Forum: Projekte & Code Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut


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von Walter T. (nicolas)


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Johannes R. schrieb:
> Ich besitze ein Proxxon- Bohr- und Fräszentrum, das einen Fräsmotor BFW
> 40/E beinhaltet.

Nenn mich altmodisch, aber ich finde ein CNC-Fräszentrum deutlich 
interessanter als einen popeligen PC-Lüfter. Hast Du dazu auch Bilder?

von Johannes R. (oa625)


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Guggsdu hier:
https://www.garten-fuchs.com/shopbilder/detail552.html

klein, aber fein!
( Für eine Deckel- Maho fehlt mir der Platz! ;-) )

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6440639 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Martin S. (sirnails)


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Klaus R. schrieb:
> ...naja, das ist ja 2K und hält schon eeeeewig mit unveränderten
> Eigenschaften (gefühlt). Nur die Tuben und diese Schraubdeckel sauen
> halt tierisch zu mit der Zeit und lassen sich dann auch schwer öffnen

Tatsache. Hab gerade meinen bestimmt 10 Jahre alten UHU Plus Endfest x00 
ausgegraben, und der ist auch noch ok. Zur Probe was angemischt - klebt 
und bindet ab. Faszinös.

Mit den Pattex Doppelkolbenspritzen habe ich allerdings nur mäßig gute 
Erfahrungen gemacht. Dadurch, dass der Auslass so nah zusammen ist, 
kommt zwangsläufig etwas von der anderen Komponente an den Auslass und 
wenn man jetzt die Kappe draufdrückt, dann bindet das Zeug teilweise ab 
und bildet einen Pfropfen. Nach ein paar Mal auf und zu sind mir die 
durchgehärtet.

Aber gut, Versuch macht klug. Ich möchte das hier jetzt auch gar nicht 
für eine Klebstoffdiskussion kapern, sondern nur richtig stellen, dass 
UHU Endfest in Einzeltuben ziemlich gutmütig zu sein scheint.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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In einem 1HE-Gehäuse hängt die Erweiterungskarte viel zu wabbelig drin.
Nur am Slot befestigt reicht irgendwie nicht.
Bohren für einen Winkel wollte ich nicht.

Abhilfe: Eine Klebeschelle,
in der ein Abstandsbolzen steht.
Darauf eine Gummitülle geschraubt
 in dessen Nut die Karte rein greift.
In der Tülle noch eine Abstandsrolle.
Hält bombig.

von René F. (therfd)


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Ist zwar quick, dirty wäre es gewesen wenn du ein Loch mit dem 
Akkuschrauber durch die Leiterplatte gebohrt hättest :D

Schöne Idee, muss ich mir merken, obwohl ich bei einer Erweiterungskarte 
für nen Server weniger Gedanken gemacht hätte (wird ja nicht bewegt)

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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der soll noch verschickt werden.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die CPU spackt, wenn das Brett verbaut ist

JETZT nicht mehr

von Daniel G. (daniel4161)



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Bin mir nicht sicher ob ich hier richtig bin, ist aber auf jeden Fall 
eine interessante Lösung.

Musste zur Befestigung Schraubenlöcher vorbohren, allerdings hatte ich 
dafür nur knapp 9cm pltz nach oben, da das alles schon verleimt war.
Kein Winkelgetriebe oder sonstwas passt da rein. Ankleben wollte ich 
nicht.

Ich hatte aber von diversen Video/Kassettenrekorder-schlachtungen 
mechanische teile übrig, um mir einen Flachen Bohrerantrieb zu bauen, 
siehe Bilder :)

Hat gut funktoniert, obwohl die Antriebswelle im Akkuschrauber etwas 
Schlupf in der Riemenscheibe hatte.

VG Daniel

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Daniel G. schrieb:
> Bin mir nicht sicher ob ich hier richtig bin

denk schon :-)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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● Des I. schrieb:
> Die CPU spackt, wenn das Brett verbaut ist
> JETZT nicht mehr

Hast du keine Angst, dass dir der Eisenklotz im laufenden Betrieb 
umkippt und dann einen Kurzschluss verursacht?

von Martin H. (horo)


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Daniel G. schrieb:
> ist aber auf jeden Fall eine interessante Lösung

WOW!

Beitrag #6481747 wurde von einem Moderator gelöscht.
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von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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kommwer mal wieder zum Kern dieses Fadens zurück!

Stefan ⛄ F. schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> Die CPU spackt, wenn das Brett verbaut ist
>> JETZT nicht mehr
>
> Hast du keine Angst, dass dir der Eisenklotz im laufenden Betrieb
> umkippt und dann einen Kurzschluss verursacht?

-nö!

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von Teo D. (teoderix)


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Oje... Hier fehlt ja wiedermal die Hälfte. :´(

Wer kennts nich. Da frickelt man mal wieder so'ne WS2812B Frickellösung, 
auf einen neuen µC um. Denkt sich, nö brauch ja erstmal nur eine, also 
ratzfatz ein Breakout-Board gebastelt..... Nu blendet das Mißtding, das 
es in den Augen wehtut. |-{
Ich hatte doch da noch diese kleinen Klebesticks.... Wo her auch immer, 
hab ja noch nich mal ne passende Pistole. 8-}

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Hi,

ich hatte einen Zeitraffer mit einer Gopro gemacht. Nun habe ich aber 
ausversehen einen Ordner mit Bildern gelöscht, weil ich dachte, dass 
dort nur die Bilder vom Testen drinnen waren aber es waren auch Bilder 
vom eingentlichen Zeitraffer drinnen. Na gut, dann nimmt man sich das 
nächst beste Tool um die Bilder wieder herzustellen (In meinenmn Fall 
Photorec.). Das stellt aber viele Daten von der Karte wieder her, die 
nicht brauche (Mir geht es nur um die Bilder.). Also schreibt man sich 
mal schnell ein Tool in Python, welches Dateien die in einem Ordner sind 
und kleiner als 5 Kilobyte löscht.
Ich hoffe das gilt auch als Quick&Dirty Problemlösung.

Das Script gibt es bei Github:
https://gist.github.com/10k-resistor/582de52d291d1ad44adcbebd37c8115c

tr0ll

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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100Ω W. schrieb:
> Also schreibt man sich mal schnell ein Tool in Python

Auf richtigen Betriebssystemen (nicht Spiele-Startern) hätte man dafür 
den find Befehl verwendet.

von Johannes S. (demofreak)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Auf richtigen Betriebssystemen (nicht Spiele-Startern) hätte man dafür
> den find Befehl verwendet.

Und wenn man es pragmatisch angeht, öffnet man den Ordner einfach im 
Filemanager der Wahl, sortiert die Ansicht nach Größe, zieht einen 
Rahmen um alle Dateien kleiner 5kb und drückt <Entf>.

Je nach Anzahl der Dateien ist man damit nach ca. 7 Sekunden fertig.

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Johannes S. schrieb:
> Je nach Anzahl der Dateien ist man damit nach ca. 7 Sekunden fertig.

1. Das macht weniger Spaß.
2. Bei 38 Ordnern ging es vermutlich schneller das Skript zu schreiben 
vor allem dann wenn man feststellt, dass man alle Dateien die kein JPG 
auch noch löschen darf...

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ach komm...
Selbst unter Windoof suchste da mi'm Sternchen nach
"alle Dateien" und "Unterordner einbeziehen".

Das Ergebnis erscheint sortierbar in einem Fenster
und Du kannst selektiv löschen, kopieren, verschieben etc

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Auf richtigen Betriebssystemen (nicht Spiele-Startern) hätte man dafür
> den find Befehl verwendet.

Oder in die Suchleiste des Explorers "* < 5kb" eingetippt.

Beitrag #6496587 wurde vom Autor gelöscht.
von Teo D. (teoderix)


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Explorer... Was'n dat? ;)
Ich hab Total Commander. Wenn da das Dos Gedöns (*,?) wirklich mal nicht 
ausreicht, dann halt mit regulärer Ausdruck. In gepacktem Kram läßt sich 
auch noch gleich suchen, nicht nur in allen markierten ((fast)egal 
welche FS o. wo im Netz), inl. Unterverzeichnissen etc.
Wers unbedingt braucht, kann sich ja auch noch was dazu 
programmieren....

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Öhm, Jungs => bitte damit nach "PC Hard- und Software" gehen. Der Thread 
hier ist so schon voll genug.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Mir war grad nach einer schaltbaren Steckdose.
grrmbll, natürlich nix da.

Aber da hatte ich doch grad vorgestern diese Zeitschaltuhr gefunden.
Das wird im Weihnachstwahn ja überall weg geworfen.
Diese war auch defekt, die Schaltnobbel rasteten nicht mehr ein.
Zudem brannte schon fast der Widerstand weg.

PERFEKT.

Raus mit dem ganzen Zeitkram,
bis auf den seitlichen Schiebeschalter.
Dann auch gleich weg mit dieser sch... Kindersicherung.

Und schon hat man eine schaltbare Steckdose.
Schaltleistung: 16A

Jetzt könnte man sich evtl noch was für das "Zeitrad" erdenken,
aber nö, das bleibt so :-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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● Des I. schrieb:
> Jetzt könnte man sich evtl noch was für das "Zeitrad" erdenken,

Tresorschloss a la Egon Olsen. :-)

von Walter T. (nicolas)


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Franz Jäger, Berlin?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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yup

von Manfred P. (pruckelfred)


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● Des I. schrieb:
> Mir war grad nach einer schaltbaren Steckdose.

Das habe ich vor 15 Jahren mit etwas mehr Aufwand gemacht: Uhrengehäuse 
vorne abgesägt, etwas von der Rückwand stehen lassen und ein 
Kleingehäuse drangebaut.

Im Gegensatz zu dem Baumarktmüll kann ich mich darauf verlassen, dass 
mein Marquardt-Schalter die benötigten 10A wirklich tragen kann.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ein freundlicher Forist hatte uns letztens (für den Verein) einen schöne 
Hakko-Lötstation verkauft, mit der wir im Rahmen der 
Öffentlichkeitsarbeit Bastelaktionen durchführen möchten.

Nun hatte ich die (Schnaps-)Idee, man könnte ja mal auf eins der 
Ebay-Angebote eingehen, die für diese etwas ältere Station noch 
Lötspitzen verkaufen. Gut, dass man für EUR 4,64 keine große Qualität 
erwarten kann, war klar, Versuch war's wert.

Es kam, wie es kommen musste: obwohl im Artikeltext mit 4 mm angegeben, 
haben die Dinger einen Innendurchmesser von 5 mm. :-o  Damit hat man 
natürlich keinen vernünftigen Wärmekontakt mehr. Zurücksenden ist 
sinnlos, der Aufwand wäre nicht zu rechtfertigen. Also reklamiert und 
das Angebot angenommen, noch 2 Euro Preisnachlass zu bekommen … 
anschließend aus Alu-Folie Innenhülsen gewickelt, um den Luftspalt 
auszugleichen. Zuerst mit 08/15 Haushaltsfolie, das war recht fummelig, 
sie so zu wickeln, dass sie gerade bleibt und dann auch in der Spitze 
drin bleibt, damit man das Heizelement rausziehen kann. Da habe ich mich 
dran erinnert, dass ich noch paar alte DIL-IC-Träger habe, die so ein 
"Wellblech" oben und eine glatte Folie untendrunter haben, wobei die 
Folie deutlich dicker ist als Haushaltsfolie. Das hat recht gut 
funktioniert. Mit den größeren Spitzen kann man problemlos auch Flächen 
löten (bspw. Komplettkupfer auf FR4), die ein bisschen mehr Wärme 
abführen.

Also 10 Spitze für EUR 2,64 und 'n bissel Arbeit … geht so. :)

(Vermutlich würde auch so eine Assietten-Folie gehen, in der man bei 
vielen Imbissen Essen zum Mitnehmen "eingerödelt" bekommt. Hatte ich 
aber gerade nicht da.)

: Bearbeitet durch Moderator
von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:
> Ein freundlicher Forist hatte uns letztens (für den Verein) einen schöne
> Hakko-Lötstation verkauft, mit der wir im Rahmen der
> Öffentlichkeitsarbeit Bastelaktionen durchführen möchten.

Ich glaub dann liegen die Lötspitzen noch ein bisschen länger...

von Mark S. (voltwide)


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USB-Heizung
Um ein paar Watt Wärme in ein in Arbeit befindliches Weihnachtsgeschenk 
einzubringen, habe ich mir Gedanken zu einem geeigneten USB-Heizer 
gemacht. Dieser sollte mit einer kleinen Wärmeplatte verschraubt werden. 
Da gibt es natürlich diese wunderbaren Leistungswiderstände mit 2 
Schraublaschen - war aber natürlich kein annähernd passender Wert in der 
Bastelkiste.
Wünschenswert wäre darüberhinaus noch eine Regelung wie sie mit den 
PTC-Heizern in Heißklebepistolen realisiert wird. Ein passender PTC mit 
Schraubloch ist aber auch nicht da. So verfiel ich darauf einen 78xx 
Regler mit kurzgeschlossenem Ausgang einzusetzen: Hat ein Schraubloch 
und regelt sich selbst ein auf Übertemperaturgrenze, so dass bei mehr 
Wärmeableitung auch mehr Strom gezogen wird. Bei einer internen 
Abschalttemperatur um 150C sehe ich da keine Brandgefahr selbst in einer 
Holzkiste. Und sowas findet sich in jeder Bastelkiste.
Getestet am Labornetzteil eingestellt auf 5V und  1A bricht die Spannung 
auch beim Kaltstart nicht ein, so dass das Ganze mit einem 5V/1A 
USB-Charger laufen sollte. Dabei dürfte es ziemlich egal sein ob nun ein 
7805,7806,7808,7810,7812,7815,7818 oder 7824 eingesetzt wird.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Kurzgeschlossene 78xx als Heizelement kenne ich von Gehäusen für 
Videokameras im Außenbereich. Damals vor 20 Jahren warnte mich ein 
Kollege, dass manche 78xx bei Erkennung eines Kurzschlusses nur ganz 
wenig Strom fließen lassen, nicht die gewünschten 1A.

Ich habe das nicht weiter nachverfolgt. Die Idee gefällt mir aber. Habe 
ich bis heute im Hinterkopf behalten, falls ich es mal brauche.

von Teo D. (teoderix)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich habe das nicht weiter nachverfolgt. Die Idee gefällt mir aber. Habe
> ich bis heute im Hinterkopf behalten, falls ich es mal brauche.

Ein Foldback bei Kurzschluß haben die eigentlich nie. Sie regeln aber 
den Strom runter, je heißer sie werden. Wenn alles sonst im Rahmen 
bleibt, pendelt sich das ohne Kühlung dann so bei knapp 100°C ein. :)

von Martin S. (sirnails)


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Die Frage ist aber: Will man sich drauf verlassen?

Ich habe auch schon ganz ganz üble Erfahrungen mit "Fully protected 
smart power high side switch"en gemacht, die dann schlussendlich gar 
nicht so "fully protected" waren. Da war auf dem Wafer die 
Temperaturmessung zu weit vom Feldeffekttransistor entfernt sodass das 
Die am Mosfet so heiß wurde, dass die Dotierung langsam diffundiert ist. 
Die funktionierten lange ziemlich gut, irgendwann dann aber haben sich 
die Teile mit dem Hitzetod verabschiedet.

In meiner alten Firma hatten wir genau deswegen Ausfälle an Geräten 
(wobei der Kurzschluss hier eigentlich nicht das Ziel war) und recht 
lange nach dem Fehler gesucht. Nachdem mein Chef sich dann irgendwann 
verzweifelt an IR gewandt hatte, wurde der Mosfet kurz darauf 
abgekündigt und ein Nachfolger kam auf den Markt.

Er weiß bis heute nicht, ob das "sein" Verdienst war, aber abwägig wäre 
das nicht.

Für mich habe ich daraus gelernt, dass solche Schutzbeschaltungen ein 
Mittel der letzten Hoffnung sind, und nichts, worauf ich vertrauen 
würde.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Martin S. schrieb:
> sodass das Die am Mosfet so heiß wurde, dass die Dotierung langsam
> diffundiert ist

Das ist genau das Problem bei so einer Lösung. Die Grenztemperatur ist 
ja kein ja/nein-Trigger, sondern die Prozesse, die den Halbleiter 
verschlechtern (wie Diffusion) nehmen einfach nur mit steigender 
Temperatur zu.

Lebensdaueruntersuchungen an Halbleitern werden folglich auch so 
durchgeführt, dass man die Teile für eine bestimmte Zeit bei 
Temperaturen deutlich über der deklarierten Höchsttemperatur betreibt 
und dann schaut, dass in einem real messbaren Zeitraum (von allerdings 
immer noch einigen Wochen) keine Betriebsausfälle auftreten. Davon wird 
dann anhand von Modellen geschlussfolgert, dass das Bauteil bei 
Einhaltung der deklarierten Grenzwerte soundso viel Jahre leben wird.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Ein Stück Küchenarbeitsplatte und zwei Klemmen, hilfreich, wenn mal drei 
Kabelchen aneinander gelötet werden wollen.

von Klaus R. (klaus2)


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...ja, drei Kabel können einen schon zml €£¥×₩%$#! Flexibler sind nur 
noch 2 helfende Hände, die mechanischen. In Ausnahmesituationen auch die 
Frau, aber... :)

Klaus.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Für solche Aufgaben habe ich einen Batzen Knete. Da kann man alles drauf 
und rein pappen, was mal kurz nicht wegrutschen soll. Der Tipp kam von 
hier.

von Teo D. (teoderix)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Für solche Aufgaben habe ich einen Batzen Knete. Da kann man alles drauf
> und rein pappen, was mal kurz nicht wegrutschen soll. Der Tipp kam von
> hier.

Manchmal ist auch nützlich das Lot zu fixieren.
Ist auch sonst recht bequem. Wer will hat dann auch gleich mehrere 
stärken in der Hand.

von Lukas E. (lukas_e147)


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Wer gerne mit Audioelektronik rumspielt, kann sich vielleicht denken, 
was dieses kleine Helferchen ist:

Da ich Klirrfaktor und Frequenzgang meiner Konstrukte gerne per Rechner 
messe, 60V Peak to Peak aber für mein Focusrite Audio Interface ein 
bisschen viel ist, habe ich hier aus Resten eines alten Mini-Verstärkers 
einen Abschwächer gebaut, umschaltbar in 3 Größen, sodass ich auch einen 
etwas leistungsfähigeren Amp digital vermessen kann.

Zeitaufwand: 15 Minuten
Materialaufwand: 99% Altteile, alles kommt aus der Schrottkiste, außer 
Heißkleber und Schrumpfschlauch


Tut was es soll, ich bin zufrieden :)

Vielleicht kommt bald noch ein 3D-Gedrucktes Gehäuse rum, dann ists nur 
noch Dirty, nicht mehr so Quick ;)

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Teo D. schrieb:
> Manchmal ist auch nützlich das Lot zu fixieren.
> Ist auch sonst recht bequem. Wer will hat dann auch gleich mehrere
> stärken in der Hand.

Ob ich mit ner Gebrauchsanweisung wohl mehr als nur +1 bekommen hätte?

Ohhh

Lukas E. schrieb:
> Wer gerne mit Audioelektronik rumspielt, kann sich vielleicht denken,
> was dieses kleine Helferchen ist:

Ich glaub das wird nix, da wirst du wohl nachhelfen müssen.....


Oh ohh... Bis nächste Jahr dann, unter nem anderen Pseudonym. Guten 
Rutsch dann auch noch, nich wa.

von Detlef _. (detlef_a)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Für solche Aufgaben habe ich einen Batzen Knete. Da kann man alles drauf
> und rein pappen, was mal kurz nicht wegrutschen soll. Der Tipp kam von
> hier.

Ja, Knete ist gut. Besser ist Uhu Patafix oder ähnliches Zeug zur 
Fixierung von zB Postern an der Tapete. Das ist eine Masse von ähnlicher 
Konsistenz wie Knete aber erstens rückstandfreier beim Ablösen und 
zweitens hitzefester. Da schwimmt das zu lötende Teil nicht gleich weg.

Cheers
Detlef

von Klaus R. (klaus2)


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Sog. "Ameisenscheiße"!

Klaus.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Klaus R. schrieb:
> Sog. "Ameisenscheiße"!

Wo kommt der Begriff her?

von Detlef _. (detlef_a)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Klaus R. schrieb:
>> Sog. "Ameisenscheiße"!
>
> Wo kommt der Begriff her?

Vllt. von den Exkrementen der Ameise?

Cheers
Detlef

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Detlef _. schrieb:
>>> Sog. "Ameisenscheiße"!
>> Wo kommt der Begriff her?
> Vllt. von den Exkrementen der Ameise?

Ich meinte, warum nennt der Klaus das Patafix Ameisenscheiße?

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Ich hab gestern mal eine Ethernet-Verlängerung gebraucht. Ich hatte noch 
ein paar länge Netzwerkkabel und ein Keystone-Modul rumliegen.
Nun hatte ich aber das Problem, die Schirmung anzuschließen. Man hätte 
es löten können, aber ich hatte keine Lust den Lötkolben anzuwerfen.
Ein bisschen Alufolie und Kupferklebeband reicht auch.

Außerdem ist eine leere Filamentspule ganz praktisch um das Kabel 
aufzurollen.

von Stephan S. (uxdx)


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Ein Eyecatcher musste schnell her, draussen ist Sauwetter, weder Zeit 
noch Material um eine Platine zu ätzen, aber ich hatte noch ein paar 
"ästhetische" Lochrasterplatinen da, daraus wurde dann das 135278. (oder 
so) Lauflicht. Durchmesser 30 mm, mit PIC10F202 im SOT-23-Gehäuse. 
Hinten kommt eine CR2477 ran, das ganze kommt in eine passende kleine 
Klarsichtdose.

von Klaus R. (klaus2)


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...brauchte für eine Bastelei einen langsam drehenden Motor - keiner da, 
China zu langsam und Dank Porto nun auch nicht mehr günstig. Also mal in 
den Kisten gewühlt und - Bingo! Die Getriebeeinheit eines Motorpotis, 
Rutsch-Kupplung mit Epoxyd "versteift", fertig!

Klaus.

: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Die Lösung eines Problems, das mir seit Ewigkeiten auf den Keks geht.

Ich nehme Amidosulfonsäure zum Entkalken. Das Zeug ist extrem potent. 
Allerdings rennt der Entkalker immer viel zu schnell durch die Maschine, 
ohne dabei den Kalk komplett zu entfernen. Die Lösung nochmal 
reinschütten ist blöd, weil zu heiß. Und jedes mal warten, bis die 
Entkalkerlösung abekühlt ist, auch.

Lösung: Ein asymmetrisches Zeitrelais mit einer Einschaltzeit von ca. 15 
Sekunden, und einer Abkühlzeit von ca. 1 Minute. Die 15 Sekunden 
reichen, um die Flüssigkeit so weit aufzuheizen, dass sie transportiert 
wird, und die Minute, damit die Lösung ordentlich einwirken kann.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Martin S. schrieb:
> Allerdings rennt der Entkalker immer viel zu schnell durch die Maschine,
> ohne dabei den Kalk komplett zu entfernen.

Das macht man so: Entkalker in Wasser auflösen und in in die Maschien 
geben. Dann die Maschine einschalten und warten, bis sie zu pumpen 
beginnt. Dann wieder aus schalten und 30 - 60 Minuten stehen lassen. 
Dann wieder einschalten und den Rest durchlaufen lassen.

Zumindest mache ich das so, allerdings mit 50% Essig.

Die gleiche Methode klappt auch prima beim Wasserkocher. Die Armaturen 
im Bad wickle ich in Klopapier ein, dass ich mit der warmen Essiglösung 
tränke.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Zumindest mache ich das so, allerdings mit 50% Essig.

Unnötig viel. Mit Kaffeemaschinen habe ich keine Erfahrung, aber für Bad 
oder ausgesabberte Alkalibatterien reicht 5% Haushaltsessig.

Wobei, aehm, 50% Essig wirst Du kaum haben, Essigessenz mit mehr als 25% 
Säureanteil ist nicht handelsüblich.

> Die gleiche Methode klappt auch prima beim Wasserkocher.

Ich brauche jeden Abend meine Gewürzgurke als Beilage. Wenn ich ein 
neues Glas aufmache, kippe ich den Sud in meinen Wasserkocher. Kurz 
aufheizen, nach ein paar Stunden ist der Kalk am Boden gelöst. Die Suppe 
ist über und kostet nichts.

von Detlef _. (detlef_a)


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Die handelsüblichen Entkalker sind Citronensäure. Essigsäure killt das 
Gummi der Dichtungen.

Cheers
Detlef

PS: Ob Essigsäure auch das Gummi der Wahrheiten killt weiß ich nicht.

: Bearbeitet durch User
von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Manfred P. schrieb:
> ...Essigessenz mit mehr als 25% Säureanteil ist nicht handelsüblich.

Aber problemlos beschaffbar, ich habe hier 80%-tige Essigsäure, die ich 
für die hartnäckigen Fälle benötige.

rhf

von Martin S. (sirnails)


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Detlef _. schrieb:
> Essigsäure killt das Gummi der Dichtungen.

Hat mir eine Maschine gekostet.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Roland F. schrieb:
> Hallo,
> Manfred P. schrieb:
>> ...Essigessenz mit mehr als 25% Säureanteil ist nicht handelsüblich.
>
> Aber problemlos beschaffbar, ich habe hier 80%-tige Essigsäure, die ich
> für die hartnäckigen Fälle benötige.
>

Du könntest das noch in den Eisschrank stellen und nach einem Tag die 
"Kristallnadeln" raus fischen, dann hast Du 100%

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Manfred P. schrieb:
> Wobei, aehm, 50% Essig wirst Du kaum haben, Essigessenz mit mehr als 25%
> Säureanteil ist nicht handelsüblich.

Ich meinte damit, normalen Tafelessig mit gleich viel Wasser verdünnt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Detlef _. schrieb:
> Die handelsüblichen Entkalker sind Citronensäure. Essigsäure killt das
> Gummi der Dichtungen.

Mag sein, aber wohl so langsam, dass es zumindest für mich irrelevant 
ist. Ich habe in 45 Jahren noch keine kaputte Dichtung erlebt.

von Martin S. (sirnails)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Dann wieder aus schalten und 30 - 60 Minuten stehen lassen.
> Dann wieder einschalten und den Rest durchlaufen lassen.

Wir haben bei uns sehr hartes Wasser. Die Maschine verkalkt nach 
spätestens 4 Wochen vollends.

Deine Methode mag bei wenig Kalkgehalt führen, aber selbst so eine 
starke Säure, wie Amidosulfonsäure ist beim Durchlaufen der Heitzpatrone 
sofort neutralisiert.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Martin S. schrieb:
> Wir haben bei uns sehr hartes Wasser.

Schmeckt der Kaffee/Tee überhaupt mit diesem Wasser?

von Martin S. (sirnails)


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Man gewöhnt sich an alles :-)

von Holger L. (max5v)


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Tipps, für die Verwendung von Heißkleber, kann es nie genug geben!

Da ich zur Zeit den Lötkolben nicht schwingen kann und ein paar Module 
im Briefkasten gelandet sind welche es zwingend erfordern:

Die Stiftleisten unter seitlichem Druck einfach an den Enden mit einem 
gekonnt aufgetragenem Klecks Heißkleber fixieren.
Hält genau so gut wie es sich anhört und ist sogar, mit einfachsten 
Mitteln (Gewalt, Hitze, böse Anschauen etc.), reversibel.

Die sechs Polige, gewinkelte Pfostenbuchse hält sogar ohne weiteres 
zutun und verrichtet ihren Dienst.

Schönes We

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Holger L. schrieb:
> Die Stiftleisten unter seitlichem Druck einfach an den Enden mit einem
> gekonnt aufgetragenem Klecks Heißkleber fixieren.
> Hält genau so gut wie es sich anhört und ist sogar, mit einfachsten
> Mitteln (Gewalt, Hitze, böse Anschauen etc.), reversibel.

Von mir gibt es dafür eine Nominierung für den "Quick & dirty"-Award 
2021.

rhf

von Klaus R. (klaus2)


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Holger L. schrieb:
> Da ich zur Zeit den Lötkolben nicht schwingen kann

Wie gerät man denn bitte in solch eine schreckliche Lebenssituation??? 🤪

Klaus.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Holger L. schrieb:
> ..   Klecks Heißkleber fixieren.
> Hält genau so gut wie es sich anhört und ist sogar, mit einfachsten
> Mitteln (Gewalt, Hitze, böse Anschauen etc.), reversibel.
Ein Tropfen Ethanol auf die Trennfläche und der Kram fällt Dir fast 
entgegen. Ansonsten hält Heißkleber sehr gut. Mit bösem Anschauen hat 
sich bei mir noch nie was gelöst.
Mein Lieblingsmontagemittel. Damit klebe ich auch Platinen im Gehäuse 
fest wenn mir mal nichts besseres einfällt. Da ist mir noch nie etwas 
wieder abgefallen (solange man keinen Schnaps drüber giesst). ;-)

Noch ein Tip: SMD Leuchtdioden kann man auch prima durch kleine Löcher 
außen am Gehäuse sichtbar machen, wenn man Heißkleber innen an das 
Gehäuse bringt und die Platine mit den Leds auf den noch heißen Kleber 
drückt. Die heraustretende Wurst außen sauber abschneiden und fertig ist 
der Hightec Lichtleiter.

von Holger L. (max5v)


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Roland F. schrieb:
> Von mir gibt es dafür eine Nominierung für den "Quick & dirty"-Award
> 2021.
Danke, ob das allerdings was wird ist fraglich, sind schließlich noch 
ein paar Monate.

Klaus R. schrieb:
> Wie gerät man denn bitte in solch eine schreckliche Lebenssituation???
Schnee, Schnee, Schnee, Schnee, Eis, Notaufnahme. :-(

Andreas B. schrieb:
> Ein Tropfen Ethanol auf die Trennfläche
Das werde ich ausprobieren, ich hatte schon Bedenken das der Lack 
herunterkommt wenn man es einfach versucht herunter zu pulen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wie sorgen wir für "Funkstörungen" bei den Nachbarn?

Einfach ein funktionell sinnloses "Antennen"Gestell hin und her tragen, 
bisweilen auf den Nachbarn ausrichten

-alter Standventilator, ohne Motor und Flügel,
dafür ein weiterer Lampenschirm reingeschraubt.

Und wenn das Ding auf dem Gehweg steht, fahren alle ganz gesittet 
vorbei.

von Detlef _. (detlef_a)


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Ja, Heißkleber ist super. Die Könner formen den in flüssigem Zustand mit 
angefeuchteten Fingern händisch.

Aber Vorsicht, Heißkleber ist nicht dauerfest.

Hab ich von einem Netzwerkschrauber gelernt. Der hat die Leitungen im 
Kabelkanal erstmal mit Heißkleber festgelegt und dann mit Bauschaum 
nachbehandelt. Warum? 'Fällt einem sonst nach 10Jahren entgegen' sagte 
er.

Glaubwürdig
Cheers
Detlef

von Michael D. (sirs)


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Am Fahrrad war das Kabel schon wieder kaputt und der Schalter in der 
Lampe rostet an den Kontaktstellen. Wasserabweisenden Schalter mit 
kurzen Schlauchstücken selbst gebaut. Mit der Heizpistole lässt sich das 
Ende verschweißen. Schrumpfschlauch ist zum Schalten nicht flexibel 
genug. Mal sehen was UV-Strahlung im Sommer anstellt.
Genug 2x0,75 Kabel war auch gerade da. Nur die P13.5-Glühlampe wird noch 
durch eine LED-Version getauscht.

von Malte _. (malte) Benutzerseite


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Ja, Kabel am Rad halten leider nicht beliebig lange. Korrosion im 
Zusammenhang mit Nässe ist auch immer wieder toll. Dann geht die 
Beleuchtung  bei der Rückfahrt durch den Regen nicht und zuhause im 
trockenen Keller geht sie wieder und man sucht vergeblich nach dem 
Fehler.
Bei mir wurde auch die Frontleuchte durchgerüttelt bis die LED abfiel. 
Und irgend ein weiteres Bauteil lag schon lose im Gehäuse - war wohl 
nicht so wichtig für die Funktion.
Die abgebildete Basta Rückleuchte kann ich aber nur empfehlen - die ist 
nach 12 Jahren und 60000km  noch eine der wenigen Fahrradkomponenten die 
ich nicht tauschen musste :)

von Klaus R. (klaus2)


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...wieder ne defekte Micro-USB Buchse in der Jux & Jubel Elektronik der 
Verwandten. Im Innenteil sind die Kontakte hin, der "Käfig" ist aber 
etwas spezifischer und den habe ich so nicht als Ersatz. Vergleich mit 
der "Standard Buchse"...hm, das sieht sehr ähnlich aus - fix den 
Innenteil ausgebaut und umgesetzt, mit Expoxyd fixiert und TOP - passt 
perfekt und geht wieder :)

Klaus.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Klaus R. schrieb:
> passt perfekt und geht wieder

Wahnsinn, dass muss extrem fummelig gewesen sein. Ich bin beeindruckt!

von 900ss D. (900ss)


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Klaus R. schrieb:
> passt perfekt und geht wiede

Klasse.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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eine alte Dashcam, die schon mindestens 100.000 Kilometer
im Auto mit gefahren ist, hatte den grauen Star bekommen.
Plötzlich war die Linse wie Milchglas.

Mir sind nun diverse Kameras zugelaufen,
die ihrerseits zwischen defekt und unbrauchbar lagen.

Einige Objektive passsen zwar ins Gewinde,
haben aber doch andere Brennweiten. Aber nix passt richtig

Ursprünglich hatte die Dashcam einen ziemlichen Weitwinkel (110°)
-Für den neuen Einsatz braucht es das nun nicht

Das Ersatz-Objektiv passt nun mit Hilfe eines Kugelschreibers
wieder ins "Loch".

Der Kugelschreiber spendet diese rote Gummitülle.
Spitze etwas ab, hinten auch - passt wie Arsch auf Eimer.

Damit kann man jetzt ganz schnell verschiedene Objektive einsetzen,
auch welche ohne IR Filter sind dabei,
am Original-Objektiv ist dieser hinten dran geklebt.

Diese Cam kann jetzt auch als Mikroskop-Cam dienen.

Ist nur schade, dass ich schlappe 3 Jahre brauche,
um auf so eine einfache Idee zu kommen...

: Bearbeitet durch User
von Rainer S. (enevile) Benutzerseite


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● Des I. schrieb:
> Ist nur schade, dass ich schlappe 3 Jahre brauche,
> um auf so eine einfache Idee zu kommen...

Sieh es doch so. Zum Glück ist was brauchbares draus geworden ;)

von Reinhard R. (reirawb)


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Hallo,

ich will für mein Flurlicht im Schaltschrank den Stromstoßschalter durch 
eine Shelly1 ersetzen. Aber Hutschienenmontage? Zum Glück habe ich noch 
ein Leergehäuse gefunden, also Q&D die Shelly1 da reingebaut.

Reinhard

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Schnell für Didier ein paar EPROMs dumpen. Blöderweise hat HP die Dinger 
eingelötet. Aber zum Glück war die CPU gesockelt. Also den 6802 raus, 
mit einem Mikrocontroller den Bus angesprochen und einen Speicherabzug 
erstellt.

Auf diese Weise lassen sich auch im RAM liegende Kalibrierdaten sichern 
und zurückschreiben, wenn der Hersteller mal wieder die dafür 
notwendigen GPIB-Befehle zu implementieren vergessen hat.

: Bearbeitet durch User
von 900ss D. (900ss)


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Soul E. schrieb:
> Also den 6802 raus

Schöne Lösung!

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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im E-schrott lag eine LED-Taschenlampe (LED-Lenser)
mit kaputtem Taster. Dadurch war die Lampe tot.

Bei der Inspizierung fiel mir der Taster dann auch gleich aus'nander.
Es blieben aber 2 Metallpads drin, die danach schrien,
 überlötet zu werden. flux getan.

Die Lampe leuchtet jetzt wieder
und die kann man jetzt durch simples zu- und aufdrehen der hinteren 
Kappe,
in der sich der Taster befand, ein- und ausschalten.

niggs mit Wegschmiss!!!

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klaus2)


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...deine Quelle scheint sehr ertragreich, das ist doch sicherlich 
Firmenmüll oder so :) Zumindest kein Karton an der Ecke.

Klaus.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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doch, die lag nun in einem Karton am Containerstandplatz.
Da war noch ein Drucker mit dabei, aber den hab ich da gelassen.

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