Also zuerst meine Vorkenntnisse:
Wissen:
Elektronik: Einfache elektrische Grundkenntnisse
(Wiederstandsberechnungen, etc., ...)
Praktisch: Einige Erfahrungen im Umgang mit dem Lötkolben (kleine
basteleien, Bauteilauswechsel [z.B. Kondensator auf Mainboard], ...)
Programmierung: Webprogrammierung (php + mySQL), Delphi + ein paar
kleine Bröckchen Inline-Assembler), leider kein C/C++
Erfahrungen im Umgang mit Mikrocontrollern: Sogut wie keine.
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Mein Ziel: Ein Player auf Mikrocontroller-Basis, der WAVE, MP3, ACC, WMA
und möglichst weitere Formate beherrscht und diese nichtnur von
angeschlossener Festplatte (und am besten SD-Card) abspielen kann,
sondern auch per RJ-45-Buchse und Ethernet-Chip (z.b. ENC28J60 oder co
oder nen RTL) als Stream-Player (Shoutcast, ...) benutzt werden kann.
Zusätzlich sollte er eine einfache Radio-Funktion bieten können und das
einfache Bearbeiten von *.txt-Dateien (als einfachste Notierfunktion).
Ich habe mir dieses Projekt vorgenommen, da ich mich einfach mal mit
Mikrocontrollern beschäftigen möchte.
Da der ganze Umfang an Features für den Anfang ziemlich groß ist, möchte
ich mich am Anfang auf einen normalen mp3-player beschränken (jedoch
möglichst später erweiterbar auf die oben genannten Features). Dieser
soll folgende Eigenschaften Aufweisen:
- Als Medium dient eine normale IDE-Festplatte
- Anzeige per kleinem Grafik-Display für ID3-Tag Ausgabe (möglichst nen
farbiges Display [z.b. von Handy] und kein Hitachi, wegen farbiger
Menüführung)
- möglichst das ganze als "fast" Einchip-Lösung (abgesehen vom später
verwendetem Ethernet-Chip). Der CPU soll auch die Funktionen des
Decoders (wenn möglich auch die Digital/Analog-Umwandlung) übernehmen
und die IDE-Schnittstelle und das Display direkt ansteuern. Ich möchte
lediglich einen zweiten Chip (als seperaten Speicher extra für den
Programmcode zur Decodierung der Formate) verwenden (einen AT29C010A
12PC 9735, den ich noch rumliegen habe, 1MBit [128K x 8] 5V)
Wie der Chip schon verrät habe ich vor auf einen AVR oder ARM für 5V zu
setzen, da die 3V-Typen nicht ganz so leistungsfähig in einiger Hinsicht
sein sollen. Übrigens möchte ich das ganze per Batterie betreiben (hoffe
ein Linearer Spannungsregler richtet mir das schon ein wenig).
Zur Programmierung: Ich hatte für den Anfang an einen einfachen ISP nur
mit Schutzwiederständen gedacht. Muss ich halt mit PonyProg arbeiten.
Später möchte ich einen richtigen seriellen ISP (RS232) in die Schaltung
bauen und darauf dann einen USB-Anschluss.
Also meine Frage ist jetzt, ob ich irgendetwas vergessen habe, ob dieses
Projekt für mich durchführbar ist und was ich alles beachten, an nötigem
Elektro/Programmierwissen noch aneigenen oder genauer in bestimmten
Richtungen betrachten sollte.
Bin halt noch Anfänger und hätte gern eine Art Leitfaden für mein
Projekt und nähere genauere Details und Hinweise, was verschiedene Dinge
in der Elektronik und Programmierung angeht.
Und was den Mikrocontroller angeht: Ich habe keine Ahnung, auf welchen
ich setzen soll. Also ob z.b. ATmega8, ATmega32, ATmega88 (wohl zu teuer
xD), ATmega128 oder 126 oder wie der hieß oder welchen auch immer. Hätte
auch auf jedenfall gern Infos, auf welche Funktionen/Unterstützungen ich
bei der wahl achten müsste und welcher für mein Projekt am besten wäre
(auch unter Berücksichtigung der Features, die als Endziel geplant
sind).
Und für die Radiofunktion gibts doch bei Conrad schon kleine
vorgefertigte Mini-Baugruppen, oder? Oder gibts viellei ne Alternative
die bei meinem Projekt passen könnte, die ihr mir empfehlen könntet? Und
wie siehts mit RDS in aus? Weil wäre super, wenn ich auch den Namen des
Aktuellen Radios anzeigen könnte.
Also erstmal im Vorraus vielen Dank ür die Hilfe und/oder die Geduld,
dass ihr meinen Text überhaupt gelesen habt xD
Würde mich sehr über Hilfe, Anregungen, Tips, Leitfäden freuen^^
mfg. chri_ri
Ich halte mich an den Tip, der hier allen Anfängern in Sachen
Mikrocontroller gegeben wird: Fang erstmal an mit LED an / LED aus. Wenn
du das hinbekommen hast, kannst du wahrscheinlich selber einschätzen,
welchen Aufwand es bedeutet ein so umfangreiches Projekt, wie du es
vorhast umzusetzen.
Was du machen willst ist ungefähr so wie ein Atomkraftwerk aufzubauen,
weil man weiß wie ne Batterie in ne Fernbedienung eingelegt wird.
Das klingt in großen Teilen nach einem Projekt, an dem ich selbst gerade
arbeite. (32bit Mikrocontroller, CF-Card, SD-Card, SRAM, VS1011,
ENC28j60, S65-Display).
Ich selbst habe Elektroniker gelernt und habe bisher zwei Semester
Elektrotechnik studiert, bin also kein blutiger Anfänger mehr. Trotzdem
empfinde ich mein Vorhaben gerade in Bezug auf die Software als ein sehr
anspruchsvolles Projekt. Auch Hardwaremäßig gibt es einige Fallstricke,
die man mit entsprechender Erfahrung umschiffen kann, aber ohne dieselbe
ein großes Frustrationspotential bieten.
Die Encodierung per Software würde ich sein lassen. Sie dir besser mal
den VS1053 an. Der dürfte das Wesentliche schon Hardwaremäßig
mitbringen.
Kurz gesagt: Dein Vorhaben ist ohne Mikrocontroller-Erfahrung und in dem
Umfang nicht so einfach durchführbar. Und auch umfangreichere Kenntnisse
in C halte ich für notwendig (wenn du fit in PHP bist, dann wird dir
auch C nicht sehr schwer fallen).
Grundsätzlich scheinst du dich ja intensiv mit dem Thema
auseinandersetzen zu wollen, aber wie mein Vorredner schon sagt: Klein
anfangen und sich dann steigern! (Blink- / Lauflicht, LCD-Display,
RS232, etc.)
Festplatte, Ethernet und Linearregler stehen übrigens ein wenig im
Widerspruch zum "Batteriebetrieb".
@chri_ri
IMHO wird das Projekt für dich wohl wirklich schwierig. Ich hab schon
einige Erfahrung mit Mikrocontroller (AVR, ARM7, ARM9,...) sammeln
können und das Projekt ist wirklich umfangreich.
Aber gut... jetzt bekommst noch ein paar fachliche Hinweise! So wie ich
das in deinem Beitrag herausgelesen habe, möchtest du die verschiedenen
Formate (MP3, WAVm AAC,...) per Software dekodieren. Mit den AVR kannst
du keine MP3 dekodieren (zumindest kenn ich kein Projekt wo das gemacht
worden wäre). Mit einem ARM7 hat das zumindest für MP3 schonmal jemand
gemacht (war auch hier im Forum mal diskutiert worden glaub ich).
D.h. die AVR kannst du im Grunde vergessen, weil sie nicht die
Performance für dein Projekt mitbringen (obwohl die zum Anfangen am
besten wären).
Ob ARM7 (bezogen auf die Atmel ARM7) die anderen Formate dekodieren
können weiß ich nicht (WAV ausgenommen... das ist ja kein Problem). Aber
ich denke diese Controller gehen auch schon ziemlich an ihre Grenzen.
Deine Ausage bezüglich der Betriebsspannung ist im Grunde blödsinn. Die
Betriebsspannung hat weniger mit der Leistungsfähigkeit zu tun. Sie ist
hauptsächlich durch den Herstellungsprozess vorgegeben. Wenn du das
ganze auch per Akku betreiben willst, dann würd ich sowieso auf 3V
Controller gehen, da die im Bezug auf W/MHz weniger Leistung verbrauchen
(Versorgungsspannung geht quadratisch in die Leistungsaufnahme ein).
BTW. hast du schonmal die Dekodierung von MP3 oder sowas selbst in
Software geschrieben (also ohne vorgegebener Bibliothek)?? Ich denke das
ist das nächste Problem. Die Algorithmen sind nämlich alles andere als
leicht verständlich.
Achja... und um C wirst du bei so einem Projekt wohl nicht herum kommen.
Das wirst du dir aneignen müssen!!!
An deiner Stelle würd ich mir ein embedded Linux Modul (mit einem ARM9
oder vergleichbaren Prozessor) besorgen und darauf die Software
schreiben (was du halt noch brauchst). Da hast du (fast) kein Problem
mit der Performance und teilweise ist auch Peripherie dabei um ein LCD
anzuschließen und teilweise sind auch Audio Codecs dabei (bzw. das
Interface ist vorhanden). Außerdem kannst du bereits vorhandene Treiber
nutzen (für LCD, Ethernet, Audio, IDE HDD, ...). Würde das ganze
wesentlich leichter machen!
mfg
Andreas
@chri_ri:
Beherzige die Tips hier und fang erst mal mit kleinen Sachen an. Immer
schön eins nach dem anderen, dann alles zum Ganzen zusammenfügen.
Aus Deiner Beschreibung wird ja schon deutlich, daß Du in einigen
Punkten falsche Vorstellungen hast, z.B. ist die Aussage mit den
3V-Controllern Blödsinn.
Zudem eignet sich der AVR sicherlich nicht für die "Einchip"-Lösung.
Auch ist ein externer Ethernet-Controller hierbei ungünstig.
Du brauchst für eine Einchiplösung einen Controller mit genug Leistung,
von den hier im Forum gängigeren kommen da also nur die ARM Cortex-M3,
ARM7, ARM9 oder der AVR32 in Frage. Bei den ersten beiden wäre noch zu
prüfen, ob die auch für alle von Dir angedachten Formate ausreichend
Rechenleistung haben.
Mit Franks Aussagen stimme ich nicht überein.
Wieso kein Software-Decoder? Gibt es doch auch als Festkomma-Version in
OpenSource.
Auch widersprechen sich Festplatte, Ethernet und Linearregler nicht
komplett.
Festplatte im Mobilbetrieb ist ja nun kein Hexenwerk, den
Ethernetanschluß braucht man ja nur zu aktivieren, wenn eine stationäre
Stromquelle zur Verfügung steht.
Die Stromversorgung über einen popeligen Linearregler verbietet sich
allerdings in der Tat.
>Wieso kein Software-Decoder?
Klar geht auch Software, aber eben verbunden mit einem entsprechend
hohem Rechenaufwand. Je nachdem welchen Controller man anvisiert stößt
er schnell an seine Grenzen (Ethernet, SD-Karte, RAM, Display will ja
auch noch gemanaged werden. Und da man bei einem Internetstream nicht
beeinflussen kann, in welcher Geschwindigkeit die Daten ankommen (ob
128kbit oder 128,1 kbit), sind sicherlich auch Anpassungen am Decoder
notwendig. Alles in allem macht das die Software deutlich umfangreicher,
während ein VS10xx die Daten reingeschoben bekommt und sich um den Rest
kümmert. In Bezug auf die "Anfängerfreundlichkeit" ist das daher die
Variante, die weniger Kopfzerbrechen bereiten sollte.
>Auch widersprechen sich Festplatte, Ethernet und Linearregler nicht>komplett. Festplatte im Mobilbetrieb ist ja nun kein Hexenwerk, den>Ethernetanschluß braucht man ja nur zu aktivieren, wenn eine stationäre>Stromquelle zur Verfügung steht.
Ethernet im Mobilbetrieb ist natürlich unsinnig, da gebe ich dir recht.
Eine mobile Festplatte als Speichermöglichkeit für meine Fotos habe ich
auch noch hier rumliegen, aber nach zwei Stunden ist es mit der
Funktionalität eben auch vorbei.
Im Fall des mp3-Players dann doch lieber auch auf die Festplatte
verzichten und nur auf die SD-Karte zurückgreifen, bzw. über das
IDE-Interface auf eine CF-Karte zugreifen. Jetzt noch von 5V auf 3,3V
umsteigen, dann klappt das auch mit einer vernünftigen Akkulaufzeit.
das ethernet wäre sowieso nur für nen stationären betrieb gedacht. und
bei der Festplatte kann ich ja auch ne laptopfestplatte anschließen (is
ja nur steckerformat der unterschied) um die akkulaufzeit zu erhöhen.
Und den software-decoder da hatte ich auch nicht so ganz an totales
selbstproggen gedacht. weil die ganzen formate sind schon recht
umfangreich. da wollte ich sowieso mir fertige stückchen im inet suchen.
hatte da sogar mal ne seite gefunden, wo es für so ziemlich alle formate
decoder-codes für entweder AVR oder wahrscheinlich eher ARM gab. weiß
das nedmehr genau. und link hab ich auch leider nichtmehr. aber viellei
kennt jemand die seite. wäre nett, wenn ihr mir glei link geben
könnten^^ aba gibt ja sicha nichtnur die eine seite so wie ich das
gesehn hab. Will die Lösung mit dem Software-Decoder, weil ich mich was
eventuell spätere Formate angeht nicht so abhängig von irgendwelchen
Decoder-chips machen will.
Und ja mit der Stromversorgung da hatte ich auch nur irgendwo gelesen,
dass die 3V nen performancenachteil angeblich hätten. deshalb hatte ich
an 5V gedacht. und da ich den AT29C010A für 5V eh scho rumliegn hab. und
eigentlich brauch die laptop-festplatte eh 5V. und ne richtige
festplatte fürde eigentlich doch eh nur für stationär in frage kommen,
oder? weil die braucht ja au 12V. und bestimmt ordentlich saft. Also
eigentlich hab ich was die Veersorgung angeht kein Plan.
mfg. chri_ri
> und da ich den AT29C010A für 5V eh scho rumliegn hab.
An einem so billigen und für die Lösung völlig irrelevanten Bauteil
würde ich keine einzige Designentscheidung festmachen. Ein AVR kann
keinen Code aus externen ROMs ausführen, und für einen ARM ist das Ding
einfach viel zu langsam.
Im übrigen werden alle leistungsfähigeren Controller mit 3V oder sogar
noch weniger betrieben, weil sie sonst viel zu viel Abwärme produzieren
würden. Auch PC-Prozessoren werden seit der zweiten Pentium-Generation
nicht mehr mit 5V betrieben (Der Pentium 60/66 war der letzte
5V-Prozessor).
> und eigentlich brauch die laptop-festplatte eh 5V.
Ja. Sie kann aber, wie jede auch nur halbwegs moderne PATA-Platte, auf
ihrem Interface mit 3V-Pegeln angesteuert werden.
> und ne richtige festplatte fürde eigentlich doch eh nur für> stationär in frage kommen, oder?
Was auch immer für Dich eine "richtige" Festplatte sein mag. Die größte
2.5"-PATA-Platte ist eine 250 GB-Platte, meinst Du ernsthaft, in einem
mp3-Player mehr Speicherbedarf zu haben?
hast du dir schon mal gedanken dazu gemacht wie du das ding zusammen
bauen willst ?!
Ich selbst hab mit smd immer meinen spass...(bin leider manchmal ein
bischen grobmotorisch ;)) naja wohl der grund warum ich informatiker bin
:P
Mit "richtiger" festplatte meinte ich eine 3,5". aber die wäre eh nur
für stationär gedacht. für unterwegs hatte ich eh an ne 10GB 2,5"
gedacht. aber die braucht - abgesehen von der ansteuerung - doch
trotzdem ne versorgung von 5V/0,5A, oda?
Und an richtige SMD-Bauteile hatte ich au ned gedacht. Eher DIL. Muss ja
nur einigermaßen Transportabel sein und in Größe nicht mit nem iPod
mithalten können.
Hm ok wenn ein AVR eh keinen externen Code ausführen kann und der
AT29C010A für den ARM zu langsam ist, welche Speicher für den
Decoder-Code würdest du dann stattdessen empfehlen?
mfg. chri_ri
chri_ri wrote:
> Mit "richtiger" festplatte meinte ich eine 3,5". aber die wäre eh nur> für stationär gedacht. für unterwegs hatte ich eh an ne 10GB 2,5"> gedacht. aber die braucht - abgesehen von der ansteuerung - doch> trotzdem ne versorgung von 5V/0,5A, oda?
Ja gut... das ist aber das kleinere Problem. Du kannst ja aus deinem
Netzteil (Akku) mit diversen Bauteilen die 5V Versorgung erzeugen (z.B.
DC-DC Converter).
> Und an richtige SMD-Bauteile hatte ich au ned gedacht. Eher DIL. Muss ja> nur einigermaßen Transportabel sein und in Größe nicht mit nem iPod> mithalten können.
Mit DIL wird das eher nichts mehr. ARM Controller sind glaub ich
grundsätzlich nur noch in SMD erhältlich (die größeren ARM9 dann
teilweise nur noch in BGA Gehäuseformen).
Das einzige was du noch konventionell machen kannst sind die passiven
Bauteile wie Widerstände usw. wobei ich davon auch eher abraten würde,
wenn der Controller sowieso schon in SMD ist (außerdem solltest du die
Kondensatoren zur Spannungsstabilisierung nahe an den Controller bringen
und mit konventionellen Bauteilen wird das auch nicht so leicht).
> Hm ok wenn ein AVR eh keinen externen Code ausführen kann und der> AT29C010A für den ARM zu langsam ist, welche Speicher für den> Decoder-Code würdest du dann stattdessen empfehlen?
Nachdem du ja ne Festplatte dran hast kannst du ja Code von dort ins RAM
laden und dann ausführen. Oder du besorgst dir Flash Speicher AT45DBxxx
und lädst die Decodersoftware von dort.
Wenns dir nicht auf die Größe ankommt kannst im Grunde auch ein
Mikro-ATX Mainboard nehmen und dir einen kleinen PC zusammenbauen (ist
sicher die schnellst Lösung).
Frage am Rande: Worauf kommt es dir denn wirklich an?? Willst du das
Projekt realisieren, oder machst du das Projekt, weil du in die Materie
Mikrocontroller einsteigen willst??
* Für den Projekterfolg würd ich an deiner Stelle auf ein fertiges Board
setzen (Mainboard, Controller Board, ...) und die Software entsprechend
anpassen.
* Falls dich die Mikrocontroller interessieren, dann fang mit einem
einfacheren Projekt an (oder mit einem Teil deines Projektes: Aufwändig
genug ist das Lesen und Schreiben von FAT32 Festplatten) und mit AVR
Controller. Die sind einfach zu programmieren, es gibt gute Tutorials
(wurden auch schon gepostet) und gute Entwicklungsumgebungen dafür.
chri_ri wrote:
> Und an richtige SMD-Bauteile hatte ich au ned gedacht. Eher DIL. Muss ja> nur einigermaßen Transportabel sein und in Größe nicht mit nem iPod> mithalten können.>> Hm ok wenn ein AVR eh keinen externen Code ausführen kann und der> AT29C010A für den ARM zu langsam ist, welche Speicher für den> Decoder-Code würdest du dann stattdessen empfehlen?
Google doch mal nach ARM und DIL. Bei der Gehäusegröße ist bestimmt ein
großer Speicher gleich mit integriert :-)
Das ganze wirkt auf mich eher wie ein Scherz. chri_ri scheint nicht so
ganz die Komplexität und den Umfang des Projekts überblicken zu können
;)
> hatte da sogar mal ne seite gefunden, wo es für so ziemlich alle formate> decoder-codes für entweder AVR oder wahrscheinlich eher ARM gab.
Welche Seite sollte das sein?
Du musst für dein Vorhaben auch dringend(!) Ahnung von Netzwerken (Für
dich eher relevant ist Ethernet, IP, TCP, Shoutcast protokoll) haben.
Ich hab vor einem halben Jahr mit den AVR32 (und zwar erstmal die UC3
Serie) mal angefangen und die Dinger sind um einiges(!) komplexer als
AVRs. Und bis du als blutiger Anfänger überhaupt erstmal was auf dem AVR
zum Laufen bekommst, dauert es ein paar Wochen (mitgerechnet sind
Frustrationspausen weil irgendwas nicht so funktioniert, wie es soll).
Bis du die AVRs einigermaßen im Griff hast (eben als Anfänger) dauert es
locker ein halbes Jahr intensiver Beschäftigung.
Nur mal um Abstecken zu können, worauf du dich da einlässt.
Also dass das ziemlich schwer wird is mir klar. Und auf Frust stell ich
mich sowieso ein^^ XD Is ja auch klar dasses nicht gleich klappen wird.
Ja auf was es mir ankommt? Naja rechner zu nehm hatte ich mir au scho
überlegt. Hab sogar noch nen altes kleines IPC-Board rumliegen. Aber das
is mir bissl zu einfach und wollte irgendwie was eignes machen und
außerdem ham mich die Mikrocontroller irgendwie bissl faszieniert^^
Und die Größe sollte so sein, dass manns noch bequem im Rucksack
unterbringen kann.
Und ja DIL werden viellei nedmehr so produziert. Aber ich meinte mit
"richtigen" SMD solche Dinger, die ihre Kontakte auf der Unterseite
haben und somit bissl schwer zu verlöten sind. Da muss man doch soweit
ich weiß erst das Lötzinn auf die Kontakte auf der Platine machen, dann
den SMD-Baustein mit einer art spezialkleber fixieren und dann das ganze
erwärmen in soner Art Backofen. Naja wollte halt Bauteile verwenden, die
ich möglichst selber löten kann.
Und die Idee mit dem Extrabaustein hatte ich au nur, falls der Interne
Speicher zu klein für alles ist.
Und die Seite weiß ich ja leida au ned mehr aber ich hab die gesehn. hab
da ja durchgescrollt.
Und werd das ja auch Stück für Stück erstmal versuchen zu machen. Am
Anfang das Display. Dann die Festplatte. Und dann Sound (WAVE). Und dann
erst das Decodieren. Aber möchte mir nicht extra zum Üben erst nen AVR
und dann später nen ARM kaufen. Ich find das fast Geldverschwendung.
Dann muss ich halt glei von Anfang an lernen, mit den ARM klar zu
kommen.
Achja und thx für den Tipp wegen DC-DC-Konverter.
mfg. chri_ri
>Also dass das ziemlich schwer wird is mir klar. Und auf Frust stell ich>mich sowieso ein^^ XD Is ja auch klar dasses nicht gleich klappen wird.
Ich fürchte, du unterschätzt das Frustpotential gewaltig. Allein mal die
erste LED zum leuchten zu bringen (auf einem AVR!) kann ewig dauern.
Und auf Anhieb wird bei dir wahrscheinlich erstmal nichts laufen.
Bestenfalls ein paar wenige ganz kleine Sachen.
Mal so als Anhaltspunkt: Ich habs innerhalb meiner Semesterferien (2
Monate Frei) nicht geschafft, eine Festplatte mit FAT richtig
auszulesen. Irgendwo in meiner FAT-Lib ist ein fehler. Das ding lag
jetzt ein viertel Jahr in der Ecke, weil ich keine Zeit hatte... Nachher
zieh ichs vielleicht mal wieder raus.
>Aber ich meinte mit "richtigen" SMD solche Dinger, die ihre Kontakte auf >der
Unterseite haben und somit bissl schwer zu verlöten sind.
SMD heißt erstmal "Surface Mounted Device". Also Bauteile, bei denen man
keinen Draht durch die Platine steckt. Was du meinst ist eine spezielle
SMD-Gehäuseform (nämlich BGA). Die wenigsten Forenbesucher hier verbauen
BGA...
>Naja wollte halt Bauteile verwenden, die ich möglichst selber löten kann.
Das kommt auf deine Lötkünste an. Manche Anfänger tun sich mit
bedrahteten Bauteilen schon schwer genug. Andere hier löten SMD mit
0,4mm Pinabstand noch relativ gelassen.
>Aber möchte mir nicht extra zum Üben erst nen AVR>und dann später nen ARM kaufen. Ich find das fast Geldverschwendung.
Stell dich bitte drauf ein dass du für dieses Projekt ganz andere Summen
sinnlos ausgibst als den Preis eines AVRs + simpelstprogrammer. Ich
behaupte mal, dass du auf jeden Fall dreistellig wirst wenn du das
Projekt wie angedacht durchzeihst. Und wahrscheinlich wirst du mehr als
die Hälfte "sinnlos" ausgegeben haben...
Und wenn du direkt auf einem ARM einsteigst wirds unter Umständen noch
teurer. ...oder am billigsten, weil du nach 2 Wochen alles in die
Tonne kloppst.
Just my two cents.
Sebastian
So zum Anfangen könntest du dir ja einen AVR im DIL Gehäuse kaufen (+5V
Spannungsregler) und dir aus einem parallelen Kabel einen Programmer
zusammenbauen (brauchst nichtmal einen Quarz dranhängen). Das kostet
dich wahrscheinlich nicht mehr als 10 Euro und du kannst schonmal ein
paar Programmierbeispiele in C mit WinAVR (bzw. wenns sein muss auch mit
BASCOM, würd dir aber eher C empfehlen) ausprobieren!
Dann kannst du ja auch schon ausloten was es an Aufwand bedeutet sowas
zu machen!
So einfache Schaltungen sind glaub ich sogar irgendwo auf dieser Seite
zu finden!
mfg
Andreas
Hm ok. Erstmal wieder Thx. Werde wahrscheinlich trotzdem mit ARM
anfangen, sobald ich mal nen geeignettes ARM-Modell gefunden hab. Aber
werd erstmal paar einfache sachen versuchen und mich dann melden wie
meine Fortschritte sind. Kann aber noch ne Weile dauern bis ich wieder
Zeit finde und anfange.
mfg. chri_ri