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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ARM7 uC mit external RAM/ROM als Forenprojekt?


Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hallo,

nachdem ich erfahren habe, dass 4-Lagen Leiterplatten in Eurogrössé 
inzwischen ab 40 Euro ab 10 Stück zu haben sind frage ich mal an:

Hätte jemand Interesse an solch einem Projekt:

- ARM7 LPC 2214 Mikrocontroller
- JTAG und RS232 Interface (Bootloader)
- 4 MB external RAM + genügend Flash
- SD Slot
- Grafikcontroller Epson mit Ansteuerung Bildschirm (alle Baugruppen 
ausser Inverter)
- Messtechnik on board
- Infrarot Interface (Senden, Empfangen)
- Funkmodul RFM12

Rowley sagte mir, dass eine Entwicklung auf dem LPC 2214 gut möglich 
sei, denke mal dass sich das auch für andere Umgebungen anpassen lässt.

etc.

Es wird wahrscheinlich nicht ganz einfach sein sich auf die Ausstattung 
fest zu legen aber wenn ein Klasse Board dabeio heraus kommt, was dem 
ARM7 Fan als Bastelprojekt dient, warum nicht?

Als Basis würde das Olimex LPC2214 Board dienen, um die Technik zu 
verstehen und umzsetzen in ein eigenes Design.

ich werfe die Frage einfach mal in den Raum....

Christian

Autor: LPC24* (Gast)
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wenn du statt dem lpc22* einen lpc23/4* nimmst sicherlich ;) der hat 
u.a. mehr features und kann auch sdram... wodurch auch wesentlich mehr 
für weniger euronen angeknüpft werden könnten!

Autor: Andreas Auer (Firma: Embedded Microtec) (andi) Flattr this
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Find ich im Grunde ein super Projekt. Wenn es zustande kommt, musst du 
nur aufpassen, dass die Wünsche (was auf dem Board oben sein soll) nicht 
den Projektrahmen sprengen.

Was mich jetzt noch interessiert... wo gibt es 4 Layer Platinen um 40 
Euro??

mfg
Andreas

Autor: LPC24* (Gast)
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vor allem sollte man sich auf 1/2 Euro einigen - dafür aber doppelseitig 
bestücken! Ulrich Radig hat das ganze übrigens auch zweilagig 
hinbekommen!

Autor: Andreas Auer (Firma: Embedded Microtec) (andi) Flattr this
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Ich bin im Grunde auch der Meinung, dass das 2-lagig noch ganz gut 
funktioniert (wenns nicht direkt um EMV usw. geht). Zweilagig hab ich 
auch ein ARM9 Board schon selbst geroutet (halbe Eurogröße) und momentan 
hab ich ein Layout für einen AVR32 UC3A mit SDRAM (ca. 1/4 Eurogröße) in 
der "Pipeline" (alles 2-lagig).

Trotzdem wäre für größere Projekte die Möglichkeit eines 4-lagigen 
Layouts sehr interessant!

mfg
Andreas

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hallo,

4-lagig ist schon so gut wie sicher, schon wegen der EMV Probleme bei 72 
Mhz und der Routbarkeit. Mit nur 2 Lagen vergammelt man zuviel Platz auf 
der Platine, der nicht bestückt werden kann. Die inneren beiden sind 
dann die Versorgungslayer, die äusseren die Verbindungslagen.

DRAM Controller entziehen sich meiner Kenntnis, das müsste jemand anders 
machen.

Mir schwebt kein Ehternet, CAN etc vor, weil das doch eh kein Mensch im 
Hobbylabor brauchen kann. PLatinen dieser Art gibt es zu Hauf als 
Starterkits.

Zur Grösse: Ich finde schon Euro zu klein, da muss was drauf, der 
Minibildschirm auch wenn es eben geht.

Ih setze mich heute abend mal hin und werde die Basis zeichnen, uC und 
die Speicherbausteine sowie Grafikcontroller.

Leiterkarten: http://www.microcirtec.de nebenbei mir in Krefeld. Ich 
rechne da 85 Euro für Einzelstücke. Bestückungsdruck etc ist ja nicht 
nötig, sieht unschön aus.

Herr Auer, sie haben nicht zufällig einen Bruder namens Manfréd? :-)

Gruss,
Christian

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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So vom Design her spricht mich das sehr gut an :-)
Die "Schwarte" gibts ab 279 Euro, nicht gerade eben Schnäppchen.

Autor: Andreas Auer (Firma: Embedded Microtec) (andi) Flattr this
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Also wenn du so ein Board vor hast würd ich Ethernet und andere 
Schnittstellen als Option auf jedenfall rausführen (da hast du ja Platz 
ohne Ende und mir würde Ethernet ziemlich sicher fehlen). Von den 
7-Segment Anzeigen halt ich persönlich auch nicht viel (außer fürs 
industrielle Umfeld, wo's härter zu geht). Ich würde da eher ein 
Grafikdisplay bevorzugen.
Bei 72 MHz CPU Frequenz lässt sich sicher ein (uC)Linux mit 
entsprechenden Grafiktreibern portieren.

mfg
Andreas

Autor: LPC24* (Gast)
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ich denke auch, dass man alle möglichen schnittstellen rausführen sollte 
- man muss ja nicht alles bestücken! aja, EMV-Technisch ist das 
gepostete board voll grütze! wenn du so eins willst kommst du dicke mit 
2 lagen aus!

Autor: Andreas Auer (Firma: Embedded Microtec) (andi) Flattr this
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@Christian:
Hätte dir direkt eine Nachricht geschickt bezüglich eines Bruders namens 
Manfred.

PS: Sorry, für den Offtopic Beitrag!

Autor: Gast (Gast)
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... aja, EMV-Technisch ist das gepostete board voll grütze! ...

Kannst Du das näher begründen?

Autor: Christian (Gast)
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LPC24:

Ich sehe da keine Probleme, das sieht gut aus.

@Andreas: Ja, hahe ich gelesen aber "mein" Auer kommt aus Nürnberg, 
nicht aus Österreich.

Natürlich kann man alles rausführen, wenn Platz da ist. Nur sind diese 
Boards, die mit 100 Pins I/O auf Steckerleisten aufwarten doch sinnlos 
für Hobbyanwendungen. Ich würde die meisten Pins für nette Sachen 
verbraten, eben alles was man so machen kann um sich einen schicken 
Universalcomputer auf den Schreibtisch zu stellen.

Ich fange erstmal an sobald ich zeit finde und vielleicht finden sich ja 
Leute, die dann USB, Ethernet etc dazubauen. Das Design mache ich mit 
Eagle.

An Hardware fallen mir so ein:

-  Transceiver Funkmodul RFM12
-  IR Dioden + TSOP 11xx
-  externer PIC oder AVR an der SPI, zB für Tastaturdecoder
-  ein paar LEDS
-  2-stellige 7-Segmentanzeige
-  kleines Tastenfeld
-  Temperaturfühler DS18B20
-  Stromesseinrichtung
-  Spannungsmesser extern (abgesichert gegen Peaks, trimmbar)
-  Grafisches Display 320 x240 s/w oder bunt
-   HV Einheit für Display (ist in jeder Digitalkamera auch)
-  -18V Einheit für Dispay
-  SD Kartenslot
-  I2C EEPROM oder NVRAM für nichtflüchtige Daten
-  RS232 Interface mit FT232
-  zusätzliche RTC am SPI, die exakter trimmbar ist als die interne
-  Lichtsensor
-  1 Relais
-  Schieberegister als Input/Output Expander

Autor: Christian (Gast)
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Hier habe ich noch so ein tastenfeld mit Gummitasten, als Matrix 
angeordnet. Nur weiss ich nicht wo es die gibt. War mal in einer 
Wühlkiste mit drin. Könnte man zB über einen PIC oder AVR decodieren und 
mit an den SPI Bus hängen.

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Nich eingeloggt.... daher nochmal.

Was dürfte denn sowas kosten? Wenn das auf einer Platine 22 x 15cm wäre, 
dann könnte auch ein Pollin Display mit drauf und alles andere. Bei mir 
wäre so ab 150 € eine innere Grenze erreicht.

Dann noch die Frage: Nur smd oder auch bedrahtet? Bloss keine Ballgrid 
Chips den keiner löten kann.

Und weiterhin: Stromspardesign oder nicht? Das würde bedeuten, dass man 
alles abschaltbar machen muss und Transistoren vermeiden muss, Low Power 
Regler etc. Ich versorge sowas gern aus einer Solarzelle.

Autor: Patrick S. (kof)
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Ich bin zwar nicht LPC22 aber, das gepostete Board hat nahezu keine 
Entstorkondensatoren; der große TO220 links auf der größeren Platine 
(ich denke ein Linearreglerwie 7805) ist auch nur in einer 
"Bastelausführung" beschatet! Ich denke da an Überspannungsschutz, 
Entstördrossel und Einbringung einer Funktionserde ;) Und wo wir schon 
bei den Spannungsreglern sind - einen Schaltregler würde ich auch lieber 
benutzen. Ich will ja nicht das sich der 7805 selber entlötet, wenn alle 
Segmente der 7-Segs an sind und die Platine mit 12-15V versorgt wird. 
Auch finde ich ist dort extrem der Platz verschwendet worden! Und schon 
solche kleinigkeiten wie eine Stiftleiste anstelle eines Wannensteckers 
der den JTAG verpolungssicher macht finde ich am falschen ende gespart!
Aber das sind jetzt erstmal nur meine Eindrücke bzw. würde ich das 
ändern!

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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>>Ich denke da an Überspannungsschutz,
>>Entstördrossel und Einbringung einer Funktionserde ;)

Überspannungskategorie III vielleicht? Sichere Trennung? 
Industrieumgebung?
Sonst noch Wünsche?

>>einen Schaltregler würde ich auch lieber
>>benutzen.

Äh.... gehts noch? Schonmal nach den Kosten geschaut? Ich habe zwar 
5V-12V -> 3,3V Einbau Schaltregler von RECOM, die übrig blieben in 
meinem Job aber die kosten auch 40 Euro das Stück. Darin sehe ich auch 
ein Dilemma, ICH habe zwar kistenweise solches Zeugs aber das hat eben 
nicht jeder und dann wird es teuer.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Christian K. wrote:

>>>einen Schaltregler würde ich auch lieber
>>>benutzen.
>
> Äh.... gehts noch?

Wo bitte ist das Problem ? Es gibt genügend Schaltregler die komplett 
mit allen restlichen Bauteilen wie Spulen, Kondensatoren usw. nicht mehr 
als 5€ kosten.

Autor: Robert Teufel (Gast)
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Hallo,

will Euch ja nicht stoppen eigene Boards zu entwerfen. Das Board von 
Ulrich Radig ist ja bereits angesprochen worden, hier noch eines, das 
meiner Meinung nach recht guenstig ist:
http://www.embeddedartists.com/products/uclinux/uc...
Das waere die Ausfuehrung mit einem LPC22xx, also im Prinzip ein LPC2214 
nur eben mit CAN zusaetzlich. uCLinux port kommt auch gleich mit, muss 
ja nicht benuetzt werden.
Der grosse Bruder davon waere dann dieses Board:
http://www.embeddedartists.com/products/uclinux/oe... oder 
dieses
http://www.embeddedartists.com/products/uclinux/oe...

Die Boards bieten jede Menge aber Vorsicht, bei den Preisen kommt 
jeweils noch Steuer und Versand dazu.

Gruss, Robert

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hi,

sicher, man kann alles irgendwo kaufen. Man kann auch fertige Autos 
kaufen statt sie wie ich mühevoll aus der Asche kommend zu restaurieren. 
Eas geht nur um den Spass am Löten, Bauen, Programmieren und nachher 
sagen "Ich habs selbstgemacht!".

Jetzt kann der Thread erstmal absinken, werde beizeiten loslegen...

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