein LNG nicht. Reicht 
aber gut, um in ein paar Sekunden ein Stahlprofil von ca. 4x1.5mm 
(Schiene) auf rotglut zu bringen. Die Transistoren sind IRL540N, die 
sollten schon noch ein bisschen merh beissen können. Frequenz ist ca. 
70kHz.

Gruss Chregu
(Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #5784949
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War nicht wirklich quick. Geht natürlich mit Sekundenkleber viel 
schneller.
Problem ist halt, das der Temp. Sensor sich danach nicht immer lösen 
läßt.

Und dies ist bei Versuchsaufbauten natürlich schlecht.
Hierbei konnte ich sogar ein Klecks Wärmeleitpaste benutzen.


Bernd_Stein
#5785155
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>>>>>>>>>>>>>>>>
Kürzlich gebaut: Induktionsheizung. Nach
http://www.kilovolt.ch/induction_heater.htm


Ja super. Mit Induktionsheizung kann man schwebend Aluminium zum 
Schmelzen bringen.

https://www.youtube.com/watch?v=8i2OVqWo9s0

Habe mir vom Chinamann einen 1kW Royerconverter für ca. 30E gezogen und 
will das probieren. Dazugeliefert wurde eine Spule aus einem dünnen 
Kupferröhrchen, damit die Spule sich mittels durchfliessendem Wasser 
kühlen läßt. Ungekühlt ist die mit 48V/10A angesteuert in 
Sekundenbruchteilen zu heiß.

Gekühlt ist aber uncool (!), hab mir eine defekte Induktionskochplatte 
bei der Bucht gezogen und kann deren Spule aus HF-Litze hoffentlich 
ungekühlt betreiben.

Cheers
Detlef
Gast #5801137
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Vielleicht nen anderes Quick&Dirty..

wer hat nicht schonmal versucht die Kaffeeränder an der tasse in der 
Werkstatt wegzubekommen... heißes Wasser, Zitrone, Spiritus, alles 
Fehlanzeige.

Man reibt die Tasse einfach mal mit Ballistol ein, lässt das 20 Minuten 
einwirken. Danach kann man die Tasse einfach Blitzeblank ohne Mühe 
abspülen.
#5801271
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Spülmaschinentabs oder -pulver sind das Mittel der Wahl. Das Zeug ist 
echt übel. Geht auch bei Kaffee- oder Teeresten in der 
Edelstahl-Isolierkanne wo man nicht so rankommt. Einfach über nacht 
stehen lassen und es blitzt wie vorher. Soll sogar schon eine verdreckte 
Badewanne blitzblank bekommen haben, bei der ein professioneller 
Reinigungsdienst die Waffen gestreckt hat. Und die Profis haben harte 
Sachen.
Gast #5801292
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Rico W. schrieb:
> Spülmaschinentabs oder -pulver sind das Mittel der Wahl. Das Zeug ist
> echt übel. Geht auch bei Kaffee- oder Teeresten in der
> Edelstahl-Isolierkanne wo man nicht so rankommt. Einfach über nacht
> stehen lassen und es blitzt wie vorher. Soll sogar schon eine verdreckte
> Badewanne blitzblank bekommen haben, bei der ein professioneller
> Reinigungsdienst die Waffen gestreckt hat. Und die Profis haben harte
> Sachen.

..Fleckensalz geht auch für die Thermoskanne mit Kaffeeablagerungen.

Gruß,
Holm
#5801340
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900ss D. schrieb:
> Filmen und Fotografieren ist in der Firma verboten :)

Aber Kaffee trinken in der "Werkstatt" ist ok???
Kein Raum der sich Werkstatt nennt ist mit Lebensmitteln kompatibel.
Wobei mir Ballistol jetzt auch nicht unbedingt in meiner Tasse gefallen 
würde.

Rico W. schrieb:
> Spülmaschinentabs oder -pulver sind das Mittel der Wahl

+1
Das Zeug macht echt ne Menge anderes Zeug platt.
Gast #5801370
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Jens M. schrieb:
> Aber Kaffee trinken in der "Werkstatt" ist ok???
> Kein Raum der sich Werkstatt nennt ist mit Lebensmitteln kompatibel.

Bei mir sind Büro, Elektroerkstatt, Umkleide und Frühstücksraum eins..

> Wobei mir Ballistol jetzt auch nicht unbedingt in meiner Tasse gefallen
> würde.

Kleiner Auszug:
Ballistol ist biologisch abbaubar, nicht wassergefährdend und 
unbedenklich im Sinne des Lebensmittelgesetzes. Der charakteristische 
Geruch stammt von den ätherischen Ölen, die zur Parfümierung dienen.

Einmal gut abspülen ist davon auch nix mehr über.
#5801391
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Toto Mit Harry schrieb:
> Einmal gut abspülen ist davon auch nix mehr über.

Egal, geht auch als Salatöl. Schmeckt nur ziemlich beschissen. :)
Das Zeug besteht hauptsächlich aus WeißÖl. Ein völlig unverdauliches 
Erdölprodukt.
Also lieber auf ne kleine Wund, als auf den Salat träufeln. :)

Jens M. schrieb:
> Toto Mit Harry schrieb:
>> Ballistol ist biologisch abbaubar, nicht wassergefährdend und
>> unbedenklich im Sinne des Lebensmittelgesetzes.
>
> Aha?
> Das Ballistol das ich kenne ist wie WD40. Da kann ich mir o.g. Angaben
> kaum vorstellen.

Gugst du Wikipedia zu Beiden!
Gast #5801488
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Toto Mit Harry schrieb:

> Ballistol ist biologisch abbaubar, nicht wassergefährdend und
> unbedenklich im Sinne des Lebensmittelgesetzes. Der charakteristische
> Geruch stammt von den ätherischen Ölen, die zur Parfümierung dienen.

Tierärzte und Jäger nehmen das auch zum Desinfizieren, als Wundöl, bei 
Scheisserei usw. Für die Anwendung am Menschen gibt es eine Variante mit 
PZN-Zulassung.
Persönliche Seite #5802287
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Toto Mit Harry schrieb:
> wer hat nicht schonmal versucht die Kaffeeränder an der tasse in der
> Werkstatt wegzubekommen... heißes Wasser, Zitrone, Spiritus, alles
> Fehlanzeige.

Viel einfacher und gesundheitlich unbedenklicher: Normales Salz auf 
einen feuchten Lappen streuen und die braune Kaffeetasse wieder in 
strahlendes Weiß verwandeln. (Vorausgesetzt die Tasse war mal weiß ;-)
Persönliche Seite #5803445
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Toto Mit Harry schrieb:
> Jens M. schrieb:
>> Aber Kaffee trinken in der "Werkstatt" ist ok???
>> Kein Raum der sich Werkstatt nennt ist mit Lebensmitteln kompatibel.
>
> Bei mir sind Büro, Elektroerkstatt, Umkleide und Frühstücksraum eins..
>
>> Wobei mir Ballistol jetzt auch nicht unbedingt in meiner Tasse gefallen
>> würde.
>
> Kleiner Auszug:
> Ballistol ist biologisch abbaubar, nicht wassergefährdend und
> unbedenklich im Sinne des Lebensmittelgesetzes. Der charakteristische
> Geruch stammt von den ätherischen Ölen, die zur Parfümierung dienen.

Das habe ich schon immer für eine interessante Theorie gehalten. Ich hab 
mal den großen, großen Fehler gemacht Ballistol zu kaufen, der ekelhafte 
und durchdringende Gestank von dem Zeug hat mich auf Lebenszeit 
überzeugt, nie wieder irgendwas von denen zu kaufen. Eine Substanz bei 
deren Verwendung ich einen starken Husten- und Würgereiz kriege halte 
ich jedenfalls für definitiv NICHT unbedenklich im Sinne von 
Lebensmitteln.

Kurioserweise stank der Öler (bzw. das abgegebene Öl) selbst nach dem 
Ausspülen mit Bremsenreiniger und Neubefüllen mit neutralem Öl noch nach 
dem Zeug. Also nicht nur die Dose Ballistol für den Müll, sondern auch 
noch nen Öler. Danke Ballistol! Ein deutsches Qualitätsprodukt.
#5803530
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@Mods: Ist es viel Arbeit, die Corega-Tabs-, Kukident- und 
Ballistol-Diskussion in einen eigenen Thread zu verschieben? Es ist doch 
sicherlich störend für einen Leser, der nach diesen Dingen sucht, sich 
erst durch einen vierzehn Seiten langen Thread mit Elektronik-Basteleien 
lesen zu müssen.
Persönliche Seite #5806134
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Ein altes DVD Laufwerk anno 2002, welches im aktuellen PC keinen 
Anschluss mehr findet
+ ein 12V Netzteil von einem Monitor mit defekter Hintergrundbeleuchtung 
selben Jahrgangs
+ ein IDE zu USB Adapter aus einem externem 3,5" Festplattengehäuse, bei 
dem das Netzteil defekt ist
+ etwas Blech, zwei Kondensatoren, LM 1085 IT5-0 und ein paar Schrauben

Macht zusammen mit einem Notebook ohne Laufwerk einen DVD Player. Etwas 
dirty, leider viel zu wenig quick.
Angehängte Dateien:
#5806345
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Malte _. schrieb:
> Macht zusammen mit einem Notebook ohne Laufwerk einen DVD Player.

früher hatten die PC-CD-Laufwerke sogar direkt nen analog audio output, 
den man früher direkt zur Soundkarte verbunden hatte. Manche Geräte 
hatten sogar die typischen CD-Player Bedientasten noch dran, so, dass 
man sie komplett Autark bedienen und verwenden konnte, wenn man sie an 
einen Audioinput/Verstärker angeschlossen hatte, falls sie nicht sogar 
außerdem noch einen Kopfhörerausgang am Frontpanel hatten.
Moderator Persönliche Seite #5806358
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Vlad T. schrieb:
> früher hatten die PC-CD-Laufwerke sogar direkt nen analog audio output,
> den man früher direkt zur Soundkarte verbunden hatte.

Damals war aber das digitale Auslesen von Audiodaten auch strikt (durch 
die Laufwerks-Firmware) untersagt.

Ich glaube, die ersten, die mit dem digitalen Auslesen dann angefangen 
haben (und dafür wohl bei den Herstellern eine custom firmware 
untergebracht) waren SGI mit ihren Workstations.
Persönliche Seite #5806908
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Vlad T. schrieb:
> anche Geräte
> hatten sogar die typischen CD-Player Bedientasten noch dran, so, dass
> man sie komplett Autark bedienen und verwenden konnte, wenn man sie an
> einen Audioinput/Verstärker angeschlossen hatte, falls sie nicht sogar
> außerdem noch einen Kopfhörerausgang am Frontpanel hatten.
Das ist bei dem gezeigtem DVD Laufwerk sogar der Fall. Funktioniert auch 
:D
#5806920
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Ich habe auf dem Flohmarkt ein Lichtmikroskop ohne Licht erworben. Heute 
wurde es zum ersten Mal benötigt. Woher also eine ausreichende 
Beleuchtung bekommen?

Einen Leiterplattenring mit WS2812 hatte ich noch in der Bastelkiste. 
Der paßte genau. Ein Bluepill-Board, drei Potis, ein Flanschgehäuse - 
und fertig ist die Discobeleuchtung. Als netter Nebeneffekt läßt sich 
die Lichtfarbe einstellen, was Kontrastvorteile bringen kann.
Angehängte Dateien:
#5806936
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Jörg W. schrieb:
> Leiterplattenring mit WS2812

Die WS2812 sind meiner Meinung nach Spielzeug.
Für ernsthafte Beleuchtungszwecke nicht zu gebrauchen da es auch 
unmöglich ist, ein "schönes Weiß" zu erzeugen. Die Lichtfarben taugen 
nicht, auch die Mischfarben sehen furchtbar aus. Und eine weiße LED 
steht nicht zur Verfügung.

Für eine Wortuhr oder sonstige Gimmiks sind sie wirlich gut. Aber für 
Beleuchtung? Nee. Oder Lichtwecker, ja taugt sicher weil mal dann bei 
dem schrecklichen Licht direkt wach ist ;)
Beitrag #5807020 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5812929
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grad bei einer DVD-Schlachtung aufgefallen:

Der Spindelteller mit dem kleinen Magnet darin sitzt auf einer Achse,
die ziemlich genau den selben Durchmesser wie die Führung
der Lasereinheit hat.

das Ende der Führung bekommt einen kleinen Schlag an die Seite,
damit das auch wirklich fest ist.
zum Schluss noch überflüssiges Plastik wegschnippeln.

Fertig ist ein handlicher Magnet, den man auch mal wiederfindet,
wenn der mal irgendwo kleben bleibt ;)
Angehängte Dateien:
Beitrag #5813512 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5813518 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5816074
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In einem Gerät wollte ich den internen Controller (ATmega16 oder sowas) 
durch einen eigenen Controller ersetzen.

Zum ersten Reverse Engineering und ersten Firmware-Tests entstand dieser 
tolle Adapter. Ein altes PATA-Kabel zusammen mit einem DIL40-Adapter aus 
Sockelleisten, Q-Tips und Heißkleber (kein IC-Sockel zur hand gehabt) 
ermöglichtem mir, sehr einfach und schnell das Gerät an einen neuen 
Controller zu hängen. Nachdem alle Pins belegt waren, gabs dann eine 
richtige Adapterplatine.
Angehängte Dateien:
Gast #5825164
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Vor einer Weile hab ich grosse LED-Panels aus dem Schrott gezogen - aber 
erstmal im Keller vergraben. Vor zwei Tagen dann hochgeholt, ausgemessen 
und auf ein Holzbrett geschraubt.

Die Panels links und Rechts (mit den "Fingern" haben 14 Stränge mit je 
14 LEDs und 10Ohm in Reihe. Die beiden in der Mitte haben je 5 
Warmweisse und 5 Kaltweisse Stränge mit 10 Ohm in Reihe.
Alles in allem also:
4 Panels x 14 Stränge x 14 LEDs = 784 LEDs
2 Panels x 5 Stränge Weiss + 5 Stränge WarmWeiss x 14 LEDs = 280 LEDs

Mit meiner Stromquelle auf 20mA eingestellt und Labortnetzteil kam ich 
nicht weit, die hören beide bei knapp über 30V auf.

Also habe ich zwei Einbau-Netzteile mit 12V und 24V in Reihe geschaltet 
und am Poti, wo man die Spannung einstellen kann, langsam hochgedreht.

Bei ca. 39V laufen die einzelnen Stränge mit 20mA (=20mA pro LED).

Ich habe leider keine Ahnung, was da für LEDs sind und wieviel Strom man 
denen zumuten kann.
Also habe ich vorsichtig weiter probiert. Bei 20mA wurden die nicht 
warm. Bis zu 50mA pro LED habe ich versucht, da werden die LEDs ca. 40° 
warm. (Habe einen LM35 mit Knete auf eine LED geklebt).

Die Kupferflächen auf den Platinen sind riesig, also bringen ordentlich 
Wärme weg.
Früher oder später werde ich die Panels wohl auf Alu montieren, da 
dürfte dann noch mehr gehen.


An der "Steuerplatine" hängt bisher nur ein 200mV-Nadelinstrument und 
ein 0.1Ohm Shunt. Auf dem Foto verbraucht das Panel knapp 2A (~40V = 
~80W).

Die LEDs sind genau 3x5mm gross. Ich habe auch schon eine abgelötet um 
zu sehen, ob die beschriftet sind - leider nein.

Ich wüsste zu gern, was das für welche sind...

Später, wenn ich wieder zuhause bin, kommen FETs mit auf die Platine und 
ein Microcontroller - zum Dimmen usw.
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #5825180
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MüllMann schrieb:
> Bis zu 50mA pro LED habe ich versucht, da werden die LEDs ca. 40°
> warm. (Habe einen LM35 mit Knete auf eine LED geklebt).

Habe gerade mal ein wenig gestöbert, die Pollin Jungs behaupten, das 
durch diese 3*5,7mm LED bis zu 150mA geschickt werden können:
https://www.pollin.de/p/smd-led-everstar-ess-5730wwdt-r80-wr-55-lm-10-stueck-121341
Ich würde die Temperaturmessung einfach noch ein wenig weiter machen. 
Bis zu 70°C sollten unkritisch sein - da kannst du ja mal schauen, 
wieviel Strom fliesst.
#5825209
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Die Bauform sieht aus, wie 5630, käme auch in etwa mit deinen Maßen hin. 
Müßten 5,6 mm x 3 mm sein.
Die Osram können 150 mA max, wenn sie auf Alukernplatine montiert sind 
und diese vernünftig gekühlt wird. Es gibt aber auch Typen, z.B. von LG, 
die sind nur für 120 mA spezifiziert.
Ohne vernünftige Kühlung auf einem KK würde ich nicht höher, als 70-90 
mA rum gehen. Ich habe 5630 LEDs auf selber entworfenen und in China 
gefertigten Platinen FR4, 0,6mm Dicke, doppelseitig 1 OZ Cu, mit einem 
Haufen Durchkontaktierungen um das Exposed Pad auf der Rückseite, um so 
viel Cu wie möglich mit einzubinden. Die fahre ich mit 70-90 mA rum.
#5826707
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Mike B. schrieb:
> Und die fette Öse links unten am Gehäuse ist für die Kette als
> Diebstahlschutz ? :D

Das könntest du genau so gut über den Bügel lösen.

Nein, diese Öse ist zur Befestigung eines Fangseiles als 
Absturzsicherung. In der Veranstaltungstechnik muss alles, was in einer 
Höhe über einem Meter aufgehängt wird, mit einer Absturzsicherung 
(Einfaches Stahlseil mit Kettennotglied) versehen werden.

Viele Scheinwerfer und Geräte haben dann extra Ösen dafür, weil die 
eigentlichen Aufhängebügel ebenfalls eine Schwachstelle sein können.
Gast #5832455
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@Foldi, Gerald und Matthias:

Ich habe ein wenig gebraucht, ich komme nicht dauernd zum Basteln. Aber 
jetzt habe ich mal beide Netzteile komplett hochgedreht, da kommen dann 
42,1V raus und es fliessen 54mA pro LED.

Das ist extrem hell. Die Kamera im Handy kann das auch nicht richtig 
darstellen. Sieht immer aus wie ein dunkler Raum mit einer Leselampe an.
Ich habe die genauen Messwerte und Rechnungen jetzt nicht hier, aber 
kurz überschlagen ergibt das ~170W inkl Verluste in Shunt, Mosfets und 
den 10R-Vorwiderständen.

Die Temperatur geht dabei auf 61° am Gehäuse der LED unter einem Klecks 
Bastel-Knete nach ein paar Minuten, ausgemacht habe ich nach ca. 30 
Minuten, da hat sich mehrere Minuten lang nichts mehr verändert.

Die Platinen werden auch sehr warm - sind fast komplett mit Kupfer 
bedeckt, sieht man nur wegen dem Lötstopplack in echt schon sehr schwer. 
Auf meinen Handy-Fotos gar nicht...

Die Platinen sind zwar sehr dünn und "wabbelig" aber scheinen von sehr 
hoher Qualität zu sein. Ich habe noch ein kleineres Panel (ca. 20x15cm) 
mit deutlich weniger LEDs und kleinere LEDs. Das scheint das selbe 
Material zu sein, nur dicker. Dort habe ich mal mit nem Saitenschneider 
dran geknabbert, das ist keine billige Chinaplatine.

Mehr kann ich da mangels Wissen nicht zu sagen. Soll ich davon mal 
versuchen bessere Fotos zu machen? Kann man dann sagen, was das für 
Material ist und wie dessen Wärme-Eigenschaften sind?

Meine Frage zielt darauf ab, wenn ich die Panels flach auf Alu montiere, 
kann ich dann vielleicht nochmal 10-20mA rausholen?


Ich habe noch ein drittes von diesen Netzteilen, 2x12V und 1x24. Wenn 
ich alle drei am Poti ganz runter drehe, komme ich auf 40V in Serie und 
kann noch hochdrehen. So könnte ich die Panels mit noch mehr Strom 
versorgen. Aber dafür muss die Temperatur stimmen...
Beitrag #5832457 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5832515
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der hier

Beitrag "Re: Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut"

beschriebene Monitor läuft noch immer. jeden Tag. Mehrere Stunden lang.
seitdem war keine weitere Reparatur nötig.

Der läuft damit jetzt also mehr als 3 Jahre länger
als vom Hersteller gewollt

in Your face, Samsung!

ein weiterer läuft, ähnlich repariert, sogar 5 Jahre länger

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