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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Günstiges DSO Oszilloskop mit üppiger Ausstattung - 100 MHz, 1 GS/s - von Uni-Trend


Autor: K. Knaab (Gast)
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Moin zusammen,

suche jetzt seit längerem nach einem digitalen Speicheroszilloskop für 
meinen Studentengeldbeutel :-)

Nachdem ich etliche Threads gelesen und sämtliche Angebote durchforstet 
habe, stehe ich kurz davor solch eines zu kaufen:

Firma: uni-trend (chinesischer Hersteller) - http://www.uni-trend.com.hk
Modell: UT2102C - http://www.uni-trend.com.hk/UT2102C.html
Preis: ca. 449 EUR
Bandwidth:              100 MHz
Rise Time:              ≤3.5 ns
Sample Range:           500MS/s ~ 1GS/s
Vertical Sensitivity:   2mV ~ 5V/div
Record Length (Max):    1M
Sample Rate:            Real time 500MS/s ~ 1GS/s, Equivalent: 25GS/s
Scan Time Base:         5ns ~ 50s/div 
Trigger Type:           Edge, Pulse, Video and Alternate
Automatc Wavefrm Meas.: 28
Ports Standard:         USB Device, USB Host and RS-232C, Optional: LAN
Mathematics:            Add, Subtract, Divide, Reverse and FFT
Applications:           College Education, R&D, Electronic product
                        assemble line, Industrial Control etc.

Display:                64k, Full colour LCD, 320 x 240
LCD Size:               Diagonal 145mm (5.7 inches)
Power:                  100 - 240VACRMS, 45Hz - 440Hz, CAT II

Product Color:          Red and Grey, White and Grey
Product Net Weight:     2.5kg (Excluding packaging)
Product Size:           320mm (wide) x 150mm (high) x 130mm (deep)

Standard Accessories:   Probe x 2 (1x, 10x switchable), Power Cord and English Manual

Nun bin ich in der Bucht auf dieses Angebot des Verkäufers "smtzone" für 
449 EUR gestoßen:
Ebay-Artikel Nr. 270272345608
und frage mich, ob ich da nicht zuschlagen sollte.
Der Verkäufer sieht relativ "seriös" aus und bietet ausserdem eine 
Lieferung per Nachnahme an.
Er hat übrigens auch das OWON PDS5022S (40 MHz) für ca. 250 EUR, das 
OWON PDS6062 (60 MHz) für ca. 427 EUR und das Tonghui TDO2102B (100 MHz) 
für ca. 620 EUR im Angebot.
Neben seinem eBay shop besitzt er auch einen normalen Online Shop:
http://aidetek.com/mm5/merchant.mvc?Screen=PROD&St...

Ein deutscher Verkäufer aus Chemnitz bietet das selbe Gerät für 630 Euro 
an:
http://www.pinsonne-elektronik.de/pi1/index.html

Der Hersteller kommt zwar aus China, allerdings habe ich gelesen, dass 
Tektronix nun auch dort fertigt, denke mal, dass es sich mit Uni-Trend 
ähnlich wie mit Owon verhällt und die Unterschiede zu etablierten Marken 
vertretbar sind.
(Um die grundsätzliche Chinaskepsis etwas zu mildern ist vielleicht auch 
der "About" Punkt auf der Hersteller Homepage interessant)

Der Preis ist für diese Geräteklasse unschlagbar und von der Ausstattung 
sollte es meinen Anforderungen gerecht werden.
Als Anwendungsgebiet kommt für mich hauptsächlich Digitaltechnik und 
Mikrocontrollertechnik (momentan Atmel 8-Bit, später ARM, AVR32) in 
Frage.

Was haltet IHR denn von diesem Gerät, sieht doch eigentlich ganz 
ordentlich aus, oder sollte ich vielleicht doch besser eines der beiden 
OWONs oder ein Tektronix TDS210 kaufen (gebraucht genauso teuer aber 
schlechtere Ausstattung)???

Autor: K. Knaab (Gast)
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Habe gerade gesehen das auf der Verkäufer Homepage verschiedene Rigol 
(Conrad) Oszilloskope angeboten werden, die hier ja auch öfters gelobt 
wurden, z.B.:
Rigol DS1022C für ca. 400 EUR
Rigol DS1022CD für ca. 540 EUR

P.S.: Ich stehe in keinerlei Verbindung mit Verkäufer oder Hersteller, 
will eigentlich nur eure Meinungen (besser Erfahrungen) hören...

Autor: Tom (Gast)
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Moin,

> Der Hersteller kommt zwar aus China, allerdings habe ich gelesen, dass
> Tektronix nun auch dort fertigt, denke mal, dass es sich mit Uni-Trend
> ähnlich wie mit Owon verhällt und die Unterschiede zu etablierten Marken
> vertretbar sind.

Das halte ich für sehr gewagt. Zwischen läßt in China "bauen und 
entwickeln" und läßt in China "nur bauen" ist dann doch noch ein nicht 
unerheblicher Unterschied.

Vieleicht ist ein gebrauchtes Hameg 1507 (z.B. bei ebay) noch eine 
mögliche Alternative. In dem Fall wäre es dann deutsche Entwicklung und 
Fertigung ;-)

Gruss,
Tom

Autor: tt (Gast)
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Sample Range ? Die Angabe macht so keinen Sinn.

Du brauchst die Angabe für SingleShot.

Ich wette das Ding macht höchstens 100MS/s im Singleshot.
Damit kannst du alles jenseits 10MHz vergessen.

Spar noch was und hol dir ein kleines LeCroy oder Tek, da hast du mehr 
von.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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tt wrote:
> Sample Range ? Die Angabe macht so keinen Sinn.
>
> Du brauchst die Angabe für SingleShot.

Das könnte mit gutem Willen interpretiert die "Sample range" sein; dei 
der OP reinkopiert hat oben.

>
> Ich wette das Ding macht höchstens 100MS/s im Singleshot.
> Damit kannst du alles jenseits 10MHz vergessen.

Möglich. Um genaueres zu sagen, müßte man 449 + Versand + 
Zoll/Einfuhrumsatzsteuer/MWSt. ausgeben. Das mag ich mir nicht antun, da 
ich auch kein Geld zum Ver-Spielen habe..

>
> Spar noch was und hol dir ein kleines LeCroy oder Tek, da hast du mehr
> von.


Das scheint mir auch der bessere Weg zu sein. Gebraucht sind die Dinger 
oft erschwinglich
Und man weiß da vorher, dass man nachher Freude dran hat.


@K.Knaab

Der Preis Deines Chmenitzer Händlers kommt doch dicht an 449(China) + 
Versand + Zoll/Einfuhrumsatzsteuer/MWSt. + eine kleine Marge für's 
Risiko dass Reklamationen bei ihm abgewickelt werden müssen.

>Der Hersteller kommt zwar aus China, allerdings habe ich gelesen, dass
>Tektronix nun auch dort fertigt, denke mal, dass es..

Und Bosch, und Siemens, und und und..
Aber sagt Dir das wirklich was ob Du das erhälst was Du an Qualität zu 
akzeptierne bereit bist?


hth,
Andrew

Autor: Klaus R. (klaus2)
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UND:

Nimm sofort eins mit LogicAnalyzer, wenn das irgendwie geht. Ich hab mir 
nen gutes Tec gekauft und das war das erste, was ich recht schnell 
vermisst habe - haben einige Rigols bereits integriert, andere uU auch.

Klaus.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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K. Knaab wrote:

> Firma: uni-trend (chinesischer Hersteller) - http://www.uni-trend.com.hk
> Modell: UT2102C - http://www.uni-trend.com.hk/UT2102C.html
> Preis: ca. 449 EUR

Voltcraft laesst gruessen (die Aehnlichkeit in Gehaeuse und sogar 
Farbgebung ist kaum abzustreiten). Und vom Preis her kommt es auch hin.

Zum Thema LA: Ein Tek mit LA ist unter etwas ueber 2kEUR nicht zu 
bekommen (2 Kanaele, 60MHz, 16 Digitalkanaele). Aber eine gute 
Alternative (fuer etwa 100EUR) ist der miniLA, der hier im Forum 
ausfuehrlich diskutiert wurde/wird. Hat 32 Kanaele und 100MHz sample 
rate (10ns).

Michael

Autor: jack (Gast)
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>haben einige Rigols bereits integriert, andere uU auch.

Hab mir grade mal die Rigol-DSOs DS1022C(25MHz Bandbreite) bis
DS1102C(100MHz)angesehen, alle haben die gleiche Sample-Rate von
400MSamples/s. Lohnt es sich dann überhaupt, mehr Geld für ein 60Mhz-
Gerät dieser Baureihe auszugeben?

Autor: A. K. (prx)
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Ob mit oder ohne LA hängt von der Preisdifferenz und dem eigenen 
Rechner-Equipment ab. Bei den 20MHz Modellen ist die Preisdifferenz 
recht gering, aber beim 100MHz Modell kann man für die Differenz auch 
einen Intronix-LA bekommen, und der ist summarum nützlicher dank 
Dekodierung. Nur sollte man dann einen Laptop besitzen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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@A.K: Richtig, sobald die Geräte etwas mehr Leistung habe ist es 
durchaus zu überlegen ob man Scope und Logi trennt. Statt ein Kombigerät 
zu haben.

Die Preisdifferenz mag für große Firmen zu verschmerzen sein, doch als 
Privatanwender mit engen Budget lohnt die Überlegung (fast) immer.



Andrew

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Nun bin ich in der Bucht auf dieses Angebot des Verkäufers "smtzone" ...
> Der Verkäufer sieht relativ "seriös" aus ...
Ja, mit dem klappt das schon (habe auch schon 2 mal dort gekauft), aber 
der Zoll ist zur Zeit hinter diesen Chinaimporten her, wie die Katze 
hinter der Maus. Und der Hit dabei ist, dass du sogar auf die 
Versandkosten noch Mehrwertsteuer und Zoll zahlst   :-o

Autor: Gast (Gast)
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Bei den gebrauchten Teks in dem Preisbereich ~450 Euro, geht man von 
Ebay als Referenz für die marktüblichen Preise aus, hat man öfters nicht 
einmal USB, FFT etc.

So ein Chinaböller birgt aber auch ordentliches Risiko, was Bugs, 
Qualität der Verarbeitung analoger Signale, Haltbarkeit usw angeht.

Dehalb entschloss ich selber kürlich lieber günstiges, altes, analoges 
Scope zu "schießen" und das Großgeld in naher Zukunft im Logicport 
anzulegen. Denke, wenn man hauptsächlich Messequipment für 
Micocontrollergeschichten braucht, macht das Sinn.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Gast wrote:
>...
>
> Dehalb entschloss ich selber kürlich lieber günstiges, altes, analoges
> Scope zu "schießen"


Willkommen im Club.

Autor: Fabian B. (fabs)
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Es klingt aber trotzdem interessant das Angebot. Ein DSO "fehlt mir" 
nämlich noch... ein analoges (TEK 2245A) und ein LA (Intronix) sind 
vorhanden, nur für manche Anwendungen wäre es schon schön z.B. mal 
Einschaltvorgänge ansehen zu können.
Grad auch die relativ grosse Speichertiefe von 1M erkauft man sich ja 
doch SEHR teuer normalerweise...selbst die Rigol mit 1M kosten schon 
240€ mehr.
Auch wenn ich noch die 50€ drauflegen würde und bei dem deutschen 
Händler kaufen würde...schon wegen der Gewährleistung. Aus China sinds 
mit allem ja auch schon gute 580€.
Gibts denn keinen der so ein Teil sein eigen nennt?

Gruß
Fabian

Autor: Lutz (Gast)
Datum:

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>Grad auch die relativ grosse Speichertiefe von 1M erkauft man sich ja
>doch SEHR teuer normalerweise...selbst die Rigol mit 1M kosten schon
>240€ mehr.

Na ja:

Ebay-Artikel Nr. 360110488806
oder
Ebay-Artikel Nr. 350127702503

Autor: Norgan (Gast)
Datum:

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> Was haltet IHR denn von diesem Gerät, sieht doch eigentlich ganz
> ordentlich aus,

Diese UNI-T sind seit grob geschätzt einem Jahr auf dem Markt. Man hört 
nicht viel davon. Weder Beschwerden noch Lobpreisungen von Besitzern. 
Entweder verkaufen die sich gar nicht (was ich nicht glaube), man 
bekommt für sein Geld den erwarteten Gegenwert oder die Besitzer haben 
keinen Vergleich mit einem anderen Gerät.

Übrigens, auf den Preis + Versandkosten dürfte zumindest noch 
Einfuhrumsatzsteuer (sowas wie Mehrwertsteuer) von 19% drauf kommen. 
www.zoll.de klärt umfassend auf.

> oder sollte ich vielleicht doch besser eines der beiden
> OWONs oder ein Tektronix TDS210 kaufen

Ob Owon, UNI-T, die gepflegten Produkte von GW Instek oder Rigol, die 
Hobby-Edelmarke Hameg, die Edelmarken Tektronix, Agilent oder LeCroy, 
bei allen kann man mal eine Gurke (im Verhältnis zum Preis) bekommen.

Also, Risiko ist immer und mehr als die üblichen Vorkehrungen (ist der 
Händler seriös, gibt es über den Händler die Werksgarantie (lifetime 
warranty"), stimmen die technischen Daten, usw.) kann man nicht treffen.

Autor: K. Knaab (Gast)
Datum:

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Danke für die vielen Beiträge, war schon mal recht aufschlussreich.

"Diese UNI-T sind seit grob geschätzt einem Jahr auf dem Markt"

Dass kann irgendwie nicht so ganz stimmen, denn in dem Firmenprofil auf 
der "About" Seite steht zum Beispiel dies: "has been the number one 
position in the market for 5 consecutive years" oder gar: "In the past 
10 years, we successfully established a group of technician and 
professionals "
Zur Qualität nur mal jenes:
"We ally with over 600 strategic business partners from over 90 
countries around the globe." und "Uni-t group has garnered over one 
third of the market share"

Vielleicht stellen die ja auch für namhafte Firmen her?!?

Was ich so über Tektronix und China gelesen hatte, hat sich für mich 
eher so angehört, dass durch die Produktionsverlagerung nach China auch 
die Qualität gelitten hat, das Know-How sollte natürlich noch vorhanden 
sein - ob das aber alles nur Vorurteile sind und auch so stimmt vermag 
ich leider nicht zu beurteilen.

Auch wenn sich das arg nach Geiz ist geil anhört, aber ich werde 
definitiv nicht in naher Zukunft 1.500 Euro oder noch mehr für was 
ordentliches von einem bekannten Hersteller haben. Also gehe ich gerne 
den Kompromiss ein, bei der Qualität und Software Abstriche zu machen, 
dafür allerdings eine bestmögliche Ausstattung für wenig Geld zu 
bekommen - Hauptsache es erfüllt seinen Zweck (steinigt mich, ist aber 
ähnlich wie ein Notebook von Gerricom, Acer oder Medion zu kaufen und 
7er BMW fahren oder ein gutes Thinkpad benutzen und dafür nur Opel 
fahren -  man muss halt irgendwo Prioritäten setzen).
Da ich sowieso mitten im Studium bin und noch etwas Zeit habe, bis ich 
das Teil in ganzer Vielfalt ausnutze rechnet sich der Doppel-Kauf 
vielleicht schon, vor allem wenn ich überlege, was mir ein Vorzeige Oszi 
bringt, wenn kein Geld mehr da ist um etwas "sinnvolles" damit 
anzufangen. Wenn ich jetzt 2.000 Euro übrig hätte, würde ich nen Teufel 
tun und alles "nur" für ein Oszilloskop ausgeben.
Außerdem sollte man doch auch ruhig mal "kleineren/neueren" Herstellern 
die Chance geben, es kann doch wirklich nicht alles schlecht sein was 
aus China kommt (btw. Lenovo ist chinesisch und die konnten den 
unanfechtbaren Qualitätsstandard und Support von IBM ganz gut 
fortführen).
Ok, in China herstellen oder in China entwickeln ist wahrscheinlich 
wirklich was anderes.
Stellt sich nur die Frage, was man bei der Herstellung eines 
Oszilloskops so alles falsch machen kann, bis auf die Software und 
minderwertige A/D-Wandler o.ä.. Die anderen Hersteller werden sich ja 
auch mit der Materie auskennen, wahrscheinlich haperts dann, wenn 
überhaupt, wirklich an der Software.

Sorry, ist alles nicht so provozierend gemeint wie sich das anhören mag 
- reagiere nur ein bisschen allergisch auf Markenfaschismus und 
pauschale (Geiz ist geil-, Früher-war-alles-besser-)Vorurteile - 
Qualität dem, der sich Qualität zur rechten Zeit leisten kann!

Den Tipp mit dem miniLA finde ich ganz gut, ist vorgemerkt und 
vielleicht bald ein Nachbau-Projekt :-)

Fürs erste möchte ich mir allerdings ein Oszi kaufen und den LA dann 
später nachbauen oder kaufen.

Bin mir nun doch nicht ganz sicher, womit ich besser fahre, vor allem 
was die Spezifikationen angeht, was meint Ihr denn in Bezug auf 
ARM/AVR32 Entwicklungen, außerdem würde ich mich gerne mit Bluetooth und 
RFID beschäftigen.
Reichen für diese Sachen 40 oder 60 MHz oder dann doch etwas mehr 
investieren und gar 100 oder 200 MHz (jeweils darauf achten, dass die 
Abtastrate mindestens 10 mal so groß ist)?
Nach der Diskussion hier tendiere ich dann vielleicht doch zu dem 50 MHz 
Rigol mit LA... oder doch besser 100 MHz von UNI-T und eigenbau LA, kan 
mich einfach nicht entscheiden???

Autor: A. K. (prx)
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K. Knaab wrote:

> Nach der Diskussion hier tendiere ich dann vielleicht doch zu dem 50 MHz
> Rigol mit LA...

Sowas gibts glaube ich nicht. Falls du die beiden ebay Links oben 
meinst: Diese Exemplare haben keinen LA. Den haben m.W. nur die Modelle 
der DS1000CD Serie - und nur die mit dem D.

Autor: Timo (Gast)
Datum:

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Allgemeine Zwischenfrage:

Das Uni-T hat 500 MS/s und 100 MHz Bandbreite, das Rigol hat 1 GS/s und 
50 MHz Bandbreite.
Von der Speichertiefe mal abgesehen (wer braucht schon wirklich 1M?): 
Was ist generell bei einem Speicherossi wichtiger: Samplerate oder 
Bandwith? Den Artikel hier über Ossis habe ich übrigens schon gelesen.

Autor: A. K. (prx)
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Timo wrote:

> Von der Speichertiefe mal abgesehen (wer braucht schon wirklich 1M?):

Wer 2/4/16K Speichertiefe hat, ist dem Tenor im Forum und der 
Psychologie entsprechend damit zufrieden und schafft es eigentlich 
immer, das zu messen was es zu messen gibt.

Wer ein Exemplar mit grosser Speichertiefe hat, der hat bestimmt schon 
mal Fälle gehabt, wo diese sehr nützlich war und fragt sich wie andere 
mit 2K auskommen können.

Ich jedenfalls war mal recht froh darüber, dass ich einen kompletten 
1-Wire Transfer mit Reset und allem Gedöns samplen und durchsuchen 
konnte. Bei weniger Speicher hätte ich mit beliebig vielen wiederholten 
Messungen und durchgekurbelten Trigger Delays nach irgendwas auffälligem 
suchen müssen. Wäre ebenso möglich gewesen, hätte aber viel länger 
gedauert.

> Was ist generell bei einem Speicherossi wichtiger: Samplerate oder
> Bandwith? Den Artikel hier über Ossis habe ich übrigens schon gelesen.

Es gibt einen Zusammenhang dazwischen. 1GS/s sind bei 20MHz Bandbreite 
sinnlos weil zu viel, 100MS/s bei 100MHz Bandbreite zu wenig.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Timo wrote:
> Allgemeine Zwischenfrage:
>
> Das Uni-T hat 500 MS/s und 100 MHz Bandbreite, das Rigol hat 1 GS/s und
> 50 MHz Bandbreite.
> Von der Speichertiefe mal abgesehen (wer braucht schon wirklich 1M?):

Ich seh da bei mir schon genug Einsatzmöglichkeiten, vor allem wenn die 
Vorgeschichte weit zurückliegt und man sowas analysieren muß.

In 99,5% der Aktionen komme ich aber mit 1k bis 2k aus ,-)


> Was ist generell bei einem Speicherossi wichtiger: Samplerate oder
> Bandwith? Den Artikel hier über Ossis habe ich übrigens schon gelesen.

Die "richtige" Antwort ist immer abhängig vom Einsatzzweck.

Wenn Du repetierende Ereignisse mit hoher Frequenz hast, dann kannst Du 
ggfs. mit niedriger Samplerate leben, benötigst aber zwingend hohe 
Bandbreite (irgendwie muß das Signal ja sauber durch die Vorverstärker 
zu den A/D-Wandlern). Dazu guck auch mal nach dem Stichwort "äquivalente 
Samplerate" (meist um 2-3 Größenordnungen höher als die"single shot").

Wenn Du dagegen selten auftretende Ereignisse hast, die Du nicht 
verpassen willst und detailliert auflösen mußt: Dann ist hohe Samplerate 
wichtig. Bandbreite kann ggfs. niedriger ausfallen. Besipeil: Der einaml 
ale Jahre auftretende 1 ms Puls, dessen Flanke Du auf 10ns auflösen 
willst.

Dazwischen gibt's dann vor allem in den Geräten der 80er/90er Jahre so 
nette Zwitter, wie mittelhohe Samplerate, aber "2 Nanosecond Glitch 
detection". Eben, damit man Einzelereignisse nicht verpaßt sondern 
"mitkriegt".


Ideal wäre also für meinen Basteltisch das 4GHz 20GS Scope :))
Der Bauch sagt Tektronix, jedoch der Kopf:
Merkwürdigerweise sperrt sich mein Budget dagegen ;-)


hth,
Andrew

Autor: A. K. (prx)
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Andrew Taylor wrote:

> Wenn Du repetierende Ereignisse mit hoher Frequenz hast, dann kannst Du
> ggfs. mit niedriger Samplerate leben, benötigst aber zwingend hohe
> Bandbreite

... und benötigst dafür dann aber ein DSO mit Equivalent Time Mode. Das 
ist weder bei den Chinesen noch bei den Big Names selbstverständlich.

Nur so lässt sich ein Rigol DS1000C mit 100MHz Bandbreite und 400MS/s 
bei 1 Kanal und 200MS/s bei 2 Kanälen rechtfertigen. Ohne Equivalent 
Time Mode passt das nicht gut zusammen.

Autor: Norgan (Gast)
Datum:

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>> "Diese UNI-T sind seit grob geschätzt einem Jahr auf dem Markt"
>
> Dass kann irgendwie nicht so ganz stimmen, denn in dem Firmenprofil auf
> der "About" Seite steht zum Beispiel dies: "has been the number one
> position in the market for 5 consecutive years" oder gar:

Du verdrehst Firma und Produkt.

Aber eigentlich sollte ich es langsam gelernt haben. Leute die hier her 
kommen und nach dem besten Oszilloskop schreien, wollen nicht zuhören. 
Sie wollen einfach nur gesagt bekommen, dass sie den coolsten Deal seit 
Erfindung des Oszilloskops aufgetan haben.

Also, dann wollen wir mal:

Du hast den coolsten Deal seit Erfindung des Oszilloskops aufgetan.

Zufrieden?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

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A. K. wrote:
> Andrew Taylor wrote:
>
>> Wenn Du repetierende Ereignisse mit hoher Frequenz hast, dann kannst Du
>> ggfs. mit niedriger Samplerate leben, benötigst aber zwingend hohe
>> Bandbreite
>
> ... und benötigst dafür dann aber ein DSO mit Equivalent Time Mode. Das
> ist weder bei den Chinesen noch bei den Big Names selbstverständlich.

Schon klar.
Drum verweise ich hier ja alle Nase lang darauf, sich für so ne 
Anwendung mal auf dem Gebrauchtmarkt mit den Tek, LeCroy, etc. 
umzusehen.
Neu ist sowas wohl für die meisten von uns, mich eingeschlossen, nicht 
zahlbar. Bin aber der Meinung dass es ja nicht unbedingt neu sein muß, 
solange es gebraucht 1A funzt.

Für die 0815-Massenanwendungen ist der "bin-billig-chinese" 
möglicherweise ok.
Ich setze ja auch nicht ständig mein Hazet Werkzeug ein, wenn ich 
schrauben will - wenn der Baumarkt Schlüssel genügt, dann ist'S auch ok.

hth,
Andrew

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Andrew Taylor wrote:

> Drum verweise ich hier ja alle Nase lang darauf, sich für so ne
> Anwendung mal auf dem Gebrauchtmarkt mit den Tek, LeCroy, etc.
> umzusehen.

Vorsicht, so simpel läuft das nicht. In der Einstiegsklasse von Tek 
sucht man das vergeblich, findet es aber bei den Rigols.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

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Norgan wrote:
>>> "Diese UNI-T sind seit grob geschätzt einem Jahr auf dem Markt"
>>
>> Dass kann irgendwie nicht so ganz stimmen, denn in dem Firmenprofil auf
>> der "About" Seite steht zum Beispiel dies: "has been the number one
>> position in the market for 5 consecutive years" oder gar:
>
> Du verdrehst Firma und Produkt.
>
> Aber eigentlich sollte ich es langsam gelernt haben. Leute die hier her
> kommen und nach dem besten Oszilloskop schreien, wollen nicht zuhören.
> Sie wollen einfach nur gesagt bekommen, dass sie den coolsten Deal seit
> Erfindung des Oszilloskops aufgetan haben.
>
> Also, dann wollen wir mal:
>
> Du hast den coolsten Deal seit Erfindung des Oszilloskops aufgetan.
>
> Zufrieden?

hi Norgan,

yepp, Du bringst es auf den Punkt. Das ist genau die Angst die sich nach 
Erwerb eines scheinbar Schnäppchen Deals bei vielen einstellt: "Habe ich 
es wirklich richtig gemacht? Habe ich mich nicht doch verkauft? wer 
unterstützt meine hoffnung, dass ich doch hier kaufen soll?" Da holt man 
dann hier (oder in anderen Foren) Rat und Unterstützung. Eher letzteres 
ist erwünscht ,-))



cu,
Andrew

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

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A. K. wrote:
> Andrew Taylor wrote:
>
>> Drum verweise ich hier ja alle Nase lang darauf, sich für so ne
>> Anwendung mal auf dem Gebrauchtmarkt mit den Tek, LeCroy, etc.
>> umzusehen.
>
> Vorsicht, so simpel läuft das nicht. In der Einstiegsklasse von Tek
> sucht man das vergeblich, findet es aber bei den Rigols.

Du fängst an Äpfel mit Birne zu mischen. Wir reden hier nicht mehr über 
Einstiegsklasse, wenn wir gezielt die Frage "hohe Bandbreite vs. 
samplefrequenz" diskutieren. Sondern wir waren bereits im Niveau 
"spezielle Anwendung erfordert gezielte Lösung".
Der Teil "So eine Anwendung " ist != "suche in Einstiegsklasse".

Du suchst ja auch keinen Betonstemmhammer mit >2ltr/minute 
Abtragleistung in der Baumarkt-Einstiegsklsse.

bye,
Andrew

Autor: A. K. (prx)
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Andrew Taylor wrote:

> Du fängst an Äpfel mit Birne zu mischen. Wir reden hier nicht mehr über
> Einstiegsklasse, wenn wir gezielt die Frage "hohe Bandbreite vs.
> samplefrequenz" diskutieren.

Betrifft auch schon die Einstiegsklasse. Mir hatte sich nämlich exakt 
diese Frage gestellt, als ich überlegte ob ich mir lieber ein 1GS/s 2,5K 
Tec oder ein 400MS/s 1M Rigol zulege. Preislich war's die gleiche 
Grössenordnung. Letztlich war mir die Sampletiefe wichtiger, und die 
Erkenntnis dass ich mit dem EQT Modus ggf. Boden gut machen kann.

Autor: K. Knaab (Gast)
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@Norgan
Du verdrehst Firma und Produkt.

Aber eigentlich sollte ich es langsam gelernt haben. Leute die hier her
kommen und nach dem besten Oszilloskop schreien, wollen nicht zuhören.
Sie wollen einfach nur gesagt bekommen, dass sie den coolsten Deal seit
Erfindung des Oszilloskops aufgetan haben.

Also, dann wollen wir mal:

Du hast den coolsten Deal seit Erfindung des Oszilloskops aufgetan.

Zufrieden?
Du solltest dich vielleicht nicht nur fragen warum du das bisher nicht 
gelernt hast, sondern vielleicht einfach mal an deinen sozialen 
Kompetenzen feilen.

Ich habe nicht DICH kritisiert oder angreifen wollen, sondern einfach 
die Aussage in Frage gestellt, dass "diese UNI-T seit grob geschätzt 
einem Jahr auf dem Markt sind" - vielleicht habe ich es falsch 
verstanden, es hat sich FÜR MICH tatsächlich so angehört als meintest du 
die Firma - Entschuldigung, dann hättest du mich auch FREUNDLICH darauf 
hinweisen können.
Warum muss man nur immer gleich so persönlich und unsachlich werden, 
dein Beitrag war leider nicht ganz unmissverständlich!?!

Ich, als jemand der noch in einer Phase des Lernens ist und leider 
(noch) nicht auf solch einen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann wie 
viele andere die in diesem Forum wirklich kompetente Beiträge schreiben, 
wendet sich doch an diese um aufgeklärt zu werden und etwas von ihnen zu 
lernen (auch von dir, sofern du dazu gehörst)!

Ich habe diesen Thread eröffnet und nach eurer Meinung über dieses 
Oszilloskop gefragt, weil ich keine Beiträge mittels Suchfunktion finden 
konnte, die dieses Produkt behandeln und nicht weil ich geglaubt habe, 
dass es das ultimative Oszilloskop sei und mich belobhudeln wollte, dass 
ich es in den unendlichen Weiten des Internets in einer ganz geheimen 
Ecke entdeckt habe... deine Reaktion ist gelinde gesagt einfach nur 
peinlich!!!

ICH BRAUCHTE KEINE BESTÄTIGUNG, ICH BRAUCHTE RAT!!!

Ich habe meine Anwendungsgebiete klar abgesteckt und auch einen 
deutlichen Hinweis darauf gegeben, dass es mir schon stark auf eine 
preisbewusste Lösung ankommt.
Auch wenn das hier kein Wunschkonzert ist, aber ich erwarte dann doch 
automatisch Begründungen und sachlich fundierte Aussagen über das Für 
und Wieder von solch einem Noname-Oszilloskop im direkten Vergleich mit 
den sonst so angepriesenen Produkten von namhaften Herstellern.

@Andrew Taylor
Das ist genau die Angst die sich nach
Erwerb eines scheinbar Schnäppchen Deals bei vielen einstellt: "Habe ich
es wirklich richtig gemacht? Habe ich mich nicht doch verkauft? wer
unterstützt meine hoffnung, dass ich doch hier kaufen soll?" Da holt man
dann hier (oder in anderen Foren) Rat und Unterstützung. Eher letzteres
ist erwünscht ,-))

Danke, dass du das so offen ansprichst, genau, dass ist ja wirklich das 
Problem, auf das man trifft, wenn man etwas vermeintlich "günstiges" 
kauft, dass man sich hinterher (ständig) fragt, ob es die richtige 
Entscheidung gewesen ist, weil man ja genau weiß, dass es besseres gibt.
Dieses Gefühl wird dann oftmals auch fälschlicherweise von Anfang an von 
den Leuten geschürt, die gar nicht ernsthaft auf die Diskussion eingehen 
wollen, ob nicht für bestimmte Einsatzbereiche ein günstigeres Gerät 
ausreichend ist.
Ich denke aber nicht, dass es denn meisten "nur" um Unterstützung geht, 
weder vor noch nach dem Kauf. Vielmehr werden sie hinterher einfach 
nicht mehr für voll genommen und in eine Ecke mit "Gleichgesinnten" 
gedrängt, wenn sie ihre Kaufentscheidung anzweifeln und damit 
signalisieren bereit zu sein einen möglichen Fehler ein zu gestehen.

Schade, dass dieser Thread wie etliche andere so abgeglitten ist...
(Ich weiß ich bin auch nicht ganz unschudig daran - Entschuldigt und 
vielen Dank für die anderen teilweise recht aufschlussreichen 
Beiträge!!!)

Falls jetzt überhaupt noch jemand Lust hat hier zu antworten, würde mich 
mal interessieren, was denn eurer Meinung und Erfahrung nach genau den 
Unterschied zwischen einem Oszilloskop guter und schlechter Qualität 
ausmacht bei nahezu identischer Ausstattung, abgesehen von lebenslanger 
Garantie und gesichertem Ersatzteil Nachschub? Und wie man einen 
teilweise um 1000 Euro höheren Preis, abgesehen von Serviceleistungen, 
rechtfertigt?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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K. Knaab wrote:
vorrausschicken will ich dass ich Deine Art auf Norgan zu reagieren 
nicht als höflich empfinde, denn hier verwenden wir alle unsere Zeit um 
kostenlos Rat zu geben - anderswo kostet eine Beratung was. Und jetzt 
bitte nicht damit kommen was fundiert ist oder nicht. Technisch wäre zu 
Deinen Ausführungen zu sagen:

>
> ICH BRAUCHTE KEINE BESTÄTIGUNG, ICH BRAUCHTE RAT!!!
>
> Ich habe meine Anwendungsgebiete klar abgesteckt und auch einen
> deutlichen Hinweis darauf gegeben, dass es mir schon stark auf eine
> preisbewusste Lösung ankommt.

Das war schon klar dass Du eine Rat willst. Umgekehrt lesen wir regular 
writers (RW) hier mindestens 3 mal di Woche eine Beitrag in der Art: 
Habe Gerät XX gekauft für YY, ist das Gut?? Bzw. will kaufen.

Da fragen sich viele RW sicher mehr als einmal ob irgendwie es nicht 
eintröpfelt warum wir hier unsere Arbeits- und Geräteerfahrungen zig-Mal 
tippen.
Und es kommt doch immer das gleiche zurück: Soll ich nicht doch kaufen 
obwohl mir x Leute davon abraten??


> Auch wenn das hier kein Wunschkonzert ist, aber ich erwarte dann doch
> automatisch Begründungen und sachlich fundierte Aussagen über das Für
> und Wieder von solch einem Noname-Oszilloskop im direkten Vergleich mit
> den sonst so angepriesenen Produkten von namhaften Herstellern.

Was Du erwartest, kostet in der freien Wirtschaft richtig Ocken. Da gibt 
es Gutachter, Prüfinttitute, etc. Zahl diese und beauftrage diese, dann 
darfst Du sowas erwarten.
Da Du von deinem Verhalten her aber wenig zahlst, und dafür viel 
erwartest: Dann mußt Du damit leben dass Dir hier mal deutlich gesagt 
bekommst:


>
> @Andrew Taylor
>
>
Das ist genau die Angst die sich nach
> Erwerb eines scheinbar Schnäppchen Deals bei vielen einstellt: "Habe ich
> es wirklich richtig gemacht? Habe ich mich nicht doch verkauft? wer
> unterstützt meine hoffnung, dass ich doch hier kaufen soll?" Da holt man
> dann hier (oder in anderen Foren) Rat und Unterstützung. Eher letzteres
> ist erwünscht ,-))
>
> Danke, dass du das so offen ansprichst, genau, dass ist ja wirklich das
> Problem, auf das man trifft, wenn man etwas vermeintlich "günstiges"
> kauft, dass man sich hinterher (ständig)....


Schön, dann sag ich Dir nochmal deutlich: Du fragst nach einem neuen 
Produkt, von dem hier sich in D wohl kaum jemand eines gekauft hat. Und 
vor allem fast niemand, der hier liest und postet.

Ergo kann hier auch keine Erfahrungsberichte, fundierte Hilfestellung zu 
konkret dem Produkt etc. kommen.

Wohl aber zu ähnlichen Produkten, ähnlichen Entscheidungen  sodaß der 
Thread zwangsläufig die Richtung etwas verlieren muß.


>
> Falls jetzt überhaupt noch jemand Lust hat hier zu antworten, würde mich
> mal interessieren, was denn eurer Meinung und Erfahrung nach genau den
> Unterschied zwischen einem Oszilloskop guter und schlechter Qualität
> ausmacht bei nahezu identischer Ausstattung, abgesehen von lebenslanger
> Garantie und gesichertem Ersatzteil Nachschub? Und wie man einen
> teilweise um 1000 Euro höheren Preis, abgesehen von Serviceleistungen,
> rechtfertigt?

Tja, eben das beschreiben die RWs ja in zig anderen Threads.
Es sind eben ServiceLeistungen, Haltbarkeit, Stabilität der Daten, 
Gewährleistung und rasche erledigung derselben, und vieles mehr.

Du bist nun in der wenig schönen Lage als einer der ersten hier so ein 
Gerät zu kaufen und machst dmait im übertragenen Sinn das 
Versuchskaninchen.

Eine Alternative wäre dne Kauf zu verschieben und nach 1-2 Jahren 
dieselbe Frage hier zu stellen. Vielleicht gibt es dann andere 
"Kaninchen", die was zum Ausgang der Versuche sagen können.


Wenn Du es nicht verschieben kannst, dann mußt Du da jetzt durch.
Sorry, ist nun mal so wenn man alls das summiert.

BTW:
Professionelle Hilfe in Frustsituationen liefert der Fernkurs bei
www.mancademy.de
Ich habe das erste Trimester dort erfolgreich abgeschlossen.

Autor: Ulrich P. (uprinz)
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Ich gab mal meinen Senf dazu, auch wenn ich mit meinem Agilent MSO für 
mein Hobby etwas aus der Preisklasse falle, sprich, verwöhnt bin :)

K. Knaab wrote:
>
> Der Preis ist für diese Geräteklasse unschlagbar und von der Ausstattung
> sollte es meinen Anforderungen gerecht werden.
> Als Anwendungsgebiet kommt für mich hauptsächlich Digitaltechnik und
> Mikrocontrollertechnik (momentan Atmel 8-Bit, später ARM, AVR32) in
> Frage.

Du sprichst da ein weites Feld an, zeigst aber, dass Du wohl 
hauptsächlich an Bus-Systemen arbeiten wirst. D.h. eine größere 
Speichertiefe bringt Dich weiter. Zudem würde ich die Gewichtung 70%/30% 
in Bezug auf was Du jetzt machst und was Du später machst legen. Denn 
später bekommst Du ein neues Oszi, für einen Preis, wo Du jetzt kein 
gebrauchtes bekommst.
Die Busse, mit denen der Hobbyist zu tun hat sind I2C ( 100kHz-1MHz), 
SPI ( bis 2MHz) und eventuell mal ein FLASH oder RAM. Aus der Erfahrung 
mit eben all diesen Systemen ( AVR, ARM, MIPS, DSP) weiß ich, dass man 
mit einem 100MHz/400MSPS Oszilloskop sehr gut hin kommt und das einem 
eine große Speichertiefe bei langen Protokollsequenzen auf seriellen 
Bussystemen viele Vorteile bringt.

Wenn Du hautpsächlich wie ich arbeitest, also Hardware nahe Software und 
nicht selbst ARM11 Boards mit 500MHz und >300MHz Bustakt fürs RAM 
designen oder Serielle Links mit 10GBit zwischen zwei FPGAs inspizieren 
möchtest, dann gilt 100MHz/400Gsps/viel Speicher als optimales 
Handwerkszeug.

>
> Was haltet IHR denn von diesem Gerät, sieht doch eigentlich ganz
> ordentlich aus, oder sollte ich vielleicht doch besser eines der beiden
> OWONs oder ein Tektronix TDS210 kaufen (gebraucht genauso teuer aber
> schlechtere Ausstattung)???

Wie zuvor auch von anderen gesagt: Keiner kennt dieses Gerät. Wir kennen 
die anderen, die, wie zuvor auch schon gesagt, entweder teurer oder eben 
anders sind. Wir setzten diese Geräte ein und haben unterschiedliche 
Aufgabenstellungen mit ihnen bewältigt.
Ich hätte mir ein TEK oder HAMEG gekauft und ebenso vorher hier gelesen, 
was die so können und welche Geräte für was am emisten genutzt werden. 
Ich hatte aber das Glück, dass ich bei meinem Ex-Arbeitgeber das Scope 
zum Restwert mitnehmen konnte und der lag immerhin auf etwa 1/3 des 
Gebrauchtwertes, wenn man die einschlägigen Händler für Gebrauchtes 
durchforstet.

Ich verstehe schon, dass Du für diese sicherlich schmerzhafte Ausgabe 
ein gewisse Rechtfertigung und Sicherheit daraus gewinnen willst, dass 
wir Dir zu etwas raten. Wir können Dir aber nur zu den technischen 
Rahmenparametern etwas sagen, wenn Deine Auflistung der Geräte 
vollständig war ( AVR, ARM...). Die Entschiedung, lässt Du Dich auf ein 
China-Gerät ein, oder sparst Du noch ein halbes Jahr und nimmst eine 
HAMEG/TEK Kopie oder sparst Du noch zwei Jahre und nimmst ein Agilent, 
die kann Dir niemand abnehmen.

Ich gehe davon aus, dass Du, wenn Du nicht schon jahrelange Erfahrung 
mit Elektronik und schneller Digitaltechnik hast, das zukünftige Oszi 
nicht einmal zu 50% seiner Fähigkeiten ausnutzt. Aber eines Tages fährst 
Du es eben doch gegen die Wand, weil Du dazu gelernt hast, das Oszi aber 
nicht. Bei meinem hats 4 Jahre gedauert, bis ich Dinge vermessen musste, 
die es auf normalem Wege nicht mehr darstellen konnte. Aber wenn man 
sein Oszi, das Messverfahren und die Fragestellung kennt, dann findet 
man immer einen Weg darum herum.

Ach so, ich möchte übrigens unter garkeinen Umständen mehr auf die MSO 
Fähigkeit verzichten, also ein paar digitale und zwei analoge Kanäle auf 
einem Schirm zusammen darzustellen. Nichts hat mir beruflich und im 
Hobby-Bereich so viel geholfen, wie diese Erfindung.

Und damit Du endgültig verstehst, warum dir letztendlich keiner zu einem 
bestimmten Gerät raten kann, sei dir gesagt, warum ich kein TEK habe 
oder will: Es dauert mir einfach zu lange, bis die TEKs gebootet haben.
Ich will auch kein LeCroy, weil darauf Windows läuft und ich damit nicht 
über Netzwerk ins Firmen-LAN darf.
Da ich mir das Agilent übrigens nicht einmal zum offiziellen 
Gebrauchtpreis hätte leisten können, würde ich so weiter machen wie 
früher: Für Buassysteme kann man immer irgendwie einen kleinen Analyser 
bauen und digitale / analoge Signale kann man auch auf einem analogen 
Oszi sichtbar machen. Aber ich hatte halt Glück.

Also, die Entscheidung liegt bei nun bei Dir, was Du tust.
Überlege, welche Gebiete der Elektronik Du erobern willst und kaufe 
danach eher mehr Bandbreite oder mehr Speichertiefe. Rechne damit, dass 
sich die Interessen im laufe der Jahre verschieben und nehme hin, dass 
das Oszi dann wieder durch ein neues ersetzt werden muss. Bis vor 
wenigen Jahren habe ich alles rund um den AVR mit einem Philips Oszi von 
1969 gemacht. Hat auch gut gepasst.

Gruß, Ulrich

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Ulrich P. wrote:
>...
> Ich gehe davon aus, dass Du, wenn Du nicht schon jahrelange Erfahrung
> mit Elektronik und schneller Digitaltechnik hast, das zukünftige Oszi
> nicht einmal zu 50% seiner Fähigkeiten ausnutzt. Aber eines Tages fährst
> Du es eben doch gegen die Wand, weil Du dazu gelernt hast, das Oszi aber
> nicht. Bei meinem hats 4 Jahre gedauert, bis ich Dinge vermessen musste,
> die es auf normalem Wege nicht mehr darstellen konnte. Aber wenn man
> sein Oszi, das Messverfahren und die Fragestellung kennt, dann findet
> man immer einen Weg darum herum.
>
>...
> Also, die Entscheidung liegt bei nun bei Dir, was Du tust.
> Überlege, welche Gebiete der Elektronik Du erobern willst und kaufe
> danach eher mehr Bandbreite oder mehr Speichertiefe. Rechne damit, dass
> sich die Interessen im laufe der Jahre verschieben und nehme hin, dass
> das Oszi dann wieder durch ein neues ersetzt werden muss. Bis vor
> wenigen Jahren habe ich alles rund um den AVR mit einem Philips Oszi von
> 1969 gemacht. Hat auch gut gepasst.
>
> Gruß, Ulrich

@ Ullrich: voll d'accord mit Deiner Ausführung.

@ K.Knaab: www.quoka.de von heute, Tektronix (2215 oder 475). Reicht 
üppig und strapaziert Deinen Geldbeutel weniger.
Toppt das 1969er Philips vemrutlich (nicht für ungut, Ullrich).


hth,
Andrew

Autor: K. Knaab (Gast)
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@Andrew Taylor
vorrausschicken will ich dass ich Deine Art auf Norgan zu reagieren
nicht als höflich empfinde, 

denn hier verwenden wir alle unsere Zeit um
kostenlos Rat zu geben - anderswo kostet eine Beratung was.

Da fragen sich viele RW sicher ... warum wir hier unsere Arbeits- und Geräteerfahrungen zig-Mal tippen.
Und es kommt doch immer das gleiche zurück...

Professionelle Hilfe in Frustsituationen liefert der Fernkurs bei
www.mancademy.de Ich habe das erste Trimester dort erfolgreich abgeschlossen.
Ich glaub, da verstehst du mich falsch und kennst mich natürlich auch 
überhaupt nicht (was ich dir sicher nicht verübeln kann).
Natürlich weiß ich es zu schätzen, was all die Leute leisten, die mit 
ihrer "freiwilligen" Arbeit und investierten Freizeit diesem Forum sein 
Rückgrat verleihen. Da wäre ich einer der letzten, die dies nicht 
anerkennen würden. Ich kann es ja auch sogar sehr gut nachvollziehen, 
wenn man nach einiger Zeit etwas gefrustet ist und an Fernkursen in der 
mancademy.de teilnehmen muss ;-) , weil manche Leute schlicht und 
einfach zu faul sind Eigeninitiative zu ergreifen und wenigstens vor der 
Fragestellung, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, zu informieren oder 
weil sie sich einfach nicht belehren lassen wollen und tatsächlich nur 
Unterstützung oder seelischen Beistand benötigen.
Wenn man Glück hat "muss" man ihnen trotz vorhandenem Wiki, FAQ oder 
Suchfunktionen einfach nur mal kleine Stupser in die richtige Richtung 
geben.
Wenn man Pech hat, befinden sich darunter dann vielleicht sogar noch 
diejenigen, die pausenlos fordern, in einer dreisten Art und Weise wie 
sie ihres gleich sucht, und fast darauf bestehen, dass man ihnen ihre 
Arbeit erledigt, fertigen Code abliefert oder sonst wie die Füße küsst - 
solche die dann sogar soweit gehen und alles was hier geboten wird nicht 
nur als selbstverständlich ansehen, sondern schon fast als kostenlose 
Dienstleistung betrachten, auf der man als normaler User ein Anrecht 
hat.
Diese Sisyphosarbeit ist bestimmt sehr anstrengend, vor allem wenn man 
auch nicht jeden einfach ab watschen kann und eine gewisse Form wahren 
muss um das Image eines öffentlich einsehbaren und stark frequentierten 
Forums nicht erheblich zu beschädigen.

All das frustriert und das kann ich verstehen!!!

Ich bedenke ebenfalls, dass man den Leuten in Foren auch nur vor die 
Buchstaben gucken kann, aber dennoch lasse ich mich nicht einfach so ab 
strafen, pauschal verurteilen oder beschimpfen wie es Norgan getan hat - 
vielleicht bin ich da etwas empfindlich, aber das ist mit Sicherheit 
nicht die feine Art.
Ich fand seine Provokation als Reaktion auf mein Anzweifeln seiner 
Aussage mehr als unmöglich, so etwas hat dann hier noch weniger etwas zu 
suchen. Man bedenke, dass ohne sein völlig unpassendes Kommentar diese 
Diskussion meinerseits niemals so ausgeufert wäre!
Was Du erwartest, kostet in der freien Wirtschaft richtig Ocken. Da gibt
es Gutachter, Prüfinttitute, etc. Zahl diese und beauftrage diese, dann
darfst Du sowas erwarten.

Da Du von deinem Verhalten her aber wenig zahlst, und dafür viel
erwartest...
Ich erwate nur eine vernünftige Antwort oder weitere für die Diskussion 
förderliche Fragen, wenn sich schon jemand die Mühe macht, sich daran zu 
beteiligen. FORDERN tue ich jedoch nichts, da besteht definitiv ein 
eklatanter Unterschied.

Ich weiß sehr genau, dass ich dir wahrscheinlich eher nichts für deine 
Hilfe direkt zurückgeben kann und werde, was aber nicht heißen soll, das 
ich mir über deine/eure Mühe nicht im klaren bin. Den nötigen Respekt 
dafür kann ich wahrscheinlich nur in Worten der Dankbarkeit zolln.

Darüber hinaus helfe ich jedoch wie du/ihr, an anderer Stelle genauso 
nahezu selbstlos und freiwillig aus wie und wo ich kann und unterstütze 
(andere) Leute bei ihren (technischen) Problemen und Entscheidungen, 
wohl in dem Wissen, dass meine Arbeit, wenn sie in der freien Wirtschaft 
zur Disposition stünde teilweise einige hundert bis tausend Euro kosten 
würde.

Ich denke ich habe meinem angestauten Frust nun genügend Luft verschafft 
und stelle mit einem weinenden und einem lachenden Auge fest, dass 
meinerseits zu diesem OT nichts mehr hin zu zu fügen ist.

In diesem Sinne ein dickes Entschuldigung an all diejenigen, die 
ebenfalls wirklich an dem Thema interessiert sind und denen ich nun 
durch meine drei endlos langen Beiträge die Sicht fürs wesentliche 
versperre.

------------------------------------------------------------

Ein letztes Mal zurück zum Thema:
Nun habe ich eben diesen sehr gelungenen Beitrag von Ulrich P. gelesen 
zu dem ich nur sagen kann: WOW!!! Genau sowas habe ich gesucht und 
bislang nirgends gefunden, es hört sich zumindest für mich nach einer 
selten ehrlichen Erfahrung und realistischen Einschätzung an. Vielen 
DANK!!!
Ich habe wesentliches daraus mitgenommen und werde es in meiner 
Entscheidungsfindung entsprechend gewichten.

Es ist in der Tat so, dass ich das Oszi nicht unbedingt Morgen kaufen 
muss und notfalls auch noch 2 Monate abwarten und sparen könnte, wobei 
mir dann 1-2 Jahre doch ein wenig zu lang sind.
Es macht mir auch nichts aus das Versuchskaninchen zu spielen und 
meinetwegen der Erste hier zu sein, der von seinen Eindrücken über 
dieses Gerät berichten kann. Trotzdem wollte ich wenigstens mal eure 
Meinungen dazu hören.

Gruß,
K. Knaab

P.S.: An den Moderator: Da der Beitrag von Ulrich P. wirklich für 
"Newbies" sehr informativ ist und ich den Lesefluss bis dahin nicht mit 
Gewalt unterbrechen möchte, kann der Moderator gerne meine Beiträge, die 
sich auf Norgan" beziehen, notfalls löschen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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K. Knaab wrote:
> ..schnippety..
>
> Ich weiß sehr genau, dass ich dir wahrscheinlich eher nichts für deine
> Hilfe direkt zurückgeben kann und werde, was aber nicht heißen soll, das
> ich mir über deine/eure Mühe nicht im klaren bin. Den nötigen Respekt
> dafür kann ich wahrscheinlich nur in Worten der Dankbarkeit zolln.
>

Nein, Du darfst da umgehend mehr tun. Mehr dazu unten.

> Darüber hinaus helfe ich jedoch wie du/ihr, an anderer Stelle genauso
> Es ist in der Tat so, dass ich das Oszi nicht unbedingt Morgen kaufen
> muss und notfalls auch noch 2 Monate abwarten und sparen könnte, wobei
> mir dann 1-2 Jahre doch ein wenig zu lang sind.
> Es macht mir auch nichts aus das Versuchskaninchen zu spielen und
> meinetwegen der Erste hier zu sein, der von seinen Eindrücken über
> dieses Gerät berichten kann. Trotzdem wollte ich wenigstens mal eure
> Meinungen dazu hören.
>


Fein, gut zu wissen dass Du bereits bist: Dann mach bitte das 
Versuchskanainchen, kauf das Ding und schreib hier wie Du damit 
zufrieden bist. Dann haste wirklich was zurückgegeben.

Wir warten gerne darauf.


>
> P.S.: An den Moderator: Da der Beitrag von Ulrich P. wirklich für
> "Newbies" sehr informativ ist und ich den Lesefluss bis dahin nicht mit
> Gewalt unterbrechen möchte, kann der Moderator gerne meine Beiträge, die
> sich auf Norgan" beziehen, notfalls löschen.


Du selbst hast die Möglichkeit, Deine Beiträge zu löschen. Spätestens 
wenn Du Dich ordnugnsggemäß im Forum registriert hast, steht Dir diese 
Funtkion zur Verfügung.


> Es ist in der Tat so, dass ich das Oszi nicht unbedingt Morgen kaufen
> muss und notfalls auch noch 2 Monate abwarten und sparen könnte, wobei
> mir dann 1-2 Jahre doch ein wenig zu lang sind.


Schon meinen weblink für Oszi-Alternativen angeschaut? Sonst noch mal 
hochscrollen.

hth,
Andrew

Autor: Ulrich P. (uprinz)
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Möchte mich einfach nur bedanken für die Bewertung meiner Ausführung. 
Tut auch mal gut :)

Im Grunde ist in diesem Thread genau das passiert, was immer bei so 
allgemeinen Fragen, welches Scope, welcher Controller, welches 
Betriebssystem, passiert und ich habe es eigentlich schon nach dem 2. 
Post erwartet.

Daher habe ich mich durch das Säbelrasseln nicht beeindrucken lassen, 
sondern es mit Interesse verfolgt. Es ist gut zu sehen, dass man sich 
auch beim menschlichen Aspekt ebenso annähern konnte, wie beim 
technischen.
Beides ist für ein Forum äußerst wichtig. Wir sind hier zwar nur als 
Elektronen vertreten, aber letztendlich doch wirkliche Menschen. Und das 
macht ein Forum lebendig.

Viele Grüße, und viel Erfolg bei der Suche nach einem passenden Scope.

Ulrich

Autor: Karl (Gast)
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Beruflich habe ich idR mit Agilent 6000ern zu tun, hab aber auch schon 
mal LeCroy Waverunner, einem billigen 100 MHz Tek oder den etwas älteren 
Agilents mit LA gearbeitet. Insbesondere das Tek ist mir dabei in Sachen 
Verarbeitungsqualität und Triggermöglichkeiten negativ aufgefallen. Ich 
hab das dann immer auf den Klassenunterschied geschoben. Neulich auf der 
Electronica war es an der Zeit, den Jungs von Rigol einen Besuch 
abzustatten und ich kann sagen: Nicht schlecht. Haptisch angenehme 
Knöpfe, flüssige Bedienung, Trigger auf Pulsbreite. Ich würde fürs 
µC-Hobby ein Kombiscope von Rigol mit LA nehmen.

Autor: Ulrich P. (uprinz)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Wie die Zeiten sicher verändern...

Als ich meinen ersten Computer gebastelt habe, reichte noch ein 
Tektronix 308 Data Analyzer, aber der war vermutlich damals ebenso teuer 
wie ein MixedMode Oszi heute. Und dann schaffen wir uns auch noch solche 
modernen Kaliber fürs Hobby an... Es kann einfach keine 
Wirtschaftskriese kommen, die ist nur eingeredet :) Selbsterfüllende 
Prophezeihung, nennt man das, glaube ich.

Jedenfalls habe ich den TEK 308 von damals retten und fast komplett 
wieder herstellen können, wie man im Anhang sehen kann :)
Suche noch diese Schmidttrigger/Differenz Treiber für den 8-Kanal 
Tastkopf. Ist nicht TTL, sondern ECL oder so ähnlich, hab's vergessen 
und Schaltplan gerade verkramt. Werde dazu mal nen eigenen Thread 
aufmachen.
Ein paar Bilder hier: http://www.setv.org/tek308.html
Immerhin kann der schon einige andere Protokolle nebenbei, also Serielle 
mit bis zu 9600 Baud... in Hex Octal und ASCII...
Oha, der geht immerhin noch bis zu 500USD über den 
(Gebraucht-)Ladentisch.

Gruß, Ulrich

Autor: pinsonne-elektronik (Gast)
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Hallo, alle zusammen,

wer einen preiswerten deutschen Händler für UNI-TREND sucht, ist hier 
richtig:
www.pinsonne-elektronik.de

Dort gibt es UNI-T /UNI-TREND und Rigol Messgeräte.
das Rigol DS1022CD  mit 400MSa/s  für 679,- Euro
sehr intuitive Bedienbarkeit, gute schnelle Software,
umfangreiche Funktionalität und 2 Analog + 16 Digitalkanäle

das UNI-T UT2042C, 500MSa/s, 2CH, FFT, Farbdisplay TFT, 1Mpoint interner 
Speicher, Front USB, Kurve kann als Bild oder mit 
2500Ertfassungs-Punkten
abgespeichert werden, hat Real und Equivalent Sampling

Weiterhin gibt es noch die UT2000CE Serie mit 1GSa/s für etwas mehr 
Geld.

Schaut mal vorbei !

mit freundlichen Grüßen www.pinsonne-elektronik.de

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Herr Pinsonne, ihre Firma hat in diesem Forum eigentlich einen guten 
Ruf. Versauen Sie ihn nicht durch ungefragte Werbung.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Ich will mich jetzt hier auch schnell einklinken, irgendwann will ich 
auch ein Scope anschaffen.

Ich hab da schon länger eins im Auge, und zwar eines von GW Instek, das 
GDS2204. 200 MHz Bandbreite und 4 Kanäle. Das liegt preislich grade noch 
so knapp drin, könnte ich noch verschmerzen.... Leider hab ich überhaupt 
keine Erfahrung mit Instek, scheint ein relativ unbekannter Hersteller 
zu sein? Kennt einer von euch die Instek Geräte, vlt. sogar das GDS2204? 
Was kann man dazu sagen? Ich will vor allem an Mikrocontrollern 
rummessen (ARM7, LPC2000) und solchen Kram, ich denke da reichen die 
besagten 200 MHz gut. Ich will aber schon noch bisschen Reserve haben, 
schliesslich will ich nicht in 2 Jahren wieder ein neues Gerät kaufen 
;-)
Ich muss ein 4 Kanal Scope haben, 2 finde ich einfach ein bisschen 
popelig... Mannomann, wie die Ansprüche steigen, wenn man sich an das 
Zeug gewöhnt hat: Auf Arbeit hab' ich ein HP Infiniium. 1 GHz 
Bandbreite, mal 4 Kanäle... DAS wär was schönes, würde mein Bankkonto 
aber Augenblicklich tief ins Minus treiben :-(
Gibts zum Instek vlt. eine günstige Alternative?
Kann wer ein anderes Gerät empfehlen oder von seinen Erfahrungen mit dem 
GW Instek Teil berichten?

Grüsse
    Tobias

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Tobias Plüss wrote:
> Ich will mich jetzt hier auch schnell einklinken, irgendwann will ich
> auch ein Scope anschaffen.

Weihnachten steht ja bald vor der Tür.

>
> Ich muss ein 4 Kanal Scope haben, 2 finde ich einfach ein bisschen
> popelig...

Aha. Das ist ja mal interessant.


> Mannomann, wie die Ansprüche steigen, wenn man sich an das
> Zeug gewöhnt hat: Auf Arbeit hab' ich ein HP Infiniium. 1 GHz
> Bandbreite, mal 4 Kanäle... DAS wär was schönes, würde mein Bankkonto
> aber Augenblicklich tief ins Minus treiben :-(
> Gibts zum Instek vlt. eine günstige Alternative?
> Kann wer ein anderes Gerät empfehlen ..


Na klar: Auf's Speichern verzichten und ein Tektronix 2465 nehmen. 
300MHz, 4 Kanäle - ich möchte sowas nicht mehr missen.

Falls es interessiert: schau unter www.quoka.de.


hth,
Andrew

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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> Aha. Das ist ja mal interessant.

Sorry, ich wollte dich nicht beleidigen :D
Ich meinte damit: Ich finde für mich 2 Kanäle nicht so toll. Schnell mal 
möchte man noch ein 3. Signal messen, und dann muss man immer die 
Tastköpfe irgendwo anders anschliessen. 4 Kanäle reicht völlig, aber mit 
2 komme ich nicht so gut klar, das ist halt bei dir vlt. anders ;-)
Jedenfalls möcht ich schon gerne 4 haben, es arbeitet sich einfach 
wesentlich einfacher so.
Sehr schön wäre natürlich auch so eine PCI-Messkarte von NI, die haben 
bis zu 8 Kanäle, aber kosten auch dementsprechend....

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Tobias Plüss wrote:
>> Aha. Das ist ja mal interessant.
>
> Sorry, ich wollte dich nicht beleidigen :D
> Ich meinte damit: Ich finde für mich 2 Kanäle nicht so toll. Schnell mal
> möchte man noch ein 3. Signal messen, und dann muss man immer die
> Tastköpfe irgendwo anders anschliessen. 4 Kanäle reicht völlig,
...

Hallo???

Nun, ich habe Dir ja auch sachlich eine Alternative genanntt, die 4 
Kanäle und >200MHz erfüllt.
Du könntest jetzt den fehlenden Digitalismus am Scope bemängeln. Aber 
preislich und von der Verläßlichkeit der Meßgenauigkeit ist die von mir 
genannte Alternative wohl eine Überlegung wert.


hth,
Andrew

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Tobias Plüss wrote:
> Ich hab da schon länger eins im Auge, und zwar eines von GW Instek, das
> GDS2204. 200 MHz Bandbreite und 4 Kanäle. Das liegt preislich grade noch
> so knapp drin, könnte ich noch verschmerzen.... Leider hab ich überhaupt
> keine Erfahrung mit Instek, scheint ein relativ unbekannter Hersteller
> zu sein?

Nein, die sind durchaus bekannt. Die Geräte aus der GDS-2000 Serie sind 
für den Preis vernünftige Geräte und machen einen robusten Eindruck 
(nein, ich habe nie eins vom Tisch geworfen um das zu testen :-)).

> Kennt einer von euch die Instek Geräte, vlt. sogar das GDS2204?

Ich habe mit denen schon öfters rumgespielt und gearbeitet, auch mit 
einem GDS-2204. Vernünftiges Zeug. Wie bei jedem Gerät, ob in der 
gleichen Preisklasse oder teurer, gibt es Dinge, die man vielleicht 
gerne etwas anders hätte. Aber nichts, worüber ich mich aufgeregt habe.

> Gibts zum Instek vlt. eine günstige Alternative?

Wenn du die normalen Preise kennst, dann solltest du doch wissen, dass 
die Instek-Geräte durchaus günstig sind. Andere günstige Hersteller 
liegen bei vergleichbarer Qualität in vergleichbaren Preisbereichen.

Autor: Dino S. (Gast)
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>Ich will vor allem an Mikrocontrollern rummessen (ARM7, LPC2000) und
>solchen Kram, ich denke da reichen die besagten 200 MHz gut.

Bei den µCs mit internem Speicher sieht man die Taktfrequenz ja 
garnicht. 60MHz wären meines Erachtens schon ausreichend.
Anstatt auf hohe Bandbreite zu schielen, würde ich eher einen Oskar 
nehmen, der IIC-, UART-, CAN, ... Formate/Protokolle entziffern und 
anzeigen kann. An einer Empfehlung dafür wäre auch ich interessiert.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@Hannes
Du scheinst die Teile gut zu kennen. Wie ich sehe, gibts dazu auch ne 
Software für Windows. Taugt die was? Was kann man mit der machen? Schön 
wäre es, wenn man damit auch vom PC aus was messen könnte. Oder kann man 
damit lediglich die Bilder anschauen?

@Dino
Gibt es Scopes, die I2C-Eingänge und so weiter haben, womit man das Zeug 
dann entschlüsseln kann? Das wär ja was ganz geiles. Aber vermutlich 
schweineteuer....

Autor: A. K. (prx)
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Gibt es das in der Klasse überhaupt? Riecht für mich mehr nach 2-Kanal 
Oskar plus Intronix-LA, denn bei einem LA ist Dekodierung die Regel.

Kreative Zeitgenossen können das natürlich anhand von online verfügbaren 
Scan-Daten zur Not auch selber dekodieren. Ist aber in der Handhabung 
nicht gleichwertig.

Autor: Dino S. (Gast)
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>Gibt es Scopes, ...

Das weiß ich eben auch nicht, aber das wäre eine echte Erleiterung bei 
Entwicklungen. Es kann sein, daß ich soetwas einmal bei USB-Scopes 
gelesen habe. Der Aufwand wäre vermutlich geringer, als eine FFT zu 
implementieren.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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> bei USB-Scopes

Wobei man ja meist über die USB-Scopes nicht viel gutes liest, zumindest 
über die günstigen. Die sollen meist eine recht beschränkte Bandbreite 
und nen kleinen Speicher haben.... Ich weiss nicht ob was dran ist, aber 
ich hab sowas hier (oder irgendwo anders, kann mich nicht erinnern) 
schon öfter gelesen.

Autor: A. K. (prx)
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Bin ich nicht so sicher. FFT ist wenig Code und den kann man irgendwo 
abschreiben. Bischen ungünstig wenn der Prozessor ar...lahm ist, aber 
einfach realisiert.

Dekodierung hingegen ist ziemlich viel Code. Steckt nicht viel Hirn 
drin, aber viel Arbeit für zig Protokolle, die man zudem alle erst 
einmal kennenlernen und dann auch mal testen muss. Ist nämlich vom 
Anwender relativ einfach nachprüfbar.

Als FFT kannst du mir jedoch erst einmal alles vorsetzen was irgendwie 
danach aussieht. Lässt sich ohne Messpark schlecht kontrollieren, 
solange du darauf achtest, dass der Peak für die Grundfrequenz 
wenigstens da liegt, wo zusammen mit mir der Rest vom Oszi die 
Grundfrequenz sieht - was bei meinem Rigol netterweise nicht der Fall 
ist.

Autor: A. K. (prx)
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@Tobias: Grundsätzlich spricht nichts dagegen, bei einem DSO das Display 
wegszulassen, den Prozessor stark einzudampfen und das dann als USB-DSO 
zu verkaufen. Was Rigol wohl beim VS5000 gemacht haben dürfte.

Die meisten billigen USB-DSOs sind jedoch von Herstellern, die man 
vorher noch nicht als DSO-Hersteller kannte. Und die Analogtechnik, die 
ja nun einmal vorneweg unvermeidlich ist, ist bei höheren Bandbreiten 
schwieriger zu beherrschen - wenn es mehr als ein Schätzeisen werden 
soll.

Rigol selbst hat bei seiner neuesten (meiner Zählung nach vierten) 
DSO-Generation laut rausposaunt, dass darin das erste in China selbst 
enstandene analoge Frontend steckt. Woraus man schliessen darf, dass 
alles was sonst so aus China kommt zumindest in dieser Hinsicht entweder 
lizenziert oder geklaut ist.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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> dass darin das erste in China selbst enstandene analoge Frontend steckt

Und da sind die noch stolz drauf oder was? :o

Autor: A. K. (prx)
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Tobias Plüss wrote:

>> dass darin das erste in China selbst enstandene analoge Frontend steckt
> Und da sind die noch stolz drauf oder was? :o

Kann ich nicht beurteilen, ich kenne dieses Modell nicht.

Jedenfalls wäre ich mit solchem Spott vorsichtig. Die chinesischen 
Ingenieure sind nicht dümmer als die hiesigen, und fehlende Erfahrung 
kommt mit den Jahren. Und was Motivation und Ehrgeiz angeht mögen die 
uns manchmal voraus sein (Wittig&Nachf. macht da ja auch nicht unbedingt 
Hoffnung).

Ich kann mich jedenfalls noch an den Spott über die ersten Generationen 
japanischer Autos erinnern. Und an das Erschrecken danach.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
Datum:

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Mag sein. Aber Dinge, die aus China kommen, sind meist einfach nur 
billig. Hast du im Offtopic-Forum den Thread gesehen, wo die Chinesen 
die Schaltung von so nem USB-ISP-Adapter gebaut und verkauft haben? 
Anscheinend wurde da vollkommen Amateurhaft gearbeitet (ich hab aber 
nicht den ganzen Thread gelesen, weiss somit nicht wies in der 
Geschichte weiter ging). Auf jeden Fall möcht' ich keine wichtigen 
Messungen machen, mit einem Gerät, das von irgendwelchen chinesischen 
Bastlern gebaut wurde, die an allen Ecken und Enden gespart haben, 
sodass das Gerät zwar halbwegs funktioniert, aber schon auseinander 
fällt wenn man mal hustet.
Hoffentlich kommt wenigstens die Software von dem DSO nicht aus China; 
ich hatte paar mal schon PDAs "Made in China" mit so Software drauf... 
Das Zeug war grottenschlecht ins Englische übersetzt, voller Fehler, 
teilweise mit Zeichen die nicht angezeigt wurden, das tat fast 
körperlich weh wenn man das Programm schon nur anschaute. Also wirklich 
- Geiz ist definitiv nicht geil. Wenn ich mal ein Scope kaufe, werde ich 
gerne ein bisschen was mehr drauf legen, um was brauchbares zu kriegen - 
ohne Analog-Frontend aus China ;-)

Aber hast schon Recht mit den Autos. Ich hab ja selber nen Toyota :D

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Tobias Plüss wrote:
> @Hannes
> Du scheinst die Teile gut zu kennen.

Na ja, verheiratet bin ich mit ihnen nicht.

> Wie ich sehe, gibts dazu auch ne Software für Windows. Taugt die was?

Was sie kann macht sie problemlos, sie kann allerdings nicht viel.

Was übrigens kein spezielles Problem von Instek ist. In der Preisklasse 
kenne ich kein Oszilloskop, bei dem man eine High-End Software 
mitbekommt.

> Was kann man mit der machen?

Man kann sich den Bildschirm anschauen, auch schön groß. Was zum 
Beispiel ganz lustig ist, wenn man das Oszilloskop etwas weiter weg 
stehen hat, jemandem was zeigen will oder die Brille gerade nicht 
findet. Was man auch kann ist Videos aufzeichnen.

Messwert-Rohdaten bekommt man ebenfalls, im CSV-Format, das man z.B. in 
Excel importieren kann.

Was nicht gut funktioniert ist der Teil, mit dem man individuelle 
Kommandos zum Oszilloskop senden kann und die Antworten bekommt. Es 
geht, aber ich finde die Bedienoberfläche ist viel zu umständlich 
gemacht.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass man sich bei Instek ein 
Programmierhandbuch runterladen kann. Bei anderen Oszilloskopen in der 
Preisklasse muss man erst mal das Protokoll beziehungsweise die 
SCPI-Kommandos Reverse-Engineeren. Eine andere gute Nachricht ist, dass 
sich das Oszilloskop nach der Installation der Instek USB-Treiber über 
einen virtuellen COM-Port ansprechen lässt. Daher kann man mit einem 
einfachen Terminal-Programm mit dem Oszilloskop reden. Genauso müsste 
jede Programmiersprache taugen mit der man eine serielle Schnittstelle 
bedienen kann.

An Steuerbefehlen habe ich nichts vermisst, allerdings habe ich nie 
etwas wirklich kompliziertes gemacht, nur Messwerte mit einem 
Terminal-PRogramm abgefragt. Müsste ich etwas kompliziertes mit einem 
Instek-DSO machen, dann würde ich mir das schnell zusammenprogrammieren, 
statt auf die mitgelieferte Software zu setzen.

Ach ja, von Instek gibt es auch LabView Software. Die habe ich mir nie 
angesehen.

Autor: Lutz (Gast)
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@pinsonne
>Hallo, alle zusammen,
>wer einen preiswerten deutschen Händler für UNI-TREND sucht, ist hier
>richtig: www.pinsonne-elektronik.de

Rigol scheint ja auch bei Ihnen zu laufen, allerdings konnte ich das 
nigelnagelneue DS1052E noch nicht finden. Ihr Mitbewerber bietet es ja 
für stolze 799 Euronen an, wobei der Listenpreis laut Rigol bei 595 US$ 
liegt (knapp 470 €).

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@Hannes

> Na ja, verheiratet bin ich mit ihnen nicht.

Das hoffe ich doch wohl ;-)

Zum Bildschirm fällt mir auch noch was ein:
Der ist ja nur 234 x 320 Pixel gross. Das ist ja sehr mickrig, oder 
nicht? Kann man da drauf überhaupt noch was sehen? Mein erster PDA hatte 
320 x 240. Das war ein superkleines Display, da brauchte ich fast schon 
ne Lupe zu ;-)
Wie schaut das beim Instek aus?

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Das Display geht.

In der Preisklasse haben alle DSOs die ich kenne 8-Bit Wandler. Die 
Wandler können also gar nicht mehr als 256 unterschiedliche Werte 
liefern. Eine horizontale Displayauflösung in dem Bereich geht daher 
erstmal OK. Etwas mehr wäre besonders dann schöner, wenn man mehrere 
Kanäle gleichzeitig darstellt. Besser würden die Signale dadurch dank 
der 8-Bit Wandler allerdings nicht.

Ich glaube, nur Owon hat wesentlich höher auflösende Displays, aber die 
Dinger haben andere Nachteile.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Hannes Jaeger wrote:

> In der Preisklasse haben alle DSOs die ich kenne 8-Bit Wandler. Die
> Wandler können also gar nicht mehr als 256 unterschiedliche Werte
> liefern. Eine horizontale Displayauflösung in dem Bereich geht daher
> erstmal OK.

Ich nehme an du meinst die vertikale Auflösung.

Arg eng wird es bei QVGA wenn man die die 16 digitalen und die 2 
analogen Kanäle vom Rigol gleichzeitig sehen will, denn das geht dann 
nur noch übernander. Bei 4 Kanälen (bzw. Ausschnittvergrösserung, ergibt 
4 sichtbare) ist es noch erträglich, aber da kann man schon mal an VGA 
denken, besonders wenn es nicht nur um Digitaltechnik geht.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
Datum:

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Also ist der Bildschirm wirklich gross genug, dass man die Signale gut 
erkennen kann?
Also ich kann mir gut vorstellen das Teil zu kaufen, wenn ich mir mal 
sicher bin dass sich damit arbeiten lässt.

Dino sagte ja, 60 MHz Bandbreite reichen schon für Messungen an den 
meisten uCs. Mal ne Frage: Ist da was dran, dass die Bandbreite 
mindestens 10x so hoch sein sollte, wie das schnellste Signal, das man 
noch vernünftig erkennen will? Ich denke da besonders an rechteckige 
Signale, wie sie ja in digitalen Schaltungen ünlich sind.
Mit nem 60er könnte ich ja max. 6 MHz noch vernünftig messen. Wie würde 
denn ein Signal von, sagen wir 12 MHz, auf einem solchen Scope aussehen?
Ich würd mir auf jeden Fall die 100 MHz oder gar 200 MHz kaufen, wenns 
nicht so kritisch ist mit der Bandbreite eher noch das 100er Teil.

Ah ja, hey mir fällt noch was ein was ich mal hier gelesen habe. Und 
zwar sagte mal jemand, dass sich die Sampling Rate des Scopes auf die 
Anzahl der Benutzten Kanäle aufteilt. Die Instek Teile als Beispiel 
bieten ja im Real Mode 1 GSa/s. Bei 4 Kanälen wären das ja 'nur' noch 
250 MSa/s. Stimmt das oder ist das Quatsch? Würde man den Unterschied 
überhaupt merken, ob ein Signal jetzt mit 250M oder 1GSa/s aufgenommen 
wurde?
Und was bedeutet es, wenn im "Equivalent Time Mode" das Gerät 25GSa/s 
hat? Von so nem Mode habe ich noch nie gehört. Wozu braucht man das? 
Wenn schon 25 GSa/s machbar sind, warum haben denn selbst teure Geräte 
meist nicht über 2 GSa?

Du siehst: Ich will mich rundum absichern, bevor ich was kaufe. Aber das 
wird wohl den meisten hier gleich gehen ;-)
Ich hab schon mal nen Müll gekauft (war zum Glück kein Scope, aber es 
war trotzdem ein teurer Spass).

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Tobias Plüss wrote:

> Dino sagte ja, 60 MHz Bandbreite reichen schon für Messungen an den
> meisten uCs. Mal ne Frage: Ist da was dran, dass die Bandbreite
> mindestens 10x so hoch sein sollte, wie das schnellste Signal, das man
> noch vernünftig erkennen will?

Kommt drauf an, was man da dran genau erkennen will.

Ob der 16MHz Quarz schwingt siehst du auch mit einem 10MHz Billigstteil. 
Wenn du aber einen externen DRAM-Speicher für ein ARM9-Controller baust, 
dann bist du mit einem 60MHz DSO etwas knapp dran.

Den Inhalt eines 10MHz SPI wirst du mit einem 60MHz Teil problemlos 
erkennen, Bei der Flankensteilheit hingegen wirst du nicht sicher sein, 
ob's die vom Signal oder die vom Scope ist.

> denn ein Signal von, sagen wir 12 MHz, auf einem solchen Scope aussehen?

12MHz Rechteck = 12MHz/1 + 36MHz/3 + 60MHz/5 usw...

Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Rechteckschwingung. Wenn die 5. noch 
drin ist, sieht das Signal schon einigermassen nach Rechteck aus.

> zwar sagte mal jemand, dass sich die Sampling Rate des Scopes auf die
> Anzahl der Benutzten Kanäle aufteilt. Die Instek Teile als Beispiel
> bieten ja im Real Mode 1 GSa/s. Bei 4 Kanälen wären das ja 'nur' noch
> 250 MSa/s. Stimmt das oder ist das Quatsch?

Kommt in der Einstiegsklasse nicht selten vor. Dringens empfohlen: Vor 
dem Kauf das Handbuch gründlich studieren. Da steht beispielsweise sowas 
drin.

> Und was bedeutet es, wenn im "Equivalent Time Mode" das Gerät 25GSa/s
> hat? Von so nem Mode habe ich noch nie gehört.

Es wird wiederholt abgetastet, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. 
Insgesamt entsteht so ein zeitlich sehr viel höher abgetastetes Bild. 
Geht aber nur wenn das Signal repetitiv ist, vergleichbar zu Analogoszi.

Bei einem 1GS/s 60MHz DSO ist das überflüssig. Beim Rigol DS1102C mit 
400MS/s bei einem und 200MS/s bei zwei Kanälen (s.o.), aber 100MHz 
Bandbreite hingegen ist es sehr hilfreich.

> Wenn schon 25 GSa/s machbar sind, warum haben denn selbst teure Geräte
> meist nicht über 2 GSa?

Die 25GS/s dürften sich aus dem Datasheet des Sample&Hold Speichers in 
der Abtastung ergeben. Da steht wahrscheinlich irgendwo 40ps drin. Ist 
als Angabe ungefähr so sinnvoll wie die maximale Geschwindigkeit eines 
Porsche beim freien Fall von der Klippe.

Autor: guest (Gast)
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Hi,

kurze Frage zum Scopekauf: Datatec hat gerade das Tektronix 2022B für
unter 2000,- incl. MWST gelistet.
Kann man dort eigentlich auch als Privatmann kaufen?

best regards,

Max

Autor: Dino S. (Gast)
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> Mal ne Frage: Ist da was dran, dass die Bandbreite mindestens 10x so
>hoch sein sollte, wie das schnellste Signal, das man noch vernünftig >erkennen 
will?

Nein.

Die Angabe zur Bandbreite beim Oszilloskope bezieht sich bei DSOs auf 
die analoge Eingangsstufe und meint die -3dB Grenze, wie üblich.
Die Abtastrate gibt an, mit welcher Frequenz dieses Analogsignal durch 
einen ADC gewandelt wird. Ein einmaliges Ereignis (single shot) wird mit 
dieser Abtastrate erfaßt. Ein 400MS/s Skope wird bei 60MHz knapp 7 
Punkte/Periode liefern, was zunächst bescheiden aussieht. Da aber meist 
nicht die einzelnen Abtastpunkte eines Signals angezeigt werden, sondern 
diese mit Linien verbunden (interpoliert) werden, ist die Darstellung 
angnehmer.

>Und was bedeutet es, wenn im "Equivalent Time Mode" das Gerät 25GSa/s
>hat? Von so nem Mode habe ich noch nie gehört. Wozu braucht man das?

Bei periodischen Signalen steht der Signalverlauf immer wieder zur 
Verfügung. Ausgehend vom Triggerpunkt kann man nun in Abständen von z.B. 
0,1ns bis 2,4ns das Signal phasenverschoben einlesen und erhält damit 
die fehlenden Kurvenpunkte, die bei einer Einzelabtastung nicht meßbar 
waren. Will man das ganze Werbewirksam verkaufen, spricht man nun von 
einer Abtastrate vom 10GS/s. Anstatt 7 Punkten/Periode sind es jetzt ca. 
160.

Auch mit einem 60MHz Gerät kann man Phasenverschiebungen zwischen zwei 
Signalen deutlich machen, die im ns-Bereich liegen. Allerdings wird man 
bei einem 100MHz Signal nicht mehr die Kurvenform wiedergeben können und 
auch die Amplitude nicht messen können.

>Wenn du aber einen externen DRAM-Speicher für ein ARM9-Controller baust,
>dann bist du mit einem 60MHz DSO etwas knapp dran.

Zum einen willst Du das ja nicht, (wehe Du sagst jetzt "ja") und zum 
anderen liefert ein µP mit DRAM-Schnittstelle definierte Ausgangssignale 
synchron zur internen Taktfrequenz. Um die Funktion zu überprüfen, 
reicht ein 60MHz Teil. Wenn Du Deinem DRAM Lieferanten aber nachweisen 
willst, daß die Zugriffszeit 2,18ns zu langsam ist, reicht Dir auch kein 
200MHz Teil.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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> Zum einen willst Du das ja nicht,

Stimmt. Später vielleicht aber ;-)
Mist nur, dass die NXP-Teile nur im BGA leiferbar sind. Das wird 
hässlich zum Löten.... Ich sollte mal in der Firma fragen, ob ich das 
dort machen könnte. Ohne dass ich vorher weiss wie löten, mach ich nix 
mit ARM9 im BGA :D

Mannomann, Elektronik ist ein teures Hobby.

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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Gast wrote:
> Bei den gebrauchten Teks in dem Preisbereich ~450 Euro, geht man von
> Ebay als Referenz für die marktüblichen Preise aus, hat man öfters nicht
> einmal USB, FFT etc.

Wir haben in der Firma ein Tektronix mit USB und FFT. Beides ist nicht 
zu gebrauchen. Der USB-Anschluss entspricht keiner Norm, so dass man 
immer bizarre Tektronix-Software braucht, die nicht wirklich brauchbar 
ist. FFT hat kein Averaging und zappelt somit einfach nur rum, ohne dass 
man irgendwas sehen könnte.

> So ein Chinaböller birgt aber auch ordentliches Risiko, was Bugs,
> Qualität der Verarbeitung analoger Signale, Haltbarkeit usw angeht.

Ja, unser Tektronix hat auch konstant 2 mV RMS Rauschen. Egal bei 
welcher Bandbreite.

> Dehalb entschloss ich selber kürlich lieber günstiges, altes, analoges
> Scope zu "schießen" und das Großgeld in naher Zukunft im Logicport
> anzulegen. Denke, wenn man hauptsächlich Messequipment für
> Micocontrollergeschichten braucht, macht das Sinn.

Würde ich auch sagen. Ich hab mir kürzlich ein Tektronix 549 zugelegt, 
mit 4-Kanal Einschub und 2 getrennten Speicherbereichen.
http://www.messmuseum.de/tek549.htm

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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guest wrote:
> Hi,
>
> kurze Frage zum Scopekauf: Datatec hat gerade das Tektronix 2022B für
> unter 2000,- incl. MWST gelistet.

Ich glaub, das ist der Typ, den wir auch in der Arbeit haben. Ich 
glaube, wir haben 800 Euro gezahlt. Die 800 Euro ist das Teil aber 
definitiv nicht wert. FFT kannst Du bei den Kisten vergessen, das 
funktioniert nicht wirklich. (kein Averaging)
Die Teile rauschen mit 2mV RMS egal welche Bandbreite man hat.

Im Moment möchte ich wirklich von Tektronix abraten. Wir hatten kürzlich 
auch eine Teststellung eines 64k Euro Realtime-Spektralanalysators da. 
Das Teil mischt eine Hochfrequenz auf IQ-Werte herunter und führt 
darüber dann eine FFT durch. Dabei fallen nur ungefähr 400 Megabyte pro 
Sekunde an Daten an. Trotzdem schaffte das Teil es nicht, die Daten 
gleich an den eingebauten PC zu liefern, sondern speicherte die in einem 
winzigen 1 Gigabyte Speicher ab. Dieser Speicher konnte dann mit 
ungefähr 40 Megabyte pro Sekunde ausgelesen werden. Da ich den Speicher 
nur entweder vom A/D-Wandler beschreiben, oder auslesen kann habe ich 
immer, auch in der niedrigsten Bandbreite, Todzeiten.

Autor: Gast (Gast)
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Moin,

habe zur Zeit ebenfalls die Qual der Wahl mir ein neues "günstiges" DSO 
zuzulegen. Unter anderem habe ich auch mit den Uni-Trend Dingern 
geliebäugelt... hat mittlerweile jemand hier Erfahrungen damit 
gesammelt?

Wie schneiden die im Vergleich zu den Wittig/Welec Geräten ab? Ich habe 
über die fast nur schlechtes hier gelesen, daher die Überlegung, ob die 
überhaupt eine Alternative sind. Gestern Abend ist in der Bucht ein 
Posten Welec W2024A (200 MHz, 4-Kanal!!!) für gerade einmal 320 EUR 
weggegangen, mit der Ausstattung könnte ich ggf. zu solch einem Preis 
mit den Softwarefehlern leben... denke ich (oder nicht?!?).
Auf der Welec Homepage ist ein Vergleich zwischen der Welec 2000er und 
der Tektronix TDS2000er Reihe zu finden, laut dessen die Welec 
wesentlich Rauschärmer sind, kann das einer bestätigen? Ist bei den 
Welec nur die Software Mist oder auch die Hardware minderwertig???

Autor: Lutz (Gast)
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So wie ich es aus dem Netz extrahiert habe:
- Welec, wenn der Weg das Ziel ist (also die Kiste zum Laufen zu 
bringen, so daß es zumindest erträglich ist)
- Wenn man das Gerät benutzen, also messen will: Eben nicht Welec nehmen

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Gast wrote:
> Moin,
>
> habe zur Zeit ebenfalls die Qual der Wahl mir ein neues "günstiges" DSO
> zuzulegen. Unter anderem habe ich auch mit den Uni-Trend Dingern
> geliebäugelt... hat mittlerweile jemand hier Erfahrungen damit
> gesammelt?

Ja.

>
> Wie schneiden die im Vergleich zu den Wittig/Welec Geräten ab? Ich habe
> über die fast nur schlechtes hier gelesen, daher die Überlegung, ob die
> überhaupt eine Alternative sind. Gestern Abend ist in der Bucht ein
> Posten Welec W2024A (200 MHz, 4-Kanal!!!) für gerade einmal 320 EUR
> weggegangen,

Ich konnte diesmal leider nicht höher pushen, werde aber beim nächsten 
Mal mehr powern.


>  mit der Ausstattung könnte ich ggf. zu solch einem Preis
> mit den Softwarefehlern leben... denke ich (oder nicht?!?).


Das mußt Du entscheiden. Du siehst hier im Forum  ja genug Antworten, 
die davon abraten.

> Auf der Welec Homepage ist ein Vergleich zwischen der Welec 2000er und
> der Tektronix TDS2000er Reihe zu finden, laut dessen die Welec
> wesentlich Rauschärmer sind, kann das einer bestätigen?


Ich hatte die Geräte nebeneinander im Labor, 2 x Welec, 2 x Tektronix. 
Meine Ergebnisse waren genau umgekehrt- aber vielleicht habe ich ja 
einen Mess- Fehler gemacht ??

> Ist bei den
> Welec nur die Software Mist oder auch die Hardware minderwertig???

Schau halt mal in die anderen Threads zu diesen Themen, da steht das 
überdeutlich (finde ich zumindest) was andere dazu meinen.

Autor: Gast DSO Käufer (Gast)
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Hallo zusammen,
hat nun jemand so ein UNI-T UT2102 oder ein anderes DSO der UT2000 Serie 
gekauft und wenn ja eines der UT2000C Serie oder der UT2000CE Serie.

Wenn ja wo?
Was sind die Erfahrungen, Screenshots?

mfG

Autor: Rawi (Gast)
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Zum Rauschen des Eingangsverstärkers habe ich ein paar Meßergebnisse 
zusammengestellt:

http://www.alice-dsl.net/rmw/de/elec/w2024A.html#100_Input

Autor: rgf (Gast)
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Das UNI-T gibts ja nun mittlerweile auch bei reichelt, momentan gar 
vergriffen. Scheint recht beliebt zu sein. Ein Kollege setzt es im KFZ 
Elektronikbereich ein. Signalqualität, Messgenauigkeit sind soweit in 
Ordnung teilt er mit. Inwifern das auch für meine Projekte passt, werde 
ich herausfinden wenn ich es ebenfalls gekauft habe.

Wenn es Mist sein sollte, hat man ja glücklicherweise ein Rückgaberecht.

Autor: RS232 (Gast)
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Ist das 100 MHz Gerät auch vergriffen?

Bin auch gerade am überlegen.

Auf das 40 MHz Gerät wird man wohl Wochen warten müssen.
Da nimmt Angelika nur Vorbestellungen für entgegen.
Liefertermin völlig offen.

Vielleicht ist das große Containerschiff ja schon unterwegs.

Autor: Jens PICler (picler)
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RS232 schrieb:
> Ist das 100 MHz Gerät auch vergriffen?
> ...
> Auf das 40 MHz Gerät wird man wohl Wochen warten müssen.
> Da nimmt Angelika nur Vorbestellungen für entgegen.
> Liefertermin völlig offen.

Vielleicht ist farnell.de eine Alternative. Die haben sowohl das 40MHz 
als auch das 100MHz-DSO vorrätig. Sind allerdings etwas teuer als 
Angelika...

Autor: Hans (Gast)
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Bei Farnell gibts das UT-2152C mit 150MHz Bandbreite, aber "nur" 500MHz 
Abtastrate für 467€+Sanierungsbeitrag für notleidene Banken.
Wäre das Teil eine brauchbare Alternative in dieser Preisklasse?
Das GW INSTEK GDS-1062 gäbe es dort auch um 435€

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Nur mal so eine Frage:
Hat seit dem 26.11.08 noch immer NIEMAND eines der erwähnten Oszis 
erworben???

Gibt es noch immer keine Erfahrungen damit?

Oder sind alle, die sich eins gekauft haben, verstummt???

Danke & Gruß,
Alex

Autor: R. Freitag (rfr)
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Doch, ich. Ich habe ein UT2102 bei reichelt erhalten. ich bin zufrieden, 
es tut, was es soll und was ich brauche, ist drin. Ich arbeite bei 
Frequenzen bis 60 MHz, etwas Analogtechnik und Bussysteme. bei reichelt 
habe ich Umtauschrecht, was auch einklagbar ist, wenn es drauf ankommt, 
und auch das produkthaftungsrecht gilt hier. Insofern kaufe ich für 
einen geringen betrag erheblich Sicherheit hinzu. rechnet man die 
Einfuhrkosten und die Steuer hinzu, kommt man auf mehr Geld als die 599 
Euronen, die es derzeit kostet.

Prüfköpfe und allerlei, und eine CD suind dabei.


Grüsse
Robert

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Wie viele und welche ADCs haben die UNI-T DSOs ?

Autor: Gast (Gast)
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Im Uni-T UT2000Ce sind zwei ADC mit 8bit und je 500MSa/s real.
Im 1 Kanalbetrieb arbeiten beide Wandler versetzt.

mehr zu den Uni-T UT2000 Geräten steht unter:
Beitrag "Reichelt: 2-Kanal Farb-DSO für 350€ :)"

Das Gerät ist intuitiv zu bedienen!

Autor: Kami H. (herrkami)
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Ist zwar schon länger her mit dem Thread aber er taucht doch recht 
häufig auf, wenn man nach billig-DSOs sucht. Deshalb hier noch ein 
kleiner Zusatz, der dem einen oder anderen neu und nützlich sein könnte:
http://www.eevblog.com/2010/03/31/eevblog-70-turn-...
So kann man sich auch noch ein bisschen Geld sparen,

Gruß,

HerrKami

Autor: Sebastian Gregor (Firma: Schülerhilfe) (skorpie-m)
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Hallo Leute,

ich habe ein Uni T UT2102c und bin damit zufrieden.
Es ist natürlich kein "Marken Oszi", aber bisher konnte alles im
Bereich der Industrie-Chemie und Medizintechnik damit messen.

Mich nervt nur der Lüfter, aber sowas hat auch ein tektronix .

Autor: Sebastian Gregor (Firma: Schülerhilfe) (skorpie-m)
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Hallo,

ich habe so ein China scope UT 2102 C sowie Multimeter UT 804

und bin zufrieden.
OK, die Gehäuse sind Kunststoff und der Lüfter beim 2102 nervt
etwas, aber sie laufen gut.
Meine Messungen sind Signale von bis 80 Mhz ( nicht lachen)
und es geht.
Schulnote wäre eine 3.


So long aus Hamburg

Autor: Juppeck (Gast)
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Ich benutze ein UNI-T UTD4152-C - 150Mhz, 2 GS/s Scope und kann wirklich 
nicht meckern. Es kommt mit Software daher und lässt sich sowohl via 
Ethernet (Option €60.-), IEEE488 (Optional) oder der verbauten 
USB-Schnittstelle von einem Computer steuern. Ich habe die Option 
Ethernet nach gerüstet. Die Software ist ok, aber eigentlich nicht 
besonders gut
gemacht, funktioniert jedoch bis Windows 7 einwandfrei.
Es bietet ein DMM und einen 16 Kanal Logic-Analyser, den ich mal 
probiert habe als ich den SPI-BUS eines ATMEGA's programmierte. Ist 
schon sehr hilfreich wenn ein solches Werkzeug zur Verfügung steht.
Alles in allem erfüllt es meine Erwartungen. Ein gebrauchtes TEK ist mir 
einfach noch immer zu teuer, ist einfach auch nicht so leistungsfähig 
und Universell einsetztbar, ausserdem sind die Geräte mir einfach ein 
paar Jahre zu alt, was auf jedenfall bei den DSO's von TEK oder HP 
mittelfristig zu Ausfällen führt. Berichte über defekte Eingangsteile 
und andere unschöne Dinge schrecken schon ab - nicht nur was das Preis / 
Leistungsverhältnis betrifft, das man sich für ein ca 5 Jahre altes 
monochromes LC-Display basiertes Gerät teuer zahlen muss, sondern ein 
Gerät dass dann nur 500MS/s und 60Mhz Bandbreite kann. Ich benutze meine 
Geräte zur Ausübung meines Hobby's (Funkamateur) und daher nicht 
täglich. Diese Anschaffungen lohnen sich ökonomisch nie - müssen dafür 
aber dann auch ein paar Jahre durchhalten.
Mein analog/digitales 60Mhz Scope von Goldstar (LG) ist bereits ca. 15 
Jahre alt und arbeitet noch immer tadelos. Es wurde vor 6 Monaten 
Kalibriert und wird mir hoffentlich noch einige Jahre dienlich sein.
Das 350Mhz HP35780 hingegen hat schon so seine Problemchen und kostete 
sicherlich das "Zehnfache" meines LG-Scopes. Wir warten mal ab wie das 
UNI-T die kommenden Jahre übersteht.

Autor: Juppeck (Gast)
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Um dies nun nach einiger vergangener Zeit noch ergänzen zu wollen, hier 
noch ein paar zusätzliche Bemerkungen zum UTD 4152C. Ich habe den 
Treiber für Win7 x64 erfolgreich unter Windows 8 x64 zum laufen bringen 
können - Kunststück, es ist ein Generic USB Treiber von Cypress und der 
wird gut gepflegt. Nun habe ich es mir erlaubt, mal selber ein 
Steuerprogramm zu entwickeln (Visual-Studio 2010 express in C#) und kann 
damit das Gerät bereits fernbedienen. Ich bastel gerade am BULK-MODE der 
dazu benutzt wird, um die digitalisierten Daten abzurufen und auf dem PC 
darzustellen.
Bisher hab ich noch eine Fehlermeldung bei Aufruf des API zum INIT-BULK- 
TRANSFER. Das wird jedoch an meinem Unvermögen liegen - also noch etwas 
gedult - dann klappt es. Leider sind die Kommandos nicht 
dokumentiert.Evtl. bekommt man was beim IEEE488 Schnittstelle. Bisher 
bin ich mit dem Gerät zufrieden.
Derweilen habe ich mir ein Rigol Spektrumanalyser zugelegt. Die Gehäuse 
von Rigol macht einen viel besseren Eindruck als die von Uni-Trend. Dem 
UNI-T Gehäuse merkt man den preiswerteren ABS deutlich an. Funktionell 
ist das Scope jedenfalls. Es sampled mit 2GS pro Kanal im Single-Shot 
und kann dass mit beiden Kanälen gleichzeitig. Es verfügt über FFT, 
16Bit LogicAnalyser und ist gleichzeitig DMM. Der FFT ist brauchbar, das 
DMM ehr nicht. Das Scope solo ist schon eine Schau. Ein Video-Signal 
ordentlich zu triggern schaffen viele preiswerte DSO nicht wirklich 
sauber. Der Bildschirm könnte etwas größer sein; dies viel mir aber auch 
erst auf, nachdem ich den Spektrum-Analyser (DSA815TG RIGOL, + 
AdvMathOpt) bekommen habe, der über ein großzügiges TFT verfügt. Mir 
würde es auch gefallen, wenn UNI-T der Schnittstelle eine Sprache 
verpasst hätte wie es LXI benutzt, statt so eigenbrödlerische binäre 
Steuerkodes zu verwenden.
Ich werde jedoch behalten denn es ist ein klasse Werkzeug - vorallem der 
Logic-Analyser ist bei Messungen auf einem SPI oder I2C Bus sehr 
hilfreich.  Gespeichert kann über die mitgelieferte Software auf einem 
PC oder eben via USB Stick.
Heute kann man für gleiches Geld von Rigol auch 2GS/pro Kanal, bei 
150Mhz mit besserem Gehäuse, LXI-Schnittstelle udn großem Bildschirm 
bekommen. Ich habe mein Scope vor ca 2 Jahren bekommen und UNI-Trend 
waren damals die einzigen Anbieter in dieser Preisklasser die diesen 
Leistungsumfang boten. Ich denke in 2 Jahren wird es wiederum besseres 
geben - man wird wohl nie das Optimum bekommen.

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