Forum: Projekte & Code Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Joe J. (neutrino)


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Soul E. schrieb:
> Quick & dirty wäre eine Z-Diode und ein Kondensator zur Phase.

Dann wären vermutlich bei Stromausfall Uhrzeit und Einstellungen weg.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich glaub das mit der "Batterie-an-Phase-Möglichkeit"
hätte ich auch übersehen.

Omma sagte immer:
kannst nie so blöd denken, wie es kommen kann.

von Max G. (l0wside) Benutzerseite


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Eigenes Board aufgebaut, dran rumgelötet, nicht aufgepasst: prompt war 
der 12V -> 3,3V-LDO hin. Ohne passenden Ersatz und mangels zweitem 
Netzteil (sollte mal investieren...) lief dann der µC natürlich nicht 
mehr.

Also flugs das noch vorhandene Nucleo-Board herausgesucht und den µC 
darüber mit Spannung versorgt. Tut.
Inzwischen habe ich in den Tiefen der Kollektion doch noch einige 
TLV50433 gefunden, das Provisorium schlummert wieder in der Kiste :)

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> ich glaub das mit der "Batterie-an-Phase-Möglichkeit"
> hätte ich auch übersehen.

Ich hab an so einer Schaltuhr mal dermassen eine gebretzelt bekommen 
beim Versuch, die Reset Taste mit einer Büroklammer zu drücken - das 
vergesse ich nie wieder :-)

von Thomas W. (goaty)


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Einen völlig defekten Beoplay A2 mit Schmorspuren wollte ich nicht 
wegwerfen, also ein Teil der PLatine abgesägt.
Den Verstärker kann man ja noch gut verwenden.
Dann ein Bluetooth Modul angedengelt und zusätzich den Akku grob direkt 
ohne Schutz nach draußen geführt.
In die USB-Buchse kam der Schalter Ein/Aus rein, weil USB ja eh nicht 
mehr geht.

P.S. Ich hatte ja nicht gedacht, daß das mit der Säge so astrein geht, 
aber kein Kurzschluß und guter Klang.

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klaus2)


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Fein, so mach ich das mit der Bose Resolve dann auch bald 😅

Der Amp läuft mit "nur" 7.4v?

Klaus.

von Thomas W. (goaty)


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Klaus R. schrieb:
> Der Amp läuft mit "nur" 7.4v?

Hat mich auch gewundert, aber ich hab keinen dc/dc gefunden und die 
Lautstärke ist ordentlich.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Thomas W. schrieb:
> Hat mich auch gewundert, aber ich hab keinen dc/dc gefunden und die
> Lautstärke ist ordentlich.

Der DC/DC ist der Class D-Amp Verstärker selber.
Dazu sind die schwarzen 8-eckigen Drosseln.

MfG

von Martin S. (sirnails)


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Die erste Lautsprecherbox, die bei jedem Bass-Hub ordentlich stinkt. Ein 
Erlebnis für fast alle Sinne :-)

von Klaus R. (klaus2)


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Patrick L. schrieb:
> Dazu sind die schwarzen 8-eckigen Drosseln.

Nä! :)

Klaus.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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so ähnlich steht hier ein Verstärkermodul aus am Sperrmüll gefundenen
PC-Lautsprechern bereit.
Trafo darin durchgeschmort,
und die Gehäuse auch ohne Nicotin völlig vergilbt.
Aber der Amp tut auch ganz gut.

die Lautsprecher, die dazu kommen sollen,
stammen ihrerseits von einem
ebenso gefundenen Logitech Soundsystem mit zerklopptem Subwoofer.

die Blende vom Verstärker bleibt wohl mehr oder weniger erhalten
und dann kommt ein externes 12V / 3A Steckernetzteil ran.

auch längst gefunden, aber der Zusammenbau zieht sich hin ;-)

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Klaus R. schrieb:
> Nä! :)

Ja im Richtigen Sinne hast du recht,

Doch wiederum dienen die Drosseln und das "C" als DC/DC Stepdown und 
Tiefpassfilter zugleich. ;-)
Ohne oder mit Schlecht Parametrierter Drossel,
kann man keine hohe Wirkungsgrade Erzielen.´\(°;°)/`

Die Doppelte Spannung erreicht der Verstärker durch das Ausgang (P) die 
Eine Spannung macht und Ausgang (N) die Spannung Komplementär dazu 
macht.
Sind die Drosseln und das "C" gut berechnet kann so einen extrem hohen 
Wirkungsgrad erreicht werden (Kaum Abwärme).

Es gibt Verschiedene Systeme: (Siehe Bild)
Welche mit Interner Spannungsverdopplung,
Mit Externem L (DC/DC-Prinzipp) oder aber auch mit Externem "C" zur 
Spannungsinversion
Welche wo vom Netzteil in der Boxe aus der Wicklung jeweils 2 Spannungen 
machen (2 Komplementäre Halbweg Gleichrichter)

Oder eben die Simplen die dann nur mit der zur Verfügung stehenden 
Spannung arbeiten.

Gegenüber den Halbbrücken Class A Verstärker hat man aber eben den 
Vorteil das entweder die Doppelte oder sogar 4 Fache Spannung zur 
Verfügung steht.

Es gibt übrigens auch Class B Verstärker, die so eine Spannungsinversion 
oder Verdopplung,  mit Externem Speicherkondensator machen, als 
Singlechip Amp ;-)

: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> am Sperrmüll gefundenen
> PC-Lautsprechern

Da kommt mir sofort der Duft von 1999 in die Nase. Man, war das ne geile 
Zeit.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Martin S. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> am Sperrmüll gefundenen
>> PC-Lautsprechern
>
> Da kommt mir sofort der Duft von 1999 in die Nase. Man, war das ne geile
> Zeit.

Da war ich schneller,
ich hatte die Bauform schon Anno 1996
-die Zeit war noch geiler

von Rene K. (xdraconix)


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Levelshifter für Arme... 😅

Was machen wenn die 3V3 zum Schalten einer Frequenz nicht ausreichen? 
Man keine Bauteile für einen Levelshifter hat? Eine WS2812 LED ist 
optimal.

5V durch eine SMD Diode (grüner Schrumpfschlauch) aus einem Spielzeug 
ausgelötet auf die WS2812 ergibt 4,3V damit reichen die 3,3V zum 
Schalten aus und hinten kommt dann moduliert 4,3V raus (blaues Kabel) um 
die 5V zu schalten... Man beachte auch das rumgebruzel zum rumtesten. 😅

Funktioniert im übrigen absolut tadellos! Ich mach das aber wirklich 
noch schöner, wenn ich Zeit habe.

: Bearbeitet durch User
von Jobst M. (jobstens-de)


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Rene K. schrieb:
> Ich mach das aber wirklich
> noch schöner, wenn ich Zeit habe.

Damit würdest Du Dich dieses Threads aber als unwürdig erweisen! :-D

Gruß
Jobst

von Tom G. (masterx244)


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Wenn man um an nen undokumentierten Debnugport von nem Gerät ranzukommen 
(ja, die haben ihren SPI-Programmierport rausgeführt) sich nen 
Spezial-USB-Kabel häkeln muss. (alte Variante für die Micro-USB-Stecker, 
die haben die Samsung-MHL-Variante für die extra-Pins genutzt, neue 
Variante ist USB-C mit den differenziellen High-Speed-Leitungen 
zweckentfremdet).

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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@Tom,
Bahnhof?

von Tom G. (masterx244)


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Gerät hat einen (eigentlich nicht für den Endkunden bestimmten 
Debug/Programmierport). Damit kann man dann schön die Firmware patchen 
und ein komplett-Dump ziehen. Zum rankommen braucht man aber etwas 
Adaptergefrickel. Und das wurde dann direkt mal quick&dirty 
zusammengehäkelt.

von Klaus R. (klaus2)


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DER Gerät??? 😋

Klaus.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Zeit für ein Q 'n Dirty...

Auf der Arbeit ist grad nicht soviel los.
Prima, da muss ich solche Sachen nicht zu Hause machen :-]

Eine Leuchte mit Bewegungsmelder lag schon längere Zeit
im Schreibtisch herum, weil der Induktionslader dazu fehlt.
-Irgendwann mal gefunden.

einfach mal eine DC-Buchse ins Gehäuse geschlumpft.
die kommt von einer ollen Verlängerung.
Spannung angelegt und langsam hoch gedreht.
kurz vor 6 V "springt" der Strom an und das Ding lädt.

Wie angeschlossen?
einfach statt der Spule die Buchse - ihr wisst schon.
Polung egal, die Spule gibt ja auch Zittersaft von sich.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Das neue Modellbaumagazin.
Wir bauen uns eine Flak.
Mit der ersten Ausgabe erhalten Sie das erste Bauteil:
Das Fadenkreuz

von Uwe D. (monkye)


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80kg waren für den IR-Sensor, der zuvor am Stromzähler seinen Dienst 
versah, zu viel. Der Heizungstechniker hat das für Spielzeug gehalten, 
es störte, es fiel runter und er latschte dann auch noch drauf.

Damit es kein Datenloch gibt, habe ich etwas zusammengeklebt. Bis ich 
kommende Woche etwas Neues habe wird es wohl gehen…

Auf der anderen Seite klebt noch ein A302 (DDR Version des TCA345A).

Beitrag #7353707 wurde vom Autor gelöscht.
von Holger P. (scrat382)


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DANIEL D. schrieb:
> Hier ein TDA7294 Verstärker,
> das Layouts habe ich nach dem bohren mit Papierschablone mit Edding auf
> das Kupfer gemalt.
>
> Das ist mein test Verstärker für den Lautsprecherbau. Das Netzteil
> besteht aus Schrott.

...und die blaue Dose enthält den Extra-"Wumpf" für den Bassbereich?

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Mir ist ein grosser Elektromotor zugelaufen,
der kurz vor der Verschrottung stand.

Nun sollte der natürlich auch getestet werden,
allerdings hab ich grad keine 3~ zeitnah zugänglich
und auch keinen passenden Kondensator für die Zwergenschaltung.

So bleibt erstmal der Isolationstest übrig.
Ohmisch per Multimeter sagt ja nix aus.
Also:
Alle 3 Wicklungen zusammen an die Phase geklemmt
um zu schauen, obs gegen Erdung hält.

Der FI löst nicht aus.

von Malte _. (malte) Benutzerseite


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Mir ist ein grosser Elektromotor zugelaufen,
> der kurz vor der Verschrottung stand.
Nur so aus Neugier, was macht man mit so einem leistungsfähigen Motor 
privat? So ziemlich alle Spaßanwendungen die mir einfallen würden einen 
Akkubetrieb erfordern ;)

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die Ideen kommen bisweilen erst, wenn man das Material hat.
Der Motor hat schon mal eine breite Riemenscheibe

von Jobst M. (jobstens-de)


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Malte _. schrieb:
> Nur so aus Neugier, was macht man mit so einem leistungsfähigen Motor
> privat? So ziemlich alle Spaßanwendungen die mir einfallen würden einen
> Akkubetrieb erfordern ;)

Aufräumen ...
https://www.youtube.com/watch?v=kHfSJClzOTQ


Gruß
Jobst

von Stephan S. (uxdx)


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Ich möchte bei ESP8266 und ESP32 in bestimmten Situationen den 
Stromverbrauch messen, aber gleichzeitig per USB/seriell mit REPL 
verbunden sein. Also habe ich mir schnell ein kleines Board 
zusammengelötet, bei dem der Pluspol aufgetrennt ist.

Strom fliesst, aber kein REPL da. Mist, drei DMM probiert, irgendwie 
verhindern die den Datenfluss (wohl eher die langen Leitungen). Also 
schnell einen 0.33-Ohm-Widerstand rausgekramt und schon geht es. Kleine 
Rechnung I=U/R und fertig.

P.S: Die Widerstände bekommen noch passende Stecker mit niedrigeren 
Übergangswiderständen.

: Bearbeitet durch User
von Daniel A. (daniel-a)


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Ich bin mir nicht sicher, ob das hier passt, aber eventuell könnte es 
noch für andere interessant sein.

Ich habe mir einen neuen Server zusammengebaut, mit ordentlich SATA 
Ports, um die ganzen Festplatten einbauen zu können.

Am alten Server hingen viele USB Festplatten. Aber wie nun in den neuen 
einbauen?

Mit roher Gewalt natürlich! Mit Schraubenziehern, Sägen und Hämmern habe 
ich das Gehäuse entfernt, darin kamen normale 3.5" und 2.5" SATA HDDs 
zum Vorschein.
Naja, reine USB Festplatten stellt ja eh keiner her, das sind eigentlich 
immer normale Festplatten mit einem Adapter dran, ist sicher auch 
billiger so.

PS: Ich weiss nicht, ob das bei SSDs auch so ist oder nicht, bei mir 
waren das alles HDDs.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Daniel A. schrieb:
> eine USB Festplatten stellt ja eh keiner her, das sind eigentlich
> immer normale Festplatten mit einem Adapter dran, ist sicher auch
> billiger so.

And that's where you're wrong, Kiddo! :D
WD baut 2,5"-USB-Platten, die tatsächlich direkt USB am HDD-Controller 
sprechen, d.h. die Festplatte hat keinen anderen Anschluss, um die rohe 
Platte ist nur eine hübsche Plastikhülle ohne weitere Funktion.

von Christobal M. (c_m_1)


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Daniel A. schrieb:
> Am alten Server hingen viele USB Festplatten. Aber wie nun in den neuen
> einbauen?

Ich habe mir dafür extra ein Gehäuse gekauft in das "viele" Festplatten 
passen - Ein Fractal "Node 408".
Dann habe ich praktisch das gleiche gemacht wie du: 5 von den 
vorhandenen 8TB Backupplatten aus ihrem USB Gehäuse gelöst, und zusammen 
mit 4 neu gekauften 16TB Platten in das neue Gehäuse gebaut.
Wichtig ist bei allen Platten zu überprüfen das sie CMR (Conventional 
magnetic recording) verwenden, und nicht SMR (shingled ...).
Zwischen den Plattenkäfigen oben im Bild habe ich noch einen Lüfter 
gebaut (extra Halterung dafür gedruckt), weil die Dinger im Betrieb zu 
warm wurden.
Geht aber nicht als Q&D durch. So gar nicht ^^

von Icke ®. (49636b65)


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Christobal M. schrieb:
> 5 von den
> vorhandenen 8TB Backupplatten aus ihrem USB Gehäuse gelöst, und zusammen
> mit 4 neu gekauften 16TB Platten in das neue Gehäuse gebaut.

Nur interessehalber, wofür braucht man so viel Speicherplatz?

von Gerald B. (gerald_b)


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Christobal M. schrieb:
> Zwischen den Plattenkäfigen oben im Bild habe ich noch einen Lüfter
> gebaut (extra Halterung dafür gedruckt), weil die Dinger im Betrieb zu
> warm wurden.
> Geht aber nicht als Q&D durch. So gar nicht ^^

Nö. Ich habe in sollchen Fällen die Platten weit hinten in den Käfig 
gebaut und vorne den Lüfter an den Ecken mit Draht durch die 
Befestigungslöcher, festgerödelt, so das der Lüfter in optimaler 
Position vor den platen "freischwebend" hängt :-)

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Icke ®. schrieb:
> Nur interessehalber, wofür braucht man so viel Speicherplatz?

Es gibt viele Gründe, warum jemand viel Speicherplatz benötigen könnte. 
Hier sind einige Beispiele:

    Multimedia-Dateien: Mit der steigenden Verfügbarkeit von 
hochauflösenden Fotos und Videos sowie hochwertiger Audioinhalte 
benötigen viele Menschen viel Speicherplatz für ihre persönliche 
Sammlung von Musik, Filmen, Serien und Fotos.

    Arbeit: Viele Berufe erfordern den Umgang mit großen Datenmengen, 
wie beispielsweise in der Wissenschaft, der Architektur, dem 
Ingenieurwesen oder im Grafikdesign. Auch große Datenbanken oder 
umfangreiche Archivierungssysteme benötigen viel Speicherplatz.

    Gaming: Für viele Computerspiele benötigt man eine große Menge an 
Speicherplatz, da sie oft umfangreiche Grafiken und Soundeffekte 
enthalten.

    Virtualisierung: Wenn man virtuelle Maschinen auf einem Computer 
betreibt, benötigt man in der Regel viel Speicherplatz, um die 
verschiedenen Betriebssysteme und Anwendungen zu speichern.

    Backup: Viele Menschen legen regelmäßig Backups ihrer Daten an, um 
im Falle eines Datenverlusts eine Wiederherstellung zu ermöglichen. Je 
größer die zu sichernde Datenmenge ist, desto mehr Speicherplatz wird 
benötigt.

Das sind nur einige Beispiele für den Bedarf an viel Speicherplatz. In 
der heutigen Zeit gibt es viele Anwendungsbereiche, die eine große Menge 
an Daten erzeugen oder verarbeiten, daher kann der Bedarf an 
Speicherplatz sehr unterschiedlich sein.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Icke ®. schrieb:

> Nur interessehalber, wofür braucht man so viel Speicherplatz?

Nun, ich habe derzeit je 4x4TB auf beiden "Servern" (24/7 und Backup) 
und das wird inzwischen auch eng. Mit 4x16 plus 4x8 wäre ich aber auch 
bis zum Ableben versorgt....

Old-Papa

von Stefan F. (Gast)


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Das Aufkommen großer Festplatten im Gigabyte Bereich hatte mich 
zeitweise zu einem digitalen Messi gemacht. Ich hatte Radio- und TV 
Sendungen aufgenommen und sogar geliehene Filme kopiert - einfach weil 
es möglich war. Und ich war Stolz darauf.

Heute ist davon nicht mehr viel übrig. Meine digitale Medien-Sammlung 
passt auf einen 8 GB Stick. Die physischen Medien (Bücher, DVD, ...) 
sind auf das Volumen von einem Umzugskarton geschrumpft.

Es fühlt sich gut an, sich von dem ganzem Krempel zu befreien, den man 
eh nicht mehr braucht. Wer das noch nicht versucht hat, kann sich das 
vielleicht nicht vorstellen.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Stefan F. schrieb:
> Es fühlt sich gut an, sich von dem ganzem Krempel zu befreien, den man
> eh nicht mehr braucht. Wer das noch nicht versucht hat, kann sich das
> vielleicht nicht vorstellen.

ich befreie mich spätestens alle 2 Wochen
von einer Autoladung voll mit Krempel.

:-]

von Icke ®. (49636b65)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Es gibt viele Gründe, warum jemand viel Speicherplatz benötigen könnte.
> Hier sind einige Beispiele:

Danke, aber ist mir schon klar. Ich wollte wissen, wozu der 
Beitragsersteller das braucht. Ich kenne nur einen Privatmenschen, der 
ähnliche Kapazitäten hat. Und der nutzt sie für lokale Archivierung von 
allen möglichen Internetseiten. Im Privatbereich fallen mir da sonst nur 
hochauflösende Filme ein.

von Peter N. (alv)


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Icke ®. schrieb:
> Ich kenne nur einen Privatmenschen, der
> ähnliche Kapazitäten hat. Und der nutzt sie für lokale Archivierung von
> allen möglichen Internetseiten. Im Privatbereich fallen mir da sonst nur
> hochauflösende Filme ein.

Ich habe ca. 100TB und nach ca. 3 Jahren SD-Aufnahmen wird der Platz 
langsam knapp...

von Daniel A. (daniel-a)


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Icke ®. schrieb:
> Und der nutzt sie für lokale Archivierung von
> allen möglichen Internetseiten.

Das mach ich auch. Sachen wie meine BluRay Sammlung ist auch drauf. Und 
zusätzlich mirrore ich noch die Pakete diverser Distros. Und diverse git 
repos. Halt alles, was ich so brauche.

von Jack V. (jackv)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Es gibt viele Gründe, warum jemand viel Speicherplatz benötigen könnte.
> Hier sind einige Beispiele:
> […]

Wollten wir nicht davon absehen, ChatGPT und Co. für uns Beiträge 
erstellen zu lassen, ohne das kenntlich zu machen?

: Bearbeitet durch User
von Icke ®. (49636b65)


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Peter N. schrieb:
> Ich habe ca. 100TB und nach ca. 3 Jahren SD-Aufnahmen wird der Platz
> langsam knapp...

OK. Und wie oft schaust du die gespeicherten Aufnahmen an? Ich hab ein 
2TB-NAS voll mit Filmen, aber seit Jahren nicht einen davon abgespielt. 
Seit es Streaming gibt, kommt doch ständig was neues. Aber es sei jedem 
gegönnt, soviel zu sammeln, wie er will. Digitales Messitum nervt mich 
nur bei der Kundschaft, weil das dort natürlich technische Probleme mit 
sich bringt.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Icke ®. schrieb:
> Ich wollte wissen, wozu der
> Beitragsersteller das braucht.

Kann ich Dir nicht beantworten. Aber bei mir gehen über 50% des belegten 
Platzes für selbstgemachte Fotos drauf.

Gruß
Jobst

von Christobal M. (c_m_1)


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Icke ®. schrieb:
> Christobal M. schrieb:
>> 5 von den
>> vorhandenen 8TB Backupplatten aus ihrem USB Gehäuse gelöst, und zusammen
>> mit 4 neu gekauften 16TB Platten in das neue Gehäuse gebaut.
>
> Nur interessehalber, wofür braucht man so viel Speicherplatz?
1
storage:~$ zfs list -t all
2
NAME                         USED  AVAIL     REFER  MOUNTPOINT
3
tank1                       11.2T  17.7T      307K  /tank1
4
tank1/scratch               11.2T  17.7T     10.6T  /tank1/scratch
5
tank1/scratch@2023-WEEK-09   524G      -     10.5T  -
6
tank1/scratch@2023-WEEK-10  20.7G      -     10.6T  -
7
tank1/scratch@2023-WEEK-11  35.8G      -     10.6T  -
8
tank2                       11.5T  16.6T      279K  /tank2
9
tank2/backup                11.5T  16.6T     10.3T  /tank2/backup
10
tank2/backup@2023-MONTH-02   575G      -     10.2T  -
11
tank2/backup@2023-MONTH-03  76.8G      -     10.2T  -

Hauptsächlich Backups, von /home rsyncs bis hin zu Clonezilla Images von 
Windows PCs.
Das ganze dann noch über ZFS Snapshots versioniert - die letzten 4 
Wochen und die letzten 4 Monate (Idealerweise, im Listing jetzt nur die 
letzten 3 Monate).
Jeden Freitag ist Backuptag, und jeden ersten Freitag im Monat gibts 
einen Monatssnapshot, scrub beider ZFS Pools, Kopie auf USB Platte für 
externe Lagerung im Büro.

von Icke ®. (49636b65)


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Christobal M. schrieb:
> Hauptsächlich Backups, von /home rsyncs bis hin zu Clonezilla Images von
> Windows PCs.

Also eher dienstliche Nutzung, nicht privat.

von Uwe D. (monkye)


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Heute wollte ich mal ein paar Erweiterungen für den „smarten“ Garten 
umsetzen, das Wetter lädt ja zum Draußen sein ein.
Für die Beleuchtung hatte ich mir eine preiswerte ZigBee Fernbedienung 
gekauft, vor 6 Monaten für 15€ - so wie diese: 
https://www.amazon.de/MoesGo-Fernbedienung-erforderlich-Begrenzung-Automatisierungsszenario/dp/B098L5XSD6

Leider habe ich den Passus „12V“ erst bemerkt, als ich heute 
festgestellt habe, dass die Batterie leer ist. Getestet hatte ich das 
Teil gleich, es ging auch problemlos in deCONZ einzubinden.

Nach der Recherche kam das Teil auf die Werkbank, geöffnet und gleich 
„begeistert“. Die klugen (Produkt-) Entwickler haben einen 7130-1 LDO 
hinter die 12V Batterie geklemmt, damit da 3V rauskommen… Der IC selbst 
beißt von den 6uA Ruhestrom 4,5uA weg - natürlich spannungsabhängig.
Da die A23 Batterien meist um die 40mAh Kapazität haben, braucht es 
keinen Monat und das Ding ist leer.

Also eine recycelte CR2032 aus der Flackerkerze genommen, 0,15mm CuL 
Draht angelötet, einen Rest Schrumpfschlauch drüber - denn einen 
passenden Knopfzellenhalter habe ich gerade nicht da. Dann den 7130-1 
LDO rausgelötet, den CuL Draht direkt auf die Platine. Da die CR2032 zu 
breit ist für den Batterieschacht, habe ich mit Cutter und Kneifzange 
Platz geschaffen. Da noch Platz war habe ich zur Verlängerung der 
Batterielebensdauer einen Kondensator extra spendiert, Platz ist ja 
reichlich.

Der Test lief gut. Der Ruhestrom ist im Mittel bei 1.5uA. Wenn die Zelle 
platt ist, dann mache ich es ordentlich.

PS: Sorry - dieses Mal ohne Heißkleber…

: Bearbeitet durch User
von 900ss (900ss)


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Uwe D. schrieb:
> einen Rest Schrumpfschlauch drüber

Da hättest du Pflaster nehmen können damit es Dirty wäre ;)

von Gerald B. (gerald_b)


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Es gibt auch kleine Lithiumbatterieen mit 3V rum, meist mit Drähten oder 
Metallzungen dran. 1/2 AA usw. Sollte länger, als ne Knopfzelle halten 
;-)

von Jobst M. (jobstens-de)


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900ss D. schrieb:
> Da hättest du Pflaster nehmen können damit es Dirty wäre ;)

Mir reichen die Lötstellen ... :-D

Gruß
Jobst

von Stephan S. (uxdx)


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Gerald B. schrieb:
> Es gibt auch kleine Lithiumbatterieen mit 3V rum, meist mit Drähten oder
> Metallzungen dran. 1/2 AA usw. Sollte länger, als ne Knopfzelle halten

Die 1/2 AA haben meist 3.6 Volt und 1200 mAh. Dann halt ggf ne Diode 
davor.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Gerald B. schrieb:
> Es gibt auch kleine Lithiumbatterieen mit 3V rum,

Ja!

Stephan S. schrieb:
> Die 1/2 AA haben meist 3.6 Volt und 1200 mAh.

Nein, vielleicht!

Gibt es auch als LiMn, die kleine ist gut als Ersatz für 2*LR44 in 
Reihe.

von Uwe D. (monkye)


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Manfred P. schrieb:
> Gerald B. schrieb:
>> Es gibt auch kleine Lithiumbatterieen mit 3V rum,
>
> Ja!
>
> Stephan S. schrieb:
>> Die 1/2 AA haben meist 3.6 Volt und 1200 mAh.
>
> Nein, vielleicht!
>
> Gibt es auch als LiMn, die kleine ist gut als Ersatz für 2*LR44 in
> Reihe.

Bei beiden Beispielen hätte ich nichts gewonnen.
Die verwendete CR2032 hat 230mAh - das Maß sollte klar sein.
Und die „halbe AA“ passt mechanisch nicht rein, zu schmal…

von Uwe D. (monkye)


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Jobst M. schrieb:
> 900ss D. schrieb:
>> Da hättest du Pflaster nehmen können damit es Dirty wäre ;)
>
> Mir reichen die Lötstellen ... :-D

Das stimmt. Da muss ich erstmal das alte, pampige Lot runtermachen. Das 
wollte erst jenseits der 350 Grad weich werden.

von Uwe D. (monkye)


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Uwe D. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Gerald B. schrieb:
>>> Es gibt auch kleine Lithiumbatterieen mit 3V rum,
>> Stephan S. schrieb:
>>> Die 1/2 AA haben meist 3.6 Volt und 1200 mAh.

> Bei beiden Beispielen hätte ich nichts gewonnen.
> Die verwendete CR2032 hat 230mAh - das Maß sollte klar sein.
> Und die „halbe AA“ passt mechanisch nicht rein, zu schmal…

Du hast recht, die 1/2 AA müsste passen…

von Jobst M. (jobstens-de)


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Uwe D. schrieb:
> 350 Grad

Am Lötkolben eingestellt!?
Du lötest sonst verbleit?
Das wird mit ziemlicher Sicherheit bleifreies Lot sein.
Da kann man gerne 370°C, bei größeren Flächen auch 400°C einstellen.

Gruß
Jobst

von Manfred P. (pruckelfred)


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Uwe D. schrieb:
>> Mir reichen die Lötstellen ... :-D
> Das stimmt. Da muss ich erstmal das alte, pampige Lot runtermachen.

Der innere Aufbau der Batterie mag keine hohen Temperaturen.

Die Fläche wird angeschliffen und dann mit der größt möglichen Lötspitze 
etwas Bleilot draufgepappt, das muß QUICK gehen.

Abkühlen lassen.

Dann ein vorverzinntes Drähtchen rein bappen, egal, wie DIRTY das 
aussieht, Hauptsache QUICK.

von Klaus R. (klaus2)


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Manfred P. schrieb:
> draufgepappt

Zumal die CRxxxx meist aus unlötbarem VA o.ä. sind, oder?

Klaus.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus R. schrieb:
> Zumal die CRxxxx meist aus unlötbarem VA o.ä. sind, oder?

Nö, habe ich auch schon gelötet.

Heutzutage würde ich lieber punkten. Mit dem Kondensator-Punkter sieht 
das auch Q&D aus. :-) (Habe auch schon mal ein Loch in eine CR2032 
gefeuert, zu viel Energie eingestellt.)

von Klaus W. (mfgkw)


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Nicht dirty, aber quick am Rande:
Zum Weichlöten von Edelstahl (CrNi..., VA) gibt es spezielles 
Flussmittel.
Damit geht es deutlich besser...

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Es gibt viele Gründe, warum jemand viel Speicherplatz benötigen könnte.
>> Hier sind einige Beispiele:
>> […]
>
> Wollten wir nicht davon absehen, ChatGPT und Co. für uns Beiträge
> erstellen zu lassen, ohne das kenntlich zu machen?

wer hat das beschlossen?
wo?

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> Es fühlt sich gut an, sich von dem ganzem Krempel zu befreien, den man
>> eh nicht mehr braucht. Wer das noch nicht versucht hat, kann sich das
>> vielleicht nicht vorstellen.
>
> ich befreie mich spätestens alle 2 Wochen
> von einer Autoladung voll mit Krempel.
>
> :-]

Das bedeutet im Umkehrschluss: Du brauchst nur zwei Wochen um die Karre 
wieder voll Müll und Krempel zu bekommen. Reife Leistung!

Old-Papa

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Old P. schrieb:
> Reife Leistung!

Danke :-]

Aber ernsthaft:
Das sind halt alles die Funde, die dann zum Schrottplatz wandern.
Ich tu' schliesslich was für die Umwelt.

von Uwe D. (monkye)


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Uwe D. schrieb:
> Uwe D. schrieb:
>> Manfred P. schrieb:
>>> Gerald B. schrieb:
>>>> Es gibt auch kleine Lithiumbatterieen mit 3V rum,
>>> Stephan S. schrieb:
>>>> Die 1/2 AA haben meist 3.6 Volt und 1200 mAh.
> Du hast recht, die 1/2 AA müsste passen…

Leider doch nicht - 14,5 mm Durchmesser. Bei bestem Willen, mehr als 
knapp 12mm passen nicht rein. Habe mir extra eine Batterie-Leiche aus 
dem Entsorgungskasten im Kaufland gekrallt. Schade, das wäre 
energieseitig schon cool gewesen…

Beitrag #7375599 wurde vom Autor gelöscht.
von Thomas W. (goaty)


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Eine Powerbank aus alten Flachzellen.
Nicht schön und vermutlich auch nicht ganz sicher.
Dürfte inzwischen schon einiges an Wh speichern.

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Hallo zusammen,

auch zum Thema Powerbank: Aus Neugier öffnete ich meine GAA12V-21, eine 
USB-Powerbank, welche von den handlichen, kleinen 10,8V- bzw. 
12V-Akkupacks  für Elektrowerkzeuge gespeist wird. Dummerweise fehlte 
dann beim Zusammenbau die winzige rote Tastenkappe :-(

Also schnell FreeCAD angeworfen und ein Ersatzteil konstruiert. Die 
dritte Iteration auf dem 3d-Drucker passte dann auch wunderbar -- und 
sogar der Farbton trifft das Original perfekt.

Falls jemandem das gleiche Malheur passiert: Das STL-File liegt auf 
meiner Homepage zum download bereit:
https://www.dr-bosch.com/volker/quick_n_dirty/index.html#Tastenkappe

Grüßle,
Volker

: Bearbeitet durch User
von Jobst M. (jobstens-de)


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Volker B. schrieb:
> und
> sogar der Farbton trifft das Original perfekt.

Wie Dirty! ;-)


Gruß
Jobst

von J. S. (jojos)


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dirty wäre ein trockener Klecks Heißkleber.
Aber ich bin auch froh das es 3D Drucker gibt. So Kleinkram ist schnell 
konstruiert und gedruckt, das ist mir auch dirty genug.

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Jobst M. schrieb:

>> sogar der Farbton trifft das Original perfekt.
>
> Wie Dirty! ;-)

Naja, die Oberflächengüte lässt schon etwas zu wünschen übrig. Außerdem 
fehlt die Beschriftung des Originals. Also nichts für Perfektionisten 
:-)

Grüßle,
Volker

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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J. S. schrieb:
> dirty wäre ein trockener Klecks Heißkleber.
...der in der maßgenauen Herstellung vermutlich deutlich mehr Zeit 
benötigt hätte. Außerdem ist der verhältnismäßig weiche Heißkleber für 
diese Anwendung ungeeignet, da sich die Kappe dann im Gehäuse verklemmt.

> Aber ich bin auch froh das es 3D Drucker gibt. So Kleinkram ist schnell
> konstruiert und gedruckt, das ist mir auch dirty genug.

:-)

von Reinhard R. (reirawb)



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Hallo,

ich habe letztens ein größeres Konvolut kleine VHM-Bohrer/Fräser 
erstanden, es war auch eine Kiste mit Schüttware dabei. Waren natürlich 
viele abgebrochen aber der funktionsfähige Rest waren noch einige 
Hundert Stück. Wie nun sortieren/lagern? Soll ja auch nicht so viel 
kosten.

Ich habe mir dann aus Pappe Streifen geschnitten und diese passend 
zusammengeklebt. Das Ganze in Kühlschrankdosen integriert und die 
Bohrer/Fräser sortiert und in die Pappe gesteckt, siehe Bilder.

Reinhard

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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soviel Ordnung ist nicht quick.
auch nicht dirty

:-]

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Mindestens handgekritzelte Etiketten wären Pflicht gewesen. ;-)

Nette Sammlung …

von Gerhard O. (gerhard_)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> soviel Ordnung ist nicht quick.
> auch nicht dirty
>
> :-]

Spüre ich da einen Hauch von Neid?;-)

von Thomas W. (goaty)



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Für eine kürzlich erstandene Horde Bohrer ein super unpraktischer aber 
kompakter Ständer.

von Reinhard R. (reirawb)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> soviel Ordnung ist nicht quick.
> auch nicht dirty

Passt aber auch nicht in die "Kunstwerke", dazu ist es zu profan. Müßte 
man einen neuen Sammelthread aufmachen "Guck mal was ich tolles 
gebastelt habe" ;-)

Jörg W. schrieb:
> Nette Sammlung

Ja, war 'ne Ebay-Auktion. Ergebnis, ca. 1200 Bohrer, 900 Fräser, teils 
gebraucht, teils neu, werde ich im Leben nicht aufbrauchen :-)

Außerdem 550 abgebrochene Bohrer/Fräser aus der Schüttwarenkiste :-(

Reinhard

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Reinhard R. schrieb:
> Außerdem 550 abgebrochene Bohrer/Fräser aus der Schüttwarenkiste :-(

Da ist ja allein das Sortieren schon eine heftige Arbeit.

von Reinhard R. (reirawb)


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Jörg W. schrieb:
> Reinhard R. schrieb:
>> Außerdem 550 abgebrochene Bohrer/Fräser aus der Schüttwarenkiste :-(
>
> Da ist ja allein das Sortieren schon eine heftige Arbeit.

Kein Problem, ich bin Rentner...

von Walter T. (nicolas)


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Reinhard R. schrieb:
> Passt aber auch nicht in die "Kunstwerke", dazu ist es zu profan.

Das klassische Problem. 90% meiner Erzeugnisse passen weder in 
"Kunstwerke" noch "Quick & Dirty". Das sichert eine gewisse Exklusivität 
der Sachen, die im Forum gezeigt werden.

von Michael D. (mike0815)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> soviel Ordnung ist nicht quick.
> auch nicht dirty
>
> :-]
Aber eine "Problemlösung" ;-)

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Mal wieder dirty...

Modifikation einer Microwelle.
OHNE Magnetron soll die ~
einfach nur die Hochspannung
abgeben.
Ich verbrenne derzeit mit
"Microwellen-Hochspannung"
Baumtriebe, die vom Nachbarn her hier alles unterwandern.
Die nächste Eskalationsstufe wäre alles aufzugraben.
Ich hoffe natürlich, dass es auch genügend Wärme in die Wurzeln trägt, 
damit das Zeugs auch richtig abstirbt.

Mit der Wellenmasse gehts an einen Stahlstab im Boden, mit Plus gehts an 
die Triebe.

Ich sag nur Goldulme veredelt auf Feldulme als Basis.
Diese bildete einen Trieb aus, der nun ausartet...

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Nachtrag zur Welle.
Die Sicherung musste natürlich auch überbrückt werden.
Die ist mir dann vorhin doch durchgebrannt, als ich mit der "Stromlanze" 
gegen den Stahlstab im Boden gekommen bin. Sonst hielt die das aus.
Da steckt jetzt ein 10mm² Kupferstäbchen drin, altes Stück Kabelader.

Die Welle steht dabei draussen, mit Deckel drauf.
Nie unbeaufsichtigt.
 Und wenn die durch ist, gibts gleich die nächste.

von Martin S. (sirnails)


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Deutschland. Das Land, in dem man mit seinen Nachbarn nicht mehr redet, 
sondern zur Lynchjustiz greift. Wobei: Wenn ich mir Deine Maßnahme so 
ansehe, dann verstehe ich, dass Dein Nachbar keine Lust mehr hat, mit 
Dir zu reden.

Aber auch wenn ich Dein Vorgehen für wenig sympathisch erachte - bringe 
Dich nicht um. Das geht mit Deiner Apparatur schneller, als Du denkst.

von Johannes U. (kampfradler)


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Martin S. schrieb:
> Deutschland. Das Land, in dem man mit seinen Nachbarn nicht mehr redet,
> sondern zur Lynchjustiz greift. Wobei: Wenn ich mir Deine Maßnahme so
> ansehe, dann verstehe ich, dass Dein Nachbar keine Lust mehr hat, mit
> Dir zu reden.


Haeh?

Wo hat er denn irgendwas davon erwaehnt, dass er nicht mit dem Nachbarn 
redet!?

Doch wohl nirgendwo, das ist eine reine Annahme Deinerseits, nichts 
sonst.

Die Massnahme kann genausogut mit dem Nachbarn abgesprochen sein.
Der kann von sich aus ja wohl auch kaum etwas machen, ausser auf seinem 
Grundstueck den dort wachsenden Baum komplett umzuhauen..

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Martin S. schrieb:
> Deutschland. Das Land, in dem man mit seinen Nachbarn nicht mehr redet,
> sondern zur Lynchjustiz greift.

Was bitte soll der idiotische Spruch - ich könnt kotzen.

Ich mache das auf MEINEM Grundstück.
Das ist das letzte GIFTFREIE Mittel,
was mir einfällt, bevor ich aufgraben darf.
Damit würde ich dann auch meinen Garten zerstören.
LYNCHJUSTIZ wäre es den Baum zu ringeln
oder in einer Nacht-und Nebelaktion gleich ganz zu fällen.
Aber das beseitigt diese Triebe nicht.

Und ich habe mit dem Nachbarn geredet. Im Winter kommt seine Ulme weg.
Die Triebe kommen aus Wurzeln die dieses Ding
wie Kabel im Boden verlegt hat. Und ca alle 50cm kommt ein Trieb hoch.
Das hat jetzt einen Radius von ca 15m rund um den Baum.
Kriecht unter einem Radweg hindurch zum "Strassenbegleitgrün".

Hochspannung wird auch zum Beseitigen von invasiven Arten genutzt.
Es gab da mal eine Doku über solche Pflanzen, da wurde in
einem Kommunalfahrzeug ein HV-Generator mitgeführt.
und an die Basis jeder Pflanze das reingefeuert.

Man muss die aber erstmal kürzen, damit keine Ströme nach oben
über Blätter zu anderen Pflanzen abgeleitet werden,
das muss erstmal frei gemacht werden.
Das feuere ich dann in noch 5-10cm hohe Stummel rein.

von Daniel A. (daniel-a)


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Ich denke das hier:

Martin S. schrieb:
> bringe Dich nicht um. Das geht mit Deiner Apparatur schneller, als Du denkst.

War der wichtigere Teil des Beitrags. MOTs sind dafür bekannt, Leute 
abzumurksen. Die "wissen" alle, was sie tun, bis es sie dann erwischt 
hat.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Hochspannung wird auch zum Beseitigen von invasiven Arten genutzt.
> Es gab da mal eine Doku über solche Pflanzen, da wurde in
> einem Kommunalfahrzeug ein HV-Generator mitgeführt.
> und an die Basis jeder Pflanze das reingefeuert.

Du meinst vielleicht diesen Bericht?
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Japanischer-Staudenknoeterich-Mit-Starkstrom-gegen-invasive-Arten,invasivearten104.html

Bitte passe mit der Hochspannung auf. Der NABU-Typ im Video trägt 
übrigens "Gummi"-Stiefel, wie man am Ende des Videos sieht.

Dort geht es allerdings um die Bekämpfung vom Japanischen 
Staudenknöterich, einer invasiven Pflanze, die leider auch in meiner 
Nähe auf einer größeren Fläche vorkommt. Tatsächlich beängstigend, wie 
sich die mannshohen Stauden ausbreiten.

Goldulmen sind für ihre Triebe berüchtigt. Dem Baum macht das Entfernen 
einer solchen Wurzel nichts aus.
https://www.gartenjournal.net/goldulme-auslaeufer

Siehe auch § 910 BGB.
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__910.html

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich hatte einen anderen Bericht (45min Doku) gesehen,
da gings im Ruhrpott auch um diesen Knöterich,
aber da Prinzip ist natürlich das gleiche.

Ich finde das vorgehen im gezeigten Bericht auch nicht gerade 
ungefährlich, weil die die Pflanzen nicht erst zurück schneiden und die 
Spannung
dann an der ganzen Pflanze auch bis in die letzten Blätter anliegt.
Das Zeug ist meterhoch, und viele der Blätter berühren sich.
Quasi Parallelschaltung,
die das für jede einzelne Pflanze ineffektiver macht.

Hier habe ich es nach vorherigem Rückschnitt nur
mit kurzen Stummeln zu tun.
So kommt der Strom auch wirklich nur in die Wurzeln.

Eine dieser im Link erwähnten Ausläufer habe ich hier auch schon 
gefunden.
Der hat mit dem Strom auch schon ganz gut gekocht.

von -gb- (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Im Winter kommt seine Ulme weg.

Du weist schon, dass wir in Deutschland ein flächendeckendes 
Ulmensterben haben, was Auswirkungen auf die Vielfalt der Tierwelt hat 
und wir eigentlich jeden Baum gebrauchen können?

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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G.B. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Im Winter kommt seine Ulme weg.
>
> Du weist schon, dass wir in Deutschland ein flächendeckendes
> Ulmensterben haben, was Auswirkungen auf die Vielfalt der Tierwelt hat
> und wir eigentlich jeden Baum gebrauchen können?

Und Du kannst dir hoffentlich vorstellen, dass mir das völlig egal ist.
sowie mittlerweile viele andere "Natur"-Themen auch.

Diese Ulme macht meine Hof-Pflasterung kaputt

BTW, ich könnte Ulmensplintkäfer gebrauchen.

von Stefan K. (stk)


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G. B. schrieb:
> Du weist schon, dass wir in Deutschland ein flächendeckendes
> Ulmensterben haben

Es geht hier um eine Goldulme, eine Kreuzung von Berg-Ulme und Feldulme, 
ein Zierbaum nicht eine der gefärdeten heimischen Ulmen.

von Martin H. (horo)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Mal wieder dirty...

●DesIntegrator ●. schrieb:
> G.B. schrieb:
>> Du weist schon, dass wir in Deutschland ein flächendeckendes
>> Ulmensterben haben, was Auswirkungen auf die Vielfalt der Tierwelt hat
>> und wir eigentlich jeden Baum gebrauchen können?
>
> Und Du kannst dir hoffentlich vorstellen, dass mir das völlig egal ist.
> sowie mittlerweile viele andere "Natur"-Themen auch.

Diese Befindlichkeiten bitte im "Mein-Auto-fährt-auch-ohne-Wald-Forum" 
weiterdiskutieren, dieses Thema ist zwar recht "Dirty", aber längst 
nicht mehr "Quick" - Danke!

von Martin S. (sirnails)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Deutschland. Das Land, in dem man mit seinen Nachbarn nicht mehr redet,
>> sondern zur Lynchjustiz greift.
>
> Was bitte soll der idiotische Spruch - ich könnt kotzen.
>
> Ich mache das auf MEINEM Grundstück.
> Das ist das letzte GIFTFREIE Mittel,
> was mir einfällt, bevor ich aufgraben darf.
> Damit würde ich dann auch meinen Garten zerstören.
> LYNCHJUSTIZ wäre es den Baum zu ringeln
> oder in einer Nacht-und Nebelaktion gleich ganz zu fällen.
> Aber das beseitigt diese Triebe nicht.

Da muss ich mich bei Dir entschuldigen. Ich habe Triebe als rüber 
wachsende Äste (Triebe) gelesen und nicht als aus der Erde wachsende 
Ableger (Sprosse).

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Martin S. schrieb:
> Da muss ich mich bei Dir entschuldigen

bitte, angenommen :-]

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hier nochmal eine heikle Stelle, wo diese Ulmentriebe raus kommen.
Direkt unter Rhododendren.

Damit der Strom möglichst effektiv in die Wurzeln der Ulmentriebe geht,
habe ich die Triebe kurz geschnitten.
Einige davon waren schon ca 1m hoch.

Aufgraben kann ich das nicht.
Das würde den Rhododendron wahrscheinlich töten.

Mit dem Strom bin ich mir natürlich auch nicht sicher,
ob der R. das überlebt, aber ich denke
eher als wenn ich da zu graben anfange.

BTW, die vorher angedachte Microwelle hatte doch einen zu schwachen 
Trafo drin, damit brutzelte das nicht so richtig.
Daher wieder der erste, offene Trafo.

https://www.youtube.com/watch?v=mD6RrQkGL1Y

von Jack V. (jackv)


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Hier gab’s mal interessante und unkonventionelle Problemlösungen zu 
bewundern. Besteht eine Chance, dass das in der Zukunft wieder der Fall 
sein wird, oder ist der Thread abzuschreiben?

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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das IST eine unkonventionelle Problemlösung.

Beitrag #7426330 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Malte _. (malte) Benutzerseite


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Mein inzwischen etwas betagtes Garmin Etrex Legend schaltete sich immer 
wieder grundlos aus. Teilweise reichte das Drücken eines Knopfes oder 
das ablegen auf dem Tisch. Auch die Akkus hatte inzwischen einen höheren 
Innenwiderstand erreicht - aber auch mit neuen Akkus wurde es nicht 
wirklich besser.
Also Kontakte nachgelötet und 200µF Stützkondensatoren eingebaut. Das 
zerbrochene Bauteil war der piepsige Lautsprecher. Mit etwas Kleber 
piepst er jetzt wieder richtig.

In einem Urlaub waren die Abstürze jetzt weg und auch die alten Akkus 
werden bis zum Kapazitätsende ausgenutzt.

Zwei Jahre vorher hatte ich schon mal das Steuerkreuz des GPS repariert, 
und das durchgebrochene Plastikteil durch eins aus Alu, per CNC Fräse 
(eine Drehbank hab ich leider nicht) hergestellt, ersetzt.

von Christian M. (christian_m280)



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Ich weiss gar nicht, ob mein Beitrag im richtigen Thread ist, aber der 
Aufbau ist dirty inkl. Heissleim: Meinen Kompressor habe ich immer über 
den Stecker bedient, und manchmal vergessen auszuziehen, dann sprang er 
mitten in der Nacht an - oder am Sonntag morgen - draussen! Schon länger 
hatte ich eine Ausschaltverzögerung mit Taster geplant, den Tipp weiss 
ich nicht mehr woher. Gestern Abend dann begonnen mit dem Probeaufbau, 
um dann einen schönen Print zu machen. Es blieb dann beim fliegenden 
Aufbau. Aber schön in ein Gehäuse gepackt.

Gruss Chregu

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Irgendwie musste ich für Dashcams oder Navis schon immer die
Halterungen modifizieren,
weil die nie so sind wie man die wirklich braucht.

Dank Standard M4-Gewinde
schnell mal je ein Stück Blech
von einem Palettenumreifungsband zurecht geschnitten, gelocht.

An beiden Gegenstücken entsprechend montiert.
Zusammengehalten wird das jetzt mit Nd-Magneten.

von Rene K. (xdraconix)


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Sehr unschön und für diesen Thread wirklich passend. Aaaaber wenn 
wirklich mal ein Unfall passieren sollte, und da tippe ich mal auf einen 
kleinen Parkplatzrempler - werden die Nd-Magnete nicht halten.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Beim Rempler hält das.

Und wenn man sich so einige Dashcam-Videos ansieht,
halten ziemlich viele andere auch nicht.
Da fliegt sogar der Saugnapf mit ab.

eine fliegende Cam ist dann eh das geringste,
was einem Sorgen bereiten sollte.
Gepäck im Rücken ist da viel interessanter.
Oder z.B. schöne fette Boxen in der Hutablage.

von Daniel S. (stokmar)


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Man kennt es. Frau sagt: Uh über dem Bett an der Wand solch schöne 
Kissen bitte...
Gesagt getan 5 stk bestellt und passend genau unter den Schalter 
geklebt.
Dann die Erkenntnis, dass eine reihe (50x50cm) doch nicht Hoch genug ist 
und 3 Kissen mittig drüber mit 30cm Höhe auch sehr gut ausschauen 
würden...

Problem ist nur der Schalter, da der Doppelrahmen natürlich bis an die 
Oberkante des bereits angebrachten Kissens geht, würde ein ausschnitt im 
neuen 30x50 Kissen ohne halt wohl das Polster Zerstören bzw dessen Form.
Die 50x50 sind zwar mit Klettverschluss angebracht aber weiter runter 
geht leider nicht, da ist das Bett im Weg. Wäre auch zu schön gewesen. 
Zuvor erst noch drüber gefreut, dass es genau passt!

Also Rahmen der Schalterkombi entfernt und siehe da, es passt sehr gut. 
Neu vertackert und vorsichtig ausgeschnitten. Die Schalter verschwinden 
Perfekt!

Man muss nur genau wissen wo man drücken muss. Das man dort 
versehentlich mit dem Kopf das Licht Schaltet ist bisher noch nicht 
passiert.

Probleme sehe ich dort Sicherheitstechnisch zumindest keine ohne den 
Rahmen.

von Soul E. (soul_eye)


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Ist mir gerade über den Weg gelaufen: das ist ein Fluke 9010A für Arme. 
Diente dazu, das ROM eines Messgerätes auszulesen (für Didier KO4BB), 
ohne die Bausteine auslöten zu müssen.

Beitrag #7481062 wurde vom Autor gelöscht.
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Hallo zusammen,

vielleicht kennt ihr auch diese einzelnen "Wago" druchgangsklemmen.

Aber wie befestigt man diese ohne vielleicht passendes Zubehör für 
diesen Zweck ?

Man baut das Teil auseinander.
Erheblich leichter gesagt wie getan.
Zuerst zersägen damit man überhaubt die Nasen aufhebeln kann.
Dann eine Kredit oder Checkkarte oder wie auch immer man diese nennt 
zerschnitten, um die Klemmnasen frei zu halten, die mit dem 
Schraubendreher aufgehebelt wurden. Nun weiter fummeln mit dem 
Schrauendreher bis dass Ding auf ist. Es geht übrigens etwas besser wenn 
die Hebel hochgelappt sind, also schon gegen das Unterteil drücken.

Hiernach mit einem 2,5mm Bohrer und einem kleinen 90° Kegelsenker ans 
Werk und eine 2,2mm Schraube zum Festmachen.


Bernd_Stein

von Christian M. (christian_m280)


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Heute Mauskabel repariert (am Stecker geknickt) und gleich noch auf die 
ideale Länge gekürzt. Hatte keine Stecker für Kabel mit Knickschutz, als 
durfte wiedermal die Heissleimpistole ran...

Gruss Chregu

von Gerald B. (gerald_b)


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Christian M. schrieb:
> Heute Mauskabel repariert (am Stecker geknickt) und gleich noch auf die
> ideale Länge gekürzt. Hatte keine Stecker für Kabel mit Knickschutz, als
> durfte wiedermal die Heissleimpistole ran...
>
> Gruss Chregu

Ich hätte Schrumpfschlauch genommen und den mit Heißkleber vollgepumpt 
:-)

Beitrag #7482776 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Korbinian G. (korbinian_g10)


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Gebraucht wurde ein Heißdrahtschneider. Ein geeigneter Konstantandraht 
lag noch rum, ein altes Laptopnetzteil und ein CC-CV-Modul ebenfalls... 
aber keine hitzebeständige isolierende Halterung... woher spätabends 
nehmen?

Daraufhin musste ein alter Widerstand aus der Ramschkiste herhalten. 
Trotz dieser Misshandlung weigert er sich bis heute kaputtzugehen.

: Bearbeitet durch User
von 900ss (900ss)


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Korbinian G. schrieb:
> Gebraucht wurde ein Heißdrahtschneider

Sehr schön gemacht :)

von Gerald B. (gerald_b)


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Korbinian G. schrieb:
> aber keine hitzebeständige isolierende Halterung...

Ich hatte mal eine ähnliche Aufgabenstellung, seit dem habe ich ne Rolle 
Kapton Tape aus China, bei mir am Bastelplatz. Dort kostet sie ein 
Zehntel des Preises - hier kostet sie soviel, wie Blattgold!
Ansonsten Teflon Band aus der Klemptnerabteilung ist auch sehr 
hitzebeständig. Wenn man das überpappend straff wickelt und an einer 
unkritischen Stelle mit einem Kabelbinder oder Isolierband abfängt, 
damit es nicht auftrieselt, geht das auch :-)

von Manfred P. (pruckelfred)


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Ich hatte keine Lust mehr auf Knopfzelle. Ein lausiger Batteriehalter 
und Doppelklebeband.

Immerhin funktioniert das Thermometer bis kurz unter 1 Volt, da können 
also AAA rein, die in der IR-Fernbedienung schwächeln.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Manfred P. schrieb:
> Ich hatte keine Lust mehr auf Knopfzelle. Ein lausiger Batteriehalter
> und Doppelklebeband.
>
> Immerhin funktioniert das Thermometer bis kurz unter 1 Volt, da können
> also AAA rein, die in der IR-Fernbedienung schwächeln.

Die Stäbchen laufen allerdings gerne aus
wenn sie leer werden.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich habe bei mir einen uralten tragbaren Toshiba T3200SX 386sx Portable 
mit Plasma Bildschirm als Steuerungs-PC für meine Eigenbau CNC 
Gravurmaschine in Betrieb.

Leider hält die CMOS Zelle nur etwas mehr wie ein Jahr, weil der 
venerable MC146818 RTC IC aus unersichtlichen Gründen zu viel Strom 
zieht.

Da das Teil sehr nervig zu öffnen ist, lötete ich die Zelle aus und 
ersetzte sie mit einem Kabel das ich in das unbenutzte Modem Abteil auf 
der Unterseite leitete. Dort sitzen zwei AA Alkalin Zellen in einen 
Ziploc Plastikbeutel (wegen Auslaufen). Die halten nun über fünf Jahre. 
Ausgelaufen sind sie mir noch nicht.

Es lohnt sich nicht ein Bild zu machen.

https://medium.com/geekculture/the-luggable-laptop-how-does-it-look-today-part-ii-toshiba-t3200-from-1989-6d15ce56eadd

https://retro.swarm.cz/toshiba-t3200sx-1989/

http://www.steptail.com/toshiba_t-series_support:toshiba_t3200sx#utilities

http://www.steptail.com/_media/toshiba_t-series_support:history_of_the_plasma_display_panel.pdf

Optionales Weiterlesen:-)

Übrigens, wer mir jetzt rät, diese alte MSDOS Klamotte mit einer 
modernen Steuerung zu ersetzen, dem sei gesagt, daß die alte SW extrem 
benutzungsfreundlich ist und auf die speziellen Belange der beidseitigen 
LP Herstellung große Rücksicht nimmt. Die üblichen G-Code Programme wie 
Mach-n weisen diesbezüglich wenig Komfort auf. Die SW ermöglicht z.B. 
das problemlose Umdrehen der LP ohne die Registrierung zu verlieren. 
Auch Panelierung kann man bequem einstellen.

Diese wirklich intuitive SW (Driver) ist ein brilliantes Meisterstück 
des ehemaligen LPKF Gründers Jürgen Sebach.  Abgesehen davon hat der 
T3200SX eine wirklich angenehme Tastatur für die manuelle CNC 
Bewegungssteuerung.

Der Toshiba ist ein sehr zuverlässiges Teil. Das Plasma Display ist sehr 
augenschonend und gut ablesbar. Nicht schlecht für einen über dreissig 
Jahre (1989) alten Computer, noch ein nützliches Nischenanwendungsleben 
zu haben. Ich habe ihn seit 1995 in Betrieb. Möchte nicht wissen, 
wieviel diese Teile neu gekostet haben.

CAM Dateneingabe entweder über Floppy Disk oder mit einem Windows Link 
Program über den LPT Port.

P.S. Der Negative Bias Bot (NBB) scheint gerade sein Unwesen hier im 
Thread zu treiben. Beachtlich, so viel Ausdauer und 
Beharrungsvermögen...

: Bearbeitet durch User
von Achim M. (minifloat)


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Gerhard O. schrieb:
> CAM Dateneingabe [...] über Floppy Disk

Es gibt Floppy-Emulatoren mit USB-port, welche auch ohne umständliche 
Floppy-Image-Konverter-Programme auskommen. Sogar im slim Gehäuseformat. 
Vielleicht wäre das ja was für dich?

Oldtimer als daily driver fahren ist doch was schönes :)

mfg mf

von Gerhard O. (gerhard_)


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Achim M. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> CAM Dateneingabe [...] über Floppy Disk
>
> Es gibt Floppy-Emulatoren mit USB-port, welche auch ohne umständliche
> Floppy-Image-Konverter-Programme auskommen. Sogar im slim Gehäuseformat.
> Vielleicht wäre das ja was für dich?
>
> Oldtimer als daily driver fahren ist doch was schönes :)
>
> mfg mf

Hallo Achim,

Danke für Deinen Hinweis. Bin Dir aber zuvor gekommen: so einen Floppy 
Emulator kaufte ich mir schon vor Jahren und habe ihn auch ausprobiert.
Ich habe ihn aber noch nicht eingebaut, weil der PC so nervig zum 
Aufmachen des Gehäuses ist.

Ist Dein Vorschlag noch etwas Anderes? Könntest Du mir bitte einen 
Hinweis geben, wo ich mir es anschauen kann?

Auch kann man auf den USB Memory Stick nur mit einem speziellen Program 
zugreifen. Da dachte ich, warte bis der FD was hat. Funktionieren tut 
das System.

VG,
Gerhard

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7484815 wurde vom Autor gelöscht.
von Michael D. (mike0815)


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Gerald B. schrieb:
> Christian M. schrieb:
>> Heute Mauskabel repariert (am Stecker geknickt) und gleich noch auf die
>> ideale Länge gekürzt. Hatte keine Stecker für Kabel mit Knickschutz, als
>> durfte wiedermal die Heissleimpistole ran...
>>
>> Gruss Chregu
>
> Ich hätte Schrumpfschlauch genommen und den mit Heißkleber vollgepumpt
> :-)
Den Schrumpfschlauch könnte er immer noch drüber ziehen.
Sieht aber sehr sauber aus, der Heiskleber-Klecks...

Gruß Michael

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerhard O. schrieb:
> diese alte MSDOS Klamotte

.. und dann das Windows Setup auf dem Bildschirm? Nanana :-)

Bei mir ists ein altes HP Omnibook, das für Hardware Frickeleien brav 
unter Win98 läuft. Da kannste halt noch Programme laufen lassen, die den 
LPT direkt ansprechen und damit so Dinge wie Pony Prog und den alten 
KISS-Eprommer erlauben.
Da der eine PATA HDD hat, überlege ich schon seit längerem, diese durch 
ein Adapter PATA auf M.2 zu ersetzen und dann eine kleine M.2 SSD 
einzubasteln.

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klaus2)


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Matthias S. schrieb:
> zu ersetzen und dann eine kleine M.2 SSD
> einzubasteln.

...dann geht der ab wie Rakete :)

Klaus.

von J. S. (jojos)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich habe bei mir einen uralten tragbaren Toshiba T3200SX 386sx Portable
> mit Plasma Bildschirm als Steuerungs-PC für meine Eigenbau CNC
> Gravurmaschine in Betrieb.

an den Dingern habe ich früher oft 10-12 h gesessen, danach hat man 
alles grün gesehen :)

von Christopher H. (chtech)


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Es ist Sonntag Abend und ich habe für ein Hobbyprojekt nirgends mehr 
1mm²-Litze mit PE-Farbcodierung mehr rumliegen. Nur noch gelbe Litze...

Ja, ich hätte ein anderes "random" herumliegendes Kabel, z.B. ein 
Kaltgerätekabel opfern können, aber da ein grüner Permanentmarker ebenso 
griffbereit lag: dann halt so. Fürs Hobby ausreichend und eindeutig.

von Klaus R. (klaus2)


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Sehr fein! 😅👌🏼

Klaus.

von 900ss (900ss)


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Christopher H. schrieb:
> 1mm²-Litze mit PE-Farbcodierung

Gefällt mir auch :)

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
900ss D. schrieb:
> Gefällt mir auch :)

Mir auch. Witzig wäre auch gewesen, wenn er mit dem grünen Stift einfach 
"grün" auf das gelbe Kabel geschrieben hätte. :-)

rhf

von Klaus R. (klaus2)


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....neee, mit nem dünnen roten stift: GRÜN-GRÜN-GRÜN....

Klaus.

von Peter N. (alv)


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Christopher H. schrieb:
> aber da ein grüner Permanentmarker ebenso
> griffbereit lag: dann halt so. Fürs Hobby ausreichend und eindeutig.

Bei mir andersrum:
Ich brauchte noch eine Ader in einer Installationsleitung.
Schutzleiter-Ader war vorhanden, aber unnötig.
Also habe ich die mittels Edding schwarz angemalt...

von Teo D. (teoderix)


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Roland F. schrieb:
> Mir auch. Witzig wäre auch gewesen, wenn er mit dem grünen Stift einfach
> "grün" auf das gelbe Kabel geschrieben hätte. :-)

Das geht doch auch sicher mit nem schwarzen Stift. Den schwarzen Strich 
mit "Das ist ein grüner Streifen" beschriften und gut is das... oder?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerhard O. schrieb:
> CAM Dateneingabe entweder über Floppy Disk

In Vorbereitung der Umrüstung des Win98 Laptops auf SSD wollte ich mir 
eine Startdiskette basteln, um später wenigstens ein 'fdisk /mbr' 
abseilen zu können.
Aber sämtliche Disketten, die hier noch rumliegen, protzen mit defekten 
Sektoren, obwohl sie früher mal einwandfrei waren. Da merkste mal, was 
für ein Segen die Solidstate Speicher sind.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Matthias S. schrieb:
> Da merkste mal, was für ein Segen die Solidstate Speicher sind.

bis Lötstellen blöd werden

von Carsten W. (eagle38106)


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Teo D. schrieb:
> Roland F. schrieb:
>> Mir auch. Witzig wäre auch gewesen, wenn er mit dem grünen Stift einfach
>> "grün" auf das gelbe Kabel geschrieben hätte. :-)
>
> Das geht doch auch sicher mit nem schwarzen Stift. Den schwarzen Strich
> mit "Das ist ein grüner Streifen" beschriften und gut is das... oder?

Dazu schiebt man einfach ein dünnen Schrumpfschlauch in der passenden 
Farbe über die umzuwidmende Ader und fertig ist es. Und markiert die 
Änderung dauerhaft.

von Peter N. (alv)


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Matthias S. schrieb:
> Aber sämtliche Disketten, die hier noch rumliegen, protzen mit defekten
> Sektoren, obwohl sie früher mal einwandfrei waren.

Ich habe letztens etliche alte Disketten (5,25" und 3,5"), die seit 30 
Jahren auf dem Dachboden rumlagen, verschenkt. Auf fast allen waren die 
Daten noch lesbar...

von Soul E. (soul_eye)


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Das scheint stark von der Generation abzuhängen. Meine Apple-Disketten 
(5,25" DD, Anfang der '80er) sind bis auf ein paar Ausnahmen alle in 
Ordnung. Mac, Lisa und Amiga-Disketten (3,5" DD, Ende der '80er) 
ebenfalls. Mit PC-Disketten, die damals noch teuer waren (3,5" HD, 
Anfang der '90er), habe ich ebenfalls keinen Ärger.

Spätere PC-Disketten ab Ende der '90er, wo das Päckchen weniger als 10 
DM gekostet hat, sind eigentlich alle hinüber.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Peter N. schrieb:
> Auf fast allen waren die
> Daten noch lesbar...

Lesen wollte ich da gar nix, die Daten sind entweder obsolet gewesen 
oder schon längst aufm Server. Testweise konnte ich sogar von lesen, 
aber beim Formatieren gabs immer mindestens 90kB in def. Sektoren. Dabei 
waren das Markendisketten - TEAC, Sony, Fujitsu - und eine Verbatim, die 
sicher nicht viel taugt. Mal sehen, wie ich die alte Kiste boote. Win10 
kann sicher keine startfähige FAT32 Festplatte für '98 herstellen.

von Tom G. (masterx244)


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Matthias S. schrieb:
> SNIP-- Win10
> kann sicher keine startfähige FAT32 Festplatte für '98 herstellen.

Festplatte in einer VM erstellen (da kann man Bootdisketten als Image 
einhängen) und dann die VM-Platte auf eine echte Platte rüberspiegeln

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Tom G. schrieb:
> Festplatte in einer VM erstellen

Oh, das wär mir zu kompliziert. Ich habe doch noch 'ne Bootdiskette 
gefunden und vorher mit der Win10 Kiste alles auf die neue SSD gespült, 
was auf der alten drauf war. Dann ins Win98 Laptop und den mit Diskette 
gestartet. Auf der SSD waren die Install Dateien für 98, also 98 einfach 
nochmal drübergebügelt - so schnell wie nie zuvor. Jetzt bootet alles 
und die alten Programme sind auch alle da. Habe jetzt also ein lautloses 
Win98 HP Omnibook.

von DCF 7. (dcf77)


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Ein Fundstück auf YouTube, aber praktisch isses

Kabelbruch: Defekte Stelle finden - zerstörungsfrei & super einfach
https://www.youtube.com/watch?v=9qgw8odQZNU

von Jack V. (jackv)


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Dann will ich mich auch mal mit einem On-Topic-Beitrag hier verewigen:

Ich mag ja diese kleinen Pico-Pis in verschiedenen Varianten recht 
gerne. Die haben diesen SWD-Anschluss, über den man die bequem 
programmieren und debuggen kann; allerdings braucht man den auch nur 
genau dazu, und da ist’s irgendwie unnütz, extra einen Anschluss 
dranzulöten.

Also hab ich mir einen Stapel Pogo-Pins mit 1,3mm Kopfdurchmesser kommen 
lassen, drei davon in eine SOT-23-Adapterplatine gelötet, diese Platine 
threadgerecht mit Heißkleber und Kabelbindern an eine modifizierte 
Wäschklammer montiert und das Ergebnis sieht man im Anhang. Schnell 
(halbe Stunde), dirty (Wäscheklammer, Kabelbinder, Heißkleber, sowie 
schmutzige Arbeitsfläche – alles da), und das Problem hat’s auch gelöst.

von Achim M. (minifloat)


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Gerhard O. schrieb:
> Auch kann man auf den USB Memory Stick nur mit einem speziellen Program
> zugreifen.

Diese Gotek Floppy-Emulatoren gibt es überall. Folgende sollen ohne 
Software oder komisch formatierte Sticks auskommen.

SFR1M44-FU-DL (normal, mit Display)

SFR1M44-DU26 (slim, kein Display)

Der Trick ist, die ersten bis zu 1,44MB von root oder einem Ordner 
werden - auf Knopfdruck - vom Stick auf einen internen Speicher 
umkopiert. Oder andersrum.

Dafür muss man die Dinger im "file mode" betreiben.
https://www.gotekemulator.com/Clkj_Images/upfile/SFR1M44-FU-DL.pdf

mfg mf

PS. Der User "matt" berichtet hier 
https://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?t=15191 vom DU26-Modell. 
Scheint genau das zu sein, was du brauchst.
Das U100-Modell von "matt" kann kein "file mode".

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Kabelbruch: Das bringt mich auf die Idee, dass man mit einer Messung im 
Kapazitätsbereich des DVM zwischen 2 leitungen ähnlich deutliche 
Abweichungen finden wird.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Achim M. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Auch kann man auf den USB Memory Stick nur mit einem speziellen Program
>> zugreifen.
>
> Diese Gotek Floppy-Emulatoren gibt es überall. Folgende sollen ohne
> Software oder komisch formatierte Sticks auskommen.
>
> SFR1M44-FU-DL (normal, mit Display)
>
> SFR1M44-DU26 (slim, kein Display)
>
> Der Trick ist, die ersten bis zu 1,44MB von root oder einem Ordner
> werden - auf Knopfdruck - vom Stick auf einen internen Speicher
> umkopiert. Oder andersrum.
>
> Dafür muss man die Dinger im "file mode" betreiben.
> https://www.gotekemulator.com/Clkj_Images/upfile/SFR1M44-FU-DL.pdf
>
> mfg mf
>
> PS. Der User "matt" berichtet hier
> https://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?t=15191 vom DU26-Modell.
> Scheint genau das zu sein, was du brauchst.
> Das U100-Modell von "matt" kann kein "file mode".

Hallo Achim,

Vielen Dank für Deine konkreten Hinweise. Den Gotek Emulator mit LED 
Display habe ich schon. Das müsste ich alles neu ausprobieren. Wäre toll 
wenn "File Mode" funktionieren würde.

VG,
Gerhard

von Dietmar B. (theq)


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Ich hatte kein Gehäuse für einen schnell zusammengezimmerten 
Rechteckgenerator. Also alles in Epoxidharz eingegossen.

von Klaus R. (klaus2)


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...schöne Lösung - vor allem muss man da halt sicher sein, was man macht 
:) Ne blaue LED fehlt noch, sonst geht der Gerät ja nicht. Und es böte 
sich auch an :)

Klaus.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Klaus R. schrieb:
> Ne blaue LED fehlt noch

Die könnte man noch mit einem freien Gatter mit dem Rechtecksignal 
treiben und würde sich sogar optisch durch das Harz hindurch auslesen 
lassen und sieht auch noch optisch sensationell aus.

Beim Gießen darf nur kein flüssiger Saft ins Poti rein fließen!

von Dietmar B. (theq)


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Ja, die Idee mit der LED kam mir auch erst nachdem es fertig war. Mit 
dem Poti muss man tatsächlich vorsichtig sein. Ich hatte ein paar 
kritische Stellen vorher mit Isolierband abgeklebt.

von 900ss (900ss)


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Dietmar B. schrieb:
> Also alles in Epoxidharz eingegossen.

Das gehört eigentlich in einen Thread "Quick Kunstwerke". Schöne Lösung 
:)

von Frank S. (_frank_s_)


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Dietmar B. schrieb:
> Ja, die Idee mit der LED kam mir auch erst nachdem es fertig war.

Das sieht für Q&D viel zu gut aus. Erst wenn die LED mit Heisskleber 
befestigt ist, wird das ganze zu Q&D.

MfG von der Spree
Frank S.

von Al. K. (alterknacker)


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Korbinian G. schrieb:
> Daraufhin musste ein alter Widerstand aus der Ramschkiste herhalten.
> Trotz dieser Misshandlung weigert er sich bis heute kaputtzugehen.

nun ja, das kenne ich noch von DDR Zeiten
Schön das es nicht vergessen wird.

MfG
alterknacker

von Malte _. (malte) Benutzerseite


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In meinem Keller steht ein 15 Jahre alter Dell PC, der mich beim basteln 
mit Musik bespaßt, Datenblätter anzeigt und die CNC Fräse steuert. Nun 
wollte aber nach ein paar Updates das CNC Programm wohl doch gerne 
OpenGL ~2.0 Support um die paar Linien für den Fräsweg zu visualisieren. 
Die interne Grafik kann aber nur 1.4. Also für den Hauptpc eine neuere 
gekauft und die vor 2,5 Jahren währen des Grafikkartenmangels für viel 
zu viel Geld gekaufte RX 550 Karte in den Dell eingebaut.

Tja, Hardware passt nicht. Irgendwie haben die Dell Entwickler nicht an 
doppelt breite Grafikkarten gedacht. Aber mit einer Zange wurde die 
Hardwareinkompatibilität beseitigt :)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Im Urlaub fiel nach 14 Jahren die Kabelhülle des Apple Lightning 
Verbinders plötzlich auseinander. Ersatz war aus geographischen Gründen 
nicht naheliegend. So musste eine alte Kugelschreiber Spiralfeder als 
Stütze geopfert werden, in dem sie aufs Kabel geschraubt wurde, um das 
Schlimmste zu verhüten. Jedenfalls hilft dieser "Hosenträger" 
ausreichend das Kabel weiterhin verwenden zu können, bis es mir genehm 
ist, Ersatz zu beschaffen:-)

: Bearbeitet durch User
von Marc X. (marc_x)


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14 Jahre alt kann das Kabel aber nicht gewesen sein ;) Lightning wurde 
erst 2012 mit dem iPhone 5 eingeführt, aber auch 11 Jahre ist schon ein 
langes Leben für diese Kabel, bei mir sterben die deutlich früher, meist 
an Korrosion von einem der Pins.

Die Lösung mit der Kugelschreiberfeder ist aber nicht von Dauer, die 
Isolation reißt weiter im Laufe der Zeit, ich glaube der Grund dafür war 
das Apple auf PVC verzichtet.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Marc X. schrieb:
> 14 Jahre alt kann das Kabel aber nicht gewesen sein ;) Lightning
> wurde
> erst 2012 mit dem iPhone 5 eingeführt, aber auch 11 Jahre ist schon ein
> langes Leben für diese Kabel, bei mir sterben die deutlich früher, meist
> an Korrosion von einem der Pins.
>
> Die Lösung mit der Kugelschreiberfeder ist aber nicht von Dauer, die
> Isolation reißt weiter im Laufe der Zeit, ich glaube der Grund dafür war
> das Apple auf PVC verzichtet.

Ja. Hast recht. Es waren nur fast 11 Jahre. Ich erstand den zugehörigen 
iPad im Januar 2013. Es wird Zeit für Ersatz zu sorgen. PVC. Deswegen 
ist das Kabel so geschmeidig und weich anzufassen wie eine Katze...

Das Kabel vom viel Neueren iPad ist wesentlich steifer.  Mir war das 
alte Kabel lieber.

Naja, für den Urlaub hat es jedenfalls geholfen.

von Gerald B. (gerald_b)


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Gerhard O. schrieb:
> Im Urlaub fiel nach 14 Jahren die Kabelhülle des Apple Lightning
> Verbinders plötzlich auseinander. Ersatz war aus geographischen Gründen
> nicht naheliegend. So musste eine alte Kugelschreiber Spiralfeder als
> Stütze geopfert werden, in dem sie aufs Kabel geschraubt wurde, um das
> Schlimmste zu verhüten.

Geh damit mal in einen Appleshop, die fallen in Ohnmacht rofl

Na ja, man könnte dem Ganzen nachträglich einen professionellen Anstrich 
geben, indem man Gewebeschlauch und Schrumpfschlauch verwendet, so wie 
es an den Kabelbäumen von ATX-Netzteilen praktiziert wird.
Als Vorort Lösung, wo man oft nix weiter als eine Handvoll Heimaterde 
hat, allerdings gut improvisiert :-)

von Soul E. (soul_eye)


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Gerald B. schrieb:
> Na ja, man könnte dem Ganzen nachträglich einen professionellen Anstrich
> geben, indem man Gewebeschlauch und Schrumpfschlauch verwendet,

Gibt es mittlerweile vernünftige Schrumpfschläuche, die man seitlich 
öffnen kann? Längs offene Gewebeschläuche kenne ich, aber die sind nicht 
besonders robust.

Man will das Kabel ja nicht durchschneiden um den Schlauch 
drüberzufädeln. Und eine Größe, die über den Stecker passt, schrumpft 
nicht bis auf den Durchmesser des Kabels. Bei 3:1 oder 4:1 ist Schluss.

von Teo D. (teoderix)


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Soul E. schrieb:
> Gibt es mittlerweile vernünftige Schrumpfschläuche, die man seitlich
> öffnen kann?

Probier's mal mit 0,5mmm Selbstverschweißendem....
Wenn's gut funktioniert , gib Bescheid! ;P

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Spaß am Dienstag: die Brausetabletten-Taschenlampe

Die defekte Endoskop Kamera hatte im Handgriff eine Highpower LED und 
ein dazugehöriges Platinchen mit dem AX2002 LED Treiber. Der Handgriff 
selber war aber unhandlich und unbrauchbar. Also habe ich die passenden 
Innereien zusammengesucht (18650 Zelle und Schalter) und das ganze in 
ein Brausetablettenrohr gestopft.
Bild 1: die Innereien, Bild 2 das fertige Produkt. Der AX2002 schaltet 
als Unterspannungsschutz bei etwa 3V ab. Geladen wird bei mir immer über 
die JST Stecker.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Teo D. schrieb:
> Soul E. schrieb:
>> Gibt es mittlerweile vernünftige Schrumpfschläuche, die man seitlich
>> öffnen kann?
>
> Probier's mal mit 0,5mmm Selbstverschweißendem....
> Wenn's gut funktioniert , gib Bescheid! ;P

Kann ich nur bestätigen, ist dicht. Sieht halt nicht so schön aus, ist 
halt dirty! Daher ein Plus-Kommentar von mir.

von Stephan S. (uxdx)


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Vögel beobachten macht im Winter besonders Spass, wenn sich die Vögel um 
das Futter balgen, also 2x ESM32-CAM gekauft, nur woher ein regendichtes 
Gehäuse herbekommen? Bei unserem Edeka gibt es sehr leckeren Zaziki, der 
wird hier so schnell leer, dass wir Unmengen von Schalen davon haben und 
meine Frau die im Haushalt für alles mögliche hernimmt. Also habe ich 
mir da (wieder mal) eine gemopst und eine Halterung für die Cam gebaut. 
Leider ist der Kunststoff etwas trüb, also ein Loch gestanzt und eine 
Scheibe Polystyrol von einer CD-Hülle davorgeklebt, es gib von 
Technicoll die Klebesticks 9310, die kleben auch Kunststoffe 
zuverlässig.

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (gerald_b)


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Laut Murphy sind ja die Lieferzeiten umgekehrt proportional zur 
Dringlichkeit. So sind auch die SO8 --> DIL Adapterplatinen noch auf dem 
Ruderboot von China unterwegs. Um trotzdem mal was auf dem Steckbrett 
ausprobieren zu können, tat es in diesem Fall auch ein halber SOP28 
Adapter :-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ein rotes Licht für den Halloween-Kürbis wurde angefordert.

Nun ja, ein rotes Dauerlicht wäre zu simpel … Ein Flackerlicht gab's 
schon mal als Bestandteil unseres "Nachtlicht"-Bastelangebots, mit einem 
ATtiny13 aufgebaut. Die Nachtlichtfunktion interessiert hier gerade 
nicht, aber man könnte natürlich den zweiten PWM-Kanal noch für eine 
zweite Pseudo-Random-Flackersequenz benutzen.

15 Minuten später lief die Software auf einem STK500. Weitere 30 Minuten 
später war die Hardware fertig. Noch schnell paar 18650 gesucht in der 
Kiste, die werden ewig halten. :-)

Das schwierigste war die "Montage" im Kürbis.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ein Flackerlicht geht auch mit ner Kühlschrankbirne, Glüh.
In Reihe mit nem Starter für Leuchtstofflampen.
Und wenn man das jetzt nicht ALLZU sehr isoliert, passt das zu Halloween 
noch viel besser.

Muahahaaargh 😈☠👻

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Jörg W. schrieb:
> Ein rotes Licht für den Halloween-Kürbis wurde angefordert.

Da fehlt der Heißkleber! :-)

rhf

von J. S. (jojos)


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Es gibt auch so fertige Flacker LED (ja, ist dann nicht mehr Q & D). Die 
habe ich mal gesucht als Ersatz für ein Grablicht, da war ein Bein der 
LED wegoxidiert. Da konnte ich zwar gerade noch so bis in die LED einen 
Draht anlöten, habe die dann aber noch auf AliExpress gesucht. Habe 
welche bestellt, aber die Blinken im Sekundtakt anstatt zu Flackern wie 
das Original. Kennt hier jemand diese Flacker LED? Als 5 mm LED, nicht 
in Flammenform, solche habe ich schon gesehen. Und falls jemand Blink 
LED brauchen kann, ich habe welche zu verschenken.

von Teo D. (teoderix)


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J. S. schrieb:
> Kennt hier jemand diese Flacker LED? Als 5 mm LED, nicht
> in Flammenform, solche habe ich schon gesehen.

Jo, hab welche rumliegen. Wenn ich sie finde kannste welche haben. 
Müssten so an die 20St. sein.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Roland F. schrieb:

> Da fehlt der Heißkleber! :-)

Hält auf nassem Kürbis nicht. :-))

J. S. schrieb:
> Es gibt auch so fertige Flacker LED

War nicht da in der Kiste. Das andere Zeug schon.

von Stefan F. (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Kugelschreiber Spiralfeder als Stütze

Das ist ein alter Klassiker, das machen viele erfahrene Apple User schon 
direkt nach dem Kauf - vorbeugend.

von Al. K. (alterknacker)


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Für alte Versuche  zusammengelötet.
Wird jetzt aber  eingesetzt werden.
Habe schon Weihnachtliche Gedanken....

MfG
alterknacker

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Hier noch was schnelles bis zum 1.Dez.
Mit den WS2812 realisiert und verschiedenen Controllern.


MfG
alterknacker

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7532753 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #7532808 wurde vom Autor gelöscht.
von Icke ®. (49636b65)


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Al. K. schrieb:
> Hier noch was schnelles bis zum 1.Dez.

Immerhin, du bleibst deinem Stil treu.

von Reinhard R. (reirawb)


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Icke ®. schrieb:
> Al. K. schrieb:
>> Hier noch was schnelles bis zum 1.Dez.
>
> Immerhin, du bleibst deinem Stil treu.

Genau, aber: Früher war mehr Lametta.

(Aus gegebenem Anlass)

Reinhard

von Al. K. (alterknacker)


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Icke ®. schrieb:
> Immerhin, du bleibst deinem Stil treu.

..übersetze mal
Quick&dirty

MfG
alterknacker

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite



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Umbau alter Teleskop-LED-Taschenlampe auf USB-Ladung

Solche Teleskop-Lampen hat Pollin mal 'ne Zeitlang verkauft. Sind gar 
nicht so schlecht, wenn man sie auseinander zieht, leuchtet ein Array 
von 30 LEDs recht großflächig quer zum Lampenstab.

Drin werkelt eine 18650-Zelle und eine Ladeschaltung. Leider kommt diese 
mit einem proprietären Netzteil mit nominal 9 V und einem kleinen 
Hohlstecker Ø 3,7 mm. Letztens im Urlaub fehlte natürlich prompt das 
passende Ladegerät.

Sollte man mal auf USB umbauen, dafür hat man immer ein Ladegerät dabei 
… Sehr zu meinem Erstaunen enthält das Innenleben einen 34063 – der aus 
den 9 bis 12 V Eingangsspannung dann mit fast datenblattgetreuer 
Applikationsschaltung 5 V (real eher 5,2 V) macht, die dann mit einer 
1N4001 und einem Vorwiderstand die eigentliche Ladeschaltung bilden. Für 
Betrieb an USB muss man also lediglich den Schaltregler brücken. :-)

Also irgendwo aus Schrott eine Mikro-USB-Buchse ausgesägt und 
aufgeklebt, zwei Drähte an der Buchse, den Regler abgeklemmt und 
gebrückt, und am Ende noch das Loch für die Ladebuche auf USB-Maß 
gefräst, fertig. :) Die Ladekontroll-LED funktioniert jetzt nicht mehr 
ganz so wie früher, aber das ist verschmerzbar.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Stefan F. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Kugelschreiber Spiralfeder als Stütze
>
> Das ist ein alter Klassiker, das machen viele erfahrene Apple User schon
> direkt nach dem Kauf - vorbeugend.

Aus gutem Grund. Die sauteuren original Lightning-Kabel von Apple sind 
bereits vor dem Auspacken E-Schrott (eigene Erfahrung!). 1000 x besser 
sind Billig-Kabel auf ebäh & Co.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Jörg W. schrieb:
> Umbau alter Teleskop-LED-Taschenlampe auf USB-Ladung
2023-11-13-20-30-24-459.jpg

Hat Dir da ein älterer Herr mit Bezug zu einem Modellbahnclub 
assistiert?

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Manfred P. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Umbau alter Teleskop-LED-Taschenlampe auf USB-Ladung
> 2023-11-13-20-30-24-459.jpg
>
> Hat Dir da ein älterer Herr mit Bezug zu einem Modellbahnclub
> assistiert?

bei quick+dirty MUSS das so!

von Al. K. (alterknacker)


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Hat seinen ersten Wochenendeinsatz schon Hinter sich, der nächste
ist Modellbahnclubkneipentreffen.
Eine Jahres-Endversammlung wird vom Finanzamt verlangt.;-))

In der Weihnachtszeit stehen solche kleinen Dinger in Geschäften, aber 
sicherheitshalber nur mit 5V Netzteil.

Das aufklappbare Gehäuse ist ein Uhreinetui von meiner Gewerkschaft , 
aber mit "Goldenen"  Inhalt.

Edit:
Beitrag "Re: Zeigt her eure elektronischen Weihnachtsbasteleien!"
näheres darüber.
MfG
alterknacker

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Jörg W. schrieb:
> Umbau alter Teleskop-LED-Taschenlampe auf USB-Ladung

… du hättest ja wenigstens noch den Spalt um die Buchse mit Heißkleber 
verschmieren können, damit’s richtig zünftig wird ;)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> du hättest ja wenigstens noch den Spalt um die Buchse mit Heißkleber
> verschmieren können

Gut, hätte dann noch besser hierher gepasst :-), aber ich möchte 
eigentlich die Platine auch bei Notwendigkeit wieder entnehmen können … 
Ich dachte, der Klecks Epoxidharz unter dem Platinchen mit der 
USB-Buchse wäre dirty genug. :)

Klar hätte man versuchen können, die Fräsung irgendwie sauberer zu 
bekommen, aber freihand genügte mir das. ;-) Polystyrol zu fräsen ist eh 
schon lästig, das ist ja eigentlich kein Fräsen mehr, sondern ein 
Herausschmelzen des Lochs.

: Bearbeitet durch Moderator
von Arno H. (arno_h)


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Die beste Ehefrau von allen wollte ein Versteck für ihr Bügelbrett.

Arno

von Thomas W. (goaty)


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Arno H. schrieb:
> ... ein Versteck für ihr Bügelbrett.
Die guten Magneten...

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas W. schrieb:
> Arno H. schrieb:
>> ... ein Versteck für ihr Bügelbrett.
> Die guten Magneten...

Bei mir heften die auch alles Mögliche fest. Kühlschrankmagnete für 
komplette A4-Blöcke und so. :-)

von Martin S. (sirnails)


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Was sind das für Magnete?!

von Jack V. (jackv)


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Stammen aus Festplatten, sind dort ein Teil zum Positionieren des Arms 
mit dem Schreib-/Lesekopf.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Festplatten, das sind die SSDs, nur von früher und in groß und laut und 
warm gewesen. :-))

von Manfred P. (pruckelfred)


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Arno H. schrieb:
> Die beste Ehefrau von allen wollte ein Versteck für ihr Bügelbrett.

Auf den Bildern sehe ich den Magneten einer älteren Festplatte und eine 
Schraube, aber kann mir das Gesamtgebilde nicht vorstellen.

von Gerald B. (gerald_b)


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Jörg W. schrieb:
> Festplatten, das sind die SSDs, nur von früher und in groß und laut und
> warm gewesen. :-))

Man hat es sogar geschafft, SSDs inzwischen mechanisch so empfindlich, 
wie Festplatten zu bauen

duck und weg

von Klaus R. (klaus2)


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Manfred P. schrieb:
> aber kann mir das Gesamtgebilde nicht vorstellen.

Ich zunächst auch nicht, aber das BB hängt damit wohl seitlich am Tisch 
wie ein Surfbrett am Bulli.

Klaus.

von Arno H. (arno_h)


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Manfred P. schrieb:
> Auf den Bildern sehe ich den Magneten einer älteren Festplatte und eine
> Schraube, aber kann mir das Gesamtgebilde nicht vorstellen.

Der Magnet ist an einem Regal befestigt und die Schraube stellt den 
Abstand zur Zimmertür ein. Dazwischen steht dann das Bügelbrett. Das 
Bügelbrett hat den Schwerpunkt nicht in der Mitte und so wird ein 
Umfallen verhindert. Belehrungen nützen leider nichts, also fixiert und 
Tür bleibt offen.

Arno

von Arno H. (arno_h)


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Thomas W. schrieb:
> Die guten Magneten...
Wie hast du die Magnete im Bild unfallfrei geborgen?

Arno

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Arno H. schrieb:
> Wie hast du die Magnete im Bild unfallfrei geborgen?

Für die betroffene Festplatte ist das sicher ein Unfall. Bei mir hängen 
da Laborkabel (die Dinger mit Krokoklemmen oder Bananensteckern) in der 
Werkstatt dran.

von Thomas W. (goaty)


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Arno H. schrieb:
> Wie hast du die Magnete im Bild unfallfrei geborgen?

Meine Methode: Eine möglichst flache Klinge vom Taschenmesser an Spalt 
zwischen Magnet und Metall ansetzen und dann einen bedachten Schlag mit 
einem kleinen Hammer.
Schutzbrille sicherheitshalber. Ist aber noch nie was weggesplittert, 
höchstens zerbrochen.
Dann mach ich Schrumpfschlauch drum, weil sehr brüchig.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Arno H. schrieb:
> Die beste Ehefrau von allen wollte ein Versteck für ihr Bügelbrett.

Das ist dann mal wirklich "quick and dirty". :-)

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bergen der Magnete, also der Neodymplättchen:

Den Träger ETWAS warm machen, so dass man die grad noch so anfassen 
kann.
sind bei mir bis 60°C
Dann den Träger leicht so biegen, dass die Seite
wo das Magnetplättchen drauf ist, konvex wird.
So reisst die Nickelschicht nur in den aller seltensten Fällen mit ab.
Bei der Abhebelmethode und vor allem kalt ha'm die Dinger
an den Klebestellen oft diese Schicht verloren.

Mit Zugang zu einer kompetenten Rotostanze schneide ich
von den Gegenstücken zum flachen Träger einfach nur die
überstehenden Winkel und Kanten ab.
Mit dem Träger sind die ja viel besser zu montieren.

Und lassen sich viel besser im Bereitstellungsraum stapeln :-]

: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


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Jörg W. schrieb:
> Festplatten, das sind die SSDs, nur von früher und in groß und laut und
> warm gewesen. :-))

Soo laut sind heutige Festplatten auch nicht mehr, und SSDs werden auch 
warm, oder wozu brauchen sie sonst Kühlkörper?

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