Hallo,
ich habe mich schon im Forum belesen aber irgendwie finde ich nichts was
so richtig passt, also ich bin noch Anfänger wenn es um AVR
Programmierung usw geht, die Grundlagen kenne ich jedoch. Ich wollte mir
ein Videoterminal mit VGA Ausgang selber bauen, hat jmd vllt Hinweise,
Ratschläge, oder sowas schoneinmal gemacht?
Freue mich auf Antworten
mfg
>Ich meine halt so klassisches VideoTerminal.
Beschreib mal bitte genauer, was du unter Video-Terminal verstehst.
Da passieren nicht solche Missverständnisse.
Anzunehmen ist, daß der Threadstarter ein Terminal wie ein Dec VT100
meint. Eine Softwarenachbildung davon stellen Terminalprogramme wie z.B.
Hyperterm, Procomm etc. dar.
"Bray" und "Hterm" sind keine Terminalprogramme.
>Anzunehmen ist, daß der Threadstarter ein Terminal wie ein Dec VT100>meint. Eine Softwarenachbildung davon stellen Terminalprogramme ... dar.
Also Monitor + Tastatur -> RS232-Schnittstelle
Muss es unbedingt VGA-Schnittstelle sein?
Ansonsten wäre dieser Threat (für den Videoteil)
vielleicht hilfreich.
Beitrag "AVR ASCII Video Terminal - 40 x 25 - BAS Signal"
>40x25-Text auf einem Fernseher ansehen zu müssen, das ist wirklich eine>Drohung (threat).
1. Der Threat sollte nur eine Hilfestellung sein und verdeutlichen, dass
es möglich ist, so etwas mit einem uC zu realisieren.
2. Der TO will sicher nicht den VT100 in Originalgröße nachbauen (der
war schon ein ziemlich klobiges Gerät). Ich würde einen kleinen
TFT-Bildschirm nehmen, dann sind 40x25 auch nicht zu groß (bzw. zu
klein).
Rufus t. Firefly schrieb:
> 40x25-Text auf einem Fernseher ansehen zu müssen, das ist wirklich eine> Drohung (threat).
Tja, manchmal genügt es nicht, mit dem Zaunpfahl zu winken, man muss
damit draufhauen... ;)
Gruss
Andreas
A. K. schrieb:
> Für den Parallax Propeller gibt es sowas. Der macht das völlig ohne> Zusatzchip.
Link? Ich muss mal wieder was mit meinem machen, das Board verstaubt nur
;)
Der Gast -1 schrieb:
> 2. Der TO will sicher nicht den VT100 in Originalgröße nachbauen (der> war schon ein ziemlich klobiges Gerät). Ich würde einen kleinen> TFT-Bildschirm nehmen, dann sind 40x25 auch nicht zu groß (bzw. zu> klein).
Mit LCD wird das deutlich einfacher, vor allem wenn passiv. Denn dann
tut es bei wenig Ansprüchen an den Kontrast ein 10€ Pollin LCD (hat grad
640x480 DSTN auf Lager) mit der Benedikt'schen SRAM-Lösung oder meiner
VRAM-Version.
Bei einer Röhre ist das Timing etwas haarig, denn das muss exakt
repoduziert werden, sonst wackelt das Bild.
Noch schwerer zu reproduzieren ist allerdings die markante Eigenheit der
ursprünglichen VT100-Terminals, schon nach relativ kurzer Zeit eine
mörderische vertikale Nichtlinearität zu entwickeln.
Hallo,
A. K. schrieb:
> Noch schwerer zu reproduzieren ist allerdings die markante Eigenheit der> ursprünglichen VT100-Terminals, schon nach relativ kurzer Zeit eine> mörderische vertikale Nichtlinearität zu entwickeln.
Muß man da auch einen Erschütterungs-Sensor einbauen, damit es nach
draufschlagen wieder für einige zeit richtig geht???
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:
> Hallo,>> A. K. schrieb:>> Noch schwerer zu reproduzieren ist allerdings die markante Eigenheit der>> ursprünglichen VT100-Terminals, schon nach relativ kurzer Zeit eine>> mörderische vertikale Nichtlinearität zu entwickeln.>> Muß man da auch einen Erschütterungs-Sensor einbauen, damit es nach> draufschlagen wieder für einige zeit richtig geht???
Es reicht, wenn du die Potis im Inneren simulierst, mit denen man diese
Nichtlinearität ausgleichen kann.
Mein VT100 verstaubt im Keller so vor sich hin. Eigentlich schade drum.
Das hatte das letzte mal vor 20 Jahren Strom in den Schaltkreisen. Aber
zum Weggeben ist es mir zu schade :-)
Karl heinz Buchegger schrieb:
> Es reicht, wenn du die Potis im Inneren simulierst, mit denen man diese> Nichtlinearität ausgleichen kann.
Es ist nicht wirklich einfach, einen sauber linearen Monitor dazu zu
bringen, die unterste Zeile 50% grösser anzuzeigen als die oberste, egal
ob Röhre oder LCD.
Es sei denn du verwendest einen Monitor mit mindestens doppelter
Zeilenzahl und Truetype-Fonts mit Umrechnung auf Rasterdarstellung für
die nötige Interpolation. Ich fürchte damit ist ein AVR überfordert.
Vielleicht ist Röhre mit passend plaziertem Magnet praktischer.
A. K. schrieb:
> Karl heinz Buchegger schrieb:>>> Es reicht, wenn du die Potis im Inneren simulierst, mit denen man diese>> Nichtlinearität ausgleichen kann.>> Es ist nicht wirklich einfach, einen sauber linearen Monitor dazu zu> bringen, die unterste Zeile 50% grösser anzuzeigen als die oberste, egal> ob Röhre oder LCD.
Pruuust.
Und wer wischt jetzt das Bier von meinem Monitor :-)
50% ist schon heftig.
Karl heinz Buchegger schrieb:
> Und wer wischt jetzt das Bier von meinem Monitor :-)> 50% ist schon heftig.
Vielleicht war es auch weniger. Ist aber eine markante Erinnerung an die
Orignale aus den 80ern, wobei ich mir nicht mehr sicher bin ob die
Zeilen unten oder oben grösser waren. Jedenfalls stach das bei einigen
Exemplaren ins Auge. Für eine Einzelerscheinung waren es zu viele.
Passt irgendwie hier hinein, also:
Bevor ich es mir (komplett) selber schreibe; vielleicht hat es ja schon
jemand fertig in der Schublade (bzw auf einer Webseite).
Ich benötige ein VT100 (oder besser) Terminal mit LC-Display - also
reiner Text, monochrom, also keine Farben (ein einfaches SW-Display von
P****n soll ausreichen).
Das Gerät soll sich später einmal automatisch per Telnet (TCP) an einem
Host anmelden. Dieser startet dann eine Benutzeroberfläche und gestaltet
diese per ESC-Codes.
über eine am Terminal angeschlossene Tastatur (können nur wenige Tasten
- zB Cursor, OK, Cancel - oder eine komplette PS2-Tastatur sein) können
Tastencodes an den Host geschickt werden.
Also so wie es früher gang und gebe war; nur jetzt mit LCD statt einem
Grün-/Amber-Röhrenmonior sowie mit Ethernet anstatt RS232.
Wie gesagt, hätte ich nicht das Problem, das Teil selber zu
programmieren. Mir fehlt aber vor allem die Zeit dazu (Hobbyprojekt /
Terminal einer Haussteuerung).
Wenn jemand was ähnliches da hat oder Links auf solche Projekte kennt,
nur her damit. Mir reichen auch Teillösungen aus, die ich dann selber
zusammenbauen kann.
Der Übertragungsweg ist dabei erstmal zweitrangig. Eine Lösung mit RS232
statt Ethernet würde auch erstmal reichen. Ich habe auch schon eine
Funkübertragung mittes RFM12 im Hinterkopf. Aber erstmal klein anfangen.
@Christian H.
Benedikt wird mich töten - aber guck dir http://www.microvga.com/ an.
Habe hier seit gestern und schein zu funktionieren - habe paar
schaltungen/terminals nachgebaut, irgendwie waren die immer entweder zu
klien ( von der auflösung), oder die steuerung war nciht 100% esc seq.
kompatibel, oder gingen die nciht mit meinem 7".
Das ding - mindestens bis jetzt - funktioniert (fast) so wie ich wollte.