Hallo Leute,
Danke für die zahlreichen und ausführlichen Antworten für meinen Beitrag
von eben! Ich bin begeistert!!!
Ok, hab überlegt, als erste Tat in Richtung uCs mit einem ATmega8 ein
8-Kanal-Lauflicht mit LEDs zu realisieren.
Bevor ich mich heute Nachmittag aufmache, um einen ATmega8 zu besorgen:
was braucht man noch? Steckplatine und übliche passive Bauelemente nebst
7805 sind vorhanden. Gehen wir mal systematisch vor...
Zuerst die Hardware-Seite:
irgendwie muss das Programm ja auf den uC...
jemand hatte geschrieben, dass man per Parallelport und einiger
Widerstände die Programmierung mittels Ponyprog vornehmen kann. Gibt es
dazu irgendwo einen Schaltplan?
Braucht man eventuell noch irgendwelche zusätzlichen Logik-ICs dafür
(nicht, dass dann heute abend irgendwas fehlt ;O))?
Dann noch eine Frage: gibt es vom ATmega8 auch eine Version mit
grösserem Programmspeicher von wegen Basic-Programmierung (gibt es
sicher, aber wie heißt der)?
Viele Grüsse!
Atmega48 oder Atmega88. Parallelport mit Widerständen geht, besser ist
aber STK200-Nachbau mit Treiber-IC (244 o.ä.). Wenn's nicht so auf das
Geld ankommt, oder kein echter Parallelport vorhanden ist, gibt es ein
paar schöne serielle oder USB-Programmiergeräre.
>Dann noch eine Frage: gibt es vom ATmega8 auch eine Version mit>grösserem Programmspeicher von wegen Basic-Programmierung (gibt es>sicher, aber wie heißt der)?
Die 8 in ATmega8 steht für 8 KiB Flash-Speicher - ergo gibt es keinen
größeren.
Wenn du mehr Programmspeicher (SRAM und EEPROM ist eine andere
Geschichte) benötigst sind ATmega16 und ATmega32 noch in
bastlerfreundlicher Ausführung verfügbar. Die größeren gibt's glaube ich
nicht als DIL.
Mach dir bitte die Mühe und benutze die Forensuche. Die Frage, welche
Komponenten man für den Einstieg braucht wird jeder Woche einmal
gestellt. In der Artikelsammlung befinden sich auch die nötigen Hinweise
bei den Einsteigerprojekten.
Wenn genug Geld da ist (~70 EUR bei Reichelt), kauf dir ein STK500 - da
ist für das Lauflicht alles dran/drum/drin und spart einige
Einstiegshürden.
Schöne Grüße und fröhliches Knobeln
Kai
>Die 8 in ATmega8 steht für 8 KiB Flash-Speicher - ergo gibt es keinen>größeren
ATmega88 und ATmega168 bieten mehr Programmspeicher. Für den Anfang ist
das aber ohne Belang.
PS: hab grade mal den Conrad-Katalog gewälzt...
vom ATmega8 gibts ja verschiedene Versionen. Ich brauche auf jeden Fall
ein Exemplar im DIL-Gehäuse, mit möglichst vielen Ein/Ausgängen. Zur
Auswahl gibts folgende:
ATMEGA8535-16PU (DIL40)
ATMEGA8515-16PU (DIL40)
ATMEGA8-16PU (DIL28)
Kann jemand auf die schnelle sagen, was der Unterschied ist?
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Das mit den 8Kb Speicher hatte ich mir fast schon gedacht ;O)
Sorry, mir raucht vom ganzen Suchen mittlerweile völlig der Kopf, bitte
um Verständnis, dass ich die Forensuche grade nicht ausgiebig
ausgeschöpft habe!
Das mit dem STK200-Nachbau sieht gut aus!
Also viele Grüsse und schon mal Danke für die Links und Antworten!
Herr Bert wrote:
> PS: hab grade mal den Conrad-Katalog gewälzt...
Naja Conrad hat ja Mondpreise.
Mit kleine Versandkosten such bei CSD:
http://www.csd-electronics.de/de/index.htm
Du solltest besser den ATmega88 nehmen, das ist der modernere Nachfolger
des ATMega8. Insbesondere der Pin-Change Interrupt ist ganz nett.
Peter
Moin!
Zunächst einmal:
mega8535 != mega8515 != mega8
Für Details der Unterschiede siehe die www.atmel.com
Als nächstes schau dir mal den Unterschied der Preise an:
1x mega8 bei Conrad = 5,71 Euro
1x mega8 bei Reichelt = 1,25 Euro
MfG
Edit:
Wenn du deine Teile irgendwo bestellst, und nicht bei Conrad kaufst,
dann besorge dir bitte gleich einen richtigen Programmer.
Die Parallelport-Lösung mit Widerständen und/ oder IC KANN funktionieren
MUSS aber nicht. Gerade bei Anfänger ist die Problemsuche und -lösung
sehr schwierig. Des weiteren ist PonyProg so ein Thema für sich. Mit den
Einstellungen der Fuses ist PonyProg recht eigen und da vertuen sich
Anfänger gerne.
Beide Anfängerprobleme, Programmieradapter und PonyProg, treten hier im
Forum wöchentlich auf.
>>Die 8 in ATmega8 steht für 8 KiB Flash-Speicher - ergo gibt es keinen>>größeren>ATmega88 und ATmega168 bieten mehr Programmspeicher. Für den Anfang ist>das aber ohne Belang.http://www.atmel.com/dyn/products/product_card.asp?part_id=3302
Im Datenblatt ist der mit 8 KiB ausgewiesen... auch alle anderen Modelle
halten sich laut Vergleichstabelle an diese Konvention.
>>Den 644er gibt es auch in DIP, der hat 64kB Speicher.>Damit ist man dann gewaschen und gekämmt :-)
Und gebügelt: ATmega1284P :)
hier hast auch noch nen schaltplan... im übrigen sollte es demnächst
auch im handel ne 32K version der m8 riehe geben den ATMega328 auch im
DIP-Gehäuse
http://www.myavr.info/download/schaltplan_15.png
gruß M.
Tu' dir den gefallen und kauf' dir das STK500. Da hast du gleich zwei
Controller (ATmega8 Derivat, ATmega16), Programmieradapter, acht Taster,
acht LEDs, UART rausgeführt, externer Oszillator und haufenweise GPIO's
auf nutzerfreundlichen Stiftleisten.
Hallo,
der STK500 ist schon deswegen sehr nuetzlich weil man damit im High
Voltage Modus arbeiten kann um versehentlich falschgesetzte Fuses wieder
zurücksetzen zu koennen. (Z.B. JTAG Fuses)
MFG,
Gerhard
Nachdem ich bisher nur 8051 & Co. programmiert habe, bin ich selbst erst
seit kurzem dabei meine ersten Schritte mit AVRs zu machen.
Also das von den Vorpostern empfohlene STK500 ist prinzipiell schon ok,
nur ein Muss ist es definitiv nicht! Einer der größten Vorteile des
STK500 ist meiner Meinung nach der Umstand, dass es praktisch an jedem
seriellen Port funktioniert also auch an preisgünstigen
USB-zu-Seriell-Adaptern.
Ansonsten finde ich das STK500 speziell für Anfänger teilweise etwas
lieblos gemacht. Von den gelisteten Features her betrachtet ist das
STK500 nicht schlecht, bei der Handhabung gibt es aber durchaus
Nachholbedarf.
Atmel wollte mit dem STK500 eben ein Board zur Verfügung stellen mit dem
sich, (je nach eingesetztem AVR auch erst nach dem Zukauf teurer
Erweiterungsboards), alle AVRs programmieren und testen lassen. Das
funktioniert sicher auch, aber für den täglichen Gebrauch wünscht man
sich eher etwas handlicheres.
Was mir persönlich am STK500 negativ auffiel:
Die flachen Kuppen der auf dem Board verbauten Taster, (inkl.
Resettaster), sind eine Zumutung! Nur wenn man die Schaltfläche genau
mit dem Fingernagel trifft gibt es einen hörbaren "Knackpunkt", im
Prinzip weiß man nie genau ob nun das Programm nicht funktioniert oder
ob man den Taster nicht richtig erwischt hat. (War das eigentlich schon
immer so oder hat Atmel da bei neueren Boardrevisionen etwas
geändert?.)Und gerade die Taster und die Leds sind ja wohl das erste was
ein Anfänger nutzen wird.
Einfach einstecken und loslegen is nicht mit dem STK500, man muß sich
zumindest die Zeit nehmen, nachzulesen in welchen Sockel man seinen AVR
nun eigentlich stecken darf, und wie die Sache mit dem internen
Oszillator, dem externen Oszillator oder einem externen Quarz
funktioniert und welche Kabel und Jumper für diese und weitere
Funktionen, (RS232, LEDs, Taster), an welcher Stelle um- oder
eingesteckt werden müssen.
Apropos einstecken und loslegen: Rein in die Sockel bekommt man die AVRs
sehr leicht, nur ohne spezielles Werkzeug nicht mehr heraus, (die von
Reichelt angebotenen IC-Greifer sind da leider auch keine Hilfe), und
mit dem klassischen flachen Schraubendreher kommt man irgendwie auch
nicht richtig bei ohne möglicherweise etwas zu verkratzen oder gar zu
beschädigen, (und seien es nur die Sockel). Also ZIF-Sockel sind schon
eine sehr praktische Erfindung ...
Ich finde die gelben SMD-LEDs des Boards ziemlich grell, na ja
Geschmackssache, auf jedenfall besteht kein Zweifel darüber wann die an
sind und wann nicht.
Einen der auf dem Board verbauten Spannungsregler halte ich für
unterdimensioniert, (weiß nicht mehr ob es der für 5V oder der andere
war), auf jeden Fall wird er ordentlich heiß.
Das wars eigentlich schon, kurzum: STK500 kann man verwenden, ich hätte
allerdings etwas mehr erwartet, immerhin ist so ein Board vom Hersteller
ja auch sowas wie ein Aushängeschild. Vielleicht lerne ich das Board ja
noch zu schätzen, falls ich mir eines Tages die sauteure Erweiterung mit
dem TQFP64-ZIF-Socket zulegen sollte.
Zeitgleich mit dem STK500 hatte ich mir auch noch das ATMEL
Evaluations-Board Version 2.0.1 von Pollin für 14.95 EUR besorgt und
schon zusammengelötet und getestet noch ehe ich das STK500 zum ersten
mal angeschlossen hatte. Also so schlecht fand ich das nun auch nicht,
ebenfalls verpolungssicher, (nur Spannungsversorgung wie das STK500),
mit einem RS232 Adapter, 3 Quarzen, 5 AVR-Sockeln und vernünftigen
Schaltern, (leider nur 4 Stück inkl. Reset).
Nachteil: Man benötigt für dieses Board definitiv einen echten seriellen
Port, (USB2Seriell-Adapter funktioniert nicht, zumindest nicht mit
Prolific-Chip), und man kann nicht direkt über das AVR-Studio
programmieren sondern muß den Umweg über das kostenlose Ponyprog oder
AVRDude nehmen, (na ja das wird wohl nicht jeder unbedingt als Nachteil
sehen).
Die Vorposter haben schon recht, es ist nicht schlecht, wenn man als
Anfänger eine Basisplattform hat, die definitiv funktioniert wie z.B.
das STK500.
Und trotzdem, ganz ehrlich! Im Nachinein, (also ungefähr zwei Tage
später), war ich eigentlich schon wieder sauer, dass ich mir für die
knapp 90 Euro, die mich die beiden Boards gekostet haben, nicht lieber
drei Hände voll AVRs, zwei neue Breadboards plus Kleinkram und evt. noch
eine PCI-Parallelportkarte, (um den eingebauten Parallelport zu schonen,
falls doch mal was schiefgeht), gekauft habe.
>>Die 8 in ATmega8 steht für 8 KiB Flash-Speicher - ergo gibt es keinen>>größeren>ATmega88 und ATmega168 bieten mehr Programmspeicher. Für den Anfang ist>das aber ohne Belang.
Wenn "Gast" Experten antworten, kann das selbsbewusst klingen, ist aber
leider oft falsch.
Atmega 8= 8K Flash
Atmega88 = 8K Flash
Atmega48= 4K Flash
und das obwohl 48 mehr ist als 8. Die von Atmel sind gemein, was die
Namensgebung betrifft, gell?
Hallo,
@Albrecht H.: ich kann Dir nur voll zustimmen.
Speziell Dein letzter Absatz passt auch zu meiner Erfahrung.
Ich habe noch ein STK200, das STK500 und den Dragon.
STK500 und Dragon aus dem damaligen Angebot, weil ich meinte, mein
STK200 wäre nun doch etwas alt.
Geblieben ist die Nutzung des Dragon als ISP-Programmer am Haupt-PC und
das STK200-Dongle mit Ponyprog am Bastel-Notebook (PII-233...).
Das STK200 hatte den für mich unschätzbaren Vorteil, mal schnell einen
74ACT573 und ein 32kx8 Ram raufstecken zu können, wenn ich mal was mit
externem Ram und dem Mega8515/Mega162 testen will.
Sonst nur Steckbrett und ISP vom Dragon ran. Ich habe noch nie einen AVR
verfust und wenn es passieren sollte, würde ich wohl zuerst einen
anderen aus der Schachtel greifen und irgendwann mal den Kabelverhau für
HV-Programming auf Dragon oder STK500 anwerfen.
Es gab hier Zeiten, da war jedes 2. Posting der Hilfeschrei eines Users,
der mit Einfach-Programmer und Pony oder AVRDude nicht an seinen AVR
rankam.
Inzwischen sind es die STK500/Dragon/AVR??? User, die solche Probleme
haben.
Es liegt also wohl weniger an der Programmier Hard-/Software, mehr
daran, daß das Hintergrundwissen (noch) fehlt.
Datenblatt lesen lernen, Grundlagen lernen/auffrischen, sich daran
erinnern, daß sich 99% der Fehler ca. 50cm über der Schaltung befinden
;).
Gruß aus Berlin
Michael
Hi Albrecht,
grundsätzlich hast du mit allen aufgezeigten Mankos recht, aber ich
persönlich bewerte die etwas anders.
Albrecht H. wrote:
> Also das von den Vorpostern empfohlene STK500 ist prinzipiell schon ok,> nur ein Muss ist es definitiv nicht!
Klar.
> Ansonsten finde ich das STK500 speziell für Anfänger teilweise etwas> lieblos gemacht.
Kann ich so nicht sagen. Ich habe auch das Pollin-Board, aber ich habe
die Möglichkeit den Controller direkt aus dem AVR-Studio heraus
programmieren zu können ziemlich vermisst. Die Software-Unterstützung
ist (zumindest für Windows-Benutzer) für das STK500 meiner Meinung nach
besser.
> Atmel wollte mit dem STK500 eben ein Board zur Verfügung stellen mit dem> sich, (je nach eingesetztem AVR auch erst nach dem Zukauf teurer> Erweiterungsboards), alle AVRs programmieren und testen lassen.
Das stört mich auch - gibt's eigentlich Nachbauten der
Erweiterungsboards? So viel ist da ja nicht drauf. Ich wette an den
Sockeln zahlt man sich dumm und dämlich :(
> Was mir persönlich am STK500 negativ auffiel:>> Die flachen Kuppen der auf dem Board verbauten Taster, (inkl.> Resettaster), sind eine Zumutung! Nur wenn man die Schaltfläche genau> mit dem Fingernagel trifft gibt es einen hörbaren "Knackpunkt", im> Prinzip weiß man nie genau ob nun das Programm nicht funktioniert oder> ob man den Taster nicht richtig erwischt hat.
Die sind wirklich flach, knacken aber schön laut :)
Hatte bisher noch keine Probleme damit.
> Einfach einstecken und loslegen is nicht mit dem STK500, man muß sich> zumindest die Zeit nehmen, nachzulesen in welchen Sockel man seinen AVR> nun eigentlich stecken darf, und wie die Sache mit dem internen> Oszillator, dem externen Oszillator oder einem externen Quarz> funktioniert und welche Kabel und Jumper für diese und weitere> Funktionen, (RS232, LEDs, Taster), an welcher Stelle um- oder> eingesteckt werden müssen.
Das Board ist halt flexibler als das von Pollin - die Konfiguration ist
dann naturgemäß komplexer. Dank der Boardbeschriftung und des bereits
aufgesteckten Controllers fand ich das jetzt nicht wirklich kompliziert.
Wenn ich PortB mit den LEDs verbinden will stecke ich das
Verbindungskabel zwischen die als PORT B und die als LEDS
Stiftleiste. Finde ich recht intuitiv. Beim Pollin-Board steckt man
nichts, aber die zwei LEDs sind immer mit denselben I/Os verbunden:
unflexibler, aber einfacher.
Wer die ganzen Zusatzfunktionen nutzen will (Externen Oszillator, RS232)
wird mit dem Lesen des AVR-Datenblattes mehr Schwierigkeiten haben als
mit dem Setzen der zwei/drei Jumper.
> Apropos einstecken und loslegen: Rein in die Sockel bekommt man die AVRs> sehr leicht, nur ohne spezielles Werkzeug nicht mehr heraus,
Volle Zustimmung - darüber habe ich mich auch tierisch geärgert! Einige
hier im Forum stecken einen ZIF-Sockel in den bestehenden. Ich hatte mir
schon überlegt den bestehenden Sockel auszutauschen, aber ich die
dürften nicht leicht auszulöten sein. Hat das schonmal jemand versucht?
> Ich finde die gelben SMD-LEDs des Boards ziemlich grell, na ja> Geschmackssache, auf jedenfall besteht kein Zweifel darüber wann die an> sind und wann nicht.
Streifen Tesa drauf :)
Die LEDs sind für normale Anwendungen besser. Beim Testen von
LED-Dimming war das STK500 geeigneter.
> Einen der auf dem Board verbauten Spannungsregler halte ich für> unterdimensioniert, (weiß nicht mehr ob es der für 5V oder der andere> war), auf jeden Fall wird er ordentlich heiß.
Mit welcher Spannung versorgst du das Board? Bei 9V werden die bei mir
auch warm, aber nicht knusprig.
Das Pollin-Board ist für den Einstieg geeigntet, stößt aber eher an
seine Grenzen als das STK500. Ich habe hier mittlerweile zwei von den
Pollin-Boards und zwei STK500. Bin mit beiden Boards zufrieden.
Das Einstellen der Fuses ist beim STK500 deutlich einfacher.
Wenn's Geld stimmt und man plant etwas länger in dem Thema zu bleiben
ist das STK500 nicht verkehrt.
Schöne Grüße
Kai
Kai Giebeler wrote:
>> ...>> Atmel wollte mit dem STK500 eben ein Board zur Verfügung stellen mit dem>> sich, (je nach eingesetztem AVR auch erst nach dem Zukauf teurer>> Erweiterungsboards), alle AVRs programmieren und testen lassen.>Das stört mich auch - gibt's eigentlich Nachbauten der>Erweiterungsboards? So viel ist da ja nicht drauf. Ich wette an den>Sockeln zahlt man sich dumm und dämlich :(
Ja sogesehen ist das AVR STK 501 Erweiterungsboard für 79,85 EUR, (bei
Reichelt), mit dem man z.B. auch den Atmega128 programmieren kann, sogar
noch billig, da kostet ja schon alleine der TQFP64-Sockel, bei Händlern
für Normalsterbliche wesentlich mehr.
>>>> Die flachen Kuppen der auf dem Board verbauten Taster, (inkl.>> Resettaster), sind eine Zumutung! Nur wenn man die Schaltfläche genau>> mit dem Fingernagel trifft gibt es einen hörbaren "Knackpunkt", im>> Prinzip weiß man nie genau ob nun das Programm nicht funktioniert oder>> ob man den Taster nicht richtig erwischt hat.>> Die sind wirklich flach, knacken aber schön laut :)
Nein, bei mir leider nicht, gerade noch mal getestet, die knacken auch
nicht laut wenn man sie direkt trifft. Ich bin mir aber fast sicher,
dass da vor kurzem bei Atmel einfach jemand den Zulieferer für die
Taster gewechselt hat, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,
dass auf meinem Board dieselben Taster verbaut sind, wie auf dem ersten
ST500 Board das Atmel der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Die sind
wirklich unbedienbar, ich glaube ich muss da demnächst mal versuchen mit
Sekundenkleber und kleinen Plastikteilen irgendwie die Tastenkuppen zu
verlängern, oder ich löte gleich neue Schalter rein.
> Hatte bisher noch keine Probleme damit.>
Glückspilz ;-)
>> ...>> Das Board ist halt flexibler als das von Pollin - die Konfiguration ist> dann naturgemäß komplexer. Dank der Boardbeschriftung und des bereits> aufgesteckten Controllers fand ich das jetzt nicht wirklich kompliziert.> Wenn ich PortB mit den LEDs verbinden will stecke ich das> Verbindungskabel zwischen die als PORT B und die als /LEDS/> Stiftleiste. Finde ich recht intuitiv. Beim Pollin-Board steckt man> nichts, aber die zwei LEDs sind immer mit denselben I/Os verbunden:> unflexibler, aber einfacher.>> Wer die ganzen Zusatzfunktionen nutzen will (Externen Oszillator, RS232)> wird mit dem Lesen des AVR-Datenblattes mehr Schwierigkeiten haben als> mit dem Setzen der zwei/drei Jumper.>
Ja, gut, stimmt, ich wollte den Originalposter eigentlich nur darauf
hinweisen, dass auch mit dem STK500 nicht alles von ganz alleine geht.
>> Apropos einstecken und loslegen: Rein in die Sockel bekommt man die AVRs>> sehr leicht, nur ohne spezielles Werkzeug nicht mehr heraus,>> Volle Zustimmung - darüber habe ich mich auch tierisch geärgert! Einige> hier im Forum stecken einen ZIF-Sockel in den bestehenden. Ich hatte mir> schon überlegt den bestehenden Sockel auszutauschen, aber ich die> dürften nicht leicht auszulöten sein. Hat das schonmal jemand versucht?>
Ich glaube das lasse ich lieber, die Sockel liegen doch schon sehr eng
nebeneinander und die ZIF-Sockel haben auch eine gewisse Breite, nach
oben verlängern ist sicher einfacher, also für die 40 poligen Sockel
werde ich mir auf jeden Fall einen steckbaren Überbau mit einem
ZIF-Socket basteln.
>> Ich finde die gelben SMD-LEDs des Boards ziemlich grell, na ja>> Geschmackssache, auf jedenfall besteht kein Zweifel darüber wann die an>> sind und wann nicht.>> Streifen Tesa drauf :)> Die LEDs sind für normale Anwendungen besser. Beim Testen von> LED-Dimming war das STK500 geeigneter.>>> Einen der auf dem Board verbauten Spannungsregler halte ich für>> unterdimensioniert, (weiß nicht mehr ob es der für 5V oder der andere>> war), auf jeden Fall wird er ordentlich heiß.>> Mit welcher Spannung versorgst du das Board? Bei 9V werden die bei mir> auch warm, aber nicht knusprig.>
Mit 12V.
> Das Pollin-Board ist für den Einstieg geeigntet, stößt aber eher an> seine Grenzen als das STK500. Ich habe hier mittlerweile zwei von den> Pollin-Boards und zwei STK500. Bin mit beiden Boards zufrieden.>> Das Einstellen der Fuses ist beim STK500 deutlich einfacher.>> Wenn's Geld stimmt und man plant etwas länger in dem Thema zu bleiben> ist das STK500 nicht verkehrt.>
Ja ich muss mal schauen, mit ein paar kleinen Änderungen wird das STK500
sicher gute Dienste leisten auch ohne dass ich mich jedesmal ärgern
muss. Aber das ist halt genau der Punkt: Diese kleinen Änderungen wären
für Atmel wesentlich einfacher bei der Produktion durchzuführen als
hinterher für mich!
Beim AVR-Studio selbst gäbe es ja auch noch so einiges zu verbessern!
Wenn es schon disassemblieren kann, warum kann es dann nicht auch gleich
wieder ein ASM-Sourcefile erstellen?
Und was ist mit blockweisem Auskommentieren per Tastendruck, blockweise
einrücken per Tastendruck geht doch auch? Oder habe ich das bisher
einfach noch nicht gefunden? Bisher behelfe ich mir halt mit /* */, also
gerade was solche Sachen angeht fand ich Visual-Studio, (unabhängig von
aller berechtigten sonstigen Kritik), immer vorbildlich.
> Schöne Grüße> Kai
Grüße
Albrecht