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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannung für Lüfter von 0-13.2 V regeln (Kein PWM!), digitaler Poti


Autor: M. .D (barracuda)
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Hi

Also ich habe folgende Lüfter:

http://www.aquatuning.ch/product_info.php/info/p33...

http://www.aquatuning.ch/product_info.php/info/p33...

die sollten einen Widerstand von ca. 50 Ohm haben, richtig?

Ich möchte das ganze gerne mit einem digitalen Poti regeln, da ich 
gelesen habe da mit PWM das Tachosignal u.U. nur kompliziert wieder 
rekonstruierbar (wie schreibt man das?) ist.

Zudem sollte ein Digitalpoti viel einfacher in der Programmierung sein, 
angesteuert soll mit einem ATmega32 werden.

Dieser IC-Poti sollte doch mit seinen 10k-Ohm locker ausreichen oder?
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A21...

Wie stark kann ich den Belasten? Der hat ja zwei ausgänge, also 2*10 
k-Ohm, einzeln steuerbar. Kann ich da einmal 3 und einmal 2 Lüfter 
anhängen?

Ich hoffe das das nicht so rüber kommt als möchte ich euch die Arbeit 
machen lassen, es ist nur so das ich mich mit Potis nicht so auskenne.

Bis jetzt habe ich nur erfahrungen mit RS232, LCD und so gemacht (hab ne 
GSM-Heizungsfernsteuerung gebaut;))

Grüsse

Autor: OMG... -.- (Gast)
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(nimm PWM!)

Autor: Karsten (Gast)
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PWM!

Autor: Naja (Gast)
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> da ich gelesen habe da mit PWM das Tachosignal u.U. nur kompliziert wieder 
rekonstruierbar
Wo hast Du das gelesen? Dürfen wir das auch mal lesen?

Autor: Jean (Gast)
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Hi,
würde dir auch eher zu PWM raten.
Zudem kommt, das das ausgewählte Poti eh nur max. 7Volt abkann.
Bei 12Volt und 270mA wirste da nur kurz Spaß mit haben.

Autor: M. .D (barracuda)
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> Hi,
ich bastel momentan an was Ähnlichem. Ich habe gemerkt, dass zumindest
meine Lüfter kein brauchbares Tachosignal mehr abgeben wenn ich die
direkt über PWM betreibe. Ich probiere gerade etwas mit dieser
Konstruktion herum: Eingangsgröße auf der rechten Seite ist die PWM vom
Controller. 3Pin Lüfteranschluss auf der linken Seite. Vllt hilfts ja.

Beitrag "4 Lüfter mit grosser Last mit EIGENEM PWM (BASCOM&ATmega32)"

Zudem: Wenn ich die Lüfter mit 13.2V betreibe bin ich eigentlich über 
der Nennspannung. Wenn ich die Lüfter mit PWM mit 13.2V betreibe bin ich 
ja eigentlich immer über der Normalen Spannung, geht das nîch auf die 
Lebensdauer?

Autor: Gast123 (Gast)
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Die handelsüblichen Digitalpotis sind nur für Signale, also Ströme im 
Bereich von etwa 1mA (genaueres sagt das Datenblatt) ausgelegt. Mit 
solchen Potis kann man beispielsweise auf einfache Weise Soll-WErte für 
eine Regelung vorgeben oder Ähnliches. Für eine "Leistungsanwendung" 
(und das ist der vorliegende Fall schon..), sind die Dinger ungeeignet!

Grüße
Christian

Autor: A. K. (prx)
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Naja schrieb:

> Wo hast Du das gelesen? Dürfen wir das auch mal lesen?

Kann ich durchaus nachvollziehen. Steckt immerhin ein IC im Lüfter drin, 
das per PWM ohne Steueranschluss dauernd aus- und eingeschaltet wird. 
Wenn der Tacho aus diesem IC kommt, wär's kein Wunder wenn der spinnt.

Lüfter ohne Steueranschluss sind mit PWM nicht selten lauter als mit 
gesteuerter Gleichspannung.

Aber man kann einen Regler wie LM2574-ADJ oder LM2941 mit einer per PWM 
erzeugten Steuerspannung einstellen. Die Kennlinie ist zwar letztlich 
nicht linear aber für einen Lüfter ist das allemal ausreichend.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wie stark kann ich den Belasten? Der hat ja zwei ausgänge, also 2*10
> k-Ohm, einzeln steuerbar. Kann ich da einmal 3 und einmal 2 Lüfter
> anhängen?


Nein, das Ding ist dermassen was von ungeeignet, ungeeigneter geht es 
nicht.

1. müsste es als Spannungsteiler deutlich WENIGER Widerstand haben als 
dein Lüfter, also eher 5 Ohm.
2. müsste es 12V können, es hält nicht mal 7V aus
3. wazu 2 Kanäle ?
4. und die Belastbarkeit vom Strom her ist so was zu unzureichend, das 
geht gar nicht.

Wenn man das Poti mit einem Transistor verstärkt und ein 1-kanaliges 12V 
Modell wie AD7376, X9312 nimmt:

  +------+- 12V
  |H     |
Poti W--|< NPN Darlington wie TIP110
  |L     |E
  |    Lüftermotor
  |      |
  +------+-- GND

Autor: M. .D (barracuda)
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Okay danke, cih beschäftige mich noch n'bissl mit dem Zeug und dann meld 
ich mich evtl. noch mal

Autor: Naja (Gast)
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@ A.K.

>>Naja schrieb:

>> Wo hast Du das gelesen? Dürfen wir das auch mal lesen?

>Kann ich durchaus nachvollziehen.

Ich habe ja auch nicht geschrieben, das ich das nicht glaube oder für 
unwahrscheinlich halte, sondern gefragt, wo der TO das gelesen hat. Ich 
möchte das auch gerne mal nachlesen. Im übrigen halte ich Quellenangaben 
bei "habe ich gelesen" für, sagen wir mal, "relativ" naheliegend.

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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http://www.modding-faq.de/index.php?artid=502

dieses Steuerung hab ich schon mal nachgebaut für meine Lüfter...geht 
gut

Den Poti kannst du gegen einen digitalen tauschen.

Oder nimm 4 Pin Lüfter die haben einen extra PWM Eingang. Da sollte das 
tachosignal vernünftig rauskommen

Und ja das Tachosignal ist Mist wenn man die Masse des Lüfters 
schaltet..

Autor: Kurt (Gast)
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PotiSpannung mit einem OP (L272) belastbar machen.

Autor: B.Urner (Gast)
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Weis garnicht warum ihr alle so auf PWM abfahrt, ich benutz nen 4 fach 
Digitalpotentiometer um damit jeweils den Feedback-Eingang von 4 
eintellbaren Linearreglern zu stimulieren.
Damit erzeuge ICH dann ne per I2C einstellbare Spannung von 0-12 Volt 
(bei entsprechendem mindestens 13 Volt eingang an den Liearreglern).
Ist überhaupt kein Ding und durch den Umweg über den Linearregler auch 
voll belastbar...
Ob das nu alles sinnvoll ist und kostengünstiger is ne ganz andere 
frage, aber fakt is, ich steuere mit 2 Leitungen vom µC: 4 Spannungen, 
und es geht astrein. Greetz

Autor: B.Urner (Gast)
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ein DigiPoti Kanal, für einen Linearregler meinte ich natürlich.
Stimuliert wird dabei jeweils nur R2, R1 ist fest. deswegen fließt über 
das Digipoti nie mehr als die Referenzspannung des Linearreglers. 
Fertsch

Autor: Hans (Gast)
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Wenn du viele linear-regler haben willst würde ich das gleich mit deinem 
DAC und einem Power-OP machen...

z.B.: 12-Kanal 
http://at.farnell.com/rohm/bu2500fv-e2/8bit-dac-12... 
und 
http://at.farnell.com/stmicroelectronics/l165v/ope...

bei 1A Last, 15V versorgung und 7V Output hast du dann aber immerhin 8W 
pro Kanal zu bewältigen!!!

Billiger wäre per Software PWM (z.B 8Kanäle) vom generieren lassen, das 
ganze glätten (RC-Glied) und wieder per Power-OP dem Lüfter zukommen 
lassen.. wieder hast du aber das Problem mit den Verlusten...

Du kannst die Soft-PWM aber auch mit 2 Transistoren und einem 
Lade-Kondensator in eine halbwegs brauchbare Gleichspannung verwandeln..

btw pwm macht man übrigends so richtig: 
http://www.electronicsweekly.com/Articles/2007/09/...

und über lüftersteuerungen haben sich die jungs von AD schon etwas 
ausgelassen..
http://www.analog.com/library/analogdialogue/archi...

73

Autor: M. .D (barracuda)
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So hi zusammen

Ich hab mich jetzt noch n'bissl mit PWM beschäftigt, scheint doch 
machbar zu sein;)

Hab n'Atmega32, mit dem hab ich ja dann 4HW PWM's?

Wenn ich dann den PWM-Pin vom ATmega mit diesem MOSFET 
http://www.pollin.de/shop/downloads/D130148D.PDF verbinde, kann ich doch 
den MOSFET nach 12V durchschalten lassen oder?

Dann hab ich 12V mit der PWM-Frequenz, wenn ich dann nen Kondensator 
nachschalten würde hätte ich doch ne stabile Gleichspannung die mit 
steigender PWM-Frequenz höher wird.

dadurch wäre auch das Tachosignal-Problem gelöst, ODER? ;)

Grüsse

Autor: Klaus (Gast)
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Nimm nicht nur ein Kondensator, sondern ein L und ein C plus eine 
Freilaufdiode, und tadaaaa, du hast deinen Tiefsetzsteller. KWenig 
Verluste und kein Problem mit dem Tachosignal. Warum immer alle PWM mit 
einem Kondensator glätten wollen?!

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