Naehmaschinenpedal

#1546052
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okok, die frage ob man statt einem trimmpoti einen uC verwenden kann ist 
schon ne harte nummer, aber ganz so boes braucht ihr doch jetzt auch net 
sein, auch wenns lustig is xD

erstmal: theoretisch koenntest du das umbaun das es mit nem uC 
funktioniert
aber: das macht NULL sinn da du dir nur selber das leben schwer machst.
warum?  na du willst ja auf das pedal drauftreten, stattdessen auf einen 
uC zu treten macht das ding nur kaputt aber ansonsten passiert nicht. 
allerdings koenntest du einen Sensor (wie zum Beispiel einen trimmpoti) 
in das pedal einbaun und mit dem uC verbinden auf dem du vorher sinnlos 
rumgetreten bist. Der trimpoti geht dann auf den AD-Wandler des uC, der 
uC liest den Stand des sensors ueber diesen Wandereingang ein und gibt 
den Stand ueber den DA-Wandler Ausgang an die Naehmaschine weiter. Ein 
guter Verkaeufer wuerde diese Idee sicher an einige Hausfrauen und 
Beamte verkaufen koennen, aber ersetz einfach das kaputte bauteil im 
pedal falls moeglich und gut is.
Gast #1546065
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Chris S. schrieb:
> Ein
> guter Verkaeufer wuerde diese Idee sicher an einige Hausfrauen und
> Beamte verkaufen koennen

Stimmt, nennt sich dann 'Mikroprozessorgesteuerte Drehzahleinstellung' 
oder so ... :-)
Moderator Persönliche Seite #1546142
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Chris S. schrieb:
> okok, die frage ob man statt einem trimmpoti einen uC verwenden kann ist
> schon ne harte nummer, ...

Naja, "Trimmpoti" ist gut.

Das sind Teile, die wohl an die 100 W oder so verheizen können.  Da
sind Kohleplättchen aufeinander gestapelt, und je fester man sie
zusammendrückt, um so geringer wird ihr Widerstand.

Diese Mimik hat zwei Vorteile: sie ist simpel, und sie ist sicher
selbst abschaltend, d. h. bei nicht getretenem Pedal fließt auch
garantiert kein Strom.

Der wesentliche Nachteil ist, dass die nicht benötigte Leistung
verheizt wird.  Während das ja im Winter einfach die Heizkosten
reduziert, wird man damit im Sommer schnell zum ,,Häuptling
Qualmende Socke'' :-).  Ich hatte daher auch schon mal überlegt,
dann auch gleich noch eine Drehzahlregelung stattdessen aufzubauen,
aber so ganz glücklich war ich damals mit den Reglerparametern
nicht geworden, und hab's dann erstmal wieder zu den Akten gelegt.
Allerdings funktioniert bei mir das Pedal wenigstens noch, insofern
habe ich keinen zu großen Leidensdruck.
Gast #1547098
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Besteht vielleicht die Moeglichkeit, anstelle eines Mikrokontrollers 
einen Makrocontroller zu verwenden? Wenn ich da dann mit dem Fuss drauf 
treten wuerde, ginge er zumindest nicht kaputt.

Joerg Wuensch schrieb:
>Diese Mimik hat zwei Vorteile: sie ist simpel, und sie ist sicher
>selbst abschaltend, d. h. bei nicht getretenem Pedal fließt auch
>garantiert kein Strom.

Ich habe eine batteriebetriebene Naehmaschine. Aber nun ist das Pedal 
kaputt und es gibt von der Firma kein Ersatzpedal mehr, da die Firma 
nicht mehr existiert, und nun stehe ich vor einem riesengroßen Problem, 
dass ist so groß, dass es nicht mal auf einen Microcontroller passt, 
darum wäre es besser, darum lieber einen Makrocontroller zu verwenden, 
um der Kaputtgehung durch Trampelung vorzubeugen. Im Gegensatz dazu 
beinhalten die Nähmaschinenpedale keine Entstörkondensatoren, sondern 
Entstördrosseln, dass ist ein himmelweiter Unterschied. Ich schlage 
darum so manchen vor mal nachzuschauen, inwieweit die jeweiligen 
Naehmaschinenpedale richtig eingestellt sind.
#1547152
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Den beschriebenen Kohleplatten-Stellwiderstand hatten die uralten 
Nähmaschinen.

Die nächste Generation hatte mit dem Pedal einen Stellwiderstand 
gekoppelt, der eine Phasenanschnittsteuerung per Triac durchführte wie 
bei jedem Dimmer fürs Lichtnetz.

Ein Dimmer für Lampen enthält alle für solch einen "Trapper" notwendigen 
Teile.

Bei Angabe von Modellbezeichnung, Marke und Alter könnte der folgende 
Link eine gute Informationsquelle bieten.


http://www.hobbyschneiderin.net/portal/index-foren.php
Gast #2975961
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Hatte so einen "Fußanlasser", also Kohleplättchen-Widerstand, auch 
kürzlich in den Händen. Den Motor der Nähmaschine habe ich mir leider 
nicht genauer angesehen.
Jedoch sollte es mit einem "Leistungssteller" / "Leistungsregler" / 
"Drehzahlregler", wie er in Staubsaugern und Bohrmaschinen eingebaut 
ist, und auch als Modul erhältlich ist, zu lösen sein.
Vermutlich ist dann ein Linearpoti am einfachsten einzubauen. Nur mit 
der Aussteuerung (MIN-MAX) wird es evtl. etwas kompliziert.

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