http://www.finanzen.net/nachricht/Bundestag_erleichtert_Zuzug_auslaendischer_Fachkraefte__ddp_810420
Zitat:
"Um einem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, soll der Zuzug
hochqualifizierter Ausländer erleichtert werden. Einen entsprechenden
Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Steuerung der "Arbeitsmigration"
verabschiedete der Bundestag am Donnerstagabend in Berlin mit den
Stimmen von Union und SPD, wie die Nachrichtenagentur ddp berichtet.
Danach soll unter anderem die Einkommensgrenze für die Erteilung
einer Niederlassungserlaubnis an Hochqualifizierte von 86.400 EUR auf
63.600 EUR gesenkt werden. Ferner wird bei Akademikern aus den neuen
EU-Staaten auf die Vorrangprüfung verzichtet, bei der man nachweisen
muss, dass die Stelle nicht mit einem Inländer besetzt werden kann.
Das Gesetz bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates. Die
Länderkammer wird sich Ende November mit der Vorlage befassen."
Naja, es ist schon bemerkenswert, dass das Gehalt so extrem gesenkt
wurde. Von rung 86k auf rund 63k... Wer hat da wieder seine Finger im
Spiel... Sind wir auf einem Basar?
"Wer bietet weniger für Fachkräfte, ob Einheimische oder ausländische
Fachkräfte, alles ein Preis, kommen Sie nehmen Sie und über den Preis
können wir auch nochmal sprechen..."
Kein Wunder das immer weniger studieren bei den Gehaltsaussichten im
vergleich zur finanziellen Belastung im Studium.
Genau auf diese Meldung habe ich gewartet!
Jetzt wird uns mal gezeigt, dass man für deutlich weniger Gehalt
abreiten kann! Ob die Qualität die gleiche ist, ist egal, hauptsache der
Stundenlohn ist niedrig. Denn bis sich Qualitätseinbussen auswirken, ist
der betreffende Manager mit 20 Mio Abfindung schon lange weg und wurde
noch gelobt, dass er die Kosten gesenkt hat! Das dann so nacheinander
die Unternehmen den Bach runtergehen ist ja egal.
Toll gemacht, liebe Regierung! Jetzt werden langsam die Grundlagen für
richtiges Lohndumping geschaffen.
Aber ist ja egal, Dtl. kann sich ja auf seinen Ressourcen ausruhen :-)
Sehr schwarz gemalen, aber vllt. mit einem Fünkchen Wahrheit.
Wenn ich bei der Agentur für Arbeit ( Arbeitsamt ) sitze und ich habe
200 Ing stellen zu vergebnen und ich habe 500 gemeldete Arbeitssuchende
ings wie kommt man darauf das ich noch neue arbeitssuchende ins boot
hole um zu behaupten das es nen fachkräftemangel gäbe. der sollte doch
erst eintreten wenn es keine Ings mehr gibt die arbeitssuchend sind aber
noch viele freie stellen unbesetzt sind.
Als regierung würde ich erstmal allen firmen sagen das sie ihre freien
Stellen dem Arbeitsamt übergeben. dann macht man eine Bilanz und prüft
wie viele Leute die benötigten Qualifikationen mitbringen. Denn beim
Arbeitsamt ist ja jeder arbeitssuchende registriert. Wenn dann noch
stellen frei sind kann man ja gucken wie viele Studienabgänger in diesem
Jahr fertig werden. Denn die Studenten sind ja auch in einer Behörde
eingeschrieben also alle informationen liegen intern vor. Wenn dann noch
stellen unbesetzt sind kann man ja noch umschulen oder ausbilden. Die
stellen die dann noch frei sind können dann ja mit so ner Greencard
besetzt werden ( befristet so wie in Dubai ).
Aber ohne das alles zu prüfen und das Gehalt runterschrauben finde ich
dreckig. Wenn eine Firma händeringend einen ing braucht und der kostet
dann 83000€ im Jahr dann müssen sie dieses halt ausgeben in der Regel
ist das Fertige Produkt ein vielfaches gewinnbringender.
wenn ich dringend einen Plasma TV benötige ( nen besseren ) dann muß ich
auch tief in die Tasche greifen.
Angebot und nachfrage gilt auch hier.
Gruß
P.Pan
> Als regierung würde ich erstmal allen firmen sagen das sie ihre freien>Stellen dem Arbeitsamt übergeben. dann macht man eine Bilanz und prüft>wie viele Leute die benötigten Qualifikationen mitbringen. Denn beim>Arbeitsamt ist ja jeder arbeitssuchende registriert. Wenn dann noch>stellen frei sind kann man ja gucken wie viele Studienabgänger in diesem>Jahr fertig werden. Denn die Studenten sind ja auch in einer Behörde>eingeschrieben also alle informationen liegen intern vor. Wenn dann noch>stellen unbesetzt sind kann man ja noch umschulen oder ausbilden. Die>stellen die dann noch frei sind können dann ja mit so ner Greencard>besetzt werden ( befristet so wie in Dubai ).
So ungefähr funktioniert Planwirtschaft.
Ingenieure,zieht euch warm an, jetzt kommen die Experten zu
Diskountpreisen als Zugereiste. Macht euch schon mal mit Aldi,
Lidl und Penny vertraut, denn bald dürft auch Ihr stempeln gehen.
Ich würd erstmal den Wegzug einheimischer Fachkräfte stoppen....z.B. mit
einer vernünftigen, sprich fairen, Steuerbelastung. Schöne Grüsse vom
Wahlschweizer :-)
Na endlich, die Marktwirtschaft hat doch ihr gutes !
Sozialdumping in allen Gesellschaftsschichten, und die "zu teuren",
daher entlassenen, früheren Arbeitsplatzinhaber ( -wegnehmer ) kaufen
nach ihrer Entlassung Halden-Daimlers ohne Ende, finanziert durch
zinsbegünstigte Kfw-Kredite.
Und weitere "Fachkräfte" werden bereits jetzt gesucht, um die
Arbeitlosenstatistik 2009ff noch "professioneller" als bisher zu
bearbeiten ...
Habt ihr so wenig selbstvertrauen, dass ihr euch durch billig-ing's
bedroht fühlt, oder könnt ihr so wenig?
zum beispiel oben, wenn ich auf 200 ing stellen 500 bewerbungen habe,
wovon ein teil schon mal von der qualifikation nicht taugt, bleiben
vielleicht noch maximal 2 bewerber pro stelle... soviel ist das nun
wirklich nicht, zumal ja gewisse bedinnungen erfüllt sein müssen (red
jetzt nicht vom gehalt)...
Mit Selbstvertrauen hat das nichts zu tun. Es geht darum, dass massivst
in den Arbeitsmarkt eingegriffen wird und zwar in einem - nicht in allen
Bereichen!
Das, was man bei Ingenieuren in Deutschland für 63k bekommt IST KEIN
SPEZIALSIT sondern wenigstens die obere Hälfte. Deren Gehalt wird global
limiiert!
Die Argumentation "Fachkräfte" war ja ursprünglich eine ganz andere:
Es sollten einige wenige Spezialisten rein, die im Markt nicht
zubekommen sind. Die hätten auch keine Bedeutung für den
Konkurrenzaspekt. So aber werden Leute, die im Markt sehr wohl zu
bekommen sind unter Druck gesetzt, auf Gehalt zu verzichten, so als
hätten wir ein Tal. Damit wird Angebot und Nachfrage ausgehebelt,
während in anderen Berufszeigen nicht so ohne weiteres
Nicht-EU-Ausländer einreisen und hier arbeiten können und dies aus gutem
Grund!
Warum wird das ausgerechnet bei denen gemacht, die hohen Schwankungen
unterworfen sind? Bei vielen Leuten ist es so, dass sie eine ziemliche
Durststrecke hinter sich haben: Was gab es denn vor 5 Jahren an Gehalt?
Da wurden doch alle gedrückt!!! Jetzt, wo es den Ingenieuren mal gut
geht, kriegen sie eine auf den Deckel! Und das nur, weil sie die einzige
Berusgruppe sind, wo sich die Firmen etwas strecken müssen und nicht
gängeln können.
Es ist eine Sauerei!
Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine
Kleider und warfen das Los darum. {Jesaja.53,12}
weitere Kommentare überflüssig..
gez. Katapulski
Ola,
man sollte auch ausländischen Politikern und Managern als allererstes
den Zugang zu Deutschland erleichtern.
Dat wat die Pfeifen hier machen, könnten die ausländischen nicht
schlechter.
Und sie sind noch billiger für uns.
Nu man könnte es auch so sehen.......eine Spitzenkraft im Land schafft
Arbeitsplätze. Am besten wir ziehen alle Spitzenkräfte der Welt in
Deutschland zusammen, ziehen von anderen also Kapazitäten ab.
....Mit der Folge.....Idioten bleiben im Land zurück die wollen wir ja
net......und dat Land gleitet dann in Armut ab, die wir dann wieder
stützen müssen....sorry ...dürfen...können...wollen.
Noch besser, die Idioten bleiben im Land zurück und unsere Idioten
(Politiker und Manager) schicken wir auch in dat Land, damit dat
schneller den Bach runtergeht und wir dann schneller stützen können.
Lieber Gott, wenn es dich gibt, bitte lass Herz gepart mit Verstand
regnen.
Herz alleine ist nix und Hirn alleine ist ein Alptraum.
Also deine Industrie will, dass du guenstiger arbeitetst. Dann ist aber
auch noch ein Sprachkurs dabei. Und der Bus holt dich am Morgen zuhause
ab. Und Sitzunge dauern mindestens doppelt solange. Und du rollst 5 mal
den Teppich gegen Mekka aus.
Und? Es wird keiner kommen. Wer von den ausländischen Fachkräften lernt
schon extra dafür die sehr schwere deutsche Sprache und begibt sich
freiwillig der deutschen Steuerprogression hin, wenn es mit dem schon
vorhandenen Englisch in den angloamerikanischen Staaten viel einfacher
einen Job zu bekommen und Lebenserhaltungskosten bereinigt,
genausoviel/mehr am Ende übrig bleibt als in Deutschland.
Finde das irgendwie zimlich lustig...
Meine da kommen Ausländer nach Deutschland arbeiten, dann gelten sie als
unfähig und zerstören den Markt... (sorry so dumm können sie nun auch
wieder nicht sein...)
Wenn aber Deutsche Ingenieure zu uns in die Schweiz arbeiten kommen, und
so das Gefüge von Angebot und Nachfrage entsprechend beeinflussen (p.s.
nur damit man mich nicht falsch versteht, würde nie sagen deutsche
Ingenieur können weniger als Schweizer, arbeite sogar gerne mit ihnen
zusammen), dann beklagen sich die Deutschen wiederum weil angeblich die
besten Köpfe gehen, man sagt dann die Schweiz profitiere von denen...
also irgend etwas stimmt da nicht... hmmm
Ist doch absurd:
Wenn irgendwo auf der Welt ein i.d.R. armes Land "befriedet" werden
soll, müssen zuallererst die ach so professionellen deutschen Ausbilder
Militär und Polizei vor Ort "anlernen", bevor dann die "Schulen und
Strassen" gebaut werden können ...
( Amis und andere hingegen werden eher in der praktischen Soldatenarbeit
eingesetzt, auf dem Schlachtfeld ..., sind also "mutiger". )
Wenn Deutschlands Wirtschaft und Rentensystem Schwierigkeiten haben,
sind wiederum Menschen z.B. aus Indien die einzigen, die Abhilfe
schaffen können !
( Zu blöd zum Schiessen, aber doch ganz gute Elektro-"Fachkräfte",
zumindest als Lohndrücker zu gebrauchen / letzteres habe ich selbst
erlebt ??? )
" also irgend etwas stimmt da nicht... "
****************************************
Vielleicht das System als ganzes, von Führungskräften fälschlich als
"Soziale Marktwirtschaft" deklariert ???
Hi!
Ich glaube, es kommen schon welche! Denn die zahlen doch ihre eigenen
Steuersätze! Und Brutto ist das Gehalt in Deutschland recht hoch. Wir
heben einen Östereicher bei uns und der zahlt österreichische Steuern
(Weihnachts- und Urlaubsgeld sind quasi steuerfrei!!) bei deutschem
Brutto! Nur Sozialabgeben muss er in Dtl. zahlen. Für den rechnet sich
das aber gewaltig! in Ö sind die Bruttolöhne nämlich einiges niedriger.
Wie das beim Rest der EU Staaten aussieht weiß ich nicht, aber so anders
wirds wohl nicht sein! Vorraussetzung ist aber, dass der Wohnsitz nicht
in D ist.
Ja, für die Österreicher gilt das, nur ist die Diskreoanz zu D nicht so
gross. Ö ist klein und es kommen wenige.
Mit dem Beschluss kommen jetzt auch Inder und Chinesen mit ganz anderen
Ansprüchen. Die arbeiten nicht wie Österreicher zu -5%, weil es sich ab
da lohnt, sondern zu -40%!
@David:
> Wenn aber Deutsche Ingenieure zu uns in die Schweiz arbeiten kommen, und> so das Gefüge von Angebot und Nachfrage entsprechend beeinflussen (p.s.> nur damit man mich nicht falsch versteht, würde nie sagen deutsche> Ingenieur können weniger als Schweizer, arbeite sogar gerne mit ihnen> zusammen), dann beklagen sich die Deutschen wiederum weil angeblich die> besten Köpfe gehen, man sagt dann die Schweiz profitiere von denen...
Du hast Recht aber die Schweiz ist so ein Land, das Restriktionen hat.
Dort kriegen die Inder so leicht keine Genemigung.
.
Ausserdem ist das Gefälle anders herum : Für Leute mit so hohen
Gehältern lohnt die Schweiz nicht unbedingt, es sei denn, es sind solche
Experten, dass sie wirklich rar sind und gebraucht werden. Wenn das
limit in Deutschland greift, dann rennen immer mehr Deutsche in die
Schweiz.
Die Inder treiben die deutschen in die Schweiz.
> Die Inder treiben die deutschen in die Schweiz.
Weil die Deutschen ja sooo viel besser als die Inder sind....und die
Schweizer nochmal besser kopf schüttel
>Weil die Deutschen ja sooo viel besser als die Inder sind....
Das ist Schmarrn. Aber eine Weile hiess es (könnt ihr Euch erinnern, das
war zu Schröder's Zeiten), Inder können besser programmieren als
Deutsche.
Das hat man selbst von deutschen Ingengenieuren gehört,
Hahaha, einen Scheissdreck können die!
Mein Kumpel muss heute den Mist, den die hinterlassen haben, warten. Der
ist nur am Fluchen! C-Code, Einrückungen kennen die nicht, keine
Kommentare, null strukturiert das Ganze.
Warum soll ein Inder besser programmieren können als ein Deutscher? Da
hat mir doch glatt mal so ein ganz Gscheider (Firmenchef) erzählt, das
würde an deren Religion liegen. Wegen der könnten die logischer denken.
Unglaubbar, oder?
Ihr schreibt hier einen Scheiss...man man. Ich sage euch: Gar nichts
wird sich ändern. Ziel der jammernden Firmen ist es, das Gehalt zu
drücken, mehr nicht. Wenn morgen jeder auf 10% verzichten würde gäbe es
keinen Mangel mehr. Alleine hier im Forum wird der Konflikt doch
deutlich. Einerseits heisst es, 50.000 Stellen in der Autoindustrie sind
gefährdet, andererseits fehlen Fachkräfte, und drittens wird einem hier
im Forum geraten, den Job nicht zu wechseln weil wir in einer Rezession
sind und sowieso bald jeder dritte auf der Strasse sitzt. Bullshit! Man
müsste die "werdenden Arbeitslosen" ja nur umverlagern und wäre alle
Sorgen los. Will nur keiner, weil sie das gleiche Geld verdienen wollen.
Bzgl. billiger Inder/Chinesen/Osteuropäer: Wer von den jammerdenden hier
hat denn die 63k Jahresgehalt? Wahrscheinlich keiner bei der Unreife.
63k verdienen hier in Deutschland Leute mit mehrjähriger
Berufserfahrung, sogenannte Experten. Für schlechter qualifiziere
ausländische Fachkräfte wird keine Firma freiwillig mehr zahlen wollen.
Also richtet sich das Angebot der deutschen Firmen an ausländische
Doktoren oder Ingenieure mit mehrjähriger Erfahrung. Und diese Leute
haben dummerweise auch so viel Grips und ziehen - sofern sie das nicht
schon gemacht haben - zB nach GB oder Amerika. Wieso in ein Land gehen
wo man riesen Abzüge hat und als Entwickler sowieso nur ein Depp ist?
Mich würde es nicht wundern, wenn in anderen Ländern solche Beschlüsse
in Comedy-Shows gezeigt werden.
Richtig wäre es, hier in Deutschland ein Stipendien-Programm
hochzuziehen wo die werdenden Akademiker z.B. in den Semesterferien in
den Betrieb müssen. Das wären fast keine Mehrkosten für die Firmen und
könnte innerhalb eines absehbaren Zeitraums alle Sorgen verwerfen.
Ausserdem kennt man die Leute wenn sie fertig sind und hat quasi keine
Einarbeitungszeit. Der Student hat den Vorteil keine Studiengebühren zu
zahlen und kennt seinen späteren Arbeitgeber auch schon. Eigentlich nur
Vorteile, bis auf einen: MAN SPART NICHTS!
Deshalb mein ernstgemeinter Rat: Nicht so pessimistisch sein und auch
sonst habt ihr jederzeit die Möglichkeit ins Ausland zu gehen. Sollte
sich jeder selbst mal fragen wieso er da nicht schon ist!?!
>und auch>sonst habt ihr jederzeit die Möglichkeit ins Ausland zu gehen. Sollte>sich jeder selbst mal fragen wieso er da nicht schon ist!?!
Das kann ich Dir sagen:
1. Das ist das meine Heimat hier. Da vertreibt mich so schnell keiner.
Und wenn mir hier was nicht passt, dann sag ich das auch.
2. So Schwätzer wie Dich hab ich vor 25 Jahren schon dick gehabt. Die
Parole von damals war Deiner ähnlich: "Geh doch rüber in die
Sowjetunion, wenn's Dir hier nicht passt".
Soweit sind unsere Ansichten nämlich nicht auseinander. Ich sehe das
genauso wie du, denn sonst hätte auch ich vor 15 Jahren abwandern
können.
Meine Aussage, dass sich jeder selbst mal fragen sollte wieso er noch
nicht weg ist hatte einen Hintergrund. Jedem sollte klar werden, das es
andere Dinge als das Geld sind die einem hier im Land halten. Und genau
so ist es in Polen, China oder Indien auch! Also beim nächsten Post die
Kost erstmal sacken lassen bevor man den anderen einen Schätzer nennt!
>Jedem sollte klar werden, das es>andere Dinge als das Geld sind die einem hier im Land halten. Und genau>so ist es in Polen, China oder Indien auch!
Falsch. Wir leben hier auf der Insel der Glückseligen, falls Du das noch
nicht gemerkt hast. Kannst Du mit Regime-Staaten wie China nicht
gleichsetzen. Mit Ländern wie Polen oder Indien auch nicht.
>Also beim nächsten Post die>Kost erstmal sacken lassen bevor man den anderen einen Schätzer nennt!
Tut mir leid, junger Freund, aber wenn Du daherkommst mit
>Ihr schreibt hier einen Scheiss...man man.
dann beschwere Dich bitte nicht.
Sorry..bin weder jung noch dein Freund. Trotzdem sollte dir mal wer die
Augen öffnen.
Okey...China ist ein schlechtes Beispiel...nur die wird auch kaum wer
einstellen, es sei denn er steht auf Pladiate aus Fern-Ost. Gleiches
gilt für Inder...das hast du bereits richtig erkannt. Was die hier
hinterlassen haben war wirklich grausam.
Aber frag dich doch mal was einen Besserverdiener ausmacht. Eigenes
Häuschen oder Eigentumswohnung, eigenes Auto, Jahresurlaub, Kinder zur
Uni schicken, zusätzliche Rentenversicherung und den Luxus nicht
zwingend das abgepackte Fleisch aus der Aldi-Theke kaufen zu müssen.
Danach ist auch dein Gehalt als Alleinverdiener am Ende, denn die Frauen
der Facharbeiter die hier arbeiten wollen die sucht keiner! All das
kannst du in Polen auch erreichen. Klar hier verdienst du vielleicht
50-80% mehr... effektiv aber für das gleiche.
Die Leute die sich dafür entschieden haben abzuwandern sind inzwischen
sowieso in Irland, England oder sonstwo. Dort hatte man vor 5 Jahren
wirklich dieses Fachkräfte Problem. Allerdings war man bereit dafür zu
investieren. Krankenkasse oder kostenlose Unterbringung für die ganze
Familie sind keine Seltenheit gewesen...was meinste denn welche deutsche
Firma das anbietet als Bonus zu den 63k?
Lass uns in einem Jahr hier weiterschreiben, und du wirst mir berichten
das auch bei dir alles ist wie es war. Mehr werde ich dazu nicht
schreiben!
>Sorry..bin weder jung noch dein Freund.
Sehr schade.
>Mehr werde ich dazu nicht>schreiben!
Echt wahr? mal schaun.
>Die Leute die sich dafür entschieden haben abzuwandern sind inzwischen>sowieso in Irland, England oder sonstwo. Dort hatte man vor 5 Jahren>wirklich dieses Fachkräfte Problem. Allerdings war man bereit dafür zu>investieren.
Klaro. Irland war bereit zu investieren. Sehr geil.
Weiist Du, wo diese investierte Kohle herkam?
Von der EU. Und damit hauptsächlich von uns deutschen Deppen.
Jetzt, wo es ihnen gutgeht, sagen die Iren "Nein".
Dass man heute hierzulande als Ingenieur der Depp ist, ist auf die
Dummheit der Politik zurückzuführen.
Klar, andere europäische Staaten wie Irland oder Griechenland sind fein
raus.
Prinzip der kommunizierenden Röhren.
"Dass man heute hierzulande als Ingenieur der Depp ist, ist auf die
Dummheit der Politik zurückzuführen."
Nicht nur wir Ing. sind die Deppen, vielmehr alle "kleinen Leute".
Und Arschkriecher in der Politik gibt's schon länger:
H. Kohl, hat seinen Amtseid mit "So wahr mir Gott helfe" abgeleistet:
zahlte u.a. gerne die von Lady Thatcher rechtswidrig zurückbehaltenen
britischen Euro-Land-Beiträge, die Re-Importierung der DDR-Wirtschaft
sollte einmalig 0,7 Milliarden DM kosten und sich dann selber tragen,
daher der Soli-Zuschlag ... ;
G. Schröder, Vorsitzender einer angeblichen Arbeiter-Partei:
kürzte munter weiter im Restmüllbereich des Sozialwesens, z.B. Hartz-IV,
Rentenzeiten für Ausbildung, Agenda MMX u.v.m.;
Dr. A. Merkel, war ganz früh schon im Widerstand engagiert, so stark,
dass es keiner merkte ( die anderen FDJ-Mitglieder waren halt ein
bisschen blöd ), erbat sich Amtshilfe von oben wie Kohl:
kreierte munter eine völlig neue Politik der "Gemeinsamkeiten" mit
unseren "Partnern" ( von denen wir nur so umzingelt sind ); als dennoch
unser lieber Nachbar östlich der Oder sich weigerte, die EU-Farce weiter
zu unterstützen, zauberte sie die fehlenden 8 Milliarden € ( für
wieviele Jahre eigentlich ? ) mal eben so aus dem Ärmel des deutschen
Steuerzahlers.
Als vor ca. 5 Mon. "ewiggestrige aus dem kommunistischem Spektrum" ein
Konjunkturprogramm für 50 Milliarden € forderten, wurde eben diesen
Steuerzahlen erzählt, jetzt wäre der endgültige Beweis für die
Realitätsferne dieser Spezies geliefert:
"Völlig weltfremd, die Wirtschaft ( zumindest in Deppen-Land ) ist gut
aufgestellt, wo kämen wir denn dahin, was würde aus der
Haushaltskonsolidierung, und unseren armen, hoffentlich getauften
Kindern und Enkeln, die die ganze Chose dann, zusätzlich zu ihren
Studien-Krediten ( bald wieder Lehrgeld-Krediten ? ) abzahlen müssten"
...
Man lernt nie aus.
Die Krise scheint ohnehin die nächsten Jahre zu dauern. Also soviel
werden da nicht kommen, wo doch sicher schon bald 10000 sende Ingenieure
in ganz Europa entlassen werden (oder schon sind). So wie in den 90er
Jahren.
Die jetzigen Absolventen haben allerdings denkbar schlechte Karten.
Vielleicht solltet ihr noch ein Wirtschaftsstudium zur Überbrückung
dranhängen besser als jahrelang arbeitslos zu werden.
>Vielleicht solltet ihr noch ein Wirtschaftsstudium zur Überbrückung>dranhängen besser als jahrelang arbeitslos zu werden.
Ja, und dann geht der Schmarrn wieder los, das fertige Absolventen
kostenlos arbeiten. Als "Praktikum". Um "mal reinzukommen".
>Warum soll ein Inder besser programmieren können als ein Deutscher?
Er "soll" es angeblich besser können, damit man ihn braucht. Will sagen,
man braucht einen Grund den billigeren zu holen und denkt sich einen
aus.
>Einerseits heisst es, 50.000 Stellen in der Autoindustrie sind>gefährdet, andererseits fehlen Fachkräfte
Nein! Im Forum sind sich alle einig: Es gibt keinen Mangel. Einige gute
können es sich zwar aussuchen, aber viele mittelmäßige Abgänger kriegen
nicht, was sie wollen sondern müssen froh sein, was zu haben
>Wer von den jammerdenden hier hat denn die 63k Jahresgehalt?>Also richtet sich das Angebot der deutschen Firmen an ausländische>Doktoren oder Ingenieure mit mehrjähriger Erfahrung.
Du vergisst, dass die meisten Ingenieure solche eingearbeitenden sind!
Nur hier im Forum stellen die Anfänger die Mehrheit.
>Die jetzigen Absolventen haben allerdings denkbar schlechte Karten.
Die jetzigen noch nicht, die in 2 Jahren würde ich sagen.
>Ja, und dann geht der Schmarrn wieder los, das fertige Absolventen>kostenlos arbeiten. Als "Praktikum". Um "mal reinzukommen".
So wird es wohl kommen und man fragt sich, warum die Politik nun die
Grenzen öffnet. Der Arbeitsmarkt für Ingenieure wird torpediert.
>So wird es wohl kommen und man fragt sich, warum die Politik nun die>Grenzen öffnet.
Weil die Politiker Lobbyisten der Wirtschaft sind und in ihrem Interesse
handeln. Das Interesse der Firmen lautet: Billige und willige
Arbeitskräfte.
Scheint bei vielen kein besonderes Gesprächsthema zu sein, wenn man sich
so umhört. Entweder gehören die nich zu den Betroffenen oder sie fühlen
sich alle sicher.