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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einfaches Labornetzteil? R2R + großer Transistor


Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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Hallo ist es möglich en einfaches labornetzteil zu bauen.....prinzip:

ein AVR steuert bitweise ein R2R netzwerk an ...

dahinter hängt logischerweise noch ein verstärker.....ich würde einfach 
einen großen transistor nehmen...


dann kann ich meine beliebige ausgangsspannung einstellen und diese auch 
belasten....


meine frage: bleibt die spannung dann stabil? also auch wenn ich 100mA 
mehr ziehe ?


als transistor würde ich einen 2n3055 nehmen?!



kann das funktionieren?



außerdem: wenn man nach dem gleichen prinzip einen funktionsgenerator 
bauen möchte....kann ich ja mit dem transistor nur die jeweilige 
positive halbwelle (oder andre signaform) verstärken?


wie erzeuge ich dann zb einen sinus? also das positiv und negative 
halbwelle verstärkt werden?!

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>ahinter hängt logischerweise noch ein verstärker.....ich würde einfach
>einen großen transistor nehmen...

Ein Transistor reicht aber nicht. Zwischen deinen DAC Ausgang und deinem 
Netzteil Ausgang wirst du noch einen Regler einbauen muessen der die 
eingestellte Spannung vom DAC aus mit der Ausgangsspannung vergleicht 
und den Transistor danach einstellt.

>meine frage: bleibt die spannung dann stabil? also auch wenn ich 100mA
>mehr ziehe ?

Sicher bleibt die dann stabil aber nur mit Regler dazwischen ohne den 
kannst du das vergessen

>als transistor würde ich einen 2n3055 nehmen?!

Kann man nehmen aber es gibt mittlerweile bessere Transistoren . MOSFETs 
z.B.


>außerdem: wenn man nach dem gleichen prinzip einen funktionsgenerator
>bauen möchte....kann ich ja mit dem transistor nur die jeweilige
>positive halbwelle (oder andre signaform) verstärken?

Wenn der Regler und der DAC schnell genug sind.
Aber fuer Funktionsgeneratoren gibt es andere bessere 
Schaltungskonzepte.
Stichwort: DDS

>wie erzeuge ich dann zb einen sinus? also das positiv und negative
>halbwelle verstärkt werden?!

Mit einer Gegentakt Endstufe

Gruss Helmi

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das ganze wird am Ende vermutlich auf sowas hinauslaufen:
Beitrag "Netzteil, LM317, Strombegrenzung und Anzeige!"

Eine Regelung selbst entwerfen würde ich für den Anfang abraten, denn 
das ist alles andere als einfach und schwingt schnell.

Autor: Wayne Monga (vibra)
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Moin

Wenn du wissen willst wie es geht :-)
http://www.tuxgraphics.org/electronics/200707/benc...

viel erfolg

Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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ich möchte ja keine "mordsfrequenzen" erzeugen....



zu dds: ich ich habe leider noch keinen chip gefunden der mehrere 
signalfomen kann....


so möchte ich auch später mal selber spannungsverläufe programmieren 
können....



die links werde ich mir mal angucken

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Gibts Ne schrieb:

> zu dds: ich ich habe leider noch keinen chip gefunden der mehrere
> signalfomen kann....
>
> so möchte ich auch später mal selber spannungsverläufe programmieren
> können....

Wenn dir <100kHz reichen, dann nimm einen AVR und programmier eine DDS 
selbst. Mit einem mega48 sind >2MHz Samplerate möglich, und du kannst 
die Kurvenformen frei programmieren.

Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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ok ja ich denke das sollte reichen

also werde ich mal weiter die links angucken...


hat jmd einen link wo soetwas ev. schonmal gemacht wurde

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Autor: Hans L. (hansl)
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Ich habe das hier im Forum schon mal erklärt.

Die Erklärung und ein kurzes Beispiel anbei.

Das Beispiel mit dem Tiny2313 ist auf Geschwindigkeit ausgelegt,
daher Code auf Interrupradresse, Addition im Adresszeiger,
der Additionswert hat 24 Bit und das Programm in Assembler.

Gruß HansL

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Es geht sogar noch schneller:
ldi XH, 1
mainloop:
  add  psinl,adwl
  adc  psinm,adwm
  adc  XL,adwh
  ld   R16, X
  out  PORTB,R16
  rjmp mainloop
Benötigt 8 Takte, macht genau 2,5MS/s bei 20MHz und die Daten sind im 
RAM frei veränderbar. Die Daten müssen an Adresse 256-511 liegen.

Autor: Hans L. (hansl)
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Hallo benedikt,

natürlich geht es in der Main noch schneller, aber
dort ist noch die Einleseroutine über UART vorgesehen,
oder Frequenzeinstellung über Poti.
eloop:
      ; hier z.B. Additionswert einlesen  
  nop
  
  rjmp   eloop  

Daher der Timerinterrupt mit einigen Taktzyklen Pause
für das Hauptprogramm.

Gruß HansL

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ja, bei mir läufts halt gerade umgekehrt:
Uart im Interrupt setzt die neuen Werte.
Ich hab mir gedacht, wenn man eh die Frequenz verstellt, dann stört es 
auch nicht wenn mal kurz eine Lücke im Signal ist.
Ok, kann man anders sehen, aber wenn man Signale bis 100kHz braucht, 
gehts mit einem AVR nicht anders.
Mittlerweile habe ich den AVR durch einen FPGA ersetzt, der macht das 
gleiche nur mit 150MS/s.

Autor: Hans L. (hansl)
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Ich verwende diese Variante nur für NF-Messungen, möchte
dabei aber keine Unterbrechungen.

Für schnelleres nehme ich fertige DDS von Analog.

Aber selber mal sowas schreiben erhöht das Verständnis
ungemein!

Gruß Hansl

PS: Mit dem XMEGA und 2 Ausgängen sollte das in Stereo
auch recht gut gehen. Hat das schon jemand getestet?

Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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ich nochmal...

leider is mein firefox abgestürzt ich hatte eine seite offen wo es auch 
um einen signalgenerator bzw labornetzteil ging...mittels avr 
gesteuert..

nur leider weiß ich die adresse nicht mehr....


die war "elektronisch untypisch" in einer bestimmten art vulgär...


nur weiß ich nicht mehr wie sie hieß.. (strippenstroclh zb ist so ein 
untypischer name...der wars ne...er war noch untypischer)

war eine gut bebilderte anleitung...der hatte viele mosfet in einer 
reihe auf einem riesen kühlkörper in einem gehäuse (glaube 19" rack)


wär gut wenn md was findes....

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