suche guten Highspeed Comparator

Gast #1446235
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ich suche einen Highspeed Comparator, der mir ein Rechtecksignal von 
3-6MHz auf 3,3-5V Pegel verstärken soll. Verstärkt werden soll ein 
vereiertes eingefangenes Rechtecksignal, oder halt das, was davon noch 
übrig ist. Man kann mal sicherheitshalber davon ausgehen, daß nur der 
Nulldurchgang vom Signal das ursprüngliche Signal noch intakt enthält. 
Also der Nulldurchgang muß zuverlässig zum richtigen Zeitpunkt erkannt 
werden.

Ich habe einen TLV3501 bzw. TLV3502 getestet. eigentlich ist er ganz ok. 
einzigster Nachteil. Er hat eine zwangshysterese von 5-7 mV, ab der er 
schaltet. ich habe jetzt hier gewisse komplikationen, ich glaube, daß 
wenn er wirklich zuverlässig beim Nulldurchgang des signals schalten 
würde, meine Probleme schwächer werden würden.

das signal kann übrigens auch mal was stärker werden, der comparator 
darf sich dann davon nicht beirren lassen, also nicht daß er dann in die 
sättigung geht und von dem Nulldurchgang nix sauberes mehr durchkommt.

Der alte TLV3502 hat 3-5mA Stromverbrauch, sowas in der größenordnung 
such ich auch jetzt wieder, strom darf noch niedriger sein und sollte 
3-5 Eur kosten, max 8 Eur. Er muß bei RS-Components oder Reichelt/Conrad 
bestellbar sein. (Produktproben und Farnell eher nicht.)

Also falls jemand gerade zufälligerweise einen guten Typ kennt, kann er 
ja bescheid sagen. :)
Gast #1446246
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haha glaubst du wirklich daß der 3MHz schaft..? hm eigentlich könnt ichs 
ja sogar mal aus probieren, aber ich glaube, es gibt keinen.

Aja ich habe noch einen wichtigen Punkt vergessen. er muß mit 5V, besser 
noch mit 3V gesamtversorgungsspannung laufen können.
Gast #1446279
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>> Vielleicht der LT1016?

Ich habe jetzt den AD8561 genommen, er läuft schon bei 3,3V und ist 
etwas billiger. die 25mA wären auch etwas zu hoch gewesen als 
stromverbrauch. ich hoffe mal, daß ich nicht wieder was verkehrt gemacht 
habe. :)

>> Musst aber mit deinen Layout acht geben.

das hab ich auch schon gemerkt. die sachen wegen dem smd auf pappe mit 
kupferdrähtchen-verbindungen auflöten oder auf lochraster, läuft nicht. 
das ding hat schon mehrfach angefangen zu schwingen, wenn man 2 oder 
mehr als 2 verstärkerstufen hintereinander benutzt. man muß eine 
vernünftige platine mit kleinen abständen, und breiten gut angelegten 
masseflächen haben, sonst fängt es direkt an zu schwingen und das signal 
wird unbrauchbar.
Gast #1449432
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"Er hat eine zwangshysterese von 5-7 mV"

Was auch gut ist ...

Eine Schaltung die bei einem theoretisch unendlich kleinen 
Spannungssprung (eben von rein mathematisch a>b zu a<b) umschaltet hat 
naemlich mindestens drei Probleme:

-Was ist wenn a=b?

-Was ist wenn Systemrauschen>Spannungsunterschied?

-Das waere ein Verstaerker mit abschnittsweise unendlicher Verstaerkung. 
Unendlich schwer zu stabilisieren.
Gast #1449531
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@Anos
>Verstärkt werden soll ein vereiertes eingefangenes Rechtecksignal, oder
>halt das, was davon noch übrig ist. Man kann mal sicherheitshalber davon
>ausgehen, daß nur der Nulldurchgang vom Signal das ursprüngliche Signal
>noch intakt enthält.

Was ist das für ein Signal?

Kai Klaas
Gast #1449686
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>Du kennst einen ohne Hysterese?

Ein Komparator ohne Hysterese, also zumindest mit einer nur ganz 
kleinen, ist nicht unbedingt ein Vorteil. Ist er zu schnell bzw. die 
Flanke zu langsam, schwingt er kurz beim Nulldurchgang. Dann hat man 
statt einer Flanke mehrere. Das ist für eine nachfolgende 
Digitalschaltung unter Umständen eine Katastrophe. Man denke nur daran, 
was passiert, wenn der Ausgang eines solchen Komparators einen 
Zählereingang speist.

Kai Klaas

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