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Forum: /dev/null Deutschlands Justiz rassistisch?


Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Die deutsche Justiz ist ja verpflichtet "alle Menschen gleich, ohne 
Ansehen der Person, der Rasse oder der Konfession" zu behandeln. Doch 
wie sieht das in der Praxis aus?
Vor einiger Zeit hatten wir den "Fall Potsdam". Da hatte in Potsdam ein 
betrunkener Afrikaner zwei Deutsche erst verbal angepöbelt und einen 
dann einen Fußtritt verpaßt. Als dieser sich umdrehte und dem Täter eine 
langte stürzte dieser und fiel ins Koma.
Das Geschrei war riesengroß und die Justiz spielte die Posse mit. 
Tatverdächtige (!) wurden mit Hand- und Fußfesseln und Augenbinden vor 
Gericht gezerrt. Die Tatverdächtigen saßen monatelang in 
Untersuchungshaft, obwohl zurückgehaltenes Beweismaterial (u.a. den 
nicht zusammengeschnittenen Handymitschnitt) diese hätte sofort 
entlasten können. Ein Verhalten, das an sich den Staatsanwalt hätte auf 
den Plan rufen müssen.
Man hätte meinen können die Justiz hätte sich einer härteren Gangart 
gegen Gewalt gewidmet. Doch was muß man jetzt vernehmen?
"Mildes Urteil für Koma-Schläger

Bericht des "Express" über das Urteil im Internet
"KÖLN. Der 18 Jahre alte Erdinc S., der vergangenes Jahr zur 
Weiberfastnacht in Köln einen Mann ins Koma prügelte, geht straffrei 
aus. Der in der Presse als der „Koma-Schläger“ bekannte Täter müsse sich 
lediglich einem „Anti-Agressionstraining“ unterziehen und in den 
nächsten zwei Jahren regelmäßig Kontakt mit einem Bewährungshelfer 
halten, entschied Jugendrichter Hans-Werner Riehe.

Damit unterbot das Jugendgericht selbst den Antrag des Verteidigers 
Andreas Bartholomaé auf eine Bewährungsstrafe. Die Staatsanwaltschaft 
hatte eine dreieinhalbjährige Haftstrafe gefordert. Anwalt Bernd 
Neunzig, der das Opfer Waldemar W. als Nebenkläger vertrat, zeigte sich 
bestürzt: „Ich bin entsetzt über dieses Urteil, das die schweren Folgen 
für meinen Mandanten nur am untersten Rand zur Kenntnis nimmt. Es ist 
mir ein Rätsel, wie ich das meinem Mandanten erklären soll“, sagte er 
dem Express.

Waldemar W. war damals in Begleitung seiner beiden Kinder auf dem 
Rückweg von einer Karnevalsfeier, als er telefonieren wollte. Ein Freund 
von Erdinc S. versperrte dem 44jährigen Arbeiter allerdings den Zutritt 
zur Telefonzelle. In der folgenden verbalen Auseinandersetzung griff 
Erdinc S. ein und schlug das Opfer vor den Augen der Kinder nieder. 
Wochenlang lag Waldemar W. mit einer schweren Kopfverletzung im Koma. 
Der Mann ist nun arbeitslos und schwerbehindert.

Nach Ansicht des Gerichtes könne Erdinc S. nicht wirklich anlastet 
werden, daß er seinem Freund helfen wollte: „Er hat die Provokation 
nicht gesucht, sondern so, wie es im Milieu üblich ist, adäquat 
gehandelt“, sagte Gerichtssprecher Jürgen Mannebeck, wie der  Kölner 
Stadt-Anzeiger berichtet. Der „Schlag mit der Hand“ hätte Folgen gehabt, 
die das Gericht dem Angeklagten nicht zurechnen könne.

Entsprechend ging das Jugendgericht nur von einer fahrlässigen, keiner 
vorsätzlichen Körperverletzung aus. Zusätzlich rechnete es laut Express 
Erdinc S. an, daß der Gerüstbauer eine feste Stelle und eine 
hochschwangere Freundin habe. „Es wurden keine schädlichen Neigungen 
festgestellt“, sagte Mannebeck.
Erdinc S. wird von der Staatsanwaltschaft als Intensivtäter geführt. Für 
einen Raub, den der damals Siebzehnjährige kurz vor der Tat beging, 
wurde gleichfalls lediglich die Schuld festgestellt.
Nach Informationen des Express weigerte sich Erdinc S., trotz Anraten 
seines Anwalts, sich beim Opfer persönlich zu entschuldigen: „Das geht 
gegen meine Ehre“. Erst zum Prozeßende, bei dem lediglich die Eltern und 
die Freundin des Täters anwesend waren, erklärte dieser, daß er sich 
geändert habe: „Es tut mir sehr leid“.
Auf den Vorwurf des Nebenklägers, wieso er dies nicht dem Opfer 
persönlich im Zeugenstand gesagt habe, erwiderte der Verteidiger: „Das 
wäre eine Herausforderung für meinen Mandanten gewesen, der er nicht 
gewachsen war“"

Irgdenwie werde ich den Eindruck nicht los das sich unsere Justiz recht 
rassistisch verhält - je nachdem ob ein Inländer oder ein Ausländer der 
Täter ist. Es ist Zeit, solchen Unglaublichkeiten die rote Karte zu 
zeigen. Bevor es sich in der Rechtsprechung durchsetzt das "Abstechen 
wg. gefühlter Beleidigung (Blicke, nicht rechtzeitig auf den Boden 
gekuckt)" eben nur "wie es im Milieu üblich ist, adäquat gehandelt".

http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.p...

Autor: genervter (Gast)
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Was waren das für schöne Zeiten als politische Beiträge hier im Forum 
noch gelöscht wurden....

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Wieso, was spricht denn dagegen? hast jetzt gleichw ieder Angst vor 
Rechtswind weil mal jemand eines der Kinder beim Namen nennt?

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Vor allem: was ist daran "rechts/faschistisch/yourBuzzWordHere" wenn man 
die Selbstverständlichkeit erhebt das Justizia schleunigst ihre Binde 
wieder richtig aufsetzen soll?

Autor: Bierbaron (Gast)
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Na dann gute Nacht Deutschland, wenn man den Kommentar von "genervter" 
liest.
Solange man nicht selbst betroffen ist, immer schön wegschauen und 
Augen, Türen und Fenster zu machen.
Vielleicht ist das ja einer der Grünen, die auf unsere Fahne gepinkelt 
haben ;-)

Autor: Santiago (Gast)
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> Die deutsche Justiz ist ja verpflichtet "alle Menschen gleich, ohne
> Ansehen der Person, der Rasse oder der Konfession" zu behandeln.

LOL - das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Durchkontaktiernieten sind auch verpflichtet, einen Kontakt zwischen 
beiden Layern herzustellen - dazu hat man sie ja schließlich gekauft :D

Nee, mal Schmerz beiseite.
Man(n) sollte nicht vergessen, dass es sich - wo auch immer - um 
Menschen handelt. Mir ist kein Berufsstand bekannt, in dem es keine 
schwarzen Schafe gibt oder gegeben hat.
Heut zutage gilt doch nur noch: möglichst viel Kohle mit möglichst wenig 
Arbeit zu scheffeln. Warum sollte ein Richter (oder wer auch immer) 
anders denken?
Solange in Berlin die Selbstbedienungsmentalität zum Selbstverständnis 
gehört - warum sollte irgend jemand nicht so denken oder handeln? - Also 
zuerst an den eigenen Geldbeutel denken?
Schließlich sind das doch die Vorbilder des Landes...

Diejenigen, die anders handeln, machen dies i.d.R. sehr bewußt und aus 
aktiver Entscheidung heraus. Sich moralisch oder ethisch richtig zu 
verhalten ist schon ziemlich aufwändig und unbequem geworden (manche 
halten das sogar für plöd).
Ich denke, wir sollten uns lieber über die freuen, die hilfsbereit sind, 
ohne dafür gleich die Hand auf zu halten ...

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Sicher ist Kant's Imperatus oder Nietsches "Übermensch", also der Mensch 
der seinem archaischen, instinktgetriebenen Wesen entwachsen ist und 
seine Entscheidung zum Gutem nicht aus Zwang sondern aus tieferer 
innerer Einsicht tut seit jeher Mangelware gewesen.
Aber trotzdem: bei solchen Sachen (die sich in der letzten Zeit massiv 
häufen) klappt einen doch permanent die Kinnlade runter. Als Kabarettist 
müßte man heutzutage eine sehr perverse Ader haben um diese Realität 
noch übertrumpfen zu können. Und vor allem: das sind alles Sachen die 
nicht wirklich sein müssen. Es gibt genug reale Probleme, da müssen 
solche künstlichen Ärgernisse nicht auch noch sein.

Autor: hellboy (Gast)
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juhu bildzeitung nur online..... und dann auch noch son linker

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Da kann man nur sagen: "Ade zur guten Nacht". Der Grundgedanke des 
Nationalstaats war ja mal das er ein nach innen befriedetes Gebiet ist.
Die jetzige Entwicklung mit nomadisierenden Clans ist irgendwie Urzeit 
oder hört sich nach amerikanischen Endzeitfilmen an.
Ja, die Zustände an unseren "Schulen" sind auch solche 
Kinnladenspreizer.
Ist halt wie bei den anderen sozialistischen Experimenten auch: ausbaden 
tun die von irgendwelchen Wirrköpfen geborenen Ideen (vom Gulag bis hin 
zu "wir bewässern mit den Zuflüssen vom Aralsee mal die Wüste" oder 
"Zwangsumsiedlung ins fernwärmebeheizte Sibirien") mal wieder die 
Kleinen.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

nicht nur "JUSTIZ" andere Sachen Gesetze usw. sind meine Meinung nach 
vielleicht nicht so ganz korrekt ! Als Deutsche kann man seit letztes 
Jahr schon ein Doppel Staatsangehörigkeit haben aber als Ausläder geht 
das nicht !! wenn meine Frau (Ausländerin) die Deutsche 
Staatsangehörikeit haben will dann muß sie ihre Brasilianische abgeben, 
in diesem Fall:

>> Die deutsche Justiz ist ja verpflichtet "alle Menschen gleich, ohne
>> Ansehen der Person, der Rasse oder der Konfession" zu behandeln.

ist ja nicht ganz richtig oder?

Gruß

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Ich halte eine doppelte Staatsangehörigkeit sowieso für Unsinn. Eine 
Staatsangehörigkeit ist ja die Frage nach der Zugehörigkeit zu einer 
Schicksalsgemeinschaft "in Freud und Leid".
Da kann man sich wirklich nur für eine entscheiden, mit allen was 
dazugehört. Ein Staats als Schicksalsgemeinschaft kann ja auch nur dann 
funktionieren wenn man sich nicht nur die Rosinen herauspickt sondern 
ganz dabei ist. Eine Ehe funktioniert ja auch nicht nach dem Motto "Sex 
ja, aber sonst kannst Du mir gestohlen bleiben".
Wenn der Wechsel manchmal nicht leicht fällt (wie bei der Ehe) um so 
besser. Dann überlegt man sich reiflich ob man wirklich Teil dieser 
Schicksalsgemeinschaft sein will oder nicht.

Autor: Kollega (Gast)
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In Zeiten der Globalisierung ist die Staatsangehörigkeit eh ein 
veraltetes Modell, gut wenn das ein bisschen aufgeweicht wird.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Nachsatz: Ansonsten finde ich es ganz praktisch das die Regeln eines 
Staates auf seine Staatsbürger begrenzt bleiben sollen. Wem das partout 
in dem einen Regelwerk nicht paßt kann sich immer noch ein anderes 
suchen, falls er dieses akzeptieren kann.
Versuche wie die der USA, ihr Gesetzeswerk mit Weltgeltung zu 
proklamieren, empfinde ich als unerträgliche Unverschämtheit. Wenn sie 
es für das beste System der Welt halten - bitteschön. Aber sie haben zu 
akzeptieren das dies andere halt anders sehen.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Gerade in der Zeit der Globalisierung merkt man was man am Nationalstaat 
hat. Im Gegensatz zu den Organisationsstrukturen der Globalisierer hat 
dieser nämlich eine menschlich-soziale Komponente. Deren Reduzierung im 
Ramen der Globalisierung macht sich schon jetzt als soziale Kälte 
bemerkbar. Etwas das sich immer weniger Menschen bzw. Länder (Rußland, 
China, Venezuela) gefallen lassen wollen.
Konzernzugehörigkeit als Nationalstaatenersatz? Nach dem Motto: wenn sie 
40 Jahre ohne Krankheit und max. 6 Wochen Urlaub gearbeitet haben stellt 
ihnen der Konzern selbstlos eine Wohneinheit für max. 20 Jahre und ein 
Turbo-Grab zur Verfügung - wenn Sie eine Kaution für die Entsorgung des 
Wohnzelleninhalts zur Verfügung stellen.
Baden im nahgelegenen See? Aber nur mit Kreditkarte! So etwas wie 
"heimatliche Scholle" ist ja archaisch! Seen und Wälder sind nicht mehr 
Lebensraum sondern nur noch "property".
Deine Städte? Eine Aneinaderreihung von "Sony-Plaza", Schrempp-Buildings 
und Walmart-Komplexen. Vielleicht noch schön wenn Du "leistungsfähig" 
bist. Danach gibt es die kleine unkomplizierte blaue Pille.
Globalisierung ist die größte Form der Sklaverei die dieser Planet 
bisher erlebt hat.
Gottseidank sind seine Vorantreiber aber jetzt schon auf dem Rückzug. Im 
Irak gehen ihnen nämlich die Idioten aus :-)

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo Rüdiger,

ich bin ganz deiner Meinung, meine Frau möchte ihre Brasilianische 
Staatsangehörigkeit nicht abgeben weil Sie ja aus Brasilien ist und 
obwohl Sie Deutschland lieb ist Sie Brasilianerin (sagt), die Deutsche 
Staatsangehörigkeit bringt Ihr leider nur Finanziell was gutes, zB.:

Sie hat hier fast 18 Jahre als Ing. gearbeitet und wenn Sie heute nach 
Brasielen zurückkehrt dann bekommt nur 70% in Fall eine Pension als 
Deutsche bekommst du aber 100% deine Pension !!!

Gruß

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Wie ich sagte - das ist wie mit einer Ehe keine leichte Entscheidung. 
Und wer nur momentan den günstigen finanziellen Aspekt sieht muß sich 
fragen lassen ob er auch in den Trümmern beim Wiederaufbau dabeigewesen 
wäre.

So etwas ist bei Renten etc. auch immer schwer - man kann einerseits 
sagen das nur die Einzahlleistung gelten soll, andererseits sind sie wie 
die Krankenkassen ja bewußt als Solidargemeinschaft ausgelegt. Motto: 
wir lassen dich nicht liegen.
70% müssen nicht schlimm sein wenn man hochrechnet wie viel man evtl. 
nur selbst eingezahlt hat und das die Lebenshaltungskosten in Brasilien 
niedriger liegen.
Falls wir denn noch alle Renten und Pensionen bekommen. Aber das ist 
eine ganz andere Frage.

Autor: Gast (Gast)
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> Als Deutsche kann man seit letztes
> Jahr schon ein Doppel Staatsangehörigkeit haben aber als Ausläder geht
> das nicht

Viele Personen türkischer Herkunft haben einen türkischen und einen 
deutschen Pass. Wie geht das? Ich dachte doppelte Staatsbürgerschaft 
gibt es in D nicht.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Nun, Erdogan hat zuletzt ja nicht ein anderes Land besucht sondern einem 
Vasallenstaat bereist. Eine andere Deutung ist bei den vielen türkischen 
Kröten, die unsere Regierung kommentarlos geschluckt hat, wohl kaum 
möglich.
Man bedanke sich bei Amerika, wo die Sache wohl letztendlich seine 
Ursache hat. Wir sind wohl die kleine Gegenleistung dafür das die USA 
die Türkei als Raketen- und Flugzeugträger in der Flanke der 
(ehemaligen) UdSSR nutzen dürfen.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo Gast

>> Viele Personen türkischer Herkunft haben einen türkischen und einen
>> deutschen Pass. Wie geht das? Ich dachte doppelte Staatsbürgerschaft
>> gibt es in D nicht.

gibt es ja Länder zB. Mexico, dort gilt: Mexicaner bleiben immer 
Mexicaner das Bedeutet: in Deutschland gabt es keine doppelte 
Staatsbürgerschaft aber Mexico sagt meine Sohne bleiben immer meine 
Sohne also Deutschland dürfte nicht ein Mexicaner siene Mexicanischer 
Staatsbürgerschaft verlangen, vielleicht ist ja in der Turkei genau so

Gruß

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Kein leichter Fall. Aber wie man bei Podolski sieht ist ja entscheidend 
wozu man sich durch die Tat bekennt ;-)

Autor: genervter (Gast)
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>Na dann gute Nacht Deutschland, wenn man den Kommentar von "genervter"
>liest.
>Solange man nicht selbst betroffen ist, immer schön wegschauen und
>Augen, Türen und Fenster zu machen.
Ganz im Gegenteil, man sollte mal genauer hinschauen und hier nicht 
oberflächlich zusammengesuchte "Beweise" für eine vorgefertigte Meinung 
zu posten. Gerade Rüdiger Knörig der immer gegen die Praktiken der USA 
bzw. Bush wettert sollte sich vielleicht mal angewöhnen nicht die 
gleichen Methoden zu verwenden. Das ist peinlich.
Einige scheinen regelrecht Panik davor zu haben mal objektiv zu bleiben. 
Wie sollte es passieren das die gesamte (oder auch nur ein Großteil) 
Justiz rassistisch ist? Das ist schon allein aus statistischen 
Erwägungen totaler Blödsinn.

Und zum Thema genervt:
Was mich nervt ist dieses ewige geflenne: Polizei böse, Gerichte böse, 
USA böse, Politiker böse, Wirtschaft böse, Schäuble böse, Presse 
böse,...
Die einzigen die menschlich geblieben sind ist natürlich das arme 
geknechtete überwachte und ausgebeutete Volk was sich morgens aus Angst 
nicht mehr aus dem Haus traut.. Also wirklich..

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Wenn es mal Einzelfälle wären. Beim "Fall Sebnitz" habe ich noch die 
Stirn gerunzelt. Danach habe ich erkannt das das nicht Ausnahmen waren 
sondern System dehintersteht. Und das kann ja wohl nicht sein!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Deutschlands Justiz rassistisch?

Glaube ich eher nicht - dieser reichlich überstrapazierte Begriff 
schafft hier keine Klarheit.

Der Kern ist - wie Rüdiger ausführte - die Erosion der Nationalstaaten. 
Die ist kein naturwüchsiger Vorgang, sondern geplant und forciert. Die 
Globalisierer sind nicht an selbstbewußten Individuen interessiert; 
Sklaven haben gefälligst zu malochen und die Schnauze zu halten.

Die Demütigung des Opfers ist eine ebenso probate, wie einfache Methode, 
das Selbstwertgefühl zu treffen: Man braucht nur ein Heer aggressiver 
Volldeppen, um dieses Ziel zu erreichen. Und wenn die Justiz die 
Schläger schont, ermutigt sie sie, weiter als nützliche Idioten für die 
Feinde der Freiheit tätig zu sein.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Leider ist dem genau so. Zudem kann man die Auflösung der Gesellschaft 
in sich bekriegende Clans auch als erfolgreiche Umsetzung von "Teile und 
Herrsche" betrachten. Jedes Grüppchen ist relativ schwach, jedenfalls 
haben sie im Gegensatz zu großen Gruppen wie z.B. dem chinesischen Volk 
nicht die unangenehme Eigenschaft Nuklearwaffen zu ihrer Verteidigung 
bauen zu können. Zudem lassen sich diese Grüppchen auch wunderbar und 
kostengünstig gegeneinander ausspielen. Werden die einen aufmüpfig 
bekommen die anderen halt ein paar Taler zugesteckt.
Das hat schon bei den Indianern wunderbar geklappt. Das eine Mal, wo sie 
bei der Schlacht am "Little Horn" zusammenstanden, hat sich gezeigt wozu 
sie in der Lage gewesen wären. Und als Dank für ihre Freundlichkeit zu 
den Neuankömmlingen, die ohne ihre Hilfe wohl nicht lange überlebt 
hätten, hat man sie größtenteils ausgerottet und die kümmerlichen Reste 
in Reservaten verrotten lassen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Rüdiger Knörig wrote:
> Leider ist dem genau so.

Einfaches Gegenargument: Als nützliche Idioten sind alle Personen 
geeignet - sie müssen nur einen - reell oder fantasiert - niedrigeren 
sozialen Status, als die Angegriffenen repräsentieren.

Auf die Rasse kommt es also nicht an. Das Ziel ist die allemeine 
Bimboisierung.

Autor: Bierbaron (Gast)
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@genervter

Was ist denn daran oberflächlich, gibt ja zig Fälle in der Art. Du 
willst doch jetzt nicht behaupten, das der vorbestrafte (z.B. wegen 
Raubes) Täter jetzt ein biederes Leben an den Tag legt, nur weil er ne 
schwangere Freundin und nen Job hat. Super. Ich wurde auch mal in ne 
Kneipenschlägerei verwickelt, wobei aber außer kleineren Blessuren 
beiderseits nix passiert ist. Kam zu ner Verhandlung und ich musste 
1500€ Strafe zahlen für nen blauen Fleck am Schienbein. Da nutzte es nix 
dass ich ne Freundin hab und E-Technik studier und nicht vorbestraft 
bin.

Meiner Meinung nach ist die deutsche Justiz nicht rassistisch, aber 
dafür umso mehr Antideutsch!

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Die Oligarchie zielt bewußt auf eine Verelendung der Massen. Wer 
permanent um das nackte Überleben kämpft hat nicht das Mehrprodukt, um 
wirklich am politischen Leben teilzunehmen oder gar Widerstand zu 
leisten. Die heheren verfassungsmäßigen Rechte sind für die Verarmten 
ein bitterer Hohn, da der Zwang der täglichen Arbeit ihn verhindert sie 
wirklich anwenden zu können. "Die Sklaverei läßt sich beträchtlich 
steigern wenn man ihr den Anschein der Freiheit gibt".
Zudem können sie die Massen perfekt durch die Not  verbunden mit 
geschürtem Neid und Haß perfekt lenken um alles niederzuwerfen was sich 
ihnen noch in den Weg stellt. Das sind dann die nützlichsten Idioten.
So schlagen sie dem "Reichen" aus dem Mittelstand die Bude und die Zähne 
ein, obwohl dieser nichts für ihr Elend kann (ganz im Gegenteil: er hat 
die Steuern für ihre Unterstützung erarbeitet und ihnen Arbeit gegeben).

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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>Die Oligarchie zielt bewußt auf eine Verelendung der Massen. Wer
>permanent um das nackte Überleben kämpft hat nicht das Mehrprodukt, um
>wirklich am politischen Leben teilzunehmen oder gar Widerstand zu
>leisten.

Klingt nach George Orwell

MW

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael Wilhelm wrote:
> Klingt nach George Orwell

Ist aber Realität, seit es nur noch einen Weltherrscher gibt.

Autor: juppi (Gast)
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hallo

Die nächsten 200 Jahre werden wohl noch Deutsche im Bereich der 
Rechtssprechung zu kämpfen haben.

der 2. ist ja erst 60 jahre vergangen.Unsere Politiker müssen
deshalb immer noch im Ausl. dienern und Gastgeschenke verteilen.
P.S.
Wann bekommen wir endlich Entschädigung von den "Römern"

MfG

Autor: Bierbaron (Gast)
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Hör auf, sonst müssen wir noch ne Entschädigung für die verlorenen 
Legionen des Varus an Italien blechen :-)

Autor: genervter (Gast)
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>Danach habe ich erkannt das das nicht Ausnahmen waren
>sondern System dehintersteht.
Aha, anhand von 2!!!! Fällen ermittelst du also das die gesamte Justiz 
rassistisch ist. Hervorragend recherchiert.

>Und das kann ja wohl nicht sein!
Gut erkannt.

>Was ist denn daran oberflächlich, gibt ja zig Fälle in der Art. Du
>willst doch jetzt nicht behaupten, das der vorbestrafte (z.B. wegen
>Raubes) Täter jetzt ein biederes Leben an den Tag legt, nur weil er ne
>schwangere Freundin und nen Job hat.
Nein behaupte ich nicht. Allein schon weil ich nicht im Gericht anwesend 
war und von den exakten Gesetzen und Vorschriften keine Kenntnis habe, 
würde ich mir nicht anmassen ein Urteil über das Urteil zu fällen. Nur 
an einem kleinen Stück Zeitungsartikel lässt sich so was nicht machen 
(es sei denn man will nur eine bestimmte Propaganda erzeugen).

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Zum ersten sind allein diese beiden Fälle für sich ein riesiger 
Justizskandal. Zum zweiten haben auch schon andere gemerkt das diese 
Fälle nicht etwa Ausnahmen sind sondern exemplarisch sind.
Und da muß sich etwas ändern! Oder sind Sie der Meinung das solche 
Vorkommnisse akzeptabel sind?

Autor: genervter (Gast)
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>Und da muß sich etwas ändern!
Abschaffung aller Gerichte? Selbstjustiz? Anarchie?

>Oder sind Sie der Meinung das solche Vorkommnisse akzeptabel sind?
Kommt darauf an ob das Urteil wirklich gegen geltendes Recht verstossen 
hat.

Autor: ich und ich (Gast)
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Viele im Forum  hier freuen sich sicherlich über solche Art der Justiz. 
Warum bei den Richtern suchen, wenn jeder Zweite in DE was gegen 
Ausländer hat. Man muss im Forum nur manche Kommentare lesen, da wird 
einem klar, dass es sich bei uns seit 1933 nicht viel verändert hat. 
Aber im Ausland die Frauen fi*** da mcht jede Glatze gerne mit. Einfach 
nur traurig...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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ich und ich wrote:
> Viele im Forum  hier freuen sich sicherlich über solche Art der Justiz.
> Warum bei den Richtern suchen, wenn jeder Zweite in DE was gegen
> Ausländer hat. Man muss im Forum nur manche Kommentare lesen, da wird
> einem klar, dass es sich bei uns seit 1933 nicht viel verändert hat.
> Aber im Ausland die Frauen fi*** da mcht jede Glatze gerne mit. Einfach
> nur traurig...

Gratuliere zu deinem unkomplizierten Weltbild...

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Viele freuen uns darüber wenn deutsche schlechter gestellt werden?
Wusste nicht das das Board aus migrierten Gangstern besteht....

Autor: Bewunderer (Gast)
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Aus dem von Herr Knörig zitierten Link:

"Die Staatsanwaltschaft indes legte sofort Berufung ein."

Also was soll das Geschwafel um rassistische Justiz, warten wir doch mal 
das rechtskräftige Urteil ab.

Es wundert mich daß ein Genie, das Rousseau liest, in der russischen 
Botschaft ein und aus geht (Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) 
(sleipnir), Datum: 10.06.2008 13:42),

mit Scholl-Latour, Egon Bahr und dem ehemaligen Sicherheitsberater von 
Gorbatschov von Angesicht zu Angesicht konferiert (Autor: Rüdiger Knörig 
(Firma TU Berlin) (sleipnir), Datum: 06.06.2008 15:30 ),

und Zarathustra aus dem Handgelenk zitiert (Autor: Rüdiger Knörig (Firma 
TU Berlin) (sleipnir), Datum: 06.06.2008 15:21) derart seriöse Quellen 
wie den "Express" und RTL wirklich ernst nimmt.

Zu Ihrem lächerlichen Vergleich mit Little Big Horn. Zu diesem Zeitpunkt 
waren dei Indianer militärisch geschlagen. Die Niederlage ist lediglich 
auf die  Hybris von Custer zurückzuführen. Nachzulesen in dme Klassiker 
über die Indianerkriege aus deren Sicht von Dee Brown, "Begrabt mein 
Herz an der Biegung des Flusses"
Wenn Sie schon auf dieses Niveau gehen, dann lesen Sie bitte über 
Tecumseh nach.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@Bewunderer

ich und ich (Gast) hat dasselbe kürzer und prägnater ausgedrückt... 
Beitrag "Re: Deutschlands Justiz rassistisch?"

Autor: juppi (Gast)
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hallo

wenn die Deutsche Rechtssprechung Deutsche etwas härter anfaßt wie
AUSLÄNDISCHE Mitbürger, dann hat das kein rassistischen Hintergrund.
Wenn AUSLÄNDISCHE Mitbürger verurteilt werden,hat das immer nach Diesen 
einen rassistischen Hintergrund.

MfG

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Uhu,

da zitiere ich Dich doch selber (Autor: Uhu Uhuhu (uhu), Datum: 
10.06.2008 19:56): "Gratuliere zu deinem unkomplizierten Weltbild..."

Wenn Du mir noch zeigst, wo ich mich über das Urteil freue, hast Du 
zusätzlich noch zwei Gummipunkte gewonnen.

Nochmal zum Mitdenken: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Bewunderer wrote:
> Nochmal zum Mitdenken: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das ist ein beliebtes Totschlagargument - aber wirkungslos, denn der 
Schaden ist entstanden. Vertrösten auf einen endlosen Instanzenweg ist 
eine beliebte Methode, die Leute weich zu kochen - nicht umsonst heißt 
es: "Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand".

Autor: genervter (Gast)
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>Vertrösten auf einen endlosen Instanzenweg ist
>eine beliebte Methode, die Leute weich zu kochen - nicht umsonst heißt
>es: "Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand".
Erst aufregen das ein Richter rassistisch sein könnte und dann darüber 
aufregen das man Revision und Berufung einlegen kann um Fehlurteile zu 
verhindern. Ich verstehe echt nicht was du willst. Wie soll deiner 
Meinung nach das Rechtssystem aussehen? Alle 80M. Deutsche stimmen über 
das Urteil ab oder was?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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genervter wrote:
> Erst aufregen das ein Richter rassistisch sein könnte

Hab ich das? 
Beitrag "Re: Deutschlands Justiz rassistisch?"

Mir scheint, du bist einfach nur zu genervt, um dieses Thema mit klarem 
Verstand angehen zu können. Vielleicht solltest du erst dieses Problem 
in Angriff nehmen, ehe du dir Themen suchst, die geeignet sind, den 
Adrenalinspiegel noch weiter in die Höhe zu treiben...

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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@genervter: Ich fordere nichts mehr ein als die Selbstverständlichkeit 
das Justizia ihre Binde aufsetzen soll und wirklich ohne Ansehen der 
Person urteilen soll.
Zudem war schon das ganze Verhalten der Justiz so, das man im Fall 
"Potsdam" von einer Vorverurteilung sprechen muß und im Köllner Fall von 
einem Vorfreispruch. Allein die unterschiedliche Behandlung der 
Tatverdächtigen spricht Bände. Das ist ein handgewaschener 
Justizskandal.

An meinen Bewunderer: Sicher waren die Indianer damals schon geschlagen. 
Die Schlacht am "Little Big Horn" zeigte aber auch das sie durchaus ihre 
Chancen gehabt hätten wenn sie rechtzeitig geeinigt vorgegangen wären.

Was meine Kontakte zu Größen wie Scholl-Latour oder Egon Bahr (welcher 
selbst mit über 80 noch jeden unserer heutigen Bundestags-Sitzbezüge 
aussticht) angeht: ich bin froh das es mir möglich war zu solch 
erfahrenen und brillianten Leuten Kontakt aufnehmen zu können. Im 
Internet findet man zwar viel, aber es mangelt an Verifizierbarkeit.

Was die russischen Beziehungen angeht: es ist eher das "russische Haus" 
mit seinem wundervollem Kulturprogramm, welches eine wohltuende 
Alternative zu dem ist was oft sonst in der Stadt als Kultur angeboten 
wird. Die Russen halten uns die Hand zur Freundschaft hin - da sollte 
man nicht lange zögern sondern sie herzlich schütteln. Ist es nicht 
schön zu sehen wie man auf beiden Seiten gewillt ist den Zwist und die 
Wut hinter sich zu lassen und sich stattdessen auf die jahrhundertelang 
währende Nähe zu besinnen. Sie werden sicher mit mir begrüßen das auf 
einem Gebiet dieser unruhigen Erde Friede eingekehrt ist - oder irre ich 
mich da?

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Rüdiger Knörig,

"Ist es nicht schön zu sehen wie man auf beiden Seiten gewillt ist den 
Zwist und die Wut hinter sich sich zu lassen ..."

Ihr Thread trägt sicherlich zur Verbreiterung des Friedens bei.

Im übrigen wundert mich bei all Ihrer zur Schau gestellten Genialität, 
daß Sie auf Basis von 2 Stichproben aus der Revolverpresse die gesamte 
deutsche Justiz als rassistisch bezeichnen.

Ich habe in meinem 20jährigen Berufleben schon mit mehr als 2 
inkompetenten Ingenieuren zu tun gehabt. Nach Ihrer Vorgehensweise müßte 
ich Sie daher auch als inkompetenten Ingenieur ansehen.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Uhu,

"Vertrösten auf einen endlosen Instanzenweg ist eine beliebte Methode, 
die Leute weich zu kochen..."

Da kann ich Dich nur wieder selbst zitieren:

"Autor: Uhu Uhuhu (uhu), Datum: 11.06.2008 13:11: Mir scheint, du bist 
einfach nur zu genervt, um dieses Thema mit klarem Verstand angehen zu 
können."

Sieh' es mal so. Würde man davon ausgehen, daß die Justiz absolut 
fehlerfrei arbeitet, müßte man keine Revisionsmöglichkeiten vorsehen.
Selbst fähigste Ingenieure und Entwickler (oder gerade die?) bauen in 
ihre Produkte Sicherungsmechanismen ein.
Warum  sollte das also nicht auch der Justiz erlaubt sein.

Das Weichkochen auf dem Instanzenweg ist eher die Methode von 
Versicherungen. Es dürfte es Dir und Herr Knörig nicht schwerfallen, 
Fehlurteile z.B. in Versicherungsprozessen zu finden, in denen 
"Volksdeutsche" benachteiligt wurden.

Was soll also der Rassismusvorwurf.

Autor: Max (Gast)
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Hallo Rüdiger,
fand ich passend zu deiner Polemik.

Youtube-Video "Slime - Deutschland muss sterben"

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Bewunderer wrote:

> Sieh' es mal so. Würde man davon ausgehen, daß die Justiz absolut
> fehlerfrei arbeitet, müßte man keine Revisionsmöglichkeiten vorsehen.

Es geht nicht um einzelne Fehler. Es geht um ein Prinzip, das man leider 
an allen möglichen und unmögliche Stellen beobachten kann: Die absolute 
Geringschätzung des Bürgers.

Gerade von der Justiz muß man erwarten, daß die sich an derartigen 
Dingen nicht beteiligt. Sie hat ohne Ansehen der Person die Wahrheit 
festzustellen und dann auf Grund der gewonnenen Erkenntnisse und der 
geltenden Gesetze ein Urteil zu fällen.

Das fordert Rüdiger und ich bin mit ihm in diesem Punkt vollauf einig.

> Selbst fähigste Ingenieure und Entwickler (oder gerade die?) bauen in
> ihre Produkte Sicherungsmechanismen ein.

Menschen sind kein Hühnerfutter, das man nach Lust und Laune irgendwo 
hinlötet, oder auch nicht...

> Warum  sollte das also nicht auch der Justiz erlaubt sein.

Das muß der Ausnahmefall sein, nicht die Regel.

> Das Weichkochen auf dem Instanzenweg ist eher die Methode von
> Versicherungen.

Na ja, nicht nur die. Ich habe echon einige politische Prozesse 
beobachtet, die exakt auf diesem Prinzip beruhten.

> Es dürfte es Dir und Herr Knörig nicht schwerfallen,
> Fehlurteile z.B. in Versicherungsprozessen zu finden, in denen
> "Volksdeutsche" benachteiligt wurden.

Was soll dieser gestelzte Quatsch? Was meinst du mit "Volksdeutschen"?

> Was soll also der Rassismusvorwurf.

Hab ich das jemandem vorgeworfen?

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Uhu,

Du ewartest die absolut fehlerfreie Justiz. Da Menschen und damit auch 
Richter, Anwälte und Staatsanwälte fehl- und auch beeinflußbar sind 
,wird dieser Zustand nie erreicht werden.

Wie sieht Deine konkrete Lösung aus, diese Tatsache auszuschalten?


Es stimmt, Du hast niemandem Rassismus vorgeworfen. Das nehme ich 
ausdrücklich zurück.

Bei Herrn Knörig bin ich definitiv anderer Meinung.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

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Herr Bewunderer, sie versuchen vom eigentlichen Thema abzulenken.
Falls Sie Zweifel daran haben das diese beiden geschilderten Fälle nur 
die Spitze des Eisberges sind kann ich Ihnen gerne weitere Fälle 
präsentieren was beweist das dies nicht Ausnahmen sind sondern System 
dahintersteht.
Interessant ist auch das sie mit der fadenscheinigen Begründung, das man 
es ja doch nicht perfekt machen könne, zur absoluten Resignation 
aufrufen.
Mit der Begründung könnte man auch die ganze Medizin abschaffen, schafft 
sie es ja doch nicht das die Menschen nie sterben.

Hier liegen eklatante Mißstände vor die angegangen werden müssen. So ist 
das halt in einer Demokratie.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

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@Max:
Da passen bei YouTube noch ganz andere Sachen: z.B. aus der "hart aber 
fair"-Talkshow:
Plasberg (Moderator):

„Was hätte der Staat Deutschland eigentlich für Sie besser machen 
können?“

Kaymak antwortet:

„Für mich besser machen können? Das Rauchergesetz ab…, nein (lacht). Für 
mich besser machen können? Da fällt mir eigentlich jetzt nicht viel ein, 
weil, es ist ja eigentlich alles gegeben an Möglichkeiten, man muss sie 
nur ein bisschen selber suchen…“

(Im Hintergrund, abseits des Interviews, flüstern daraufhin Zypris und 
Mutlu privat):

Zypries (SPD):

„Wurde der gar nicht gebrieft vorher?“

Kaymak (Grüne):

“Doch!”
http://www.youtube.com/watch?v=hviNojnft9g

Unsere hochqualifizierten Politiker:
Youtube-Video "Interview mit Claudia Roth"

Aber was soll man bei den Grünen erwarten - sie sind auch nur Handlanger 
der Globalisierer:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28061/1.html

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

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Korrektur: Nicht Kaymak sagte "Doch!" sondern Mutlu.

Was die "Antideutschen" angeht - das ist auch so ein interessanter 
Verein von absolut haßzerfressenden Wesen, die dadurch ebenso entstellt 
sind wie Golum in "Herr der Ringe".
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestl...
Dahinter steht als Anführer ein gewisser Ralf Schröder bzw. Leo Ginster.
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestl...
Welcher Name nun richtig ist weiß man nicht. Vermutlich "Ralf Schröder", 
da er unter diesem Namen auch seine ganzen Domains angemeldet hat 
(Liza's Welt, www.antifa.de,....) während "Leo Ginster" wohl nur sein 
Künstlername ist unter dem er früher regelmäßig in der "Jüdischen 
Allgemeine" schrieb.
In Dresden haben sich diese moralischen Krüppel ja vollends blamiert als 
sie zur Einweihung der neuerrichteten Frauenkirche, wo sich britische 
Bomberpiloten und Dresdner und Coventry'er Opfer von Bombenangriffen die 
Hand reichten, mit Sprüchen wie "Bomber Harris do it again" vollends 
bloßstellten. Der Schuß ging voll nach hinten los, ein ehemaliger 
RAF-Pilot bekam spontan "Symphatie für die NPD, wenn ich das hier sehe."

Meine Hoffnung ist ja immer noch das die Leute überall auf der Welt 
endlich aufwachen und sich nicht mehr zu Haß, Neid und Gewalt 
aufstacheln lassen. Dann steht auch die Oligarchie ziemlich hilflos da 
und die Welt kann endlich friedlich werden.

Autor: juppi (Gast)
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hallo
>Du ewartest die absolut fehlerfreie Justiz.

Die Justiz sollte fehlerfrei sein, mindestens aber bekannte Fehlrer
abstellen.

MfG

Autor: genervter (Gast)
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>Zypries (SPD):
>„Wurde der gar nicht gebrieft vorher?“
Nicht die möchtegern Verschwörung schon wieder...


>Falls Sie Zweifel daran haben das diese beiden geschilderten Fälle nur
>die Spitze des Eisberges sind kann ich Ihnen gerne weitere Fälle
>präsentieren was beweist das dies nicht Ausnahmen sind sondern System
>dahintersteht.
Das würde nur beweisen das du in der Lage bis dir Urteile rauszusuchen 
die deine These unterstützen. Ein Beweis wäre eine detaillierte 
Untersuchung einer repräsentativen Menge aller Urteile.

Autor: Max (Gast)
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Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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@genervter:
Nun gib mal Butter zu den Fischen! Was kannst Du faktisch als 
Gegenbeweis aufführen? Wie gesagt kann ich noch viele andere Fälle 
dieser Art aufführen um zu beweisen das dies keine Ausnahmen sind 
sondern die Regel.

Autor: genervter #2 (Gast)
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Für den stinkenden Bildzeitungs-Fisch vom Knörig wollte ich auch keine 
teure Butter(Zeit) verschwenden.

Autor: genervter (Gast)
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>Nun gib mal Butter zu den Fischen! Was kannst Du faktisch als
>Gegenbeweis aufführen?
Warum Gegenbeweise? Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung. D.h. die 
Richter sind solange unschuldig bis das Gegenteil bewiesen worden ist.

>Wie gesagt kann ich noch viele andere Fälle dieser Art aufführen um zu >beweisen 
das dies keine Ausnahmen sind sondern die Regel.
Das sind keine Beweise, sondern allerhöchstens Indizien.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

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Das Gegenteil ist in diesen Fällen eindeutig.
Aber anscheinend liegen Ihnen von der Sache wegführende 
Spitzfindigkeiten im Blut? :-)

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Nachtrag: da meine Kritiker nur noch Polemiken vorbringen sehe ich mich 
in der Sache als bestätigt an. :-)

Autor: Bewunderer (Gast)
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@juppi, @Knörig,

was wären denn die KONKRET zu treffenden Maßnahmen, um die Probleme z 
beseitigen.

Autor: genervter (Gast)
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>Das Gegenteil ist in diesen Fällen eindeutig.
Du behauptest aber nicht das es in diesen Fällen eindeutig ist, sondern 
in allen.
Ich kann auch "beweisen" das in M&M Packungen nur blaue M&M drin sind 
wenn ich nur blaue rausnehme und zähle.

>Aber anscheinend liegen Ihnen von der Sache wegführende Spitzfindigkeiten
>im Blut?
Wenn auf eine Anfrage nach STICHALTIGEN Beweisen nur eine Gegenfrage 
kommt, bin es wohl nicht ich der von der Sache wegführt.

Autor: juppi (Gast)
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@Bewunderer (Gast)

>was wären denn die KONKRET zu treffenden Maßnahmen, um die Probleme z
>beseitigen

http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus
" Überlegenheitsgefühl von Mitgliedern einer Gruppe."


In erster Linie müßte die Justiz die Gleichwertigkeit
der Bürger in den Neuen und Alten Ländern herstellen.
ein konkreter Punkt wäre die Benachteiligung der Rentenpunktbewertung
Ost und West.
Durch diese Reglung werden Menschen welche inden Neuen Ländern arbeiten 
noch in 40 Jahren benachteiligt.
Das ist das  Überlegenheitsgefühl der Alten Bundesländer.

nette Grüße aus Thüringen

MfG

Autor: max (Gast)
Datum:

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Welche Rasse wird den vor Gericht diskriminiert?
Die der Knörigs ?

Autor: juppi (Gast)
Datum:

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http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus
" Überlegenheitsgefühl von Mitgliedern einer Gruppe."

Autor: max (Gast)
Datum:

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Ja Ja und weil die Ossis sich so benachteiligt fühlen wählen die dann 
NPD um ihre Überlegenheit zum Ausdruck zu bringen. Oder starten 
verrückte Threads mit der Identität "TU Berlin" (Aushängeschild der 
Überlegenheit oder doch nur Profilneurose?).

Autor: juppi (Gast)
Datum:

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@max (Gast)

Hier geht es um alle welche im Osten Arbeiten.

Wer solch eine Einstellung hat wie du ist schon Rassist.
Auch Unkenntnis schützt nicht.

Warum sollte die Justiz dann anders sein?

MfG

Autor: Bewunderer (Gast)
Datum:

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@juppi,

was hat Dein Problem mit der Rente denn jetzt bitte mit den 
"rassistischen Urteilen" des Herrn Knörigs zu tun.

Das ist doch billigste Ablenkungstaktik, das Ganze auf die übliche 
Ossi-Wessi-Schiene zu bringen.

Autor: juppi (Gast)
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@Bewunderer (Gast)

>Das ist doch billigste Ablenkungstaktik, das Ganze auf die übliche
>Ossi-Wessi-Schiene zu bringen.

Nein das ist und soll kein Ost-west Problem sein.

auch wenn ein wessi im Osten Arbeitet hat er weniger Rentenpunktwerte

Es ist ein Deutsches Problem!

http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus
" Überlegenheitsgefühl von Mitgliedern einer Gruppe."

das ist schon Rassismus!!


MfG

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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juppi wrote:
> das ist schon Rassismus!!

Aber Juppi, seit wann gehört denn mein Vetter in Bautzen einer anderen 
Rasse an, als ich, der ich im Westen aufgewachsen bin? Weil mein 
Großvater ein Nazi war und sein Sohn nicht viel besser und deswegen vor 
den Russen meinte abhauen zu müssen?

Autor: juppi (Gast)
Datum:

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Hallo

@Uhu Uhuhu (uhu)

dann hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

Rassismus hat nicht nur mit der Rasse etwas zu tun.

Dann frage ich dich ganz konkret,

warum werden alle Beschäftigten welche in den Neuen Ländern
arbeiten benachteiligt.(Rentenpunkt)
Jede Frage danach wird als Ost West Problem gehandelt.


Aber bitte keine Ost West Gerangle
ich fange nicht damit an.
Frage --> Antwort
P.S.
Ich beziehe doch meine Rente von den "bösen Kapitalisten"

MfG

Autor: juppi (Gast)
Datum:

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nachtrag
Es ist auffallend das überwiegend Gäste
aktiv sind, oder wieder getarnte "INTERNE"

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Hallo juppi,

Rassismus ist ein plumper Versuch, Ideologie an irgend welchen Genen 
festzupappen, um dem Unsinn scheinbar höhere Qualitäten zu verleihen.

Seine Gene kann sich niemand aussuchen - über den Schwachsinn, der dem 
Hirn entfleucht, hat man zumindest in der Regel schon einige Kontrolle.

Die Benutzung solcher Ideologeme ist nicht geeignet, über eine Sache 
Klarheit zu schaffen, denn sie wurden erfunden, um Klarheit zu 
vermeiden. Und: Wikipedia ist nach meiner Erfahrung in solch 
hochideologischen Regionen so ziemlich die schlechteste Adresse, weil 
sich dort die größten Plattköpfe austoben, die auf WP schreiben.

Daß die Bewohner der ehemaligen DDR - hier stimmt die Attributierung 
mal, denn es handelt sich um das Gelände, auf dem früher mal die DDR war 
- systematisch benachteiligt werden, hat wirklich gar nichts mit Genen 
zu tun, sondern ist einfach nur eine Sauerei.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

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Man kann schon von Rassismus sprechen wenn der Ausgang davon abhängt ob 
ein Deutscher oder ein Ausländer vor Gericht steht. Ich habe nicht den 
geringsten Zweifel das sowohl "genervter" als auch mein geschätzter 
Bewunderer lautstark reklamieren würden wenn das Vorzeichen der Fälle 
andersherum wäre. Anscheinend geht es ihnen vorwiegend um das Vorzeichen 
der Fälle und nicht um den Betrag der Ungerechtigkeit, in dem ich das 
Problem sehe.
Ansonsten: ein Betrüger muß nicht permanent betrügen um vor Gericht 
gestellt zu werden. Es reicht, wenn man ihm nur einen Fall nachweist.
Ebenso ist es mit der Justiz. Diese hat sich nicht nur einen solchen 
Fall zuschulde kommen lassen sondern sogar mehrere. Die für das 
Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit und damit in die Legitimation der 
Juriskative dringend notwendige Behandlung und Korrektur dieser 
Mißstände ist bisher ausgeblieben.
Konkret würde die Abhilfe darin bestehen das die Bevölkerung auch ihre 
demokratische Rechte in Anspruch nimmt und lautstark dagegen opponiert 
wenn sich solche Ungeheuerlichkeiten ereignen. In diesem Punkt hat auch 
die sog. 4. Säule der Demokratie, die Presse, versagt die in vielen 
Fällen erstaunlich einsilbig sein kann. Aber das ist auch kein Wunder - 
unsere angebliche Medienvielfalt schrumpft bei der Evaluierung der 
Besitzverhältnisse recht schnell zusammen. Zumal die meisten Printmedien 
und Radiosender auch nur noch die Agenturtexte vorlesen. Man schalte 
doch einmal in einer größeren Stadt zur Nachrichtenzeit die Sender um. 
Man bekommt den gleichen Text vorgelesen, nur die Sprecher variieren.

Autor: genervter (Gast)
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>Anscheinend geht es ihnen vorwiegend um das Vorzeichen der Fälle und
>nicht um den Betrag der Ungerechtigkeit, in dem ich das Problem sehe.
Vollkommen falsch. Es geht um die rücksichtslose Verunglimpfung der 
gesamtem Justiz auf Grund einiger ausgewählten Urteile deinerseits.

>Ansonsten: ein Betrüger muß nicht permanent betrügen um vor Gericht
>gestellt zu werden. Es reicht, wenn man ihm nur einen Fall nachweist.
>Ebenso ist es mit der Justiz. Diese hat sich nicht nur einen solchen
>Fall zuschulde kommen lassen sondern sogar mehrere.
Wie war das noch mal mit Äpfeln und Birnen? Wieviel Richter arbeiten in 
D? Wieviele Urteile werden gefällt? Da willst du eine Gesamtschuld aller 
Richter festgestellt haben? Ich glaube nicht das du dir die Mühe gemacht 
hast.

>In diesem Punkt hat auch die sog. 4. Säule der Demokratie, die Presse,
>versagt die in vielen Fällen erstaunlich einsilbig sein kann.
Wo hast du denn deine Infos über die Fälle her?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Rüdiger Knörig wrote:
> Man kann schon von Rassismus sprechen wenn der Ausgang davon abhängt ob
> ein Deutscher oder ein Ausländer vor Gericht steht.

Damit behautest du implizit, daß Deutsche eine Rasse sind - das aber 
völliger Unsinn.

Mein Vorwurf 
(Beitrag "Re: Deutschlands Justiz rassistisch?") ist 
indes noch viel gravierender, als der Rassismus-Vorwurf. Es handelt sich 
nicht um einzelne ideologisch verbohrte Richter, sondern um einen Trend, 
den man quer durchs Land beobachten kann: Die systematische Demontage 
der bürglerlichen Gesellschaft unter gleichzeitig ohrenbetäubendem 
Geheul gegen Menschenrechtsverletzer, Kinderschänder, Terroristen, 
Raucher, Fahrer älterer Autos, etc. pp. Schikane ist das Markenzeichen.

Die, die in diesen Chor einstimmen, zeichnen sich durch mehr oder 
weniger grenzenlosen Selbsthaß aus und daß Sozialdemokraten an 
vorderster Front 'kämpfen', wundert nicht im Geringsten. (Die Tatsache, 
daß sie Rezepte fordern, die Symptome wegzukurieren, sagt alles...)

> Ich habe nicht den
> geringsten Zweifel das sowohl "genervter" als auch mein geschätzter
> Bewunderer lautstark reklamieren würden wenn das Vorzeichen der Fälle
> andersherum wäre.

Da gehört nicht viel Prophetie dazu...

> Anscheinend geht es ihnen vorwiegend um das Vorzeichen
> der Fälle und nicht um den Betrag der Ungerechtigkeit, in dem ich das
> Problem sehe.

Völlig richtig. Und deswegen hat es nichts mit Rassismus zu tun. 
(Scheinkorrelationen zu äußeren Merkmalen herzustellen, ist eben so 
einfach, daß man noch nicht mal die Hilfsschule erfolgreich absolviert 
haben muß, daß man das fertigbringt.)

> Konkret würde die Abhilfe darin bestehen das die Bevölkerung auch ihre
> demokratische Rechte in Anspruch nimmt und lautstark dagegen opponiert
> wenn sich solche Ungeheuerlichkeiten ereignen.

Richtig - deswegen schreinen die Pseudodemokraten ja auch reflexmäßig so 
laut, wenn man derartige Forderungen stellt.

> In diesem Punkt hat auch
> die sog. 4. Säule der Demokratie, die Presse, versagt die in vielen
> Fällen erstaunlich einsilbig sein kann.

Göbbels nannte das Gleichschaltung.

> Aber das ist auch kein Wunder -
> unsere angebliche Medienvielfalt schrumpft bei der Evaluierung der
> Besitzverhältnisse recht schnell zusammen.

Genau das ist der Kern des Problems. Wo früher der Adel saß und die 
Leute ausnahm und terrorisierte, sitzen heute die Kapitaleigner.

> Zumal die meisten Printmedien
> und Radiosender auch nur noch die Agenturtexte vorlesen.Man schalte
> doch einmal in einer größeren Stadt zur Nachrichtenzeit die Sender um.
> Man bekommt den gleichen Text vorgelesen, nur die Sprecher variieren.

Tja, das kann man eben schön als Kostenoptimierung verkaufen.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Dann bleibt also alles beim Alten: wir werden - wie unsere Vorfahren 
auch - unsere Freiheit immer und immer wieder erkämpfen müssen.
Die Oligarchen mögen zwar wandeln, das Prinzip bleibt aber bestehen.
Ist wie mit dem Unkrautjäten - da muß man auch immer und immer wieder 
ran.....

Autor: Nixwisser (Gast)
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Die Gewinner der Revolution werden die neuen Oligarchen... Auch das war 
schon immer so. Deshalb ist es blödsinnig für welche Idee auch immer 
sein Leben einzusetzen - entweder ist man tot, oder man erlebt die 
angesprochene Wandlung der Revolutionsgewinnler.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

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Ja, das wird wohl so sein. An die Wand stellen lassen sollte man sich 
wahrlich nicht, denn das Fett wird eh wieder oben schwimmen. Aber sollte 
zumindest versuchen die Auswüchse erträglich zu halten. Ohne Widerstand 
wachsen sie sonst in den Himmel.

Es sieht so aus als ob wir in der Zeit zwischen Ende des "kalten 
Krieges" und des 11. Septembers so eine Art "goldenes Zeitalter" erleben 
durften - recht unbeschwert und unbekümmert, gerade aus der 
Retrospektive.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Nixwisser wrote:
> Die Gewinner der Revolution werden die neuen Oligarchen... Auch das war
> schon immer so.

Das Sch...spiel geht so lange, bis sich mal wirklich die Mehrheit 
aufrafft, ihre Angelegenheiten in die eigene Hand zu nehmen. Die Chancen 
dafür waren vor 30 Jahren im Westen 1000mal besser, als heute, aber die 
nächste Chance kommt bestimmt.

> Deshalb ist es blödsinnig für welche Idee auch immer
> sein Leben einzusetzen - entweder ist man tot,

Ist denn ein Sklavenleben besser, als der Tod?

> oder man erlebt die angesprochene Wandlung der Revolutionsgewinnler.

Wenn man die Führung einer kleinen Gruppe überläßt und sich selbst um 
nichts kümmert, dann wird es so kommen.

Die Idee der proletarischen Revolution hatte den den Vorzug, daß damit 
diese Mehrheit zumindest zahlenmäßig zu erreichen wäre, das Proletariat 
hat allerdings das große Handicap, weder über Bildung noch über Kultur 
zu verfügen. Seinerzeit wurden überall Arbeiterbildungsvereine 
gegründet, um diese Defizite zu kompensieren.

Die heutigen Massenmedien tun iher 'Bestes', daß der Pöbel so blöd wie 
mögliche bleibt. Brot und Spiele, oder Soaps als Politik. Die 
Herrschenden sind nicht blöd...

Autor: Nixwisser (Gast)
Datum:

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Fazit: Die Menschen sind halt nicht besser. Einmal ganz oben, klammert 
sich jeder an die Macht/an das Geld, auch wenn er über Leichen gehen 
muss, egal welche hehren Ziele ihn einmal bewegten, loszumarschieren. 
Und so mancher "Gutmensch" hier im Forum würde sich wahrscheinlich 
genauso verhalten, stünde er auf der anderen Seite.

Autor: Nixwisser (Gast)
Datum:

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>Ist denn ein Sklavenleben besser, als der Tod?

Der Überlebenstrieb eines Menschen ist sein stärkster Antrieb. Erst wenn 
er genug zu essen und zu trinken hat, und sich nicht ständig um sein 
körperliches Wohlergehen sorgen muss, entsteht sowas wie Freiheitsdrang, 
Wunsch nach Selbstverwirklichung. Wer zieht schon den Tod vor in dieser 
Frage?

Und wenn der Unterdrücker ein relativ komfortables Leben innerhalb der 
Sklaverei ermöglicht, schwindet der Wille nach Auflehnung noch mehr. Es 
könnte ja schlimmer sein...

>Wenn man die Führung einer kleinen Gruppe überläßt und sich selbst um
>nichts kümmert, dann wird es so kommen.

So läuft es aber immer. Es gibt immer Leithammel und Mitläufer. Die 
meisten Mitläufer wünschen sich sogar Führung. Sie brauchen jemand, der 
ihnen die Entscheidungen abnimmt (und oft auch das Denken).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nixwisser wrote:
> Der Überlebenstrieb eines Menschen ist sein stärkster Antrieb.

Soweit kein Unterschied zu anderen Säugetierarten.

> Erst wenn
> er genug zu essen und zu trinken hat, und sich nicht ständig um sein
> körperliches Wohlergehen sorgen muss, entsteht sowas wie Freiheitsdrang,
> Wunsch nach Selbstverwirklichung.

Genau. Deswegen ist Massenverelendung ein machtstabilisierender Faktor.

> Wer zieht schon den Tod vor in dieser Frage?

Fidel Castro, Che Guevara und z.B. viele in der Zeit der französischen 
Revolution.

> Und wenn der Unterdrücker ein relativ komfortables Leben innerhalb der
> Sklaverei ermöglicht, schwindet der Wille nach Auflehnung noch mehr. Es
> könnte ja schlimmer sein...

Das ist das 'Erfolgsgeheimnis' des Kapitalismus. Funktioniert aber nur 
so lange Wirtschaftswachstum stattfindet - das ist ein reines 
Schneeballsysten.

>>Wenn man die Führung einer kleinen Gruppe überläßt und sich selbst um
>>nichts kümmert, dann wird es so kommen.
>
> So läuft es aber immer. Es gibt immer Leithammel und Mitläufer.

Vor allem dann, wenn sich 99% von früh bis spät abrackern müssen, um das 
Existenzminimum, oder auch ein bischen mehr zu erwerben, während das 
letzte Prozent alle Zeit der Welt und alle Resourcen zur Verfügung hat, 
um ihre Machtposition auf Kosten der 99% auszubauen.

Die Produktivität ist aber mittlerweile so hoch, daß man im Schnitt 
nicht mehr als 3 oder 4 Stunden am Tag arbeiten müßte, um das zu 
erwirtschaften, was man zum Leben braucht - wäre da nicht ein 
nimmersatter Parasit...

> Die meisten Mitläufer wünschen sich sogar Führung.

Weil sie einfach die Zeit nicht aufbringen können, sich selbst so schlau 
zu machen, daß sie selbst fundierte Entscheidungen fällen können.

> Sie brauchen jemand, der ihnen die Entscheidungen abnimmt (und oft
> auch das Denken).

Das muß nicht zwangsläufig so sein. Würde man die Massenmedien statt zur 
systematischen Volksverblödung zur Volksbildung einsetzen, würde sich 
das mit Sicherheit ändern.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

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"Die größten Feinde der Freiheit sind die glücklichen Sklaven" - das 
wußte schon Ernst Jünger. Er hatte ja auch ein Jahrhundert 
Lebenserfahrung.

Wie die Entwicklung läuft sieht es aber nicht so aus als ob wir unsere 
Sklaverei in Wohlstand verbringen dürften - ganz im Gegenteil, wir 
sollen wohl so mit dem Überleben beschäftigt sein das wir zu politischer 
Betätigung oder gar Widerstand nicht mehr in der Lage sein werden.

Der Ausweg - vielleicht der generelle - liegt m.E. nicht in irgendeiner 
Ideologie. Es muß ein individuelles Begreifen, eine individuelle 
Einsicht bei vielen sein. Wenn das geschiet verlieren sie die Kontrolle 
über die Menschheit, die dadurch sogar gereifter sein würde. Dann würde 
das Faust-Zitat passen: "Ich bin ein Teil der Kraft, die stets das Böse 
will und doch das Gute schafft."
Wenn also ihr übles Tun uns zum Nachdenken anregt und damit zur 
Erkenntnis bringt so kommt vielleicht letztendlich auch etwas Gutes 
heraus.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

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Das der Kapitalismus ständig Wachstum braucht liegt an der 
Zinswirtschaft. Denn wenn der Staat seine Schulden zurückzahlen will 
reicht vielleicht seine bisherige Kraft, wenn diese aber durch Zinsen 
automatisch anwachsen dann kann er nur dann zurückzahlen wenn seine 
Wirtschaft ebenso wächst. So entsteht dieser irrsinnige Fetisch vor dem 
Wirtschaftswachstum. Eine Wirtschaft, die stabil bleibt und alle 
materiellen Wünsche befriedigt reicht somit nicht - denn sie macht die 
Nimmersatts, die wohlweisen Kreditgeber, nicht satt.

Autor: juppi (Gast)
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@Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 13.06.2008 16:44

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Könnte von Marx sein

Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)

>Denn wenn der Staat seine Schulden zurückzahlen will

Wenn der Staat nicht zurückzahlt.
Wem gehört der Staat dann?
wird er an den Meistbietenden Versteigert?
Was passiert wir verschulden uns jetz jedes Jahr doppelt so hoch wie 
bisher?
Werden wir dann wieder besser leben.
Die Schulden sind für mich nur fiktiv!

...aber was hat das alles mit Rassismus zu tun (konnte nicht ander so 
nebenbei)

MfG

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Verzeihung, die Diskussion hat sich so entwickelt.
Ja, was passiert dann? Schauen wir mal in die "3. Welt". Wenn da ein 
Staat so verschuldet ist das er nicht mehr kann, dann kommt ein 
Hubschrauber vom IWF angeflogen und ein kleines Männchen mit Aktenkoffer 
springt heraus. Dieses sagt dann das man über eine Entschuldung 
nachdenken kann wenn der Staat "saniert" wird. Dazu müssen dann 
Infrastrukturkomponenten wie die Energie- oder Wasserwirtschaft 
"effizienter betrieben", sprich privatisiert werden. Und das nicht von 
irgendwelchen Privatiers, nein, man bringt gleich Vertreter von Firmen 
mit die da weltweit Erfahrung mit haben.

Da kann man richtig Sause machen, denn zumindest Wasser braucht jeder. 
Da gab es mal eine Reportage auf arte, wo über die Folgen dieser 
Privatisierung der Wasserwirtschaft für breite Schichten der Bevölkerung 
die Rede war....

Autor: Kollega (Gast)
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> Das muß nicht zwangsläufig so sein. Würde man die Massenmedien statt zur
> systematischen Volksverblödung zur Volksbildung einsetzen, würde sich
> das mit Sicherheit ändern.

Träumer. Es gibt keinen "man" der mit göttlicher Hand das Geschehen 
koordiniert. Die Zeitungen schreiben das, was die Leute lesen wollen, 
und das sind Promi-News, nicht philosophische Überlegungen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@juppi:

Ein interessanter Lexikonartikel zum Thema Rassismus: 
http://www.avenz.de/definition_r/rasse.htm

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Kollega wrote:

> Träumer. Es gibt keinen "man" der mit göttlicher Hand das Geschehen
> koordiniert. Die Zeitungen schreiben das, was die Leute lesen wollen,
> und das sind Promi-News, nicht philosophische Überlegungen.

Du darfst ja weiter deine Soaps angucken...

Autor: Kollega (Gast)
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So sieht die Realität nun mal aus, ob es dir gefällt oder nicht. Der 
Großteil würde, wenn sie mehr Zeit hätten, mehr Bier trinken und 
Fernsehn gucken, statt sich weiter zu bilden. Und wenn im Fernsehen per 
Gesetz nur Bildungssendungen kämen, dann würden sie auf youtube 
ausweichen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Du darfst dir auch die Leber in Alkohol konservieren...

Autor: Kollega (Gast)
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Hast du auch irgendwelche Argumente, oder willst du nur rumblödeln?

Autor: juppi (Gast)
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@Uhu Uhuhu (uhu)

>Ein interessanter Lexikonartikel zum Thema Rassismus:

http://www.avenz.de/definition_r/rasse.htm

und andere Themen.

@Kollega (Gast)

>Fernsehn gucken, statt sich weiter zu bilden.

Manche Weiterbildung ist noch unter dem des Fernsehens(hier sieht man 
was passiert)

MfG

Autor: GG (Gast)
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>Die Produktivität ist aber mittlerweile so hoch, daß man im Schnitt
>nicht mehr als 3 oder 4 Stunden am Tag arbeiten müßte, um das zu
>erwirtschaften, was man zum Leben braucht - wäre da nicht ein
>nimmersatter Parasit...

Ich würde hier eher noch weniger ansetzen.
Vor einiger Zeit hörte ich von etwa zehn
Wochenstunden. (habe aber keine Quelle)

Übrigens, während der ausgehenden Mittesteinzeit
bis etwa 10000 v.Chr., betrug die zur
Existenzsicherung notwendige Arbeitszeit
auch nur um die 20 bis 30 Wochenstunden pro
Person.
Mit Einführung der Landwirtschaft und
Vorratshaltung, sanken sowohl Lebenserwartung
als auch Lebensstandard drastisch.
(aber insgesamt war ein weiterer Anstieg der
Bevölkerungszahl möglich)
Der Begriff des "Eigentums" etablierte sich, und
führte zu ersten echten Kriegen.


Zur Justiz:

Die Justiz ist

1.) Teil des Staates. Der Staat ist ein, im besten
    Fall dem Konsens der Mehrheit entsprechendes,
    auf Machtmitteln beruhendes Ordnungssystem.
    Selbst ein völlig neutrales Gericht muß seine
    Entscheidung auf der Grundlage der bestehenden
    Gesetze treffen. Gesetzgebung, aber ist nicht
    neutral, sondern politisch. Sie dient dem
    Macht-erhalt/gewinn des Staates (bzw. seiner
    Protagonisten)

2.) Ein von lebenden, denkenden, fühlenden
    Individuen gestalteter Vorgang. Daher
    kann es keine rein neutrale Justiz geben.
    Die Entscheidung eines Richters, ist im vom
    Gesetz gegebenem Rahmen, von vielen Faktoren
    abhängig, legitimen oder evtl. auch illegitimen.


Eine gerechte Gesellschaft, wird es sowenig geben
wie den perfekten Menschen. Und es braucht sie
auch nicht zu geben, wenn einige grundlegende
Sicherungssysteme etabliert sind.

Zum Beispiel global absolut gültige LEBENSrechte.
Lebensrechte desshalb, weil zum einen
Menschenrechte an den Menschenstatus gebunden
sind, der kann aber wegdefiniert werden,
zum anderen würde ich z.B. ein Recht auf Leben
durchaus auch für ein Tier sehen.(1)

Eine weitere Sicherung währe eine
möglichst kleinräumigen und dezentralen Verwaltung.
Wenn ich z.B. mit der Verwaltung einer Gemeinde
ein Problem habe, bleibt mir im Notfall immer noch
die Möglichkeit zur Flucht. In einem kontinentalen
oder gar globalen totalitären Polizeistaat sieht das
ganz anders aus.

Und eines noch zum Schluss, eine erfolgreiche
Veränderung der Gesellschaft erfordert die
Anwesenheit des Zieles im Weg.
Wer sich von Unterdrückung befreien will,
darf nicht den Unterdrücker unterdrücken.
Wer Gleichheit fordert, darf nicht gleicher sein.
Und wer Leben will darf nicht töten.
(Literatur hierzu z.B. von H. Stohwasser)

(1)
(Vorschlag, nicht ganz ernst gemeint:
§1... Wer ein Lebewesen tötet,
      ist verpflichtet dieses allein,
      und unmittelbar nach der Tat
      vollständig aufzuessen. Bei zuwieder-
      handlung wird der Täter aufgegessen.

dann versucht mal Krieg zu führen.)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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GG wrote:
>     Selbst ein völlig neutrales Gericht muß seine
>     Entscheidung auf der Grundlage der bestehenden
>     Gesetze treffen.

Nur leider geht der Trend immer mehr dahin, das Recht zu beugen oder die 
geltenden Gesetze ganz zu ignorieren.

> Eine gerechte Gesellschaft, wird es sowenig geben
> wie den perfekten Menschen.

Aber sie muß nicht so kraß ungerecht sein, wie sie derzeit ist.

> §1... Wer ein Lebewesen tötet,
>       ist verpflichtet dieses allein,
>       und unmittelbar nach der Tat
>       vollständig aufzuessen. Bei zuwieder-
>       handlung wird der Täter aufgegessen.
>
> dann versucht mal Krieg zu führen.)

Guten Appetit!

Autor: GG (Gast)
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>Nur leider geht der Trend immer mehr dahin, das Recht zu beugen oder die
>geltenden Gesetze ganz zu ignorieren.
Recht, welches gebeugt werden kann ist
zu flexibel. -> Problem Gesetzgebung; politisch


>Aber sie muß nicht so kraß ungerecht sein, wie sie derzeit ist.
Nein, das muß sie nicht. Aber um
etwas zu verändern zu können, sollte
ein schlüssiger Entwurf der notwendigen
Änderungen, und eine Abschätzung der
resultierenden Folgen existieren.
Dieser Entwurf muß auf einer sachlichen
Auseinandersetzung mit den Problemen entstehen.
Konkret meine ich, zu den genannten Beispielen
weitere suchen, die Fälle zumindest grob
klassifizieren, und dann im größeren Maßstab
quantitativ Untersuchen um belastbare Zahlen
zu erhalten.
Nun ganz konkret:
Wer kennt einen Studenten der Philosophie, welcher
noch ein Thema sucht ? Hier ist eines.
Titel z.B.
"   -Betrachtungen zu Recht und Gerechtigkeit-  "
"über die Einflüsse politischer und ökonomischer"
"       Faktoren auf die deutsche Justiz        "
oder halt ganz anders.

Autor: Nixwisser (Gast)
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>Fidel Castro, Che Guevara und z.B. viele in der Zeit der französischen
>Revolution.

Fidel würde ich in erster Linie als Machtmensch einstufen. Wieder mal 
ein Beispiel, wie der Revolutionär selbst zum an der Macht klebenden 
Herrscher wird. Er hat sicher nicht nur für die armen unterdrückten 
gekämpft... Sondern um dann auch selbst unterdrücken zu können. 
Zugegeben, in einem relativ feindlichen Umfeld so nah vor der Küste der 
USA wäre der Machterhalt ohne solche Mittel sicher schwierig geworden. 
Das macht es aber nicht besser.

Und die franz. Revolution ist ja das beste Beispiel für einen Übergang 
von einer Bewegung mit guten Ideen zu einer Willkürherrschaft der 
führenden Köpfe, die sich eben jene dann reihenweise gegenseitig 
abschlugen...

>Weil sie einfach die Zeit nicht aufbringen können, sich selbst so schlau
>zu machen, daß sie selbst fundierte Entscheidungen fällen können.

Nun, viele Menschen haben ja heutzutage (leider) sehr viel Zeit, weil 
sie arbeitslos sind. Ohne verallgemeinern zu wollen, ist das 
Bildungsniveau aber grade in diesen "Kreisen" relativ gering. Das 
Fernsehprogramm spielt hier schon eine große Rolle, aber andererseits 
liegt es in der Macht des Zuschauers, von der Soap auf den Dokukanal 
umzuschalten. Und eine Tageszeitung ist sicher auch mit Hartz4 
erschwinglich, wenn man sieht für welche Dinge sonst so das Geld 
ausgegeben wird.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nixwisser wrote:
> Fidel würde ich in erster Linie als Machtmensch einstufen. Wieder mal
> ein Beispiel, wie der Revolutionär selbst zum an der Macht klebenden
> Herrscher wird.

Aber vergleich doch mal, wie es den Leuten im lateinamerikanischen 
Hinterhof der USA in den letzten 50 Jahren ging, mit Kuba. Dort ist 
niemand verhungert, oder an irgendwelchen Krankheiten verreckt, weil er 
sich keinen Arzt leisten konnte...

In Kuba beträgt die Lebenserwartung der Männer 74,85 Jahre, in 
Argentinien 72,6, in Venezuela 71,02...

> Er hat sicher nicht nur für die armen unterdrückten gekämpft...

Ja was verlangst du? Soll er sich für seine wirklich beachtliche 
Leistung selbst kasteien? Natürlich hat er ein eigenes Interesse, nicht 
in die Hande der CIA oder der Exil-Kubaner zu fallen.

> Sondern um dann auch selbst unterdrücken zu können.

Das ist doch blanker Unsinn. Wenn ein kleines Land einen so mächtigen 
Feind, wie die USA hat, dann kann man nicht einfach durch die Finger 
sehen, wenn der seine 5. Kolonnen losschickt.

> Zugegeben, in einem relativ feindlichen Umfeld so nah vor der Küste der
> USA wäre der Machterhalt ohne solche Mittel sicher schwierig geworden.

Eben.

> Das macht es aber nicht besser.

Und warum bitte nicht?

> Nun, viele Menschen haben ja heutzutage (leider) sehr viel Zeit, weil
> sie arbeitslos sind. Ohne verallgemeinern zu wollen, ist das
> Bildungsniveau aber grade in diesen "Kreisen" relativ gering.

Richtig. Aber das liegt nicht daran, daß sie generell geistig 
minderbemittelt sind, sondern daran, daß sie sich nicht organisieren und 
sich stattdessen mit Brot und Spielen bescheiden - m.a.W.: Kein 
Eigeninteresse mehr haben und völlig frustriert und desorientiert sind.

> Das Fernsehprogramm spielt hier schon eine große Rolle, aber
> andererseits liegt es in der Macht des Zuschauers, von der
> Soap auf den Dokukanal umzuschalten.

Leider macht der Dokukanal auch oft genug dasselbe, wie die Soap, nur 
auf einem anderen Niveau...

Autor: Nixwisser (Gast)
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>Aber vergleich doch mal, wie es den Leuten im lateinamerikanischen
>Hinterhof der USA in den letzten 50 Jahren ging, mit Kuba. Dort ist
>niemand verhungert, oder an irgendwelchen Krankheiten verreckt, weil er
>sich keinen Arzt leisten konnte...

Dennoch sehnen sich die Leute nach mehr Wohlstand und hauen ab Richtung 
USA.
Und dass die alle von der CIA gesteuert werden ist eher 
unwahrscheinlich.

>Ja was verlangst du? Soll er sich für seine wirklich beachtliche
>Leistung selbst kasteien? Natürlich hat er ein eigenes Interesse, nicht
>in die Hande der CIA oder der Exil-Kubaner zu fallen.

Freie Wahlen zum Beispiel. Wenn die Cubaner mehr keinen Bock auf Castro 
gehabt hätten, hätte er eben gefälligst abtreten müssen. Keine Ahnung 
wie die Meinung der Cubaner zu ihrer Führung ist, aber eine Chance dies 
kund zu tun hatten sie bisher nicht.

Mal abgesehen davon wäre es nach dem kalten Krieg für die USA sicher ein 
leichtes gewesen, diese unliebsame Regierung zu entfernen. Dass sie es 
nicht tun, zeigt nur dass sie nach Wegfall der sowjetischen 
Unterstützung diesen "Gegner" nicht mehr ernst nehmen.

>Das ist doch blanker Unsinn. Wenn ein kleines Land einen so mächtigen
>Feind, wie die USA hat, dann kann man nicht einfach durch die Finger
>sehen, wenn der seine 5. Kolonnen losschickt.

Die Regierung hat den mächtigen Feind, nicht das Land. Hypothetisch 
gesprochen: Wenn das Volk mehrheitlich ein System nach Vorbild der USA 
haben möchte, hat die Regierung das Feld zu räumen. Völlig egal ob und 
wer davon profitiert. Der Wille des Volkes ist entscheidend.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nixwisser wrote:

> Dass sie es nicht tun, zeigt nur dass sie nach Wegfall der
> sowjetischen Unterstützung diesen "Gegner" nicht mehr ernst nehmen.

Meinst du nicht, daß die 638 versuchten Mordanschläge gegen Castro in 
diesem Punkt eine deutlich andere Sprache sprechen?

> Die Regierung hat den mächtigen Feind, nicht das Land. Hypothetisch
> gesprochen: Wenn das Volk mehrheitlich ein System nach Vorbild der USA
> haben möchte, hat die Regierung das Feld zu räumen. Völlig egal ob und
> wer davon profitiert. Der Wille des Volkes ist entscheidend.

Auf Dauer hätte auch Castro sich nicht gegen den Willen der Cubaner 
halten können. Die waren zumindest mehrheitlich schlau genug, das 
Schicksal der übrigen Lateinamerikaner nicht aus den Augen zu verlieren 
und der US-Propaganda nicht auf den Leim zu gehen.

Autor: Nixwisser (Gast)
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>Meinst du nicht, daß die 638 versuchten Mordanschläge gegen Castro in
>diesem Punkt eine deutlich andere Sprache sprechen?

Ich glaube einfach nicht, dass es einer Supermacht, der sowieso 
nachgesagt wird dass sie überall ihre Finger drin hat, die Führung eines 
wirtschaftlich und militärisch unterlegenen Landes zu stürzen, wenn sie 
es wirklich will.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nixwisser wrote:
> Ich glaube einfach nicht, dass es einer Supermacht, der sowieso
> nachgesagt wird dass sie überall ihre Finger drin hat, die Führung eines
> wirtschaftlich und militärisch unterlegenen Landes zu stürzen, wenn sie
> es wirklich will.

Einfach nicht glauben, was nicht in Weltbild paßt, ist natürlich eine 
etwas eigenwillige Lösung.

Ich sage nur Schweinebucht - die sind nicht allmächtig.

Autor: Nixwisser (Gast)
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>Ich sage nur Schweinebucht - die sind nicht allmächtig.

Die Schweinebucht war ein lächerlicher Versuch, zu Zeiten des kalten 
Krieges war wohl nicht mehr drin. Heutzutage könnten sie ihre 
Kriegsmaschinerie in Gang setzen, was soll Kuba da entgegen setzen? Wär 
halt nur schlechte Publicity, und man bräuchte einen drieftigen Grund.

Das hat im Übrigen nichts mit Weltbild zu tun, das ist doch ganz 
logisch. Die Masse macht's.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Na ja, den besten zeitgenössischen Iraker haben sie zwar umgebracht und 
im Irak agieren sie zwar martialisch, aber letztendlich nicht viel 
besser, als seinerzeit in der Schweinebucht...

Autor: Nixwisser (Gast)
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Trotzdem sind sie im Land und vorallem an den Ölquellen.

Saddam hätte man ja auch meucheln lassen können, wenn es "nur" darum 
gegangen wäre.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nixwisser wrote:
> Saddam hätte man ja auch meucheln lassen können, wenn es "nur" darum
> gegangen wäre.

Saddam hat auch etliche Mordkomplotte aufgedeckt und die Bestrafung der 
verhinderten Täter wurde ihm dann als besondere Grausamkeit vorgeworfen.

Es ging auch bei Castro nicht darum, ihn 'nur' zu meucheln. Sie hassen 
einfach jeden, der ein besseres Beispiel gibt, als das 
lateinamerikanische Massenelend, bis aufs Blut.

Cuba hat kein Öl, liegt aber in der direkten US-Interessensphäre und 
deswegen sollte es um jeden Preis weg. Daß sie es nicht geschafft haben 
ist Castros politischem Geschick zu verdanken.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Ob sie den Irak halten können wird für das Imperium lebenswichtig sein. 
Warum? Der Krieg wurde nicht in erster Linie für das Öl geführt sondern 
um eine recht perfide Ausbeutung der Welt weiterführen zu können. Wie 
funktioniert diese?
Das imperium romanum hat seine Vasallen direkt besteuert. Das imperium 
americanum macht es etwas verdeckter. Man etablierte ein 
Weltwirtschaftssystem mit dem Dollar als "Leitwährung". Sprich: wer auf 
dem Weltmarkt Handel treiben wollte mußte ausreichend Spielgeld in 
kleinen grünen Scheinen mit hübschen Pyramidenmotiv haben. Und zwar 
nicht zu knapp sonst war man nicht liquide genug. So häuften viele 
Länder viel grünes Papier an und haben so überhaupt kein Interesse das 
dieses Spielgeld (Eigentümer: die private FED) an Wert verliert.
Somit kann das imperium sich fröhlich der Produktion von seinem 
Hauptexportgut, den kleinen grünen Scheinen widmen. Alle machen gute 
Miene zum bösen Spiel und tun so als ob der Dollar überhaupt noch einen 
Wert hätte. Die USA selbst geben ja zu das sie pro Tag einen Nettozufluß 
von einer Milliarde Dollar brauchen damit der "american way of life" 
weitergehen kann. Einen Nettozufluß kann es aber normalerweise nicht 
geben, da Geldexporte normalerweise durch Warenimporte ausgeglichen 
werden und obendrein diese Geldexporte wieder Warenexporte auslösen 
müßten - denn wenn man nichts für das Geld kaufen kann warum sollte man 
es dann überhaupt eintauschen?
So berauschen sich viele Anleger an einer "dynamischen amerikanischen 
Wirtschaft" und kriegen einen Ständer wenn in irgendeinem Computer 
irgendwelche imaginären Zahlen leicht angehoben wurden.
Allein bei der Überprüfung einer Firma (ENRON) haben sich 100 Milliarden 
Dollar in Luft aufgelöst. Zu schade das die Untersuchungsakten mit WTC-7 
leider verlorengegangen sind.
Dieses schöne Spiel wollte nun der Ex-CIA-Agent und ehemalige Günstling 
des Westen, Saddam, zunichte machen. Er beschloß nämlich sein Öl 
zukünftig in Euro anzubieten (der Euro ist nicht wirklich ein Ausweg da 
sein Gegenwert durch Dollars (!) gedeckt wird).
Nur hätte dies das Spiel zum Erliegen gebracht. Dies war die 
unverzeihliche Sünde Saddams.

Und was die Lage im Irak militärisch angeht: Clausewitz riet dazu das 
man, falls man sich nicht direkt mit seinem Gegner messen kann, den 
Krieg in die Länge ziehen sollte. So wird dann auch für die USA der 
Frieden zu teuer. Der Aufwand, um einigermaßen die Kontrolle zu 
behalten, ist verglichen mit dem Aufwand für ein paar Dragunov-SSG und 
IED's gigantisch.  Und die Reserven der US-Armee sind beinahe erschöpft.
Hervorzuheben ist auch die demoralisierende Wirkung von Scharfschützen 
und Sprengsätzen. Die permanente Todesangst halten diese Soldaten 
(unterster Bodensatz der Gesellschaft - man hat sogar Gefängnisse 
abgeklappert!) nicht lange durch.

Autor: juppi (Gast)
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@Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)

Beitrag "Steckdosen im Bad"
schau dir ein mal das an.

Meine anfragen das der mod. oder admin das regelt wird immer gelöscht


MfG

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