Gefunden Oder: Material zum Nulltarif

#7193576
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Du musst ja stundenlang rühren um in einem Eimer voll Wasser
>  ne Handvoll von dem Zeugs zu lösen

Richtig.
Daher einfach großflächig über das Unkraut streuen und 2..4 Wochen 
warten.

Dann ist vom Regen alles gelöst, inkl. Unkraut.

Interessant ist die spätere Düngewirkung:
Rasenflächen wuchsen danach 5..8 Wochen kräftig und sehr grün nach.

Also durchaus etwas für Experimente im Garten :-)

In der Zwischenzeit die Stahlteile beim Schrotti verticken, Metall ist 
ja gesucht.

Hast Du schon ein paar Experimente mit dem CO2 gemacht ?  ;)
#7195013
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Ich hatte es ja schon einige Beiträge vorher angedroht:
Der alte (Bj. 2001) Türöffner von GEZE wird der Aufzugsmotor
für die Kirchturmuhr.

Funktioniert perfekt.

Taktung alle 10- 15 Minuten. Die Bilder sind fast selbsterklärend.
Aufziehen (ca. 15 cm Seil), danach zurückfahren.
Macht das Teil automatisch.

Die Seilrolle wird mitgenommen, danach kann sie ohne Kontakt
zum Antrieb (leicht gebremst) zurückrollen.

Grüße Bernd
Angehängte Dateien:
#7195043
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Da hätte ich noch was: Es war mal die Temperaturanzeige
eines Brennwertkessels (Vetter).
Die leuchtet so schön:-)

3 Anschlussdrähte.

Sensor wohl ein PT1000 ?

Welche Spannung könnte ich (Wo ?) mal anlegen, um das Teil nicht gleich
zu himmeln?

Das war wohl eine zugekaufte Komponente, da die originale Platine
deutlich handgearbeitet war. (24 V DC Netzteil).

Viele Grüße
Bernd
Angehängte Dateien:
#7195131
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Apropos Feuerlöscher bzw. Gasflaschen ....das sind die Dinger die ich 
als Entrümpler eher nicht finden will ,wobei Letztere sich mittlerweile
jetzt mittlerweile gut verkaufen lassen,ob mit oder ohne Tüv ,leer oder 
voll,
ist scheinbar egal...
...und was Schrott betrifft...gesucht und benötigt ud auch "vorhanden" 
ja,aber die Verwertung ist energieintensiv und deshalb ist der 
Ankaufspreis bescheiden...Hund beißt sich in den Schwanz
#7195227
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Ich hab 4 Jahre lang 2 Werkstoffhöfe belagert

38microwellen (microwellen Trafos)

130 minitrafos

6 Große Trafos

proxon mini drehmel
Netzteil

6 cd player
etliche CDs

etliche Lautsprecher

4 röhrenradios

2 verstärker.

zig Relais

alles Ausgebaut und Mitgenommen

wäre echt ne Stange wenn ich alles neu kaufen müsste
und mein Traum wäre Zerplatzt

tobi
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7195485
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Andrew T. schrieb:
> Schau doch Mal ob das to220 rechts neben den 7segment anzeigen ein
> spannungs Regler ,78xx oder 79xx ist.
>
> Falls ja, legst du dort Spannung gemäß DaBla an, ca. 4V über dem Regler
> Nennwert, damit dieser sauber arbeiten kann.


Dann kann man auch die Ausgangsspannung des Reglers anlegen.
Wenn es ein 7809 ist also 9V
#7195901
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Andrew T. schrieb:
>> Schau doch Mal ob das to220 rechts neben den 7segment anzeigen ein
>> spannungs Regler ,78xx oder 79xx ist.
>>
>> Falls ja, legst du dort Spannung gemäß DaBla an, ca. 4V über dem Regler
>> Nennwert, damit dieser sauber arbeiten kann.
>
>
> Dann kann man auch die Ausgangsspannung des Reglers anlegen.
> Wenn es ein 7809 ist also 9V

Es ist ein 7805.
Also sollte das mit einem 9V Block laufen.

Ich warte gerade auf Ersatzteile für meinen Heizkessel. da muss
ich einen Temeraturfühler tauschen, weil ein Kunststoffteil
weggebrochen ist und er mechanisch nicht mehr an seiner Position
bleibt.

Evtl. kann ich den gleich missbrauchen.

Grüße Bernd
#7195906
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> das ist dann natürlich der Vorteil von Schrott.
> Schrott geht immer. Dafür gibts immer Geld.

Nicht wirklich. Der hiesige Schrotter zahlt für Kupfer an Private gar 
nicht mehr, und für Eisen gibt es Geld erst ab 200 kg - da müsste man 
schon fleißig Kleinsch*** sammeln oder sehr ergiebige Quellen haben, 
damit sich die Arbeit einigermaßen lohnt.
#7195915
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Wollvieh W. schrieb:
> Was ist schon die Mitnahme vom Wertstoffhof gegen das Errichten
> eines
> solchen im Wohnzimmer. :)
>
> Nachher am Sonntag ist hier goßer Flohmarkt mit viel Privatleuten, der
> abends nahtlos in Sperrmüll übergeht. Ein paar hundert Schallplatten und
> Bücher sind immer drin. :)

ich sammle doch nicht fürs Wohnzimmer , sonden für ein Projekt
aber im Werkstoffhof hasst du bin 3Wochen, alles zusammen für ein 
Wohnzimmer an Mobilar
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7196303
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Wolfgang H. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> das ist dann natürlich der Vorteil von Schrott.
>> Schrott geht immer. Dafür gibts immer Geld.
>
> Nicht wirklich. Der hiesige Schrotter zahlt für Kupfer an Private gar
> nicht mehr

dann ist das ein Betrüger und gehört angezeigt.

ansonsten via Kleinanzeigern inserieren
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7196307
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Bernd F. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Andrew T. schrieb:
>>> Schau doch Mal ob das to220 rechts neben den 7segment anzeigen ein
>>> spannungs Regler ,78xx oder 79xx ist.
>>>
>>> Falls ja, legst du dort Spannung gemäß DaBla an, ca. 4V über dem Regler
>>> Nennwert, damit dieser sauber arbeiten kann.
>>
>>
>> Dann kann man auch die Ausgangsspannung des Reglers anlegen.
>> Wenn es ein 7809 ist also 9V
>
> Es ist ein 7805.
> Also sollte das mit einem 9V Block laufen.

an den Ausgang des Reglers anschliessen
und ein paar Dioden in Reihe davor schalten.
so spart man sich die Verbraterei des Stabi
#7196499
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> an den Ausgang des Reglers anschliessen
> und ein paar Dioden in Reihe davor schalten.
> so spart man sich die Verbraterei des Stabi

Nö, so wie Du es vorschlägst betreibt ma  ndne Relger rückwärts,
seinen Längstransistir in Sperrrichtung,
damit kannst Du ihn intern beschädigen.

Daher so nicht empfehlenswert.

Datenblatt lesen hilft. TI.com weist explizit darauf hin.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7196536
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Andrew T. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> an den Ausgang des Reglers anschliessen
>> und ein paar Dioden in Reihe davor schalten.
>> so spart man sich die Verbraterei des Stabi
>
> Nö, so wie Du es vorschlägst betreibt ma  ndne Relger rückwärts,
> seinen Längstransistir in Sperrrichtung,
> damit kannst Du ihn intern beschädigen.
>
> Daher so nicht empfehlenswert.
>
> Datenblatt lesen hilft. TI.com weist explizit darauf hin.

doch, den Regler entfernen.
Wozu sollte ich im Regler unnötigen Batteriestrom verbraten,
wenn denn ein Betrieb am 9V Block vorgesehen ist?
(Firma: --------------) #7198745
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Bernd F. schrieb:
> Ich warte gerade auf Ersatzteile für meinen Heizkessel. da muss
> ich einen Temeraturfühler tauschen, weil ein Kunststoffteil
> weggebrochen ist und er mechanisch nicht mehr an seiner Position
> bleibt.
>
> Evtl. kann ich den gleich missbrauchen.

Vllt. solltest du mal mit Glasfibermatten, Heiskleber, Sekundenbleber, 
2K-Kleber oder 2K-Knettmasse den Halter reparieren.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7198777
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Am Sperrmüll gabs gestern Werkzeug. In diesen beiden Taschen da.
Teilweise Zeug für einen Sattler oder Polsterer.
-zig cm lange Nähnadeln und so.

Nachdem das da ein paar Stunden lang stand, kam das dann zu mir.

Und heute morgen an anderer Stelle einen Taschenrechner.
Aus der Zeit als "Electronic" noch "Atom" war ;-]
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7198834
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Jörg W. schrieb:
> Typisch sind die gebogenen Nadeln.

ja da waren auch welche dabei,sind nur nicht im Bild gelandet.

Percy N. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Nachdem das da ein paar Stunden lang stand, kam das dann zu mir.
>
> 
https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/sirinal-pastillen-dose-alt-rar/173040257-234-925

hmm manche Schätze übersieht man.

;-]
#7198915
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> dann ist das ein Betrüger und gehört angezeigt.
>
> ansonsten via Kleinanzeigern inserieren

Wenn so manche Schrottis nichtmehr von "privat"
ankaufen wollen,ist das mehr als verständlich...
Wer oder was ist da heuzutage noch "privat"?

""Ein ebenfalls häufiger, dem Finanzamt bekannter Fall, ist der Verkauf 
von Schrott durch die Arbeitnehmer dieser Betriebe – mit Einverständnis 
des Chefs natürlich. Hier wird nicht nur Umsatzsteuer am Finanzamt 
vorbeigeführt, sondern es werden auch Lohnsteuer und Sozialabgaben 
unterschlagen. Zudem wurde vor kurzem das Reverse-Charge-Verfahren 
eingeführt, welches eine Umkehr der Steuerschuld bei Schrottlieferungen 
vorsieht....""
https://kuehn-beratung.de/schrotterloese-im-visier-der-betriebspruefer-und-steuerfahnder/

Hat ja auch dieser zu einem "Skandal" aufgebauschten Fall aufgezeigt.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Nach-Skandal-Ex-Team-und-Kfz-Stelle-einigen-sich-vor-Gericht,holzminden350.html
#7199431
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Mir fällt bei der einen oder anderen Fundstelle im gewerblichen Bereich 
auf, daß dort immer die Kabel fehlen. Manchmal ist ein Wust Kabel frisch 
obendrauf, aber am nächsten Tag weg. Da vermute ich ähnliche 
Vorgehensweisen durch Innentäter. (Ich mein, das ist doch ein Skandal, 
wenn ich ein altes Gerät klauen will und dann hat einer vorher die 
dazugehörigen Kabel gestohlen!)
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7199437
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Gunter Z. schrieb:
> 
https://kuehn-beratung.de/schrotterloese-im-visier-der-betriebspruefer-und-steuerfahnder/

sieht das FA dabei auch den bereits erfolgten Einkauf
dieser Metalle als Halbzeuge?

und zu den Kennzeichen:
Interessant, das ist doch eigentlich das Eigentum
der vorherigen Besitzer, die die Kennzeichen am Auto hatten
#7199966
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Wollvieh W. schrieb:
> Mir fällt bei der einen oder anderen Fundstelle im gewerblichen
> Bereich
> auf, daß dort immer die Kabel fehlen. Manchmal ist ein Wust Kabel frisch
> obendrauf, aber am nächsten Tag weg. Da vermute ich ähnliche
> Vorgehensweisen durch Innentäter. (Ich mein, das ist doch ein Skandal,
> wenn ich ein altes Gerät klauen will und dann hat einer vorher die
> dazugehörigen Kabel gestohlen!)

Da gibt es evtl. eine Erklärung:

Der "Schrotti" bei dem ich mein überzähliges Eisen, Kupfer und Alu 
abgebe (Lauster in Korntal-Münchingen) vergütet Kabel zu einem höheren 
Preis wenn KEINE Steckverbinder dran sind.

d.h. falls (in Deinem Fall) da Kabel zum Abholen vorbereitet waren, ist 
das eine mögliche Erklärung warum diese Kabel sorgfältig von Stecker und 
Gerät getrennt wurden .-)

> (Ich mein, das ist doch ein Skandal,
> wenn ich ein altes Gerät klauen will und dann hat einer vorher die
> dazugehörigen Kabel gestohlen!)

Das mit deiner Bemerkung "klauen" werte ich mal als Ironie .-)

Ich sehe sowas immer von einem anderen Standpunkt: In der Regel sind bei 
alten Geräten die Kabel brüchig, eingesifft mit (will gar nicht wissen 
was für) Sachen, schmutzig.

Da fällt es mir leicht wenn ich ein Gerät restauriere, auch gleich ein 
neuwertiges, sauberes, schöneres Kabel zu montieren .-)

Und natürlich frage ich vorher höflich, ob ich das ausgesonderte Gerät 
mitnehmen darf, was fast immer erlaubt wird -- ein netter Umgangston 
hilft da ungemein :)
#7199968
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>>
>>> Interessant, das ist doch eigentlich das Eigentum
>>> der vorherigen Besitzer, die die Kennzeichen am Auto hatten
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Dereliktion
>
> Da muss ja aber doch wohl gefragt werden, ob die Kz. da bleiben sollen

Ich weiß nicht, wie es bei Deiner Zulassungsstelle gehandhabt wird, aber 
ich kenne es so, dass dort Müllbehälter speziell für alte Kz vorgehalten 
werden.

Bei einer endgültigen Stillegung fragen die MA gewöhnlich auch, ob das 
Kz entsorgt werden soll, bei einer vorübergehenden freilich nicht.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7199997
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Percy N. schrieb:
> Ich weiß nicht, wie es bei Deiner Zulassungsstelle gehandhabt wird, aber
> ich kenne es so, dass dort Müllbehälter speziell für alte Kz vorgehalten
> werden.

In dem Fall ist es dann wohl das mit der Dereliktion.

Wie im Übrigen auch bei Sperrmüll.
Nur bei einer extra "ausgewiesenen" Spendensammlung nicht,
wo z.b. auch Altkleider dazu zählen,
wenn man per Handzettel im Briefkasten zum Rausstellen gebeten wird.

Alles um Container herum gestapelte ist Wildmüll,
da hat keiner zu einer Spende gebeten.
Und damit wird es wieder zur freien Verfügung.
Da sind dann auch oft andere Dinge dabei (siehe im Funde-Faden)
Moderator Persönliche Seite #7200611
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Wenn der Stecker kaputt ist, musses wech!

War wohl eher wegen des kaputten Steckers 40 Jahre lang in einer Kiste 
auf dem Dachboden verschwunden und dann beim Entrümpeln des Nachlasses 
weggeworfen worden.

Wer ernsthaft bis in die jetzige Zeit ein Röhrenradio betreibt, tut dies 
aus nostalgischen Gründen. Aber der wird das dann nicht eines kaputten 
Steckers wegen wegwerfen.
Persönliche Seite #7201604
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Hallo DesIntegrator und Jörg.

●DesIntegrator ●. schrieb:
> heute hat auch wieder einer dereligiert.
>
> Wenn der Stecker kaputt ist, musses wech!

Marke: "Tesla" (Technika slaboproudá). Ich hatte in meiner ehemaligen 
Sammlung etwas vergleichbares aus französicher Produktion. Baujahr 
irgendwann 1945 bis 1950.
Das Bakkelitgehäuse war vollisolierend, und das Metallchassis innen 
führte Netzpotential. Ausserdem war es eine Allstromausführung, über 
dicke Lastwiderstände aus gewickeltem Draht mit Klemmschellen für den 
Abgriff konnte von 110V bis 220V eingestellt werden. Bei dir sehe ich 
auf der rechten Seite auch solche Widerstände. Vor inbetriebnahme 
überprüfen, ob sie eventuell noch für 110V eingestellt sind.
Möglicherweise war ja auch der Ausmusterungsgrund eine Umstellung 110V 
zu 220V, und keiner wusste, wie das Gerät umzustellen war, oder es wurde 
vergessen und dadurch beschädigt. Die Antennenankopplung war teilweise 
durch Kondensatoren potentialfrei gemacht. Überprüfen, ob die noch gut 
sind.

Das Teil war überraschend empfindlich und trennscharf, verglichen mit 
den Halbleiterradios der 70er und 80er. Lediglich das 6kHz NF-Filter 
passte nicht mehr wegen dem erneuerten Wellenplan.

Jörg W. schrieb:

> Wer ernsthaft bis in die jetzige Zeit ein Röhrenradio betreibt, tut dies
> aus nostalgischen Gründen. Aber der wird das dann nicht eines kaputten
> Steckers wegen wegwerfen.

Oder zur eigenen Ausbildung und zum Erfahrung sammeln. Wenn man auch 
keine direkte Erfahrung mit (eventuell veralteten) "exotischen" 
Technologien und Sonderfällen hat, lernt man auch nie, welche 
Auswirkungen oder auch Nichtauswirkungen "unbedeutende" Details haben 
können.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
#7201758
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> sieht das FA dabei auch den bereits erfolgten Einkauf
> dieser Metalle als Halbzeuge?

Klar,irgendwann fand ja auch mal der Einkauf des Halbzeugs statt,also
eine Ausgabe...der "Ausschuß" also Schrott ob das jetzt positiv,negativ
oder im Tausch ausfällt,es sind Einnahmen und diese müssen angegeben
werden.
https://www.sbsdresden.de/allgemeine-informationen/schrotthandel-bei-lieferungen-zu-negativen-preisen-kein-wechsel-der-steuerschuldnerschaft/
#7201988
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Andrew T. schrieb:
> Der "Schrotti" bei dem ich mein überzähliges Eisen, Kupfer und Alu
> abgebe (Lauster in Korntal-Münchingen) vergütet Kabel zu einem höheren
> Preis wenn KEINE Steckverbinder dran sind.

Da gibts zweierlei Gründe...Kabel mit Steckern sind oftmals der "passiv 
Geräte"-Fraktion zuzuordnen und damit eigentlich "ESchrott".
Dazu kommt ,das die Kabel mit Steckern höhere Kosten bei der Separierung 
erfordern.
Was zahlt man denn bei euch im 70er Plz Bereich?...bei mir,72 Plz, waren
es diese Woche 2€/kg für das 38-40% Kabel ohne Anhaftungen ala Stecker 
,Netzteile,Ferrite.
#7201998
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Percy N. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Interessant, das ist doch eigentlich das Eigentum
>> der vorherigen Besitzer, die die Kennzeichen am Auto hatten
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Dereliktion

" Jedoch ist umstritten, ob die Bereitstellung von Gegenständen für den 
Sperrmüll zu einer Dereliktion führt. Für den Standardfall wird dies von 
der herrschenden Meinung bejaht[1]"

Merkwürdiger Wikipedia-Artikel. Die herrschende Meinung des 
Bundesverfassungsgerichts ist der schwebende Eigentumsübergang auf das 
Entsorgungsunternehmen. Nix Eigentumsaufgabe. Im Lockdown mußte ich das 
mal nachts um 3 mit zwei übermotivierten Polizisten diskutieren, denen 
nicht bekannt war, daß hier im gesamten Landkreis per Abfallsatzung die 
Mitnahme von Sperrmüll durch Privatpersonen ausdrücklich erlaubt ist.

Bei den Autoschildern gibt es teils Einwurfkästen, zum Teil wird man bei 
der Rückgabe gefragt. Am Ende gehören sie der Zulassungsstelle. Aber 
nicht deren Mitarbeitern. Anders als das Büromaterial dort. :)
#7202006
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Wollvieh W. schrieb:
> Die herrschende Meinung des Bundesverfassungsgerichts

Gab es dissenting votes?

> ist der schwebende
> Eigentumsübergang auf das Entsorgungsunternehmen.

Was soll das denn sein?

Datu hast Du doch ganz sicher eine Fundstelle, nicht wahr?

In der Container-Entscheidung findet sich Folgendes:

"Die Feststellung, ob die Entnahme von Lebensmitteln aus einem 
Abfallbehälter eine strafbare Wegnahme einer fremden Sache darstellt, 
obliegt grundsätzlich den Fachgerichten. Diese haben unter Würdigung der 
konkreten Umstände des jeweiligen Sachverhalts zu entscheiden, ob die 
Abfälle durch eine Eigentumsaufgabe gemäß § 959 BGB herrenlos geworden 
sind, ob ein Übereignungsangebot an beliebige Dritte vorlag oder ob die 
Abfälle im Eigentum des bisherigen Eigentümers verblieben. Die 
Fachgerichte haben maßgeblich darauf abgestellt, dass sich der 
Abfallcontainer in der Anlieferzone des Supermarktes und damit auf 
dessen eigenem Gelände befunden habe und darüber hinaus verschlossen 
gewesen sei. Zudem hätten die Abfälle zur Übergabe an ein 
spezialisiertes und vom Inhaber bezahltes Entsorgungsunternehmen 
bereitgestanden. Schließlich habe das Verschließen der Container eine 
Reaktion auf vorherige, unbefugte Entnahmen Dritter dargestellt. 
Aufgrund dieser Umstände sei auf den Willen des Unternehmens zu 
schließen, dass es weiterhin Eigentümer der Abfälle habe bleiben wollen. 
Gegen diese Beweiswürdigung ist aus Verfassungssicht nichts 
einzuwenden."

Anlass der Entscheidung war ein Urteil des BayObLG, das ausdrücklich auf 
die Umstände des Einzefalls (Einwurf in Abfallvontainer auf 
abgeschlissenem Privatgelände) abgestellt hatte und dadurch die 
Deriliktion verneinte.

Wollvieh W. schrieb:
> Nix Eigentumsaufgabe. Im Lockdown mußte ich das mal nachts um 3 mit zwei
> übermotivierten Polizisten diskutieren,

Hast Du vielleicht auch noch einen Taxifahrer gefragt? Die 
Meinungsäußerung von Polizeivollzugsbeamten, insbesondere zwischen 00:00 
ind 24:00 Uhr, ist keine auch nur ansatzweise allgemein anerkannte 
Rechtsquelle, taugt aber häufig zur kabarettistischen Auswertung.

Das Ganze hat allerdings nicht das Geringste mit den hier in Rede 
stehenden Kfz-Kz zu tun.
#7202035
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@ Percy N. :
Hier gehts doch nicht ums Containern,sondern um "vermeintlich" 
entsorgten E-Schrott
Ob jetzt via Sperrmüll ,Wertstoffhof oder "wild" dafür ist grundsätzlich 
der ÖrE als Erfüller zuständig .
https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/lohfelden-ort53240/darum-darf-man-geraete-vom-recyclinghof-nicht-mitnehmen-12371242.html
Er ist aber auch nur "Handlanger" der Stiftung.
Das kenn ich nur zugut von meinem Wertstoffhof...als Entrümpler hab ich
schon gute Sachen,aber was da manchmal in der Baggerschaufel landet ist
einfach nur noch traurig.
#7202056
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Gunter Z. schrieb:
> Hier gehts doch nicht ums Containern,
Dem Wollvieh augenscheinlich sehr wohl.
> sondern um "vermeintlich"
Genau das hängt von den Umständen des Einzelfalles ab
> entsorgten E-Schrott
> Ob jetzt via Sperrmüll ,Wertstoffhof oder "wild" dafür ist grundsätzlich
> der ÖrE als Erfüller zuständig .
Das trifft in dieser Allgemeinheit nicht zu.

Wenn Du das Exzerpt aus der Entscheidung liest,  wird Dir hoffentlich 
auffallen, dass ganz wesentlich auf die Einlagerung im Contaier und den 
Standort des Containers auf abgesoerrtem Gelände abgestellt worden war.

Offen geblieben ist das Thema Gewahrsam; bei einer Ablage neben einem 
Container auf öffentlichem Grund wäre dieser wohl zu verneinen. Dann 
käme immerhin noch Unterschlagung in Betracht.

Interessant ist die Thematik ohnehin zumeist nur im Hinblick auf 
wirtschaftliche Seiteneffekte.

Meine Anmerkung zu den Kfz-Kz war irrtümlich; das bezog sich auf einen 
anderen Thread.
#7202121
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Nunja,der Unerschied ist nur das es hierbei um eine Absetzungsgeschichte
handelt ,ob jetzt abgelaufene LM oder die im Schrott entsorgten 
(unvolllständigen) Bohrersätze oder dispersionsfarbversiffte Spax-
Schrauben spielt dabei keine Rolle.. und bei E-Schrott ist immer die
Stiftung zuständig ,egal ob B oder C
#7202288
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Jörg W. schrieb:
> Bitte macht für diese Diskussion einen separaten Thread auf. Am besten
> gleich in einem Juristenforum.
>
> Hier geht's um Zeugs, was man irgendwo aufklaubt, nicht um die
> juristischen Details irgendwelcher Verschrottungsaktionen.

Also ich finde die rechtlichen Aspekte dahinter durchaus interessant und 
auch zum Thema gehörig. Dank auch an Gunter Z. mit seinem Link auf die 
Perspektive des Wertstoffhofes:

https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/lohfelden-ort53240/darum-darf-man-geraete-vom-recyclinghof-nicht-mitnehmen-12371242.html

Und so einfach ist es eben auch nicht bei Zeugs im oder neben dem 
Container, die Rechtslage durfte gerne mal beleuchtet werden (keine 
Sorge, mein diesbezügliches Verhalten wird sich nicht ändern, ich lege 
es mit der Dereliktion weiterhin unbesorgt großzügig aus).

Ich halte Dir aber zugute, dass Du es bei einem Hinweis belassen und 
nicht die letzten zwei Dutzend Beiträge gelöscht hast.
#7202894
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Hartmut K. schrieb:
> „Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie auf einer Maschine festgeschnallt
> wären, die aus tausenden Teilen besteht, von denen jedes einzelne das
> billigste Angebot war?“ (John Glenn)

"Während der zweiten Runde signalisierte die Landekapsel, dass der 
Hitzeschild nicht mehr korrekt saß. Das hätte bedeutet, dass Glenn beim 
Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht wäre. Die Leitstelle 
entschied, diese Information dem Astronauten vorzuenthalten und die 
Bremsraketen zu seiner Rettung nach dem Zünden nicht wie üblich 
abzuwerfen. John Glenn kehrte heil zurück, aber er war wütend, dass man 
ihm nicht Bescheid gegeben hatte."

https://www.welt.de/geschichte/kopf-des-tages/article226719221/John-Glenn-Man-verschwieg-ihm-dass-sein-Hitzeschild-nicht-korrekt-sass.html
#7203762
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Percy N. schrieb:
> Hat das Dings überhaupt keine Tasten?

Ich kenne dieses Modell nicht. Bis in die 50er Jahre hatten die Radios 
oft keine Tasten, Wellenbereiche wurden mittels Drehknopf umgestellt, 
manchmal saß der an der Gehäuseseite.

"Gebissradios" - Du weißt, warum sie so heißen - gab es in der Epoche 
der beginnenden 50er bis kurz nach Mitte der 60er Jahre.
Beitrag #7203775 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7204118
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Hier stand mal beim Kalendersperrmüll eine ganze Wand aus Röhrenradios, 
brusthoch und meterlang. Bestimmt über 30 Stück. Aber bei allen waren 
die Rückwände draußen. Keine Ahnung, ob durch den Wegwerfer oder einen 
Röhrenfreund. Das ist jetzt ein Vierteljahrhundert her.

Ich frage mich ja, wo diese Unmengen von Müll heute bleiben? Also nicht 
speziell Radios, aber die kompletten Haushaltseinrichtungen oder zig 
Kubikmeter Kram aus Kellern und Dachböden?
#7204205
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Percy N. schrieb:
> Wollvieh W. schrieb:
>> Ich frage mich ja, wo diese Unmengen von Müll heute bleiben?
>
> Sozialkaufhaus.

Genau.

https://www.caritas-starnberg.de/cms/contents/caritas-starnberg.de/medien/dokumente/flyer-kadeca/flyer_kadeca.pdf

Die Bilder sind keine Werbung. Ich war mal dort - man glaubt nicht, was 
manche Leute hier abstoßen. Mit dem, was da in der Möbelabteilung steht, 
kann man sich mehrmals komplett neu einrichten. Mit Klamotten sieht's 
ganz ähnlich aus. (Nur die gängigen Größen sind leider immer schnell 
weg.) Technische Geräte auch kein Problem.
#7204287
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Hartmut K. schrieb:
> Ich war mal dort - man glaubt nicht, was manche Leute hier abstoßen.

Muss nicht abgestoßen worden sein. Stammt häufig aus 
Haushaltsauflösungen. Wenn der Mix stimmt, d.h. sich viele 
gute/wiederverwertbare Sachen z.B. in einem Nachlass befinden, nimmt 
hier die örtliche AWO den gesamten Krempel mit, kümmert sich selber 
also um die Entsorgung des Rests. Erste Anlaufstelle eines jeden 
Nachlasspflegers.

In jedem Fall eine sinnvolle Institution.
#7204314
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Bei uns (nördliches Westfalen) nimmt das Sozialkaufhaus kaum noch was 
an, weil in der Pandemie die Leute ausgemistet haben und die Lager 
platzen (trotz Krieg), außer du hast wirklich gängige Sachen (Kleidung 
in gut, modern und normalen Größen, was komischerweise selten ist).
Die Entrümpler kommen vorher und nehmen raus was man verkaufen kann, das 
reduziert die Rechnung für den Rest.

Wenn man mal "ordentlich durchfegt",  kommt keiner für die 
Elektrokleingeräte, die gehören in den Container, aber: man meldet 
einfach an das man einen Laster voller Möbel hat und bekommt einen 
Termin von der Müllabfuhr.
Da fährt dann tatsächlich ein mit 2 Leuten besetzter 7,5to mit 
Hebeklappe hinter dem Spermüllpresser hinterher und sammelt ein was die 
da nicht rein tun wollen/dürfen/können, und bingo ist der Hof leer.
Kostet nix, und da ist egal was da steht: Schrankwände, Kühltruhen, 
Waschmaschinen, Sofas.
Wird alles getrennt und "heile" transportiert und dann bei PreZero 
"verwertet".

Liegt aber wohl an der Gemeinde, im Nachbarort liegt der Wertstoffhof 
weit draußen mit einer langen Zufahrt, am WE stehen sich da die Opis mit 
den Hängern voller Scheiß den Arsch blutig. Gartenmüll, Sofas, die eine 
oder andere Weißware, ein Traum.
Und Horden nicht ganz weißhäutiger Gesellen (und deren zahlreicher 
Kinder), die denen anbieten schon mal abzuladen, oder das ungeniert auch 
so schon mal machen bei kleinen Dingen die man tragen kann. Und vor 
allem verebayen, also so Stereoanlagen, Cd-Player, Computer, sowas.
Mit einer guten Mischung und Glück kann man da mit vollem Hänger auf die 
800m lange Zufahrt einbiegen und muss vor dem Tor nur noch eben den 
Dreck ausfegen und kann nach Hause fahren.
#7204326
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Rainer Z. schrieb:
> In jedem Fall eine sinnvolle Institution.

Je nachdem, bei wem es ankommt. Mir hat vor einigen Jahren eine 
bedürftige Frau ihr Leid geklagt: "Es ist ja gut und schön, dass ich für 
30 Euro ein tolles Sofa bekomme; nur leider kann ich das,nicht mit der 
S-Bahn transportieren. Ohne Auto bringt das nichts; Mikrowelle oder 
Toaster bekomme ich auch anderswo billig!"

Ich denke, sie hatte Recht. Ich kenne einen Pensionär (irgendwo zwischen 
A 16 und B3), der den Laden liebt: auch wenn er geringfügig höhere 
Preise bezahlen muss als die eigentliche Zielgruppe.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7204373
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kürzlich stellt mir ein Nachbar (Klimatechniker)
Teile auf den Tisch
Die Lüfterflügel leider brüchig aber ein Motor erwies sich noch als gut.

Dann das heutige Bild aus dem Kofferraum
(So ist etwa die Menge, die durchschnittlich jeden 2. Tag bei mir 
landet)

Kassettendreher, den man noch weiter verschenken kann,
Weidezaungerät (nicht nur EPROM-, sondern auch CPU-Löscher),
Trafo aus 'ner Leuchte,
Kabelgekröse etcpp
Angehängte Dateien:
#7204409
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Percy N. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> In jedem Fall eine sinnvolle Institution.
>
> Je nachdem, bei wem es ankommt.

Egal bei wem's ankommt, der Betreiber des Kaufhauses (hier eben caritas) 
hat sein Geld. Das ist der ganze Sinn der Sache. Dass noch Brauchbares 
verkauft statt entsorgt wird, ist ein angenehmer Nebeneffekt. ;)

Naja, caritas ist ja auch keine wohltätige Organisation, auch wenn sie 
sich offiziell so nennen. Die Rechtsform ist e.V., jedenfalls in 
Deutschland, damit sollte wohl alles klar sein.

Übrigens sitzt eine "Sozialarbeiterin" von caritas hier jeden Montag und 
Mittwoch in einem eigens dafür angemieteten Büro und schlägt ihre 
bezahlte Zeit mit Computerspielen tot. Nur wenn man sie mal braucht, ist 
sie für nichts zuständig. Hat aber inzwischen das dritte Auto. ;)

> Mir hat vor einigen Jahren eine
> bedürftige Frau ihr Leid geklagt: "Es ist ja gut und schön, dass ich für
> 30 Euro ein tolles Sofa bekomme; nur leider kann ich das,nicht mit der
> S-Bahn transportieren. Ohne Auto bringt das nichts; Mikrowelle oder
> Toaster bekomme ich auch anderswo billig!"
>
> Ich denke, sie hatte Recht. Ich kenne einen Pensionär (irgendwo zwischen
> A 16 und B3), der den Laden liebt: auch wenn er geringfügig höhere
> Preise bezahlen muss als die eigentliche Zielgruppe.

Aber auf die Idee, einer Bedürftigen mal zu helfen, kommt er nicht? ;)
#7204459
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Rainer Z. schrieb:
> aber ist hier schon die Frage
> nach dem Verbleib all dieser Sachen gestellt worden?

Hat er schon (indirket) beantwortet: Er stellt sie anderen Menschen zur 
Verfügung was er nicht selber benötigt. Also entweder im Markt 
gelegentlich , oder über seine Netzwerke.

So wird es sinnvoll wieder verwertet oder in € umgesetzt wenn der 
Schrotthändler mal wieder ein paar Kilo Altmetall nimmt.

Ist doch super, das es nicht einfach alles in grosse Presse gerät, oder 
die Verbrennung.
Ich denke diese Art der Resourcenschonung wird zunehmen, wenn wir in den 
kommenden Jahren mehr & mehr bemerken, das es nicht alles unbegrenzt neu 
gibt.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7204494
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Rainer Z. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Dann das heutige Bild aus dem Kofferraum
>> (So ist etwa die Menge, die durchschnittlich jeden 2. Tag bei mir
>> landet)
>
> Deinen Sinn für Nachhaltigkeit in Ehren, aber ist hier schon die Frage
> nach dem Verbleib all dieser Sachen gestellt worden? Sorry, ich mag hier
> nicht alle 690 Beiträge danach durchsehen...

ja, teilweise zu verschenken, via Kleinanzeigen.
Das steht dann "kontaktlos" in einer Bushaltestelle,
die sich für sowas schon etabliert hat.
Dort wirds abgestellt und "solange on ist es noch da"

Das zieht ggf auch Käufe von parallel angebotenen Sachen nach sich.

Vieles von dem landet aber auch beim Schrottplatz.
Kabel abzwacken und nicht mehr nutzbares kommt in die "E-Altkleider",
so'n Container für E-Schrott,
mit 'ner Klappe wie bei den Altkleider-Containern.

von den gezeigten Sachen sind in letzter Zeit nur ein Motor
und die Klemmblöcke von diesen beiden Klima-Ventilatoren hier geblieben.
Und das Tesla-Radio natürlich.
Alles andere wandert wieder ab.

Andrew T. schrieb:
> Ich denke diese Art der Ressourcenschonung wird zunehmen, wenn wir in den
> kommenden Jahren mehr & mehr bemerken, das es nicht alles unbegrenzt neu
> gibt.

Im Grunde könnte ich ja noch viel mehr "anschaffen".
vom Material her überhaupt kein Problem.
Aber das geht zeitlich/räumlich einfach nicht.
Immer nur bei dem wo ich auf dem Arbeitsweg direkt vorbei komme.

Oder auf Radtouren.
-wie das im Bild:
Grosser Kühlschrank aber mir unklar,
ob nun noch schädliches Kühlmittel drin ist oder nicht.
sonst hätte ich auch die Kupferröhrchen mitgenommen.
Nicht wegen des Metalls, sondern wegen der Form.
Ich komm auch immer mal wieder an Waschmaschinen vorbei.
mehr als "ZWACK" geht nur selten.
Angehängte Dateien:
#7204497
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Andrew T. schrieb:
> Hat er schon (indirekt) beantwortet: Er stellt sie anderen Menschen zur
> Verfügung was er nicht selber benötigt.

> Ist doch super, [...]

Das ist absolut super! Danke Dir für die Info.

Bezüglich Deiner Ausführungen zur "Resourcenschonung" gebe ich Dir und 
Desintegrator auf jeden Fall auch Recht.

EDIT: Mein Beitrag hat sich mit Deinem überschnitten, inzwischen hast Du 
Dich selber gemeldet. Auch Danke.
#7204607
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Percy N. schrieb:
> Hartmut K. schrieb:
>> Die Rechtsform ist e.V., jedenfalls in Deutschland, damit sollte wohl
>> alles klar sein.
>
> Nicht zwingend jedem; also erläutere es gern.

Hast Recht, ein e.V. "darf sich nur nebenher und nachrangig 
wirtschaftlich betätigen".

Aber was das "karitative" betrifft - zu den Vorgängerinnen unserer 
erwähnten "Sozialarbeiterin": Um meinen Nachbarn (bettlägerig, solange 
ich ihn kannte), haben sie sich nie gekümmert, erst der "weltliche" 
Sozialdienst e.V. (nachdem das Amtsgericht eingegriffen hatte) - 
natürlich auch nicht umsonst. Aber da war für ihn schon fast alles zu 
spät (er hatte wohl schon einen Schlaganfall weg) ...

Aber zur Trauerfeier hat dann die katholische Gemeinde eingeladen. Das 
musste ich leider dankend ablehnen - dass ich diesem scheinheiligen 
Pfaffen ins Gesicht gespuckt hätte, wäre wohl das Harmloseste gewesen, 
was hätte passieren können.
#7204843
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> kürzlich stellt mir ein Nachbar (Klimatechniker)
> Teile auf den Tisch
> Die Lüfterflügel leider brüchig aber ein Motor erwies sich noch als gut.

Sieht eher aus wie Teile aus einem Küchenhäcksler.

Bei dem Werkzeug sehe ich einen Felo Umsteckschraubenzieher. Der 
Klassiker aus dem Opel Bordwerkzeug und seit Jahrzehnten mein treuer 
Begleiter auf allen Sperrmülltouren. :)
Leider ist der Kreuzschlitz irgendwie zwischen allen Größen, man muß 
immer andrücken wie blöde, damit er greift. Aber immer noch komfortabler 
als mit den Zähnen.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7204858
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Wollvieh W. schrieb:
> Bei dem Werkzeug sehe ich einen Felo Umsteckschraubenzieher. Der
> Klassiker aus dem Opel Bordwerkzeug und seit Jahrzehnten mein treuer
> Begleiter auf allen Sperrmülltouren. :)
> Leider ist der Kreuzschlitz irgendwie zwischen allen Größen, man muß
> immer andrücken wie blöde, damit er greift.

ich finde dass der ganz normal wie alle anderen Schraubendreher greift.
vielleicht gabs unterschiedliche Ausführungen?
Meine kommen aus Autos, die in den Mitt-90ern auf Schrottplätzen lagen.
Hab insgesamt 3 davon, bei einem grad kürzlich die Schlitzklinge 
angeknackst.
eine der wenigen Schrauber, die nachgeschliffen werden.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7205398
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heute im Kofferraum:

Die Leute befassen sich so langsam mit Jahresend-Geleucht.
Heile Lampen davon bleiben hier.
Dazu eine Nähmaschine (Motor ausbauen, Rest zum Schrotter)
und Kabelgewölle/Netzteile

zur kürzlichen Feuerlöscher-Thematik:

Einer der Löscher war ein Blindgänger.
die innere Kartusche wurde nicht durchgestochen.
extra nochmal wieder in den Kopf geschraubt
und noch ein paar mal auf den Druckknopf gehauen - niggs
Angehängte Dateien:
#7205413
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Einer der Löscher war ein Blindgänger.
> die innere Kartusche wurde nicht durchgestochen.
> extra nochmal wieder in den Kopf geschraubt
> und noch ein paar mal auf den Druckknopf gehauen - niggs

Tja, jetzt siehst Du warum die Hersteller eine regelmäßige Prüfung 
vorschreiben --
die Dichtung hält die CO2 Treibladung sehr lange, aber nicht unbegrenzt 
drin.

Im Echtfall möchte man natürlich das es funktioniert.
#7210955
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Andrew T. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Einer der Löscher war ein Blindgänger.
>> die innere Kartusche wurde nicht durchgestochen.
>> extra nochmal wieder in den Kopf geschraubt
>> und noch ein paar mal auf den Druckknopf gehauen - niggs
>
> Tja, jetzt siehst Du warum die Hersteller eine regelmäßige Prüfung
> vorschreiben --
> die Dichtung hält die CO2 Treibladung sehr lange, aber nicht unbegrenzt
> drin.

Wenn die Membran nicht durchstoßen wird, ist das ein Verarbeitungsfehler 
(außer die Nadel wäre kürzer korrodiert oder etwas ähnlich 
unwahrscheinliches.) Und da die Löscher wohl über 20 Jahre alt sind, ist 
der Fehler bei mindestens 10 "Prüfungen" nicht aufgefallen. Aber das 
Geld für die "Sicherheit" wurde natürlich kassiert.

In der Sendung mit der Maus wurden mal Löscher erklärt, bei denen wird 
ein schräg angesägtes Endstück einer Messingspitze mechanisch 
abgeschert. Klingt zuverlässiger.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7211710
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Jörg W. schrieb:
> Wollvieh W. schrieb:
>> Und da die Löscher wohl über 20 Jahre alt sind, ist der Fehler bei
>> mindestens 10 "Prüfungen" nicht aufgefallen.
>
> Wie prüft man das eigentlich? Die Gaskartusche wiegen?

wenn ein Hersteller immer die gleichen Kartuschen hat, evtl auch am 
Klang.
Der Ändert sich auch beim Schwenken der Kartusche
wenn man die dabei anschlägt. Das CO2 ist ja flüssig darin.
Kannst auch an den Kartuschen für Wassersprudler hören.
#7211796
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Bei CO2-Löschern ist das Leergewicht der Flasche in diese eingeschlagen. 
Damit kann man auch als Laie den Füllgrad ermitteln. Pulverlöscher 
werden meines Wissens bei der Prüfung geöffnet und das Pulver 
begutachtet, vielleicht sogar ausgetauscht. Dann hat man also das 
Kopfteil mit der Kartusche in der Hand, und ich könnte mir vorstellen, 
daß es dafür Herstellertabellen gibt, was die zu wiegen haben.

Wenn nun allerdings wie im sicher seltenen vorliegenden Fall der 
Auslösemechanismus ganz knapp nicht funktioniert, wird das bei 
Trockenübungen wohl nicht auffallen, bis man eben tatsächlich mal 
auslöst.
#7212601
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●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Wie prüft man das eigentlich? Die Gaskartusche wiegen?
>
> wenn ein Hersteller immer die gleichen Kartuschen hat, evtl auch am
> Klang.
> Der Ändert sich auch beim Schwenken der Kartusche
> wenn man die dabei anschlägt. Das CO2 ist ja flüssig darin.
> Kannst auch an den Kartuschen für Wassersprudler hören.

Natürlich durch Wiegen. Auf den Kartuschen steht ein Tara.
#7232405
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●DesIntegrator ●. schrieb:

> Wechselrichter "230V fürs Auto"
> -anschlussfertig mit dem Kabel und tut.

Macht der Rechteck oder Rechteck mit Lücken? Ich hatte mal direkt in 
Thailand sowas gekauft für 3-4 Euro, 500W PMPO. Für heutige 
Schaltnetzteile wird es funktionieren, aber alles mit Motoren eher 
nicht. Eine kleine Sirene hat funktioniert, wurde aber erwartungsgemäß 
sehr warm.

Wenn es hier so einen Elektrogerätecontainer als Kristallisationspunkte 
gäbe, würde ich nicht nur einen seitlichen Sichtschutz anbringen, um 
illegale Ablagerungen zu fördern, sondern gleich wie einst der Erpresser 
Dagobert einen unterirdischen Zugang graben und eine Ablaßluke nach 
unten einbauen.

In der Zeit war heute ein Artikel über irgendeinen EU-Beschluß zu 
strengeren Schadstoffregeln in Elektrogeräten und dabei ein Beispielfoto 
von einer 40m³-Abrollmulde, zur Hälfte gefüllt mit ordentlich 
gestapelten, neuwertigen, vermutlich zu 95% voll funktionsfähigen 
Haushaltsgeräten. Der Staat verbietet die Weiterverwendung, zündet alles 
an und was unten rausfließt, wird als "Recyclingerfolg" verkauft. 
blärch

Ich habe neulich einen kräftigen Bosch PBH 3000 Bohrhammer gefunden (in 
grün, blaue Geräte finden wohl andere Wege.) Leider schon aufgeschraubt 
und nur eine Schraube vom Deckel übrig, und ohne das Bohrfutter, das bei 
diesem Gerät leicht wechselbar ist. Offensichtlich nur ein Fehler an 
einer Kohle, auf der ein kleiner Knubbel von irgendwas klemmt und 
vermutlich für spektakuläres Bürstenfeuer sorgt. Netzkabel muß natürlich 
auch neu. Blöd nur, ich muß gar keine Löcher bohren. Von daher lohnt 
sich nichtmal der Kohlenkauf für 10 Euro, geschweige denn ein 
Bohrfutter. Aber der Trend geht zum Drittbohrhammer.
#7233005
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Jörg W. schrieb:
> Wollvieh W. schrieb:
>> Blöd nur, ich muß gar keine Löcher bohren.

> Unsere Ziegel sind auch alle so weich, dass man sämtliche Löcher mit dem
> Akkuschrauber gebohrt bekommt.

Die Wände hier auch, die Decke aber nicht, und bei meinen Eltern hat man 
wohl Tresorbeton verwendet. Mit der alten AEG-Schlagbohrmaschine fühlte 
sich das immer an wie mit einem Ohrenstäbchen in Teakholz bohren.

Ich habe einen Billig-Lion-Akkubohrhammer mit SDS, der macht mit einem 
8mm-Bohrer ein 9-10 mm Loch, weil das Futter so eiert. Dann habe ich 
noch einen blauen Bosch-Akkubohrhammer von um das Jahr 2000, mit SDS und 
NiCd-Akkus, die immer noch für ein paar Löcher reichen. Und das besser 
wie die AEG-Schlagbohrmaschin. Also kein Grund, die beiden Akkupacks 
dafür neu zu bestücken. Dann wäre da noch ein kleiner 
Kabel-Bosch-Bohrhammer, der selbst in ultraharten Beton schon fast wie 
durch Butter geht. Die meisten Schlagbohrmaschinen habe ich deshalb 
schon verschenkt, Kabelbohrmaschinen ohne Schlag sowieso, und 
Akkuschrauber habe ich auch nur noch 4 oder 5, wenn ich mich nicht 
verzählt habe. Auch einen riesigen Bohrhammer, mit dem ich mal ein 
Betonfundament zermeißelt habe, habe ich an einen Hackerspace 
dauerverliehen und ich glaube dort ist er mittlerweile geklaut worden. 
Sollte dort eigentlich mein externes Werkzeuglager werden. ;)

> Ich bin ja schon richtig angenehm angetan, dass man für unseren 20 Jahre
> alten Kühlschrank tatsächlich noch Ersatzteile kaufen kann.

Hier stand mal irgendwann über die Weihnachtsfeiertage eine 
40-Kubik-Abrollmulde im Nirgendwo, in der Nähe von einem Schrotthändler. 
Da stand die tupfengleiche über 10 Jahre alte Siemens-Gefrierkombi drin 
wie bei meinen Eltern, leider mechanisch lädiert, sonst hätte ich die 
selber übernommen. Und leider hatte ich sie nicht ausgeschlachtet, denn 
ein paar Jahre später fiel die bei meinen Eltern aus. Das war aber kein 
Elektronikfehler, sondern ein dritter Temperatursensor beim Verdampfer 
stirbt bei der Baureihe durch Korrosion. Und das Ding ist eingeschäumt 
und rundum von Blech umgeben, unaustauschbar. Zunächst habe ich dank 
Netz mit einem Hack (Festwiderstand, bei dem die Elektronik trotzdem 
funktioniert) die Maschine wieder zum Laufen gebracht. Und kurze Zeit 
darauf stand nochmal wo ein baugleiches Modell herum, mit der 
Luxuselektronik mit Temperaturanzeige. Und dieses Modell braucht den 
dritten Fühler gar nicht. Also Platine ausgebaut, in den alten Schrank 
von meinen Eltern rein und läuft. Sogar noch mit zusätzlichen Funktionen 
wie piepsendem Alarm und Soll/Ist-Anzeige.

Fand ich äußerst witzig, nach der langen Zeit Ersatzteile sogar noch 
passend für ein Upgrade zu finden. Ich glaube, das Gerät wird jetzt bald 
20 Jahre alt und läuft noch immer.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7233274
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zum WR

wenn man Strom ran gibt und der Schalter ist bereits auf ON,
läuft der nicht an und plärrt nur.
Das wird im Auto oder WoMo schonmal zum Wegwerfgrund führen.

Aber bei "Strom IST anliegend" und der Schalter wird dann
auf on gestellt, läuft das z.B. mit einem 250W Deckenfluter dauerhaft.
Leider mit recht lautem Lüfter...

Wellenform muss ich noch schauen,
auf die Idee kam ich noch garnicht mal :-]
#7233365
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Wollvieh W. schrieb:
> ch habe einen Billig-Lion-Akkubohrhammer mit SDS, der macht mit einem
> 8mm-Bohrer ein 9-10 mm Loch, weil das Futter so eiert. Dann habe ich
> noch einen blauen Bosch-Akkubohrhammer von um das Jahr 2000, mit SDS und
> NiCd-Akkus, die immer noch für ein paar Löcher reichen.

Bei der Beschreibung wirds einem anders.
Es gibt wenig schlimmeres als schlechtes Werkzeug. Als Grundlage sollte 
man doch wenigstens mal EINE gescheite Schlagbohrmaschine mit SDS und 
Kabel haben und EINEN gescheiten Akkuschrauber. Dann hat man das Thema 
doch mal ziemlich abgehakt.
(Firma: مهندس) #7233421
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Cyblord -. schrieb:
> Es gibt wenig schlimmeres als schlechtes Werkzeug.

Gibt ja Leute, die kaufen einen Knarrenkasten mit >100 Teilen für <<100 
€. Hauptsache Chromvanadium und glänzend. Oder ein Messerset mit 10 
schlechten Messern statt einem richtig guten Messer.

Mit billigem Werkzeug ärgert man sich nur herum. Und letztlich kommt es 
teuer.

Mein Werkzeug ist oft alt, teils vom Flohmarkt, aber gut.
#7233539
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Mohandes H. schrieb:
> Mit billigem Werkzeug ärgert man sich nur herum.

Kann man so pauschal nicht sagen, auch wenn es meist zutrifft. Ich 
besitze seit bestimmt 20 Jahren einen kabelgebundenen Bohrhammer vom 
Aldi. Der kostete WIMRE 29€. Vielleicht auch 39€, aber in dieser 
Größenordnung. Das Teil ist klobig, schwer und schweinelaut, bohrt aber 
auch in hartem Beton mit ordentlich Vorschub. Der Bosch blau macht es 
nicht besser. Und entgegen den Erwartungen tut der Aldi-Hammer noch 
heute klaglos seinen Dienst. Man muß lediglich das Getriebe gelegentlich 
nachfetten.
#7233571
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Da mein Werkzeug kostenlos ist, habe ich recht wenig Einfluß auf die 
Qualität. Es wird dabei allerdings deutlich, daß heutzutage enorm viele 
Dinge für teures Geld verkauft werden, die selbst geschenkt noch 
schlechter als wertlos sind.

Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, in welcher Zwickmühle Leute 
sein müssen, die z.B. wirklich mal 10 Löcher bohren wollen und vor der 
Wahl stehen, 39,90 für Dreck auszugeben oder 200 für akzeptable 
Qualität.

In den seltenen Fällen, wo ich etwas zukaufen muß, habe ich das bei Ebay 
gemacht (vor der Schließung für Privatleute), heute funktioniert das 
Gelegentlich noch bei Kleinanzeigen. Dabei nehme ich gebraucht, 
vermackte Qualitätsware, die wenigstens 10, besser 20 Jahre alt ist, 
weil dann noch eine Chance besteht, daß sie damals funktionierend 
hergestellt wurde.
Beitrag #7233574 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7234116
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Cyblord -. schrieb:
> Als Grundlage sollte
> man doch wenigstens mal EINE gescheite Schlagbohrmaschine mit SDS und
> Kabel haben und EINEN gescheiten Akkuschrauber.

Wenn schon die Akkus für den gescheiten Akkuschrauber vorhanden sind, 
kann man sich die Schlagbohrmaschine auch in Akku kaufen. Ich habe den 
kleinsten Bosch-blau-Akkubohrhammer, der geht mit DeWalt-Bohrern besser 
in Beton als die kleine Leitungsgebunde Hilti mit Hilti-Bohrern die ich 
mir aus der Arbeit ausgeliehen habe.
Ach ja: nettes Tool für Bohraufgaben: Starmix Bohrfixx.
Das gleiche Ding gibts sogar in billig. Augenscheinlich einziger 
unterschied: es steht statt Starmix Festool drauf. Aber Billigwerkzeug 
ist ja verpönt:

Mohandes H. schrieb:
> Gibt ja Leute, die kaufen einen Knarrenkasten mit >100 Teilen für <<100
> €.

Habe ich mir vor, ach.. mehr als 10 Jahren angeschafft. Mannesmann 
glaube ich. War tatsächlich: "da habe ich erstmal was (Geld knapp), und 
was kaputt geht kaufe ich mir in gut oder zumindest besser nach." 
Wichtig waren mir, dass das Ding Wangennüsse hat.
Ausgetauscht wurde bis dato eine Innen-Torx-Nuss (da war die Schraube 
eingeklebt) & die kleine Ratsche. Und das Zeug hat schon einige 
Autoreparaturen durchgemacht. Wüsste nicht, über was ich mich an dem 
Kasten beschweren sollte, außer dem Koffer.
#7234169
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Matthias S. schrieb:
> War tatsächlich: "da habe ich erstmal was (Geld knapp), und
> was kaputt geht kaufe ich mir in gut oder zumindest besser nach."

Ich habe einen Knarrenkasten 1/2" Proxxon von meinem Vater geerbt, der 
ist inzwischen 40 Jahre alt und wurde intensiv für Autoreparaturen u.a. 
genutzt.

Nachgekauft habe ich:
- 17er Nuss (habe ich gesprengt)
- kurze Verlängerung (Kugel zum Arretieren steckte fest)
- Knarre (umschalten wurde hakelig, funktionierte nicht mehr)

Die alte Knarre habe ich vor ca. 2 Jahren sogar reaktivieren können, 
nachdem ich rausfand, wie sie geöffnet und gereinigt werden kann.

Grundsätzlich bin ich für Qualitätswerkzeug, weil ich keine Lust auf 
abruschtende Schraubenschlüssel und aufgeschlagene Fingerknöchel habe. 
Deshalb war die nachgekaufte Knarre von Hazet und einige gebräuchliche 
Nüsse habe ich auch von Hazet.
(Firma: مهندس) #7234186
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Rainer Z. schrieb:
> Ich habe einen Knarrenkasten 1/2" Proxxon von meinem Vater geerbt, der
> ist inzwischen 40 Jahre alt und wurde intensiv für Autoreparaturen u.a.
> genutzt.

Klar gibt es auch heute richtig gute Qualität, aber auch jede Menge 
Schrott.

Mein erster Knarrenkasten hat sich bei der ersten ernsthaften 
Autoreparatur als untauglich herausgestellt.

Dann habe ich mir eine richtig gute Knarre gekauft und gute Nüsse peu a 
peu. Und spezielle Teile wie z.B. die extralange 27er-Nuss für 
Einspritzdüsen beim Strich-Achter aus zwei Nüssen zusammengeschweißt.

Aber generell kann man altes Werkzeug praktisch blind kaufen. Deswegen 
schaue ich gerne auf Flohmärkten.

Ich habe auch Zangen o.ä. von meinem Vater geerbt, die noch Generationen 
überleben werden.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7234887
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hier nun endlich das Oszi-Bild der Stromspanungskurve ;-]

Gemessen über einer LED-Lampe,
parallel dazu eine Reihenschaltung von 2 Widerständen
von 1,3M und 1k, gemessen über dem 1k

natürlich kein Sinus.
Aber... wenn man mal schaut, wieviele Geräte noch im Haus sind,
die damit nicht richtig klar kommen, halte ich das nicht für sooo 
schlimm.
Wo ist noch ein Eisenschein-Trafo drin?
Microwelle, aber die ist eh für den WR zuviel.

und sonstige induktive Lasten? Staubsauger?
hmm... muss ich in der Stromausfallkrise saugen?
-wird viel zu überbewertet.
's gibt sonst noch'n Akkusauger
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #7235277
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Nur zur Info:

Es gibt mittlerweile am Herner Wertstoffhof eine "Verschenkbude". Keine 
Ahnung wie die den rechtlichen Bereich abdecken. Als sowas in den 80ern 
in Duisburg eingerichtet werden sollte, liefen viele Händler dagegen 
Sturm.
Ok, Elektrogeräte gehen z.B. nicht.

https://www.entsorgung-herne.de/verschenkbude/

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
#7235313
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Bernd W. schrieb:
> Ok, Elektrogeräte gehen z.B. nicht.

So, so ...

"Funktionierende Elektrogeräte (Föhn, Stabmixer etc.) können an der 
Annahmetheke auf dem Wertstoffhof abgegeben werden."

In Hamburg sieht es ganz anders aus:

https://www.stern.de/amp/wirtschaft/muell/stilbruch--der-elektronikmarkt-fuer-muell-7870506.html

Na gut, 200 Tacken für einen alten Fernseher ist weit entfernt von 
geschenkt.
#7235427
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Ich konnte sie nicht heimtragen, aber: Eine Bauknecht BPW 814 A 
Waschmaschine. (Und so richtig "gefunden" ist das auf dem Ladehof eines 
Elektromarktes ja nicht.) Leider konnte ich dem Typenschild kein Baujahr 
entnehmen, aber sie wurde bei Amazon erst seit 2017 verkauft. Den 
Bewertungen geht dort gerne nach 2,5 Jahren das verklebte vergossene 
Trommellager kaputt.

Ich bin einigermaßen entsetzt darüber. Sonst stehen dort alte Constructa 
oder völlige Noname-Maschinen, aber eine so junge Bauknecht finde ich 
unfaßbar.
#7237386
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Gefunden und gleich liegengelassen:
-Einen Sony-2x-100W-an-4-Ohm-Vollverstärker der 1992-93 hergestellt 
wurde, also sehr exakt 30 Jahre alt. Ich hab schon diverse Verstärker, 
und mein Yamaha hat MM- und MC-Phonoeingänge, der Sony nur die eine 
Sorte.
-Einen Panasonic-Bluerayspieler. Ohne Fernbedienung wertlos (und mit 
auch, da ich keine einzige dieser Scheiben besitze.)
-Eine mittelgroße Tisch-Bandsäge ohne Sägeband. Ich brauche schon meine 
Stich- und Säbelsägen nicht...
-Einen Agfa-Super8-Projektor. Toll, aber ich habe 1-2 funktionierende, 
und noch zwei 16 mm-Projektoren.
-Einen 20kg-Brother-Farblaser. Hab schon ein 19,9 kg-Modell von HP, also 
keine Verbesserung. ;) Außerdem habe ich noch einen seiner Reparatur 
harrenden Samsung mit nur 10 kg, geradezu schnuckelig. Der braucht nur 
eine dünne Scheibe Badeschlappen (bzw. 1mm Schaumstoff) unter seinem 
Papierfüttermechanismus, aber der Einbau dafür dauert mindestens eine 
Stunde.

Dagegen mitgenommen:
Eine kleine Hailo-Leiter. Voll funktionsfähig, aber alle roten 
Plastikteile bis auf die Füße sind abgebrochen, wodurch sie der 
offensichtlich gewerbliche Verwender wegwerfen mußte. Prinzipiell 
verkauft Hailo zwar Ersatzteile zum Gegenwert von Silberstaub, aber sie 
lassen sich nur austauschen, wenn man die tragenden Nieten der Stufen 
und das genietete Scharnier ausbohrt. Ein Schelm...

Wird Zeit, daß die EU sowas wirksam verbietet.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7238530
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Andrew T. schrieb:

> Es heißt doch:
>
> Bauknecht weiß was Frauen wünschen...
>
>
> SCNR.

mach so'ne Werbung heute mal.

das war noch zu Zeiten, in denen nackte Mädels für Seifenwerbung
ins Tropen-Meer sprangen.

---

Fund heute:
Eine Akku-Heckenschere mit 2 Akkus und dem Lader.
wahrscheinlich sind die Akkus Platt.
Vielleicht lässt sich noch der Motor gebrauchen.

5 Rollen Capton Klebeband.
Die Rollen sind zwar keine Hohlzylinder mehr,
sondern eher zum Kegel geformt, aber das Band klebt noch bestens.
Passt halt nicht mehr in'n Abroller.
#7238813
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> mach so'ne Werbung heute mal.
Das war zumindest noch witzig.
> das war noch zu Zeiten, in denen nackte Mädels für Seifenwerbung
> ins Tropen-Meer sprangen.
Es war genau ein nacktes Mädel, das ins Meer sprang,  und das ganze war 
"völlig harmlos", zumal normale Menschen sich genau so verhielten. 
Vergleiche das mit den Werbespots von Oetker bzw Jacobs, wo die 
treusorgende Hausfrau den heimkehrenden Gott des Hauses mit Pudding oder 
gar dessen Chef mit Kaffee verwöhnt (und so ihren Teil zur Besserung des 
Familieneinkomnens beitragen darf); wer will, darf natürlich auch das 
für völlig normal halten: jedem Tierchen sein Pläsierchen.
#7238926
Lesenswert?

Ich A. schrieb:
> Witzig wie aus "Material zum Nulltarif" plötzlich "Aufbau eines
> eigenen
> Wertstoffhofes" wurde, den die Nachkommen/Familie dann irgendwann wieder
> zum richtigen Wertstoffhof bringen darf...
Zumindest wenn es um E-Geräte geht,ist es heutzutage kein Problem mehr
die loszuwerden.Fast jede Stadt/Landkreis bietet dafür sogar einen 
Abholservice an,der oftmals sogar kostenlos ist.
Problematischer sind da eher andere Sachen
#7239008
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Wollvieh W. schrieb:
> Eine kleine Hailo-Leiter. Voll funktionsfähig, aber alle roten
> Plastikteile bis auf die Füße sind abgebrochen, wodurch sie der
> offensichtlich gewerbliche Verwender wegwerfen mußte. Prinzipiell
> verkauft Hailo zwar Ersatzteile zum Gegenwert von Silberstaub, aber sie
> lassen sich nur austauschen, wenn man die tragenden Nieten der Stufen
> und das genietete Scharnier ausbohrt. Ein Schelm...
...da gibts ja noch andere Hersteller vorallem derjenige der das Rote
in Blau macht.Aber auch hier sind die Ersatzteile zu teuer und das
ersetzen manchmal zu aufwendig ,gerade im gewerblichen Bereich muss das
dann auch noch BG-konform sein...da die IG Bau sichere "Arbeitsmittel"
wie Leitern etc. sponsert wird dann lieber gleich neugekauft.

...und wegen teurer Ersatzteile ,es gibt auch Ausnahmen ....neulich
fiel die Innenscheibe meines über 20 Jahre alten Backofens durch und der
passende Kleber(Otto s76) zur Reparatur gibts nirgends so günstig im
Netz als bei denen selbst,in dem Fall AEG...
#7239239
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Ich A. schrieb:
> Witzig wie aus "Material zum Nulltarif" plötzlich "Aufbau eines eigenen
> Wertstoffhofes" wurde, den die Nachkommen/Familie dann irgendwann wieder
> zum richtigen Wertstoffhof bringen darf...

Hatte da vor einigen Tagen auch vorsichtig gefragt... Es ist wohl nicht, 
wie Du denkst.

Andrew T. schrieb:
> Hat er schon (indirekt) beantwortet: Er stellt sie anderen Menschen zur
> Verfügung was er nicht selber benötigt. Also entweder im Markt
> gelegentlich oder über seine Netzwerke.

Das ist doch voll okay.

Übrigens habe ich heute einen Kaffeeautomaten von DeLonghi ergattert. 
Von Bekannten aber, ein einfacher Haushalts-Automat, kein besonderes 
Stück. Soll "nur" heftig verkalkt sein und muss dann nicht gleich 
weggeworfen werden. Wir werden sehen, genug Amidosulfonsäure (Eimer) ist 
vorhanden. Drohe hier schon einen neuen Thread an, wenn es schwieriger 
wird. :) Bedienungsanleitung muss ich im Internet noch ausfindig machen, 
wer spezielle Tipps zum Entkalken drauf hat, darf schon mal schreiben.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7239343
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Da hat einer zuviel geturnt.
Lenovo Yoga, leider eine Leiche.
Einzelteile könnten aber noch OK sein.

Dann gabs einen kleinen Trenntrafo, 2x110V sek (65VA)

und seit Wochen schiel ich schon
auf solch einen "Lose-Butler" in einem Container
an einem verlassenen Supermarkt
Angehängte Dateien:
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7239442
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Es sind dafür auch noch weitere Spanungen möglich.

-ja, wenn auch nicht galv. getrennt.

z.B. die 230V vorn anschliessen
und den oder die 110V-Anschlüsse noch mal dazu in Reihe.

Da kommen wir auf schlapp 460V bei beiden Anschlüssen
oder auf 340V bei einem 110V-Anschluss in Reihe.
wenn man das als Spartrafo schalten würde.
#7240269
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Da hat einer zuviel geturnt.
> Lenovo Yoga, leider eine Leiche.
> Einzelteile könnten aber noch OK sein.

Hier hat vor ein paar Monaten jemand 4, 5 gute Thinkpads entsorgt, die 
hießen alle irgendwas mit Konferenz0815. Also so Staubfänger im Schrank, 
die nach vielen Jahren dann mal 100 Betriebsstunden haben. Aber aus 
Datenschutzgründen hat der Wegwerfer vorher noch bei allen das Scharnier 
nach hinten durchgebrochen. ARGH! Wie blöd kann man sein !?!?!

Interessant dabei ist, daß bei einem alten Modell fast gar nichts 
passiert ist, während beim neuesten der komplette Deckel zersplittert 
ist, der Blechrahmen rausgerissen und das Display in Stücke zerbröselt. 
Kann man fast als Normtest ansehen, wie sich die Qualität jeder 
Modellreihe verschlechtert hat. Weil der Wegwerfer hatte sicher bei 
jedem Rechner dieselbe Kraft. Trotzdem aso.

> Dann gabs einen kleinen Trenntrafo, 2x110V sek (65VA)

Da habe ich mal ganz schnuckelige in 25W und 50W gefunden. 100W und 250W 
hatte ich schon lange, ein 500W schlummert unterm Bett, 1kW habe ich mal 
verkauft. Und einen medizinischen 4kW und mehrere 6kW mußte ich leider 
stehenlassen, weil letztere jeweils ca. 65kg wogen laut Datenblatt. Aber 
mit dem hätte man ordentlich Leistungsreserve hinter einem 
16A-Automaten. :)

Und wenn ich mal was an einem offenen Gerät machen muß, kommen doch die 
Laborkabel direkt in die Steckdose, weil keiner der vielen Trafos ein 
fertiges Gerät ist. :(

Aber wenn der Winter lang und kalt wird, naht die Lösung: Im Sommer habe 
ich eine Philips "Tortenschachtel", wie dort im ersten Beitrag gefunden:

Beitrag "Wer kenn diesen Stelltrenntransformator?"

Zwei, drei kleine Haken, bis er funktioniert: Das Glas von Meßgerät ist 
kaputt, und es hat eine Bohrung, was das Nachschnitzen erschwert. Das 
Kunststoffgehäuse ist gerissen, der Kragen von der Nicht-Schuko-Dose 
auch. Und am döfsten: Die Sicherung fliegt bei meiner Version, glaub 
800W hat er. Ich brauche also eine Einschaltstrombeggrenzung.

> und seit Wochen schiel ich schon
> auf solch einen "Lose-Butler" in einem Container
> an einem verlassenen Supermarkt

Das ist die Pixi-Figur von den Pixibüchern. Hatte ich als Kind. Also die 
Bücher, nicht die Figur, die gab's damals sicher noch gar nicht.
Beitrag #7240392 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7240822
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Jörg W. schrieb:
> Wollvieh W. schrieb:
>> Aber mit dem hätte man ordentlich Leistungsreserve hinter einem
>> 16A-Automaten. :)
>
> Aber nur hinter einem C16: einen B16 pfeffert es dir da schon beim
> Einschalten raus.
>
> Habe hier einen dicken alten US-Netzteil (30 V / 40 A) mit einem fetten
> Trafo, das Teil hatte an einem B16 keine Chance.

Was soll ich erst sagen, ich habe einen Einschraubautomaten mit H16. Der 
fliegt schon wenn man eine Nachttischlampe anschaltet. :(
#7255258
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Nach langer Zeit gabs hier auch wieder mal was, Elektronik vorm
Altglas abgelagert.

Einmal Rossmann Akku-Handstaubsauger mit 7,4-V-Lithium-Ionen-Akku,
ohne Ladegerät, defekt.Zerlegt, Akku leer, auf Platine ein Transistor
"leicht defekt".Alter ca 2 Jahre, abgegeben als Lehrmaterial beim 
repaircafe.
Eine Salzlampe, Leuchte defekt, bisher nicht weiter angesehen.

Dann ein Problemfall.Eine Espressomaschine von Delonghi EC146.B ,
das Einsteigermodel, "nur" heftig verkalkt, wie auch
> von Rainer Z. (netzbeschmutzer) am 01.11.2022 bezeichnet.
Im netz bisher keine frei downloadbare Anleitung dazu gefunden.
Null Ahnung von diesen Maschinen, ein Blindsieb fehlt, ob entkalken
trotzdem geht, fraglich.Die Heizung scheint zu gehen.
Wird hier eigentlich nicht gebraucht, auch passende Tassen dazu fehlen.
Am Wertstoffhof gesagt, das Müllsäcke "unpassend" abgelagert wurden.
Die Antwort:Geht uns nichts an, dafür ist der Bauhof zuständig.
Möglicherweise hätte ja jemand Zeit dazu, nur mich darum zu kümmern
wer dafür zuständig ist, dafür bin ich dann auch nicht zuständig.
#7256064
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Dieter P. schrieb:
> Eine Salzlampe, Leuchte defekt, bisher nicht weiter angesehen.

Reparieren. Ist super simpel aufgebaut.
Die Esoteriker und sonst wie_Strahlungsgläubigen stehen auf solche 
Lampen.

Dann hast Du drei gute Dinge getan wenn's wieder funzt:
- einen Artikel vor dem wegwerfen gerettet (Nachhaltigkeit!)
- den neuen Besitzer glücklich gemacht (Karmapunkte für dich!)
- ein schönes Naturprodukt vor der Zerstörung bewahrt (Achtsamkeit...).

Obige drei nicht ganz ernst zu nehmen, aber ernsthaft Leute: Ihr 
verheizt doch auch keine Diamanten im Winter, nur weil die aus 
Kohlenstoff bestehen und eure Frau den Schmuck nicht mehr schön findet?

SCNR.
#7256207
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Gibt halt immer eine kleine Fangemeinde, die sich nicht am "ist in" 
Mainstream in die Schlange der Lemminge einfügt.

Und die macht man mit Salz- bzw. Lavalampe happy --  und das sit doch 
schön anderen auch mal eine Freude zu machen.
Dieter P. Lager dürfte inzwischen so gut gefüllt sein, da freut man sich 
über etwas das anderswo Nutzen stiftet.

Genau das werde ich wohl morgen (19.11) hier erleben:
https://repaircafe.lauchaecker.de/

ich weiss, Schleichwerbung ,-)
#7260710
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>Dieter P. Lager dürfte inzwischen so gut gefüllt sein

Ein Lager für solche Zufallsfunde gibt es hier nicht.
Die Radios sind durchaus schön.Falls es in der Gegend mal welche gibt, 
landen
die seit Jahren kommentarlos im Wertstoffkontainer und sind damit weg.
Wenns hier im Landkreis ein Tausch- oder Schenkregal geben würde,
wäre das durchaus sinnvoll.Gerade bei Elektrogeräten ist das aber gar
nicht gewünscht, stört ja das Geschäftsmodell und die Abfallquote
soll ja auch erfüllt werden.Also scheinbar je mehr Müll, umso besser.
Fans für alte Radios dürfte es hier kaum geben, es sei denn ein
Gerät hat richtig Sammlerwert.
Mit der Zeit hat sich also nichts geändert, früher lagen die
Geräte neu im Schaufenster und waren nicht erreichbar, jetzt sind
sie genauso weit weg.
#7261091
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Beim Saba Triberg frage ich mich, warum es nie einen Ford Westerwald 
gab. :)
Ebay sagt 6-17 Euro. Das ist dann doch ein etwas sehr geringer 
Stundenlohn.

Ich habe beim Entrümpeln eines seit Jahrzehnten nicht mehr angefaßten 
Kellers einen Originalkarton von einem "Telefunken Magnetophon" 
gefunden. Von den Geräten mag's ja noch einige geben, aber ein 
guterhaltener Karton dazu dürfte selten sein. Nur, ich kenne weder 
jemanden, der das haben will, noch wüßte ich, wo ich so jemanden finde. 
Und so traurig es für die Technikgeschichte sein mag, aber unter einem 
gesicherten Minimalbetrag will ich mir nichtmal die Mühe machen, daran 
zu denken, wie ich den loskriege.

Da waren auch drei titanische Holzkisten um 1940/50 mit abnehmbarem, 
durch schwere Beschläge gehaltenen Deckel. Es gibt bestimmt Liebhaber, 
die dafür ein Bein gäben, um ihr Loft auszustatten. Aber was will ich 
mit einem weiteren Bein?

Eine beim Sperrmüll gefundene Bosch Küchenmaschine habe ich gleich zum 
Weiterverschenken wieder rausgestellt. War nur die Schüssel mit Deckel 
und keinerlei Rührwerkzeug dabei. Die Betriebsstunden meiner beiden 
Küchenmixer lagen in den letzten Jahren bei 0.
#7261291
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Wollvieh W. schrieb:
> Nur, ich kenne weder
> jemanden, der das haben will, noch wüßte ich, wo ich so jemanden finde.
> Und so traurig es für die Technikgeschichte sein mag, aber unter einem
> gesicherten Minimalbetrag will ich mir nichtmal die Mühe machen, daran
> zu denken, wie ich den loskriege.

Einen besseren Marktplatz als eBay wirst du nicht finden. Was dort 
geboten wird, stellt daher den aktuellen Wert dar. Das ganze kannst du 
ja mit einem dir genehmen Mindestpreis einstellen.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7267653
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einen 500GB "HDD-Multimediaplayer" gefunden.
Nach Wiederherstellung der "gelöschten" Daten
finden sich schlapp 15-TAUSEND mp3-Dateien in den recup-Ordnern
(Photorec)
Und gescannte CD-Cover.
-da war einer fleissig...

Nach Löschung aller Dateien <4MB und von Dubletten (Fdupes),
wahrscheinlich von früheren Verschiebungen/Löschungen,
bleiben immer noch über 5000 Dateien übrig.

vieles entspricht lt. Scans meinem Geschmack (Hard'n Heavy)
aber es sind auch immer wieder solche Dinge wie
(ich mags garnicht schreiben)
Roland Kaiser (schauder) dabei O_°

jetzt müsste ich nur eine Übersicht bekommen,
wie ich ohne jede Datei durchzuhören
Dateinamen wie /f243975592.mp3/
als "brauchbar/kenne-ich-noch-nicht" oder "kann-weg"
erkennen kann.
Die Dateinamen gehen bei Photorec ja leider flöten.
OP (Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7268836
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Also ich würde das gerne unter Mint(20) hinbekommen.

Ich hab hier easytag probiert, das liest grundsätzlich bei jedem
"Handgriff" den man macht, die mp3 aus dem gesamten System neu ein.

Mehr als aus der dann NOCH grösseren Liste die im recup Ordner einzeln 
auszuwählen blicke ich grad nicht. Ich kann zwar das (externe) Laufwerk,
wohin die Songs wiederhergestellt wurden, angeben aber in der Liste ist 
trotzdem alles aus dem gesamten System aufgeführt.
-schon mal unbrauchbar.

Jörg W. schrieb:
> Das größte Problem ist es, aus den ID3-Titel-Tags die Zeichen so zu
> bereinigen, dass du nicht x-beliebigen Schrott als Dateinamen bekommst.

ja das hab ich schon gesehen, das wäre die nächste Hürde.
Es bleibt offensichtlich wirklich nur "stichprobeweise" rein zu hören.

hab aber noch einen Fundrechner mit "ungesichertem" (kein Passwort)
Windows drauf. Mal schauen was Windowsprogramme zur Wiederherstellung
(z.B. recuva) machen
Moderator Persönliche Seite #7268858
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1
$ id3info ~/Musik/Die_Fuenf/file13.mp3 
2

3
*** Tag information for /home/WUJ2DR/Musik/Die_Fuenf/file13.mp3
4
=== TALB (Album/Movie/Show title): Was m�ssendas f�r B�ume sein....
5
=== TPE1 (Lead performer(s)/Soloist(s)): Die F�nf
6
=== TIT2 (Title/songname/content description): Ein Huhn, das fra�
7
=== TYER (Year): 2000
8
=== TCON (Content type): (folk)
9
=== TRCK (Track number/Position in set): 13/25
10
*** mp3 info
11
MPEG1/layer III
12
Bitrate: 128KBps
13
Frequency: 44KHz

Mal ein Beispiel. Fällt gleich mal auf, dass die Umlautcodierung der 
Tags offenbar nicht UTF-8 ist.

Müsste man wohl sinnvollerweise einen Pythonscript drum wickeln.
#7269077
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Jörg W. schrieb:
> Das größte Problem ist es, aus den ID3-Titel-Tags die Zeichen so zu
> bereinigen, dass du nicht x-beliebigen Schrott als Dateinamen bekommst.

Ein anständiges Tagging Tool wie Entagged (damals) oder Picard macht 
das. Das legt dir auch die Ordnerstruktur an, die du gerne hättest (z. 
B. Artist/Album/Artist - Titel.mp3)

Picard greift auf die sehr umfassende MusicBrainz Datenbank zu. Da 
könnte es recht OK funktionieren, alle Files gleichzeitig abfragen zu 
lassen. Picard wird dann zwar sehr lange haben, aber es schon mal nach 
Alben gruppieren.

Jörg W. schrieb:
> Mal ein Beispiel. Fällt gleich mal auf, dass die Umlautcodierung der
> Tags offenbar nicht UTF-8 ist.

Ein ID3v2 Tag kann ab Version 2.3 sicherlich auch mit UTF8 umgehen. 
Damals mit Entagged konnte ich das sogar konvertieren Latin1 <-> UTF8.

https://id3.org/Developer%20Information
Moderator Persönliche Seite #7269103
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Christoph Z. schrieb:
> Ein ID3v2 Tag kann ab Version 2.3 sicherlich auch mit UTF8 umgehen.

Ist aber halt die Frage, was derjenige darin platziert hat, der die Tags 
angelegt hat.

Klar, konvertieren geht immer, egal ob auf der Kommandozeile oder in 
Python – wenn man eine Idee hat, was da drin ist.

Ich würde mir wahrscheinlich an seiner Stelle als erstes mal 'ne Liste 
live auf einem Terminal ausgeben lassen und danach erst entscheiden, was 
ich damit machen will. (Worst case könnte es ja einfach eine Ansammlung 
von MP3 ohne jegliche Tags sein.)
#7269302
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Dieter P. schrieb:
> Dann ein Problemfall.Eine Espressomaschine von Delonghi EC146.B ,
> das Einsteigermodel, "nur" heftig verkalkt, wie auch
>> von Rainer Z. (netzbeschmutzer) am 01.11.2022 bezeichnet.
> Im netz bisher keine frei downloadbare Anleitung dazu gefunden.
> Null Ahnung von diesen Maschinen, ein Blindsieb fehlt, ob entkalken
> trotzdem geht, fraglich.Die Heizung scheint zu gehen.
> Wird hier eigentlich nicht gebraucht, auch passende Tassen dazu fehlen.
> Am Wertstoffhof gesagt, das Müllsäcke "unpassend" abgelagert wurden.
> Die Antwort:Geht uns nichts an, dafür ist der Bauhof zuständig.
> Möglicherweise hätte ja jemand Zeit dazu, nur mich darum zu kümmern
> wer dafür zuständig ist, dafür bin ich dann auch nicht zuständig.

Die kann man retten.

Aufmachen: Anleitung gibt es im Netz.
Hochdruckschläuche (weißes Nylon) kontrollieren und evtl. leicht kneten.
Anschlüsse eventuel mit einem 2 mm Bohrer frei machen.
Die feinen Schläuche sind zuerst 100% dicht.

Dann das Entkalkerprogramm usw.

Die Enkalkerbrühe muss halt wieder durchlaufen, dann klappt das.

Viele Grüße
Bernd
#7269414
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Dieter P. schrieb:
> Espressomaschine von Delonghi EC146.B

Habe selber nach einer Anleitung geschaut, weil ich nicht glauben 
wollte, dass es keine zum Downloaden gibt. Habe aber auch keine 
gefunden. :(

Würde trotzdem versuchen, die Maschine zu retten. Ich persönlich fand 
die Technik bei meinem Einsteiger-Kaffeevollautomaten verblüffend 
robust. Und Ersatzteilpreise sind fair - hier muss man etwas genauer 
gucken, weil einige Händler dies ausnutzen und ordentlich draufschlagen.
#7269561
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Ich habe ein PCMCIA-Multimeter gefunden.

NI-4050 von National Instruments, immerhin ein 5 1/2-Stellen Multimeter. 
Einziger Haken: Ohne das Spezialkabel, das es gerade nur als Einzelstück 
für fast 200 Euro in der Bucht gäbe.

War wohl eine echte Marktlücke, um es nicht Totgeburt zu nennen. Denn 
schon für die Strommessungen braucht man einen auf das Spezialkabel 
aufzusteckenden Spezial-1-Ohm-Shunt, zugelassen bis 200 mA. Natürlich 
sind Anleitungen etc. aus dem Netz verschwunden, nur so eine allgemeine 
Anleitung für verschiedene andere Steckkartenmultimeter, die diese 
mitbehandelt. Die Kalibrierung soll bei 20°C erfolgen - wie will man das 
bei einem PCMCIA-Einschub sicherstellen, wo es reiner Zufall ist, wie 
der Computer drumherum gerade heizt. Wenn es Treiber dafür gäbe, könnte 
ich ja mal ausprobieren, ob sich die vier Kontakte, die nach außen 
gehen, zu einer sinnvollen Signalaufnahme überreden lassen (ich nehme 
an, da ist maximal ein Spannungsteiler drin, vielleicht sind auch bloß 
jeweils 2 parallelgeschaltet.)

Bei der Gelegenheit bin ich wohl auch auf den Grund gestoßen, warum ich 
in letzter Zeit mehrere PCI-GPIB-Karten gefunden habe: Es wird wohl 
keine Treiber oberhalb von Windows 98 oder XP geben. Dabei habe ich 
jetzt endlich auch mein erstes GPIB-Kabel gefunden. Die sind wirklich 
sperriger als man glaubt, ich dachte erst, es wäre ein Abschleppseil 
fürs Auto. :)
#7271369
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Fast beneide ich euch, das ist fast wie in alten Sperrmüllzeiten vor 
1990.

In meinem Dorf habe ich am Glascontainer nur ganz gelegentlich anderen 
"Müll" gefunden, zuletzt lag dort Silberbesteck. Nichts Besonderes, 
nicht der Stil meines Geschmacks, aber ordentlich: wenig gebraucht, 
nicht schwarz angelaufen. 1000 Mal besser als Ikea-Besteck. Vermutlich 
aus einem Nachlass.

Einen offiziellen Container für E-Schrott gibt es hier nicht. Der 
abgestellte Fernseher etc. wäre illegale Abfallbeseitigung. Schade 
eigentlich.

Was gelegentlich vorkommt: Leute stellen wegen Umzugs Sachen an die 
Straße vor dem Grundstück oder in den Vordergarten. "Zum Mitnehmen".
#7271486
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Mike J. schrieb:
> Aber ist das da hinten eine Flüchtlingunterkunft
> oder nur ein günstiger Regenschutz für den Kleingarten?

Die wohnen in Blocks wie du ganz im Hintergrund sehen kannst.
In den Elektrocontainer klettern manchmal Flüchtlinge/Asylanten herum.
Hatte beinahe einen abends in der Dämmerung eine Tastatur an den Kopf
geschmissen.Er wollte gerade herausklettern.;-)
Wollte ihm die Tastatur geben,
..alt,alt  eben Ps2.Wollte er nicht.;-)

Die Zelte sind Zwischenlager , da ist schon alles

vorbereitet für ein Hausbau, warten nur auf Genehmigung.
Anfang 90 ging es mit der Waschanlage schneller.

Seit 4 Jahren löse ich mein Wohnhausinhalt auf, jetzt ist es verkauft.
Jetzt geht es langsam weiter was ich bisher als Rettens wert empfunden 
habe.

Wenn ich das Pakete packen und zur Post bringen nicht als sportliche 
Leistung einstufen Würde, dann ab in den Container.
Nicht zu vergessen als ich 20-30 Jahren eine Bastel AG leitete , war ich 
auch immer froh wenn ich für die AG etwas preiswert oder geschenkt 
bekommen habe.
Hatte ich 10 Jahre gemacht.
Da ich recht bekannt war , auch als Musiker, gab es oft recht gute 
Dinge.

MfG
alterknacker

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