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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik RFID Tierchip auslesen für Katzenklappe(Pollin Board)


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Autor: lochj (Gast)
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Hallo,
ich mache mal wieder eine neue Frage auf, da ich immer wieder die Frage 
nach den Tier -Tag -Auslesen lese, aber nirgends finde ich eine 
Realisierung.

Also ich möchte den RFID meiner Katzen auslesen, damit ich damit eine 
Katzenklappe öffnen kann. Eigentlich wollte ich mir ein fertiges Produkt 
kaufen, aber mich stört, dass die nicht am Ein- und Ausgang je einen 
Leser haben und zum anderen verstehe ich nicht, warum die keine Serielle 
oder noch besser Ethernet Schnittstelle haben.

Somit bin ich erst mal bei den Lesegeräten gelandet. Die meisten 
Lesegeräte sind fest auf ein Protokoll programmiert und die Hersteller 
haben immer geschrieben, das ein Tier Tag nicht gelesen werden kann.

Daher bin ich nun beim Pollin Board gelandet(Ist günstig und man kann 
gut dran rumlöten).
Also bestellt, zusammen gelötet und die Pollin Karte wird problemlos auf 
dem Display angezeigt. Zur Reichweitenerhöhung gibt es genug Themen da 
mache ich mir keine sorgen...

Doch was muss ich ändern, damit ich auf 135KHz komme???
Hier wäre ich Euch echt dankbar für Tips. Einen Tier RFID Glasröhrchen 
habe ich mir auch beschafft, doch das Pollin Board will einfach bei dem 
Tier Tag nichts anzeigen.(Spule ist die, die man zusätzlich bei Pollin 
zum Board bestellen kann)

Mein weiteres Vorgehen wenn ich die Katzen "lesen" kann: 
Reichweitenerhöhung auf ca 20cm und dann will ich das Atmel Testboard 
von Pollin Ethernet nehmen. Da kommt dann der große Controller drauf und 
ein Webserver. Dann möchte ich über Internet ein Protokoll auslesen 
können, wann welche Katze in welche Rcihtung gegangen ist.

Aber wie geschieben, erst mal muss ich die Tier RFID lesen können. Und 
da habe ich leider keine Ahnung, wie ich den Schwingkreis verändern 
soll.

Gruß Jörg

Autor: micha (Gast)
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Da ist ein Empfangschip U2270B von Atmel drauf. Schaust Du in das 
Datenblatt (bei Atmel zu finden) findest du:

Oscillator (Osc)
The frequency of the on-chip oscillator is controlled by a current fed 
into the RF input. An integrated
compensation circuit ensures a wide temperature range and a 
supply-voltage–
independent frequency which is selected by a fixed resistor between RF 
(pin 15) and VS (pin 14).
For 125 kHz, a resistor value of 110 kΩ is defined. For other 
frequencies, use the following

formula: R=14375/f0-5

Damit musst du R3 anpassen. Und dann wahrscheinlich eine passende 
Antenne/Spule wickeln...

Autor: Eddy C. (chrisi)
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Sprichst Du vom "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger", Best.-Nr. 810 059?

Hast Du einen Schaltplan?

Das Gerät oben liest nur EM4102. Somit hast Du nun folgende Tasks:

- Dekoder programmieren für EM4105 (der Tiertransponder)

- Trägerfrequenz erhöhen auf ca. 134.1kHz. Das klappt je nach Quarz mehr 
oder weniger gut, ist aber auch nicht so kritisch. Mal sehen, was Dein 
Schaltplan sagt, oder Dein Blick auf den Quarz.

- Anpassung Resonanzfrequenz des Antennenschwingkreises auf eben diese 
Frequenz

20cm Lesereichweite werden aber weder mit Karte und schon gar nicht mit 
Tiertag Glas 2.12mm drin sein.

Der Trick meine ich geht anders: Der Transponder sitzt im 
Hals-/Schulterbereich. Die Antenne sitzt bei Annäherung der Katze an die 
Klappe direkt darüber. Damit braucht es nur ein paar Zentimeter 
Lesedistanz.

Autor: lochj (Gast)
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Danke für Eure Antworten.
@chrisi: ja den Bausatz meine ich.

Also bei Atmel habe ich gefunden, das der U2270B für die Tierchips gehen 
sollte:
"
Can we use U2270B for ISO FDXB animal identification purposes (ISO 
11784/5)?

Answer:  The U2270B is able to down-link data via OOK modulation. Uplink 
data is also received in accordance with ISO 11785 FDXB by RF/32 data 
rate and Biphase coding.
"

Ich hoffe nur das Controller auf dem Board das auch so sieht;-) Er soll 
ja eigentlich nur die Rohdaten weiterleiten. Eine Auswertung kann ich in 
einem anderen Controller machen.

Es ist etwas blöd wenn ich nun an der Frequenz drehe, und nur annehme 
dass ich auf dem Display die ID sehen können ,üßte in wirklichkeit aber 
der Controller das Format gar nicht weiterleitet.
Werde wohl mal morgen in der Arbeit zu den Kollegen mit den KOs gehen. 
Da müssen wir mal schauen, ob wir das Board auf 135KHz gedreht bekommen.

In einem anderen Forum habe ich gelesen, das der Chip von 100 bis 150KHz 
kann. Es ist nur wichtig, dass natürlcih der Schwingkeis stimmt. Wenn 
ich nun mit meinem nicht zu doll daneben liege, müßte das Board doch 
jetzt schon beim Durchschieben der Transponders durch die Spule etwas 
zeigen!?

Gruß Jörg

Autor: lochj (Gast)
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So bin jetzt etwas weiter. Muss aber nun den Tiny 2313 überreden den 
Tierchip zu lesen.

Was muss ich änder, damit das geht??
"Config Hitag = 64 , Type = Em4095 , Demod = Pind.3 , Int = @int1 
'konfiguriert den Timer und die Variablen für HITAG" so steht das im 
Pollin Code.

Ich habe mir das BASCOM als Demo geholt und möchte damit auch arbeiten. 
Doch aus der LIB werde ich nicht schlau. Was muss ich bei CONFIG 
eintragen, damit ich EM 410x lesen kann?

Kann mir da jemand helfen?

Gruß Jörg

Autor: M. K. (kichi)
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lochj schrieb:
> Was muss ich änder, damit das geht??

lochj schrieb:
> Was muss ich bei CONFIG eintragen, damit ich EM 410x lesen kann?

Vermutlich kannst du die mitgelieferten Funktionen nicht nutzen, da die 
Tiertransponder nicht "Hitag-Kompatibel" sind. D.h. du wirst dir eigene 
schreiben müssen.

Autor: M. K. (kichi)
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Wie sieht die Mechanik (Verriegelung) der Klappe bei dir aus, also wie 
hast du das gelöst?

Autor: lochj (Gast)
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Hallo,
also bei der Verriegelung bin ich noch lange nicht;-) Ich will erst mal 
das "Erkennungsproblem" lösen.
Sobald die Katzen erkannt werden, mache ich mich an die Mechanik. 
Momentan schwebt mir eine Magnetverriegelung vor. Ich denke aber, die 
wird zu schwach sein.
Ich werde mir wohl jemanden suchen, der eine PetPorte hat um zu schauen, 
wie es da gelöst wurde.

Zu der Erkennung: Ich habe mir nun in Australien Testboards bestellt. 
Die sind auf 135KHz abgestimmt und sind Animal Konform(FDX-B/HDX RFID 
Reader). Mal schauen ob die den Europäischen Standard lesen können 
(http://www.priority1design.com.au/shopfront/).

Gruß Jörg

Autor: Michael K. (Gast)
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lochj schrieb:
> Ich werde mir wohl jemanden suchen, der eine PetPorte hat um zu schauen,
> wie es da gelöst wurde.
Nicht so einfach nachbaubar, zumindest nicht ohne Maschinen. Deswegen 
fragte ich... ;-)

lochj schrieb:
> Zu der Erkennung: Ich habe mir nun in Australien Testboards bestellt.
Welche(s) genau von der Seite?

Autor: Baldur (Gast)
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lochj schrieb:
> also bei der Verriegelung bin ich noch lange nicht;-)

Hallo Leute.

Ich finde diese Diskussion wahnsinnig interessant, weil ich sowas auch 
bauen will.  Da ich aber (stark) begrenzte Kenntnis von den 
Ausleseverfahren und Möglichkeiten habe, ist mir zuerst die Lösung für 
die Mechanik eingefallen ;-)

Man nehme eine elektrische Türentriegelung.
Dazu legt man den Türöffner von unten an die Klappe. Diesen kann man mit 
einem Relais von einem Ausgang des RFID-Leserbords ansteuern. Nähert 
sich die Katze zieht der E-Magnet im Öffner an und die Katze kann rein/ 
raus.

Und jetzt folge ich gespannt Eurem "Fachchinesich" über Quarze und so. 
Später wird mir Wikipedia alles ausreichend erklären :-)

Es lassen sich ja auch Szenarien erstellen, bei denen das Tier raus und 
nicht rein soll, oder anders herum. Das kann man durch zwei RFID-Leser 
realisieren. Aber wie man das Schaltungstechnisch lösen kann? Des woas i 
nett, aber vielleicht einer von Euch?

Bis dann.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Dir ist klar, daß sowas laut Antidiskriminierungsgesetz verboten ist? 
Man darf keine Katzen diskriminieren.

Schnell weg, eh die Klappe zufällt...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Wenn du um die Katzenklappe herum, alles mit Alufolie auskleidest, 
sollten zwei Leser auf den getrennten Seiten sich jeweils nicht sehen 
können. Die Tags also schön getrennt erkennen.

Autor: Micha (Gast)
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Abdul K. schrieb:
> Wenn du um die Katzenklappe herum, alles mit Alufolie auskleidest,
> sollten zwei Leser auf den getrennten Seiten sich jeweils nicht sehen
> können. Die Tags also schön getrennt erkennen.

Ist das auf jeden Fall nötig? Ich hätte vorgeschlagen die Antennen 90° 
zur Klappe zu montieren, da Katzen den Chip normalerweise an der 
Halsseite haben.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Mußte probieren. Hängt von der Reichweite der Teile ab.

Autor: Baldur (Gast)
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Micha schrieb:
> Ist das auf jeden Fall nötig? Ich hätte vorgeschlagen die Antennen 90°
> zur Klappe zu montieren, da Katzen den Chip normalerweise an der
> Halsseite haben.

Hmm, warum nicht die Antennen auf einer starren Rückwand (Kunststoff o. 
ä.)laminieren (wasserdicht) und diese in ein paar Zentimetern Entfernung 
von einander auf dem Boden montieren?

Da der Transponder in geringer Höhe an der Tierschulter sitzt, sollte 
die Entfernung dazu keine Rolle spielen...Das wäre mal das erste was mir 
dazu einfällt.

Autor: Micha (Gast)
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Baldur schrieb:
> Hmm, warum nicht die Antennen auf einer starren Rückwand (Kunststoff o.
> ä.)laminieren (wasserdicht) und diese in ein paar Zentimetern Entfernung
> von einander auf dem Boden montieren?

Kann man auch machen, klar. Seitlich hast du allerdings nicht das 
Problem, dass das Ganze wasserdicht sein muss und der Leseabstand ist 
auch geringer, was bei den kleinen Glastags von Vorteil ist.

Autor: Michel R. (michel_r)
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@Jörg
Wie weit bist du mit deinem projekt gekommen?
Konntest du den chip auslesen bzw. die Katzen identifizieren?

gruss rac

Autor: matthias (Gast)
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Hallo,
ich bin beim googeln nach einer Lösung für das Problem hier gelandet.
Ich hab hier eine einfachere Lösung dafür: es werden bei Pollin nicht 
nur die Transponderkarten, sondern auch -schlüsserlanhänger angeboten. 
Also warum nicht der Katze ein Halsband umhängen und den Anhänger dran?
Wenn "nur" das Problem mit der Katzenklappe gelöst werden soll, reicht 
dass. Wenn man natürlich zur inneren Befriedigung den Tier-RFID auslesen 
will bringt einen das auch nicht weiter. :-P

Gruß
Matthias

PS: Ups.. Der Thread ist ja auch schon einbisschen verstaubt. Aber jetzt 
hab ich das schon alles getippt.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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matthias schrieb:
> Also warum nicht der Katze ein Halsband umhängen und den Anhänger dran?

Nur so als Denkansatz: Unsere Katze "verlor" pro Woche etwa zwei 
Halsbänder.
Da das langsam ins Geld ging, entschieden wir und dafür, keine weiteren 
Bänder mehr zu kaufen. Das ist sicherlich bei vielen Katzen so.

Autor: Michael K. (Gast)
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Christian H. schrieb:
> Nur so als Denkansatz: Unsere Katze "verlor" pro Woche etwa zwei
> Halsbänder.
Richtig. Und wenn man ein stabileres verwendet, muss man damit rechnen, 
dass man zwischendurch eine Katze "verliert" - an irgendeinen Baum oder 
Strauch z.B.

Autor: Richard B. (richard7)
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es gibt auch Glas rfid Chips auf 135khz- ab zum Tierarzt und einen 
zweiten Chip implantieren

Autor: Michael K. (Gast)
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Richard B. schrieb:
> es gibt auch Glas rfid Chips auf 135khz- ab zum Tierarzt und einen
> zweiten Chip implantierenBeitrag melden | Bearbeiten | Löschen |
Wieso einen zweiten? Einer sollte doch reichen, nicht?

Autor: Ferdi (Gast)
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Hallo

Ich habe auch mit dem Pollinboard mit einem Tiertransponder 
experimentiert.

Das Board kann gut auf 100 kHz für unsere Zugangskontrolle und 134 kHz 
gebracht werden.

Aber mit dem Tiertransponder ging es nicht. Diese Transponder dürfen 
zwei verschiedene Modulationsarten verwenden. Je nachdem welchen 
Hersteller man erwischt hat, geht es mit dem Pollinboard nicht.

Ich werde es jetzt mit einem EM4095 versuchen. Der ist genau für diese 
Modulationen geeignet.

Rainer

Autor: Michael K. (Gast)
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Ferdi schrieb:
> Aber mit dem Tiertransponder ging es nicht. Diese Transponder dürfen
> zwei verschiedene Modulationsarten verwenden. Je nachdem welchen
> Hersteller man erwischt hat, geht es mit dem Pollinboard nicht.
Was konkret meinst du damit?

Ferdi schrieb:
> Ich werde es jetzt mit einem EM4095 versuchen. Der ist genau für diese
> Modulationen geeignet.
Der U2270B vom Pollin-Board ist laut Datenblatt ebenfalls für "Animal 
Identification" geeignet. Hast du die Firmware von der Pollin-Seite 
verwendet? Ich denke, dass dort der Hund begraben ist...

Autor: lochj (Gast)
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Hallo,
also das Pollin Board würde wohl gehen, es geht aber definitiv nicht mit 
der Firmware.
Hier muss ein anderes Protokoll implementiert werden. Dieses habe ich 
leider nicht hinbekommen.
Das Protokoll muss nach der ISO11784/11785 programmiert sein. Daher 
gehen alle Kauf-RFID die man normal im Internet kaufen kann nicht.

D.H. der TAG kann einfach nicht gelesen werden.
Somit muss man einen TAG Reader suchen, welcher "Animal Tag RFID Reader 
FDX-B" beherrscht.
Diesen habe ich in Australien gefunden;-)
Die Adresse ist:
http://www.priority1design.com.au/products.html

Hier habe ich mir das "Micro Sized RFID Reader Writer modules" und das 
"Low cost Animal tag and RFID Reader Writer module
with External Antenna" bestellt.
Es gibt die einmal mit USB und mit Seriell. Beim Seriellen möchte ich es 
mit dem Pollin AVR Board verbinden.

Das Gute zuerst. Ich kann mit dem Board die TAGs lesen. Die liefern eine 
Software und eine richtig gute Beschreibung mit.

Jetzt muss ich die Antennenreichweite erhöhen!! Momentan liegt die bei 
ca. 1cm. Gut, die Frequenz liegt auch noch etwas daneben. Trotzdem 
benötige ich ca. 20cm.

Leider habe ich nicht so viel Ahnung von Analogtechnik und versuche mich 
gerade schlau zu machen.

Wenn mir da jemand Tipps geben könnte, wäre das genial...


Gruß Jörg

Autor: Michael K. (Gast)
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lochj schrieb:
> "Low cost Animal tag and RFID Reader Writer module with External Antenna"
Kannst du mal Bilder von den Teilen machen auf denen man was erkennt? 
Würde mich mal interessieren was da so alles verbaut ist...

Autor: Ferdi (Gast)
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Hi

Die ISO 11785 sieht FDX (AM-PSK wie Pollin) oder HDX (FSK) Modulation 
vor. Beide sind erlaubt und werden auch bei den Transpondern verwendet.

Der U2270B vom Pollinboard kann kein FSK. Habe ich mit einem noch steril 
verpacktem Chip vom Tierarzt getestet. Damit kann er natürlich "Animal 
Identification", solange diese ASK verwenden, was aber nur wenige 
machen.

In der ISO 11784 sind dann noch die beiden für FDX und HDX 
unterschiedlichen Protokolle beschrieben die nicht zu normalen 64 Bit 
Transpondern kompatibel sind. Die kann das Programm im Pollinboard 
sicher auch nicht.

Der EM4095 scheint das auch nicht zu können. Als Beispiele sind bei ihm 
auch die ISO11784/85 angegeben. Aber auch nur AM-PSK.

Rainer

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Was soll denn AM-PSK sein? Eigentlich schließen sich beide 
Modulationsarten gegeneinander aus.

Autor: Peter (Gast)
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Hi ich würde gerne zur Lösung beitragen!

Da ich kein elektroniker bin bitte ich um nachsehen.
Aber ich habe eine Pet Porte, die ich gerne an einem Pc anschliesen 
würde, um ggf sehen zu können, wer wann rein und raus gegangen ist. Also 
wenn sich jemand das ganze ansehen möchte kann er dies gerne tun. PLZ 
bereich 564XX.

MFG

Peter

Autor: Ethan Arnold (Gast)
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Hi,

ich sitze hier gerade mit einer geöffneten SureFlap und hab mal geguckt 
wo ich welche Signale finde. Das Teil läuft mit einem PIC16F685 und wenn 
ich mich nicht irre, kommen an 2 der Testpads auf der Platine (verbunden 
mit RA0 und RA1) ein Manchestercode mit 4800bps an, das könnte evtl das 
RFID rohsignal (für ttl aufbereitet) sein oder? Habs leider noch nicht 
geschafft das Signal einen gelesenen Chips auf dem Oszi einzufangen, 
bisher nur Nullen, aber ich bin ziemlich zuversichtlich daß es das ist. 
(Wird nur ca. 15seks aktiv wenn die Lichtschranke unterbrochen wurde)

Hatte irgendwie gehofft daß die PIC die gelesenen Tags auch über UART 
rausgibt... scheint aber nicht so.

Hat noch jemand mit einem SureFlap rumgebastelt? Hab jetzt eigentlich 
keine Lust den Manchestercode auch noch selbst zu dekodieren...

Gruß,
Ethan

Autor: DocBMuc (Gast)
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Hi Ethan,
hi alle,

zuerst einmal hab ich vor ca. 3 Jahren genau die gleichen Versuche 
gemacht mit dem ATMEL-RFID-Transceiver. - Erfolglos.

Deshalb würde mich interessieren, welcher Transceiver (RFID-Chip) in der 
PetPorte verbaut ist...

Zum Thema "Klappe":
Ich würde keine Klappe im herkömmlichen Sinne bauen, sondern eine 
tatsächliche "Türe", die motorisch auf- und zugeht. Das könnte z.B. auch 
ein kleines, motorisiertes Iso-Glasfenster ausm Baumarkt sein. Als 
Motorisierung würde ich Modellbauservos (Powervariante) einsetzen. Sind 
einfach anzusteuern (PWM) und haben ziemlich Drehmoment.

Grüße!

Autor: Stefan B. (blueberlin)
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gibt es diese von "lochj" beschriebenen "Low cost Animal tag and RFID 
Reader Writer module with External Antenna"

auch irgendwo im deutschland zu kaufen ? und vielleicht mit deutscher 
beschreibung?

Autor: Katzenliebhaber (Gast)
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>Zum Thema "Klappe":
>Ich würde keine Klappe im herkömmlichen Sinne bauen, sondern eine
>tatsächliche "Türe", die motorisch auf- und zugeht.

Sorry, das halte ich für eine sehr sehr schlechte Idee. Wenn deine 
Schaltung eine Fehlfunktion hat, wird die Katze eingeklemmt und stirbt 
möglicherweise einen qualvollen Tod.

Autor: lochj (Gast)
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Hi,
die PetPorte hat einen eigene µC worin das Protokoll implemetiert sein 
musss. Hier ist kein bekannter Baustein drin.
Und den Baustein, den ich aus Austalien habe, gibt es auch nur da.
Dieser geht perfekt( Ist auch richtig einfach die Sache). Leider kenne 
ich mich nicht mit Antennentechnik aus, da ich momentan den Tag in die 
Antenne reinhalten muss, damit es geht. Das ist schon sehr dumm.

Autor: Michael K. (Gast)
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lochj schrieb:
> die PetPorte hat einen eigene µC worin das Protokoll implemetiert sein
> musss. Hier ist kein bekannter Baustein drin.
Richtig. Ein PIC und noch ein 0815-Analogteil, dessen Bezeichnung ich 
gerade nicht mehr weiß. Ich hatte mal eine geöffnet und ein paar Bilder 
gemacht. Falls Interesse besteht kann ich die bei Gelegenheit hochladen.

Autor: tobias t. (ibot10110)
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Hallo,

ich habe genau das gleiche vor und würde gerne eine eigene Katzenklappe 
bauen. Falls es einer von euch mittlerweile erfolgreich geschafft hat, 
wäre ich über Informationen dankbar :)

tobias

Autor: Peter Z. (Gast)
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Katzenklappe ist es nicht, aber das auslesen unseres Hundes hat 
funktioniert ;-)

Beitrag "Animal Tag RFID Reader FDX-B Tierchip Transponder"

Autor: tobias t. (ibot10110)
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Hört sich gut an ;) Eine Katzenklappe bekomme ich schon hin, nur das 
Auslesen des Chips ist mein Problem. Verrätst du mir welche Hardware du 
dazu verwendet hast und auf welche Entfernung das Auslesen klappt? Und 
mich würde interessieren für was du den Chip deines Hundes auslesen 
willst wenn du keine Hundeklappe baust? :-D

Autor: tobias t. (ibot10110)
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Dumm von mir, ich habe den Link in deinem Beitrag übersehen, sorry :)

Autor: Sebastian-L (Gast)
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Hey

hab dazu mal ne Idee:

Denk doch mal über ne Mechanik nach die von innen immer öffnet und von 
außen den Chip braucht. dann brauchst du nur einen Leser.
beim hinausgehen kannst du ja dann nach dem öffnen der klappe den chip 
von außen auslesen.

Autor: tobias t. (ibot10110)
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Hey

Gute Idee, ich denke so werde ich es machen. Ich habe mir jetzt auch mal 
das IC bestellt(Melexis MLX90109). Falls ich es zu einer 
funktionsfähigen Katzenklappe schaffe werde ich berichten.

Autor: Jan (Gast)
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Zum Thema Reichweiten:

Warum baut man nicht einen kurzen Tunnel, der mit einem Rippen-Vorhang 
("Wischmob") versehen ist...? An der linken Seite in Schulterhöhe wird 
dann die Antenne angebracht, und beim Durchstreifen kommt man so der 
Katzenschulter sehr nah...

- Ich fange gerade erst mit dem Thema an (gleiche Zielsetzung) und hätte 
das Problem natürlich auch liebend gerne über eine Erhöhung der 
Reichweite gelöst. Aber als Einstieg/Zwischenlösung würde ich das so 
probieren.

Gruß, Jan.

Autor: Cola (Gast)
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Hallo Leute

Alle haben die gleichen Probleme / Fragen :)
Deswegen kurz meine Frage diesbezüglich...

Wäre es möglich per USB mit folgender Platine und Spule den Chip 
auszulesen?
http://www.priority1design.com.au/shopfront/index.php?main_page=product_info&cPath=1&products_id=23

http://www.priority1design.com.au/shopfront/index.php?main_page=product_info&cPath=1&products_id=39

Bin an einer "Maus-Erkennung" am arbeiten und müsste einen Auslöser für 
die Erkennung haben, dafür eignet sich natürlich die Erkennung per Chip.

Gruss und Danke für eure Antwort

Autor: Oliver (Gast)
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Hallo,
da ich mich mit dem gleichen Problem beschäftige, bin ich auf diese 
Diskussion gestoßen.
Nach längerem suchen und bin ich auf die Firma TecTus gestoßen die 
fertige Boards für die Tiererkennung anbieten. den Link habe ich hier:

http://www.tec-tus.de/de/anwendungen/tier-identifikation-von-haustieren-und-zuchttieren

Vielleicht hilft das weiter.
Gruß
Oliver

Autor: Nadine Peters (Gast)
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Wer einen Sensor für Ein- und Ausgang braucht sollte sich mal die 
DualScan von Sureflap ansehen.

Hie gibts eine Übersicht zu den Funktionen: 
http://www.katzenklappe-chip.de

Meines Wissens nach, ist dieses Modell, das einzige, dass mit zwei 
Sensoren arbeitet.

Autor: Schaulus Tiger (Gast)
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Zwei funktionierende Katzenklappen ;)

http://imgur.com/Ief2A

http://imgur.com/gallery/DWlnhRX

Autor: Zauberkopf (Gast)
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Wurde in einem anderen Foum vor kurzem auch behandelt...

Autor: Stephan (Gast)
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Wir haben 2 Katzen, beide gechippt.
Eingangskontrolle erfolgt per Chip. Raus kann jeder.
Über einen mechanischen Riegel kann man einstellen, in welche Richtungen 
die Klappe öffnet. Wenn es dunkel wird dürfen die Katzen nur noch rein 
aber nicht mehr raus.
Meine Frau macht sich immer Sorgen, ob die beiden Katzen jetzt da sind 
oder nicht. Daher würde ich das gerne zusätzlich messen.
Nach dem durchlesen der Diskussion hänge ich jetzt glaube ich einfach 
eine wildtierkamera auf :-)

Autor: bernhard (Gast)
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hi

habe seit einigen Jahren eine SureFlap Katzenklappe welche ich von 
Anfang an durch einen zusätzlichen Magneten in der Klappe und zwei 
Reed-Kontakte im Gehäuse/Tunnel aufgebohrt hatte - die Kontakte wurden 
durch einen raspberry aufgewertet und ein syslog-File erzeugt, wo ich 
protokolliert bekam, wann meine (eine) Katze raus und wieder rein ging.

Vor einigen Monaten machte ich mir Gedanken wie sich das auf 2 (oder 
mehr) Katzen erweitern läßt - ich habe mich umgeschaut, ob und wie sich 
die rfid-id der SureFlap entlocken läßt - so bin ich auf diesen (und 
andere Threads) in dem Board gestossen.

Inzwischen hab ich ein aufbereitetes rfid-Signal der SureFlap angezapft 
und werte dieses (wie auch die reed Kontaktakte) mit einem zusätzlichen 
pic16f1459 aus - und - dieser liefert mir jetzt neben der in/out-Info 
auch die rfid-id über usb-schnittstelle an den raspi ...

Wenn jemand Interesse hat kann ein paar Details posten ... :-)

Autor: M. K. (kichi)
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bernhard schrieb:
> Wenn jemand Interesse hat kann ein paar Details posten ... :-)

Ich habe Interesse. Ich habe das zwar erstmal auf Eis gelegt, werde das 
aber in naher Zukunft sicher angehen.

Autor: Dieter R. (dieter_r)
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bernhard schrieb:
> Wenn jemand Interesse hat kann ein paar Details posten ... :-)

Unbedingt. Meine aktuellen Versuche an der Sureflap irgendwelche Signal 
außer dem Sendersignal zu erkennen, sind leider noch nicht von Erfolg 
gekrönt.

BTW, ich hätte auch am Schaltplan Interesse, sollte den jemand schon mal 
erstellt haben.

Autor: Dieter R. (dieter_r)
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Einen Schaltplan für Version "ISS E" kann ich nun selbst liefern. Kann 
aber sein, dass noch der ein oder andere Fehler drin steckt, wie das 
halt so ist, wenn man eine bestückte Platine in einen Schaltplan 
zurückverwandelt.

Autor: Bernhard D. (rwx4711)
Datum:
Angehängte Dateien:

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@Dieter R: Du hast offensichtlich eine ganz andere Klappe als ich - 
meines ist die ganz normale SureFlap Katzenklappe (nix DualScan, 
PetDoor, Connect o.ä.) - ein interessanter Link zu den Varianten tw mit 
Bilder der Innereien: https://fccid.io/XO9

Ich hab von meiner keinen Schaltplan gemacht - hab mich eher pragmatisch 
auf Suche gemacht mit Hausmitteln fast ohne Oszi. Zuerst alle Signale an 
dem PIC16F685/690 nach was mit 134kHz oder noch besser nach 134kHz/32 
abgesucht, habe aber mit einem Digitaleingang meines 2.PIC's nichts 
brauchbares gefunden. Dann die Signale des LM2902 OPV auf der Platine 
verfolgt und mir diejenigen, die direkt oder indirekt Richtung PIC gehen 
mit einem mir relativ einfach zugänglichen analog Oszi angeschaut - das 
einzig brauchbare Signal schien mir Pin 1 des LM2902 zu sein, welches zu 
RC6 des PIC führt. Es ist ein Signal welches, wenn ein RFID gelesen 
wird, mit 134kHz/32 wechselt, der Bitrate des fdx-b Protokolls - siehe 
http://www.priority1design.com.au/fdx-b_animal_identification_protocol.html 
. Allerdings osziliert das Signal im Bereich 0-5V um 2.5V und hat den 
134kHz Träger mit ca 1V obendrauf.

Danach hab ich das Signal an den Analogeingang RC2=C2IN2- des 
Komperator2 meines PIC16F1459 gelegt und es mit 2V (das lieferte die 
besten Ergebnisse) aus dem DAC verglichen. Der Komperator macht 
Interrupts, die zeitlichen Abstände werden mit einem Timer gemessen und 
ausgewertet und ... nach ca 6 Wochen hatte ich die erste ID erfolgreich 
gelesen.

Ein paar Worte zur Zuverlässigkeit: Die Surflap macht das Erregerfeld an 
wenn die Lichtschranke unterbrochen wird und im Allgemeinen wieder aus, 
sobald sie den RFID erfolgreich gelesen hat. Manchmal ist sie ein bissi 
besser/schneller als mein PIC - sie hat den Chip gelesen, macht aus und 
mein PIC hat keine Chance mehr. Passiert im praktischen Betrieb ca 1 von 
10x wenn die Katze reinkommt - rauswärts hängts von der Geschwindigkeit 
ab mit der die Katze durchstürmt - zu schnell und weder Sureflap noch 
mein PIC bekommen was mit - passiert ca 2 von 10x

Anbei mal Bildchen der orginalen Platine mit dem gekennzeichneten Signal 
- der komplette C-Code folgt noch, sowie ein paar Bilder des Einbaus ...

Autor: Nachdenklicher (Gast)
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Aus aktuellem Anlass (bis zu zwei Katzen bei meinen Eltern, die rein und 
raus marschieren, wenn man ihnen die Tür öffnet, Katzenklappe ist nicht 
angedacht) - je nach Mentalität und Sportlichkeit der Fellnase sollte 
man das noch um eine Bildverarbeitung erweitern, die die Schnauzenpartie 
der Katze darauf untersucht, ob da quer eine Maus drin hängt oder nicht. 
Mit Maus kein Zutritt. ;-)
Wenn man schon dabei ist, kann man natürlich die RFID-Nummer verwerfen 
und einfach FaceID machen. Was beim Menschen klappt, klappt auch bei 
Katzen, ich kenne jedenfalls keine zwei Katzen, die identische Gesichter 
haben.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Nachdenklicher schrieb:

> Mit Maus kein Zutritt. ;-)

Freu Dich doch, wenn Deine Katze auch Dich mit Futter versorgen will.
Das nennt man dann "wahre Liebe". :-)

Autor: Nachdenklicher (Gast)
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Ich weiß, wie sie das meint. Aber wenn sie die tote Maus irgendwo unterm 
Schrank deponiert, fängt das Liebesgeschenk halt irgendwann an, streng 
zu riechen. ;-)
Und ganz ehrlich - Mäuse sind jetzt nicht wirklich mein Leibgericht.

Noch lustiger wirds, wenn der Tiger, so wie der meiner Eltern, eine 
lebende Ratte mit nach Hause schleppt und im Haus frei läßt.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Nachdenklicher schrieb:

> Noch lustiger wirds, wenn der Tiger, so wie der meiner Eltern, eine
> lebende Ratte mit nach Hause schleppt und im Haus frei läßt.

Tja, dann musst Du Dir Dein Essen eben selber fangen. Ich habe
zwar selbst keine Haustiere, kenne das Problem aber von Freunden.
Eine solche "Mauserkennung" ist sicherlich mehr als nützlich.

Autor: Michael_O (Gast)
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Hallo,

bei uns funktioniert eine (gekaufte) Klappe mit 3 gechippten soweit 
einwandfrei, eigene kommen rein und raus (raus ja immer).

Ob sie jetzt ne Maus oder ähnliches dabei haben, erkennt die Klappe 
natürlich NICHT, das erkennen wir aber bei noch lebenden Mäusen direkt, 
bei bereits toten Mäusen einigermaßen zuverlässig nach einiger Zeit 
(weiß natürlich NICHT, wie lange die da schon liegen, wenn ich eine, mit 
der Nase geortet, finde).

Aber, seit einiger Zeit hatten wir plötzlich 4, 5, 6 Katzen, teilweise 
auch mit ganz anderem Fell im Haus. Klappe ging aber einwandfrei.

Bis ichs eher durch Zufall beobachtet habe, die nehmen ihre "Kumpels" 
ganz dicht hinter sich, die Klappe kann zwischendurch garnicht mehr 
zufallen, weil sie sozusagen in Kolonne durch die Klappe gehen, eine mit 
Chip vorne dran, Rest hinterher :-))))))))

Viele Grüße, Michael

Autor: Bernhard D. (rwx4711)
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Mein Ziel war ja die RFID aus meiner auch gekauften Klappe mit in ein 
syslog-File zu bekommen - wann meine (eine) Katze rein und raus geht 
wird schon länger geloggt - und auch eine Innen- und eine Aussen-Kamera 
getriggert. Beim Maustransport sieht das in etwa so aus (hab bessere 
Bilder aber auf die Schnelle nicht gefunden) :-))))))

Autor: Dieter R. (dieter_r)
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Bernhard D. schrieb:
> @Dieter R: Du hast offensichtlich eine ganz andere Klappe als ich -

Was daran liegt dass meine PetPorte ist, deine Sureflap. Habe ich jetzt 
erst bemerkt.

Die Elektronik ist dennoch sehr ähnlich: Steuerung per PIC, LM324 zur 
Signalaufbereitung, deine hat Transistoren zur Türöffnung und 
Spulenansteuerung, meine den L293D.

Allerdings hatte ich (solange mein Testmodell noch funktionierte) nur 
die 134kHz gefunden, keinen Teiler davon. Tests kann ich derzeit nicht 
mehr machen, vermutlich habe ich bei der Signalverfolgung etwas 
verbockt. Ich fürchte der PIC hat was abbekommen.

Autor: Dieter R. (dieter_r)
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@Bernhard: Ich hoffe mal, das Signal zum PIC sah bei dir so ähnlich aus. 
Je nach Annäherung des Tags variiert das Signal allerdings ziemlich 
stark.
Weißt ob die ersten Peaks denn eine Bedeutung haben? Oder beginnt der 
nutzbare Bereich mit den sauber erkennbaren Pulsen? Laut Protokoll soll 
es ja mit 10000000000 beginnen.
Ich habe mal testweise mit Komparator auf (Max-Min)/2 die Pulslänge 
ermittelt, allerdings schwanken die so stark, sinnvolle Werte erhalte 
ich da nicht. Oder habe ich was bzgl. der Auswertung falsch verstanden?

Autor: Bernhard D. (rwx4711)
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@Dieter: Sieht doch schon gut aus das Signal :-) Wenn ich die Perioden 
zwischen x=0.04 und 0.06 zähle komm ich auf gut 8 - wenn ich rechne 
0.02s/(1/134kHz*32)=8.375 - was man da sieht sind "halbe Nullen" - ein 
paar 1-Bits könnten die Langen am Anfang sein.

Dass das Signal entfernungsabhängig von unbrauchbar bis "da bekommt man 
einen richtigen Pattern raus" variiert hatte ich eigentlich so erwartet.

Ich hatte dann angefangen für jeden kurzen Wechsel ein 's', für einen 
langen Wechsel eine '1' , einen viel zu kurzen bzw einen viel zu langen 
Wechsel ein 'x' bzw ein 'X' in einen maximal großen char-Buffer zu 
schrieben und dann das Pattern ausgegeben. Danach mit nem Editor die 
'ss'-n durch '0' ersetzt und nach längeren Folgen aus 0und 1 gesucht - 
und fündig geworden. Mag dann etwa so aussehen :-) :
XX0X000000sY000001000000000001X10X1XsXsXsXsXsXsXsXXXXXsXXXsXXXXXsXsXXXsX 
XXXXX0X000X00XXXXXsX10X00X000XXXXXsY000000001X11000000000000001000000000 
010100000111001110110011111110010110111101100011000011110000000010000000 
111000011111110000110000000010000000010000000010000000000101000001110011 
10110011111110010110111101X001X00011110000000010000000111000011111X000sY 
1000000001  (Y ist ein ungepartes s gefolgt von 1)

Hat man einmal die Startfolge + die 10x 9bits für die Nutzinfo gefunden 
ist die automatische Auswerung nur noch Fleissarbeit. Das Startpattern 
ist 10000000000 - ja - aber das LSB kommt zuerst! Also kommen zuerst 20 
kurze Wechsel gefolgt von einem Langen - bis ich das gerafft hatte 
brauchte ich die Ruhe einer Zugfahrt um auf die 0'n und 1'n zu schauen 
und den Soll-Pattern darin zu finden.

Muss den Code noch mal bissi reviewen und kommentieren (und ich werde 
Debug Kram drin lassen) und ihn (hoffentlich) nach dem nächsten 
Wochenende posten.

Autor: Dieter R. (dieter_r)
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Ein wenig bin ich inzwischen auch weiter gekommen, Plan B. Mit einem am 
Arduino angeschlossenen RDM6300 kann ich nun auch von 134kHz Tags die 
demodulierten Rohdaten lesen. Reichweite ist zwar minimal, aber es geht. 
Ich erhalte so zumindest relativ einfach Datensätze, und zu Fuss habe 
ich mal eine Tagnummer ermittelt, 
http://www.gizmolab.co.za/fdx-b-protocol/ und dein Text oben war 
ziemlich hilfreich dabei.
Langsam verstehe ich, wie das ganze aussehen soll. Das LSB am Anfang ist 
nicht gerade hilfreich dabei ;)

Umsetzung des ganzen in Software steht auf einem ganz anderen Blatt...

Autor: Bernhard D. (rwx4711)
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Super spät aber doch: Mach jetzt 3 Beiträge:

1) Beschreibung mit Bildern
2) Source Code des PICs
3) Source Code der Software die auf dem Rasperry Pi läuft

Viele Grüße
Bernhard

Autor: Bernhard D. (rwx4711)
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Teil 1

Beschreibung meiner SureFlap Erweiterungen - hab folgendes gemacht:

o Vierwegeschalter ist fernsteuerbar - dazu hab ich in die Klappe einen 
Schrittmotor eingebaut - Schaltknopf sitzt auf dessen Welle und hat 2 
Endanschläge

o Einlassriegel ist auch fernsteuerbar - kann über Kommando hoch in 
runter gefahren werden

o An einer Seite der Klappe ist ein zusätzlicher Magnet eingelassen - er 
triggert zwei Reed-Schalter im Klappengehäuse, einer in der Ruheposition 
der Klappe, der andere wenn die Klappe ein Stück in den Tunnel hinein 
geöffnet wurde. Aus der Reihenfolge in der die zwei Schalter geöffnet 
und geschlossen wurden, kann man bestimmen, ob die Klappe nach innen 
oder aussen geöffnet wurde.

o Auf der Außenseite der Klappe ist ein Bewegungsmelder angebracht.

o Der Rfid Code wird mitgelesen und ausgegeben.

Gesteuert wird das Ganze in der Klappe von einem PIC16F1459 - dieser ist 
über USB mit
einem Rasperry Pi verbunden, auf dem ein Daemon "katzd" läuft und die 
Kommunikation mit
dem PIC macht.

"katzd" macht Syslog Einträge wenn die Klappe nach innen oder nach 
aussen geöffnet wurde,
wenn ein RFID Code gelesen wurde wird dieser geloggt undtrigger des 
Bewegungsmelders werden geloggt.
"katzd" startet je ein Shell-Script, wenn a) die Klappe geöffnet wurde 
(um je eine Raspi-Kammera
innen und aussen zu zünden), b) der Bewegungssensor getriggert wurde und 
c) wenn erkannt wurde,
dass die Klappe nach innen oder aussen geöffnet wurde (um mit signal-cli 
eine Nachricht auf mein
Handy zu schicken, welches diese mit einem "Miau"-quittiert)
"katzd" nimmt über einen tcp-socket Kommands zum Bewegen des 
Vierwegeschalter und des Einlassriegel entgegen und schickt diese an den 
PIC.

Um die Kommandos von einem belibigen Rechner im Heim-LAN abzusetzen gibt 
noch ein cli-Kommando "klappe", welches die Kommandos als Argument liest 
und an den lauschenden tcp-socket des "katzd" schickt.

Bilder:

    - des gesamten Innenlebens mit Schrittmotor, RJ45 Buchse für 
USB+Programmier Schnittstelle, PIC-Platine
    - Detail Schrittmotor + RJ45 Buchse + PIC-Platine
    - Welle des Schrittmotors mit Messingring zur Führung mit 
Entanschlägen
    - Modifizierer Vierwegeschalter mit Anschlagsstift - im Wellenloch 
ist der Messingteil einer
      Lüsterklemme eingeklebt mit der der Knopf auf die Welle geklemmt 
wird.
    - Detail vom Magneten seitlich in der Klappe
    - Platine mit ULN2003 Treiber für Schrittmotor und L293D als Treiber 
ür den Riegel-Motor sowie der üblichen Programmierschittstelle für 
meinen PICKit3 (welche über die RJ45 Buchse auch nach aussen gelegt ist)
    - Rückseite der Platine: Heartbeat LED (rot) und LED (grün) die 8s 
leuchtet wenn RFID erkannt wurde. LED's leuchten einfach durchs Gehäuse 
nach innen (wenns nicht zu hell ist gut sichtbar)
    - Detail SureFlap Platine mit dem Abgriff des RFID-Signals (gelb) 
sowie auf der Rückseite nicht sichtbar Masse (grün) und Anschluß für den 
RiegelMotor (rot+grün)
    - Klappe von außen mit Bewegungssensor

Autor: Bernhard D. (rwx4711)
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Teil 2

Jetzt der Code für den PIC - ist mit MPLAB X v5.05 mit XC8 v2.0 Compiler 
und einem MPLAB Code Configurator v3.75 übersetzt. Mit den freien 
Optimizer Einstellungen -O1 passte alles in den PIC16F1459 rein bis auf 
den "uptime"-Zähler (der USB-Code ist so riesig). Da ich auch diesen 
wollte baue ich es jetzt mit -Os, aber ohne Motorensteuerung sollte das 
überhaupt kein Problem sein.

Autor: Bernhard D. (rwx4711)
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Teil 3

Jetzt noch der Source-Code für katzd + klappe. Damit am raspi das 
USB-Device als /dev/ttyKlappe auftaucht ist noch folgene udev-rule 
gemacht:

bash@aprica# cat /lib/udev/rules.d/klappe.rules
SUBSYSTEM=="tty", ATTRS{idVendor}=="04d8", ATTRS{idProduct}=="0aa1", 
SYMLINK+="ttyKlappe", ENV{ID_MM_DEVICE_IGNORE}="1"

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernhard D. (rwx4711)
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@Dieter: hab mir jetzt aus Neugier auch so ein RDM6300 geleistet und wie 
Du die demodulierten Rohdaten vom Pin 7 des OVs angezapft. Eine kleine 
Platine zusammengelötet mit einem PIC16F1455 mit 1:1 der obigen Software 
von meiner Katzenklappe (nur ohne die Motorensteuerung) + 2 LEDS + USB 
Kabel. USB über OTG-Adapter an ein Android Handy mit "Serial USB 
Terminal"-App angeschlossen, ein Stecken aus dem Garten und fertig ist 
der mobile Tier-RFID-Chip Ausleser (für <15 Euro (ohne Handy)) - 
getestet an meinem TestChip und meiner Katze :-) - wenn man mit der 
Spule direkt übers Fell geht reicht auch die Reichweite ....

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