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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 12V Verbraucher schalten


Autor: Marius (Gast)
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Hallo,

angenommen man hat eine 12V Leitung (z.B. von PC Netzteil oder 
Autobatterie Ladegerät) und möchte damit nach einem Ereignis (z.B. Zeit) 
durch einen ATmega32 ein 12V DC Gerät (2W) einschalten. Der ATmega soll 
also zwischen 12V Netzteil (wovon er auch den Strom für sich bekommen 
soll) und dem Verbraucher geschaltet sein. Welche Bauteile benötige ich 
dafür und wie sieht die Schaltung aus?
Das Programmieren fällt mir leicht, aber auf der Hardware Seite bin ich 
ein ziemlicher Anfänger. Lässt sich soetwas einfach realisieren oder ist 
das schwer?
Vielen Dank für eure Hilfe!

Autor: Hans Josef (hjm)
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Hallo Marius,

das geht recht einfach. Ist ja sozusagen der klassiche Fall.

Welche Last willst Du denn wie oft schalten.

In Frage kommen, Transistor (Fet,Bip), oder Relais.

Grüße
Hans-Josef

Autor: Wolf (Gast)
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Marius schrieb: ...."ein 12V DC Gerät (2W) einschalten."
Wenn er es nur einschalten will, dann geht es auch noch mit Thyristor.

Autor: Martin (Gast)
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Vorschlag: BTS 117 1x Low-Side SW 60V 3,5A bei Reichelt 1,50 Euro

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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Nimm einen IRF540 soweit ich weiß für etwas über 1€ zu haben, das ist 
ein MOS-FET der schaltet bei 5V schon 9A und den kannst du direkt an den 
MEGA dranhängen ohne Widerstände etc. Braucht auch keine Kühlung. Bist 
auf der sicheren Seite damit.

MfG
Inox

Autor: Marius (Gast)
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Danke schonmal für eure Antworten.
Gemeint war 2A für den Verbraucher nicht 2W.

"Nimm einen IRF540...den kannst du direkt an den
MEGA dranhängen ohne Widerstände etc. Braucht auch keine Kühlung."
- Das hört sich gut an. Könnt ihr mir bitte noch sagen, welche PINs ich 
wo von dem Transistor mit dem Atmega32 verbinden muss?

"Welche Last willst Du denn wie oft schalten."
- Wenn ich den IRF540 z.B. jede Sekunde ein und ausschalten lasse, würde 
das ein Problem geben?

Autor: Wolf (Gast)
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inox5 schrieb: ...."den kannst du direkt an den MEGA dranhängen ohne 
Widerstände etc."
Die Fachliteratur schreibt da etwas anders.
Es mag so wohl immer funktionieren, die sichere Seite ist das jedoch 
nicht.
Ein kleiner Schmerz-und Schutzwiderstand hilft beiden, dem MEGA und dem 
IRF.
Damit reduziert man Schaltverluste und kann die Steuerzeiten 
beeinflussen.

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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Wenn man es ganz sicher haben will machst du noch einen 1kOhm 
Wioderstand dazwischen. Welchen I/O Port du vom Mega nimmst ist deine 
Sache. Du verbindest das einfach mit dem Gate des Transistors. Schau mal 
im Datenblatt.
Wenn du nur bei Frequenzen im zweistelligen Bereich bleibst ist das kein 
Problem.

MfG
Inox

Autor: Marius (Gast)
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Wie bekomme ich den Atmega32 an die 12V Leitung? Der Prozessor benötigt 
ja 5V. Ich habe ein PC Netzteil, dass 12V mit 9A bringt. Jetzt rechne 
ich R=U/I, 5V/9A = 0,55 Ohm. Kann ich jetzt einfach einen Widerstand in 
der Größe zwischen der Leitung der dem Prozessor setzen, damit er 5V 
Spannung bekommt? Oder wie löst man das?

Autor: Gast (Gast)
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Ohhhhhh jeeeeeeee.
Am besten, fängst du mal ganz von vorne an.
Schnap dir eine 9 Volt Batterie und einen
Widerstand und eine LED. Nun schaust du mal
wie groß der Widerstand sein muß, damit die LED nicht
kaputt geht. Wenn du das richtig berechnet hast,
dann kommt dir dein voriges Posting, ziemlich
lächerlich vor. Nichts für ungut, aber da sind riesige
Lücken im Fachwissen.

K.L.

Autor: Gast (Gast)
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Wenn man programmieren kann, heist das noch
lange nicht, das man auch Microprozessoren,
programmieren kann. Ist ein großer Unterschied.

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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ein pc liefetr auch 5V und zwar auf der roten Leitung.

Autor: Marius (Gast)
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" Nichts für ungut, aber da sind riesige "Lücken im Fachwissen.
- Ich weiß, deswegen nutze ich das Forum um Fragen zu stellen.

Ich wollte grundsätzlich wissen, ob es in diesem Fall reicht die 
Spannung mit einem einfachen Widerstand auf 5V zu bringen oder ob man 
dazu noch andere Bauteile benötigt. Ich werde in einem Fachbuch 
nachlesen wie man den Widerstand genau berechnet.

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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Du kannst schon gemäß der Formel U=R*I einen Widerstand davor setzten, 
aber das hat einen gewaltigen Nachteil:

Sobald sich deine Last ändert, ändert sich auch deine Spannung
->Schlecht für dich, weil entweder der MEGA durchbrennt oder er, sobald 
er ne LED anmacht, abschmiert (zu wenig Spannung).

Benutze am besten einen LM7805. Das ist ein sogennanter fixer 
Spannungsregler, der aus jeder Spannung bis über 30V 5V macht. Schau dir 
dazu mal am besten die Page von Ferromel an. 
http://www.ferromel.de/tronic_5.htm

Die haben nämlich diesen Nachteil nicht. Sie geben dir egal bei welcher 
Last bis ca. 1A immer die gleiche Spannung. Zudem verfügt der 7805 über 
diverse Sicherungen, so dass man ihn praktisch nicht kaputt bekommt. 
Achte bitte trotzdem auf eine Kühlung die du evntl. benötigst.

MfG
Inox

Autor: lkmiller (Gast)
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Du hast den Widerstand schon richtig berechnet:
>R=U/I, 5V/9A = 0,55 Ohm
Nur ist die Frage: welcher ist denn das?
Antwort: genau der Widerstand, an dem beim Anlegen von 5V ein Strom von 
9A fliesst (lustigerweise im diesem Fall der [theoretische] 
Innenwiderstand des Netzteils).

Aber deine Aufgabe ist die:
Ich will 2A fliessen lassen.
Ich will am einen Ende des Widerstands 12V und am anderen Ende 5V haben.
Also sind das 7V.
Somit muss der Widerstand U/I = 7V/2A = 3,5Ohm haben.

Hilft dir aber leider gar nichts, denn ich würde mal vermuten,
dass der Strom sich ändert.
Mit einem Widerstand von 3,5Ohm und einem Strom von z.B. 1A
fallen dann aber nur noch 3,5V am Widerstand ab.
Und somit würde dein AVR mit 8,5V versorgt und umgehend sein Leben 
aushauchen.

Autor: Marius (Gast)
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Eure anschaulichen Erklärungen sind sehr gut, jetzt verstehe ich es.
Der Prozessor hat jetzt seine Spannung, jetzt benötigt noch der 
Transistor die 12V Spannung, die er dann weiterleiten kann. Der 
Transistor ist dann quasi parallel zum Prozessor geschaltet, dh. er wird 
direkt an die 12V Leitung vom Netzteil angeschlossen und der Verbraucher 
schließt man dann an den Transistor an. Wäre das so richtig?

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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Ich hab für dich extra mal en Schaltplan gezeichnet. Ist im Anhanh für 
den Schaltplan benötigst du Eagle. Das ISP habe ich ausgelassen.

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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..Und en Bild hab ich auch mal gemacht ;) Deine Überlegung stimmt also 
schon im groben.

MfG
Inox

Autor: Bewunderer (Gast)
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Bewundernswert, wie einige leute hier penetrant und krampfhaft jedem 
deppen helfen wollen, der von nichts eine ahnung hat  und gleich ein 
projekt durchziehen will, ohne auch nur die geringste ahnung zu haben, 
wie man aus 12V atmelfreundlich 5V macht - oder erschreckend?

Ist euch nicht klar, daß jetzt bald die Frage kommt " Wie kann ich das 
machen, daß der Atmel diesen Mosfet schaltet?"


LEUTE DENKT NACH. und macht nicht dauernd amok-hilfe.

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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Wie und ob man hilft, überlass mal mir und den anderen. Wenn man nicht 
hilft, wird es auch keinen Fortschritt geben. Ich glaube nicht, dass er 
ein Depp ist; halt en Anfänger und ich denke da hat jeder ein wenig 
Hilfe verdient. Wenn ich eine Frage stelle und das oft genug, erwarte 
ich mir auch eine Antwort und keine unkonstruktiven Beiträge, wie deine.
Achja hast du dir mal durchgelesen wie man Amok dafiniert?
Außerdem ein Forum ist eine Plattform um anderen zu helfen und sich 
selbst helfen zu lassen. Überdenk mal, was du für einen Mist geschrieben 
hast.
Solche Beiträge kotzen alle hier in diesem Forum an.

So ich komm besser mal runter bevor ich anfang zu flamen.

Inox

Autor: Wolf (Gast)
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Bewunderer,
ich bewundere Deine Kühnheit.
Wenn es Dir so wenig behagt, klinke Dich einfach nicht ein.

Autor: Klaus (Gast)
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Ich habe jetzt auch nochmal die ursprüngliche Frage gelesen.
Es geht darum, was zeitgesteuert ein- und/oder auszuschalten.
Ein PC Netzteil soll verwendet werden.

Meine Lösung:  Eine Schaltuhr aus dem Baumarkt.
Mechanische für 2,95 , elektronsche mit mehe Schaltmöglichkeiten 
vielleit 4,95 oder 7,95.
That's it.


Parallel dazu sollte der Fragesteller sich evtl. ein Starterkit 
(EVM-Platine) für uP Technik zuzulegen, soweit er sich dafür ernsthaft 
interessiert.
In vielleicht 2-3 Monaten (oder auch erst einem Jahr) wird er dann in 
der Lage sein, diese Aufgabenstellung mit der von anderen gutmütigen 
Schreibern vorgeschlagenem Ansatz selbst-löten und selbst-programmieren 
zu lösen.

Insofern hat "Bewunderer" nicht ganz unrecht, auch wenn seine Wortwahl 
etwas harsch ausfällt.
Aber es macht keinen Sinn, hier jedem die Vor- und Nachteile von 
bestimmten Vorwiderständen an Leuchtdioden bei Betrieb an 12 Volt 
erläutern zu wollen.
Diese Anfäger sollten sich erstmal einen Kosmos-Baukasten besorgen und 
an den Basics arbeiten.

Autor: Marius (Gast)
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Danke Daniel dein Schaltbild hat mir sehr weitergeholfen.

Wenn es erlaubt ist, würde ich gerne die fragen stellen, was sich unter 
230V ändern würde, also wenn man die Spannung von der Steckdose bezieht 
und einen 230V Verbraucher hat (also im Grunde eine klassische 
Zeitschaltuhr). Müsste man dann nur die Widerstände, den Transistor und 
den Spannungsregler entsprechend für die Spannung anpassen bzw. Bauteile 
verwenden die dafür ausgelegt sind, oder muss man bei 230V noch andere 
Dinge beachten und die Schaltung ändert sich komplett?
Bevor ich wieder Prügel für die Frage bekomme, sage ich ausdrücklich 
dass ich sicher nicht als Anfänger mit 230V hantieren möchte, sondern 
mich interessieren einfach die Auswirkungen von deutlich höherer 
Spannung auf eine Schaltung.

Autor: Matt (Gast)
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>>..Und en Bild hab ich auch mal gemacht ;) Deine Überlegung stimmt also
schon im groben.

Das mit dem Mosfet ist ein Witz, oder? Helfen ist zwar nett, aber man 
sollte schon ungefähr wissen, was man tut...

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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Das geht dann so wie wir es jetzt ham nicht mehr. Du bräuchtest einen 
Trafo mit Gleichrichtung für den µC und statt dem dicken IRF540, 
müsstest du mit einem Treibertransistor z.B. BC337 ein Relais schalten.
So wie die Schaltung im Moment ist, darf sie nicht an 230V betrieben 
werden.

@Matt warum denn kein MOS-FET? Der schaltet seine kleinen Verbraucher 
ebenso gut, wenn nicht besser, als z.B. ein 2N3054. Und solang er bei 
niedrigen Frequenzen bleibt, is doch egal. Und gnaz ehrlich ich 
unterstelle mir nicht ein Profi zu sein und deswegen bitte ich dich, 
doch einen besseren Vorschlag zu unterbreiten.
MfG
Inox

Autor: Wolf (Gast)
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Marius schrieb: ..."dass ich sicher nicht als Anfänger mit 230V 
hantieren möchte, sondern..."
Danke für Deine Vorsicht.

Autor: Torben (Gast)
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Autor: Torben (Gast)
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Mist falsches Paste

Beitrag "Elektronischer Schalter"

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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Ich möchte hier auch noch einmal auf ein kleinenes Evalution-Board 
verweisen. Z.B. die Kits von My-AVR. Da hast du gleich deine 5V Spannung 
und musst lediglich einen MOS-FET an das Board hängen.
Ist für den Anfang wohl besser.
Ich hab damals angefangen mit kleinen Analogschaltungen, wie einem AMV 
oder einem kleinem IC-Audioverstärker. Und bin erst dann langsam von PIC 
über AVR gekommen. Weil auch wenn es digital ist, musst du löten können, 
obwohl der Lötaufwand eher bescheiden ist im Gegensatz zu komplexen 
diskreten Audio-Endstufen.

Ich wünsch gutes Gelingen
Inox

Autor: Bewunderer (Gast)
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"Wenn man nicht
hilft, wird es auch keinen Fortschritt geben."
Dann stehst du bestimmt auch vor der Hauptschule und erklärst auf 
nachfrage, wie man bomben baut....oder leute richtig auseinander 
schneidet?
gut so, denn sonst gäbe es ja keinen fortschritt mehr.

"Ich glaube nicht, dass er
ein Depp ist; halt en Anfänger und ich denke da hat jeder ein wenig
Hilfe verdient."
Was du glaubst oder nicht, spielt insofern keine rolle, da dir eindeutig 
die objektivität fehlt. und zwischen einem anfängern, der ein wenig 
hilfe verdient hat und jemandem, der nicht das geringste kann, aber 
gleich was (für ihn) zu großes will, gib es einen unterschied: der eine 
ist ein anfänger, der andere ein depp

"Achja hast du dir mal durchgelesen wie man Amok dafiniert?"
ja, sinnlose, überflüssiges, nicht gesteuertes handeln.und nichts 
anderes machst du bei deiner "hilfe". dir ist es doch wichtiger, daß 
wörter und sätze von dir hier zu lesen sind, als zum eigentlichen sinn 
was beizutragen.

"Solche Beiträge kotzen alle hier in diesem Forum an."
alle? bist du nun auch noch größenwahnsinnig im endstadium? scheinbar...

falls es dir nicht aufgefallen ist, dein hilfesuchender hat sich schon 
eine weile nicht gemeldet, na was wunder. sicher deswegen, weil immer 
noch keiner von deinem schlag bei ihm eine fertige schaltung zu hause 
abgeliefert hat und selber machen doch zu anstrengend ist - oder sollte 
ich mich irren? *g

Autor: JensG (Gast)
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@ Daniel B.
>@Matt warum denn kein MOS-FET? Der schaltet seine kleinen Verbraucher
>ebenso gut, wenn nicht besser, als z.B. ein 2N3054. Und solang er bei
>niedrigen Frequenzen bleibt, is doch egal. Und gnaz ehrlich ich
>unterstelle mir nicht ein Profi zu sein und deswegen bitte ich dich,
>doch einen besseren Vorschlag zu unterbreiten.
>MfG
>Inox

Guckt euch doch die Schaltung mal genauer an, die Du da reingestellt 
hast.
Es geht hier nicht um Mosfet ja oder nein, sondern um das WIE man einen 
Mosfet beschaltet. So wie Du es vorgeschlagen hast, geht es praktisch 
nicht. Denn ein Mosi braucht immer eine gewisse Gate-Source-Spannug, um 
schalten zu können.
Was passiert, wenn der µC die 5V ans Gate legt? Er wird sicherlich 
anfangen mit leiten, d.h., es fließt Strom durch 
Drain-Source-Verbraucher. Allerdings kann die Spannung nicht sehr weit 
steigen am Verbraucher, denn das würde ja wieder die 
Gate-Source-Spannung verringern, was dem ganzen wieder entgegenwirkt 
(ich glaube, das nennt sich Stromgegenkopplung - zumindest bei bipolaren 
Transis ;-). D.h, der Verbraucher sieht dann vermutlich nur eins/zwei 
Volt (je nach der Threshold-Spannung des Mosis), aber niemals 12V.
Einen Mosi könnte Ihr eben nicht betrachten wie ein simples Relais, das 
man überall reinhängen könnte.
Damit das relativ einfach funktioniert, gibt's zwei einfach 
Möglichkeiten:

- Verbraucher zw. 12V und Drain hängen (damit hätte der Verbraucher 
keine festen Bezug zur Masse in allen Lebenslagen).

- oder aber einen p-Kanal-Mosi nehmen (bei dem Source an 12V hängt), 
Verbraucher dann zw. Drain und Masse. Da der µC aber nur zw. 0 und 5V 
schalten kann, der Mosi aber seine Schaltschwelle ungefähr bei -3V 
gegenüber Source haben dürfte (was der µC dann so als +9V sehen würde an 
seinem Ausgang, was er aber bestimmt nicht mag), brauchen wir sowas wie 
einen Levelshifter. Und denn kannste einach mit einem einfachen 
npn-Transi machen, dessen Basis über einen R (vielleicht 10k) am µC 
Ausgang hängt, Emitter an Masse, und Collector hängt am Gate. Zw. Gate 
und Source dann nochmal einen R (z.B. 1k), der das Gate sozusagen 
entlädt, wenn der npn gerade ausgeschaltet ist. Damit haben wir auch 
gleich die Schaltrichtungsgleichheit zw. µC-Ausgang und Mosfet-Ausgang 
(Verbraucher) wieder gleichgezogen. Also 5V am µC bedeutet auch 12V am 
Verbraucher - also positive Logic). Das ist nicht selbstverständlich, 
weil beide Transistoren ja die Logic invertieren. Aber zweimal 
invertieren wie hier behebt diesen Makel.
Theoretisch kannste damit auch 230V schalten, allerdings brauchste 
erstens spannungsfeste Transis, und zweitens musste dafür sorgen, daß 
das Gate nicht voll auf Masse gezogen werden kann, weil dann wird 
Gate-Source-Spannung = 230V, was dem Mosi vermutlich gewisse 
Wärmegefühle verleihen wird. Also ist dort ein entsprechend 
dimensionierter Spannungsteile notwendig, der Ugs auf sagen wir mal 10V 
begrenzt, und eine Z-Diode (z.B.12V) auch noch parallel zu Gate-Source 
als Schutz für den Fall der Fälle.

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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ja, dann muss er halt noch en kleinen Transistorverstärker davor baun. 
War mir jetzt nicht klar, für meine Zwecke hats bisher immer gelangt. 
Nur ich glaube das wäre dann zu viel des guten. Er sollte besser an 
Grundlagen arbeiten und nebenbei meldet er sich im Moment eh nicht.

Autor: Wolf (Gast)
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Bewunderer,
Du hast zum Glück nicht den Einfluß hier etwas zu unterbinden.
Ist alles geklärt, dann hörts auch wieder auf, mit Deiner Hilfe 
vielleicht sogar schneller.
Alles Gute.

Autor: Marius (Gast)
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Den Beitrag von Jens kann man also so verstehen, dass die Schaltung von 
Daniel grundsätzlich richtig ist, nur der Verbraucher am Transistor 
falsch angeschlossen ist?

Autor: Torben (Gast)
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ja, dann muss er halt noch en kleinen Transistorverstärker davor baun.

Siehe Link: Beitrag "Elektronischer Schalter"

Autor: JensG (Gast)
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@Marius
ja, das wäre die erste und einfachste Variante in meinem Vorschlag, die 
ich angeführt hatte (Verbraucher zw. 12V und Drain). Wenn es für Deinen 
Verbraucher bzw. Dein Vorhaben kein Problem ist, daß er ständig an 12V 
hängt, und dessen Minus-Pol ein/ausgeschaltet wird, dann wäre das 
natürlich das einfachste.
Du darfst natürlich bei dieser Variante nicht mehr einfach die Masse der 
Schaltung mit der Masse des Verbrauchers einfach zusammenbinden wollen, 
weil es ganz einfach unterschiedliche Bezugspotentiale sind (getrennt 
durch den Mosi). Wenn Du das willst, dann musste Variante 2 nehmen.

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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so ists richtig.

Autor: Gerd B. (silicat) Benutzerseite
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Normalerweise nimmt man für so eine Anwendung einen HighSide Schalter.

zB:
http://www.farnell.com/datasheets/100497.pdf

Gruss, siliCAT

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