Die TU9 setzen sich vehement dafür ein , den Dipl. Ing. wieder
einzuführen. Gesetz dem unwahrscheinlichen Fall das passiert, was ist
dann mit dem Bachelor und Masterleuten die schon fertig sind? Pech
gehabt, oder wird nachdiplomiert so das wir Verhaltnisse wie in den 90er
haben , wo jeder 22ige Ingenieur für irgendwas wurde ?!?!
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,670764,00.html
Als jemand der schon im Ausland gearbeitet hat kann ich nur sagen: HÄH?
Kein Mensch wusste da was ein Dipl-Ing. ist geschweige denn konnte das
überhaupt aussprechen. Die deutsche Ausbildung hatte einen guten Ruf,
hat aber mit dem Titel nix zu tun.
Master ist um geschätzt den Faktor 1000 praktischer, gerade wenn es um
die Anerkennung des Studiums für Visa Zwecke geht.
foo(bar) : das hängt wohl stark vom land ab. Nur weil eine firma in rapa
nui ihn nicht kennt ist er nicht unbekannt!
grade in der eu + zusatz (schweiz,norwegen) sollte er bekannt sein!(und
dort dürften auch die meisten dipolom. ings sich beworben haben)
und andere eu länder hatten ähnliche titel wie zb östereich
Mal unabhängig davon wie man zu der ganzen Bologna-Debatte steht, aber
eine Flickenteppichlösung oder eine Rückkehr zu den alten Abschlüssen
wäre schlimmer als es Bologna an für sich je sein könnte.
Wird natürlich nicht kommen.
1. Müssen Politiker sich Versagen eingestehen.
2. Man müßte Lösungen für die Bachelor/Master finden.
Das alles ist nicht zu bewerkstelligen. Daher bleibt alles wie es ist.
Man kann nur hoffen das diverse Nachteile noch ausgebessert werden z.B.
das der deutsche Bachelor im Ausland aktzeptiert wird aber wir werden
sehen :-)
Man sollte wohl erstmal dafür sorgen, dass der Bachelor hier akzeptiert
wird. Die großen Firmen die danach verlangten, akzeptieren den Abschluß
nicht wirklich. Kleineren Unternehmen ist das eher egal, hauptsache man
kann das was verlangt wird.
Leider wird der Bachelor von den jetzigen Diskussionen noch weiter in
den Dreck gezogen.
also der bachelor kann ja nicht wirkich als Qualifikation
angesehen werden
Zudem schon jetzt verstärkt darauf geschaut wird WO man studiert
hat . Somit sind Master oder althergebrachte Dipl.-Ing ein Muss
Wieso? Der Bachelor (Uni) gilt als Studienabbrecher. An den meisten FH´s
wurde das erste Praxissemester gekickt, der Rest ist derselbe wie
vorher. Bei uns erhalten bestimmte Leute sogar noch den Dipl.-Ing,
obwohl sie nur Bachelorvorlesungen gehört haben. Die machen nen
kooperativen Studiengang mit Ausbildung. Die haben sich halt ein
Semester vorher eingeschrieben. Da frag ich mich, wie das dann sein
kann, das der Dipl.-Ing. soviel qualifizierter ist, trotz selben
Vorlesungen, Prüfungen und Praktika?
Martin F. schrieb:
> Bierbaron schrieb:>> Der Bachelor der Uni vielleicht. An den meisten Fachhochschulen hat sich>> ja wenig geändert.>> Eigentlich ist es eher anders rum.
An meiner FH hat sich nicht viel geändert, ich war einer der
Dipl.-Ing.-Reste und kann sagen, dass der Unterschied von einer
klassischen DPO-Änderung und dem Wechsel zum Bachelor/Master eher
minimal war.
Änderungen gab es beim Praxissemester, das erste konnte man sich auch
mit Lehre nicht mehr anerkennen lassen, das zweite ist auf 10 Wochen
vrkürzt worden. Da viele das erste sowieso nicht machen mussten, haben
die meisten nun sogar mehr Wochen Praxissemester als vorher. Zusätzlich
ist das erste Praxissemester jetzt auch später im Studium, das hilft den
Studenten sogar, denn für das erste Praxissemester haben die
Diplom-Studenten teilweise echt Probleme gehabt einen Platz zu bekommen.
Den Firmen war das zu früh im Studium.
Ein paar neue Fächer gab es, teilweise wurden sie nur umbenannt,
teilweise flogen alte raus und neue kamen dazu. Das hätte bei jeder
DPO-Änderung auch passieren können.
Komisch war, dass man an Englisch gekürzt hat.
Bierbaron schrieb:
> Der Bachelor (Uni) gilt als Studienabbrecher.
Bei uns haben eine
> An den meisten FH´s> wurde das erste Praxissemester gekickt, der Rest ist derselbe wie> vorher.> Bei uns erhalten bestimmte Leute sogar noch den Dipl.-Ing,> obwohl sie nur Bachelorvorlesungen gehört haben.
Naja, das sind Übergangslösungen und die Fächer haben halt den gleichen
Inhalt.
> Die machen nen> kooperativen Studiengang mit Ausbildung. Die haben sich halt ein> Semester vorher eingeschrieben.
Das hat aber mehr mit den Übergangslösungen zutun, warum sollte eine
Hochschule auch den gleichen Inhalt zweimal anbieten? Nur weil es
verschiedene Namen hat?
> Da frag ich mich, wie das dann sein> kann, das der Dipl.-Ing. soviel qualifizierter ist, trotz selben> Vorlesungen, Prüfungen und Praktika?
Ist er ja gar nicht.
Interessant finde ich, das es soviel schwerer geworden sein soll,
weniger Zeit usw. Ich weiß, dass bei uns Bachelor im Grundstudium
rausfliegen konnten, wenn sie die Scheine des Grundstudiums nicht
innerhalb einer bestimmten Anzahl an Semester geschafft hätten. Imho hat
man da aber die doppelte Anzahl an Semestern Zeit und das ist imho
genug.
Meiner Meinung nach ist das Niveau, zumindest an meiner FH, genau
gleichgeblieben. Es ist nichts schwerer und nichts einfacher geworden.
Alles beim Alten, bis auf den Abschluß.
Also ich studiere an einer Uni und bin einer der ersten Bachelor Gänge
und kann nur sagen würg
Ich habe mich letztens mit einem Diplomstudenten unterhalten, der 2
Semester vor mir anfing, also letzte Diplomrunde und es ist unfassbar
wie locker die Prüfungsordnung bei denen war und wie straff die bei uns
ist.
Anfangs fand ich das Arguemnt "Internationaler anerkannt" auch sehr
überzeugend, aber ich hörte von einer Bekannten die 4 Semester Bachelor
Architektur an einer Uni studierte und auf eine FH wechseln wollte und
dort im 3. Semester wieder anfangen musste, weil der Rest nicht
anerkannt wurde.
Wenn schon innerhalb Deutschlands nicht alles anerkannt wird, wie soll
das dann im Rest der Welt funktionieren?
Aber Rückgängig machen?!
Auch nicht der richtige weg, die sollten lieber das System wie es jetzt
ist weiter verbessern und den Druck rausnehmen, wobei es mir schon fast
egal ist, weil irgendwelche Änderungen mich eh nicht mehr betreffen
werden...
Ich versteh nicht war das Bachelor/Master system immer so schlecht
geredet werden muss.
Wenn die ach so tollen TU9 mal die Zeit darauf verwenden, in der sie den
Bachelor schlecht reden, mal ein Vernüftiges konzept auf die Beine zu
stellen dann wäre das alles kein Problem.
Wenn es Probleme gibt dann liegt das nur an der schlampigen Umsetzung
der Hochschulen und diese hatten eigentlich lange genug Zeit sich etwas
zu überlegen.
Dieses schlecht machen schadet nur den Studenten, wenn jedem eingebläut
wird der Bachelor ist nichts.
Und diese Einstellung dringt dann auch zu den entscheidern in der
Personalabteilung und man hat dann die Situtation das man als Bachelor
nichts vernünftiges bekommt.
Ich würde es so machen
Bachelor -> auf Industrie ausrichten um als Ingenieur tätig sein zu
können.
Master -> wissenschaftliche Forschung oder eine Spezialisierung.
Bisher siehts doch so aus:
Bachelor -> möglichst viel aus dem Dipl Studiengang
Master -> Der Rest der auf biegen und brechen nicht mehr hinein gepasst
hat
Was es auch kaum gibt ist die Möglichkeit den Master in einem anderen
Bereich zu machen, die meisten Bachelor/Master Studiengänge
funktionieren nur richtig in Kombination, da einfach nur der Dipl.
Studiengang aufgeteilt wurde ohne sich groß gedanken über Inhalte zu
machen.
Mein Fazit: Bachelor/Master an sich keine schlechte Idee.
Versagt haben die Hochschulen, besonders die die am lautesten dagegen
wettern.
Die internationale Vergleichbarkeit ist ein Hirngespinst. Nur weil man
organisatorisch und begrifflich etwas homogenisiert, wird's nicht
gleicher. Die Bayern und Berliner verwenden ja auch keine
unterschiedlichen Begriffe für das Abitur, trotzdem ist ein Abitur in
Bayern wertvoller als das in Berlin, weil die Bayern höhere Ansprüche
stellen.
> Da frag ich mich, wie das dann sein kann, das der Dipl.-Ing.> soviel qualifizierter ist, trotz selben Vorlesungen,> Prüfungen und Praktika?
Na ja, wenn das bei euch so ist, dann taugt euer Diplom halt
nichts, wie heisst die Uni nochmal ?
Ich weiß auch nicht, warum es so viel Widerstand gibt, einfach
zu akzeptieren, dass ein Bachelor halt nur ein halbes Diplom ist,
er dauert weniger lang, kostet dich dadurch weniger, ist stärker
verschult, und hat auch nie den Anspruch gehabt, einen
vollkommenen wissenschaftlichen Anschluss darzustellen,
sondern sollte die nötige Grundausbildung für Hilfskräfte sein
(Bachelor=Junggeselle, kein selbständies Architektubüro,
Ingenierubüro etc. führbar sondern nur Mitarbeit dort).
Wer mehr will, kann doch den Master dranhängen, ist doch nicht
so schlimm.
Ich versteh nicht, warum man das Schmalspurstudium macht,
und dann den ganzen Tag jammert, daß man nicht gratis und
geschenkt das grosse Studium bekommt.
Tja, die pösen pösen Bachelor.
Mit der Immatrikulation in einen Bachelor Studiengang bist du
automatisch blöd und faul. Eigentich sind Bachelor und Diplomer völlig
verschiedene Menschen. Ein Diplomer würde sich nie dazu herablassen
einen solch schlechten Bachelorstudiengang zu machen egal ob
Diplomstudiengänge noch angeboten werden oder nicht (vermutlich würde er
garnicht studieren). Selbst schuld sind die Bachelor ja eh, denn als die
Bologna Reform beschlossen wurde hätten die damals zehnjährigen heutigen
Bachelorstudenten ja nach Berlin fahren können und den Reichstag stürmen
können. Aber die hatten damals vermutlich was besseres zu tun.
Es hilft aber alles nichts, dass einzige was wir tun können ist die
Bachelor schlecht zu reden wo es nur geht. Jeder mit nem VHS Kurs oder
Seepferdchen ist mindest doppelt so gut qualifiziert wie diese
Untermenschen.
Und ganz wichtig ist nicht zu vergessen, dass egal wie engagiert und
intelligent ein Bachelor auch sein mag, er wird nie einen Diplom
Ingenieur das Wasser reichen können.
>Ich weiß auch nicht, warum es so viel Widerstand gibt, einfach>zu akzeptieren, dass ein Bachelor halt nur ein halbes Diplom ist,
Bachelor 6-8 Semester
Master 2-4 Semester
Diplom 6-10 Semester
Entschuldige wenn ich hier einen Fehler habe. Die Werte sind aus dem
Internet.
Wenn ich das richtig interpretiere. Dann hat der Bachelor fast die
selben Zeitstunden unterricht wie das Diplom.
MaWin schrieb:
>> Da frag ich mich, wie das dann sein kann, das der Dipl.-Ing.>> soviel qualifizierter ist, trotz selben Vorlesungen,>> Prüfungen und Praktika?>> Na ja, wenn das bei euch so ist, dann taugt euer Diplom halt> nichts, wie heisst die Uni nochmal ?>> Ich versteh nicht, warum man das Schmalspurstudium macht,> und dann den ganzen Tag jammert, daß man nicht gratis und> geschenkt das grosse Studium bekommt.
Uuuuhh, wie provokativ... Bist ja n ganz Harter. Nur dumm, dass dich
hier eh schon keiner mehr ernst nimmt. Wird langsam Zeit für eine
Neuanmeldung. Oder ne Freundin.
ich sehe das Problem eher dadrin, dass der Bachelor wie eine art Abitur
ist.
(also sehr viel "Allgemeinbildung")
Man hat viel zu spät und auch viel zu wenig Möglichkeit sich im Bachlor
richtig zu spezialiesieren.
Erst im 5. Semester wählen wir (grob gesagt) zwischen Antriebstechnik
und Elektronik. also 2 Richtungen und dadrin sind dann wieder über die
hälfte der Fächer FEST.
Im Diplom hingegen hat man da mehr Wahl gehabt und selbst wenns nen
PFlichtfach war, konnte man es ausgleichen mit einem anderen Fach.
Die heutigen Bachelor werden die Gekniffenen sein. Es wird sich Einiges
ändern und ich sehe mehrere Möglichkeiten:
1. Der Inhalt des Bachelor-Studiums wird weiter zusammengestrichen, um
dem Zeitrahmen gerecht zu werden und die Abbrecherquoten zu senken. Der
Wert des Bachelor-Abschlusses wird entsprechend niedrig gehandelt werden
und wer sich heute noch durchkämpfen musste, hat trotzdem nur so einen
bestenfalls zweitklassigen Abschluss.
2. Die Möglichkeit, ein Diplom als Abschluss zu machen, wird wieder
eingeführt. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit, vorzeitig als Bachelor
die Hochschule zu verlassen. Der Bachelor wird zum staatlich geprüften
Studienabbrecher.
Ich bin absolut dafür, den ganzen Blödsinn wieder rückgängig zu machen.
Gerade im Ingenieurbereich war die Bologna-Reform so notwendig wie ein
Pickel am Arsch. Eine Hochschulausbildung zu verschulen und zu
beschneiden, ist das Allerdümmste, was man in einem Land machen kann,
das nicht viel mehr Rohstoffe als die Kreativität der Leute hat und das
sich angeblich auf einen gigantischen Fachkräftemangel zubewegt.
Und das, was ich bis jetzt von Absolventen dieser verschulten
Studiengänge gesehen habe, ist auch eher traurig. Früher konnte man dem
Uni-Absolventen ein Diplomthema geben, die Randbedingungen erklären und
darauf warten, dass er ein paar Tage später mit einigen Vorschlägen und
einem Plan auf der Matte stand. Bei FH-Absolventen war das oft schon
nicht ganz so einfach, aber immer noch ok.
Aber heute? Die Leute muss man schon regelrecht an die Hand nehmen...
Sven schrieb:
> ich sehe das Problem eher dadrin, dass der Bachelor wie eine art Abitur> ist.> (also sehr viel "Allgemeinbildung")> Man hat viel zu spät und auch viel zu wenig Möglichkeit sich im Bachlor> richtig zu spezialiesieren.> Erst im 5. Semester wählen wir (grob gesagt) zwischen Antriebstechnik> und Elektronik. also 2 Richtungen und dadrin sind dann wieder über die> hälfte der Fächer FEST.> Im Diplom hingegen hat man da mehr Wahl gehabt und selbst wenns nen> PFlichtfach war, konnte man es ausgleichen mit einem anderen Fach.
Nö, bei uns konnte man auch erst ab dem fünften den Studiengang wählen
und der Unterschied lag auch nur in wenigen Fächern.
Im übrigen ist ein Studium immer allgemein, die letzte Spezialisierung
kommt dann beim ersten Job, und bei manchen vorher im Praxissemester
und/oder in der Abschlussarbeit. Das ist im übrigen auch ein Argument
der Industrie, die durch Lobbyarbeit eigentlich schon viel zu viel
Einfluss auf den Bachelor/Master hatte. Das zieht aber imho nicht, denn
die (Hochschul-)Welt dreht sich nicht um einzelne Firmen, wie sollte sie
auch.
A. R. schrieb:
>>Ich weiß auch nicht, warum es so viel Widerstand gibt, einfach>>zu akzeptieren, dass ein Bachelor halt nur ein halbes Diplom ist,>> Bachelor 6-8 Semester> Master 2-4 Semester> Diplom 6-10 Semester>> Entschuldige wenn ich hier einen Fehler habe. Die Werte sind aus dem> Internet.>> Wenn ich das richtig interpretiere. Dann hat der Bachelor fast die> selben Zeitstunden unterricht wie das Diplom.
Ich sehe deine Zukunft in der Politik!
Leute, diese Vergleich ziehen so alle sowieso nicht, Bildung ist
Ländersache und schon die Diplom-Abschlüsse waren nur sehr schwer
vergleichbar. Wie sollte es jetzt mal eben schnell besser sein, sowas
funktioniert nur in den Köpfen von Leuten wie Schawan und Co..
Wieso Allgemeinbildung? Hattet ihr Deutsch, Geschichte, etc.? Bei mir
ging die Spezialisierung im dritten Semester los, mit jeweils zwei
unterschiedlichen Fächern pro Semester und E-Technik-Studiengang. Die
restlichen Vorlesungen waren Allgemeinbildung Elektrotechnik.
Wieso soll Dipl.Ing. wieder kommen wenn man er erst abgeschafft worden
ist? Wo ist hier überhaupt Logik?
Ich war damals fast fertig mit meinem Ingenieur und habe gegen Bologna
mitprotestiert. Ja, obwohl ich fast fertig war. Diejenigen, die
eigentlich davon betroffen waren, waren gleichgültig und haben nicht
mitprotestiert. Ich war damals deswegen sauer.
Jetzt wo die ersten Schwierigkeiten und Proteste kommen, lache ich laut
über die dummen Esel die damals so gleichgültig waren und haben uns auch
noch für dumm gehalten.
Ihr dumme Esel, ein anderer Ausdruck fällt mir wirklich nicht ein.
> Bachelor 6-8 Semester Master 2-4 Semester Diplom 6-10 Semester> Entschuldige wenn ich hier einen Fehler habe. Die Werte sind aus dem> Internet.
Das Internet nimmt dir Nachdenken nicht ab.
Bachelor: 6 Semester und ggf. ein Praxissemester, und damit unter den 4
Jahren die als Studienzeit für vollwertige eigenständige Ingenieure
verlangt wird.
Und das ist Absicht. Der Studiengang heisst auch mit Absicht so.
Nun gibt es einige wenige Unis, die den Bachelor künstlich verlängern
wollen, um die 4 Jahres Grenze zu erreichen, damit die Leute trotzdem
selbständig ein Ingenieurbüro eröffnen können und trotz halbem Studium
nach aussen genau so auftreten wie DiplIngs und Master. Das war sicher
nicht die Intention bei der Erschaffung der Studienmethode.
Es war Absicht, ein kürzeres Studium anzubieten. Das kann zwar nicht so
viel Inhalt haben, aber vielleicht reicht es vielen Leuten ja, so wie
zuvor das FH-Studium vielen passender erschien.
Master: 8-12 Semster, bestehend aus Bachelor und weiterführendem
Masterstudium.
Diplom: 8-unendlich Semester
Ein Diplomstudium in 6 Semestern ?
Ist mir nicht bekannt.
Wenn überhaupt, dann welche die nicht vom Abi aus gehen, sondern eine
Vorbildung voraussetzen.
> Wenn ich das richtig interpretiere. Dann hat der Bachelor fast die> selben Zeitstunden unterricht wie das Diplom.
Nein, der Master hat dieselbe wie das Diplom.
Leute, worin liegt eure Begriffsstutzigkeit?
FH (oder Vordiplom) ist ähnlich Bachelor
Master ist ähnlich Diplom
Ist doch nicht schwer.
Und das neue System ist eleganter, schliesslich kann man meistens nach
dem Bachelor entscheiden, ob man weiter machen will bis zum Master.
Über den hohen Verschulungsgrad und die bisher schlechte Auswahl von
Lehrinhalten kann man streiten, aber das Prinzip Bachelor/Master hat
was.
Gerade das gilt eben nicht:
> Mit der Immatrikulation in einen Bachelor Studiengang bist du> automatisch blöd und faul.
Früher, als FH-Student, da galt man nur als halber Mensch. Das hat der
Bachelor ausgebügelt.
>Ist mir sch...egal, ob das jemand in Hinterpakistan aussprechen kann>oder nicht.>Ich bin stolz auf meinen Dipl.-Ing.
Jeder ist darauf stolz was er hat und hält den anderen für blöd.
Der Unterschied und die Annahme dass ein Dipl.Ing. viel besser als
Bachelor ist werden mit der Zeit abnehmen je mehr Bachelor ins
Berufsleben finden und sich bewähren. Teilweise hat sich die Anerkennung
für Bachelor stark verbessert.
Habe Bachelor in Deutschland gemacht, Master in Dänemark. Wäre ohne
Bachelor/Master kaum möglich gewesen.
Bei der Diskussion was nun gleichwertig ist wird auch oft
durcheinandergebracht was denn nun genau gemeint ist.
Altes FH-Diplom ist genausogut wie FH-Bachelor (wozu gibts dann den
FH-Master)?
Altes FH-Diplom ist genausogut wie FH-Bachelor+Master?
Altes Uni-Diplom ist genausogut wie Uni-Bachelor (sicher nicht)?
Altes Uni-Diplom ist genausogut wie Uni-Bachelor+Master?
Die überflüssige Diskussion ob Uni oder FH nun besser ist mischt sich
auch noch rein.
Die "Gute Deutsche Hochschulausbildung" ist vielleicht im Ausland
anerkannt aber ob da nun Diplom-Ing. oder Master drauf steht ist egal.
Inhalte und Spezialisierungen sind eh wichtiger als der Titel.
"Ein Diplomstudium in 6 Semestern ?
Ist mir nicht bekannt.
Wenn überhaupt, dann welche die nicht vom Abi aus gehen, sondern eine
Vorbildung voraussetzen."
Eiun Studium an der Berufsakademie dauerte 6 Semester unbd dauert heute
auch 6 Semester.
Ein FH Studium mit Abschluss FH Diplom dauerte 8 Semester und mit
Bachelorabschluss nun 6 Semester.
Im Vergleich zum Uni Diplom ist der Bachelorabschluss klar einen
größeren Nachteil, da man wohl kaum in kürzerer Zeit genau das gleiche
durchziehen kann. Trotzdem muss man ihn hier auch als Regelabschluss
akzeptieren lernen.
>Ein Diplomstudium in 6 Semestern ?
Gab es,an den Bundeswehrunis war die Regelstudienzeit 3,5 Jahre für nen
vollwertigen Diplomstudiengang, die besten haben es in 3 Jahren
geschafft.
Ich habe nie verstanden warum man nicht das Modell an den Bundeswehrunis
auf die zivile Hochschullandschaft übertragen hat, dass Jahr war in
Trimester eingeteilt: 3x3 Monate mit integriertem Prüfungszeitraum, die
restlichen 3 Monate dann "frei"
Was regt ihr Euch auf? Sachsen hat in seinem Hochschulgesetz bis heute
das Recht verankert, neben den neuen Abschlüssen auch weiterhin den
Dipl.-Ing. zu verleihen. Davon macht z. B. die TU Dresden regen
Gebrauch. Ich glaube aber nicht, daß der Dipl.-Ing. bzw. Dipl.-Ing. (FH)
wiederkommen wird. Was machen die dann mit den Bachelor? Die hatten alle
die Voraussetzungen für ein Diplomstudium, mußten sich aber in den
Bachelor zwängen. Nachdiplomierungen kann es nicht geben, weil das
Rechtswohltaten sind und keine Gleichwertigkeitsbescheinigungen. Das
gäbe dann später Ärger (Rente, Einstufung ÖvD, Vorstellungsgespräch),
weil auf der Originalurkunde doch steht, was man tatsächlich gemacht hat
und was "gekauft" wurde. Ich glaube eher, daß der Bachelor auf 4 Jahre
verlängert wird. Das Problem ist dann einen inhaltlich sinnvollen Master
mit nur einem Jahr zu etablieren.
PS: Mir ist auch kein Diplomstudiengang an Uni oder FH bekannt, der nur
3 Jahre ging. Sonst wäre der Aufschrei über den 3jährigen Bachelor ja
nicht so groß, wenn man des FH-Diplom nur in Bachelor umbenannt hätte.
Man hat Inhalte gekürzt, um an der Bildung zu sparen.
> Berufsakademie
Das ist ein FH-Diplom, und heute ein Bachelor.
http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsakademie
Kein akademischer Grad als Diplom.
> Man hat Inhalte gekürzt, um an der Bildung zu sparen.
Wieso? Master wird doch nach wie vor angeboten.
Es scheint nur niemanden mehr zu geben, der ihn sich zutraut.
Jeder möchte "das Diplom" erhalten, nur niemand dafür studieren.
> Bundeswehrunis
Ach du Scheisse. Dauerte das Studium nicht eher 12 Jahre?
Davon 9 Jahre Unterwerfungslehre? Hab in der Nachbarschaft
so einen... Ja, die sind Ausnahmen.
"sagte er SPIEGEL ONLINE, "Diplom-Ingenieure wurden weltweit von
Arbeitgebern mit Kusshand genommen. Eine derart renommierte Marke fallen
zu lassen, war kein Gebot der Bologna-Vereinbarungen, sondern eine
Dummheit deutscher Hochschulpolitik."
schmerzhaft, aber zutreffend. Selbst unter den Amis sind Bachelor und
Master keinesfall einheitlich. Es kommt nur darauf an welche Unis bzw
college man studiert hat. In Paskistan wird man nach 2-jähriger
Berufsschule Bachelor. Die IHK vergibt trotzt verbot weiter den Titel
Bacholer of xxx (CCI). Viele Berufsakademien, die mit AlDI,LIDL & Co
zusammen arbeiten,können nun Bachelor of xxx. ausbilden vergeben obwohl
sie keine Hochschule sind.
Wie man sieht, jeder kocht eigene Süppchen. Einheitlich sind nur die
Titeln. Der deutsche Bildungsstandard wurde durch die Einführung von
Bachelor und Master quasi abgewertet. Für eine´n Pakistaner ist es eine
Aufwertung :-)
>"sagte er SPIEGEL ONLINE, "Diplom-Ingenieure wurden weltweit von>Arbeitgebern mit Kusshand genommen. Eine derart renommierte Marke fallen>zu lassen, war kein Gebot der Bologna-Vereinbarungen, sondern eine>Dummheit deutscher Hochschulpolitik."
Dummheit her oder hin, aber ich bin eigentlich froh dass der Dipl.Ing.
weg ist. Das Gepralle damit ging mir gehörig auf den Sack. Der Großteil
der Theorie findet eh keine Anwendung im normalen Berufsleben (wenn
nicht Grundlagenforschung) und im internationalen Vergleich ist Diplus
zwar der höchstgebildete, na und? Sollten wir deswegen in der nächsten
Zeit Doppeldiplom einführen mit noch mehr Bildung?
Die meisten sollten nicht dem Diplus nachtrauern sondern ihn als alten
ausgestorbenen Dinosaurus sehen. Jetzt die neue Zeit da um neue
Bildungsmöglichkeiten zu ermöglichen.
Seht es doch mal positiv.
>> Berufsakademie>Das ist ein FH-Diplom, und heute ein Bachelor.>http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsakademie>Kein akademischer Grad als Diplom.
Seit wann gabs an der BA ein FH-Diplom? 3 Jahre mit 50% Praxisanteil =
4 Jahre mit 1 Semester Praxis? Solche Sachen können nur Politiker als
gleich vorgaukeln. Muß nur noch einer glauben.
Erinnert mich immer an einen Ertrinkenden, der sich am Rettungsschwimmer
festklammert.
Ich fasse mal zusammen.
-Berufsakademie angeblich gleich FH-Diplom
-3 bzw. 3.5jähriger Bachelor angeblich gleich FH-Diplom
-Ing. grad angeblich gleich FH-Diplom.
Frage: Warum brauchen die FHler für ihr Diplom länger, als all die
anderen "Überflieger" in Form eines Dipl.-Ing. (BA), B. Eng. oder Ing.
grad?
Was ist denn mit den Dipl.-Ing(FH) die das erste Praxissemster erlassen
bekamen und auch "nur" 7 Semster studiert haben?
Das der Uni-Bachelor der Loser-Bachelor ist, ist ja klar. Uni-Bachelor =
Studienabbrecher.
> Seit wann gabs an der BA ein FH-Diplom?
Ich hab extra Wikipedia verlinkt, damit du nachlesen kannst wie die
Zusammenhänge sind.
Seid ihr zu blöd zum lesen ?
Aber nein, Ihr wisst es natürlich besser diejenigen die es in Wikipedia
beschrieben haben.
MaWin schrieb:
>> Seit wann gabs an der BA ein FH-Diplom?>> Ich hab extra Wikipedia verlinkt, damit du nachlesen kannst wie die> Zusammenhänge sind.> Seid ihr zu blöd zum lesen ?> Aber nein, Ihr wisst es natürlich besser diejenigen die es in Wikipedia> beschrieben haben.
Ich zitiere mal deine Wikipedia-Quelle:
> Im Unterschied zu Fachhochschulen gelten Berufsakademien jedoch nicht> als Hochschulen und verleihen das Diplom (BA) als „staatliche> Abschlussbezeichnung“ anstatt als akademischen Grad.
Auf Deutsch: Vor Bologna haben BA's das Diplom (BA) verliehen, was nicht
gleichbedeutend mit dem Diplom (FH) war. Nach Bologna dürfen sie
Bachelorgrade vergeben (insofern sie die Akkreditierung durchlaufen
haben), also sind die Bachelorabschlüsse von BA, FH und Uni (rein vom
Namen her) gleichgestellt.
Du sagst es: Vergleichbar mit dem Diplom(FH) und eben nicht mit dem
DiplIng einer Uni.
So ist es, so war es, und so bleibt es.
Heute kann man halt den Master drauflegen.
@Martin:
Das BA-Diplom wurde in BaWü generell dem FH-Diplom gleichgestellt. Seit
der Anerkennung der BA als Hochschule (Duale Hochschule BW) kann man als
BA-Diplomer das Diplom (DH) nachträglich bekommen - und das ist ein
akademischer Titel.
Die Gleichstellung war nur ein juristischer Akt, deshalb dieser
komischer Umweg über das Diplom (DH) - es ist also nicht vergleichbar
mit der Nachgraduierung der Fachschuldiplome zu Dipl. Ing. (FH). Die
Berufsakademie hat schon immer auf Hochschulniveau ausgebildet, auch
wenn die Inhalte natürlich stark komprimiert waren. Aber wie hier ja in
vielen anderen Threads immer wieder betont wird, kommt es weniger darauf
an, wieviel Stoff man lernt, sondern ob man das ingenieurmäßige Denken
beigebracht bekommt. Und das wird unter anderem durch die hohe Anzahl an
wissenschaftlichen Arbeiten, die während den Praxisphasen anzufertigen
sind, gewährleistet.
Die Bachelorabschlüsse an der dualen Hochschule sind dann ebenfalls
denen der FH und Uni gleichgestellt.
>Was ist denn mit den Dipl.-Ing(FH) die das erste Praxissemster erlassen>bekamen und auch "nur" 7 Semster studiert haben?
Was ist denn mit den größten Teil der Dipl.-Ing. (FH), die gar keine 2
Praxissemester hatten? Man kann die Aussage Bachelor = FH-Diplom einfach
nicht pauschal treffen. Das liegt daran, daß in diesem schönen Lande
jeder Depp sein eigenes Süppchen kocht und man bis heute keine
einheitlichen Anforderungen an einen Abschluß formuliert hat.
Bachelor:
3 Jahre mit 50% Praxis (BA)
3 Jahre ohne Praxis (Uni)
3 Jahre incl. 1 Sem. Praxis (FH)
3,5 Jahre incl. 1 Sem. Praxis (FH)
4 Jahre incl. 1 Sem. Praxis (FH) -> selten
Dipl.-Ing. (FH):
3,5 Jahre incl. 1 Sem. Praxis (v.a. Anfangszeit der FH)
4 Jahre incl. 2 Sem. Praxis
4 Jahre incl. 1 Sem. Praxis (ganz Ostdeutschland) -> häufigste Form
An meiner FH gab es das FH-Diplom nach 4 Jahren mit 1 Semester Praxis,
den Bachelor nach 3 Jahren mit 1 Semester Praxis. Ich kann daher
überhaupt nicht zustimmen, daß Bachelor pauschal Dipl.-Ing. (FH) ist.
Man braucht nur die Modulpläne zu vergleichen und sieht, daß manche
Inhalte des FH-Diplomes erst im Master kommen.
Mich ödet auch an, daß dauernd irgendwer daher kommt, Studienleistungen
aberkennen will, um seinen Bachelor, BA-Diplom oder gar Ing. der
Fachschule gleichreden will. Warum steht ihr nicht einfach zu dem, was
ihr wirklich gemacht habt, sondern zieht irgendwelche Vergleiche (mit
unfairen Mitteln) oder bedient Euch an politisch erstrittenen
juristischen Ausnahmeregeln (Nachdiplomierung)?
PS.: Eine Nachgraduierung war ein Rechtsanspruch, weil kein höherer
Abschluß verliehen wurde (nur Namenswechsel), die Nachdiplomierung
dagegen eine Rachtswohltat, weil Studienleistungen "geschenkt" wurden.
Nachgraduierung: Ing. -> Ing. grad.
Nachdiplomierung: Ing. (Ost) bzw. Ing. grad. (West) -> Dipl.-Ing (FH)
als staatl. Titel ohne Zugewinn an Rechten (keine Masterzulassung, ÖvD,
Renteneinstufung)
> Mich ödet auch an, daß dauernd irgendwer daher kommt, Studienleistungen> aberkennen will, um seinen Bachelor, BA-Diplom oder gar Ing. der> Fachschule gleichreden will
Das, was hier die meisten Bachelors wollen, ist aber
den Bachelor mit dem DiplIng einer TU gleichzureden,
anstatt daß sie den Master machen wollen.
Dagegen ist der Ing(FH) doch Peanuts.
Deine oben genannten 4-jährigen Ausbildungen sollten den Vorteil
haben, als selbständiger Ingenieur anerkannt zu werden, also auch
als Ing(FH) ein eigenes Ingenieuerbüro aufmachen zu dürfen. Nach
dem Motto "wir haben jetzt genug gelernt um eigen-Verantwortlich
agieren zu können".
Die "selten" Bachelors mit 4 Jahren werden dasselbe erreichen wollen.
Spricht bei ausreichenden Lehrinhalten ja auch nichts dagegen.
Paul schrieb:
> Dipl.-Ing. (FH):>> 3,5 Jahre incl. 1 Sem. Praxis (v.a. Anfangszeit der FH)> 4 Jahre incl. 2 Sem. Praxis> 4 Jahre incl. 1 Sem. Praxis (ganz Ostdeutschland) -> häufigste Form
Hast du auch Quellen fuer diese Verteilung?
"Mich ödet auch an, daß dauernd irgendwer daher kommt, Studienleistungen
aberkennen will, um seinen Bachelor, BA-Diplom oder gar Ing. der
Fachschule gleichreden will."
Und was genau ödet dich denn da an?
Das BA Diplom dauerte vorher 3 Jahre und der BA Bacheloer oder DH
Bachelor dauert auch 3 Jahre.
Zudem kommt es auch mit auf die Inhalte und das Niveau des jeweiligen
Studiums an. Somit kann ein BA Studium auch auf dem FH Level liegen.
Mich ödet da eher die Einstellung an alles strikt eingeordnet haben zu
müssen und Neuerungen gegenüber verschlossen zu sein und diese immer
gleich schlecht reden zu müssen.
> Die internationale Vergleichbarkeit ist ein Hirngespinst.
Schon die nationale Vergleichbarkeit des Bachelors in den USA ist ein
Hirngespinst. In diesen vereinigten Staaten gilt der Bachelor (und sein
Master) nur was, wenn er an der "richtigen" Hochschule "erworben"
(durchaus auch im Sinne von "gekauft") wurde.
Was soll da jetzt ein universitätsmarkennamenfokussierter US-Amerikaner
mit einem deutschen Bachelor anfangen, der in Hinterhilpoltstein
studiert hat?
sexuelle unauslastung ist nen schlimmer zustand, sonst würde hier manche
diese ständigen uni vs. fh gemülle nicht in jedem beschissenen Thread
erneut anfangen. Sucht euch endlich ne Frau !
Tja, dieser Thread stellt die Dummheit vieler Kommentare gewaltig in
Frage. Ich hoffe nur, dass das Ausland nie dieses Forum finden würde...
Man würde ein Land kennenlernen, in der eine höheren Weiterbildung eine
Katastophe entspricht und sich gegenseitig kaputt herunterreden.
Das ist das traurige Ergebnis, wenn sich ein paar unbefridigte Uni-/FH
Grünschnäbel sich unnötig über Dinge des Lebens unterhalten, in der sie
nicht die geringste Ahnung von haben :-(
Davon abgesehen, dass kaum ein Bachelorstudent sich Gedanken macht, in
wieweit man sich mit einem "Doktor" vergleichen könnte und ob man mit
dem Hauptschulabschluss nicht gleich als Ing arbeiten könnte o.ä. etc..
>Und was genau ödet dich denn da an?
Aussagen wie:
- der Bachelor beinhaltet dasselbe wie ein Diplom, nur in kürzerer Zeit
-> ein Blick in die Modulpläne/Rahmenordnungen genügt, um das zu
widerlegen
- das FH-Diplom ist dasselbe wie der Bachelor (pauschal), weil man ja
beim Fh-Diplom dies und jenes aberkennen kann -> dann erkennt bitte
dasselbe (praktisches Semester) auch am Bachelor ab, dann hat sich
nichts am Abstand geändert. Nur der 4jährige Bachelor mit 1 Semester
entspricht dem 4jährigen FH-Diplom mit 1 Semester!
Leute, die den Bachelor mit dem Unidiplom vergleichen, machen sich nur
lächerlich, genauso Leute die den Bachelor nur als Vordiplom sehen. Das
Vordiplom wurde an der FH nach Abschluß des 3 Semesters, an der Uni nach
Abschluß des 4. Semesters vergeben. Mir sind ehrlich keine 3 bis
4semestrige Bachelor bekannt. ;-)
- das BA-Diplom entspricht dem FH-Diplom. Wenn das BA-Dipolom 3 Jahre
mit 100% Theorie und Trimestern gegangen wäre, wäre es ja erklärbar,
aber so wurde die Hälfte im Betrieb verbracht...
- der Ing. grad. entspricht dem FH-Diplom (schrieben manche
Kultusministerien tatsächlich frech auf die Nachdiplomierungsurkunde,
obwohl das das Gesetz gar nicht hergibt -> tatsächlich ist es nicht mal
ein Bachelor
Ich will weder den Bachelor schön reden noch runtermachen. Jeder soll
seinen Abschluß so gewertet bekommen, wie er ist.
" der Bachelor beinhaltet dasselbe wie ein Diplom, nur in kürzerer Zeit
-> ein Blick in die Modulpläne/Rahmenordnungen genügt, um das zu
widerlegen"
Da geb ich dir recht, genau dasselbe, wird er wohl kaum beinhalten.
Allerdings wäre es in der Tat interessant was im einzelnen Studiengang
im Vergleich zum Diplom weggefallen ist. Dann erst lässt sich eine
qualifizierte Aussage darüber treffen wie weit die beiden Abschlüsse
voneinander entfernt sind.
"- das FH-Diplom ist dasselbe wie der Bachelor (pauschal), weil man ja
beim Fh-Diplom dies und jenes aberkennen kann -> dann erkennt bitte
dasselbe (praktisches Semester) auch am Bachelor ab, dann hat sich
nichts am Abstand geändert. Nur der 4jährige Bachelor mit 1 Semester
entspricht dem 4jährigen FH-Diplom mit 1 Semester!"
Man versucht hier lediglich zeitliche überinstimmungen zu suchen und
sich gegen die doch häufige negative Einstellungen von FH Diplomern zu
wehren.
Die FH Diplomer suchen beim Bachelor Punkte um ihn schlecht zu machen,
dann machen es die Bachelors andersrum genauso.
"Das
Vordiplom wurde an der FH nach Abschluß des 3 Semesters,..."
Ich kenne es nach 4 Semestern.
"das BA-Diplom entspricht dem FH-Diplom. Wenn das BA-Dipolom 3 Jahre
mit 100% Theorie und Trimestern gegangen wäre, wäre es ja erklärbar,
aber so wurde die Hälfte im Betrieb verbracht..."
Im regulären FH Studium hat man allerdings Semsterferien, während an der
BA sich die Theoriephase und die Praxisphase im 3 Mantigen Wechsel
abwechseln. Die BA Studenten haben somit keine Semsterferien in dem
Umfang.
Eine zeitlicher Vergleich der Art ist so nicht ganz möglich.
" Jeder soll
seinen Abschluß so gewertet bekommen, wie er ist."
Das soll man natürlich.. Allerdings sollten manche auch eine gewisse
Gleichheit der verschiedenen Bildungsabschlüsse akzetieren, die eine
eventuelle Gleichsetzung in Bezug auf Niveau und Wetigkeit sein können.
So wie manchmal argumentiert wird, müsste man jedes Stück Papier was im
Studium durchgenommen wurde zur Wertigkeit des Abschlusses heranziehen,
nur um zu beweisen, dass hier und dort mehr gemacht wurde und woanders
eben nicht.
Ganz so eng sollte man es meiner Meinung nach nicht sehen und etwas
offener gegenüber verschiedenen Bildungsabschlüssen sein die sich auf
einer Ebene befinden.
> Davon abgesehen, dass kaum ein Bachelorstudent sich Gedanken> macht, in wieweit man sich mit einem "Doktor" vergleichen könnte
Na Spitze,
jetzt wollen die Bachelors nicht nur den Diplom-Ing einer TU, für den
sie eigentlich den Master machen müssten, geschenkt bekommen,
sondern auch gleich noch die Dissertation eines Doktors, um sich den PhD
einsparen zu können.
Dümmer als Bachelors geht's nümmer.
Oder zumindest nicht dreister als MAESTRO.
Merke:
Früher gab es:
Vordiplom
Diplom
Doktor
Heute gibt es:
Bachelor
Master
PhD
Dabei ist der Bachelor etwas mehr als das Vordiplom, eher so was wie ein
FH-Diplom, aber lange kein Uni-Diplom oder Doktor.
Ihr könnt es noch 1000mal wiederholen, irgendwann plabbert das Volk es
Euch auch nach und ihr habt erreicht, was ihr wollt, aber:
Ein Bachelor ist nicht pauschal ein FH-Diplom. Schaut in die
Modulverzeichnisse/Rahmenordnungen und ihr müßt feststellen, daß beim
Bachelor weniger kommt als beim FH-Diplom. Ihr versucht dauernd den
FH-Diplomern Leistung abzuerkennen, um Euren Bachelor, der von manchen
gemobbt wird, zu verteidigen. Haut den Mobbern in die Fr..., aber zieht
nicht andere runter. Die FH-Diplomer haben nicht nur mal aus Spaß an der
Freude ein Jahr länger an der Hochschule gesessen.
PS:Mobber sind die, die behaupten, der Bachelor sei ein Vordiplom. Wie
gesagt, mir ist kein Bachelor mit 3 bzw. 4 Semestern bekannt, also
Bachelor->Vordiplom = super leicht widerlegbarer Unsinn. Das Volk glaubt
es trotzdem.
>Merke:>Früher gab es:>Vordiplom>Diplom>Doktor>Heute gibt es:>Bachelor>Master>PhD
Das ist böser Blödsinn für Leute, die es sich einfach machen. Nur weil
es irgendwelche Stufungen gibt und gab, muß ja die Stufung nicht gleich
sein!
Das ist derselbe Unfug, mit dem sich früher die FH-Diplomer mit den
Ingenieurschulen rumschlagen mußten. Früher gab es:
Ing. grad.
Dipl.-Ing der TH
Nach Abschaffung der Ing.-Schule und Schaffung der neuen Hochschulform
FH
Dipl.-Ing. (FH)
Dipl.-Ing. der TU
Die ganz Einfältigen zogen dann den falschen Schluß, es gibt weiter 2
Stufen, also 1. Stufe früher (Ing. grad) und 1. Stufe später Dipl.-Ing.
(FH) müssen gleich sein. Da wird einfach mal übersehen, daß man für die
neuerliche 1. Stufe (FH-Dipl.) fast die doppelte Stoffmenge bekommen hat
als früher beim Ing. grad. und das noch auf Hochschulniveau.
"Ihr versucht dauernd den
FH-Diplomern Leistung abzuerkennen,..."
Es versucht keiner den Fhlern ihr Leistungen abzuerkennen in dem man
sagt, der Bachelor ist in etwa auf der Stufe des FH Diploms.
Anderes Beispiel: Berufsfachschulen, da gibt es welche die 2 Jahre gehen
und welche die 3 Jahre gehen und welche die den Hauptschulabschluss oder
die mittlere Reife als Voraussetzung haben also auch welche mit Abitur.
Beide Abschlüsse, egal ob nach 2 Jahren oder nach 3 Jahren sind auf der
Ebene Berufsfachschule, wobei der 3 Jährige Abschluss natürlich höher
einzuordnen ist, aber von der Ebene der Ausbildungsstufen trotzdem ein
Berufsfachschulabschluss ist.
Bei einer dualen Ausbildung schaut es ähnlich aus.
Eine 100%ige Gleichwertigkeit zwischen dem Bachelor und dem FH Diplom
kann es insofern nicht geben, da die Inhalte und der Ablauf nicht zu
100% identisch sind.
Mit der Aussage, der Bachelor ist auf der Ebene des FH Diploms, erkennt
man keinem FHler seine erbrachten Leistungen ab oder macht das FH Diplom
schlecht.
Unter die Fachschulabschlüsse fallen laut KM Bayern die Abschlüsse
Meister und Techniker. Dass der Techniker höher eingestuft ist als der
Meister ist klar, beide Abschlüsse sind (laut dem KM) auf der Ebene
Fachschulebene, dem Techniker ist trotzdem keine Leistung aberkannt.
"daß man für die
neuerliche 1. Stufe (FH-Dipl.) fast die doppelte Stoffmenge bekommen hat
als früher beim Ing. grad. und das noch auf Hochschulniveau."
Fast das doppelte??
MaWin schrieb:
> Du sagst es: Vergleichbar mit dem Diplom(FH) und eben nicht mit dem> DiplIng einer Uni.
Dann liest du Dinge aus meinen Worten, die ich nicht einmal gedacht
habe.
> Das BA-Diplom wurde in BaWü generell dem FH-Diplom gleichgestellt. Seit> der Anerkennung der BA als Hochschule (Duale Hochschule BW) kann man als> BA-Diplomer das Diplom (DH) nachträglich bekommen - und das ist ein> akademischer Titel.
Versteh das nicht falsch, aber Baden-Würtemberg geht mir am
Allerwertesten vorbei.
Und nur damit man mich nicht falsch versteht (ich bin ja nun schon so
nett und denke auch daran wie andere Menschen meine Worte sinnvoll
interpretieren könnten): Ich hab kein Problem damit, dass die BAs,
insofern sie akkreditiert sind, Bachelorabschlüsse vergeben dürfen, die
denen von FH und Uni gleichgestellt sind. Nur dann sollte man in manchen
Bundesländern seitens des Gesetzgebers auch endlich mal bereit dazu sein
die BAs in die Hochschulgesetze einzubeziehen. Sie vergeben
Hochschulabschlüsse, sie lehren auf Hochschulniveau - ja warum fallen
sie dann nicht unter die Hochschulgesetze?! Hier war man nicht
konsequent genug.
Den ganzen Schnulli, der in diesem Thread wieder mal zu Tage gefördert
wird, wird nur die Zeit beikommen können.
>Sie vergeben Hochschulabschlüsse, sie lehren auf Hochschulniveau - ja warum>fallen sie dann nicht unter die Hochschulgesetze?! Hier war man nicht>konsequent genug.
Tun sie doch, seit Frühjahr letzten Jahres. Seit dem ist die BA in Baden
Württemberg eine Hochschule, genauso wie jede FH. Und damit auch
deutschlandweit anerkannt. Das ganze hat wohl vermutlich so lange
gedauert, weil die FHs und Unis keine Konkurrenz brauchen konnten und
man bequem mit den Argumenten "keine Hochschule" die BA niedermachen
konnte.
Ich finde, dass das frühere BA-Diplom schon immer dem entsprochen hat,
was man vom heutigen Bachelor erwarten würde. Von daher passt die
Umstellung ganz gut in dieses Konzept rein.
Nur dass man als BA (oder jetzt DH) Bachelor besser auf das Berufsleben
vorbereitet wird wie an jeder anderen Hochschule. Wenn die
Ausbildungsfirma etwas taugt ist ein BA-Berufsanfänger einem FH-ler um
ein halbes Jahr bis ein Jahr im Berufsleben voraus. Das gleiche gilt
natürlich für Werksstudenten an jeder beliebigen anderen Hochschule. Und
für die Forschung gilt dies natürlich nicht, aber da setzt man die Leute
in der Regel ja auch nicht ein. Es gibt aber durchaus Leute die von der
BA direkt in die Promotion gehen. Das ist zwar extrem selten, aber
durchaus möglich. Es ist halt wie immer: wenn die Person fähig ist, ist
der Abschluss relativ egal.
>Unter die Fachschulabschlüsse fallen laut KM Bayern die Abschlüsse>Meister und Techniker. Dass der Techniker höher eingestuft ist als der>Meister ist klar, beide Abschlüsse sind (laut dem KM) auf der Ebene>Fachschulebene, dem Techniker ist trotzdem keine Leistung aberkannt.
Hier werden doch Äpfel mit Birnen verglichen:
Einerseits Meister und s g Techniker sind Fachschulebene
Andererseits : FH-Diplom und Bachelor sind "Bachelorebene"
Es muß doch dann eher heißen (was auch stimmt):
FH-Diplom und Bachelor sind Hochschulebene (sonst wären es kaum akad.
Grade)
Lt. einem Entwurf der Kultusministerien der Bolognaländer gab es
tatsächlich die Stufung in Bachelor- (1), Master- (2) und Doktoratsebene
(3).
Deutschland hat alle Abschlüsse bis 240 ECTS in Stufe 1 eingeordnet und
alles über 300 ECTS der Stufe 3.
In Österreich wird das FH-Diplom mit 240 ECTS aber zur Stufe 2 gezählt
(-->einheitlicher Hochschulraum)
Es ist also ein Unterschied, ob man sagt, das FH-Diplom sei
Bachelorebene (was einem Entwurf! Deutschlands entspräche) oder ob man
sagt, der Bachelor ist gleich dem FH-Diplom. Bei der 2. Aussage handelt
es sich in den meisten Fällen um die Abwertung des FH-Diplomes, denn es
ist eine Mär, daß kein Stoff eingeschmolzen wurde, wenn Zeit eingespart
wurde.
>> Das BA-Diplom wurde in BaWü generell dem FH-Diplom gleichgestellt.
Nächste Ungereimtheit:
Das FH-Diplom bekommt 240 ECTS.
Der Bachelor an der BA 180 bzw. 210 ECTS.
An der Dauer und Inhalt vom Bachelor (BA) zum BA-Diplom hat sich nichts
geändert, also auch 180 bzw. 210 ECTS.
Nun behauptete aber das Kultusministerium, BA-Diplom (180/210) und
FH-Diplom (240) waren gleich. Merkt's was?
Meine Meinung: Ohne daß ein Papier durch das Ministerium eine
Gleichwertigkeit feststellte, wäre das Konzept der Berufsakademie für
einen Abiturienten gar nicht interessant. Man hat die die Idee
Berufsakademie politisch "gerettet".
>"daß man für die>neuerliche 1. Stufe (FH-Dipl.) fast die doppelte Stoffmenge bekommen hat>als früher beim Ing. grad. und das noch auf Hochschulniveau.">Fast das doppelte??
Fakt ist, daß die Ing.-Schule nie den Status einer Hochschule hatte, die
FH dagegen schon immer.
Vergleich kürzester Weg vom Facharbeiter zum Ing. grad. und Dipl.-Ing.
(FH)
Ing. grad.: 3 Jahre Ingenieurschule
Dipl.-Ing. (FH): FOS (1-2 Jahre), FH 4 Jahre = 5-6 Jahre!
Noch deutlicher wird das, wenn man den Mindestarbeitsaufwand zur
Verleihung des Status gleichwertig Ing. Grad. aus dem Einigungsvertrag
sieht:
Er lag bei 3800 h. Für das FH-Diplom ist lt. ECTS ein Aufwand von 240
ECTS * 30 h = 7200 h veranschlagt. Die Zeit für die FOS habe ich nicht
mal eingerechnet.
Und bitte komme mir keiner, daß damals eben alles viel "kompakter"
gelehrt wurde. Man hätte nie die Ing.-Schule abgeschafft und durch ein
längeres und teueres Studium an der Fh ersetzt, wenn das Ergebnis gleich
wäre. Außerdem ist schon erstaunlich, daß (nach Eigenauskunft der
Ing.-Schulen) 20 % mit schul. Niveau Klasse 10 geext wurden, an der FH
aber ca. 40 % mit schulischem Nivau Klasse 12 rausfliegen.
Logisch nicht erklärbar, politisch aber machbar!
"Hier werden doch Äpfel mit Birnen verglichen:
Einerseits Meister und s g Techniker sind Fachschulebene
Andererseits : FH-Diplom und Bachelor sind "Bachelorebene"
Und wo wurden Äpfel mit Birnen verglichen wenn es Tatsachen sind?
Das Bachelor und das FH Diplom keine Hochschulabschlüsse sind hab ich
nicht geschrieben, lediglich wollte ich dir zeigen, dass es auf einer
Ausbildungsstufe unterschiedliche Abschlüsse geben kann, die unter sich
eine unterschiedliche Wertigkeit haben.
"Es ist also ein Unterschied, ob man sagt, das FH-Diplom sei
Bachelorebene (was einem Entwurf! Deutschlands entspräche) oder ob man
sagt, der Bachelor ist gleich dem FH-Diplom. Bei der 2. Aussage handelt
es sich in den meisten Fällen um die Abwertung des FH-Diplomes, denn es
ist eine Mär, daß kein Stoff eingeschmolzen wurde, wenn Zeit eingespart
wurde."
Bei der Aussage, der Bachelor ist FH Ebene, erfolgt keine Abwertung
bezüglich des Diploms, da die Behauptung, der Bachelor entspräche genau
dem FH Diplom nicht aufgestellt wurde.
"Vergleich kürzester Weg vom Facharbeiter zum Ing. grad. und Dipl.-Ing.
(FH)
Ing. grad.: 3 Jahre Ingenieurschule
Dipl.-Ing. (FH): FOS (1-2 Jahre), FH 4 Jahre = 5-6 Jahre!
Die doppelte Stoffmenge erschließt sich hieraus nicht, sondern nur die
Zeit.
Vergleich: 3 Jahre Ingenieurschule und 4 Jahre FH, denn hier wird der
wirlich relevante Stoff gemacht um zum entsprechenden Abschluss zu
gelangen.
>da die Behauptung, der Bachelor entspräche genau>dem FH Diplom nicht aufgestellt wurde.
Von Dir vielleicht nicht, aber die meisten sagen genau das: Bachelor ist
FH-Diplom.
>Die doppelte Stoffmenge erschließt sich hieraus nicht, sondern nur die>Zeit.>Vergleich: 3 Jahre Ingenieurschule und 4 Jahre FH, denn hier wird der>wirlich relevante Stoff gemacht um zum entsprechenden Abschluss zu>gelangen.
1. Ein Ingenieurschulabschluß hatte einen Umfang von ca. 3800 h
(Nachzulesen im Einigungsvertrag und in den Einheitslehrplänen der
Ingenieurschulen.)
Die fast doppelt so hohe Stundenzahl (7200 h) für das FH-Diplom
beinhaltet gar nicht die FOS. DIe kommt noch hinzu.
2. Die FOS ist nicht Spielerei, sondern da lernte man Dinge wie
Integral-Differentialrechnung, Vektorr. usw.
Das lernte der Ing. grad. während der Ing.-Schule. In dieser Zeit kann
er aber andere Dinge nicht gelernt haben, die an der FH dran kamen.
Also entweder ziehe das eine Jahr FOS von der Ing.-Schulzeit ab, dann
wurden 2 Jahre Ingenieursachen vermittelt und 1 Jahr Sachen zur
Erteilung des Teilabis. Das ergibt einen Zeitunterschied zur Fh von 2
Jahren
Oder rechne Ing.-Schule 3 Jahre und FH 4 Jahre + 1 Jahr FOS, dann ist
der Zeitunterschied auch wieder 2 Jahre!
Gedankenspiel: Wenn 20% derer, die eine schulische Vorbildung Klasse 10
hatten aus der Ing. Schule flogen. Heute aus der FH mit Vorbildung
Klasse 12 40%, dann frage ich micht wieviele aus der FH heute fliegen
würden, wenn sie nur die Vorbildung mitbrimgen müßten wie an der
Ingenieurschule üblich.
Das zeigt doch schon den Niveauunterschied.
Ingenieurschule war eine Mischung aus Fachabitur und
Ingenieurausbildung. Bei der Gründung der FH hat man das Fachabitur
ausgelagert und vorangestellt (FOS), um die Zeit an der FH alleinig für
die Ingenieurausbildung nutzen zu können und das sogar noch länger.
>Meine Meinung: Ohne daß ein Papier durch das Ministerium eine>Gleichwertigkeit feststellte, wäre das Konzept der Berufsakademie für>einen Abiturienten gar nicht interessant.
Die meisten Abiturienten juckt das doch gar nicht. Die Leute, die an die
BA gehen, wollen einfach nicht den Eltern auf der Tasche liegen oder
sich mit Bafög und Kellnern durchs Leben/Studium schlagen. Oder sie
haben keine Lust, 5 Jahre an einer Uni zu verbringen, bis sie mal
halbwegs ins Berufsleben finden.
Der Abschluss ist an sich unwichtig, da die Übernahmequote extrem hoch
ist. Selbst in der Wirtschaftskrise ist sie sicherlich besser als bei
anderen Hochschulformen.
Natürlich gibt es dann viele, die sich eine höhere Ausbildung wünschen.
Die hören dann halt auf und gehen an die Uni oder machen danach den
Master. Aber das ist eher eine Minderheit.
Ich weiß ja nicht, bei mir stand nach dem Abi schon der Wunsch, einen
Hochschulabschluß nebst akad. Grad in dem Fach, was mir Spaß macht, zu
erlangen. Da blieb nur die TH. Und ehrlich gesagt, als meine TH während
des Studiums 1992 zu einer FH umgestaltet wurde, wäre ich gegangen, wenn
am Ende kein akad. Grad mehr gestanden hätte und die FH keine Hochschule
gewesen wäre. Den Anspruch hatte ich schon.
" Die FOS ist nicht Spielerei, sondern da lernte man Dinge wie
Integral-Differentialrechnung, Vektorr. usw."
Das glaube ich dir, dass die FOS keine Spielerei ist. Für einen
richtigen Stoffvergleich kann man sie allerdings nicht mit einbeziehen,
für den Zeitvergleich ja.
"Meine Meinung: Ohne daß ein Papier durch das Ministerium eine
>Gleichwertigkeit feststellte, wäre das Konzept der Berufsakademie für>einen Abiturienten gar nicht interessant."
Die BA ist für einen Abiturenten schon interessant und war es auch schon
vorher, bevor sie zur DH wurde.
Z.B. aus folgenden Gründen:
-praxisbezogenes Studium
-es gibt Geld
-schneller Arbeitseinsatz nach dem Studium
-gute Jobaussichten
Wer also nicht unbedingt den Wert darauf gelegt hat, ob der Dipl. Ing.
(BA) ein akademischer Grad oder eine staatliche Abschlussbezeichnung
ist, und für wen unter anderem die oebn genannten Punkte wichtig waren,
der hat sich für ein BA Studium interessiert.
"Ich weiß ja nicht, bei mir stand nach dem Abi schon der Wunsch, einen
Hochschulabschluß nebst akad. Grad in dem Fach, was mir Spaß macht, zu
erlangen. Da blieb nur die TH. Und ehrlich gesagt, als meine TH während
des Studiums 1992 zu einer FH umgestaltet wurde, wäre ich gegangen, wenn
am Ende kein akad. Grad mehr gestanden hätte und die FH keine Hochschule
gewesen wäre. Den Anspruch hatte ich schon."
Und siehst du, da denkt jeder anders.
Du legst mehr Wert darauf, dass dein Studium ein Hochschulstudium mit
akademischem Grad ist, andere legen darauf nicht so viel Wert. (warum
auch?)
>Die BA ist für einen Abiturenten schon interessant und war es auch schon>vorher, bevor sie zur DH wurde.>Z.B. aus folgenden Gründen:>-praxisbezogenes Studium>-es gibt Geld>-schneller Arbeitseinsatz nach dem Studium>-gute Jobaussichten
Die meisten machen das wohl eher weil sie Geld bekommen. Je nach
Ausbilderbetrieb auch, um übernommen zu werden. Obwohl letzteres zu der
Zeit, als ich Student war (90er), das noch nicht so ein Problem war wie
heute.
@Paul
"Das FH-Diplom bekommt 240 ECTS.
Der Bachelor an der BA 180 bzw. 210 ECTS.
An der Dauer und Inhalt vom Bachelor (BA) zum BA-Diplom hat sich nichts
geändert, also auch 180 bzw. 210 ECTS,...."
Dies ist meines Erachtens falsch - mir ist keine Hochschule
(Fachhochschule) bekannt die den Bachelor mit 240 Punkten verleiht.
Hierfuer gibt es in der Regel 180 / 210 Punkte
Gruss
Winfried
ein bachelor ist angelegt das er für eine viel zahl an berufen reichen
soll
da das zb bei architekur erst anch 8sem. gegeben ist - nach ansicht
vieler hochschulen haben viele architekur studiengänge 240cts.
zb
http://www.fh-mainz.de/technik/architektur/architektur-bachelor-vollzeit/index.html
dh hochsculen wollten hönnte der ba auch 8sem. haben - aber anscheint
ist das vons eiten der hs nicht gewollt
Der Paul kämpft mal wieder gegen Windmühlen. Die x-te Ausführung über
die DDR-Fachschulings interessiert wirklich niemand mehr.
Ich weiß jetzt auch an welcher Hochschule du deine Abschluß gemacht
hast: HTW Dresden, nicht wahr? Im Volksmund auch "Schaffnerschule"...
@ WSP: lies mal Dein letztes Post durch, das macht schon deutlich, daß
Du mich mißverstanden hast. Die 240 ECTS bekommen/bekamen das FH-Diplom.
Nachzulesen bei den Hochschulen, die das noch anbieten. Darüberhinaus
gibt es auch 4jährige Bachelorprogramme, wenn auch selten, mit 240 ECTS.
@Rolf: Ich war an der HTWK Leipzig, die als ich 1991 dort anfing, als TH
Leipzig firmierte. Vorher war das die Hochschule für Bauwesen/Ingenieur
h o c h schule für Automatisierungstechnik (kurz BaHu).
Zum Thema Schaffnerschule: Die Schaffnerschule war die Ingenieurschule
für Eisenbahtransportwesen "Erwin Kramer" in Dresden.
Die HTW Dresden jedoch enstand aus der Hochschule für Verkehrswesen
"Friedrich List" Dresden, genannt Schaffneruni. Das war eine
Ausglagerung der Fakultät Verkehrswesen aus der TH Dresden!
Paul schrieb:
> Was regt ihr Euch auf? Sachsen hat in seinem Hochschulgesetz bis heute> das Recht verankert, neben den neuen Abschlüssen auch weiterhin den> Dipl.-Ing. zu verleihen. Davon macht z. B. die TU Dresden regen> Gebrauch. Ich glaube aber nicht, daß der Dipl.-Ing. bzw. Dipl.-Ing. (FH)> wiederkommen wird. Was machen die dann mit den Bachelor? Die hatten alle
Es ist leider nur die TU Dresden und es bedarf guter Dekane und
Direktoren, Widerstand zu leisten. In der TU Chemnitz wütet z. B. ein
"Modernisierer" als Dekan der Fakultät Informatik. Plötzlich muss die
Fakultät ein "Profil" vorgeschrieben bekommen. Plötzlich gibt es einen
industrienahen Master-Studiengang "Automotive Software Engineering". Ich
bedauere die anderen Professoren, die nicht ins Profil passen, weil sie
fernab industrieller Begehrlichkeiten die Informatik noch als
Wissenschaft verstehen. Gerade deren Vorlesungen waren auch am
hörenswertesten und brachten die Studenten wirklich voran, auch wenn die
das oft anders sehen und theoretische Informatik verabscheuen. Nur weil
die theoretische Informatik nicht von den Firmen verlangt wird, heißt
das nicht, dass man sie nicht braucht. Die Firmen wissen doch gar nicht,
was sie brauchen. Und die Entwickler wissen oft nicht, wie sie neue,
unbekannte Probleme lösen. Die theoretische Informatik kann da helfen
Ihr schwätzt hier über Ausbildung und Wert des Abschlusses. Wenn ein
Techniker die Arbeit eines Ingenieur zu geringerem Gehalt bewältigen
kann, bekommt der Techniker die Stelle. Deswegen schreiben wir die selbe
Stelle für Ingenieure und Techniker aus. Wir haben mit dieser Praxis
gute Erfahrungen gemacht, zumal Techniker williger und formbarer sind.
Dadurch ist auch die wirtschaftliche Effektivität höher und nützt dem
Betrieb in hohem Maße.
Ländle schrieb:
> Ihr schwätzt hier über Ausbildung und Wert des Abschlusses. Wenn ein> Techniker die Arbeit eines Ingenieur zu geringerem Gehalt bewältigen> kann, bekommt der Techniker die Stelle. Deswegen schreiben wir die selbe> Stelle für Ingenieure und Techniker aus.
Ihr haltet Euch für besonders schlau, weil Ihr Technikerstellen auch für
Ingenieure ausschreibt?!
Gastino G. schrieb:
> Ihr haltet Euch für besonders schlau, weil Ihr Technikerstellen auch für> Ingenieure ausschreibt?!
Na sicher. Was meinst du wie froh die Techniker sind, wenn sie solche
Stellen "ergattern" koennen. Und wie die dann reinhauen um zu beweisen,
dass sie die angebliche Ingenieursstelle auch bewaeltigen koennen. Nicht
dumm... dir Firma.
"Na sicher. Was meinst du wie froh die Techniker sind, wenn sie solche
Stellen "ergattern" koennen. Und wie die dann reinhauen um zu beweisen,
dass sie die angebliche Ingenieursstelle auch bewaeltigen koennen. Nicht
dumm... dir Firma."
Als Techniker hat man es sicherlich nicht leicht auf einer
Ingenieurstelle, da man sich natürlich beweisen muss, die
Aufgabenstellung mit der absolvierten Ausbildung und dem momentan
vorhandenen Wissen ausführen zu können.
Wobei es nicht überall der Fall ist, dass beide gleich gute Chancen
haben.
Was ich an der ganzen Bacheloraufregung nicht so ganz verstehe,
auf der einen Seite wurden Stimmen laut eher mit dem Studium fertig zu
sein, einen Abschluss zu haben und Geld verdienen zu können, jetzt wird
sich darüber aufgeregt weil man ein Jahr eher fertig sein kann und ein
Teil des Stoffes weggelassen wird.
Da frag ich mich allerdings auch ob denn alles so wichtig war was
weggefallen ist wenn man sowieso nicht komplett alles im Job braucht was
man im Studium gemacht hat?
O.K., natürlich geht es nicht nur darum, nur sachen zu lernen die man
hinterher braucht, aber ist das wirklich so schlimm wenn diese Inhalte
fehlen? Lässt es den Bachelorabschluss deswegen so viel schlechter
dastehen?
Man kann nicht alles haben.
Wer mehr machen will muss dann den Master machen, wer ins Berufsleben
einsteigen möchte, kann dies tun.
Aber auch hier bleibt das Wissen nicht stehen...
Gast1 schrieb:
> "Na sicher. Was meinst du wie froh die Techniker sind, wenn sie solche> Stellen "ergattern" koennen. Und wie die dann reinhauen um zu beweisen,> dass sie die angebliche Ingenieursstelle auch bewaeltigen koennen. Nicht> dumm... dir Firma."> Als Techniker hat man es sicherlich nicht leicht auf einer> Ingenieurstelle,
Du hast den Witz nicht verstanden...
> Was ich an der ganzen Bacheloraufregung nicht so ganz verstehe,> auf der einen Seite wurden Stimmen laut eher mit dem Studium fertig zu> sein, einen Abschluss zu haben und Geld verdienen zu können,
Wann, wo, wer? Ganz sicher nicht von Studentenseite.
> Da frag ich mich allerdings auch ob denn alles so wichtig war was> weggefallen ist wenn man sowieso nicht komplett alles im Job braucht was> man im Studium gemacht hat?
Die Frage wurde schon zig mal diskutiert und ich frage mich schon, wieso
das so schwer zu verstehen ist?
> O.K., natürlich geht es nicht nur darum, nur sachen zu lernen die man> hinterher braucht, aber ist das wirklich so schlimm wenn diese Inhalte> fehlen?
Welche denn? Woher will man so genau wissen, was man nachher nicht
braucht? Willst du auf jede Arbeitsstelle einen Studiengang exakt
zuschneiden?
> Lässt es den Bachelorabschluss deswegen so viel schlechter dastehen?
"Den" Bachelorabschluss gibt es sowieso nicht, auch wenn alle Seiten
hier immer meinen, sie koennten mal schnell zig Studiengaenge an noch
mehr Hochschulen auf "den" Bachelor reduzieren.
Ich kann's dir fuer meinen Studiengang an meiner Hochschule konkreter
sagen: Von den Inhalten fehlt nicht viel, das ist die gute Seite. Es
fehlen zwei wichtige Orientierungs- und Reifestufen (1. Praxissemester
faellt weg, Diplomarbeit vereinfacht), die
(Zwangs-)Exmatrikulationsbedingungen sind massiv verschaerft worden und
es wird eben alles in weniger Zeit gequetscht. Gerade das erste
Praxissemester war nicht nur dazu da, in der Praxis mal die Orientierung
zu bekommen, worum es im zuenftigen Beruf eigentlich geht und viel
gehoerte Theorie in Praxiswissen umzuwandeln, sondern eben auch dazu die
sehr anspruchsvollen ersten 2 Semester zu verdauen, haengende Kurse
aufzuarbeiten und sich auf die Vordiplompruefungen vorzubereiten.
Der Master dazu ist ein Witz, gezielt so aufgebaut, dass er mit dem
Bachelor von beliebigen technischen Studiengaengen absolvierbar und
damit gut verkaufbar ist. Es handelt sich ueberhaupt nicht um eine
Vertiefung des eigentlichen Studiengangs. Ziel ist stattdessen
offensichtlich, ein moeglichst breit vermarktbares Fortbildungsangebot
zu haben, das mit einem Attraktiven Abschluss locken kann.
Fuer den 0815-Lernstudenten hat sich in der Tat wenig geaendert. Viel
geaendert hat sich fuer den Rest, der fuer die Wirtschaft viel wichtiger
ist, als die Arbeitstiere - die Kreativen, die Innovativen, die auch mal
einen Umweg oder eine Auszeit nehmen im Studium, die sich nicht
studieren um Faecher abzuhaken. Die Leute, die spaeter oder frueher
schon im Studium Foren mit Leben und Projekten fuellen, Unternehmen
gruenden, etc. Und natuerlich auch die etwas schwaecheren, die halt ein
wenig mehr Zeit brauchen fuer ihr Studium und trotzdem einen passablen
Ingenieur abgeben koennen.
Die Politik aeussert sich gerade in letzter Zeit gerne veraechtlich
gegenueber dem "kalten Turbokapitalismius" - aber an den Hochschulen
fuehrt sie genau das ein. Ueberleben tun nur noch die angepassten,
stromlinienfoermigen. Der Rest wird knallhart ausgesiebt, der einzige
Antrieb dahinter ist die Sparwut. Vor 15 Jahren ging die Debatte mal los
mit der Kritik an den Bummelstudenten - die gab und giebt es in der Tat.
Aber der Rationalisierungswahn, der sich daraus entwickelt hat, ruiniert
das Bildungssystem entgueltig.
> Wer mehr machen will muss dann den Master machen, wer ins Berufsleben> einsteigen möchte, kann dies tun.
Auch das wurde schon diskutiert: Schau dir mal an, um was die Bachelor
gekuerzt wurden und was der Master bietet. Das passt nur selten.
> Aber auch hier bleibt das Wissen nicht stehen...
In diesen Threads anscheinend schon...
Ich denke schon, dass ich den "Witz" verstanden habe mit der angeblichen
Ingeniieurstelle.
Deswegen hab ich es auch nochmal verdeutlich um dir vor Augen zu halten,
dass es sich tatsächlich um richtige Ingenieurstellen handelt und dein
Witz kein Witz war.
Kann aber natürlich sein, dass ichs wirklich nicht verstanden habe.
"Wann, wo, wer? Ganz sicher nicht von Studentenseite."
Ach ich kenn da mehrere die sich eine kürzere Studienzeit gewünscht
haben.
"Welche denn? Woher will man so genau wissen, was man nachher nicht
braucht? Willst du auf jede Arbeitsstelle einen Studiengang exakt
zuschneiden?"
Davon war nie die Rede, aber es gibt allerdings im Studium sowie an
Schulen auch, Dinge die nicht unbedingt nötig sind. Auch ein
Diplomstudium war nicht immer und überall perfekt.
Selbst auf dem Gymnasium gibt es Sachen die nicht unbedingt so wichtig
sind, die man getrost weglassen kann weil es einfach unnötig ist und
keine Auswirkungen auf die allgemeine Hochschulreife hat.
Diese Tatsache wirst du überall finden.
Allerdings muss man sich gegenüber Umstrukturierungen in der
Ausbildung/Studium/Schule bezüglich des Ablaufes und der Inhalte offen
zeigen und nicht gleich vorher, bevor Maßnahme überhaupt die Chance
bekommt sich zu bewähren, alles schlecht reden und kritisieren.
""Den" Bachelorabschluss gibt es sowieso nicht, auch wenn alle Seiten
hier immer meinen, sie koennten mal schnell zig Studiengaenge an noch
mehr Hochschulen auf "den" Bachelor reduzieren."
Natürlich gibt es "den" Bachelorabschluss.
Es gibt auch "das" Diplom wie es von vielen geschrieben wird.
Der Genauigkeit halber sollte man natürlich auf die einzelnen Grade
eingehen oder beim Bachelor auf die Ausbildungseinrichtung (Uni/FH/BA).
"Die Frage wurde schon zig mal diskutiert und ich frage mich schon,
wieso
das so schwer zu verstehen ist?"
Anscheinend schon, aber eher von der Seite die sich so wehement
gegenüber Neuerungen und Änderungen verschließt.
Wie gesagt, was vorher da war muss nicht unbedingt das Optimum gewesen
sein, auch wenn es gut war.
"Auch das wurde schon diskutiert: Schau dir mal an, um was die Bachelor
gekuerzt wurden und was der Master bietet. Das passt nur selten."
Habe ich schon. Und was passt da deiner Meinung nach nicht?
Zur Diskussion Techniker vs. Ingenieur: Bei uns verfolgt man die
Strategie, Ingenieure zu entlassen bzw. ihm die Kündigung zu empfehlen.
Mobbing ist dabei eine Strategie, die wie notgedrungen fahren müssen.
Der Grund ist folgener: Jeder höher qualifziert (Uni > FH >
Technikerschule > Ausbildung), desto teurer ist derjenige und auch
weniger pflegeleicht. Wir können uns keinen Widerspruch erlauben.
Wir Controller sind dazu angewiesen, so zu handeln, wofür ich aber nur
teilweise Verständnis habe. Ich möchte daher anonym bleiben. Ich arbeite
in einem großen Unternehmen in München.
Gast1 schrieb:
> "Auch das wurde schon diskutiert: Schau dir mal an, um was die Bachelor> gekuerzt wurden und was der Master bietet. Das passt nur selten."> Habe ich schon. Und was passt da deiner Meinung nach nicht?
Lies mal meinen ganzen Post, dazu habe ich mich geaeussert. Ueberhaupt
hast du nur Phrasen von dir gegeben und bist ueberhaupt nicht auf das
eingegangen, was ich geschrieben habe. Was soll das? Du gehst null auf
Kritik ein und spulst die gleiche Laier wieder ab, ohne mal faktisch zu
hinterlegen, was am neuen System besser ist.
Gast1 schrieb:
> Ich denke schon, dass ich den "Witz" verstanden habe mit der angeblichen> Ingeniieurstelle.> Deswegen hab ich es auch nochmal verdeutlich um dir vor Augen zu halten,> dass es sich tatsächlich um richtige Ingenieurstellen handelt und dein> Witz kein Witz war.> Kann aber natürlich sein, dass ichs wirklich nicht verstanden habe.
Wahrscheinlich hast Du nicht verstanden, dass man zwar Stellen für
Ingenieure ausschreiben kann, aber wenn man auf die auch Techniker
setzen kann, sind es keine wirklichen Ingenieurstellen.
> Davon war nie die Rede, aber es gibt allerdings im Studium sowie an> Schulen auch, Dinge die nicht unbedingt nötig sind. Auch ein
Was war denn nicht nötig?
> Allerdings muss man sich gegenüber Umstrukturierungen in der> Ausbildung/Studium/Schule bezüglich des Ablaufes und der Inhalte offen> zeigen und nicht gleich vorher, bevor Maßnahme überhaupt die Chance> bekommt sich zu bewähren, alles schlecht reden und kritisieren.
Die "Maßnahme" hatte genug Zeit, sich zu bewähren und es war ein
riesiger Fehler der Hochschulen, sich nicht von Anfang an gegen diese
Demontage von Ausbildung massiv zu wehren.
> Anscheinend schon, aber eher von der Seite die sich so wehement> gegenüber Neuerungen und Änderungen verschließt.> Wie gesagt, was vorher da war muss nicht unbedingt das Optimum gewesen> sein, auch wenn es gut war.
Es gibt aber überhaupt keinen Grund, das Gute gegen etwas Miserables
einzutauschen, nur weil es neu ist.
Auf dir Kritik gehe ich natürlich ein falls es dir entgangen ist, ich
halte nur nicht viel davon ertmal pauschal alles schlechtzumachen ohne
vorauszudenken und nicht nach links und rechts zu schauen.
Als Vorteile sehe ich unter anderem die frühere Einsetzbarkeit im
Berufsleben und die Durchlässigkeit.
Ein früherer Einstieg ins Berufsleben kann unter anderem verschiedene
Vorteile bringen.
Zum einen eine frühere Unabhängigkeit, ein Jahr mehr Berufserfahrung,
ein Jahr mehr finanzielle Möglichkeiten, eine besser
Konkurrenzfähigkeit.
Je nachdem welche Inhalte weggefallen sind, ist der Bachelor nicht
unbedingt schlechter einsetzbar als der Dipl Ing. (FH)
Was jetzt keine Gleichwertigkeit der beiden Abschlüsse bedeuten soll ;-)
Es bringt natürlich nichts, wenn die Kürzung und Straffung auf Kosten
der Qualität des Endproduktes geht, welches dann einem Standart nicht
mehr entsprechen kann.
Gast1 schrieb:
> Als Vorteile sehe ich unter anderem die frühere Einsetzbarkeit im Berufsleben
Ein halbes Jahr gespart und dadurch die Qualitaet verschlechtert. Das
hat sich ja gelohnt.
Ich habe mein Studium in 8 Semestern durchgezogen und war mit 24 fertig.
Da bleiben > 40 Arbeitsjahre - ich haette ruhig noch ein halbes Jahr
dranhaengen sollen :-/
Wenn der Gesetzgeber wirklich und ernsthaft die jungen Leute frueher in
den Beruf bringen wollte, koennte er ja mal Wehr- und Zivildienst
abschaffen. Ein Jahr frueher im Beruf und eine Menge Stellen fuer
niedrig qualifizierte geschaffen.
> und die Durchlässigkeit.
Welche Durchlaessigkeit?
> Es bringt natürlich nichts, wenn die Kürzung und Straffung auf Kosten> der Qualität des Endproduktes geht, welches dann einem Standart nicht> mehr entsprechen kann.
1) Eben!
2) Standard!
Den Rest, wie sich das tolle, neue System auswirkt, habe ich ja oben
schon geschrieben, was du ja geflissentlich ignoriert hast...
Peter Stegemann: beschäftige dich mit den thema!
ein bachelor kann auch 8semester sein - die dauer des bachelor wird von
der hochschule festgelegt!Und jede hochschule ist da andere Meinung!
(der abchelor muss nur zwischen 6-8sem liegen!)
Und die Profs die den Modulplan erstellen werden schon wissen wo etwas
weg gelassen werden kann und wo nicht!
yannik schrieb:
> Peter Stegemann: beschäftige dich mit den thema!> ein bachelor kann auch 8semester sein - die dauer des bachelor wird von> der hochschule festgelegt!Und jede hochschule ist da andere Meinung!
Weswegen ich oben schon schrieb, dass es "den" Bachelor nicht gibt und
mich explizit auf die Hochschule bezogen habe, wo ich die Verhaeltnisse
kenne.
> Und die Profs die den Modulplan erstellen werden schon wissen wo etwas> weg gelassen werden kann und wo nicht!
Ich habe mein Studium schon hinter mir. Ich war in der Fachschaft, ich
war im Fachbereichsrat. Und ich habe inzwischen auch mehr
Berufserfahrung als der Durchschnittsprofessor an meiner Hochschule
hatte. Ich sehe ueberhaupt keinen Grund dazu, Ja und Amen zu diesem Mist
zu sagen.
"Ein halbes Jahr gespart und dadurch die Qualitaet verschlechtert. Das
hat sich ja gelohnt."
Ein halbes Jahr? Also zwischen 3 Jahren und 4 Jahren liegt bei mir ein
ganzes Jahr.
Abgesehen davon hängt es davon ab was weggefallen ist um sagen zu können
wie sehr der "neue" Abschluss niedriger einzustufen ist.
Ob sich die Qualität an sich verschlerchtert hat, muss sich erst noch
rausstellen.
Allein nur von der Zeit die Qualität festzumachen ist nicht korrenkt.
Von der Qualität eines Abschlusses hängt mehr ab.
"Den Rest, wie sich das tolle, neue System auswirkt, habe ich ja oben
schon geschrieben, was du ja geflissentlich ignoriert hast..."
Ich habe es nicht ignoriert, aber was soll ich groß dazu sagen. Ich habe
meine Meinung gesagt, wie ich es sehe und warum ich nicht vorher schon
alles runter mache bevor es überhaupt eine Chance hat sich zu beweisen.
Villeicht ist dir das nicht so ganz klar oder du willst das nicht lesen,
auch gut. Aber du bist nicht der einzige, dessen Meinung die richtige
ist.
Ich akzeptiere deine Meinung und deine Anschauung, teile sie aber nicht,
weil ich nicht, da ich die Sache nicht mit so einem Tunnelblik
betrachten will.
"Weswegen ich oben schon schrieb, dass es "den" Bachelor nicht gibt und
mich explizit auf die Hochschule bezogen habe, wo ich die Verhaeltnisse
kenne."
Weil du die Verhältnisse dort kennst, muss es überall so sein?
Bei den Diplomstudiengängen gab es von Hochschule zu Hochschule auch
Differenzen, somit dürfte man auch kein positives Gesamturteil haben, da
es gute und schlechte Hochschulen gibt.
Ich denke auuch, wie yannik schrieb, dass es schon durchdacht ist was
wegfallen kann und was nicht.
Es muss nicht zwingend die Qualität schlechter werden, nur weil etwas
wegfällt oder ersetzt wird.
Nur weil das Diplom gut war und angesehen war, muss es nicht das Optimum
gewesen sein und es kann durchaus sein, dass etwas neues bzw. neu
strukturiertes auf Dauer (eventuell mit Nachbesserungen)mindestens
genauso gut oder sogar besser ist. Das wird man aber erst nach einiger
Zeit sehen wie das Niveau der Absolventen ist udn wie sich die
Studiengänge entwickeln.
Gast1 schrieb:
> "Ein halbes Jahr gespart und dadurch die Qualitaet verschlechtert. Das> hat sich ja gelohnt.">> Ein halbes Jahr? Also zwischen 3 Jahren und 4 Jahren liegt bei mir ein> ganzes Jahr.
Wie bereits mehrfach erwaehnt, kann ich mich nur auf das beziehen, was
ich selbst kenne. Und da sind es 7 Semester statt 8.
> Abgesehen davon hängt es davon ab was weggefallen ist um sagen zu können> wie sehr der "neue" Abschluss niedriger einzustufen ist.
Siehe oben.
> Ob sich die Qualität an sich verschlerchtert hat, muss sich erst noch> rausstellen.
Siehe oben.
> Allein nur von der Zeit die Qualität festzumachen ist nicht korrenkt.> Von der Qualität eines Abschlusses hängt mehr ab.
Siehe oben.
> "Den Rest, wie sich das tolle, neue System auswirkt, habe ich ja oben> schon geschrieben, was du ja geflissentlich ignoriert hast...">> Ich habe es nicht ignoriert, aber was soll ich groß dazu sagen.
Wieso? Zu konkret um mit Phrasen darauf kontern zu koennen?
> Ich habe> meine Meinung gesagt, wie ich es sehe und warum ich nicht vorher schon> alles runter mache bevor es überhaupt eine Chance hat sich zu beweisen.
Man muss nicht jede Dummheit gemacht haben, um sie als solche zu
erkennen. Waere auch traurig und man waere ziemlich schnell tot.
> Ich akzeptiere deine Meinung und deine Anschauung, teile sie aber nicht,> weil ich nicht, da ich die Sache nicht mit so einem Tunnelblik> betrachten will.
Bitte? Du ignorierst alle Fakten, beharrst auf deinem "Man muss alles
mal probieren" (wobei du dabei auch noch ignorierst, dass das Probieren
schon lange genug dauert und genuegend Opfer gefordert hat) und wirfst
mir Tunnelblick vor?
> "Weswegen ich oben schon schrieb, dass es "den" Bachelor nicht gibt und> mich explizit auf die Hochschule bezogen habe, wo ich die Verhaeltnisse> kenne.">> Weil du die Verhältnisse dort kennst, muss es überall so sein?
Das habe ich explizit nicht behauptet, im Gegenteil und es steht klar
da. Muss ich jetzt noch Nachhilfe in Deutsch geben?
> Ich denke auuch, wie yannik schrieb, dass es schon durchdacht ist was> wegfallen kann und was nicht.
Und woraus schliesst du das? Koenntest du mal konkret werden? Auf
welcher Basis beurteilst du das? Hast du wenigstens schonmal eine
Hochschule von innen gesehen? Bei Yannik bezweifle ich das stark...
> Es muss nicht zwingend die Qualität schlechter werden, nur weil etwas> wegfällt oder ersetzt wird.
Nein, ganz Allgemein muss es das nicht. Hier ist es aber so und du
bleibst jeden Beleg fuer das Gegenteil schuldig.
"Wie bereits mehrfach erwaehnt, kann ich mich nur auf das beziehen, was
ich selbst kenne. Und da sind es 7 Semester statt 8."
O.K.
Regelstudienzeit war allerings 8.
Vielleicht solltest du das nun in deine Informationen mit aufnehmen.
"Wieso? Zu konkret um mit Phrasen darauf kontern zu koennen?"
Ich habe meine Ansicht bereits geäußert, aber vielleicht willst du wohl
nicht verstehen.
Der Rest wurde schon erwähnt.
"Bitte? Du ignorierst alle Fakten, beharrst auf deinem "Man muss alles
mal probieren" (wobei du dabei auch noch ignorierst, dass das Probieren
schon lange genug dauert und genuegend Opfer gefordert hat) und wirfst
mir Tunnelblick vor?"
Wo habe ich die Fakten ignoriert?
Ja ich werfe dir einen Tunnelblick vor. Siehe oben.
Zum Thema ignorieren, ich habe deinen Postr schon aufgenommen und meine
Meinung dazu gesagt. "Man muss alles mal probieren" hab ich nicht
gesagt, lediglich, dass man nicht gleich vorher schon alles negativ
auslegen sollte bevor es die Möglichkeit hatte sich zu beweisen.
Aber du lernst bestimmt auch noch dazu.
Der Bachelor hat sein Schwächen, in manchen Punkten gebe ich dir auch
teilweise recht.
"Das habe ich explizit nicht behauptet, im Gegenteil und es steht klar
da. Muss ich jetzt noch Nachhilfe in Deutsch geben?"
Deine Meinung basiert aber auf den Verhältnissen die du kennst ...oder?
:-)
Woanders könenn die Verhältnisse durchaus anders sein und die Qualität
nicht so miserabel.
"Nein, ganz Allgemein muss es das nicht. Hier ist es aber so und du
bleibst jeden Beleg fuer das Gegenteil schuldig."
Und das weißt du woher, dass die Qualität viel schlechter ist?
Welchen Beleg hast du dafür?
Ich akzeptiere ja deine Ablehnung, allerdings argmunetierst du mit der
Erfahung die du gemacht hast, deiner Meinung die auf deiner Erfahrung
basiert und dann muss es wohl so sein.
Falls es dir entgangen ist, ist die Umstellung von Hochschule zu
Hochschule unterschiedlich verlaufen, womit man in der Tat keine
allgemeingültige Gesamtaussagen treffen kann.
Zur Qualität habe ich mich schon geäußert fall es deinen Augen entgangen
ist.
Deswegen kann es durchaus sein, dass die Qualität nicht schlechter ist
oder durch eine sinnvolle Strukturierung sogar besser sein kann.
"Man muss nicht jede Dummheit gemacht haben, um sie als solche zu
erkennen. Waere auch traurig und man waere ziemlich schnell tot."
Stimmt, da gebe ich dir recht.
Du weißt woher, dass die Einführung des Bachelor eine Dummheit ist?
Das hört sich eher wie haltloses Nachgeplapper an.
Einem zukunftsfähigen Produkt sollte man allerings eine Chance einräumen
sich zu positionieren.
warum bezeifelst du das?
"Wie bereits mehrfach erwaehnt, kann ich mich nur auf das beziehen, was
ich selbst kenne. Und da sind es 7 Semester statt 8."
du kennst es aber aktiv nur aus diplom sicht - daher kannst du es nicht
beurteilen!(du weist ja nicht wo der prof. vielleicht gespart hat und wo
nicht! (die beschreibung eines moduls ist doch ohnehin mehr grob))
und deine sicht ist wie gesagt sehr eingeschärnkt!
da du e vielleicht oberflächlich für eine hs beurteilen kannst.
(und auch nur für einfach)
wie gesagt viele bachelor sind auch 8sem. und an unis oft auch nur
6.sem.
und wenn 6sem wirklich reichen - so wird doch wirklich einiges an zeit
gespart (uni diplom dauerte idr ja länger als dein fh diplom!))
komsich ist nur das es grade die tu (mit 6.sem ) sind die sich aufregen
obwohl sie durch aus die möglichkeit hätten 8sem. ba einzuführen (kommt
wie gesagt bei arch. oft vor))
@Peter: Ich finde den Bachelor auch nicht durchwegs gut und die
rationalisierung bezüglich Zeit und Stoff kann auch negative
Auswirkungen auf andere Bildungsbereiche haben. (z.B. Berufsfachschule,
Fachschule)
So schlecht wie er Bachelor allerdings hingestellt wird finde ich ihn
alleridings nicht, auch wenn noch Nachbesserungen fällig sind.
>Natürlich gibt es "den" Bachelorabschluss.>Es gibt auch "das" Diplom wie es von vielen geschrieben wird.>Der Genauigkeit halber sollte man natürlich auf die einzelnen Grade>eingehen oder beim Bachelor auf die Ausbildungseinrichtung (Uni/FH/BA).
Schön wäre es und Deutschland wäre einen Schritt weiter. Das ist ja der
Witz an der Sache: Einerseits will man einen "einheitlichen
Hochschulraum" schaffen, andererseits schreibt man, ein Bachelor kann
6-8 Semester mit unterschiedlicher Vorbildung (vom Meister bis zum Abi)
gehen.
Schon bei den Diplomstudiengängen war keine Einheitlichkeit da. Manche
bekamen das Unidiplom nach 8, manche erst nach 10 Semestern
Regelstudienzeit. Beim FH-Diplom ging der Kauderwelsch von 8-1
(Gesamt-Praxis) bis geschenkt. Die viel angeführten 2 Praxissemester
waren auch so ein "Betrug am Studenten", obwohl die meisten FH-Diplome
eher 8 Semester mit 1 Praxissemester waren.
Das Problem wäre doch ganz einfach zu lösen gewesen. Das FH-Diplom
einheitlich auch 8-1, das Unidiplom auf 10 Semester. Beides
ECTS-zertifiziert und eine einheitliche Schnittstelle für den Übergang
FH-Diplom zum Uni-Diplom, für die die weitermachen wollen. Das ganze
gab's schon mal und nannte sich Gesamthochschule.
So aber wurde der angeblich notwendige Schritt Bolognareform clever dazu
genutzt, an der Bildung (monetär) zu sparen. Die breite Masse wird nach
6 Semestern entsorgt, den Master wird man zunehmend als kostenpfilchtig
etablieren für die Geldelite. Vorteil für den Arbeitgeber: Man kann den
Bachelor als dumm darstellen (was er nicht ist), dadurch Geld sparen und
durch die höhere Absolventenzahlen werden alle Arbeitnehmer erpressbar.
Hoffe ich hab nichts überlesen, aber:
Können diejenigen, die den Bachelor(FH) etwas runterziehen, auch mal
konkrete Beispiele für Fachhochschulen bringen, in denen wirklich
merklich was gekürzt worden ist?
Ich kann nur für die FH Augsburg (und teilweise für die FH Rosenheim)
sprechen, und da ist es so dass eigentlich fast jede Vorlesung vom
Diplom übernommen wurde und auch die Prüfungen dementsprechend genauso
aussehen wie die Prüfungen zu Diplomzeiten. Sicher, in einigen
Vorlesungen sind ein paar Sachen sind rausgefallen, dafür sind ein paar
neue hinzugekommen - an SWS nimmt sich das dann auch nichts. Effektiv
fehlt also ein Praxissemester - sonst kann ich eigentlich keine größeren
Unterschiede feststellen.
Der Diplomstudiengang kommt bestimmt nicht wieder. Der Zug ist bereits
abgefahren. Weil der Diplom Titel von den Amis nicht anerkannt wurde,
muß man den Bachelor und den Master einführen. Irgendwann später wird
high school abschluss das Abitur ersetzen.
>Können diejenigen, die den Bachelor(FH) etwas runterziehen, auch mal>konkrete Beispiele für Fachhochschulen bringen, in denen wirklich>merklich was gekürzt worden ist?
Ich ziehe keinen Bachelor runter, kann aber einen Beitrag dazu leisten
HTWK Leipzig:
FH-Diplom 8 Semester mit 1 Praxissemester, 240 ECTS, 176 SWS
Bachelor 6 Semester mit 1 Praxissemester, 180 ECTS, 132 SWS
Im Fach TET: FH-Diplom 7 SWS, Bachelor 5 SWS. Dinge wie die
Vektoranalsysis, Funktionentheorie kamen im FH-Diplom im Grundstudium,
werden jetzt erst im Master behandelt usw.
Das ist der Grund, warum ich gegen die Pauschalaussage Bachelor =
FH-Diplom bin.
> Bachelor = FH-Diplom
Zumindest unterscheidest du richtig FH-Diplom vom (ohne weitere Zusätze)
Diplom einer (technischen) Universität,
was den jammernden Bachelors hier erkennbar nicht gelingt, die wissen
offenkundig nicht um die Unterschiede und verwechseln Alles nach dem
Motto "ist doch eh egal".
>Zumindest unterscheidest du richtig FH-Diplom vom (ohne weitere Zusätze)>Diplom einer (technischen) Universität,
Wobei TH-Diplom != TU Diplom und TU-Diplom != TU-Diplom gilt. Dank
Deutschlands uneinheitlichem Bildungssystem kann man ein TU-Diplom in
8-10 Semestern Regelstudienzeit erhalten. Angeblich alles gleich.
Bachelor klingt blöd oder auch sch...
Also, ist es was krankes. Von daher schon muss es weg.
Man gibt den jungen Leuten den Bachelor. Wow.
Keiner will den Sch... haben.
Früher gabs das Diplom, was solides.
Man war Diplom-Ingenieur.
Ja gibt schon 111 Jahre aber wie
alt ist den der Doktor-Titel.
Wird ja auch net entsorgt.
schön wie hier alle den ba abwertet, aber was sollen die nächsten
machen? Genau sie können nichts machen. Friss oder stirbt lautet die
Devise.
Ich glaube auch, dass das Diplom nur so "toll" ist weil es das schon so
lange gibt. In der Gesellschaft ist es einfach "eingebürgert" und das
ist ein BAchelor eben nicht. Mal sehen wie es in 50 Jahren aussieht.
So Ihr Nasen:
Neu:
Bachelor : 7 Semester
Master : 3 Semester zusätzlich
Alt:
Dipl. (FH): 8 Semester
Master : 2 Semester zusätzlich (damaliges Angebot der FH)
Und wer zu blöd ist bei den Fachhochschulen nachzulesen, soll es lieber
ganz sein lassen ....
Mit besten Grüßen.
lucky schrieb:> Ich glaube auch, dass das Diplom nur so "toll" ist weil es das schon so> lange gibt. In der Gesellschaft ist es einfach "eingebürgert" und das> ist ein BAchelor eben nicht. Mal sehen wie es in 50 Jahren aussieht.
Kann ich nicht unbedingt bestätigen. Ich studiere E-Technik an der
Universität im allerersten Bologna-Jahrgang (bin jetzt also 7. Semester)
und engagiere mich auch in der Hochschulpolitik.
Der Bachelorabschluss ist bei den Ingenieurswissenschaften nicht
geeignet, die Uni verlassen und einen Beruf annehmen zu können. Im
Ingenieursstudium müssen erst etliche Semester Grundlagen geschaffen
werden, um überhaupt in die höhere Materie einsteigen zu können. Das
sind 4 Semester Mathematik, 3 Semester Grundlagen der Elektrotechnik, 3
Semester Systhemtheorie usw. Die ersten 5 Semester (!) sind definitiv
nur Grundlagen, mit diesen kann man nicht produktiv sein! Beispielsweise
bringt es nichts, wenn ich weiß, wie man Bessel-Funktionen berechnet
oder wie man ein 16-QAM-Modulationssystem beschreibt, wenn ich noch die
schaltungstechnische Praxis dazu fehlt, wie man solche tollen Systeme
überhaupt aufbauen kann. Im 6. Semester steht die Bachelorarbeit an,
sodass dort auch keine vertiefenden Vorlesungen gehört werden können.
Unsere Studienberatung empfiehlt übrigens den Studenten ausdrücklich,
den Master als Regelabschluss zu sehen.
Vielleicht sieht die Sache an anderen Fakultäten anders aus - im
technischen Bereich stellt der Bachelor allerdings keinen sinnvollen
Abschluss dar.
Wie die Umsetzung zu erfolgen hat, liegt aber in der Hand der Uni/FH.
Ich bin der Meinung, dass die Umsetzung an vielen Unis und zum Teil auch
FHs einfach scheiße war.
otto0815 schrieb:> Ja gibt schon 111 Jahre aber wie> alt ist den der Doktor-Titel.> Wird ja auch net entsorgt.
Doch, dafür kommt der PhD oder Berufsdoktorate (EngD, Ed.D, DBA usw).
Sputnik schrieb:> Der Bachelorabschluss ist bei den Ingenieurswissenschaften nicht> geeignet, die Uni verlassen und einen Beruf annehmen zu können.
Im Ausland gibt es da eine Zusatzqualifizierung in Form von
Zertifizierungen. Bei Ingenieuren eben sowas:
http://en.wikipedia.org/wiki/Professional_Engineer>> Vielleicht sieht die Sache an anderen Fakultäten anders aus - im> technischen Bereich stellt der Bachelor allerdings keinen sinnvollen> Abschluss dar.
Auch da reicht ein Bachelor schon für den Einstieg. Warum soll es wie in
der BWL nicht ausreichen?
in anderen ländern ist der abchelor auch der regel abschluss! zumal es
in der hand der hs liegt ihn auch in 8sem durch zuführen! damit wären
dann 7sem reine vorleshungszeit!(und für die thesis muss kein ganzes sem
vorgesehen werden - wie auch für das praktikum) ergo könnte man auch 7,5
sem vorlesungszeit kommen!
es liegt also an der hochschule wenn sie ihren bachelor nicht vernünftig
umsetzten (die hs-karlsruhe hat zB ihren ba wirtschaftsing so gestaltet
das er auf 8sem umgesetzt wird)
Hier ist der Bachelor 6 Semester und der Master 4 Semester. Das ist von
vornherein nicht vergleichbar mit dem amerikanischen 8+2-System!
Zur Regelstudienzeit kann ich nur sagen: Etwa 30% hatten in meinem
Jahrgang nach 6 Semestern den Bachelor in der Tasche, 70% machen 7 oder
8 Semester.
Zum Vergleich: Bei Diplom war Regelstudienzeit 10 Semester, Durchschnitt
aber 11-12 Semester.
Für mich (als Student) zählt übrigens nicht die Studiendauer - sondern
viel mehr die Möglichkeit auch zu nutzen, viele Vorlesungen und Praktika
zu besuchen, die nicht unmittelbar Pflicht für mein Studium sind, mich
aber immens weiterbilden! Wissen braucht nun mal Zeit; oder anders
gesagt: Erfahrung.
Sputnik schrieb:> Vielleicht sieht die Sache an anderen Fakultäten anders aus - im> technischen Bereich stellt der Bachelor allerdings keinen sinnvollen> Abschluss dar.
Wieso denn?
>Der Bachelorabschluss ist bei den Ingenieurswissenschaften nicht>geeignet, die Uni verlassen und einen Beruf annehmen zu können. Im>Ingenieursstudium müssen erst etliche Semester Grundlagen geschaffen>werden, um überhaupt in die höhere Materie einsteigen zu können. Das>sind 4 Semester Mathematik, 3 Semester Grundlagen der Elektrotechnik, 3>Semester Systhemtheorie usw. Die ersten 5 Semester (!) sind definitiv>nur Grundlagen, mit diesen kann man nicht produktiv sein!
Und diese Fächer müssen nacheinander gelehrt werden? Früher dauerte ein
TH-Vordiplom 4 Semester, heute erzählen sie, man brauche 5 Semester. Die
Unis sind einfach nicht gewillt, ihr Diplomsystem zu verlassen. Was dann
mit den Studenten passiert, die nur den Bachelor machen (dürfen), ist
denen gelinde gesagt, sche...egal.
>Unsere Studienberatung empfiehlt übrigens den Studenten ausdrücklich,>den Master als Regelabschluss zu sehen.
Scheinheilig. Wenn das Kultusministerium den Bachelor als Regelabschluß
sieht und danach die Quoten für den Master (ca. 25%) festlegt, kann die
Studienberatung doch sabbeln, was sie will.
>Vielleicht sieht die Sache an anderen Fakultäten anders aus - im>technischen Bereich stellt der Bachelor allerdings keinen sinnvollen>Abschluss dar.
Gehe erst mal in die Wirtschaft, ehe Du solche Unipropaganda
verbreitest. Für die meisten Jobs als Ingenieur braucht man überhaupt
nicht studieren. Da ist schon der Bachelor reichlich überdimensioniert.
Die Unis haben einfach Angst, ihr Alleinstellungsmerkmal (das
Unidiplom/Master) zu verlieren. Die hatten gehofft, der Bachelor würde
auf die FHen abgewälzt, sie bieten dann den Master an. Falsch gedacht,
Collegestufen sind schon von den Platzverteilungen in Dtl. gar nicht
möglich.
>in anderen ländern ist der abchelor auch der regel abschluss! zumal es>in der hand der hs liegt ihn auch in 8sem durch zuführen! damit wären>dann 7sem reine vorleshungszeit!(
Damit wäre die ganze Bologna"reform" doch hinfällig. Deutschland hat da
doch nicht mitgemacht, um internationale Abschlüsse zu bekommmen. Sie
haben mitgemacht, um still, heimlich und leise den ersten
Hochschulabschluß von 4 auf 3 Jahre zu drücken und diesen dann allen
Studenten überzuhelfen. Nach 3 Jahren hat der Staat seine Pflicht getan.
Das vielzitierte lebenslange Lernen mit Arbeiten nach Bachelor, dann
noch den Master, ist in der Arbeitswelt in Dtl. gar nicht möglich.
Niemand kann einen sicheren Arbeitsplatz kündigen, danach fängt man
wieder als Neuling (zu geringem Gehalt) an, wenn man denn aufgrund des
fortgeschrittenen Alters noch Arbeit bekommt.
Meine Meinung: Man hätte das System aus FH- und Unidiplom beibeahlten
sollen. Beide Abschlüsse mit ECTS-Punkten versehen und eine genormte
Schnittstelle für den Übergang FH- zu Unidiplom (7.Semester). Alle
Zugänge außer Abi und Fachabi einstampfen. Einheitliches Abi/Fachabi in
Dtl., um die lausigen Wiederholungsstungen mit Abistoff sinnvoller an
den Hochschulen zu nutzen.
>es liegt also an der hochschule wenn sie ihren bachelor nicht vernünftig>umsetzten (die hs-karlsruhe hat zB ihren ba wirtschaftsing so gestaltet>das er auf 8sem umgesetzt wird)
Es ist schwierig, nach dem 8sem. Bachelor, sinnvoll einen Master zu
gestalten, wenn von 2 Semestern, eines für die Masterthesis drauf geht.
Paul schrieb:> Und diese Fächer müssen nacheinander gelehrt werden? Früher dauerte ein> TH-Vordiplom 4 Semester, heute erzählen sie, man brauche 5 Semester. Die> Unis sind einfach nicht gewillt, ihr Diplomsystem zu verlassen.
Das denke ich auch.
Paul schrieb:> Scheinheilig. Wenn das Kultusministerium den Bachelor als Regelabschluß> sieht und danach die Quoten für den Master (ca. 25%) festlegt, kann die> Studienberatung doch sabbeln, was sie will.
Irgendwann wird es sich schon durchsetzen, wenn es der letzte verstanden
hat und eingesehen hat.
Das BA Diplom ging von Anfang an drei Jahre, da hat niemand gesagt es
wäre ungeeignet. O.k. die Ausbildungsstruktur ist anders mit dem Wechsel
Betrieb und BA, aber ein normales Studium sind nur Theorie.
Ich glaube auch, dass hier nur am Diplom festgehalten werden will und
mit allen möglichen Mitteln versucht wird den Bachelorabschluss schlecht
zu machen. Eigentlich schade.
Paul schrieb:> um still, heimlich und leise den ersten> Hochschulabschluß von 4 auf 3 Jahre zu drücken und diesen dann allen> Studenten überzuhelfen.
Vorher hat man sich aufgeregt weil man so lang studieren muss bis man
endlich mal arbeiten kann, jetzt wird was gemacht und es passt nicht.
Man was ist das für eine Gesellschaft.
Paul schrieb:> Man hätte das System aus FH- und Unidiplom beibeahlten> sollen.
Da stimm ich dir sogar zu.
Paul schrieb:> Alle> Zugänge außer Abi und Fachabi einstampfen.
Da nicht, weil es sinnlos.
Den allgemeinen Hochschulzugang ja, aber nicht den fachgebundenen.
Denn warum soll jemand der schon grundlegendes Wissen in seinem
Fachgebeit besitzt erst nochmal einen Umweg machen um sein vorhandenes
Wissen um Fachgebiet ausbauen zu können. Da geht mehr veloren.
>Den allgemeinen Hochschulzugang ja, aber nicht den fachgebundenen.>Denn warum soll jemand der schon grundlegendes Wissen in seinem>Fachgebeit besitzt erst nochmal einen Umweg machen um sein vorhandenes>Wissen um Fachgebiet ausbauen zu können. Da geht mehr veloren.
Das ist ein Trugschluß. Außer dem Techniker hat keine andere berufliche
Qualifikation das Wissen, um ein Hochschulstudium aufzunehmen. Gerade im
Bereich der Mathematik und Physik fehlt das gesamte Oberstufenwissen
beim Facharbeiter und Meister. Das ist Aufgabe eines Gymnasiums oder der
FOS. Drum verstehe ich den Sinn einer Meisterzulassung außer aus
politischen Gründen nicht.
Paul schrieb:> Das ist ein Trugschluß. Außer dem Techniker hat keine andere berufliche> Qualifikation das Wissen, um ein Hochschulstudium aufzunehmen. Gerade im> Bereich der Mathematik und Physik fehlt das gesamte Oberstufenwissen> beim Facharbeiter und Meister. Das ist Aufgabe eines Gymnasiums oder der> FOS. Drum verstehe ich den Sinn einer Meisterzulassung außer aus> politischen Gründen nicht.
Sinnvoll ist auch ein anhebebes des Schulniveaus. Dann haben weniger
Abitur, dafür können die dann auch was. Heute bekommt jeder ein Abi
hintergeworfen. Das ist ein riesen fehler.
Eigentlich geht es am Ende doch nur darum, dass ein Studiengang das
eigene Wissen vergrössert und einem die entsprechenden Werkzeuge zur
Lösung der Ingenieursprobleme mit an Board gibt.
Das tut der Bachelorstudiengang auf jeden Fall.
Im unterschied zu früher "kämpfen" die Studenten heute auf einer viel
grösseren Linie unterschiedlicher Disziplinen. Ich denke das ist der
grosse Unterschied. Da kann man natürlich nicht jede Disziplin so
perfekt beherrschen wie die Ings von früher, die alles bis zum Abwinken
üben konnten.
Zum Glück kann ich über die Zukunft meines Studiengangs mitbestimmen.
Zum Glück kann es das ein oder andere Forenmitglied nicht. Keine Angst:
Den uralten und angestaubten Dipl.Ing. werden wir nicht wieder
einführen. Anscheinend will die Wirtschaft ja 6-Semestrige Bachelors.
Raussieben, was geht!!!
Paul schrieb:> Drum verstehe ich den Sinn einer Meisterzulassung außer aus> politischen Gründen nicht.
Allerdings hat der Meister wohl in manchen Fächern schon eine gewisse
Vorbildung dun besitzt Grundkenntnisse wenn er ein Hochschulstudium in
der gelichen Fachrichtung aufnimmt.
WT schrieb:> Allerdings hat der Meister wohl in manchen Fächern schon eine gewisse> Vorbildung dun besitzt Grundkenntnisse wenn er ein Hochschulstudium in> der gelichen Fachrichtung aufnimmt.
Die Grundkenntnisse werden kaum ausreichend sein, um ein komplettes
Hochschulstudium zu schaffen. Da sind Techniker besser qualifiziert.
Beim Meister gehts ja auch mehr um Mitarbeiterführung, Betriebsführung
und ein wneig Wirtschaftsrecht als ums rein Fachliche. Ich denk in einem
Wirtschaftsstudium hätt er noch eher Karten gut durchzukommen als in
einem fachlichen (ohne zusätzliche Brückenkurse und so versteht sich)
Thomas schrieb:> Die Grundkenntnisse werden kaum ausreichend sein, um ein komplettes> Hochschulstudium zu schaffen. Da sind Techniker besser qualifiziert.
Das sind Techniker natürlich.
Wieso sollten diese nicht ausreichen? Es hat ja auch keiner etwas davon
gesagt, dass der Meister nichts mehr tun muss und sich auf die faule
Haut legen kann. Allerdings ist es Fakt, dass auch der Meister in seinem
jeweiligen Fachbereich Grundwissen besitzt. Was er sich in den
entsprechenden Fächern an Zeit spart weil er besser reinkommt oder nicht
so vel Zeit zum lernen braucht, kann er dann an anderer Stelle
einsetzen.
>Allerdings hat der Meister wohl in manchen Fächern schon eine gewisse>Vorbildung dun besitzt Grundkenntnisse wenn er ein Hochschulstudium in>der gelichen Fachrichtung aufnimmt.
f(x) = x^2
f´(x) =
Äh, Moment mal, dafür weiß ich aber wie man ein Klemmbrett in
Sternschaltung verdrahtet und kenne die VDE 0100 auswendig.
Ich hoffe, das war deutlich genug.
Paul schrieb:> Ich hoffe, das war deutlich genug.
Ob du es verstehst bezweifle ich.
Hier ein Auszug aus einem Vergleich Industriemeister Mechatronik und
BAchelor Mechatronik:
"Auf Anrechnungspotentiale in einem Feinabgleich wurden aufgrund hoher
Deckung im Grobabgleich zu den Kompetenzen eines Meisters / einer
Meisterin Mechatronik folgende Fächer geprüft:
Oh, was vergessen:
Automatisierung: Komponenten und Anlagen
Elektrische Antriebstechnik I
Messen mechanischer Größen
Digitalschaltungen der Elektronik
Handhabungs- und Montagetechnik
Grundlagen der Getriebetechnik
Mechatronische Systeme
Basierend auf den Feinabgleich der Lernergebnisse konnte eine hohe
Äquivalenz (Überdeckung von mehr als 70% der Lernziele und des
Niveaus) einiger Fächer zu den Kompetenzen eines Meisters / einer
Meisterin Mechatronik festgestellt werden
> Automatisierung: Komponenten und Anlagen> Elektrische Antriebstechnik I> Messen mechanischer Größen> Digitalschaltungen der Elektronik> Handhabungs- und Montagetechnik> Grundlagen der Getriebetechnik> Mechatronische Systeme
WT, ich glaube Du hast wirklich noch nie eine Hochschule von innen
gesehen. Mein Trivialbesipiel der einfachsten Ableitung ist doch weiter
auf die o. g. angeblich gleichen Fächer auszuweiten. Keines dieser
Fächer wird an einer Hochschule unter Aussparung der Integral- und
Differential- bzw. Vektorrechnung gelehrt. Was machen denn die Bachelor
in 3 Jahren, wenn der Meister dassellbe angeblich in 9 Monaten inne hat.
Schau Dir mal Skripte an einer Hochschule an. Davon hat ein Meister noch
nie was gesehen.
Das einzige was gleich ist, ist der Name!
PS.: Mal als Anhang eine Teilklausur für die Meister. Viel Spaß!
>Um mal zum eigentllichen Thema zurück zukommen... Dipl. Ing. wird an>einigen Uni´s wieder angeboten z.B.
Sachsen hat den Dipl.-Ing. nie aufgegeben. Er ist bis heute im
Landeshochschulgesetz verankert. Man wollte erst mal die Akzeptanz der
neuen Abschlüsse abwarten und bei Nichtgefallen zurückkehren.
Siehe auch: http://www.fh-zwickau.de/index.php?id=studiengnge
Paul schrieb:> WT, ich glaube Du hast wirklich noch nie eine Hochschule von innen> gesehen. Mein Trivialbesipiel der einfachsten Ableitung ist doch weiter> auf die o. g. angeblich gleichen Fächer auszuweiten. Keines dieser> Fächer wird an einer Hochschule unter Aussparung der Integral- und> Differential- bzw. Vektorrechnung gelehrt. Was machen denn die Bachelor> in 3 Jahren, wenn der Meister dassellbe angeblich in 9 Monaten inne hat.
Paul du hast wohl noch nie deine Welt verlassen.
Such doch mal selbst dann findest du das Beispiel auch.
ICh habe dir ein Beispiel in dem eine Gegenüberstellung erfolgte und du
glaubt immernoch nichts und streitest alles ab.
Ich glaube du willst wirklich nur das hören was in deiner eigenen
kleinen Welt ist.
>Außerdem sollte dies nur zeigen in wie weit auch ein Meister>Grundlagenwissen besitzt.
Aber bei f'(x) hört das "Grundlagenwissen" bereits wieder auf ;-)
>Dafür kann das ein Techniker!
Und darf berechtigterweise auch an der Hochschule anfangen. Nennt man
hochschulreif. Man hat die Reife durch Wissen für ein Hochschulstudium.
Paul schrieb:> Und darf berechtigterweise auch an der Hochschule anfangen. Nennt man> hochschulreif. Man hat die Reife durch Wissen für ein Hochschulstudium.>
Nur alleine deswegen ist man berechtigt. Mensch Paul, dann wende dich am
besten an diese bösen Menschen die solche Vergleiche durchführen und
dann noch solche Sachen festgestellt haben die ja nicht stimmen, weil
der Paul sagt das kann nicht sein.
WT, solche Aussagen sind doch nicht das Papier wert, wenn dann doch der
Meister im 1. Semester vor der Aufgabe steht, die Ableitung von x^2 zu
bilden. Er fliegt höchstwahrscheinlich auf die Fresse, weil er sich
hochschulreif wähnte, es aber nicht ist.
Wegen dem Bachelor und Qualifikation:
Ist wie früher Vorstudium, da war man auch nicht Dipl. Ing. sondern
hatte nur studiert und musste noch weiter studieren um Ing. zu werden so
ist das jetzt auch, Bachelor kann man nicht als Abschluss ansehen nur
als zwischen Stufe, aber was mich aufregt ist das man nicht automatisch
zum Master zugelassen ist wie früher...
Paul schrieb:> WT, solche Aussagen sind doch nicht das Papier wert,
Weil du es so willst, deswegen darf es nicht anders sein. Ganz schön
engstirniger Blick.
Paul schrieb:> Er fliegt höchstwahrscheinlich auf die Fresse, weil er sich> hochschulreif wähnte, es aber nicht ist.>
Das wird sich zeigen. Diese Überschneidungen die sogar
Anrechnungspotenial ergebn haben sind jedenfalls nicht von der Hand zu
weisen, ob DU das willst oder nicht.
Hallo Nacht,
grüsse aus Bologna. Irgendwie hatte Bologna doch was mit der Möglichkeit
zu tun an jeder Uni in Europa zu studieren. Wenn der Lehrstuhl in
Deutschland nicht besetz ist geht man nach Paris oder ... Niemand hat je
in Bologna von abschaffung des Diplom geredet. Das ist einfach falsch.
Bologna wollte gerade die Möglichkeit den Studenten bieten in Europa zu
studieren an jeder Uni und in jedem Land. Ob nun Dipl. Lehramt,
Magister, Studium Generale, Studium Fundamentale, Doktor, ... oder die
weiteren über 60 weiteren Grade. Also denkt ihr da oben mal nach und ihr
da unten geht und denkt kritisch.
Doch nach Bologna muste das klassische Diplom augegeben werden dh
studiengänge musten modularisiert werden und es muss zwei geteilt werden
ob man es nun Diplom K1 und Diplom K2 oder wie auch immer nennt wäre
egal aber das kjlassische diplom hätte man zumindest in seiner form mit
vordiplom etc nicht weiter betreiben können
WT schrieb:> Außerdem sollte dies nur zeigen in wie weit auch ein Meister> Grundlagenwissen besitzt.
Wir hatten auch einen Meister im Studiengang. Er war tatsächlich sehr
engagiert dabei und wollte es unbedingt durchziehen. Nach dem 1.Semester
bekam er schon zweifel und im 2.Semester ist er dann gegangen und hat
eingesehen, dass er die Zugangsberechtigung nur auf dem Papier hat.
Es gibt wohl mehr so Beispiele:
Hauptschüler die nach 1 zusätzlichen Jahr mittlere Reife haben.
Berufsschüler die mit Notenschnitt 2.0 mittlere Reife haben.
Mittelschüler die nach 1 Jahr mehr Abi haben.
Abi Schüler die nach ablegen der 10.Klasse (ohne Prüfung) mittlere Reife
haben.
Meister die Studieren dürfen.
Techniker die das Fachabi nachgeschmissen bekommen.
Das ganze ist meiner Meinung nach nur Politik um die ach so knappen
Fachkräfte zu pushen (bzw. deren Preis zu drücken).
Realistisch ist es nicht, dass ein Handwerker ohne Grundwissen ein
Studium schafft - und das hat nix mit Intelligenz zu tun, sondern
einfach nur mit dem Vorwissen.
M3 schrieb:> Es gibt wohl mehr so Beispiele:> Hauptschüler die nach 1 zusätzlichen Jahr mittlere Reife haben.> Berufsschüler die mit Notenschnitt 2.0 mittlere Reife haben.> Mittelschüler die nach 1 Jahr mehr Abi haben.> Abi Schüler die nach ablegen der 10.Klasse (ohne Prüfung) mittlere Reife> haben.> Meister die Studieren dürfen.> Techniker die das Fachabi nachgeschmissen bekommen.
Ja dies gibt es schon länger.
Nach bestehen der 10 Klasse am Gymnasium bekommt oder bekam man die
Oberstufenreife die einen mittleren Bildungsabschluss darstellt und der
mittleren Reife gleichgesetzt ist.
IN der Berufsschule und Berufsfachschule hat man die Möglichkeit den
mittleren Bildungsabschluss auf Grund des Notendurchschnitts zu
bekommen, an der BFS sinds 2,5.
Das mit einem Jahr mehr Abi wo gibts das denn?
Du hast in der Liste noch vergessen:
Fachhochschulabsolventen die das Abi geschenkt bekommen.
Ja ist fraglich ob es so sinnvoll ist Schulabschlüsse und
Berufsabschlüsse zu vermischen. Allerdings müsste man dann generell
umstrukturieren und die Zugänge zur Hochschule umgestalten.
Also keinen allgemeinen Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte
sondern einen fachgebundenen.
Z.B. wenn ein Kaufmann oder Fachwirt weitermachen möchte und BWL
studieren will.
Oder ein Bautechniker weiter studieren will und Bauingenieurwesen
studieren will, usw.
M3 schrieb:> Realistisch ist es nicht, dass ein Handwerker ohne Grundwissen ein> Studium schafft - und das hat nix mit Intelligenz zu tun, sondern> einfach nur mit dem Vorwissen.
Mit Intelligenz hat es schon auch was zu tun, aber auch mit Veranlagung.
Grundwissen muss auch vorhanden sein ist es nicht da bzw. kann das
fehlende nicht nachgeholt werden, dann wars das. Deswegen braucht sich
auch keiner Sorgen machen, dass jetzt eine Schwemme von Facharbeitern,
Meistern, Techniker, Fachwirten und Betriebswirten (SGB und IHK) an die
Hochschule sprintet.
Es will nicht jeder und es kann nicht jeder und nicht jeder ist
theoretisch veranlagt.
Also bei uns (Techniker in Karlsruhe) ist die FHR sicherlich nicht
nachgeschmissen. Wir nehmen z.B. in MAthe und Englisch mehr Stoff durch
als "nur den Techniker" sein müsste. Was ist daran nachgeschissen?
Jens Plappert schrieb:> Also bei uns (Techniker in Karlsruhe) ist die FHR sicherlich nicht> nachgeschmissen. Wir nehmen z.B. in MAthe und Englisch mehr Stoff durch> als "nur den Techniker" sein müsste. Was ist daran nachgeschissen?>>>> Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |
Das ist glaub ich überall verschieden. Bei manchen Schulen bekommt man
die FHR mit bestehen der Prüfung ohne zusätzliche Stunden und Prüfung
und bei anderen müssen nochmal zusätzliche Stunden gemacht werden.
Ja hier gibts keine einheitliche Regelung bezüglich der zusätzlich zu
erwerbenden Schulabschlüsse. Für den Quali musste man damals eine
Externenprüfung machen vom Gym aus wenn man diesen erwerben wollte.
Den mittleren Bildungsabschluss habs mit bestehen der 10. Klasse.
Also bei uns gibt es keine Zusatzstunden, aber der Zusatzstoff ist Fest
integriert, man hat also keine andere Wahl.
Ich denke mit eines der Größten Probleme in Deutschland ist dass
wirklich jeder sein eigenes Süppchen kocht.
Man kann das Niveau von verschiedenen Standorten überhuapt nicht
vergleichen, wenn man nicht jede Schule/Hochschule von innen kennt.
Andere Ausrichtungen und so ist ja ok, aber das Niveau sollte doch
einheitlich sein.
In digitaltechnik hatten wir teilweise Kalssenarbeiten, für die wir
BA/FH-Leute gefragt hatten, und die meinten dass wäre "Ihr" Niveau
gewesen.
Jetzt gehts schon wieder los. Hats unsere Fachschule nun einen besonders
hohen Anspruch? Taugt deren FH nix? Beides?
Ich kann mir anhören was "wir" Techniker alles nachgeschmissen bekommen.
Auf unserer Schule muss man dafür was tun, woanders ist das scheinbar
nicht so.
Ebenso soll es vereinzelt Technikerschulen geben die ohne
Abschlussprojekt enden. Auf der einen Seite ist es nicht wirklich Fair,
auf der anderen Seite halt gut wenn man auf einer Fachschule mit "gutem
Ruf" landet.
Vergleichbarkeit ist was anderes. Hier im südwesten bringt es mir noch
was meinen Techniker in Karlsruhe gemacht zu haben. Müsst ich mich
weiter weg bewerben hätt ich auch gleich einfach so in Ludwigshafen
durchrutschen können...
Und zu "Bachelor klingt beschissen":
Natürlich tut es das. Ingenieur klingt halt doch anders. Aber was meinst
du wies uns SGT's geht? So gut wie keine Lobby, und ejder Heini nennt
jeden anderen Heini der einen Schraubendreher halten kann oder weiss wo
der Rechner hergeht "Techniker". Im Handwerk fühlen sich die Meister
haushoch überlegen, und für viele "Normalos" ist Techniker= anderes Wort
für Elektroniker.
Ich hab mich aber NACH meiner Ausbildung und 2 Jahren Arbeiten noch mal
durch ein 4-Jähriges Teilzeitstudium geackert (wenn ich dann mal fertig
bin ;-) ). Ich möchte nicht mit Waschmaschinen-Servicetechniker Dieter
Bürgy oder mit den Aussendienst-"Technikern" der Telekom oder einem
Elektriker vom Bau verwehcselt werden.
Ich möchte mal wissen was los wäre, wenn sich Bäcker einfach so
"Backwaren-Ingenieur" nennen dürfte. Ich weiss die Diskussion ist
eigentlich sinnlos, aber vl. sieht es der ein oder andere dann doch
nicht mehr als so schlimm an wenns halt nicht mehr "Herr
Dibloominschenjöhr" heisst.
Bescheuerte Namensgebungen gibts Übrigens noch mehr:
Rettunssanitäter und Rettungsassistent z.B. der Assi geht ja auch nur
doppelt so lang. Aber da kommt dann halt der Snitäter mit seinem
Assistent....
Doofes Deutschland.
>Ist wie früher Vorstudium, da war man auch nicht Dipl. Ing. sondern>hatte nur studiert
Ach, ging das Vordiplom damals 6 Semester? Wäre mir neu. Waren's nicht
doch 4 (TU) und 3 (FH)?
>Ich möchte mal wissen was los wäre, wenn sich Bäcker einfach so>"Backwaren-Ingenieur" nennen dürfte.
Oder der Pharmazeutisch technische Angestellte (PTA)
Pharmazie-Ingenieur. Gab's wirklich. Sind jetzt auf dem Papier auch
Diplomingenieure. Die Politiker machten es gegen Geld möglich.
>Das ganze ist meiner Meinung nach nur Politik um die ach so knappen>Fachkräfte zu pushen (bzw. deren Preis zu drücken).>Realistisch ist es nicht, dass ein Handwerker ohne Grundwissen ein>Studium schafft - und das hat nix mit Intelligenz zu tun, sondern>einfach nur mit dem Vorwissen.
Solange das Niveau an den Hochschulen gehalten wird, ist es nicht
realistisch. Aber ich bezweifel, daß es so bleibt. Per Ukas wird dann
die Hochschule aufgefordert das Niveau so zu senken, daß es Leute ohne
(Fach)abi schaffen können. Dann sind wir wieder bei den Ingenieurschulen
von 1971 (West) bzw. 1992 (Ost). Welch ein Rückschritt.
>Fachhochschulabsolventen die das Abi geschenkt bekommen.
Das ist Blödsinn. Die bekommen kein Abi. Auch der mit Teilabi an der Uni
war, hat danach die allgemeien Hochschulzugangsberechtigung, aber kein
Abi.
Bei beiden (FH und Uni) wird unterstellt, daß er den Anfordeungen an
anderen Hochschulstudiengängen entspricht, weil er einen Studiengang
abgeschlossen hat. Also von hoch (Studium) nach tief (allg. HZB).
Der Meister jedoch wird der andere Weg angenommen. Weil er den
einfacheren Abschluß gepackt hat (Meister) wird unterstellt, daß er auch
das Studium packen könne (hoch).
Jens Plappert schrieb:> Und zu "Bachelor klingt beschissen":> Natürlich tut es das. Ingenieur klingt halt doch anders.
Na Ingenieur kann man sich ja nennen.
Paul schrieb:> Das ist Blödsinn. Die bekommen kein Abi.
Na dann les ich doch nochmal in dem schönen Büchlein nach in dem es
steht.
O.k. und selbst wenn es die allgemeine Hochschulzugansgberechtigung ist,
kommt es aufs gleiche hinaus wie beim Meister, beim Gymnasiasten der 10.
Klasse, dem Berufsschüler usw.
Es wird etwas anerkannt ohne die die selbe Leistung erbracht zu haben
die woanders erbracht worden ist.
Paul schrieb:> Bei beiden (FH und Uni) wird unterstellt, daß er den Anfordeungen an> anderen Hochschulstudiengängen entspricht, weil er einen Studiengang> abgeschlossen hat. Also von hoch (Studium) nach tief (allg. HZB).
Wieso sollte ein FH Absolvent mit FHR den Anforderungen an ein
Psychologiestudium entsprechen?
Natürlich ist die Hochschule, auch die Fachhochschule über dem Abitur.
Allerdings steht auch eine Fachschule oder BErufsfachschule in ihrem
Fachbereich darüber, weil diese in ihrem Bereich vertieftere Kenntnisse
vermittelt. Also entweder ist es überall in Ordnung etwas anzuerkennen
oder nirgendwo
Paul schrieb:> Der Meister jedoch wird der andere Weg angenommen. Weil er den> einfacheren Abschluß gepackt hat (Meister) wird unterstellt, daß er auch> das Studium packen könne (hoch).
Weil er im Prinzip ein Spezialist in seinem Bereich ist.
Von einer allgemeinen Hochschulzugangsberechigung halte ich auch nicht
viel, da man am Gymnasium natürlich von mehr Sachen etwas hört und lernt
im Laufe der Jahre als ein Hauptschulabsolvent mit Lehre und
MEisterbrief.
Eine fachgebundene Zugangsberechtigung wäre O.k.
"Mit einem Hochschulabschluss (Bachelor, Diplom usw.) verbunden ist die
Allgemeine Hochschulreife, die Zugangsberechtigung für sämtliche
Hochschulstudiengänge, wenn das Studium zuvor mit einem Zeugnis der
fachgebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife aufgenommen
wurde. Rechtsgrundlage hierfür sind die Hochschulgesetze der Länder (zum
Beispiel § 10 Abs. 3 Berliner Hochschulgesetz, Art. 43 Abs. 3 S. 2
Bayerisches Hochschulgesetz).
Mit Bestehen der Vordiplomprüfung bzw. dem Erlangen von 90 ECTS an einer
Hochschule wird in einigen Ländern Inhabern des Zeugnisses der
Fachhochschulreife die fachgebundene Hochschulreife zuerkannt (vgl.
Hessisches Hochschulgesetz § 63 Abs. 3 Satz 2). Je nach Land
unterscheidet sich unter anderem die Zahl der mit ihr möglichen
Studienfächer."
WT, ein Abi bekommt er nicht. Er bekommt keine Urkunde, auf dem Abitur
steht. Er hat lediglich das Recht, an allen Hochschulen in allen Fächern
zu studieren. Vergleiche Hochschulreife vs.
Hochschulzugangsberechtigung. Nur: Der Uni- bzw. FH-Student hat auf
einem Niveau, das überhalb der HZB liegt, einen Abschluß. Der Meister
bekommt die HZB mit einer Anforderung unterhalb der HZB.
Also ganz ehrlich: Ich denke die meisten Meister werden bei der
Aufnahmeprüfung auf die Schnauze fallen. Selbst ein techniker muss noch
zusehen dass er nicht den Anschluss verliert nach einiger Zeit.
Solange das Niveau nicht gesenkt wird kanns doch egal sein.
Der Unterschied ist ja auch: Der Meister darf halt studieren, der
Techniker bekommt wirklich eine Fachhochschulreife.
Das sind auch nochma 2 Paar Schuhe.
Paul schrieb:> Der Meister> bekommt die HZB mit einer Anforderung unterhalb der HZB.
So, ist sie das? Ich glaube kaum, dass ein Gymnasiast mit einem Meister
fachlich mithalten kann.
Wäre der Stoff beim Meister so niedrig, würde man kaum auch Hochschulen
etwas anrechnen können.
Paul schrieb:> Nur: Der Uni- bzw. FH-Student hat auf> einem Niveau, das überhalb der HZB liegt,
Allerdings hat der FH Student auch nicht die gelichen Fächer die am
Gymnasium unterrichtet werden. Somit bekommt er auch etwas wofür er
keine Leistung erbracht hat oder nicht die gleiche LEistung erbracht
hat.
>So, ist sie das? Ich glaube kaum, dass ein Gymnasiast mit einem Meister>fachlich mithalten kann.
Wenn es um ein Hochschulstudium geht, ist der Gymnasiast dem Meister
haushoch überlegen. Und darum geht es hier wohl und nicht um die Führung
eines Handwerksberiebes.
>Wäre der Stoff beim Meister so niedrig, würde man kaum auch Hochschulen>etwas anrechnen können.
Du bist mir immer noch die Quelle schuldig. Hättest Du jemals eine
Hochschule von innen gesehen, wüßtest Du ganz genau, daß dort Wissen aus
dem Facharbeiter, Meister relativ nutzlos ist. Eine Hochschule hat eine
ganz andere Herangehensweise, selbst wenn das Thema gleich heißt.
>Allerdings hat der FH Student auch nicht die gelichen Fächer die am>Gymnasium unterrichtet werden. Somit bekommt er auch etwas wofür er>keine Leistung erbracht hat oder nicht die gleiche LEistung erbracht>hat.
Zum 100. mal: Er bekommt kein Abi! Das Abitur steht für eine Leistung,
die er so nicht erbracht hat (durch Prüfung in den bestimmten Fächern).
Er bekommt eine Berechtigung ohne Beschränkung alle Studiengönge an
allen Hochschulen zu besuchen. Man sagt sich: Wenn er die
Leistungsfähigkeit hatte, ein Hochschulsstudium erfolgreich zu beenden,
hat er mit Sicherheit auch die Leistungsfähigkeit die niedrigeren
Anforderungen aus dem Abi nachzuholen, falls er ein anderes Studium
aufnehmen will. Wie will man auch erklären, daß jemand ein
Hochschulabschluß hat, aber ihm die allgemeine Reife dafür verwehren.
Beim Meister kann man diese Annahme nicht machen. Er will aus einer
völlig anderen (niedrigeren bzw. gleichen Ebene) Position mit völlig
anderem Ziel
an eine Hochschule.
Paul schrieb:> Wenn es um ein Hochschulstudium geht, ist der Gymnasiast dem Meister> haushoch überlegen. Und darum geht es hier wohl und nicht um die Führung> eines Handwerksberiebes.
In den naturwissenschaftlichen Fächern und allgemeinbildenden Fächern
ja, aber im fachlichen weniger.
Paul schrieb:> Du bist mir immer noch die Quelle schuldig. Hättest Du jemals eine> Hochschule von innen gesehen, wüßtest Du ganz genau, daß dort Wissen aus> dem Facharbeiter, Meister relativ nutzlos ist. Eine Hochschule hat eine> ganz andere Herangehensweise, selbst wenn das Thema gleich heißt.
Die Quelle habe ich übrigens schonmal gepostet, du kannst auch selbst
googeln.
Es ist allerdings relatiiv nutzlos bei dir, da du nur das was hier
untersucht und gezeigt wurde nicht glaubst.
Du suchst immer wieder andere Gründe warum das was nicht sein darf in
deiner Welt nicht sein kann.
Paul schrieb:> Zum 100. mal: Er bekommt kein Abi! Das Abitur steht für eine Leistung,> die er so nicht erbracht hat (durch Prüfung in den bestimmten Fächern).> Er bekommt eine Berechtigung ohne Beschränkung alle Studiengönge an> allen Hochschulen zu besuchen. Man sagt sich: Wenn er die> Leistungsfähigkeit hatte, ein Hochschulsstudium erfolgreich zu beenden,> hat er mit Sicherheit auch die Leistungsfähigkeit die niedrigeren> Anforderungen aus dem Abi nachzuholen, falls er ein anderes Studium> aufnehmen will. Wie will man auch erklären, daß jemand ein> Hochschulabschluß hat, aber ihm die allgemeine Reife dafür verwehren.
Und genau aus diesem Grund bekommt ein Meister und Techniker die
Hochschulzugangsberechtigung.
Paul schrieb:> Beim Meister kann man diese Annahme nicht machen. Er will aus einer> völlig anderen (niedrigeren bzw. gleichen Ebene) Position mit völlig> anderem Ziel> an eine Hochschule.
Mit völlig anderem Ziel? Also ich denke wenn ein Meister an die
Hochschule geht, dann eher um vertieftes Wissen in seinem Bereich zu
erlangen.
Und da befindet er sich sicherlich auf höherer Ebene als ein Gymnasiast.
Anderes Beispiel mit Berufsfachschulen, hier sind die Absolventen in
ihrem Bereich auch tiefer ausgebildet als Abiturienten.
Somit ist für ein nachfolgendes Studium an einer Hochschule ein besseres
Grundlagenwissen vorhanden. Auch hier gab es bereits Beispiele der
Anrechnung von 2 Semestern auf ein nachfolgendes Hochschulstudium weil
sich die Inhalte anrechnen lassen, da sie vom Umfang und Niveau her zu X
Prozent deckungsgleich sind.
Den Meisten die ein fachfremdes Studium in Betracht ziehen werden wohl
schneller Probleme bekommen als diejenigen die ein Studium in ihrem
Bereich anstreben.
"Inhaber beruflicher Fortbildungsqualifikationen wie Fachwirt,
Betriebswirt (IHK) oder Industriemeister sollen in Zukunft bei der
Aufnahme eines berufsbegleitenden Studiengangs an den Universitäten in
Oldenburg oder Bremen Qualifikationen und Kompetenzen, die innerhalb der
beruflichen Fortbildungen erworben wurden, angerechnet bekommen, wenn
diese den Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen der Hochschulen
entsprechen. "
>In den naturwissenschaftlichen Fächern und allgemeinbildenden Fächern>ja, aber im fachlichen weniger.
Das "fachliche" an einer Hochschule hat mit dem "fachlichen" beim
Meister recht wenig zu tun, auch wenn der Name gleich ist.
Der Meister lernt vielleicht, wie ein Transistor in Emitterschaltung
aufgebaut wird, noch eine paar Kennwerte. An einer Hochschule werden
dazu Hybridschaltbilder hergeleitet, S-p-Diagramme, early-Spannung,
Dotierung, Epitaxie usw. Da nützen Meisterkenntnisse nichts!
>Und genau aus diesem Grund bekommt ein Meister und Techniker die>Hochschulzugangsberechtigung.
Du willst es nicht verstehen. Ein Techniker hat mit Abstrichen wirklich
eine FHR, über den brauchen wir nicht zu reden. Der Hochschulabsovent
hat die schwerere Ausbildung bewältigt, man gibt ihm das Vertrauen, er
könne sich auch in eine andre Studienrichtung durchschlagen. Der Meister
hat eine AUsbildung absolviert, die ihn befähigt einen Handwerksbetrieb
zu leiten und seine Tätigkeit auf dem ihm eigenen niveau zu erledigen.
Er hat nicht eine Minute Zeit damit zugebracht, Dinge zu lernen, die für
eine Hochschule wichtig wären. Sein Fachwissen ist auf einem völlig
unakadmischen, praktischen Niveau. Für die akademische Herangehensweise
nicht brauchbar. s. 0
Als Vergleich:
Der Hochschulabsolvent hat den 10t-LKW beherrscht. Man gibt ihm die
Fahrerlaubnis für den 5 t LKW anderen Typs.
Der Abiturient hat den 5 t- LKW in der Schule, er darf 5Tonner fahren.
Der Meister fährt den 2 Tonner und bekommt die Erlaubnis für den
5Tonner.
>Mit völlig anderem Ziel?
Meister:
Leitung eines Handwerkbetriebes. Meisterliche Beherrschung der
Facharbeiterkenntnisse
Abiturient: Vorbereitung auf ein Hochschulstudium
Hochschulabsolvent: Akademische Beherrschung eines Wissenschaftszweiges.
>"[...] angerechnet bekommen, wenn>diese den Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen der Hochschulen>entsprechen. "
Also doch nicht. Das ist Politik. Dieser Passus ändert doch gar nichts,
beruhigt aber die Gemüter der Antragsteller.
Paul schrieb:> Das "fachliche" an einer Hochschule hat mit dem "fachlichen" beim> Meister recht wenig zu tun, auch wenn der Name gleich ist.
Komisch nur, dass bei Vergleichen Überschneidungen und
Anrechnungspotential heruasgefunden wurde.
Paul, glaubs einfach oder google selbst.
Paul schrieb:> Sein Fachwissen ist auf einem völlig> unakadmischen, praktischen Niveau.
Siehe oben. Du willst es nicht verstehen.
Paul schrieb:> Also doch nicht. Das ist Politik. Dieser Passus ändert doch gar nichts,> beruhigt aber die Gemüter der Antragsteller.
Ist von der Seite der Universität, die im unter Anderem
Gegenüberstellungen beruflich erbrachter Kompetenzen mit an der
Hochschule erworbenem Wissen, gemacht hat. Dabei ist ein gewisses Maß an
Anrechnungspotential herausgekommen.
Auch beim Fachwirt, Bilanzbuchhalter ist Anrechnungspotential
festgestellt worden.
Auch wenn du es nicht wahrhaben willst Paul, jetzt kannst du wieder ein
Argument suchen was, damit das nicht wahr sein kann was nicht wahr sein
darf. Los Paul such.
Ich sag nicht, dass der Meister perfekt vorbereitet ist wenn er ein
folgendes fachgleiches Studium anstrebt, aber er hat durchaus seine
Vorteile bzw. seine Berechtigung dies zu beginnen was ich ich dir auch
belegt habe durch Test die unter Anderem von/mit Hochschulen
durchgeführt wurden.
Wenn du das nicht glauben willst weil es nicht in deine absolut
strukturierte Welt passt, dann glaub was du willst, ist anscheinend eh
sinnlos.
Ich sag nicht, dass der Meister perfekt vorbereitet ist wenn er ein
folgendes fachgleiches Studium anstrebt
Er ist gar nicht vorbereitet. An der ersten Aufgabe auf Niveau Klasse 11
scheitert er.
>was ich ich dir auch belegt habe durch Test die unter Anderem von/mit >Hochschulen durchgeführt wurden.
Haste nicht. Die Quellen schuldest Du mir aus erdenklichen Gründen immer
nocht. Was Du zitierst sind niedergeschriebene Binsenweisheiten:
"[...] angerechnet bekommen, wenn
diese den Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen der Hochschulen
entsprechen. "
Paul schrieb:> Er ist gar nicht vorbereitet. An der ersten Aufgabe auf Niveau Klasse 11> scheitert er.
Du hast so recht Paul und alle anderen, vor allem diejenigen die eine
Äquvivalenzprüfung durchgeführt haben, haben unrecht.
Paul schrieb:> Haste nicht. Die Quellen schuldest Du mir aus erdenklichen Gründen immer> nocht. Was Du zitierst sind niedergeschriebene Binsenweisheiten
Sorry, aber ich denke du hast einen Studienabschluss und bist alt genung
selbst zu googeln. Der Name dieser Universität war sogar mit angegeben.
Die anderen Quellen findet man auch recht schnell. Also bevor du hier
rumkritisierst und immer dagegen hälst such selbst.
Zudem wurde das schon mal mit den Beispielen zuzüglich Links belegt, ich
hab keine Lust dir alles bis ins kleinste Detail aufzuzeigen, was du
dann eh nicht akzeptierst und versuchst mit irgendwelchen haltlosen
Argumenten aus deiner kleinen Welt zu widerlegen.
Was ich zitiert habe waren Ausschnitte aus Ergebnisberichten und
Prüfungsberichten, sowie der letzte Auszug von der Seite dieser Uni.
Es ist sinnlos wenn du nichts akzeptierst was dir gezeigt wird.
Lass gut sein und bleib in deiner eigenen von Schubladen geprägten Welt
in der es kein Links und kein Rechts gibt.
>Du hast so recht Paul
Das ist mir schon lange klar ;-) Schön, daß Du es jetzt auch eingesehen
hast.
>Sorry, aber ich denke du hast einen Studienabschluss und bist alt genung
selbst zu googeln. Der Name dieser Universität ...
WT, Du kannst immer schön unter die Gürtellinie. "Wenn Du nicht doof
bist, schließt Du Dich meiner Meinung an" Das ist Deine
Argumentationsstrategie.
Wenn Du wirklich hieb- und stichfeste Quellen hättest, würdest Du gar
nicht so rumeiern - das macht keiner. Du bist der Robin Hood der armen
Meister (früher auch Techniker), die aus bösartigen Gründen nichts
verrechnen können. Sorry, soll jeder die Prüfungen bestehen, wie jeder
normale Student auch. Solche Bypasswege zum Hochschulabschluß sind nur
peinlich und machen das Ansehen der Abschlüsse und der Hochschulen
kaputt. Eine inflationäre Titelvergabe braucht kein Mensch.
Paul schrieb:> WT, Du kannst immer schön unter die Gürtellinie. "Wenn Du nicht doof> bist, schließt Du Dich meiner Meinung an" Das ist Deine> Argumentationsstrategie.
Wenn du das als "unter die Gürtellinie" ansiehst, dann ist das dein
Problem.
Ein "zu doof" habe ich nicht geschrieben und gemeint, aber ein bisschen
kannst du dich selbst anstrengen und nicht nur dageegen schießen.
Du kannst deine Meinung gerne haben und es gut oder schlecht finden,
aber Fakten und Beispiele zu ignorieren bzw. nicht anzuerkennen das hat
nichts damit zu tun, dass du meiner Meinung sein sollst.
Paul schrieb:> Wenn Du wirklich hieb- und stichfeste Quellen hättest, würdest Du gar> nicht so rumeiern - das macht keiner.
Ich hab sie dir schon oft genug gezeigt und es kam imer wieder das
gleiche.
Paul schrieb:> Solche Bypasswege zum Hochschulabschluß sind nur> peinlich und machen das Ansehen der Abschlüsse und der Hochschulen> kaputt. Eine inflationäre Titelvergabe braucht kein Mensch.
So eine veraltete und engstirngige Ansicht von dir braucht keiner, man
muss weiter nach vorne denken. Du bist irgendwo in deiner Welt in der
ZEit hängen geblieben.
>So eine veraltete und engstirngige Ansicht von dir braucht keiner, man>muss weiter nach vorne denken. Du bist irgendwo in deiner Welt in der>ZEit hängen geblieben.
Neue Zeit:
>Hochschultitel für alle>Nachdiplomierungen für alle>70% "Akademikerrate"
Dann ist wirklich der blöd, der noch den schweren Weg über (Fach)abi und
Hochschule geht mit allen Risiken, für einen Titel, der nichts mehr wert
ist.
>Ich hab sie dir schon oft genug gezeigt und es kam imer wieder das>gleiche.
Quellen!!!!
Schon mal das PDF-Dokument durchgelesen?
Wir untersuchen, wir prüfen, wollen aber doch nicht. Das ist das
Exzerpt. Überhaupt kommt mir die Vorgehensweise der Meister (teilweise
auch der Techniker) wie bei einem kleinen Kind vor, das ein Spielzeug
erjammern will.
Zuerst wird Druck gemacht, daß man auch ohne Gym oder FOS zur Hochschule
kann. Nun hat man das erreicht. Jetzt kommt die nächste Stufe. Man will
sogar nocht Teile verrechnen. Man gibt den Finger, und es wird die Hand
gefressen.
So nun zu einzelnen Stellen:
Seite 14.:
"Im untersuchten Zeitraum kamen im Fachbereich Maschinenbau insgesamt
etwa zwei Drittel der Studierenden (64 %) über das Abitur zum Studium.
34,6 % verfügten über die Fachhochschulreife und 1,4 % hatten die
Zugangsprüfung absolviert (Anteil liegt etwa im Bundesdurchschnitt)"
Bisher schafften 1,4 % Prozent der Meister, Techniker und Facharbeiter
ohne zusätzliche HZB den Zugang. Jetzt will man den umgehen. Warum wohl?
Seite 21:
"Die Untersuchung hat gezeigt, dass fast die Hälfte der
Studienanfängerinnen und -anfänger imFachbereich Maschinenbau der
Fachhochschule Stralsund über eine berufliche Erstausbildung verfügt und
damit ein gewisses Maß an berufsbezogener Kompetenz mit in das Studium
bringt. Bei einer nachfolgenden genaueren Betrachtung hat sich diese
jedoch als nicht anrechnungsfähig auf die fachlichen Inhalte des
Studiums erwiesen.1 Damit ermöglicht eine berufliche Erstausbildung
keine Verkürzung des Studiums, erleichtert es aber unter Umständen.
Ähnlich verhält es sich mit den bei beruflichen Fortbildungen erworbenen
Kompetenzen."
Kein Kommentar
"Häufig werden sowohl Lernfelder aus den Grundlagenveranstaltungen des
Studiums als auch aus unterschiedlichen Schwerpunkten aufgegriffen.
Diese werden jedoch häufig lediglich angerissen und nur überblicksartig
dargestellt. Die Vermittlung der Lernziele erfolgt auf relativ niedrigen
Niveaustufen. Dies hat zur Folge, dass große Teile der Fortbildung nicht
das im Studium angestrebte Niveau erreichen und folglich nicht
angerechnet werden können. "
Mein Reden.
Seite 33:
"Das Instrument der Selbsteinschätzung von Fortbildungsteilnehmerinnen
und -teilnehmern als Baustein des Äquivalenzverfahrens kann nur zum Teil
den Erwartungen nach übereinstimmenden Ergebnissen genügen. "
Tja, da klafft die Lücke zwischen Selbsteinschätzung und objektiver
Einschätzung weit auseinander. Mann kann es auch Selbstüberschätzung
nennen. Der Abfall der Korrelationswerte nach dem Studium beestätigt das
noch.
Seite 33:
"Fortbildungsübergreifend gibt es nur sehr wenige Module, die gemäß
Äquivalenzverfahren als anrechenbar gelten und in denen sich die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur durchschnittliche oder gar
unterdurchschnittliche Fähigkeiten zusprechen "
Seite 43:
"Die Ansichten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu
Anrechnungsmöglichkeiten von im Rahmen der Weiterbildung erworbenen
Kompetenzen auf ein Studium sind breit gestreut "
Siehe WT.
Seite 44:
"In fünf Jahren... sehen sich fast alle Kandidaten (fünf) in der
Position eines Projektleiters"
;-) Leider haben da andere Personen noch etwas mitzureden...
Seite 48:
"Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen fehlt es häufig an
speziellerem, aktuellem Wissen zu einzelnen Studienprogrammen und
näherem Einblick in die Spektren und Facetten des akademischen
Bildungssystems."
Das sind die, die eine Anrechnung fordern (WT)
Seite 52:
"Entweder es wird fachlich-methodisches Überblickswissen gelehrt, dann
reicht es oftmals weit über die Horizonte, die in der beruflichen
Bildung mit Blick auf Arbeitspraxisnähe und beruflichem Überschnitt der
Profile erreicht und gelernt werden, so dass teils ganze Teilgebiete zu
einer machbaren Anrechnung fehlen. Oder es wird auf ausgewählte
Fachthematiken in den Lernmodulen spezialisiert, zu welchen die
Institution die ausgewiesenen Kompetenzträger in ihren Reihen hat. Dort
sind dann selten Anrechnungen möglich, weil ihre Lerncurricula in den
Wesenszügen wirklich rein akademisch-wissenschaftlich ausgerichtet sind.
[...]
Dort sind dann selten Anrechnungen möglich, weil ihre Lerncurricula in
den Wesenszügen wirklich rein akademisch-wissenschaftlich ausgerichtet
sind."
Seite 53:
"[...]ob dies eventuell Vorgaben der erlangten Akkreditierungen
verletzt. Und ebenso sind die Möglichkeiten, die Projekt- und
Abschlussarbeiten
zu erlassen, heikel, geht es doch bei diesen genau darum,
interdisziplinär selbstständig die Anwendung der Lernergebnisse des
gerade gewählten Studienprogramms als Eigenreflexion unter Beweis
zustellen. "
Zur Tabelle auf Seite 64, in der berechnet wurde (von wem?), daß ein
Meister 54 ECTS, also 30 % des Bachelors anerkannt bekommen könne:
Bei einem Lernaufwand von 30h pro ECTS geht der gesamte Meister kürzer,
als die Punkte die angeblich verrechnet werden können. Das sind
Überflieger!
Seite 95:
"Hochschulen und die berufliche Bildung unterscheiden sich offenbar auch
in ihren Zielsetzungen nicht unerheblich voneinander. "
Das begreifen nur die Befürworter nicht.
Seite 96:
"In der Hochschulbildung steht jedoch weniger die Vorstellung von
„beruflicher Handlungskompetenz“, sondern eher der Begriff des „Wissens“
und dessen Generierung durch Forschung im Mittelpunkt eines möglichen
Maßstabs."
Seite 115:
"Da im Rahmen der Techniker-Ausbildung der Erwerb der Fachhochschulreife
möglich ist, wählte diese Klientel bis dato ein Fachhochschulstudium,
wenn sie sich für eine Hochschulausbildung entschied. Eine Einschätzung
des Bundesarbeitskreises der Technikerfachschulen im Jahr 2005 ergab,
dass nur ca. 1 % der Technikerabsolventinnen und -absolventen diesen Weg
wählen."
Seite 115:
"In den letzten fünf Jahren war keine Person mit einem
Technikerabschluss für einen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang der
TU Ilmenau eingeschrieben."
Tja, da es mit Leistung nur 1% der Techniker an der FH versuchen und 0%
an einer Uni, kommt nun Plan B: Verrechnen der Fachschule mit
Hochschule.
Ich sage doch: Nachdiplomierungen für alle. Das hebt zwar nicht die
Qualifikation, aber die Politik hat das leidige Drängeln der Meister und
Techniker vom Tisch und der Techniker und Meister darf den gwünschten
Titel tragen, auch wenn er dann dieselbe Tätigkeit wie früher ausführt.
Des Kaisers neue Kleider...
Paul schrieb:> Dann ist wirklich der blöd, der noch den schweren Weg über (Fach)abi und> Hochschule geht mit allen Risiken, für einen Titel, der nichts mehr wert> ist.
Ein "Hochschultitel für alle" ist damit garnicht gemeint, aber das
scheinst du nicht zuverstehen, sinnlos.
Paul schrieb:> Tja, da klafft die Lücke zwischen Selbsteinschätzung und objektiver> Einschätzung weit auseinander. Mann kann es auch Selbstüberschätzung> nennen. Der Abfall der Korrelationswerte nach dem Studium beestätigt das> noch.
Tja, Paul das ist eine andere Quelle, akzeptiere ich, aber wie du schon
gesehen hast geht es auch anders. Aber DU glaubst in deiner eigenen
beschränkten Welt nur das was DU glauben willst.
Paul schrieb:> "Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen fehlt es häufig an> speziellerem, aktuellem Wissen zu einzelnen Studienprogrammen und> näherem Einblick in die Spektren und Facetten des akademischen> Bildungssystems.">> Das sind die, die eine Anrechnung fordern (WT)
Das sind eher solche wie DU einer bist, der nicht weiter über den
Tellerrand schaut und in seinem eigenen Schubladendenken gefangen ist.
Paul schrieb:> "Hochschulen und die berufliche Bildung unterscheiden sich offenbar auch> in ihren Zielsetzungen nicht unerheblich voneinander. ">> Das begreifen nur die Befürworter nicht.
Deswegen wird es ja auch nicht komplett gleichgesetzt sondern nur Teiel
angerechnet, aber sinnlos bei dir.
Paul schrieb:> Ich sage doch: Nachdiplomierungen für alle. Das hebt zwar nicht die> Qualifikation, aber die Politik hat das leidige Drängeln der Meister und> Techniker vom Tisch und der Techniker und Meister darf den gwünschten> Titel tragen, auch wenn er dann dieselbe Tätigkeit wie früher ausführt.> Des Kaisers neue Kleider...
Genau an dieser Aussage merkt man wie wenig du an der Sache verstehst
und wie sehr dein Blickfeld eingeschränkt ist. Da kannst du jetzt wieder
beleidigt sein oder sonst was, aber der Post zeigt alles.
Du akzeptiert nur das was du akzeptieren willst und hast aber nicht aber
absolut nichts verstanden.
Exzerpt der Reaktion von WT auf meine Auseinandersetzung mit der
PDF-Quelle:
- Schlagen unter der Gürtellinie
- Aberkennung von Kompetenz
- Nichteingehen auf die Quelle selber
Recht dünn Deine "Argumente"!
>Tja, Paul das ist eine andere Quelle, akzeptiere ich, aber wie du schon>gesehen hast geht es auch anders.
Die Quelle ist das HIS (Hochschulinformationszentrum). Ein Kolloquium
aus den Hochschulgremien und den Fachschulen, Berufsschulen. Nur doof,
daß das Urteil der Hochschulen so vernichtend ausfiel. Leider sind es
die Hochschulen, die verrechnen müssen und die Fachschulen und
Berufsschulen die "Bittsteller"
>Aber DU glaubst in deiner eigenen beschränkten Welt nur das was DU glauben >willst.
Es ist nicht nur meine beschränkte Welt, sondern die beschränkte Welt
der Hochschulen, die Euch den Schneid nicht abkaufen und sich ihren
erarbeiteten Status nicht kaputt machen lassen, von Leuten, die nicht
bereit sind, Titel durch Leistung zu erlangen.
Paul schrieb:> - Schlagen unter der Gürtellinie> - Aberkennung von Kompetenz> - Nichteingehen auf die Quelle selber>> Recht dünn Deine "Argumente"!
Zu 1: Wo?
Zu 2: Wo?
Zu 3: Kommt schon noch. Ich sagte aber bereits ich akzeptiere die Qulle,
aber du anscheinend nichts anderes.
Paul schrieb:> Es ist nicht nur meine beschränkte Welt, sondern die beschränkte Welt> der Hochschulen, die Euch den Schneid nicht abkaufen und sich ihren> erarbeiteten Status nicht kaputt machen lassen, von Leuten, die nicht> bereit sind, Titel durch Leistung zu erlangen.>>>> Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |
Komisch nur, dass es doch hier und da funktioniert.
Aber hauptsache Paul du hast recht.
Der mit dem Brotmesser schrieb:> Wegen dem Bachelor und Qualifikation:>> Ist wie früher Vorstudium, da war man auch nicht Dipl. Ing. sondern> hatte nur studiert und musste noch weiter studieren um Ing. zu werden so> ist das jetzt auch, Bachelor kann man nicht als Abschluss ansehen nur> als zwischen Stufe, aber was mich aufregt ist das man nicht automatisch> zum Master zugelassen ist wie früher...
Bachelor ist Standardabschluß und reicht für die meisten Stellen aus.
Das die neuen Studienabschlüsse "Bachelor" eine reine
Studienzeitverkürzung darstellen, wurde von Paul schon erwähnt.
1. Natürlich hat der Dipl.-Ing. mehr Zeit gehabt und auch mehr "Input".
Deswegen sind beide Abschlüsse auch nicht zu 100% miteinander
vergleichbar.
Der Diping ist aber nunmehr passe.
BBIGs ändern sich auch ständig, viele Berufe hat man in letzter Zeit
miteinander verbunden. Insbesondere Elektrotechnische mit den
Mechanischen.
Dieser Ansatz ist vielleicht auch nicht falsch. Deswegen kann man aber
die alten Berufe (und deren Spezialisierung) auch nicht miteinander
vergleichen.
In Anbetracht dieser Situationen gibt es da noch das Verbundstudium als
dualen Studiengang.
Das Ziel: Einen Berufsabschluss und den Bachelorabschluss.
Auch diese Form ist nicht mit den normalen Bachelor nict zu 100%
vergleichbar und auch ein 100% Vergleich mit den Dipl.-Ing. geht nicht.
2. Ebenso ist es eine Zeitverschwendung sich darüber aufzuregen wer eine
Hochschulzugangsberechtigung bekommt oder nicht.
Demagogie pur sich darüber aufzuregen das ein Fußballspieler ohne Abi
oder ein Facharbeiter mit Zulassungsprüfung oder sogar ein Meister
studieren durften und einen Abschluss machten.
Es ist töricht den "Abiabschluss" mit einer "Lehre" vergleichen zu
wollen.
Studienbrecher gibt es überall. Und wenn ich sage das viele Techniker
und auch Studenten mit normaler Hochschulreife sich mit Mathe und Physik
etc. (in gewissen Studiengängen) nicht einfach tun.
Es gibt Leute die lernen nie aus, entwickeln sich ständig weiter. Was
ich kann. Das könnten doch andere auch tun.
>1. Natürlich hat der Dipl.-Ing. mehr Zeit gehabt und auch mehr "Input".>Deswegen sind beide Abschlüsse auch nicht zu 100% miteinander>vergleichbar.
Das hat die offizielle Seite (KMK, HRK) auch nie behauptet. Dort steht
ganz ausführlich, daß der Master dem Dipl.-Ing. der Uni entspricht und
der Dipl.-Img. (FH) einem 4jährigen!!! Bachelor with hons.
Nur wollen das einige Bachelor nicht wahrhaben.
Trotzdem wird der Bachelor viel schlechter gemacht als er ist. Für die
meisten Ingenieursjobs in der Industrie reicht er vollkommen aus.
>2. Ebenso ist es eine Zeitverschwendung sich darüber aufzuregen wer eine>Hochschulzugangsberechtigung bekommt oder nicht.
Hier ging es weniger um die HZB als die Hochschulreife ;-) Ganz dreist
ist dann, nach der mittlerweile erteilten HZB für Meister noch was
verrechnen zu wollen.
Paul schrieb:> Ganz dreist> ist dann, nach der mittlerweile erteilten HZB für Meister noch was> verrechnen zu wollen.
Eine Dreistigkeit sehe ich hier nicht, nachdem es nachgewiesen wurde,
dass es geht. Dreist ist es eher dies nicht zu akzeptieren und trotz
Beispielen und Fakten immer weiter das Gegenteil zu behaupten und nur
das zu akzeptieren was in die eigene Welt passt.
Ach ja ein weiteres Beispiel wenn es um Verrechnungen geht hab ich im
Hotel und Gaststättenbereich gefunden, hier gibt es Möglichkeiten sich
nach der Berufsfachschule auf die Hochschule etwas anrechnen zu lassen.
Paul schrieb:> Trotzdem wird der Bachelor viel schlechter gemacht als er ist.
Da gebe ich dir recht, das finde ich auch nicht in Ordnung.
>Ach ja ein weiteres Beispiel wenn es um Verrechnungen geht hab ich im>Hotel und Gaststättenbereich gefunden, hier gibt es Möglichkeiten sich>nach der Berufsfachschule auf die Hochschule etwas anrechnen zu lassen.
Auf was? Auf Bachelor of Kellnering?
Lieber WT, gehe mal in eine leistungsfähige Buchhandlung und schaue in
ein Buch mit dem Titel Elektrotechnik. Einmal eins für Bachelor und eins
für Meister. Wenn Du nicht ganz blind bist, wirst Du den Unterschied
sehen, aus dessen Grund eine Verrechnung nicht möglich ist.
Paul schrieb:> Auf was? Auf Bachelor of Kellnering?
Lustig, zeigt aber mal wieder viel von dir...
...hauptsache nen Kommentar abgeben ohne bescheid zu wissen.
Paul schrieb:> aus dessen Grund eine Verrechnung nicht möglich ist.
Komisch, wieso des dann duch durch Prüfung in gemeinsamer Arbeit mit
einigen Hochschulen funktioniert. Natürlich kann man daraus keine
Pauschalaussage bilden, aber ebensowenig wie man es demnach komplett
verneinen kann.
Aber wenn du Paul das sagst, dann kann das natürlich nicht sein, denn du
weißt bescheid und du hast recht.
das mit den hons ist aber quatsch! da dieser in der brd nicht verliehen
wird!
ein bachelor kann durchaus auch 8sem haben und hätte dann von der
theorie eventuell mehr als ein Fh diplom mit 8sem und 2 praxissemestern!
ergo muss man hier differenzieren!
es ist gut möglich ,dass das vermittelete wissen bei bachelor um 1.
semester größer ist als beim diplom(fH)! Und da jede HS selber festlegt
ob der bachelor 6,7 oder 8 sem beträgt kann man das nicht pauschal
sagen, dem entsprechend kann man durch aussagen ,dass das diplom(fh)
äquivalent zum bachelor ist (hons gibt es in deutschland nun einmal
nicht)
Hier sollte vielleicht einmal jemand etwas dazu sagen, der als Meister
ein Studium angefangen hat. Ich bin als Meister in den Genuss der
Zugangsberechtigung gekommen. Momentan bin ich im 3. Semester. Es geht
also doch. In Mathematik fehlten die benötigten Kenntnisse anfänglich
komplett. Diese konnten mit einem Brückenkurs und sehr viel Engagement
aber erarbeitet werden. Wenn das erstmal geschafft ist, dann steht man
den anderen Studierenden in diesem Punkt kaum nach. Vorteile hat man
durch Vorkenntnisse auf jedenfall in E-Technik. Ein Grundverständnis ist
dadurch vorhanden. Den mathematischen Hintergrund muss man aber hart
erarbeiten.
Mein Fazit ist, dass man es schaffen kann, vorausgesetzt sind Engagement
und die nötige Intelligenz. Daher finde ich die Zugangsberechtigung
positiv. Natürlich kann man nicht jeden Meister zum Ing. machen; es gibt
auch da Leute mit sehr guten Leistungen und solche mit nur
ausreichenden.
Eine Anrechnung der Leistungen zur Studienverkürzung halte ich dagegen
nicht für sinnvoll. Der Blickwinkel und die Tiefe des Stoffes ist ein
anderer.
>das mit den hons ist aber quatsch! da dieser in der brd nicht verliehen>wird!
Das ist Aussagen der KMK, wonach es durch Einführung der neuen
Hochschulabschlüsse nicht zur Abwertung der alten Abschlüsse kommen
darf.
>Ein bachelor kann durchaus auch 8sem haben und hätte dann von der>theorie eventuell mehr als ein Fh diplom mit 8sem und 2 praxissemestern!>ergo muss man hier differenzieren!
Ein FH-Diplom ging meist 8 Semester mit 1 Praxissemester - 8 (1). Der
Bachelor meist 6 (0), 6 (1) oder 7 (1).
>es ist gut möglich ,dass das vermittelete wissen bei bachelor um 1.>semester größer ist als beim diplom(fH)!
Es kann höchstens gleich groß sein.
>dem entsprechend kann man durch aussagen ,dass das diplom(fh)>äquivalent zum bachelor ist
Ist schon eine gewagte Argumentationskette, meinst nicht auch. Da
Einzelfälle des Bachelors (Architektur) 8 Semester gehen, kann man
sagen das Aquivalenz besteht. ;-)
>Ich bin als Meister in den Genuss der>Zugangsberechtigung gekommen. Momentan bin ich im 3. Semester. Es geht>also doch.
Ich habe ja nicht gesagt, daß es nicht geht, sondern daß ein Meister
eigentlich gar keine Hochschulreife hat, bekommt aber die
Zugangsberechtigung. Du selber bestätigst ja, daß die Reife durch den
Meister nicht gegeben ist, sondern es zusätzlich mit Eigeninitiative
erarbeitet werden muß.
>Der Blickwinkel und die Tiefe des Stoffes ist ein anderer.
Ja, nur WT will es nicht glauben...
es liegt an der hs zB HS-Karlsruhe (wie auch zig andere) bieten zB den
Wirtschaftsing als 8semestrigen Studiengang an.
Sicher mag das gesamt verhältnis mehr in richtung 6sem tendieren, aber
das liegt dann daran das viele universtäten den bachelor auf 6sem
anlegen!
diese haben zuvor aber auch kein diplom(fh) vergeben daher ist der
vergleich duraus berechtigt!
´zumal wenn ich mich recht erinnere das diplom(fh) bereits für das
besuchen einer fachschule (also einer schule die einer beruflichenschule
angeschloßen ist) und entsprechender berufspraxis vergeben wurde (diese
schulen haben dann nicht mal die HZB als vorraussetzung gehabt)
>´zumal wenn ich mich recht erinnere das diplom(fh) bereits für das>besuchen einer fachschule (also einer schule die einer beruflichenschule>angeschloßen ist) und entsprechender berufspraxis vergeben wurde (diese>schulen haben dann nicht mal die HZB als vorraussetzung gehabt)
Na da lehnst Du Dich auf eine juristische Feinheit heraus.
Diese Ingenieurschulabsolventen wurden nachdiplomiert. Sie bekamen vom
Kultusministerium einen staatl. Titel, der den gleichen Wortlaut wie der
akademische Grad hat. Sie erhielten jedoch weder die Hochschul- noch
Berufsrechte des akademischen Grades. Es sind lt. RA Zimmerling
Rechtswohltaten ohne Rechstansprüche. Lt. Zimmerling ist das Wesen der
Nachdiplomierung, daß sie nicht an die Erbringung einer Prüfungsleistung
gebunden sind! Es sind 2 verschiende Titel/Grade mit unterschiedlicher
Wertigleit aber gleichem Wortlaut.
also ist ein diplom(fh) kein garand dafür das sich dahinter ein
akademiker verbirgt..., ergo dürfte der bachelor of eng. weit über den
diplom(fH) stehen. da man sicher sicher sein kann das jeder der einen
beng rechtmäßig führt (und er entsprechend von einer europäsichen
agentur akkreditiert wurde)
ein akademiker steckt.(was ja beim diplom(fh) anscheint mehr als
zweifelhaft ist!)
yannik schrieb:> also ist ein diplom(fh) kein garand dafür das sich dahinter ein> akademiker verbirgt..., ergo dürfte der bachelor of eng. weit über den> diplom(fH) stehen. da man sicher sicher sein kann das jeder der einen> beng rechtmäßig führt (und er entsprechend von einer europäsichen> agentur akkreditiert wurde)> ein akademiker steckt.(was ja beim diplom(fh) anscheint mehr als> zweifelhaft ist!)
Merh als Zweifelhaft? So krass würde ich es nicht sehen und bestimmt
nicht stehen lassen! Dazu müsste man Statistiken sehen, wieviel Leute
tatsächlich nachdiplomiert wurden.
Ich nehme an, es gibt mehr Dipl.-Ing. (FH), die tatsächlich ein
Hochschulstudium an einer Fachhochschule absolviert haben.
Außerdem könnte man das doch auch am Alter festmachen. Ein 28 Jähriger
Dipl.-Ing. (FH) ist bestimmt nicht nachdiplomiert.
fakt ist das diplom(fh) ist durch mehre Nachdiplomierungen etc mehr als
un-transparent, die Regelstudienzeit schwankt ebenso wie beim Bachelor
und es gibt im Gegensatz zum Bachelor keine externe Kontrolle durch die
Akkreditierung.
In der summe dürfte das diplom(fh) weit weniger wert sein als die träger
dieses diplom glauben! Es sind nicht umsonst die TU9 die das Diplom.
(man beachte ohne FH) wieder wollen!Die meisten FHs sind doch froh davon
weg zu sein!(In MV wird das Diplom im Rahmen von Bologna wieder
eingeführt und prompt hat die FH Neubrandenburg protestiert).
ZB hat die FH Gießenfreiberg als zukünftigen Namen "TH Mittelhessen"
gewählt, wohl nicht ohne Grund vermutet man dort das die Kombi M.sc and
TH Mittelhessen, vorteilhafter ist als FH Gießenfreiberg Diplom(FH)
Paul schrieb:> Ich habe ja nicht gesagt, daß es nicht geht, sondern daß ein Meister> eigentlich gar keine Hochschulreife hat, bekommt aber die> Zugangsberechtigung. Du selber bestätigst ja, daß die Reife durch den> Meister nicht gegeben ist, sondern es zusätzlich mit Eigeninitiative> erarbeitet werden muß.
Paul, du bist ja goldig. Immer 'ne Spezialportion Zynismus bei der
Umschreibung der desaströsen Zustände der vereinfachten
Zugangsberechtigung.
Mal Hochschulreife, mal Zugangsberechtigung, mal ist es ein
vereinfachter Bachelorgrad. Heute gibt es schon Diplome (und Titel) bei
eBay zu kaufen...
Wenn andere nicht deiner Meinung sind liegt es wohl an deiner Kompetenz
zum Thema, diese macht ja bekanntlich unsympathisch.