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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik NE555 Einfachen Blinker bauen


Autor: manni72 (Gast)
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Guten Abend!

Ich will mit dem NE555 eine einfache Schaltung bauen, mit der ich eine
LED ungefähr im Sekundentakt zum blinken bekomme. Aber irgendwie
verwirrt mich das Datenblatt ein wenig. Ich habe jetzt mit dem IC einen
Multivibrator (Astable Operation) aufgebaut. Aber um Periodendauer von
mehreren Sekunden hinzubekommen, bräuchte ich ja Widerstände im MOhm-
und Kondensatoren im Farad-Bereich. Dabei steht im Datenblatt ganz
oben, dass sogar Stunden realisierbar sind. Habe ich die falsche
Schaltung für meine Anwendung ausgewählt, oder hab ich da irgendwas
missverstanden oder falsch interpretiert? Ich weiß nicht mehr so
richtig weiter! Bitte helft mir!

manni

: Verschoben durch Admin
Autor: Maddin (Gast)
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Hi!

Für einen Blinker ist es die richtige Schaltung.
Und wenn ich in das Datenblatt gucke,
erkenne ich für eine Blinkfrequenz von einem Hz, das man 2x50kOhm
Widerstände und einen 10µF Kondensator benötigt.
Alles ganz normale Werte. Bei Stunden werden die Werte natürlich
größer,
was aber ohne weiteres machbar ist.

Gruß,
Maddin

Autor: manni72 (Gast)
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hm...stimmt, du hast recht. kann ich da denn auch einen
elektrolytkondensator nehmen?

Autor: Maddin (Gast)
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Klar, Elko kannste benutzen. Natürlich auf die Polung achten!
Die Toleranzen der Elkos sind ziemlich groß,
deshalb wird es nicht sehr genau werden,
aber für einen Blinker reicht das allemal :)

Gruß,
Maddin

Autor: manni72 (Gast)
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achso, ja dann ist das ganze ja auch kein problem mehr. wegen der
genauigkeit: ich wollte eh potis verwenden, womit ich das ganze etwas
abstimmen kann. und genau brauch es wirklich nicht zu sein.

danke für deine schnelle hilfe!

Autor: Tobi (Gast)
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mit dem programm bekommst du beschaltung und werte frei haus geliefert

Autor: manni72 (Gast)
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hallo nochmal! das prog ist echt klasse. aber irgendwie krieg ich hier
nichts ans laufen. ich hab schon verschiedene schaltung (unter anderem
ausm inet) aufgebaut, aber keine hat bis jetzt funktioniert. im moment
hab ich die ausm anhang auf meinen breadboard. aber egal, wie ichs
aufbaue, die led leuchtet immer dauerhaft. wenn ich den strom wegnehme
leuchtet sie noch kurz nach, was wohl am elko liegen wird. aber warum
blinkt es denn nicht? muss ich die led anders anschließen? ich hab auch
schon verschiedene ne555's ausprobiert. ich weiß echt nicht mehr
weiter!

Autor: Michael (Gast)
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Der NE555 hat einen open Collector-Ausgang. Das LED muß nicht nach Masse
geschaltet werden, sondern von Vcc in Reihe mit einem Widerstand nach
PIN 3 des NE555. Achtung: Polarität der LED beachten.
Michael

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Pin 7 zwischen R1 und R2
Verbindung von Pin3 und R1, R2 auflösen.

Matthias

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

also mein Datenblatt zum NE555 (Fairchild) sagt nichts über einen
Open-Collector-Ausgang. Da wird sogar von 100mA Source-Current am
Ausgang geschrieben.

Matthias

Autor: Tobi (Gast)
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noch so, was: der 7,214k widerstand sollte wohler eher ein 7,214M(!!)
sein...

Autor: Tobi (Gast)
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nachtrag: mit deinen werten liefert deine schaltung recht genau 1kHz...
ein bisschen zu viel zum sehen

Autor: manni72 (Gast)
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hm...dann taugt das prog irgendwie nichts. ich hab 1Hz eingegeben. und
diese werte kamen dabei raus. widerstände im Mohm-bereich hab ich
leider nicht vorrätig. naja, mittlerweile bin ich auch einen schritt
weiter. ich hab folgende "LED-Blinker mit NE555"-Schaltung aufgebaut:
http://www.atx-netzteil.de/led_flasher_u_led_blink...

wenn ich dort nun die spannung anlege leuchtet die grüne led kurz (ca.
0,5sec) und dann wechselt es zur roten LED. aber dabei bleibt es dann
auch. die led's springen nicht hin und her, wie es eigentlich sein
sollte. es macht keinen unterschied ob mit oder ohne diode.

das ist echt zum verzweifeln hier.

Autor: Benedikt (Gast)
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Kein Wunder, die Schaltung hat ja auch einen Fehler:
Pin 4 an Plus legen.

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Und das Programm zum Berechnen wegwerfen. Wer sich von sowas abhängig
macht, verlernt das Denken...

...HanneS...

Autor: Tobi (Gast)
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ne, das programm ist ok, nur meine wenigkeit hat einen kleinen knick in
der optik gehabt und ein p mit einem n verwechselt :)

Autor: manni72 (Gast)
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hat sich nichts verändert.

hab die schaltung jetzt nochmal neu gesteckt und jetzt leuchten beide
led's. kann es sein, daß ich da wieder ne sehr hohe frequenz hab, und
beide leds sehr schnell abwechselnd blinken?

komisch nur, dass die schaltung vorher anders reagiert hat. vielleicht
stimmt was mit meinem breadboard nicht!?!

Autor: manni72 (Gast)
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juhu!!!!!

es funktioniert! es lag alles am sch*** breadboard. habs jetzt auf nem
anderen aufgebaut und siehe da: funzt einwandfrei. danke an alle für
eure hilfsbereitschaft!

schönen tag noch, manni.

Autor: Domerich (Gast)
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hilfreicher artikel, ich möchte auch eine LED zum blinken bringen und 
zwar gleichlange aus wie ein, wie ich das verstehe also den 50% duty 
cycle. nun habe ich den schaltplan von dem rechner verglichen mit dem 
von einem datenblatt von ST 
http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/2182.pdf

und da ich das ganze wenigstens oberflächlich verstehen möchte und ich 
wenigstens die werte nachrechnen möchte die mir der calc gibt, hab ich 
das versucht.

dabei der einfachheit halber gewählt 1Hz, astable duty cycle.
in dem datenblatt gibt es das kapitel "50% duty cycle oscillator", ich 
bin der meinung das ist das selbe ?

Ein Output high ist doch gleich bedeutend für die Zeit, für die meine 
LED leuchten würde oder?

also f=1/T bei einem Herz ist auch die Periodenlänge 1 Sekunde, d.h. 
meine LED ist für 0.5 hell bzw dunkel richtig?

als formel für t1, also die high zeit steht im datenblatt:
t1 = 0.693 R_A C

wobei mein R_A mit dem Rechner, dort R2, 4.7KOhm ist, C1=C2=10*10^-9F

da krieg ich für t_1 = 0,00003s was ja blödsinn ist.

wenn ich meine zeitwerte mit den formeln des kapitels "Astable 
operation" berechnen möchte kriege ich auch nicht das richtige raus, das 
liegt sicher auch daran dass die schaltung leicht variert?

was mach ich hier nur falsch?

und noch eine frage, auf dem vom calc erstellten schaubild ist der 
ausgang der R2, mein R_A mit dem V_OUT verbunden, wieso denn das? ich 
dachte natürlich das mein V_OUT = VCC ist. auf dem schaltbild im 
datenblatt besteht diese verbindung nicht!

vielen Dank für tipps und antworten!

Autor: Karl H. (kbuchegg) (Moderator)
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Zur Dimensionierung:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm


Und wenn du dich fragst, warum eine Verbindung gemacht wird oder nicht, 
ist es recht hilfreich, das Innenleben des 555 zu studieren.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0206115.htm
Der 555 ist einfach genug (und trotzdem genial), dass man das noch 
leicht verstehen kann.

Autor: Wolfgang B. (et-tutorials) Benutzerseite
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Vielleicht hilft ja auch meine kleine Video-Serie zum NE555

http://et-tutorials.de/elektronik/

Autor: Domerich (Gast)
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ajo danke soweit.

wenn ich ein 50/50 pausen/high verhältnis will, brauche ich eine diode 
parallel zu R2 ist das richtig?

demnach muss auch R1 = R2 gleich sein, ist das korrekt?

angenommen ich will eine Periodendauer von 1s und benutze willkürlich 
eine C1 von 4,7µ muss ich dann für R1,R2 154kOhm wählen?

ist das der beste weg? dankeschön!

Autor: Jens G. (jensig)
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>wobei mein R_A mit dem Rechner, dort R2, 4.7KOhm ist, C1=C2=10*10^-9F

>da krieg ich für t_1 = 0,00003s was ja blödsinn ist.

10*10^-9F sind aber nur 10nF (nicht µF) - ich hoffe, dir ist das auch 
bewußt. Damit bekommst Du jedenfalls kein sichtbares Blinken hin.

Autor: Jens G. (jensig)
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Ansonsten bau ihn auf wie im Bild vom 11.08.2004 15:53 oben - nur eben 
den R2 weglassen, und Werte entsprechend berechnen. 50% Tastverhältnis 
ist damit ohne Diode machbar (weitgehend), wenn die Rückführung von Pin3 
statt Pin7 gemacht wird.

Autor: Andi (Gast)
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Hi

Ich habe die Schaltung nach dem Plan aufgebaut und die LED leuchtet 
dauerhaft.

????

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Könnte auch sein das sie zu schnell flimmert.
Elko vergrößern.

Autor: Takao K. (takao_k) Benutzerseite
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NE555 fand ich altmodisch, bis ich gemerkt habe dass diese Schaltungen 
sehr beliebt sind und of aufgebaut werden.

Gleich auf e-bay eingestellt...

Mache zwar nicht viel Gewinn damit, aber es lohnt sich trotzdem.

Meinung geaendert, NE555 ist ein sehr gutes IC.

Autor: K. (Gast)
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Hallo an Alle!
Habe die angehängte Schaltung nachgebaut und hoffe dass mir hier jemand 
damit helfen kann!
Mein Problem ist dass der NE555 zu schnell taktet und das Lauflicht viel 
zu schnell ist!
Welche Widerstände muss ich auf welchen Wert ändern um das Lauflicht 
langsamer zu machen?
Hoffe auf baldige Hilfe!
Danke
Gruß K.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Erstens soll man für neue Fragen einen neuen Threa eröffnen.

Zweitens: Warum hast du die fette Warnung ignoriert?

"Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen."

Drittens steht die Antwort auf deine Frage bereits weiter oben, mitsamt 
einer Empfehlung für ein Berechnungs-Tool. Du verlangst von uns Helfern, 
daß wir die selben Antworten nur für Dich persönlich nochmal 
wiederholen. Kommt Dir das nicht ein bisschen Rücksichtslos vor?

Thread kann geschlossen werden, wegen mehrfacher Missachtung der Regeln.

Autor: K. (Gast)
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Danke für deine behinderte Antwort!
Und nein, ich habe den Text:

"Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen."

nicht gesehen!

Autor: Der Andere (Gast)
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K. schrieb:
> Danke für deine behinderte Antwort!

Wer keine Argumente hat nimmt Beleidigungen, wird seit Trump immer 
salonfähiger.
Dann les mal die Netiquette

K. schrieb:
> nicht gesehen!

Kein Wunder wenn du dann deinen Fehler auch nicht siehst.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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K. schrieb:

> Und nein, ich habe den Text:
> nicht gesehen!

Wer Lesen kann, ist im Vorteil! Ausserdem steht alles wichtige für
die Dimensionierung im Datenblatt.

Autor: Karl B. (gustav)
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K. schrieb:
> Welche Widerstände muss ich auf welchen Wert ändern um das Lauflicht
> langsamer zu machen?
> Hoffe auf baldige Hilfe!

Hi,
tausche testweise C2 gegen einen 100 uF Kond aus.
Schau mal. (Probieren geht über Studieren.)
Finde im Moment nicht den Link zum

555-Timer-Tutorial

oder in english:

http://www.circuitsgallery.com/2012/10/555-astable...

Da werden nämlich auch ein paar Tricks mehr gezeigt.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Spannungsteiler (Gast)
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K. schrieb:
> Hoffe auf baldige Hilfe!

Hallo K !
Das Internet ist voll mit netten Beschreibungen über NE555,
die Teilnehmer im Forum hier sind (meistens) auch nette Leute,
und ein nettes Büchlein über das IC schicke ich Dir auch mit,
aber schlussendlich must Du dich selber um mehr Verständnis
und Elektronikwissen kümmern....

:-)

Autor: juergen (Gast)
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Spannungsteiler schrieb:

> ...und ein nettes Büchlein über das IC schicke ich Dir auch mit,...

>
> :-)

Ein ganz tolles Buch hat Herr Hájek da geschrieben. Ich kann es auch nur 
empfehlen...sehr gut verständlich, sodaß  man mit etwas Fleiß alles über 
den NE555 in Erfahrung bringen kann.

Autor: K. (Gast)
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Danke für die Ratschläge!
Habe den Fehler gefunden!
Es lag nicht an der Schaltung sondern der Spannungsversorgung!
Habe ein 12VAC Netzteil an einen Gleichrichter angeschlossen und den 
dann an die Schaltung!
Gleich ein 12VDC Netzteil genommen und dann passte es!
Danke nochmal an alle die wirklich helfen wollten und nicht nur dumme 
Kommentare schrieben!

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Ist Dir denn auch klar, wo der Unterschied zwischen AC-Netzteil mit 
Gleichrichter und einem DC Netzteil ist? Falls nicht, können wir Dir 
gerne Helfen, den Sachverhalt zu verstehen.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan U. schrieb:
> Ist Dir denn auch klar, wo der Unterschied zwischen AC-Netzteil mit
> Gleichrichter und einem DC Netzteil ist?
Das Symbol für die ausgegebene Spannung... ;-)
Ohne Kondensator nach dem Gleichrichter sieht das so aus:
- - - -
-------
Mit Kondensator sieht das so aus:
-------
-------

Autor: K. (Gast)
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Danke für deinen wiedermal sinnvollen Beitrag!
Ja ist mir klar!
Aber mit einem AC Netzeil+ Gleichrichter+ Kondensator funktioniert es 
nicht
und mit einem fertigen DC Netzteil funktioniert es schon!

Autor: K. (Gast)
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Meinte StefanUs, der scheinbar den Unterschied nicht kennt!

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Wenn du einen 12V Transformator nimmst, wird der bei geringer Last 
wesentlich mehr SPannung abgeben. Zum Beispiel 15V. Hinter dem 
Gleichrichter hast du dann pulsierende Gleichspannung mit 15V 
Mittelwert.

Der Kondensator (der in (fast) jedem DC Netzteil enthalten ist) lädt 
sich auf den Spitzenwert auf. So daß du dann bei geringer Last etwa 21V 
hast. Ohne Last erhälst du eine konstante Ausgangsspannung, doch je 
höher der Laststrom ist, umso mehr Brumm-Anteil ist in der Spannung 
drin.

Ein Netzteil ohne Kondensator eignet sich nicht, weil es nur pulsierend 
Spannung abgibt.

Ein Netzteil mit Kondensator eignet sich eventuell nicht, weil es zu 
viel Spannung abgibt, oder weil der Kondensator zu klein ist und somit 
noch zu viel Brumm-Anteil vorliegt.

In der Elektronik verwendet man mittlerweile meistens Netzteile, die 
eine geregelte konstante Ausgangsspannung abgeben, unabhängig davon, ob 
sie wenig oder hoch belastet werden.

Vor 20 Jahren war das noch anders, da hatte man üblicherweise DC 
Netzteile verwendet, die nur aus Trafo und Geichrichter (manchmal auch 
mit einem Kondensator) bestanden. In den Geräten befand sich dann immer 
ein weiterer Kondensator, der zur Stromaufnahme des Gerätes passt und 
ein Chip zur Regelung der Spannung. Die Arduino Module folgen immer noch 
diesem altmodischen Muster.

Wie dem auch sei, Mikrochips brauchen normalerweise eine brummfreie 
Versorgungsspannung, was in der Praxis auf die Verwendung eines 
Spannungsregler im Netzteil oder außerhalb erfordert.

Wenn ein Datenblatt sagt, daß der Chip mit 4,5 bis 15V arbeitet bedeutet 
dies nicht, daß die Spannung 100 mal pro Sekunde zwischen 4,5 und 15V 
schwanken (also brummen) darf. Es heisst nur, daß die Brummfreie stabile 
Versorgungsspannung in diesem Bereich liegen muss. Batterien, die sich 
langsam entladen sind meistens Ok, sie brummen ja auch nicht.

Autor: Karl B. (gustav)
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Stefan U. schrieb:
> Wenn du einen 12V Transformator nimmst, wird der bei geringer Last
> wesentlich mehr Spannung abgeben. Zum Beispiel 15V. Hinter dem
> Gleichrichter hast du dann pulsierende Gleichspannung mit 15V
> Mittelwert.
>
> Der Kondensator (der in (fast) jedem DC Netzteil enthalten ist) lädt
> sich auf den Spitzenwert auf. So daß du dann bei geringer Last etwa 21V
> hast. Ohne Last erhältst du eine konstante Ausgangsspannung, doch je
> höher der Laststrom ist, umso mehr Brumm-Anteil ist in der Spannung
> drin.
etc...

Hi,
zur Veranschaulichung vielleicht auch ganz interessant:

Beitrag "Re: Brückengleichrichter mit Trafo"

Stefan U. schrieb:
> In der Elektronik verwendet man mittlerweile meistens Netzteile, die
> eine geregelte konstante Ausgangsspannung abgeben, unabhängig davon, ob
> sie wenig oder hoch belastet werden.

Fehlt noch:
Spannung vor und hinter dem LM317 ( oder ähnlichem Stabilisator-IC) und 
Auswirkung der unterschiedlichen Kondensatoren direkt am Eingang bzw. 
Ausgang bei "Lastsprüngen".

ciao
gustav

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