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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Gemultiplexte Siebensegmentanzeigen dimmen per PWM / MAX232


Autor: Thomas E. (tomedl)
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Hallo!

Für ein Projekt möchte ich einige Siebensegmentanzeigen über die 
Hardware PWM des Atmega16 dimmen. Dafür habe ich den Transistor BD136, 
den Kondensator C11 mit 10µ und den Widerstand R18 mit 100 Ohm 
vorgesehen. Das RC-Glied deshalb, weil ich fürchte das sich die 
Multiplexfrequenz irgendwie mit der PWM-Frequenz, die den BD136 
ansteuert, beisst, und dadurch die Anzeige flimmert. Aus diesem Grunde 
erhoffe ich eine ausreichende Glättung des Signals mit dem Elko C11. 
Würde das so funktionieren?

Noch einige zusätzliche Frage, wo wir gelich dabei sind:
Ist die Beschaltung des MAX232 so richtig, um Daten zwischen µC und PC 
auszutauschen?

Vielen Dank für die Mühe bereits im Voraus!

Grüße
Thomas

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>ürde das so funktionieren?

Nein. Das RC-Glied macht dir die PWM kaputt.

Ich hab aber eine bessere Idee zur Dimmung. Du schmeist den IC3 (ULN) 
raus und baust dafür einen 74HC541 ein. Der hat Enable-Eingänge, die 
kannst du direkt an den OC1A-Pin anschließen.

Noch ein Tip:
Nimm für T8..T14 npn-Typen. Basis direkt! (ohne Vorwiderstand) an den 
PortA, die Kollektoren direkt an 5V, und die Emitter an ANZ1..ANZ7.


>Beschaltung des MAX232

Sollte so gehen.


Nochwas: Die Resetbeschaltung ist ungeeignet. Es gehört mindestens noch 
ein Kondensator hin...

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Eigentlich müsste man das doch in Software machen können: Die einzelne 
Anzeige bleibt im gedimmten Zustand nicht so lange an, wie sie im hellen 
Zustand eingeschaltet sein sollte.
Man variierte als die Einschaltzeit der Einzelanzeigen, bevor zur 
nächsten Anzeige geschaltet wird.
Die Anzeigenwechselfrequenz und Bildwiederholfrequenz bleibt konstant, 
nur wird die eigentliche Einschaltdauer verändert.

Ist reien Theorie, da ich sowas noch nie gemacht habe.

Autor: hans (Gast)
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Das Softwaredimmen über die Einschaltzeit geht ist aber etwas 
aufwändiger.

Beim 541 gehen die Ausgänge bei /Enable in Z, d.h. der Pegel müßte
mit Widerständen auf aus definiert werden.

Bei der RS232 sind R2 und T2 an die DSub gelegt, nicht an den Atmel.
Warum?

gruß hans

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Das Softwaredimmen über die Einschaltzeit geht ist aber etwas
>aufwändiger.

Man könnte doch einen PWM-Mode nehmen und bei einem Overflow (Interrupt, 
der beim Erreichen der oberen Grenze ausgelöst wird) die Anzeige um eine 
Stelle weiterschalten.
Über den OC-Interrupt könnte man dann die Einschaltdauer steuern.Es wäre 
eine Soft-PWM...

Autor: Ulrich (Gast)
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In der Schaltung könnte es reichen den Elko C11 wegzulassen. Dann sollte 
das schon mit hardware PWM funktionieren, aller sollte das PWM Signal 
und die Umschaltung der Stellen Syncronsisiert sein. Am besten so da 
jede Stelle nur einen Puls unterschiedlicher länge bekommt.  Das kann 
man wegen der eher niedrigen Frequenz aber auch gleich ganz in Software 
machen und sich den extra Transistor sparen.

Autor: Thomas E. (tomedl)
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Ulrich wrote:
> In der Schaltung könnte es reichen den Elko C11 wegzulassen. Dann sollte
> das schon mit hardware PWM funktionieren, aller sollte das PWM Signal
> und die Umschaltung der Stellen Syncronsisiert sein. Am besten so da
> jede Stelle nur einen Puls unterschiedlicher länge bekommt.  Das kann
> man wegen der eher niedrigen Frequenz aber auch gleich ganz in Software
> machen und sich den extra Transistor sparen.
Das bedeutet, die Multiplex-Frequenz und die PWM-Frequenz muss gleich 
sein? Dann würde selbst durch die Änderung vom Duty Cycle die Anzeige 
nicht flimmern, sondern nur heller und dunkler werden?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Beim 541 gehen die Ausgänge bei /Enable in Z, d.h. der Pegel müßte
>mit Widerständen auf aus definiert werden.

Wozu? High-Z lässt kein Strom fließen => Anzeigen aus. Fertig.
Mach ich schon lange so.



> die Multiplex-Frequenz und die PWM-Frequenz
>Multipleyfrequenz << PWMFrequenz reicht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Thomas E. (tomedl)

>Das bedeutet, die Multiplex-Frequenz und die PWM-Frequenz muss gleich
>sein?

Ja, sie ist sogar IDENTISCH. Siehe LED-Matrix.

> Dann würde selbst durch die Änderung vom Duty Cycle die Anzeige
>nicht flimmern, sondern nur heller und dunkler werden?

Ja.

MFG
Falk

Autor: Peter Dannegger (peda)
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> Das RC-Glied deshalb, weil ich fürchte das sich die
> Multiplexfrequenz irgendwie mit der PWM-Frequenz, die den BD136
> ansteuert, beisst, und dadurch die Anzeige flimmert.

Das Multiplexen und PWM müssen natürlich synchron sein:

Beitrag "Jumbo-LED Uhr"


Peter

Autor: Thomas E. (tomedl)
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@Falk
@Peter

Dann werde ich mir den Elko sparen, und einfach dieselbe Frequenz für 
beide Sachen benutzen.

Danke für dei Hilfe. ;-)

LG

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