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Forum: Offtopic Selbstständig machen


Autor: Max (Gast)
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Hallo,

wie schätzt ihr die Chancen ein, sich momentan als
Entwicklungsdienstleister im Gebiet Hardware- und Mikrokontroller
Software selbstständig zu machen? Habe selber Berufserfahrung in diesem
Bereich und Spiele mit dem Gedanken...

Gruß,
Max

Autor: boris (Gast)
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Hallo Max,
mit dem Gedanken spiele ich auch schon einige Zeit. Wenn man erst mal
den ein oder anderen Kontakt bzw. Auftrag hat und mit Qualität
überzeugen kann läuft sowas sicherlich. Ein eigenes gutes Produkt ist
natürlich da noch besser geeignet.
Gruß Boris

Autor: Max (Gast)
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Hallo Boris,

stimmt. Ich denke halt, dass es heute nicht mehr sooooo viele Leute
geben dürfte, die Steuergeräte entwickeln. Schliesslich studieren sie
doch alle BWL... Bin zur Zeit dabei mir eine Eagle Bibliothek
aufzubauen und mal eine erste Platine machen zu lassen
(Entwicklungsboard). Als nächstes müsste man irgendwann eine Homepage
programmieren. Wo steckst du denn? Ich bin fast 28 und wohne in
Süddeutschland.

Gruß
Max

Autor: boris (Gast)
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Hallo Max,
ich bin fast 30 und wohne mitten in Deutschland. Als was genau oder wo
bist Du denn momentan tätig? Mit welchen uC und Sprachen bist Du
vertraut? Gibts bei Dir schon Ideen für eigene Produkte?
Ich selbst bin als Softwareentwickler angestellt, beschäftige mich
größtenteils mit Embbeded-Software, habe aber auch schon einiges an
WIN32-Applikationen geschrieben.
Das Seltsame was ich festgestellt habe, ist das viele Leute, die man
evtl. als Partner für eine Selbständigkeit gewinnen möchte, keinerlei
Interesse daran haben und lieber ihr Leben lang irgendwo angestellt
sind und für andere arbeiten.
Gruß Boris

Autor: Max (Gast)
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Hi Boris,

ich habe Erfahrung mit dem MSP430F149 von Texas Instruments, den ich in
C programmiert habe. Ganz kurz war ich mit dem H8 von Hitachi im Gange.
Habe gut zwei Jahre entwickelt, vor allem auch Hardware. Mein Plan ist
es, jetzt erst einmal den Weg vom Schaltplan zur SMD-Platine zu gehen.
Möchte mir ein gescheites Entwicklungsboard für den uC machen. Wenn das
soweit im Griff ist, mache ich mir Gedanken über ein Produkt, das man
nebenher vertereiben kann. Mit

Autor: boris (Gast)
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Hallo Max,
da oben fehlt wohl was :-) Wieso kaufts Du Dir kein Entwicklungsboard?
Hab mir vor einiger Zeit das STK500 zugelegt. Damit kann man recht gut
starten. Was fehlt ist der Emulator. Bei Olimex gibts einen
kostengünstigen JTAG-Emulator, ob der was taucht weiß ich allerdings
nicht. Evtl. könnten wir ja mal ne gemeinsame Sache starten, den wie
bereits erwähnt, alleine ein komplettes Produkt zu entwickeln dauert
doch sehr lange.
Gruß Boris

Autor: Chriss (Gast)
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So einfach mit dem selbständig machen ist das nich.

Kostet zwar nur 20 € im Bürgeramt, aber ihr habt ziemlichen
Verwaltungsaufwand. Vorsteuert, Ust, steuererklärung, ständig
quittungen für jeden Scheiß.

Wenn ihr jemanden habt der sich mit dem bürokratie quatsch auskennt
dann ist das kein thema.

Auf Software und Hardwareseite, gibts dann noch mehr Hürden.

Wenn ihr irgendwas baut, was irgendwie per Funk arbeitet, dann braucht
ihr ne teure EMV-Analyse (schon häufig diskutiert hier das Thema) und
die haut ordentlich rein.

Aber selbst einfache schaltungen mussen vorher von euch auf herz und
nieren überprüft worden sein. Dabei denke ich nicht an schaltungen mit
nem uC, wo einfach nur ein paar Lämpchen leuchten sondern an sachen,
die irgendwo verbaut werden, wo bei Fehlfunktion evtl. schaden
entstehen kann. und dann wirds teuer für nen selbständigen.

Gerade am anfang ist alles sehr kostenaufwendig. Nen Laden brauch man
ja erstmal nich, es reicht ja nen internetshop und da gibts was
vorgefertigtes wie z.B.

Smartstore oder MG-Shop usw.

Wenn ihr selber hertsellt, braucht ihr maschinen, wenn ihr günstig
Bauteile haben wollt, dann müßt ihr beim Großhändler einkaufen. Bei dem
gibts aber nur ordentlich rabatt wenn die Einkaufsmenge auch stimmt.

Hinzu kommt noch der Verpackungsaufwand, Versandkosten (auch bei der
Post gibts nur rabatt bei entsprechender Menge) und wo wllt ihr alles
lagern?

Wenn ihr nebenbei noch nen Studium, Freundin, Kinder etc laufen habt,
dann wirds stressig.

......wenn ihr von alle dem wußtet, dann umso besser. Wenn nicht dann
soltet ihr abwägen. Selbständig machen ist aber trotzdem in meinen
Augen immer was gutes. Hauptsache raus aus der Sklaverei und das tun
was man selber möchte.

...in diesem Sinne

Gruß
Chriss

Autor: Herber K (Gast)
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@Boris,
ich hab ein Entwicklungsboard vom MSP430. Gründe warum ich mir was
anderes mache: An dem Board sind nur die Pins auf Stiftleisten geführt,
ich will an jedem I/O eine LED, die ich zu oder wegschalten kann. Je
nachdem ob ich einen I oder O brauche. Hauptgrund ist aber, dass ich
einmal eine industrielle Leiterplatte (alles SMD) machen lassen will.
Da hab ich das verbunden.
Von mir aus können wir uns gerne mal irgendwo in der Mitte zu nem Bier
treffen. Ich wohne in Stuttgart. In ein paar Wochen ist in Nürnberg die
"SMT Hybrid Messe" (Hauptsächlich Hardware und SMD-Maschinen), hast
du Interessse? Dann können wir das verbinden. 15.-
7. Juni 2004.

@Chriss,
Danke, ich weiss...

Autor: Michael Hatscher (Gast)
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Hallo Max,

einfach so selbstständig machen ist ein großes Wagnis.

Warum machst du es nicht wie ich und fängst erst mal nebenberuflich an.
Man sammelt Erfahrung, schafft sich Kontakte bei Lieferanten und baut
sich einen Kundenstamm auf. Und wenn mal einen Monat kein Auftrag
kommt, nagt man auch nicht gleich am Hungertuch.

Falls du dich dann erst mal auf die Software konzentrieren willst,
könnte ich dir bei der Hardware helfen.

Bis dann + viel Erfolg, Michael

Autor: Max (Gast)
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Hallo Michael,

erst einmal vielen Dank für dein Angebot!  Was den nebenberuflichen
Start angeht: genau so müsste es laufen und genau so stell ich es mir
vor.

Man müsste sich nebenher folgendes aufbauen:

1. Einmal eine SMD-Platine machen lassen um den Weg kennenzulernen
2. Controller weiter vertiefen. Ich MSP430F149.
3. Infrastruktur schaffen. Alles bis auf Oszilloskop vorhanden.
4. Homepage erstellen
5. Idee für eigenes kleines Produkt finden und umsetzen
6. Kontakte zu Banken, Kunden usw. aufbauen.

Wer kommt aus dem Raum Stuttgart und könnte sich vorstellen einwenig
zusammen zu "basteln"?

Gruss,
Max

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

Ich bin selbständig und sitze im Raum Augsburg/München. Auch ich
möchte meine "Produktpalette" erweitern, bin bisher allerdings
PIC Mensch. Interesse?

Gruß Martin

Autor: Oryx (Gast)
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Hallo,

ich bin 38 und zur Zeit in einer Festanstellung. Es wird halt
langweilig. Fachlich sehe ich garkeine Probleme. Auch Banken und Ämter
sind auch nicht wild. Das einzige richtige Problem sind Kunden.

Falls jemand aus der Nähe von Bremen kommt, Aufträge hat, aber
Schwierigkeiten beim Entwickeln der Hard- und Software oder dem Layout
hat, kann er sich ruhig bei mir melden.

Was mir fehlt, ist ein richtiger Vertriebsmann mit Beziehungen. Labor
und Erfahrung sind vorhanden.

Oryx

Autor: Max (Gast)
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Hallo Martin,

ja, habe ich. Ich kann dir Entwicklungsdienstleistung auf dem 16bit uC
MSP40F149 anbieten. Ist ein recht neuer low Power Controller von Texas
Instruments. Ausserdem habe ich wie gesagt Erfahrung in Hardware. Im
Vorfeld müsste ich den gesetzlichen Rahmen schaffen. Was genau
benötigst du?

Gruß,
Max

Autor: boris (Gast)
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Hallo

@Max
Wäre sicherlich interessant wenn wir uns mal treffen könnte, allerdings
schaff ich aus zeitlichen Gründen nicht auf die Messe.
Bin allerdings sehr an einer gemeinsamen Entwickung interessiert.

@Martin
die gleich Dienstleistung wie Max könnte ich Dir auf Basis der
AVR-Familie anbieten.

Grüße Boris

Autor: Martin (Gast)
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;-)

OK, aber auch ich möchte diese Dienstleistungen anbieten.
Somit wären wir schon 3 mit 3 verschiednenen Platformen, wenn
man da nichts draus machen kann.

Gruß Martin

Autor: Aleksej (Gast)
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2Michael Hatscher:
Wie hast du es nebenberuflich gemacht? Ich habe auch ziemlich viel
Zeit, aber keine Ahnung, wie es gehen könnte. Wäre sehr dankbar für ein
Paar Tips

Autor: Mark de Jong Electronics (Gast)
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Hallo,

Braucht ihr noch jemand der sich mit der C167/ST10 familie von
Infinion/ST auskennt?

Hardware und Software.

Ich könnte da aushelfen.

Grüße Mark,

Autor: Aleksej (Gast)
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Ich hab schon unter ST62, AVR und 8051 (AT89) programmiert. C, Assembler
- gibt`s ja kein Unterschied. Es könnte auch Basic sein ;) Jetzt
versuche ich die PICs zu studieren. Wenn ihr mich braucht - stehe ich
gerne zur Verfügung.

Autor: Sebastian Amthor (Gast)
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Selbstständig machen ist eigentlich nicht mehr so das große Risiko...
Also ist sehr altersabhängig. Habe mir immer Sorgen gemacht wegen
Altersvorsorge und den ganzen Sozialversicherungskram, aber bei der
aktuellen Entwicklung... Wenn die Rente usw. auf Sozialhilfe sinkt (was
bestimmt passieren wird), dann ist es eigentlich gar nicht mehr so
schlimm. Bei mir habe ich immer so ein kleines Platzproblem. Da ich zur
Zeit arbeitslos bin habe ich Zeit ohne Ende, nur irgendwie brauch ich
etwas "Starthilfe"... Hänge immernoch bei total banalen dingen. Aber
mit dem Richtigen Ziel solte das nicht das Problem sein.
Der Start ist immer die größte Hürde, auch wenn man schon ein fertiges
Produkt hat. Etwas für Zielgruppe Privatkunden zu entwickeln halte ich
für eher schlecht. Also müßte man was machen was entweder geringe
geringe Herstellkosten hat und man eine große Stückzahl absetzen kann
oder man macht gleich was "großes" womit man sich auch wenn man nur
paar Stück am anfang verkauft kriegt, womit man soviel verdienen muß um
das/die nächsten Projekte + Lebensunterhalt zu finanzieren.
Im allgemeinen würde ich auf jeden Fall versuchen ohne Banken
auszukommen, weil einen eine Überschuldung am Anfang schnell das Genick
brechen kann.

Autor: boris (Gast)
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Genügend verfügbare Kompetenzen scheinen wir ja jetzt zu gefunden zu
haben. Das Ganze noch bündeln, eine Linie reinbekommen und ein Projekt
an Land ziehen. Oder eine eigene Idee verwirklichen. Dies hätte den
Vorteil das wir wahrscheinlich einen geringeren Zeitdruck ausgesetzt
wären.

Autor: Sebastian Amthor (Gast)
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Da wären wir wieder bei dem Messe-Besuch und ein Bier trinken gehen.
Messen sind immer ganz gut geeignet um Ideen zu sammeln. Preislich kann
man am Anfang wohl ganz gut mit den "großen" mithalten, da man ja
nicht soviel Verwaltungsaufwand hat. Wegen Kunden hätte ich vielleicht
eine Connection und Hilfe bei dem Verwaltungskram könnte ich auch
kriegen.

Autor: Marco Haufe (Gast)
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Hallo Leute
ich kann mich mit rund 18-Jahren Know-How anbieten. Gute
Laboraustattung vorhanden. Spezialisiert auf AVR, konvetionelle und SMD
-Schaltungsentwicklung, Layouten, etc. Erfahrung mit USB, GSM, CAM
AVR-proggen, sowie Windof-Programme erstellen vorhanden.
Leider habe ich zuwenig oder die falschen Aufträge. Wenn ich davon
Leben müßte, wäre ich schon verhungert (verh. 2K, Haus, Auto, Boot
fehlt noch). Arbeite zum Glück noch Hauptberuflich in der
Elektronik-Entwicklung. Wohne Nähe Berlin (nördlich davon).
Fehlen tun mir die richtigen Kunden, und die zündende Idee.
Leider seid ihr alle soweit weg....

Übrigens, Sklave ist man immer, wenn auch der seines Kunden (ja kann
ich, mach ich, wenns weiter nichts ist, bis gestern ? natürlich geht
das...)

VG MArco

Autor: Hualex (Gast)
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Ich bin seit 11 Jahren selbständig, wenn auch in einer Branche, die mit
SW/HW-Entwicklung überhaupt nichts zu tun hat und kann Marco nur
beipflichten. Du bleibst auch als Selbständiger Sklave -nur eben der
deiner Kunden.

Das A und O zum selbständig machen sind zahlende Kunden! (es sei denn
du hast ein unerschöpfliches Privatkonto oder beste Beziehungen zur
Hausbank für die erste Zeit :-) ) Ohne feste Aufträge nützt auch die
größte Kompetenz und die langjährigste Erfahrung nichts. Auch ein
bestens ausgestattetes Labor entwickelt keine Ideen! Und wenn die Idee
da ist, brauchst Du eine Marktanalyse, ob es sich überhaupt verkaufen
läßt. Selbst ein genial entwickeltes "neues Produkt" will erst mal
vermarktet sein. Selbst große Konzerne mit eingeführten Marken brauchen
dafür viel Zeit oder pushen mit Riesenbeträgen.

Also aus meiner Erfahrung kann ich folgendes dazu sagen:

0. mach dich niemals selbständig, wenn du "nur" das gefühl hast zu
schlecht bezahlt zu sein.

1. hast du eine Familie, dann mach dich nur selbständig, wenn sie
absolut sicher hinter dir steht - ob sie das tut merkst Du nach ca. 1
Jahr (sie ist dann noch da)

2. hast Du bisher Hobbys gehabt, die nichts mit deiner Arbeit zu tun
haben? - die kannst Du mindestens die ersten Jahre abschreiben
die Zeit, die Du nicht schläfst verbringst du bei deiner Familie

3. Kannst Du etwas besser, schneller, preiswerter, origineller
entwickeln oder herstellen als andere, hast du eventuell Chancen das
erste Jahr zu überleben.

4. Hast Du vom ersten Tage an feste Aufträge, hast du den Kopf für
deine Arbeit frei.

5. Zahlen deine Kunden, hast du was zu essen.

6. Hast Du Geld verdient, kommt das Finanzamt

Falls alle Punkte bei dir gegen die Selbständigkeit sprechen, dann
hilft dir nur noch Glück oder gute Beziehungen. Kannst du beides nicht
garantieren, dann laß es!!! - und folge Plan B

Hast du nichts zu verlieren, dann versuche es mit vollem Einsatz!


Plan B

Bleibe Sklave deines Chefs. Steck deine Energie und Intelligenz in
deine Arbeit - das erhält deinen Job, stärkt dein Selbstbewußtsein und
erhöht die Aussichten mehr zu verdienen. Wenn du dich für unterbezahlt
hälst, such dir einen besseren Job - findest du den nicht, sind andere
immer noch besser als du. Genieße das Gefühl 16.00 Uhr Feierabend zu
haben. Genieße deinen Jahresurlaub. Genieße den monatlichen Geldeingang
auf deinem Konto. Mach dir keine Sorgen, wenn du krank wirst. Mach dir
keine Sorgen um die Rente - die bekommen wir alle nicht :-). Verbringe
deine Zeit mit deiner Familie oder deinen Hobbys.


... sorry etwas weit vom Thema des Forums weg, aber ich hätte mir für
meine Entscheidung damals so manchen Ratschlag gewünscht.

Auf jeden Fall ist Selbständigkeit mit Arbeit verbunden! Sollte es dir
gelingen gute Mitarbeiter zu gewinnen, die dir einen Teil deiner Arbeit
abnehmen, hast du wieder Zeit für deine Hobbys.

Ich beschäftige mich erst seit 1 Jahr wieder mit meinem Hobby.
Wegen meiner Selbständigkeit mußte ich also 10 Jahre andere Dinge tun,
als die, die mir am Liebsten sind.

Wenn das keine Sklaverei ist???!!!

Autor: Benny (Gast)
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Hallo,

also ich bin jetzt 24, und schon 1,5 Jahre hab ich nebenher ein Gewerbe
laufen. Ich habe so viele Aufträge das ich die alleine nicht schaffe und
teilweise welche auf die Wartebank schieben muss.

Ich habe für einen Kunden ein Produkt entwickelt und baue auch noch
Steuerungsanlagen. Leider fehlt mir die Erfahrung mit AVR´s, weshalb
ich meine Schaltungen momentan immer mit CMOS IC´s aufbaue. Das
behindert mich gerade besoners bei einem grossen Projekt bei dem ich
momentan bei 3500 Pins auf meiner Platine bin, alles diskrete Bauteile
da diese schneller zu verarbeiten sind und es sich nicht um große
Stückzahlen handelt. Kann aber auch SMD Platinen machen, nur eben nicht
die AVR´s programmieren, wenn sich da also ein "fähiger" dran
versuchen will könnte dieser mir natürlich ein Programm erstellen
(eigentlich nur digitaler Natur, kein analog), gegen Bezahlung
natürlich, allerdings nur bei erfolgreicher Programmierung.

Also wenn jemand AVR-fit ist kann er sich ja bei mir melden. Und wenn
einer ne Platine erstellt brauch, kann er sich auch bei mir melden, ich
habe das Target 3001 V11 Professional, habe damit unbegrenzte Pinanzahl
und max. 99 Layer. Wobei ich bis jetzt nur max. 2 Layer gemacht habe,
aber man lernt ja nie aus. Also wenn einer ne Platine
braucht...schreiben.

Auch zu Bauteildistributoren habe ich guten Kontakt, also bei Bedarf
melden.

Meine Email: benkly@t-online.de

Gruß, Benny.

Autor: Marco Haufe (Gast)
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Habe Die ne' eMail geschickt...
VG Marco

Autor: Sascha Fiebiger (Gast)
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Hallo Leute,

habe gerade durch Zufall diesen Tread gefunden. Mit diesem Gedanken
spiele ich auch schon sehr lange allerdings würde ich dieses nur
Nebenberuflich machen. Ich habe durch mein Schulprojekt eine lange
Zeit mit dem T89C51CC01 von Atmel verbracht, bei dem Projekt ging es um
die CAN Schnittstelle des Controllers war heftig. Bin auch gerade dabei
ein Entwicklungsboard für den ATMEGA128 zu entwickeln.
Kenne mich recht gut in Eagle aus also wenn ich jemanden unterstützen
kann mit Eagle dann kann er sich ja mal melden. Also bis dann

Sascha Fiebiger

P.S. Ein Entwicklungsboard für den T89C51CC01 habe ich übrigens auch
entwickelt.

Autor: Futurepoint (Gast)
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Hallo zusammen ich bin Student der E-Technik und habe auch drüber
nachgedacht mich nebenbei selbstständig zu machen allerdings ist das
Progammieren kein Problem und ich denke Aufträge wären ebenfalls drin.

Allerdings stört mich eins, undzwar der ganze rechtliche mist, ich
meine VDE normen und co wer sagt den wenn ich was frikel das es in 2
jahren nicht in brannt gerät weil ich das geäuse zu nah am falschen
Spannungsregler liegen gelassen hab oder oder oder.....

Autor: Marph (Gast)
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Und ich suche jemand der in Berlin wohnt/arbeitet und Lust auf's
arbeiten hat.

Also falls einer von euch in Berlin lebt, dann soll er sich mal melden
bei mir!

marph@mystery-island.de Betreff Mikrocontroller

Autor: Denis Gérard (Gast)
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der ganze rechtliche Mist ist garnicht so extrem kompliziert wie es
scheint, einzig die nötigen Normen sind schweine teuer,
da man für seine geräte eine ce erklärung machen muss ist es sinnvoll
sich für die emv geschichte ein prüflabor zu suchen, dort kann man auch
die elektische sicherheit prüfen lassen und ist auf der sicheren seite,

ich habe vor 2 Jahren angefangen eine MC-Motorsteuerung zu bauen und
hatte von elektrik nur halb soviel ahnung wie ein strippenzieher,
nun ist alles geschafft und ich habe viel diesem forum zu verdanken.

Autor: thomas k. (Gast)
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Ich hätte da noch ein paar Ideen für Produkte die sich sehr gut
verkaufen ließen.

Funktionsgeneratoren: Von Analog Devices gibt es sog. DDS Synthesizer
IC s ,damit läßt sich eine Bandbreite von 0-300 MHZ erzeugen, fast jede
Modulationsart ist möglich und alles schön Digital
einstellbar(Frequenz,Ampiltude,Phase). Die Elektronik des komletten FG
ließe sich so mit etwa 150 Euro umsetzen. Damit hätte man dann aber ein
absolutes Topgerät was sich sicherlich in der 1000 Euro Klasse verkaufen
ließe. Mein Problem ist immer: WIE BAUE ICH EIN PROFESSIONELLES GEHÄUSE
MIT BEDIEN/ANZEIGETAFEL!!!!!!?????. Man müßte hierfür bestimmt extra
Formen gießen lassen und das ist für den Anfang einfach zu tuer. Also
habe ich das Projekt vorerst als gescheitert erklärt:-(
Habe mir auch schon mal ein paar von diesen DDS Teilen geordert, nur
liegen sie schon fast 4 Monate bei mir im Schrank:-(


Magnetkartenschreibgeräte wie MAKINTERFAKE:
http://www.makinterface.de/index_d.php3

Dieses spezielle Konzept existiert schon fast 7 Jahre und ist immer
noch eines der Top - Geräte dieser Klasse. Guckt mal bei EBAY, die
dinger gehen nicht unter 100 Euro weg und verkaufen sich wie warme
Semmel(~18 Gebote a. 120 Euro). Naja meine Idee währe ja ,dieses
veraltete Modell mal etwas zu modernisieren (modernere 32 Bit
Applikation, USB statt Paralellport,u.s.w.). Hab auch schon eine
Schaltung entworfen und ca. 25 Euro für die Elektronik mitsamt Platiene
ausgerechnet. Nur dann kahm wieder das Damoglesschwert.
Für diese Sch* Magnetköpfe will doch so eine Firma glatt 50 Euro haben.
Und andere sind da auch nicht viel billiger und verkaufen nur in SEHR
großen Stückzahlen. Dabei muß es doch irgendwie gehen diese Dinger
billiger herzustellen, schließlich sind sie nicht viel anders aufgebaut
als Handelsübliche für Audiokassetten und einen billig-Walkman krieg ich
komplett für 5 Euro. Wenn mir da einer helfen kann, billig an 3 Spur
Magnetköpfe für ISO Magnetkarten ranzukommen, dem küß ich die Füße g.
Mein Ziel währe es das Gerät für etwa 50 Euro zu bauen und für ca. 90
Euro zu verkaufen.


Fazit: Am besten ist ,wenn man bei der reinen Softwareentwicklung
bleibt. Man hat a) keine Materialkosten und b) gestalltet sich die
Sereinfertigung dann mit einem Kostenaufwand von fast null(einfach nur
kopieren) g. Also ich warte sehnsüchtig auf einen Hardwarereplikator
g

Autor: E-D (Gast)
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Ich staune da, wie Du diese Kosten kalkuliert hast !
Um dahin zu kommen, müßtest Du tausende bauen.
Mit 50 EUR bekoomst Du gerade mal die Leiterkarte, wenn es kleinere
Stückzahlen sind. Die Teile kosten auch noch was, vom Gehäuse fräsen
lassen mal ganz zu schweigen. Was sagt die EMC/EMV-Zertifizierung ?
Und dann vergiß Vater Staat nicht, der bekommt auch noch. ca. 20-30%
von Deinem VK...

Gruß
ED

Autor: thomas k. (Gast)
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Kommt natürlich daraf an ,wie groß die Leiterplatte ist.
Da ich alles in SMD Technik machen wollte, lassen sich bis zu 9
Platienen(für Magnetkarteninterfake) auf eine 50 Euro teure Platiene
aufteilen. Dann sind wir nur bei 5 Euro Platinenkosten g

Ich meinte mit den Produktionskosten nur die Elektronik ,nicht das
Gehäuse. Meine Frage war ja ,wie man gerade so ein Gehäuse Preisgünstig
fertigen kann.

Autor: Axel Stab (Gast)
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Hallo,

ich habe vor drei Jahren aus einer Festanstellung in die
Selbstständigkeit als Entwickler gewechselt. Zuerst als reiner
Dienstleister, jetzt zunehmend auch (Weiter-)verkauf mit Beratung. Mein
Fazit: wenn man tragfähige Kontakte hat, kann es auch ohne allzuviel
Stress und Schulden ganz gut laufen. Ohne Kontakte: sein lassen. Und:
Kundenanfragen taugen meist mehr als eigene "geniale" Ideen.

Unterm Strich habe ich mit mehr Risiko viel Freiheit gewonnen.
Arbeitszeit und Verdienst sind im Jahresmittel etwa gleich geblieben,
bin sehr zufrieden.

Falls jemand in Berlin wohnt: hätte Interesse an Unterstüzung. Ich
könnte auch Unterstüzung bei der Produktentwicklung/Vermarktung bieten.
Einfach mal reinschauen: www.axelstab.de.

Autor: Axel Stab (Gast)
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Hallo Thomas,

die Idee mit dem Funktionsgenerator könnte interessant sein, mal
vorausgesetzt, dass es keinen Stress (bzw. Kosten) mit dem HF-Kram
gibt. Ich hatte neulich auch das Gehäuse-Problem, aber es gibt wirklich
 sehr viele vorgefertigte Lösungen, da brauchst Du bestimmt keine
Spritzgusswerkzeuge zu finanzieren. Eine Möglichkeit wären Alugehäuse
mit Führungsschienen für die Platine (z.B. isel). Die Frontplatte kann
dann getrennt vom Gehäuse bearbeitet werden. Für's erste kannst Du Dir
da auch einfach eine Platine bestellen, da kriegst Du auch alle
möglichen Fräskonturen und mit dem gleichen CAD-Daten kannst Du's
später in Alu fertigen lassen.

Eine "amtliches" Finish bieten Folien, die man mit Digitaldruck in
Kleinserien herstellen kann. Auch Siebdruck ist nicht unbezahlbar und
bietet noch höhere Qualität. Für erste Muster gibt's bei Conrad
bedruckbare Folien, das sieht schonmal ganz ordentlich aus. Auch
Sichtfenster für's LCD sind möglich.

Eine andere Idee wäre, die komplette Bedienoberfläche per Software zu
machen, dann kannst Du ein sehr simples Gehäuse nehmen. Mit USB
bräuchtest Du dann auch kein Netzteil mehr. Ich wollte auch schonmal
ein simples USB-Oszilloskop basteln, einfach einen schnellen ADC and
ein FIFO RAM und mit einem uC die Daten in den PC. Na ja, bei Meilhaus
gibt's jetzt sowas. Allerdings nur einkanalig, das ist schon sehr
sparsam. Ich habe schon ADCs beschafft, vielleicht könnten wir da ein
Minilaborgerät für Bastler entwerfen (JTAG/RS-485/CAN Schnittstellen
könnte man als Option anbieten). Ich habe Kontakte zu einem Conrad
Zulieferer, auch Segor könnte sowas vielleicht vermarkten.
Übrigens, schau Dir bei Meilhaus mal den USB zu CAN Konverter an.
Offensichtlich gibt es Kunden, die 480€ für sowas bezahlen...da stimmt
die Marge!

Ich bringe demnächst auch eine kleine USB-CAN Box raus, allerdings
erstmal als Adapter für bestimmte Geräte. Da habe ich auch einen
kleinen ARM drinsitzen, der langweilt sich da mit seinen 60MIPS
eigentlich zu Tode. Wenn Du Lust hast, kannst Du Deinen
Funktionsgenerator da Huckpack mit ins Gehäuse setzen (übrigens von
Weisser, 2,50€ bei Conrad). Ich habe auch eine kleine CNC-Fräse, damit
kriegt man die Aussparungen prima hin.

Also wenn Du die Firmware und möglichst auch die PC-Oberfläche
schreibst, geb ich den "Hardware-Replikator". Für Controller bin ich
von der C-Fraktion, unter Windows arbeite ich mich gerade in C# ein.
Hat sich so ergeben, für alles andere bin ich zu faul. Wäre schön, wenn
ich den Code dann auch verstehen könnte.

Viele Grüße aus Berlin,

Axel

Autor: benkly (Gast)
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Hallo Leuts,

interessant was Ihr da basteln wollt. Wenns in Kleinserie geht kann ich
da nur die Firma Wöhr GmbH empfehlen(www.industriegehaeuse.de). Bei
denen habe ich meine Gehäuse samt aufgeklebter Folie machen lassen und
der Preis geht auch. Am besten erst mal ein Gehäuse grob aussuchen,
Platine machen und sagen wo überall Ausbrüche ins Gehäuse müssen, die
passen dann alles selbst so an das es am Ende passt, auch die Folie
wird von denen auf den Millimeter angepasst. Also wie gesagt, hatte mit
denen nur gute Erfahrungen (ok, ab und zu vergessen die mal ne Schraube
zu liefern, liefern aber ohne rummachen alles nach!).

Und wenns um Bauteile geht und Ihr kein Gewerbeschein habt dann sagt
es, bei Conrad kostet das doch alles viel zu viel!!! Ich hab da direkt
nen Distibutor an der Hand, da bekommt man das ganze zu echt günstigen
Preisen!

Gruß, Benny.

Autor: mpf (Gast)
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Mit dem Generator ist eine gute idee,
allerdings passt auf das ihr euch nicht verrennt. Wenn das ding nicht
sauber läuft werden die leutz es bestimmt net so schnell kaufen.

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