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Forum: Haus & Smart Home Rolladensteuerung Spannungsversorgung


Autor: D. S. (jasmin)
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Hallo,

ich habe Rolladen mit elektrischen Motoren (somfy).
Zur Steuerung existieren mechanische Schalter.
Die Stellungen sind neutral, rauf und runter.
Bei rauf/runter schaltet der Motor automatisch ab.

Ich möchte die mechanischen Schalter jetzt durch automatische 
Steuerungen ersetzen, habe aber keine Möglichkeit zur separaten 
Stromversorgung.

Wer hat eine Idee, wie man das über die vorhandene Verkabelung dennoch 
hinbekommen könnte ?


mfg
Dietmar

: Verschoben durch Admin
Autor: Sandro K. (maexchen)
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Könntest du nicht mal eine kleine Skizze machen, damite man das ein 
wenig besser versteht?

Autor: D. S. (jasmin)
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Standard Beschaltung... ;-)

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>habe aber keine Möglichkeit zur separaten Stromversorgung.

Ein kleines Schaltnetzteil?

Autor: D. S. (jasmin)
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Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil,

sorry, aber es wäre nett wenn Ihr auch lesen würdet worum es geht.
Was soll ich bitte mit einem Schaltnetzteil wenn ich keine direkte 
Spannungsversorgung habe; wie beschrieben ?


Anbei die korrekte Beschaltung von Schalter und Motor.

Autor: Harald A. (embedded)
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Aus deiner Anfrage geht nicht ganz hervor, ob es zwingend ein Selbstbau 
sein soll. Man kann Einfachst-Netzteile mit Vorkondensator entwerfen, 
die Dimensionierung erfordert jedoch einige Überlegung und Versuche. 
Zudem soll die Sache ja auch noch sehr sicher sein, wegen so etwas soll 
die Bude ja nicht abfackeln!
Also, kommt auch eine fertige Lösung in Betracht?

Update, die Antwort hatte sich überschnitten: Normalerweise laufen in 
der Dose des mechanischen Schalters das Anschlusskabel des Motors und 
der Versorgung zusammen. N wird einfach durchgebrückt und L wird 
geschaltet. Ist das bei Dir anders?



>>habe aber keine Möglichkeit zur separaten Stromversorgung.

>>Ein kleines Schaltnetzteil?

>Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil,

Übrigens:
Warum so unfreundlich,  STK500-Besitzer hat völlig korrekt geantwortet, 
wer lesen/schreiben kann ist eindeutig im Vorteil: "separaten"

Autor: Mike J. (emjey)
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Tja da hast du die Wahl zwischen einem Relais welches die gleiche Arbeit 
erledigt oder du nimmst zwei normale.

So ein Triac mit einem MOC3063 oder TLP3063 lässt sich alternativ dafür 
einsetzen.

Du musst auf alle Fälle eine Ruhezeit (die Null Position) mit einplanen 
damit dir dein Motor nicht kaputt geht.

> Ich möchte die mechanischen Schalter jetzt durch automatische
> Steuerungen ersetzen, habe aber keine Möglichkeit zur separaten
> Stromversorgung.
Du brauchst dafür doch eh deine 1.8V bis 5V für den Mikrocontroller!
Also plan schon mal ein extra Netzteil ein.

Wenn du mehr als ein Fenster hast lohnt sich eine 5V oder 3V Versorgung 
mit bestimmt 100mA an den Fenstern. Das kann ein Ladegerät eines Handys 
sein.


> Was soll ich bitte mit einem Schaltnetzteil wenn ich keine direkte
> Spannungsversorgung habe; wie beschrieben ?
Du hast doch da Last und Null, löte an das Handy zwei Kabel (0.75qmm) 
und schraub sie in die Abzweigdose oder mit Lüsterklemmen an.

Autor: D. S. (jasmin)
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Zur Klärung,


leider ist die Spannungsversorgung nicht am Schalter angeführt !
Das ist leider nur oben im Rolladenkasten der Fall.

Es sind lediglich drei Leitungen zum mechanischen Schalter geführt.
Statt mech. Schalter soll Elektronik verbaut werden (Selbstbau).
Dazu benötige ich aber eine Spannungsversorgung von 5 Volt und einigen 
10 mA.


Es muß also eien Art Phantomspeisung realsisiert werden.
Ideen ???

Autor: D. S. (jasmin)
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...... wohl keine gestandenen elektrotechniker an bord; nur 
möchtegernbitbieger ;-) ?

Autor: Harald A. (embedded)
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Probleme? Drogen? Frust?

Autor: merco (Gast)
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@Dietmar:

aus Interesse folgende Nachfrage:

sind das die Schalter die oben im Rollladenkasten eingebaut sind
und mit einem Drehstab geschaltet werden?
Dann erfolgt die Rückstellung rein mechanisch über die Anschläge des
Rollos oben oder unten. D.h. wenn das Drehmoment größer wird, dreht sich
der Schalter auf die Nullstellung?

merco

Autor: D. S. (jasmin)
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@merco,


nein , siehe pdf-dokument.


@harald.a...

Probleme? ja, ich weiß nicht ob ich heute die knackige Erika oder die 
scharfe Gabi nehmen soll... ok beide !

Drogen? immer wieder gern wenn sie gut sind !

Frust? ja, habe heute nur 120.000 € statt 180.000 € Umsatz gemacht, 
Schei..
bei 30 % Marge schon hart.


Jetzt gehe ich in den Keller löten; zum Abfrusten HAHA !

Autor: Klaus (Gast)
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Du solltest eine Funkempfänger-Steuerung einbauen, dort oben im Kasten 
wo auch versorgungsspannung verfügbar ist.
Wenn die (je) zwei Relais für Auf- / Ab- nimmst, kannst du dann die 
Relaiskontakte prima parallel zu den bestehenden Schalterleitungen 
verdrahten und alles wird gut.

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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In der Schalterdose hast du L und die beiden abgehenden
Leitungen zum Motor.

Eine dieser abgehenden Motorleitungen legst du im Rolladenkasten
auf N, dann hast du schon mal 230V in der Schalterdose zur Versorgung
deiner Elektronik.
Im Rolladenkasten setzt du zwei Relais, die durch deine Elektronik
angesteuert werden. Dafür kannst du die zweite verbleibende Motorleitung 
nutzen und beide Signale über diese schicken.
Mittels Dioden z.B. wird die Zuordnung zu den Relais hergestellt.

Jürgen

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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im Prinzip so:

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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ja natürlich muss jeweils in Reihe zum Relais noch eine Diode.

Jürgen

Autor: Kohlroulade (Gast)
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Jürgen Berger schrieb:
> im Prinzip so:

Wie soll das denn funktionieren ????

Autor: Türöffner (Gast)
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Das ist alles eine Frage der Zeit. Nach 6 Jahren ist man von der 
Schaltung so gefrustet das man wieder einen mechanischen Gurt einbaut. 
Dann geht das alles :)

Autor: Kohlroulade (Gast)
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Mit 2 Dioden funzt das auch nach 6 Jahren.
Gute Idee allemal

Autor: igor (Gast)
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Hatte das gleiche Problem - hab in der abzeigdose einen "Rollladen 
Funkempfänger" (gibts von Kopp, Freecontrol, ...) montiert, den Schalter 
durch eine Fernbedienung ersetzt und alles ist bussi !

Autor: Unsinn (Gast)
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Hat es hier je eine Lösung gegeben, welche der Situation des TO gerecht 
wurde?

Also ohne weitere Maßnahmen einfach den mechanischen Schalter ersetzt?

Ein paar Miliampere Dauerstrom über die Motorwicklungen sollten doch 
nicht schaden??

Autor: Cyborg (Gast)
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Die Idee des TO oder war es ein TOin war doch sowieso nur eine
Schnapsidee. Das vorhandene Konzept ist seit Jahrzehnten bewährt
und allenfalls das Steuergerät, dass gewöhnlich neben dem Fenster
oder der Tür platziert ist, könnte durch Vernetzung modernisiert
werden. Dafür bedarf es aber um keine Elektronik im Rolladenkasten.
Man muss nicht hier den Esel spielen und jeder Möhre Tipps geben,
insbesondere wenn man gar nicht weiß, ob der TO(in) überhaupt mit
Netzspannung umgehen kann.

Autor: Kohlroulade (Gast)
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Cyborg schrieb:
> Die Idee des TO oder war es ein TOin war doch sowieso nur eine
> Schnapsidee. Das vorhandene Konzept ist seit Jahrzehnten bewährt
> und allenfalls das Steuergerät, dass gewöhnlich neben dem Fenster
> oder der Tür platziert ist, könnte durch Vernetzung modernisiert
> werden. Dafür bedarf es aber um keine Elektronik im Rolladenkasten.
> Man muss nicht hier den Esel spielen und jeder Möhre Tipps geben,
> insbesondere wenn man gar nicht weiß, ob der TO(in) überhaupt mit
> Netzspannung umgehen kann.

Mein Gott,

auch nach 8 Jahren liest sich niemand durch was der arme TO eigentlich 
wollte.
Er hat halt keine Spannungsversorgung, sondern nur die 3 Drähte aus dem 
Rolladenkasten.
Er möchte eine einfache Zeitschaltuhr o.ä. dort einbauen und benötigt 
ein paar mA dazu, hat aber keine Wandwarze, Steckdose in der Nähe.
Das sähe auch noch dooof aus...

Ich meine im Baumarkt mal soetwas gesehen zu haben.
Stichwort parasitäre Stromversorgung....

Autor: Kohlroulade (Gast)
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Es gibt Rolladensteuerungen ohne Neutralleiter, auch 3 Leiter Technik 
genannt.

Dabei wird der nötige Strom wohl über die Motorwicklungen bezogen.
Hat jemand eine Schaltung dazu?

Autor: Frank (Gast)
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Ich nutze von Rademacher den Troll 3D (3D steht wohl für 
3-Draht-Technik) funktioniert seit jahren einwandfrei (ohne 
Null-Leiter). Ein Schaltbild habe ich leider nicht.

Autor: GuppyMeister (Gast)
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Frank schrieb:
> Ich nutze von Rademacher den Troll 3D (3D steht wohl für
> 3-Draht-Technik) funktioniert seit jahren einwandfrei (ohne
> Null-Leiter). Ein Schaltbild habe ich leider nicht.


Tja wäre mal interessant wie das umgesetzt ist, schraub den doch mal 
auseinander und male ein Schaltbild ;-)..

Troll 3D und auch ander setzen sowas um, Gira etc..

Ansonsten sind wir ja hier unter Profis, wie würdet Ihr das machen?

Ich tippe auf ein sauber aufgebautes Kondensatornetzteil welches über 
die Motorwicklungen versorgt wird.

Vielleicht über beide Wicklungen gleichzeitig mit 1N4007 o.ä. 
entkoppelt??

Mögen die Spiele beginnen;-):::::

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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GuppyMeister schrieb:
> Ich tippe auf ein sauber aufgebautes Kondensatornetzteil welches über
> die Motorwicklungen versorgt wird.

Lohnt sich nicht.
Ein Kondensatornetzteil mit Spannungsstabilisierung hat erst mal einen 
unterirdischen Wirkungsgrad, zweitens erzeugt man damit Blindstrom den 
man bald wohl auch bezahlen darf (Smart-Metering) und ein 
Schalt-Netzteil mit äquivalenter Leistung ist winziger als ein 
vergleichbares Kondensatornetzteil.

Autor: Kohlroulade (Gast)
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@ Mike,

es gibt hier eine definierte Ausgangssituation/Problemstellung.
Die ist erklärt gezeichnet...

Deine Einwände sind richtig, hier aber völlig egal.

Setzen , 5 , weil völlig am Thema vorbei.
So hieß es in der Schule...

Autor: Kohlroulade (Gast)
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Ich werf das mal in den Ring.
Hab ich mir gerade mit nem Kumpel ausgedacht.

Was sagt Ihr dazu?

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Kohlroulade schrieb:
> Was sagt Ihr dazu?

Du kannst doch genau so gut nach der Sicherung und nach den 100 Ohm 
Widerstand ein Handy-Netzteil anklemmen.

Danach kommt natürlich ein Doppelschichtkondensator.

Wenn du einzeichnen würdest wo die möglichen Zugriffspunkte liegen, dann 
würde man mit diesem Wissen auch arbeiten können.

Autor: Kohlroulade (Gast)
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Mike J. schrieb:
> Kohlroulade schrieb:
>> Was sagt Ihr dazu?
>
> Du kannst doch genau so gut nach der Sicherung und nach den 100 Ohm
> Widerstand ein Handy-Netzteil anklemmen.

Natürlich kann man das muss man aber auch nicht.
Passt sicher auch super in eine UP Dose mit Steuerung?!

Was bitte soll der Hinweis zur Sache beitragen?


>
> Danach kommt natürlich ein Doppelschichtkondensator.

Wow neue Erkenntnis...

>
> Wenn du einzeichnen würdest wo die möglichen Zugriffspunkte liegen, dann
> würde man mit diesem Wissen auch arbeiten können.

Hier gibt es komplette Schaltbilder mit Erläuterungen.
Wo liegt Dein Verständnisproblem. Supranasal ?

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Kohlroulade schrieb:
> Passt sicher auch super in eine UP Dose mit Steuerung?!

Dein Kondensatornetzteil ist größer als ein Schaltnetzteil welches den 
selben Strom/Spannung liefert.

Hast du dir mal ausgerechnet oder mit LTSpice simuliert wie viel Energie 
du dort am Kondensator + Z-Diode verbraten musst.

In "Dokument.pdf" sehe ich eine Abzweigdose, eine Schalterdose und ganz 
oben im Bild ist die Steuerung welche scheinbar in einem Geerdetem 
Kasten liegt und durch die könnte man auch an die ~230V ran.

Ist deine quengeln nicht vielleicht nur der Versuch das Problem unlösbar 
aussehen zu lassen um es nicht realisieren zu müssen?

Auch wenn du das selbe Thema wie der TO hast, musst du dennoch einen 
separaten Thread eröffnen.
Du kannst ja auf diesen Thread hier verlinken.

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