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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR/AMR - MP3/Stream/Radio - Allgemein


Autor: chri_ri (Gast)
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Also zuerst meine Vorkenntnisse:

Wissen:
  Elektronik: Einfache elektrische Grundkenntnisse 
(Wiederstandsberechnungen, etc., ...)

Praktisch: Einige Erfahrungen im Umgang mit dem Lötkolben (kleine 
basteleien, Bauteilauswechsel [z.B. Kondensator auf Mainboard], ...)

Programmierung: Webprogrammierung (php + mySQL), Delphi + ein paar 
kleine Bröckchen Inline-Assembler), leider kein C/C++

Erfahrungen im Umgang mit Mikrocontrollern: Sogut wie keine.

------------------------------------------------------------------------ 
--

Mein Ziel: Ein Player auf Mikrocontroller-Basis, der WAVE, MP3, ACC, WMA 
und möglichst weitere Formate beherrscht und diese nichtnur von 
angeschlossener Festplatte (und am besten SD-Card) abspielen kann, 
sondern auch per RJ-45-Buchse und Ethernet-Chip (z.b. ENC28J60 oder co 
oder nen RTL) als Stream-Player (Shoutcast, ...) benutzt werden kann. 
Zusätzlich sollte er eine einfache Radio-Funktion bieten können und das 
einfache Bearbeiten von *.txt-Dateien (als einfachste Notierfunktion).

Ich habe mir dieses Projekt vorgenommen, da ich mich einfach mal mit 
Mikrocontrollern beschäftigen möchte.

Da der ganze Umfang an Features für den Anfang ziemlich groß ist, möchte 
ich mich am Anfang auf einen normalen mp3-player beschränken (jedoch 
möglichst später erweiterbar auf die oben genannten Features). Dieser 
soll folgende Eigenschaften Aufweisen:
- Als Medium dient eine normale IDE-Festplatte
- Anzeige per kleinem Grafik-Display für ID3-Tag Ausgabe (möglichst nen 
farbiges Display [z.b. von Handy] und kein Hitachi, wegen farbiger 
Menüführung)
- möglichst das ganze als "fast" Einchip-Lösung (abgesehen vom später 
verwendetem Ethernet-Chip). Der CPU soll auch die Funktionen des 
Decoders (wenn möglich auch die Digital/Analog-Umwandlung) übernehmen 
und die IDE-Schnittstelle und das Display direkt ansteuern. Ich möchte 
lediglich einen zweiten Chip (als seperaten Speicher extra für den 
Programmcode zur Decodierung der Formate) verwenden (einen AT29C010A 
12PC 9735, den ich noch rumliegen habe, 1MBit [128K x 8] 5V)

Wie der Chip schon verrät habe ich vor auf einen AVR oder ARM für 5V zu 
setzen, da die 3V-Typen nicht ganz so leistungsfähig in einiger Hinsicht 
sein sollen. Übrigens möchte ich das ganze per Batterie betreiben (hoffe 
ein Linearer Spannungsregler richtet mir das schon ein wenig).

Zur Programmierung: Ich hatte für den Anfang an einen einfachen ISP nur 
mit Schutzwiederständen gedacht. Muss ich halt mit PonyProg arbeiten. 
Später möchte ich einen richtigen seriellen ISP (RS232) in die Schaltung 
bauen und darauf dann einen USB-Anschluss.

Also meine Frage ist jetzt, ob ich irgendetwas vergessen habe, ob dieses 
Projekt für mich durchführbar ist und was ich alles beachten, an nötigem 
Elektro/Programmierwissen noch aneigenen oder genauer in bestimmten 
Richtungen betrachten sollte.

Bin halt noch Anfänger und hätte gern eine Art Leitfaden für mein 
Projekt und nähere genauere Details und Hinweise, was verschiedene Dinge 
in der Elektronik und Programmierung angeht.

Und was den Mikrocontroller angeht: Ich habe keine Ahnung, auf welchen 
ich setzen soll. Also ob z.b. ATmega8, ATmega32, ATmega88 (wohl zu teuer 
xD), ATmega128 oder 126 oder wie der hieß oder welchen auch immer. Hätte 
auch auf jedenfall gern Infos, auf welche Funktionen/Unterstützungen ich 
bei der wahl achten müsste und welcher für mein Projekt am besten wäre 
(auch unter Berücksichtigung der Features, die als Endziel geplant 
sind).

Und für die Radiofunktion gibts doch bei Conrad schon kleine 
vorgefertigte Mini-Baugruppen, oder? Oder gibts viellei ne Alternative 
die bei meinem Projekt passen könnte, die ihr mir empfehlen könntet? Und 
wie siehts mit RDS in aus? Weil wäre super, wenn ich auch den Namen des 
Aktuellen Radios anzeigen könnte.


Also erstmal im Vorraus vielen Dank ür die Hilfe und/oder die Geduld, 
dass ihr meinen Text überhaupt gelesen habt xD

Würde mich sehr über Hilfe, Anregungen, Tips, Leitfäden freuen^^


mfg. chri_ri

Autor: mui (Gast)
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Ich halte mich an den Tip, der hier allen Anfängern in Sachen 
Mikrocontroller gegeben wird: Fang erstmal an mit LED an / LED aus. Wenn 
du das hinbekommen hast, kannst du wahrscheinlich selber einschätzen, 
welchen Aufwand es bedeutet ein so umfangreiches Projekt, wie du es 
vorhast umzusetzen.

Was du machen willst ist ungefähr so wie ein Atomkraftwerk aufzubauen, 
weil man weiß wie ne Batterie in ne Fernbedienung eingelegt wird.

Autor: Frank (Gast)
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Das klingt in großen Teilen nach einem Projekt, an dem ich selbst gerade 
arbeite. (32bit Mikrocontroller, CF-Card, SD-Card, SRAM, VS1011, 
ENC28j60, S65-Display).

Ich selbst habe Elektroniker gelernt und habe bisher zwei Semester 
Elektrotechnik studiert, bin also kein blutiger Anfänger mehr. Trotzdem 
empfinde ich mein Vorhaben gerade in Bezug auf die Software als ein sehr 
anspruchsvolles Projekt. Auch Hardwaremäßig gibt es einige Fallstricke, 
die man mit entsprechender Erfahrung umschiffen kann, aber ohne dieselbe 
ein großes Frustrationspotential bieten.

Die Encodierung per Software würde ich sein lassen. Sie dir besser mal 
den VS1053 an. Der dürfte das Wesentliche schon Hardwaremäßig 
mitbringen.

Kurz gesagt: Dein Vorhaben ist ohne Mikrocontroller-Erfahrung und in dem 
Umfang nicht so einfach durchführbar. Und auch umfangreichere Kenntnisse 
in C halte ich für notwendig (wenn du fit in PHP bist, dann wird dir 
auch C nicht sehr schwer fallen).

Grundsätzlich scheinst du dich ja intensiv mit dem Thema 
auseinandersetzen zu wollen, aber wie mein Vorredner schon sagt: Klein 
anfangen und sich dann steigern! (Blink- / Lauflicht, LCD-Display, 
RS232, etc.)

Festplatte, Ethernet und Linearregler stehen übrigens ein wenig im 
Widerspruch zum "Batteriebetrieb".

Autor: Andreas Auer (Firma: Embedded Microtec) (andi) Flattr this
Datum:

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@chri_ri
IMHO wird das Projekt für dich wohl wirklich schwierig. Ich hab schon 
einige Erfahrung mit Mikrocontroller (AVR, ARM7, ARM9,...) sammeln 
können und das Projekt ist wirklich umfangreich.

Aber gut... jetzt bekommst noch ein paar fachliche Hinweise! So wie ich 
das in deinem Beitrag herausgelesen habe, möchtest du die verschiedenen 
Formate (MP3, WAVm AAC,...) per Software dekodieren. Mit den AVR kannst 
du keine MP3 dekodieren (zumindest kenn ich kein Projekt wo das gemacht 
worden wäre). Mit einem ARM7 hat das zumindest für MP3 schonmal jemand 
gemacht (war auch hier im Forum mal diskutiert worden glaub ich).
D.h. die AVR kannst du im Grunde vergessen, weil sie nicht die 
Performance für dein Projekt mitbringen (obwohl die zum Anfangen am 
besten wären).
Ob ARM7 (bezogen auf die Atmel ARM7) die anderen Formate dekodieren 
können weiß ich nicht (WAV ausgenommen... das ist ja kein Problem). Aber 
ich denke diese Controller gehen auch schon ziemlich an ihre Grenzen.

Deine Ausage bezüglich der Betriebsspannung ist im Grunde blödsinn. Die 
Betriebsspannung hat weniger mit der Leistungsfähigkeit zu tun. Sie ist 
hauptsächlich durch den Herstellungsprozess vorgegeben. Wenn du das 
ganze auch per Akku betreiben willst, dann würd ich sowieso auf 3V 
Controller gehen, da die im Bezug auf W/MHz weniger Leistung verbrauchen 
(Versorgungsspannung geht quadratisch in die Leistungsaufnahme ein).

BTW. hast du schonmal die Dekodierung von MP3 oder sowas selbst in 
Software geschrieben (also ohne vorgegebener Bibliothek)?? Ich denke das 
ist das nächste Problem. Die Algorithmen sind nämlich alles andere als 
leicht verständlich.

Achja... und um C wirst du bei so einem Projekt wohl nicht herum kommen. 
Das wirst du dir aneignen müssen!!!

An deiner Stelle würd ich mir ein embedded Linux Modul (mit einem ARM9 
oder vergleichbaren Prozessor) besorgen und darauf die Software 
schreiben (was du halt noch brauchst). Da hast du (fast) kein Problem 
mit der Performance und teilweise ist auch Peripherie dabei um ein LCD 
anzuschließen und teilweise sind auch Audio Codecs dabei (bzw. das 
Interface ist vorhanden). Außerdem kannst du bereits vorhandene Treiber 
nutzen (für LCD, Ethernet, Audio, IDE HDD, ...). Würde das ganze 
wesentlich leichter machen!

mfg
Andreas

Autor: Andre (Gast)
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@chri_ri:
Beherzige die Tips hier und fang erst mal mit kleinen Sachen an. Immer 
schön eins nach dem anderen, dann alles zum Ganzen zusammenfügen.
Aus Deiner Beschreibung wird ja schon deutlich, daß Du in einigen 
Punkten falsche Vorstellungen hast, z.B. ist die Aussage mit den 
3V-Controllern Blödsinn.
Zudem eignet sich der AVR sicherlich nicht für die "Einchip"-Lösung. 
Auch ist ein externer Ethernet-Controller hierbei ungünstig.
Du brauchst für eine Einchiplösung einen Controller mit genug Leistung, 
von den hier im Forum gängigeren kommen da also nur die ARM Cortex-M3, 
ARM7, ARM9 oder der AVR32 in Frage. Bei den ersten beiden wäre noch zu 
prüfen, ob die auch für alle von Dir angedachten Formate ausreichend 
Rechenleistung haben.

Mit Franks Aussagen stimme ich nicht überein.
Wieso kein Software-Decoder? Gibt es doch auch als Festkomma-Version in 
OpenSource.
Auch widersprechen sich Festplatte, Ethernet und Linearregler nicht 
komplett.
Festplatte im Mobilbetrieb ist ja nun kein Hexenwerk, den 
Ethernetanschluß braucht man ja nur zu aktivieren, wenn eine stationäre 
Stromquelle zur Verfügung steht.
Die Stromversorgung über einen popeligen Linearregler verbietet sich 
allerdings in der Tat.

Autor: Frank (Gast)
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>Wieso kein Software-Decoder?

Klar geht auch Software, aber eben verbunden mit einem entsprechend 
hohem Rechenaufwand. Je nachdem welchen Controller man anvisiert stößt 
er schnell an seine Grenzen (Ethernet, SD-Karte, RAM, Display will ja 
auch noch gemanaged werden. Und da man bei einem Internetstream nicht 
beeinflussen kann, in welcher Geschwindigkeit die Daten ankommen (ob 
128kbit oder 128,1 kbit), sind sicherlich auch Anpassungen am Decoder 
notwendig. Alles in allem macht das die Software deutlich umfangreicher, 
während ein VS10xx die Daten reingeschoben bekommt und sich um den Rest 
kümmert. In Bezug auf die "Anfängerfreundlichkeit" ist das daher die 
Variante, die weniger Kopfzerbrechen bereiten sollte.

>Auch widersprechen sich Festplatte, Ethernet und Linearregler nicht
>komplett. Festplatte im Mobilbetrieb ist ja nun kein Hexenwerk, den
>Ethernetanschluß braucht man ja nur zu aktivieren, wenn eine stationäre
>Stromquelle zur Verfügung steht.

Ethernet im Mobilbetrieb ist natürlich unsinnig, da gebe ich dir recht.
Eine mobile Festplatte als Speichermöglichkeit für meine Fotos habe ich 
auch noch hier rumliegen, aber nach zwei Stunden ist es mit der 
Funktionalität eben auch vorbei.
Im Fall des mp3-Players dann doch lieber auch auf die Festplatte 
verzichten und nur auf die SD-Karte zurückgreifen, bzw. über das 
IDE-Interface auf eine CF-Karte zugreifen. Jetzt noch von 5V auf 3,3V 
umsteigen, dann klappt das auch mit einer vernünftigen Akkulaufzeit.

Autor: chri_ri (Gast)
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das ethernet wäre sowieso nur für nen stationären betrieb gedacht. und 
bei der Festplatte kann ich ja auch ne laptopfestplatte anschließen (is 
ja nur steckerformat der unterschied) um die akkulaufzeit zu erhöhen.

Und den software-decoder da hatte ich auch nicht so ganz an totales 
selbstproggen gedacht. weil die ganzen formate sind schon recht 
umfangreich. da wollte ich sowieso mir fertige stückchen im inet suchen. 
hatte da sogar mal ne seite gefunden, wo es für so ziemlich alle formate 
decoder-codes für entweder AVR oder wahrscheinlich eher ARM gab. weiß 
das nedmehr genau. und link hab ich auch leider nichtmehr. aber viellei 
kennt jemand die seite. wäre nett, wenn ihr mir glei link geben 
könnten^^ aba gibt ja sicha nichtnur die eine seite so wie ich das 
gesehn hab. Will die Lösung mit dem Software-Decoder, weil ich mich was 
eventuell spätere Formate angeht nicht so abhängig von irgendwelchen 
Decoder-chips machen will.

Und ja mit der Stromversorgung da hatte ich auch nur irgendwo gelesen, 
dass die 3V nen performancenachteil angeblich hätten. deshalb hatte ich 
an 5V gedacht. und da ich den AT29C010A für 5V eh scho rumliegn hab. und 
eigentlich brauch die laptop-festplatte eh 5V. und ne richtige 
festplatte fürde eigentlich doch eh nur für stationär in frage kommen, 
oder? weil die braucht ja au 12V. und bestimmt ordentlich saft. Also 
eigentlich hab ich was die Veersorgung angeht kein Plan.


mfg. chri_ri

Autor: hellboy (Gast)
Datum:

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ich denke für eine audio decodierung ist ein atmega ein bischen schwach 
auf der brust....

Autor: chri_ri (Gast)
Datum:

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hm also gehen wir einfach von nem ARM aus.

hat jemand noch nen paar tips zur stromversorgung?


mfg. chri_ri

Autor: chri_ri (Gast)
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hm also ihr meint ARM9 oder AVR32. welcher is besser geeignet?

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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chri_ri wrote:
> Erfahrungen im Umgang mit Mikrocontrollern: Sogut wie keine.
Dann solltest du dich, wie schon im 2. Betrag erwähnt, erst mal in die 
Mikrocontrollermaterie einarbeiten...

Absolute Beginner
Entscheidung Mikrocontroller
AVR-Tutorial
ARM MP3/AAC Player
WebRadio Clients

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> und da ich den AT29C010A für 5V eh scho rumliegn hab.

An einem so billigen und für die Lösung völlig irrelevanten Bauteil 
würde ich keine einzige Designentscheidung festmachen. Ein AVR kann 
keinen Code aus externen ROMs ausführen, und für einen ARM ist das Ding 
einfach viel zu langsam.

Im übrigen werden alle leistungsfähigeren Controller mit 3V oder sogar 
noch weniger betrieben, weil sie sonst viel zu viel Abwärme produzieren 
würden. Auch PC-Prozessoren werden seit der zweiten Pentium-Generation 
nicht mehr mit 5V betrieben (Der Pentium 60/66 war der letzte 
5V-Prozessor).

> und eigentlich brauch die laptop-festplatte eh 5V.

Ja. Sie kann aber, wie jede auch nur halbwegs moderne PATA-Platte, auf 
ihrem Interface mit 3V-Pegeln angesteuert werden.

> und ne richtige festplatte fürde eigentlich doch eh nur für
> stationär in frage kommen, oder?

Was auch immer für Dich eine "richtige" Festplatte sein mag. Die größte 
2.5"-PATA-Platte ist eine 250 GB-Platte, meinst Du ernsthaft, in einem 
mp3-Player mehr Speicherbedarf zu haben?

Autor: hellboy (Gast)
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hast du dir schon mal gedanken dazu gemacht wie du das ding zusammen 
bauen willst ?!

Ich selbst hab mit smd immer meinen spass...(bin leider manchmal ein 
bischen grobmotorisch ;)) naja wohl der grund warum ich informatiker bin 
:P

Autor: chri_ri (Gast)
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Mit "richtiger" festplatte meinte ich eine 3,5". aber die wäre eh nur 
für stationär gedacht. für unterwegs hatte ich eh an ne 10GB 2,5" 
gedacht. aber die braucht - abgesehen von der ansteuerung - doch 
trotzdem ne versorgung von 5V/0,5A, oda?

Und an richtige SMD-Bauteile hatte ich au ned gedacht. Eher DIL. Muss ja 
nur einigermaßen Transportabel sein und in Größe nicht mit nem iPod 
mithalten können.

Hm ok wenn ein AVR eh keinen externen Code ausführen kann und der 
AT29C010A für den ARM zu langsam ist, welche Speicher für den 
Decoder-Code würdest du dann stattdessen empfehlen?


mfg. chri_ri

Autor: Andreas Auer (Firma: Embedded Microtec) (andi) Flattr this
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chri_ri wrote:
> Mit "richtiger" festplatte meinte ich eine 3,5". aber die wäre eh nur
> für stationär gedacht. für unterwegs hatte ich eh an ne 10GB 2,5"
> gedacht. aber die braucht - abgesehen von der ansteuerung - doch
> trotzdem ne versorgung von 5V/0,5A, oda?

Ja gut... das ist aber das kleinere Problem. Du kannst ja aus deinem 
Netzteil (Akku) mit diversen Bauteilen die 5V Versorgung erzeugen (z.B. 
DC-DC Converter).

> Und an richtige SMD-Bauteile hatte ich au ned gedacht. Eher DIL. Muss ja
> nur einigermaßen Transportabel sein und in Größe nicht mit nem iPod
> mithalten können.

Mit DIL wird das eher nichts mehr. ARM Controller sind glaub ich 
grundsätzlich nur noch in SMD erhältlich (die größeren ARM9 dann 
teilweise nur noch in BGA Gehäuseformen).
Das einzige was du noch konventionell machen kannst sind die passiven 
Bauteile wie Widerstände usw. wobei ich davon auch eher abraten würde, 
wenn der Controller sowieso schon in SMD ist (außerdem solltest du die 
Kondensatoren zur Spannungsstabilisierung nahe an den Controller bringen 
und mit konventionellen Bauteilen wird das auch nicht so leicht).

> Hm ok wenn ein AVR eh keinen externen Code ausführen kann und der
> AT29C010A für den ARM zu langsam ist, welche Speicher für den
> Decoder-Code würdest du dann stattdessen empfehlen?

Nachdem du ja ne Festplatte dran hast kannst du ja Code von dort ins RAM 
laden und dann ausführen. Oder du besorgst dir Flash Speicher AT45DBxxx 
und lädst die Decodersoftware von dort.

Wenns dir nicht auf die Größe ankommt kannst im Grunde auch ein 
Mikro-ATX Mainboard nehmen und dir einen kleinen PC zusammenbauen (ist 
sicher die schnellst Lösung).
Frage am Rande: Worauf kommt es dir denn wirklich an?? Willst du das 
Projekt realisieren, oder machst du das Projekt, weil du in die Materie 
Mikrocontroller einsteigen willst??
* Für den Projekterfolg würd ich an deiner Stelle auf ein fertiges Board 
setzen (Mainboard, Controller Board, ...) und die Software entsprechend 
anpassen.
* Falls dich die Mikrocontroller interessieren, dann fang mit einem 
einfacheren Projekt an (oder mit einem Teil deines Projektes: Aufwändig 
genug ist das Lesen und Schreiben von FAT32 Festplatten) und mit AVR 
Controller. Die sind einfach zu programmieren, es gibt gute Tutorials 
(wurden auch schon gepostet) und gute Entwicklungsumgebungen dafür.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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chri_ri wrote:
> Und an richtige SMD-Bauteile hatte ich au ned gedacht. Eher DIL. Muss ja
> nur einigermaßen Transportabel sein und in Größe nicht mit nem iPod
> mithalten können.
>
> Hm ok wenn ein AVR eh keinen externen Code ausführen kann und der
> AT29C010A für den ARM zu langsam ist, welche Speicher für den
> Decoder-Code würdest du dann stattdessen empfehlen?

Google doch mal nach ARM und DIL. Bei der Gehäusegröße ist bestimmt ein 
großer Speicher gleich mit integriert :-)

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Das ganze wirkt auf mich eher wie ein Scherz. chri_ri scheint nicht so 
ganz die Komplexität und den Umfang des Projekts überblicken zu können 
;)

> hatte da sogar mal ne seite gefunden, wo es für so ziemlich alle formate
> decoder-codes für entweder AVR oder wahrscheinlich eher ARM gab.

Welche Seite sollte das sein?

Du musst für dein Vorhaben auch dringend(!) Ahnung von Netzwerken (Für 
dich eher relevant ist Ethernet, IP, TCP, Shoutcast protokoll) haben.

Ich hab vor einem halben Jahr mit den AVR32 (und zwar erstmal die UC3 
Serie) mal angefangen und die Dinger sind um einiges(!) komplexer als 
AVRs. Und bis du als blutiger Anfänger überhaupt erstmal was auf dem AVR 
zum Laufen bekommst, dauert es ein paar Wochen (mitgerechnet sind 
Frustrationspausen weil irgendwas nicht so funktioniert, wie es soll). 
Bis du die AVRs einigermaßen im Griff hast (eben als Anfänger) dauert es 
locker ein halbes Jahr intensiver Beschäftigung.

Nur mal um Abstecken zu können, worauf du dich da einlässt.

Autor: chri_ri (Gast)
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Also dass das ziemlich schwer wird is mir klar. Und auf Frust stell ich 
mich sowieso ein^^ XD Is ja auch klar dasses nicht gleich klappen wird.

Ja auf was es mir ankommt? Naja rechner zu nehm hatte ich mir au scho 
überlegt. Hab sogar noch nen altes kleines IPC-Board rumliegen. Aber das 
is mir bissl zu einfach und wollte irgendwie was eignes machen und 
außerdem ham mich die Mikrocontroller irgendwie bissl faszieniert^^

Und die Größe sollte so sein, dass manns noch bequem im Rucksack 
unterbringen kann.

Und ja DIL werden viellei nedmehr so produziert. Aber ich meinte mit 
"richtigen" SMD solche Dinger, die ihre Kontakte auf der Unterseite 
haben und somit bissl schwer zu verlöten sind. Da muss man doch soweit 
ich weiß erst das Lötzinn auf die Kontakte auf der Platine machen, dann 
den SMD-Baustein mit einer art spezialkleber fixieren und dann das ganze 
erwärmen in soner Art Backofen. Naja wollte halt Bauteile verwenden, die 
ich möglichst selber löten kann.

Und die Idee mit dem Extrabaustein hatte ich au nur, falls der Interne 
Speicher zu klein für alles ist.

Und die Seite weiß ich ja leida au ned mehr aber ich hab die gesehn. hab 
da ja durchgescrollt.

Und werd das ja auch Stück für Stück erstmal versuchen zu machen. Am 
Anfang das Display. Dann die Festplatte. Und dann Sound (WAVE). Und dann 
erst das Decodieren. Aber möchte mir nicht extra zum Üben erst nen AVR 
und dann später nen ARM kaufen. Ich find das fast Geldverschwendung. 
Dann muss ich halt glei von Anfang an lernen, mit den ARM klar zu 
kommen.

Achja und thx für den Tipp wegen DC-DC-Konverter.


mfg. chri_ri

Autor: Sebastian (Gast)
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>Also dass das ziemlich schwer wird is mir klar. Und auf Frust stell ich
>mich sowieso ein^^ XD Is ja auch klar dasses nicht gleich klappen wird.
Ich fürchte, du unterschätzt das Frustpotential gewaltig. Allein mal die 
erste LED zum leuchten zu bringen (auf einem AVR!) kann ewig dauern.
Und auf Anhieb wird bei dir wahrscheinlich erstmal nichts laufen. 
Bestenfalls ein paar wenige ganz kleine Sachen.
Mal so als Anhaltspunkt: Ich habs innerhalb meiner Semesterferien (2 
Monate Frei) nicht geschafft, eine Festplatte mit FAT richtig 
auszulesen. Irgendwo in meiner FAT-Lib ist ein fehler. Das ding lag 
jetzt ein viertel Jahr in der Ecke, weil ich keine Zeit hatte... Nachher 
zieh ichs vielleicht mal wieder raus.

>Aber ich meinte mit "richtigen" SMD solche Dinger, die ihre Kontakte auf >der 
Unterseite haben und somit bissl schwer zu verlöten sind.
SMD heißt erstmal "Surface Mounted Device". Also Bauteile, bei denen man 
keinen Draht durch die Platine steckt. Was du meinst ist eine spezielle 
SMD-Gehäuseform (nämlich BGA). Die wenigsten Forenbesucher hier verbauen 
BGA...

>Naja wollte halt Bauteile verwenden, die ich möglichst selber löten kann.
Das kommt auf deine Lötkünste an. Manche Anfänger tun sich mit 
bedrahteten Bauteilen schon schwer genug. Andere hier löten SMD mit 
0,4mm Pinabstand noch relativ gelassen.

>Aber möchte mir nicht extra zum Üben erst nen AVR
>und dann später nen ARM kaufen. Ich find das fast Geldverschwendung.
Stell dich bitte drauf ein dass du für dieses Projekt ganz andere Summen 
sinnlos ausgibst als den Preis eines AVRs + simpelstprogrammer. Ich 
behaupte mal, dass du auf jeden Fall dreistellig wirst wenn du das 
Projekt wie angedacht durchzeihst. Und wahrscheinlich wirst du mehr als 
die Hälfte "sinnlos" ausgegeben haben...
Und wenn du direkt auf einem ARM einsteigst wirds unter Umständen noch 
teurer.   ...oder am billigsten, weil du nach 2 Wochen alles in die 
Tonne kloppst.

Just my two cents.
Sebastian

Autor: Andreas Auer (Firma: Embedded Microtec) (andi) Flattr this
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So zum Anfangen könntest du dir ja einen AVR im DIL Gehäuse kaufen (+5V 
Spannungsregler) und dir aus einem parallelen Kabel einen Programmer 
zusammenbauen (brauchst nichtmal einen Quarz dranhängen). Das kostet 
dich wahrscheinlich nicht mehr als 10 Euro und du kannst schonmal ein 
paar Programmierbeispiele in C mit WinAVR (bzw. wenns sein muss auch mit 
BASCOM, würd dir aber eher C empfehlen) ausprobieren!
Dann kannst du ja auch schon ausloten was es an Aufwand bedeutet sowas 
zu machen!

So einfache Schaltungen sind glaub ich sogar irgendwo auf dieser Seite 
zu finden!

mfg
Andreas

Autor: chri_ri (Gast)
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Hm ok. Erstmal wieder Thx. Werde wahrscheinlich trotzdem mit ARM 
anfangen, sobald ich mal nen geeignettes ARM-Modell gefunden hab. Aber 
werd erstmal paar einfache sachen versuchen und mich dann melden wie 
meine Fortschritte sind. Kann aber noch ne Weile dauern bis ich wieder 
Zeit finde und anfange.


mfg. chri_ri

Autor: omg (Gast)
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roflmao

Autor: Mr. Unwichtig (nomis3000)
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@omg.
Wie hast du das ausgegraben?

Hast du im Suchfeld "gnadenlose selbstüberschätzung" eingegeben?

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