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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf BWLer - Was machen die wirklich?


Autor: Michael H. (Gast)
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Hallo zusammen,

die frage mag naiv klingen, aber für mich ist diese gerade ganz akut. 
Ich mache dieses Jahr Abi(2009) und da erkundigt man sich schon mal, was 
der eine oder andere machen will. Ich persönliche Plane EI an der TUM zu 
studieren. Mit Elektrotechnik werde ich der einzige sein.
Allgemein kann man sagen, dass sich das Spektrum weit teilt. (Von Arzt, 
vom Ing., bis zum Lehrer.)
Nur was auffallend ist, wir haben eine große Fraktion, die wenig Ahnung 
von Naturwissenschaften hat (würde es mal auf 10% der Stufe schätzen), 
die BWL studieren wollen. Fragt man diese wieso: Sie möchten 
Führungskraft werden, obwohl sie keine besonderen Talente (in den 
Naturwissenschaften) haben. (In anderen Fächern sind die aber top! (1er 
Bereich!))
Okay, dachte ich mir, dann hake ich mal nach. Erst mal meinen Vater, der 
selbst eine höhere Führungskraft ist und Physik studiert hat, gefragt. 
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei mir in der Abteilung einer mit 
BWL weit kommen kann".
Deshalb stellt sich nun die Frage, was machen die wirklich denn ganzen 
Tag? Weil frisch von der Uni und dann gleich Führungskraft werden, dass 
glaube ich nicht.
Ich will jetzt auch keine Antworten hören à la: "Die Treten dir als 
Sklaventreiber in den Arsch", sondern bitte vernünftige Antworten: Was 
machen BWLer den ganzen Tag im Beruf (bei großen Firmen)?

Danke für eure Hilfe!

Michael

Autor: IGBT (Gast)
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Personalanpassungen planen...

Autor: Dennis (Gast)
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> Was machen BWLer den ganzen Tag im Beruf (bei großen Firmen)?

Das wüsste ich auch gern :-). Diese Frage kann ich dir selbst mit 10 
Jahren Berufserfahrung leider nicht hinreichend beantworten...

Autor: oha (Gast)
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Sitzungen, Spesen, Schwatzen... das ist es dann etwa. Diese 
Funktionalitaet kann man auch wegrationalisieren, nur hat man dann 
Niemanden mehr der das auswerten wuerde...

Autor: Matthias (Gast)
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Also ich will es mal solidarisch ausdrücken:

Man studiert ja nicht nur BWL, sondern auch in diesem Studienfach gibt 
es nach dem Grundstudium Fachrichtungen, wie z.B. einen Finanzbereich, 
Unternehmensplanung etc.. D.h. grundsätzlich kann man nicht sagen, was 
ein BWLer macht. Man kann jedoch sagen, dass ein Unternehmen und vor 
allem die etwas größeren eine druchdachte Struktur aufweisen müssen, 
damit ein gutes Arbeiten möglich ist. Bei einer Fachrichtung von den 
"BWLern" ist es durchaus Lernstoff, wie theoretische und praktische 
Fallbeispiele von solchen Umsetzungen aussehen.

BWLer können ebenso wie Ing. Führungskräfte WERDEN. Ich habe es noch 
nicht erlebt, dass ein Absolvent als Führungskraft einsteigt. Das sind 
nur Labersäcke. Ob man als Führungskrft naturwissenschaftliches Denken 
benötigt sein mal weggelassen, allerdings ist es oft so, dass Menschen 
mit guten mathematischen Denken oft logisch und strukturiert handeln. 
Das ist bestimmt nicht schlecht.

Nun weiss ich zufällig, dass vorallem im Grundstudium in BWL an einer 
allgemeinen Uni (z.B. Augsburg) viel Statistik, Stochastik und ein 
bisschen höhere Mathematik von Nöten ist um das Studium zu bestehen. Das 
sind dann auch die Fächer wo ausgesiebt wird (mind. 50 % 
Durchfallquote).

Ich selbst habe an der Fachhochschule München Elektro- ud 
Informationstechnik studiert. Das Studium ist sehr interessant, Super 
Profs und sehr angenehme Studiengruppen (max. 50 Teilnehmer). Habe die 
Fachrichtung Nachrichtentechnik genommen und im 8.Semester waren wir 
noch acht Leute.

Hoffe das hilft dir ein bisschen.

Autor: Rumpel (Gast)
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Immobilienmakler...

Autor: Michael H. (Gast)
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Matthias, vielen Dank für deine hilfreiche Antwort!

Autor: Mitbewohner (Gast)
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Was machen BWLer wirklich?

Ich, Dipl Ing ET, angestellt bei großem Unternehmen mit Schwerpunkt 
Elektrotechnik, kann mich jeden Tag darüber aufregen.

Z.b. Mittag: Wir rennen dahin, wo's das Essen gibt, weil im Labor ja 
noch ein Versuch läuft. Auf dem Weg schlendern dann die Herren und Damen 
BWL durch die Gegend und regen sich über ihr neues Auto auf. Was treiben 
die den ganzen Tag...ich habe keine Ahnung. Informationstechnisch lassen 
sich Sachen wie Stundenschreibung einfach automatisieren. Das Tool dazu 
wird aber bei jeder Verbesserung immer lahmer. Ein Highlight der tollen 
Leistung unserer BWL, dessen weitreichenden positiven Auswirkungen mein 
kleines Elektriker Gehirn leider nicht fassen kann, wenn 3Std ! vor 
Stundenschreibende neue Kostenstellen ausgegeben werden und die 
bisherige Stundenschreibung des letzten Monats bitte korrigiert werden 
soll.

Alles in allem, du musst gut Englisch können und ein entsprechendes 
Auftreten haben. Dann kannst du das MinMax Kriterium voll erfüllen.
Ich fahre ein Opel, die anderen ein Benz.
Unterm Strich, voll egal wie viel ich für gute Noten geackert habe, mit 
weniger Aufwand lässt sich trotzdem mehr erreichen.

Auch geile Sache: BWLer Meeting, da gibts dann Plätzchen und Kaffee 
geliefert.

Autor: Guest (Gast)
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Ich kenne einige, die nach einem Semester ET an der FH hochkant 
rausgeflogen sind, BWL an der Uni aber ohne Probleme gemeistert haben.

Bis heute ist mir nicht klar, warum BWLer nicht Systemtheorie und 
Regelungstechnik lernen, obwohl sich das wunderbar auf die Finanzwelt 
übertragen ließe...

Autor: Alex W. (a20q90)
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Guest wrote:

> Bis heute ist mir nicht klar, warum BWLer nicht Systemtheorie und
> Regelungstechnik lernen, obwohl sich das wunderbar auf die Finanzwelt
> übertragen ließe...

Was mit unserer Finanzwelt ist, können wir ja in den Nachrichten sehen^^

Autor: Jiro (Gast)
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Hört sich für mich an als wäre BWL ne art edel Harz4, nix machen aber 
kohle hehe

Autor: John Schmitz (student)
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Hallo,

vereinfacht ausgedrückt,

die BWLer machen genau das, was die Ingenieure nicht machen wollen ..., 
weil nämlich der Technikkram viel spannender ist als so trockene Dinge 
zu tun, wie jahrelang BusinessPläne erstellen oder Einkaufsverhandlungen 
zu führen oder im Vertrieb zu arbeiten ... und Angebote bei 
widerspenstigen Kunden zum Vertragsabschluß zu bringen ...!

Der eigentliche Witz aber ist, dass man nur dann Karriere macht, wenn 
man das was man kann, in Gewinne für das Unternehmen umsetzen kann. Je 
direkter und schneller, desto besser ...!

Durchschnittliche Ingenieure kann man dabei am ehesten ersetzen, 
durchschnittliche BWLer, die langjährig einen festen Kundenstamm 
betreuen und durch persönliches Networking über beste Absatzbeziehungen 
zu Kunden verfügen, am wenigsten ...!

Jetzt rate(t) mal, wer mehr Geld verdient und wer eher Karriere macht 
???

Was ich damit sagen möchte: BWLer haben meist die extrovertiertere 
Persönlichkeit und können Ihr gutes Werk viel besser in Szene setzen und 
verstehen es, so ihren Marktwert besser wie schneller zu vermarkten.

Ich habe beides gemacht, Technikstudium an Universität zum Dipl- Ing. 
und danach abgeschlossenes Wirtschaftsstudium an Uni. Kann ich nur 
empfehlen! Warum?:

Ing-Studium sorgt für den vertiefenden Spass (an der Technik), 
Wirtschaftsstudium fürs Geld ... und für die Karriere. Beides zusammen 
ist eine Kombination, die am Markt gefragt ist und die gut bezahlt wird, 
wenn man Erfolge nachweisen kann.

Eigentlich bin ich nur guter Durchschnitt - habe 10 Jahre studiert - 
habe keinen Doktor, dennoch bin ich heute langjähriger Geschäftsführer 
in einer grösseren Firma und fahre jeden Tag immer wieder sehr gern ins 
Office verdiene das Geld, das mir ein angenehmes Leben ermöglicht. Ich 
bin aber nur solange gut, wie das Unternehmen sehr gute Gewinne 
erwirtschaftet. Es gibt durchaus auch Perioden, in denen es weniger 
spassig ist ...! Und diese Perioden muss ich mental durchstehen - mit 
allen Existenzängsten, die dadurch entstehen können. Wer als 
Geschäftsführer nur einmal versagt hat ein Problem für's Leben!

Und jetzt löte und programmiere ich halt nur noch privat in meiner 
Freizeit ... und im Job sage ich den Mitarbeitern, welche Projekte 
gemacht werden und welche nicht ... - nur löten darf ich nicht mehr 
tagsüber!
Kann mir vorstellen, dass einige Techniker in diesem Forum deshalb nicht 
mit mir tauschen wollen ... weil eben denen das Löten mehr Spass macht 
und sie so glücklicher sind! Beruf ist auch immer ein bisschen Berufung! 
Wer sich zu dem, was er macht, nicht berufen fühlt, wird im Job nicht 
glücklich und vor allem, nicht erfolgreich werden!

Aber zum Trost: Es gibt genausogut so geniale Typen (zu deren Klasse ich 
nicht gehöre) wie z.B. Dr. Dr. Piech, die als reinrassige Ingenieure 
(Benzin im Blut!!!) Karriere bis zum Vorstandsvorsitzenden von VW 
machen! Man muss nur unersetzlich sein.
Und - sehr wichtig! - er versteht es, dies allen klar zu machen, dass 
nur er die beste Wahl unter allen Managern weltweit ist, und das jeden 
Tag auf's neue ... ein Leben lang! Und deshalb sitzt er jetzt im hohen 
Alter auch noch im Aufsichtsrat!

Verstanden, worauf es ankommt ???

Viel Erfolg

Autor: Die mit dem Schwingkopf! (Gast)
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Hab mal irgendwo gelesen, dass die meisten BWLer in Verwaltungen landen 
und nur ein kleinerer Bruchteil wirklich Führungskraft wird. Leider eben 
oft die größten Labersäcke.

BWL lässt sich dabei weit fächern:
Ich kenn Leute die haben sich auf Steuerrecht spezialisiert und arbeiten 
in Steuerkanzleien und ähnlichen. Sowas ist schon sehr anspruchsvoll, 
wir alle kennen ja unser tolles Steuerrecht. Wirtschaftsinformatik ist 
glaub ich auch nicht einfach.

Die meisten machen jedoch gemütlichere Bereiche wie 
Marketing/Personal/Controlling. Wobei es auch dort bestimmt vereinzelt 
Leute gibt, die wirklich kompetent sind und die was drauf haben ohne 
Arschl$%&$ zu sein ;-).

Mein Lieblings-BWL-Schwerpunkt an meiner ehemaligen FH : "Technische 
Betriebswirtschaft". Die Leute die das machen haben sich darauf extrem 
was eingebildet, obwohl sie außer ein bißchen Materialkunde kaum was 
gemacht hatten.

Autor: HariboHunter (Gast)
Datum:

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Aw: John Schmitz

Piech? Das war doch der Kerl, der Billigteile zu VW-Preisen verkauft hat 
und somit den guten Ruf der Marke ramponierte.
Der Kerl schuldet mir noch ein Getriebe, einen Zahnriemen nebst 
Anbauteilen, Kruemmer, Mittel- und Endtopf, ein Tuerschloss, einen elek. 
Fensterheber, etc.
"Benzin im Blut" - Das ich nicht lache.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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oha wrote:
> Sitzungen, Spesen, Schwatzen... das ist es dann etwa. Diese
> Funktionalitaet kann man auch wegrationalisieren, nur hat man dann
> Niemanden mehr der das auswerten wuerde...

Und dafuer werden die auch noch vorzueglich bezahlt.
Also sagen wir's mal so: Mir selber waere BWL schlicht und ergreifend zu 
pervers und primitiv. Haette ich diese Abneigung nicht wuerde ich es 
auch machen. Nirgendwo wird man fuer weniger effektive Leistung besser 
bezahlt. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass sowetwas auf 
Dauer erfuellend sein kann -- fuer jemanden, der wirklich Charakter hat, 
sagen wir so.

Michael

Autor: Mänätscher (Gast)
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>Und dafuer werden die auch noch vorzueglich bezahlt.
Insofern man nach dem BWL-Studium so einen Job ergattern kann. Das Fach 
wär sonst ja ein echter Geheimtipp, so ne Art 
Goldeselschlaraffenlandstudium für jedermann. Es gibt aber viele 
BWL-Abgänger, die als einfacher Bürokaufmann enden. Also brauchts da 
neben dem Studium noch etwas Glück und das gehörige Maß an Korruptheit, 
Skrupellosigkeit und Selbstverliebheit um diese Stellen zu bekommen.

Autor: Tom (Gast)
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..die Frage ist -  alle BWLer etc. im Betrieb rausgeschmissen, ob der 
dann noch läuft....

ich würde sagen ............   nein ;)

Autor: Nico (Gast)
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@Tom:

Ja, "leider" braucht man sie. Und ich bin auch ganz froh drüber das ich 
deren Jobs nicht machen muss. Leider gibts da halt viel Ausschuss und 
die sind das grosse Problem, wie der OP schon angedeutet hat,  wer nicht 
weiss was er mit seinem Leben machen soll wird BWLer. Es gibt aber auch 
ne Hand voll die wissen wirklich was sie tun. Und die sind genauso ihr 
geld wert wie ein guter Ingenieur. Die beste Technik ist halt nichts 
wert wenn es keinen vernünftigen Vertrieb und kein brauchbares 
Backoffice gibt.

Autor: Paul (Gast)
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Die Frage, warum so viel Abiturienten BWL studieren wollen, ist ziemlich 
einfach zu erklären:

Im Abi waren Fächer wie Mathe und Naturwissenschaften eher schwere 
Fächer, also möglichst umgehen. Damit fallen sämtliche 
MINT-Studienfächer weg. Laber- und Schöngeistfächer führen oft in 
zweifelhafte Anstellungsverhältnisse ohne Kohle. Also beschreitet man 
den Mittelweg und studiert ein recht passabel schwieriges Fach mit hohem 
Sülzanteil und verdient später gut. (Weg des geringsten Widerstandes mit 
hoher Rendite).

Autor: Max (Gast)
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Danke Paul! Besser kann man es nicht ausdrücken!

Autor: Dipl.-Ing. (Gast)
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BWL heisst doch Betriebswirtschafts-Leere =>

Ergo (ent-)leeren sie den Betrieb ?

Autor: Remo (Gast)
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Hmm... ihr seid mit ja pessimisten. schon mal überlegt wer euch
bei den überzogenen entwicklungsprojekten irgendwoher die kohle
besorgt und euch bei der unternehmensführung rausschnorrt ?

wenn ja bwl so einfach ist, warum macht ihr nicht noch so ein studium.
dann könnt ihrs ja auch: nicht wissen was ihr tut und viel geld 
verdienen.

immer dieser zeiger auf die bwl leute, es gibt auch genügend schlechte 
ing leute.

naja, soll doch jeder das machen was er kann, und vorallem was er will.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>Aber zum Trost: Es gibt genausogut so geniale Typen (zu deren Klasse ich
>nicht gehöre) wie z.B. Dr. Dr. Piech, die als reinrassige Ingenieure
>(Benzin im Blut!!!) Karriere bis zum Vorstandsvorsitzenden von VW
>machen!

Piech sitzt aber nicht dort wo er jetzt ist weil er so genial ist 
sondern weil er ein Enkel von Ferdinand Porsche ist.

Und zum Thema BWL der weise Rat renn so schnell du kannst auf eine 
Wirtschaftsuni um zu inskribieren. Alleine schon der hübschen 
Studentinnen wegen, die im Elektrotechnikstudium nicht vorhanden sind.

Als durchschnittlicher BWLer mit durchschnittlichem Selbstvertrauen 
wirst du schlechtensfalls Headhunter oder Personaler. Aber selbst diese 
Leute haben ein vielfaches Lebenseinkommen eines Durchschnitts 
Elektrotechnikers.

Noch sehr viel besser als BWL ist aber ein Medizinstudium.

Autor: A. K. (prx)
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Tommi Huber wrote:

> Noch sehr viel besser als BWL ist aber ein Medizinstudium.

Immer noch? Die Mediziner selbst drücken sich da deutlich anders aus.

Autor: Paul (Gast)
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>Noch sehr viel besser als BWL ist aber ein Medizinstudium.

Aber leider auch viel schwerer als BWL. 6 Jahre zum Arzt, dann 
Facharztausbildung, evtl. noch eine Dr.-Arbeit. Später, wenn es mit der 
eigenen Praxis nicht klappt (Geld), 38-h-Schichten im Krankenhaus mit 
Assistenzarztbezahlung von ca. 3000€ brutto. Auf 2 Jahre befristete 
Arbeitsverhältnisse. Selbstmordrate 3fach NBV, Alkoholikerrate 5fach 
NBV.

Was mich am BWLer ankotzt, ist, daß sie trotz total "schweren" 
Unistudiums kaum einen anderen Ausweg aus Krisen kennen, als 
Personalabbau. Ich meine, um den Trivialweg Personalabbau zu 
beschreiten, bedarf es keines Studiums. Das wäre so, als würde der Arzt 
bei jedem Kopfschmerz zum Trepanationsbesteck greifen oder noch viel 
besser zur Guillotine. Das kann jeder.

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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>Okay, dachte ich mir, dann hake ich mal nach. Erst mal meinen Vater, der
>selbst eine höhere Führungskraft ist und Physik studiert hat, gefragt.
Dein Vater heißt nicht zufällig Angela Merkel? :)
Spass bei Seite.

Mein Bruder hat BWL studiert.

>Deshalb stellt sich nun die Frage, was machen die wirklich denn ganzen
>Tag?
Kunden betreuen, sich mit Gemeinden und Stadtverwaltungen 
auseinandersetzen, neue Kundschaft ranholen, Mitarbeiter unter ihn 
betreuen und quellen etc.

>Weil frisch von der Uni und dann gleich Führungskraft werden, dass
>glaube ich nicht.
Das nicht, aber über ihn gibt es nur noch 4 (bei mehr als 3k 
Mitarbeitern Deutschland weit), wenn diese aussterben, hat er gute 
Chancen :)

Er verdient fast das Doppelte von meinem Ing. Gehalt. Trotzdem würde ich 
mit Ihm nicht tauschen wollen :)

@ John Schmitz: 2006 als Student angemeldet und 2009 schon ein 
langjähriger Geschäftsführer? Das nenne ich Karriere :I

Autor: Paul (Gast)
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Geschäftsführer kann auch der Inhaber einer 1-Mann-Bratwurstbude sein 
;-)

Autor: Matthias (Gast)
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Ich wuesste gerne, wie die selbe Frage umgekehrt in BWL Foren diskutiert 
wird...
Frage: Was machen diese Ingenieure eigentlich wirklich?

Die Antworten werden sein: Die sitzen den ganzen Tag faul rum, surfen im 
Internet, schreiben in Foren ihre Meinung ueber total witzlosen technik 
krams, Löten zwischendurch Platinen falsch zusammen und zwingen uns 
dann, neue Platinen zu bezahlen. Und glücklich sind die auch nie: Wollen 
immer neue Hardware, am besten 5 Monitore, jeder n Firmenlaptop für 
zuhause, Server die sonstwas sinnloses können, irgendwelche software, 
für die wir min. 10 Leute einstellen könnten... Die haben ja keine 
Ahnung, was das alles kostet, diese Ingenieure. Und dann noch diese 
horenden Gehaltsvorstellungen. Die Energiekosten für ihre zusätzlichen 
Monitore und so sollte man denen vom Gehalt abziehen! Und wie die immer 
aussehen. Ist n Kamm den zuviel verlangt? N Anzug würde denen auch 
besser stehen als diese Nerd T-Shirts!

Mal ernsthaft: Ich weiss auch nicht so genau, was BWLer machen. Wüsste 
ichs, wäre ich sicherlich einer. Aber ich weiss, dass unsere BWLer hier 
in der Firma diejenigen sind, die morgens zuerst kommen und abends 
zuletzt gehen, und während wir Ings. Mittagspause haben arbeiten die 
meistens trotzdem. Ich denke, die haben einen genauso schweren Job wie 
wir auch, bzw. liegt bei ihnen mehr Verantwortung. Wenn ich mich 
verrechne, brennt n Prozessor durch, wenn die sich verrechnen kann die 
ganze Firma den Bach runter gehen.
Soll aber keineswegs heißen, dass ich die handvoll BWLer, die uns jüngst 
in weltweite Krisen stürzten, genauso schätze. Dennoch denke ich, dass 
viele der ernstgemeinten Postings hier auf totalem Unsinn beruhen.

Autor: Gast (Gast)
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@Paul:

Ein Kommilitonne hatte damals im Grundstudium eine kleine SW-Schmiede 
nebenbei gegründet. Von dem Tag an war er nur noch alle paar Tage mal 
eine halbe Stunde an der FH. Als der erste des Jahrgangs sein Diplom 
hatte, hatte der Firmengründer 5 Angestellte. Ein Diplom hat er zwar 
heute immer noch nicht, aber der Laden läuft heute (knapp 10 Jahre 
später) immer noch ganz gut (~15 Mitarbeiter).

Autor: P. S. (Gast)
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Remo wrote:

> Hmm... ihr seid mit ja pessimisten. schon mal überlegt wer euch
> bei den überzogenen entwicklungsprojekten irgendwoher die kohle
> besorgt und euch bei der unternehmensführung rausschnorrt ?

Ja ja, erst unrealistische Termine setzen und dann von "ueberzogenen 
Projekten" reden...

> wenn ja bwl so einfach ist, warum macht ihr nicht noch so ein studium.
> dann könnt ihrs ja auch: nicht wissen was ihr tut und viel geld
> verdienen.

Es gibt halt noch Menschen, die wollen mit ehrlicher Arbeit ihr Geld 
verdienen.

Autor: Max (Gast)
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BWL- Grundwissen hat heutzutage jeder. Ich bezweifle sogar das man für 
99% aller BWL-Jobs überhaupt ein Studium braucht.

Meine These:
Einen Ingenieur kann man in 4 Wochen zu einem mittelmäßigen BWLer 
umschulen. Um aus einen BWLer einen mittelmäßigen Ingenieur zu machen 
braucht es Jahre.

Beispiele dafür gibt es überall.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Und glücklich sind die auch nie: Wollen immer neue Hardware, am besten 5 
>Monitore, jeder n Firmenlaptop für zuhause, Server die sonstwas sinnloses
>können,

Zusätzlich zu den gennanten Dingen ist es beim BWLer neuerdings wichtig, 
ein Blackberry zu besitzen. Dafür verzichten sie bei der 
Gehaltsverhandlung sogar auf das 13. Monatsgehalt, von dem sie sich 
jedes Jahr hätten 4 kaufen können. Selbst erlebt.

Autor: Smörre (Gast)
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>Meine These:
>Einen Ingenieur kann man in 4 Wochen zu einem mittelmäßigen BWLer
>umschulen. Um aus einen BWLer einen mittelmäßigen Ingenieur zu machen
>braucht es Jahre.
>
>Beispiele dafür gibt es überall.


BWL gilt ja gemeinhin als das leichteste Studium, das mag auch stimmen - 
allerdings sollte man sich da nicht täuschen, inbesondere wenn es um ein 
Uni-Studium geht; das hängt ganz vom Ranking bzw. Standort ab.
Dazu eine kleine Story:
Ich habe mal urprünglich mit BWL angefangen und dann auf Etechnik 
gewechselt, weil mir BWL einfach nicht lag - Dankeschön an die damalige 
Berufsberatung!
Während des BWL-Studium traf ich u.a. auch auf 2 Maschinenbau-Ings., die 
wollten BWL so als Aufbaustudium dranhängen - die Jungs waren fähig!
Die haben dann entnervt nach einem Semester aufgegeben und mir Glück 
gewünscht, weil sie diese Form der Mathematik als FH-Ing. nie 
kennengelernt hatten, völlig überzogen - damit hatten sie völlig recht 
und das hat mir auch zu denken gegeben.



Einen Malermeister kann man auch in 4 Wochen zum mittelmäßigen 
Programmierer umschulen - damit würde er nach Deiner These wohl 50% der 
Informatiker-Jobs abdecken - deswegen gibt's ja auch die Inder, 
Osteuropäer mit Ihrem Schmalspurstudium.
Die fühlen sich vielleicht wie Ings. - sind es aber nicht!

Das Problem ist aber, er kann gar nicht denken wie ein Informatiker und 
genauso ist das mit BWL, usw. - programmieren, BWL, usw. lernt man nicht 
mal eben im 4 Wochenkurs, Grundwissen vielleicht schon!
Das ist ungefähr vergleichbar mit einer Fremdsprache - die kann man in 2 
bis 3 Monaten ganz gut lernen, um sie zu beherrschen braucht man Jahre!
Viele haben ein BWL-Grundwissen (manche glauben es auch nur :-) und 
spielen sich hier auf wie die Kinder.

Autor: BWler (Gast)
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Iche trete dir als
Sklaventreiber in den Arsch...

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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>Einen Ingenieur kann man in 4 Wochen zu einem mittelmäßigen BWLer
>umschulen.

Ein gut ausgebildeter BWLer ist sicherlich mehr als ein 
"Brötchenverkäufer". Man kann einem BWLer in 4 Wochen beibringen: wie 
man Vorwiderstand einer Diode, Verstärkung einer OPs etc. berechnet. 
Dann ist es genau so ein guter Ing. wie der Ind. ein BWLer nach 4 
Wochen.

So viel Arroganz und Ahnungslosigkeit kann man doch als Ing. nicht 
haben, um solch dumme Behauptungen aufstellen zu können, oder?

Autor: Smörre (Gast)
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siehe Kommentar von J. Schmitz, als reiner Techniker oder Ing. in der 
Entwicklung bist Du heutzutage eine arme Socke - das ist leider! so

Autor: Gast (Gast)
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> Ein gut ausgebildeter BWLer ist sicherlich mehr als ein
> "Brötchenverkäufer". Man kann einem BWLer in 4 Wochen beibringen: wie
> man Vorwiderstand einer Diode, Verstärkung einer OPs etc. berechnet.
> Dann ist es genau so ein guter Ing. wie der Ind. ein BWLer nach 4
> Wochen.

Und so Belanglosigkeiten wie die Bedienung eines Oszis (ohne Manual ;) 
), Herstellen einer guten Lötverbindung, das Lesen und Verstehen von 
Datenblättern, usw. kann man nicht in 4 Wochen vermitteln. Deshalb 
gehört da ein min. 4j Studium und nochmal 2 Jahre Erfahrung in Beruf und 
event. Hobby dazu um ein guter Ing. zu werden.

Beim BWLer sind diese Dinge eher Soft-Skills wie das Einschätzen von 
Persönlichkeiten, das Lesen zwischen den Zeilen, Kommunikation und etwas 
Motivation/Manipulation von Menschen. Das sind schlecht erlernbare 
Fähigkeiten, zumal es vielen Ings sowieso ein wenig an Fähgkeiten wie 
Selbstdarstellung mangelt.

Ergo: Entweder der Ing bringt diese Persönlichkeitsmerkmale mit und 
erlernt in 4 Wochen die Basics oder eben nicht. Den Erfolg wird weniger 
das Wissen als vielmehr die Erfahrung im Umgang mit Menschen bringen.

Einem handwerklich begabten und technisch interessierten BWLer das 
Wissen eines Ings mit zu geben dürfte deutlich schwieriger werden.

Deshalb gibt es auch häufig den Aufstieg vom Ing. zum Abteilungsleiter 
und sogut wie nie den Werdegang Abteilungsleiter->Entwickler. Zumal das 
ja in der Denke vieler ein Abstieg wäre ;)

Autor: HariboHunter (Gast)
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Als BWLer im Einkauf bist Du ein gemachter Mann. Du musst nur bei den 
Projektentscheidungen sehr enge "Social Networks" mit den Herstellern 
knuepfen. Dann haben Deine neuen Freunde immer ein schickes Auto oder 
eine tolle Reise oder eine kleine Spende fuer Dich.

Autor: Smöre (Gast)
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>Einem handwerklich begabten und technisch interessierten BWLer das
>Wissen eines Ings mit zu geben dürfte deutlich schwieriger werden
na ja - Du würdest einen "guten?" BWLer oder noch besser Politiker 
abgeben!
Du setzt Vermutungen als Maßstab an und suggerierst Gesetzmäßigkeiten.

>Deshalb gibt es auch häufig den Aufstieg vom Ing. zum Abteilungsleiter
>und sogut wie nie den Werdegang Abteilungsleiter->Entwickler. Zumal das
>ja in der Denke vieler ein Abstieg wäre ;)
Sorry, aber das ist de facto ein Abstieg! Du verdienst weniger!
Wenn nicht noch sonstige Erwägungen dazukommen ist das ein ganz klarer 
Abstieg!

Autor: Gast (Gast)
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> na ja - Du würdest einen "guten?" BWLer oder noch besser Politiker
> abgeben!

Nana, bitte nicht gleich beleidigend werden ;)

> Du setzt Vermutungen als Maßstab an und suggerierst Gesetzmäßigkeiten.

Tut mir Leid, ich hab bisher noch nicht allzuviele Kaufleute getroffen, 
die es als Techniker oder Ing. geschafft hätten. Und da sind die, die 
studiert haben meist wesentlich schlimmer als die, die ihren Weg ohne 
Studium (und reiche Eltern) gemacht haben. Kannst mir gerne 
Gegenbeispiele bringen.

> Sorry, aber das ist de facto ein Abstieg! Du verdienst weniger!
> Wenn nicht noch sonstige Erwägungen dazukommen ist das ein ganz klarer
> Abstieg!

Naja, wenn ich mal (Lebensqualität)x(Spass am Job)x(Einkommen) 
betrachte, dann hat man beim Einkommen wenns hochkommt den Faktor 2.5 
mehr. Dafür hat man einen öden Job(Freude am Job sinkt) und muss ab und 
zu Leute manipulieren oder gar belügen (für mich keine Lebensqualität). 
Wenn das Geld an erster Stelle steht, ist es tatsächlich ein Abstieg. 
Bei allen anderen Punkten eher ein Aufstieg. Zumal auch ein simpler 
Entwickler ja nicht eben am Hungertuch nagt.

Mal ganz davon abgesehen, dass sich sicherlich die meisten Leute abends 
wohler fühlen, wenn man selbst etwas geschaffen hat. Andere zu 
dirigieren und schaffen lassen schlaucht sicher auch, aber abgesehen vom 
Gehalt seh ich da keine Befriedung drin. Schade, dass in unserer 
Gesellschaft Blindleistung in Form von großen Zahlen mehr gilt, als real 
geschaffene Werte.

Autor: P. S. (Gast)
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Gast wrote:

> Beim BWLer sind diese Dinge eher Soft-Skills wie das Einschätzen von
> Persönlichkeiten, das Lesen zwischen den Zeilen, Kommunikation und etwas
> Motivation/Manipulation von Menschen. Das sind schlecht erlernbare
> Fähigkeiten, zumal es vielen Ings sowieso ein wenig an Fähgkeiten wie
> Selbstdarstellung mangelt.

Das sind alles keine Faehigkeiten, sondern schlechte Angewohnheiten.

> Deshalb gibt es auch häufig den Aufstieg vom Ing. zum Abteilungsleiter

Was ist besser: Ein Chef, der von meiner Arbeit keine Ahnung hat, oder 
einer der Ahnung hat, die Karriere aber vorgezogen hat?

Autor: Gast (Gast)
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> > Beim BWLer sind diese Dinge eher Soft-Skills wie das Einschätzen von
> > Persönlichkeiten, das Lesen zwischen den Zeilen, Kommunikation und etwas
> > Motivation/Manipulation von Menschen. Das sind schlecht erlernbare
> > Fähigkeiten, zumal es vielen Ings sowieso ein wenig an Fähgkeiten wie
> > Selbstdarstellung mangelt.
>
> Das sind alles keine Faehigkeiten, sondern schlechte Angewohnheiten.

Full Ack. Vielleicht auch ein mittlerer Charakterfehler ;)

> > Deshalb gibt es auch häufig den Aufstieg vom Ing. zum Abteilungsleiter
>
> Was ist besser: Ein Chef, der von meiner Arbeit keine Ahnung hat, oder
> einer der Ahnung hat, die Karriere aber vorgezogen hat?

Beide werden dich notfalls ans Messer liefern. Ersterer vielleicht sogar 
ohne es zu merken. Zweiterer eher aus Karrieregeilheit.


Leider vergessen viele die den Spruch "Gute Vorsätze zahlen keine Miete" 
bringen, dass der ach so arme Ing. immer noch wesentlich mehr verdient 
(und auch bekommt) als die arme Frau bei Aldi. Für die ist es der blanke 
Hohn, wenn sie aus der Straßenbahn beobachten kann wie sich manch einer 
verbiegt um nicht im Golf sondern im 5er zum Meeting zu fahren.

Autor: hans(wurst) (Gast)
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@ Matthias (Gast) Datum: 13.01.2009 12:48

stimmt,da gebe ich dir voll und ganz Recht. Die wissen größtenteils 
genausowenig was ein Techniker oder Ing. macht, wie wir nicht wissen was 
die machen. Um das zu erfahren kann man es ja auch dadurch machen das 
man sich mit deren Materie befasst. So wie John Schmitz z.B. macht 
einfach noch ein Wirtschaftsstudium hinterher. Techniker können ihren 
Technischen Betriebswirt nachholen. Und ich muss aus leidiger Erfahrung 
feststellen das mir die BWL-Materie nicht liegt. Und woran liegts? Gute 
Frage, es ist einfach nicht meine Denke, aber mit der zeit blickt man 
die Materie immer besser. Und es ist ja nicht nur die 
Betriebswirtschaft, mit ihren GuV, BAB, Bilanzen usw. sondern es kommen 
ja noch andere Themen dazu. Investitions- und Finanzierungswirtschaft, 
Wirtschaftsrecht, Rechnungswesen, Personalwirtschaft. Also ich weiß für 
mich mittlerweile das ich nicht reinrassiger BWLer sein will, aber ich 
finde es schon interessant mal über den Tellerrand zu schauen.
Es gibt auch bestimmt einige Supermänner die die Materie in 4 Wochen 
drauf bekommen, aber ich sags mal so, das sind die wenigsten. Ich 
bekomme es nicht in 4 Wochen drauf.

Autor: Albrecht (Gast)
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BWLer können bloß labern und brusntdumme Sprüche reißen. Gearbeitet hat 
von denen noch keiner was.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Gast wrote:

> Beim BWLer sind diese Dinge eher Soft-Skills wie das Einschätzen von
> Persönlichkeiten, das Lesen zwischen den Zeilen, Kommunikation und etwas
> Motivation/Manipulation von Menschen. Das sind schlecht erlernbare
> Fähigkeiten, zumal es vielen Ings sowieso ein wenig an Fähgkeiten wie
> Selbstdarstellung mangelt.
>
> Ergo: Entweder der Ing bringt diese Persönlichkeitsmerkmale mit und
> erlernt in 4 Wochen die Basics oder eben nicht.

Ich wenn schon diese Sprache lese koennte mir das Kotzen kommen. Auch 
eine Art der Manipulation des Gegenueber, ne?

Autor: Paul (Gast)
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Also, BWL würde ich nicht als einfach, aber auch nicht als sausschwer 
(auch nicht an der Uni) beschreiben. Es braucht sich ein FH-ET-Ing. 
nicht hinter dem Uni-BWLer vom Anspruch her verstecken, der UNI-Etler 
gleich gar nicht.

Das ist ja dieser Blödsinn Uni schwer - FH angeblich leicht. Es kommt 
viel mehr auf das Fach an. Man kann an der Uni sehr dünner Bretter mit 
anschließendem Promotionsrecht bohren und wird hoch angesehen oder an 
der FH ein anspruchvolles Studium glücklich beenden und wird dann von 
den wahren Schmalspuakademikern, nämlch den Sowi-, Kulturwissenschaft-, 
Theaterwissenschaftsheinis, noch dumm angemacht. Verdrehte Welt. Ich 
kann aus eigener Erfahrung sagen: ET an der FH war wesentlich schwerer, 
als Soziologie an der Uni. BWL liegt wohl in der Mitte.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>Ich habe mal urprünglich mit BWL angefangen und dann auf Etechnik
>gewechselt, weil mir BWL einfach nicht lag - Dankeschön an die damalige
>Berufsberatung!

Du armer Kerl du hast schon einiges mitgemacht in deinem Leben. Die 
Berufsberaterin würde ich verklagen, besser Heute wie Morgen wegen der 
Verjährungsfrist.

Autor: Gast (Gast)
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ich glaube, in der Welt von BWLer gibt es keine strenge Logik und 
gültige Formel. Für die ist 2x2 nicht unbedingt gleich 4. Der Markt 
bestimmt ob 2x2 gleich 4 oder -4 ist. Die Immo krise in der USA und die 
globale finanzkrise sind der beste Beweis dafür. Die Bankenbosse 
(meisten BWLer) haben wohl fest daran geglaubt dass man auf Pump für 
immer und ewig leben kann. (oder doch) ? Oder warum haben die KfW Bosse 
milliarden Euro an Lehman Brothers überwiesen obwohl dieser bereit vor 
dem Abgrund stand.
Viele Vorgänge in der Welt der BWLer funktionieren (zumindest für 
bestimmte Zeit) trotz bzw.dank der fehlenden Logik. Und die Aufgabe 
eines BWLers besteht drin, das beste daraus zu machen. Faszinierend !

Autor: Steuermann (Gast)
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Ihr könnt fleißig entwickeln und löten.

Der Vorteil eines BWL-er ist: Er könnte Buchhaltung von B wie Banker 
oder Bäcker bis z wie Zahnarztabrechnung erledigen.
Ob immer der richtige Fachmann am richtigen Ort ist, weiß ich nicht.

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
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Die wenigsten BWLer werden wirklich zu Führungskräften mit dickem 
Geldbeutel. Es gibt ein Überangebot, weil jeder Depp der nicht weiß was 
er machen will, BWL studiert. Deshalb sind es auch die BWLer, die von 
Praktikum zu Praktikum hetzen, während diese Unkultur bei den Ings zur 
Zeit noch nicht so ausgeprägt ist.

Sollten sie dann unterkommen, sind sie erstmal "Assistenten", ob in der 
Unternehmensberatung, im Personalbüro, Vertrieb, Einkauf oder 
Controlling. Viel verdient wird da auch noch nicht, bis auf diese 
Stellen schaffen es auch normale Bürokaufleute.

Die, die dann weiterkommen, vielleicht zum Abteilungsleiter, haben 
tatsächlich einen Laberjob. Andererseits haben die auch ganz gut Druck, 
weil sie Zahlen vorweisen müssen, meistens ohne von der Materie, die die 
Zahlen "produziert", etwas zu verstehen.

Die Leute, die sofort in höhere Positionen kommen, oder bei 
Unternehmensberatern dick Kohle absahnen, kommen oft von Privatunis 
(Business school). Diese Leute haben dann meistens auch kaum noch ein 
Gewissen, was sie für diese Jobs, wo Menschen nur noch Zahlen sind, 
prädestiniert.

Aber die große Masse hat's nicht so gut, davon könnt ihr ausgehen.

Autor: BWLer (Gast)
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Es ist gibt schon Phasen, in denen nicht gerade die Elite BWL studiert, 
es gibt andere, da ist es so, wie das in Medizin auch Phasen gibt. BWL 
ist für viele kein uralter Traumberuf wie Medizin oder Elektrotechnik, 
die das dann auch mit vielen Wartesemestern auf sich nehmen und 
persönlich reifer wirken. Aber.

An der Uni zumindest haben die BWL-Studenten über alle Jahrgänge hinweg 
ziemlich gute Abinoten, an den meisten Unis deutlich besser als 2,0 - 
sind also eher leistungsstärkere Abiturienten, und wenn man nochmal die 
recht hohen Durchfallquoten bedenkt, kann man davon ausgehen, dass sie 
nach dem Studium durchschnittlich intelligenter sind als der 
Durchschnittsarbeitnehmer, auch als der akademische.

Und führen, ja das lernen sie halt vom Grundstudium an. In komplexen 
Systemen wie Unternehmen erzielen sie mit ihrer Art zu denken und dem 
Blick für das Wirtschaften weniger hohe Einstiegsgehälter als manche 
Ingenieursgruppen, haben aber Gehaltssprünge wie wenige andere, so dass 
sie momentan sogar die Einkunfsgruppen anführen, vor zum Beispiel ach so 
gefragten Studenten der Luft- nd Raumfahrttechnik oder Physikern.

Auch nach einigen Klassentreffen kannst Du beobachten, dass die blöden 
BWLer die schönste Frauen haben, die größte Wohnung und das dickste 
Auto, das ist meine Erfahrung basierend auf vielen Klassentreffen 
unterschiedlicher Schulen.

Ein erfolgreicher Immobilienmakler oder Steuerberater verdient halt mal 
200.000 netto, und solche Leute gibt es mehr als man denkt. Aber nur 
wenn sie dir Kurve kriegen vom Kind zum Praktiker, was bei ihnen erst im 
Berufsleben kommt und mit einigen Rückschlägen. BWLer sind weniger knapp 
- es gibt aber auch keine Schwemme wie bei Geisteswissenschaftern oder 
in Jura, sondern nur eine kleine Schwemme die es auch schon in sich hat, 
als vielmehr gut. Sie werden leistungsbezogen bezahlt, niemand bietet 
ihnen einen sicheren Job außer wenigen Spezialisten mit sehr guten 
Noten.

Ein Arzt mag manchmal mehr Verantwortung haben und ein Maschinenbauer 
einen greifbareren Wert, aber solche Studienfächer bestehen auch nicht 
nur Genies. Dass ein Maschinenbauer (noch) mehr Mathe braucht, ist 
logisch, trozdem kommt es für das Klausurenniveau auch auf das 
Studentenmaterial an.

Es gibt in jedem Fach solche und solche, viele Irrwege, und BWLer 
tendieren dazu ein Blick dafür zu haben. Sie können halt systematisch 
und strategisch denken, die Kollektivleistungs erhöhen oder sich einfach 
nur durchwursteln. Ohne andere konkretere Wertschöpfer sind sie nix, das 
wissen sie aber auch.

Bisher ist man in der BWL davon ausgegangen, sich an Ingenieuren und 
Physikern orientieren zu müssen, so gut wie möglich wissenschaftlich 
exakt zu sein, auch wenn das nahezu unmöglich ist und immer große 
Kompromisse verlangt. In letzter Zeit bekennt man sch mehr dazu, kein 
solchartiger Wissenschaftler zu sein und bedient sich verstärkt der 
Psychologie oder Schnittflächen zu ganz anderen Fächern wie 
Krankenhäusern oder SystemBiologie, untersucht Frösche in Teichen oder 
Unternehmen die 15 Jahre lang jedes Jahr schneller wachsen als andere 
und nicht nur zwei Jahre. Wenn man einen wichtigen Werttreiber 
nachhaltig besser steuern kann, hat das eben enorme Auswirkungen und es 
erfordert höhere Qualifikation wie gute BWLer zu denken.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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BWLer schrieb:
> das ist meine Erfahrung basierend auf vielen Klassentreffen
> unterschiedlicher Schulen.

Moin,
wie oft hast Du denn die Schule gewechselt?!
Oder öfters Klassen übersprungen, nach oben oder unten?
Oder bist Du Klassentreffenorganisator?
B-)

Autor: ddddd (Gast)
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Ich würde die Finger von Etechnik lassen. Da biste nur der dumme der
die Arbeit macht und über kurz oder lang von den Erbsenzählern nach
China verlagert wirst. Die Verlagerung von Entwicklung nach China wird
nach meiner Meinung sicher kommen. Ich arbeite in einem grossen Konzern,
da wird das immer wieder versucht auch wenn man regelmässig damit auf
die Nase fällt. Man will nicht schlau werden und versucht es immer 
wieder.
Warum wohl?

Mein Rat nix technisches Studieren, wenn du gut blubbern kannst mach
BWL  damit kannste Kariere machen. Oder Beamter werden.

Autor: Gästchen (Gast)
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Genau die Frage habe mich mir auch gestellt.
Was sie wirklich machen ist ein großes Rätsel.
Ich habe sie manchmal bei ihrer "Arbeit" beobachtet: außer der 
dümmlichen Excel-Tabellen für Kosten und ein Paar Telefonate konnte ich 
nichts feststellen. Es kommt gelegentlich vor dass sie etwas 
organisieren aber mehr auch nicht.
Kommunizieren und Kosten schätzen macht ein normaler Ingenieur auch, das 
ist ca. 10% von seiner Arbeit als Entwickler.
Die echten BWL-ler die wirklich für ihre Firma was leisten gibt es sehr, 
sehr wenige. Ich kannte bis jetzt nur einen einzigen der einige Aufträge 
der Firma gebracht hat, jedoch hat sich hinterher rausgestellt dass es 
hauptsächlich Beziehungen waren.
BWL-ler sind so etwas wie Beamte, sie wollen in jeder Firma rumhocken, 
Kaffee saufen und möglichst wenig machen.

Die einzige Aufgabe eines BMW-ler besteht darin einfache Vorgängen 
möglichst kompliziert und umständlich darzustellen so dass der 
eigentlich Sinn im Hintergrund bleibt (Lügen). Z.B. Entlassungen - 
Outsourcing, das Projekt im Hinterland billig machen lassen - Off Shore 
Project usw.
BWL-ler habe eine interessante Fähigkeit neue Dänglisch-Ausdrücke zu 
erfinden die weder Engländer noch ein Deutscher versteht. Ein Lacher 
halt.

Autor: Max (Gast)
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Meine Erfahrung: Weder BWLer noch MINTler sind besser oder schlechter 
gebildet. Die Nieten der Schule werden häufig Lehrer oder 
Geisteswissenschaftler und treten der SPD, den Grünen oder der 
Linkspartei bei.

Sowohl unter den BWLern als auch unter den MINTlern gibt es Nieten und 
herausragende Personen. In beiden Studienfächern ist Mathematik (unter 
Umständen in abstrahierter Form in Nicht-Mathefächern) das 
Schlüsselkriterium zum Erfolg.

Es gibt aber dennoch Unterschiede:
Viele, wenn nicht die meißten BWL Absolventen träumen von der großen 
Karriere als Unternehmensberater und sehen sich bereits in der 
Führungselite. Am Ende reicht es aber in den seltensten Fällen für das 
große Geld. Die Überheblichkeit der Anfangsjahre schwindet mit den 
ersten Berufsjahren, andere Dinge wie Familie und Privatleben werden 
wichtiger. Dennoch gibt es sie, die absolut Karriereorientierten. Wenn 
das Studium gut abgeschlossen wurde habe sie gute Chancen schnell 
aufzusteigen.

Aber auch bei den MINTlern gibt es die Schwätzer im Überfluss. Sie 
halten sich für die Elite der Wissenschaft. Für die einzig wahre 
Wertschöpende Kraft der Erde. Und dennoch sind sie fast immer nur 
einfach Frickler, Computernerds und sozial verarmte Würstchen. Sie 
können nichts, aber auch gar nichts, außer täglich neue Linux Kernels 
kompilieren, Platinen zusammenfrickeln oder Formeln zitieren. Aber auch 
unter den MINTlern gibt es natürlich die Herausragenden. Das sind 
diejenigen, mit guten bis überdurchschnittlichen Leistungen im Studium. 
Das sind aber auch meißt diejenigen mit vielen sozialen Kontakten 
besonders außerhalb der frickelnden Kommilitonen, diejenigen mit 
besonders wenig Engagement in den Fachschaften der Hochschulen und 
diejenigen, die unter den fachidiotischen Kommilitonen oft belächelt 
werden.

Am Ende muss die Mischung stimmen. Der Zug nach vorne. Karriere macht 
kein Frickler und auch kein BWL-Dummschwätzer. Echte Karriere machen nur 
die, welche das fachlich Notwendige gut einsetzen und verkaufen können.

Das spiegelt sich auch in den meißten Unternehmen wieder. Fachlich 
überrragende Entwickler tummeln sich auf der untersten Hierarchieebene, 
Alrounder gibt es im Topmanagement. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Autor: WT (Gast)
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Michael G. schrieb:
> Nirgendwo wird man fuer weniger effektive Leistung besser
> bezahlt.

Woher weißt du was die arbeiten?

Gott, wenn ich das so lese dann denke ich mir echt warum manche hier 
ihren Abschluss bekommen haben.
Sorry, aber ein gewisses Maß an Respekt vor anderen Studiengängen sollte 
man haben zudem allegmein vor anderen Berufsgruppen.
Wenn jemand nicht weiß was BWler so machen, was sich auch nicht pauschal 
sagen lässt, dann soll er googeln oder nachfagen. Ich denke es sollte 
keine Problem darstellen.

MAn kann zwar einem Ingenieur die Grundzüge beibringen (es gibt ja z.B. 
spezielle Kurse oder den Technischen Betriebswirt), aber einen 
ausgebildeten BWLer kann er trotzdem nicht ersetzen.
Wer sowas nicht erkennt oder einsehen mag, der hat etwas nicht ganz 
verstanden und braucht sich nicht wundern, wenn er nicht weiterkommt.

Gast schrieb:
> Naja, wenn ich mal (Lebensqualität)x(Spass am Job)x(Einkommen)
> betrachte, dann hat man beim Einkommen wenns hochkommt den Faktor 2.5
> mehr. Dafür hat man einen öden Job(Freude am Job sinkt) und muss ab und
> zu Leute manipulieren oder gar belügen (für mich keine Lebensqualität).
> Wenn das Geld an erster Stelle steht, ist es tatsächlich ein Abstieg.
> Bei allen anderen Punkten eher ein Aufstieg. Zumal auch ein simpler
> Entwickler ja nicht eben am Hungertuch nagt.

Es gibt auch INgenieure die haben Gefallen an genau solchen Aufgaben und 
haben Spaß an ihrer Tätigkeit.

Autor: Paul (Gast)
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>Die Nieten der Schule werden häufig Lehrer oder
>Geisteswissenschaftler und treten der SPD, den Grünen oder der
>Linkspartei bei.

Also die Nieten sieht der Geheimdienst der USA seit neuesten Berichten 
woanders. In der FDP (Westerwelle, Brüderle), in der CSU (Seehofer).
 ;-)

Ich kenne einige Ingenieure im Managment, aber keinen BWLer/Manager in 
der Entwicklung/Forschung. Komisch, nicht?

Autor: ♪Geist (Gast)
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Falsches Forum, stell deine Frage lieber hier:
http://www.bwl24.net/forum/

Hier wirst du 98% Troll-Antworten erhalten :)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Die mit dem Schwingkopf! schrieb:
> Wirtschaftsinformatik ist glaub ich auch nicht einfach.

So einer lässt hier gerade seine Hausaufgaben lösen, ohne vorher
auch nur einmal ein Buch angeschaut zu haben oder wenigstens
die Regeln zum Schreiben zu beachten:
Beitrag "C-programmieren Problem"

So schwer kann das nicht sein.

Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
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Was denkt Ihr was de meisten Bankster studiert haben? Vor allem die im 
Devisen und Derivatehandel!

Autor: Stefan (Gast)
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BWLer sind Buchhalter

Autor: Paul (Gast)
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>Was denkt Ihr was de meisten Bankster studiert haben?

Nichts? Banklehre!

Autor: Phil (Gast)
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Es ist hochgradig dämlich was die meisten Leute hier schreiben.

BWLer haben auch ihre Daseinsberechtigung. Einem ausserordentlich guten 
Entwickler fehlt es meiner Meinung nach fast immer nach einer 
ausserordentlich guten Persönlichkeit. Und die ist nunmal wichtig um zu 
FÜHREN. Wie soll jemand führen, wenn er nicht kommunizieren kann? Schon 
zu Hauf erlebt. Sich in andere hineinversetzen. Diplomat sein. 
Motivierend sein. Das KÖNNEN viele nicht und es kann NICHT erlent 
werden. Persönlichkeit lernt man außerhalb der uni bei saufgelage und 
gruppensex. So ist das nunmal jungs.

BWLer haben viele Funktionen und es ist nicht clever in einem 
Entwicklertreff nach den Tätigkeiten der BWLer zu fragen. Die meisten 
hier haben null Plan von deren Arbeit und sind schlicht und einfach nur 
neidisch ("ich hab opel, der hat benz" usw..).

http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebswirt
http://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieur

Man kann ja ruhig stolz auf seinen Beruf sein. Aber bitte nicht dämlich 
und engstirnig sein.

Ich bin übrigens selbst Ing.

Autor: Karl Martell (Gast)
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Die schieben sich Geld zu. BWL entscheiden z. B. über Gehälter. 
"Leistungsgerecht" soll es zugehen, aber unter "Leistung" verstehen die 
nur ihre eigene Definition. Dass jemand fachliche sehr stark ist und die 
Firma nach vorne bringt, existiert in deren Welt nicht. Leistung heißt 
bei BWLern: Personalverantwortung und Budgetverantwortung. Das ist ein 
BWLer-Fluch und viele Unternehmen kranken daran. Was für ein Unfug da 
betrieben wird. Mir fällt als erstes die Arbeitszeiterfassung ein, wo 
die Angestellten ihre Zeiten auf Projektnummern schreiben. Jeder weiß, 
dass die Zahlen Unsinn sind, aber die Führung legt so viel Wert darauf, 
dass man eine Abmahnung kassieren kann, wenn man mal vergisst, seine 
Daten einzugeben.

Autor: Axel (Gast)
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Das Lustige ist, dass, wenn dann Ingenieure zu Führungskräften werden, 
denen auch nichts besseres einfällt.

Ansonsten beweisen viele hier nur, dass viele BWLer tatsächlich mehr 
Geld verdienen (und hier wirklich im Sinne von "verdienen" und nicht 
"bekommen") als sie selbst.

Und im Schnitt dürften die BWLer eher weniger Geld bekommen als die 
Ings. Aber in abgewetzten Klamotten rumzurennen ist kein Wert für sich, 
genausowenig wie es einer ist, im Anzug rumzurennen.

Aber es scheint schon zu stimmen, dass Kleider Leute machen, sonst 
hätten ja nicht so viele hier solche Minderwertigkeitskomplexe gegenüber 
BWLern und würden sich so unglücklich fühlen, wenn die BWLer in ihren 
Anzügen zum Mittagessen gehen, während man selbst sich nicht aus dem 
Labor raustraut.

Gruss
Axel

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Karl Martell schrieb:
> Jeder weiß,
> dass die Zahlen Unsinn sind, aber die Führung legt so viel Wert darauf,
> dass man eine Abmahnung kassieren kann, wenn man mal vergisst, seine
> Daten einzugeben.

Unsinn sind die Zahlen nicht, nur unscharf.
Wie unscharf hängt von der Organisation, den Projekten und den Leuten 
selbst ab. Ich bin allerdings auch kein Freund davon - verstehe aber den 
Standpunkt des Controllers. Ich hab ein Jahr lang einen high-level 
Controller bei den Raucherpausen getroffen - war aus einer anderen 
Firma. Aus den sehr guten Geprächen hab ich gelernt diese Sicht zu 
verstehen die durchaus auf meinem Math-Level war - nur eben eine völlig 
andere Denkweise.

Vielleicht mal ein Beispiel aus meiner Erfahrung:

Ich war gerade zum Abteilungsleiter befördert worden und bekam Kontakte 
für die ich nun der Ansprechpartner sei.
Gleich bekam ich einen Anruf einer Frau Doktor von einer großen 
Forschungseinrichtung. Es ging um technische Zuarbeit für ein 
Forschungsprojekt an dem wir den Entwicklungsanteil leisten sollten.
Die Docu kam per E-Mail und ich sollte antworten - go or no.

Ich hab alles gelesen und sogleich eine E-Mail geschrieben in der ich 
die technischen Risiken beschrieben habe.
Diesmal ging es um eine Tieftemperatur Anwendung.
Ich sah sofort einen Haufen Probleme.
Angefangen von Klebstoffen über das Verhalten von Materialen bis hin zu 
der Frage ob selbst ein einfacher Transistor bei -100°C überhaupt noch 
funktioniert. Das Thema war technisch für mich Neuland.
Aber ich selbst müsste es ja auch nicht bearbeiten, nur entscheiden ob 
wir das machen.

Vor Absendung der E-Mail lese ich die Projektsumme: 1,2 Mio EUR würden 
wir für den Entwicklungsauftrag erhalten.
Ich überschlug wieviele Mitarbeiter ich davon für welche Zeit bezahlen 
könnte und dachte: Nein, das ist ja ein Honigtopf - das muss man ja 
machen.
Wenn ich diese E-Mail schreibe, wird man aus Berlin kein Geld schicken 
und eine andere Firma - wo genau so wie ich Jemand sitzt der das 
entscheidet und einfach verspricht man könnte es, wird den Auftrag 
erhalten.
Es geht nur darum zu versprechen man könnte es.

Also die E-Mail gelöscht, den Schlater betätigt: pessimistischer 
Ingenieur offline, Manager online.

Neue E-Mail.

Ich hab geschrieben das wir absolut die Spezialisten für diese 
Technologie haben und zwar einige Risiken erkennbar seien, diese aber 
normale Entwicklungsrisiken seinen.
Und ich mich auf eine Zusammenarbeit freuen würde.

Kurzum wir bekamen den Auftrag, ich hab ein paar Leute eingestellt und 
es lief wie erwartet, problematisch aber je nach 
Spezifikationseinschränkung machbar und es hat Arbeitsplätze geschaffen.

Ich denke das ist ein Teil der Arbeit, was BWLer machen.
Den Ingenieuren Arbeit besorgen, die diese abgelehnt hätten, wären sie 
Freelancer.

Der Unterschied ist das BWLer strategisch denken müssen - das muss der 
Ingenieur normal nicht
Der bekommt einfach ein Projekt:
Hier hast du folgendes Kundenprojekt, du bekommst 3 Mitarbeiter und ihr 
habt 2 Jahre Zeit und ein Budget von .. um folgende Aufgabe (LH) zu 
lösen - viel Spass damit.

Der BWLer aber muss über die Ressourcen der ganzen Firma entscheiden:

Können wir das technolgisch machen?
Gespräch mit Entwicklungsleiter.

Welche Kundenanforderungen müssen sein?
Gespräch mit PM.

Welche Risiken?
Gespräch mit Q.

Kosten?
Gespräch mit C.

Welchen Spielraum haben wir beim Kunden?
Gespräch mit dem Vertriebschef.

Und dann muss man entscheiden:
Bringt das Projekt einen Mehrwert für die Firma oder ist es eine 
Todgeburt und wir machen Verlust?

Und wehe ich hole ein Projekt ins Boot was den Bach runter geht und alle 
wussten es schon vorher.

Das mache ich drei mal (1. Mal ist Pech, 2. Mal ist Zufall, 3. Mal ist 
Unfähigkeit) - dann beziehe ich als BWLer HIV, der Ingenieur bekommt ein 
neues Projekt - war ja nicht seine Schuld.

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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BWLer glauben an das exponentielle Wachstum in einer endlichen Welt.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Sehr schön zusammengefasst!

Autor: Manuel (Gast)
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Guten Morgen,

im Großen und Ganzen bekommen die BWL-Menschen in unserer größeren 
E-Technik Firma (5000 MA) mehr am Monatsende überwiesen. Warum?
Mit guten Kontakten von HR erfahren, dass "die sich eben besser 
verkaufen können". Während die meisten Ing. ein Gehalt erfragen, sagen 
die BWL bei einem Vorstellungsgespräch was sie sich vorstellen.


Ein Artikel der FAZ:
http://www.faz.net/s/Rub8EC3C0841F934F3ABA0703761B...

Autor: Gästchen (Gast)
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Paul schrieb:
> Ich kenne einige Ingenieure im Managment, aber keinen BWLer/Manager in
> der Entwicklung/Forschung. Komisch, nicht?

Ha, ha, ha, das ist ein Volltreffer. Mehr Hinweise braucht man auch 
nicht.

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Zwie Blum schrieb:
> BWLer glauben an das exponentielle Wachstum in einer endlichen Welt.
ROFL
Das triffts im Kern :-)
Bleiben nur noch der Witz
http://www.andinet.de/lustiges/geschichten/ballonflug.php

Autor: WT (Gast)
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Autor: Paul (Gast)
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>Einem ausserordentlich guten
>Entwickler fehlt es meiner Meinung nach fast immer nach einer
>ausserordentlich guten Persönlichkeit. Und die ist nunmal wichtig um zu
>FÜHREN.

Adolf bewies das Gegenteil.

>Das Lustige ist, dass, wenn dann Ingenieure zu Führungskräften werden,
>denen auch nichts besseres einfällt.

Einem Laien in BWL (Ingenieur) fällt auch nichts besseres ein als einem 
Profi (BWLer). Der Laie sollte sich aber schämen ;-) Hiermit zeigen die 
meisten BWLer doch, wie überflüssig ihre Ausbildung eigentlich ist.

>Aber es scheint schon zu stimmen, dass Kleider Leute machen, sonst
>hätten ja nicht so viele hier solche Minderwertigkeitskomplexe gegenüber
>BWLern und würden sich so unglücklich fühlen,

Geh mal zu www.wiwi-treff.de unter Berufseinstieg, damit Du mal ein 
reales Bild über Gehälter und Minderwertigkeitskomplexe bekommst. 
Schreibe in dieses Forum, daß der Ingenieur das schwerere Studium hat: 
Es kommen keine nennenswerte Gegenargumente. Die wissen ganz genau, daß 
sie nicht das dickste Brett bohren.

Autor: Ländle (Gast)
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Es kommt doch nicht darauf an wer das dickste Brett bohrt.
Es ist aber wohl unbestritten, dass BWL das bessere Sprungbrett zu einer 
Karriere ist. BWL kennt die Unternehmenszahlen und kann sich damit 
besser positionieren, der Ingenieur kennt die technischen Möglichkeiten 
und die Projekte, die aber kosten erstmal Geld und bringen später über 
die BWL-Vertreter die Gewinne.

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Ländle schrieb:
> WL kennt die Unternehmenszahlen und kann sich damit
> besser positionieren, der Ingenieur kennt die technischen Möglichkeiten
> und die Projekte, die aber kosten erstmal Geld und bringen später über
> die BWL-Vertreter die Gewinne.
Prima, Du arbeitest im Marketing oder Vertrieb?
Geld verdient nur der der etwas verkauft, alle anderen kosten nur. Wie 
weit man damit kommt zeigt gerade die USA, die von DER führenden 
Industrienation der Welt so langsam in Richtung Entwicklungsland 
abrutscht. Und warum? Weil nichts mehr entwickelt und produziert, 
sondern nur noch verkauft und konsumiert wird, weil überall 
Betriebswirte und Krämer das Sagen haben.
Die letzte Krise wurde ebenfalls hauptsächlich durch BWLer verursacht, 
weil sie nicht kapiert haben, daß man Werte nicht aus nichts erschafft.
In einem will ich dir nicht widersprechen: BWL = Vertreter :-)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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U.R. Schmitt schrieb:
> Weil nichts mehr entwickelt und produziert,
> sondern nur noch verkauft und konsumiert wird, weil überall
> Betriebswirte und Krämer das Sagen haben.

Ist das hier soviel besser?

Während Japaner und Franzosen E-Autos bauen, werden in
Deutschland Gremien eingerichtet, in denen die Industrie
klar sagt, daß sie gefördert werden will, bevor sie
anfängt nachzudenken.
Und überhaupt ist das ja alles noch nicht so weit...

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Zwie Blum schrieb:
> BWLer glauben an das exponentielle Wachstum in einer endlichen Welt.

Diese Aussage zeigt mal wieder typisch wie wenig manche Ingenieure von 
Wirtschaft verstehen.

Firmen verhalten sich in der Welt in etwa wie Bäume im Wald.
Die werden geboren, wachsen und verdrängen andere und sterben 
schließlich und machen damit wieder Platz für neues Wachstum - ein 
unendlicher dynamischer Prozess von Werden und Vergehen.

Das ist vermutlich das Problem daran: Der (typische) BWLer versteht so 
wenig von der Arbeit des Ingenieurs, das er ihn für ein nerdigiges 
Spielkind hält welches nicht mal ordentlich sprechen kann - nur 
irgendwas zusammenfrickelt was man ja auch in China bestellen kann.

Der (typische) Ingenieur versteht so wenig von der Arbeit des BWLers das 
er den für einen aufgeblasenen Schwätzer hält der nicht mal Excel 
richtig bedienen kann. (Zugegeben bei meinem Professor für BWL in den 2 
Semstern die wir BWL machen mussten, habe ich auch nicht verstanden was 
der eigentlich erzählen will - kam alles sehr banal rüber.)

Es sind zwei verschiedene Welten s.o.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Klaus Wachtler schrieb:
> U.R. Schmitt schrieb:
>> Weil nichts mehr entwickelt und produziert,
>> sondern nur noch verkauft und konsumiert wird, weil überall
>> Betriebswirte und Krämer das Sagen haben.
>
> Ist das hier soviel besser?

Ja, ist es.

> Während Japaner und Franzosen E-Autos bauen, werden in
> Deutschland Gremien eingerichtet, in denen die Industrie
> klar sagt, daß sie gefördert werden will, bevor sie
> anfängt nachzudenken.
> Und überhaupt ist das ja alles noch nicht so weit...

Die Automobilindustrie ist nur ein Sektor.

Die Entwicklungstätigkeit und Innovationsfreude ist in DE schon sehr, 
sehr groß - im Gegensatz zu vielen Unkenrufen :-) Aber da darf man nicht 
in die Presse und auf die großen Konzerne schauen - da wird man in der 
Tat kaum fündig. Man muss in die kleinen und mittleren Unternehmen 
gehen.

So einen breiten (Unternehmens-)Mittelstand wie wir hier hätten andere 
gerne.

Komischerweise sehen das ausländische Einkäufer ebenso: da greift man 
gerne zu deutschen Maschinen - und weiss, warum.

Chris D.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Juri Parallelowitsch schrieb:
>
> Firmen verhalten sich in der Welt in etwa wie Bäume im Wald.
> Die werden geboren, wachsen und verdrängen andere und sterben
> schließlich und machen damit wieder Platz für neues Wachstum - ein
> unendlicher dynamischer Prozess von Werden und Vergehen.

Dann ist das Unternehmen aber schlecht geführt worden.

Ein Unternehmen muss nicht ständig wachsen und es muss (meistens daran) 
auch nicht zugrundegehen.

> Das ist vermutlich das Problem daran: Der (typische) BWLer versteht so
> wenig von der Arbeit des Ingenieurs, das er ihn für ein nerdigiges
> Spielkind hält welches nicht mal ordentlich sprechen kann - nur
> irgendwas zusammenfrickelt was man ja auch in China bestellen kann.
>
> Der (typische) Ingenieur versteht so wenig von der Arbeit des BWLers das
> er den für einen aufgeblasenen Schwätzer hält der nicht mal Excel
> richtig bedienen kann. (Zugegeben bei meinem Professor für BWL in den 2
> Semstern die wir BWL machen mussten, habe ich auch nicht verstanden was
> der eigentlich erzählen will - kam alles sehr banal rüber.)
>
> Es sind zwei verschiedene Welten s.o.

Die Gebiete sind schon verschieden. Daher meine Aussage:
"Ein erfolgreicher Unternehmer ist in erster Linie ein guter Kaufmann - 
erst danach Ingenieur."

Es überlebt eher das Unternehmen mit einem guten Kaufmann als das mit 
einem guten Ingenieur.

Aber zum Teil(!) kann man das kaufmännische Denken erlernen - der rest 
ist einfach auch Talent.

Chris D.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Dann ist das Unternehmen aber schlecht geführt worden.

Ich rede von Zeiträumen die durchaus mit der Lebensdauer von Bäumen 
vergleichbar sind.

Chris D. schrieb:
> Aber zum Teil(!) kann man das kaufmännische Denken erlernen - der rest
> ist einfach auch Talent.

Kann ich nur zustimmen.

Der Ingenieur lebt gegenüber dem BWLer in einer einfachen Welt mit 
komplizierten Problemen. Der BWLer lebt in einer komplizierten Welt mit 
einfachen Problemen.

Für den Ingenieur ist die Technologie das wichtigste, für den BWLer die 
Finanzen. Der Ingenieur hat meist nur Überblick über sein Projekt, nicht 
aber über den wirklichen Spielraum der Firma. Möchte mal so einen 
Ingenieur in einer Kreditverhandlung sehen, wo er dann mit Fistelstimme 
von lauter Problemen redet.

Autor: Paul (Gast)
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>> BWLer glauben an das exponentielle Wachstum in einer endlichen Welt.

>Diese Aussage zeigt mal wieder typisch wie wenig manche Ingenieure von
>Wirtschaft verstehen.

Also wenn man jedes Jahr Umsatzverdopplung verlangt, entspricht das 
einem exponentiellen Wachstum. Das zu verlangen, ist eigentlich 
hirnrissig.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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BWLer schrieb:
> An der Uni zumindest haben die BWL-Studenten über alle Jahrgänge hinweg
> ziemlich gute Abinoten, an den meisten Unis deutlich besser als 2,0 -
> sind also eher leistungsstärkere Abiturienten, und wenn man nochmal die
> recht hohen Durchfallquoten bedenkt, kann man davon ausgehen, dass sie
> nach dem Studium durchschnittlich intelligenter sind als der
> Durchschnittsarbeitnehmer, auch als der akademische.

Dass ich nicht lache.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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BWLer schrieb:
> ... viele Irrwege, und BWLer tendieren dazu ein Blick dafür zu haben.

Wenigstens das stimmt, wenn man sich anschaut, wieviele Firmen
reihenweise von denen geschrottet werden.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Paul schrieb:
> Also wenn man jedes Jahr Umsatzverdopplung verlangt, entspricht das
> einem exponentiellen Wachstum. Das zu verlangen, ist eigentlich
> hirnrissig.

Muss man da immer in lineares Denken verfallen?
Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
Viele meiner Kommilitonen die durchaus bessere Noten erzielt haben, 
saßen neben mir und ich stellte immer nur lineares Denken fest.
Das waren schon damals für mich einfach nur Ressourcen - da sie ja 
selbst mit Diplom nur so linear denken können wie auch jeder Schneider.

Das wiederum werfen euch die BWLer vor, das ihr nicht mal die 
einfachsten wirtschaftlichen Zusammenhänge versteht.

Angeblich in der Welt der Mathematik so bewandert wird genau das so gar 
nicht verstanden -

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Das wiederum werfen euch die BWLer vor, das ihr nicht mal die
> einfachsten wirtschaftlichen Zusammenhänge versteht.

Wäre ja schön, wenn der durchschnittliche BWLler sie verstehen würde.
Du scheinst ja die löbliche Ausnahme zu sein, die viel mehr kapiert
und überhaupt nicht arrogant wirkt dabei.

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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LOL

Autor: Thomas B. (detritus)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Viele meiner Kommilitonen die durchaus bessere Noten erzielt haben,
> saßen neben mir und ich stellte immer nur lineares Denken fest.

Und du hast sie beneidet, da du immer nur im Kreis denken konntest...

Autor: Ländle (Gast)
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Auf wen die Firmenführung mehr Wert legt, zeigt die Zusammensetzung der 
Aufsichtsräte und die Managementspitzen. Ingenieure und Informatiker 
gehören zum Fußvolk.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Thomas B. schrieb:
> Und du hast sie beneidet, da du immer nur im Kreis denken konntest...

Ich würde dir auch empfehlen den zwei-dimmensionalen Denkraum mal etwas 
zu erweitern.

Du kommst schon sehr weit, wenn du nur eine Dimmension weiter als ein 
Greis im R2 denken kannst.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> zwei-dimmensionalen Denkraum

den kann man in zwei Richtungen dimmen?

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Greis im R2

Wie sagte der Altenheimbetreiber neulich so schön?
"Störe meine Greise nicht!"

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Klaus Wachtler schrieb:
> Wie sagte der Altenheimbetreiber neulich so schön?
> "Störe meine Greise nicht!"

Das ist aber sicher 2000 Jahre her.

Aber ich weiß was du meinst.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Das ist aber sicher 2000 Jahre her.

Jetzt wo du es sagst: das ist eine Schnapszahl!
Das sollte jetzt 2222 Jahre her sein.
Wenn das nicht ein Anlaß ist, auf den alten Archimedes anzustoßen...

Prost!

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Mist, sind nur 2221 Jahre, weil es das Jahr 0 ja nicht gibt.

Trotzdem Prost.

Autor: Marc2410 (Gast)
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Hi liebe Leute, eine wesentlich bessere Definition für BWLer gibt es 
unter:

http://www.stupidedia.org/stupi/BWL

lacht und staunet!!! :-D

Autor: Marc2410 (Gast)
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Autor: Gustav (Gast)
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*.ppt Dateien produzieren.

Autor: Paul (Gast)
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>Angeblich in der Welt der Mathematik so bewandert wird genau das so gar
>nicht verstanden -

Ich glaube, DU müßtest Dich mal mit inversert Zinses-Zins-Rechnung 
beschäftigen. Genau das ist nämlich das Problem hinter der jährlichen 
Forderung nach Verdopplung!

Anfangswert: 1

Jahr 1: 1*2=2
Jahr 2: 2*2=4
Jahr 3: 2*4=8
Jahr 4: 2*8=16

Summenformel: Verdopplung^Jahr = 2^Jahr. Wenn das nicht exponentiell 
ist?

Wenn BWLer nicht so doof wären, würden sie auch andere Lösungen finden, 
als Mitarbeiterentlassungen, Outsourcing, Lohnsenkung. Diese 
Triviallösungen beherrscht jedes Kind, das rechtfertigt kein Studium.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Vorsicht, ein echter BWLler würde jetzt sagen:

"Eine echte Verdopplung fordert ja niemand, sondern nur 50 oder
60 % Wachstum pro Jahr. Das ist also weniger, und damit nicht
mehr exponentiell! Nur kapieren die Ingenieure das wieder nicht..."

Autor: Ich (Gast)
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BWLer müssen ihre Existenz auch rechtfertigen.
Chef sagt: Wir müssen Kosten einsparen um international wettbewerbsfähig 
zu bleiben.
Die Kosten beim Personal einsparen, Outsourcing ist dabei die erste 
Wahl.
Das ist einfach und erfordert kein großes Umdenken.

Den ganzen Laden effizienter gestalten und das noch langfristig, gar 
dauerhaft ist zu schwierig.
Das scheitert selbst bei einem guten BWLer (Gefahr sich selbst 
überflüssig zu machen), spätestens am Chef.

Für Know-How und Wissen der Mitarbeiter gibt es halt kein Guthabenkonto.

Ein billig eingekaufter Leih-Ing ist halt in einer Kostenkalkulation 
billiger als ein eigener Ing mit zig Jahren Erfahrung in der Firma.
Da spart man schnell einige zehntausend Euronen pro Jahr ein.

Egal wie teuer das langfristig wird.
Heute denken viele Firmen (gezwungenermaßen) recht kurzfristig.

Autor: Frank Bär (f-baer)
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Guest schrieb:
> Bis heute ist mir nicht klar, warum BWLer nicht Systemtheorie und
> Regelungstechnik lernen, obwohl sich das wunderbar auf die Finanzwelt
> übertragen ließe...

Weil überhaupt kein Interesse an einem funktionierenden geregelten 
Finanzmarkt besteht. Das widerspricht der freien Marktwirtschaft und 
steht damit konträr zu heutiger neoliberaler Marktpolitik.
Unser GG ist in der Hinsicht etwas irreführend, denn da steht 
fälschlicherweise, dass das Kapital Allen zugute kommen sollte. Die 
Politik betreibt und fördert das Spiel aber anders herum. Derjenige, der 
einen Mehrwert schafft, wird wie die Sau durchs Dorf getrieben, während 
die Früchte des Mehrwertes in der Führungsebene kredenzt werden.
Verkehrte Welt!

Autor: Paul (Gast)
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>Vorsicht, ein echter BWLler würde jetzt sagen:

>"Eine echte Verdopplung fordert ja niemand, sondern nur 50 oder
>60 % Wachstum pro Jahr. Das ist also weniger, und damit nicht
>mehr exponentiell! Nur kapieren die Ingenieure das wieder nicht..."

Vielleicht sollte der echte BWLer mal lernen, seinen BWLer-Kollegen 
besser zuzuhören: die fordern eine Verdopplung.

PS.: Selbst bei 50 bzw. 60 % ist es exponentiell!

1,5^Jahr bzw. 1,6^Jahr!

Autor: klöckner (Gast)
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Mal ne Frage was sind denn so die EInstiegsgehälter für Ingineure und 
BWLer.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Kommt drauf, an, ob man Ingenieur schreiben kann oder nicht.
BWL ist natürlich einfacher :-)

Autor: Paul (Gast)
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> Bis heute ist mir nicht klar, warum BWLer nicht Systemtheorie und
> Regelungstechnik lernen, obwohl sich das wunderbar auf die Finanzwelt
> übertragen ließe...

Glaubst Du, die würden I- oder D-Anteile begreifen? Da kommen nämlich 
Ableitungen und Integrale vor. Alles schwerer als Summenformel und 
Fakultät ist BWLern suspekt. Sonst hätten sie gleich was Ordentliches 
studiert ;-)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Paul schrieb:
> Glaubst Du, die würden I- oder D-Anteile begreifen?

Das nicht, aber schöne Präsentationen dazu könnten sie trotzdem machen.
Und das ist vielleicht das Hauptproblem.

Autor: Frank Bär (f-baer)
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Klaus Wachtler schrieb:
> Paul schrieb:
>> Glaubst Du, die würden I- oder D-Anteile begreifen?
>
> Das nicht, aber schöne Präsentationen dazu könnten sie trotzdem machen.
> Und das ist vielleicht das Hauptproblem.

Das ist ja auch ein integraler Bestandteil des Studiums. Mathematisches 
Wissen wird in differentiell kleinen Teilen unterrichtet. Damit haben 
wir auch den I- und D-Anteil des BWL-Studiums bestimmt.

Autor: 42 (Gast)
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Mal ne Annekdote:
Ich studiere ET im Nebengebäude sind die BWLer und manche Dozenten 
bieten auch Wahlpflichtpfächer für Ingenieursstudiengänge an. So ist es 
wohl so das die Controlling Klausur die selbe ist.
Nun kamen paar süße BWlerinnen zu uns und haben darum gebeten uns zu 
merken welche Aufgaben gestellt werden da sie die nahezu gleiche Klausur 
am nächsten Tag schreiben. Ich habe mich dann aufgrund der Blondinen 
auch reingesetzt und mit ner 3.0 bestanden ohne jemals eine 
Vorlesungsstunde besucht zu haben nur durch anschauen der 
Übungsklausur(ja sowas gibts bei denen) am Abend vorher.
Die meisten Begriffe waren selbsterklärend.
Bei den BWLern fallen dennoch 70% durch, selbst die Mädels die die 
Aufgaben gesagt bekommen haben haben nur zweien geschrieben.

Auch interessant ist das man auf 200m sehen kann wer BWLer ist, ab 20m 
riecht man es. Schicke Schuhe Hemd pomade im Haar dickes 
Auto(Autoschlüssel immer auf Tisch legen) und natürlich literweise 
Parfum.
Die Ingenieure hingegen sehen immer bisschen abgerissen und gleich aus.

Autor: Thomas (Gast)
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Klaus Wachtler schrieb:
> Jetzt wo du es sagst: das ist eine Schnapszahl!
> Das sollte jetzt 2222 Jahre her sein.
> Wenn das nicht ein Anlaß ist, auf den alten Archimedes anzustoßen...
>
> Prost!


Hol den Glühwein ran. Ich bevorzuge allerdings Grog.
http://de.wikipedia.org/wiki/Grog

Autor: Paul (Gast)
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>Ich habe mich dann aufgrund der Blondinen
>auch reingesetzt und mit ner 3.0 bestanden ohne jemals eine
>Vorlesungsstunde besucht zu haben nur durch anschauen der
>Übungsklausur

Denkst Du, das geht den Mädels nicht auch so mit der Theoretischen-ET- 
Klausur? Reinsetzten - 3.0? War'n Scherz.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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42 schrieb:
> mit ner 3.0 bestanden

42 schrieb:
> selbst die Mädels die die
> Aufgaben gesagt bekommen haben haben nur zweien geschrieben.

So, und jetzt rate mal wer besser ist?

Autor: Paul (Gast)
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So, und jetzt rate mal wer besser ist?

Der, der ohne BWL-Vorbildung/Vorlesung/Übung die 3 schreibt oder die 
Damen mit vollem Programm und 2.0. Mmm, Grübel.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Auf dem Papier die mit der 2 würde ich sagen, egal wie sie dahin kam.
Zumal ihr Aufwand auch nicht größer war...

Autor: Paul (Gast)
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>Zumal ihr Aufwand auch nicht größer war...

Ach, hat die nicht die Vorlesungen/Übungen, Vorveranstaltungen besucht?

Autor: Mine Fields (Gast)
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Paul schrieb:
> So, und jetzt rate mal wer besser ist?
>
> Der, der ohne BWL-Vorbildung/Vorlesung/Übung die 3 schreibt oder die
> Damen mit vollem Programm und 2.0. Mmm, Grübel.

Na die Mädels, denn die haben begriffen wie die Welt funktioniert.

Autor: Paul (Gast)
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>Na die Mädels, denn die haben begriffen wie die Welt funktioniert.

Wenn Anpassung an die Norm die "Welt" ist, hast Du Recht. Von der 
Aufwand/Nutzen-Analyse eher nein. Wieviel Zeit ivestierte der 
Nicht-BWLer für eine 3 und wieviel die Damen für eine 2.0?

PS.: Später bekommen sie eh 25% weniger, weil sie weiblich sind 
(Diskriminierung).

Autor: Thomas (Gast)
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Im Wiki sind die schon richtig beschrieben.

http://www.stupidedia.org/stupi/BWLer

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Paul schrieb:
> Ich glaube, DU müßtest Dich mal mit inversert Zinses-Zins-Rechnung
> beschäftigen. Genau das ist nämlich das Problem hinter der jährlichen
> Forderung nach Verdopplung!
>
> Anfangswert: 1
>
> Jahr 1: 1*2=2
> Jahr 2: 2*2=4
> Jahr 3: 2*4=8
> Jahr 4: 2*8=16
>
> Summenformel: Verdopplung^Jahr = 2^Jahr. Wenn das nicht exponentiell
> ist?

Das ist eben das Problem wenn man es nicht versteht.
Es gibt auch viele Firmen die haben nicht 1.2^Jahr sondern 0.9^Jahr - 
schau dir einfach mal die Börsenkurse an - insgesamt ist es ausgeglichen 
und nur für einzelne Teilnehmer unterschiedlich potent.

Autor: blubb (Gast)
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Es geht nicht dadrum, dass es insgesamt ausgeglichen ist, sondern dass 
die Forderung nach jedem Jahr x Prozent mehr Umsatz eine Forderung nach 
Exponentiellem Wachstum ist.

Das geht ne ganze Weile gut, aber irgendwann geht's schief, dann ist der 
Markt gesättigt und dann ist ein Exponentielles Wachstum schlichtweg 
nicht mehr möglich. Und Schwups ist die Firma im absteigenden Ast mit 
b<1.

Alles was die Börse macht, ist aus gut laufenden Firmen Kapital 
abzuziehen und wenn se nicht mehr ganz so gut laufen werden sie fallen 
gelassen wie ne heisse Kartoffel.

Autor: bmwmanager1 (Gast)
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Hey, was muss ich da lesen?

Bin mal zufällig in diesem ominösen Mikrocontroller-Forum und sehe wie 
diese armen, verdrossenen, unterbezahlten Ing.-Würstchen sich über uns 
Bwler aufregen. Da kann mir auch mal die Hutschnur platzen.

Hatte genauso sehr schwere Vorlesungen zB Statistik od Finanzmathematik 
hab mich sogar nebenbei in meinem Hauptstudium auf Steuerrecht 
spezialisiert und da 3-4 Vorlesungen besucht.

Hockt nur schön weiter brav in eure dunklen Kämmerchen vor euch hin 
entwirft halt ein paar Schaltungen wenn ihr meint das sei so gut.

Ich zB als zukünftiger Manager (hab grad frisch mein Bwl-Diplom) muss 
für euren Mist was ihr verbockt, gerade stehen.. Ich hab enorm viel 
Verantwortung mal später, muss Abteilungen führen, Controlling, alle 
Zahlen im Kopf haben.. sicher hab auch viel Theorie gelernt im Studium 
drum bin ich da gut.

Ich hab auch ein spezielles, auch ein bestimmtes Auftreten und kann mich 
gut verkaufen. Das ist für die Firma wichtiger als irgendwelche 
Ableitungen "herzuleiten" oder so.

Jedem das seine. Ich werd viell bei Mc Kinsey mit >80k + Bonus 
einsteigen, u.a. auch weil ich nen sehr guten Abschluss habe und mein 
Papi einige höhere Tiere dort kennt.

Viel Spaß ihr Pfeifen.. So ich geh jetzt schlafen war ne lange 
Partynacht.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Kein Chick mehr abbekommen auf der Party?

Autor: Stefan Kunz (Gast)
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Statistik ist ja auch ein ganz schweres Feld der Mathematik.

Und bmwmanager1 es ist leider so dass der größte Mist da verzapft wird 
wo der Mist hingeht. Indem von BWLern schwammige Anforderungen an 
Produkte gegeben werden, auch nach 5mal Nachfragen, und sich der BWLer 
wundert was er da bekommt.
Weiter gesehen kommt der nächste Mist dann, wenn ein entwickeltes 
Produkt in die Produktions geht und der BWLer mal fröhlich ein ähnliches 
Teil bestellt für die Schaltung das 3 Cent günstiger und dazu führt dass 
die Schaltung nicht mehr funktioniert (selbst erlebt).

Davon ab möchte ich mal die Frage in den Raum stellen. WAS würde ein 
BWLer ohne Produktentwicklung tun? Oder was würde der BWLer tun wenn der 
Informatiker ihm nicht die schicken Tools schreibt wo er gelernt hat da 
ein Knöpfchen zu drücken und da und dann das zu bekommen was er denkt 
haben zu wollen.
Was ich bissher erlebte war, dass jeder Ing. locker den Job eines BWLers 
machen konnte wenn man ihm 1-2 Monate Einarbeitungszeit gibt.

Dazu liefert bmwmanager1 auch gleich noch mit das BWLer sich allein 
durch Beziehungen definieren und ohne Papi nicht mal nen Job finden 
würden. Sehr trauiges Bild.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
Datum:

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Stefan Kunz schrieb:
> Dazu liefert bmwmanager1 auch gleich noch mit...

Für mich fällt der in die Rubrik Satire.
Realsatire natürlich nicht ausgeschlossen.

Autor: IGBT (Gast)
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tja, was sollst?

Autor: Marc2410 (Gast)
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Klaus Wachtler schrieb:
> Kein Chick mehr abbekommen auf der Party?

Hehe du hast recht, ich lach mich kaputt über diesen Typen :)

Ich glaub aber nicht dass der echt ist. Sicher ein Ing getarnt als Bwler 
damit er diese in den Kakao zieht :D

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Bin mal zufällig in diesem ominösen Mikrocontroller-Forum und sehe wie
>diese armen, verdrossenen, unterbezahlten Ing.-Würstchen sich über uns
>Bwler aufregen.

Komm geh wieder zum Dänischen Bettenlager wie Deine BWL-Kollegen 
Kopfkissen "managen"!

Autor: echter BWLer (Gast)
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Zum fachlichen können eines Ingenieurs kann ich nichts sagen, weil ich 
das nicht beurteilen kann.

Ob der Ing. mein können beurteilen kann ist in manchen Fällen zumindest 
zweifelhaft.

Ein BWL-Studium ist 'anders' schwer.

Die meißten Ings kommen übrigens nicht wegen diesen Fähigkeiten nicht an 
bestimmte Managerposten - also das kann man alles so oder so lernen 
(also durch Studium oder durch Erfahrung) - was aber ein schwerer 
Brocken für viele ist: english fluent?

Wer das nicht hat, wird aussortiert.

Die Frage ist auch gar nicht ob man es denn wirklich benötigt, sondern 
ob man es für notwendig erachtet.
Einige halten ja auch Rechtschreibung nicht für notwendig, oder 
angemessene Kleidung, dialektfreie Sprache, benehmen bei Tisch - nur um 
so einige zu nennen, wen man einfach nicht mitnehmen kann, wenn Verträge 
verhandelt werden - man würde sich schlicht blamieren und den Auftrag 
nicht bekommen.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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echter BWLer schrieb:
> Die meißten Ings...

echter BWLer schrieb:
> Einige halten ja auch Rechtschreibung nicht für notwendig

:-)

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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echter BWLer schrieb:
> benehmen bei Tisch

Reden mit vollem Mund. Das kommt immer so:
Man steckt sich gerade einen Bissen in den Mund und fängt an zu kauen.
Dann bekommt man eine Frage gestellt - ein beliebter Trick übrigens um 
Leute zu blamieren.

Jetzt kann man zwei Sachen falsch machen:

Man muss zwischen zwei Unhöflichkeiten abwägen:
1. Sofort mit vollem Mund antworten.
2. Aufkauen und erst dann antworten.

Richtig in dem Fall ist 2.

Falsch wäre auch mit hmmhmmhmmm mit einer Hand auf seinen Kauvorgang zu 
deuten - der andere sieht ja das man noch kaut.

Dann antwortet man und wartet bis der Gegenüber sich gerade etwas zum 
kauen in den Mund gesteckt hat und sagt: Aber eine Frage hätte ich doch 
noch...

Dann macht der das auch nicht mehr.  :-)

Autor: Roland (Gast)
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<Die Frage ist auch gar nicht ob man es denn wirklich benötigt, sondern
ob man es für notwendig erachtet.
Einige halten ja auch Rechtschreibung nicht für notwendig, oder
angemessene Kleidung, dialektfreie Sprache, benehmen bei Tisch - nur um
so einige zu nennen, wen man einfach nicht mitnehmen kann, wenn Verträge
verhandelt werden - man würde sich schlicht blamieren und den Auftrag
nicht bekommen.>

Und dafür muß man studieren? Also ich denke, dass das BWL Studium nur 
ein Alibi ist. Ein BWLer ist ein Verkäufer, dafür muß man geboren sein, 
entweder man kann es oder eben nicht.
Deshalb brauchen wir BWLer und die BWLer brauchen uns. Sollen die doch 
mehr Geld verdienen, ich gönne es ihnen, es ist eine billige Ausrede 
immer auf das Schwere E-Studium hinzuweisen. Ich habe nicht studiert um 
viel Geld zu verdienen, sondern weil ich E-Technik mag. Wer das Zeug zur 
Führungskraft hat, wird meistens auch eine, egal ob mit oder ohne BWL 
Studium.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Roland schrieb:
> <Die Frage ist auch gar nicht ob man es denn wirklich benötigt, sondern
> ob man es für notwendig erachtet.
> Einige halten ja auch Rechtschreibung nicht für notwendig, oder
> angemessene Kleidung, dialektfreie Sprache, benehmen bei Tisch - nur um
> so einige zu nennen, wen man einfach nicht mitnehmen kann, wenn Verträge
> verhandelt werden - man würde sich schlicht blamieren und den Auftrag
> nicht bekommen.>
>
> Und dafür muß man studieren?

Nein, sicher nicht - das bekommt man normalerweise schon im Elternhaus 
beigebracht.

> Also ich denke, dass das BWL Studium nur
> ein Alibi ist. Ein BWLer ist ein Verkäufer, dafür muß man geboren sein,
> entweder man kann es oder eben nicht.

Da ist etwas dran - als Ergänzung kann das Studium allerdings sinnvoll 
sein denn Talent ist zwar wichtig - reicht alleine aber selten.

> Deshalb brauchen wir BWLer und die BWLer brauchen uns. Sollen die doch
> mehr Geld verdienen, ich gönne es ihnen, es ist eine billige Ausrede
> immer auf das Schwere E-Studium hinzuweisen. Ich habe nicht studiert um
> viel Geld zu verdienen, sondern weil ich E-Technik mag. Wer das Zeug zur
> Führungskraft hat, wird meistens auch eine, egal ob mit oder ohne BWL
> Studium.

Richtig.

Wer hat eigentlich die Mär in die Welt gesetzt, dass ein schwereres 
Studium zu mehr Einkommen führt?

Geld verdient, wer gefragt ist.

Ist doch ganz einfach :-)

Chris D.

Autor: 2,71828183 (Gast)
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Wenn die Beträge so überfliege, dann bezweifle ich, dass die meisten 
BWL-Basher jemals halbwegs erfolgreich am Berufsleben teilgenommen 
haben. Klar, wer das Glück hat nur Unikate oder Kleinstserien entwickeln 
zu dürfen, bei dem tritt das Betriebswirtschaftliche natürlich in den 
Hintergrund. Größter Kostenpunkt: Engineering. Für Material und 
Fertigung reicht es sich ein paar grundlegende Gedanken zu machen.

Geht es jedoch in die Serienfertigung mit Projektlaufzeiten von mehreren 
Jahren, dann wird es deutlich komplexer. Der Zielpreis dort wird vom 
Markt und Funktionsumfang vom Kunden vorgegeben. Da ändert auch kein 
BWL'er was dran. Wenn ich meine Konstruktion an den Mann bringen will, 
dann muss ich bzw. mein Team wissen was die Konstruktion nach 3-7 Jahren 
so abwerfen wird. In der Produktentwicklung werden zwar ca. 70% der 
Kosten festgelegt, aber die eigentliche Entwicklungsarbeit macht nur 
einen niedrigen einstelligen Prozentwert des Verkaufspreises aus. 
Material dagegen häufig über 50%. Ich/wir machen also einen 
Konstruktionsvorschlag und eine Horde von Controllern, Einkäufern und 
Logistikern rennt daraufhin los und fängt an zu rechnen. Anschließend 
setzen wir uns zusammen, besprechen die Optionen und fangen an den 
Entwurf zu detaillieren. Die sind auf meinen Input angewiesen und ich 
auf deren. Wer das nicht kapiert, kann in meinen Augen seinen Job als 
Ing. auch gleich an den Nagel hängen.

Meine persönliche Beobachtung:
Betriebswirte werden genau wie Ingenieure danach beurteilt welche 
Wertschöpfung sie leisten. BWL'er, die in Kundenteams, im Vertrieb oder 
im Werk dicht an der Produktion sitzen, haben eindeutig bessere Chancen 
nach oben zu kommen als solche die im Rechnungswesen, der 
Personalabteilung oder Facility Management sitzen. Letzter sind eher 
Verwaltungsbeamte, die einfach nur die Anweisungen von ganz oben 
auszuführen haben. Nichts mit Gestaltungsspielraum. Der Personaler sitzt 
zwar immer mit im Bewerbungsgespräch, aber ob man den Job bekommt, 
entscheidet immer noch der spätere disziplinare Vorgesetzte. Der 
Personaler darf dann noch Lohnsteuerkarte und Sozialversicherungsausweis 
kopieren und den Werksausweis aushändigen. Anschließend heißt es Listen 
pflegen und Kennzahlen nach oben melden.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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Guter Beitrag!

Autor: Gästchen (Gast)
Datum:

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2,71828183 schrieb:
> Betriebswirte werden genau wie Ingenieure danach beurteilt welche
> Wertschöpfung sie leisten.

Wenn es so wäre, hätte es Betriebswirte nie gegeben.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Geht es jedoch in die Serienfertigung mit Projektlaufzeiten von mehreren
>Jahren, dann wird es deutlich komplexer. Der Zielpreis dort wird vom
>Markt und Funktionsumfang vom Kunden vorgegeben. Da ändert auch kein
>BWL'er was dran.

Das "Können" der BWLer sieht man in Stuttgart oder beim S-Bahn-Tunnel in 
Leipzig. Man gibt erst mal einen fiktiven Kostenvoranschlag. Daraufhin 
wird das Projekt durchgewunken. Später sind die eigenen Worte Schall und 
Rauch, wenn das Projekt eben 5mal soviel kostet. Man hat ja bereits 
begonnen...

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