Große Textanzeige

OP #1616905
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Hi,

ich brauche für meine Bühnensteuerung eine Anzeige auf der ich 4 Zeilen 
Text anzeigen kann, die auch aus 5m noch gut zu lesen sind.

Mein erster Gedanke war ein TFT Display im VGA-Modus zu verwenden, aber 
die sind ja wirklich Sauteuer.

Nachdem ich den Thread "Zeigt her eure Kunstwerke" gesehen habe überlege 
ich jetzt in Richtung LED-Matrix.

Was denkt Ihr darüber? Gibt es bezahlbare große LED-Module (monochrom 
reicht), oder macht man besser selbst eine Platine mit einer 
entsprechenden LED-Matrix drauf?

Bin für gute Vorschläge sehr Dankbar.

Gruß
Tom
Persönliche Seite #1616950
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Von Kingbright gibt es sogar LED-Matrixen mit 100mm Höhe: 
http://www.kingbright.com/manager/upload/pdf/TBA40-11EGWA%28Ver1189412198.9%29

Sonst kannst du als Faustregel nehmen: Texthöhe (7-8 Pixel) in cm = 
Leseweite mal ca.1.5 .... Bsp: 50mm Texthöhe = ca 7-8m Leseweite

Sonst kannst du mal hier schauen: 
http://www.kingbright.com/product_main1.php?product01=20050504115323&product02=20050526043255&lang=English#20050526043255

Ich würde dir diese empfehlen:
http://www.kingbright.com/manager/upload/pdf/TA23-11YWA%28Ver1189410861.9%29
oder
http://www.kingbright.com/manager/upload/pdf/TA24-11YWA%28Ver1189411556.8%29

Gelb kann man am besten lesen und mit 8 Pixeln in der höhe, kannst du 
auch unterlänge anzeigen. Z.B: bei einem g oder p ...
und 60mm kann man aus ca. 7-10m lesen
OP #1616985
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Danke für die Supertipps!

Ist Gelb wirklich am besten zu lesen? Auch bei Tageslicht? Ich hätte 
jetzt eher auf Rot getippt.

Wenn ich Unterlängendarstellen will, wie viele Pixel bleiben mir dann 
für die normalen Buchstaben?

Nimmt mann dann pro segment einen eigenen Controller-Chip?

Danke und Gruß
Tom
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1617056
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Nils S. schrieb:
> Ich glaube das sollte heisste Texthöhe x 1.5 = Leseweite
Ich glaube das sollte heissen
>>>>> Texthöhe (in cm) x 1.5 = Leseabstand (in m) <<<<<
Denn sonst habe ich 50 mm Texthöhe und eine Leseweite von ca. 75 mm ;-)

Für die, die sich etwas schwer tun bein umrechnen der ganzen 
Zehnerpotenzen wäre das dann mathematisch korrekt:
>>>>> Leseabstand = Texthöhe x 150 <<<<<
Das passt dann auch ganz gut zu meinem Monitor:
3mm Zeichenhöhe (naja, eher nur 2mm), 450mm Leseabstand.
Persönliche Seite #1617300
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Thomas Burkhart schrieb:
> Mein erster Gedanke war ein TFT Display im VGA-Modus zu verwenden, aber
> die sind ja wirklich Sauteuer.

Ein TFT-Monitor ist für unter 100 EUR* zu bekommen - dafür wirst Du kaum 
irgendwas mit LEDs zusammenbauen können; nicht, wenn es vier Zeilen mit 
relevanter Textmenge darstellen soll.

*) willkürliches Beispiel: 19" Diagonale bei 16:9-Seitenverhältnis, 
Reichelt, 86 EUR.
OP #1617684
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Nee Laufschrift reicht nicht, da ich auf der Bühne sehen muss was als 
nächstes dran kommt.

Aber ich hab grad mal bei Kingbright nachgefragt, die

2,3 inch 8x8 in Bi-Color kosten bei 1000 Stück 3€

D.h. bei 4 Zeilen a 8 Elementen macht das 96€, das ist gegenüber TFT auf 
jeden Fall unschlagbar.

Danke für den Guten Tipp, ich denke ich werde den Weg gehen.

Gruß
Tom
OP #1617720
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Das wird eventuell ein Produkt in kleiner Serie bei 32 Stück bin ich 
schon bei den 1000.

BiColor hat halt den Vorteil, dass ich verschiedene Zustände noch mal 
farblich hervorheben kann, z.B. aktiver zustand, ächster zustand, 
warnung

Bei dem Schaltungsansatz von Tim, sind die Bauteilkosten dank der 
Schieregister nicht allzu hoch.

Tom
Gast #1618667
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>D.h. bei 4 Zeilen a 8 Elementen macht das 96€, das ist gegenüber TFT auf
>jeden Fall unschlagbar.
17"-TFT Monitore gibt´s neu schon ab ca. 90 Euro
Dazu ein einfaches Motherboard mit nem völlig laschen Prozessor oder 
gleich nen alten PC (z.B. bei Pollin einen alten Desktop komplett für 
59,90 oder einen Mini Barebone für 69,90)
Zusammenstecken und loslegen.
Summe für alles: ca. 150 Euro!
Dabei musst du dir keine Sorgen mehr wegen Gehäuse machen, die 
Programmierung ist kinderleicht, Anschluss über LAN etc möglich..

Also da würd ich erst gar nicht anfangen, zu basteln!

Als Betriebssystem könntest ein Linux oder das Reactos draufmachen.

Und wenn du ein bisschen recherchierst, bekommst das ganze sicher noch 
günstiger!
OP #1618903
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Ihr seid echt super!

nee, das ganze soll ein Produkt werden.

Für die LED spricht einfach gut zu lesen auch bei Dunkler Bühne und bei 
4*8 Modulen super große Darstellung. So ne Platine kostet bei 20 Stück 
auch nur 30€ mit allen Modulen drauf. Dazu ein mega128 + XBee und ich 
bin glücklich.

Bloß kein ganzer PC soll ja klein und portabel sein, am besten in 
Alukoffer.

Gruß
Tom
Gast #1619714
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Ein PC ist nicht unbedingt groß!

Schau dich mal bei Kontron um. Da gibts Dimm-PCs die sind 68 x 40 mm 
groß. Da suchst du dir einen mit VGA und LAN raus. Dann nimmst du nen 
TFT-Monitor packst beides in n Gehäuse und gut ist. Dazu könntest du 
noch ne WLAN-Karte reinbaun dann brauchst du nur Strom...

Also wenn du das verkaufen willst würde ich an deiner Stelle die 
TFT+PC-Lösung bevorzugen die ist am Schluss wesentlich billiger und du 
hast mehr Features.

lg
OP #1619766
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Schon mal gekuckt, was die Kontron-Dinger kosten? Da nist Du ruckzug mit 
180€ dabei. Und wie gesagt lesbarkeit ist bei den LEDs auf jeden Fall 
besser. Das Ding soll wirklich nur Anzeigen. Zur Datenübertragung 
bekommt es ein ZigBee-Modul
Gruß
Tom

@Tim: Danke für das Angebot, ich komme sicherlich drauf zurück.
Gast #1619924
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Wenn Dir 180 Euro (meinetwegen für nix) bei diesem Projekt schon zu 
teuer sind, laß besser die Finger davon. Oder willst Du die Sachen 
nachher verschenken?

Ich würde einen guten TFT-Monitor (Größe nach Bedarf) und ein ATOM-Board 
nehmen, um die Hardware umgehend fertigzustellen. Dann kann man sehen, 
ob es so geht und was ggf. geändert werden müßte. Dabei hat man viele 
Spielmöglichkeiten, die Darstellung zu optimieren.

Warum ein fertiger Monitor erst aus seinem Gehäuse ausgebaut und neu 
verbaut werden soll, ist mir nicht klar. Die Teile sind so 'schlank', 
dass man sie komplett neu verkleiden kann.

Die Fummelei mit LEDs und irgendwelchen Controller-Chips sollte man nur 
dann angehen, wenn man genau weiß, dass die Hardware ausreichend sein 
wird (Farbe, angezeigte Schriftgröße, Schriftart, +++).
OP #1620133
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Tauwetter schrieb:
> Wenn Dir 180 Euro (meinetwegen für nix) bei diesem Projekt schon zu
> teuer sind, laß besser die Finger davon. Oder willst Du die Sachen
> nachher verschenken?

Ich denke Du verstehst die Anwendung nicht vollständig. Es geht darum 
einige Zeilen Text als Info an einen Künstler auf einer Bühne zu 
übermitteln und dass über einige Entfernung auch bei schlechtem Licht.

Die 180€ zusammen mit nem TFT sind wir dann schon bei 250€ sind mir als 
HK definitiv zu hoch, schließlich soll dieses reine Display nicht für 
nem 1000er verkauft werden. Außerdem mag ich keine PCs im Bühnenbetrieb. 
Bei nem µC weiß ich, dass er einfach läuft.

Tom
Gast #1620488
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>Ich denke Du verstehst die Anwendung nicht vollständig.

Mag ja sein. Was ich sagen will, dass es erfahrungsgemäß nicht sinnvoll 
ist, zu kleckern und sich mit 1000er Stückpreisen von LEDs zu verzetteln 
- gerade weil es sich um keine große Stückzahl handelt.

>Außerdem mag ich keine PCs im Bühnenbetrieb.

So ein Atom-Board bietet zu geringsten Kosten die Möglichkeit, 
TFT-Monitore mit viel Spielraum anzusteuern. Ein PC wird es dann daraus, 
wenn ein Betriebssystem + weitere Hardware (insbesondere mit vielen 
wackeligen Steckverbindern) dazu kommt.

Aber gut, Du wirst uns sicherlich über Deinen Erfolg informieren :-)

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