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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Programmer und compiler fuer Cortex M3


Autor: F. V. (coors)
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Hallo,

Ich habe hier im Forum schonmal rumgesucht, finde aber keinen 
uebersichtilchen Artikel, der mir wirklich weiterhilft.

ST Microelectronics STM32F103

Das soll der Controller werden mit dem ich den Einstieg versuchen will. 
Das hat den Grund, dass es dafuer Entwicklungsboards als auch fertige 
Module bei futurlec zu bestellen gibt.

Meine Fragen sind nun die folgenden:

1. Ist das eine gute Wahl? Habe noch nie was mit 32-bit uCs gemacht, 
daher bin ich mir nicht sicher.

2. Was braucht man da als Programmer fuer? Vorhanden ist ein AVR ISP 
mkII, aber der wird das ganze nicht unterstuetzen, oder? Wichtiger Punkt 
ist, dass das ganze nicht zu teuer wird (100 Euro max vielleicht). 
Selbstbau und opensource Projekte sind nur ne Option falls es nix 
kommerzielles guenstig gibt.

3. Was ist da die beste (kostenfreie) Entwicklungsumgebung?


Vielen Dank fuer die Hilfe beim Einstieg! Schon komisch, dass so viel 
ueber 32 bit Controller geredet wird aber der Einstieg dann doch so 
schwer ist.

Viele Gruesse,
Felix

Autor: Sebastian (Gast)
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Ich habe persönlich noch nicht mit dem STM32 gearbeitet. Meiner Ansicht 
nach wird der, neben JTAG, das es als zusätzliche Möglichkeit gibt, über 
einen seriellen Bootloader programmiert, ähnlich wie die LPC2000 von 
NXP.
Man kann, wenn man es professionell mag, einen Adapter in der Bucht 
kaufen:
Ebay-Artikel Nr. 130369789463

Es soll wohl GCC für STM32 geben. Wie ich gelesen habe, in Verbindung 
mit Eclipse als IDE einsetzbar. Kann dazu aber aus eigener Erfahrung 
nichts sagen, vielleicht gibt es ja ein fertiges Paket.

Autor: Star Keeper (starkeeper)
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Also für den Einstieg halte ich den STM32 für geeignet, da es dazu viel 
Material im Internet gibt. Auch bei ST selbst gibt es viele Beispiele 
AppNotes usw..

Als Programmer würde ich entweder einen selbst bauen (siehe OOCDLink) 
oder einen Segger J-Link empfehlen.

Einem Anfänger kann ich nur von einer OpenSource IDE abraten. Meiner 
Meinung nach ist von denen keine direkt nach der Installation 
einsetzbar. Die müssen immer irgenwie aufwändig an deine Hardware und 
Debugger angepasst werden. Was einen Anfänger durchaus schon überfordern 
kann.

Daher rate ich eher zu einer komerziellen IDE, als Testversion. Viele 
gibt es auch mit Codebeschränkung aber dafür mit unbeschränker Laufzeit. 
Ich finde Ride7 von Raisonance ganz gut. Da diese IDE mit gcc arbeitet 
kannst du später auch noch umsteigen auf eine OpenSource IDE wie Eclipse 
oder CodeBlocks.

Autor: F. V. (coors)
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Super, danke fuer die Info! Damit ist der Einstieg dann wohl zu 
schaffen.

Eine andere Frage habe ich noch zu den 3.3V Spannungsversorgung. Ist es 
da am besten fuer 5V devices dann nen Levelshifter basierend auf nem 
OP-Verstaerker zu benutzen oder gibt es da bessere Loesungen?

Vielen Dank!
Felix

Autor: Düsentrieb (Gast)
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also Felix, bzgl der 5V hilft oft der blick ins db....
der stm32 hat einige "5v tolerante" pins...
+
als einstieg würde ich den primer empfehlen,
haste die ride7 gleich dabei
http://www.sander-electronic.de/es0027.html

Autor: A. K. (prx)
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Ähnlich Raisonance, auch auf GCC basierend: Rowley Crossworks. Ist nach 
zeitbeschränkter Demo auch als Vollversion für Privat mit 150$ durchaus 
bezahlbar. Als Debug-Interface ist dafür neben Segger jede FT2232 
Variante einsetzbar, beispielsweise die Dinger aus dem hier assoziierten 
Shop.

Autor: A. K. (prx)
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F. V. schrieb:

> da am besten fuer 5V devices dann nen Levelshifter basierend auf nem
> OP-Verstaerker zu benutzen oder gibt es da bessere Loesungen?

Kommt drauf an wofür. Nicht alle 5V-Devices brauchen auch 5V-Pegel. OPV 
ist etwas krass, digital gibt's das auch: Pegelwandler.

Autor: F. V. (coors)
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Perfekt! Viele nuetzliche Hinweise... Ich denke nen Buch ist keine 
schlechte Idee, scheint ja doch nen groesserer Schritt zu sein.

Danke fuer den Link zum Pegelwandler Artikel, gelesen hatte ich den 
schonmal, muss ich aber irgendwie vergessen haben :)

Hoffe das hilft einigen anderen Um- und Einsteigern auch, vielleicht 
gibts da ja auch mal nen Tutorial zu oder so...

Felix

Autor: SEGGER - Til Stork (Gast)
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Hallo,

als IDE würde ich auch eine Trial Version einer kommerziellen IDE 
vorschlagen, mein persönlicher Favorit wäre aber das oben schon genannte 
Rowley CrossStudio (rowley.co.uk). Gerade für privat bekommst du da für 
150$ eine absolut professionelle Lösung. Als Debugger kannst von uns den 
J-Link Edu bekommen, das ist eine Version des J-Links für den nicht 
kommerziellen Einsatz (gibt auch Threads hier im Forum darüber) und 
kostet nur um die 60 Euro. D.h. für unter 200 Euro kannst du mit 
professionellen Tools arbeiten.

Gruß,
Til

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