mit einem PIC output 24 V schalten

#1048140
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Hallo,

ich möchte mit einem Pic ein 24V siganl takten um dieses zu einer SPS zu 
schicken. (nicht invertiert)

Ich habe bei Multisim mal probiert das zu simulieren. Aber irgendwie 
funzt das nicht. Wenn ich die Schaltung diskret aufbaue, mit einem 
Schalter der den ersten Transistor ansteuert dann geht es wunderbar. 
Wenn ich einen PIC einbinde und diesen mit einer HEX Datei verorge (in 
der das programm steht) klappt es nicht mehr. Die HEX datei geht (ich 
kann phne probleme eine LED am output ansteuern. Aber die Transistoren 
arbeiten einfach nicht so wie sie sollen. ich kann immer 24V messen. 
Weiß jemand einen Rat?

Jetzt mal eine Frage zum Verständnis. Was gibt der PIC eigentlich am 
output aus? Ich messe da immer 1,6 V egal ob 1 oder 0 hin geschickt 
wird. komisch ist das die LED trotzdem arbeitet. Oder kann man nur 
einfach einen PIC nicht simulieren? Müssten da nicht rund 5V bei 1 und 
0V bei 0 Siganl anliegen?
Angehängte Dateien:
#1048274
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Habe es gerade nochmal mit einem Taster und ner 5V quelle aufgebaut. Und 
siehe da es geht alles Reibungslos. Liegt das an der Simulation des µC?

Nun nochmal zu meiner anderen Frage. Was gibt der µC am Output 
eigentlich aus? eine Spannung von 5V=1 Pegel und 0V=0 Pegel? Hab hier 
das Buch PIC in Practice aber der geht nicht drauf ein was der ausgang 
eigentlich so richtig tut.
Gast #1048407
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Hrr - ich glaube jetzt stimmt die Masse wieder nicht. Die Massen müssen
1. verbunden sein und
2. muss ein GND definiert sein.
Dh du müsstest in deiner 2. Version noch das gnd_0V hinzufügen und dann 
sollte es klappen.

Viel Erfolg.
#1048411
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Hallo Branko, ich verstehe deinen Ärger. Wenn ich das HRRR richtig 
gedeuted habe ;)
Wenn ich das gnd_0V hinzufüge wird gar nix mehr geschaltet. Weder die 
LED noch eine Änderung der 24V. D.H ich messe immer 24V (was ja bedeuted 
das Q1 dauernd angesteuert wird)

Das is ja das was ich nicht verstehe. Normalerweise müssten am Output ja 
5V ankommen bei einem 1 Pegel. Aber ich kann immer nur 1,6 V messen in 
der Simulation.
Gast #1048417
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Hallo,

vielleicht ist durch das ganze probieren der Transistor kaputt ;-).
Sorry konnt ich mir nicht verkneifen.
Aber mal im ernst. Kann es sein, dass an dem PIC bei der Simulation noch 
die Funktion der Ein und Ausgänge angegeben werden müssen (wie im realen 
PIC auch) und dass dies hier nicht gemacht wurde? War jetzt nur so eine 
Idee, ohne dass ich Multisim kenne. Was auf jeden Fall fehlt ist der 
Basiswiderstand am Transistor. Vielleicht ist das auch ein Problem. Und 
grundsätzlich muss bei Spice-Simulationen (wie ja auch Multisim eins 
ist) ein Netz mit der Knotennummer 0 (GND) vorhanden sein, sonst geht 
nichts, oder zumindest nichts vernünftiges.

Gruß
#1048458
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@ Otto (Gast)

>ja nee - wenn man es kann (also die jeweilige SPS kennt), ist das viel
>schneller als mit einem Controller gelöst....

Ich meinte eher die Auuuuusgüüührungssgeschwindigkeitt ;-)

> und vor allem auch betriebssicherer....

Naja, das Argument hört man des öfteren. Aber warum soll das so sein? Ne 
SPS ist auch nur ein Rechner.
Gast #1048466
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> und vor allem auch betriebssicherer....

Klar, wenn du 'ne SPS kaufst, ist die betriebssicherer als dein 
selbstgebauter Frickelkram. Ansonsten vom Prinzip her kein Unterschied 
in der Betriebssicherheit.
Gast #1048467
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@ Falk,

Betriebssicherer, weil die SPS für industrielle Automation gebaut und 
auch in diesem Umfeld geprüft ist.

Eine SPS läuft von der Inbetriebnahme an i. A. ständig bis zum Ausfall 
und diese Zeit beträgt in der Regel um 10 Jahre.

Weiterhin überwacht sich diese selbst - ein Peripheriefehler (I/O) sowie 
Programmspeicherfehler werden erkannt und resultieren in einem Stopp.

Die Ausführungsgeschwindigkeiten heutiger SPS sind recht hoch.

So gelingt Dir z. B. ohne Probleme ein Multiplexbetrieb von 
7-Segmentanzeigen.

Gruss Otto
Gast #1048489
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> Betriebssicherer, weil die SPS für industrielle Automation gebaut und
auch in diesem Umfeld geprüft ist. usw......

Ist ja schön und gut, aber das ist kein Kriterium für eine SPS, sondern 
jede Art von industrieller Steuerung.

Unsere Steuerung erfüllen das alles auch, sind aber keine SPSen.
Der einzige Unterschied ist das in der SPS enthaltene Betriebssystem 
(oder Interpreter, wenn du so willst).
#1048493
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Also das is ja toll das ich mit meiner Frage ne Grundsatzdiskusion über 
SPS und µC angestoßen habe.

ich möchte das der µC mit der SPS informationen austauscht. (auf dem 
einfachsten Weg, ich könnte auch aus dem µC ein Profibus gerät machen 
und dann mit der SPS reden aber das würde zu weit führen) Dies gsoll 
über über 2 Datenleitungen die über die Transistoren getaktet werden 
geschehen.

@Otto:

Das die SPS schon sehr viel kann ist auch nicht zu bestreiten. Im 
inneren ist es ja auch nur ein µC. Aber der Preis ist da schon ein ganz 
schöner Unterschied (die Betriebsicherheit muss ja auch irgendwo her 
kommen).

Außerdem wird das ein Projekt fürs Studium in dem man etwas entwickeln, 
bauen und testen soll und nicht etwas fertiges nehmen und zusammen 
setzen.

So viel mal zu dem Sinn meines Anliegens.

Um auf Hauptthema zurück zu kommen.

Wenn ich die LED parallel zu den transitoren hänge wird die LED 
geschaltet. Genauso wie ich es möchte. Nur der Spannungswert den ich zu 
messen versuche, ändert sich in keinster weise. (immer knapp 24V)
Schon etwas komisch
Gast #1048495
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Hallo Bensch,

wir driften ein wenig ab - meine Aussage bezog sich darauf, dass die 
Lösung des Problems des OP in der SPS betriebssicherer ist, als ein 
externer Aufbau mit einem PIC.

Das Eure Steuerungen auch gut sind, habe ich dabei überhaupt nicht 
bezweifelt.

Otto
Gast #1048502
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Hast recht. Also reiss erstmal den ganzen Quark weg und setz als Treiber 
einen ULN2803 direkt an den uP-Ausgang. Und bei der Gelegenheit schmeiss 
auch gleich den Simulanten (kein Schreibfehler!) weg, der scheint mir 
das Hauptproblem zu sein.
Gast #1048503
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@Falk

>Keineswegs. Es ist eine Konstantstromquelle, hier als Emitterfolger bzw.
>Kollektorschaltung, siehe Transistor.

>MFG
>Falk

Vielleicht war es falsch ausgedrückt mit Transistor. Es war natürlich 
der Transistor gemeint der am Port des PIC hängt. Und da können am 
Ausgang bis zu 25mA rauskommen. Deshalb der Basisvorwiderstand.

MFG
Gast #1048523
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Hi,

ersetze R4 zu 0ohm R6 kannste auch zu 0 machen. R2 wird 10k. Q1 ein npn 
(z.B. Bc817 o.ä) Q2 wird ein pnp (z.B. 817 o.ä). Vor die Basis von Q2 
ein Widerstand, und zumindest die Treiberstufe geht. Michael, wie sieht 
es mit der Definition des PIC- Ausgangs in der Simulation aus?
Gast #1048529
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Hallo Michael,

> ich möchte das der µC mit der SPS informationen austauscht. (auf dem
> einfachsten Weg, ich könnte auch aus dem µC ein Profibus gerät machen
> und dann mit der SPS reden aber das würde zu weit führen) Dies gsoll
> über über 2 Datenleitungen die über die Transistoren getaktet werden
> geschehen.
>

Da musst Du sowieso in die SPS-Software eingreifen.....

Otto
#1048562
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@Otto
Ich werde dann in einem SPS programm den Takt auswerten und daraus eine 
Information gewinnen. Wollte mir eigentlich nur mal schnell simulieren 
wie ich die Transistoren schalte. Aber die blöde Simu software ist wohl 
einfach nur sch...

@all
wie gesagt wenn ich das ganze diskret mit einem taster und einer 1V 
quelle aufbaue geht alles super. Es geht halt nur nicht wenn der µC in 
spiel kommt. während der simulation kann ich an seinen pins auch nur 
müll messen. von wegen 5V = 1 pegel und 0V = 0 Pegel. Ich messe da immer 
1,6V bei 0 und eins. draufhin habe ich mir so gedacht mhhhh dann ist das 
wohl hier einfach nur nicht möglich das zu simulieren. Komisch ist nur 
das die LED von dem µC angesteuert wird.

@ Gast wie meinst du das mit definitionen der Ausgänge in der 
Simulation?

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